Eine neue Gaming-Maus von Razer wiegt so viel wie 2 Knoppers und kostet 340 Euro

Razer hat eine besonders leichte Gaming-Maus vorgestellt. Doch der Preis ist hoch und die Maus nur begrenzt verfügbar.

Was ist das für eine Gaming-Maus? Mit der Razer Viper Mini Signature Edition hatte Razer bereits 2023 eine besonders leichte Gaming-Maus aus Magnesium vorgestellt. Ganz neu ist die vorgestellte Maus daher nicht mehr. Bei der neuen Variante handelt es sich jetzt um die Farbe Weiß, die Technik bleibt aber identisch.

Mit 49 Gramm ist die Razer Viper Mini Signature Edition übrigens die leichteste Maus, die Razer bisher im Sortiment hat. Ein Knopper wiegt offiziell 25 Gramm, die Maus wiegt daher so viel wie zwei der Schoko-Waffeln. Mit einem Preis von 339,99 Euro

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Die Gaming-Maus Lamzu Atlantis Mini im Trailer

Sehr gute Maus, aber teuer und nur für Rechtshänder

Wie wurde die Maus bisher bewertet? Die Experten von Rtings.com konnten die Maus testen und bewerten die Maus mit 9,6 von 10 möglichen Punkten im Gaming-Bereich. Das ist ein extrem guter Wert für eine Maus.

Die Tester erklären, dass sich das Gehäuse aus der Magnesiumlegierung sehr robust anfühle. Die Klick-Latenz ist sehr niedrig und sowohl die Sensorgenauigkeit als auch die Latenz sollen hervorragend sein.

Ähnlich sehen es auch die Tester von WindowsCentral.com: Ihr bekommt hier eine richtig robuste, sehr leichte und leistungsstarke Gaming-Maus serviert.

Was gibt es zu beachten? Grundsätzlich sollte man sich jedoch bewusst sein, dass die Maus mit mehr als 300 Euro sehr teuer und auch nur begrenzt verfügbar ist. Hinzu kommt, dass die Maus derzeit nur als reine Rechtshändermaus angeboten wird. Zusätzliche Tasten an der rechten Seite, um die Maus für Linkshänder nutzbar zu machen, sind nicht vorgesehen. Hinzu kommt, dass ihr keine 300 Euro ausgeben müsst, wenn ihr nur eine leichte Gaming-Maus haben wollt.

Ab wann kann man die Maus kaufen? Die weiße Edition könnt ihr ab Montag, dem 21. Oktober, ab 17 Uhr direkt bei Razer bestellen. Insgesamt soll es nur 13.337 Stück von der Maus geben. Auch deswegen dürfte der Preis so hoch sein.

Auch eine andere Gaming-Maus für Shooter-Fans wiegt so viel wie zwei Knoppers, kostet aber nur ein Drittel des Preises. MeinMMO Redakteur Dariusz Müller hat die Lamzu Altantis Mini gekauft und erklärt, warum er sich das Modell gekauft hat: Meine neue Gaming-Maus wiegt nur so viel wie 2 Knoppers und kostet 110 € – Ist sie das Geld wert?

Seid dabei, wenn es mit Life is Strange weitergeht – Beim Live Event erfahrt ihr im Stream alles zu Life is Strange: Double Exposure

Am Samstag, dem 26.Oktober gibt es einen großen Livestream zum anstehenden Launch von Life is Strange: Double Exposure. Erfahrt hier, warum sich das neue Spiel der Reihe auch für Neueinsteiger eignet.

Was ist Life is Strange: Double Exposure? Hier handelt es sich um den nächsten Teil der vielfach ausgezeichneten Adventure-Reihe. Das Spiel ist ein brandneuer, übernatürlicher Krimi, der neue Spieler und Spielerinnen sowie altgediente Fans gleichermaßen anspricht.

Bestellt euch hier Life is Strange: Double Exposure

Erneut gilt es mysteriöse Vorkommnisse zu ergründen, einen Mord aufzuklären, der keine Spuren hinterlassen hat und unmöglich erscheint und dabei mit einer neuen Kraft verschiedene Zeitlinien zu besuchen. Denn nur so könnt ihr den Mord an eurer Freundin Safi aufklären und am Ende vielleicht sogar verhindern.

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Erlebt das Live Event von Life is Strange: Double Exposure im Stream und vor Ort

Wann und wo geht das Event los? Vor dem Start von Life is Strange: Double Exposure findet am 26.10. 2024 ein Live-Event samt Stream statt.

Das Event startet im Xperion Hamburg (im Media Markt). Die Adresse lautet: XPERION Hamburg, Mönckebergstraße 1, 20095 Hamburg, Deutschland

Einlass ist ab 16:30 Uhr. Das Event beginnt dann um 17:00 Uhr

Hier geht’s zum Livestream!

Wie komme ich an Tickets? Folgt dem Link zum Ticketverkauf und holt euch eure Tickets für das Event. Beachtet aber, dass das Kontingent limitiert ist.

Vor einem Live-Publikum präsentiert Moderatorin Just Giggles zusammen mit den Gästen mienah, H0llyLP, Yvraldis, und Julius “Jules” Busch von GameStar das Spiel und die besonderen Features.

Der Stream kann auf den Seiten von GameStar, MeinMMO und GamePro live mitverfolgt werden.

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Unzählige Fans werden live beim großen Event zum Start von Life is Strange: Double Exposure dabei sein.

Unzählige Fans werden live beim großen Event zum Start von Life is Strange: Double Exposure dabei sein.

Was werdet ihr im Stream alles erleben? Das Event dauert bis circa 20:00 Uhr und zeigt drei über die Show verteilte, ausführliche Segmente aus dem Spiel. Darin erfahrt ihr mehr zum Gameplay, dem Setting und die neuen Kräften der Protagonistin Max Caulfield.

Dabei sprechen Host und Gäste über ihre persönliche Verbindung zur Life-is-Strange-Reihe und analysieren die gezeigten Gameplay-Szenen. Da das erste Spiel der Serie nun schon 10 Jahre zurückliegt, in denen sich viel verändert hat, sprechen auch die Gäste über ihre persönliche Entwicklung in dieser Zeit. Obendrein wird darüber spekuliert, wie die Story im Spiel wohl weitergeht.

Bestellt euch hier Life is Strange: Double Exposure

Damit das Publikum nicht zu kurz kommt, wird ein Quiz mit den Zuschauern vor Ort abgehalten, wobei es tolle Preise zu gewinnen gibt. Dazu gibt’s noch einen Blick hinter die Kulissen der Entwicklung des Spiels und ihr könnt im Xperion Hamburg auch Life is Strange: Double Exposure an Gaming-Stationen anspielen.

Darum geht es in Life is Strange: Double Exposure

Was ist die Handlung von Double Exposure? Ihr spielt die bereits aus dem grandiosen ersten Teil bekannte Protagonistin Max Caulfield. Sie gibt mittlerweile Fotografie-Kurse an der angesehenen Caledon-Universität und alles scheint gut zu laufen. Doch dann findet sie ihre gute Freundin Safi tot im Schnee liegen. 

Als Max versucht, die Zeit zurückzudrehen  – eine Kraft, die sie schon lange nicht mehr eingesetzt hat – um die Geschehnisse rückgängig zu machen und Safi zu retten, funktioniert das leider nicht. Stattdessen öffnet sie ein Portal in eine parallele Zeitlinie, in der Safi noch lebt. 

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Während Safi eigentlich ermordet wurde, lebt sie in der alternativen Zeitlinie. Noch!

Mit dieser neuen Kraft kann Max nun jederzeit zwischen zwei parallelen Zeitlinien hin- und herreisen, um denselben Mord zu lösen und zu verhindern. Wenn ihr also auf eine intelligente und spannende Mystery-Krimi-Story voller interessanter Figuren steht, dann seid ihr hier genau richtig.

Lohnt sich nach 10 Jahren noch der Einstieg in Life is Strange? Die Serie Life is Strange ist mittlerweile 10 Jahre alt und Hauptfigur Max war schon damals in Teil 1 dabei. Ergibt es also Sinn, als Neuling jetzt noch einzusteigen, oder müsst ihr erst den ersten Teil, dessen Spin-Offs und den Nachfolger zocken?

Absolut nicht! Freilich ist der großartige erste Teil von Life is Strange zurecht ein Meilenstein der Gaming-Geschichte, aber das neue Spiel wurde explizit so entwickelt, dass ihr auch als komplette Neulinge zurechtkommt.

Max ist nämlich älter, reifer und erwachsener geworden und auch der Schauplatz ist ein völlig neuer. Obendrein sind auch eure Freunde Safi und Moses neue Figuren. Ihr könnt also ohne schlechtes Gewissen direkt mit Life is Strange: Double Exposure loslegen und euch in die spannende und tiefgründige Story stürzen!
Bestellt euch hier Live is Strange: Double Exposure und versucht, Safi zu retten und den heimtückischen Mord aufzuklären.

EA FC 25: Total Rush Team 2 ist da – Wirtz und Messi bekommen Upgrades

In EA FC 25 Ultimate Team geht das Total Rush Event in seine zweite Woche. Pünktlich am Freitag, dem 18. Oktober, um 19:00 Uhr ist Total Rush Team 2 erschienen. Welche neuen Spezialkarten auf euch warten und worum es bei der Promo geht, erfahrt ihr auf MeinMMO.

Update, 21. Oktober 2024 um 9:45 Uhr: Wir haben 5 neue Spieler für Total Rush Event Team 2 ergänzt. Ihr seht sie in der Tabelle.

Hier seht ihr alle Spieler aus Team 2. Einige Spieler haben sehr starke Upgrades erhalten:

Spieler (Rating)VereinPositionUpgrade zur Goldkarte
Alexia Putellas (91)FC BarcelonaZM+1
Messi (90)Inter MiamiRF+2
Salah (90)FC LiverpoolRF+1
Wirtz (90)Bayer LeverkusenZOM+2
Lewandowksi (90)FC BarcelonaST+2
Rutter (88) als SBCBrighton & Hove AlbionZOM+13
Neymar Jr (88)Al-HilalLF+1
Martens van Leer (88)Paris Saint-GermainLF+5
Iago Aspas (87)Celta VigoST+3
Zaïre-Emery (87)Paris Saint-GermainZM+7
Guerreiro (87)FC Bayern MünchenLV+5
Di Lorenzo (86) als SBCSSC NeapelRV+4
Sabitzer (86)Borussia DortmundZM+2
Arnold (86)VfL WolfsburgZDM+6
Tomori (86)Milano FC (AC Mailand)IV+3
Lohmann (86)FC Bayern MünchenRM+4
Milik (85) als ObjectiveJuventus TurinST+4
Ndombele (85)OGC Nizza ZM+9
Rodriguez (85)Real BetisIV+8
Benrahma (85)Olympique LyonLF+7
Mina (84)Cagliari CalcioIV+8
Elmas (84)RB LeipzigZOM+5

Hier geht es mit dem ursprünglichen Beitrag und dem Total Rush Team 1 weiter.

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Tipps für den perfekten Start in EA FC 25 – Ultimate Team

Was ist das für ein Event? In FC 25 steht mit Total Rush ein brandneues Event an, das den Fokus auf den neuen Rush-Modus von Ultimate Team legt. Es wird vermutlich neue Spezialkarten geben, die extra für den Rush-Modus ausgerichtet sind. So viel kann man jedenfalls den Ingame-Anzeigen entnehmen.

Doch spielen könnt ihr die neuen Total-Rush-Spezialkarten auch in anderen FUT-Modi wie Division Rivals, Squad Battles oder FUT Champions.

Wann startet das Event? Das Total Rush Event startet am Freitag, den 11. Oktober 2024 um 19:00 Uhr in EA FC 25 Ultimate Team.

