Ein Actionfilm ab 18 ist ein unterschätzter Geheimtipp auf Netflix, den sich vor allem Fans von John Wick anschauen sollten

Auf Netflix gibt es viele harte Actionfilme, die man sich als Fan guter Choreografien anschauen kann. MeinMMO-Redakteur Nikolas Hernes kann dabei vor allem einen Geheimtipp empfehlen, der ihn an eine absurde Version von John Wick erinnert hat.

Um welchen Film geht es? In Boy Kills World geht es um Boy, gespielt von Bill Skarsgård. Er lebte mit seiner Mutter und Schwester in einer dystopischen Welt, bis die Diktatorin Hilda van der Koy die beiden auswählte, um an mörderischen Spielen namens The Culling teilzunehmen. Die beiden sterben und Boy wird die Zunge herausgeschnitten und das Gehör genommen.

Der kleine Boy trifft eines Tages einen Schamanen, der ihn jahrelang trainiert, um Hilda endlich zu töten. Doch dafür muss er sich unzähligen Gegnern stellen, die es auch in sich haben. Begleitet wird man als Zuschauer von der inneren Stimme von Boy, die alles, was Boy tut, kommentiert.

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Boy Kills World – Trailer zum harten Actionfilm auf Netflix

Wie ein tolles Videospiel

Was macht Boy Kills World so gut? Schon im Trailer wird gesagt: Die Van der Koys sollen für das bezahlen, was sie getan haben. Das fasst den Film eigentlich ziemlich gut zusammen. Boy begibt sich auf seine Reise, Hilda zu töten. Wie schon John Wick fühlt sich auch Boy Kills World wie ein Videospiel an.

Jeder neue Raum ist wie der Level eines skurrilen Action-Games. Boy nutzt dabei nicht nur seine Kampfkünste, sondern auch allerlei Waffen. Neben klassischen Feuerwaffen gibt es auch Pfannen oder Super-Schlagringe, die besonders hart zuschlagen. Auch der Schnitt kann hier überzeugen. Man weiß, was man machen möchte, und zieht das auch durch.

Mit den Choreografien hatte ich unglaublich viel Spaß, denn wie auch der gesamte Grundton des Films, sind sie auf Humor ausgelegt. Eine besondere Sequenz gibt es während einer Live-Show, die von einer Müslifirma gesponsort wird.

Die Figuren sind dabei die richtige Wahl für den Film, denn sie fühlen sich wie Comic-Charaktere an. Jegliche Charakterentwicklung oder Tiefe kann man zwar vergessen, aber das war mir egal, denn die absurde Action hat die Figuren gut in Szene gesetzt.

Auch die Kämpfe an sich lassen sich sehen. Boy ist zwar ziemlich gut trainiert, doch er wirkt nie wie eine unzerstörbare Gewalt. Mal verliert er oder gerät in Bedrängnis. Besonders befriedigend sind dann die kreativen Ideen, mit denen er sich kloppend aus den Situationen windet.

Ich liebe absurde Actionspiele, die komplett übertreiben, und Boy Kills World ist die Verfilmung davon.

Vielleicht sogar ein Ticken zu sehr ein Videospiel

Boy Kills World kann ich nicht jedem empfehlen. Ich hatte eine hervorragende Zeit mit Boy Kills World, doch der Film trifft auch perfekt meinen Geschmack. Mir gefiel auch der ständige Kommentar von Boys Stimme, der fast schon wie ein Reaction-Stream wirkte, doch der kann bestimmt auch nerven.

Auch vom Storytelling braucht man nichts zu erwarten. In Boy Kills World ist die Story nur dazu da, den Hauptcharakter in neue Kampf-Bühnen zu bringen. Nach einem anstrengenden Arbeitstag ist das aber vielleicht genau das, was ihr braucht.

Der große Unterschied zu John Wick ist aber die Stimmung. Boy Kills World will eine brutale Action-Komödie sein und lässt den Zuschauer das bei jeder Sekunde wissen. Wer bei John Wick vor allem die düstere und ernste Atmosphäre mag, könnte hieran abprallen.

Aber mal ganz ehrlich: Wenn ihr irgendwas mit Videospielen anfangen könnt und ein Netflix-Abo habt, dann schaut euch Boy Kills World an, denn der Film ist eine der besten Videospielverfilmungen, obwohl sie eigentlich auf keinem Spiel basiert. Hier findet ihr ebenfalls 5 Filme wie John Wick

Neues Spiel auf Steam mischt Among Us mit Takeshi’s Castle und es ist genauso verrückt wie es klingt

Ein neues Spiel auf Steam sperrt 24 Leute in einem riesigen Schloss ein – viele davon mit dem Ziel, die anderen umzulegen. Was kann da schon schiefgehen? MeinMMO-Autor Ody hat es ausprobiert.

Das Spiel heißt übrigens Killer Inn und wird von Square Enix in Zusammenarbeit mit TBS GAMES, der Gaming-Marke des japanischen Fernsehsender TBS Television, entwickelt. Und das merkt man. Denn Killer Inn erinnert von der Aufmachung her stark an eine Gameshow – denkt etwa an Takeshi’s Castle, nur mit weniger lustigen Challenges und dafür mehr Mord und Totschlag.

Kommentiert wird das Geschehen von einer Stimme aus dem Off und insgesamt ist alles auch innerhalb der Welt wie ein Spiel aufgebaut. Die Spielregeln sind recht einfach und erinnern wiederum an Among Us (oder den Quasi-Vorgänger: „Die Werwölfe von Düsterwald“):

  • 24 Spieler wachen in einem schicken, abgelegenen Schloss auf und sitzen dort fest.
  • Diese Spieler sind in zwei Gruppen eingeteilt – Lämmer und Wölfe.
  • Ziel der Wölfe ist es, alle Lämmer zur Strecke zu bringen. Die Lämmer arbeiten darauf hin, die Wölfe zu enttarnen und aus dem Weg räumen.
  • Über die Karte verteilt findet ihr Schlüssel, die das Tor zu einem Schiff öffnen. Auf diesem können die Lämmer ebenfalls entkommen.
Wer schreibt hier? Ody ist seit August 2024 freier Autor für MeinMMO und spielt schon länger Videospiele, als er sich erinnern kann. Angefangen bei Strategiespielen wie Age of Empires und Total War, hat sich sein Interessensgebiet immer weiter ausgeweitet, bis er auch in den Genuss von Online-Spielen kam. Er hat viel zu viele Stunden in Dead by Daylight und begibt sich derzeit wieder immer öfter ins Bayou von Hunt: Showdown.

Detektivspiele sind für ihn jedoch – abgesehen einiger Runden „Die Werwölfe von Düsterwald“, die er während seiner Schulzeit gespielt hat – komplettes Neuland. Das liegt unter anderem daran, dass er nicht einmal lügen könnte, um seine eigene Haut zu retten.

Hier seht ihr den Ankündigungstrailer zu Killer Inn:

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Trailer zum Action-Game KILLER INN, in dem ihr in einem Mörder-Mystery-Spiel landet

Einfach wild drauflos ballern ist nicht

Doch bevor ihr jetzt auf die Idee kommt, einfach blindlings drauflos zu metzeln: In einigen Bereichen ist das Töten anderer Spieler untersagt. Wer es trotzdem versucht, wird bestraft. Noch dazu wollt ihr nicht vom Schlosspersonal bei einem Mord gesehen werden. Das kann euch dann nämlich bei den anderen Spielern verpfeifen. 

Greift ihr als Lamm auf gut Glück Leute an, in der Hoffnung, dass darunter Wölfe sind, wird das ebenfalls nicht toleriert. Erwischt ihr ein anderes Lamm, seid ihr aus dem Spiel. Diese Regeln sollen dafür sorgen, dass Runden nicht sofort in Massakern ausarten, und das ist gut so.

Zu Beginn sind die meisten Teilnehmer noch mit dem Sammeln von Items und dem Erfüllen von Quests beschäftigt. Die Quests holt ihr euch beim Personal. Wenn ihr diese erledigt, gibt es Geld. Mit dem könnt ihr euch unter anderem Waffen und besondere Gegenstände kaufen. Doch früher oder später wird den ersten Spieler das traurige Schicksal ereilen.

Killer Inn: Am Tatort sollte man als Mörder nicht auffallen.
Als Wolf sollte man sich bloß nicht auffällig verhalten, schon gar nicht an einem Tatort.

Am Tatort sucht ihr dann nach Hinweisen. Jeder Mord hinterlässt Spuren – seien es Haare, ein Fetzen Kleidung oder ähnliches. Anhand derer könnt ihr den Rahmen der Verdächtigen eingrenzen. Dabei dürft ihr euch mit anderen Spielern austauschen – es empfiehlt sich also, den Voice-Chat im Spiel zu benutzen.

Irgendwann erwischt es dann einen Spieler nach dem anderen und es zeichnet sich immer mehr ab, wer ein Wolf und wer ein Lamm ist. Ab hier wird aus dem Detektivspiel ein Third-Person-Shooter. Das Gunplay fühlt sich bereits recht gut an, Probleme hatte ich eher mit Nahkampfwaffen. Mit denen ist es nämlich gar nicht so leicht, Gegner zu treffen.

Es gibt aber auch Wege, eure Feinde mit nur einem Angriff zur Strecke zu bringen. Ich habe das gelernt, als ich einen Spieler – von dem ich mir ziemlich sicher war, dass er ein Wolf ist – etwas zu nah an mich rangelassen habe und daraufhin mit einem Tuch Chloroform ausgeknockt wurde.

Atmosphärisches Detektivspiel mit knalliger Action

Auch wenn keine der Runden sonderlich gut für mich lief, hatte ich meinen Spaß dabei. Die markanten Charaktere passen zum Setting und der „Kommentator“ baut die Atmosphäre nochmal richtig stark auf. Zudem fühlte sich jede Partie anders an. Ich habe drei davon gespielt, zwei als Lamm und eine als Wolf. Beide Male hatte ich genug zu tun und meinen Spaß, mich durch das Schloss zu bewegen.

Gerade gegen Ende einer Partie kommt es auch zu richtig epischen Kämpfen, etwa wenn sich das letzte Lamm einem Ansturm von Wölfen widersetzen muss – und überlebt. Es zählt aber nicht nur, wie gut ihr Zielen könnt, da es auch andere Wege gibt, Gegner auszuschalten. Ihr müsst also kein Shooter-Profi sein, um hier bestehen zu können.

Wenn das für euch spannend klingt, könnt ihr euch auf Steam für kommende Beta-Tests anmelden.

So wie euch in Killer Inn zahlreiche Wege offenstehen, andere Spieler ins Jenseits zu befördern, so meint Entwickler-Legende Hideo Kojima ebenfalls, unzählige solcher Wege zu kennen. Dass andere Studios da weniger Expertise haben, mache ihn außerdem traurig. Was es damit auf sich hat, erfahrt ihr in diesem Artikel: Hideo Kojima kennt unzählige Wege, Leute umzubringen, weil er für seinen Job als Entwickler „trainiert“ hat

MMO mit fantastischer Grafik stürzt auf Steam in „Größtenteils negativ“ – Abo-Modell ist schuld

Das neue Abo-Modell bei Pax Dei sorgt für viel Kritik, denn die letzten Spieler fühlen sich beraubt. Sie verlieren, was sie schon gekauft hatten.

Pax Dei war ein vielversprechendes MMO, das vor allem durch seine große Sandbox-Welt und die ziemlich schöne Grafik beeindruckte. Bisher konnte man vor allem durch den Kauf von Gründerpaketen am Spiel teilnehmen und sich Boni sichern. Doch diese Boni, die teilweise um die 100 € gekostet haben, werden nun auch noch hinter ein Abo gesteckt. Das sorgt für viel Frust und vernichtende Kritiken.

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Pax Dei: Trailer zum Early-Access-Start zeigt wunderschöne Mittelalter-Welt

Was ist bei Pax Dei los? Wer sich die Bewertungen von Pax Dei auf Steam anschaut, dürfte recht schnell vom Spiel abgeschreckt sein. Die allgemeine Bewertung steht auf „Gemischt“ und die Bewertung der letzten 30 Tage ist auf „Größtenteils negativ“ gefallen. Der Hauptkritikpunkt ist die Ankündigung des Abo-Modells. Damit alleine haben viele gar kein Problem. Doch aus Sicht der Käufer der vorherigen „Founder’s Packs“ wird man nun zu einem Abo gezwungen, wenn man auch weiterhin den Zugriff auf die eigenen Häuser behalten will.

