Während alle Halloween feiern, krempelt erfolgreiches MMORPG aus Deutschland seinen Start um, möchte neue Spieler begeistern

Es ist Zeit für unser MeinMMO-Format „MMORPG-News in 5 Minuten“. Wir fassen euch die wichtigsten Meldungen rund um das beste Genre der Welt zusammen. Euch erwarten zig Halloween-Events, spannende Neustarts und historische Weltereignisse.

Highlights der Woche:

Was ist sonst noch passiert? Die vergangene Woche stand im Zeichen von New World. Das MMORPG von Amazon Games feiert mit dem Start von Saison 10 eine Art dritten Frühling. Zu den neuen oder zurückgekehrten Spielern gehört auch MeinMMO-Autorin Nicole, die aktuell viel Spaß auf Aeternum hat: New World konnte mich zum Release nicht halten – Jetzt hab’ ich 45 Stunden in einer Woche versenkt.

MeinMMO-Redakteur Karsten Scholz hat den aktuellen Erfolg von New World analysiert:

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MeinMMO bei GameStar News: Unser MMORPG-Experte analysiert den aktuellen Erfolg von New World

Alle feiern die schaurigste Zeit des Jahres

Das passierte bei den großen MMORPGs:

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Das passierte bei den kleinen MMORPGs:

  • In dieser Woche gab es einen ungeplanten Ausfall der Server von Blue Protocol: Star Resonance. Nach Behebung des Problems verteilten die Entwickler als Wiedergutmachung ein kleines Geschenk an die betroffenen Spieler.
  • In Blue Protocol: Star Resonance machen viele Spieler gerade einen Fehler. MeinMMO Autor Cedric Holmeier erklärt, was es jetzt zu beachten gibt.
  • Die Entwickler von Albion Online möchten den Fraktionskrieg überarbeiten. Alle Pläne dazu findet ihr auf albiononline.com. Das zugehörige Update Realm Divided soll am 24. November 2025 erscheinen.
  • Auf der EVE Vegas haben die Entwickler von EVE Online angekündigt, dass die 2D-Karte mit der Winter-Erweiterung kommen soll. Quelle: X.
  • Die Entwickler von Aion haben mit „4.0: Light of Atreia“ das wohl größte Update des Jahres für Aion Classic angekündigt. Mit am Start: neue Klasse Lumines, eine neue Region, Dungeons für PvP- sowie PvE-Fans und Raids. Den Trailer findet ihr auf YouTube, einen Release-Termin gibt’s noch nicht.
  • Außerdem läuft in Aion Classic vom 15. Oktober bis zum 5. November das Halloween-Event. Alle Details erfahrt ihr auf gameforge.com.
  • Für Old School RuneScape ist in dieser Woche das von Bingo inspirierte Community-Event Grid Master gestartet. Wie das Event im Detail funktioniert, erfahrt ihr auf runescape.com oder auf YouTube.
  • Derweil wird in RuneScape das Halloween-Event gefeiert. Es läuft vom 13. Oktober bis zum 10. November, Details zu den Inhalten sowie Belohnungen erwarten euch auf runescape.com.
  • Im November erscheint für Metin2 die kostenlose Erweiterung „Tyranny of Aamon“, das euch unter anderem in die neue Region des Mondschattentals führt. Mit einem neuen Trailer haben die Entwickler in dieser Woche die neuen Dungeons des Updates vorgestellt – mehr Details dazu findet ihr auf gameforge.com:
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Das passierte bei den MMORPGs in Entwicklung:

  • Greg Street muss für sein MMORPG-Projekt Ghost bekanntlich neue Geldgeber suchen. Auf linkedin.com erklärte der Entwickler vor einigen Tagen, dass es einen Plan B geben würde, nämlich eine kleinere Multiplayer-Version, ohne MMO-Inhalte, die man etwa mit Helldivers oder Elden Ring Nightreign vergleichen könnte.
  • Mit Sword of Justice erscheint am 7. November ein neues Wuxia-MMORPG für PC und Mobile. In China ist das Spiel bereits ein Hit, mit mehr als 40 Millionen registrierten Spielern.
  • Ein neues Update für BitCraft Online soll bald Karren fürs Sammeln von Ressourcen ins Spiel bringen. Auch diverse Quality-of-Life-Features sind geplant. Die Patch Notes findet ihr auf Steam.
  • Das Free2Play-MMORPG Eterspire hat diese Woche mit dem Archer eine neue Klasse erhalten. Die Infos dazu findet ihr auf Steam.
  • Legend of YMIR ist ebenfalls ein MMORPG für PC und Mobile und erscheint global am 28. Oktober 2025. In dieser Woche gab es einen neuen Gameplay-Trailer, den ihr auf YouTube findet.
  • Für das erfolglose PC-MMORPG Astellia wurde eine Mobile-Variante mit dem Namen Astellia M angekündigt. Für Südkorea sind bereits die Vorregistrierungen gestartet, auf astellia.game.onstove.com.

Damit haben wir euch das Wichtigste zusammengefasst, das zuletzt in der Welt der MMORPGs vorgefallen ist.

Worüber habt ihr euch in dieser Woche gefreut? Worüber habt ihr euch geärgert? Schreibt es uns doch in die Kommentare. Wer einen Gesamtüberblick über die Historie der Online-Rollenspiele sucht, wird in diesem umfassenden Special fündig: Die Geschichte der MMORPGs – Von Habitat bis Throne and Liberty, und allem, was dazwischen passiert ist

Neues MMORPG auf Steam kann Spielerzahlen um fast 1.200 Prozent steigern, doch die große Begeisterung fehlt: „Es macht mich traurig“

Am 16. Oktober 2025 hat Pax Dei auf Steam den Early Access verlassen. Die finale Release-Version kann wieder deutlich mehr Spieler auf die Server locken, doch nicht alle sind vom Sandbox-MMORPG mit Mittelalter-Setting begeistert.

Was muss ich zu Pax Dei wissen? Das Sandbox-MMORPG mit Mittelalter-Setting befand sich seit dem 18. Juni 2024 im Early Access auf Steam. Etwas mehr als ein Jahr später, am 16. Oktober 2025, fand der finale Launch statt. Euch erwartet ein sozialer Sandkasten mit starkem Fokus auf das Sammeln von Rohstoffen, das Bauen von Gegenständen sowie Gebäuden und das Handeln von Waren.

Aus den Grundstücken einzelner können dabei ganze Dörfer, Städte und Festungen entstehen. Darüber hinaus gibt es Dungeons, die Gruppen mit Tank, Heiler und Schadensausteiler unsicher machen können, aber auch Gebiete, in denen rund um die Uhr PvP aktiviert ist. Es liegt an euch, auf welchen Aspekt des Spiels ihr euren persönlichen Fokus legt.

Hier seht ihr den neuen Release-Trailer für Pax Dei:

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Pax Dei verlässt Early Access, hier seht ihr den Release-Trailer zum Mittelalter-MMORPG

Wie verlief der Release? Am Release-Abend waren zeitweise 4.841 Steam-Nutzer gleichzeitig in Pax Dei online. Am zweiten Tag sogar 5.194 Spieler. Das ist zwar deutlich entfernt vom 16 Monate alten Allzeit-Peak (11.531 gleichzeitige Spieler), aber eben auch deutlich höher als in den vergangenen Early-Access-Monaten.

Seit Mitte Juli waren keine 1.000 Käufer der Gründerversion mehr im Spiel zeitgleich online. Im August und September meist sogar keine 400 Spieler. Im Vergleich zu diesen sehr schwachen Zahlen konnte Pax Dei seine Spielerzahlen durch den Launch also um fast 1.200 Prozent steigern.

Technische Probleme gab es während der Frühstart-Phase und dem Release kaum. Kleinere Probleme konnten die Entwickler zeitnah mit Hotfixes und kurzen Serverwartungen lösen. Vereinzelt klagen Spieler auf Steam über schlechte Performance.

Licht und Schatten, vor allem das Abo nervt viele Spieler

Wie bewertet die Community Pax Dei? Das Sandbox-MMORPG fing sich trotz einiger Stärken wie dem mächtigen Bausystem und der hübschen Grafik bereits in der Early-Access-Version einige Kritik ein. Trotz zahlreicher Updates und umfassender Anpassungen gilt das auch jetzt für die finale Release-Fassung. Dazu kommt weiterhin heftige Kritik am optionalen Abo-Modell von Pax Dei.

  • Sajuk schreibt auf Steam: „Es macht mich schon traurig, so viel vergeudetes Potenzial zu sehen.
    Aufmachung und Grafik können sich sehen lassen. Doch das Erfahrungs- und Skill-System ist der reinste Grind. […] Dazu kommt, dass man sein eigenes Grundstück ohne Zahlung einfach verliert. Also ein Grindspiel, das man auch noch monatlich bezahlen soll.“
  • Nekochi sieht das auf Steam ebenso: „Um mein Baugebiet zu behalten, muss ich pro Monat abonnieren. Ansonsten würde nach 3 Tagen alles gelöscht, was ich gebaut habe. Man hätte den Leuten ja wenigstens ein permanentes Baugebiet geben können, aber so, wie es aktuell ist, ist man abhängig von einem Abo oder von einer Gilde bzw. einem Freund, der das Abo hat. Sollte dieser aber das Abo kündigen, verliert man dennoch alles.“
  • Denniro klagt auf Steam: „Performance ist schlecht. Grafikeinstellungen, wie Motion Blur deaktivieren, funktionieren nicht. TSR und FSR3 zaubern eine Grütze voller Artefakte auf den Monitor. […] Technisch ist das eher eine Version 0.2 als 1.0. Geht zurück an den Absender.“

Bekommt Pax Dei aber auch Lob? 55 Prozent aller Rezensionen auf Steam und 46 Prozent der Reviews aus den vergangenen 30 Tagen sind positiv. Unter den Kritiken von gestern und heute finden sich ebenfalls diverse positive, auch wenn die ganz große Begeisterung noch ausbleibt.

  • Michael_Starlight erklärt auf Steam: „Tolle Welt … es fehlt halt noch einiges, ABER es ist endlich wieder mal was für Leute, die gerne Sandbox MMOs spielen. Ich geb dem ganzen weiterhin die Chance zu wachsen.“
  • EagleScream meint auf Steam: „Das Spiel an sich ist schon in Ordnung […]. Mich entspannt es im Solo-Crafting oder beim Farmen, ich habe keinen Stress und habe meinen Spaß daran.“
  • Yartificia hat zum Release richtig Spaß (Quelle: Steam): „Spiel ist bis dato richtig gut! Mir fehlt ein wenig die Landwirtschaftskomponente, aber vielleicht kommt de ja noch mit künftigen Updates! Wenn die Entwickler dranbleiben, kann das Spiel in Zukunft eine extrem gute Entwicklung machen.“

Unser letzter Anspielbericht ist aus dem Juli 2024. In den kommenden Tagen werden wir uns sicherlich auch die finale Version anschauen und euch unseren aktualisierten Eindruck berichten. Bis dahin erfahrt ihr im nachfolgenden Artikel, was wir in Pax Dei zuletzt erlebt hatten: Pax Dei ist im Early Access das beste schlechte MMO für entspannte Spaziergänge vor hübscher Mittelalter-Kulisse

ARC Raiders: Server Slam ist live – Alles zum letzten Beta-Test

ARC Raiders führt noch einen großen Server Slam durch und jeder Spieler, ob Vorbesteller oder Interessierter, ist herzlich eingeladen. Wann der letzte Beta-Test beginnt und was ihr darüber wissen solltet, erfahrt ihr hier.

Update, 18.10.2025: Mittlerweile sind alle Plattformen verfügbar. Ihr könnt euch also in die Matches stürzen!

Wie lange läuft der Playtest? Der Server Slam soll vom 17. bis zum 19. Oktober gehen. Beim Start gab es einen langsamen Rollout, Spieler hatten also nacheinander die Chance, sich einzuloggen, bevor die Server für alle zugänglich gemacht wurden.

Hier erfahrt ihr, was im Playtest enthalten ist und ob es besondere Belohnungen für eine Teilnahme gibt, erfahrt ihr hier.

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ARC Raiders: Der Extraction-Shooter auf Steam und PS5 zeigt einen neuen Trailer, lässt sich jetzt vorbestellen

Kostenloser Test und eine Belohnung

Was kann ich im Playtest spielen? Spieler können die erste Map zum Release, The Dam Battlegrounds, testen. Auf dieser Map findet ihr euch in einem zerklüfteten Wald wieder, mit verlassenen Forschungseinrichtungen.

