In den Foren sind viele User voller Lob für The Division. Neue Spieler schreiben, sie seien überrascht, wie gut das Spiel sei.
Alte “The Division”-Youtuber kehren zurück, veröffentlichen neue Reviews und loben das Spiel in den Himmel. Es sei “fantastisch” oder “fühle sich endlich komplett an”.
Welche Gründe gibt’s dafür, dass The Division gegenwärtig einen zweiten Frühling erlebt?
The Division hat so viel Content wie nie zuvor …
Wenn die Spielerzahlen bei einem älteren Online-Spiel wieder ansteigen, liegt das meist daran, dass es mit neuem Content versorgt wurde. Dies trifft auch bei The Division zu: Anfang Dezember erschien das kostenlose Update 1.8.
Dieses Update war das bislang größte Update in der Geschichte von The Division, das gleich zwei neue Spielmodi, die langersehnte Map-Erweiterung, neue Items und allerhand Verbesserungen und Neuerungen an bestehenden Mechaniken brachte. Nach knapp einem Jahr der Content-Dürre gibt es in der Postapokalypse New Yorks endlich wieder was zu tun.
Die Spielerzahlen schossen zum Launch von Update 1.8 in die Höhe – allerdings brachen sie wenige Woche danach nicht wieder ein: Stattdessen bleiben sie jetzt auf einem hohen Niveau, das fast fünfmal so hoch ist wie noch vor dem Launch von 1.8.
Viele Spieler rushen also nicht nur kurz durch den neuen Content, sie behalten ihre Agentenkluft länger an. Denn es gibt noch einige Gründe mehr als “viel Content”, warum The Division jetzt wieder so beliebt ist.
… und hat so wenige Bugs wie nie zuvor
Einer der Hauptgründe, weshalb so viele Spieler The Division im Frühjahr 2016 wieder verließen, waren all die Bugs, Exploits und Balance-Probleme des Spiels.
Es verging kaum ein Tag, an dem nicht ein neues Problem auftauchte. Und wenn Massive einen Fix für ein Problem aufspielte, sprossen an anderen Stellen neue Ärgernisse aus dem Boden.
Der Höhepunkt war im Sommer mit dem Update 1.3 erreicht. Die Entwickler brachten viel zu schnell neue Gear-Sets ins Spiel, wobei kein einziges richtig ausbalanciert war. Deshalb gab es krasse Balance-Schwierigkeiten. Man hatte das Gefühl, Massive rennt den Problemen nur noch hinterher – chancenlos, ihnen Herr zu werden.
Im August zogen die Entwickler dann die Reißleine. Sie sagten öffentlich, dass ihr Spiel so keinen Spaß mache. Sie verschoben die bisherigen Pläne und überarbeiteten viele Endgame-Mechaniken grundlegend. Im Herbst 2016 erschien dann das Update 1.4, welches das Fundament für die gegenwärtige Renaissance legte.
Es folgten Monate der Verbesserungen, der Bug-Fixes und Balance-Anpassungen, sodass wir jetzt, Anfang 2018, ein The Division haben, das so gut ist wie nie zuvor. Jetzt fruchtet das Community-Feedback, das Massive zwei Jahre lang in der Post-Launch-Entwicklung umsetzte. Und da The Division mit dem Update 1.8 endlich neue und kostenlose Spielinhalte bekam, nutzen viele Agenten nun die Chance, all die Verbesserungen zu begutachten.
PvP-Spieler kommen auf ihre Kosten
Seit seinem Launch ist The Division ein Shared-World-Shooter mit PvE- und mit PvP-Anteilen, wobei der PvP-Teil immer zu kurz kam. Der Kampf “Agent gegen Agent” war nur in der Dark Zone möglich, die aber viele Agenten lieber nutzten, um Jagd auf NPC-Bosse zu machen.
Anfang 2017 wurde der erste eigenständige PvP-Modus namens “Letztes Gefecht” eingeführt, der allerdings kostenpflichtig war und zudem einen starken Fokus aufs PvE legte. Auf einen Modus, der reines PvP ermöglicht, wartete man vergeblich.
Darüber hinaus wurde das Abtrünnigen-System in der Dark Zone überarbeitet. Friendly Fire gibt es nicht mehr, jetzt muss man die Absicht, abtrünnig zu werden, vorher anzeigen. Dies soll fairere PvP-Kämpfe ermöglichen. Allgemein soll es sich mehr lohnen, Rogue zu werden und Rogues zu jagen.
Der Loot ist gut
The Division ist ein Loot-Shooter, in dem es darum geht, stets neuen und besseren Loot zu erbeuten und so den eigenen Charakter nach und nach aufzuwerten. Und in The Division gibt es zurzeit haufenweise Beute, nach der man monatelang grinden kann!
Im Sommer 2017 kamen “geheime Gear-Sets” ins Spiel. Diese haben höhere Stats als das Standard-Gear und bringen zusätzliche Boni mit, sodass Ihr mit diesen Euren Build optimieren könnt. Das geheime Gear ist ziemlich selten.
Zudem brachte das Update 1.8 neue und mächtige Exotics, die es sich zu farmen lohnt. Alle Agenten, die ihre Exotic-Sammlung vervollständigen wollen, haben also wieder etwas zu tun.
Darüber hinaus veranstaltet Massive immer wieder Spezial-Events, bei denen es doppelten Loot abzustauben gibt. Deutlich beliebter sind allerdings die “Global-Events”, die den PvE-Bereich mit Modifiern auflockern und zudem die Chancen auf geheime Gear-Sets deutlich erhöhen.
Loot-Jäger haben also einiges zu tun!
The Division ermöglicht eine große Build-Vielfalt
Wer in den letzten Monaten nur andere Online-Shooter wie Destiny 2 gespielt hat, wird überrascht sein, wie komplex und RPG-lastig The Division ist. Denn überall sind Zahlen – und das in einer guten Art und Weise.
Es gibt vieles, das Ihr anpassen könnt, das Ihr verbessern könnt, womit Ihr Euren Agenten individuell gestalten könnt. Seien es die Zufalls-Perks auf den Waffen, die vielfältigen Mods oder die Fähigkeiten – sogar jedes Rüstungsteil ist relevant und bietet eigene Vorteile.
Obendrauf ermöglichen die verschiedenen Gear-Sets komplett unterschiedliche Spielweisen, sodass die gegenwärtige Build-Vielfalt hervorragend ist und zum Experimentieren einlädt.
Es gibt viele Schrauben, an denen Ihr drehen könnt, um Eure Builds zu optimieren. Tüftler und Perfektionisten kommen auf ihre Kosten.
In 2018 soll es “großartig” weitergehen
Dies sind nur einige der Gründe, weshalb so viele Agenten in The Division zurückkehren und dort bleiben. Neue Features wie Loadouts oder eine nachträgliche Aussehens-Anpassung kommen noch dazu.
Von The Division finden sich immer wieder Rabatt-Aktionen im Netz. Im PlayStation Store beispielsweise kostet es zurzeit 14,99 Euro (bis zum 20.1.). Ansonsten findet Ihr hier Amazon-Angebote von der Gold-Edition von The Division, in der der Season-Pass enthalten ist:
Während die Open Beta von Life is Feudal MMO schon seit November läuft, beginnt die Early-Access-Phase erst diesen Januar.
Die Entwickler erklärten, dass erst einige Probleme ausgeräumt werden müssen, bevor sie Life is Feudal MMO auch über Steam anbieten. Dies scheint nun geschehen zu sein, denn die Early-Access-Phase des MMORPGs beginnt am 11. Januar. Dann ist es möglich, sich auch über Valves Spieleplattform in die mittelalterlicher Welt zu stürzen, dort zu überleben und gemeinsam mit anderen Spielern ein Königreich aufzubauen und dieses zu verteidigen.
Survial, PvP und Aufbau
Schon seit November 2017 spielen Fans in der Open Beta mit, welche den Soft Launch darstellte. Es wurden eine ganze Reihe von Städten errichtet und schon jede Menge Schlachten geschlagen. Denn PvP spielt in Life is Feudal eine große Rolle – genau wie Survival.
Ihr beginnt wie in einem typischen Survival-Rollenspiel ohne etwas und müsst erst durch Abbau von Rohstoffen an Ausrüstung kommen.
Überlebt in der mittelalterlichen Welt
Gerade der Aufbau-Aspekt ist es, was viele Spieler am MMO fasziniert. Ein Video zeigt, wie die Community eine riesige Burg errichtet und dabei mit einer kleinen Hütte beginnt. Habt ihr Interessen an einem Hardcore-Survival-MMORPG mit Fokus auf PvP und Aufbau, dann solltet ihr euch denn 11. Januar als Start der Steam-Early-Access-Phase von Life is Feudal vormerken.
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Cloud Imperium Games hat nun darüber gesprochen, was Fans des MMORPGs Star Citizen in diesem Jahr erwarten können. Die Alpha 3.1 stellt dabei nur den Anfang dar.
Die Alpha 3.0 von Star Citizen läuft seit Ende vergangenen Jahres 2017. Doch Tester berichten von einigen Problemen wie nicht-optimierter Performance und Bugs. Daher arbeitet Cloud Imperium aktuell an einer neuen Version. Alpha 3.1 soll jede Menge Optimierungen und Bugfixes zu Star Citizen bringen.
Geplant ist die neue Version als Teil der Quartalsreleases Ende März 2018. Darüber hinaus wird das Balancing der Spielökonomie angepasst und auch die KI verbessert.
Jedes Quartal 2018 ein Release mit neuen Inhalten für Star Citizen
Ende Juni folgt dann der nächste große Release bei Star Citizen für dieses Jahr, welcher Basissysteme für Bergbau, das mobile Auftanken und Reparatur einführt. Zudem werden die Spieler die Möglichkeit bekommen, sich eigene Missionen zu erstellen. Es wird dann möglich sein, Söldner anzuheuern, Transportmissionen durchzuführen, Raumschiffe im All aufzutanken und einiges mehr. Der Juni-Release bringt darüber hinaus Verbesserungen der KI mit sich und soll für mehr Leben auf Raumstationen sorgen.
Im September geht es dann weiter mit der Einführung des “Object Container Streamings”. Damit sollen alle Objekte im Spiel als “Container” gehandhabt werden, die je nach Bedarf gestreamt werden. Dadurch wird die Speichernutzung optimiert und es führt dazu, dass das Stanton Sonnensystem mit noch mehr Objekten ausgestattet werden kann. Weiterhin optimiert der Release im September viele bestehende Systeme.
Weitere Missionen und noch mehr zu tun
Ende des Jahres folgt dann eine weitere Version, welche das Stanton-System noch weiter ausbaut, sodass die Spieler neue Orte erhalten, die sie erkunden können. Zudem sollen die Spieler ihre Rollen ausleben und ihre Karrieren weiter vorantreiben. Weitere Missionen, die ihr gemeinsam mit Freunden oder alleine erledigen könnt, geben euch noch mehr zu tun. Cloud Imperium Games will auf jeden Release bald noch näher eingehen.
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Noch warten die Fans des kommenden MMORPGs Camelot Unchained auf den Start der ersten Beta. Jetzt heuerte das Entwicklerstudio weitere Angestellte an.
Camelot Unchained ist ein PvP-MMORPG, das über Crowdfunding finanziert wird und der geistige Nachfolger zu “Dark Age of Camelot” werden soll. Weil viele DAOC-Fans seit Jahren auf sowas warten, ist das Interesse an Camelot Unchained hoch.
Das Studio hinter dem Spiel, City State, hat sich aber Großes vorgenommen und das zeigt sich immer wieder in der Verschiebung des Zeitplans. Fans warten seit Jahren auf den Start einer Beta: “BETA WHEN?” ist so eine Art Schlachtruf und Running-Gag um das Spiel geworden.
City State hat neue Leute eingestellt und sucht noch mehr Angestellte
Jetzt ist das Studio City State auf eine Rekrutierungs-Tour gegangen: Es sind einige Stellen ausgeschrieben. Einen Community-Manager und einen Senior Animator hat man schon neu verpflichtet.
