Während eines Live-Streams für ein Charity-Event fiel dieser PUBG (PlayerUnknown’s Battlegrounds)-Spieler auf. An seiner Spielweise ist etwas faul.
Das Cheaten in PUBG ist generell ein Problem und wird von der Community nicht gern gesehen. Dieser Spieler hob das Ganze nochmal aufs nächste Level, als er während eines Charity-Matches offenbar cheatete. Und das wurde auch noch vom PUBG-Entwickler gehostet.
Warum zielt er denn so auf den Baum?
Es ist schwer zu beweisen, aber es macht den Anschein, als hätte dieser Spieler während eines PUBG Charity-Matches Cheats genutzt, um zu gewinnen. Das Match wurde von Spieler Bustin_The_Nuts kommentiert und von den Entwicklern auf dem offiziellen PUBG-Twitch-Kanal gehostet. Das gezeigte Match erreichte also viele Zuschauer.
Während des Kommentierens beobachtete der Caster, dass ein Spieler Granaten in die Richtung eines Gegners warf, den er zuvor eigentlich noch nicht sehen konnte. “Woher weiß er, wo er [der Gegner] ist?”, fragt er seinen Stream-Chat.
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“Woher weiß der Typ immer, wo der Gegner ist? Ist das nicht komisch? Er weiß, wo sich jeder aufhält. Er starrt auf einen Baum, obwohl er den Gegner noch nicht gesehen hat.”
Der Twitch-Chat forderte den Caster dazu auf, dass er den auffälligen Spieler kicken sollte. Doch das schaffte er nicht rechtzeitig, weil er sich offenbar nicht über die Kick-Befehle im Klaren war.
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Der Spieler, der möglicherweise des Cheatens überführt wurde, gewann schließlich die Runde. Auch wenn es wirklich knapp war, denn er hatte kaum Lebenspunkte übrig.
Cheaten und PUBG: Eine stürmische Beziehung, die immer neue Höhepunkte erreicht.
In Elite Dangerous wollte ein todkranker Spieler vor seinem Tod noch den Rand der Galaxis besuchen. Doch eine Bande Trolle wollte es ihm nicht gönnen und sabotierte den Trip. Dank der Hilfe der Community wurde die finale Reise aber doch noch gerettet.
Der Spieler Brandon Keith aka „Commander DoveEnigma13“ ist unheilbar an Hautkrebs erkrankt und hat wohl nicht mehr lange zu leben. Doch sein letzter Wunsch war es, einmal noch den Rand der Galaxis, das entlegene Colonia-System, in Elite: Dangerous zu sehen.
Fast 600 andere Spieler begleiteten Keith auf seiner Reise, die er aufgrund seines Zustandes nur langsam durchführen konnte. Am Ziel des Trips wurde von den Entwicklern extra ein Mega-Schiff namens „DoveEnigma“ stationiert.
Trolle nutzen UA-Bombing gegen Reiseziel, aber die Community schreitet zur Rettung
Um das Mega-Schiff zu sabotieren, nutzten die Trolle das so genannte „UA-Bombing“. Dazu verkauft man massenweise Alien-Artefakte auf der Station. Diese Artefakte zersetzen dann die Systeme des Schiffs und legen es weitgehend lahm. Man kann zwar immer noch andocken, aber viele der Dienste nichtmehr nutzen.
Das hätte die Reise zwar nicht komplett ruiniert, aber dennoch einen ordentlichen Dämpfer verpasst. Doch die Community von Elite wollte das so nicht stehen lassen und schritt zur Rettung. Mit großem Aufwand karrten Hunderte von Spielern große Mengen an „Meta-Alloys“ nach Colonia zur DoveEnigma. Damit konnte man die Systeme des Mega-Schiffs schnell wieder flott bekommen.
Entwickelter bauen „Troll-Schutz“ ins Mega-Schiff ein
Damit solch eine hinterhältige Aktion nicht nochmal passiert, haben die Entwickler bei Frontier Development selbst eingegriffen.
In einer News-Meldung des spielinternen Nachrichtensenders GalNet wurde jüngst bekannt gegeben, dass die DoveEnigma wieder online sei und man durch den hohen Überschuss an Meta-Alloys wohl auch in Zukunft keine Angst mehr vor Alien-Artefakten haben müsse.
Im Klartext: Die Entwickler haben wohl eine Art „Unverwundbarkeit“ des Mega-Schiffs gegen UA-Bombing aktiviert. Die „Enigma-Expedition“ sollte also planmäßig am 4. Februar an der DoveEnigma im Colonia-System ankommen.
Spendenseite gegen Hautkrebs gestartet
Zusätzlich zu der Ingame-Aktion um Brandon Keith wurde zusammen mit dem YouTube-Kanal „CMDR Plater“ im Real-Life eine Spendenaktion gegen Hautkrebs gestartet. Über die Seite der „Enigma-Expedition“ könnt ihr Geld für das „St. Jude Children Research Hospital“ spenden.
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Monster Hunter World hat ein neues Update erhalten: Patch 1.03 (PS4) und Patch 1.0.0.8 (Xbox One). Das Update soll die Matchmaking-Probleme auf der Xbox lösen, außerdem bringt es einige Bug-Fixes für beide Konsolen. Hier findet Ihr die Patch-Notes.
Investoren scheinen sich am meisten über die angekündigte Rückkehr der Mikrotransaktionen im Online-Shooter Star Wars Battlefront 2 zu freuen. Nach der Bekenntnis von EA zu Lootboxen steigt der Aktienkurs von Electronic Arts wieder.
Mikrotransaktionen sind für Electronic Arts sehr wichtig. Das machte Geschäftsführer Andrew Wilson klar. Wenn sie “richtig” gemacht sind, können Mikrotransaktionen die Spielerfahrung verbessern und natürlich dafür sorgen, dass die Spieler mehr Geld ausgeben.
Die Art, wie die Lootboxen in Star Wars Battlefront 2 implementiert waren, sei für EA ein Lernprozess gewesen. In den kommenden Monaten werden die Spieler aber die Rückkehr der Mikrotransaktionen in den Online-Shooter erleben.
Spieler weniger begeistert, Investoren dafür schon
Diese Nachricht wurde zwiespältig aufgenommen. Generell haben viele Spieler keine allzu hohe Meinung von Lootboxen und Mikrotransaktionen, doch gerade in Bezug auf Star Wars Battlefront 2 zeigen sich die Fans besonders skeptisch. Dass diese jetzt zurückkehren sollen, stößt bei den Spielern auf nicht viel Gegenliebe.
Dafür aber bei den Investoren. Nachdem Electronic Arts bekannt gab, dass die Mikrotransaktionen wieder ihren Weg in den Online-Shooter finden, stieg der Aktienkurs des Unternehmens an. Und zwar um ganze sieben Prozent, was einen Mehrwert von 8,26 Dollar pro Aktie ausmacht.
Für das aktuelle Geschäftsjahr, welches am 31. März endet, erwartet EA einen Umsatz von 5,1 Milliarden Dollar. Der Profit soll bei über einer Milliarde Dollar liegen.
Mikrotransaktionen in allen kommenden Spielen
Mit neuen Spielen in allen großen Sportmarken, die dieses Jahr erscheinen sollen sowie einem weiteren Spiel aus der Battlefield-Reihe, das ebenfalls für 2018 geplant ist, blicken die Investoren und auch EA positiv in die Zukunft. Denn es ist davon auszugehen, dass alle Spiele Mikrotransaktionen bieten werden.
