Destiny: Gibt es eine Vorhersage für Xur am 1.5. oder wird es spannend?

Im MMO-Shooter Destiny kommt am Freitag, dem 1.Mai, der mysteriöse Händler Xur zu den Hütern. Gibt es für dieses Mal eine Vorhersage über sein Inventar?

Der Fluss der Weisheit (eher ein Datenstrom), aus dem Spieler in den vergangenen Monaten Informationen über Xurs Inventar schöpfen konnten, ist in den letzten Wochen erst zu einem Rinnsal geworden (die Waffen erfuhr man noch), mittlerweile scheint er ganz versiegt. Schon in der letzten Woche gab es keinerlei Informationen.

Auch für den 1. Mai gibt es keine Hinweise, was Xur im Inventar haben könnte. Es wird daher wieder spannend. Sollte es wie beim letzten Mal laufen, kann man wohl davon ausgehen, dass er keine Waffe haben wird, die so selten ist, dass sie dem Data-Miner Megaman eine gesonderte Erwähnung wert gewesen wäre. Es deutet einiges daraufhin, dass der “alte Plan”, der schon vorhergesagt war, wieder Bestand hat. Und nur zwischenzeitlich wurden einige Inventare bewusst ausgetauscht, um den Vorhersagen zu widersprechen oder um zu verhindern, dass Hüter mit Laser-Fackeln und elektronischen Mistgabeln marodierend durch den Turm ziehen.

In einem Thread auf reddit haben sich die zwei prominentesten Dataminer dafür beglückwünscht, den Hütern zu einer “Roter Tod” verholfen zu haben und auch zu einigen seltenen Rüstungsteilen. Angeblich sei vorher das Inventar von Xur viel schlimmer gewesen, allein 3-mal in der Zeitspanne, um die es geht, wurde das MIDA Multi-Werkzeug angeboten (heute wissen wir: Zweimal hat er es dennoch verkauft). Aber wie das alles wirklich war, was hinter Bungies Entscheidungen steckte und ob die Dataminer Einfluss auf die Inventar-Änderung hatten, wird man wohl nie erfahren.

Es bleibt festzuhalten, dass Xur in einer relativ kurzen Dataminer-Zeit einige Items dabei hatte, die er vorher nie mit sich führte. Und in der Zeit vor den Dataminern hatte er deutlich schlechtere Inventare dabei mit zahlreichen Wiederholungen.

Destiny-Ziegenhelm
Könnte Xur den vielleicht in einem Monat dabei haben? Keine Ahnung, Data-Miner schweigen. Das soll der neue Warlockhelm: The Ram sein.

Für den nächsten Termin dann, den 8. Mai, soll übrigens der Fluss der Weisheit sprudeln … vielleicht zum letzten Mal: Die Änderungen, die Bungie mit dem Patch 1.1.2. brachte, scheinen gewirkt zu haben. Die Vorhersagen, die wir noch haben, stammen allesamt aus der Zeit vor diesen Änderungen. Mit Haus der Wölfe könnte es dann so sein, dass die Vorhersagerei ein für allemal ein Ende hat. Würde sicher einige freuen.

Heute Abend um 20:00 Uhr unserer Zeit ist der nächste Live-Stream von Bungie angesagt. Wir werden den mit einem Live-Ticker auf mein MMO begleiten.

Hier geht es zu unserem Artikel über das tatsächliche Angebot von Xur am ersten Mai.

Mecker Mittwoch: Über die Massen hinweg

Zum Glück springt Steam auch diesen Mittwoch wieder für mich in die Bresche, um mich vor akutem Themenschwund zu beschützen. Aber wen wundert es schon, dass man den Zorn vieler Tausende auf sich zieht, wenn man Selbstverständliches plötzlich hinter eine Geld-Barriere steckt, die weder gewünscht noch notwendig war. Unser Andreas hat auch schon fleißig über die Mod-Thematik bei Steam berichtet.

Skyrim: Mods für Geld

Für das Single-Player-RPG “Skyrim” gibt es zahllose Modifikationen. Das reicht von einem Mehrspielermodus über neue Kampagnen und ein verändertes Skillsystem bis hin zu den berühmt-berüchtigten Nacktmods aus dem Nymphomanie-Träumen einiger Spieler. “Da lässt sich doch sicher der eine oder andere Dollar rausholen”, dachten sich die Verantwortlichen von Steam und ermöglichten den Anbietern von Mods ihre Werke zu verkaufen, um davon leben zu können.

Steam Workshop Skyrim

Und weil Steam-Leute von Natur aus herzensgute Menschen sind, wollten sie auch nur schlappe 75% der Einnahmen für sich behalten. Als Ausgleich dafür, dass die Mod-Entwickler alle rechtlichen Risiken tragen, bekommen sie immerhin satte 25%, also quasi den Löwenanteil. Fair und nachvollziehbar. Nächstenliebe kann manchmal so einfach sein!

Vollendete Tatsachen: Menschen hassen sie. Ich auch.

In den letzten Jahren ist es in Mode gekommen, Menschen gerne vor vollendete Tatsache zu setzen. Sätze wie “Beschwert Euch doch erst über das Gesetz, wenn es da ist” hört man immer häufiger von Politikern und auch in der Spieleindustrie winkt man Entscheidungen gerne einfach durch, um dann mal abzuwarten, was geschieht. Hätte man die große Entrüstung der Spieler voraussehen können? Nein. Hätte man sie mit einer einfachen Diskussion im Forum zu dem Thema vermeiden können? Auf jeden Fall.

Ich kann absolut verstehen, dass man nicht jede Kleinigkeit mit den Spielern besprechen will, denn das kann oft auch die Kreativität mindern. Wenn es aber um das Abändern bestehender Systeme geht, die bisher einwandfrei funktioniert und jeden zufriedengestellt haben, dann muss man vorsichtig sein. Im Übrigen könnte man das Ganze auch einfach entfallen lassen und den schon seit Langem geforderten “Spenden”-Button bei den Modifikationen in Steam einbauen. Weil man dann aber wohl keine 75% abbekommt, ist das natürlich keine Alternative…

Ein gutes Beispiel zum Schluss

Crusader Kings 2
Crusader Kings 2 von Paradox

Um heute mal ein wenig positiver zu enden, möchte ich noch kurz auf ein Studio eingehen, welches sich sehr ausführlich mit den Meinungen seiner Fans beschäftigt und auf die Wünsche eingeht. Nein, heute zur Abwechslung mal nicht Carbine, sondern Paradox. Spiele wie “Crusader Kings”, “War of the Roses” oder das gnadenlos unterschätzte “Leviathan Warships” sind mitunter echte Geheimtipps, weil die Entwickler sich rege in den Foren beteiligen und Entscheidungen mit den Fans besprechen.

Wie bereits erwähnt ist das nicht immer ein Garant für gute Schlussfolgerungen – aber besser, als kostenlose Mods hinter einer “Paywall” zu verstecken, die in erster Linie nicht dem Entwickler, sondern der Spieleplattform dient. Man liest sich, meine Sklaven Lieben.

Free2Play: Geschäftsmodell der Zukunft oder schon auf dem absteigenden Ast?

Das Free2Play-Geschäftsmodell wird von vielen Spielestudios als der Heilige Grail angesehen. Coregamer dagegen bezeichnen es als Abzocke. Nun gibt es zwei unterschiedliche Meinungen aus der Industrie.