Neue Angestellte bedeuten, dass es mehr zu tun gibt und wenn sich darunter ein neuer Community Manager befindet, dann kann das eigentlich nur heißen, dass die Entwickler mit einem erhöhten Aufkommen an Fragen aus der Community rechnen, wenn in Kürze die erste Beta des Onlinespiels Camelot Unchained startet.
Mit den neuen Mitarbeitern bereitet sich das Team jetzt also den baldigen Start der ersten Testphase vor.
Große Ankündigungen folgen
Neben dem Community Manager wurde auch ein Designer eingestellt, der sich um Animationen kümmert. Die Grafik des Spiels in Sachen Bewegung der Figuren wird also verbessert. Zudem sucht das Studio noch nach weiteren Mitarbeitern. Darüber hinaus soll es in Kürze eine Reihe von großen Ankündigungen geben. Viele Fans erhoffen sich darunter Neuigkeiten zum Start der Beta.
Spiel macht Fortschritte
Das Team gab außerdem bekannt, dass es gute Fortschritte macht und zwar in Sachen:
UI
den Fähigkeits-Buttons
dem schwebenden Text in Kämpfen
Bugs, die zu Verbindungsabbrüchen führten
Hinzu kommt, dass an neuen Animationen und weiteren Grafiken gearbeitet wird. Noch immer halten sich die Entwickler bedeckt, was den Start der Beta angeht.
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Es gibt jetzt Gameplay-Material aus New World, dem sagenumwobenen MMORPG, an dem Versandriese Amazon arbeitet. Das Spiel ist in der Zeit der „Entdeckung einer neuen Welt“ angesiedelt, hat aber wohl deutliche Mystery-Element.
Im Herbst 2016 hat der Versand-Riese Amazon angekündigt, an drei Spielen zu arbeiten. Die sollten alle in Richtung Multiplayer gehen und für die Streaming-Plattform Twitch geeignet sein, die Amazon gehört:
New World soll zu der Zeit spielen, als Amerika entdeckt wurde, im 17. Jahrhundert. New World soll aber mit übernatürlichen Elementen bestückt sein. Alles, von dem man damals dachte, dass es real sein könnte, würde auch real sein.
Leak zeigt angeblich Gameplay-Material aus neuem MMORPG New World
Im Subdreddit von New World tauchte wie aus dem Nichts ein etwa 25-sekündiger Leak mit diesem Gameplay-Material auf. Das beginnt ansatzlos mit einer Beschreibung, wie man in Gruppen zusammenarbeitet.
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Viel zu sehen ist nicht – nur das Versprechen, dass Leute zusammenarbeiten werden, um eine riesige Macht auszuüben: wirtschaftlich und militärisch. Die Grafik von New World sieht auf den ersten Blick ziemlich Standard aus, aber die Karte verspricht eine gewisse taktische Tiefe.
Roanoke weist in New World auf Mystery- und Horrorelemente hin
In einem Bildausschnitt ist „Roanoke“ zu sehen – das ist eine legendäre Kolonie, um die sich zahlreiche Mythen und Horrorgeschichten ranken. In Roanoke verschwanden 118 Siedler spurlos, nachdem die Kolonie für einige Jahre auf sich allein gestellt war. Man fand nur einen Baum mit der eingeritzten Inschrift “CROATOAN.” Seitdem ist Roanoke ein beliebtes Motiv in Horror-Storys.
Zu bedenken ist: Der Leak ist da im Subreddit ohne Kontext aufgetaucht. Man weiß im Moment nicht, wo der her ist und ob der „echt“ ist.
Die Fans sind sich aber einig: Wenn das ein Fake sein sollte, hat sich einer richtig Mühe gegeben. Nach Footage aus einem bekannten Spiel sehe das nicht aus.
Mal sehen, wann neue Informationen zu New World kommen! Aktuell sprechen vor allem zwei Sachen für das MMORPG:
Es hat ein neues, frisches Setting
und es ist von Amazon – an Geld sollte es da nicht mangeln.
Ein Schock für die deutsche Community von World of Warcaft. Der Streamer und Fanseiten-Betreiber Patrick Michalczak, bekannt als Vanion, ist tot.
Wie Vanion.eu mitteilt, ist der Gründer der Seite Patrick Michalczak am 2. Januar im Alter von 39 Jahren verstorben. Man macht keine Angaben über die Todesursache und bittet darum, Spekulationen darüber aus Respekt vor dem Verstorbenen und seiner Familie zu unterlassen.
Vanion.eu gebe die Meldung nur aus, weil schon Gerüchte und Falschmeldungen über den Tod von Michalczak kursieren.
Wie Buffed berichtet, wird Michalczaks Geschäftspartner Andreas Scholten die Seite Vanion.eu im Namen des Verstorbenen weiterführen.
Wir von Mein-MMO.de sprechen der Familie des Verstorbenen, seinen Freunden und Kollegen unser Beileid aus.
Vor zwei Wochen erst, kurz vor Weihnachten, haben Michalczak und Scholten in einem Podcast auf 8 Jahre Vanion.eu zurückgeblickt.
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Zocken und dafür Geld bekommen? Das geht! Als Streamer auf Twitch könnt Ihr Euer Einkommen aufbessern oder sogar den Lebensunterhalt bestreiten. Wir erklären Euch, was Ihr dazu braucht und haben sogar ein paar Tipps der Profis!
Was ist Streaming?
Unter Streaming versteht man das Wiedergeben von Aufnahmen in Echtzeit. Auf Twitch bedeutet das konkret: die Streamer spielen Videospiele, nehmen sich dabei auf und lassen andere durch direkte Videoverbindung dabei zusehen.
Was genau der Streamer dabei zeigt ist ihm selbst überlassen, solange er sich an die Regeln des Streaming-Dienstes hält. Shooter und Mobas gehören mit zu den beliebtesten Kanälen, aber auch Brett- und Rollenspiele werden von Streamern angeboten.
Die Plattform, auf der aktuell am meisten im Bereich Streaming passiert, ist Twitch. Twitch gehört Amazon, ist schon seit Jahren im Geschäft und der Platzhirsch des Gewerbes. Von kleinen Freizeit-Streamern bis hin zu großen Profi-Kanälen und sogar Firmen und Sendern findet Ihr hier alles.
Wie werde ich Streamer auf Twitch?
Um Eure Karriere auf Twitch zu starten, braucht Ihr 5 Dinge:
Einen Twitch-Account
Eine Streaming-Software
Einen Rechner mit Gaming-Zubehör
Eine gute Internet-Leitung
Eine Idee
Den Account, die Software und die Idee bekommt Ihr kostenlos – für den Rest müsst Ihr vermutlich in die Tasche greifen. Aber es ist schließlich eine Investition, die sich früher oder später auszahlen soll.
Zocken und dafür Geld kriegen – der Traum vieler Spieler.
An diesem Punkt sei gesagt: Erfolgreich zu streamen ist Arbeit! Wenn Ihr nur ein wenig daddeln und das ein paar Leuten zeigen wollt, reicht normale Hardware vollkommen aus. Wollt Ihr aber professionell streamen, bedeutet das, dass Ihr teilweise sehr teure Peripherie und die Bereitschaft braucht, Arbeit hineinzustecken.
Egal, ob Ihr nur als Freizeit-Streamer anfangen wollt oder eine Streaming-Karriere anstrebt, die Anfänge sind gleich und klein, bis zum ersten Erfolg. Mit unseren Tipps wird der Einstieg leichter, und Ihr bekommt eine Übersicht dessen, was Euch erwartet.
Einer, der es geschafft hat: Kripparian.
Internet-Verbindung – Kein Neuland für Streamer
Das wichtigste Werkzeug für einen Streamer ist seine Leitung. Selbst mit dem besten PC hat man keine Chance auf Erfolg, wenn der Stream nicht stabil läuft oder gar nicht erst zustande kommt. Die Investition in eine ausreichende Leitung immer der erste Schritt.
Ihr müsst dabei nicht auf die Geschwindigkeit achten, die der Anbieter für den Download zur Verfügung stellt, sondern auf den Upload. Denn je besser der Upload, desto besser die Qualität des Videos, das den Weg zu Twitch findet.
Hier gibt es grob drei Werte, an denen Ihr Euch orientieren könnt:
Absolutes Minimum: 3,5MBit Upload. Mit dieser Menge an Daten könnt Ihr mit simpelster Qualität streamen und Euch an das Streamer-Feeling herantasten. Erwartet damit jedoch keine überragenden Streams.
Der Durchschnitt: 6MBit Upload. Mit 6MBit bietet Ihr Euren Zuschauern ein angenehmes Bild, das selten hängt und bei dem das Zusehen auch nach einiger Zeit noch Spaß macht. Der Upload ist bei Twitch ohnehin auf 6MBit beschränkt. Alles darüber dient jedoch als Puffer für kurze Aussetzer, damit die Qualität durchgehend hoch bleibt.
Die Profi-Leitung: 10MBit oder mehr Upload. Ab 10MBit könnt Ihr das volle Potential eines jeden Rechners ausschöpfen und Euren Zuschauern die beste Qualität liefern. Zudem könnt Ihr auch “Business-Leitungen” bestellen, die besonderen Support von den Providern erhalten. In der Regel habt Ihr dabei einen Anspruch auf die Beseitigung einer Störung innerhalb von 24 Stunden.
Eine schnelle Verbindung ist Pflicht, wenn Ihr streamen wollt!
Einen Twitch-Account erstellen und einrichten
Einen Account bei Twitch zu erstellen, ist einfach: Ihr besucht die Website www.twitch.tv und navigiert zu der Schaltfläche “Anmelden” (“Sign Up”) rechts oben. Im darauf folgenden Pop-Up müsst Ihr Euch lediglich einen Benutzernamen und ein Passwort überlegen und eingeben, mit Eurem Geburtsdatum und der Mailadresse abschließen und fertig! Der Account ist erstellt.
Nach der Erstellung geht es sofort damit los, dass Ihr 3 Spiele aussuchen wollt, die Ihr mögt. Diese sind jedoch nur wichtig, um Euch Streamer vorzuschlagen, die Euch eventuell interessieren. Wählt die Spiele aus und bestätigt die Auswahl, um zur eigentlichen Website zu kommen.
Hier navigiert Ihr über das Drop-Down-Menü rechts neben Eurem Namen in der rechten oberen Ecke zum Punkt “Dashboard”. Von hier aus verwaltet Ihr das gesamte Streaming-Profil, vom Titel des Streams bis zu den Einstellungen des Chats.
Streaming-Software
Nachdem Ihr den Account bei Twitch erstellt und eingerichtet habt, braucht Ihr eine Software, die auch das zeigt, was Ihr zeigen wollt. Es gibt viele gängige Programme dafür, wie etwa “XSplit”, “Bebo” oder “Open Broadcaster Software“, kurz “OBS”.
Welches der Programme Ihr nutzen wollt, liegt letztendlich bei Euch. Sie bringen alle in etwa die gleichen Funktionen mit und funktionieren auch ähnlich. OBS ist eine kostenlose Open-Source-Software, die auch unsere Autorin Leya für die Streams nutzt.
Die Homepage der OBS.
Um OBS überhaupt mit eurem Twitch-Account zu verbinden, braucht Ihr Euren “Stream-Schlüssel”. Diesen findet Ihr, wenn Ihr in Eurem Twitch-Dashboard links auf “Einstellungen” klickt. In dein Einstellungen findet Ihr ganz oben den Link “Stream-Schlüssel”.
Ein Klick auf diesen sowie den Button “Schlüssel anzeigen” gibt eine Warnung aus, den Schlüssel niemals zu teilen und zeigt ihn schließlich an. Kopiert die lange Zeichenfolge und fügt sie bei OBS unter “Datei”, “Einstellungen”, “Stream” bei “Streamschlüssel” ein. Ihr könnt OBS nun nutzen, um einen Videostream auf Twitch zu übertragen.
