Bei Destiny soll das Elite-PvP Event „Trials of Osiris“ zurückgekommen. Und es wird wohl noch härter als zuvor. Außerdem will man bald vorstellen, wie die Zukunft von Destiny aussehen soll. Kommt ein neuer Erweiterungs-Pass?
Wofür werfen wir bald Geld gegen den Screen, Luke Smith?
In einem Interview mit Kotaku, seinem ehemaligen Arbeitgeber, sprach der Game Director von „König der Besessenen“ Luke Smith über die Zukunft von Destiny und seine Rolle. Musste sich da auch einige Sprüche anhören wegen seines missratenen Interviews auf der E3: „Luke, du als Marketingexperte, wofür werfen wir demnächst Geld in den Monitor?“
Das wird er wohl nicht mehr los.
König der Besessenen war schon vorm Destiny-Start in der Entwicklung
Smith sprach viele interessante Themen an, ging quer durch alle Bereiche. Insgesamt ist die Stimmung bei Bungie grade hoch, man hat einige Kurven bekommen, die man schon lange nehmen wollte. Immerhin begann man schon vorm Release von Vanilla-Destiny mit der Arbeit an „König der Besessenen.“ Und schon vorm Start wusste man etwa, dass man das Licht-System umstellen werde.
Von „Haus der Wölfe“ habe man später eine wichtige Lektion gelernt, als die Primärwaffen von Skolas im Schatten der alten Beute aus der „Gläsernen Kammer“ standen. Man könne nicht immer alles auf „volle Lautstärke“ drehen, war die Erkenntnis gerade für die Teams, die sich mit Belohnungen beschäftigten.
Auch das Umschmieden in „Haus der Wölfe“ sorgte für Probleme – vor allem im PvP. Man wusste, dass Waffen wie die Felwinters Lüge starke zufällige Kombinationen hatten. Doch durchs Umschmieden hatte plötzlich jede Felwinters Lüge so eine übermächtige Konfiguration. Mittlerweile weiß man, dass das Umschmieden aus Destiny verschwunden ist.
Umtauschmöglichkeit für Ätherisches Licht kommt
Übrigens arbeitet man Bungie immer noch daran, eine Umtauschmöglichkeit für die ätherischen Lichter zu finden. Ein Überbleibsel der Aufwert-Mechanik aus “Haus der Wölfe.” Auch davon hat man sich getrennt.
Hysterie um Geheimnisse freut Smith
Die Stimmung bei den Fans sei aktuell gut. Wenn es auch nicht jedem gefalle. Vielen Spieler fehlten vor allem ihre alten Waffen, wie die Schicksalsbringer. Außerdem sagt Smith kritisch, dass man einen schlechten Job darin gemacht habe, den Fans zu erklären, wie Destiny im Jahr 2 für Spieler aussieht, die kein „König der Besessenen“ besitzen.
Über die jetzige Hysterie um Geheimnisse in Destiny freut sich Smith hörbar. Es sei noch mehr im Spiel. Smith deutet an, dass sich vor allem im Raid noch Geheimnisse befinden. Man habe nicht umsonst gesagt, dass es der größte bislang sei. Smith will aber auch keine Hinweise geben.
Smith war bei der Drei-der-Münzen-Sache mittendrin
Übrigens: Auch Smith musste ganz dringend und wiederholt, eine Rebellion des Haus der Winter niederschlagen, an deren Spitze Draksis stand, also musste der wieder und wieder besiegt werden…
Smith deutete an, dass es in Jahr 2 nicht mehr nur darum gehe, ein bestimmtes Item zu erhalten, sondern dieses Item in der Wunsch-Konstellation zu besitzen. Spieler wären ganz entsetzt darüber gewesen, so viel goldenes Zeug droppen zu sehen, dass sie „Exploit! Exploit!“ geschrien hätte.
Übrigens: Auch er hat 3-mal „Schmähung“ hintereinander bekommen und rätselt darüber, wann festgelegt wird, was im exotischen Engramm drin sein wird, ob beim Drop oder erst beim Decodieren.
Auch wenn er sich damit nicht auskennt, weiß er: Blaue Engramme können zurzeit nicht in etwas entschlüsselt werden, das über 300 liegt.
Wir werden wohl bald mehr über die Zukunft von Destiny erfahren
Aber nicht nur zur Vergangenheit sprach Smith, sondern auch zur Zukunft.
So sollen wohl schon relativ bald die weiteren Pläne für Jahr 2 in Destiny umrissen werden, wie man sich das bei Bungie alles vorstellt. Ob ein neuer Season-Pass kommt, wie man in Zukunft Content ins Spiel bringen wird, ob weiterhin über große Erweiterungen oder über kleinere Live-Ideen wie jetzt mit der Schwarzen Spindel.
Smith deutete an, dass man ein voll funktionsfähiges Live-Team habe, dessen Job es sei, die Spieler mit neuem Content zu versorgen. Da hat sich in der Struktur bei Bungie einiges verschoben.
Doch sei es nicht an ihm, das alles vorzustellen. Man wisse: Der Ball liege in Bungies Hälfte. Eher früher als später werde man den aufnehmen und über die Zukunft sprechen.
Trials of Osiris soll in Jahr 2 noch härter, noch lohnender werden
Das PvP-Event „Trials of Osiris“ in Destiny ist im Moment in einer Pause. Man schaut sich bei Bungie an, wie man das Matchmaking und das Belohnungs-System noch prestigeträchtiger gestalten kann. Vor allem der makellose 9-0- Run soll noch seltener und begehrter werden.
Man spielt mit der Idee, es bei den Trials of Osiris wie bei der Arena in Hearthstone zu halten, so dass Teams gegen andere Teams gestellt werden, die die gleiche Anzahl von Siegen haben. Das heißt, dass man sich nicht gegen schwache Teams nach oben spielen kann, sondern dass es schon ab 4 Siegen etwa richtig zur Sache gehen könnte.
Auch eine Reihe von neuen Belohnungen wird es geben. Trials of Osiris soll im Herbst zu Destiny zurückkehren.
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