Was ist das für ein Abo? Das Abo für Pax Dei kommt in 3 unterschiedlichen Varianten – für 7 €, 11 € und 19 €. Alle Abos gewähren die Vorteile des Premium-Zuganges, bringen aber noch andere Boni mit sich – nämlich Grundstückstoken. Entweder 1, 2 oder 4 davon. Die werden benötigt, damit die eigenen Grundstücke weiter „aktiv“ sind. Wer ein Grundstück bebauen und nutzen will, muss es also jeden Monat mit einem Grundstückstoken ausstatten.

Genau das kommt in der verbleibenden Community aber gar nicht gut an. Viele haben „Founder’s Packs“ gekauft, also Gründer-Pakete, teilweise für bis zu 100 € und ein Grundstück „für immer“, was für viele offenbar Teil dieses Deals war. Dass das jetzt nachträglich mit einem Abo-Modell versehen wird, sorgt für jede Menge Unmut.

Die Community kocht, nennt Entwickler „Diebe“

Die Bewertungen des Spiels sind seit dieser Ankündigung drastisch eingebrochen. Nur noch 30 % der kürzlichen Bewertungen sind positiv. Die allermeisten fallen inzwischen negativ aus und bemängeln die „Gier der Entwickler“ und das „gebrochene Versprechen“. Hier ein paar Auszüge aus den Reviews auf Steam:

  • „Nachdem ich das Premium Gründer-Paket gekauft habe, werden meine Haus-Plots durch ein Abo limitiert? (…) Das Spiel ist noch nicht einmal vollständig. Keine Duelle, der Handel ist gerade so funktional, Währungen und Kampf-Mechaniken sind unfertig und es gibt noch immer keine Reittiere. Ne, ich bin fertig. Ich fühle mich um 100 € beraubt und sie killen gerade das Städtebauen.“ – Atlas_UK
  • „Die Entwickler sind einfach nur Diebe. Das Spiel ist tot und war schon tot, bevor das Abo-Modell angekündigt wurde und jetzt ist es sogar noch toter.“ – ドリル
  • „Haltet euch fern. Schaut euch die Spielerzahl an und ihr seht das echte Bild. Sie haben uns ein Versprechen verkauft und wurden dann gierig, während sie ihr Spiel langsam sterben sahen.
    Verschwendet euer Geld nicht hieran, wenn es so viele andere Spiele zum ausprobieren gibt.“
    – Magical Mycologist

Wie geht es Pax Dei ansonsten gerade? Da muss man wohl sagen: Nicht sonderlich gut. Ein Blick auf die Spielerzahlen offenbart, dass das Spiel seit dem Start in die Testphase am Kränkeln ist. Waren es vor einem Jahr noch 6.500 Spielerinnen und Spieler, die sich im Pax Dei gleichzeitig tummelten, kommt man in den letzten 30 Tagen nur noch auf knapp 520 gleichzeitige Gamer.

Das dürfte viel zu wenig sein, um noch als „gesund“ bezeichnet zu werden – selbst dann, wenn das Spiel noch gar nicht veröffentlicht ist. Manch einer sieht auch genau hinter diesen schwindenden Zahlen den Grund für das Abo. Eine Rezension des Spielers ドリル schreibt auf Steam etwa:

„Sie wollen diese verbleibenden Spieler in ein Abo-Modell zwingen, damit sie behalten dürfen, für was sie schon lange bezahlt haben. Steam muss das vom Markt nehmen und Rückerstattungen erzwingen, zumindest für den DLC, da der nicht mehr das ist, was ursprünglich verkauft wurde.“

Die Zukunft von Pax Dei mag ungewiss sein, aber zumindest aktuell stehen die Zeichen eher schlecht. Ob das Abo-Modell ein letzter Versuch ist, doch noch auf einen grünen Zweig zu kommen, oder tatsächlich die finale „Abzock-Methode“, wie viele Bewertungen behaupten, wird sich wohl erst in den nächsten Monaten zeigen.
Dabei hatten die Entwickler erst vor Kurzem ein wenig Inspiration vom Kampf-System in WoW übernommen.

Nutzer denkt, Baldur’s Gate 3 ist nur was für Nerds, spielt es zum ersten Mal, versenkt direkt 360 Stunden

Baldur’s Gate 3 wurde 2023 zum besten Spiel des Jahres gewählt und hat sich damit gegen starke Konkurrenz durchgesetzt. Nicht jeder Gamer konnte das nachvollziehen und fragt sich bis heute, was so gut an dem Rollenspiel von Larian sein soll. Einer davon hat nun selbst erfahren, warum Baldur’s Gate 3 für viele Fans so eine große Sache ist.

Das ist der Erfolg von Baldur’s Gate 3:

Darum war ein Fan skeptisch: Bereits bei den Auszeichnungen 2023 gab es große Kontroversen rund um Baldur’s Gate 3. Das Spiel hatte sich damals gegen Kracher wie The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom und Alan Wake 2 durchgesetzt. Hogwarts Legacy wurde nicht mal erwähnt, was für sich schon ein Aufreger für viele war.

Auf Reddit erklärt nun ein Nutzer, dass er damals ziemlich verwirrt war, dass nicht Spider-Man 2 den Award gewonnen habe. Er dachte, Baldur’s Gate 3 sei nur „nerdy D&D-Bullshit.“ Dann habe er es selbst ausprobiert.

Allein sein erster Playthrough habe 360 Stunden lang gedauert. Der Nutzer erklärt, er habe so richtig böse sein wollen, „Shao-Kahn-Level böse“, konnte das dann aber nicht ganz durchziehen. Oft habe er ernsthaft überlegen müssen – etwas, das Spiele heute nicht mehr oft hinbekommen, wie er sagt.

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D&D in der Krise: Was wird jetzt aus Baldur’s Gate 4? Der GameStar Talk im Video

„Der unanfechtbare Beweis dafür, ein Buch nicht nach dem Einband zu bewerten“

Baldur’s Gate 3 hat den Nutzer gelehrt, dass er nicht vorschnell urteilen sollte, wie er selbst erklärt. Die Community dagegen ist etwas verwundert über die anfängliche Einstellung: Wenn man doch schon auf Comic-Zeugs wie Spider-Man stehe, sei es seltsam, Dungeons & Dragons als „Nerd-Kram“ zu betiteln.

Andere werfen ein: D&D sei eben, anders als Comics, immer noch eine Nische in der Nische. Superhelden seien durch Filme und Kino gesellschaftstauglich geworden. Pen and Paper müsse da erst noch hin, auch wenn Baldur’s Gate 3 oder Filme wie Honor Among Thieves hier gute Arbeit geleistet hätten.

In einem weiteren Kommentar heißt es: Eigentlich habe der ursprüngliche Skeptiker durchaus recht. D&D sei „nerdy bullshit“, aber die Leute würden nicht verstehen, dass es einfach wirklich gut ist. Nerds hätten lange Zeit recht gehabt, nun solle man ihrem Club einfach beitreten.

Obwohl der Thread-Ersteller viel Kopfschütteln erntet, gibt es in den Kommentaren doch etliche Nutzer, die anerkennen, dass er mit seiner Erkenntnis ein Stück gewachsen sei. Er habe etwas ausprobiert und wurde eines Besseren belehrt. Der Ton sei vielleicht etwas seltsam, aber immerhin konnte er seinen Fehler zugeben.

Dass der Nutzer nicht wirklich böse sein konnte, dürfte vielen Spielern bekannt vorkommen, obwohl Baldur’s Gate 3 explizit einen Charakter hat, der für böse Playthroughs ausgelegt ist. Aber selbst mit dem macht euch das Spiel immer wieder darauf aufmerksam, was ihr so alles Böses anstellt: Ich wollte ‘mal so richtig böse sein, aber Baldur’s Gate 3 reibt’s mir voll rein

Entwickler verraten: Wer an Expedition 33 arbeiten wollte, brauchte ziemlich ungewöhnliche Voraussetzungen

Bei Bewerbungen ist den Interessierten ziemlich klar, worauf der potenzielle Arbeitgeber großen Wert legt. Wer sich jedoch mit besonders großen Portfolio bei den Machern von Clair Obscur: Expedition 33 bewerben wollte, hatte vermutlich trotzdem keine großen Chancen – oder vielleicht eher genau deswegen?

Was sind das für Entwickler? Die Macher von Expedition 33 überraschten mit ihrem Überraschungshit mit einem kleinen Entwicklerteam, das in der Lage war, ein solches Projekt auf die Beine zu stellen. 

Es ist zwar zu betonen, dass sie auch mit anderen kleinen Studios zusammengearbeitet haben, vor allem was die Synchronsprecher, Animation und Playtester betrifft. Allerdings umfasst das Kernteam nur um die 30 Entwickler.

„Wir hatten fünf Leute, die an den Umgebungen gearbeitet haben, zwei an der Geschichte. Ich glaube, etwa drei bis sechs Leute haben an den Filmsequenzen gearbeitet. Die Musik wurde von vier Leuten gemacht“, berichtet Creative Director Guillaume Broche während eines Gespräches mir Automaton Japan (via PCGamesN).

Welche Voraussetzungen mussten die Arbeiter erfüllen? Um dieses Team zusammenzustellen wurden über 200 Bewerbungsgespräche geführt, wobei sie jedoch auf eine eher spezielle Voraussetzung achteten, die für ein Spielestudio eher ungewöhnlich ist: Sie wollten keine Branchenveteranen, ganz im Gegenteil – sie suchten explizit nach jungen, talentierten Menschen, ohne Vorerfahrung.

Hier seht ihr den Trailer zu Clair Obscur: Expedition 33, das von diesen jungen Entwicklern geschaffen wurde:

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Clair Obscur: Expedition 33 – JRPG mit französischem Flair hat Release-Termin

Der Überraschungshit wurde von Neulingen entwickelt und genau das brachte sie zum Erfolg

Wieso war die geringe Erfahrung der Entwickler von Vorteil? Creative Director Broche erklärt, dass sie den „Kampfgeist“ von neuen Talenten über die Erfahrung von Langzeitentwicklern stellten, und das aus gutem Grund: „Sie hatten keine festen Vorstellungen davon, wie die Arbeit aussehen sollte, was meiner Meinung nach gut war. Denn so konnten sie sich an unseren eigenartigen Arbeitsstil anpassen.“ (via PCGamesN)

Als Beispiel nennt Broche den Visual-Effects-Artist und gleichzeitig Character-Designer des Teams, den sie direkt nach seinem College-Abschluss übernahmen. Expedition 33 war daher sein allererster Job in der Spiele-Branche.

Wie geht es mit dem Team weiter? Der Lead-Programmierer des Spiels, Tom Guillermin, sagt, dass das Team keine Ambitionen hat, für ihr nächstes Spiel zu expandieren, weil sie es schlichtweg nicht als nötig betrachten.

„Ich denke, dass ich vorerst lieber in einem kleinen Team arbeiten würde“, sagt er in dem Interview (via PCGamesN), „Ich bin mir nicht sichern wie groß ein ‘ideales Team’ sein sollte, aber wenn es darum geht, ein vollwertiges rundenbasiertes Rollenspiel zu entwickeln, glaube ich, dass unser derzeitiges Team genau die richtige Größe hat.“

Herauszufinden, welche Größe als „ideal“ gilt, ist auch nicht nötig, wenn das Team mit dessen Größe bereits zeigen konnte, dass es klappt. Und der Erfolg von Expedition 33 ist der Beweis.

Die Entwickler äußerten sich bereits zuvor zu der Größe ihres Teams, und dass sie nicht vorhätten, großartig zu wachsen. Das Kernteam solle beibehalten werden und bei Bedarf durch Outsourcing entlastet werden. Diesen Ansatz sieht der CEO von Sandfall und Produzent von Expedition 33 als nachhaltiger als bei anderen Studios.

