MMO Trends August: Die Reichen werden reicher – Diablo 3, Hearthstone große Gewinner

Bei den MMO-Trends im August zeichnet sich ein klares Bild: Die Favoriten steigern ihre Spielzeit. Vorneweg Diablo 3 und Hearthstone. Aber auch einige kleinere Titel können Achtungserfolge erzielen.

Bitte beachtet: Die Statistik, die wir hier haben, zeigt die Spielstunden, die Nutzer des Programms Raptr im August auf dem PC in den verschiedenen Spielen verbracht haben. Es ist keine objektive Top 20, sondern aus diesen Zahlen lassen sich Trends ablesen, wie es bei den Spielen im Vergleich zum Vormonat Juli so lief.

Der August war für’s Gaming ein guter Monat. Die Spielzeit stieg um etwa 9,4% an.

Project-League-of-Legends
#StillWinning: League of Legends.

Die Reichen werden reicher

Und die dicken Fischen im Becken profitierten davon besonders stark. League of Legends legte gleich mal 9% auf ohnehin schon himmelshohem Niveau zu. Dota 2 holte sich 20% dazu.

Auch World of Warcraft konnte sich aus den schwierigeren Zeiten (durchaus überraschend) etwas erholen, 8,7% gewann man. Einer der ersten „großen Sieger“ kommt mit World of Tanks auf Platz 5. Um 18% legte man zu.

Guter Monat für Blizzard

Der August war ein starker Monat für Blizzard. Man profitierte von neuen Spielinhalten. Der Diablo-3 Patch 2.3 und die neue Season 4 brachten richtig Leben in die Hölle, um 91% schoss die Spielzeit nach oben. Mal gucken, wie lange die frische Glut das Feuer der Begeisterung am Köcheln hält.

Auch Hearthstone bekam mit dem großen Turnier eine frische Erweiterung, 30% mehr Spielzeit verschlang Blizzards Kartenhölle im August.

Heroes-of-the-Storm-Elite
Ach, ETC, jetzt versteh ich, warum dein Lied so traurig ist.

Smite und Heroes of the Storm schwächeln

Nicht so gut sieht es für die „auch noch im Rennen“ Mobas aus. Heroes of the Storm verlor, trotz aller Bemühungen Blizzards, 8,9% Spielstunden.

Das Action-MOBA Smite haut es aus den Top 10. Es verlor 32,5 % Spielzeit. Das hat man davon, wenn man in einem Genre mit LoL und Dota 2 ist.

SWTOR KOFE
SWTOR profitiert vom globalen, dringlichen Bock auf die Sternensaga.

Warframe, SWTOR, Final Fantasy 14 halten sich wacker

Bei Final Fantasy XIV hält das Interesse an Heavensward weiter an. Nach einem starken Gewinn im Juli kletterte das Fantasy-MMORPG FF14 im August um einen weiteren Rang. Vielleicht wird der Trend aber abreißen, der nächste Patch soll erst Anfang November. Spieler klagen: Es sei gerade langweilig.

Auch Warframe und Star Wars: The Old Republic konnten im August deutliche Steigerungen verzeichnen. Damit ist Star Wars: The Old Republic trotz aller Unkenrufe in 2015 weiterhin eine der Erfolgsgeschichten. Und das, obwohl der große Paukenschlag, die Erweiterung Knights of the Fallen Empire noch auf sich warten lässt. Die Sterne stehen für Star Wars einfach günstig: Man profitiert von der beginnenden Star Wars Euphorie. Einer neuer Kinofilm steht an.

The Elder Scrolls Online

MMORPGs – vermisst

Nicht in den Top 20 sind MMORPGs wie The Elder Scrolls Online, ArcheAge, WildStar oder Guild Wars 2.

Mal abwarten, wie’s im nächsten Monat aussieht, wenn die Daten aus dem September vorliegen.

Raptr-August
Quelle(n): Raptr
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Andreas Rivera

Die Season 4 für Diablo startete am 28.August! Also da waren nur mehr 2 Tage für die Statistik

Cedric Biester

Was meinst du mit „Titel von denen“ ? Ja die Inhalte, also die Berichte schwanken in der Qualität extrem..aber damals waren sie halt DIE Anlaufstelle, was sehr schade ist dass sich das geändert hat da man jetzt entweder mehrere hat um an seine Infos zu kommen oder man Reddit benutzt, dort sind die Inhalte leider nicht alle Qualitativ hochwertig da jeder alles schreiben kann/darf.

Cedric Biester

Die Qualität liegt bei Buffed meiner Meinung nach daran welches Spiel man sucht. Ich finde deren WoW Artikel eigentlich ganz gut, dagegen sind die Hearthstone Artikel nur Click-Geile einbettungen von Videos. Das war mein Hauptgrund hierhin zu wechseln, hier gibt es keine Click-Geile „News“

Cedric Biester

Dann müsstest du den Teil mit MP und SP aber ändern, in meiner „golbalen“ sicht (klingt n‘ bisschen nach Diktator :p) gäbe es ja ein über Genre und ein Sub-Genre.

