H1Z1 hat eSport-Pläne mit der Battle Royale – der Erfinder des Dayz- und Arma3-Mod ist an Bord
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Beim Zombie-MMO H1Z1 ist der „Hunger Games“-ähnliche Battle-Royale-Modus erst seit kurz vor Weihnachten in der Entwicklung, aber das sollte niemandem Angst machen: Der Typ, der dafür zuständig ist, hat ihn schon bei DayZ und Arma 3 implementiert. Wenn alles perfekt läuft, soll es der Mod zum eSport bringen.

In einem Interview mit PC Gamer spricht Brendan Greene, besser bekannt als „PlayerUnknown“ über sein Baby, den Battle-Royale-Modus. Zuerst entwarf er ihn für DayZ, später für Arma3, jetzt soll der Modus einer der zentralen Aspekte von SOEs Survival-MMO „H1Z1“ werden.

Der Modus ist eine Art knallhartes Ausscheidungsturnier mit einer sich ständig verengenden Map. Und überall, wo der Mod bis jetzt lief, erfreute er sich infektiöser Beliebtheit.

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Wir sollten reden

Greene erzählt im Interview, dass er die Entwicklung von H1Z1 verfolgte und in einem Stream dann hörte, wie der Chef von SOE John Smedley so etwas sagte wie „Ich mag diesen Battle-Royale-Modus gerne. Was die Jungs da machen, gefällt mir!“ Greene fühlte sich ein bisschen geschmeichelt. Am nächsten Tag, im nächsten Stream, ging es wieder um ihn und wie sehr diese Battle-Royale-Events zu H1Z1 passen würden.

Am nächsten Tag kam dann eine Nachricht bei Greene an: „Wir sollten mal reden. Ich bin John Smedley, der Präsident von SOE.“

Das war noch vor Weihnachten und seitdem hat Greene daran gearbeitet, den Battle-Royale-Modus von Arma 3 auf H1Z1 zu übertragen: „Ich muss wohl nicht sagen, dass der letzte Monat ziemlich stressig war.“

Im Moment habe man bei eine „Early Access“-Version, mit der man leben (und sterben) kann, die Ziele sind aber größer.

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Man sieht eSport-Potential – Mischung aus Shooter und Pokerpartie

Für Greene, der seit anderthalb Jahren am Modus feilt und an ihm arbeitet, ist der Battle-Royale-Modus eine ideale Form für Spieler, für die der typische professionelle eSport etwas zu reflexlastig ist. Für ihn hat der Battle-Royale-Modus viel von einem Poker-Spiel: Wenn man am Final Table sitze und sei nur noch zu neunt und dann gehe wieder einer … das sei der Moment, wenn das Adrenalin zu fließen beginnt.

Im Gegensatz zu einem Shooter komme es bei seinem Mod nicht nur auf schnelle Reflexe, sondern auch auf strategisches Geschick an. Außerdem sei die Karte riesig und das fordere auch den Profi immer aufs Neue hinaus.

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Das Hunger-Games-Szenario in XXL bei H1Z1

Greene kann sich gut vorstellen, den Modus noch zu größeren Ehren zu führen und riesige Turniere abzuhalten. Der Ausscheidungs-Modus bei so einem Turnier könnte kaum klarer sein: Wer stirbt, der scheidet aus. Wer am Leben bleibt, ist noch dabei.

Der Battle-Royale-Modus funktioniert ziemlich genauso wie bei den „Hunger Games“: Eine Karte, die mit der Zeit immer kleiner wird. Begrenzte Mordutensilien und Ressourcen: Und „es kann nur einen geben.“ Im Vergleich zu Arma3 hat man jetzt eine giftige Nebelwand, die dafür sorgt, dass das Schlachtfeld immer enger wird und damit die Konfrontation der Spieler untereinander immer wahrscheinlicher.

Als nächstes plant man einen Hardcore-Modus mit Zombies, die nur durch Kopfschüsse aufgehalten werden können.


Mehr zu SOE ambitioniertem Zombie-MMO auf unserer H1Z1-Themenseite.

Autor(in)
Quelle(n): PC Gamer
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