Auf der Map gibt es neben dem neuen Terrain auch besondere Ereignisse, auf die ihr antreffen könnt. Dazu gehören elektromagnetische Stürme, Night Raids und vielleicht ein Besuch der Königin (wahrscheinlich ein riesiger Roboter-Boss, der die Map überragt).

ArcRaiders_ServerSlam_DamBattlegrounds
So sieht die Map aus

Zusätzlich könnt ihr Quests von den Einwohnern von Speranza annehmen, mit ihnen Handel betreiben und so euren Ruf bei ihnen stärken, um ein Gefühl für die Interaktionen mit den Bewohnern zu bekommen.

Waffen sowie andere Crafting-Optionen sind ebenfalls bis zu einem gewissen Grad verfügbar. Beachtet aber, dass jeglicher Fortschritt im Server Slam zum Release zurückgesetzt wird.

Gibt es limitierte Geschenke? Ja, wer beim Server Slam teilnimmt, erhält zum Release bei einem Kauf von ARC Raiders den Rucksack „Server Slammer Backpack“. Ihr könnt den Rucksack nur dann erhalten, wenn ihr auch wirklich beim Server Slam mitgemacht habt. Habt ihr diesen verpasst, lässt sich der Rucksack nie wieder ergattern. Sind euch also kosmetische Inhalte wichtig, solltet ihr den Termin nicht verpassen.

Das waren derzeit alle verfügbaren Informationen zum kommenden Server Slam für ARC Raiders. Werdet ihr daran teilnehmen oder sind Extraction-Shooter nichts für euch? Wir haben auch andere Shooter-Alternativen für euch in unserer gigantischen Liste, solltet ihr Abwechslung suchen: Die 25 besten Shooter 2025 – Diese PvP- und PvE-Spiele überzeugen mit ihrem Gameplay

Quelle(n):
  1. arcraiders.com

Ihr könnt in Battlefield 6 einfach über Minen fahren, aber ihr werdet es hassen, so zu spielen

In Battlefield 6 liegen auf jeder Straße, jedem Feldweg und auf jedem Hügel haufenweise Minen, die Panzerfahrern das Leben schwer machen. Es gibt jedoch eine Möglichkeit, wie ihr eine tödliche Explosion vermeiden könnt.

Was ist das für ein Weg? In Battlefield 6 haben Panzer die Option, langsam zu fahren. Diese Mechanik wird auch „Creep-Drive“ genannt und ist vergleichbar mit dem Schleichen eines Soldaten.

Wenn ihr mit einem Panzer langsam fahrt, könnt ihr Minen komplett ignorieren und müsst nicht ständig nach den fiesen Sprengfallen Ausschau halten. Minen explodieren nicht, wenn ihr langsam über die drüberfahrt.

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Battlefield 6 bringt den Sweet-Spot zurück – So funktioniert er

Wie funktioniert der Creep-Drive? Spielt ihr Battlefield mit Maus und Tastatur, müsst ihr während des Fahrens die „Strg“-Taste auf eurer Tastatur drücken und gedrückt halten. Dadurch bewegt ihr euch deutlich langsamer fort.

Am Controller sollte der Creep-Drive durch die Nutzung des linken Sticks gesteuert werden. Je weiter ihr den Stick nach vorn drückt, desto schneller fahrt ihr. Bewegt den Stick also nur minimal, um möglichst langsam zu fahren und Minen zu überleben. Seid ihr zu schnell, zerreißt es euch.

Warum sollten Spieler das hassen? Zum einen seid ihr wirklich langsam unterwegs. Wenn ihr wirklich auf der sicheren Seite sein wollt, müsst ihr nahezu durchgehend langsam fahren – das erfordert Geduld, wenn ihr auf Maps wie Mirak Tal von eurer Basis aus bis zum anderen Ende der Map wollt.

Außerdem gibt es keine Möglichkeit, das langsame Fahren umzuschalten, ihr müsst die Strg-Taste durchgehend gedrückt halten. Das ist nicht die angenehmste Art zu spielen. Das Gleiche gilt auch für das Fahren mit Controller, schließlich wird der Stick in den meisten Spielen so weit nach vorn geschoben, wie es geht.

Warum ist der Creep-Drive so nützlich? Minen sind in Battlefield 6 wirklich eine Plage, sie liegen wirklich auf der ganzen Map verteilt. Da ist es nur verständlich, dass die Crew eines Panzers irgendwann auch mal eine übersieht – und dann war es das mit dem Panzer. Es ist also durchaus wichtig, zu wissen, wie man einen explosiven Tod vermeiden kann.

Auf der anderen Seite sind Minen wirklich ein empfehlenswertes Gadget, um die stählernen Kolosse schnell loszuwerden. Auf MeinMMO nennen wir Tipps und stellen euch das beste Loadout zum Zerstören von Panzern vor. Das besteht begleitend zu den Minen aus dem besten Raketenwerfer: Battlefield 6: Panzer zerstören – Das beste Loadout gegen Fahrzeuge

Die ersten Stunden in Pokémon Legenden: Z-A beweisen, dass Spieler etwas anderes viel nerviger finden als die Grafik des Spiels

Pokémon Legenden: Z-A konnte aufgrund seiner Grafik bereits einige Spieler vergraulen. Allerdings gibt es etwas anderes, was den Spaß im Spiel noch mehr hemmt – zu dem auch MeinMMO-Redakteurin Caro zustimmen muss.

Was nervt Spieler noch mehr als die Grafik? Spieler haben nach dem Release des Spiels festgestellt, dass selbst diejenigen, die über die Grafik des Spiels hinwegschauen können, mit einem neuen nervigen Endgegner konfrontiert werden – und das direkt zum Beginn.

Der Spieler Alone_Ad_1062 postete auf Reddit seine Meinung zu den ersten 2 Stunden in Pokémon Legenden: Z-A und erhält ordentlich Zuspruch, wenn er sagt: „Wie man in [Z-A] an die Hand genommen wird ist ein echter Spaßverderber.“

Er fügt hinzu, dass er das Gefühl habe 80 % der Zeit in Konversationen gefangen zu sein, ohne wirklich die Erlaubnis zu erhalten, richtig spielen zu dürfen. Die begleitende Person im Spiel läuft tatsächlich nur ungefähr 20 Meter weiter, nur um den Spieler wieder abzufangen und umzulenken. Wer hier selbst erkunden will, wird vom Rotom-Handy aufgehalten und soll sich sofort auf den „vorgeschriebenen“ Weg begeben. 

Hier seht ihr den Trailer von Pokémon Legenden: Z-A:

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Pokémon-Legenden: Z-A stellt neuen Story-Trailer für Switch vor

Gefangen in übervorsichtiger Fürsorge 

Was kritisieren andere Spieler? Spieler wünschen sich in Dialogoptionen sowie in ihrer Erkundung mehr Freiheit. In dem Redditthread wird klar, dass Spieler keine Lust darauf haben, so sehr von dem Spiel an die Hand genommen zu werden – und das sei in den letzten Spielern immer deutlicher geworden.

„Jedes Spiel macht das noch mehr als das vorherige“, schreibt AestheticNoAzteca auf Reddit und auch AsexualPlantBoi findet, dass das in dem letzten Legenden-Game von Pokémon bereits ähnlich war: „Legenden Arceus ist eins meiner Lieblingsspiele, aber das dreistündige Tutorial ist wirklich nervig“ (auf Reddit).

Spieler wünschen sich daher eine Option, die diese Art von Tutorial, dem man nicht entfliehen kann, zu einer freiwilligen Spielmechanik macht, die Spieler wählen oder ablehnen können. Denn nicht jeder benötige nach über 20 Jahren Pokémon-Games (bis auf die neuen Mechaniken der Legenden-Spiele) ein stundenlanges Tutorial.

„Pokémon-Games brauchen eine ‚Ich habe Pokémon bereits gespielt‘-Option, wenn man ein neues Spiel startet“, schreibt thingpaint auf Reddit.

Mit diesem Gefühl ist der Spieler jedoch nicht allein. Viele weitere Pokémon-Fans sehen es ähnlich und auch MeinMMO-Redakteurin Caro, die dem Spiel wirklich eine Chance geben will, findet sich vor allem am Anfang in ihrer nicht existenten Entscheidungsfreiheit eingeschränkt – dabei will sie doch nur eine wichtige Sache erledigen:

Wer schreibt hier? Caro hat vor ihrem Start bei der MeinMMO Game Art & Animation studiert, wo auch Game Design und Spielfluss zur Ausbildung gehörten. Viel wichtiger jedoch – sie hat sei ihrem ersten Pokémon Spiel (Diamant für den Nintendo DS) jedes weitere gespielt und ist generell ein großer Fan der Reihe.

Ich selbst beschreibe mich keinesfalls als jemand, der Konversationen mit Begleitern und NPCs oder Cutscenes nervig findet, ganz im Gegenteil. Für mich sind solche Elemente ein wichtiger Bestandteil eines Pokémon-Games und tragen in meinen Spielerlebnissen oft zur Immersion bei.
Ich freue mich eigentlich meistens meinen Charakter in Animationen zu sehen, wirklich in die Story eingebunden und als Teil der Welt angesehen zu werden. 

Allerdings sehe ich es ähnlich wie der Spieler, der den Redditpost verfasst hat. Erst nach Stunden darf ich mich nun (soweit ich weiß, noch wurde ich nicht aufgehalten) frei bewegen, nachdem ich von meinem übermotivierten Begleiter wie in einer Touri-Kaffeefahrt als Geisel festgehalten wurde.
Die Szenen können zwar Spaß machen, vor allem wenn man sich selbst in Action sieht, allerdings ist genau das auch das Problem.

Bevor ich direkt an irgendwelche Story-Missionen gebunden werde, wollte ich viel lieber ein wenig die Stadt erkunden, Geschäfte abchecken und vor allem … meinen Style endlich anpassen können! Doch der gute Begleiter lässt das gar nicht zu, nein. Hier hat man leider kein Mitspracherecht. Illumina wird nur auf seine Art erkundet, bevor man überhaupt Einwände äußern darf.

(Zumindest darf man den Hut, den man zu Beginn erhält, auch heimlich wieder absetzen.)

MeinMMO-Redakteurin Caro

Ein weiterer gescripteter Moment des Tutorials, dem man nicht entkommen kann – aber auch nicht sollte – ist die Wahl des eigenen Starter-Pokémons, durch den man vom Illumina-Touristen zum waschechten Pokémon-Trainer wird. Wenn ihr euch noch unschlüssig seid, welchen Partner ihr zu Beginn wählen wollt oder ein Pokémon an eurer Seite wollt, das besonders zu eurer Persönlichkeit passt, könnt ihr das hier auf MeinMMO in unserem Quiz herausfinden: Welchen Starter in Pokémon Legenden: Z-A solltet ihr wählen? Findet es mit unserem Personality-Quiz heraus

Quelle(n):
  1. Reddit

Das ist die beste Klasse fürs Endgame im Anime-MMORPG Blue Protocol: Star Resonance

In Blue Protocol: Star Resonance gibt es acht verschiedene Klassen mit ihren eigenen Stärken und Schwächen. Eine Klasse hat aber eine Fähigkeit, die sie besonders stark für die Dungeons im Endgame macht.

Was ist die beste Klasse in Blue Protocol: Star Resonance? Die beste Klasse in Blue Protocol: Star Resonance ist der Frost Mage, weil er eine Fähigkeit hat, die er bereits im Namen trägt: das Einfrieren.

Während andere Klassen teilweise höhere DPS-Zahlen erreichen, bringt der Eis-Magier besonders starkes AoE und viel Utility mit sich. Als Fernkämpfer hat er außerdem hohe Überlebenschancen in den Dungeons im Spiel, weil er vielen Fähigkeiten der Gegner leicht ausweichen kann.

Seine beiden Skillungen können zudem auch immer wieder gewechselt werden, um sie für jede Situation im Endgame anzupassen.

Warum ist die Klasse fürs Endgame besonders geeignet? Das Endgame von Blue Protocol: Star Resonance besteht zum großen Teil aus den Dungeons im Master-Modus, sie sind besonders anspruchsvoll und verlangen gutes Teamplay. Während jede Klasse ihre eigenen Stärken und Schwächen besitzt, sind die eingefrorenen Feinde, die der Frost-Magier erzeugt, ein starkes Hilfsmittel, um Tanks und Heiler zu entlasten.

Der Frost-Magier friert mit seinen Fähigkeiten viele der Feine ein und stunnt sie so. Dadurch teilen sie keinen Schaden mehr aus und können mit der richtigen Kombination sogar im Stunlock gehalten werden. Dies betrifft zwar keine Bosse, aber gerade die Add-Phasen werden dadurch leichter.