Das könnte man Kritik an AAA-Studios deuten, dessen gegenteilige, überambitionierte Herangehensweise nicht nur schädlich für Studios selbst seien. Er sagt, dass vor allem die Entwickler unter diesen Praktiken leiden. Hier auf MeinMMO könnt ihr mehr dazu lesen: „Menschen verlieren ihre Jobs“ – Entwickler von Clair Obscur sind überzeugt, dass viele AAA-Entwickler einen bestimmten Fehler machen

Quelle(n):
  1. PCGamesN

Spieler findet einen einfachen Weg, um starke Buffs in Baldur’s Gate 3 zu erhalten, muss dafür ein merkwürdiges Opfer leisten

Manche Herangehensweisen in Baldur’s Gate 3 sind so eindeutig, dass so gut wie alle Spieler diese gleich umgesetzt haben. Ein Spieler fand jedoch heraus, dass eine förmliche „Einladung“ für einen Feuerball noch nützlicher eingesetzt werden kann – und man dafür sogar belohnt wird.

Von welchem Keller ist die Rede? Ein Spieler (auf Reddit „Doglatine“), warnte in einem Post im Subreddit von Baldur’s Gate 3, dass man im dritten Akt des Spiels bloß nicht die Ratten in Roveer’s Lagerhaus „verschwenden“ soll. Man erhält hier nämlich die Aufgabe, sich um die Rattenplage im Keller des Hauses zu kümmern. 

„Verschwenden“ ist hier auch wirklich die richtige Wortwahl. Eine Menge Ratten, die sich während ihres Zuges auf die Charaktere stürzen, laden förmlich dazu ein, durch einen Flächenzauber innerhalb eines Zuges ausgelöscht zu werden. In den Kommentaren unter dem Post wird das auch sehr deutlich. 

Allerdings erklärt Doglatine, dass man die Ratten für einen viel besseren Zweck nutzen kann und sogar starke Buffs erhalten kann, wenn man sie nur richtig einsetzt.

Hier seht ihr den animierten Kurzfilm zu Patch 8 von Baldur’s Gate 3, in dem keine Ratten zu Schaden kommen: 

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Der animierte Kurzfilm zu Patch 8, dem letzten Update für Baldur’s Gate 3

36 Ratten sind keine starken Gegner, doch ihr solltet sie nicht töten – zumindest nicht auf einmal

Wie kann man durch den Rattenkeller gebufft werden? Der Spieler erklärt, dass es genug Waffen oder andere Items gibt, die durch das Töten von Gegnern starke Buffs mit sich bringen. Als Beispiel nennt er hier zu einem den „Stab der geschützten Nekromantie“ („Staff of Cherished Necromancy“) oder den Dolch „Rhapsodie“ („Rhapsody“).

  • Der Stab der geschützten Nekromantie kann, nachdem man eine feindliche Kreatur getötet hat, dessen Lebensenergie absorbieren, wodurch man Nekromantie-Zauber ohne Zauberplätze einsetzen kann – und das bis zur nächsten langen Rast.
  • Mit Rhapsodie erhält man mit jedem besiegten Gegner (maximal 3) einen maximalen Bonus von +3 auf Angriffswürfe und den Rettungswurf-Wert. Dieser Effekt hält so lange an, bis man die Waffe ablegt.

Die beiden Waffen sind nur Beispiele, allerdings gibt es in Baldur’s Gate 3 mehrere Items, die das Töten von Feinden mit Buffs belohnen, die teilweise bis zur nächsten langen Rast anhalten und Kämpfe deutlich zu eurem Vorteil verändern können.

Die Ratten im Keller haben nur 1 HP und man kann auch schnell wieder den Keller verlassen, wodurch die Ratten nicht folgen können. Außerdem befindet sich der Keller des Lagerhauses nah an einem Schnellreisepunkt, wodurch er schnell zugänglich ist, und es gibt genug Ratten (36 Stück), um diesen Trick mehrere Male zu nutzen.

Wieso fällt das den Spielern so schwer? In den Kommentaren unter dem Redditpost wird deutlich, wie die meisten Spieler mit dem Rattenkeller umgegangen sind, und wieso sie trotz des Hinweises nicht wissen, ob sie ihrer eigenen Herangehensweise widerstehen können:

  • bigbadbosp (mit den meisten Upvotes, aktuell 1.217): „Es macht viel zu viel Spaß Hunger von Hadar oder Evards Schwarze Tentakel in den Raum zu hauen.“
  • profossi: „Schutzgeister aktivieren und dann den Zug im Raum beenden ist auch lustig.“
  • siLtzi: „Ich habe immer einen Zauberer (oder eine Schriftrolle) um eine Feuerwand zu errichten und alle Begleiter und mich dahinter zu stellen. Dann schaue ich einfach zu, wie die Ratten ins Feuer laufen.“

Ein weiterer Spieler (Jonnehdk) fügt hinzu, dass man durch die Ratten ein Achievement erhalten kann, wenn man betrunken 20 Gegner erledigt. Wer ähnliche Herangehensweisen wie die der oben gezeigten Kommentare nutzt, aber vorher noch genug Alkohol trinkt, sodass der Charakter betrunken ist, kann das durch die Ratten ganz leicht bewältigen.

Baldur’s Gate 3 hat genug Spieler, dass zumindest einige von ihnen auch nach all der Zeit immer noch versteckte Tipps und Tricks finden, die man im Spiel zum eigenen Vorteil nutzen kann. Ein anderer Spieler hat herausgefunden, dass man den Barden Volo dazu bringen kann, nicht nur einem Charakter einen Buff zu verleihen, sondern bis zu 4 Gruppenmitgliedern. Dafür muss man ihn auch nur ganz wenig quälen, keine Sorge: Baldur’s Gate 3: Spieler findet Weg, um Volo zur Dauerarbeit zu zwingen

Quelle(n):
  1. Reddit

Eine neue Alternative zu Diablo 4 auf Steam setzt auf antike Götter und Mythologie, ist spontan erschienen

Wer eine Alternative zu Diablo 4 und Path of Exile 2 auf Steam sucht, hat die Möglichkeit, ein neues ARPG zu zocken. Mit Titan Quest 2 könnt ihr jetzt Looten und Leveln und das in der Antike voller Mythen und Götter.

Was ist Titan Quest 2 für ein Spiel? Am Abend vom 1. August 2025 veröffentlichte THQ Nordic spontan Titan Quest 2 im Early Access auf Steam. Das Action-RPG ist eine Alternative zu Diablo 4, Path of Exile 2 und Last Epoch.

Der Vorgänger, Titan Quest, ist 2006 erschienen und der neueste Teil soll genau da ansetzen. Statt Dämonen und der Hölle setzt Titan Quest 2 auf das antike Griechenland als Setting, voll mit Monstern und Göttern aus der Mythologie.

Hier seht ihr den Ankündigungstrailer zum Spiel:

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Announcement Trailer zum Action-RPG „Titan Quest II“

Flexibles Klassensystem und schöne Sandstrände

Was macht Titan Quest 2 so besonders? Das größte Alleinstellungsmerkmal ist das Setting und die Atmosphäre. Anders als Diablo und Path of Exile passt Titan Quest 2 perfekt zum Sommer. Auf schönen Stränden und in Städten und verlassenen Ruinen kloppt ihr euch mit Zyklopen oder Zentauren.

Das Klassensystem setzt auf sogenannte Meisterschaften, von denen ihr 2 kombinieren könnt, um euren Charakter zu bauen. Jede Meisterschaft soll dabei Stärken und Schwächen haben, die ihr für Builds beachten müsst.

Die Entwickler betonen auch anspruchsvolle Action-RPG-Kämpfe, in denen Gegner zusammenarbeiten und Fähigkeiten kombinieren. Außerdem soll die Kampagne einen Fokus auf die Erkundung der Welt und auf Rätsel haben.

Wie kommt Titan Quest 2 gerade an? Auf Steam hat das Spiel bisher 770 Reviews (Stand: 02.08.2025, 09:30) und davon sind 84 % positiv, somit kommt das Spiel bisher ganz gut an. Vor allem die Nähe zum Original und das Oldschool-Feeling werden gelobt.

  • Matt schreibt (via Steam) etwa: In einer Zeit, in der Life-Service-ARPGs dich mit Beute überschütten und sich eher wie eine Tabellenkalkulation spielen, ist Titan Quest 2 eine mutige und kühne Botschaft an die Fans der alten ARPG-Formel.
  • puncleV (via Steam) vergleicht es mit PoE2 und Diablo 4: Nach Diablo 4 und PoE2 fühlt es sich sehr gut an. Der Meisterschaftsbaum wirkt im Vergleich zu PoE2 langweilig (wenn auch weniger überwältigend), aber im Vergleich zu D4 sehr gut.
  • bup (via Steam) warnt die Spieler in seiner Review, da es durch den Early Access kaum Content zu geben scheint: Ich empfehle DRINGEND, auf zukünftige Updates zu warten. Derzeit bekommt man nur etwa 3–4 Stunden Spielspaß, bevor man das Ende des verfügbaren Inhalts erreicht.

Titan Quest 2 scheint also ein gutes Fundament zu setzen, das mit zukünftigen Updates ausgebaut werden kann und das vor allem für Fans traditioneller ARPGs interessant sein könnte.

Wie teuer ist Titan Quest 2? Bis zum 8. August 2025 erhaltet ihr Titan Quest 2 mit einem Rabatt von 20 % für 23,99 €. Regulär soll das Spiel 29,99 € kosten. Eine Roadmap zum Early Access gibt es bisher nicht. Falls ihr eine ARPG-Alternative mit mehr Inhalten haben wollt, ist Grim Dawn einen Blick wert: Offline-Alternative zu Diablo bekommt riesigen DLC auf Steam, bringt 54 neue Bosse und 380 Items

Battlefield 6 zeigt das, worauf Fans seit Jahren warten: „Das hätte Battlefield 2042 sein sollen“

Während des Multiplayer-Reveals hat Battlefield 6 gezeigt, was auf die Fans im neuen Ableger der Reihe zukommt. Wir fassen die ersten Reaktionen für euch zusammen.

Battlefield 6 ist ein kommender Ego-Shooter von Electronic Arts, der große, moderne Kriegsschlachten mit Fahrzeugen, Infanterie und zerstörbaren Umgebungen bietet. Beim Multiplayer-Reveal haben die Entwickler im Livestream auf Twitch bekannt gegeben, dass Battlefield 6 am 10. Oktober 2025 erscheinen wird. Alle wichtigen Infos zum Release, zur Beta und zum Preis findet ihr hier.

Beim Event wurde zudem Gameplay des neuen Shooters in einem actionreichen Trailer, untermalt mit einem Musik-Remix von Limp Bizkit, präsentiert. Die Spielerinnen und Spieler reagieren vorsichtig begeistert.

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Battlefield 6 zeigt sein Gameplay im actionreichen Trailer

„Zerstörung steht wieder auf der Speisekarte“

Was sagen die Spieler zu Battlefield 6? Auf Reddit äußern sich aktuell zahlreiche Fans zu dem neuen Ableger der Shooter-Reihe. Dass es wieder „richtige“ Klassen geben soll, finden viele gut. Vor allem die Spielmechanik, Gebäude und Strukturen zerstören zu können, kommt gut bei den Spielern an:

  • Westo6Besto9: „Verdammt, ihre Trailer treffen einfach immer ins Schwarze. Mit einem Vorschlaghammer durch den Boden brechen zu können, sieht verdammt geil aus.“
  • spartyftw: „Zerstörung steht wieder auf der Speisekarte.“
  • literallyacactus: „Die Zerstörung sieht genau so aus, wie ich sie mir immer gewünscht habe.“

In einem anderen Beitrag auf Reddit schreibt der Nutzer makz242: „Alte Klassen. Hab mir gerade das Interface angesehen – WAFFENSTATS! Das sieht alles großartig aus. Das Spiel wirkt wie das, was [Battlefield] 2042 hätte sein sollen!“ Und Bigd1979666 ergänzt: „Geht mir genauso. Das Gameplay sieht einfach fantastisch aus und hat bei mir richtig Nostalgie ausgelöst.“

Der Nutzer Dependent-Guitar-473 schreibt auf Reddit: „Bro … ich hab’ fast mein Essen anbrennen lassen, ich konnte einfach nicht wegschauen.“

Welche Sorgen haben die Spieler? Neben dem Hype äußern die Spieler aber auch Bedenken, was Battlefield 6 betrifft. So wird immer wieder darauf hingewiesen, das Spiel nicht vorzubestellen. Man wisse nicht, wie das Gameplay letztlich aussehen werde und wie nah die Trailer am Original seien. Viele erinnern an Battlefield 2042, das einen schwierigen Start hatte, von dem es sich nicht wirklich erholen konnte.