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Bei Destiny 2 wurde der Release-Monat für die 2. Erweiterung offiziell bestätigt.
Game-Director Christopher Barrett stellte kürzlich 26 Neuerungen vor, die noch im Frühjahr 2018 in Destiny 2 aufgespielt werden sollen. Dabei listete er ausschließlich Dinge auf, die kostenlos für alle Destiny-2-Hüter sein werden.
Viele Spieler fragten sich anschließend: “Und was ist eigentlich mit der zweiten Erweiterung? Wann soll die erscheinen?” Denn diese wird in der Roadmap für das Frühjahr nicht erwähnt, sollte aber – wie man einer DLC-Grafik entnehmen konnte – im Frühjahr 2018 erscheinen.
Barrett antwortete nun auf diese Fragen und stellte via Twitter klar: Die zweite Erweiterung erscheint im Mai zusammen mit der Season 3.
Der 2. DLC launcht im Mai 2018
Bereits um Weihnachten tauchte ein Leak auf, der vom Mai als Release-Termin für die 2. Erweiterung sprach. Dieser Monat wurde nun offiziell bestätigt.
Die ersten Reaktionen zu diesem Datum fallen gemischt aus:
Der DLC erscheine viel zu spät. Es sind noch Monate hin, bis neue Inhalte kommen. Zudem werde Bungie dem versprochenen “fortlaufenden Strom an Content” nicht gerecht. Die DLC-Releases von Destiny 2 würden sich von jenen von Destiny 1 überhaupt nicht unterscheiden. In 2015 erschien Haus der Wölfe ebenfalls im Mai.
Andere hingegen finden es gut, dass sich Bungie noch eine Weile Zeit lässt, um den DLC zu polieren. Man will lieber einen rundum soliden DLC als eine Erweiterung, die voreilig veröffentlicht wird.
Was ist zum 2. DLC schon bekannt?
Neben dem Release-Monat kennen wir bislang nur die offizielle DLC-Grafik:Darauf ist ein Kriegsgeist sowie eine mysteriöse Frau zu sehen, bei der es sich wahrscheinlich um Ana Bray handelt.
Das sind alle offiziellen Infos.
Es tauchten in den letzten Wochen allerdings mehrere Leaks auf, die übereinstimmend den Titel “Gods of Mars” für den 2. DLC nannten und ein paar Features auflisteten.
Laut den Leaks führt uns der DLC auf die Eiskappen des Mars, wo wir einem geheimnisvollen Signal nachgehen sollen. Dort müssen wir die Machenschaften eines Kriegsgeistes aufhalten, der den Reisenden zerstören will. Ob dieses Szenario wirklich zutrifft, bleibt abzuwarten.
Der bunte und rasante Hero-Shooter Gigantic hat wohl keine Zukunft. Das aktuelle Januar-Update war das letzte. Mitte des Jahres soll Schluss sein.
Gigantic ist ein abgedrehter Hero-Shooter von Motiga und Perfect World, der schon eine dramatische Entstehungsgeschichte hinter sich hat. Denn das Spiel wurde bereits zweimal totgesagt und von Publishern und Investoren fallen gelassen.
„Gigantic fand nicht genug Resonanz bei den Gamern“
Das Ende von Gigantic war absehbar. Bereits im November 2017 wurden die meisten Mitarbeiter bei Motiga entlassen. Nur noch ein Kern-Team blieb zurück – aber auch diese Phase neigt sich dem Ende zu.
Das Spiel war einfach nicht erfolgreich und hatte kaum Spieler. Man konnte einfach nicht genug Resonanz bei der Zielgruppe erzeugen. Zuletzt tummelten sich bei Steam gerademal 167 Gamer auf den Servern.
Lediglich eine Rumpf-Crew kümmerte sich seit November noch um das Spiel. So war es nicht möglich, zum einen Updates und neuen Content ins Spiel zu bringen und zum anderen noch Bugs und bestehenden Probleme zu lösen.
Im Juli ist Schluss
Daher hat man sich nun beim Publisher Perfect World dazu entschlossen, endgültig den Stecker zu ziehen. Gigantic soll noch bis zum 31. Juli 2018 laufen. Updates wird es keine mehr geben, das aktuelle Januar-Update vom 31.01.2018 war somit der finale Patch.
Im Spiel könnt ihr ab sofort keine Rubine und Hero-Packs mehr kaufen. Alle Helden, auch der neuste, sind ab sofort kostenlos. Eure bereits erspielte Währung könnt ihr nun gegen verbilligte Items im Game-Shop loswerden.
Es gab einige Diskussionen rund um “Live-Elemente”, welche in einem Artikel über Bioware für Dragon Age 4 erwähnt wurden. Nun hat sich Casey Hudson, General Manager des Entwicklerstudios zu Wort gemeldet.
“Live-Elemente” ist ein breiter Begriff. Als herauskam, dass ein neues Dragon Age solche “Live-Elemente” haben sollte, schrillten bei Fans die Alarmglocken. Mit “Live-Elementen” verbinden viele die Pseudo-MMOs wie Destiny oder The Division. Das wollen Fans für die Reihe nicht.
Was ist mit Live-Elementen gemein?
Es könnten Lootboxen sein, die man sich erspielen oder kaufen muss.
Es könnte sich um regelmäßige Updates mit neuen Inhalten oder DLCs handeln.
Oder es könnte ein Online-Modus ähnlich wie in Destiny 2 sein, bei dem man in einem Hub auf andere Spieler trifft, um gemeinsam mit diesen Abenteuer zu erleben, die stetig erweitert werden.
Da eben nur dieser Begriff ohne Erklärung im Zusammenhang mit Dragon Age 4 gefallen war, fragten sich viele Spieler, was darunter genau zu verstehen ist.
Live-Elemente sollen die Story fortsetzen
Nun schaltete sich Casey Hudson, General Manager bei Bioware, in die Diskussion ein. Er erklärt, dass Dragon Age 4 weiterhin den Kern auf das legt, was die Serie große und erfolgreich gemacht hat: Story und interessante Charaktere. Daran soll sich nichts ändern.
Was die “Live-Elemente” angeht, so handelt es sich dabei einfach um ein Spieledesign, durch welches man auch nach dem Ende der Hauptstory noch Geschichten erzählen kann. Allerdings befindet sich Dragon Age 4 bisher noch in einer sehr frühen Entwicklungsphase, weswegen es noch zu früh ist, konkreter zu werden.
Das bedeutet für das kommende Rollenspiel also, dass wir eher solche Elemente erhalten:
Regelmäßige Content-Updates mit neuen Storyinhalten
Mehrere DLCs, welche die Geschichte fortsetzen
Dragon Age Destiny?
Über einen Multiplayer-Modus wurde bisher noch nicht gesprochen. Das ist auch ein eher schwieriges Thema. Ein storygetriebenes Single-Player-fokussiertes Rollenspiel plötzlich zu einer Art Destiny zu machen, in dem man auf andere Spieler trifft, um Gruppen zu formen, könnte bei den Fans nicht allzu gut ankommen.
Daher sind stetige Erweiterungen der Story durch kleine und große Updates eher denkbar. Genaueres werden wir aber erst erfahren, wenn Bioware Dragon Age 4 offiziell ankündigt und dann auch ausführlich über das Spieldesign spricht.
