Buy2Play-Games sind verschenkte Möglichkeiten, meint Gameforge

Wer ein Spiel für 60 Dollar in den Handel bringt, ohne weitere Gebühren zu verlangen, der verschenkt ungeheure Möglichkeiten. Das zumindest meint Tim Campbell, Vice-President vom Publisher Gameforge, in einem Gespräch mit der pcgamesn.

Wenn man ein Spiel für 60 Dollar anbietet und der Spieler Tausende Spielstunden darin versenkt, dann ist es aus unternehmerischer Sicht schon verständlich, wenn man wie Campbell sagt: “Verdammt! Wir haben gerade Unmengen an Content verschenkt!” Aus Sicht des Kunden sieht dies natürlich anders aus. Man bezahlt ein Produkt und nutzt es so lange man will. So, wie man dies auch von anderen Produkten gewöhnt ist. Tim Campbell von Gameforge steht diesem Buy2Play-Modell aber sehr kritisch gegenüber, insbesondere das Konsolen-Business hätte darunter gelitten.

Wenn die Leute dein Spiel nicht im Einzelhandel kaufen, geht es zu Gamestop und wird dort als gebraucht immer und immer wieder verkauft – als Publisher, der 30, 50 or 100 Millionen Dollar für die Entwicklung des Spiels bezahlt hat, siehst du von diesen Einnahmen im Gebrauchthandel überhaupt nichts. (…) Wie schafft man Einnahmen, die weitere coole Entwicklungen finanzieren können (…). Das war ein großes Problem, mit dem wir uns lange befasst haben.

Free2Play würde laut Tim Campbell diese Probleme lösen. Man hätte es in der Vergangenheit zwar oft übertrieben und es gab viel Kritik, doch Free2Play würde das Risiko für Entwicklerstudios und Publisher minimieren. Wenn man ein Spiel mit großem Budget für 60 Euro auf den Markt bringt und es floppt, dann hat man ein Problem. Dann landet es irgendwann für 10 Euro in einem Sale und die Spieler verbringen dann Hunderte Stunden oder mehr damit. Als Entwickler hat man dann aber nichts mehr davon. In der Tat könnte dies dazu führen, dass die finanziellen Mittel für weitere Spiele fehlen.

Entfernt man aber die Einstiegshürde, also den Kaufpreis, dann schauen sich viel mehr Spieler das Produkt an. Gefällt ihnen, was sie sehen, dann bleiben sie dabei und man kann über einen Ingame-Shop die Kosten wieder reinholen. Free2Play sei ein faires System meint Tim Campbell, denn jeder kann so viel darin investieren, wie er möchte. Manche stecken nur Zeit rein, andere dagegen auch Geld.

Tera
MMOs wie TERA können die Entwicklungskosten durch regelmäßige Shop-Einnahmen tragen. Dieses Modell soll nun auch in anderen Genres angewandt werden.

Das macht vor allem dann Sinn, wenn man die Produkte stetig weiterenwickelt, was im Bereich der MMOs regelmäßig der Fall ist. World of Warcraft macht es vor. Das MMORPG generiert einen stetigen Strom an Einnahmen – und das schon seit vielen Jahren. Doch das Abo-Modell funktioniert heutzutage nur noch bei wenigen Ausnahmen. Buy2Play- und andere Geschäfts-Modelle scheinen laut Campell ein großes Risiko darzustellen, denn sie gefährden auch die Entwicklung von weiteren Spielen. Ist Free2Play das Allheilmittel?

Andreas meint: Free2Play haftet kein guter Ruf an. Zu Anfangszeiten – und teilweise auch heute noch – wurde den Spielern einfach für Dinge das Geld aus der Tasche gezogen, die man benötigt hat, um überhaupt richtig spielen zu können. Dies hat sich inzwischen zwar gebessert, dennoch beäugen viele Gamer Free2Play-Spiele noch immer sehr kritisch. Den schlechten Ruf loszuwerden, ist eine große Aufgabe. Da ist es eher kontraproduktiv, zu sagen, dass Buy2Play ein Geschäftsmodell ist, dass kein Entwickler gerne nutzt, weil es den Kunden zu viel für zu wenig Geld bietet. Buy2Play hat ebenso seine Berechtigung auf dem Spielemarkt.

F2P MMO Aion

Natürlich möchte jedes Unternehmen möglichst viel Geld verdienen und das am besten über einen längeren Zeitraum, denn das ist der Sinn und Zweck der meisten Firmen. Allerdings muss man mit den Kunden immer fair umgehen. Dies funktioniert sicher auch mit einem Free2Play-Modell. Doch genau hier bedarf es dann umso mehr Arbeit, um den Spielern zu zeigen, dass man ihnen nicht das Geld aus Tasche ziehen will, sondern, dass man ihnen auch etwas bietet. League of Legends beispielsweise verdeutlicht, dass ein Free2Play-Modell gut funktionieren kann, wenn man offen und fair mit den Kunden umgeht. Dies müssen viele Entwickler aber erst noch lernen. Klar ist auch, dass bei diesem Lernprozess wieder einige Fehler gemacht werden.