Der Nutzer DhruvM lobt auf Reddit die Zerstörungsmechanik in den gezeigten Trailern, hat aber auch Bedenken. Er habe Hoffnung, dass auch mehr klassische Maps zurückkehren. Das Leichenziehen und Rückwärtskriechen aus einem älteren Battlefield-Teil wiederzusehen, sei cool. Battlefield 6 wirke düster und geerdet. Er hoffe jedoch, dass diese Energie beibehalten werde – „ohne alberne Operator, keine schrillen Skins und aufgedrehten Adrenalin-Gameplay-Stil mit eingeschränkten Waffenklassen. Dann könnten wir tatsächlich ein starkes Spiel bekommen“, schreibt er.

Wir haben den Multiplayer-Reveal mit einem Liveticker begleitet. Hier findet ihr alle Details zu dem Event inklusive Links zur Beta und allen wichtigen Terminen auf einen Blick: Battlefield 6: Multiplayer-Reveal im Live-Ticker – Das habt ihr verpasst

Ein Game wie kein anderes – Spieler wissen: Die WoW-Erfahrung gibt es nur einmal

Kann es jemals wieder ein Spiel geben, das so fesselt wie World of Warcraft? Nein – meint die Community. Aber das liegt an vielen Umständen.

World of Warcraft hat für viele Spielerinnen und Spieler eine ganz besondere Bedeutung im Leben. Klar, es ist mehr als nur ein Spiel, für viele ist es ein Stück Heimat und oft sogar eine Konstante im Leben, die einen seit knapp 20 Jahren begleitet.

Doch die Besonderheit von World of Warcraft lässt sich oft schwer in Worte fassen. Eine Mischung aus Nostalgie, gepaart mit den Anfängen des Internets, war WoW doch für viele die erste Online-Welt, die sie erkunden konnten. Der erste Schritt in eine ganz neue Form der Unterhaltung. Auch wenn World of Warcraft bei Weitem nicht das erste MMORPG überhaupt war – für Unzählige war es die erste richtige MMORPG-Erfahrung.

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WoW mal so richtig ehrlich erklärt

Der Spieler atasel hat es im Subreddit von WoW dennoch versucht und schwelgt in Erinnerungen. Er beschreibt seine Erfahrungen so:

Ich habe das ursprüngliche WoW von der Beta bis The Burning Crusade gespielt, als ich ungefähr 16 war (Ich kann mir die Jahre nicht wirklich gut merken, aber ich bin jetzt 37). Auch wenn ich seitdem nicht mehr exzessiv gespielt habe, komme ich immer wieder zurück und spiele zumindest die Level-Phase der Erweiterung. Gerade jetzt bin ich auf der Arbeit und höre meine WoW-Playlist, wie ich es so oft tue.

Es ist verrückt, dass wir den Start dieses Spiels erleben durften, als das Internet selbst noch so neu war, überhaupt andere Spieler in einem Spiel zu sehen war schon überwältigend. Diese Erfahrung kann nie wieder eingefangen werden für uns oder für irgendjemanden, weil sich die Welt seither so sehr gewandelt hat.

Ich denke oft an meine Teenager-Jahre zurück, in denen ich WoW gespielt habe. Die Erinnerungen fühlen sich so lebendig an und die Nostalgie ist so stark. Es ist fast so, als wären meine Erinnerungen an Azeroth Erinnerungen an echte Orte, als wenn ich wirklich Zeit im Wald von Elwynn, im Schwarzfels, in Tanaris oder den Pestländern verbracht hätte. Ich habe sogar weniger Erinnerungen daran, wie ich Zeit im RL damals verbracht habe, aber um ehrlich zu sein, bereue ich nichts.

Ich weiß gar nicht genau, was ich mit diesem Post hier wollte. Ich sitze einfach auf der Arbeit, fühle mich nostalgisch und habe keinen anderen Ort, um das hier zu teilen. WoW ist Magie.

Community taucht in Nostalgie ein

Der Beitrag scheint einen Nerv in der Community getroffen zu haben, denn innerhalb weniger Stunden gab es bereits über 1.000 Upvotes und jede Menge Kommentare erhalten, die ebenfalls von ihren Anfängen erzählen.

  • „Ich liebe die so herzliche Nachricht über deine Erfahrung. Alle, die das Spiel für eine längere Zeit gespielt haben, werden dir zustimmen können, dass, wenn du es geliebt hast, das Spiel zu spielen, du sehr wahrscheinlich einige sehr gute Erinnerungen daran hast und vermisst, wie es damals war. Jetzt ist es noch immer ein gutes Spiel, aber einfach etwas anders, so wie die Welt um uns herum.“ – Sapers_45
  • „Ich hatte Freunde, die aus irgendeinem Grund vehement gegen WoW waren. Ich erinnere mich daran, dass wir es mal ausprobiert haben, ein paar Monate nach dem Launch und ich habe zugelassen, dass sie mich davon abgebracht haben. Jetzt habe ich so eine „On und Off“-Beziehung zu dem Spiel und wünschte, ich hätte niemals auf sie gehört.“ – superkow
  • „Egal was irgendwer über WoW sagt, es war einfach ein legendäres Spiel. Es hat so viele Nachahmer-MMOs hervorgebracht und die Systeme und das Design haben Spiele im Allgemeinen beeinflusst. Single-Player, Multi-Player, ganz egal – es hatte einen Einfluss auf beides.
    Es war damals einfach Next Level und ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass wir jemals wieder ein Spiel sehen werden, das Gaming so auf eine neue Ebene gehoben hat, wie WoW es tat.“
    – Izletz

Klar scheint zu sein, dass World of Warcraft für sehr viele Menschen ein ganz besonderes Stück ihrer Vergangenheit darstellt. Die ersten Gehversuche in der digitalen Welt, als das Internet und deren breitflächige Nutzung noch in den Kinderschuhen steckte. Wie habt ihr eure Anfänge in Azeroth erlebt? Oder war es für euch ein ganz anderes Spiel, das ebenfalls solche Erinnerungen erschaffen hat?
Manche verleihen ihrer Liebe zu WoW auch anders Ausdruck – und sammeln so viel, dass selbst Blizzard beeindruckt ist.

Ein legendärer Entwickler hat sich Skills antrainiert, um bessere Spiele zu machen – Wenn er sie einsetzen würde, käme er vermutlich ins Gefängnis

Hideo Kojima ist eine Entwickler-Legende und bekannt für exzentrische Spiele. Auch einige seiner Ansichten und Aussagen sind teils überraschend. So hat er eine klare Haltung, wenn es um die Expertise eines Entwicklers geht.

Wer ist Hideo Kojima? Solltet ihr mit dem Namen nichts anfangen können: Hideo Kojima ist einer der prominentesten Entwickler im Gaming und Vater der langlebigen Reihe Metal Gear Solid, die unter Konami entstand. Seit einigen Jahren arbeitete er mit seinem eigenen Studio an Death Stranding 1 & 2 und aktuell am Nachfolgeprojekt OD.

Kojima ist für seine innovativen Spielkonzepte bekannt und auch dafür, seine exzentrischen Geschichten in ausschweifenden Zwischensequenzen auf Spielfilmniveau zu erzählen. Besonders wichtig scheinen dem Entwickler dabei die kleinen Details zu sein, die ein Szenario und die Figuren erst lebendig machen.

Kürzlich äußerte er sich kritisch zur Gaming-Branche und bemängelte unter anderem, dass viele seiner Kollegen schlicht nicht wüssten, woran genau sie da arbeiteten. Er hingegen habe trainiert.

Bei Kojima dauern selbst die Trailer lang – seht hier den von Death Stranding 2:

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Hideo Kojima stellt Death Stranding 2 in einem 10-Minuten langen Trailer vor

Ein klassischer Kojima

Was sagt Kojima? Im Gespräch mit SSENSE sprach Kojima über die Branche und erwähnte dabei, dass er ein großes Studio besuchte, das seinen Rat für ein neues Spiel einholte.

Es ging um ein Stealth-Spiel, vermutlich ähnlich wie Metal Gear Solid – kein Wunder, dass man Kojima zur Hilfe holte. Dieser zeigte sich aber recht unbeeindruckt vom gezeigten Spiel. Es läge vor allem daran, dass sich Entwickler häufig nicht wirklich mit der Thematik auskennen, die sie in einem Spiel darstellen. Im Interview sagte Kojima:

Leute, die Militärspiele entwickeln, wissen wahrscheinlich nicht, wie man eine Waffe zerlegt oder damit schießt. Das ist irgendwie traurig.

Auf Nachfrage, ob er selbst Erfahrung mit solchen Dingen habe, antwortete er:

Ja, weil ich diese Ausbildung auch gemacht habe, und ich habe auch so viele Möglichkeiten gelernt, Menschen zu töten.

Auf letztere Aussage ging er nicht weiter ein – ein klassischer Kojima eben. Es zeigt jedoch, dass sich die Entwickler-Legende zu allen Aspekten seiner Spiele Gedanken macht. Kojima möchte nachvollziehen können, wie eine Tätigkeit, wie etwa das Schießen mit einer Waffe, in der Realität funktioniert.

Bleibt nur zu hoffen, dass er sein Wissen über das Töten für sich behält und nichts davon in die Praxis umsetzt …

Ob Entwickler sich nun wirklich mit allen Einzelheiten ihrer Titel auskennen müssen, ist wohl eine Streitfrage. Sicher ist es hilfreich, eine gewisse Expertise zu besitzen, um authentische und glaubwürdige Szenarien zu schaffen. Oder wie denkt ihr darüber? Schreibt es uns gerne in die Kommentare. Ein Spiel von Kojima hat kürzlich für Aufsehen gesorgt: Die Gesichter im Spiel eines legendären Entwicklers sind so gut, dass Spieler damit die Alterskontrolle von Discord austricksen

Die Soldaten von Helldivers 2 bekommen bald Verstärkung, bringen den neuen Rekruten schonmal die Grundsätze der gelenkten Demokratie bei

In Helldivers 2 bekommen die tapferen Soldaten bald Verstärkung von Spielern auf der Xbox. Jetzt erklären sie den neuen Rekruten schon mal, wie man sich in einer gelenkten Demokratie verhält.

Wann kommt die Verstärkung? Ab dem 26. August dürfen neben dem PC und der PS5 auch Spieler auf Xbox Series X|S Über-Erde im galaktischen Krieg unterstützen. Während die Entwickler noch im Sommerurlaub sind, fühlen die ersten neuen Rekruten schon mal vor und fragen bei den Veteranen nach, wie man sich am besten im Kampf für Über-Erde verhält.

Die kriegstüchtigen Veteranen haben die passenden Antworten parat, ganz nach dem Motto: „Egal in welcher Situation, frage auf jeden Fall: ‚Ist das demokratisch?‘ Wenn die Antwort ‚Nein‘ lautet, tu es nicht“ (via Reddit).