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Diese Spieler-Truppe nahm sich für einen EX Raid in Pokémon GO Zeit, doch der verschwand dann wenige Minuten vor dem Start.
Die EX Raids in Pokémon GO haben bei vielen Trainern einen schlechten Ruf. Eigentlich sollen sie aktiven Raidern die Möglichkeit geben, das seltene Monster Mewtu zu fangen. Doch das System ist undurchsichtig und wirkt auf die Community oft unfair.
Eine weitere negative Erfahrung mit einem EX Raid teilte jetzt ein Reddit-Nutzer mit der TheSilphRoad-Community.
EX Raid verschwunden, Ticket weg?
Die deprimierende Geschichte über einen verschwundenen EX Raid erzählt Reddit-Nutzer ClamusChowderus.
In seiner Stadt Burlington (in Kanada) sollte am 31. Januar ein EX Raid an der Spencer Smith Gazebo-Arena stattfinden. Die Einladungen dafür gingen am 22. Januar raus und erklärten den Trainern, dass der EX Raid am 31. Januar um 15:30 Uhr stattfinden solle. Die Spencer Smith Gazeobo-Arena befindet sich in einem Park, wo am genannten Datum neben dem EX Raid kein besonderes Ereignis stattfinden sollte.
Der Pavillon (Gazebo), zu dem die Arena gehört, wurde bereits vor Monaten entfernt. Ein neuer Pavillon wurde etwa 30 Meter weiter aufgestellt. Doch die Arena im Spiel blieb an Ort und Stelle.
Für den Raid am 31. Januar nahmen sich Spieler extra frei oder planten ihren Tag so, dass sie um 15:30 Uhr an der besagten Arena raiden könnten. Viele Trainer waren bereits auf dem Weg zur Arena, als die sie plötzlich aus dem Spiel entfernt wurde. Das war etwa eine Stunde vor Raid-Beginn.
Die Arena verschwand, Trainer verloren ihre EX Raid-Pässe.
Fünf Minuten später entstand neben dem alten Arena-Standort eine neue Arena. Doch die Spieler erhielten keine neuen EX Raid-Pässe.
Spieler sind sauer, Niantic muss nachbessern
Die Community geht davon aus, dass Niantic Rückmeldung zur besagten Arena bekommen hat und Spieler erklärten, dass es den Pavillon nicht mehr gibt, sondern ein neuer Pavillon ein paar Meter weiter entfernt aufgebaut wurde. Dadurch verschob das Spiel den Standort mit den aktualisierten Daten in Pokémon GO.
Ob das jetzt durch die Meldungen von genervten Spielern passierte, die keine EX Raid-Einladung bekamen oder einfach schlechtes Timing war, lässt sich schwer sagen. Es ist allerdings überraschend, dass die Arena im Spiel genau an diesem Tag, kurz vor einem EX Raid, umgesetzt wurde.
An diesem Beispiel zeigt sich erneut, dass das EX Raid-System von Niantic einige Schwachstellen hat und Spieler sich zurecht über solche Aktionen aufregen. Es sollte nicht passieren, dass Arenen mit solch begehrten Events kurz vor dem Ereignis entfernt beziehungsweise umgesetzt werden und Trainer das Nachsehen haben.
Um den Abschied vom Jahr des Mammuts gebührend zu feiert, greift Hearthstone tief in seine Schatzkiste. Dem glücklichen Gewinner winken 3.000 Kartenpackungen – und das ist noch längst nicht alles. Lest hier, was man alles wie gewinnen kann und wie Euer Name in den gigantischen Lostopf hineinkommt.
Als Hauptpreis gibt es für einen alleine bereits 3.000 Packs abzugrasen. Tausende weitere Spieler werden ebenfalls Packungen auspacken dürfen. Insgesamt verlost Blizzard 183.000 Kartenpacks. Ein würdiger Mammutpreis für die Zelebrierung des Mammutjahres!
Um mit in den Lostopf zu steigen, müsst ihr vom 1. Februar ab 18:00 Uhr bis zum 14. Februar ab 18:00 Uhr die täglichen Quests absolvieren. Für jeden Tag, an dem Ihr eine tägliche Quests beendet habt, bekommt ihr ein Los für die Teilnahme am Gewinnspiel. Ihr könnt also bis zu 14 Lose gewinnen.
Die Gewinne
1. Preis: 3.000 Kartenpackungen, je 1.000 für jede im Jahr des Mammuts erschienene Erweiterung: Reise nach Un’Goro, Ritter des Frostthrons und Kobolde & Katakomben, Außerdem: Der Helm des Lichkönigs. Im obigen Video seht ihr ihn nochmal in voller Pracht. Und der Gewinner kriegt auch noch: Ein Kleiderpaket bestehend aus einem T-Shirt, einer Kappe und einer Anstecknadel
1000 Spieler erhalten: Je ein Mammutpaket mit 10 Kartenpackungen aus jeder der Mammut-Erweiterungen. Die wird es übrigens auch im Shop zu kaufen geben, allerdings nur 1x pro Spieler.
Weitere 50.000 Spieler bekommen je ein Mammutpaket mit jeweils einem Pack aus jeder Erweiterung
Der Lichking gibt seinen letzten Helm
Herrlich grandios ist es, dass es tatsächlich den Helm aus dem Video oben zu gewinnen gibt. Den zu erhalten, klingt fast besser als die 3.000 Kartenpackungen! Andererseits wäre es natürlich phantastisch, so verdammt viele Packungen auf einmal öffnen zu dürfen!
Die „Secret Finding“-Community von WoW hat ein neues Geheimnis gelüftet. Wir verraten, wir ihr ein Untergangsverkünder werdet!
Die World of Warcraft steht mit jedem neuen Addon wieder am Rande des Untergangs. Das hat auch deutliche Auswirkungen auf die Bewohner von Azeroth, die immer mal wieder von den Untergangsverkündern heimgesucht werden. Sowohl zum Start von Cataclysm als auch zum Launch von Legion standen in den Hauptstädten die zwielichtigen Gestalten, die das nahende Ende der Welt verkündeten.
Mit Patch 7.3.5 hat Blizzard ein neues Spielzeug eingeführt, die Roben des Untergangsverkünders (Doomsayer’s Robes). Laut Beschreibung des Spielzeit verkleidet es den Spieler in einen Weltuntergangsverkünder.
Doch als Angabe, wo der Gegenstand erhältlich ist, gab es bisher nur „Weltkreaturen“ – nicht besonders präzise. Seit Wochen rätselten die Spieler des Discord Secret Finding Servers von WoW darüber, wo es denn die Roben wohl geben könnte.
Spielzeug droppt in Orgrimmar und Sturmwind
Jetzt wurde das Rätsel gelöst. Das Spielzeug droppt nicht etwa in Silithus bei den Kultisten des Schattenhammers, sondern in den Hauptstädten von Horde und Allianz!
Richtig gelesen. Um an das Spielzeug zu gelangen, müsst ihr euch in die Hauptstadt der gegnerischen Fraktion begeben.
Allianzler steuern nach Orgrimmar und suchen den NPC Gustav Grauslich auf dem Zeppelinturm nach Unterstadt (51/ 55).
Hordler erstürmen Sturmwind und schnappen sich Gordon MacKellar im Nordwesten des Magierviertels (43 / 76).