Alle Infos und Leaks zu Total Rush Team 1

Das war das Lineup von Total Rush Team 1

Welche Karten sind dabei? Bevor Total Rush Team 1 erschien, hat EA die vergangenen Wochen seit dem offiziellen Release genutzt, Event-Karten beizufügen. Folgende Total Rush Spieler konntet ihr bereits im Season Pass freischalten:

  • ST: Muriel (87) – Orlando City
  • IV: Fontas (86) – Sporting Kansas City
  • RM: Nacho Gil (85) – New England Revolution
  • LF: Gauld (84) – Vancouver Whitecaps

Welche Leaks gibt es bisher? Der bekannte und zuverlässige Leaker FUTSherriff hat einen Leak veröffentlicht (via X), der absolute Superstars für Total Rush verspricht. So sollen laut Leaker Mbappé, De Bruyne und Cristiano Ronaldo neue Spezialkarten erhalten.

Den kompletten Leak seht ihr hier:

  • Mbappé
  • De Bruyne
  • James
  • Ronaldo
  • Griezmann
  • De Jong
  • Marta
  • Tchouaméni
  • Marquinhos
  • Williamson
  • Alexander-Arnold
  • Tere Abelleira
  • Azpilicueta
  • Svava
  • Juranovic

Bedenkt hier allerdings, dass es sich um unbestätigte Leaks handelt. Die neuen Spezialkarten von Total Rush können am Ende ganz anders aussehen.

Wenn ihr noch in 20.000 Münzen in der Tasche habt und nach einem herausragenden Stürmer für euer Team sucht, dann haben wir einen Tipp für euch: In EA FC 25 bekommt ihr einen der besten Spieler aller Zeiten für gerade einmal 20.000 Münzen

Star Citizen zeigt Gameplay auf großer Bühne, doch mittendrin stürzt die Demo ab und das Publikum applaudiert

Der gefürchtete Vorführeffekt schlug beim MMO Star Citizen voll zu. Mitten bei der Präsentation auf der CitizenCon 2024 in Manchester stürzte das sündhaft teure Spiel am 19. Oktober 2024 ab. Das Publikum applaudiert, das Internet hat ein Fest.

Was ist da bei Star Citizen? In Manchester läuft die jährlich stattfindende CitizenCon am 19. und 20. Oktober 2024. Im Vorfeld der Messe war ein beunruhigender Insider-Bericht erschienen.

Auf YouTube ist ein 9-stündiges Video zu sehen, das den ganzen Broadcast des 1. Tages zeigt (via YouTube).

Für Aufregung sorgt aber der Clip, der nur 38 Sekunden dauert.

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Publikum applaudiert, als die Weltraumschlacht einfriert

Was ist in dem Clip zu sehen? Wir sehen im Clip gerade eine beeindruckende Weltraumschlacht. Da stürzt das Spiel offenbar ab und friert ein.

Im Publikum hört man ein lautes „Ooh“, während sich der Sound zu wiederholen scheint.

Als auf dem großen Schirm ein kleines Windows-Kästchen erscheint, fängt das Publikum an zu applaudieren.

„Fehlen nur noch ein paar Millionen $“

Das sind die Kommentare: Die Kommentare auf reddit sind stellenweise sehr garstig, gerade angesichts des mittlerweile riesigen Budgets des Spiels. Durch Crowdfunding hat Star Citizen aktuell 729.680.204 $ eingenommen.

star-citizen-crash

Übers Wochenende ist der Absturz von Star Citizen während der Demo das größte Themen im allgemeinen Gaming-reddit:

  • „Ich bin mir sicher, sie brauchen nur noch ein paar Millionen $ und alles läuft perfekt“
  • „Ja, vielleicht noch 4 oder 5 mehr Hollywood-Stars“
  • „Ich hab das Spiel 2012 mit 30 $ unterstützt – Gott im Himmel, wann kann ich endlich ein echtes Game spielen?“
  • „Es dauert noch 2 Jahre bis zum Release, ein Absturz in der Demo ist keine große Sache. Das echte Problem ist, dass es auch in 2 Jahren noch 2 Jahre dauern wird, bis das Spiel kommt.“
  • „Mist, sieht so aus, als müsste ich denen noch mal 50.000 $ spenden, damit sie die Probleme glattbügeln können. Sonst ist da nichts zu machen.“
  • „Das echte Problem ist, dass CIG seine Mitarbeiter gezwungen hat, 19 Tage am Stück für die Demo zu arbeiten. Eine Demo, die man nicht hätte zeugen müssen, und die nur dafür da ist, um den Hype für den nächsten Sale am Laufen zu halten.“

Eine Zusammenfassung der wichtigsten News zu Star Citizen von der CitizenCon 2024 geben wir euch auf MeinMMO in diesem Artikel: Singleplayer-Spiel zu Star Citizen hat alle Features, zeigt tolles Gameplay, erscheint noch lange nicht

Hearthstone gesteht Fehler ein: Man wollte, dass ihr mehr spielt – aber jetzt spielt ihr weniger

Diese Änderung in Hearthstone ging wohl nach hinten los. Statt die Fans mehr an das Spiel zu binden, haben viele Leute aufgehört zu spielen.

Vor einigen Wochen gab es bei Hearthstone eine kleine Änderung an den Quests, die allerdings für einen großen Aufschrei gesorgt hatte. Denn Hearthstone änderte, wie viel Zeit ihr für die täglichen und wöchentlichen Quests aufwenden müsst. Die Absichten dahinter waren ganz offensichtlich, dass man die Spielzeit pro Spielerin und Spieler erhöhen wollte. Der Plan ging nicht auf, wie man jetzt etwas kleinlaut gesteht.

Eines der coolsten Hearthstone-Cinematics erinnert von der Machart an Arcane:

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Hearthstone bringt den Todesritter als neue Klasse, Cinematic erinnert an Arcane

Das Team von Hearthstone ändert zwei Dinge

Was war vorgefallen? Vor einer Weile hat Hearthstone das Quest-System im Spiel angepasst. Zusammengefasst lassen sich die Änderungen wie folgt beschreiben:

  • Wöchentliche Quests geben deutlich mehr XP als vorher.
  • Wöchentliche Quests benötigen zum Abschluss viel mehr Zeit, da man mehr Aufgaben pro Quest erfüllen musste.

Für Vielspieler wäre das in der Theorie eine gute Sache. Da wöchentliche Quests nur einmal pro Woche angeboten werden, ist eine Erhöhung der XP hier vorteilhaft. Allerdings merkte die Community rasch an: Das artet in Arbeit aus und mache keinen Spaß. Hearthstone und die Quests seien gut, wie sie zuvor waren, denn so könne man die Aufgaben auch mit „mal hier und da ein Stündchen“ erledigen. Jetzt müsse man sich gezielt viel Zeit nehmen, um die Missionen abzuschließen.

Was hat Hearthstone nun gemacht? Die Entwickler von Hearthstone veröffentlichten einen Blog-Eintrag auf der offiziellen Hearthstone-Seite zu den Änderungen an den Belohnungssystemen des Spiels. Dort gestanden sie den Fehler ein:

Mit unseren ersten Änderungen in Patch 29.2 wollten wir unsere fleißigsten Spieler:innen belohnen und andere motivieren, mehr zu spielen. Aber nachdem die Änderungen implementiert waren, wurden Spieler:innen nicht wie erhofft ausreichend für ihre Zeit im Spiel belohnt. Ganz im Gegenteil: Einige Spieler:innen haben diese schwierigen Quests aufgegeben und stattdessen weniger gespielt. Jene, die die wöchentlichen Quests abgeschlossen haben, erzählten uns, dass sie mühsam waren.

Oder anders gesagt: Man hat eingesehen, dass die Community recht hatte und offenbar hat die Zeit der Fans im Spiel drastisch abgenommen, sodass Blizzard nun den Fehler einräumt.

Was wird jetzt geändert? Blizzard nimmt die Änderungen an den Quests in Hearthstone mit dem Patch 31.0 vollständig zurück und setzt alle Quests wieder auf ihren Stand vor der Änderungen.

Immerhin gibt es zu der Rücknahme der Änderungen noch ein paar weitere Verbesserungen, auf die sich künftig alle freuen können:

  • Auf dem Belohnungsweg gibt es nun früher mehr Packungen. 5 der „50 Gold“-Belohnungen werden gegen Packungen der neusten Erweiterung ausgetauscht.
  • Zusätzlich dazu gibt es im Gasthauspass künftig 4 Packungen mehr.
  • Im Kartenchaos erhält man künftig eine Packung der aktuellsten Erweiterung und nicht mehr eine Standard-Packung.

Blizzard sagt weiter, dass die Änderung an den Systemen ein anhaltender Prozess sei und man sich in Zukunft anschaue, wo man weitere Verbesserungen vornehmen kann. Es bleibt nur zu hoffen, dass diese „Verbesserungen“ dann bei der Community deutlich besser ankommen als beim letzten Mal.
Zuletzt machte sich Hearthstone mit einem teuren Skin aufmerksam, denn ein Spieler kommentierte wütend: “60 € dafür, dass ich weniger Features habe!”

Nach einer schlechten Erfahrung mit Bruce Willis suchte sich ein Sci-Fi-Regisseur einen eigenen Star

Jason Statham ist bekannt für seine Actionfilme, die meistens eine ähnliche Formel verfolgen. So groß wie heute war er aber nicht immer. Ein Kultregisseur gab ihm eine Chance, als er mit Bruce Willis eine schlechte Erfahrung gemacht hat.

Um welchen Regisseur geht es? Den französischen Regisseur und Drehbuchautor Luc Besson kennen die meisten wahrscheinlich für Das fünfte Element oder Léon – Der Profi. Als Autor ist er zusammen mit Robert Mark Kamen auch für den Actionfilm The Transporter verantwortlich.

Vorher kannte man Statham aus Bube, Dame, König, grAs oder Snatch. 2002 erschien dann aber The Trasnporter und war quasi die Blaupause für Filme, die er bis heute macht. Selbst im Film The Beekeeper von 2024 erkennt man Muster aus The Transporter.

Laut Kamen existiert Jason Statham als Transporter aber nur, weil Luc bei Das fünfte Element Probleme mit Bruce Willis hatte.

Einen Trailer zum Film seht ihr hier:

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The Transporter – Trailer zum französischen Actionfilm mit Jason Statham

Wir müssen unseren eigenen Film-Star erschaffen

Was lief zwischen Luc Besson und Bruce Willis? In einem Interview mit der Entertainment-Seite UPROXX sprach der Drehbuchautor Robert Mark Kamen über Das fünfte Element und The Transporter. Dabei wurde auch angesprochen, dass Bruce Willis ein schwieriger Kerl sein soll. Er nennt zwar nicht konkret, was schiefgelaufen ist, aber die Beziehung zwischen Besson und Bruce Willis war wohl nicht gut:

Er war sehr schwierig, und Luc ist damit umgegangen. Aber Luc war das nicht gewohnt. Nachdem er das getan hatte, kam er zu mir und sagte: „Wir müssen unsere eigenen Filmstars erschaffen.“

Daraufhin sagt Kamen noch, dass sie sich selbst einen Star erschaffen mussten, und in dem Fall war es Jason Statham in The Transporter.

Über die Probleme mit Bruce Willis sprach Luc Besson auch mit Screen Rant. Dort erklärte er, dass er einen Deal mit ihm gemacht hat, dass er nur 4 statt 5 Tage beim Film arbeiten muss. Luc Besson ist auch nicht der einzige Regisseur, der Probleme mit Willis hatte.

Wie lief The Transporter? The Transporter war ein Erfolg. Schaut man sich die Zahlen auf Box Office Mojo an, dann sieht man, dass der Film bei einem Budget von 21 Millionen Dollar weltweit fast 44 Millionen Dollar einspielte.

Der Film entwickelte sich zu einer Reihe mit 2 Fortsetzungen, einem Reboot und einer Serie.