Hier könnt ihr die neueste Kriegsanleihe von Helldivers 2 sehen:

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Helldivers 2 zeigt seine neue Kriegsanleihe „Control Group“

Veteranen geben Benimmregeln und Tipps mit auf den Weg

Was sollten die neuen Rekruten beachten? Statt den neuen Rekruten die besten Waffen und Gadgets von Helldivers 2 zu verraten, überlegen sie sich Etiketten, die es zu beachten gibt. Folgende Regeln und Tipps haben sich laut Reddit im Spiel seit dem Release entwickelt:

  • Proben werden geteilt. Solange der Helldiver, der sie trägt, erfolgreich extrahiert wird, erhalten alle Teammitglieder die Proben. Wenn beispielsweise 10 Proben extrahiert werden, bekommt jeder Spieler 10 Proben.
  • Es heißt „freundliches Feuer“, nicht „absichtliches Feuer“. Sei nicht verärgert, wenn dein Teamkamerad versehentlich deinen Kopf wegschießt.
  • Wenn dein Kamerad die Arme zum Gruß ausbreitet, verweigere niemals die Umarmung.
  • Geschütztürme können und werden durch dich hindurchschießen. Sei vorsichtig in ihrer Nähe.
  • Bei Missionen, bei denen eine Flagge gehisst werden muss, erhöht das Salutieren (insbesondere das Standard-Emote) die Geschwindigkeit um 7,5 % pro Spieler, bis zu einem Maximum von 30 %.
  • Nimm nicht die Ausrüstung anderer von ihren besiegten Körpern. Die Leute werden ihre zusätzlichen Ausrüstungen markieren, wenn sie möchten, dass du sie nimmst.
  • Verstärke Teamkameraden nicht, wenn sie nicht in der Nähe ihrer toten Körper sind. Die halbe Karte zurücklaufen zu müssen, um seine Sachen wiederzuholen, ist ätzend, besonders, wenn die Abklingzeiten noch laufen.
  • Wenn du Strategems mit großem Radius (z. B. 380-mm-Sperrfeuer) wirfst, achte auf deine Teamkameraden.
  • Sag Danke, wenn dir ein freundlicher Helldiver Vorräte gibt, dich rettet oder dir Unterstützungswaffen überlässt.
  • Lauf nicht allein los, überlasse das den Rang-150-Spielern, die ganze Karten im Alleingang bewältigen. Gemeinsam seid ihr stärker.
  • Langsam ist flüssig, flüssig ist schnell. Übereile nichts. Es ist in Ordnung, an einer Stelle zu bleiben, um sich neu zu gruppieren und aufzufüllen.
  • Es gibt keine „Meta“. Alles hat eine Rolle.
  • Höre auf Ratschläge, die deine Mit-Helldiver dir geben. Sie könnten nützlich sein.
  • Stelle sicher, dass du die drei D’s kennst: Deckung, Deckung und noch mehr Deckung.

Fallen euch noch mehr Tipps und Benimmregeln ein, die neue Rekruten beim Kampf für Über-Erde unbedingt beachten müssen? Schreibt sie uns gerne in die Kommentare. Aktuell arbeiten die Helldiver noch an einer Mission, die sie viel leichter machen könnten, aber sie wollen nicht: Die tapferen Soldaten von Helldivers 2 haben schon vor Ewigkeiten den perfekten Perk bekommen, um Über-Erde zu retten, doch kaum einer nutzt es

Quelle(n):
  1. Reddit
  2. Xbox.com

Spieler in Pokémon GO entdecken mysteriösen Button nach Dyna-Kampf, fragen: Was ist das?

In Pokémon GO sind seit einigen Monaten die Dyna-Kämpfe aktiv. Doch auch heute finden Spieler noch Dinge im Zusammenhang damit, die ihnen vorher nicht aufgefallen sind. Etwa: Einen kleinen Button unten links in der Ecke.

Um welchen Button geht es? Wenn ihr einen Dyna-Kampf beendet, könnt ihr danach unten links in der Ecke einen kleinen Button finden. Der zeigt das Spawn-Symbol, das anzeigt, dass hier ein Pokémon erscheint.

Diesen Button gibt es schon lange, doch manchen fällt er jetzt erst auf – oder bisher noch gar nicht, wie ein Post im Subreddit „TheSilphRoad“ zu Pokémon GO zeigt. Da meldete sich nämlich ein Trainer, der genau diesen Button hervorhebt und betont, bislang nicht gewusst zu haben, was er tut (den Post findet ihr hier auf Reddit).

In den Antworten melden sich einige Trainer, die meinen, diesen Button noch nie gesehen haben oder die nicht ganz wissen, was er tut. Also: Was tut er?

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Pokémon GO: Über 800 Trainer kämpfen in Gigadynamax-Kampf

Button an Kraftquellen in Pokémon GO bringt euch ein Pokémon – Sogar Dynamax

Was bringt der Button? Tatsächlich ist der Button nicht immer da, wenn ihr einen Dynamax-Kampf beendet habt. Er taucht nur auf, wenn Trainer Pokémon an der Kraftquelle zurückgelassen haben. Wenn er aber da ist, könnt ihr euch über ein erscheinendes Pokémon freuen. Das können alle möglichen Monster sein, manche Trainer berichten aber auch von wirklich guten Spawns, wie beispielsweise Grolldra.

Wichtig: Man muss dieses Pokémon nicht zwingend über den Button abholen. Manchmal erscheinen diese Pokémon auch einfach neben der Kraftquelle.

Besonders interessant wird der Button, wenn Spieler nach einem Dyna-Kampf ein Gigadynamax-Pokémon an der Kraftquelle zurückgelassen haben. Das ist nach jedem absolvierten Dyna-Kampf möglich: Man wählt eines der Pokémon aus, die man im Team hatte, und lässt sie zurück, damit es bei den nächsten Kämpfen Angriffs-Boni für Spieler gibt, die nach einem antreten.

Ist dieses Pokémon ein Gigadynamax-Pokémon, dann kann das erscheinende Pokémon aus dem Button ein Dynamax-Pokémon sein. Das ist eine super Gelegenheit für alle, die gerade erst in das Feature einsteigen, ihre Sammlung an Dynamax-Pokémon zu erweitern. Zudem können einige der dort auftauchenden Pokémon sogar shiny sein. Somit habt ihr auch eine Gelegenheit, ein schillerndes Dyna-Pokémon zu erhalten, wenn ihr Glück habt.

Also: Schaut nach Dyna-Kämpfen an Kraftquellen immer, ob unten links der Spawn-Button erscheint. Und wenn ihr Pokémon zurücklasst, überlegt euch, ob ihr vielleicht ein Gigadynamax-Pokémon an der Kraftquelle lassen wollt, um die Spawns zu verbessern.

Was ist sonst los in Pokémon GO? Wir befinden uns noch Anfang August. Somit steht uns ein ganzer Monat voller neuer Events bevor. Ganz oben in der Liste steht dabei das Dyna-Finale, das Ende des Monats richtig starke Boni mit sich bringt. Ihr wollt wissen, was daneben noch läuft? Dann schaut hier vorbei: Alle Events im August 2025 bei Pokémon GO.

Einen Jedi kann man in Episode 1 von Star Wars nur in einer Szene sehen, doch er schaffte es, die Order 66 zu überleben

In Star Wars gibt es unzählige Jedi, die nur abseits der großen Story ihre Geschichten erleben. Darunter ist auch Quinlan Vos, der eine turbulente Geschichte mit der dunklen Seite der Macht hinter sich hat.

Wer ist Quinlan Vos? Wer sich nur mit den Filmen zu Star Wars beschäftigt, wird vielleicht nie von ihm gehört haben. Quinlan Vos basiert eigentlich auf einem Charakter, den man im Hintergrund von Episode 1 sehen kann, wenn der junge Anakin in Mos Espa unterwegs ist.

Danach hatte er mehrere Auftritte in Legends-Werken. Seinen ersten offiziellen Auftritt in der modernen Kontinuität hatte der Jedi in der 3. Staffel von Star Wars: The Clone Wars.

Er ist ein Kiffar und ein Jedi-Meister, der sich nicht unbedingt immer genau an die Regeln des Ordens hält. Zusammen mit seiner Fähigkeit, Psychometrie, war er damit aber perfekt für geheime und gefährliche Missionen. Durch die Psychometrie kann er sich Erinnerungen von Objekten mithilfe der Macht anschauen.

Seine ungewöhnlichste Eigenschaft ist aber wohl die Beziehung zur beliebten Sith-Assassinin Asajj Ventress.

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Star Wars Episode 2: Angriff der Klonkrieger – Trailer

Quinlan Vos und seine Beziehung zu den Sith

Als rebellischer Jedi hat man eine gewisse Tendenz zur dunklen Seite der Macht. So hatte Vos gerne mal Geheimaufträge, bei denen er verdeckt handelte und den Jedi-Orden nicht direkt nach außen repräsentierte. Seine größte Mission war wohl der Auftrag des Ordens, Count Dooku zu töten.

Dafür sollte er sich mit Asajj Ventress verbünden, die mal die Schülerin und Assassinin von Dooku war. Wegen Darth Sidious, dem Imperator, verriet Vos Ventress, weshalb sie selbst eine Rechnung mit ihm offen hatte. Vos sollte nur dafür sorgen, dass sie nicht weiß, dass er ein Jedi ist. Er sollte einfach als Kopfgeldjäger auftreten.

Nach mehreren Wochen und einem gescheiterten Auftrag verriet Vos ihr aber, dass er ein Jedi sei und es seine Mission sei, Dooku zu erledigen. Sie verbündete sich mit ihm, stellte aber klar, dass es ohne die dunkle Seite der Macht unmöglich sein wird. Sie nahm ihn als Schüler auf und trainierte mit ihm auf Dathomir. Dabei verliebten sie sich.

Es kam zum ersten Versuch, Dooku zu töten. Ihr Attentatsversuch schlug fehl und die beiden schafften es nicht, ihn zu besiegen. Dooku sorgte sogar für Zwietracht zwischen den beiden. Ventress konnte fliehen, doch Vos wurde gefangengenommen und gefoltert.

Er wurde von Dooku manipuliert und verfiel der dunklen Seite der Macht, nachdem Dooku ihm erzählt hatte, dass Ventress seinen ehemaligen Meister tötete. Ventress rettete ihn zwar zusammen mit dem Jedi-Orden, doch seine Loyalität war noch bei Dooku, weshalb der Orden ihm erneut die Mission auftrug, Dooku zu töten. Vos wollte die Chance direkt nutzen, um auch Sidious zu erledigen, doch das ging schief.

Einer der wichtigsten Jedi nach der Order 66

Was passierte beim nächsten Aufeinandertreffen mit Dooku? Bei einem erneuten Versuch, Dooku zu töten und sogar Sidious zu treffen, kam es zu einem Angriff der Republik und es entstand Chaos. Ventress war auch anwesend und Dooku sah die Chance, beide zu töten.

Als Dooku kurz davor war, Vos mit Macht-Blitzen zu erledigen, sprang Ventress dazwischen. Sie rettete Vos, starb aber dabei. Dooku entkam und Vos wurde von den Jedi gefangengenommen, weil er der dunklen Seite erlag. Dank Obi-Wan gab man ihm aber eine weitere Chance und zusammen beerdigten sie Ventress auf Dathomir.

Ventress wurde später zwar wiederbelebt, doch nur unter der Voraussetzung, dass sie nie wieder zu ihrer Bindung mit Vos zurückkehrt.

Was passierte mit Quinlan Vos nach dem gescheiterten Attentatsversuch? Vos kehrte zur hellen Seite der Macht zurück und wurde ein General der Republik. Er schaffte es, die Order 66 zu überleben, und gründete den Versteckten Pfad. Das sind Untergrund-Systeme und Verstecke, die Jedi, Machtsensitive und anderen Flüchtlingen des Imperiums helfen sollen. Das erfährt man in der Serie Obi-Wan Kenobi.

Wie kann man die Geschichte von Quinlan Vos erleben? Falls ihr einen Kindle habt, könnt ihr euch den Comic Star Wars Omnibus Quinlan Vos auf Englisch besorgen, der die Mehrheit seiner Story zusammenfasst. Der basiert auf Teilen der Star Wars: Republic-Reihe, die Ende der 90er erschienen ist.

In Star Wars – Schülerin der dunklen Seite könnt ihr die Geschichte von Vos und Ventress als Roman erleben. Der Roman ist auf Plattformen wie Amazon auch noch gut erhältlich. Wenn ihr euch lieber etwas dazu anschauen wollt, dann schaut in die Serie Star Wars: Tales of the Underworld auf Disney Plus rein. Dort seht ihr, was mit Ventress nach ihrem vermeintlichen Tod passiert ist. Nicht alle Jedi schaffen es zurück auf die helle Seite der Macht: Ein Jedi hätte Anakin in Star Wars aufhalten können, doch er wollte seinen Freund nicht verraten

PC-Nutzer kämpfte 18 Stunden lang mit einem Fehler in Windows – Ein Fernseher brachte letztlich die unverhoffte Rettung

Ein Reddit-Nutzer kämpft fast einen ganzen Tag lang mit einem kuriosen PC-Problem: Die Anzeige auf dem PC ist völlig verstellt. Erst ein Tipp aus der Community kann helfen.