Beide NPCs haben eine Chance, die Roben des Untergangsverkünders fallen zu lassen. Allerdings ist der Drop nicht garantiert und die NPCs haben einen Respawntimer von 3-5 Minuten, sodass sich die Angelegenheit als schwierig erweisen könnte, wenn viele Spieler der feindlichen Fraktion da sind. Warum genau diesen beiden NPCs die Roben droppen, ist noch nicht ganz klar. Vielleicht sind sie einfach die Unterhändler, die solche Roben verkaufen. Selbst vom Niedergang des Planeten können Kapitalisten noch zehren.
Das Spielzeug verwandelt euch in einen Untergangsverkünder mitsamt der Schrifttafeln, die sie um den Oberkörper tragen. Wer die nahende Apokalypse beschwören will, ist damit gut bedient.
Bereits Anfang Januar stellte Bungie eine Roadmap für das Jahr 2018 vor, in der langfristige, größere Ziele gesetzt wurden. Der erste Meilenstein in dieser Roadmap wurde kürzlich mit dem Update 1.14 erreicht.
Nun veröffentlichten die Entwickler eine präziserer Roadmap für das Frühjahr 2018, die insgesamt 26 Neuerungen auflistet, die in den kommenden Wochen und Monaten aufgespielt werden sollen.
Roadmap für Frühjahr 2018
In einem Blog-Post wendet sich Game-Director Christopher Barrett an die Community. Alle Neuerungen, die in der Vorschau genannt werden, sind kostenlos für alle Destiny-2-Hüter. Ein paar Termine könnten sich noch verschieben, so Barrett, aber daran arbeiten die Entwickler nun:Das Update 1.1.2 (1.14) ist bereits live. In den kommenden Monaten sind drei weitere, große Updates geplant.
Update 1.1.3
Das Update 1.1.3 ist für den 27. Februar vorgesehen:
Nightfall-Scoring und High-Score-Tracking: Beim Dämmerungsstrike wird die Zeitlimitierung durch ein Strike-Scoring ersetzt! Damit sich das Strike-Scoring auch lohnt, wird ein High-Score-Tracking eingeführt, wobei Euer High-Score in Emblemen angezeigt wird und neue Belohnungen freischaltet.
Überarbeitung der Abzeichen und Auren
Auf der Einsatzkarte werden Eure Teammitglieder angezeigt!
Auf dem PC kommt ein öffentlicher Text-Chat
Eine Mechanik wird eingeführt, die verhindern soll, dass man häufig dasselbe Exotic hintereinander bekommt
In der Companion-App kann man mit Mods und Shadern interagieren
In der Companion-App kann man die Händler inspizieren
Der Dämmerungsstrike soll einzigartige Belohnungen erhalten. – Dieses Ziel wird möglicherweise erst später erreicht.
Update 1.1.4
Das Update 1.1.4 ist für den 27. März angedacht:
Sandbox-Änderungen an Waffen und Fähigkeiten
Die heroischen Strikes bekommen Modifiers
Das Eisenbanner wird dann im 6v6 gespielt!
Es kommen wöchentliche Schmelztiegel-Playlists – inklusive Hexenkessel
Die Munition und das Gameplay im Schmelztiegel wird angepasst
Für den Dämmerungsstrike kommen “Herausforderungs-Karten”
Strafen für Quitter im Schmelztiegel werden eingeführt
Eine Schutzmechanik kommt, dass sich die Map im PvP oder der Strike nicht wiederholen, wenn Ihr die Playlists spielt.
Sandbox-Anpassungen für exotische Waffen und Rüstungsteile – Dieses Ziel wird möglicherweise erst später erreicht.
Update 1.2.0
Im Mai beginnt mit dem Update 1.2.0 eine neue Saison, die Season 3. Vermutlich erscheint gleichzeitig das zweite DLC. Für die Season 3 sind einige “große” Neuerungen geplant:
Der Weltenverschlinger-Raid-Trakt erhält endlich einen Prestige-Mode
Es kommen saisonale Schmelztiegel-Ranglisten
Privat-Spiele werden eingeführt
Der Tresor wird erweitert. Laut der vorherigen Roadmap um 50 Lagerplätze. Zudem arbeite man an weiteren Änderungen, damit der Tresor nicht überquillt.
Multi-Emote: Bald könnt Ihr mehrere Emotes auswählen – und nicht nur eines
Exotische Meisterwerke stehen auf dem Plan
Bestimmte Händler kriegen einen saisonalen Rang. Verdient Ruf, um Items bei ihnen freizuschalten. Dieser Rang wird jede Saison resettet.
Es kommen Verbesserungen an den Gruppenkämpfen
Das Mod-System wird verbessert – Dieses Ziel wird möglicherweise erst später erreicht.
Eigentlich war laut der vorherigen Roadmap ein neues Mod-System schon für das Februar-Update geplant. Anscheinend benötigt es aber deutlich mehr Zeit. Bungie will die Mods “einzigartiger” machen, der Einfluss der Mods auf die Macht der Hüter wird deutlich erhöht.
In der anstehenden “This Week at Bungie” wird es ausführliche Infos zu den Neuerungen geben, an denen das Sandbox-Team arbeitet. Man werde in Zukunft auf die genannten Punkte mit Screenshots und Entwickler-Kommentaren näher eingehen.
Es hat nicht lange gedauert, da hat Blizzard sein Versprechen erfüllt. Alle WoW-Spieler haben nun zusätzliche Charakterslots.
Seit vorgestern kann die nächste Erweiterung für World of Warcraft im Vorverkauf erworben werden. Das hat die Verbündeten Völker freigeschaltet, die sich nun in der Spielwelt von Azeroth tummeln. Allerdings beschwerten sich viele Spieler, dass sie gar keine Charakterslots mehr hätten, um die neuen Völker spielen zu können.
Gestern Abend (31.01.2018) hat Blizzard einen kleinen Minipatch für World of Warcraft aufgespielt, der allen Spielern vier zusätzliche Charakter-Slots pro Server beschert. Damit steigt das Maximum der verfügbaren Charaktere auf einem Server von 12 auf 16 an – also exakt 4 neue Plätze für die 4 Verbündeten Völker. Wer will, kann natürlich auch „gewöhnliche“ Charaktere mit den Slots füllen oder sogar alte, gelöschte Charaktere wiederherstellen.
Die Charakterslots gibt es für alle Spieler, ganz gleich, ob sie Battle for Azeroth bereits gekauft haben oder nicht.
Bedenkt dabei allerdings, dass das Maximum der Charaktere pro Account nicht angestiegen ist. Wer schon jetzt das Account-Maximum von 50 Charakteren erreicht hat, der kann keine zusätzlichen Chars erstellen. In diesem Fall müssen erst Charaktere gelöscht werden, bevor neue erstellt werden können.
Saturn veranstaltet die Nacht der Fernseher und dadurch bekommt ihr einen 55 Zoll UHD-Fernseher von LG zum aktuellen Bestpreis.
Nur für wenige Stunden könnt ihr euch bei Saturn einen neuen UHD-Fernseher besonders günstig schnappen. Ihr bekommt den LG 55SJ8509 für 999 Euro und somit so günstig wie noch nie. Seit seiner Veröffentlichung im letzten April war er noch nie preiswerter.
Der UHD-TV von LG besitzt eine Bildschirmdiagonale von 55 Zoll und bietet euch Active HDR mit HDR10, sowie HLG. Des Weiteren verfügt er über Dolby Vision und LG verspricht herausragende Farben dank der Nano Cell-Technologie. Die native Bildwiederholfrequenz liegt bei 100 Hz. Zudem verfügt er über webOS 3.5 damit ihr Apps wie Netflix oder Amazon Video direkt am TV nutzen könnt.