Klaas Kersting

Klaas Kersting, Geschäftsführer des Mobilegames-Unternehmens flaregames ist der Meinung, dass Free2Play nach wie vor erfolgreich ist. Nicht das Geschäftsmodell, sondern die Qualität der Spiele sei entscheidend dafür, ob man als Unternehmen Erfolg hat. Es sei allerdings sehr aufwändig, ein Free2Play-Spiel zu entwickeln, da man viel mehr in Bereiche wie Analytics, Monetarisierung, Produkt Management, Performance Marketing investieren müsse. Daher sei das Modell gerade für junge, aufstrebende Spieleunternehmen nicht so gut geeignet, weil man viel Erfahrung in den genannten Bereichen benötige. Allerdings müsse man die Spiele auch stetig weiterentwickeln, sodass die Spieler am Ball bleiben. Dann könne man Erfolg haben – und zwar auch, wenn man nicht ständig in den Top 10 der meistgespielten Onlinegames wäre.

Thomas Friedmann

Anders sieht dies Thomas Friedmann, Geschäftsführer des Onlinegames-Unternehmens Funatics. Das 1988 gegründete Unternehmen, welches durch Spiele wie Die Siedler und Cultures bekannt wurde, setzte in den vergangenen Jahren auf das Free2Play-Modell und verzeichnete damit auch einige Erfolge. Beispielsweise mit dem Browsergame Cultures Online. Allerdings zieht man sich nun aus diesem Markt zurück und will wieder auf das klassische Buy2Play-Modell setzen. Thomas Friedmann erklärt, dass es einfach ein Glücksspiel sei, mit einem Free2Play-Spiel erfolgreich zu sein. Man könne nicht planen, welche Einnahmen man generieren werde. Ein Free2Play-Game zu entwickeln, sei wie Lottospielen. Zudem wäre es inzwischen so, dass die Gamer keine Lust mehr darauf hätten, ständig vor Bezahlschranken gestellt zu werden und immer wieder Geld für irgendwelche Inhalte ausgeben zu müssen. Es sei immens schwer geworden, mit einem Free2Play-Spiel erfolgreich zu sein, da die Top-Positionen auf dem Markt von den großen Mitbewerbern besetzt seien.

Sowohl Klaas Kersting als auch Thomas Friedmann glauben aber, dass sich der Markt bald selbst regulieren wird. Es werden viele Anbieter von Free2Play-Games verschwinden und nur noch die übrig bleiben, die wirklich mit ihren Games und dem Modell überzeugen können.


Erst gestern haben wir über die Aussage eines Gameforge-Mitarbeiters berichtet, dass das B2P-Modell mit großen Risiken verbunden sei und das F2P-Modell daher besser wäre. Interessant ist im Zusammenhang auch eine F2P-Studie von SuperData, die besagt, dass die Umsätze durch Free2Play-Modelle in den nächsten Jahren noch zunehmen werden (zumindest bei den MMOs):

MMO - free-to-play vs pay-to-play

ArcheAge: Trion Worlds stellt den neuen Patch vor – Patch-Notes sind auch auf Deutsch da

Bei ArcheAge kam gestern der neue Patch „Grauensprophezeiungen“ 1.7a auch in Deutschland heraus. In einem Video stellt man die Features nun vor.

Wir haben auf mein MMO in den letzten Wochen schon häppchenweise über den neuen Patch bei ArcheAge berichtet. Der bringt zwei neue Zonen und überarbeitet die Insel Freienich gründlich. Außerdem knüpft er sich das Meer noch mal vor, bringt hier Variation und Feinheiten hinein; er gibt Spielern mit Erfolgen nun Richtlinien, was sie noch machen könnten, und bietet Stammspielern weitere Vorteile.

Aber es war bislang alles nebelgraue Theorie und so manches auch nur schwer vorstellbar. Die Entwickler erklären in einem Producer-Video jetzt, was sich alles mit 1.7a in ArcheAge verändert hat. Das Video ist auf Englisch, aber mit deutschen Untertiteln. Ein bisschen wie bei Arte nur mit mehr Piraten und weniger Franzosen.

http://youtu.be/-lje9POwYL0

Wer’s gerne schriftlich hat, hier geht es zu den umfangreichen Patch-Notes auf Deutsch. Und wer’s lieber aus erster Hand erleben möchte: Der kann sich auch einfach in das Free2Play-MMO mit ausgeprägtem Cash-Shop einloggen und die Grauensprophezeiungen live erleben.

Star Citizen: Das Spiel mit den 3 Geschäftsmodellen

Star Citizen erweitert die eigene Finanzierung durch Crowdfunding und einem Shop nun um noch ein weiteres Modell. Ab sofort bietet man in der immer noch recht frühen Entwicklungsphase den Spielern ein Abonnement an, das exklusive Belohnungen und Boni bereithält.

Update: Hier gab es einen Irrtum bei der pcgamesn, den wir übernommen hatten: Das Abo-Modell an sich existiert schon länger. Neu ist allerdings, dass das Angebot erweitert wurde, weshalb die News für Diskussionen bestehen bleibt.

Für echte Star Citizen Fans

Centurion” und “Imperator” Subscriptions heißen die verfügbaren Abo-Modelle. Sie stellen eine weitere Möglichkeit da, Chris Roberts und sein Team bei der Entwicklung der Weltraumsimulation zu unterstützen.

“If you’re interested in going above and beyond to support Star Citizen’s development,” sagt Cloud Imperium, “there’s no better way.”

Was bekommt man dafür? Beim 12-Dollar-Abo Centurion erhält der (zusätzlich) zahlende Kunde Zugriff auf das eigene Magazin “Jump Point” und hat Zugang zu The Vault, ein Ordner, der Konzeptzeichnungen und Grafiken beinhaltet. Auch Ingame-Items wird es für die Abonnenten geben, wie beispielsweise Goodies für den eigenen Hangar und eine Währung namens REC, die temporären Zugang zu bestimmten Schiffen und Waffen im Commander-Module erlaubt. Roberts Space Industries hofft dabei auch auf Unterstützer, die langfristig am Ball bleiben: Abonnenten, die es länger als ein Jahr lang bleiben, verspricht man eine Erwähnung im Spiel und schicke Aufkleber für ihr Schiff. Noch mehr gibt es für Fans, die das 24-Dollar-Abo Imperator Prime wahrnehmen. Sie bekommen alle Vorteile des Basis-Abos und darüber hinaus noch ein zusätzliches Schiff, mehr von der Währung REC, eine größere Anzahl an Goodies und Vergünstigungen im Shop.

Wann ist genug…genug?

Star Citizen

Nun gut, ein Spiel kostet in der Entwicklung, vor allem ein Blockbuster wie Star Citizen. Doch bleibt die Frage: Wie viel braucht man noch bis zum Release und was können sie bis dahin auch venünftig umsetzen? Neben den über 70 Millionen US-Dollar, die sich bisher über die Crowdfunding-Aktion angesammelt haben, besitzt das Spiel auch noch einen Item-Shop. Hier kostet ein Schiff gut und gerne mal über 250 US-Dollar – also eher Luxus als ein kleines Gimmick. Und nun eben noch die Monthly-Subscription.

Als Alpha schon 3 Geschäftsmodelle

Dabei ist Star Citizen aktuell noch in einer Alpha-Version. Der Fokus liegt neben der Entwicklung und Fertigstellung des Spiels anscheinend auch stark auf der Monetarisierung: Wie können wir damit Geld verdienen? Nun möchte ich Chris Roberts nicht vorwerfen kein fantastisches Spiel zu entwickeln, doch die Geschäftspraktiken sind teilweise etwas dubios. So bekommen Funder Mails mit Angeboten zu horrend teuren Schiffen. Wer einmal gezahlt hat, lässt vielleicht noch mehr springen.

Mal sehen, ob dem Team noch eine weitere Möglichkeit zur Monetarisierung einfällt… man darf gespannt sein. Schließlich scheint es eine Nachfrage zu geben und wenn genügend Leute bereit sind, so viel zu zahlen, warum nicht?

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt

H1Z1: Donnerstag geht die Welt unter, die neue hat dann Frauen

Beim Survival-MMO H1Z1 steht morgen am Donnerstag, dem 30.4., ein Patch-und-Putz-Tag an. Die Server werden gewipet, die Welt geht unter.