In einem Post auf Reddit schildert ein Nutzer ein Problem mit seinem Windows-PC, an dem er langsam verzweifelte, und bittet die Community um Hilfe. Auf dem Bild, welches er teilt, sind gigantische UI-Elemente zu sehen – die Uhrzeit nimmt den halben Bildschirm ein, Menüs verschwinden außerhalb des sichtbaren Bereichs. Die Anzeige auf dem PC seiner Schwester ist plötzlich so stark vergrößert, dass nichts mehr benutzbar ist.

Er schildert, dass er 18 Stunden lang versucht hat, das Problem zu lösen – ohne Erfolg. „Ich hab gegoogelt und Reddit durchsucht, aber nichts funktioniert“, schreibt er. Selbst eine Neuinstallation von Windows sei auf dem PC nicht möglich. Die Skalierung sei offenbar so extrem verstellt, dass er nicht einmal auf grundlegende Menüs oder Einstellungen zugreifen kann.

Wenn ihr euch mit UI und Symbolen von Geräten beschäftigt, habt ihr euch sicher schon gefragt, was das N-Symbol auf eurem Handy bedeutet. Wir erklären es in diesem Video:

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Was bedeutet das N-Symbol auf eurem Handy?

Ein Fehler in voller Auflösung

Was war das Problem? Die Ursache liegt, den Usern in den Kommentaren zufolge, vermutlich in einer extrem hochgestellten Anzeige-Skalierung in Windows – etwa auf 500 %. Diese Einstellung bleibt auch nach einem Neustart erhalten und kann in manchen Fällen sogar eine Neuinstallation überstehen, etwa wenn das System bestimmte Nutzerdaten oder Treiber erneut lädt. Wie Microsoft selbst auf ihrer offiziellen Entwicklerseite erklärt, wird diese Einstellung benutzerbezogen gespeichert und beim Systemstart automatisch angewendet.

Auf Bildschirmen mit niedriger Auflösung wird das System dadurch praktisch unbedienbar: Menüs, Eingabefelder und Buttons liegen außerhalb des sichtbaren Bereichs, selbst einfache Klicks werden zur Herausforderung.

Das ist die rettende Lösung: In den Kommentaren werden mehrere Ansätze zur Problemlösung vorgeschlagen. Häufig kommt der Hinweis, einen Bildschirm mit höherer Auflösung oder direkt einen Fernseher anzuschließen. Einige Nutzer vermuten auch, dass es sich um die Windows-Bildschirmlupe handeln könnte, und teilten entsprechende Tastenkombinationen wie Windows + „–“ oder Windows + Esc, um den Zoom zurückzusetzen.

Kurz darauf meldet sich der Verfasser des Posts und meint, er würde den Tipp mit dem Fernseher ausprobieren. Es dauert nicht lange, da schreibt er: „Es hat tatsächlich funktioniert. Ich habe den PC an meinen Fernseher angeschlossen und alles sah normal aus. Dann konnte ich die Einstellung wieder zurücksetzen, wie sie eigentlich sein sollte.“ Damit ist sein Problem gelöst, der PC kann wieder normal bedient werden, auch auf dem ursprünglichen Monitor.

So reagierte die Community: Viele Nutzer fühlen mit dem Verfasser mit. Einige teilen ähnliche Erfahrungen, andere machen sich über die absurde Darstellung lustig. Kommentare wie „Kauf weitere Monitore, damit das ganze Bild darauf passt“ oder „Ich muss lernen, wie man das in Windows macht und rückgängig macht, um meinen Chef zu ärgern“ zeigen, wie sehr der Beitrag zwischen echtem Frust und Humor schwankt.

Der Fall zeigt einmal mehr, wie schnell sich kleine Einstellungen in großen Problemen niederschlagen können. Manchmal braucht es eben einfach nur einen Fernseher mit genug Pixeln. Und manchmal kann ein eigentlich harmloser Eingriff ganz andere Folgen haben. So wie ein Nutzer auf Reddit sein Gehäuse reinigen wollte und es dabei mit Alkohol ruinierte.

Quelle(n):
  1. Reddit

Ein Fantasy-Film ab 18 kostete 90 Millionen Dollar, wurde zum Flop, obwohl er auf einer legendären Reihe basiert

Arnold Schwarzenegger hat in seiner Karriere viele ikonische Rollen gespielt und daraus auch große Franchises gemacht. Der Fantasy-Film Conan der Barbar sollte 2011 dann eine Neuauflage bekommen, doch der kam nicht nur bei Kritikern schlecht an.

Was war das für ein Film? Als eine seiner ersten Rollen verkörperte Arnold Schwarzenegger 1982 Conan den Barbaren, der auf den Romanen des Autors Robert E. Howard basiert. Bis heute gehört die Rolle zusammen mit dem Terminator zu einer seiner bekanntesten, auch wenn es bei den Dreharbeiten zu einem Unfall kam. 1984 folgte dann noch die Fortsetzung Conan der Zerstörer.

Danach kamen noch TV-Serien, animiert und nicht animiert, Comics und diverse Spiele. 2011 wollte man das Franchise aber erneut in die Kinos bringen und das mit einem Reboot. In die Fußstapfen von Schwarzenegger sollte Jason Momoa treten, der 2011 auch in Game of Thrones zu sehen war.

Statt eines gefeierten Fantasy-Reboots gab es aber einen Flop, der nicht nur bei Kritikern schlecht ankam.

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Conan der Barbar (2011) – Trailer zum Reboot mit Jason Momoa

Nicht nur ein finanzieller Flop

Wie lief es für Conan der Barbar (2011)? Laut Box Office Mojo lag das Budget des Films bei 90 Millionen US-Dollar, weltweit konnte man aber nur knapp 63 Millionen US-Dollar einspielen. Das ist ein ziemlich schlechtes Ergebnis, da man wahrscheinlich noch Marketingkosten hatte, die nicht im Budget berechnet waren.

Auch die Kritiker waren nicht zufrieden. Mit 152 Reviews auf Rotten Tomatoes kommt der Film auf schlechte 25 %. Auch die Zuschauer waren nicht gnädig. Bei über 25.000 Reviews schafft man da nur die 30 %. Dabei werden die klassischen Aspekte wie Storytelling, Figurenentwicklung, Choreografien und das CGI kritisiert.

Selbst Jason Momoa äußerte sich Jahre später nicht sonderlich positiv über den eigenen Film. In einem Interview mit dem GQ-Magazine sagte er Folgendes:

Ich war an vielen Projekten beteiligt, die wirklich mies waren, und an Filmen, bei denen man keinen Einfluss hat […] Conan war einer davon. Es war eine der besten Erfahrungen, die ich je gemacht habe, und dann wurde es übernommen und in einen großen Haufen Scheiße verwandelt.

Warum ist der Film gefloppt? Abseits der Kritiken ist der Film auch an den Kinokassen gefloppt. Eine genaue Erklärung für solche Flops ist immer schwierig, man kann aber Vermutungen anstellen. Zum einen ist Conan eine Reihe, die sehr in die 80er passt. Große, muskulöse Typen, die brutale Kämpfe austragen, waren damals einfach in.

Und man muss auch sagen: Schon die ersten Filme waren keine gigantischen Hits. Der erste Film konnte 1982 bei einem Budget von 20 Millionen US-Dollar zwar fast 70 Millionen einspielen (via IMDb), dem 2. Teil erging es schon schlechter. Laut IMDb spielte der Film bei einem geschätzten Budget von 18 Millionen US-Dollar nur noch 31 Millionen ein. Das sind keine schlechten Zahlen, aber eben auch keine großartigen.

Reboots sind eine schwierige Sache. Auch wenn viele alte Marken auch heute noch funktionieren, sind andere Franchises Produkte ihrer Zeit und funktionieren auch nur in diesem Kontext. Einem anderen Reboot erging es finanziell besser, doch der Film gilt trotzdem als Flop: Ein Sci-Fi-Film spielte über 240 Millionen Dollar ein – Gilt trotzdem als Flop und bekam nie eine Fortsetzung

Games Workshop lüftet offiziell eines der größten Geheimnisse aus Warhammer 40.000 und besiegelt ein grausames Schicksal für den Imperator

Games Workshop hat einige neue Regeln und Inhalte zu Warhammer 40.000 veröffentlicht, mit dabei: ein brandneuer Kodex für die Grey Knights. Dort steht in einer kurzen Passage etwas zu einem geheimen Befehl, den kaum jemand kennt und der lange Zeit als eines der größten Mysterien der Welt galt.

Über die letzten Wochen hinweg gab es immer wieder neue Ankündigungen und Inhalte zu den verschiedenen Welten des Warhammer-Universums. Obwohl das meiste auf Age of Sigmar, The Old World und die Horus Heresy fiel, hat auch Warhammer 40.000 neuen Content bekommen.

Die Grey Knights sind ein geheimer Orden der Space Marine, von dessen Existenz innerhalb der Welt kaum jemand etwas weiß. Anderen Space Marines wird das Gedächtnis gelöscht, wenn sie von ihnen erfahren und „normale“ Menschen werden einfach hingerichtet.

Genau für diese Elite-Kämpfer gibt es nun einen neuen Kodex, heißt: Spielregeln samt neuer Lore, die als offiziell bestätigt gilt, weil sie direkt von Games Workshop kommt. Ein kleiner Teil davon macht seitdem in der Community die Runde, denn er hat gravierende Folgen für die Story.

In einem winzigen Abschnitt wird der „Terminus Decree“ besprochen, der letzte Befehl des Imperators der Menschheit an die Grey Knights und etwas, das bisher nie genau beschrieben worden ist. Jetzt kennt man den Inhalt genau – und er ist beunruhigend.

In Chaos Gate: Daemonhunters spielt ihr eine Division der Grey Knights im Kampf gegen das Chaos:

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Der Release-Trailer zu Warhammer 40.000: Chaos Gate – Daemonhunters

„Die Grey Knights müssen ihn zu seiner grausamen Pflicht zurückführen“

Das Dekret befindet sich in einer einfachen Holzkiste, die nur der Oberste Großmeister jemals öffnen darf. Auf X hat ein Nutzer den Abschnitt zum Terminus Decree auf Englisch gepostet. Dort steht, übersetzt und zusammengefasst: Der „Meister der Menschheit“, also der Imperator, darf seinen Goldenen Thron niemals verlassen.

Sollte er jemals wieder ins Leben zurückkehren, in einem anderen Körper wiedergeboren werden oder zum Gott aufsteigen, haben die Grey Knights ihn zu seiner „grausamen Pflicht“ zurückzuführen.

Wie sie das anstellen sollen, ist nicht genau geregelt, aber sie sollen alle Macht dazu nutzen, den Befehl auszuführen und dabei sogar die persönliche Garde des Imperators, die Adeptus Custodes, töten, wenn es notwendig sein sollte.

Laut dem Abschnitt seien die Grey Knights sogar nur zu diesem einen Zweck überhaupt erschaffen worden. Der Imperator ist auf seinem Goldenen Thron gefangen und kämpft von dort aus gegen das Chaos. Ohne ihn würde der Warp – angeblich – in die Realität eindringen und alles verschlingen.

Ist das alles nur ein „5D-Schach-Move“?

In der Community rätseln die Fans seit der Veröffentlichung des Kodex darüber, was das jetzt für die Story bedeutet. Auf Reddit beschwert sich aber ein Nutzer, dass das Dekret völlig nutzlos sei.

Die Grey Knights seien dazu angehalten, die Kiste nur dann zu öffnen, wenn das Imperium vor dem Kollaps steht. Dann sei es aber ohnehin zu spät und man könne den Imperator gar nicht mehr aufhalten – und auch sonst nichts, was sich entfaltet.

Ein anderer Nutzer wirft hier ein: Vielleicht sei genau das der Plan. Die Grey Knights sollen gar nicht erfolgreich sein, sondern beim Versuch sterben. Alle Grey Knights sind Psioniker und dazu die mitunter stärksten im Universum.