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Wie Epic kürzlich bekannt gab, wird kurzfristig der neue Patch 2.4.0 aufgespielt, der diverse Fehlerbereinigungen und eine neue Waffe in den Battle Royale-Modus von Fortnite bringt: Die Minigun! Was steckt im neuen Update?
Epic hatte in der letzten Woche mit einigen Problemen in Fortnite zu kämpfen. Ein geplantes Update brachte eine längere Wartung mit sich, gefolgt von Login-Problemen und Schwierigkeiten bei der Teamfindung.
Wie Epic mittlerweile bekannt gab, werden alle Fortnite-Spieler wegen der länger dauernden Downtime entschädigt. So erhalten Battle Royale-Spieler zwei Stufen im Battle Pass geschenkt, während im Rettet-die-Welt-Modus 1.600 saisonales Gold im Event Store ausgegeben werden dürfen.
Wie Epic nun mitteilt, wird der neue Patch 2.4.0 am 01.02. live gehen und diverse Fehlerbehebungen beinhalten. Doch damit nicht genug: Eine neue Waffe gibt es für den Battle Royale-Modus oben drauf, PvE-Spieler hingegen dürfen sich nun auch am knisternden Lagerfeuer aufwärmen und heilen!
Fehlerbehebungen in allen Bereichen des Battle Royale-Modus
Sei es die Performance, die Grafik, das Gameplay – Epic liefert mit dem Patch 2.4.0 diverse Verbesserungen. So werden unter anderem bei der Auswahl von Türen nicht mehr die kompletten Rahmen angezeigt.
Auch die nervigen, flackernden Bildfehler (aufploppende Artefakte in der Landschaft) sollen laut Epic zumindest bei der Ansicht aus dem Schlachtenbus heraus behoben sein.
Werden von nun an seltener zu finden sein – schallgedämpfte Pistolen
Bei den Waffen wurde die Häufigkeit der schallgedämpften Pistolen reduziert. Epic hat bemerkt, dass diese immer häufiger den Sturmgewehren vorgezogen werden und daher die Fundrate reduziert:
Die epische Variante kann jetzt 20 % weniger häufig gefunden werden.
Die legendäre Variante kann jetzt 33 % weniger häufig gefunden werden.
Darüber hinaus kann ab dem 01.02. eine komplett neue Waffe gefunden werden: die Minigun. Die Minigun dürfte ab diesem Datum das bevorzugte Mittel sein, um gegnerische Festungen dem Erdboden gleich zu machen. Die Waffe zerstört Behausungen in Windeseile, eignet sich jedoch eher weniger gegen mobile Ziele wie andere Spieler.
Die Minigun wird in der Rarität ungewöhnlich auftauchen (grün) – also relativ häufig zu finden sein.
Der PvE-Modus bekommt das knisternde Lagerfeuer!
Neben dem aus dem Battle Royale-Modus bekannten knisternden Lagerfeuer, welches Verbündete im Umkreis von 3×3 Kacheln kontinuierlich heilt, erhalten die PvE-Spieler auch neue Expeditionen:
Sammle Gefolgschaft: Eine Expedition mit niedrigen Anforderungen, durch die ihr eine kleine Gefolgschaft von Anhängern sammeln könnt.
Fallentouren: Durch diese Expeditionen erhaltet ihr Fallen.
Update 31.01.2018, 23:00 Uhr: Wie Epic soeben per Twitter bekannt gegeben hat, wird sich das Update 2.4.0 verschieben, da man zuerst die Serverprobleme, welche in den letzten Tagen immer mal wieder sporadisch aufgetreten sind, beheben möchte. Sobald es eine Aktualisierung seitens Epic gibt, erfahrt Ihr es wie gewohnt auf Mein MMO.
Freut Ihr euch auf den Patch? Werdet Ihr gleich die Minigun ausprobieren?
Wie kam die Sea of Thieves-Beta an? Die Rückmeldung aus der Community ist größtenteils positiv, mit Verbesserungswünschen.
Heute, am 31. Januar endete die geschlossene Beta von Sea of Thieves. Unser Autor Patrick zieht sein Fazit aus dem Piratenabenteuer.
Startprobleme bei Sea of Thieves, die Beta fing nicht gut an
Am vergangenen Mittwoch, den 24. Januar, war der Beta-Start von Sea of Thieves geplant. Das war für einen Teil der Spieler, mich eingeschlossen, auch tatsächlich der Fall. Wir konnten uns ins Spiel stürzen und in See stechen. Aber nicht jeder hatte so viel Glück.
Vorbesteller mussten mit Software-Problemen kämpfen, bevor sie sich mit Haien und Piraten rumschlagen konnten.
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Ein schlechter Start, von dem sich viele Piraten eine noch schlechtere Beta versprachen. Doch irgendwie kam es dann ganz anders.
Anfangsüberforderung – Was mach’ ich denn hier überhaupt?
Nachdem ich in der Alpha-Phase nur ein bisschen mit meinem Schiff durch die Gegend schipperte und das Ambiente genoss, wollte ich in der Beta richtig durchstarten. Das war aber nicht so einfach, wie ich dachte. Anstatt von einer Start-Quest an die Hand genommen zu werden, stand ich alleine in einer Taverne.
Bis ich herausfand, dass ich mich an einen einäugigen Typen im Zelt wenden musste, der mir eine kostenlose Schatzkarte verkaufen würde, verging viel Zeit. Das Problem hatten einige Spieler.
Das ist allerdings weniger Kritik als viel mehr willkommene Abwechslung. Schließlich geht’s im Spiel darum, Rätsel zu lösen. Warum sollte mich dann eine Quest aus der Start-Taverne mit Pfeilen auf dem Boden zu einem Zelt lotsen?
Dass man in Sea of Thieves mal selbst was ausprobieren musste, um dem Ziel näher zu kommen, gefiel mir dann doch ganz gut.
Ab aufs Schiff – Wasser und Optik machen starken Eindruck
Ich besorgte mir eine Schatzkarte und startete auf meinem Schiff eine “Quest” mit einem Schatz auf einer geheimnisvollen Insel. Auf der großen Karte im Schiff überprüfte ich, wo die Insel auf dem Meer zu finden ist.
Dann heißt es: Himmelsrichtung merken, in der die gesuchte Insel mit dem Schatz liegt, und auf an Deck: Segel spannen, Anker einholen, das Ruder schon mal grob in die richtige Richtung drehen und den Winkel der Segel anpassen. Alleine ist das viel Arbeit.
Mein absolutes Highlight von Sea of Thieves ist das Wasser. Klar, im Spiel geht’s um Piraten, Schatzkisten, und Schiffe – da sollte man meinen, dass das Wasser auch gut ist. Aber hier muss man die Entwickler wirklich loben: Das sieht nicht nur gut aus, sondern fühlt sich auch gut an.
Bei heftigem Seegang verliert man teilweise die Kontrolle über das Schiff, rast auf riesige Steine zu und bekommt Angst, dass das Schiff jeden Moment auseinanderbrechen könnte. Zusammen mit starken Sound-Effekten wie knarrendem Holz, spritzenden Wellen und tobenden Gewitterstürmen ist so eine Schifffahrt in Sea of Thieves jedes mal ein Erlebnis. Hinzu kommen malerische Sonnenuntergänge, die Piraten-Stress (und andere Schiffe) vergessen lassen.