Wie ging es mit Luc Besson weiter? Nach The Transporter arbeitete er noch als Drehbuchautor an Taken mit und machte auch Liam Neeson zum großen Action-Darsteller. Als Regisseur und Drehbuchautor arbeitete er noch an Filmen wie Lucy mit Scarlett Johansson oder an Valerian mit Cara Delevingne. Sein letzter Film erschien 2023. Das war der skurrile Dogman mit Caleb Landry Jones. Mehr Action-Tipps findet ihr in dieser Liste: 5 Actionfilme ab 18 für hartgesottene Filmfans

Quelle(n):
  1. 3DJuegos

Er ist ein wichtiger Charakter in Arcane Staffel 2, obwohl er fast nur im Hintergrund ist – Wer ist Singed?

In Arcane gibt es einen Schurken, der hauptsächlich im Hintergrund agiert, aber dennoch für die schlimmsten Ereignisse mitverantwortlich ist. Dabei handelt es sich um Singed. Der verrückte Wissenschaftler hat einen großen Einfluss auf Zhaun. Doch was ist seine Motivation?

Achtung Spoiler: Der folgende Artikel bespricht Ereignisse aus Arcane Staffel 1 und den offiziellen Trailern dazu. Wer dies bisher nicht gesehen hat, sollte erst einmal nicht weiterlesen.

Wer ist Singed? Singed gehörte nicht zu den ersten 20 Champions in League of Legends, aber er war zusammen mit Zilean der erste “neue” Champion, der den Pool 2009 erweiterte. Sein Markenzeichen ist die große Flasche mit giftiger Flüssigkeit, die er auf dem Rücken trägt.

In Arcane Staffel 1 lernen wir den Wissenschaftler als Erfinder des Shimmers kennen. Shimmer ist ein Stoff, der als Straßendroge von Silco in Zhaun vertrieben wird. Je nach Menge kann es dem Nutzer unmenschliche Kräfte, wie Stärke oder Heilungsfähigkeiten, verleihen.

Anders als Silco geht es Singed aber nicht um Macht oder Geld. Sein einziger Fokus ist seine Forschung, die er um jeden Preis voranbringen möchte. Dabei hat er aber keine Empathie für Menschen. Ihm ist jedes Opfer recht, solange sein Ziel erreicht wird.

Auch in der zweiten Staffel wird Singed vorkommen:

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Arcane – Der offizielle Trailer zur 2. Staffel der LoL-Serie

Singed, der verrückte Wissenschaftler aus Zhaun

Was war Singed früher? Singed war nicht immer der entstellte Wissenschaftler. Ursprünglich kommt er aus Piltover. Durch seinen großen Intellekt und sein Talent für Naturwissenschaften gelangte er früh an die dortige Universität. Er wurde geschätzt, zumindest bis die Hextech-Technologie kam.

Die Mischung aus Magie und Wissenschaft passte Singed nicht. Er sah auf die Leute herab, die damit arbeiteten. Er stürzte sich lieber auf die Alchemie. Seine Ignoranz der Hextech-Technologie gegenüber sorgte aber dafür, dass er von der Universität flog und keine Mittel mehr hatte.

Um seine Forschung voranzutreiben, zog er nach Zhaun, wo er auch schnell Arbeit mit seiner Alchemie fand. Dort arbeitete er für jeden, der ihn bezahlte und seine Forschungen voranbrachte. Um den menschlichen Limits zu entgehen, erschuf er ein Aufputschmittel.

Lol-Singed

Innerhalb seiner Forschungen sind ihm Moral oder Ethik völlig egal. Er experimentiert auch mit Lebewesen herum und damit, Menschen und Aspekte von Tieren zu vermischen. Wie man schon von Trailern weiß, ist er wohl auch für die Erschaffung von Warwick verantwortlich.

Letztendlich tut er sich sogar mit Noxus zusammen und baut ihnen eine fürchterliche chemische Waffe, die Noxus zur Eroberung von Ionia benutzen will.

Singed in Arcane

Was macht Singed in Arcane? In Arcane ist er für die Erschaffung von Shimmer verantwortlich. Auch für die Entwicklung von Viktor ist er relevant. Schon in jungen Jahren fungierte er als eine Art Mentor für den jungen Wissenschaftler.

In der Vergangenheit von Arcane war Singed nicht immer der skrupellose Wissenschaftler. Er wollte Viktor und anderen Menschen helfen, arbeitete sogar mit Heimerdinger zusammen. Er ist aber auch dafür verantwortlich, wie Jinx geworden ist. Singed injizierte ihr Chemikalien, um ihr Leben zu retten. Dadurch veränderte sich Jinx aber.

In der zweiten Staffel ist er für Warwick verantwortlich. Ob der Plot mit Noxus auch in der Serie aufgegriffen wird, ist noch unbekannt. Mit Ambessa Medarda ist aber eine noxische Kriegsherrin in Piltover. Ein Treffen der beiden scheint also nicht unmöglich. Alle Infos zu Arcane findet ihr hier: Arcane Staffel 2: Release, Trailer und Charaktere – Alle Infos zur letzten Staffel der LoL-Serie


LoL: Faker und T1 kriseln das ganze Jahr, zerstören im Viertelfinale der WM ein Team der Weltklasse

In League of Legends kommt der amtierende Weltmeister T1 um Midlaner Faker rechtzeitig zur Weltmeisterschaft in Fahrt. Nachdem sie lange Zeit gekriselt hatten, scheint T1 jetzt in Top-Form. Im Viertelfinale der Worlds am Samstag, dem 19.10.2024, ließen sie einem der stärksten Teams Chinas, TopEsports, keine Chance. Richtig stark spielten Toplaner Zeus und Botlaner Gumaysui.

Das war die Situation: Für T1 lief es 2024 überhaupt nicht rund. Nur als 4. Team konnten sich die südkoreanischen Superstars überhaupt für die Worlds qualifizieren. Nach dem WM-Sieg 2023 schien dieses Jahr die Luft raus zu sein. Im August sorgten sich Fans um Faker, als der nach einer Niederlage ungewohnt emotional wurde.

Im Viertelfinale der Weltmeisterschaft stieß T1 jetzt auf das chinesische Team TopEsports. Die haben mit Jungler Tian und Botlaner JackeyLove zwei der besten Spieler der Welt in ihren Reihen.

Aber was als knappes Match gedacht war, wurde zum Schaulaufen der koreanischen Stars.

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LoL: Wer den neuen Skin von Faker will, muss dafür 450 € zahlen

T1 lässt den chinesischen Stars keine Chance

So liefen die Matches: Jedes Matches war am Ende ein klarer Sieg für T1:

  • Match 1 endete 13-5, vor allem Zeus auf Camille (3-0-8) dominierte die Gegner. Tian und JackeyLove machten beide keinen einzigen Kill.
  • Richtig schlimm wurde es in Match 2. Hier gewann T1 mit 15-0. Faker spielte auf Ahri ein perfektes 6-0-6. Auf reddit scherzt man, die habe er nur gespielt, um sie später als Skin für die Worlds wählen zu können. Der letzte Ahri-Skin von Faker war ja exorbitant teuer.
  • Auch Match 3 ging mit 14-7 an die Südkoreaner. Hier holte Gumayusi, der die ganze Serie über nicht starb, ein 7-0-3. Faker trat mit Galio an.

Schon der Einlauf von T1 ist beeindruckend:

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T1 wird auf reddit gefeiert

So wird das diskutiert: Vor allem der arme Toplaner der Chinesen, 369, muss sich auf reddit anhören, wie sehr ihn Zeus vorgeführt habe.

Dass Faker jetzt 9-mal bei den Worlds angetreten ist und 9-mal das Halbfinale erreicht hat, wird als irre Leistung gesehen.

Ein Kommentator sagt: T1 lasse „TopEsports“ wie „BottomEsports“ aussehen – Gumayusi sei kein einziges Mal gestorben.

Auch die Leistung von Keria wird in den Kommentaren herausgestellt, in den Augen vieler ist Keria als Support-Spieler ein absolutes Ausnahme-Talent. Einer schreibt: Keria zu sein ist so unfair. Der erste Vorteil ist: Du musst nie gegen Keria spielen. Der zweite Vorteil ist: Alle anderen müssen gegen Keria spielen.

Dieses defensive Spiel, Zeus entkommt dem sicheren Tod, wird als geniales Play gesehen, weil Zeus alles richtig antizipiert und dann so überraschend entkommt:

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Turnier-Favoriten spielen alle noch um den Sieg

Wie geht’s weiter? Heute um 14 Uhr spielen FlyQuest gegen Gen G. Man geht davon aus, dass Turnier-Favorit Gen G. die totalen Außenseiter FlyQuest besiegt und am Sonntag, dem 27. Oktober 2024, gegen T1 im Halbfinale antritt.

Der Gewinner dieses Matches wird am 2. November 2024 in London im Finale gegen den Gewinner des rein chinesischen Halbfinales Weibo Gaming vs. BLG um den WM-Titel spielen.

Gen G. und T1 ist die Wiederauflage des legendären Finals des LoL Worlds 2017, als man Faker weinen sah.

Der Midlaner von Gen G. Chovy gilt als möglicher Nachfolger von Faker als “das Gesicht” von LoL. Auch der andere Kandidat knight ist mit seinem Team BLG noch im Rennen. Die WM läuft also ziemlich genauso, wie die Buchmacher das vorhergesagt haben. Die Top-Favoriten sind noch im Turnier: Wer gewinnt die LoL Worlds 2024? Zwei Profis wollen endlich Faker ablösen

Update 20.10, 19:53 Uhr: Gen G. hat wie erwartet gegen FlyQuest gewonnen, allerdings mit 3-2 deutlich knapper als gedacht. Aber es wird zum Showdown zwischen Gen G. und T1, zwischen Chovy und Faker kommen.

Im MMORPG Throne and Liberty können die Top-Spieler alle anderen ins PvP zwingen und die fühlen sich als Opfer

In Throne and Liberty gibt es Aktivitäten in der offenen Welt, die derzeit für hitzig geführte Diskussionen sorgen. Im Fokus stehen dabei – mal wieder – Gilden sowie die Konflikte zwischen den Spielern.

Was sind das für Aktivitäten? Auf Reddit wirft der Spieler driveled die These in den Raum, dass die Weltbosse in der offenen Welt zum schlimmsten Inhalt von Throne and Liberty mutieren, sobald der Status auf Konflikt steht (PvP ist während des Events aktiviert).

Ähnlich frustrierte Kommentare gibt es zu den PvP-Events allgemein (etwa hier auf Reddit) oder über die offenen Abgrund-Dungeons, in denen zeitweise PvP aktiv ist. Der Grund ist meist derselbe: Einige wenige Allianzen dominieren die PvP-Inhalte in der offenen Welt.

Gilden sind wichtig in Throne and Liberty, das Video erklärt, warum das so ist:

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Throne and Liberty: Deshalb ist eine große und aktive Gilde so wichtig

Wenn die Finsternis einbricht

Was ist das für ein mächtiges Werkzeug? Verschärft wird das Problem durch die Transzendierende Kraft „Finsternis“, die es PvP-affinen Gruppen ermöglicht, andere Spieler für die nächsten 10 Minuten ins PvP zu zwingen. Auf die Art ist es sogar während friedvollen Phasen möglich, andere Spieler an Engstellen davon abzuhalten, bestimmte Weltbosse wie Junobote herauszufordern.