Guild Wars 2
Buy2Play? Funktioniert bei GW2.

Buy2Play ist und bleibt aber nach wie vor das fairste Modell, denn hier bezahlt man Geld für ein Produkt und nutzt es dann in den meisten Fällen uneingeschränkt. Verkauft sich ein Spiel bei Release nicht, dann sollte man die Schuld nicht bei den Kunden, sondern bei sich selbst suchen. Im MMO-Bereich kann man argumentieren, dass die Spiele stetig erweitert werden und neue Inhalte sowie Verbesserungen hinzu kommen. Aber auch hier zeigt ArenaNet mit Guild Wars 2, dass es mit dem Buy2Play-Modell im Genre der MMOs klappen kann.

Quelle(n): pcgamesn.com, playmassive.de
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Heli

Alter genau Gameforge, die sind nur dafür bekannt gute Titel kaput zu machen Tera Aion danke echt danke ihr A….l…..!!!!! Gameforge bitte geh an den Nordpol um dort Geld zu machen danke!

Larira

Problematisch an F2P ist, dass das bisher fast immer auf P2W hinauslief. Und da der Shop die Cash-Einnahmequelle ist werden fast die gesamte Entwicklungsressourcen da reingesteckt. Leider ist Letzteres bei B2P auch der Fall. Sieht man z.B. an Teso. Bis zum Ende des Jahres kein neuer Content dafür ein Pet nach dem anderen im Kronenshop.

Grüße

Chris Utirons

Klar das einer der größten F2P Seiten sowas sagt und ich bin der Meinung das ist Blödsinn. GW2 hat gezeigt das dies sehr wohl funktioniert die haben Content (Living Story, Fraktale, Events) geboten und das ohne einen Cent zu verlangen. Das Spiel ist laut den raptr Statistiken auch noch gut besucht. Andere Spiele funktionieren da auch siehe Secret World.

F2P ist in den meisten Fällen P2W oder Pay to be the fastest. Es gibt eine Ausnahme und das ist Path of Exile. Sollte F2P irgendwann so sein, dass man eben keine Booster oder Vorteile kaufen kann sondern Conent Packs, wie in Secret World dann wird es erst wieder interessant, wenn die nicht überteuert sind.

Bloodivalentine

Ich sag nur SWTOR, man kann den ganzen Content spielen mit F2P bis lvl 50 oder 55 und von da an hat man die Möglcihkeit weiter zu machen (Erweiterung kaufen für 18€) der Shop und das Spielvergnügen sind gut ausbalanciert.
Die Qualtiät vom Support naja, die sind anders es, ist kein Deutscher freetoplay support von USER für USER sonder da sitzen die richtge Leute, die sofort auf die Spielmatrix zugriff haben wobei ich sagen muss das die Nettiquette da nicht gelebt wird. Aber irgendwas ist immer…..
Tja Gameforge … was soll man sagen Ja sie haben mit Tera und AION sehr geniale Spiele mit viel Potential, doch die köpfe die Ogame gemacht und gelebt haben sind leider nicht mehr an da, was man sehr an der Qualtiät sieht. Z.B im Jahr 2000 konnte man egal in Welchem Spiel der GF direkt im Forum oder auch im IRC mit dem CoMa oder gar auch dem Inhaber von der GF reden, wen erwischt man heute ? Irgendein Allias von einem USER der den sogenannten GAMESUPPORT macht, das system ist ja ganz lustig aber heut zu Tage naja eherfragwürdig aber was will man als F2P spieler erwarten, gibt man nix => Bekommt man nix.
Ähm B2P naja ist auch eine fragwürde sache die nicht welt weit funtkioniert mit dem Richtigen Hype um ein Spiel siehe Final Fantasy 15 der erste Griff naja war dahin wo die sonne nicht scheint, beim aussbessern haben sie doch den Kern der Masse getroffen und 30 tage spielen für 18€ ist auch für Hartz4 mach bar jedoch ist das schon die Grenze.B2P ist ein schönes Modell für alle diejenigen die es sich leisten können, jedoch finde ich das System von Bioware mit SWTOR sehr gelungen.

Chris Utirons

Gw2 kostet im Sale 10 Euro, soviel muss man für ein B2P Spiel nicht ausgeben 😉

Nomad

Ob F2P wirklich die Lösung ist, das möchte ich auch stark in Frage stellen.
Die starren Abos, wie es sie bisher gab, sind sicher nicht mehr tragfähig. Viele spielen mehrere Spiele parallel, und wenn da jedes ein teures Abo hat, das wollen sich dann doch nur wenige leisten.
Warum keine flexiblen Zeitkauf-Optionen ? 10, 20, 50, 100 Stunden für 1,2,5,10 Euro ? Da kann man dann selber entscheiden, wie viel, wie lange, wie teuer man spielt und der Hersteller hat kontinuierliche Einnahmen. Geht natürlich nur, wenn man Spiele hat, die gut sind, die die Leute wirklich dazu bringen, viel im Spiel zu versenken. (also nicht unbedingt GF, aber es gibt ja auch andere, die davon provitieren würden).

Keks

Wenn Spiele bei Gameforge landen sind das verschenkte Möglichkeiten, sage ich.