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Blue Protocol: Star Resonance präsentiert bunte Charaktervielfalt im neuen Release-Trailer

So spielt sich der Frost Mage als AoE-Bomber

Der Frost-Magier setzt in Blue Protocol: Star Resonance vor allem auf die Icicle-Skillung fürs Einfrieren von Gegnern. Mit ihr fügt man Feinden erst Schaden per Frost Lance zu, bevor man dann eine Zeit lang unendlich viele Eis-Meteoriten auf die Feinde herabregnen kann.

Die Fähigkeit Meteor Storm braucht für diesen Zweck unbedingt das Talent Endless Cold, das man im Skilltree findet. Erst das Talent ermöglicht die Kombination der Fähigkeiten Frost Lance und Meteor Storm, die für die den starken Meteorregen sorgen.

Die „Meteor Storm“-Fähigkeit sorgt dafür, dass alle Feinde, die über keine CC-Immunität verfügen, am Boden gehalten werden. Über die ultimative Fähigkeit Glacier Hymn der Spezialisierung werden Feinde zudem für eine Zeit in den Permafrost versetzt, was sie auch stunnt. Die Kombination beider Fähigkeiten sorgt für gute Utility und viel extra Damage.

Welche Battle Imagines eignen sich? Das richtige Battle Imagine sorgt für zusätzliche Stärke des eigenen Charakters. Wer kein Geld für das Anime-MMORPG ausgeben möchte, der kommt günstig an den Battle Imagine Inferno Goblin Mage heran.

Dieser unterbricht die Feinde, was erneut beim Crowd Control hilft und sorgt mit seinem passiven Wert dafür, dass der eigene Charakter viel zusätzliche Intelligenz erhält.

Wer Geld für Blue Protocol: Star Resonance ausgeben will, kann aber auch auf die typischen Battle Imagines Airona oder Tina zurückgreifen.

In Blue Protocol: Star Resonance glänzen unterschiedliche Klasse, in unterschiedlichen Spielmodi. Der Frost-Magier eignet sich vor allem für den Dungeon Grind im Endgame und somit für einen großen Teil der allgemeinen Endgame Aktivitäten der Season.

Auch die andere Spezialisierung Frostbeam ist nützlich und vor allem gut, wenn eine andere Klasse sich um das Crowdcontrol kümmert. Sie hat auch einen höheren Schaden als der Icicle-Spec. Mehr zu allen Klassen und Spezialisierungen findet ihr hier: Alle Klassen von Blue Protocol: Star Resonance vorgestellt: Das sind ihre Stärken, Schwächen und Besonderheiten

Der ikonischste Gegner aus Minecraft wäre heute ein No-Go, weil er gleich 4 Regeln der Entwickler bricht

Der Creeper in Minecraft ist ein ikonischer Gegner, der heute untrennbar mit dem Spiel verbunden ist. Doch würde der Titel heutzutage erscheinen, würden die Entwickler ihn nicht mehr einbauen – aus gleich mehreren Gründen.

Um welchen Gegner geht es? Der Creeper sieht auf den ersten Blick beinahe niedlich aus, doch Spieler von Minecraft wissen, wie gefährlich er sein kann. Unzählige Bauten wurden von diesem Gegner in die Luft gejagt, sodass viele aus der Community im Laufe der Jahre eine regelrechte Hassliebe entwickelt haben.

Einerseits wird der Creeper gefürchtet, andererseits ziert er viele Merchandise-Artikel zu Minecraft, etwa T-Shirts oder Tassen. Auch im Kinofilm zum Spiel taucht er auf, was angesichts seiner Berühmtheit nicht verwunderlich ist.

Dass der Creeper sich überhaupt im Spiel befindet, ist für die Entwickler beim Studio Mojang aus heutiger Sicht aber ungewöhnlich. Denn sie verfolgen bei ihrer Arbeit einige klare Regeln, die die Existenz eines Creepers eigentlich ausschließen.

Minecraft erhält immer noch grafische Updates – hier seht ihr einen Vergleich:

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Minecraft zeigt im Video, wie sich die Grafik des Spiels verbessern wird

Heute zu kontrovers?

Was sind das für Regeln? In einem Video auf dem offiziellen YouTube-Kanal von Minecraft erzählten Jens Bergensten und Cory Scheviak, beide führende Köpfe des Teams, von ihrer Design-Philosophie. Demnach gibt es eine ganze Reihe an Regeln, die sie beachten. Einige betreffen indirekt auch den Creeper:

  • Sei fair zum Spieler
  • Schlimme Dinge passieren, aber sie sind die Schuld des Spielers und hätten verhindert werden können
  • Finde das richtige Level an Zerstörung
  • Füge keine Features hinzu, die die Bauten der Spieler zerstören

Die Entwickler geben im Video zu, dass zumindest ein Element aus dem Spiel gleich mehrere Regeln bricht: der Creeper. Wenn die mühevoll konstruierte Basis von einem der explosiven Gegner in Sekundenschnelle zerstört wird, sorgt das für Frust und kann als unfair empfunden werden.

Jens Bergensten erklärt

„Wenn man sich an die Regeln halten würde, die wir heute haben, würden wir wahrscheinlich den Creeper nicht hinzufügen. Weil es tatsächlich sehr umstritten wäre, ein Monster zu haben, das auftaucht und zerstört, was man aufgebaut hat.“

Die Entwickler wissen aber selbst, wie ikonisch der Creeper mittlerweile ist und dass Minecraft ohne ihn einfach nicht dasselbe wäre. Ihn zu entfernen, kommt deshalb vermutlich nicht infrage. In den Kommentaren auf YouTube finden sie einige Zustimmung aus der Community:

  • Der User themustacheioedfish5988 schreibt: „Ich vermute, dass der Creeper teilweise deshalb verschont bleibt, weil er der EINZIGE explodierende Mob in der Oberwelt ist und die Gefahr seines Auftretens die Spieler im Überlebensmodus dazu zwingt, zumindest ein wenig über die Verteidigung ihrer Basis nachzudenken.“
  • „Ich könnte argumentieren, dass die Zerstörung von Gegenständen durch den Creeper zumindest heutzutage unter der Kontrolle des Spielers steht. Es liegt in der Verantwortung des Spielers, auf sie zu achten, und das Spiel gibt ihm reichlich Zeit und Gelegenheit, ihr Verhalten kennenzulernen“, meint FrostedMike.
  • Dem stimmt auch gawkingoblin zu: „Ich mag den Creeper. Immer wenn er es schafft, meine Bauten zu zerstören, habe ich das Gefühl, dass es meine Schuld ist, weil ich keine Grenzen gesetzt habe, die das verhindert hätten.“

Man sieht also, der Creeper ist trotz seiner explosiven Art ein wichtiger Teil von Minecraft und die Spieler wissen, dass man ihn ernst nehmen muss. Was ist eure Meinung dazu? Wäre es euch lieber, der Creeper hätte es nie ins fertige Spiel geschafft? Schreibt es uns gerne in die Kommentare. Auch 16 Jahre nach Release sorgt Minecraft noch für Schlagzeilen: Spieler läuft seit 14 Jahren durch Minecraft, um einen besonderen Ort zu erreichen, sammelt dabei über 400.000 € für den guten Zweck

Quelle(n):
  1. gamesradar.com

Vampire The Masquerade Bloodlines 2 spielt sich wie ein interaktiver Krimi, bei dem ich dank meiner Fähigkeiten einen unfairen Vorteil habe

Lange mussten Fans auf Vampire: The Masquerade – Bloodlines 2 warten, das unter anderem auf Steam erscheint. MeinMMO-Redakteurin Jasmin verrät euch, ob sich das Warten gelohnt hat.

Der Relase von Vampire: The Masquerade – Bloodlines 2 wurde über 5 Jahre hinweg immer mal wieder verschoben. Als Gründe gab es einen Wechsel im Entwicklungsstudio oder auch Entlassungen in der Führungsebene. Deshalb blieb unklar, ob die Verschiebungen dem Spiel gutgetan haben.

Auf der gamescom 2025 konnte ich bereits 2 Stunden in das Vampir-Spiel reinspielen. Der Ausschnitt hat mir damals richtig gut gefallen, weshalb ich dem vollen Release positiv entgegengeblickt habe. Nun hatte ich die Möglichkeit, die Vollversion des Spiels bis zum Schluss zu testen – und nach etwas über 19 Stunden die Credits zu genießen.

Beim Spielen sind mir noch mehr Sachen aufgefallen, die meinen Eindruck aus dem Anspielbericht bestätigten, aber auch minderten. Ich verrate euch im Detail, was mir am Spiel besonders gut gefallen hat – und wo Abstriche gemacht wurden.

Hier seht ihr den Gameplay-Trailer:

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Vampire: The Masquerade – Bloodlines 2 zeigt packendes Gameplay im Trailer

Vampir-Spiel ist wie ein Krimi zum Miträtseln

Wir erwachen als Nomade oder Nomadin, je nach Wahl des Geschlechts. Dabei handelt es sich um einen Vampir-Ahn, der seit einem Jahrhundert im Tiefschlaf war. Dementsprechend müssen wir uns zunächst einmal orientieren und in der neuen Epoche zurechtfinden.

Schnell stellen wir fest, dass wir nicht allein sind – in unserem Kopf steckt ein Mann namens Fabien, dessen Identität wir zunächst herausfinden müssen. Er selbst leidet nämlich an Amnesie, genau wie wir – keine gute Kombination.

Zudem entdecken wir an unserer Hand ein seltsames Symbol. Es gilt herauszufinden, was das für ein Mal ist und wo es herkommt. Bis zum Ende des Spiels gibt es viele Rätsel, die sich auftun und die wir lösen müssen. Insgesamt spielt sich Vampire: The Masquerade – Bloodlines 2 wie ein interaktiver Krimi, bei dem man als Zuschauer mitraten kann, wer denn eigentlich der Mörder ist.

Als Schauplatz dient dabei das verschneite Seattle – natürlich nur in der Nacht, schließlich sind wir ein Vampir, der das Sonnenlicht meidet. In der Stadt gibt es nur einzelne Cafés und Gebäude, die wir betreten können. Die Map, die man zu Beginn sieht, wird mit der Zeit leider nur durch einzelne Areale wie Kanalisationen erweitert. Unser Vampir darf also keine Platzangst haben.

Hinzu kommt, dass die Stadt leer wirkt. Klar, es ist Nacht, aber die NPCs, die ich aussauge, sehen sich zum Verwechseln ähnlich. Es gibt nur wenige vorgefertigte Typen, die sich wiederholen. Autos sind ebenso abwesend, zumindest fahrende. Das könnte auch am Schnee in der Stadt liegen, aber dann hätte ich zumindest ein paar Streufahrzeuge erwartet.

Es gibt zahlreiche Wendungen während der Story, die ich persönlich nicht vorhergesehen habe. Viele der Charaktere haben Dreck am Stecken oder Motive, die wir nach und nach erst einmal rausfinden müssen. Das macht die Figuren vielschichtig und total interessant, sodass ich immer mehr über sie herausfinden wollte.

Die Qual der Wahl – oder eben nicht?

Und das wird bei einem anderen Aspekt besonders wichtig: Wir können den Ausgang des Krimis nämlich ein wenig mitbestimmen. Wenn wir mit den Charakteren interagieren, gibt es verschiedene Dialogoptionen. So können wir bestimmen, ob uns bestimmte Personen wohlgesonnen sind oder ihnen bei unserem Anblick schon der Spaß vergeht.

Die Clans spielen dabei zudem eine wichtige Rolle. Verschiedene Personen haben von den einzelnen Clans eine andere Meinung und diese Konflikte sind ebenso wichtig für die Story. Wer sich mit dem Universum noch nie beschäftigt hat, für den kann die Anzahl an Fremdwörtern wie Kainskind am Anfang erschlagend wirken. Hier kann ich das Lexikon empfehlen, in dem man solche Wörter jederzeit nachschlagen kann – was das Spiel auch für Neulinge zugänglich macht.

Je nach Clan, den wir zu Beginn auswählen, und Dialogoptionen ergeben sich so unterschiedliche Möglichkeiten für das große Finale. Zwischendurch gibt es zudem einige Momente, an denen unser Handeln eine Konsequenz hat. So überleben bestimmte Charaktere und wir begegnen ihnen später nochmal – oder eben auch nicht.

Allerdings hatte ich nicht das Gefühl, dass meine Clanwahl oder Dialogoptionen einen wirklich großen Effekt haben. Es gibt einzelne Dialogoptionen, die sich plötzlich auftun, aber sie sind nicht so stark eingebunden wie beispielsweise beim Rollenspiel Baldur’s Gate 3. Manche davon sind für mich sogar eher hinderlich und verärgern mein Gegenüber.