Darüber beklagt sich unter anderem der Spieler Known_Click auf Reddit. Viele andere MMORPG-Fans stimmen ihm zu:

  • 103048 erinnert sich auf Reddit: „Ihr hättet den ersten Tag sehen sollen, an dem die Insel eröffnet wurde. Die erste Welle von Leuten, die mit dem Wal zum Wegpunkt geritten sind, und Bäm, Finsternis. Das war der lustigste Tod, den ich je erlebt habe, denn die halbe Gilde wartete dort schon.“
  • Blasmere ärgert sich (via Reddit): „Ehrlich gesagt, ich bin so erstaunt über die Leute, die sagen: Das ist ein PvP-Spiel, wenn du es nicht magst, bleib weg! Genau das tue ich, ich bleibe weg, und dann erzwingen die Top-1-Spieler das PvP … und ich komme nicht dazu … Finsternis ist eine toxische Fähigkeit und ich hasse sie.“
  • GoldenSnowSakura schreibt auf Reddit: „Ich stimme zu, dass die Möglichkeit, PvP in einem ganzen Gebiet zu aktivieren, völlig verrückt, ekelhaft und unangebracht ist.“

Wie bekommt man die Finsternis? Insgesamt gibt es drei Transzendenzfähigkeiten, die ihr euch auch in eurem Fähigkeitenfenster anschauen könnt: Starkregen, Finsternis und Starkwind. Zugang zu den Transzendenzfähigkeiten gibt es nur unter bestimmten Voraussetzungen.

  • Für Starkregen müsst ihr auf der Aktivitätsplatzierung auf Platz 1 sein, wenn die Auswertung erfolgt.
  • Für Finsternis müsst ihr auf der Tötungsplatzierung auf Platz 1 sein.
  • Für Starkwind müsst ihr bei der Gildenplatzierung auf Platz 1 sein.

Die aktuellen Platzierungen findet ihr, wenn ihr im Hauptmenü des MMORPGs auf Platzierung im Abschnitt Community geht.

Was muss ich zu Throne and Liberty wissen? Throne and Liberty ist am 01. Oktober 2024 für PC, Xbox Series X|S und PS5 erschienen. Es gibt Crossplay zwischen den Plattformen. Finanzieren möchte sich das MMORPG über Ingame-Shop, Battle Pass und Echtgeld-Währungen. Alles Weitere erfahrt ihr in unserer großen Übersicht: Alles Wichtige zu Klassen, Release, Crossplay, Gameplay, Bezahlmodell, Frühzugang, Plattformen von Throne and Liberty.

Destiny 2 hatte im September so wenige Spieler auf Steam wie nie zuvor – Trotz Erweiterung mit 90 % bei den Reviews auf Metacritic

Im September 2024 sahen die Spielerzahlen für Destiny 2 auf Steam desaströs aus. Mit durchschnittlich 32.549 Spielern hatte der Online-Shooter im Vergleich zum Juni 2024 satte 4 von 5 Spielern verloren. Dabei wurde die Erweiterung The Final Shape, die im Juni erschien, begeistert besprochen und bewertet. Mit dem Start der neuen Episode Revenant kann Bungie die Talfahrt abfedern – aber toll sind die neuen Zahlen nicht.

Wie schlimm waren die Spielerzahlen von Destiny 2 im September?

Im September hatte Destiny 2 auf Steam im Schnitt nur 25.233  Spieler, das war ein weiterer Abfall von 30 % im Vergleich zum Vormonat.

Von Februar 2024 bis Juni 2024 hatte Destiny 2 vier Monate in Folge Spieler dazugewonnen, im Juni 2024 erreichte man mit 123.023 Spielern den höchsten Stand seit März 2023, der Abfall danach war jedoch dramatisch.

Bis zum September waren 80 % der Spieler, die im Juni mit The Final Shape (Release 4. Juni) zurückkamen, wieder weg.

Den Abwärtstrend kann die neue Episode Revenant (Release 8. Oktober 2024) jetzt nur etwas abfedern: Die Spielerzahlen liegen aktuell bei etwa 50.000.

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Bungie zeigt im neuen Trailer die Zukunft von Destiny 2 nach The Final Shape

Erweiterung erhielt 90 %, wurde aber als Endpunkt für Destiny 2 gesehen

Was waren die Gründe für den starken Spielerrückgang? The Final Shape wurde als Erweiterung zwar positiv aufgenommen und erhielt mit 89 % auf Metacritic (PC, Xbox – sogar 90 % für PS5) begeisterte Reviews, aber sie markierte auch einen klaren Endpunkt für Destiny.

Viele empfanden es so, als sei das Spiel mit The Final Shape nach 10 Jahren an seinem Ende angekommen, zumal sich Gerüchte mehrten, bald erscheine ein neues Spiel zu Destiny, Destiny Rising. Auch die extrem negativen Nachrichten über Bungie in den letzten Monaten könnten zum Gefühl beigetragen haben, mit Destiny sei es vorbei.

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Der Umstieg von festen, jährlichen Erweiterungen auf das neue Episoden-Modell sendet ebenfalls ein Signal, dass Destiny eine neue Lebensphase erreicht hat und nicht mehr so aktiv weiterentwickelt wird, wie in den Jahren zuvor.

Zudem scheint „The Final Shape“ es nicht gelungen zu sein, Spieler langfristig an das Spiel zu binden.

Das steckt dahinter: Wenn man einen DLC „The Final Irgendwas“ nennt und in der ganzen Kommunikation deutlich macht, dass es ein Abschluss ist, gibt man den Spielern allgemein das Gefühl: „Es ist jetzt zu Ende.“

Das mag stellenweise auch Bungies Plan gewesen sein, als sie noch zig Projekte in der Pipeline hatten. Aktuell setzt man aber offenbar weiterhin voll auf Destiny als Franchise, zumal das neue Spiel „Marathon“ schon jetzt viel Kritik einstecken muss.

Vielleicht bereut man in Seattle mittlerweile, wie „The Final Shape“ kommuniziert wurde. Wenn der DLC einen würdigen Abschluss zur Saga um Licht und Schatten bilden sollte, ist ihm das wohl gelungen. Aber in den Augen vieler Spieler markierte es auch ein klares Ende des Shooters. Die jetzt davon zu überzeugen, dass es doch weitergeht, wird für Bungie schwierig: Destiny 2: 7 Exos, die ihr in Episode: Revenant nutzen solltet

Die Fans von Asmongold kommen auf seinen Bann von Twitch nicht klar – Streamer macht klare Ansage

Der Streamer Zack Hoyt, bekannt als Asmongold, wurde von Twitch gebannt, nachdem er in einem Video über den Krieg in Gaza schwadronierte und sagte, die Leute dort gehörten zu einer „minderwertigen Kultur“. Der Bann von Twitch schlägt hohe Wellen, obwohl er nur 14 Tage dauern soll. Einer der Kollegen von Asmongold bei der Organisation „One True King“ meldet sich jetzt zu Wort und kritisiert die Fans von Asmongold harsch.

Was für Auswirkungen hat der Bann? Asmongold hat sich ausführlich für seine Äußerungen entschuldigt und gesagt, er habe sich reflektiert und erkannt, dass er sich in den letzten zwei Jahren zum Negativen entwickelt hat.

Asmongold hat sich jetzt aus der Führungsrolle der von ihm mitgegründeten Gruppe „One True King“ abgemeldet. Das ist eine Gruppe von Content-Creators, die seit 2020 zusammenarbeiten. Asmongold war hier der bekannteste Streamer. Mit dabei sind Leute wie Emiru, Sodapoppin, Esfand, Mizkif oder TecTone – also gerade Streamer aus der WoW-Szene.

Dieser Rücktritt aus One True King hat Auswirkungen auf die übrigen Teilnehmer. Denn Fans von Asmongold suchen ein Ventil, um ihrem Ärger Luft zu machen.

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Twitch-Streamer Asmongold ätzt: „Hört auf, um 3 Uhr morgens Streams zu schauen, wenn ihr kein Geld habt!“

Fans von Asmongold gehen auf seine Organisation OTK los

Das sind die Konsequenzen für OTK: Einer der Mitbesitzer von One True King ist Nick „Nmplol“ Polen.

Er hat sich jetzt in einem Twitch-Stream zu den Auswirkungen des Banns geäußert, Er kritisiert Fans von Asmongold, die ihren Zorn über den Bann von Asmongold und dessen Verzicht auf die Führungsrolle bei OTK der Organisation anlasten.

Denn unter Tweets zu OTK stehen jetzt Dinge wie:

  • „Scheiß auf OTK dafür, dass sie Asmongold im Stich gelassen haben, für den unwichtigsten Mist überhaupt“
  • „Bin sehr enttäuscht, dass sich Asmongold für etwas entschuldigt hat, das gar nicht falsch war.“
  • „Ihr seid nichts ohne Asmongold“
  • „Ihr Hunde habt ihm den Dolch in den Rücken gerammt“
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“Er kennt dich nicht, LiL’ Bro”

Das sagt der Streamer: NPMLol sagt:

Leute, ihr Asmongold-Verteidiger seid ohne Ende peinlich. Hört mal zu: Er ist unser Freund, nicht eurer. Ihr kommt echt wie die letzten Verlierer rüber – hört einfach auf. Lil’ Bro, er kennt dich nicht, hör damit auf. Er ist unser Kumpel, wir reden jeden Tag mit ihm – wir kennen ihn, ihr kennt ihn nicht.

Werdet erwachsen, konzentriert euch auf euch selbst, besorgt euch einen Job, geht ins Fitness-Studio. Es ist jämmerlich: Jeder einzelne Tweet von OTK kriegt Hassnachrichten. Es ist einfach irre. Hört damit auf.

Der Streamer sagt: All diese Postings lassen die Community in einem furchtbaren Licht erscheinen. Asmongold sei ihr Freund. Nur weil die Fans den ganzen Tag Asmongold schauten, heiße das nicht, dass sie ihn gut kennen.

Einen solchen Aufstand habe er noch nie erlebt.

Da steckt dahinter: Es ist klar, dass Asmongold privat zu seinen Kollegen anders auftritt als live im Stream. Asmongold wird auch einen anderen Draht zu seinen Kollegen haben als zu seinen Zuschauern. Asmongold ist ein erfolgreicher Geschäftsmann und hat Geschäftsbeziehungen und Verpflichtungen, über die er mit den Zuschauern nicht redet. Das hat er mehrfach erklärt, dass er persönlichen Sachen und Geschäfte von seinem Auftritt bei Twitch trennt.

Nach allem, was man jetzt gehört hat, ist die Auszeit, die Asmongold gerade nimmt, authentisch – er scheint sich selbst zu hinterfragen und ihm tun die letzten Aussagen wirklich leid. Es gibt hier keine böse äußere Macht, die ihnen drängt und zu den Aussagen zwingt.

Die Fans scheinen das aber nicht akzeptieren zu wollen, sondern glauben, er werde jetzt in irgendeiner Form „von seinen Freunden verraten“ – dem scheint aber nicht so zu sein. Die Entscheidung, dass er sich erstmal von OTK zurückzieht, scheint wirklich von Asmongold auszugehen, der erklärt, dass die andere Dinge in seinem Leben, neben dem Streamen, ihm viel Stress verursachen und offenbar zu einer negativen Entwicklung geführt haben.

Der Schlüsselpunkt für die von ihm selbst festgestellte negative Entwicklung bei Amongold in den letzten Jahren scheint das Jahr 2021 zu sein, als seine Mutter starb und sich seine langjährige Freundin PinkSparkles von ihm trennte. Darüber hat Asmongold zuletzt gesprochen: Asmongold erklärt endlich, warum er so ist, wie er ist

Spielerzahlen des MMORPG New World klettern weiter, neuer Rekord auf Steam für 2024, obwohl das PC-Lager unzufrieden ist

Am ersten Wochenende nach dem Start von New World Aeternum darf sich Amazon Games über einen neuen Rekord für die Spielerzahlen auf Steam freuen, zumindest für das Spielejahr 2024.

Wie viele Spieler zocken New World Aeternum? Am Samstag, dem 19. Oktober 2024, waren zeitweise 56.769 Steam-Nutzer zeitgleich in dem MMORPG von Amazon Games online (via steamdb.info). Am Launch-Tag (15. Oktober 2024) waren es im Peak „nur“ 52.580 gleichzeitig aktive Steam-Spieler.