Gerd Schuhmann

Die 20 Titel sind nicht alles MMOs, die da oben aufgezählt werden.

Der MMO-Begriff wird zwar gerade erweitert, aber auch nicht so weit.

Das hat z.T. kommerzielle Gründe. Früher hat man unter MMO fast nur MMORPGs verstanden wie World of Warcraft. Die sterben aus.

Das liegt daran, dass der „Massively“-Aspekt, x Spieler auf einem Fleck, einfach tot ist oder so gut wie tot ist. Weil das massives Chaos und Performance-Probleme bringt, beides will man heute nicht mehr oder nicht mehr in der Form. Da muss man mit der Grafik runter, die Spieler fühlen sich unbedeutend, es laggt wie Sau, usw. Heute will man „schöne“ Spiele, übersichtliche, faire Spiele, am besten welche, die man auf die Konsolen portieren kann.

(Das ist zumindest der Mainstream, gibt sicher Ausnahmen, mir passt das auch nicht, aber das ist die allgemeine Marschrichtung grade.)

Das hat Folgen:

Frühere MMO-Seiten können nicht mehr nur von MMORPGs leben, sondern erweitern den Begriff um andere Games, für die sich die Zielgruppe auch interessiert. Hearthstone etwa ist kein MMO, egal wie weit man den Begriff fast. Aber so gut wie jede Seite, die über WoW schreibt, schreibt auch über Hearthstone. Weil’s idiotisch wäre, das nicht zu tun, wenn die Zielgruppen so stark überlappen.

Das ist übrigens ein allgemeiner Trend: Die PC-Games berichtet in letzter Zeit über Konsolen-Spiele. Und zahlreiche frühere MMORPG-Seiten fangen mit Singleplayer-RPG an z.b.

Auf der anderen Seite haben viele „klassische Shooter-Spiele“ jetzt MMO-Elemente eingeführt, weil man so mit einem Titel langfristig Geld verdienen kann.

Früher hat man ein Spiel gemacht, das war fertig, man hat die Leute entlassen, mit einem Kern-Team ein neues entwickelt, ein neues Team aufgebaut. Heute machst einen Titel, machst Erweiterungen dazu, DLC usw, willst am liebsten eine Franchise aufbauen. Diese „Weiterentwicklung“ von Spielen und weitere Kosten gab’s früher fast nur bei MMOs.

Viele Games achten heute auf Langzeitmotivation, haben Belohnungs-Systeme, eine Weiterentwicklung von Figuren, Level-System, permanente Belohnungen usw. Heute ist vieles always-on – das sind alles solche Entwicklungen, die man beobachten kann, die dafür sorgen, das die Grenzen verschwimmen.

Und da sich ein Spiel wie „World of Tanks“ im Kern genauso über Mikrotransaktionen finanziert wie ein Spiel wie „Star Wars: The Old Republic“ oder „League of Legends“kommen Analysten von außen und werfen die auch alle in einen Topf.

Wir nennen das MMO-Trends gehen aber z.B. nicht auf Spiele wie „Minecraft“ ein und streifen andere auch nur am Rand. Wenn man das ganz genau nehmen würde, sind von den 20 Titeln die MMORPGs „klare MMOs“ und dann finge es schon an, schwierig zu werden.

MOBAs wollen eine eigene Gattung sein, HotS will selbst nicht mal MOBA genannt werden … World of Tanks wär schon schwierig, obwohl sich das selbst als MMO sieht usw.

Diablo 3, Ark … schwierig. Also man muss sagen: Die „frühere Definition“ von MMO trifft eigentlich nur auf MMORPGs zu und deren Rolle schwindet, während Multiplayer-Online-Spielen mit wechselhaft starken MMORPG oder RPG-Elemente blühen wie nie zuvor.

Cedric Biester

Ein MOBA ist quasi nur League of Legends, der Rest bzw die meisten wollen nicht MOBA gennant werden, StarCraft, Dota 2 etc nennen sich zB RTS, das hat bei Dota (IceFrog) mit der Vorgeschichte von League of Legends (Guinsoo, Riot Pendragon) zu tun. Auch HoN (Eul) will kein MOBA sondern ein RTS sein.

Cedric Biester

Wenn du meinen Text gelesen hättest wüsstest du dass das nur meine Ansicht ist 😉 und dann wüsstest du auch wie das aus meiner Sicht mit SP und MP gehandet wird.

Cedric Biester

Meiner Meinung nach ist es mittlerweile so das es sich jeder legen kann wie er will, ich würde sagen alles ab 10 spielern auf einer Instanz ist ein MMO, Multiplayer und Singelplayer sind meiner Meinung nach bei MP alles mit 2+ Spielern und SP ist alles was nur allein spielbar ist, so gesehen die „übergenres“ die man nahher nochmal in RPG, Shooter, Strategy etc unterteilen kann (meine Ansicht).

mmogli

stimmt ich blick da auch nimmer durch was, was ist 🙂

Patrick

Hello! Gibt es auch Zahlen dazu, wie viele Spieler bei der Auswertung mitmachen?
Bin irgendwie skeptisch, ich habe niemanden unter meinen Bekannten die Raptr nutzen :-/

Zunjin

Ich bin da auch immer sehr skeptisch und habe nach dem letzten Bericht bei meinen Bekannten und Geldenkollegen gefragt und von den 17 Leutem hatten es zwei auf der Platte. Diese werden oben mitgezählt, die anderen 15, mit mir 16 Leute nicht und wir sind MMO-Enthusiasten.