Wahrscheinlich wird’s wieder gegen Mittag sein, wenn die Welt von H1Z1 das nächste Mal stirbt. Der neue Patch wipet Server und Welt. Es soll ein relativ großes Update werden: Es bringt weibliche Spieler-Modelle, Battle Royales aus der Ego-Perspektive und den Steam-Marketplace. Außerdem werden noch einige typische kleinere Änderungen am Interface und den Crafting-Modellen vorgenommen. Auch zu diesem Serverwipe spendiert man ein T-Shirt.

Die auffälligste Änderung bei H1Z1 werden sicher die weiblichen Modelle. Bb dann gibt es ein wenig Abwechslung auf den Servern. Bislang existierte ja überhaupt nur ein Spieler-Modell, zugegeben das hat man erst neulich durch ein besseres ersetzt.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt
Quelle(n):
  1. reddit H1Z1

H1Z1/Planetside2-Studio-Chef: „Die Tage von MMOs im WoW-Stil sind vorbei“

John Smedley, Präsident des Studios DGC und damit Chef von MMOs wie H1Z1 oder Planetside 2, glaubt die Tage von Bezahl-MMOs mit langen Raid-Abenden wie bei World of Warcraft gehören der Vergangenheit an.

Sony Online Entertainment hat einen neuen Namen und ein neues Logo, aber sonst ist vieles beim Alten. Studio-Präsident John Smedley, der sich selbst als „Loudmouth“, als Großmaul bezeichnet, gab Interviews. Dabei erklärte er die Vision für seine Firma, die mal mit Everquest vor vielen Jahren von sich reden gemacht hat. Lange war man bei Sony eine von vielen Abteilungen. Mittlerweile ist man bei der Investment-Firma „Columbus Nova“ sowas wie eigenständig.

Bei Sony fühlte man sich nie ganz zu Hause, hatte aber Sonderbedingung bei American Express

Insgesamt ist man zufrieden, dass man von Sony weg ist. Da fühlte man sich, auch wenn man toll behandelt wurde, immer ein wenig seltsam. Man war im Prinzip die PC-Abteilung dort. Konnte nicht für XBox und Mobile entwickeln. Fühlte sich dadurch benachteiligt, will das nun ändern:

Es war so, dass wir im Vergleich zu unseren Mitbewerbern auf weniger Plattformern veröffentlichen konnten. Das hat sich geändert, jetzt werden wir sie zum Frühstück verputzen.

Smedley Daybreak
John Smedley konnte seinen Hund behalten.

Allerdings hatte man auch zahlreiche Vorteile dadurch, die Unterabteilung einer Unterabteilung bei Sony zu sein. Der Ruf war solide. In jedem Einstellungsgespräch wussten die Bewerber, dass sie pünktlich bezahlt würden. Bei American Express bekam man Sonderkonditionen. Alles Wettbewerbsvorteile. In dieser Hinsicht fängt man wieder bei Null an.

Die Entlassung von langjährigen Mitarbeitern im Zuge der Umstrukturierung schmerzt Smedley. Die war nötig, da finanziell eine Schieflage herrschte, die korrigiert werden musste. Smedley möchte möglichst viele der alten Kameraden so schnell wie möglich wieder einstellen, wie er sagt: „Wir wollen keine neuen Angestellten, wir wollen alte.“

Wer raidet heute denn noch jede Nacht?

Die Zukunft seines Fachbereichs, der MMOs, sieht der Everquest-Erfinder in Games wie H1Z1 oder Planetside 2: „Ich glaube fest daran, dass die Tage von MMOs im WoW-Stil vorbei sind“, sagt er.

Wenn man sich H1Z1 anschaut: Es ist ein MMO, ja. Aber die durchschnittliche Lebenserwartung der Spieler liegt bei 45 Minuten. Und genau das wollen sie. Wie viele Leute kennen Sie noch, die jede Nacht in World of Warcraft, Everquest oder Everquest II raiden gehen?

Die Bereitschaft der Spieler Zeit zu investieren, habe sich geändert, als Entwickler müsse man darauf reagieren: Zum Glück habe man schon lange auf diesen Trend gesetzt, so Smedley, und sei nun in einer günstigen Position, Man sitze vorne im Bus, wie er formuliert.

DGDC setzt auf Free2Play-MMOs, investiert 30 Millionen Dollar in den PS4-Port von Planetside 2

Planetside 2 PS4

Als Ziel hat man unter anderem Free2Play-MMOs auf den Konsolen Playstation und XBox ins Auge gefasst. Diese Entwicklung sieht man im Moment noch in den Kinderschuhen: „Wenn man das erste Mal eine Konsole bekommt, ist es doch normal danach zu sehen, was dort kostenlos angeboten wird.“ Im Moment gebe es da noch nicht viel Konkurrenz. Davon profitiert die Daybreak Game Company. Ein Name, der Aufbruch signalisieren soll, aber auch klarmacht, dass Zocker eben nachts unterwegs sind.

Daybreak Logo

Was denn ein AAA-MMO brauche, um den Free2Play-Rush auf den Konsolen richtig auszulösen, wird Smedley gefragt. „Das kann ich Ihnen bald sagen“, antwortet er, „wir stecken 30 Millionen in Planetside 2 auf der PS4. Wir reden nicht nur, wir stehen auch mit unserem Geld dafür ein.“

Destiny: Das sind die neuen Items im April-Eisenbanner

Im MMO-Shooter Destiny ist heute Abend um 19:00 Uhr das Event Eisenbanner gestartet. Auf das April-Eisenbanner mussten die Spieler lange warten. Das sind die neuen Items.

Jeden Monat kommt Lord Saladin und verkauft Rüstungen und Waffen, wenn Spieler beim PvP-Event Eisenbanner erfolgreich ihren Hüter stehen und in seinen Augen würdig werden, diese Items zu erwerben. In diesem Monat hat er für Hüter folgendes dabeI:

Das gibt es beim Eisenbanner im April

  • Auf Rang 3 verkauft er eine Brust-Rüstung für jede Klasse (mit Version 1 könnt Ihr mehr Muni für Fusions- und Automatikgewehre tragen, mit Version 2 mehr für Schrotflinten und Scoutgewehre).  Auf Rang 3 gibt’s außerdem das Scharfschützengewehr Efrideets Speer: Solar, mehr Munition finden, Firefly (!).
  • Auf Rang 4 gibt es den Eisenbanner-Helm (Version 1 senkt Nahkampfangriffszeit bei Granatentreffern und stellt Super-Energie her; Version 2 erhöht Nahkampfsangriff-Tempo und stellt Super-Energie her, wenn Lakaien der Dunkelheit ausgeschaltet werden).
  • Auf Rang 5 erhalten Hüter die Handfeuerwaffe Timurs Peitsche: Kills gewähren Bonus-Schaden und Reservemunition.
  • Als zufällige Belohnung beim Abschluss von Schmelztiegel-Matches im Eisenbanner können noch die beiden Waffen erhalten werden, die das letzte Mal verkauft wurden. Das sind das Maschinengewehr „Jolders Hammer“ und das Automatikgewehr „Similar’s Wrath.

Das sind die Besonderheiten der Waffen und Rüstungen bei diesem Iron-Banner

Das Besondere bei den Rüstungen: Sowohl Helm als auch die Brustrüstung können bis auf Licht-Wert 36 aufgewertet werden. Das reicht, um Hüter auf die aktuelle Höchststufe von 32 zu bringen. Und das geht, ohne dass dafür Leuchtbruchstücke verwendet werden müssen. Die lassen sich mit Aszendentenbruchstücken aufwerten. Der Helm war das letzte Eisenbanner-Teil, das noch fehlte. Nun können Spieler auch so aussehen wie in diesem Artikel. Außerdem: Es ist jetzt möglich ganz ohne Raiden und auch ohne exotische Items bis aufs Höchst-Level von 32 zu kommen.