Das gab es zuletzt vor etwa einem Jahr, im Oktober 2023, als die Erweiterung Rise of the Angry Earth erschienen ist. Seinerzeit erreichte das Online-Rollenspiel auf Valves Vertriebsplattform gleichzeitig Spielende.

Wo liegt das Allzeithoch von New World? Beim ursprünglichen Launch von New World im September 2021 waren teils 913.634 Spieler zeitgleich auf Steam online. Davon sind die aktuellen Zahlen natürlich noch ziemlich weit weg.

Gleichzeitig ist aber unklar, wie viele Spieler mit dem Aeternum-Start neu auf PlayStation 5 sowie Xbox Series dazugekommen sind – 2021 war New World nicht auf den Konsolen verfügbar. Entsprechend lag ein klarer Fokus auf der PC-Community.

Der Launch-Trailer von New World Aeternum:

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New World Aeternum: Toll inszenierter Gameplay-Trailer zum Launch

Neuer Fokus lässt PC-Spieler frustriert zurück

Warum geht New World auf Steam nicht erneut durch die Decke? Die Gründe für die damaligen, zeitweise sehr hohen Spielerzahlen des MMORPGs hat MeinMMO vor kurzer Zeit erst analysiert, wobei es in dem Artikel eher um den Vergleich der Spielerzahlen von Throne and Liberty und Lost Ark ging. Die wichtigsten Faktoren:

  • Erstes neues, ambitioniertes MMORPG eines namhaften westlichen Studios seit 2014.
  • Spannendes, unverbrauchtes Setting, das stark über die ersten Trailer verkauft wurde.
  • Durch die Corona-Pandemie profitierten viele Online-Spiele 2021 noch von ungewöhnlich hohen Spielerzahlen.
  • Über Streamer und die Twitch-Synergien gelang es Amazon Games, im Vorfeld des Releases einen spürbaren Hype aufzubauen.

Für New World Aeternum zeigt sich die Ausgangslage im Oktober 2024 spürbar verändert.

  • Statt von einer Pandemie zu profitieren, befindet sich die Spiele-Industrie seit fast zwei Jahren in einer Krise. Viele Service-Games legen enttäuschende Starts hin.
  • Wer New World ausprobieren wollte und einen PC besitzt, konnte das bereits in den vergangenen drei Jahren ausgiebig tun.
  • Die Aeternum-Version bietet PC-Veteranen nur wenige Argumente, um zurückzukehren – einen 10-Spieler-Raid, Solo-Herausforderungen und eine offene PvP-Zone. Alle anderen Anpassungen richten sich vor allem an die neue Konsolen-Community (und ärgern viele PC-Enthusiasten sogar).
  • Wer die Aeternum-Neuerungen ausprobieren möchte, braucht auf dem PC zwingend das Hauptspiel UND die Erweiterung. Das dürfte sicherlich manch einen davon abhalten, die neue Version des MMORPGs einfach mal auszuprobieren.
  • Derzeit gibt es mit Throne and Liberty Konkurrenz aus dem eigenen Haus (Amazon Games ist Publisher). Zudem bekamen dieses Jahr alle großen MMORPGs umfangreiche Erweiterungen spendiert.

Was sagt die Community zu den aktuellen Zahlen? Auf Reddit sind sich viele Spieler sicher, dass der Spielerrekord für New World Aeternum am heutigen Sonntag (20. Oktober 2024) gesetzt wird. Danach dürfte der Trend sukzessive wieder nach unten zeigen, so die Prognose in mehreren Posts.

Einige PC-Spieler nutzen das, um erneut auf ihre Enttäuschung hinzuweisen. shamesticks schreibt auf Reddit: „Alles, was sie wirklich interessiert, ist die Anzahl der verkauften Exemplare für Konsolen. Das ist nur für den PC und die meisten dieser Leute haben wahrscheinlich schon alles besessen, also hat es sie nichts gekostet, zurückzukommen und es auszuprobieren.“

Dass es aktuell Beef zwischen den PC- und Konsolen-Lagern in dem Amazon-MMORPG gibt, darüber hatte MeinMMO bereits berichtet. Vor allem eine der beiden Seiten zeigt sich derzeit nicht von ihrer besten Seite: Die „PC Elite“ von New World Aeternum benimmt sich daneben, begrüßt Konsolen-Neulinge mit toxischem Verhalten

Umstrittene Software-Firma aus Österreich will 2 Monate lang mit Gamern reden – Hält nur 2 Tage durch

Der Kopier-Schutz Denuvo dürfte so ziemlich das meistgehasste Ding unter Gamern sein. Dennoch hielt es die österreichische Firma Denuvo Software Solutions jetzt für eine gute Idee, einen eigenen Community-Server auf Discord zu öffnen, um zwei Monate lang transparent mit Gamern zu sprechen und vielleicht das Image aufzubessern. Bereits nach 2 Tagen zog man die Notbremse

Das war die Idee: Am 15. Oktober 2024 kündigte Denuvo auf Twitter an, dass man für 2 Monate einen Discord-Server eröffnet, um die drängendsten Fragen der Fans zu beantworten.

Das war das Resultat einer Phase, in der ein Team bei Denuvo das Feedback und die Beschwerden der Gamer analysierte und sich überlegte, wie man transparenter mit den Fans kommunizieren wollte.

Man habe mit Dutzenden Nutzern gesprochen und hunderte Nachrichten gesammelt, um ein FAQ zu erstellen, wolle aber zusätzlich noch weitere Stimmen im Discord hören.

Er hatte auch brillante Ideen:

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Chef ruinierte seine Firma in 59 Sekunden auf Twitch – Was wurde aus ihm?

Nach 2 Tagen drückt Denuvo auf den Roten Knopf

So ging das aus: Nur zwei Tage später meldete Denuvo, dass man 2.000 Leute auf dem Server habe und bedankte sich ganz herzlich für das Interesse. Aber leider, leider müsse man aufhören, Nachrichten zu schicken:

Wie Sie sich vorstellen können, hat die Menge an unangemessenen Inhalten die Moderation für unser kleines Team, das diese Aufgabe neben der täglichen Arbeit erledigt, zu einer großen Herausforderung gemacht.

Wie PCGamer meldet, wurde der ganze Discord-Server in einen „Nur lesen“-Modus versetzt, damit die Nutzer aufhören, Schimpfwörter gegen Denuvo in den Discord zu jagen.

PC Gamer führt ferner aus, Gamer hassten Denuvo einfach abgrundtief und nutzten den Discord, um den Entwicklern das so deutlich wie möglich zu machen.

Einer der wenigen Flames, der überliefert ist, sagt sowas wie: Ob sie denn auch auf Discord den Langsam-Modus aktiviert hätten, damit die Leute im Discord genau fühlen, was jeder Gamer fühlt, wenn er ein Spiel mit Denuvo zockt.

Die offenbar nett gemeinte Initiative, den Leuten eine Plattform zu geben, damit man sich austauschen könnte, endete, wie erwartet, in einer Katastrophe.

Am Montag soll das Experiment aber unter neuen Bedingungen fortgesetzt werden, man kann Denuvo viel Glück wünschen.

Gamer hassen diesen Trick

Was ist das Problem mit Denuvo? Denuvo nervt Leute, die sich „Sicherheitskopien“ von Spielen im Internet holen wollen. Aber es stört auch Gamer generell, denn der Kopier-Schutz ist dafür verschrien, zu viel Last bei der CPU zu versuchen und durch exzessives Schreiben die Lebensspanne von SSDs zu verringern.

Bei einigen Spielen sorgt Denuvo zudem für eine technisch schwache Performance. Laut Berichten von Digital Foundry war eine raubkopierte Version von Resident Evil Village, die allen Kopier-Schutz entfernt hat, signifikant stärker als die Release-Version: Dying Light 2 bringt kurz vor Release kontroverses „Feature“, löst riesige Diskussion aus

Quelle(n):
  1. TechRaptor

Frustriert von seinem Internet-Anbieter baute er sein eigenes Netz auf – Heute ist er Konkurrent für seinen Ex-Provider

Für Jared Mauch war Frustration der Startschuss für die Gründung seiner Firma, die jetzt Hunderte Haushalte auf dem Land mit schnellem Internet versorgt.

So wurde er zu einem Internet-Anbieter: Jared Mauch ist US-Amerikaner aus dem Bezirk Washtenaw im Bundesstaat Michigan. Während der Corona-Pandemie ärgerte sich der Netzwerkarchitekt im Home-Office mit seinem im ländlichen Raum langsamen Internet von gerade mal 1,5 Mbit pro Sekunde herum.

Er fragte bei seinem Provider nach, ob das nicht besser ginge. Möglich wäre es, aber nur gegen umgerechnet rund 45.000 Euro. Da ergriff er selbst die Initiative und gründete ein Unternehmen, das der Region schnelles Internet bringen und die Konkurrenz ausstechen sollte.

Über die Geschichte rund um Jared Mauchs Erfolg berichteten auch unsere Kollegen von GameStar-Tech.

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In Deutschland gibt es über 400 USB-Sticks, die aus Wänden herausragen – Was ist das „Dead Drops“-Projekt?

600 Mal schneller und bezahlbar

Wie gelang es Jared Mauch zum Internet-Anbieter zu werden? Zur Bekämpfung der wirtschaftlich-sozialen Folgen der Corona-Pandemie legte der Bundesstaat Michigan ein Programm auf. Hier bewarb sich Munch um Geldmittel und hatte Erfolg. Washtenaw Fiber Properties LLC nahm seine Arbeit auf.

Mithilfe von rund 2,6 Millionen Dollar und Spenden aus der lokalen Bevölkerung begann er zu graben, um Glasfaser-Leitungen zu verlegen. Die Zentrale des Netzes entstand bei ihm zu Hause, inklusive einer Notstromversorgung.

Was bietet Jared Munch an? Sein Unternehmen bietet ähnlich wie auch andere Provider eine Bandbreite an Tarifen an, zu denen aber einmalige Abschlussgebühren kommen. Für rund 550 Euro werden alle Häuser nahe der erschlossenen Straßen angebunden. Je nach Geschwindigkeit reichen die monatlichen Preise laut der offiziellen Homepage von etwa 60 Euro für 100 Mbit bis hoch zu 128 Euro für 1.000 Mbit; jeweils Up- wie Download.

Maximal bietet Jared Munch also vor Ort die 600-fache Geschwindigkeit seines ehemaligen Providers an. Mitte 2024 hatte das Unternehmen bereits 200 Kunden, wie er gegenüber GameStar-Tech erklärt. Das Netz solle ferner weiter ausgebaut werden.

Komplett andere Zeit, hunderte Kilometer entfernt, doch beruflich verwandt, zürnte ein IT-Techniker Microsoft. Ein Bug der damals aktuellen Office-Version drohte ihm reichlich Ärger einzubringen. Daraufhin entschloss er sich zu einem ungewöhnlichen Schritt: Als ein IT-Techniker eine Wutmail wegen eines Bugs von Office an Microsoft-Chef Bill Gates persönlich schrieb – und seinen Job rettete

„Wir haben ein Monster geschaffen“ – Ein spanisches Model verdient bis zu 10.000 Euro im Monat, dabei ist sie nicht echt

KI-Influencer boomen auf Instagram und sogar Twitch. Hunderttausende Menschen folgen ihnen, gerade Jüngeren scheint es egal zu sein, ob die Influencer echt sind – das Geld, das sie verdienen, ist hingegen real.

Was ist das für ein Model? Aitana ist eine 25-Jährige aus Barcelona, deren Markenzeichen ihre pinkfarbenen Haare sind. Sie hat knapp 330.000 Follower auf Instagram und bekommt regelmäßig Nachrichten von Leuten, die mit ihr ausgehen wollen.

Doch Aitana ist nicht echt: Sie wurde von künstlicher Intelligenz geschaffen. Ähnlich wie auch die Instagram-Influencerin Milla Sofia: Eine 24-Jährige auf Instagram begeistert Tausende Fans, dabei ist sie gar nicht echt.