Selbst die Kleidungswahl hat einen Effekt. Allerdings gibt es dann nur einen anderen Kommentar, quasi einen Fit-Check des Gesprächspartners. Andere Dialogoptionen habe ich dadurch nicht erthalten.

Die größte Enttäuschung für mich sind die Nebenquests. Hier habe ich gar keinen Einfluss auf die Hauptgeschichte bemerkt. Ich wusste lange Zeit nicht, wieso ich sie überhaupt mache, abseits der Erfahrungspunkte. Denn sie laufen nach demselben Schema ab: Je nach Clan muss ich einen Gegenstand holen, sammeln oder Personen töten. Und das immer und immer wieder.

Eine Situation ist mir dabei besonders im Gedächtnis geblieben. Für einen Clan muss ich immer wieder eine Spur verfolgen, die als roter Faden auf der Map angezeigt wird. Dabei ist mir irgendwann aufgefallen, dass ich während der Quest wieder an den Ausgangspunkt zurückgeführt wurde – wobei ich mir echt dämlich vorkam und das Gefühl hatte, die Spielzeit wird künstlich gestreckt.

Das Spiel zwingt einen dabei, die Nebenquests regelmäßig zu machen. Denn an bestimmten Storypunkten verschwinden sie einfach und werden durch neue ersetzt. Dadurch kann man die Quests nicht einfach nachholen, wenn man zum Spielende nochmal ein wenig Luft hat, um sie zu erledigen.

Auch Vampire müssen Regeln befolgen

Die eine Hälfte des Spiels spielen wir einen Detektiv. In diesen Passagen liegt der Fokus dann nicht auf den Kämpfen, sondern auf dem Ermitteln. Statt Blut- und Schlagfähigkeiten können wir plötzlich manipulieren, Tote zum Leben erwecken und so Antworten zu bestimmten Fragen entlocken.

Die andere Hälfte spielen wir unseren Vampir-Ahn. Der ist mit allem ausgestattet, was für einen Vampir typisch ist: Eine Abneigung gegenüber der Sonne, Blutdurst und übernatürlichen Fähigkeiten. Je nachdem, mit welchem Clan wir starten, besitzen wir andere Fähigkeiten zu Beginn des Spiels. Aber keine Sorge: Es ist auch möglich, die anderen Clanfähigkeiten zu lernen.

Ich habe mich zu Beginn für den Tremere-Clan entschieden, weil er sich für mich am besten angehört hat bezüglich der Fähigkeiten. Und tatsächlich habe ich eine Fähigkeit bis zum Schluss geliebt, weil ich damit noch mehr in den Fernkampf gehen konnte. Ich hab aus der Entfernung Blutdolche verschießen können, die kleine Gegner sofort töten. So konnte ich meinen bevorzugten Spielstil voll ausleben.

Sogar bei der Fortbewegung habe ich mich wie ein echter Vampir gefühlt. Man kann einen besonders schnellen Sprint hinlegen und sogar durch die Gegend schweben. Am spaßigsten wird es, wenn man auf ein Hochhaus steigt und von dort aus von Dach zu Dach springt und über große Lücken hinwegschwebt.

Aber diese Bewegungsart hat seine Grenzen. Die Öffentlichkeit darf nämlich nichts von den Vampiren wissen. Deshalb gibt es am oberen Bildschirmrand eine Anzeige, die die Maskerade anzeigt. Die darf nämlich nicht gebrochen werden:

  • Bei grüner Anzeige ist noch alles in Ordnung und wir wurden nur von einzelnen Personen beobachtet.
  • Bei gelber Anzeige hat uns jemand beim Bluttrinken gesehen oder wir haben etwas größere Aufmerksamkeit erzeugt. Die NPCs in der Stadt werden stutzig.
  • Bei roter Anzeige haben wir es übertrieben und die Polizei macht sogar Jagd auf uns.

Geht man dann einen Schritt weiter, schaltet sich sogar der “Vampir-Rat” selbst ein und sorgt für ein schnelles Ende. Das System hat mich ein wenig an GTA und seine Sterne erinnert, weshalb man immer aufpassen muss, sein Vampir-Dasein nicht an die Öffentlichkeit zu bringen.

Das wird an einigen Stellen nervig, da man gezwungen ist, nur im Normalsprint durch die Stadt zu laufen oder wahlweise erst das nächste Dach suchen muss. Da es keine Schnellreise gibt, verbringt man einen Großteil der Zeit damit, durch die Stadt zu wandern. Zum Glück ist die Map nicht allzu riesig.

Fazit: Vampir- und Krimi-Fans werden es lieben

Die zusätzliche Entwicklungszeit wird dem Spiel gutgetan haben. Die Story ist zu jeder Sekunde fesselnd und vor allem für Neulinge des Universums gut zugänglich. Auch diejenigen, die seit vielen Jahren auf einen Nachfolger von Teil 1 gewartet haben, werden hiermit zufrieden sein.

Allerdings hat das Spiel einige Schwächen, was es vermutlich davon abhalten wird, komplett durch die Decke zu gehen. Ich persönlich hatte als Krimi- und Vampir-Fan meinen Spaß mit dem Spiel und konnte über die Schwächen hinwegsehen.

Pro
  • Aufregende Geschichte mit spannenden Wendungen
  • Vampir-Fähigkeiten machen viel Spaß beim Gebrauch
  • Lexikon hilft Neulingen beim Zurechtfinden in der Welt
Contra
  • Kleine Map mit nur einigen neuen Arealen
  • Konsequenzen könnten direkter sichtbar sein
  • Die Nebenmissionen sind aus der Hölle

Für wen ist das Spiel geeignet? 

Du solltest Vampire: The Masquerade – Bloodlines 2 spielen, wenn du…

  • Krimis und/oder Vampire liebst
  • Den ersten Teil schon gespielt hast
  • Fan von aufregenden Storys mit zahlreichen Wendungen bist

Lass lieber die Finger davon, wenn du…

  • Alles komplettieren musst und auch die Nebenmissionen machen willst
  • Eine immersive Welt brauchst, die wie echt wirkt
  • Nicht auf eine Schnellreisefunktion verzichten kannst

Eignet es sich auch für Neulinge? Da es in Vampire: The Masquerade – Bloodlines 2 ein umfangreiches Lexikon gibt, das prägnante Beschreibungen zu den einzelnen Begriffen liefert, wird man als Spieler direkt abgeholt. Es ist also nicht schlimm, wenn man den ersten Teil nicht gespielt hat – man versteht trotzdem, was gerade abgeht.

Wenn ihr Fans von Vampiren und zusätzlich von Animes seid, hat MeinMMO einen anderen Spieletipp für euch. Code Vein ist nämlich ein knallhartes Spiel, in dem die mystischen Wesen eine große Rolle spielen. MeinMMO-Autor Ody erzählt euch von seinen Erfahrungen: Ich habe 80 Stunden als Anime-Vampir in einem knallharten Action-RPG verbracht, und ihr bekommt es gerade richtig günstig auf Steam

Blizzard bringt in Season 11 ein neues Crafting-System in Diablo 4 – erinnert an Path of Exile

Mit Season 11 führt Blizzard einige grundlegende Änderungen in Diablo 4 ein. Dazu gehört auch ein neues Crafting-System, das an den Konkurrenten Path of Exile erinnert.

In einem „Sanctuary Sitdown“ mit dem Diablo-Experten Rhykker sprachen die Entwickler von Diablo 4 am 16. Oktober 2025 auf YouTube über kommende Änderungen und Inhalte. Zentrale Themen sind die Crafting-Systeme:

  • Bei der Härtung könnt ihr zukünftig gezielt das Affix auswählen, das ihr mithilfe eines Rezepts auf euer Item prägen wollt. Somit ist das Crafting-Ergebnis nicht mehr dem Zufall überlassen, was seit Monaten für Frust sorgt.
  • Das Vollenden erhöht nicht mehr die Affix-Werte eines Items, sondern verbessert die Qualität hinsichtlich Basisschaden, Rüstung oder Widerstand. Es wird insgesamt 20 Stufen geben.
  • Zusätzlich führt Blizzard ein gänzlich neues System ein: die „Sanctification“, auf Deutsch etwa „Heiligung“. Das System steht euch während Season 11 zur Verfügung. Ob es auch danach im Spiel bleibt, ist noch unklar.

Damit bringt Season 11 gleich mehrere Änderungen, die das Crafting, aber auch andere Systeme ordentlich aufmischen. Schon die aktuelle Season hat mit frischem Content überzeugt und kommt in der Community gut an:

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Season 10 in Diablo 4 macht endlich wieder Spaß

Die „Heiligung“ sorgt für zufällige Effekte auf Items

Was ist das für ein neues Crafting-System? Mit der Heiligung bekommt ihr die Möglichkeit, Items auf ganz neue Art zu modifizieren. Sie stellt quasi den letzten Schritt eurer Crafting-Reise dar, denn danach kann das Item nicht mehr weiter verändert werden. Sie ist also die finale Aufwertung, die ihr an einem Gegenstand vornehmt.

Folgende Ergebnisse sind bei der Heiligung möglich:

  • Das Item erhält eine zusätzliche legendäre Kraft,
  • ein Affix wird zu einem GA (größeres Affix) verbessert,
  • es wird ein zusätzliches Affix aus einem Pool spezieller Heiligungs-Affixe hinzugefügt,
  • ein bestehendes Affix wird durch ein „heiliges“ Affix ersetzt,
  • das Item wird unzerstörbar und verliert keine Haltbarkeit mehr.

Wo kann ich Items heiligen? Laut Blizzard soll es mehrere Wege geben, Items zu heiligen. Zum einen habt ihr nach dem Besiegen eines „geringeren Übels“ auf den Nicht-Qual-Stufen eine seltene Chance, ein Item an einem „Himmlischen Amboss“ zu heiligen. Zu diesen „geringeren Übeln“ zählen etwa Duriel und Andariel, die euch in Season 11 in der Höllenflut oder in der Unterstadt von Kurast begegnen können.

Außerdem könnt ihr sogenannte „himmlische Siegel“ erlangen. Das sind Mats, mit denen ihr Items jederzeit an einer „Himmlischen Schmiede“ heiligen könnt. Diese Siegel benötigt ihr, um Ahnengestände zu heiligen. Ihr bekommt sie nur auf Qual-Stufen.

Garantierte Quellen für die Siegel sind laut einem YouTube-Video von Blizzard:

  • Astaroth (Boss in den Eskalierenden Alpträumen)
  • Bartuk (Boss in den Höllenhorden)
  • Belial
  • Mit geringer Chance bei Belial, der zufällig in der Grube auftauchen kann
  • Mit geringer Chance bei Elite-Gegnern und Alptraum-Dungeon-Bossen

„Das ist im Grunde die Diablo-4-Version des Vaal Orbs“

Woran erinnert das Crafting-System? Viele Spielerinnen und Spieler fühlten sich bei der Vorstellung der Heiligung und der himmlischen Siegel an die Vaal Orbs aus Path of Exile erinnert, mit denen man Items ebenfalls unvorhersehbar verändert. So schreibt StrikingSpare100 auf Reddit: „Ja, das ist im Grunde die Diablo-4-Version des Vaal Orbs. Damit kannst du deinem Top-Item den letzten Nagel in den Sarg schlagen. Entweder du wertest es massiv auf, oder du machst es komplett unbrauchbar.“

In einem anderem Beitrag auf Reddit schreibt Starcade03: „Ich feiere die Heiligungsmechanik total. Wurde auch langsam Zeit, dass Diablo 4 ein Äquivalent zur Vaal Orb bekommt.“ Und Tragedy_Boner meint: „Ja, find’ ich auch gut. Dass man Items „bricken“ kann, sollte möglich sein, aber es ist nicht mehr so hart bestrafend wie in früheren Seasons.“

In Path of Exile sind Vaal Orbs eine spezielle Ressource, mit der ein Item korrumpiert, also unvorhersehbar verändert wird. Dabei kann ein Gegenstand mächtige Boni erhalten oder aber vollkommen unbrauchbar werden, wie im Fall eines Spielers, der auf die Community von Path of Exile vertraut hat. Genau wie dort birgt auch die Heiligung in Diablo 4 also künftig ein gewisses Risiko.

Quelle(n):
  1. Blizzard

Streamer xQc könnte sich von den Einnahmen an einem „schlechten Tag“ auf Twitch 71 PS5-Konsolen kaufen

Der Streamer Félix „xQc“ Lengyel hat in einem Stream öffentlich gemacht, wie viel er an einem Tag auf Twitch verdient hat. Mit der Summe kann sich der Content Creator einiges leisten, doch es bleibt nicht nur bei diesen Einnahmen.