OBS richtig einstellen
Der nächste Schritt sollte sein, Eure Einstellungen zu Audio, Video und Verbindung vorzunehmen. Vieles davon hängt von Eurer persönlichen Präferenz und Euren technischen Möglichkeiten ab. Es gibt aber einige Richtwerte.
Einstellungen/Ausgabe
Videobitrate: 3000-3500 für 1080p (Full HD), 1800-2500 für 720p (HD)
Codierer: Software (x264)
Audiobitrate: 128 Hz
Einstellungen/Video
Basis (Leindwand) Auflösung: Nutzt immer die native Auflösung des Monitors, auf dem Ihr das Spiel abgreift (gängig ist 1920×1080)
Ausgabe (skaliert) Auflösung: Der Basis-Wert um den Faktor 1,5 herunterskaliert (bei unserer Basis-Auflösung also 1280×720)
Übliche FPS-Werte: Hier sind 60 (bzw. 59.94) die Werte, die die beste Qualität liefern. Dafür sollte jedoch die Auflösung 720p betragen, da 1080p auf 60FPS ohne sehr teure Hardware oder einen zweiten Rechner unmöglich zu erreichen ist. 720P auf 60FPS liefert eine bessere Qualität als 1080p auf 30Hz.
Einstellungen/Audio
Die Einstellungen hier sollten bereits alle stimmen. Prüft, ob die Geräte alle den Standard Eures Rechners anzeigen bzw. die Geräte, die Ihr nutzen wollt.
Einstellungen/Hotkeys
Hotkeys sind optional, jedoch eine praktische Möglichkeit, schnell auf Aktionen zuzugreifen. Empfehlenswert ist, einen Hotkey für das starten und stoppen des Streams sowie einen Push-to-Mute-Button festzulegen. Spätestens beim ersten Niesen dankt es Euch die Community.
Habt Ihr alles nach Euren Vorlieben eingestellt, müsst Ihr OBS nur noch eine Quelle geben, um sie zu streamen. Geht dazu zurück zum Hauptfenster und klickt links unten bei “Szene” auf das große Plus (Szene hinzufügen). Gebt ihr einen beliebigen Namen, mit dem Ihr sie gut identifizieren könnt.
Der Szene weist Ihr nun über “Quellen” eine Quelle zu, die sie darstellen soll. Mit einem Klick auf das Plus dort könnt bekommt Ihr ein Drop-Down-Menü, aus dem Ihr für das zu streamende Spiel ein von drei Einstellungen aussuchen könnt:
Bildschirmaufnahme (Display Capture): Nimmt den gesamten Inhalt des Monitors auf. Nützlich bei einem Setup mit mehreren Monitoren, wenn das Spiel den gesamten Bereich von einem einnimmt.
Fensteraufnahme (Window Capture): Bestimmt ein Fenster, dessen Inhalt abgegriffen wird. Für Spiele, die im (maximierten) Fenstermodus gespielt werden die angenehmere Lösung.
Spielaufnahme (Game Capture): Bestimmt aus einer Liste aktiver Prozesse das Spiel, das wiedergegeben werden soll. Angenehm, aber manchmal umständlich.
So sieht die Fensteraufnahme eines Browsers mit einer super Website aus.
Hardware und Peripherie – was zum Zocken reicht, reicht nicht immer zum Streamen!
Um all die Theorie des Streaming auch in die Praxis umsetzen zu können, braucht Ihr die richtigen Utensilien dafür. Neben Geräten wie der Maus und der Tastatur, um die Spiele ordentlich zu zocken, müsst Ihr Euch auch irgendwie mit der Community verständigen können.
Um praxisnahe Tipps geben zu können, haben wir uns mit drei deutschen Streamern unterhalten, die ihren Lebensunterhalt mit Streaming bestreiten können: Cirouss (Overwatch und diverses), TheEnclase (Hearthstone und PUBG) und Cillidbaaang (Rainbow Six: Siege und Call of Duty: World War II).
Cirouss hat sich mit der Arbeit als Caster für Overwatch immer mehr Bekanntheit erarbeitet – bis Streaming für ihn zum Beruf wurde.
Webcams:
Cirouss nutzt die Logitech Brio. Gängig sind jedoch bei vielen Streamern auch die Logitech C920 und die C922. Im High-End-Bereich des Streamings kommen auch Spiegelreflexkameras im Wert von bis zu 2500€ zum Einsatz.
Enclase streamt schon seit seinem ersten Tag ohne eine Webcam – und zieht dennoch jedes Mal mehrere hundert Zuschauer an. Wenn das Charisma ausreicht, ist also eine Webcam keine Pflicht, macht den Einstieg jedoch leichter.
Cillidbaaang setzt auf die Razer Kiyo. Die Kamera des Gaming-Giganten bringt mit einem Lichtring den Vorteil, dass sie direkt eine Beleuchtung mitbringt und so eine bessere Effektqualität liefert. Sie ist sowohl für den Anfang als auch für Profis geeignet.
Mit einer Webcam zeigt Ihr Euch in Eurer ganzen Pracht!
Bei der Aufnahme der Stimme sind sich alle drei einig: Für den Anfang reicht es vollkommen aus, mit einem Gaming-Headset zu streamen, das eine ordentliche Qualität für die Stimme bietet. Enclase nutzt ein solches noch heute für erfolgreiche Streams.
Cirouss und Cillid setzen dagegen auf professionelle Großmembran-Mikrofone und empfehlen generell Mikrofone mit XLR-Anschluss, sobald Ihr bekannter und größer werdet. Wenn Ihr einen zweiten Rechner einbindet, solltet Ihr zudem in ein Mischpult investieren, um Musik, Spiele-Sound und Mikrofon steuern zu können.
Besonders wichtig für die Soundqualiät ist, auf USB-Headsets zu verzichten. XLR-Anschlüsse erzielen immer das bessere Ergebnis. Cillid empfiehlt zudem für den Anfang ein kleines Mischpult sowie eine Soundkarte für bessere Qualität.
Ein gutes Mikrofon steht selbst beim streamen selten im Weg. Es gehört eben dazu.
Rechner:
Ein guter Rechner kann einen ordentlichen Stream für den Einstieg alleine stemmen. Auch hier stimmen die drei deutschen Streamer überein. Wichtig ist jedoch, dass der PC mit 16-32GB RAM sowie einem starken Prozessor (8 Kerne sind empfehlenswert) ausgestattet ist. Mit einem PC im High-End-Bereich erzielt Ihr sogar ohne zweiten Rechner extrem gute Ergebnisse.
Sollte das Streamen irgendwann vom Hobby zum Beruf werden, gewährleistet die Anschaffung eines zweiten Rechners die beste Qualität. Die Rechner werden durch eine Capture Card miteinander verbunden. Dabei ist bei den Rechnern auf Folgendes zu achten:
Gaming-Rechner
muss das zu streamende Spiel im Idealfall mit 144Hz darstellen können
starke Grafikkarte (mindestens Nvidia GeForce 1070 oder AMD RX 480)
mindestens 8GB RAM
Streaming-Rechner
muss die meiste Streaming-Arbeit bewältigen
mindestens 16GB, besser 32GB RAM
starker Prozessor, um viele Quellen gleichzeitig abzugreifen und darzustellen
grundlegende Grafikakrte (GeForce 1060 ist ausreichend)
An zwei Bildschirmen führt beinahe kein Weg vorbei. Den einen benötigt Ihr für das Spiel, den anderen für den Chat. Alternativ könnt Ihr Euer Smartphone nutzen, um auf die Community zu achten. Praktischer ist jedoch der zweite Bildschirm. Mehr Monitore sind für den Anfang und auch für später nur bedingt notwendig.
Das Setup von Cillidbaaang – mehrere Monitore sind für die Übersicht sehr hilfreich.
Ein Rechner und die passende Peripherie ist aber noch nicht alles, was Ihr braucht, um erfolgreich ins Streaming einzusteigen und auch mit Freude daran dranzubleiben.
Für einen praktischen Einblick in den Beruf findet Ihr hier unser Interview mit drei professionellen, deutschen Streamern: Cirouss, Enclase und Cillidbaaang.
Der Schritt zum Erfolg: Im Gespräch mit professionellen Streamern
Zum Streamen gehört mehr als nur Hardware und das grundlegende Verständnis von Twitch. Um Streamer zu werden müsst Ihr Euch auf den Beruf einstellen können. Damit wir Euch ein wenig Hilfestellung geben können, haben wir uns mit drei deutschen Streamern unterhalten, die ihren Lebensunterhalt mit Twitch bestreiten.
Cirouss: Der nette Nachbar mit dem man gerne abhängt
Cirouss ist ein Streamer, der sich vor allem auf Shooter und Community-Spiele spezialisiert hat. Mit zahlreichen Community-Events, Casts von Turnieren und viel Engagement im deutschen eSports zieht er vor allem ein kompetitives Klientel an.
Seine Karriere im Streaming begannt eigentlich als Shoutcaster und mit dem beiläufigen Streamen von Guild Wars 2 und HEX: Shards of Fate. Er wurde in letzter Zeit durch Overwatch, Destiny 2 und Escape from Tarkov bekannter.
Cillidbaaang bietet seinen Zuschauern ebenfalls hauptsächlich Shooter, ist aber auch für die Musik auf seinem Stream bekannt. Für einige Zuschauer ist sie da gewisse Extra, das ihn zu ihren Favoriten macht.
Er begannt mit Call of Duty: Advance Warfare und bietet in jüngster Zeit vor allem Call of Duty: World War II und Escape from Tarkov neben seinem Hauptspiel RainbowSix: Siege.
Cillidbaaang auf der TwitchCon, einem Event speziell für Twitch-Partner und Fans.
TheEnclase: Ein König für ein Reich voller Wombats
TheEnclase ist ein alter Hase im deutschen Streaming. Neben dem Ehrgeiz beim Spielen ist für seinen Stream besonders sein Auftreten wichtig. Seine schroffe Art und sein schwarzer Humor haben eine Community angelockt und aufgebaut, die den Wombat als Wappentier für sich beanspruchen.
Die “Wombatarmee” verspürt eine tiefe Hassliebe zu ihrem “König” und unterstützt ihn deswegen bei (fast) allem, was er plant – obwohl er nie sein Gesicht zeigt. Mit seinem einzigartigen Charakter zielt er vor allem auf Unterhaltung ab, welche er bei Hearthstone als seinem Hauptspiel gerne in den Vordergrund stellt.
Diese drei Streamer unterhalten ihre Zuschauer auf vielfältige und unverwechselbare Art und Weise. Sie haben allerdings gemein, dass sie selbständig sind und viel Wert auf Nähe zur Community legen. Durch ihre unterschiedliche Zeit auf Twitch und ihre durchschnittliche Anzahl an Viewern bieten sie einen guten Schnitt durch das Wachstum als Streamer.
Unsere Fragen an die Streamer
Um als Streamer Erfolg zu haben genügt es nicht, einfach sein eigenes Gameplay der Welt zu zeigen und zu warten, bis Leute es ansehen. Ihr müsst “das gewisse Etwas” mitbringen, das die Leute dazu bringt, Euch unterstützen zu wollen. Im Gespräch haben uns die Streamer ihre eigenen Ansichten mitgeteilt und ein paar Tipps für Streaming-Neueinsteiger:
Das Herz des Streams – Was macht den Erfolg eines Streamers aus?
TheEnclase: “Einfach durchziehen, nehme ich an. Bin aber auch der Meinung, dass viele einfach nicht fürs Streamen gemacht sind – wie bei jedem ‘Beruf’ oder ‘Hobby’.
Wenn man es also nicht aushält, 8 oder auch mal 24 Stunden am Stück zu spielen, wenn man kein gutes Auge für den Chat hat und wenn man am Anfang auf den Viewer-Count schaut und sich davon entmutigen lässt, nur wenig Progress zu machen … dann sollte man es gleich lassen.