KI-Influencer sollten nicht mit Vtubern verwechselt werden, denn hier steckt hinter dem virtuellen Avatar eine echte Person:

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VTuber – was sind sie & woher kommen sie?

Agentur hatte genug von echten Models und Influencern

Was steckt dahinter? Hinter Aitana steht der Designer Rubén Cruz mit seiner Agentur The Clueless. Die KI-Models rief er ins Leben, weil ihre menschlichen Gegenstücke offenbar zu unberechenbar waren: „Viele Projekte wurden auf Eis gelegt oder abgesagt, aufgrund von Problemen außerhalb unserer Kontrolle. Oft war es die Schuld der Influencer oder Models […]“, erklärt Cruz gegenüber Euronews.

Mit KI-Models gibt es diese Probleme nicht: „Wir haben es getan, um einen besseren Lebensunterhalt zu verdienen, ohne auf andere Leute angewiesen zu sein, die Egos und Manien haben[…]“

Aitana ist eines von 3 KI-Models, die derzeit auf der Website von The Clueless vorgestellt werden, alle mit ausgearbeiteten Persönlichkeiten.

Dort gibt es die platinblonde Maia Lima, die sich durch „Schüchternheit und Reinheit“ auszeichnet und deren „liebende Natur sich in ihrer bisexuellen Orientierung manifestiert“, sowie die Singer-Songwriterin Lia Z., die als erste KI-Künstlerin einen Plattenvertrag erhalten haben soll.

Aitana allein verdiente laut Cruz zum Zeitpunkt des Gesprächs mit Euronews bis zu 10.000 Euro pro Monat, wobei es im Durchschnitt eher 3.000 Euro sein sollen. Pro Werbe-Post soll es etwas über 1.000 Euro geben. Dazu werden Bilder des Models in Dessous auf Fanvue gepostet, einer Seite ähnlich wie OnlyFans.

Mittlerweile haben sich ihre Follower verdreifacht, es könnte also durchaus sein, dass sie inzwischen noch mehr Geld einbringt.

KI-Influencer führen ein ganzes virtuelles Leben

So funktionieren die KI-Influencer: Hinter Aitana steckt ein ganzes Team, das ihr digitales Leben in wöchentlichen Meetings durchplant: Was wird sie tun, wohin wird sie reisen, welche Fotos werden gepostet?

Cruz erklärt, dass man schnell verstanden habe, dass die Leute „Leben folgen, nicht Bildern“. Aitana ist daher komplett durchdesignt: „Wir haben sie basierend darauf erschaffen, was der Gesellschaft am besten gefällt“, so ihr Schöpfer. „Wir haben uns Gedanken über die Vorlieben, Hobbys und Nischen gemacht, die in den letzten Jahren im Trend lagen.“

Diana Núñez, die Mitgründerin von The Clueless, verriet gegenüber Fortune, dass es einige Monate gedauert habe, bevor man mit Aitana „den Jackpot geknackt“ habe. „Wir haben versehentlich ein Monster geschaffen“, scherzt Núñez. „Aber ein hübsches.“

KI-Influencer sind für Marken und junge Menschen attraktiv

Warum sind KI-Models so attraktiv? Für Firmen sind KI-Influencer reizvoll: Sie haben keine Star-Allüren, keine dunkle Vergangenheit, keine Skandale, die ans Licht kommen könnten. Sie können den Bedürfnissen und dem Image der Marke genau angepasst werden. Außerdem sehen sie immer perfekt aus und werden nie alt, sofern nicht anders gewünscht.

Das erkannte auch schon Baek Seung Yeo, der Schöpfer der virtuellen Influencerin Rozy.

Besonders praktisch für Firmen: Gerade jüngeren Menschen scheint es nicht mehr so wichtig zu sein, ob Influencer authentisch sind – oder echt.

Laut einer Umfrage von Sprout Social, einer Plattform für Social-Media-Management, folgen Konsumenten hauptsächlich Influencern, die mit ihren persönlichen Wertvorstellungen übereinstimmen und als authentisch wahrgenommen werden – mit Ausnahme der GenZ.

Die zwischen 1997 und 2012 Geborenen legen laut der Befragung im Gegensatz zu den vorangegangenen Generationen vor allem Wert auf die Followerzahl von Influencern. Nur 35 % scheren sich um Authentizität. 46 % gaben sogar an, mehr Interesse an einer Marke zu haben, wenn sie mit einem KI-Influencer zusammenarbeite.

Auch auf Twitch hat die KI längst Einzug gehalten – wenn auch mit ein paar Kinderkrankheiten: Zuschauer entlocken KI-Streamerin auf Twitch furchtbare Äußerungen – Nun ist Neuro-sama gebannt

Bei KI-Influencern ist jedoch noch lange nicht Schluss. Das dürfte vor allem diejenigen erfreuen, die Models wie Aitana anhimmeln, denn in nicht allzu ferner Zukunft soll es möglich sein, Beziehungen mit der KI zu führen. Twitch-Streamer Asmongold hat die Zukunft gesehen – Glaubt, KI-Freundinnen werden ein „Billionen-Geschäft“

Singleplayer-Spiel zu Star Citizen hat alle Features, zeigt tolles Gameplay, erscheint noch lange nicht

Auf der CitizenCon 2024, der Hausmesser der Entwickler von Star Citizen , gab es ein Update zu Squadron 42 und die Vorstellung des geplanten Release-Zeitraums. MeinMMO fasst euch das Wichtigste zusammen.

Was wurde für Squadron 42 angekündigt? Am ersten Tag der CitizenCon 2954 gab’s ein Update sowie frisches Gameplay für die Singleplayer-Auskopplung von Star Citizen. Die wichtigste Erkenntnis aus dem Video:

Obwohl Squadron 42 laut Chris Roberts seit Oktober 2023 „feature complete“ sein soll, ist der Release erst für das Jahr 2026 geplant (und damit etwa 14 Jahre nach der Ankündigung im Zuge der Kickstarter-Kampagne 2012).

Ihr müsst euch also mindestens noch 14 Monate und ein paar Tage gedulden. Eventuell sind es auch fast 26 Monate (oder mehr, falls es eine erneute Verschiebung geben sollte).

Hier der bisherige Ausblick auf die Kampagne von Squadron 42:

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Star Citizen zeigt die Kampagne Squadron 42 im Trailer

Was zeigt der Gameplay-Reveal?

  • In den etwa 76 Minuten erwartet euch ein Mix aus Gameplay (mit Weltraumkämpfen) und cineastisch inszenierten Ingame-Sequenzen.
  • Die virtuelle Version von Schauspieler-Star Henry Cavill begrüßte zu Beginn des Gameplay-Reveals die Zuschauer und unterstrich mit seinem Auftritt den prominenten Cast, den die Entwickler für Squadron 42 zusammengetrommelt hat. Mit am Start sind unter anderem Mark Hamill, Gary Oldman, John Rhys-Davies und Gillian Anderson.
  • Die Masse an Details, die in jeder Szene ins Auge fallen, zeigt erneut die unfassbaren Ambitionen hinter Squadron 42. Gleichzeitig kam es in den Gameplay-Momenten aber ab und an zu Bugs und Glitches, die – mit Blick auf das neue Release-Jahr wenig überraschend – zeigen: Das Spiel braucht noch einiges an Feinschliff.

Wenn ihr euch die lange Präsentation selbst geben möchtet, könnt ihr das hier tun:

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„LoL, eine Dekade nach dem ersten Release-Termin“

Wie reagiert die Community auf die Ankündigung? Natürlich wird auf den Community-Plattform jetzt vor allem das Release-Jahr diskutiert.

  • teem0s schreibt auf Reddit: „LoL, eine Dekade nach dem ersten Release-Termin 2016. Beeindruckendes Zeug aber auch.“
  • SimpleCRIPPLE fasst es nicht (via Reddit): „Wow. Von der Fertigstellung des Features und der Feinschliff-Phase im Jahr 2023 zu: Wir sind zuversichtlich, dass wir es 2026 herausbringen können.“
  • Stinkypp ist wütend (via Reddit): „Was für ein verdammter Witz. Sie sagen seit einem ganzen Jahrzehnt, dass dieser Müll erst in zwei Jahren kommt.“
  • Starbuckz42 isthin- und hergerissen (via Reddit): „2026 ist eine große Enttäuschung. […] Davon abgesehen war die Demo absolut umwerfend. Wahnsinn. Pures Kino, ich kann es kaum erwarten.“

Was muss ich noch wissen? Die Enthüllung des Release-Jahrs von Squadron 42 steht im Schatten eines Insider-Berichts, basierend auf Interviews mit mehr als ein Dutzend Quellen, der zudem vom jüngsten Finanzbericht und vorherigen Meldungen unterstützt wird.

Laut dieses Berichts soll es trotz der enormen Crowdfunding-Einnahmen in Höhe von mehr als 728 Millionen US-Dollar finanziell problematisch um Star Citizen und Squadron 42 stehen. Neben des kritischen Arbeitsumfelds wird vor allem Chef Chris Roberts scharf von ehemaligen und aktuellen Mitarbeitern kritisiert.

Zudem heißt es in dem Bericht, dass Squadron 42 in Wahrheit erst jetzt „Feature-fertig“ sein soll und man an einem dritten Projekt arbeite, um eine weitere Säule für die Finanzierung zu schaffen. Mehr zu all dem hier: SciFi-MMO Star Citizen soll trotz 728 Millionen Dollar auf den Abgrund zusteuern

Abwechslung pur! MMORPGs mit den besten Quests im Power-Ranking

Mit New World Aeternum und Throne and Liberty sind derzeit zwei Online-Rollenspiele im Fokus vieler Genre-Fans, die bei der Qualität der Aufträge Luft nach oben besitzen. Doch welche MMORPGs besitzen eigentlich die besten Quests? MeinMMO-Redakteur Karsten Scholz beantwortet diese Frage mit seinem persönlichen Power-Ranking.

Wenn man die Aufträge im frisch erschienenen New World Aeternum mit den Quests aus dem originalen New World aus 2021 vergleicht, dann haben sich die Aufgaben des MMORPGs über die vergangenen Jahre hinweg spürbar verbessert. Dennoch bleibt das Gefühl, dass es noch viel besser geht.

Ähnliches gilt für die Herausforderungen aus Throne and Liberty, unter die sich zwar ab und an auch mal eine Kopfnuss oder eine Geschicklichkeitsaufgabe mischen, die unterm Strich jedoch meist Standardziele wie „Töte X Gegner“ oder „Sammel Y Gegenstände“ mitbringen.

Spoiler: Final Fantasy XIV ist aus Gründen nicht in der Top 5:

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Final Fantasy 14: Dawntrail – Der finale Trailer

Doch was ist mit den anderen, etablierten Genre-Vertretern? Welche MMORPGs besitzen die spaßigsten Quests? Und mit spaßig meine ich, dass es nicht nur in Ausnahmefällen abwechslungsreiche Aufgaben gibt, sondern regelmäßig. Aber auch, dass man sich immer mal wieder auf neue Situationen einstellen oder in die Haut anderer Charaktere schlüpfen muss.

Oder dass man in Situationen geworfen wird, die lustig, spannend, gruselig oder emotional – sprich: unterhaltsam – sind. Und zu guter Letzt, dass das Drumherum, also die Präsentation der Aufgaben, der Flow von Annehmen und Abgeben oder auch die zu den Aufträgen gehörenden Geschichten stimmen. Die 10 schlimmsten Arten von Quests sollten dabei möglichst selten vorkommen.

Im Folgenden präsentiere ich euch mein persönliches Power-Ranking aus fünf MMORPGs, die ich euch allein aufgrund ihrer Quests ans Herz legen kann. Wie würde eure Top 5 im Vergleich aussehen? Ab damit in die Kommentare!