Das Besondere bei den Waffen: Die lassen sich „neu“-schmieden, können dabei ideale Eigenschaften und Perks erreichen.

Die Efrideets Speer, das Scharfschützengewehr, ist diesmal schon vom Händler weg, sehr stark. Die sollte nicht neu geschmiedet werden, außer man möchte unbedingt einen anderen Elementar-Schaden. Die Handfeuerwaffe hingegen sollte man wohl neu auswürfeln lassen. Wer darauf scharf ist, eine Handfeuerwaffe mit viel Schlagkraft und günstigen Perks zu erhalten.

Und so erreicht Ihr den Rang 5 im April-Eisenbanner bei Destiny

Um den Rang 5 im Eisenbanner zu erreichen, gibt es einige Tricks und Dinge, die man wissen sollte.

  • Ihr solltet immer den Bonus „Gehärtet“ für 1 Lichtpartikel kaufen. Der hält für 12 Stunden und kann immer wieder aktiviert werden. Je später die Woche, desto stärker wird der Buff. Dadurch können auch Spieler, die erst am Wochenende starten, noch die hohen Ränge erreichen.
  • Für Siege gibt es 50 Rufpunkte, für Niederlagen eine Münze, die Ihr nach einem Sieg gegen 40 Rufpunkte eintauschen könnt. Solange Ihr nicht zu oft am Stück verliert, ist alles in Ordnung.
  • Ihr solltet Euch auf den Rangstufen 1, 2 und 4 das Emblem, den Shader und den Klassengegenstand bei Lord Saladin kaufen und sofort anziehen, dadurch erhaltet Ihr im Eisenbanner rascher Ruf.

Der Exploit bzw. Glitch soll übrigens auch diesmal wieder funktioniert haben.


Unsere Freunde von ProNDC beschäftigen sich in diesem Video ausführlich mit dem Eisenbanner im April, den Beutezügen und den Eigenschaften für die Rüstungen und Waffen.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt

Destiny: Neues Teaser-Video zeigt Trials of Osiris

Beim MMO-Shooter Destiny gibt es ein neues Video, das Werbung für den Live-Stream morgen auf Twitch und das Event Trials of Osiris macht.

Morgen am Mittwoch, dem 29.4., um 20:00 Uhr, läuft der nächste Live-Stream von Destiny. Hier wird man einen weiteren Teil des DLCs „Haus der Wölfe“ vorstellen. Diesmal ist das PvP-Event Trials of Osiris dran. Außerdem will Bungie die neuen Schmelztiegel-Karten beleuchten. Und wer weiß, was es sonst noch gibt.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt

Mit einem Teaser-Video macht man die Spieler jedenfalls heiß. Das letzte Mal sahen 137.000 Leute gleichzeitig zu, man brach den Twitch-Rekord in 2015 für die Spielvorstellung.

Wir bei mein MMO werden den Live-Stream morgen um 20:00 Uhr einbinden und mit einem Live-Ticker auf Deutsch begleiten. Das kam beim letzten Mal recht gut an. Wir laden Euch herzlich ein, unser Gast zu sein.

Was es im Moment über das Trials of Osiris zu wissen gibt, haben wir in diesem Artikel zusammengefasst.

Heroes of the Storm: Aus Sicht eines Profi-Sport-Reporters ist eSport ziemlich albern

In den USA wurde ein großes Turnier von „Heroes of the Storm“ auf dem Sportsender ESPN2 übertragen. Damit war nicht jeder einverstanden.

„Wenn mich ESPN jemals dazu zwingt, darüber zu berichten, dann höre ich sofort auf. Dann verkaufte ich Köder in einem Fischerdorf“, so Colin Cowherd in der ESPN-Show Follow the Herd. Der Sport-Reporter macht sich dann mit einigem Unwillen und vielleicht auch etwas Genuss über die Spieler, Ansager und das ganze Geschehen von Heroes of the Storm da lustig. Das übertragen werde, weil der eigene Sender ESPN einen Deal mit “Blisschard” hat.

Wenn die Ansager darüber sprechen, welches Team sich die obere Truhe und welches sich die untere Truhe holt; dass es entscheidend sei, wer den dritten Tribut einsackt, hat Cowherd dafür nur Spott übrig: „Jemand sollte die Kellertür bei Mamas Haus abschließen und sie nicht rauslassen.“

http://youtu.be/Dll8eMJnTEE
Heroes of the Storm

Mein MMO meint: Zugegeben, die Fach-Sprache klingt für Außenstehende ziemlich lächerlich. Aber „Uh, die Broncos brauchen einen Touchdown; die Defense der Colts hat auf einen Blitz umgestellt und üben enormen Druck auf den Quarterback aus, hoffentlich kann der einem Sack entgehen und die Hail Mary werfen“ ist nun auch nicht soweit weg von „Wenn Sie den dritten Tribut holen, werden ihre Gebäude verflucht und können nicht mehr feuern.“

Außerdem hat ESPN beträchtlich dazu beigetragen, den Poker-Sport in den USA und dem Rest der Welt groß zu machen. Die Übertragung der World Series of Poker in 2003 mit dem Sieg des damaligen Amateurs Chris Moneymaker verhalf dem “Kneipen-Spiel” zu einem riesigen Boom und etablierte Poker ebenfalls als eine Art Sport. Da hätte man also vor 12 Jahren schon mit der Kritik anfangen können. Hier liegt’s wohl an dem sozialen Umfeld, mit dem Poker und Heroes of the Storm in Verbindung gebracht werden.

Für einige ist Poker eben das knallharte Männer-Ding aus dem Wilden Westen mit Zigarren und Whisky; und Heroes of the Storm ist was für picklige Dungeons-and-Dragons-Fans und Mathe-Nerds. Über manche Meinung wird die Zeit hinwegwaschen. Vor 20 Jahren waren auch noch Comics, Star Wars, Handys und das Internet nur was für vermeintliche Nerds.

Quelle(n):
  1. Gameinformer

Buy2Play-Games sind verschenkte Möglichkeiten, meint Gameforge

Wer ein Spiel für 60 Dollar in den Handel bringt, ohne weitere Gebühren zu verlangen, der verschenkt ungeheure Möglichkeiten. Das zumindest meint Tim Campbell, Vice-President vom Publisher Gameforge, in einem Gespräch mit der pcgamesn.

Wenn man ein Spiel für 60 Dollar anbietet und der Spieler Tausende Spielstunden darin versenkt, dann ist es aus unternehmerischer Sicht schon verständlich, wenn man wie Campbell sagt: “Verdammt! Wir haben gerade Unmengen an Content verschenkt!” Aus Sicht des Kunden sieht dies natürlich anders aus. Man bezahlt ein Produkt und nutzt es so lange man will. So, wie man dies auch von anderen Produkten gewöhnt ist. Tim Campbell von Gameforge steht diesem Buy2Play-Modell aber sehr kritisch gegenüber, insbesondere das Konsolen-Business hätte darunter gelitten.

Wenn die Leute dein Spiel nicht im Einzelhandel kaufen, geht es zu Gamestop und wird dort als gebraucht immer und immer wieder verkauft – als Publisher, der 30, 50 or 100 Millionen Dollar für die Entwicklung des Spiels bezahlt hat, siehst du von diesen Einnahmen im Gebrauchthandel überhaupt nichts. (…) Wie schafft man Einnahmen, die weitere coole Entwicklungen finanzieren können (…). Das war ein großes Problem, mit dem wir uns lange befasst haben.