Als Streamer sollte man halt entweder ein Spiel extrem gut drauf und/oder eine besondere Persönlichkeit haben. Wenn beides nicht da ist, wird es in den meisten Fällen auch keinen Erfolg geben … Weshalb auch, bei der Masse an Streamern heutzutage?”
Die Wombat-Grafik des “Wombat-Königs” Enclase. Auch treue Zuschauer werden im Stream verewigt.
Cirouss: “Spaß am Streamen haben und NIEMALS aus der Intention heraus anfangen, dass man mit Streaming mal Geld verdient!”
Cillidbaaang: “Es gibt zwei Sorten von Streamern: Die Entertainer und die Pro-Gamer. Die Leute schauen Entertainern zu, um unterhalten zu werden. Entertainer müssen auf den Chat achten und interaktiv sein. Pro-Gamer müssen lediglich gutes Gameplay bieten, von ihnen wollen die Leute lernen.
Die wichtigsten Dinge für Entertainer wie mich sind Multitasking, um gleichzeitig Entertainer und Spieler zu sein, und Spaß an dem, was man tut. Man sollte nicht zu Streamen beginnen, um damit reich zu werden, sondern weil man Spaß an der Sache hat. Wenn es dann läuft, kommt der Erfolg mit etwas Glück von alleine.
Für Neueinsteiger empfehle ich eines von zwei Konzepten: Sei du selbst oder sei jemand anderes. Aber sei eine Persönlichkeit. Wenn Ihr Euch dazu entscheidet, eine fiktive Person zu verkörpern, dann steht dazu, aber macht es klar. Hauptsache, Ihr seid Euch (oder dem Charakter) treu und habt Wiedererkennungswert.”
Mit welchem Spiel hast du angefangen, und wie wichtig ist die Wahl des Contents für Neueinsteiger?
TheEnclase: “Duel of Champions. Jeder soll spielen, was er kann am Anfang bzw. woran er Spaß hat. Die Topspiele haben natürlich viel Konkurrenz – dafür aber auch mehr potentielle Zuschauer. Nimmt sich nicht so viel, denke ich … In kleineren Spielen ist es eventueller einfacher, ‘ne Start-Community aufzubauen.”
Cirouss: “Ich habe damals mit Guild Wars 2 – wie die meisten aus einem Zufall heraus angefangen zu streamen. Die Wahl des Contents ist eine persönliche Sache. Jeder sollte das streamen, woran er Spaß hat und was man selbst für das Richtige hält.”
Cillidbaaang: “Ich habe mit Call of Duty: Advanced Warfare angefangen. Für den Anfang, als kleinerer Streamer, ist es hilfreich, das zu spielen, was gerne geschaut wird, wenn man sofort voll einsteigen will. Ansonsten… das zocken, was Laune macht. Einem Streamer zuzuschauen, der Spaß am Game hat und das vermittelt, ist immer lustiger, als bei einem gelangweilten Wannabe zu sitzen.”
Destiny war zuletzt ein Spiel, bei dem viele Streamer einen Einstieg wagten. Auch für bestehende Streamer, wie etwa Cirouss bedeutete das Spiel einen Bekanntheitsschub.
Was waren deine ersten Erfolge? An welchem Punkt konntest du sagen: Mit Streamen kann ich mein Geld verdienen?
TheEnclase: “Mhh … Ich hatte von Anfang an ziemlich Erfolg. War einer der besten Spieler in Duel of Champions, was ein ziemlich kleines Game war. Innerhalb weniger Tage hat sich ‘ne erste Community gebildet, damals noch auf englisch.”
Cirouss: “Erfolge hat man im Streamen immer wieder, manchmal kleinere Sachen und manchmal größere wie z.B. die Twitch Partnerschaft. Bei mir waren es die kleinen Dinge, die sich aneinandergereiht haben und immer größer wurden. Eher ein Prozess, der mich dazu brachte.”
Cillidbaaang: “Ich habe als Youtuber angefangen. Das wurde mit aber irgendwann zu langweilig, da es keinerlei Interaktion mit der Community gab. Genau die Interaktion war dann irgendwann für mich der Grund, anzufangen und der Erfolg, den ich dabei hatte, machte mich zum Streamer.”
Einige Streamer lassen ihre Community am Erfolg teilhaben – Bei Enclase gibt es limitierte Sammelprodukt ezu gewinnen.
Was hat dich dazu gebracht, deinen Lebensunterhalt wirklich mit Streamen zu bestreiten?
TheEnclase: “Keine Ahnung. Wurde halt immer mehr und irgendwann hat es gereicht… war nicht wirklich geplant.”
Cirouss: “Der Punkt, als ich 400 Subscriber zum ersten mal überschritten habe und es konstant gut lief, war für mich ausschlaggebend, um Streamen als Vollzeit-Möglichkeit umzusetzen.”
Cillidbaaang: “Offen gesagt: Glück. Ich hatte als einer der ersten Spieler in Deutschland einen Beta-Key für RainbowSix: Siege und das Equip zum Streamen. Ich hatte das richtige Gefühl für das richtige Spiel zur richtigen Zeit und die Motivation, mein Vorhaben durchzuziehen. Den Killer-Instinkt sozusagen.”
Auch bei Twitch will Geld verdient werden – Streamen ist Arbeit.
Mit diesen Tipps habt Ihr nun alles an der Hand, um selbst Streamer zu werden. Ihr braucht nun nur noch die Motivation und den Mut, einfach anzufangen!
Bungie spricht über die Raids in Destiny 2. Möglicherweise kämpfen wir bald nur gegen einen dicken Boss – ohne Adds, ohne bestimmte Mechaniken.
Joe Blackburn ist der Raid-Team-Lead von Destiny 2, also der Raid-Chef bei Bungie. Bereits vor wenigen Tagen erklärte er in einer Reihe von Tweets, worauf es bei Destiny-Raids ankommt: Nämlich auf die richtige Positionierung und den Blickwinkel während eines Kampfs. In einem First-Person-Shooter spiele daher das Design der Umgebung eine bedeutende Rolle.
Nun plauderte Blackburn erneut einige Infos zu den Raids in Destiny aus. Er habe in den Foren viel Kritik gelesen, dass alle bisherigen Raid-Boss-Begegnungen stets nur kurzzeitige Damage-Phasen auf den Boss zulassen. Warum nicht mal ein Kampf mit “permanenter Damage-Phase”, bei dem man pausenlos auf den Boss ballern kann?
Wenn man einen solchen Raid-Kampf designt, dann muss er auch Spaß machen
Laut Blackburn habe man schon Prototypen solcher Kämpfe getestet, jedoch kommen sie alle mit demselben Kernproblem: Es mache einfach keinen Spaß, ständig auf dasselbe Ziel zu schießen.
Es gebe Gegenstimmen, dass dies in anderen Online-Spielen ja auch funktionieren würde. Als Beispiel nennt er WoW, bei dem DPS-Boss-Kämpfe Spaß machen. Jedoch gibt es große Unterschiede zwischen traditionellen MMOs und Destiny:In traditionellen MMOs hänge vieles davon ab, dass man die richtigen Tasten zum richtigen Zeitpunkt drückt. Wann setze ich die Fähigkeit ein, wann nehme ich den Trank zu mir? In dem FPS Destiny fallen solche Elemente heraus. Hier drückt man immer wieder dieselbe Schusstaste, sobald man sein Ziel vor Augen hat.
Der Spaß und die Herausforderung bei First-Person-Shootern liegen hingegen darin, die Ziele schnell zu wechseln, sie anzuvisieren und neue, bessere Positionen für neue Kampfsituationen zu finden.
Die simple Idee, einen Boss in die Mitte zu setzen, auf den sechs Hüter vier Minuten lang draufballern, funktioniere daher nicht. Dies sei der Grund, weshalb es bei den Bossen
Damage-Phasen
und Phasen, in denen der Boss immun ist und man neue Ziele anvisieren darf,
gebe. Die wenigen Sekunden, in denen der Boss verwundbar ist, fühlen sich dann gleich viel intensiver an.
Die Idee eines reinen DPS-Kampfs ist dennoch nicht vom Tisch. Blackburn schreibt, dass ihn die Herausforderung nach wie vor reize, einen Kampf zu kreieren, bei dem sechs Hüter mit nur einem Boss allein in einem Raum sind. Es gibt keine Adds und keine “falsche Zeit”, auf den Boss zu schießen. Aber wenn Bungie so etwas macht, dann will Blackburn, dass die Hüter diesen Kampf auch lieben.
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Ein User fragte in den Kommentaren, wo man den Entwicklern Design-Ideen für den “Ein Boss, keine Adds, 6 Hüter”-Kampf zukommen lassen könne. Daraufhin meinte Blackburn, dass er sich jede Design-Idee für einen Boss oder eine Aktivität auf der Reddit-Startseite ansehe. Die Herausforderung liege dann darin, eine Idee im Spiel umzusetzen.
PUBG ist euch zu seicht? Dann solltet ihr vielleicht ein Auge auf den kommenden Online-Shooter Escape from Tarkov (PC) werfen. Wir stellen bei “Was ist Escape from Tarkov” die Kampfsimulation für den PC vor, die mehr als nur Survival-Shooter sein will.
Momentan scheint sich der Gaming-Trend hin zu immer größeren Herausforderungen zu bewegen. Die Spieler sollen sich wieder intensiver mit Spielmechaniken beschäftigen, nicht mehr alles geschenkt bekommen, sondern hart für Erfolge arbeiten und auch wieder das Gefühl erhalten, dass ihre Spielfigur Gefahren ausgesetzt ist und es kein Spaziergang wird, gegen Mitspieler zu kämpfen.
Hardcore und Realismus
Eine solche Hardcore-Spielerfahrung will Escape from Tarkov bieten. Der Online-Shooter des russischen Studios Battlestate Games befindet sich aktuell in der Closed Beta. Eine Open Beta steht kurz bevor, ein Termin wird noch genannt. In eine Schublade drängen lassen wollen sich die Entwickler nicht und auch ein Vergleich mit ähnlichen Spielen ist nicht erwünscht. Denn Escape from Tarkov ist nicht einfach ein Hardcore-PUBG mit MMORPG-Elementen, es ist ein eigenständiges Produkt.
Die Story spielt in der nahen Zukunft. Die russische Stadt Tarkov wurde aufgrund eines Konflikts abgeriegelt. Mehrere Söldnergruppen kämpfen in den Straßen um die Vorherrschaft. Plündernde Scavenger suchen nach verwertbaren Dingen und wollen ein Stück des Kuchens abhaben. Ihr gehört entweder der Privatarmee BEAR, den Söldnern von USEC oder den Scavs an, die im Prinzip Zivilisten sind, die sich zu Gruppen zusammenrotten und für Chaos sorgen. Euer Ziel lautet: Flieht aus Tarkov! Doch das ist leichter gesagt, als getan.
Tarkov ist in mehrere Zonen, beziehungsweise Spielgebiete, eingeteilt. Durch diese Gebiete müsst Ihr Euch hindurchkämpfen. In jedem Gebiet gilt es, bestimmte Aufgaben zu erfüllen und zu überleben, um so das nächste Gebiet zu erreichen und schließlich irgendwann die Stadt verlassen zu können. PvP steht dabei an oberster Stelle, denn bei Escape from Tarkov handelt es sich um einen kompetitiven Shooter. Natürlich ist es möglich, euch auch mit anderen Spielern zusammenzuschließen, doch im Grunde wisst ihr nie, wem ihr trauen könnt und jede Begegnung mit einem Mitspieler kann in einem Feuergefecht enden.