Wie viel verdiente xQc an einem Tag auf Twitch? In einem vergangenen Stream (Highlight auf YouTube) zeigte der Streamer xQc, wie viel er an einem „schlechten Tag“, wie er selbst sagt, auf Twitch verdienen würde. Er zeigte dann den 15. Dezember 2021, an dem er 45.860 Dollar, also umgerechnet 39.200 Euro auf Twitch durch Werbeeinnahmen verdient hat.

Wichtig zu beachten: Dabei handelt es sich um eine Summe vor dem Abzug von Steuern. Trotzdem bleiben es ansehnliche Einkünfte für einen Tag.

Das entspricht, bei einem Preis von 550 Euro pro Konsole, etwa 71 P5-Konsolen, die sich xQc an diesem Tag leisten könnte. Die Anzahl wäre an einem „guten Tag“ sogar noch höher.

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Das sind die 5 relevantesten deutschen Streamer auf Twitch im Jahr 2024, laut Google

xQc reagiert auf Streamer-Kollegen, der Option bei Twitch ausgestellt hat

Warum zeigt xQc seine Einnahmen? In seinem Stream reagierte xQc auf das YouTube-Video von MoistCr1TiKaL. Jener gab nämlich vor einigen Tagen bekannt, dass er die Möglichkeiten von Zuschauern ihm Geld zu schenken, ausstellen würde.

Die Aktion gab einiges an Kritik, doch MoistCr1TiKaL ließ verlauten, dass er die Spendenmöglichkeiten nicht wieder einstellen würde und machte öffentlich, was er bereits in seiner Karriere als Content Creator verdient hatte. Insgesamt waren das über 40 Millionen US-Dollar, also ungefähr 34 Millionen Euro.

MoistCr1TiKaLs Hauptgrund für das Abstellen von Spenden: Er wolle lieber, dass Leute in dieser schwierigen Zeit, ihr Geld sparen, anstatt es ihm zu schenken.

Er betonte außerdem, dass keiner der Top-Streamer das geschenkte Geld von Zuschauern benötigen würde, um den Beruf weiter auszuüben. Etwas, dem auch xQc in seiner Reaktion auf das Video zustimmte: „Das habe ich [in der Vergangenheit] auch gesagt!“ (Quelle: YouTube ab Minuten 01:45).

xQc selbst dürfte ebenfalls nicht auf Spenden oder Abonnements seiner Zuschauer angewiesen sein.

Wie viel verdient der Streamer xQc? Die Einnahmen aus geschalteter Werbung auf Twitch ist nicht die einzige Einnahmequelle für xQc beziehungsweise für Streamer allgemein. Hinzu kommen Sponsorendeals oder auch Exklusiv-Verträge mit Plattformen.

xQc dürfte den größten Teil seines Vermögens durch einen Exklusiv-Vertrag mit der Streaming-Plattform Kick bekommen haben. In 2023 holte sich die Konkurrenz zu Twitch xQc für 100 Millionen US-Dollar exklusiv auf ihre Seite.

Gleichzeitig kritisiert xQc in seiner Reaktion allerdings auch die Twitch-Branche. Seiner Meinung nach würde es ihm nach dem Twitch-Leak zu den Einnahmen der größten Streamer der Plattform vielen nur noch ums Geld gehen. Früher habe man aus Spaß gestreamt, heute seien viele Leute einfach nur zahlen fixiert.

Das viele Geld und ein Platz unter den Top-Streamern auf Twitch hat seinen Preis. In einem Stream meinte xQc nämlich, dass er keine wirklichen Freunde in der Branche hat. Mehr dazu lest ihr hier auf MeinMMO: 29-Jähriger wurde auf Twitch zum Millionär, erklärt jetzt, warum er keine echten Freunde in der Branche hat

Die 5 krassesten Momente in der Sandbox von Destiny 2, die man als Hüter noch kennen sollte

Destiny 2 hat schon viele Jahre auf dem Buckel und wer Bungie kennt, der weiß, dass Chaos und Bugs stete Begleiter waren. Wir haben uns deshalb die wohl krassesten Momente der Sandbox rausgepickt, die ihr als langjähriger Fan noch kennen solltet.

Was sind das für Momente? Es handelt sich dabei um viel zu mächtige Metas oder Bugs, die sich in Destiny 2 eingeschlichen haben. Diese sind schon von Bungie ausgemerzt worden, haben aber zu den wohl absurdesten Momenten in der Geschichte von Destiny 2 geführt.

Sie waren lustig und mächtig und konnten eine Zeit lang die Server des Loot-Shooters dominieren. Die meisten solltet ihr als langjähriger Fan kennen. Aber solltet ihr erst neu dazugestoßen sein, so bleibt ruhig und schaut euch an, was die Hüter in Destiny 2 schon alles erlebt haben.

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Destiny 2 zeigt in seinem neuesten ViDoc, was euch in Renegades erwartet

Telesto und seine Bug-Streak

Wenn man in der Community über die Telesto spricht, dann denkt jeder sofort nur an eines: Bugs, und zwar jede Menge davon. Dieses exotische Fusionsgewehr ist eine Naturgewalt, wenn es darum geht, das Spiel zu zerstören, und das nicht immer zuungunsten der Spieler. Die Waffe war vor allem für Bugs wie diese verantwortlich:

  • das Aushebeln von Mechaniken
  • Bosse in Sekunden vernichten
  • Abstürze
  • Immunität gegen jeglichen Schaden erzeugen
  • das Generieren von unzähligen Lichtsphären
  • und vieles mehr!

Die Telesto ist ein ikonisches Gewehr und fest in der Welt von Destiny verankert. Fans haben sie lieben gelernt, auch wenn sie größtenteils nur für Probleme gesorgt hat. Doch die Art und Weise, wie sie funktioniert, passt einfach zur abgedrehten Welt der Hüter.

Craftening: Wenn Handwerkskunst auf Kreativität stößt

Das Craftening war ein Thema für sich in Destiny 2, denn mit ihm konnten Spieler mit dem Crafting-Feature der Enklave absurde Waffen erschaffen. Automatikgewehre, die Granatenwerfer-Munition verschießen, oder Bögen, die Pfeile wie Schrotpatronen spannen – also wirklich abgedrehte Kombinationen.

Destiny 2: Waffenschmiede
Die Waffenschmiede meinte es gut mit den Hütern

Mit ihnen wurde die Sandbox dann natürlich komplett aufgemischt, darunter auch Raids. Viele Spieler berichten auf Reddit etwa, wie sie sich dank dieses „Tricks“ einen Sieg gegen Raidbosse sichern konnten, obwohl sie eigentlich gar nicht so gut in Raids sind.

Auch wenn Bungie dafür bekannt ist, solche desaströsen Probleme sofort zu sperren, haben die Entwickler den Fans die Chance gelassen, sich an diesem Wochenende so richtig auszutoben. Für viele war das ein einprägsamer Moment in ihrer Laufbahn als Hüter.

6 bis 12 Spieler in Dungeons und Raids

Wer Endgame-Inhalte bestehen will, braucht einen Trupp, und die Größen der Truppen sind von Bungie immer vorgegeben. Also außer es gibt einen Bug, der diese Restriktion aushebeln kann.

Aus Zufall fanden Spieler vor einigen Jahren heraus: Wenn Trupp 1 dem zweiten Trupp beitreten will und Trupp 2 in diesem Zeitpunkt kurz davor war, der Aktivität beizutreten, beide Trupps gleichzeitig in die Aktivität gespawnt werden.

Das sorgte dafür, dass Fans die Anzahl der Teilnehmer in Raids oder Dungeons verdoppeln konnten. Das Ergebnis? Ein chaotischer und riesiger Haufen Hüter in Aktivitäten, die nur so in Windeseile erledigt wurden.

Viele Hüter konnten sich in dieser Phase die Raid-Exo „Göttlichkeit“ erspielen, weil die Rätsel und Mechaniken durch die hohe Anzahl der Verbündeten kein Problem mehr waren. Zudem hatten nur die wenigsten Spieler Ahnung von der geheimen Quest und konnten so einfach entspannt mitlaufen.

Auf jeden Fall ein einprägsamer Moment in der Geschichte von Destiny 2 und etwas, das Hüter, die daran teilgenommen haben, nie vergessen werden.

Zwei Exos, die PvP auf den Kopf gestellt haben

Es gab zwei einprägsame Momente im PvP von Destiny 2, die man so im Schmelztiegel nie vergessen wird. Bungie hat den Momenten jeweils sogar ein Emblem spendiert, um an sie zu erinnern. Doch ohne zwei Exos wäre das alles nicht passiert: Prometheus-Linse und Lord der Wölfe.

Prometheus-Linse wurde 2017 mit der Erweiterung „Fluch des Osiris“ veröffentlicht, doch es gab ein Problem … die Waffe war im PvP viel zu mächtig. Sie konnte eure Feinde in wenigen Sekunden pulverisieren, und das bemerkten viele. Jetzt kommt das zweite Problem: Die Waffe wurde, nachdem sie für mächtig befunden wurde, sogar bei Xur an diesem Wochenende verkauft.

Das heißt: Jeder Spieler, der sich das Gewehr leisten konnte, kaufte sie sich. Das Ergebnis war ein Schmelztiegel, der einem Lasertag ähnelte. Überall roch es nach verbrannten Hütern, aber immerhin war das Chaos amüsant.

Die Lord der Wölfe hingegen hatte Glück gehabt, denn ihr Effekt „Lasst die Wölfe los“ benötigte keinen Kill mehr, um aktiviert zu werden. Stadtessen konnten Fans den Effekt manuell betätigen, was im PvP ungünstig war. Die Waffe konnte Gegner aus großer Distanz treffen und war so mächtig, dass sie sogar Hüter in ihren Ultis in Sekunden zerreißen konnte. Sehr mächtig und vor allem auch spaßig.

Menagerie: Wer schneller an der Kiste ist!

Die Menagerie wird so schnell keiner vergessen. Ein spannender und abwechslungsreicher Modus im Unterbauch der Leviathan, wäre da nicht der miese Loot für die lange Zeit, die man investieren muss, um den Modus abzuschließen.

Das haben zu der Zeit viele Fans bemängelt, aber zum Glück wurde ein Exploit gefunden, um das Problem abzumildern. Hat man seinen Kelch ausgestattet, konnte man die Kiste nämlich nur 1x öffnen. Es gab aber eine Möglichkeit, sie öfter zu aktivieren, und das hat nur funktioniert, weil Destiny 2 so komplex aufgebaut ist.

Destiny 2: Aktivität von Calus
Eine coole Aktivität von Calus

Die Menagerie war in verschiedene Instanzen eingeteilt, die beim Betreten immer wieder neu geladen werden müssen – so auch der Showdown mit dem letzten Boss und der Raum mit der Kiste. Damit die Kiste also mehr ausspuckt, als sie sollte, aktivierte man den Kelch erneut, verließ den Raum mit der Kiste, wartete 1–2 Sekunden und kehrte dann zurück.

Das Ergebnis war eine noch nicht aktivierte Truhe, die man dann erneut öffnen konnte. Ich selbst habe den Exploit ausgenutzt, da ich das sehr seltene Schiff haben sowie die Schwerter für die einzelnen Klassen haben wollte.

Aber ratet mal, was ich trotz dieses Tricks nicht bekommen habe … genau, das Schiff! Frechheit! Aber immerhin haben wir im Trupp Rennen untereinander durchgeführt, wer am schnellsten an der Kiste ist. Das hat Laune gemacht.

Bonus: Ikonischer Moment aus Destiny 1

Was ich zu guter Letzt noch reinwerfen wollte, für die wirklichen Urgesteine unter euch, das sind noch zwei Momente aus Destiny 1.

Nicht jeder konnte sich damals ein Ghjallarhorn leisten, um Atheon oder Crota zu legen. Aber das Gute ist, das braucht man auch nicht. Es gab nämlich einen Trick, den nur die gerissenen Hüter ausnutzten: statt kämpfen, einfach runterschubsen. Die Gravitation erledigte den Rest. Einer der wohl absurdesten Momente in der Geschichte des Loot-Shooters.

Und der letzte Punkt, an den sich viele Fans aus Destiny 1 sicherlich noch lange erinnern, ist die legendäre Loot-Cave: Stundenlang in ein schwarzes Loch blicken und Gegner ausschalten, während man mit seinen Freunden über alle möglichen Dinge bis spät in die Nacht quatscht.