Slayer

Ich glaube, von den Spielerzahlen läuft TERA ziemlich gut in Europa – zumindest spucken Tools, die den Website-Traffic schätzen, wie z.B. Similarweb, sehr viel größere Zahlen aus, als im Vergleich zu EnMasse. Also es geht hier um viele Millionen mehr. So schlecht kann es nicht sein.

dancefloor55

du darfst von den Traffic zahlen auf der HP nicht auf die Spieleranzahl schließen.

Ich bin auch von EU nach NA gewechselt und bin trotzdem noch auf der EU HP unterwegs (erstens weil es mich interessiert was bei GF abgeht und zweitens einfach weil die Seite auf Deutsch ist 😉

Laut alter Gildenkollegen ist es im Vergleich zu vor 2 Monaten auf EU ziemlich leer geworden. Auf NA finde ich zu jeder Uhrzeit sofort eine Instanzen Gruppe (selbst um3 Uhr nachts – bei den Amis gerade ca. 18-21 Uhr = Prime time!)

Dawid

Wenn die Zahlen aber geschätzt 10x so hoch sind, ist das schon eine Hausnummer…Ich glaube nicht, dass mehrere Millionen allesamt einfach nur die Website anschauen, weil sie es interessiert, was bei GF abgeht.

“Laut alter Gildenkollegen ist es im Vergleich zu vor 2 Monaten auf EU ziemlich leer geworden.”

Das habe ich im Forum seit Release auch schon immer von einzelnen Personen gelesen, dass sie meinen, es würden jetzt alle deutschen Spieler nach EnMasse wechseln! Wenn man es dann selber ausprobiert hat: Gefühlt eine Handvoll.

Natürlich hat man Vorteile, wenn man bei EnMasse spielt, aber so der Durchschnittsspieler, also nicht jene die im Forum usw. extrem aktiv sind, den lassen die meisten Diskussionen wohl relativ kalt.

dancefloor55

Log dich mal auf EU um 20 Uhr Abends ein und schau wie viele LFGs offen sind – im Vergleich zu früher SEHR viel weniger. Also entweder laufen nun auf einmal alle mit Stammgruppen oder haben Tera verlassen. Ob die nun zu Tera NA oder zu einem anderen Spiel gewechselt sind ist etwas anders. und man glaub nicht wie viele bekannte gute Spieler man auf NA wieder trifft…
und ja dem Durschschnittspieler ist die entwickung egal – wenn ich nur etwas rumdaddle dann ist das auch wirklich egal.Nur wie viel € geben den gelegenheitspieler denn aus? Club werden die kaum haben, rentiert sich für die Spielzeit nicht. Ab und zu kauft man etwas im Shop ein. Wirklich größere Geldsummen geben aber die zielstrebigeren Spieler aus. Die regen sich dann natürlich dann auch im Forum über negative Veränderungen auf

M00nty

In einem gefloppten Spiel wird kaum einer 1000ende Stunden verbringen, nachdem er es sich für nen 10er gekauft hat.
Würde ein Spiel für tausende Stunden wirklich fesseln, wäre es nicht gefloppt.

Ich persönlich habe noch nie ein F2P-Spiel wirklich aktiv gespielt, und werde es auch nie tun. Freemium- und Abomodelle sind in Ordnung, solange der Spielspaß stimmt.
Im B2P liegt für mich die Zukunft des Genres.

Nomad

Korrekt. Alleine schon dieser Spruch entlarvt Campbells Aussage als billigen Populismus.

Zitat. “Free2Play sei ein faires System meint Tim Campbell, denn jeder kann so wenig darin investieren, wie er möchte.” (so viel kann eben auch so wenig sein).

TNB

Gerade Gameforge 😀 Ich kenne nur P2W und miesen Support von denen. Deren Geschäftspraktik besteht darin, mit möglichst wenig Aufwand, viel Geld zu verdienen. Mit der Community reden und auf sie eingehen, wie es andere MMO Anbieter tun, das können die nicht.
Der Support scheint auch nur 1 GM pro Spiel zu haben.
Nur Ärger hat man mit denen und Nerven kostet es.

Stefan

Wenn ich das lese, dann liest man förmlich die Angst von Gameforge raus, dass Free 2 Play ähnlich untergeht wie das Abo System heute. Fakt ist, dass Buy 2 Play die Zukunft für mich ist mit optionalen Abo. Für Gameforge heist es dann umdenken und dauerhaft qualitativ hochwertige Spiele auf den Markt zu bringen und ein faires Buy 2 Play System zu schaffen. Wenn Sie sich dagegen verweigern, dann geht der Schuss auf dauer vielleicht nach hinten los. Das Buy 2 Play funktionieren kann zeigt Guild Wars und TESO sehr gut.

Gerd Schuhmann

Um der Wahrheit die Ehre zu geben: TESO hat das Modell erst seit ganz kurzer Zeit. Das zeigt noch gar nix.

Und bei Guild Wars 2 haben die Leute seit 2 Jahren geschrien, das zu wenig neuer Content kommt.