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Escape from Tarkov ist in mehrere Features eingeteilt:
Survival – Überlebt in jedem Spielgebiet und sucht nach besserer Ausrüstung
Taktische Kämpfe – Hier ist nicht nur simples Ballern gefragt, Deckung und Zielen ist essentiell
Modifikation – Eure Ausrüstung – vor allem die Waffen – könnt ihr mit vielen Mods individualisieren
Charakterverbesserung – Euer Held verfügt über Skills, die ihr erhöhen könnt
Handel – Loot verkauft ihr bei Händlern oder werdet selbst zu einem Händler
Basis – Als Rückzugsort dient eure Basis, die ihr immer weiter ausbaut
Escape from Tarkov: Survival
In Sachen Survival ist es nötig, dass ihr stets vorsichtig agiert. Jeder Schritt könnte euer letzter sein, wenn sich Feinde im Gebüsch verstecken und euch auflauern. Escape from Tarkov setzt auf jede Menge Realismus. Das fängt schon bei der Interaktion mit der Spielwelt an. Benutzt ihr beispielsweise einen Lichtschalter, dann erhellt ihr damit zwar einen Raum, was euch dabei hilft, Beute besser zu finden, das Licht kann aber auch andere Spieler anlocken, die euch ans Leder wollen. Loot zu sammeln dauert seine Zeit, in der ihr schutzlos sein.
Hinzu kommt, dass jeder Treffer zum Tod führen kann, selbst ein Streifschuss. Verletzungen müssen schnell behandelt werden, da ihr verbluten oder sich eine Wunde entzünden könnte. Vergiftungen sind ebenfalls möglich. In ein Gebäude stürmen und ballern bringt euch also nicht zum Ziel. Außerdem müsst ihr essen und trinken.
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Die Kämpfe laufen taktisch ab. Schleichen ist angesagt und am besten nutzt ihr ein Zielfernrohr, um Gegner schon aus der Ferne entdecken zu können. Die Umgebung muss berücksichtigt werden. Wer könnte sich wo verstecken? Wo könntet ihr in Deckung gehen? Da jeder Treffer den Tod eurer Spielfigur bedeuten kann, ist es wichtig, den nächsten Schritt gut zu überlegen.
Im Team solltet ihr euch stets absprechen und euch für jede Aktion einen ausgeklügelten Plan überlegen. Eure eigene Geschicklichkeit spielt beim Zielen und Treffen eine größere Rolle als die Skills, die eigentlich nur einen kleinen Boost geben.
Modifikation
Die Mods für eure Ausrüstung – allem voran für die Waffen – sind enorm vielfältig. Es ist möglich, jede Waffe zu individualisieren. Und das betrifft nicht nur ihr Aussehen, sondern auch bei der Funktion. Welchen Schalldämpfer wollt ihr nutzen? Welcher Lauf ist gut geeignet?. Dies kann sich auf die physikalisch korrekt berechnete Ballistik der Geschosse auswirken und damit auch auf eure Trefferwahrscheinlichkeit oder die Überhitzung der Waffen.
Die Entwickler von Escape from Tarkov möchten, dass eure Waffen zu einem Teil des Charakters werden. Ihr sollt euch mit euren Waffen genauso identifizieren können, wie mit eurer Spielfigur. Die Waffen wurden dabei den Originalen so gut wie möglich nachempfunden, wozu sich das Team sogar Hilfe eines Militärexperten holte.
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Escape from Tarkov ist kein klassischer Shooter, in dem eure persönliche Fähigkeit im Umgang mit Maus und Tastatur entscheidet. Es gibt zwar jede Menge Skills, die ihr mit der Zeit durch Nutzung verbessert. Allerdings nicht in einem Maß wie bei MMORPGs. Ihr könnt nicht plötzlich deutlich besser mit einem Gewehr umgehen, nur weil ihr diesen Skill erhöht. Skills sollen eine kleine Unterstützung sein und euch zeigen, dass ihr etwas dazu gelernt habt.
Hinzu kommt, dass ihr eure Skills auch wieder verliert, wenn ihr sie eine eine Weile nicht nutzt. Wollt ihr sie dann erneut lernen, geht das aber deutlich schneller. Skills gibt es in verschiedenen Kategorien:
Physical – Diese Fertigkeiten erhöhen etwa eure Lebenspunkte oder eure Ausdauer ein wenig
Mental – Fähigkeiten wie Aufmerksamkeit oder Stressresistenz sind hier zu finden
Combat – Hier erhöht ihr Skills für verschiedene Waffen und auch den Umgang mit Granaten etc.
Practical – Wie gut ihr etwa handelt, hacken, euch unbemerkt bewegen oder Schlösser knacken könnt, wird in dieser Kategorie bestimmt
Special – Hier findet ihr Fertigkeiten, die speziell für Mitglieder der einzelnen Fraktionen gelten
Handel
Handel spielt in Escape from Tarkov eine wichtige Rolle. Händler sind sowohl NPCs als auch die Spieler selbst. Alles, was ihr in den Spielgebieten findet, aber nicht braucht, könnt ihr bei diesen Händlern verkaufen. Oder ihr stöbert deren Sortiment durch, um eine bessere Waffe zu finden. Je nachdem, wie ihr mit den Händlern umgeht, machen diese euch bessere oder schlechtere Preise.
Seid ihr selbst Händler, dann kaufen andere Spieler bei euch ein. Dabei müsst ihr darauf achten, dass ihr immer ein großes Sortiment besitzt und faire Preise anbietet. Denn sonst schauen sich die Mitspieler bei der Konkurrenz um. Auf einem gesonderten Flohmarkt findet ebenfalls Handel statt. Eure Handelskills bestimmen mit, wie gut ihr Ware verkaufen oder kaufen könnt.
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Eine Basis ist wichtig, denn hier hin zieht ihr euch zurück, um euch auszuruhen und eure Beute zu verstauen. Euer Unterschlupf ist zu Beginn nichts weiter als ein alter Bunker. Diesen baut ihr mit der Zeit immer weiter aus, um etwa anhand einer Wasseraufbereitungsanlage an frisches Wasser zu kommen oder selbst Verbandsmaterial in einem medizinischen Lager herzustellen. Zudem ist das Lager wichtig, um dort Ausrüstung zu verstecken, für den Fall, dass ihr das Zeitliche segnet und eure Leiche ausgeraubt wird.
An Werkbänken craftet ihr Munition und modifiziert eure Waffen. Je nachdem, mit welchen Modulen ihr eure Basis ausbaut, bringt euch das bestimmte Boni ein. Module könnt ihr im Verlauf eurer Abenteuer finden/freischalten. Allerdings ist es nötig, die Basis am Laufen zu halten. Etwa, mit einem Stromgenerator, für den ihr immer wieder Benzin finden müsst.
Wie kann man bei Escape from Tarkov jetzt einsteigen und spielen?
Wie unschwer zu erkennen ist, handelt es sich bei Escape from Tarkov um ein komplexes Spiel. Die Entwickler zielen bewusst auf Spieler ab, die eine Hardcore-Erfahrung mit großen Herausforderungen wünschen. Dennoch soll es auch Einsteigern möglich sein, mitzuspielen. Hierfür plant das Team gerade spezielle Einsteiger-Server. Hinzu kommt, dass die Skills keine besonders große Auswirkung auf die Spielfigur haben, sodass es im Prinzip ein Neusteiger auch mit einem Veteranen aufnehmen kann.
Seid ihr also auf der Suche nach einem Spiel, das euch mehr fordert, als PUBG oder Overwatch, dann solltet ihr Escape from Tarkov im Auge behalten.
Noch befindet sich das Spiel in der Beta und viele der genannten Features sind noch nicht eingebaut. Darunter etwa der Handel mit Spielern oder die Basis sowie Vergiftungen und so weiter. Wir haben in unserer Preview natürlich das gesamte Spiel beleuchtet, wie es im finalen Zustand aussehen soll und nicht nur den jetzigen Stand der Beta betrachtet.
Mitspielen könnt ihr schon jetzt, wenn ihr euch anhand des Shops ein Preorder-Paket mit Zugang zur Beta kauft. Der Release des Spiels ist momentan nur für PC geplant. Je nachdem, wie die bald startende Open Beta verläuft, können wir eventuell noch 2018 mit einem offiziellen Start rechnen. Der Online-Militär-Shooter setzt auf ein Buy2Play-Modell. Die Entwickler halten nichts von Pay2Win und Free2Play.
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Als die gefloppte 1.0-Version von Final Fantasy XIV (PC, PS4) vor fünf Jahren offline genommen wurde, hätte wohl kaum jemand erwartet, dass sich das Spiel zum Anfang von 2018 zu einem der stärksten Abo-pflichtigen MMORPGs auf dem Markt entwickeln würde. Die Einnahmen sind so hoch wie nie und die Zahlen der aktiven Spieler klettern langsam, aber stetig nach oben.
Doch die kritischen Stimmen aus der Community bemängeln schon seit langem die Flauten zwischen den einzelnen Content-Patches und deren repetitiven Inhalte. Werden die Entwickler im kommenden Jahr auf diese Kritik eingehen können? Was planen der Direktor und Produzent Naoki Yoshida und seine Crew für die Zukunft von Final Fantasy XIV in 2018?
2017 – das Jahr der Rekorde für Final Fantasy XIV
Das Jahr 2017 hatte FFXIV mit Pauken und Trompeten begonnen: Anfang Februar räumte das MMORPG gleich zwei Guinness-Weltrekorde auf dem Fan Festival in Frankfurt ab. Dabei baute Square Enix den Hype über die kommende Erweiterung „Stormblood“ immer weiter aus, bis sie im Juni veröffentlicht wurde und die Menge der aktiven Spiele auf den Höchststand seit Release von „A Realm Reborn“ katapultierte.
Auch wenn der Launch etwas holprig verlief, haben ein frisch überarbeitetes Job-System inklusive zwei neuer Jobs, die coole Story und Tonnen an neuem Content dafür gesorgt, dass die Erweiterung von der Community überwiegend positiv aufgenommen wurde. Auf Metacritic landete Stormblood mit 89% somit knapp über seinem Vorgänger „Heavensward“ und auch bei der Redaktion von Mein-MMO kam die Erweiterung gut an.
Aber auch in anderen Bereichen ging es der Marke FFXIV ausgezeichnet:
Das Konzert „Eorzean Symphony“ war restlos ausverkauft.
Nach dem Erfolg des Restaurants „Eorzea Café“ in Tokyo, wurde in 2017 ein weiteres Café in Osaka eröffnet.
Zudem wurde die japanische TV-Serie „Father of Light“, die in Deutschland von Netflix lokalisiert wurde und FFXIV zum Thema hat, schnell zu einem Geheimtipp unter den Fans.
Die Updates in Stormblood
Mit dem Launch von „Stormblood“ sind die Entwickler auch auf diverse Kritikpunkte eingegangen, die von der Community wiederholt aufgebracht wurden.
Raid-Content für Groß und Klein, Hardcore und Casual
So wurde der Schwierigkeitsgrad der epischen Raids etwas herunter gesetzt, um der Bitte der Midcore-Spieler nachzukommen. Das Ziel war es den Einstieg in das Raiden einfacher zu gestalten und zwischen Hardcore- und Casual-Content einen dritten Schwierigkeitsgrad zu installieren.
Gleichzeitig aber veröffentlichte das Entwicklerteam im Oktober den ersten ultimativen Kampf „Endlose Schatten von Bahamut“, der das Hardcore-Publikum zufrieden stellen sollte, was auch tatsächlich gelungen ist. So schrieb der Raider Layla Bell, der bereits zwei World First Kills unterm Gürtel hat, auf seinem Twitter: “This is the best fight I’ve ever done”.
Auch andere Spieler aus der Raider-Community haben den Kampf für seinen hohen Spaßfaktor gelobt und auf Twitch landete FFXIV dank der Endlosen Schatten kurzzeitig in den Top 10 der meistgeschauten Inhalte.
Umwälzung des PvP-Systems
Auch die Liebhaber von PvP sind bei der Erweiterung nicht übergangen worden. In Stormblood bekam der PvP-Modus ein maßgeschneidertes Skill-System, wobei die Menge der Fähigkeiten im Vergleich zu PvE drastisch reduziert wurde, um neuen Spielern den Einstieg leichter zu gestalten und die Balance-Anpassungen schneller implementieren zu können.