Rätsel machen Spaß, mehr Inhalte aber dringend nötig
Die Schatzkarten in Sea of Thieves machen Spaß, doch die Abenteuer werden schnell eintönig. Ihr schippert zu einer Insel, orientiert Euch, kämpft gegen 2-5 Skelette und holt dann die Kiste. Die bringt Ihr aufs Schiff und fahrt entweder zum nächsten Rätsel oder verkauft sie für ein paar Goldtaler auf der Heimatinsel.
Nicht jede Schatzkarte ist gleich. Manche Quests sind Rätsel, bei denen ich den Kopf anstrengen und bestimmte Punkte auf der Insel anhand mysteriöser Sätze finden musste. Das bringt zwar Abwechslung, aber das reicht nicht. Irgendwie wiederholt sich alles zu schnell. Da muss unbedingt noch mehr Inhalt ins Spiel.
Dieses Feedback konnte ich auch häufig auf Reddit lesen: Rare, das ist echt ein super Spiel, aber da muss noch mehr Zeug rein.
Zu diesem Thema gibt es bereits positive Nachrichten.
Erstens sagten die Entwickler, dass man das Open-Beta-Erlebnis abgespeckt hat, damit es für den Release noch Überraschungen für die Spieler gibt.
Drittens bestätigten die Entwickler in einem Video, dass es besondere Mechaniken und Fortschritts-Systeme bei verschiedenen Fraktionen geben wird.
Welche Überraschungen uns dann letztendlich erwarten, sehen wir erst zum Release am 20. März. Aber mehr als ein paar neue Gegner-Typen müssen es schon sein.
Gute Zahlen auf Twitch.TV, Zuschauer lieben Piraten-Unterhaltung
Während der geschlossenen Beta haben viele große Streamer die Möglichkeit genutzt und ihren Zuschauern das Piraten-Abenteuer vorgestellt.
In Kombination mit dem Sprachchat und Streamern mit Humor entstanden dadurch viele lustige Szenen. Das kam bei den Zuschauern gut an, die Sea of Thieves an die Spitze der Twitch.tv-Charts beförderten.
https://www.youtube.com/watch?v=opVuGSZ4FL8
Fazit: Sea of Thieves hat Hit-Potenzial, wenn man mit der Communiy zusammenarbeitet
Das Piraten-Abenteuer Sea of Thieves spricht nicht jeden an. Man muss Bock haben, mit seiner Crew zusammenzuarbeiten, auf Entdeckungsreisen zu gehen und mit risikoreichen Aktionen auch mal seine Beute aufs Spiel zu setzen.
Singleplayer könnten Spaß an Sea of Thieves haben
Zwar könnt Ihr auch als einsamer Pirat durch das Meer von SoT schippern, aber der Fokus liegt klar im Koop
Gruppenspieler werden Sea of Thieves lieben
Zu dritt oder viert auf einem Schiff kommt richtig Freude auf. Einer steht am Ruder, einer liest die Karte, die anderen sind für Segel und Feindsichtung zuständig. Das kann in spaßigem Chaos enden.
Das Game ist “mal was anderes” und hat dafür einen happigen Kaufpreis von 70€. Das schreckt vermutlich viele ab. Ob das Game den Preis “wert” ist, muss jeder für sich entscheiden.
Fakt ist, dass den Entwicklern viele Möglichkeiten offen stehen. Die Community aus lauter frischgebackenen Piraten ist leidenschaftlich und sieht, dass in das Spiel bereits viel Herzblut floss. Mit angekündigten Inhalten wie Fraktionen, Tier-Transporten und zeitlich begrenzten Lieferungen wird man einen weiteren Schritt in die richtige Richtung gehen.
Ich freue mich jedenfalls schon auf den Release von Sea of Thieves und glaube, dass die Harmonie von Fan-Feedback und Entwickler-Know-How das Spiel ganz groß machen kann. Zum Abschied der Beta verabschiedeten sich der Reddit-Nutzer JakeMannlington und seine Crew so:
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The Elder Scrolls Online (PC, PS4, Xbox One) bekommt bald Nachschub in Form eines neuen DLCs. In Dragon Bones geht es in zwei neue Dungeons. Dazu kommt noch das kostenlose Update 17 mit dem Montur-System zur Klamotten-Anpassung. Jetzt ist das Release-Datum bekannt.
Wie gewohnt bekommt das Online Rollenspiel The Elder Scrolls Online auch 2018 jedes Quartal ein DLC-Paket, in dem neue Inhalte wie Instanzen und zusätzliche Spielmechaniken implementiert werden.
Das aktuelle DLC Dragon Bones und das kostenlose Update 17 bringen gleich beides: neue Dungeons und das Montur-System.
Dungeon-DLC bringt die Instanzen „Krallenhort“ und „Gipfel der Schuppenruferin“
Allerdings in radikal anderer Form, die Hintergrundstory ist aber geblieben. In der verlassenen Dwemer-Mine hat sich ein Nekromanten-Kult niedergelassen, die einen untoten Drachen wiedererwecken wollen.
Das zweite Dungeon ist der „Gipfel der Schuppenruferin“. Dort hat eine wiederauferstandene, abtrünnige Drachenpriesterin sich den Daedra-Fürsten der Seuchen als neuen Patron gesucht. Daher wimmelt es in ihrer Bergfestung nun von verseuchten Kultisten und stinkenden Ekelbossen!
Jeder Dungeon bringt eigene Ausrüstung, Trophäen und Emotes als Beute mit.
Update 17 mit Montur System
Zusätzlich zum kostenpflichtigen Dragon Bones DLC kommt das reguläre und kostenlose Update 17 für ESO. Highlight des Updates ist das neue Montur-System. Damit könnt ihr – ähnlich wie beim Transmog-System in WoW – das Aussehen einer Rüstung über das Erscheinungsbild einer anderen Klamotte legen.
Wer also keinen Bock auf hässliche Vollplatten hat, kann jetzt stattdessen die Optik einer Robe oder einer Lederrüstung einblenden. Die Werte der Originalrüstung werden dabei nicht beeinflusst.
The Elder Scrolls Online: Release-Datum Dragon Bones im Februar
Das Dragon Bones DLC samt Update erscheint für den PC am 12. Februar 2018.
Spieler auf der Playstation 4 oder der Xbox One müssen wieder etwas länger warten und bekommen den DLC und Update 17 erst am 27. Februar 2018.
Update 17 mit dem Montur-System und dem Dungeon-DLC Dragon Bones wird für den Februar erwartet.
Angeblich ist der Standort des nächsten ESO-Addons schon bekannt.
Das Release-Datum des SF-Shooters Anthem wurde nach hinten verschoben, es verspätet sich aber offiziell nicht. Wie EA das begründet, ist schon höhere Kunst, findet unser Autor Schuhmann.
Das muss man erstmal hinkriegen: EA verschiebt einen Launch um ein halbes Jahr, sagt aber, das sei keine Verspätung.
Während man exakt so handelt, wie das ein Insider-Report vor wenigen Wochen vorhergesagt hat, leugnet man diesen Insider-Report und sagt: „Alles läuft nach Plan.“
Was ist da los? Anthem und der Release im Herbst 2018
Auf der E3 2017 stellte BioWare endlich Anthem vor, EAs Antwort auf Games-as-a-service-Shooter wie Destiny, The Division oder Warframe.