Das andere MMO mit Buy2Play-Modell ist The Secret World – das ist nun auch nicht gerade in bester Verfassung.

Und wenn man bisschen weiter fasst: Destiny hat im Prinzip auch ein Buy2Play-Modell. Was schreien die Leute seit Release? Zu wenig Content.

Also ich glaube theoretisch auch, dass das Buy2Play-Modell hervorragend für die Spielerschaft ist und die Entwickler dazu motiviert, starke Leistung zu bringen. Aber “gezeigt” hat das Modell noch sehr wenig.

Wenn’s darum geht, dann haben die Pay2Play-Modelle die Nase weit vorne.
Und der Trend geht klar in Richtung “Free2Play”-Spiele jetzt, weil man sonst aufs Maul fällt überhaupt Spieler zu bekommen und zu halten. Das Free2Play-Modell ist für die meisten überhaupt die einzige Alternative, auf einem dichten Markt einen Platz zu finden.

Nur sind die meisten Titel eben nicht im Wortsinne Free2Play, sondern haben irgendwelche Haken, gegen die Spieler immer allergischer werden und das völlig zu Recht. Nicht jedes Spiel, es gibt welche mit sehr fairem Bezahlmodell, aber doch einige und die ziehen den Ruf dann runter.

Ich glaube, was der Gameforge-Mensch meint, sind nicht “Online-Buy2Play”-Spiele im MMO-Bereich, sondern es sind die ganz normalen Singleplayer-Spiele, die “fertig” auf den Markt kamen und das war’s dann. Das ganz klassische Singleplayer-Modell ist ja auch “Buy2Play.”

Nomad

nein, der meint schon ganz genau die Online-MMOs etc.
Wenn man ein Spiel raushaut für 50€ ohne Abo, gegenüber einem F2P-Spiel, wo man für jeden Shice Echtgeld ausgeben muss, und so schnell mal 20 oder mehr Euro pro Monat bei rauskommen, und der Inhalt für 3-4 Monate gerade reicht in der heutigen Zeit, dann hat man Kohle verschenkt. Und wenn man dann noch rechnet, das viele mehr als 3-4 Monate im Spiel bleiben und immer weiter Geld reinstecken, umso mehr.
Auch in Abo-Spielen ist der Ruf nach neuem Content genauso laut wie in B2P Spielen. So schnell wie die Spieler heute die immer gleich (simpel) konstruierten Spiele durchzocken, kann die keiner nachwerfen.
Die Spielerschaft halt halt auch dazugelernt. Was zu WoW-Startzeiten noch was besonderes war, ist heute Kinderkram.
Ne,ne, wie so oft, versucht man mit minimalstem Einsatz, das Maximum an Gewinn rauszuholen. Anstatt anständige, innovative Spiele zu entwickeln, beschäftigt man 0815-Entwickler mit dem Uralt-Design und Uralt-Engines und jammert dann, wenn die Leute da keinen Bock mehr dauf haben.

Gerd Schuhmann

Der meint Single-Player-Titel, die dann bei Gamestop verkauft werden.

Das ist ein ganz klarer Trend in der Industrie: Man will von Singleplayer-Spielen ,die einmal verkauft werden und das war’s, weg. Man will Methoden finden, die Spieler häufiger als nur einmal zahlen zu lassen.

Daher kommt der Trend, dass heute viele Genres auf einmal MMO-Elemente für sich entdecken.

Dawid

Er nennt die Konsolen-Singleplayer-Spiele als Beispiel, dass sie seiner Meinung nach große Probleme mit dem B2P-Modell hatten, quasi eine Bestätigung dafür, dass das F2P-Modell die Zukunft ist. Wie dem auch sei, eindeutig ist es nicht, worauf er das nun endgültig bezieht.

Nomad

Sry, aber das “Single-Player “erschliesst sich mir aus dem gesagten nun überhaupt nicht. Der redet von WoW, und nicht von Single-Player. Der will das F2P-Konzept von Gameforge promoten: Spiel raus, und mit Cash-Shop abzocken !

Dawid

Er redet nicht von WoW. Alles unter dem Strich gehört quasi zur Kolumne. Was er sagt: Dass B2P und andere Geschäftsmodelle problematisch sind – F2P hingegen nicht.

Domgordo

Wenns aber um Single player gehen würde, also da gabs vor ewig und 3 tagen schonmal ne Lösung: Demos, kennt heute keine sau mehr, früher waren die immer auf so Spielemagazinen und noch früher konnte man die mitm analog modems aus irgendwelchen PRIVATEN netzwerken (BDU´s oder wie sich das noch nannte, habs über die jahre vergessen) ziehen und sich erstmal ein Teil des Spiels ansehen und dann entscheiden ob man das wirklich haben möchte. Das argument ist also so nicht richtig das die spieler doch dann erstmal testen könnten, es bleibt eben nur bei dem einzigen unterschied, mehr kohle aus den Spielern ziehen zu wollen. AUCH die Idee mit neuen Inhalten zum kaufen ist nicht neu, derartige DLC´s blieben aber letztlich immer irgendwie was für absolute Fans, einem normalen Spieler ist schwer zu verkaufen für ein kleines abenteuer ala Dragon Age DLC´s mit 30 Minuten spielzeit 6.99 Euro zu löhnen.