Free2Play würde laut Tim Campbell diese Probleme lösen. Man hätte es in der Vergangenheit zwar oft übertrieben und es gab viel Kritik, doch Free2Play würde das Risiko für Entwicklerstudios und Publisher minimieren. Wenn man ein Spiel mit großem Budget für 60 Euro auf den Markt bringt und es floppt, dann hat man ein Problem. Dann landet es irgendwann für 10 Euro in einem Sale und die Spieler verbringen dann Hunderte Stunden oder mehr damit. Als Entwickler hat man dann aber nichts mehr davon. In der Tat könnte dies dazu führen, dass die finanziellen Mittel für weitere Spiele fehlen.

Entfernt man aber die Einstiegshürde, also den Kaufpreis, dann schauen sich viel mehr Spieler das Produkt an. Gefällt ihnen, was sie sehen, dann bleiben sie dabei und man kann über einen Ingame-Shop die Kosten wieder reinholen. Free2Play sei ein faires System meint Tim Campbell, denn jeder kann so viel darin investieren, wie er möchte. Manche stecken nur Zeit rein, andere dagegen auch Geld.

Tera
MMOs wie TERA können die Entwicklungskosten durch regelmäßige Shop-Einnahmen tragen. Dieses Modell soll nun auch in anderen Genres angewandt werden.

Das macht vor allem dann Sinn, wenn man die Produkte stetig weiterenwickelt, was im Bereich der MMOs regelmäßig der Fall ist. World of Warcraft macht es vor. Das MMORPG generiert einen stetigen Strom an Einnahmen – und das schon seit vielen Jahren. Doch das Abo-Modell funktioniert heutzutage nur noch bei wenigen Ausnahmen. Buy2Play- und andere Geschäfts-Modelle scheinen laut Campell ein großes Risiko darzustellen, denn sie gefährden auch die Entwicklung von weiteren Spielen. Ist Free2Play das Allheilmittel?

Andreas meint: Free2Play haftet kein guter Ruf an. Zu Anfangszeiten – und teilweise auch heute noch – wurde den Spielern einfach für Dinge das Geld aus der Tasche gezogen, die man benötigt hat, um überhaupt richtig spielen zu können. Dies hat sich inzwischen zwar gebessert, dennoch beäugen viele Gamer Free2Play-Spiele noch immer sehr kritisch. Den schlechten Ruf loszuwerden, ist eine große Aufgabe. Da ist es eher kontraproduktiv, zu sagen, dass Buy2Play ein Geschäftsmodell ist, dass kein Entwickler gerne nutzt, weil es den Kunden zu viel für zu wenig Geld bietet. Buy2Play hat ebenso seine Berechtigung auf dem Spielemarkt.

F2P MMO Aion

Natürlich möchte jedes Unternehmen möglichst viel Geld verdienen und das am besten über einen längeren Zeitraum, denn das ist der Sinn und Zweck der meisten Firmen. Allerdings muss man mit den Kunden immer fair umgehen. Dies funktioniert sicher auch mit einem Free2Play-Modell. Doch genau hier bedarf es dann umso mehr Arbeit, um den Spielern zu zeigen, dass man ihnen nicht das Geld aus Tasche ziehen will, sondern, dass man ihnen auch etwas bietet. League of Legends beispielsweise verdeutlicht, dass ein Free2Play-Modell gut funktionieren kann, wenn man offen und fair mit den Kunden umgeht. Dies müssen viele Entwickler aber erst noch lernen. Klar ist auch, dass bei diesem Lernprozess wieder einige Fehler gemacht werden.

Guild Wars 2
Buy2Play? Funktioniert bei GW2.

Buy2Play ist und bleibt aber nach wie vor das fairste Modell, denn hier bezahlt man Geld für ein Produkt und nutzt es dann in den meisten Fällen uneingeschränkt. Verkauft sich ein Spiel bei Release nicht, dann sollte man die Schuld nicht bei den Kunden, sondern bei sich selbst suchen. Im MMO-Bereich kann man argumentieren, dass die Spiele stetig erweitert werden und neue Inhalte sowie Verbesserungen hinzu kommen. Aber auch hier zeigt ArenaNet mit Guild Wars 2, dass es mit dem Buy2Play-Modell im Genre der MMOs klappen kann.

Final Fantasy XIV: Hasenartige Viera wären fast neue Rasse geworden, aber Rammler haben es vermasselt

Beim Fantasy-MMORPG Final Fantasy XIV wären fast die hasenartigen Viera die neue Rasse geworden, aber es gab Probleme mit den männlichen Vertretern der Spezies.

FF-XIV-Viera

Beim letzten Live-Stream ließen sich die Macher von FFXIV tief in die Karten schauen: Die reptilienartigen Au Ra waren nicht die erste Wahl für eine neue Rasse in Heavensward. Lange lagen die „Viera“ vorne. Die hasenohrigen Damen tauchten zuerst in Final Fantasy Tactics auf, waren später in Final Fantasy XII vertreten – hier sammelte vor allem Fran (Titelbild) als kühle und unabhängige, mysteriöse Viera-Dame die Herzen und Sympathien der Fans. Und die Viera hätten sich wohl auch, alleine von der Ästhetik her, gut in FFXIV gemacht.

Doch es gab ein Problem: Nur die weiblichen Viera tauchten bisher im FF-Universum auf. Und man wollte keine “nur-weibliche”-Rasse. Männliche Viera gibt es zwar in der Lore, aber sie bleiben unter sich, sind extrem wettbewerbsorientiert und haben eigene Dörfer abseits der Frauen. Das wäre nun kein unüberwindbar großes Problem gewesen, die FF14-Künstler haben auch „männliche Vieras“ erstellt. Die Entwickler haben sich dann aber doch für die Au Ra und damit für eine eigene Rasse entschieden, die näher an den in der Erweiterung präsenten Drachen liegt.

Final-Fantasy-XIV-Concept-Art

Das Konzept der neuen Rasse Au Ra entstand nach und nach aus der anfänglichen Viera-Idee.

FF-XIV-Au-Ra-Drache
FFXIV-Viera-AuRa

Destiny: Im wöchentlichen Dämmerungsstrike am 28.4. geht’s gegen Omnigul

Beim MMO-Shooter Destiny führt der Nightfall, der wöchentliche Dämmerungsstrike, die Hüter am 28.4. in den „Wille von Crota.“ Es geht gegen jedermanns Lieblings-Sirene Omnigul.

Poster-Gjallarhorn

In dieser Wochen haben Hüter Zwangspause, die sich den DLC „Dunkelheit lauert“ nicht gegönnt haben. Omnigul ist angesagt. Wer jetzt, ob der Aussicht, da wieder Stunden zu verbringen, die Augen verdreht, dem sei gesagt: Alles nicht so schlimm. Es ist ein Triple-Burn, ein Regenbogen-Strike. Alle drei Elementarschadensarten sind deutlich erhöht. Das dürfte schnell gehen.

Aller Voraussicht nach ist es das letzte Mal, dass Omnigul vor dem nächsten DLC erscheint. Dann verliert sie vielleicht ihre Sonderbehandlung an den dann neuen „DLC“-Strike mit Haus der Wölfe. Der soll in der nächsten Woche vorgestellt werden. In den vergangenen Monaten wurde„Wille von Crota“ häufiger als jeder andere Strike zum Nightfall gekürt. Und es gab ihn auch in 4 Geschmacksrichtungen, die anderen nur in einer.

Destiny-Abgrund-Trotzender

Die Modifikatoren für den Dämmerungs-Strike „Wille von Crota“ am 28.4. in Destiny

  • Nightfall – Sollten, der Wanderer bewahre, alle Hüter das Leben verlieren, geht es zurück in den Orbit, der Strike wird zurückgesetzt
  • Episch – sorgt dafür, dass die Gegner fieser, gemeiner, allgemein bösartiger sind als ihre Kollegen auf niedrigeren Schwierigkeitsgraden
  • Solar-Entflammen: Solar-Schaden ist deutlich erhöht, gilt auch für die Gegner
  • Arkus-Entflammen: Auch der Blitz-Schaden ist deutlich erhöht
  • Leeren-Entflammen: Und selbst das Leeren-Entflammen ist irgendwie leeriger als sonst.