Im September kam mit „Rival Wings“ obendrauf ein neuer PvP-Modus für 48-Mann, der von seiner Art her stark an die modernen MOBAs angelehnt ist. Der Modus gewann trotz offensichtlicher Balance-Schwächen schnell an Popularität und wurde vor allem bei den japanischen Spielern beliebt.
Kritik aus der Community an Final Fantasy XIV
Doch trotz allen positiven Feedbacks und der Verbesserungen in Stormblood, gab es unter den Spielern immer wieder kritische Stimmen.
Kritisiert wurde vor allem die „Monotonie“ der Content-Patches, denn die Entwickler arbeiten bereits seit Jahren nach dem Motto „never change a running system“. Die Content-Patches sind dementsprechend fast alle nach demselben Muster aufgebaut: Missionen für die Hauptstory, ein bis zwei kleinere Dungeons, ein 8- oder 24-Mann Raid und einige kleinere Features.
Zudem beschweren sich die Spieler über die Flauten, die ca. einen Monat vor dem Release des nächsten Patches einsetzen, weil es für sie nicht genug Content gibt, um diese Zeit zu überbrücken.
Auch die steile Aufrüstungskurve, die die Ausrüstung etwa ein halbes Jahr nach dem Release nutzlos macht, wurde von den Spielern wiederholt angeprangert. Das Problem besteht bereits seit dem Launch von „A Realm Reborn“, wurde von den Entwicklern bis jetzt aber weder richtig thematisiert, noch in Angriff genommen.
“Never Change a Running System?” – Nahe und ferne Zukunft von Final Fantasy XIV
Haben Naoki Yoshida und das Team vor, die „chronischen Krankheiten“ des Spiels im Jahr 2018 zu behandeln?
Für das Jahr hat Square Enix große Pläne bezüglich FFXIV und das Feedback der Community spielt dabei eine ebenso große Rolle. Der Content-Patch 4.2 kommt bereits Ende Januar und bringt neben den gewohnten Inhalten vor allem:
Eine Generalüberholung des Projektionssystems
Erweiterung des Inventars
Balanceänderungen für Jobs wie Schwarzmagier und Mönch
Gruppen-Ranking im PvP und Anpassungen des “FEAST”-Modus
Alles wichtige Updates, auf die Spieler lange gewartet haben.
Um gegen die Monotonie der Patches vorzugehen, erscheint mit der 4.2x-Patchreihe endlich das mehrfach verschobene „Verbotene Land Eureka“, das laut Yoshida Content ist, „den es im Spiel vorher so noch nie gegeben hat“. Die Details dazu wurden bis jetzt gut unter Verschluss gehalten und werden erst im nächsten Brief des Produzenten am 19.01. bekannt gegeben. Auch der Wunsch der Community nach schwerem 4-Mann-Content soll in 2018 erfüllt werden, ebenso wie serverübergreifende Features .
Hinzu kommen offizielle PvP-Turniere, der nächste ultimative Raid, die App für Gehilfen, neue PvP-Maps und Balanceänderungen und vieles vieles mehr.
Das Wichtigste aber ist die Ankündigung eines Fan Festivals in USA für den 15.11.2018. Das war eine wichtige Nachricht, weil die Fan Festivals immer mit der Ankündigung einer neuen Erweiterung einhergingen.
Die Community kann also gespannt sein was das Entwicklerteam 2018 für sie bereit hält oder um es mit Yoshidas Worten auszudrücken: „Please look forward to it!“
Zur Autorin: Ich bin Echo Mirage: Raider, Crafter und Community-Mensch und schon seit über 5 Jahren in FFXIV aktiv. In der deutschen Community könnte mich der eine oder andere von der Facebook Fan-Page Eorzea 24/7 kennen, wo ich täglich News, Fanart, Memes und mehr poste und regelmäßig Fan-Gatherings für Spieler aus der Berliner und Frankfurter Umgebung organisiere.
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Es ist eine oft gestellte Frage: Was passiertmit den Artefaktwaffen in WoW: Legion, wenn das Addon zu Ende geht. Eine neu gefundene Cutscene gibt nun Einblick in das Schicksal der geschichtsträchtigen Waffen.
Mit Antorus, dem Brennenden Thron, ist der letzte Raid für WoW: Legion gekommen. Mit Argus, dem Zerrütter, ist der letzte Boss des Addons gefallen. Damit wurde das Ende der Erweiterung Legion eingeläutet: Dataminer haben nun eine Zwischensequenz entdeckt, die Hinweise auf das Schicksal der Artefaktwaffen gibt.
Spoilerwarnung! Wer noch nicht erfahren möchte, was passiert, nachdem Argus gefallen ist und was nach Antorus mit den Artefaktwaffen geschieht, sollte nicht weiterlesen!
Das Schicksal der Artefaktwaffen als Gefäß für dunkle Energie
Sobald Ihr Argus, den Zerrütter in Antorus bezwungen habt, bekommt Ihr ein Cinematic zu sehen. In diesem stößt Sargeras in einem letzten Akt des Zorns sein gigantisches Schwert in Azeroth, genauer in Silithus, wo es eine enorme Wunde reißt.
Dieses Schwert vergiftet nun durch Sargeras‘ Macht nach und nach das Lebensblut der Titanin Azeroth und droht so, den Planeten zu vernichten. Damit das verhindert werden kann, ruft Euch Magni an Bord eines Luftschiffs, um die Kraft des dunklen Titanen zu absorbieren und so unschädlich zu machen.
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Um den Schaden abzuwenden, müssen die Champions Azeroths gemeinsam die sinistre Energie in Gefäße aufnehmen, die der Macht gewachsen sind – die Artefaktwaffen. Mit vereinten Kräften gelingt es ihnen schließlich, die Macht zu absorbieren.
Die Waffen werden dabei (noch) nicht zerstört. Die meisten Träger der Artefakte stehen am Ende der Cutscene noch immer und tragen ihre Waffen in den Händen. Aber die Waffen sind danach wohl korrumpiert …
Da es sich um Datamining handelt, ist zu beachten: Die Cutscene ist im Moment noch nicht vollständig, einige Voicelines fehlen und die Szene kann jederzeit bis zum Release von Patch 7.3.5 noch geändert werden!
Wer auf Battle-Royale-Spiele wie PUBG steht, aber gerade keine Kohle für den Kauf des Spiels oder eines neuen Rechners hat, für den gibt es eine kurzweilige Alternative. BRUH.io ist kostenlos, verfügt über Retro-Charme und läuft im Browser!
Fans von High End-Grafik werden bei BRUH.ios Pixeloptik vermutlich das kalte Grauen bekommen. Allen anderen präsentiert sich ein angenehm einfaches Spiel grober Pixel, das keine großen Instruktionen braucht. Eine Handvoll Tasten werden erklärt, man sucht sich einen Server und einen von acht Skins aus: Zack, kann man ohne Registrierung loslegen.
Eine Registrierung ist allerdings für jene notwendig, die ihre Fortschritte gerne speichern und ihre Highscores mit anderen vergleichen möchten.
Ein ewiger Kreis
Wenn auf dem gewählten Server dein Spiel läuft, startet man als Geist. Der darf beobachtend umher laufen und so dem Rest des Scharmützels passiv beiwohnen. Zum Geist wird man ebenfalls, wenn man in BRUH.io stirbt.
Startet das nächste Spiel, wird man automatisch hinzugefügt und gemeinsam mit den Gegner in eine Halle gepfercht, wo man sich im Schießen üben kann. Dann, endlich, geht es los und man startet an einem zufälligen Örtchen auf der Map.
Ab jetzt gilt es, möglichst schnell die Gegner abzuknallen und auf der Hut zu sein, denn der Feind kann überall lauern! Am Ende kann es nur den einen geben: den “Last Man Standing”!
“PUBG”-Browserspiel: BRUH.io: Simpel, aber kurzweilig
Zwar startet man mit einer profanen Pistole, doch man kann sich in BRUH.io mit auf der Straße verstreuten, besseren Waffen ausrüsten. 12 verschiedene Wummen sind im Spiel und egal, ob Rifle, Shotgun oder Sniper, jede Waffe wartet mit anderen Vorzügen auf. Die Shotgun macht mehr Schaden, die Sniper vergrößert den Sichtradius und wieder andere haben eine erhöhte Feuerrate. Auch die Med Kits liegen auf dem Weg.
Nein, kompliziert oder anspruchsvoll ist BRUH.io nicht – und will es auch gar nicht sein. Zwar kann man aufgrund der Schuss-Sounds ungefähr heraushören, wo sich jemand befindet und wer in Bewegung bleibt und sich geschickt hinter Deckungen aufhält, wird einen Vorteil haben. Doch großes taktisches Verständnis wird nicht gebraucht.
Es geht um den schnellen Spaß für zwischendurch. Das schlägt sich in den kurzen Partien nieder, die dauern fünf bis sieben Minuten. Die Kürze wird dadurch forciert, dass die Map bei fortschreitender Dauer durch das verkleinert wird. Die Map ist darüber hinaus mit so vielen schönen Details ausgestattet, dass sich auch das Hinschauen lohnt. Ich warte auf die Oster-Edition …
BRUH.io in Zahlen
Seit dem Start Ende Dezember 2017 hat BRUH.io folgende Daten (Stand: 06.01.2018) zu verzeichnen:
Gespielte Spiele: 3.037.528
Kills: 2.510.125
Abgefeuerte Schüsse: 146.358.112
Spieler, die am Gas gestorben sind: 272.508
Registrierter Spieler mit den meisten Kills: User “fractal” mit 1.485 Wins, 8.667 Kills und einer Gewinnquote von 41%
Die Entwickler sehen sich als Hobbyisten, was das Twitterprofil Sam Stiles verrät. Der hat auch eine einleuchtende Antwort auf die Frage, weshalb das Spiel ausgerechnet BRUH heißt: “Bruh ist ein beklopptes Wort, das ich einfach gut finde!” Simpel. Genau wie das Spiel selbst.
Bei Destiny 2 herrscht miese Stimmung. Ein Fan ist nach Seattle aufgebrochen, um den Entwickeln des Shooters High-Fives zu verpassen.
Auf reddit erzählt ein Spieler, dass er einen Tag im Hauptquartier von Bungie verbracht hat und da ein selbstgemachtes Schild hochhielt: „Ich liebe Destiny 2 – Kostenloses High-Five!“
Als er am Sicherheitsmann vorbei war, hagelte es High-Fives für die Devs
Der Fan sagt: Ich war eh in Seattle, hab da eine Freundin besucht, die hat den Tag über gearbeitet und ich bin mit dem Schild am Freitag ins Hauptquartier, um die Entwickler aufzuheitern.
Zwar räumt er ein, dass Destiny 2 Kritik verdiene, aber die sei in letzter Zeit über die Stränge geschlagen, negativ und krass geworden. Er wollte Bungie jetzt zeigen, dass nicht alle Fans da draußen nur noch schimpfen und meckern.
Nachdem der junge Mann mit seinem Schild am Sicherheitsmann vorbeigekommen ist und am Eingang von Bungie auf die Devs warten konnte, ging sein Plan tatsächlich auf.
Für fünf Stunden stand er da im Bungie Hauptquartier, hat sich mit Entwicklern unterhalten und eine Menge High Fives verteilt.
Bungie-Mitarbeiter sind Menschen wie du und ich, wollen auch ein besseres Destiny 2
Er erzählt:
Die Bungie-Mitarbeiter kriegen das negative Feedback mit und das drücke auf die Moral im Team – die Mitarbeiter seien aber entschlossen, das Spiel und damit die Stimmung zu verbessern
Die Entwickler arbeiteten gerne bei Bungie und an Destiny 2. Sie wollen, dass Destiny besser wird – aus den Gesprächen scheint klar: Bungie funktioniert, die Leute lieben das Teamwork und die familiäre Atmosphäre in dem Studio
Eine der häufig kritisierten Personen bei Bungie ist M.E. Chung, die dafür verantwortlich gemacht wird, dass es keinen Allgemein-Chat auf dem PC gibt – sie sagt, sie war früher genau so ein wütender Fan bei Ultima Online und hat sich da genauso über die Devs beschwert wie sich jetzt Fans über sie beschweren. Die Fans denken, Bungie hätte sich bewusst gegen den Chat entschieden – dabei war der Allgemein-Chat auf dem PC zum Launch wohl zeitlich nicht drin.