Ein einprägsames Erlebnis, von dem auch Gamer außerhalb von Destiny sicher schon mal gehört haben. Wir haben öfter schon davon berichtet und solltet ihr nicht wissen, was die Loot-Cave ist, haben wir für euch den passenden Artikel parat: Wie eine einzige Höhle die Spieler in Destiny früher für hunderte Stunden beschäftigen konnte

Großer Twitch-Creator für EA FC lobt die Qualität einer Fußball-Liga von Stars und Streamern: „Unter Oberliga-Niveau kannst du es lassen“

Twitch-Streamer Gamerbrother sprach im Podcast „Henke’s Corner“ über die deutschen Kleinfeldligen Baller, King’s und Icon League. Gerade mit Blick auf die Baller League lobt der Manager von VfR Zimbos den Anstieg der fußballerischen Qualität.

Was ist die Baller League? Durch Mats Hummels, Lukas Podolski und deutsche Streamer 2024 ins Leben gerufen, zählt die Hallenfußball-Liga bereits drei Seasons. Gespielt wird 6 gegen 6 mit zwei Halbzeiten à 15 Minuten – zwölf Teams treten gegeneinander an, die immer von Promis oder bekannten Streamern geleitet werden.

Der Streamer Gamerbrother ist selbst seit dem Start der Liga ein Manager von VfR Zimbos und unterstreicht in der jüngsten Folge des Podcasts „Henke’s Corner“ den starken Qualitätsanstieg:

Ursprünglich haben wir mal überlegt einen Kumpel aus der Kreisliga zu fragen, ob der sich mal die Schuhe schnürt. Bei den Wild-Card-Slots überlegten wir einmal, einen aus der Community mitzocken zu lassen.

Streamer Gamerbrother im Podcast Henke’s Corner

In der dritten Season sei jedoch schon solch ein massiver Qualitätsanstieg da, dass Spieler unter der Oberliga laut Gamerbrother eigentlich keine Chance mehr haben. Neben den eigentlichen Spielern der Vereine mischen auch immer wieder sogenannte Wildcards mit. Darunter waren schon Stars wie Max Kruse, Kevin Großkreutz, Diego Contento und Martin Harnik.

Kennt ihr schon dieses Fußballspiel für Couch-Begeisterte?

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Rematch: Reveal-Trailer zum neuen Fußball-Spiel der Macher von Sifu

Drei sind zwei zu viel

Wie viele Ligen dieser Art gibt es in Deutschland? Mit der alles ins Leben rufenden Baller League, der Icon League und schließlich der King’s League gibt es mittlerweile drei vergleichbare Kleinfeldturniere in Deutschland. 

Laut Gamerbrother ist das jedoch nicht zwingend ein Mehrwert: „Was in Deutschland einfach ein Problem ist, ist, dass du nicht eine Liga hast, sondern drei. Du hast dadurch dieses klassische Lagerdenken und ich glaube, genau das hält den Erfolg ein wenig zurück“, so der Team-Manager.

Generell wünscht sich der Streamer zwischen den Ligen und ihren Communitys weniger „Beef“. Darin sei allerdings auch eine große Chance erkennbar.

Wie möchte Gamerbrother den Hype steigern? Der bestehende Konkurrenz-Kampf – vor allem zwischen der Baller und der Icon League – ist laut Gamerbrother der perfekte Nährboden, um Duelle auszutragen und die Scheinwerfer damit stärker auf die Ligen zu lenken. 

Entweder wir machen CEO 1 gegen CEO 2 als Boxkampf (als Anlehnung auf Logan Paul gegen KSI) oder wir spielen ein großes Finale zwischen der Icon und der Baller League aus.

Streamer Gamerbrother im Podcast Henke’s Corner

Da beide Ligen im selben Jahr an den Start gegangen sind, hätte man laut Gamerbrother den Hype „richtig nutzen müssen“, um aus diesem Kampf der Communitys ein großes Event zu machen – vielleicht lässt sich das in Zukunft noch umsetzen.

Falls ihr jetzt wissen wollt, wie sich andere bekannte Streamer im Kleinfeld-Kosmos schlagen und einen Einblick in die King’s League erhaschen wollt, schaut gerne hier vorbei: Twitch-Streamer feiert sich übertrieben für ein Tor in der Kings League, dabei liegt sein Team 7 Punkte zurück.

Neues Spiel auf Steam wollte das Beste aus MMORPGs bieten, aber ohne die Nachteile, legt erstmal typischen MMO-Start hin

Mit Fellowship ist auf Steam ein neues Koop-Spiel gestartet, das Dungeons wie aus einem MMORPG bieten wollte, aber ohne die Nachteile, die das Genre bietet. Der Start lief jedoch schon mal MMO-typisch schlecht.

Was ist das für ein Spiel? Fellowship ist ein Koop-Dungeon-Crawler und bezeichnet sich selbst als Multiplayer Online Dungeon Adventure (kurz MODA). Mit bis zu 4 Spielern pro Gruppe darf man ganz wie in einem MMORPG gegen Bosse und Monster in Dungeons kämpfen.

Die funktionieren so, wie man es aus dem Genre gewohnt ist und geben auch Loot und Erfahrungspunkte, mit denen sich der eigene Charakter verbessern lässt. Worauf das MODA verzichtet, ist jedoch die typische Levelphase genauso wie tägliche Aufgaben oder langes Vorgeplänkel.

Ziel der Entwickler ist, die Spieler ohne Umwege Dungeon für Dungeon bekämpfen zu lassen und dabei durch wachsende Schwierigkeitsgrade immer eine Herausforderung zu bieten. Doch auf einen typischen Start wie in einem MMO verzichtet Fellowship nicht.

Hier könnt ihr den Trailer zum Spiel sehen:

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Fellowship präsentiert alle Charaktere im actiongeladenen Early Access Trailer

Release-Probleme trotz Beta-Test

Wie lief der Release? Am 16. Oktober 2025 startete Fellowship in den Early Access auf Steam. Für aktuell 22,05 € statt 24,50 € kann man das MODA kaufen und spielen, außerdem gibt es noch kosmetische DLCs, wenn man die Entwickler unterstützen möchte.

Der Release lief jedoch wirklich schlecht. Schon kurz nach dem Start waren die Server überladen und Spieler durften nur noch den Ladebildschirm betrachten (via Reddit). Über Stunden versuchten die Entwickler die Probleme zu beheben, doch erst in den Morgenstunden, als die Spielerlast deutlich abgenommen hatte, gelang es ihnen, die Situation zu stabilisieren.

Die Spieler wurden, mit jeder Stunde Warten, jedoch ungeduldiger und ließen ihrem Frust auf verschiedenen Plattformen freien Lauf. So erklärten die Entwickler, dass man auf Discord weitreichende Moderationstools gebraucht hat, um die wütende Meute im Zaum zu halten.

Auch auf Steam haben viele Spieler das MODA zwischenzeitlich mit einer negativen Rezension bewertet und vom Kauf abgeraten. Dort steht Fellowship derzeit nur bei einer Wertung von „Ausgeglichen“ und 64 % positiven Bewertungen. Doch es ist nicht das erste Mal, dass es zu solchen Problemen kommt. Auch in der Beta kam dieses Thema bereits auf.

Wie lief die Beta ab? Bereits zum Start der Beta hatten die Entwickler ganz ähnliche Probleme. Der Spieleransturm auf die Server brachte diese zum Abstürzen und lange Wartezeiten waren die Folge. Das führte dazu, dass der Community-Manager des Spiels auf Twitch live gehen musste, um die Fans zu beruhigen.

Dabei erklärte er auch, dass der Beta-Test genau dafür das sei, die Server und die Infrastruktur allgemein zu testen, bevor der Release losgeht. Doch die Entwickler konnten trotz ihrer Erfahrungen aus dem Test nicht verhindern, wie der Release ablief.

Während auf Reddit neuere Posts nach der langen Wartezeit von gutem Gameplay sprechen, sind viele Spieler nach dem Release enttäuscht von der Situation.

Ob sich Fellowship mit guten Inhalten auf Steam wieder zu einer besseren Bewertung zurückkämpfen kann, bleibt abzuwarten. Mit über 20.000 Spielern zum Spielstart (via SteamDB) gibt es aber genügend, die sich für das MODA interessieren. Auch MeinMMO Autor Cedric Holmeier fand das Koop-Spiel im Test mit den Entwicklern gut: Wenn ihr das Endgame in MMORPGs liebt, bietet euch ein Spiel auf Steam massig davon, aber es gibt einen Haken

Twitch-Streamer NoWay erreicht in 10 Regionen den höchsten Rang von LoL, doch vor der nächsten hat er Angst

In League of Legends gibt es gleich mehrerer Regionen auf der Welt, die ihre eigene Rangliste haben. Twitch-Streamer NoWay hat in insgesamt 10 von ihnen den höchsten Rang Challenger erreicht. Nach so vielen erfolgreichen Regionen hat er jedoch Angst vor der nächsten.

Warum hat NoWay in 10 Regionen den höchsten Rang? Bereits zum Ende von 2024 hat der Twitch-Streamer NoWay einige Ziele für das Jahr 2025 angekündigt. Unter anderem möchte er die Welt erobern, indem er League of Legends spielt. Das heißt, dass er in jeder Region den höchsten Rang erreichen möchte. Laut einem LoL-Wiki sind es aktuell 15 Regionen (lol.fandom.com).

Mit einem seiner letzten YouTube-Videos hat NoWay den Challenger-Rang auf dem türkischen Server gefeiert. Zusätzlich hat er über sein nächstes Ziel geredet: Die Region China und warum er vor ihr Angst hat.

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Der neue Trailer zu Season 3 in 2025 von League of Legends zeigt eine dunkle Vision des Champions Xin Zhao

Warum hat NoWay vor der Region China Angst? NoWay hat bereits eine Vorgeschichte mit dem China-Server. Nachdem er in Taiwan Challenger erreicht hatte, startete er seine Reise auf dem chinesischen Server Ionia. Dort wurde er allerdings vor seinem Ziel gebannt und musste sein Vorhaben vorerst abbrechen.

Der Server ist dafür bekannt, die besten Spieler der Welt zu beherbergen, was für sich schon eine Herausforderung ist. Zusätzlich geht es auf das Ende der Saison zu, das heißt, die meisten Spieler versuchen noch kurz vor dem Zurücksetzen der Rangliste einen hohen Rang zu erreichen. NoWay sagt Folgendes zu seinem Vorhaben: „Zusätzlich zu End of Season ist halt auch noch Worlds. Das ist so beängstigend.“

Die Worlds 2025 spielen eine wichtige Rolle

Was haben die Worlds 2025 damit zu tun? Die Weltmeisterschaften von LoL starteten am 14. Oktober und finden in China statt. Die dort teilnehmenden Profis spielen ebenfalls auf dem chinesischen Server ihre Solorunden, wenn sie gerade Pause von dem Turnier haben. NoWay selbst freut sich auf den Trip nach China, allerdings denkt er, dass es der erste Server sein könnte, bei dem er sein Ziel nicht erreichen könnte.

Was sagen Fans zu seiner neuen Herausforderung? Unter dem Video zu seinem neuesten Challenger-Rang in der Türkei kommentieren einige Fans von NoWay, dass sie auf die Reise nach China gespannt seien. Der Zuschauer zazazamunda4380 freut sich sehr darauf NoWay gegen die Spieler der Worlds zu sehen.

MildlyInterested_ sieht gute Chancen für den Twitch-Streamer und ist der Meinung, dass der Champion Mel, den NoWay derzeit viel spielt, nicht nur OP ist, sondern auch zu seinem Spielstil passe und es ganz gute Voraussetzungen für den chinesischen Server wären.

Wie reagierte sein Streamer-Kollege? Auch der Twitch-Streamer Broeki verfolgte das Match um den Challenger-Rang der zehnten Region. Als waschechter Fan stand er sogar persönlich hinter ihm und fieberte mit, während NoWay die finalen Gegner besiegte und schließlich den Nexus zerstören konnte.

Broeki ist nicht nur ein Freund von NoWay, er ist auch der Gründer des beliebten deutschen „Renter-Teams“ von LoL, in dem die beiden regelmäßig zusammen spielten: Twitch-Streamer baut vor 12 Jahren eines der bekanntesten deutschen Teams in LoL auf, wird von vielen nicht als der Gründer gesehen

Quelle(n):
  1. youtube.com

Pokémon GO: So nutzt ihr den Raid-Tag mit Mega-Rayquaza richtig aus

Mega-Rayquaza feiert seine Rückkehr in Pokémon GO. Wie ihr den Tag optimal nutzt, erfahrt ihr auf MeinMMO.