In der heroischen Weekly ist Solar-Entflammen aktiv

Destiny-Eisbrecher

Gibt es Empfehlungen für Waffen? Was ist gegen Omnigul am stärksten?

In dieser Woche haben Hüter soweit ziemlich freie Waffenwahl. Für Omnigul selbst empfiehlt sich das Automatikgewehr Abgrund Trotzender. Ansonsten sind die klassichen „Heavy-Hitter“ gefragt. Ein Solar-Raketenwerfer wie Crotas Hunger oder Gjallarhorn; ein Scharfschützengewehr wie Schwarzer Hammer oder Eisbrecher. Und im Primärslot vielleicht Erlass der Überseele oder Ir Yûts Reißzahn.

Auch Ausrüstung, die Specials unterstützt, kann hier stark sein. Die Void-Walker-Obisidan-Combo etwa oder man zieht sich als Titan mit starker schwerer Waffe die Ruinenflügel an.

Wer mit mehreren Spielfiguren unterwegs ist, kann von Mal zu Mal die Bewaffnung ändern. Das sorgt für ein bisschen Abwechslung und dürfte nur wenig Unterschied machen.

Man könnte auch Retro hier reingehen mit der Vision of Confluence und Schicksalsbringer – aber das dürfte mit Haus der Wölfe ohnehin zur neuen Normalität werden. Dann gibt’s kein Retro mehr, sondern alle Waffen sind gleichwertig.

Destiny-Obsidian-Wille-273

Tipps, Tricks und Safe-Spots: Wie rückt man Omnigul in Destiny zu Leibe

Wir werden im Laufe des Tages Videos von erfolgreichen Runs im „Wille von Crota“ präsentieren. Von denen könnt Ihr Euch für Eure eigenen Heldentaten inspirieren lassen.

Bis dahin: Schaut Euch doch hier um, da gibt es die Durchgänge vom letzten Mal, als Regenbogen-Omnigul aktiv war.

Im 3er-Team rückt unser Freund Nexxos der Yoko Ono von Destiny zu Leibe. Der Perspektivträger spielt mit Abgrund Trotzender – Schwarzer Hammer – Thunderlord und Obsidian-Wille. Die beiden Kumpane besorgen Sphären, die Void-Super macht dann viel Kleinkram weg, so geht es durch den Strike. Und der Safe-Spot ist ein Suizid-Spot am Ende, aber es klappt. Saubere Nummer, gut erklärt.

http://youtu.be/8-gI60g1B7A
Dieses Video ist wenig lehrreich, aber sicher das, worauf sich viele freuen: Triple-Burn – Triple-Gjallarhorn gegen Omnigul. Ähnlich funktioniert die Nummer übrigens auch mit Shotguns und einer blendenen Titanen-Bubble, aber in dem Fall gilt wie so oft in Destiny: Keep calm and use Gjallarhorn.
http://youtu.be/5FYJjCzbJ3Y


Wer ein Team für den Nightfall sucht, sollte sich unseren Artikel über das Finden deutschsprachiger Mitspieler für die wöchentlichen Lockout-Aktivitäten mal zu Gemüte führen.

Eisenbanner beginnt erst um 19:00 Uhr übrigens.

Steam: Aus die Maus – Valve rudert bei Bezahloption für Mods wieder zurück

Der Shitstorm war gewaltig. Damit hatte das Entwicklerstudio Valve nicht gerechnet und ruderte nun zurück. Die Möglichkeit, Mods gegen Bezahlung über die Plattform Steam anzubieten, existiert damit nicht mehr.

75 Prozent wollte Valve von den Einnahmen verkaufter Mods behalten. 25 Prozent sollte der Mod-Entwickler bekommen, dafür aber das gesamte Risiko tragen. Das klang unfair. Gerade bei Mods sind Urheberrechtsverletzungen keine Seltenheit und das Risiko daher nicht gering. Es folgte heftige Kritik, der sogar Valve-Geschäftsführer Gabe Newell nicht mehr Herr werden konnte. Daher kam es nun zu einer offiziellen Ankündigung: Die Bezahloption für Mods wird wieder abgeschafft!

Steam Workshop
Mit Skyrim gestartet, mit Skyrim aufgehört

Ab sofort können keine Modifikationen mehr gegen Geld über Steam angeboten werden. Wer bereits eine Mod gekauft hat, erhält eine Rückerstattung. Valve erklärt, dass man einen Fehler gemacht habe. Die Mod-Community würde seit Jahren hervorragend laufen und dort eingreifen zu wollen, wäre nicht gut gewesen. Dabei sei man über das Ziel hinausgeschossen. Man hätte es den Mod-Entwicklern lediglich ermöglichen wollen, sich voll auf ihre Projekte konzentrieren zu können, sodass hervorragende Produkte hätten entstehen können. Eventuell sogar so gute, die man zu eigenständigen Spielen wie DotA 2 hätte machen können. Man versteht aber, dass die Community hier keinen Eingriff in die bestehenden und funktionierenden Systeme haben möchte. Damit ist das Thema erstmal vom Tisch. Auch Bezahl-Mods für MMORPGs rücken durch dieses Desaster in weite Ferne, was viele MMO-Fans beruhigend finden werden.

Andreas meint: Mit einem faireren Modell hätte das System von Valve durchaus funktionieren können – sofern es nur als Option angeboten worden wäre und es keine Exklusivdeals gegeben hätte. Aber die Community hat entschieden. Man möchte weiterhin so arbeiten, wie das bisher der Fall war. Das sollte man respektieren. Vielleicht kommt irgendwann ja wieder eine ähnliche Idee auf – dann aber hoffentlich besser durchdacht.

Quelle(n):
  1. steamcommunity.com

Diablo 3: Von 1 auf Max-Level in 65 Sekunden

Bei Diablo 3 hat sich ein Spieler von Stufe 1 bis auf die Höchststufe von 70 in 65 Sekunden ziehen lassen. Dafür verwendete er alle möglichen Exp-Boni im Spiel.

„Kannst du mich mal fix ziehen? Dauert auch nicht lange!“, wie oft wird das jeder D3-Spiel schon von Freunden gehört haben? „Dauert auch nicht lange“ ist dann je nachdem, wie es läuft, irgendwo zwischen einem sehr langweiligem Film, einem leckeren Zahnarzt-Besuch und der Zeit, die es dauert, den Garten umzugraben. Jedenfalls fühlt es sich so an.

Beim D3-Spieler Dat Modz dauert es wirklich nicht lange. In 65 Sekunden knallt der von Stufe 1 auf 70 hoch. Dazu verwendet er alle nur denkbaren Items, die Bonus-Exp geben. Den Hellfire Ring mit Gem of Ease und Leoric’s Signet, einen Rubin im Helm und außerdem läuft im Hintergrund noch irgendwas aus Dragon Balls und er schreit entsprechendes Dragon-Balls-Zeug ins Mikro. Wie jeder weiß, gibt sowas auch noch mal Bonus Exp. Na ja gut, und dass er in einem Kuh-Rift hat sicher auch geholfen.

Hier ist das Video.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt
Quelle(n):
  1. kotaku

Guild Wars 2: Gegner droppen Beta-Zugang

Das Fantasy-MMORPG Guild Wars 2 lässt sich etwas Besonderes einfallen. Gegner in bestimmten Regionen hinterlassen bei ihrem Ableben den Spielern Zugang zur Beta der Erweiterung „Heart of Thorns.“

Das ist doch mal was Neues. Wie ArenaNet mitteilt, können ab dem 28.4. Gegner in der Trockenkuppe und der Silberwüste „Portale“ hinterlassen. Die können allerdings nicht getauscht werden, Spieler müssen ihre eigenen Portale finden. Wenn so ein Portal hinterlassen wird, erhält der Spieler, der den Gegner auf dem Gewissen hat, Zugang zum nächsten PvE-Event der geschlossenen Beta von Heart of Thorns.