Nomad

Weil es einfach auch dürftig ist, für 50€ Inhalt anzubieten, der Wochen hält, und dann für 30 min 7€ zu kassieren. Das ist abgeschmackt. Warum kann ein DLC nicht wieder auch Wochen halten, und auch 50€ kosten ?
Klar, wenn man den alten Mist aufkocht, neu einfärbt und dann versucht wieder zu verticken, dann fällt das auf.
Wenn man natürlich mit den 50€ Erstverkauf unter Wert verkauft, um den Kunden “anzufüttern”, und danach mit kleinen Happen abzuziehen, nunja, dann darf man sich nicht wundern, wenns schiefgeht.

Chris Utirons

Ist das nicht schon so mit DLCs siehe Evolve

Gerd Schuhmann

Ja, das ist eines der Beispiele, wo es nicht gut gelöst wurde.
Aber z.b. bei Destiny ist der Plan wohl: Wenn wir jedes Jahr 2 kleine DLC und 1 Expansion verkaufen, dann machen wir soviel damit, als würden wir ihnen ein neues “Vollpreis-Spiel” verkaufen.

Und das ist was, das für die Publisher sehr attraktiv ist. Und wenn 2 DLC+Expansion auch so viel bieten wie ein Vollpreistitel ist das auch für die Spieler durchaus attraktiv.

Chris Utirons

Wenn man es genau nimmt sind ist es sogar mehr als der Vollpreis mit weniger Umfang 2 DLCs 35-40 Euro und das Addon werden die sicher für 50 Euro raushauen da sind wir bei 90 Euro + Spiel ca 60 Euro bei 150 Euro für ein Jahr. Ob ich das für Zukunftige Spiele möchte, gerade bei Destiny ist ja bekannt, dass die Story absichtlich gekürzt wurde, wenn das nun auch andere Spiele machen, wäre das für uns Spieler echt sehr schlecht.

N0ma

Bei GW2 liegts nicht am Modell sondern an der Richtungsentscheidung Living Story vs Addon, das kam nur begrenzt gut an. Die gesamte Geldschöpfung lag auf dem Shop. Dazu hat man Content der schon im Spiel war einfach wieder rausgenommen wie zB Dungeons. Durch den Verkauf von Addons jetzt wird auch der Shop entlastet.

Ein richtig gutes und auch langjähriges Beispiel ist GW1. Ohne dessen Erfolg wäre GW2 nicht erschienen, bzw hätte nicht soviel Geld bekommen.

Nomad

GW2-Anet ist es doch selber Schuld. Da haben die Leute mehr als laut geschrieen: “BAUT EINE ERWEITERUNG, DIE WIR KAUFEN KÖNNEN !!!!”. Und …???? Haben sie nicht hingekriegt (vermutlich weil ihnen die Entwickler schon kurz vor Release abgehauen sind).
Anet hat vieles richtig gemacht, war nur unfähig, daraus mehr zu machen.

Gerd Schuhmann

Wie gesagt. Ich bin selbst ein Fan des Buy2Play-Modells.

Das ist für mich ein “Free2Play”-Modell, bei dem man sich für den einmaligen Kaufpreis weitgehende Rechte kauft. Das ist von daher schon immer günstig, weil man nicht diese extrem nervigen Einschränkungen hat wie in anderen Games.

Für Spieler ist das, meiner Ansicht nach, das beste Modell.
Aber: Dass es sich wirklich tragen und etablieren kann, dafür gibt’s im Moment noch zu wenige Beispiele. Das will ich damit sagen. Auch diese Buy2Play-Spiele brauchen ja “Geld-Zulauf.”

Das Problem ist: Es sind zu viele Spiele auf dem Markt. Jeder muss Geld verdienen.
Und die richtig “dicken” Games wie Hearthstone oder League of Legends etwa, die können es sich leisten “Free2Play” im Wortsinne zu sein, weil es da reicht, wenn 10% ihrer Millionen-Spieler was bezahlen. Kleinere Games können sich das nicht leisten, werden aber mit diesen großen Games verglichen: Warum soll ich hier zahlen? Muss ich ja bei LoL auch nicht.

Das ist alles nicht so leicht. Wir werden auch ein MMO-Sterben beobachten, bin ich mir ziemlich sicher. Weil für viele Games kein Platz mehr da ist.

Nomad

Keine Ahnung, wie viele potentielle Spieler es auf der Welt gibt und wie viele Spiele damit am Leben erhalten werden können. Interessante Frage !
Klar wird es MMOs geben, die Sterben, weil einfach zu wenig Neues gebaut und zu viel einfallslos kopiert wird. Investoren sollten eben auch was von der Materie verstehen, in die sie investieren. Das ist wohl eher selten der Fall. Die sehen meist nur 10 Mio WoW Abonnten mal 13$ pro Monat = 1300000000$ pro Jahr, woooohhhhh, so viele Nullen, da muss ich rein.
Kann doch nicht so schwer sein die blöden Zockerkids abzuziehen. (Ok, ist was dran). Aber auf Dauer funzt das eben nicht.
Ein solides “Geben und Nehmen” ist das, was auf Dauer auch funktioniert. Vielleicht nicht mit dem maximal denkbaren Profit, dafür aber mit Sicherheit.