Damals auf der E3 hieß es: „Der Launch von Anthem ist für Herbst 2018“ geplant – also für irgendwann zwischen September und Dezember 2018, pünktlich damit Omi es dem Liebling noch unter den Weihnachtsbaum legen kann.
Schon damals fanden Beobachter: „Das ist aber früh für ein Spiel, von dem man jetzt das erste Mal hört.“ Auch in den nächsten Monaten gab es so gut wie nichts von Anthem. Keine Entwickler-Blogs, keine Interviews, keine großen News.
Fast alle gingen daher von einer Verschiebung aus und diskutierten das auch lang und breit. Kaum wer rechnete damit, dass Anthem wirklich 2018 noch erscheinen würde.
Insider-Report sagt: Release 2018 war nie realistisch
EA wolle aber unbedingt, dass Anthem spätestens im Frühling 2019 erscheint, denn dann endet das Fiskal-Jahr. Es ist für die Investoren wichtig, dass da noch mal was Gutes in die Bücher kommt.
Bei Kotaku klang das also nach einer „geplanten Verspätung“, die nicht aus sonderlichen Entwicklungs-Schwierigkeiten resultierte. Sondern die Quelle sagte: „Das Datum war nie realistisch.“ Es war also schon zur E3 2017 abzusehen, dass es mit Herbst 2018 nichts wird.
Späteres Datum, um Battlefield Platz zu lassen
Zu diesem Report äußerte sich EA aber nicht. Jetzt, eine Woche später, sprach der Finanz-Chef aber mit einer Journalistin des Wall Street Journals. Der EA-Mann sagte, man wolle jetzt Anthem früh in 2019 veröffentlichen und nicht mehr im Herbst. Das läge aber nicht an Problemen in der Entwicklung, sondern lediglich daran, dass man im Oktober 2018 ein neues Battlefield herausbringen möchte und das soll im Vordergrund stehen.
Die Leute würden da versuchen, eine Story draus zu machen.
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Interessant: Im Bericht von Kotaku war gar nicht direkt die Rede von Verzögerungen in der Entwicklung, sondern da hieß es: Das 2018-Datum war NIE realistisch. Nicht mal bei dem Dementi geht man darauf ein.
EA will also, dass wir folgendes glauben:
Anthem ist eigentlich schon so gut wie fertig und die Entwicklung läuft wie geplant. Aber EA hat sich entschieden, ein neues Battlefield schon im Oktober zu bringen und wartet deshalb mit dem praktisch fertigen Anthem ein halbes Jahr länger.
Während die Variante von Kotaku ist:
Anthem war von Beginn an für Frühling 2019 geplant.
Wenn man dem glaubt, hat EA wohl auf der E3 nur ein früheres Datum genannt, damit das Spiel interessanter klingt und man einen Vorwand hat, um es 2017 schon groß zu präsentieren, während es eigentlich erst ein Jahr später hätte präsentiert werden sollen.
EA will weder eine Verzögerung noch Probleme zugeben
weder den Eindruck machen, dass man nur „früh“ veröffentlicht, um noch im Finanzjahr zu bleiben,
noch will man den Eindruck erwecken, es gebe Schwierigkeiten in der Entwicklung.
Man tut also jetzt so, als könnte man Anthem eigentlich im Herbst veröffentlichen, macht es aber nicht, um Rücksicht auf Battlefield zu nehmen. Mit Anthem an sich hat das aber überhaupt nichts zu tun.
In der Welt von EA kommt Anthem also später, aber es gibt keine Verspätung.
Anthem gehört zu den Top-Games von 2018, na ja … 2019:
Das sind alle neuen Raid-Mods in Destiny 2, die mit dem Update 1.14 eingeführt wurden. Sie besitzen Raid-spezifische Perks.
Ende Januar erschien das Update 1.14, das ein paar Änderungen am Endgame von Destiny 2 vornahm. So wurden die Raid-Belohnungen überarbeitet, damit der Loot spannender wird und die Hüter neue Anreize bekommen, sich in den Raid zu stürzen.
Eine Neuerung betrifft hierbei die Raid-Rüstungsteile. Diese können nun mit speziellen Mods mit Raid-spezifischen Perks ausgestattet werden.
Liste aller Raid-Mods mit Perks
Bedenkt, dass die folgenden Perks allesamt nur auf der Leviathan funktionieren – also auf dem riesigen Schiff, auf dem die Raid-Aktivitäten stattfinden.
Helm:
Wenn Ihr die Super aktiviert, wird die Granate aufgeladen (für jedes Element gibt’s hierfür eine Mod)
Handschuhe:
Nahkampf-Kills erhöhen kurzzeitig (rund 10 Sekunden) Euren Schaden um 20%
Nahkampf-Kills reduzieren kurzzeitig eingehenden Schaden um 20%
Nahkampf-Kills haben eine Chance, Power-Munition zu gewähren
Brustschutz:
Besiegt Gegner mit gelben Lebensbalken mit Power-Waffen, um den Power-Waffen-Schaden kurzzeitig um 15% zu steigern
Beinschutz:
Normale Gegner-Kills mit Energie-Waffen erhöhen den Energie-Waffen-Schaden um 15%
Klassengegenstand:
25% mehr Fähigkeiten-Schaden (für jedes Element gibt’s eine Mod)
Übrigens: Die Rüstungsteile aus dem Standard-Raid, dem Prestige-Raid und dem Raid-Trakt haben allesamt dieselben Mods mit denselben Perks.
Die Boni sollen zudem stapelbar sein. Wenn Euer Schaden nach einem Nahkampf-Kill um 20% gesteigert wird und Ihr die Klassengegenstand-Mod habt, haut Ihr mit Eurer Super unglaublich viel Schaden raus. Der Himmlische Nachtfalke lässt grüßen …
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Die Raid-Mods sind wiederverwendbar. Wenn Ihr die Mod gegen eine andere Mod austauscht, bleibt sie erhalten. Dieser Austausch-Prozess kostet Euch jeweils 1 Calus-Token. Alle Raid-Mods sind Legendär und geben +5 Power.
Wenn Ihr eine Raid-Mod auf ein Rüstungsteil anlegt, wird Eure bisherige Mod ersetzt. Ein Rüstungsteil kann also nicht zwei Mods gleichzeitig aktiv haben.
Wie komme ich an Raid-Mods? Ab sofort droppen die Raid-Rüstungsteile mit diesen Mods. Habt Ihr bereits Raid-Rüstung in Eurem Besitz, könnt Ihr die Mods direkt auswählen.
Viele Hüter ziehen das Fazit, dass diese Mods in der Praxis ziemlich stark sind. Sie vereinfachen die Raid-Aktivitäten enorm. Vergesst jedoch nicht, dass die Mod-Perks nur auf der Leviathan aktiv sind.
Das ging nach hinten los: Ein fieser Seitenhieb gegen Paragon von den SMITE-Entwicklern kam bei den Fans nur „so mittel“ an.
Vor wenigen Tagen gaben die Entwickler von Paragon, Epic Games, bekannt, dass das Moba eingestellt wird. Man konnte einfach nicht genug Spieler halten, wurde den eigenen Ansprüchen nicht gerecht und versprach sogar eine vollständige Erstattung sämtlicher Käufe im Spiel an die Kunden.