Wer schreibt hier? Karsten Scholz ist der MMORPG-Experte von MeinMMO. Er befasst sich seit 15 Jahren fast täglich mit dem besten Genre der Welt und hat seit dem Launch von World of Warcraft alle wichtigen (und einige der weniger wichtigen), neuen Online-Rollenspiele gezockt – oftmals bis ins Endgame rein beziehungsweise über viele Monate und Jahre hinweg.

Er kann dabei auch mit einem gewissen Grind-Faktor und stupiden Quest-Zielen Spaß haben, wenn sich die Kämpfe ausreichend gut anfühlen. Doch ist das ein Thema für ein anderes Power-Ranking. Hier soll es um Online-Rollenspiele gehen, die mit ihrem Quest-Design glänzen.

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Was ist mit Elder Scrolls Online und Final Fantasy XIV?

Bevor ihr in den Kommentaren fragt, kurz ein paar Worte zu zwei MMORPGs, die es nicht in die Top 5 geschafft haben und warum das so ist (obwohl ich beide Spiele sehr mag).

The Elder Scrolls Online besitzt mit den vollvertonten Dialogen und manch einem starken Handlungsfaden gewichtige Argumente für einen Platz in dieser Liste. Aus meiner Sicht kämpft ESO aber zunehmend damit, dass es beim normalen Questen quasi null Herausforderungen gibt und sich selbst die ab und an auftauchenden Rätsel wie von selbst spielen.

Auch doof: Im Prinzip fühlt sich jedes Kapitel der letzten Jahre spielerisch gleich an. Frische Ideen für die Aufgaben gibt es kaum. Zudem wirken die statischen Dialoge mittlerweile ziemlich angestaubt. All das spricht aus meiner Sicht gegen ESO.

Was ist mit FFXIV? Das MMORPG von Square hat mit Shadowbringers beziehungsweise Endwalker einen der besten Story-Arcs der Videospiele-Geschichte erfolgreich beendet. Und auch einige der Nebengeschichten sind pures Gold, etwa die skurrilen Abenteuer von Hildibrand Manderville.

Leider können die spielerischen Elemente der Quests mit der Qualität der Geschichten aus Eorzea oft nicht mithalten. Es gibt vereinzelte Lichtblicke – etwa dank Kampf-Events, bei denen ich für eine gewisse Zeit in andere Rollen schlüpfen und frische Fähigkeiten einsetzen darf -, aber eben auch viele nervende Begleit- und Eskort-Aufträge.

Zudem dauert in Final Fantasy XIV einfach vieles einen Tick zu lange, etwa das Benutzen von Quest-Items, die Dialoge mit NPCs, das Aufmounten oder die Interaktion mit der Spielwelt. Der Quest-Flow ist in vielen anderen MMORPGs einfach griffiger und direkter. Welche Spiele es konkret in die Top 5 geschafft haben, erfahrt ihr auf der nächsten Seite.

Ein Anime aus 2024 hat mich stärker mitfiebern lassen als jeder andere zuvor

MeinMMO-Dämon Cortyn wurde emotional mal wieder unvorbereitet erwischt. Denn ein Anime aus dem aktuellen Jahr sorgt für jede Menge Anspannung.

Aktuell haben Anime-Fans es relativ gut. Es gibt in diesem Jahr mehr neue Anime-Serien als jemals zuvor und für so ziemlich jeden Geschmack ist etwas dabei. Nostalgie-Fans kommen mit der Neuauflage von Dragon Ball auf ihre Kosten. Wer es abgedrehter mag, schaut sich DAN DA DAN an.

Doch ich möchte heute mit euch über eine Serie sprechen, bei der vor einigen Tagen die zweite Staffel abgeschlossen wurde: Oshi no Ko oder auch „Mein*Star“.

Oshi no Ko war mit der ersten Staffel für mich im vergangenen Jahr bereits das absolute Highlight – und das, obwohl ich mit den offensichtlichen Genres eigentlich wenig anfangen kann.

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Mein*Star Staffel 2 – Der Trailer zum Rache-Anime

Ich mag im Grunde keine Idol-Anime und auch die Thematik von „Ich bin gestorben und wurde als XYZ wiederbelebt“ hängt mir nach der Isekai-Dauerbestrahlung des letzten Jahrzehnts deutlich aus den Ohren raus.

Dennoch hat mich Oshi no Ko nach der ersten Folge gefesselt und die zweite Staffel hat nochmal eine ganze Schippe oben draufgelegt.

Wo kann man Oshi no Ko schauen? Oshi no Ko Staffel 2 gibt es entweder bei Amazon Prime im Abo oder bei Akiba Pass TV zum Kauf.

Eine Rache-Geschichte mit glaubhaften Charakteren

Staffel 2 setzt relativ nahtlos an Staffel 1 an. Aqua Hoshino musste als Kind mit ansehen, wie seine Mutter, ein beliebter Star, von einem fanatischen Fan ermordet wurde. Doch wie der Fan an die Adresse kam, ist für Aqua klar: Nur sein bisher unbekannter Vater kann die Adresse verraten haben. Daher hegt Aqua den Plan, seinen Vater, der irgendwo in der japanischen Unterhaltungs-Industrie sein muss, zu finden und zu töten.

Im Kern ist Oshi no Ko also eine ziemlich düstere Rachegeschichte, bei der Aqua die Leute um sich herum manipuliert und ausnutzt, um an sein Ziel zu gelangen – ohne dabei aber rein „böse“ zu sein. Er hilft vor allem seiner Schwester, aber auch Freunden und Bekannten und knüpft jede Menge Beziehungen, um in der skrupellosen Welt der Stars zu bestehen.

Oshi no Ko 2 Aqua Suffering
Aqua leidet beim Schauspielen – so ist er am überzeugendsten.

Ein Theaterstück mit mehr Emotion als jeder Film

Die zweite Staffel dreht sich zu einem großen Teil um ein Theaterstück, bei dem Aqua und viele andere Charaktere auftreten sollen. Eine Manga-Adaption, die als 2,5D-Theater umgesetzt werden soll.

Die tatsächliche Aufführung erstreckt sich dabei sogar über satte 3 Episoden, sodass man die wichtigsten Szenen in Gänze zu sehen bekommt. Immer mal wieder werden dabei Flashbacks eingespielt, die Emotionen und Werdegänge der einzelnen Teilnehmer offenbaren und Konflikte zwischen den verschiedenen Akteuren beleuchten – sowohl die Charaktere innerhalb des Theaterstücks als auch die der Schauspieler.

Gleichzeitig ist ein großer Teil der Episoden aus der Perspektive der Zuschauer – oder eher so, als wäre man selbst Besucher im Theater. Man sieht vor sich die Reihen der anderen Zuschauer und beobachtet das Theater auf Distanz.

Oshi no Ko 2 Play Theatre
Teile der Episoden sind aus Sicht der Zuschauer – das macht das Theater noch glaubwürdiger.

Für mich war das eine unerwartete Erfahrung. Denn Oshi no Ko zeigt nicht nur die harte Realität im Showbusiness auf, sondern beleuchtet auch Themen, die sich garantiert jeder schon einmal gefragt hat:

  • Warum sind Bücher so oft „besser“ als die Filme?
  • Warum wird so viel bei der Umsetzung geändert?
  • Warum werden „schlechte“ Schauspieler für wichtige Rollen genommen?

Doch noch mehr überrascht hat mich, wie sehr ich mit den unterschiedlichen Charakteren mitfiebern konnte. Als würde es gerade um Leben und Tod gehen, obwohl die ja nur ein Theaterstück aufführen.

Nur um das nochmal ganz klar auszuformulieren, was ich meine: Die fiktiven Charaktere von Oshi no Ko spielen innerhalb ihrer Welt ein Theaterstück, bei dem sie wiederum fiktive Charaktere verkörpern – und doch sitze ich angespannt vor dem Bildschirm und fiebere jede Sekunde mit.

Oshi no Ko 2 Ruby Starless Eye
Natürlich darf auch eine ordentliche Portion psychologisches Drama nicht fehlen.

Ein Anime, der eine Chance verdient hat

Mir ist bewusst, dass viele Oshi no Ko schon gar keine Chance gegeben haben, weil sie auf den ersten Blick dachten: „Oh, das ist wieder so ein nerviger Idol-Anime.“ Doch das ist Oshi no Ko nicht. Sicher hat die Serie manche bunte, farbenfrohe Momente, doch die Geschichte dahinter ist düster, emotional und im Hinblick auf die Unterhaltungs-Industrie mitunter so brutal ehrlich, dass es beim Zusehen schon fast schmerzt.

Oshi no Ko oder „Mein*Star“ ist aus meiner Sicht ein Ausnahme-Anime – etwas, das es in dieser Form kein zweites Mal gibt und so bald wohl auch nicht wieder geben wird. Die Gefühlsachterbahn, auf die man hier geschickt wird, zusammen mit grandios ausgearbeiteten Charakteren, gibt es im häufig immer gleichen „Waifu-Einheitsbrei“ aktuell sehr selten.

Habt ihr die zweite Staffel von Oshi no Ko bereits gesehen? ODer habt ihr den Manga gelesen, um zu wissen, wie die Geschichte ausgeht? Wenn ja: Wehe, ihr spoilert in den Kommentaren. Das wäre wirklich fies. Und dann müsste ich euch ja mit Trash-Anime den Gefallen erwidern. Das will doch niemand.

Das letzte Gebiet in WoW: The War Within fühlt sich komisch an – und das hat einen Grund

Irgendwie fühlt sich Azj-Kahet und die Stadt der Fäden in World of Warcraft: The War Within komisch an. Das hat einen Grund, denn das Konzept ist nicht rund.

Die Welt von The War Within kam bei den Spielerinnen und Spielern ziemlich gut an. Zwar ist man es von World of Warcraft gewohnt, dass es neue Gebiete gibt, aber gerade Heilsturz, die Insel von Dorn und auch die Schallenden Tiefen werden von vielen geschätzt. Ein wenig hinter den Erwartungen bleibt Azj-Kahet.

Azj-Kahet sollte im Grunde die Funktion von Suramar erfüllen, das es in der Erweiterung Legion gab. Gerade die Stadt der Fäden – also das Außenareal, nicht der Dungeon – sollte an die große Stadt der Nachtgeborenen erinnern. Eine große Metropole, in der man ein Fremdkörper ist, sich das Vertrauen von wenigen Bewohnern verdienen muss und dann im Inneren verschiedene Aufträge ausführt, um langsam aber sicher die Stabilität zu stören und letztlich zum Schlag gegen Königin Ansurek auszuholen.

In der Theorie ist die Stadt der Fäden exakt wie Suramar. Doch ein kleines Detail hat diese Erfahrung drastisch eingeschränkt: Das Fliegen.

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WoW: The War Within – Kräfte im Inneren

Schuld ist das Fliegen, es hat die Stadt “ruiniert”

Ein wichtiger Aspekt der vielgelobten Stadt Suramar war, dass man zu Beginn nicht fliegen konnte. Wer sich in der Stadt fortbewegen wollte, musst durch die verschiedenen Straßen laufen oder sich mittels Greifhaken über die Dächer schwingen. Dadurch war man gezwungen, die Stadt genauer kennenzulernen. Man lernte, welche Häuser ein gutes Versteck boten, wo besonders viele Wachen unterwegs waren oder über welche Wege man am schnellsten zu verschiedenen Quest-Gebern kam. Dadurch fielen automatisch ganz viele kleine Details ins Auge, die man ansonsten übersehen hätte.

Dass Blizzard ursprünglich vorhatte, auch die Stadt der Fäden mit solchen Einschränkungen zu erschaffen, scheint offensichtlich zu sein. Die ganze Architektur der Stadt ist so gebaut, dass man sich über mehrere Ebenen vorarbeiten sollte. Es gibt überall verschiedene Fahrzeuge oder Gondeln, die es erlauben, die Ebenen zu wechseln. Das ganze Layout wirkt, als hätte man akribisch darauf geachtet, dass alles gut und sinnvoll zu Fuß erreichbar ist.