Die Spieler geben für ihr Hobby gerne Geld aus,auch viel. Siehe Eve, viele andere, oder die ganzen Funding-Spiele. Auch bei GW2 haben wir das erlebt. Man muss es nur schnallen, wie solides Wirtschaften geht.

Gerd Schuhmann

Es ist halt so, dass es bald viel mehr Spiele geben wird, die danach trachten, die Spieler langfristig an sich zu binden.

Als ich damals WoW gespielt hab, war mir im Gamingbereich eigentlich alles wurscht. Da hab ich WoW gespielt. Und wenn da Pause war, hab ich mal geguckt: Was kam denn sonst noch auf den Markt?

Und das ist ein Ziel, das viele heute wollen, dass man LoL spielt, dass man WoW, Destiny spielt, The Division bald, H1Z1, TESO und dann nix anderes. Und dann wird der Markt schon eng, denke ich.

Weil warum soll man ein neues Spiel anfangen, wenn man im alten schon so viel erreicht und so viel investiert hat. Also MMOs oder MMO-ähnliche Spiele sind da ziemlich krass in diesem “absorbierenden Effekt.”

Wie viele MOBAs kann’s neben LoL geben? 2,3? Vielleicht. 7-15 … schwierig. Und wie hält sich dann die Nr. 7-15 mit kleiner Kundenbasis am Leben? Versucht aus dieser Basis möglichst viel Geld rauszuholen. Das sind die Probleme, die wir heute erleben. Und der Nr. 7-15 geht’s deshalb so schlecht, weil’s der Nr.1 so gut geht und die so großzügig mit dem Payment-Modell sein kann.

Gameforge ist jetzt mit ihren Titel wahrscheinlich eher im 7-15-Bereich, als im 1-3-Bereich, würde ich mal sagen.

Also ich bin auf die nächsten Jahr im MMO-Bereich sehr gespannt. Ich glaub da wird einiges passieren.

Nomad

ja klar, Kundenbindung ist in allen Geschäftsbereichen das AundO. Und die Platzhirsche habens immer einfacher, bis sie einfach zu altersschwach geworden sind.
Aber Nachfolger haben immer eine Chance, nur dafür reicht es nicht, den Platzhirsch nachzuäffen, da muss man Neues bieten und das geschickt ausbauen. Z.B. GF hatte damals eigentlich ein ganz gutes neues Produkt, waren auch erfolgreich. Nur da haben sie dann gedacht, es reicht die ersten 10 Level gut und neu zu machen, und dann für die folgenden die ersten 10 immer wieder zu recyclen. Zu kurz gesprungen. GW2, die, warum auch immer, meinten, mit kostenfreiem Wegwerf-Content erfolgreich zu sein, werd ich nie kapieren, Wildstar, die das alte Konzept bis zum letzten ausreizen und auf eine kleine Elite-Zielgruppe setzen. Das ist doch alles sehr einfach zu durchschauen, warum die nicht klarkommen, bzw. nicht den großen Erfolg haben.
Ich bin überzeugt davon, dass der Markt, solange er noch in der Kapitalismusform existiert, ne ganze Reihe Spiele füttern kann. Sehr viele Leute haben viel, viel Geld (zu viel), das sie gerne in nette Dinge investieren. Es muss “nur” Firmen und Manager geben, die verstehen, was die Leute wollen, die Ahnung haben, wie man das technisch umsetzt, und wie man es dann vermarktet. Nun ja, mir scheint, die müssen noch überwiegend noch geboren werden.

Gorden858

Aktuelles Beispiel: Das neue Siedler…

Chris Utirons

Selbst in WoW, SWTOR, Destiny und anderen Spielen schreien Spieler nach neuen Content.

Welcher Content ist in GW2 kostenlos dazugekommen?

– es gab regelmäßige Story Events
– Fraktale wurden eingeführt
– Ascended Items wurden eingeführt (was für manche Content erweitung ist :D)
– Gilden Aktionen wurden eingeführt (Gilden Rätsel usw)
– Living Story wurde eingeführt
– Edge of the Mist wurde eingeführt
– Im sPvP wurden neue Maps hinzugefügt

Zudem wurde immer am Balancing gearbeitet und an der Verbesserung des Spiels.

Also dafür, dass man einmalig 50 Euro bezahlt hat bekommt man eine ganze Menge wenn ich das mal mit Destiny oder manchen F2P Titeln vergleiche.

Gerd Schuhmann

Frage ist: Wenn’s ein Abo-Modell wäre, was hätten sie dann gekriegt?

Das ist die Frage beim F2P und Buy2Play-Modell: Können die Teams unter diesen Bedingungen regelmäßig frischen Content auf den Markt bringen.