Hi-Rez, die Entwickler von SMITE und Paladins, machten sich allerdings in einem Video über den Untergang von Paragon lustig. Die beiden Community Manager von SMITE, HiRezSt3alth und HiRezIsiah, luden in einem kleinen Clip „alle Spieler“ dazu ein, sich SMITE im fünften Jahr anzuschließen. Dabei warfen sie immer wieder Trigger-Worte ein, bei denen die Kamera extra nah heranzoomte.
Die „Wortspiele“ lassen sich leider nicht sinnvoll übersetzen, daher hier die originalen Aussprüche, die ihr auch im Video unten sehen könnt:
“If you don’t know Isaiah and myself, we’re just a ‘PARA’ community managers for SMITE”
“Sometimes you don’t know what you’ve got until it’s ‘GON’”
“Five years? That sounds like one ‘EPIC GAME.’”
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Eine klare Verballhornung von Paragon und den Hersteller Epic Games.
Einen großen Aufschrei gab es zumindest in der verbliebenen Paragon-Community nicht, sondern eher von den SMITE-Fans. Die fanden diesen Seitenhieb äußerst albern und geschmacklos und war der Meinung, dass Hi-Rez vielleicht nicht so laut sein sollte, was eingestampfte Spiele angeht, wenn man auf Global Agenda oder Tribes: Ascend zurückschaut.
SMITE sah seinen Fehler ein und entschuldigte sich im Anschluss. Man habe nur versucht, neue Spieler zu begrüßen und wollte dies mit dem typisch „Hi-Rez-Humor“ erreichen, habe das Ziel aber klar verfehlt.
Todd Harris von Hi-Rez fügte noch an:
„Unser Team hatte das Video als Spaß und nicht als Respektlosigkeit geplant. Wir mussten selbst schon Spiele einstellen und wissen genau, wie niederschmetternd dies für die Entwickler und die Community sein kann. Wir entschuldigen uns für diese Kränkung und werden in Zukunft eine positivere Einstellung vertreten.“
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Cortyn meint: Ich denke „geschmacklos“ trifft es hier am besten. Es war aus meiner Sicht nicht sonderlich witzig und respektlos. Ein Spiel einzustampfen, an dem man jahrelang gearbeitet hat, ist für die Entwickler sicher kein leichter Schritt, die nun Jahre ihrer Arbeit im „Nichts“ enden sehen. Sich darüber lustig zu machen, ist wohl nicht der klügste Schritt. Aber wir sind ja alle nur Menschen.
In einem großen Event wie der Overwatch League zu spielen, ist ein Traum vieler Gamer. Einer, der es geschafft hat, ist Hyung-seok “Bischu” Kim vom Team Los Angeles Gladiators. In einem Interview mit Invenglobal erzählt er, wie es dazu kam – und wie es ihm vorher ging. Und die Situation vorher sah gar nicht so rosig aus.
Mit der Overwatch League hat Blizzard in diesem Jahr ein gigantisches Spektakel für den E-Sport auf die Beine gestellt. Mit einer eigenen Arena und Spielern aus der ganzen Welt bietet die Spieleschmiede fast ein halbes Jahr lang Unterhaltung.
Um bei der Overwatch League mitspielen zu können, müssen die Spieler zu den Besten gehören. Jeder Spieler wird von einem Team für ein Jahr unter Vertrag genommen – klar, dass die Besitzer dann auch Qualität sicherstellen wollen.
Einer der Spieler in der League ist Hyung-seok (“Aaron”) “Bischu” Kim, der Tank/Flex-Spieler der Los Angeles Gladiators. In einem ausführlichen Interview mit Invenglobal erzählt er von seiner Vergangenheit und wie er es schließlich in die Liga geschafft hat. Wir haben die interessantesten Punkte für Euch zusammengefasst.
“Bevor ich zu den LA Gladiators kam, hatte ich 80$ auf der Bank.”
Bevor Bischu mit Overwatch anfing, war er ein League-of-Legends-Streamer. Während seiner Highschool-Zeit hat er in seiner Freizeit gestreamt, aber nie wirklich darüber nachgedacht, in einem Team zu spielen. Solo-Spiele und Streams waren ihm wichtiger.
Es nagte allerdings die Frage an ihm, ob er wirklich mit dem Streamen der Spiele sein Geld verdienen will und wie seine Zukunft aussähe. Er kam schließlich zu der Entscheidung, dass er lieber für sein Geld spielen will. Er ging also nicht aufs College, wie es seine Eltern vorgesehen hatten, sondern fing an, Overwatch zu spielen und zog dazu wohl aufs Gradewohl nach LA, um bei einem Profi-Team unterzukommen.
Aus dem letzten Drecksloch in die Liga
Mit Ersparnissen aus seiner Zeit als LoL-Spieler schlug er sich in Korea Town in Los Angeles durch. Er war zu stolz, um seine Eltern um Hilfe zu fragen, und zehrte von seinen schwindenden Erpsarnissen
Bischu lebte da in der letzten Absteige, einem Drecksloch, wie er sagt. Er war mit den Nerven am Ende, ernährte sich von “shitty meals” und wartete tagtäglich auf den Anruf eines Pro-Teams. Kurz bevor er mangels Geld schließlich nach Korea hätte zurückkehren müssen, kam schließlich der erlösende Anruf der LA Gladiators. Zu diesem Zeitpunkt hatte er noch 80 Dollar auf dem Konto.
Das war für ihn die Erlösung: er musste nicht nach Korea, nicht zurück aufs College, nicht mit der Frage leben “Was wäre gewesen, wenn …?”
“Es ist erniedrigend, wenn du verlierst. Du enttäuscht deine Fans – das darf nicht passieren!”
Mit dem Vertrag in der Tasche ging es schließlich bergauf. Pro-Gamer zu sein, heißt aber auch Arbeit. Viel Arbeit sogar. Bischu: “Wer nicht hart trainiert, der hält nicht lange durch.” Dennoch weiß Bischu, dass er nun in der OWL spielt, weil er es verdient hat. Er hat sich diesen Traum erfüllt.
Als Profi darf einem allerdings auch eine Niederlage niemals egal sein. Wer selbstgefällig wird, der hat schon verloren – und wenn man sich nicht darum schert, dass man verliert, fehlt der Gedanke, der einen Pro ausmacht.
Bischu bezweifelt, dass ein Pro jemals resigniert. Profispieler sind über den Punkt eines Amateurs hinaus, der eine Niederlage einfach wegsteckt. Sie spielen, weil sie es hassen, zu verlieren. Besonders in der Overwatch League geht es um viel mehr – und immer mehr der Spieler beginnen, das zu begreifen.
“Ihr seid nicht gut. Ihr müsst besser sein als die besten.”
Bischu gibt sich deshalb die größte Mühe, die Fans der LA Gladiators nicht zu enttäuschen. “Nichts ist vergleichbar mit dem Gefühl, als ich auf der Bühne war und die Fans meinen Namen skandierten. Ich glaube nicht, dass ich diesen Moment jemals vergessen kann.” Dementsprechend hart ist es auch, wenn man den Erwartungen nicht gerecht werden kann.
Für ihn ist genau das der Ansporn, weiterzumachen und der Grund, warum er diesen Job liebt. Nacheiferern rät er deswegen auch: “Seid niemals selbstgefällig, seid immer kritisch, Ihr seid nicht gut. Ihr müsst besser sein als die besten.”