Dabei ist es nicht nötig, den Gegenstand wirklich aufzusammeln. Es reicht, wenn der hinterlassen wird

Das ist auf jeden Fall eine spannendere Methode, sich den Betazugang zu erstreiten, als beim letzten Mal. Da musste man sich für einen Newsletter eintragen.

Quelle(n):
  1. ArenaNet

SWTOR: Patch 3.2 erscheint heute! [Update]

In wenigen Stunden gibt es endlich wieder frisches Futter für alle Fans der “Shadow of Revan”-Story in SWTOR. Von 13.00 Uhr bis 19.00 Uhr werden heute die Server für Wartungsarbeiten heruntergefahren und werden im Anschluss mit dem neuen Patch 3.2 wieder zur Verfügung stehen.

Star Wars: The Old Republic – Rise of the Emperor

Neben dem neuen Planeten “Ziost”, auf dem die Macht des wieder erstarkenden Imperators langsam zunimmt, können sich die Spieler auf den neuen Outfit-Designer freuen, der das Einkleiden der Jedi und Sith deutlich entspannter gestalten wird. Aber auch an der Lebensqualität von Neuhelden wird geschraubt, so sind alle Planetenreisepunkt von Anfang an verfügbar.

SWTOR Rise of the Emperor Ziost

Dazu gibt es natürlich noch eine Handvoll Klassenänderungen, Verbesserungen am Gruppenfinder-Tool, jede Menge Bugfixes und letztlich das Ende der PvP-Saision 4 und damit den Start in die frische Saison 5. Um es mit den Worten von Lana Beniko zu sagen: Möge die Macht Euch dienen!

Noch mehr zum Content-Update gibt es hier: Infos zum Planeten Ziost, dem XP-Bonus und Komfort-Funktionen und das Intro Cinematic im Video.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt
Quelle(n):
  1. swtor.com

Destiny: Das wissen wir über das neue PvP-Event Trials of Osiris

Beim MMO-Shooter Destiny wird mit dem nächsten DLC „Haus der Wölfe“ ein neues PvP-Event, die Trials of Osiris, eingeführt. Was ist darüber schon jetzt bekannt?

Das PvP-Event Trials of Osiris versteckt sich schon seit langem in der Datenbank von Destiny. Und es gibt viele Gerüchte und Leaks darüber, die Dataminer geliefert haben. Aktuell wissen wir aber noch ziemlich wenig „bestätigt“ über das neue Event.

Die meisten Informationen, die wir haben, dürften hoffnungslos veraltet sein und beziehen sich noch auf die Datenbank vom Ende des letzten Jahres. In einem Live-Stream am Mittwoch, dem 29. April, will man das Event offiziell vorstellen. Doch am letzten Mittwoch gab es erstmals einen Blick auf den Händler im Reef. Was konnte man da über das Trials of Osiris erhaschen?

Das sagen Gerüchte und Leaks

Gerüchte von Dataminer sprechen beim Trials of Osiris von einem PvP-Event, einem 3-gegen-3-Deathmatch. Zugang müsse man sich erkaufen (über besondere Turnier-Tickets, die im Schmelztiegel zu verdienen und manchmal auch über einen Lichtpartikel zu erstehen sind).

Destiny-Trials-of-Osiris
Vorsicht: Gerücht.

Dann tritt man gegen andere Spieler an und je häufiger man gewinnt, desto besser sind die Preise, die man absahnen kann. Als Belohnungen waren unter anderem diese Waffen im Gespräch und man koppelte auch das exotische Scoutgewehr „Schicksal aller Narren“ ans Event Trials of Osiris.

Verliert man zu oft (dreimal) scheidet man aus dem Turnier aus. Das Event soll auf dem Merkur stattfinden und es ist auch ein „Social Space“ direkt damit verbunden. Die Level-Vorteile sind wie im Eisenbanner aktiv und es gibt “wöchentliche Belohnungen.”

Destiny-Fate-of-all-Fools-Stats
Gerücht: Soll mit dem Event zusammenhängen.

Das hat Bungie bisher bestätigt/das war im Live-Stream zu sehen

Und was wissen wir offiziell? Erstaunlich wenig. Wir haben tatsächlich ein Bild erhalten von neuem klassenspezifischem Gear. Das soll uns in „ägyptische Könige“ verwandeln (siehe Titelbild). Über die Aktivität weiß man ferner offiziell, dass es ein „kompetitiver Eliminierungs-Modus“ sein soll.

Bestätigt ist auch die Dauer des Events: Jeden Freitag, wenn Xur kommt, soll es starten. Und am wöchentlichen Reset, am Dienstag um 11:00 Uhr, enden. Außerdem sollen auch die „Etheric Lights“ hier droppen, die braucht man zur Aufwertung von legendären Waffen und Rüstungen auf die HoW-Höchstwerte von 42 und 365.

Destiny-Brother-Vance

Dann haben wir im Live-Stream zum Reef einen kurzen Blick auf den dazugehörigen Händler erhaschen können, „Brother Vance.“ Und ein Screenshotter hat tatsächlich Bilder seines Inventars eingefangen.

Es sieht so aus, als hätte der vier verschiedene Belohnungen in seinem Angebot, die nach dem „Engramm“-Prinzip ablaufen. Von den 4 Belohnungen gibt es aber lediglich einen Screenshot zur ersten. Da steht, man kann sich den Stone-Tier-Preis für 100 Glimmer kaufen, wenn man 2 Siege in einer einzelnen Passage geschafft hat. Von Ruf war bislang übrigens nichts zu sehen.

Destiny-Reward

Spekulationen aufgrund der Screenshots

Man kann nun spekulieren und sagen: Es könnte so sein, dass man sich den Zugang zu solchen „Boxen“ erkaufen kann und je häufiger man gewinnt, desto besser kann der Inhalt der Box werden.

Das, was man bei Brother Vance sehen kann, sind 3 „Boons of Osiris“, die Spezial-Boni versprechen. Der erste, der orangefarbene, soll schon ohne Kampf einen Sieg gut schreiben, der rote die erste Niederlage wegstreichen, der gelbe den ersten Sieg doppelt zählen lassen – (damit könnte auch gemeint sein, nur im Falle, dass man das erste Match gleich gewinnt.)

Diese Boons könnten daraufhin deuten, dass es wichtig wird, an die heißen Preise heranzukommen und dass dies nicht einfach wird.

All diese Items kosten 3 „Passage Coins.“ Die kann man ebenfalls bei Brother Vance erwerben, wir kennen aber die Kosten nicht. Das müssten die Items sein, die man für die Teilnahme am Trials of Osiris benötigt. Dann wären die “Boons” wohl relativ wertvoll.

Die offenen Fragen zu den Trials of Osiris in Destiny

Wie man sehen kann: Offiziell wissen wir im Moment noch wenig über Trials of Osiris. Die wichtigen Fragen sind:

  • Gibt es einen eigenen Social Space?
  • Wie wird man sich Zugang zu den Trials of Osiris erkaufen?
  • Gibt es neben den „Boxen“ von Brother Vance auch direkte Belohnungen am Ende eines Schmelztiegel-Matches in diesem Modus?
  • Wie sieht die Loot-Table aus? Sind die Items wirklich auf das PvP zugeschnitten? Können die Waffen neu geschmiedet werden so wie die Händler-Items?
  • Kann man mehr als einmal in der Woche an dem Event teilnehmen? Oder ist beim Ausscheiden Schluss?
  • Wie genau läuft es ab? Wie viele Karten stehen zur Verfügung?