Im letzten Jahr hat man gesehen, wer das konnte, das waren TESO und FF XIV. WoW kann es aus unerfindlichen Gründen nicht oder nur schwer oder sie wollen nicht oder sie müssen nicht. Die machen auch mal 13 Monate Pause, sagen dann aber, das komme nicht mehr vor. WildStar hat es versucht, hat es nicht geschafft. FF XIV will jetzt noch schneller werden, TESO hat schon gesagt, wir machen langsamer.

Chris Utirons

Ich sehe meistens nur das Preis/Leistung in Teso (das mit Abo) würde man wenn man ein Jahr spielt ca 180 Euro zahlen und Teso hat auch nicht soviel mehr Content gebracht wie GW2 im ersten Jahr.

In GW2 habe ich freiwillig über 2 Jahre ca 90 Euro ausgegeben, was aber kein muss ist. Habe aber sehr viel dafür spielen können.

Es kommt wahrscheinlich auch noch auf den Spielstil an Hardcore Gamer werden in einem spiel wie GW2 oder auch Teso nicht so glücklich die brauchen Ihre Raids am besten taglich ;).

Ich bin mehr ein Gelegenheitsspieler der max. bis zu 15 Stunden in der Woche spielt, da is GW2 perfekt gerade wenn man noch andere Singleplayer spiele spielen möchte. Ehrlich gesagt möchte ich mich auch nicht an ein Spiel binden, dafür verpasse ich zuviel gute Singleplayer Spiele 😀

Nomad

Ausgerechnet Gameforge, die Verbrecherbande. Meine Frau hatte ein Tera-Abo. Dann kam die Mail, es wird F2P. Und Gameforge, hat weiter abgebucht ! Trotz aller Versuche das gütlich beizulegen, keine Chance, wir hätten Klagen müssen.

Deshalb, und wenn sie das beste Game hätten: Gameforge NEVER EVER !!!!!

B2P ist das einzige faire Model für den Verbraucher. Es gibt ein Produkt, mit beschriebenen Eigenschaften, und einem klaren Preis, wie überall sonst auch. Man kauft es oder lässt es sein. Ein Abo ist ein Model ohne Risiko für den Anbieter, dafür mit vollem Risiko für den Abonnenten. Der weiß nämlich nicht, was er für seine laufenden Zahlungen bekommt.
Es gibt keinen Grund, warum ein B2P Anbieter nicht seine Erweiterungen ebenfalls als 2P anbietet, außer, er hat nichts anständiges anzubieten.

Also: erst die Ware, dann die Kohle !

dancefloor55

Meine Frau hatte ein Tera-Abo. Dann kam die Mail, es wird F2P. Und Gameforge, hat weiter abgebucht ! Trotz aller Versuche das gütlich beizulegen, keine Chance, wir hätten Klagen müssen.
—-
Auch wenn ich kein GF Fan bin- aber habt ihr ganz regulär das Abo gekündigt? Nur weil es free to Play wird läuft das abo nicht aus – das Abo gibt es ja weiterhin in dem Spiel noch

Domgordo

Die Logik dahinter ist ganz einfach das was Gameforge tut,deswegen wollen die auch gerne F2P Modelle, am besten gleich gesetzlich vorgeschrieben. Trash rauswerfen und dann jammern es spielt keiner, logisch, du haust 10 spiele raus und nur eins ist gut, heisst du hast 9 nieten , von dennen kriegst du mit den Verkaufzshalen kaum die kosten rein, heist du musst mit dem einen zehnten jetzte mit den einmalig 60 Euro die kosten für alle anderen 9 mit reinholen, quasi unmöglich , da braucht man dann wirklich riesige Mengen verkaufter Spieleeinheiten. Hier kommt dann F2P INS spiel, dort kann man dann die spieler in diesem einen zehnten Spiel “abmelken” und zwar nicht nur 1000 Stunden sondern mitunter über Jahre und dabei mit deutlich mehr als 60 Euro und nicht selten sogar viel mehr als 600 Euro , was alle 10 Spiele zusammen gekostet hätten.
ODER einfach zusammenegfasst: ES soll einfach nur aus dem wenigen guten spielen noch mehr herausgepresst werden, damit man eben jenes system weiterbetreiben kann.

Luriup

hmm habe letzte Woche mal wieder bei TERA reingeschaut und irgendwie
haben sie wohl doch nicht aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt.
So wie ich das mitbekommen habe,gibt es die Materialien zum aufwerten
auf +15 nur noch aus den schwersten Inis.

Otto normal Spieler hat also null Chance im Spiel dadran zu kommen
sondern müsste im Shop für € sich das Zeug besorgen.
Als ich TERA zum Release im Abomodell spielte,hatte jeder die selben Chancen sich seine Klamotten auf +9 zu ziehen.
Lustiger Weise ist das beim US TERA ganz anders,weil dort En Masse der Publisher ist
und wohl nicht so Geldgierig wie Gameforge.

Schon als ich die “Glücksboxen” im Shop sah,kam mir das Grausen.
Die Dinger sind in jedem F2P die grösste Abzocke.

LoL als Vergleich ranzuziehen finde ich auch frech von ihm.
Ob ich mir einen Held freikaufe ist wohl etwas anderes,
als wenn ich Material zum pushen meines Equips kaufen kann.
Da können sie auch gleich +15er Waffen im Shop verticken.