Ich denke Raptr spricht vor allem eine gewisse Zielgruppe und Altersgruppe an. Wenn ich mir jedoch die Altersverteilung (z.B. Forenumfragen bzw. Google Analytics Statistiken meiner EQN Fanseite) einiger künftiger, aber auch aktueller MMOs anschaue, dann sind die Mehrheit der Fans von z.B. Camelot Unchained, EverQuest 2 und EQNext im Altersbereich 30-45. Ich wette darum, dass dort Raptr weniger verbreitet ist als unter den 18-30 jährigen. Bei MOBAs ist die Altersverteilung wohl eher anders herum. Von daher haben es diese Spiele in Charts auch schwerer.

Ich habe dann auch gleich mal weiter gefragt. Nur 4 nutzen generell Gaming-Social-Networks, bzw. haben diese gemutzt.

Die zwei mit Raptr, von denen es einer, der auch schon Xfire genutzt hat, zum Aufzeichnen von Videos nimmt, während der andere es für gar nichts nutzt und nur zu faul ist es zu löschen (ja so Leute gibts *grins*).

Drei der vier nutzen die Socialfunktionen von Steam. Ich selbst nutze bei Steam nur die Voice Funktion als Skype ersatz, wenn ich mit einem Freund zusammen Civ spiele.

Ps. Mit Sicherheit wäre Spider Solitair auch in den Top 3, denn meine beiden Eltern (beide 70+) spielen als einziges Spiel am Rechner Solitair, Raptr können die aber nicht mal Buchstabieren. Wie viele andere gelangweilte Büroangestellte und Silversurfer-Senioren eben auch. 😉

Zunjin

Ps. Außerdem stellt sich die Frage: Wie beliebt ist Raptr in Asien und dem aufstrebenden russischen Markt. Oder haben die dort evtl. eigene Plattformen. Das würde die Liste da unten ganz auf den Kopf stellen.

Gerd Schuhmann

Das ist auch keine Top 20. Sondern das ist einfach: Wie entwickeln sich die Spiele bei der festen Zielgruppe dieser Raptr-User?

Dann kann man sagen: Diese Spieler haben jetzt 90% mehr Diablo 3 als im Vormonat gespielt. Das ist interessant.

Das ist die Information. Und die ist uns auch einen Artikel wert.

Was viele haben wollen ist ein „Ranking“: Mein Spiel ist soundso beliebt, absolut und weltweit gesehen. Dieses Ranking gibt es nicht. Weil die Firmen diese Zahlen nicht rausrücken.

Zunjin

Ich denke ihm ging es auch weniger darum ob es einen Artikel wert ist, sondern eher darum, ob man für uns als MMO(RP)G Spieler etwas generelles ableiten kann.

Ich denke, dass einige über den Titel stolpern. „Raptr PC Trends – wie schlagen sich die MMOs?“, wäre dann ein guter Kompromiss. 🙂

Mich würde eher interessieren, wie sich die Zahl der MMORPG Spieler in den letzten 10 Jahren entwickelt hat. Dazu sollte es mal eine größere wissenschaftliche Umfrage zu geben.

Patrick

Ja, ganz genau 🙂
Danke Dawid, Gerd & Zunjin!

Dawid

Laut diesem Artikel http://blogs.wsj.com/ventur… waren es Ende März 46 Millionen.

Das Ding ist, dass viele es gar nicht richtig wahrnehmen, weil es mit AMD-Grafikkarten mitinstalliert wird, als Performance-Tool.

Zunjin

Danke für den Link. Gehen wir mal davon aus, dass die Zahlen stimmen (also wirklich aktive Nutzer) und es laut Intel im Jahr 2014 angeblich 771 Millionen PC Spieler gewesen sind http://www.pcgamer.com/ther… dann wären das ca. 5% der Spieler, die sich wohl oft auch aus einer bestimmten Gruppe rekrutieren.

Ich habe mich damals auch direkt gefragt warum der „Misst“ plötzlich auf meiner Platte war und es direkt wieder runter geworfen.

Cedric Biester

Ich denke mal für Menschen mit Zahlenfetish ist das als hochrechnung ganz interessant.

Butterbohne

Mit einer Übersicht im Artikel hätte es der Leser vielleicht etwas einfacher den Zusammenhang zu sehen. Z.b. was alles in der Top20 ist.

Gerd Schuhmann

Jo, war auch vorgesehen. Normal fügen wir das am Ende dann ein. Haben zwei Clicks gefehlt. 🙂

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