WoW Guards in City of Threads
Die Reichweite der Wachen spielt keine Rolle – man kann sie eh überfliegen.

Das gleiche gilt für die ganzen Quests und Gerüchte (kleine Mini-Missionen). Viele davon sind so gemacht, dass man während der Quest eigentlich versuchen muss, den wachsamen Augen der Patrouillen zu entgehen – etwa wenn man Waren durch die Stadt zu einem geheimen Lager schmuggeln soll. Diese Schwierigkeit der Quest ist aber vollkommen irrelevant, weil man einfach über alle Wachen drüberfliegen kann.

Belohnungen belegen die Pläne

Dass die Stadt der Fäden ursprünglich als Flugverbotsszone konzipiert war, lässt sich auch anhand zahlreicher Belohnungen festmachen. Es gibt ein ganzes Set an freischaltbaren Belohnungen, die dabei helfen sollen, leichter durch die Stadt navigieren zu können.

So schaltet man verschiedene Pheromon-Typen frei, mit denen man den Entdeckungs-Radius von Stadtwachen sichtbar macht, ihren Einflussbereich reduziert und letztlich – als finale Belohnung der Ruffraktion – sogar vollständig deaktiviert. Gerade das Pheromon der Königin, das satte 8.888 Kej kostet, ist ein eigentlich starker Anreiz.

WoW Yamas Queens Pheromone
Die Pheromone der Königin sind die ultimative Belohnung – und komplett nutzlos, weil man fliegen kann.

Diese Belohnungen ergeben aber nur in einer Spielwelt Sinn, in der man nicht einfach über alle Stadtwachen hinwegfliegen kann und punktuell dort landet, wo man gerade für die entsprechende Quest hin muss.

Warum Blizzard sich dazu entschieden hat, das Fliegen in der Stadt der Fäden von Anfang an zu erlauben – keine Ahnung. Klar ist allerdings, dass es dem Erlebnis der Stadt der Fäden nicht geholfen hat. Eine Zone zu spielen, die ganz eindeutig mit dem Gedanken entwickelt wurde, dass man hier zumindest zu Beginn an den Boden gebunden ist, verliert einfach ungeheuer an Reiz, wenn all die kleinen Details, an die man gedacht hat, überflogen werden können.

Sämtliche Gebiete in The War Within wurden offensichtlich mit der Intention erstellt, dass man sich von Beginn an mit dem dynamischen Fliegen fortbewegt. Nur die Stadt der Fäden ist das exakte Gegenteil – dass man sich zuletzt dann doch entschieden hat, die Flug-Einschränkungen hier wegfallen zu lassen, hat dafür gesorgt, dass das Gebiet niemals den Ruhm von Suramar erreichen wird. Schade.
Ein anderes Gebiet ist dafür richtig stark – auch wenn das Rätsel um Beledar erst spät gelöst wurde.

Alle kämpfen in Warhammer 40.000 für das Imperium der Menschheit – Was ist das eigentlich?

Das Imperium ist der Schauplatz der meisten Ereignisse in Warhammer 40.000. Klar, für uns Menschen ist vor allem interessant, wie es mit den Menschen im 41. Jahrtausend so weitergeht. Aber „das Imperium“ ist mehr als einfach nur ein großes Reich. MeinMMO erklärt.

Ob in Space Marine 2, Rogue Trader oder Inquisitor – Martyr, ihr werdet in Warhammer 40.000 stetig mit dem Imperium der Menschheit (oft schlicht das „Imperium“ genannt) konfrontiert. Space Marines dienen ihm, die Inquisition vernichtet jeden, der gegen es arbeitet.

In keinem dieser Spiele wird aber so wirklich erklärt, was das Imperium eigentlich ist. Ihr seid eben Teil davon und kämpft für das Imperium und seinen göttlichen Anführer, den nie jemand überhaupt gesehen hat.

Insbesondere, wenn ihr mit Warhammer noch nie zu tun habt, drängt sich da die Frage auf: Was ist das Imperium überhaupt? Mit Imperium ist das Reich gemeint, in dem die Menschen in Warhammer 40.000 leben. Es erstreckt sich über mehr als eine Million Planeten mit Billiarden an Menschen, verteilt über mehr als 100.000 Lichtjahre.

MeinMMO erklärt, wie das Imperium gegründet worden ist, wer es im Moment verwaltet und warum es aktuell in so großer Gefahr ist, zu zerfallen.

Das Rollenspiel Rogue Trader erzählt eine interessante Geschichte aus Warhammer 40.000:

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Warhammer 40.000: Rogue Trader – Der Release-Trailer zum DLC Void Shadows

200 Jahre, um das Imperium zu einen

Die Gründung des Imperiums ist relativ leicht erklärt. In den vielen Jahrtausenden zwischen jetzt und dem 31. Jahrtausend hat die Menschheit verschiedene Zeitalter durchlebt und viele Kriege erdulden müssen, teilweise gegen die von den Menschen erschaffene Technik selbst.

Während der ständigen Expansion kam es logischerweise zu Streitereien innerhalb des Reichs der Menschen. Der Imperator, der damals noch anders genannt wurde, griff manchmal direkt in die Geschehnisse ein, manchmal sah er nur zu.

Wirklich kritisch wurde es dann gegen Ende des 30. Jahrtausends im Zeitalter der Zwietracht, oder dem „Weltenbrand.“ Als die menschliche Zivilisation drohte, sich selbst zu zerstören, hat der Imperator einen großen Kreuzzug ausgerufen.

Begleitet von seinen Donnerkriegern und später den Space Marines hat er dann rund 200 Jahre lang Welten der Menschen gesucht, um sie zu vereinen.

Ein einziger Verräter war beinahe das Ende des Imperiums

Der Kreuzzug endet Anfang des 31. Jahrtausends mit dem Verrat von Horus, einem der Primachen der Space Marines – also jener Supersoldaten, die als Söhne des Imperators gelten. Die „Horus-Häresie“ füllt mehrere Bücher, darum der Versuch einer treffenden Zusammenfassung:

  • Mehrere Legionen der Space Marines verfallen dem Chaos.
  • Der Krieg zwischen den Chaos-Anhängern und dem Imperium sorgt beinahe für den Untergang des Imperiums.
  • In der letzten Schlacht tötet der Imperator Horus persönlich, wird dabei aber so stark verletzt, dass er seinen zerschmetterten Körper in den Goldenen Thron einbetten lassen muss.
  • Damit endet die Häresie und es kehrt langsam wieder Frieden ins Imperium ein, das aber jetzt führerlos ist.

Damit das Imperium nicht zerfällt, übernimmt Roboute Guilliman, der Primarch der Ultramarines, kurzzeitig die Führung als Lordkommandant des Imperiums. Unter ihm kommt der Codex Astartes zustande, dem bis jetzt alle Space Marines folgen.

Über die Jahrtausende danach regiert der Hohe Senat von Terra, oder das Senatorum Imperialis, bestehend aus zwölf Vertretern der wichtigsten Organisationen des Imperiums.

Imperium Sanctus vs. Imperium Nihilus

Ende das 41. Jahrtausends kommt es zu einer Reihe von Ereignissen, die das Gewebe der Realität selbst stören und schließlich buchstäblich zerreißen. In der Galaxie gibt es nun ein Gebiet, das als „großer Riss“ bekannt ist und das Imperium zweiteilt:

Das Imperium Sanctus ist „dieser“ Teil des Imperiums, der noch direkt mit der Erde (oder „Terra“) verbunden ist und der mehr oder weniger direkt von dort aus verwaltet wird. Hier herrscht noch Ordnung im weitesten Sinne.

Das Imperium Nihilus ist der Teil des Imperiums, der hinter dem Riss liegt, durch den so gut wie keine menschlichen Schiffe passieren können. Dort sind die einzelnen Welten so gut wie auf sich alleine gestellt.

Entsprechend denken einige der Menschen dort, sie seien die letzten Überlebenden ihrer Spezies. Nur selten kommen sie mit Streitkräften der Space Marines oder Adepta Sororitas in Kontakt, die sie daran erinnern, dass sie nicht alleine kämpfen.

Warhammer 40k Großer Riss
Der große Riss teilt das Imperium.

Das Imperium heute: Wer ist wofür zuständig?

Hinter dem Imperium steht ein gewaltiger Verwaltungsapparat, der so stark verzweigt ist, dass Entscheidungen und sogar Notfälle oft Jahre oder Jahrzehnte brauchen, ehe sie gelöst werden. Zugleich ist das Imperium zu groß, um nur von einer Stelle aus regiert zu werden.

Entsprechend gibt es Gouverneure und Freihändler, die in ihrem Rahmen eigenmächtig handeln können. Etliche Welten werden auch schlicht von Space Marines verwaltet. Es gibt aber einige Körperschaften, die für das gesamte Imperium wichtig sind:

  • Die Inquisition steht als einzige Organisation außerhalb des Gesetzes. Sie schützt die Integrität des Imperiums, im Ernstfall mit ihrer gefürchteten Militär-Macht.
  • Das Adeptus Ministorum, oder die Ekklesiarchie, bildet die Kirche des Imperiums. Ihre Armee stellt die stärksten Soldaten der Menschen, die selbst Space Marines ebenbürtig sein können.
  • Das Adeptus Mechanicus kümmert sich um die technologische Entwicklung, die Versorgung mit Maschinen und Kriegsgerät und darum, dass niemand Technologie „falsch“ einsetzt.
  • Das Adeptus Arbites ist quasi die Judikative des Imperiums.
  • Dazu kommen etliche kleinere Organisationen, die zum Adeptus Administratum, also der Verwaltung gehören, wie etwa:
    • die imperiale Garde und die imperiale Flotte
    • die Navis Nobilite, die Navigatoren stellt, ohne die menschliche Schiffe gar nicht im Warp navigieren könnten

Falls ihr euch wundert, warum die ganzen Namen so komisch klingen: Die seltsame Sprache in Warhammer 40.000 hat einen Grund.

Zwei wichtige Positionen stellen allerdings noch die Freihändler und der Lordkommandant des Imperiums oder Adeptus Astartes dar. Freihändler sind vom Imperator sanktionierte Raumfahrer, deren Aufgabe es ist, das Imperium an dessen Grenzen zu erweitern – mit allen ihnen richtig erscheinenden Mitteln.

Der Lordkommandant steht direkt unter dem Imperator und ist de facto Alleinherrscher, solange der Imperator keine direkten Entscheidungen treffen kann. Ende des 42. Jahrtausends, also quasi „jetzt“, hat Roboute Guilliman diesen Titel erneut beansprucht, um das Imperium aus einer Krise zu führen.

Einen Freihändler könnt ihr übrigens selbst spielen im Rollenspiel Rogue Trader:

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In der Finsternis der fernen Zukunft gibt es keinen Frieden

Dass es in Warhammer ständig Krieg gibt, liegt an der aktuellen Lage in der Welt. Das Imperium wird stetig durch Mächte von außen bedroht und liegt im Krieg mit Xenos-Völkern wie Orks und Drukhari. Zu den größten Gefahren zählen allerdings:

Innerhalb des Imperiums schwärt schon immer eine gewisse Korruption, sowohl konkret durchs Chaos als auch schlicht in Form von rebellierenden Gruppierungen – etwa Piraten. Es gibt deswegen das Sprichwort, dass nur das Imperium jemals das Ende des Imperiums sein kann.

Das ist einer der Gründe, warum in aktuellen Ereignissen Guilliman zum neuen De-Facto-Anführer geworden ist. Warhammer 40.000 spielt heute bereits Anfang des 42. Jahrtausends. Wohin sich die Welt noch entwickelt, steht vollkommen offen – aber Hinweise gibt es schon: Das Ende von Space Marine 2 könnte die Zukunft von Warhammer 40.000 massiv beeinflussen