Im Gespräch mit den einzelnen Entwicklern hatte der Fan den Eindruck, dass einige Features zum Launch wohl einfach nicht fertig wurden. Vieles ist von innen nicht so wie es von außen scheint.
Der Fan sagt zum Ende seines Posts: Die Entwickler sind genauso wie wir. Feedback ist wertvoll, aber dieses Misstrauen der Fans und der Druck, den wir ausüben, das macht es für die Entwickler noch schwieriger. Verteilt doch lieber mal ein High-Five als einen Klapps.
Auf reddit findet der Post des Fans viel Zuspruch, auch wenn er die kritischen Stimmen nicht zum Schweigen bringen kann.
Mein MMO meint: Schöne Geste. Bei Kritik ist immer die Gefahr, dass man überzieht und unsachlich wird, wenn man dem anderen “Motive unterstellt.” Immer wenn es heißt: Die haben das mit Absicht so gemacht, weil sie doof/gierig/faul sind, ist man auf einem gefährlichen Weg. So eine Aktion erinnert daran, dass die Mitarbeiter bei Bungie ihr Bestes geben, wenn Destiny 2 wohl auch unter schwierigen Bedingungen entstanden ist.
Nächste Woche gibt es vielleicht mehr Grund zur guten Laune:
Auf dem PTR von World of Warcraft ist eine Änderung zu den Legendaries für Patch 7.3.5 aufgetaucht. Mit dem kommenden Patch könnt Ihr ein zufälliges Legendary einfach mit Geläuterter Titanenessenz kaufen – und so auch Twinks Vorteile verschaffen.
Auf dem aktuellen Build des PTR (Public Test Realm) für WoW gibt es die Möglichkeit, für Erweckende Essenzen ein Item zu kaufen. Dieser erschafft einen zufälligen, legendären Gegenstand für die aktuelle Beutespezialisierung.
Der Gegenstand kann nur auf dem Charakter genutzt werden, auf dem er gekauft wurde – mit einem Trick könnt Ihr diese Änderung jedoch auch für Twinks brauchbar machen!
Ein Ausschnitt aus den möglichen Legendaries des Schurken. Übrigens: Schurken und Dämonenjäger haben die wenigsten legendären Klassengegenstände.
Legendaries kaufen: So geht‘s
Das neue Item, die Geläuterte Titanenessenz, kann einfach bei Arkanomant Vridiel in Dalaran gekauft werden. Der Elf, bei dem auch die Quests zum Aufwerten der legendären Gegenstände abgegeben werden können, steht in der Schmiede an einem Amboss.
Um die Essenz kaufen zu können, benötigt Ihr 175 Erweckende Essenzen. Diese waren auch schon notwendig, um Legendaries auf die Gegenstandstufe 1000 zu bringen.
Update: Seit einem weiteren Patch kosten die Erweckten Titanenessenzen 300, die Geläuterten 1000 Erweckende Essenzen!
Die Geläuterte Titanenessenz – Details zu den kaufbaren legendären Items
Die Essenz birgt einige Besonderheiten. Sie kann nicht dazu genutzt werden, Eure Twinks auszurüsten. Sowohl die Erweckenden Essenzen als auch die Titanenessenz selbst sind beim Aufheben gebunden, nicht accountgebunden. Wenn Ihr also ein Legendary kaufen wollt, muss der Charakter, für den der Gegenstand sein soll, auch die Essenzen besitzen.
Legendaries, die auf diese Weise erzeugt werden, zählen allerdings genau wie hergestellte Legendaries nicht in den “Legendary counter” hinein! Der Kauf und das Benutzen einer Essenz hat also keinen Einfluss auf den nächsten regulären Drop – mit Ausnahme, dass der erhaltene Gegenstand nicht noch einmal erhalten werden kann.
Die Essenzen können zwar nicht an andere Charaktere auf dem Account weitergegeben werden, dennoch gibt es eine Möglichkeit, durch den Kauf Eure Twinks auszurüsten!
Durch die in Patch 7.3.2 eingeführten Legendary-Tokens kann ein Charakter, der bereits alle legendären Gegenstände seiner Klasse hat, mit Glück ein Token erhalten. Das Token kann an jeden Charakter des Accounts geschickt werden und erzeugt beim Benutzen ein Legendary für die aktuelle Klasse und Beutespezialisierung.
Habt Ihr also bereits die meisten, legendären Gegenstände und braucht keine weiteren auf Eurem Main, könnt Ihr die fehlenden einfach kaufen. Ab dann habt Ihr die Chance, mit dem nächsten regulären Drop ein Token zu erhalten, mit dem Ihr Eure Twinks ausstatten könnt.
Vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass Intels CPU anfällig für Angriffe ist. Ein erstes Sicherheits-Update wurde veröffentlicht, um mit dem “Meltdown”-Problem umzugehen. Das führt zu gravierenden Performance-Einbußen, worunter auch die Fortnite-Spieler leiden müssen.
Die Nachricht sorgte für großen Wirbel: Intel-Chips sind anfällig für Attacken. Wie Google mittlerweile bestätigte, sind ebenfalls AMD- sowie ARM-CPUs betroffen. Mit Meltdown und Spectre haben Forscher zwei Angriffsszenarien beschrieben, die das Leck ausnutzen.
Fortnite hat Probleme: Lags und Einloggprobleme
Ein hastig zusammengeschustertes Update sollte die Lücke schließen, jedoch gleichzeitig Performance-Einbußen mit sich bringen, die nach und nach behoben werden sollen. Ursprünglich ging man von Einbußen bis zu 5% aus. Zumindest Epic hat es deutlich schlimmer erwischt.
Nach den ersten Patches stellten Spieler schnell fest, dass es Probleme in Fortnite gibt. Lags und lange Warteschlangen sorgten für Frust. Nun hat sich Epic ausführlich zu dem Problem geäußert – und die Behebung wird noch einige Tage in Anspruch nehmen. Epic spricht vom Problem “während der nächsten Woche.”
Um die Performance-Probleme in den Griff zu bekommen, muss Epic umfangreiche Updates auf seine Cloud-Services vornehmen. Ob das Problem rein auf den PC beschränkt oder auch die Konsolen betroffen sind, hat Epic nicht näher erläutert. Bekannt ist aber, dass sowohl der normale PvE-Modus als auch der Battle Royale-Modus betroffen sind.
Wie drastisch das Intel-Update die CPU-Auslastung im Backend von Epic nach oben geschraubt hat, zeigt das von Epic veröffentlichte Schaubild:
Aufräumarbeiten dauern bis zu eine Woche
Während dieser Zeit ist Fortnite spielbar, es kann allerdings zu Lags, Verbindungsabbrüchen sowie Login-Problemen kommen. Epic bittet für die Probleme um Entschuldigung und verspricht, die Spieler auf dem Laufenden zu halten.
Was haltet Ihr davon? Sind euch die Probleme bereits aufgefallen?
In einem exklusiven Interview mit Mein-MMO.de verriet Hi-Rez’ Geschäftsführer Todd Harris, dass beim neuen Modus Paladins: Battlegrounds mit einem baldigen Beta-Release zu rechnen sei. PS4 und Xbox One werden sich aber länger als PC-Spieler gedulden müssen.
Für den neu angekündigten 100-Spieler-Modus Paladins: Battlegrounds, der am Battle-Royale-Prinzip angelehnt ist, nannte der Paladins-Chef einen angepeilten Release-Zeitraum.
Das Studio Hi-Rez strebt den Release von Paladins: Battlegrounds auf dem PC noch im ersten Quartal 2018 an. Das wird in Form einer Beta sein und noch kein Full-Release.
Der Beta-Release für die Konsolen PlayStation 4 und XBox One erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt. Die Zeitspanne zur PC-Version wird mindestens einen Monat betragen.
Paladins: Battlegrounds – Release-Datum liegt auf PC wohl im 1. Quartal 2018
Todd Harris bestätigte, dass der Release für Paladins: Battelgrounds auf dem PC spätestens in März 2018 sein wird. Das sei zumindest das Ziel, das sich das Team gesetzt habe. Die PlayStation 4 und Xbox One sind später dran. Aber warum?
Todd Harris sagte hierzu gegenüber Mein-MMO: “Das hängt mit zwei Faktoren zusammen. Zum einen liegen bei Konsolen und dem PC technische Unterschiede zu Grunde. Zum anderen möchten wir noch Feedback von den Spielern bekommen, um Battlegrounds zusammen mit der Community zu verfeinern. Alleine das Testen mit den Spielern auf dem PC wird ungefähr einen Zeitraum von einem Monat beanschlagen.”
Wann genau der Release für die PS4 und Xbox One geplant ist, konnte Harris noch nicht sagen.
Beim Super-Sunday von Saturn gibt es einen 49 Zoll UHD-Fernseher von LG, Nintendo-Spiele und die Nolan-Collection in 4K im Angebot.
Saturn bietet zum ersten Sonntag des neuen Jahres ein paar wirklich interessante Angebote an. Vor allem falls ihr auf der Suche nach einem preiswerten UHD-Fernseher seid, solltet ihr einen Blick auf den LG 49SJ800 werfen.
Dieser besitzt eine Bildschirmdiagonale von 49 Zoll und eine UHD-Auflösung. Darüber hinaus verfügt er über Active HDR mit HDR10 und HLG, sowie Dolby Vision. Des Weiteren gehören True Motion 200 und webOS 3.5 zum Leistungsumfang.
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Auf der HiRez-Expo führte unsere Autorin Leya ein exklusives Interview mit Paladins Geschäftsführer Todd Harris, der auch Mitgründer des Studios ist. Harris und Leya sprachen über das neue Paladins: Battlegrounds.
Wie in jedem Battle-Royale, geht es um den Kampf auf Leben und Tod. Das letzte Team, das übrig bleibt und überlebt, gewinnt. Dabei gibt es auf einer riesigen Map zufällige Loot-Kisten, die voller Items stecken und Spielern Vorteile verschaffen.
Ich, die Leya, befinde mich gerade in Atlanta, USA, auf der HiRez-Expo und habe mit Todd Harris über Paladins: Battlegrounds gesprochen. Wir unterhielten uns über den Einfluss von MOBA und Hero-Shooter auf das Battle-Royale-Genre. Außerdem erfuhr ich mehr über den geplanten Release auf PC, PlayStation 4 und Xbox One.
Unsere Autorin Leya mit Paladins’ Geschäftsführer Todd Harris.
Warum ein Titel, der wieder Klon-Vorwürfe bringen wird?
Mein-MMO:Paladins kämpft schon lange mit dem Vorwurf eine Nachmache von Blizzards Hero-Shooter Overwatch zu sein. Jetzt habt Ihr Euch beim neuen Battle-Royale-Modus für den Titel Paladins: Battlegrounds entschieden. Jeder verbindet das gerade mit PlayerUnknown’s Battlegrounds (PUBG). Wieso habt Ihr Euch für einen Titel entschieden, der Euch wieder die Klon-Vorwürfe einhandeln könnte?
Todd Harris: SMITE war schon vorher betitelt mit “The Battleground of the Gods”, also hatten wir den Titel eigentlich zuerst. Aber das ist nicht der Grund, warum wir es Paladins: Battlegrounds nannten. Es handelt sich hier lediglich um einen Modus und wir brauchten einen Titel, der beschreibend für diesen speziellen Modus ist. Spieler sollen direkt zu Beginn wissen, was sie von Paladins: Battlegrounds erwarten können.
Da waren die beiden offensichtlichsten Optionen “Battle-Royale” oder “Battlegrounds”. Uns erschien der Modus wie ein MMO-PvP-Battleground, den man auch aus Spielen wie World of Warcraft kennt. Das war für uns eigentlich der Hauptgrund, den neuen Modus “Battlegrounds” zu nennen.
