Der neue Endboss von Destiny 2 zeigt: Atheon ist verdammt lang her

Mit dem neuen DLC „Black Armory“ kamen auch ein neuer Raid und damit ein neuer Endboss zu Destiny 2. Das Encounter zeigt, wie stark sich Raid-Kämpfe in 4 Jahren Destiny entwickelt haben.

Spoiler-Warnung: Der Artikel dreht sich um den Endboss des aktuellen Raids „Scourge of the Past“ (Geißel der Vergangenheit)“. Wer zu den wenigen Prozent der Hüter gehört, die fest vorhaben, den Raid selbst zu erleben und sich nicht die Spannung verderben lassen möchte, sollte nicht weiterlesen.

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Das ist der Endboss von Destiny: Der Endboss trägt den klangvollen Namen „Insurrection Prime, Kell’s Scourge“. Er ist ein haushoher Roboter. Der Boss gibt’s, seit der Raid am Freitagabend öffnete und er wurde relativ schnell besiegt. 

„Insurrection Prime“ ist sowas wie ein riesiger Mech. Die Seite Gamesradar spricht vom Endboss als Optimus Prime oder Metal Gear.

Das Besondere an dem Boss-Fight ist es, dass der in verschiedenen Phasen stattfindet:

  • Im ersten Encounter bekämpft man nicht den Boss selbst, sondern eine Horde von Adds auf mehreren Ebenen. Da muss man sich die Ehre verdienen, gegen Insurrection Prime antreten zu dürfen.

  • In der zweiten Phase taucht dann dieser riesige Roboter auf. Der fliegt mit Jets durch die Gegend.

Die Hüter müssen komplizierte Mechaniken erfüllen, um überhaupt bleibend Schaden an ihm zu verursachen, müssen in Panzer springen und ihn letztlich bezwingen, indem sie seine „Weak Spots“ brechen, die variieren, je nachdem welche Waffe Insurrection Prime benutzt.

Die Raid-Guides zum Encounter (etwa von Datto (via YouTube) dauern etwa 15 Minuten und wimmeln von Grafiken und Schaubildern.

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Das war Atheon, der 1. Raidboss von Destiny.

Aus dem Bosskampf wird ein Boss-Encounter

Das ist das Spannende: Es ist ein beeindruckender Bosskampf, der zeigt, wie weit das Raid- und Bosskampf-Design von Destiny mittlerweile gekommen ist, seit den Tagen, wo man Atheon einfach von der Plattform schubsen oder in Sekunden mit Gjallarhorns plattmachen konnte.

Damals waren Raids für Destiny noch „Neuland“ und die meisten Bosse waren klassische Angelegenheiten mit nur relativ wenigen, einfachen Mechaniken. Wie im MMORPG World of Warcraft scheinen die Boss-Begegnungen mit zunehmender Spieldauer immer raffinierter zu werden.

Zwar hatte Atheon im September 2014 mit dem Wechsel in andere Dimensionen auch schon einiges zu bieten und erforderte ein Aufsplitten des Teams, so komplex wie „Insurrection Prime“ war er aber nicht.

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Insurrection Prime in Aktion – es braucht 15 Minuten und einige Schaubilder, um diesen Fight zu erklären. Quelle. YouTube/Datto

Wird Insurrection Prime auch tot getrommelt werden? Man weiß, dass der Raid-Chef von Destiny 2, Joe Blackburn, Encounter eigentlich so designen möchte, dass sie zu Beginn lange dauern, mit zunehmender Erfahrung aber immer schneller abgeschlossen werden können.

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Früher Bosse wurden so leicht, dass sie unter den absurdesten Bedingungen starben.

Es wird interessant sein zu sehen, ob es diesmal auch wieder Gruppen gelingt, die ein Boss-Encounter mit nur wenigen Spielen oder in Rekordzeit abzuschließen. Schon im November 2014 wurde Atheon in 11 Sekunden bezwungen.

Der Boss „Crota“ hatte später die Ehre unter den absurdesten Bedingungen zu sterben. So wurde Crota in Destiny totgetrommelt und von einem Spieler besiegt, der eine Tanzmatte als Controller benutze.

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Wurde totgetrommelt und zu Tode getanzt: Crota

Wie funktionieren die Mechaniken? Wir werden in den nächsten Tagen einen Guide für den Raid „Geißel der Vergangenheit“ erstellen, wo wir die Mechaniken genauer beleuchten und ausführen, wie man den Boss bezwingt:

Hier ist der Guide zum ersten Teil des Raids.

Was es als Belohnung im Raid gibt, haben wir hier vorgestellt:

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