Übermorgen am 29.4. wird es einen zweiten Live-Stream von Bungie geben, der explizit das neue Event beleuchtet. Wir werden den, wenn alles normal läuft, wieder bei mein MMO mit einem Live-Ticker begleiten – so wie den letzten. Darin sollten die Fragen beantwortet werden.


Das andere neue große Ding mit Haus der Wölfe wird eine PvE-Arena sein: Das wissen wir über den Raid-Ersatz Gefängnis der Alten

Shroud of the Avatar: Spielerstädte finden Ihren Weg in das MMORPG

Mit dem an diesem Donnerstag startenden Pre-Alpha-Release 17 werden zum ersten Mal Spielerstädte in das MMORPG Shroud of the Avatar eingeführt.

In einem Sandbox-MMO möchten viele Spieler natürlich auch eigenen, virtuellen Besitz haben. Dazu gehören Häuser, Magiertürme, Burgen und im Fall von Shroud of the Avatar auch ganze Städte. Gerade der Aufbau der Welt mit einer Weltkarte und instanzierten Gebieten ermöglicht es den Entwicklern bei Portalarium, relativ einfach derartige Städte umsetzen zu können. Auf der Weltkarte werden diese einfach mit einigen Gebäuden dargestellt und diese “Szene” lässt sich dann betreten und aus der Verfolgerperspektive erkunden.

SotA_PaxLair_Overworld_1

Die erste Spielerstadt, welche nun eingeführt wird, ist PaxLair. Spielerstädte entstehen nach vorgegebenen Mustern und werden in der Regel von einem Spieler – meist der Käufer der Stadt – verwaltet. Er legt die Regeln fest, die hier herrschen. Beispielsweise, welche Art Gebäude von anderen Spielern dort errichtet werden können und ob PvP möglich ist. Auch Steuern kann der Verwalter der Stadt verlangen. PaxLair wird als Versuchskaninchen dienen, um festzustellen, wie gut das geplante Konzept der Spielerstädte in Shroud of the Avatar funktioniert. Denn es haben sich noch viel mehr Fans eine Spielerstadt gekauft. Diese sollen dann nach und nach in die Welt eingefügt werden.

SotA_PaxLair_WodysTavern_WIP_2
Wodys Taverne

Spielerstädte sind nicht gerade günstig und müssen gegen echtes Geld erworben werden. Die kleinste mit 12.600 m² schlägt bereits mit 750 US-Dollar zu Buche. Je nach Größe und Anzahl der Bauplätze steigert sich dies bis zu 5.000 Dollar für eine Großstadt mit 83.400 m²! Ansonsten kann man in SotA Häuser und Bauplätze auch mit Ingame-Währung kaufen – wer aber mit Echtgeld bezahlt, bekommt exklusive Häuser oder etwa eine bevorzugte Bauplatzwahl zugesprochen. Will man einen Keller haben, kostet dies extra. Die Preise sind dabei von der Größe des Grundstücks und der Art des Hauses abhängig. Doch das Geschäft floriert. Sehr viele offene Bauplätze in der Welt sind bereits belegt und es wird auch einige Spielerstädte in SotA geben.

SotA_PaxLair_DevMap_1
SotA_PaxLair_StageArea_WIP_1

Wer mehr über das Spiel erfahren möchte, dem empfehlen wir unser zweiteiliges Special zu Shroud of the Avatar. Es gehört den aussichtsreichsten Indie-MMORPGs, die in absehbarer Zeit veröffentlicht werden.

The Division wird Destiny, GTA und Red Dead Redemption studieren – wie ein Schulbuch

Der anstehende MMO-Shooter The Division wird die Vorgänger wie Destiny, GTA oder Red Dead Redemption genau untersuchen, um aus dem Guten zu lernen und die Fehler nicht zu wiederholen.

Ubisofts MMO-Shooter The Division soll noch in diesem Jahr erscheinen. Doch es ist verdächtig ruhig. In einem der seltenen Interviews stand Managing Director David Polfedt in der Mitte des Aprils den Journalisten von craveonline Rede und Antwort.

Studieren und studiert werden

Was man denn von Bungies Destiny lernen könne, wird er gefragt. „Das ist schon unglaublich interessant, sich ein Game wie Destiny anzuschauen oder GTA oder noch früher Red Dead Redemption“, antwortet er. „Die Spiele haben so viele gute Ideen, die es sich zu studieren lohnt. Sie regen uns dazu an, bestimmte Entscheidungen zu hinterfragen. In manchen Fällen haben wir auch Dinge entdeckt, die in unseren Augen Fehler waren und die wir nicht wiederholen wollen. Es ist wie ein Schulbuch. Es ist Stoff, den man von vielen Seiten betrachten kann.“

Polfeldt ist sich sicher, dass eines Tages auch The Division einer gründlichen „Autopsie“ unterzogen werde, wie er sagt.

The Division Artwork

Druck, Ressourcen und vielleicht irgendwann eine TV-Serie

Ansonsten spürt man bei den Entwicklern des skandinavischen Studios Massive deutlich den enormen Erwartungsdruck, der auf dem Studio liegt. Seit der Ankündigung auf der E3 2013 erwarteten die Spieler eine Bombe. Man will sie liefern.

http://youtu.be/_aHVdb2lkjo

Dazu bedient man sich der weiten Ressourcen von Ubisoft. Wie groß diese Ressourcen und das Wissen sein würden, das man anzapfen können würde, merkte man erst, nachdem man den Deal eingegangen sei: „Du nimmst das Telefon in die Hand und am anderen Ende hebt eine freundliche Stimme in Bukarest oder Shanghai ab.“

So gebe es bei Ubisoft auch eine eigene Abteilung für Motion Pictures, die an Filmen für Splinter Cell oder Assasin’s Creed arbeite. Die Bezüge zwischen der Game-Industrie und dem Filmbereich würden immer deutlicher, sagt Polfeldt. Filme setzten verstärkt auf computergenerierte Effekte; die Gaming-Industrie habe hier das Knowhow. Eines Tages, hofft er, werde man sich über eine Fernsehserie oder einen Film „The Division“ unterhalten.

The Division Screenshot 8

Zum Release und zu New York

The-Division-Winter-Soldier

Bei The Division werde man, erklärt Polfeldt im Interview ebenfalls, nicht versuchen, „New York“ wirklich detailgetreu nachzubilden, sondern die Seele der Stadt einzufangen. In The Division werde man meist zu Fuß unterwegs sein und wenn man im richtigen Leben durch Manhattan laufe (was man getan habe), werde einem klar, wie groß das alles ist und dass sich viele Straßenblöcke ähnelten. Ein solcher Schauplatz wäre für ein Game natürlich nicht ideal, da monoton.

Man habe noch keinen Release-Termin angegeben, so Polfeldt, da man das Spiel erst herausbringen wolle, wenn man sich sicher sei, dass es bereit dafür ist. Den aktuellen Trend, Spiele unfertig auszuliefern, kann er als Gamer nicht nachvollziehen: „Es geht nicht darum, dass wir das Spiel veröffentlichen und nach 8 Stunden ist es vorbei.“ Bei Massive plant man mit den Spielern eine Langzeit-Beziehung einzugehen.

Mein MMO meint: Apropos Langzeit-Beziehung. Im Moment scheint es für viele Spieler noch so zu sein, als warte man darauf, dass eine Unbekannte mit schöner Stimme, die all die richtigen Sachen flötet, ihren Schleier lüftet. Das Flirten mit The Division ist im Moment das Chatten mit einem Blind Date. Die E3 2015 findet vom 16. bis zum 18. Juni in Los Angeles statt. Hier dürften Fans mehr von der vermeintlichen Traumfrau zu sehen bekommen. Endlich.