Mein-MMO: Wann habt Ihr begonnen, an Paladins: Battlegrounds zu arbeiten und wie sah der Entstehungsprozess aus?
Todd Harris: Vor langer Zeit hatten wir in Paladins den Modus “Survival”, der auch das “Last-Man-Standing”-Prinzip und Nebel besaß. Der wurde aber wieder aus dem Spiel genommen. Der Modus kam im Grunde gut bei den Spielern an, es gab aber ein Problem. Hier traten 5vs5 gegeneinander als Teams an. Wer direkt zu Beginn des Spiels starb, musste lange warten, um weiterspielen zu können. Es machte Spaß diesen Modus zu gewinnen, verlieren war jedoch frustrierend.
Darauf begannen wir an Paladins: Battlegrounds ersten Schlüssel-Mechaniken zu arbeiten und führten ein, dass Spieler direkt ins nächste Battlegrounds-Match hüpfen können, wenn sie sterben. Das war ungefähr vor 6 Monaten.
In den letzten 3 Monaten haben wir eine Menge Ressourcen in den neuen Modus gesteckt und viel Druck dahintergelegt, eine spielbare Version von Paladins: Battlegrounds zu bekommen.
Paladins Battlegrounds – Release auf PC im 1. Quartal 2018 – PS4, Xbox One wird noch dauern
Mein-MMO: Wird der Release von Paladins: Battlegrounds gleichzeitig für alle Plattformen (PC, PS4, Xbox) stattfinden?
Todd Harris: Nein, wir starten mit dem PC. Unser Ziel ist es Paladins: Battlegrounds noch dieses Quartal auf dem PC zu veröffentlichen, also in den nächsten 2-3 Monaten. Dann brauchen wir noch ein bisschen mehr Zeit, um Battlegrounds zu den Konsolen zu bringen.
Das hängt mit zwei Faktoren zusammen. Zum einen liegen bei Konsolen und dem PC technische Unterschiede zu Grunde. Zum anderen möchten wir noch Feedback von den Spielern bekommen, um Battlegrounds zusammen mit der Community zu verfeinern.
Alleine das Testen mit den Spielern auf dem PC wird ungefähr einen Zeitraum von einem Monat beanschlagen.
Paladins Battlegrounds bringt 3 neue Elemente ins Genre
Mein-MMO: Lass uns doch ein bisschen über das Gameplay reden. Zuerst habt Ihr mit Paladins die MOBA zum Hero-Shooter gebracht und jetzt bringt Ihr den Hero-Shooter in das Genre “Battle-Royale”. Was für einen Einfluss werden die Moba-Elemente und das Gruppenspiel eines Hero-Shooters auf einen Battlegrounds-Modus haben?
Todd Harris:
Alleine der Faktor, dass Spieler einen Champion mit integrierten Skills spielen und nicht nur eine Waffe besitzen, wird schon eine neue Erfahrung zum “Battle-Royale”-Modus bringen. Das wäre der erste Schritt eines neuen Elements.
Schritt zwei ist dann das Teamwork, das sich aus den unterschiedlichen Rollen (Schaden, Tank, Support, Flankierer) ergibt.
Als drittes haben wir dann noch unser Karten-System und Spieler können ihren Charakter mit einem Loadout individualisieren.
Das sind nur die Kern-Elemente von Paladins. Der riesige Unterschied für Paladins-Spieler wird sein, dass sie Items (wie schützende Helme) in zufälligen Loot-Boxen finden können. Letztendlich dreht sich Paladins: Battlegrounds mehr, um die Champion und das Teamwork. Das ist ein großer Unterschied zu vielen Survival-Games.
Mein-MMO:Ich weiß, dass Ihr Eure Spiele bei Hi-Rez selbst intensiv mit dem gesamten Team testet. Habt Ihr da bestimmte Beobachtungen gemacht, wie Spieler die verschiedenen Klassen in Battlegrounds anwenden? Spielt der Tank den klassischen Beschützer und heilt der Supporter das Team?
Todd Harris: Das stimmt, wir haben den neuen “Battle-Royale”-Modus eine Menge gespielt. Das war gar nicht so einfach, denn wir brauchten immer mindestens 100 Spieler, um Paladins: Battlegrounds zu testen. Dadurch hatten wir einen netten Mix an Testern, da auch die Leute aus dem Team spielten, die überhaupt nicht an Paladins arbeiten.
Wir haben überraschend viel Abwechslung in den Rollen gesehen. Wir erlauben in Battlegrounds, dass jeder im Team den gleichen Helden spielen darf. Wir hatten die Befürchtung, wenn ein Sniper wie Kinessa zur Auswahl steht, würde auch jeder nur den Sniper wählen, wegen der hohen Reichweite. Aber das war nicht der Fall.
Wir haben außerdem beobachtet, dass die erfolgreichsten Teams die waren, die zusammenblieben und in denen jeder seine Rolle erfüllte. Die Unterstützer, die bei ihrem Team blieben, hatten auch die Neigung Ihre Gruppe zu heilen. Ich spiele in Paladins viel Support und auch ich hatte eher die Neigung, in Paladins: Battlegrounds den Unterstützer zu spielen. Mir hat es Spaß gemacht, mein Bestes zu geben, das Team am leben zu halten und einen gewissen Abstand zu den Gegnern zu halten.
Mein-MMO: Bisher hat Paladins: Battlegrounds nur eine, aber ziemlich große Map. Können wir erwarten, noch mehr Karten für diesen Modus zu sehen?
Todd Harris: Wir werden noch mehr Maps veröffentlichen, aber das wird ein langsamer Prozess. Wir möchten die jezige Map erst Mal ausbauen und verbessern. Wir haben viele Plätze aus den bekannten Paladins-Karten genommen und sie in die Battlegrounds-Karte gesteckt. Wir werden diese große Map weiter ausbauen und starten mit regelmäßigen Updates dieser.
Mein-MMO: Zum Abschluss noch eine Frage, über ein momentan ziemliches heißes Thema: Die Switch. Habt ihr Pläne, Paladins zur Switch zu bringen?
Todd Harris: Ich kann derzeit noch nichts bestätigen. Aber wir schauen uns immer nach neuen Plattformen um und die Switch ist definitiv interessant für uns.
Mein-MMO: Das war eine ziemlich gute PR-Antwort! Aber das riesige Zwinkern ist mir nicht entgangen.
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Seid Ihr hungrige Pokémon GO-Trainer? In wenigen Tagen findet Ihr in Happy Meals von McDonald’s Pokémon-Spielzeuge.
Happy Meal mit Pokémon
Ab dem 18. Januar findet Ihr Pikachu nicht nur bei Pokémon GO in der Wildnis, an PokéStops oder in Arenen, sondern auch bei McDonald’s. In einer Werbung zeigt das Fast-Food-Unternehmen, dass Pokémon-Fans sich ab diesem Datum zwischen einem Buch oder einem Pokémon-Spielzeug entscheiden können, wenn sie ein Happy Meal bestellen.
Unklar ist, welche Pokémon im Menü zur Auswahl stehen. In der Werbung lässt sich nur ein fröhliches Pikachu erkennen, das Pokémon-GO-Trainer bereits zu Genüge durch besondere Ingame-Events kennen. Erst vor kurzem gab es zum Weihnachtsevent bei Pokémon GO wieder ein Pikachu mit Hut.
Angeblicher Leak will die weiteren Pokémon schon kennen
Zu solchen besonderen Events gibt es häufig Leaks aus anonymen Quellen, die angeben, bereits “mehr” zu wissen. So tauchte auch schon ein Bild zur möglichen Happy-Meal-Promotion auf, das neben Pikachu auch Robball, Evoli, Bauz, Schiggy, Mauzi, Flamiau und Enton zeigt.
Zumindest Flamiau könnte sich durch diesen Leak bestätigen, denn die österreichische McDonald’s Webseite wirbt auch mit diesem Pokémon für künftige Happy Meals. Dort allerdings ab dem 11. Januar.
Quelle: Mcdonalds.at
Fans spekulieren, dass es möglicherweise die gleichen Figuren geben könnte, die es auch in englischen und kanadischen McDonald’s Filialen gab. Zu den Figuren gab es dort außerdem Sammelkarten des jeweiligen Pokémon. Welche Monster wir dann in Deutschland finden, werden wir wohl in wenigen Tagen erfahren.
https://www.youtube.com/watch?v=G_XUU69yVAg
Welche Pokémon wünscht Ihr Euch als Sammelfiguren aus einem Happy Meal?
Blizzard arbeitet mit Hochdruck daran, den eSports-Bereich für Overwatch auszubauen. Dazu ging der Konzern eine neue Partnerschaft ein – was den koreanischen eSports-Sender OGN dazu bringt, sein etabliertes Overwatch APEX Turnier zu beenden.
Seit Blizzard mit der Overwatch League und den Contenders den Online-Shooter selbst im eSports etablieren will, haben es Drittanbieter zunehmend schwer. Um mehr Events planen zu können, geht Blizzard nun Partnerschaften mit weiteren Broadcastern ein. Das war Grund genug für OGN, die fünfte Saison des Overwatch APEX abzusagen.
Die Overwatch League soll zu einem der wichtigsten Events im Overwatch eSport werden.
Was ist das Overwatch APEX?
Das Overwatch APEX Turnier in Südkorea ist eines der berühmtesten Overwatch-Turniere der Welt. Mit knapp 180.000 Dollar Preisgeld ist das APEX-Turnier auch eines der am höchsten dotierten Turniere. Dementsprechend ist es beliebt bei Spielern und Zuschauern. Da es ein Turnier der Major League ist, treten beim APEX nur Teams der Spitzenklasse an – darunter bekannte Größen wie Lunatic-Hai, Team EnVyUs und Cloud9.
Das APEX war bis zum Juli letzten Jahres Teams aus der ganzen Welt zugänglich. Seit der vierten Saison war es nur koreanischen Teams vorbehalten. Für Fans und eSports-Hungrige war das aber kein Grund, sich die Freude am Turnier nehmen zu lassen.
Die Gewinner der vierten Season des Overwatch APEX: GC Busan. Bildquelle: Invenglobal.
Blizzard schließt neue Partnerschaft mit der Konkurrenz – OGN sagt Season 5 ab
In ihren Bemühungen, Overwatch im eSport zu etablieren, bereitet Blizzard mit einem bislang unbekannten Broadcaster eine weitere Competition vor. Man vermutet bei dem “noch unbekannten Broadcaster” könnte es sich um den OGN-Konkurrenten MBC handeln.
Nachdem OGN die Meldung erreichte, dass Blizzard mit einem Konkurrenten zusammenarbeitet, sagte OGN die fünfte Saison ihres Turniers ab.
In der Bekanntgabe heißt es, dass sich die Vorbereitungen für Saison 5 im vollen Gange befanden hätten, als sie die Mitteilung erhalten haben. Um Blizzard nicht im Weg zu stehen, stellt OGN die Arbeiten am Turnier jedoch ein. Der Sender entschuldigt sich bei allen Fans und Unterstützern des APEX für das Ende dieser Reise.
MVP Space freuen sich über einen Sieg als Underdog in der letzten Season.
Das Ende des OGN Overwatch APEX ist der Anfang eines neuen Weges
Trotz der Meldung und dem Ende des APEX schätzt OGN Blizzard dennoch als Partner. OGN will weiterhin mit der Spieleschmiede zusammenarbeiten und eine gute Beziehung aufrechterhalten, um weiteren Content für die eSports-Szene zu liefern.
Konkret bedeutet das also: Das OGN Overwatch APEX Turnier gibt es nicht mehr.
OGN selbst schreibt in der Meldung, dass der eSports-Bereich aktuell weltweit hart umkämpft ist. Der Konzern will sich deshalb bemühen, seinen Ruf als Ursprung des eSports zu wahren und mit neuen, innovativen Entscheidungen neue Events entdecken, die eine neue Ära des eSports einleiten.