Wann ist das Event? Am Samstag, dem 18. Oktober 2025, findet das Event in der Zeit von 14:00 bis 17:00 Uhr statt. Hier habt ihr die Möglichkeit, den starken Angreifer in Mega-Raids herauszufordern.

Was ist das für ein Pokémon? Mega-Rayquaza ist einer der besten Angreifer in Pokémon GO. Das Monster besitzt die Typen Drache und Flug.

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Pokémon GO: Die Season „Geschichten der Transformation“ im Trailer

Raid-Tag mit Mega-Rayquaza – Inhalte und Tipps

Welche Boni gibt es innerhalb des Events? Innerhalb des kurzen Events sind die folgenden Boni im Spiel aktiv:

  • erhöhte Chance auf Shiny-Rayquaza nach Raids
  • bis zu 5 kostenlose Raid-Pässe an Arenen
  • Fern-Raid-Limit ist auf 20 erhöht (vom 18. Oktober 2025 um 2:00 Uhr bis zum 19. Oktober 2025 um 5:00 Uhr)
  • befristete Forschung, bei der ihr einen Meteoriten erhaltet

Welche Boni gibt es im Event-Ticket? Für 5,49 € könnt ihr zudem ein Event-Ticket erwerben. Hier erhaltet ihr zusätzlich die folgenden Boni:

  • bis zu 8 zusätzliche Raid-Pässe durch Arenen
  • erhöhte Chance, XL-Sonderbonbons bei Raid-Kämpfen zu erhalten
  • 50 % mehr Erfahrungspunkte durch Raids
  • doppelte Menge an Sternenstaub bei Raids

Wie bekomme ich Mega-Metagross? Um Mega-Rayquaza zu erhalten, müsst ihr 3 Voraussetzungen erfüllen. Zuerst benötigt ihr ein Rayquaza. Dieses muss die Lade-Attacke Zenitstürmer beherrschen, die das Monster durch das Item Meteorit erlernt. Einen Meteoriten könnt ihr am Raid-Tag durch die befristete Forschung erhalten.

Als Letztes benötigt ihr 400 Mega-Energie für Rayquaza. Diese erhaltet ihr für jeden Raid, in dem ihr ein Mega-Rayquaza erfolgreich besiegt. Die Menge der Energie ist abhängig von der Geschwindigkeit, in der ihr den Raid absolviert habt. Habt ihr die Mega-Entwicklung erstmalig ausgelöst, könnt ihr sie danach für wesentlich weniger Energie oder sogar ohne diese auslösen, je nachdem, wie lange ihr wartet.

Welche Konter sollte ich benutzen? Durch seine Typen-Kombination besitzt Rayquaza eine Schwäche gegenüber Angriffen der Typen Gestein, Drache und Fee sowie eine doppelte Schwäche gegenüber Angriffen des Typs Eis. Solche Angreifer gehören entsprechend zu den besten Kontern gegen Mega-Rayquaza.

Habt ihr alle guten Konter-Pokémon auf hohem Leveln dabei, dann könnt ihr den Kampf bereits mit 3 Trainern erfolgreich absolvieren. Packt zur Sicherheit oder um die Raids schneller absolvieren zu können, weitere Trainer ein.

Welche Mega-Entwicklung ist für das Event geeignet? Besitzt ihr die passende Mega-Entwicklung und aktiviert sie für die Raids, dann erhaltet ihr zusätzliche Erfahrungspunkte, reguläre Bonbons sowie eine erhöhte Chance auf XL-Bonbons. Ihr müsst die Entwicklung nicht im Team dabei haben. Sie muss nur aktiviert sein.

Um von den Boni zu profitieren, müsst ihr eine Mega-Entwicklung vom Typ Drache oder Flug aktiviert haben. Dafür bieten sich folgende Monster an:

  • Mega-Glurak X
  • Mega-Glurak Y
  • Mega-Tauboss
  • Mega-Pinsir
  • Mega-Aerodactyl
  • Mega-Ampharos
  • Mega-Gewaldro
  • Mega-Altaria
  • Mega-Brutalanda
  • Mega-Latios
  • Mega-Latias
  • Mega-Rayquaza
  • Mega-Knakrack

Welche Kumpel-Pokémon bieten sich an? Es gibt Pokémon, bei denen ihr zur Entwicklung eine bestimmte Voraussetzung erfüllen müsst, während ihr das Monster als Kumpel dabeihabt.

Die folgenden Monster besitzen eine Bedingung, an der ihr bei den Mega-Raids mit Rayquaza Fortschritt erzielen könnt:

  • Hisui-Baldorfish zu Myriador (gewinne 10 Raids)
  • Galar-Makabaja zu Oghnatoll (gewinne 10 Raids)
  • Venicro zu Agoyon (fange 20 Drachen-Monster)

Wie gehe ich beim Event vor? Habt ihr euch mit starken Kontern eingedeckt, dann solltet ihr am Raid-Tag wie folgt vorgehen:

  • besucht eine Arena
  • besiegt Mega-Rayquaza
  • dreht die Arena-Scheibe, um einen neuen Raid-Pass zu erhalten
  • geht zur nächsten Arena

Einen neuen Raid-Pass könnt ihr nur erhalten, wenn ihr den aktuellen in eurem Inventar aufgebraucht habt.

Der Oktober bringt noch viele weitere Events, neben dem Raid-Tag mit Mega-Rayquaza, mit. Wenn ihr wissen wollt, welche das sind und wann sie euch erwarten, dann werft gerne einen Blick auf unsere Übersicht, in der wir alle Events im Oktober 2025 in Pokémon GO zusammengetragen haben.

Neues MMORPG will NPCs mit KI lebendig machen, startet nach großem Erfolg in China bald auch im Westen

Das neue MMORPG Sword of Justice hat sein Release-Datum verraten und möchte bald schon im Westen genauso begeistern wie in China.

Was ist das für ein MMORPG? Sword of Justice ist ein Themenpark-MMORPG im Wuxia-Stil. Letzteres bedeutet, es geht ins chinesische Mittelalter und uns erwarten Low-Fantasy-Inhalte wie unzählige Kampfkünste, Fabelwesen und Monster.

In China hat das MMORPG bereits über 40 Millionen Spieler angelockt, jetzt will Publisher NetEase den Erfolg auch im Westen wiederholen und hat dafür nun ein Release-Datum genannt.

Hier könnt ihr den Trailer sehen:

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Sword of Justice zeigt im Trailer, wie gut Ray Tracing im MMORPG aussieht

Release schon in 3 Wochen

Wann startet das neue MMORPG? Sword of Justice startet schon am 07. November 2025 auf PC, iOS und Android und wird kostenlos verfügbar sein. Spieler können sich bereits jetzt auf der offiziellen Website voranmelden und dadurch Belohnungen beim Spielstart sichern.

Die Voranmeldung haben im Westen bereits 3,5 Millionen Menschen erledigt, was darauf schließen lässt, dass das MMORPG auch im Westen zum Erfolg werden könnte. Doch damit die Spieler auch am Ball bleiben, haben die Entwickler sich einige innovative Features ausgedacht.

Was zeichnet das MMORPG aus? Neben seiner hübschen Grafik ist Sword of Justice ein storylastiges MMORPG. Über die lange Levelphase lernen die Spieler nicht nur die Spielwelt kennen, sondern dürfen sie auch beeinflussen. Dafür gibt es viele verschiedene Möglichkeiten während der Story, aber auch die NPCs allgemein haben ein besonderes Feature.

Sie haben nicht nur die typischen Voicelines und vorgefertigten Texte, sondern sind mit KI-Technik der chinesischen ChatGPT-Alternative DeepSeek verbunden. Dadurch sollen Spieler mit den NPCs chatten können und auch Fragen stellen können. Wer sich also schon immer mal mit einem NPC unterhalten will, kann das in Sword of Justice tun.

Neben dem innovativen Feature bietet Sword of Justice unzählige Skills zum Erlernen und Verbessern. Diese können dann in Dungeons zum Einsatz gebracht werden, wo uns auch die typische Dreifaltigkeit aus Tank, Heilern und Schadensausteilern begrüßt.

Wie mobile ist das MMORPG? In der vergangenen Beta konnten Spieler bereits einen Blick in das neue MMORPG werfen. MeinMMO Autor Cedric Holmeier hat das getan und beschreibt seine Erfahrung wie folgt:

Ich mag asiatische MMORPGs und unzählige Währungen und Menüs schrecken mich nicht ab. Dennoch wirkte Sword of Justice selbst für mich verschachtelt, was Menüs und Funktionen angeht. So sollte ich für eine Quest eine Mission aus einem Menü aktivieren. Um sie zu finden, gab das Spiel mir ihren Namen und verriet, dass sie sich in einem der Menüs rechts oben befindet. Dort waren aber gleich mehrere Menüs mit Untermenüs, und bis ich die Mission gefunden hatte, vergingen Minuten.

Das HUD war während der Beta klar aufs mobile Spielen ausgelegt und auch der Auto-Walk zur nächsten Quest und Autokampf gibt es bei Sword of Justice. Der ist zudem auch noch sehr gut, weil er vorbereitete Rotationen nutzen kann und so das Selbstkämpfen fast obsolet macht.

Sword of Justice wirkte nicht sehr für den westlichen Markt angepasst, was schade ist, denn ich fand es wirklich sehr hübsch und auch ziemlich komplex, was die vielen möglichen Skills angeht. Auch die Geschichte und die NPCs wirken durchdacht und vielfältig. So durfte man während der Hauptmission Aufgaben auf verschiedene Weisen lösen, was für MMORPGs eher untypisch ist. Wer keine Angst vor Menüs hat und gerne Zeit beim Build-Bau verbringt, dem könnte das MMORPG gut gefallen.

MeinMMO-Autor Cedric Holmeier

Sword of Justice startet in einer sehr umkämpften Zeit für MMORPGs. Nach dem Start von Blue Protocol: Star Resonance im Oktober erlebt auch New World sein Hoch und mit Where Winds Meet steht Mitte November schon ein anderes schönes Wuxia-Spiel an. Wenn das MMORPG Erfolg haben will, sollten die Entwickler die 5 typischen Fehler vermeiden: 5 Fehler, die MMORPGs aus Asien vermeiden müssen, wenn sie bei uns Erfolg haben möchten

„Der redet Unsinn“ – Spieleentwickler erklärt, warum Musks Plan, ein KI-Spiel in einem Jahr zu veröffentlichen, nicht funktionieren wird

Der Tech-Milliardär Elon Musk will mithilfe von KI ein gesamtes Videospiel generieren lassen. Das Vorhaben stößt auf einige Kritik, so auch von dem Dead-Space-Schöpfer Glen Schofield, der das Ganze als „Unsinn“ bezeichnet haben soll.

Was hat Elon Musk vor? Im November 2024 schien Elon Musk genug von den aktuellen Videospielen zu haben. Er kündigte an, dass sein Start-Up-Unternehmen xAI ein eigenes KI-Spielestudio haben würde, damit Videospiele endlich wieder gut werden würden und kritisierte damit indirekt Gamingstudios.

Wie Dexerto auf X bekannt gab, hat Elon Musk den Plan innerhalb eines Jahres, bis zum Ende von 2026, ein vollständiges Spiel zu veröffentlichen, das komplett KI-generiert ist. Dieses Vorhaben stieß schon in der Vergangenheit auf Kritik, jetzt äußert auch Spieleentwickler Glen Schofield Bedenken.

Elon Musks Cybertruck hat es immerhin schon in das Spiel Fortnite geschafft:

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Der Cybertruck von Elon Musk ist jetzt in Fortnite, doch selbst die Entwickler sind nicht begeistert

Glen Schofield befürwortet das Nutzen von KI, sieht Problem woanders

Was sagt Glen Schofield dazu? Auch der Schöpfer von Dead Space, Glen Schofield, hat zu dem Plan von Elon Musk etwas zu sagen. Wie PC Gamer berichtet, habe Glen Schofield in seiner Präsentation „Ten Ways I Come Up with Ideas“ (zu Deutsch: „Zehn Wege, wie ich auf Ideen komme“) nicht nur über den generellen Einsatz von KI bei Videospielen geredet, sondern auch speziell über Elon Musks Idee.

Ein Jahr? In einem Jahr werden sie in der Lage sein, ein Spiel zu entwickeln? Nein, er redet Unsinn. (…) Ein Spiel in einem Jahr entwickeln? Ich meine, klar, irgendjemand wird das schon schaffen. Aber ich glaube nicht, dass es großartig sein wird. Der redet nur Unsinn. Das ist meine Meinung. Das würde ich ihm auch gerne sagen.