Der gleichzeitige Tod von hunderten Psionikern würde den Warp erschüttern und möglicherweise dazu führen, dass eine neue Warp-Entität oder etwas Ähnliches erschaffen wird. Fast genau so ist der Imperator damals entstanden.

Auch in einem anderen Thread sind sich viele einig: Games Workshop arbeitet gerade auf etwas Großes hin. Nur auf was, das weiß gerade niemand so genau.

Der Zeitpunkt deutet darauf hin, dass sich bald etwas Großes entwickelt

Obwohl der Terminus Decree viele Jahre lang als Mysterium galt, ist sein Geheimnis nun gelüftet und das vermutlich aus gutem Grund. Games Workshop spinnt die Geschichte um Warhammer 40.000 stetig weiter.

Zuletzt ist Roboute Guilliman zurückgekehrt und führt nun das Imperium an, quasi als Statthalter des Imperators. Der Imperator selbst ist zugleich aber aktiver denn je, denn er ist angeblich aufgetaucht, um Guilliman zu retten, hat also direkt eingegriffen.

Für viele innerhalb der Welt – und auch für einige Fans – ist das ein Zeichen dafür, dass der Imperator gerade zu dem Gott wird, den die Ekklesiarchie schon seit langer Zeit in ihm sieht. Selbst seinen Söhnen kommen Zweifel: Der neue Chef vom Imperium in Warhammer 40.000 fragt, ob der Imperator ein Gott ist, dabei müsste er es besser wissen

WoW Patch 11.2: Das erwartet euch – Ein Raid mit gigantischem Endboss, eine neue Zone und das besondere Phasentauchen

WoW Patch 11.2 hört auf den Namen “Geister von K’aresh” und bringt die Zone K’aresh, den Raid Manaschmiede Omega & das neue Phasentauchen ins Spiel. Alles, was ihr zum großen WoW Update wissen müsst, gibt es in diesem Artikel.

Die “Geister von K’aresh” klingen nach einer spannenden, neuen Story und genau das bekommt ihr bei diesem finalen Update für die WoW-Erweiterung “The War Within” geliefert. 

Denn WoW Patch 11.2 erweitert die Spielerfahrung des aktuellen World of Warcraft um die Erkundung der zerstörten Heimat der Astralen und deren tragisches Schicksal.

Holt euch hier World of Warcraft: The War Within!

Dazu gibt’s nicht nur eine neue Zone, sondern auch den neuen Raid “Manaschmiede Omega”, den Dungeon “Biokuppel Al’dani” sowie eine völlig neue Spielmechanik, das “Phasentauchen”.

Wann erscheint WoW Patch 11.2? Das offizielle Erscheinungsdatum für Patch 11.2 “Geister von K’aresh” in Europa ist Mittwoch, der 6. August 2025. Eine Woche später, am 13. August, startet dann die dazugehörige 3. Saison von The War Within. 

Mit dieser öffnet der neue Schlachtzug auf allen Schwierigkeitsgraden seine Pforten, die neue Dungeon-Rotation der Mythisch+ Saison beginnt und die nächste PvP-Saison startet ebenfalls.

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Alle Features von WoW Patch 11.2 auf einen Blick:

  • Fortsetzung der Kampagnenstory
  • Neue Zone K’aresh mit dem Spielerhub Tazavesh
  • Neuer Raid Manaschmiede Omega
  • Neuer Dungeon Biokuppel Al’dani
  • Aufwertbarer Artefaktumhang mit der Fähigkeit Phasentauchen
  • Neue Tiefe Archivangriff
  • Neues System: Ökologische Erhaltung
  • Neue M+ Saison mit neuer Dungeon-Rotation
  • Neue Klassenupdates
  • Neue PvP-Updates

Mehr dazu verrät euch die spezielle Ausgabe des WoWCasts von Blizzard:

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Eine zersplitterte Welt voller neuer Abenteuer

WoW Patch 11.2 ist ein prall gefülltes Inhaltsupdate, das das Spielerlebnis auf mehreren Ebenen erweitert. Neben der namensgebenden neuen Zone gibt’s einen weiteren Raid inklusive wirklich überragendem Endboss (das meinen wir wörtlich!) und sogar eine völlig neue Spielmechanik.

Die folgenden zentralen Features dominieren die Reise nach K’aresh.

Holt euch hier World of Warcraft: The War Within!

K’aresh: Erkundet eine Welt zwischen den Welten

Was genau ist K’aresh? K’aresh ist kein gewöhnlicher Ort, zu dem man einfach so hinspaziert. Vielmehr ist K’aresh der zerschmetterte und von der Leere verwüstete Überrest einer einst blühenden Welt.

Es war die ursprüngliche Heimat der Astralen, ein Volk aus magischer Energie, die ihre “Körper” mit speziellen Bandagen umhüllen, um eine physische Form zu bewahren.

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In dieser bizarren Welt müsst ihr ein großes Unglück verhindern.

Doch wie kam es dazu? Vor langer Zeit wurde K’aresh vom Leerenfürsten Dimensius dem Allesverschlingenden angegriffen und in einem kataklysmischen Ereignis buchstäblich zerschmettert.

Die Überreste der Welt – riesige, schwebende Landmassen und arkan verseuchte Felsbrocken – treiben seitdem durch den Wirbelnden Nether. Die Bewohner, die all das überlebten, wurden zu den heute bekannten Astralen. Diese kennt man mittlerweile als geschickte, interdimensionale Händler und Reisende.

Im neuesten Teil der Story haben die Astralen aber das Herz der Dunkelheit von Xal’atath gestohlen und planen damit allerhand schlimme Dinge. Daher müsst ihr jetzt an diesen unwirtlichen Ort reisen und die Pläne der Astralen vereiteln.

Holt euch hier World of Warcraft: The War Within!

Tazavesh als neuer Spielerhub

Tazavesh kehrt nicht nur als Dungeon in der M+ Rotation zurück, sondern wird zugleich der neue Spielerhub von WoW Patch 11.2. Die legendäre, astrale und geschäftige Stadt dient euch also als Knotenpunkt.

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In Tazavesh könnt ihr euch auf den Kampf mit Dimensius vorbereiten.

Phasentauchen: Eine neue Art zu spielen

Das wohl coolste neue Feature von WoW Patch 11.2 ist das Phasentauchen. Diese brandneue Spielmechanik ermöglicht es euch, eine verborgene, alternative Version der Welt zu betreten.

Ihr aktiviert diese Fähigkeit durch einen neuen Artefakt-Umhang, den “Reshiiwickel”, den ihr schon früh in der Story in K’aresh erhaltet.

Doch was genau passiert, wenn man den Wickel nutzt? Sobald ihr in diese alternative Realität eintaucht, verändert sich die Umgebung. Plötzlich werden so beispielsweise neue Wege sichtbar, die vorher durch Felswände blockiert waren.

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Es erscheinen zudem an manchen Stellen einzigartige Gegner und Elite-Kreaturen, die in der normalen Welt nicht existieren. Obendrein offenbart das Phasentauchen neue Weltquests, versteckte Schätze und spezielle Ressourcen, die nur in dieser Dimension zu finden sind.

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Mit diesem Umhang wechselt ihr die Existenzebenen.

Dieses Feature ist nicht nur ein kurzes Intermezzo, sondern ist tief in die Erkundung von K’aresh verwoben. Es belohnt euch dafür, die Welt aus einem völlig neuen Blickwinkel zu betrachten und aktiv zwischen den Realitäten zu wechseln.

Doch das Beste daran: Das Phasentauchen ist nicht nur auf die neue, offene Welt von K’aresh beschränkt. Vielmehr wird es ein integraler Bestandteil des gesamten neuen Patches sein.

Ihr werdet die Phasen-Mechanik auch im neuen Dungeon, der Biokuppel Al’dani, und sogar an bestimmten Stellen im neuen Schlachtzug, der Manaschmiede Omega, nutzen können.

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Der neue Raid Manaschmiede Omega

Neben der neuen Zone gibt’s in WoW Patch 11.2 genug Arbeit für echte Helden. Den Anfang macht hier der neue Raid Manaschmiede Omega.

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Auch im Raid ist das Phasentauchen ein entscheidendes Spielelement.

Der Schlachtzug – Manaschmiede Omega: Im Herzen von K’aresh erwartet euch die Manaschmiede Omega, ein beeindruckender neuer Raid mit insgesamt acht kniffligen Bossen.

Dieses gewaltige Bauwerk war einst ein Zentrum der Macht und Technologie der heutigen Astralen, doch nun ist sie von finsteren Mächten korrumpiert.

Ein besonderer Endboss: Hier erwartet euch am Ende niemand geringerer als der grässliche Leerenfürsten Dimensius als finaler Boss. Dieser ist gigantisch groß und überragt zum Beispiel die Stadt Sturmwind.

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Der Schlachtzug wird das Phasentauchen-System an bestimmten Stellen integrieren. Das sollte gerade die Bosskämpfe besonders intensiv und neuartig machen.

Die Manaschmiede Omega öffnet ihre Tore mit dem Start der 3. Saison am 13. August 2025 für die Schwierigkeitsgrade Schlachtzugsbrowser (1. Flügel, LFR), Normal, Heroisch und Mythisch. 

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Die riesige Anlage wurde zur Gewinnung kosmischer Energie errichtet.

Der neue Dungeon Biokuppel Al’dani

Für Fans von 5-Spieler-Inhalten führt “Geister von K’aresh” einen brandneuen Dungeon ein.

Hier geht es in eine der riesigen Biokuppeln, in denen versucht wird, das Leben nach K’aresh zurückzubringen. Doch so idyllisch geht’s da nicht zu, denn etwas ist schiefgelaufen.

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In diesen Biokugeln ist etwas richtig in die Hose gegangen!

Die erschaffene Flora und Fauna ist aggressiv und außer Kontrolle geraten. Es liegt an den Helden, die Ordnung in diesem fehlgeschlagenen Experiment wiederherzustellen.

Die Biokuppel Al’dani wird ab dem Patch-Release am 6. August auf den Schwierigkeitsgraden Normal, Heroisch und Mythisch 0 verfügbar sein.

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Mit dem Start der 3. Saison wird der Dungeon dann auch Teil der neuen Mythisch+ Rotation und stellt euch so vor stetig wachsende Herausforderungen.

Das große Update „Geister von K’aresh“ bietet also mehr als genug neuen Content, um euch noch viele Stunden in WoW zu begeistern. 

Neues System: Ökologische Erhaltung

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Helft Ven’ari den Biokuppeln von K’aresh neues Leben einzuhauchen.

Ven’ari bittet euch um Hilfe, um die Biokuppeln von K’aresh wieder mit Leben zu bevölkern. Dabei sollt ihr Kreaturen in bereits erkundeten Gebieten sammeln und sie dann dabei unterstützen, sich in ihrem neuen Leben in den Biokuppeln zurechtzufinden. 

Ihr sollt aus den öden Biokuppeln einen Ort voller Leben und Hoffnung machen.

Freut euch also schon auf den 6. August 2025, wenn ihr mit dem Release von WoW Patch 11.2 endlich die zerschmetterte Welt von K’aresh erkunden könnt!

Nach 4 Stunden in Battlefield 6 sage ich, die Maps bringen euch dazu, wieder hunderte Stunden in den Shooter zu stecken

MeinMMO-Redakteur Dariusz hat den Multiplayer von Battlefield 6 beim großen Reveal des Shooter 4 Stunden lang gespielt und sieht besonders in den Maps und einem speziellen Feature für die Karten die Möglichkeit, dass Battlefield 6 locker hunderte Stunden unterhalten kann.

Electronic Arts hat mich am 31. Juli eingeladen, den Multiplayer von Battlefield 6 zu testen und ein paar Fragen an die Entwickler zu stellen. Als langjähriger Battlefield-Spieler habe ich nach 2042 natürlich sehr kritisch auf einige Aspekte des Spiels geschaut. Was mir besonders am Herzen liegt, sind die Maps.

In Battlefield 2042 haben sie nie das Gefühl vermitteln können, dass wir als Teil einer echten Militäreinheit im Einsatz sind und uns durch das Chaos eines Kriegsgebiets kämpfen. Dazu gab es viel zu lange Laufwege, die das Tempo aus dem Spiel nahmen – man lief den Gunfights teilweise hinterher, statt nach einem Gefecht schnell in das nächste zu gelangen. Einige Maps waren zudem viel zu offen und boten wenig Deckung für Infanteristen. 