Ich habe einige Euros in Spielen wie Rappelz,Atlantica Online und RoM versengt
und es waren pro Monat deutlich mehr als wenn ich mir nur ein B2P Spiel pro Monat geholt hätte.

Dawid

Wobei es einige bei Tera auch doof finden würden, wenn plötzlich jeder ohne Probleme seine Sachen auf +15 bekommt. Selbst zu Abo-Zeiten hatte es sehr lange gedauert, bis die Leute a) die besten Craft-Items zusammen hatten und b) sie auf +12 upgraden konnten. Dieses Privileg hatten eigentlich fast nur die Hardcore-Gilden in den ersten Monaten. Das Upgrade-System war im ersten halben Jahr zudem ziemlich frustrierend.

Dass EnMasse da andere Möglichkeiten hat, ist naheliegend, weil sie ein Tochterunternehmen des Entwicklers sind. Da werden die Einnahmen quasi im eigenen Haus verteilt. Ich will aber auch nicht bestreiten, dass es momentan ein paar Shop-Balancing-Probleme gibt und einige Materialen häufiger vorkommen sollten. Damit haben aktuell wohl mehrere aus der Community ein Problem mit. Solche Diskussionen um Materialen bzw. Drops gab es aber auch zu Abo-Zeiten mehr als genug 🙂

LoL ist übrigens ein Beispiel von Andreas, das stammt nicht aus dem Interview.

Gorden858

Finde aber auch, dass LoL ein schwieriger Vergleich ist. Die sind ja dermaßen erfolgreich, dass die auch mit winzigen Umsätzen pro Spieler die Weiterentwicklung finanzieren können. Diesen Luxus hat ein durchschnittliches, neu erscheinendes Spiel nicht.

Dawid

League of Legends ist aber auch mal klein gestartet 😉 Im Grunde hast du schon Recht, sie können sich das auch heute noch eher als andere erlauben.

dancefloor55

Wobei es einige bei Tera auch doof finden würden, wenn plötzlich jeder ohne Probleme seine Sachen auf +15 bekommt.

da gebe ich dir schon recht – solche Sachen können ruhig seine Zeit dauern. Das Problem ist eher, dass das Spiel nicht gerade anfängerfreundlich ist. Versuche mal mit 65 quest euipment eine Gruppe für die Instanzen zu finden. Wenn dich die Gilde nicht durchzieht findest du keine da es den Leuten nur um Speedruns geht um möglichst effiienzt noch farmen zu können. Mit dem 65 quest euip kann ich 2 Instanzen laufen wo z.b. MWA dropt – wobei die mit einer Gruppe ohne Exp + meinem euipmentstand richtig heftig sind. Von Alkahest erfarmen kann da keine rede sein. evt bekomme ich ja sogar mein ersten ini euip. auf +9 ist es schnell gebracht – tja nur leider ist es dann exakt gleich tgut wie mein quest euip…. um es auf +12 zu bringen brauch ich aber Sachen die eben in den Instanzen droppen die ich mit meinem euip nur sehr schwer laufen kann
Habe ich mal mein +12 euip und hab alle 5 Inis auf Farmstatus – dann ist es auch mit etwas fleiss schaffbar es auf +15 zu bringen.
Auf NA wurde die Situation zumindest so entschwärft,dass man um ca. 200 tq Punkte sich eine Box kaufen kann, wo mind 16 MWA drinnen sind. Tqs kann auch ein Anfänger machen.

dancefloor55

hmm habe letzte Woche mal wieder bei TERA reingeschaut und irgendwie
haben sie wohl doch nicht aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt.
So wie ich das mitbekommen habe,gibt es die Materialien zum aufwerten
auf +15 nur noch aus den schwersten Inis.

leider ja – und Tera EU ist sehr leer geworden. Da Tera prinzipiell kein schlechtes Spiel ist, sind viele zu Tera NA (Pubisher Enmasse) gewechselt. Alle euipverbessernden Sachen sind hier erspielbar – auf EU hat man die teilweise nur durch Random-Glückskisten aus dem Itemshop bekommen.
Hatte auf tera das Abo bezahlt und nun gekündigt und jetzt habe ich das Abo halt auf NA….

Cedric Biester

Free2Play ist die Pest des Spielemarkts und ich hoffe inständig das jeder F2P Publisher richtig fett auf die Fresse fliegt.

dow696

Ich persöhnlich bin überhaupt kein Freund von Free 2 Play spielen. Alleine diese ganze nervige Werbung im Web und im TV -.-

Im übrigen ist es doch so, wenn ein Buy 2 Play Spiel floppt liegt das in erster Linie daran, dass die Entwickler Mist gemacht haben.

Das F2P System mag nur bei Games Sinn machen bei denen die Entwickler von Anfang an davon ausgehen, dass das Spiel als B2P floppt.

Koronus

Oder als Beispiel dienen wie es fair sein kann siehe Dragon’s Prophet.

Michel

Ohja, deswegen ist Gameforge auch dafür bekannt, so viele Gewinne zu machen und nicht etwa, für geschlossene Niederlassungen wie beispielsweise in Berlin 🙂

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