– Glen Schofield via PC Gamer

Glen Schofield meinte, dass noch wichtige Grundlagen fehlen würden, um ein vollständig KI-generiertes Spiel ermöglichen zu können. Das Problem sei dabei, dass KI-Entwickler keinen Input von Spieleentwicklern erhalten hätten und die KI somit nicht genug auf Videospiele abgestimmt sei. Zuerst müssten also KI-Tools entwickelt werden, die für die Spieleentwicklung gedacht sind, sagte Glen Schofield.

Was hat Glen Schofield noch erzählt? Grundsätzlich ist Glen Schofield ein Befürworter des Einsatzes von KI, auch in der Videospiel-Branche. So soll er in seiner Präsentation gezeigt haben, wie er bereits KIs wie Midjourney nutze, um auf Ideen bei der Spieleentwicklung zu kommen.

Die Bilderstellung nutze er beispielsweise, um Bilder generieren zu lassen, die er dann seinem Creative Director geben könne. Dabei würde er auch seine eigenen Zeichnungen durch die KI weiter ausbauen lassen.

Glen Schofield ist nicht der erste, der Elon Musks Vorhaben, KI für Videospieler seines Gamingstudios benutzen zu wollen, kritisiert. Auch einer der Publisher von Baldur’s Gate 3 ließ kein gutes Haar an dem Plan des Tech-Milliardärs: Elon Musks Gamingstudio wird stark von einem Publisher von Baldur’s Gate 3 kritisiert, KI sei nicht die Lösung

Quelle(n):
  1. PC Gamer

Einen der absurdesten Anime könnt ihr gerade kostenlos auf YouTube sehen – aber der ist nichts für schwache Nerven

Chainsaw Man läuft für einige Tage vollkommen kostenlos auf YouTube. Fans von Anime können die Serie jetzt nachholen, solange es noch geht.

Abgedrehte Anime gibt es inzwischen wie Sand am Meer, doch manche stechen doch noch aus der Masse heraus. Einer davon ist der Anime „Chainsaw Man“, der nicht nur mit einer recht irren Prämisse startet, sondern auch vor Splatter-Elementen und Body-Horror nicht zurückschreckt. Wer auf genau so etwas steht, hat jetzt ein paar Tage Zeit, um sich den Anime zu Gemüte zu führen – denn er ist vollkommen kostenlos auf YouTube verfügbar.

Bald läuft der Film zu Chainsaw Man:

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Chainsaw Man: Trailer zum Reze-Arc des Anime-Films

Worum geht es in Chainsaw Man? Die Geschichte von Chainsaw Man spielt im modernen Japan. Immer mal wieder manifestieren sich „Teufel“ in der Welt, die von professionellen Jägern ausgeschaltet werden müssen. Je angsteinflößender ein Begriff ist, desto mächtiger ist der damit verbundene Teufel. Ein „Tomaten-Teufel“ ist kaum eine Bedrohung, doch ein Gewehr-Teufel hingegen kann ganze Stadtteile verwüsten.

Der junge Denji ist hochverschuldet und muss daher seit Jahren Teile seines Körpers verkaufen und als Teufelsjäger arbeiten. Das gelingt ihm durch seinen Pakt mit dem – mehr oder minder – freundlichen Teufel Pochita, einem kleinen Hund mit Kettensägen im Gesicht.

Doch bei einem seiner Einsätze wird Denji überrascht, getötet und zerstückelt. Pochita schenkt ihm ein zweites Leben und verschmilzt mit Denji zu einer neuen Kreatur – halb Mensch, halb Teufel ist Denji anschließend der „Chainsaw Man“, der vom Ministerium der öffentlichen Sicherheit eingesammelt wird, um professionell Teufel auszuschalten. Denji kann endlich ein geregeltes Leben haben, doch kämpft immer wieder mit den primitiven Gelüsten, die seine dämonische Natur nun hervorrufen.

Hier geht es zur vollständigen Serie: Chainsaw Man auf YouTube

Chainsaw Man ist eine blutige, abgedrehte Geschichte – aber mehr als nur einen kurzen Blick wert.

Warum gibt es die Serie auf YouTube? Dass die gesamte erste Staffel von Chainsaw Man auf YouTube angeboten wird, liegt an einer Promotion des Anime-Streaming-Anbieters Crunchyroll. Denn am 23. Oktober startet der erste Film zu Chainsaw Man in den deutschen Kinos und ganz offenbar möchte man hier noch ein paar zusätzliche Kino-Gänger gewinnen können. Daher wird die ganze erste Staffel – also im Grunde alles nötige Vorwissen für den Film – auf YouTube angeboten.

Wie lange bleibt der Anime verfügbar? In der Regel sind „ganze Anime-Staffeln“ auf YouTube nur für wenige Tage verfügbar, weil das für den Anbieter oft einen klaren Verlust bedeutet. Falls ihr Chainsaw Man also noch nicht gesehen habt, solltet ihr an diesem Wochenende vielleicht eine kleine Binge-Watch-Einheit einlegen und euch die rund 5 Stunden der ersten Staffel zu Gemüte führen. Damit seid ihr dann auch perfekt für den Release des Filmes vorbereitet.

Cortyn meint: Chainsaw Man ist einer dieser Anime, die auf jeden Fall in Erinnerung bleiben werden. Egal ob für die Splatter-Brutalität, die sonderbaren Persönlichkeiten der Handlung (wie Power) oder auch die Gnadenlosigkeit, mit der selbst widerliche Szenen dargestellt werden. Wer Chainsaw Man noch nicht kennt, sollte sich auf einen wilden Ritt vorbereiten und vielleicht währenddessen nichts essen – denn spätestens bei Episode 7 wird euch der Hunger vergehen. Ihr wurdet gewarnt.

Falls ihr noch ganz am Anfang eurer Anime-Karriere steht, solltet ihr euch vielleicht erstmal einen Grundstock zulegen. Wir haben hier 5 Anime vorgestellt, die absolut jeder Fans im Regal stehen haben sollte. Und keine Sorge: Einige davon müsst ihr nicht einmal schauen …

Ein Sanitäter spielt Battlefield 6 als Pazifist, hat 2 Gegner aus Versehen zu Tode verarztet

Wer Battlefield 6 zockt, stürzt sich in das Getümmel oder in ein Fahrzeug und versucht die Objectives zu erledigen und Kills zu sammeln, doch das gilt nicht für einen besonderen Sanitäter. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, euer Schutzengel zu sein, ohne Feinden zu schaden. Das funktioniert auf dem Schlachtfeld aber nicht immer ganz so gut, wie sich zeigt.

Welcher Spieler ist gemeint? ThatFriendlyGuy ist ein kleinerer Streamer auf Twitch, der gerne seit seinem Release die ein oder andere Runde Battlefield 6 zockt. Er geht aber nicht wie jeder Soldat mit Waffe und Panzerabwehr in die Schlacht, sondern nur mit seinem Defibrillator.

Sein Ziel ist es, als Pazifist keinen Gegnern zu schaden und stattdessen seinen Fokus auf die Versorgung seiner Kameraden zu legen. Dass das im Kriegsgeschehen nicht gut klappen kann, zeigt sich in seinen Statistiken, denn der freundliche Streamer hat trotz Vorsicht 2 Abschüsse in seinen Statistiken. Wie das passieren könnte, erklärt er in seinem Post auf X.

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Battlefield 6 bringt den Sweet-Spot zurück – So funktioniert er

Pazifist wird zum Killer wegen eines Unfalls

Was ist dem Spieler passiert? In seinem Post auf X veröffentlichte er seine Statistiken, in denen er zeigen konnte, dass er schon Stufe 33 erreichte und das als Pazifist. Während seiner Laufbahn als Sanitäter konnte er über 1.800 Spieler wiederbeleben.

In einem Leben kann er bis zu 39 Wiederbelebungen durchführen, während ein Match ihm bis zu 72 Wiederbelebungen spendiert. Leider hat er aber auch 2 Kills auf seinem Konto, und das hat einen guten Grund: Die Feinde haben sich vor seinen Defibrillator geworfen.

Jeder weiß, wie ein Zusammenstoß feindlicher Truppen abläuft. Es fliegen die Fetzen, Schrapnelle und ein Meer von Kugeln bricht über einen herein. ThatFriendlyGuy wollte eigentlich seinen verwundeten Team-Kameraden auf die Beine helfen, doch stattdessen warfen sich seine Feinde vor den Stromstoß. Folglich wurden sie ins Jenseits befördert. Auch wenn die beiden Kills seine Statistik etwas zerstören, bedankte sich der Streamer für die beiden Abschüsse bei den Feinden.

Habt ihr schon einen solchen Challenge-Run durchgeführt oder seid ihr der klassische Soldat, der mit seinen Waffen das Schlachtfeld räumt? Solltet ihr noch starke Waffen suchen, so hat unser Shooter-Experte Dariusz für euch die beste Auswahl zusammengestellt und in die Liste gepackt: Die besten Waffen in Battlefield 6, um auf dem Schlachtfeld die Oberhand zu haben

Legendärer Wrestler hob Arnold Schwarzenegger einmal hoch wie ein kleines Kind, um ihn auf einen Schrank zu setzen [MeinMMO Classic]

Arnold Schwarzenegger ist eine Ikone des Actionkinos, und mit seiner Statur und seinem Dasein als Bodybuilder prägte er die Zeit. Doch zu seinem Dreh für Conan 2 traf er einen legendären Wrestler, bei dem Schwarzenegger nicht mehr wirkte wie der große Hüne Conan.

Der Artikel erschien bereits in einer früheren Version auf MeinMMO.

Arnold Schwarzenegger prägte als professioneller Bodybuilder das Actionkino und erschuf die Figur eines muskelbepackten Helden, der allein gegen riesige Gefahren antritt, die er sogar als Realität ansieht. Doch trotz seiner Statur gab es auch Leute, die größer waren als er und neben denen er nicht mehr aussah wie der große Actionheld.

In der “The Rich Eisen Show” erzählt Arnold Schwarzenegger, wie er den legendären französischen Wrestler “André The Giant” und den Basketballspieler Wilt Chamberlain traf.

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Trailer zum Schwarzenegger-Film „Conan der Barbar“

Ich sehe aus wie Danny DeVito unter diesen Typen

In einem Clip aus der The Rich Eisen Show erzählt Arnorld Schwarzenegger, wie er den ikonischen Wrestler André The Giant und der Basketballspieler Wilt Chamberlain beim Dreh zu Conan der Barbar 2 traf.

In der Show wird ein Bild gezeigt, wie der junge Arnold zwischen den zwei Riesen steht. Mit seinen 1,88 m wirkt er neben den Chamberlain mit 2,16 m und André The Giant mit 2,24 m wie der große Barbar Conan. Dazu sagt Schwarzenegger selbst, dass er zwischen den beiden aussieht wie Danny DeVito.

Ich wog an dem Punkt 235 Pfund (ca. 107 kg), aber ich sehe aus wie ein Zwerg, ich sehe aus wie Danny DeVito unter diesen Typen.

Arnold Schwarzenegger bei The Rich Eisen Show (YouTube)

Im Zuge dessen erzählt er auch eine Geschichte von ihm und André. Beide waren in einem mexikanischen Restaurant, und nach dem Essen wollte Schwarzenegger bezahlen, doch André sagte: Nein, ich bezahle. Doch Schwarzenegger bestand darauf, das Essen zu bezahlen. Woraufhin André wieder nur erwiderte: Nein, ich bezahle.

Als Schwarzenegger sich nicht davon abbringen lassen will, hebt André ihn einfach hoch und setzt ihn auf einen Schrank:

Ich sagte, Nein, ich bestehe darauf, da greift er mich so und hebt mich hoch wie ein kleines Kind und setzt mich da auf einen Schrank, […] und ich sitze da oben und er geht und bezahlt die Rechnung.

Arnold Schwarzenegger bei The Rich Eisen Show (YouTube)

Am Anfang des Videos spricht er auch über den Football-Spieler Jim Brown, mit dem er für Running Man zusammengearbeitet hat. Er erzählt, wie fantastisch Brown am Set gewesen ist und dass er keinen Stuntman für die Szenen brauchte.

Innerhalb des Gesprächs merkt man, wie viel Respekt Arnold Schwarzenegger vor seinen Sportlerkollegen hat, egal welche Sportart es nun sei. Zu einem anderen Kollegen aber hatte Schwarzenegger anfangs kein gutes Verhältnis:

Arnold Schwarzenegger wollte Sylvester Stallone loswerden, doch 10 Jahre später merkte er, wie albern das ist

Quelle(n):
  1. YouTube