Diese Kombination an Kritikpunkten konnte frustrieren und den Spaß nehmen – und ich bin jemand, der durchaus Spaß in Battlefield 2042 haben konnte.

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Battlefield 6 präsentiert Klassen, Movement und die taktische Zerstörung im Trailer

Die Maps, die ich in Battlefield 6 gespielt habe, sind in sämtlichen Modi viel besser. Die Laufwege sind deutlich kürzer, und selbst nach einem Tod war ich schnell wieder im nächsten Gunfight. Dadurch fühlten sich die Matches durchgehend actiongeladen an und richtige Langeweile kam eigentlich nie auf. Ich musste mich fast schon dazu zwingen, mich etwas mit den unterschiedlichen Loadouts und Einstellungsmöglichkeiten auseinanderzusetzen, weil ich eigentlich den Flow beibehalten und einfach respawnen wollte. 

In Battlefield 2042 hatte ich hingegen oft das Gefühl, dass ich trotz der Maps spiele, und teilweise fühlte ich das auch schon in Battlefield V.

Ich kenne jetzt nur einen kleinen Teil der Karten, aber wenn die übrigen Maps den gleichen Gameplay-Flow und die gleiche Intensität hinbekommen, kann das ein entscheidender Faktor sein, ob ich am Ende des Lebenszyklus 200 oder 2.000 Stunden in dem Shooter habe.

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Explosive Schlachten und keine Zeit zum Verschnaufen

Portal bringt Maps auf ein neues level

Wir wissen inzwischen offiziell, dass es in Battlefield 6 ENDLICH wieder einen Server-Browser geben wird. Zudem steht fest, dass auch Portal wieder eine Rolle spielen wird. In Battlefield 6 erschafft dieses Zusammenspiel jedoch völlig neue Möglichkeiten.

Es wird in Battlefield 6 die Möglichkeit geben, auf euren Servern bestimmte Modifikatoren zu nutzen, um euer Spielerlebnis individuell anzupassen. Im Trailer offenbarten die Entwickler in dem Rahmen etwa die Option, einen Hardcore-Modus zu erschaffen oder auf eurem Server beispielsweise bestimmte Waffen zu verbieten. 

Ich sehe allerdings noch mehr Potenzial in der Option, die Maps anzupassen. Oftmals merken nämlich besonders die aktiven Spieler, wenn auf einer Map etwas nicht optimal gelöst wurde. Beispielsweise, wenn eine Position direkt an der Basis eines Teams für unfaire Verhältnisse sorgt oder wenn bei einer Flagge einfach etwas Deckung fehlt. Die Spieler haben nun selbst die Möglichkeit, diese eventuellen Unannehmlichkeiten auf den Maps zu beheben.

Zudem haben wir im Reveal anscheinend einen ersten Blick auf das Erschaffen kreativer Spaß-Modi gesehen. Die Entwickler zeigten etwa eine Straße, die nahezu senkrecht in die Höhe verlief. Die Soldaten liefen diese Straße hinauf, während ihnen Objekte und Fahrzeuge entgegenfielen.

Ich bin ein großer Fan von solchen Editoren und habe besonders in GTA Online und in Counter-Strike schon echt starke Modi von der Community gespielt, darunter etwa Level-Asian-Rennen (GTA) oder die Surf-Maps (CS).

Wenn also irgendwann eine gewisse Content-Leere aufkommt und die Spieler langsam das Interesse an den vorhandenen Inhalten verlieren, könnte die Community diese Leere mit eigenen Kreationen auffangen und selbst stundenlangen Spielspaß liefern. Bald könnt ihr Battlefield 6 sogar selbst testen: Battlefield 6 Beta: Alle Infos zu Anmeldung, Start und Rewards

WoW Patch 11.2: Alle Klassen-Änderungen, die ihr kennen müsst

Der nächste große Patch von World of Warcraft ist fast da. Wir verraten, wie sich mit Update 11.2 eure Klasse ändern wird.

Der finale, große Content-Patch 11.2 Geister von K’aresh von World of Warcraft: The War Within erscheint in wenigen Tagen. Damit beginnt nicht nur das letzte große Story-Kapitel auf dem Planeten K’aresh, bei dem Xal’ataths wahre Pläne offenbart werden, sondern wir kämpfen auch gegen den wohl größten Raidboss, den es jemals in der Geschichte von WoW gab.

Damit einher gehen allerdings auch zahlreiche Anpassungen an den verschiedenen Klassen. Von Anpassungen der Heldentalente über Neuerungen in den Talentbäumen ist für die allermeisten Klassen etwas dabei. Damit ihr auf die Änderungen vorbereitet seid und nächste Woche nicht vollkommen verwirrt auf euer Zauberbuch starrt, wollen wir euch die wichtigsten Neuerungen hier vorstellen.

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WoW: Die Allianz des Raumgängers – Patch 11.2 Geister von K’aresh

Patch 11.2 – Die wichtigsten Klassen-Änderungen in Kürze

Die wichtigsten Neuerungen haben wir hier in aller Kürze zusammengefasst.

  • Todesritter verlieren das Talent Monströse Gliedmaße. Davon abgesehen bekommen nahezu alle Spezialisierungen starke Buffs und werden im Kampf effektiver.
  • Dämonenjäger machen als Tanks etwas mehr Schaden, aber ihre Schutz-Fähigkeiten werden leicht abgeschwächt. Es gibt keine Änderungen für Verwüstung.
  • Druiden der Spezialisierungen Gleichgewicht, Wildheit und Wächter verursachen mehr Schaden. Heil-Druiden müssen einen kleinen Nerf ihrer Raid-Heilung hinnehmen.
  • Rufer bekommen Anpassungen ihrer Helden-Talente. Verstärkung- und Verheerung-Rufer erhalten leichte Buffs, Bewahrung-Rufer ein paar neue Talente, die ermächtigte Fähigkeiten noch besser machen.
  • Jäger können Explosivschuss gegen eine Alternative eintauschen, die den Pet-Schaden verstärkt. Dazu haben einige Talente ihre Position geändert und wurden leicht angepasst.
  • Magier verlieren das Talent Zeitanomalie, die einzelnen Spezialisierungen bekommen kleinere Anpassungen. Feuer verliert einen Teil des DoT-Schadens, macht dafür mehr direkten Schaden durch stärkere Pyroschläge und Meteoriten.
  • Mönche werden als Tanks ein bisschen widerstandsfähiger, während Windläufer einen dicken Buff von 13 % bekommen. Nebelwirker verlieren hingegen 5 % Heilung.
  • Heilig-Paladine bekommen starke Buffs für viele Heil-Zauber, aber auch Vergelter bekommen starke Verbesserungen. Werte zwischen 10 % und 30 % mehr Schaden auf viele Fähigkeiten sind dabei.
  • Priester bekommen große Anpassung für Schatten. Es gibt sehr viele neue Talente, einige Fähigkeiten wurden auch entfernt. Heilig-Priester werden etwas manaeffizienter, während Disziplin-Priester künftig mehr Mana verbrauchen als zuvor.
  • Schurken erhalten dicke Buffs in der Meucheln-Spezialisierung auf viele Fähigkeiten. Gesetzlosigkeit-Schurken bekommen leichte Quality-of-Life-Verbesserungen, aber auch einen dicken Damage-Bonus von 13 %.
  • Schamanen der Elementar-Spezialisierung machen deutlich mehr Schaden. Mehrere Buffs vieler Fähigkeiten liegen zwischen 25 % und 50 %.
  • Hexenmeister können sich auf dicke Buffs ihrer Heldentalente freuen, gerade der Diabolist wird drastisch verstärkt. Dämonologie bekommt Anpassungen des Talentbaumes und zusätzliche Damage-Buffs.
  • Krieger bekommen dicke Überarbeitungen des Talent-Baumes für ihre Schutz-Spezialisierung, um mehr Vielfalt zu ermöglichen. Furor-Krieger werden in AoE-Situationen deutlich stärker.

Wann erscheint Patch 11.2? Patch 11.2 Geister von K’aresh erscheint am kommenden Mittwoch, also am 5. August 2025. Wie üblich ist das Update in den USA bereits einen Tag früher aktiv, also am 4. August.

Falls ihr euch für die vollständigen Patch Notes mit allen Einzelheiten interessiert, findet ihr diese auf der zweiten Seite des Artikels. Aber Achtung: Das sind eine ganze Menge Neuerungen, durch die ihr euch wühlen könnt.
Der Patch 11.2 löscht übrigens auch einige Items aus eurer Bank – seid also wachsam.

Deutscher Twitch-Streamer spielt fast 600 Matches LoL in nur einem Monat, scheitert dann an seiner eigenen Challenge

Jeder Spieler von League of Legends hat seine eigenen Ziele. Für die meisten Gelegenheitsspieler ist die Rangliste dabei eher unwichtig. Der deutsche Twitch-Streamer Agurin hat das Ziel, nach ganz oben zu kommen. Nach fast 600 gespielten Matches in kurzer Zeit gibt er allerdings auf.

Um welchen Twitch-Streamer geht es? Der deutsche LoL-Profi Agurin hat schon über 18.000 Stunden League of Legends auf seinem Twitch-Kanal gestreamt. Im Jahr 2022 hat Agurin einiges an Aufmerksamkeit bekommen, nachdem er mit dem deutschen Rentner-Team, NNO, die PrimeLeague gewonnen hat.

Welche Challenge hat er sich gestellt? Neben seinen Zielen als Profi hat er sich noch eine andere Challenge vorgenommen und versucht in verschiedenen Regionen Rang 1 der Leaderboards zu erreichen. Agurins letztes Ziel war es, die Region Amerika zu erobern, was er am 31. Juli 2025 vorerst aufgegeben hat (x.com).

Agurin selbst war sogar schon mit zwei Accounts gleichzeitig auf Rang 1 und 2 der Leaderboards von Europa, was er im September 2024 auf seinem X-Profil teilte. Ein Jahr zuvor ließ er seine Community an einem anderen Meilenstein teilhaben, bei dem er den ersten Rang in einer der härtesten Regionen, Korea, erreichte (x.com).

Im Video seht ihr den Trailer zu Season 2 von 2025 in League of Legends:

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Der Launch-Trailer zur neuen Season 2 2025 in League of Legends

Agurin fehlten nur noch wenige Ränge zum besten Spieler in Amerika

Wie weit ist Agurin gekommen? In den letzten 36 Tagen hat Agurin 594 Matches League of Legends gespielt. Davon hat er jedes auf seinem Twitch-Kanal gestreamt und laut ihm fast 14 Stunden am Tag im Durchschnitt damit verbracht. Nach all der Zeit in der Kluft und dem Ehrgeiz, den Agurin in sein Vorhaben gesteckt hat, beendete er die Challenge auf Rang 4. Sein persönlicher Rekord war Rang 3 in Amerika.

Warum hat er kurz vor dem Ziel aufgegeben? Agurin hat in seinem X-Post einige Details zu der Challenge preisgegeben. Einen Grund für die frühzeitige Beendigung nannte er ebenfalls: Er muss nach Hause reisen, um einige private Probleme zu klären, was er schon einmal aufgrund der Challenge verschoben hatte.

Wird er das Ziel irgendwann weiter verfolgen? Ja, in seinem X-Post schreibt Agurin, dass er den Kampf zwar verloren hat, aber er den Krieg gewinnen wird. Das heißt, dass Agurin auf jeden Fall seine Challenge zum besten Spieler in Amerika fortsetzen wird. Wann genau hat er nicht geschrieben, aber er hofft, dass es noch im Jahr 2025 sein wird.

Obwohl Agurin ein hervorragender Spieler und Jungler ist, ist auch er nicht perfekt. Während seiner Reise durch die amerikanische Kluft der Beschwörer hatte Agurin weniger freundliche Aussagen getroffen. In einem Match hat ihm sein ADC einige Jungle-Monster geklaut, worauf Agurin deutlich überreagierte: Deutscher Twitch-Streamer wird in LoL gesperrt, weil er zu toxisch ist, gelobt Besserung, macht trotzdem weiter wie zuvor

Quelle(n):
  1. Reddit.com
  2. x.com