Magic: The Gathering wird immer teurer – Spieler finden kreative Lösung: „Pappe ist Pappe“

Das Sammelkartenspiel Magic: The Gathering erfreut sich seit 30 Jahren großer Beliebtheit. Doch nicht alle Spieler können mit den steigenden Preisen mithalten. Sie behelfen sich mit einer kreativen Lösung.

Was ist das Problem bei Magic? Das Sammelkartenspiel war zwar noch nie ein besonders günstiges Hobby, doch wie so viele Sachen sind die Päckchen seit dem Release 1993 stetig teurer geworden – zu teuer für viele Spieler.

Auf Reddit vergleicht ein Spieler aus Italien die aktuellen Preise mit dem durchschnittlichen Einkommen in seinem Land und dem in den USA. Er sagt: Für eine Box mit 36 Boostern würde man in beiden Ländern etwa gleich viel zahlen, in Italien würde man aber nur etwa halb so viel verdienen. Nicht-Amerikaner würden dadurch ausgepreist.

Spieler aus den USA zweifeln die zugrundeliegenden Zahlen zwar an und behaupten, das tatsächliche Einkommen falle niedriger aus, in einer Sache scheint man sich jedoch einig: „Hasbro versucht wirklich, jeden Cent aus uns rauszuquetschen.“ (via Reddit)

Auch aus ganz anderen Ländern melden sich Spieler zu Wort:

  • In Südafrika müsse man die Karten über europäische Vertreiber kaufen, dadurch zahle man nochmal deutlich mehr – gleichzeitig würden die Menschen aber noch weniger verdienen (via Reddit).
  • In Brasilien entspreche der Preis für ein Display dem monatlichen Mindestlohn, Spieler würden auf günstigere Alternativen wie das Pokémon-Kartenspiel ausweichen (via Reddit).
  • In Argentinien müsse man auf Käufe aus dem Ausland hohe Steuern zahlen. Der Wirtschaft gehe es schlecht, aber Wizards of the Coast würde es noch schwieriger machen (via Reddit).

Viele schieben die Entwicklung auf die Entscheidung, die bisherigen Draft- und Set-Booster durch neue Play-Booster zu ersetzen (via Magic).

Video starten
Magic The Gathering: Die 3 teuersten Karten nach höchstem Verkaufswert

Wer sich keine Karten leisten kann, druckt selbst

Was ist die Lösung? Die Lösung des Problems ist vermutlich annähernd so alt wie Magic selbst: Proxy-Karten. Das ist ein Ersatz für eine Karte, die man nicht besitzt, oder die so wertvoll ist, dass man sie nicht beim Spielen beschädigen möchte. Proxy-Karten können auch sinnvoll sein, wenn man eine neue oder teure Karte erstmal ausprobieren möchte oder eine Karte für mehrere Decks benötigt.

Wie funktioniert das? Die einfachste Methode, einen Proxy herzustellen, besteht darin, die wichtigsten Informationen der Karte, die man ersetzen möchte, auf ein Stück Papier zu schreiben und es zu einer anderen Karte in die Hülle zu stecken. Wer mag, kann den Zettel noch mit einer kleinen Zeichnung „aufhübschen“.

Andere drucken die Karten, auf die sie es abgesehen haben, aber auch einfach aus. Inzwischen kann man Proxy-Karten sogar richtig professionell drucken lassen. Bei einer Partie mit Freunden stören sich wohl die wenigsten daran, wenn die ein oder andere Karte durch einen Proxy ersetzt wird.

Selbst bei Turnieren können Proxys zum Einsatz kommen, etwa, wenn die echte Karte im Verlauf des Turniers versehentlich beschädigt wurde (via Magic Judge).

„Es wird unmöglich, ohne Proxys zu spielen“

Proxys sind zwar nicht neu, entwickeln sich laut den Spielern auf Reddit aber zunehmend von einer möglichen Alternative zu einer Notwendigkeit, um überhaupt noch spielen zu können:

  • „Und Wizards hat auch noch aufgehört, auf Portugiesisch zu drucken, lmao. Jeder hier sollte einfach Proxys einsetzen.“ (via Reddit)
  • „Proxy alles. Commander mit Freunden? Proxy alles, sogar die Länder. Du willst mit Freunden draften? Proxy den ganzen verdammten Cube. Auch die einfachen Länder.“ (via Reddit)
  • „Hier [in Argentinien] haben wir eine wunderschöne Community, aber es wird unmöglich, ohne Proxys zu spielen.“ (via Reddit)

Zwar kann auch über die Verwendung von Proxys gestritten werden und nicht jede Spielgruppe akzeptiert ein Deck, das nur aus Zettelchen besteht, für viele Spieler scheinen jedoch die Vorteile zu überwiegen.

Ein Spieler erklärt, dass er seine gesamten Karten verkauft habe und nur noch mit Proxys spiele: „Wenn man nicht in offiziellen Turnieren spielt, gibt es im Prinzip keinen Grund, hunderte oder tausende Dollar in Karten zu stecken, um casual zu spielen. Pappe ist Pappe.“ (via Reddit)

Auch wenn Proxys gerade bei freundschaftlichen Spielen durchaus üblich und akzeptiert sind, ist es doch noch einmal ein ganz anderes Gefühl, das Original auf den Tisch legen zu können. Das weiß auch Twitch-Streamer und Magic-Fan HandOfBlood, der sich dieses mächtige Gefühl einiges kosten ließ: Twitch-Streamer HandOfBlood schockt Kontrahenten bei Magic: The Gathering, weil er mit der legendärsten Karte überhaupt spielt

LoL: 25-Jähriger wird Meister in den USA, schimpft im Höhenflug auf europäische Spieler

Der 25-jährige Gabriël „Bwipo“ Rau ist nach einer langen Durst-Strecke in League of Legends jetzt Meister in den USA geworden. Der Erfolg löst bei Bwipo einen Strom von Beleidigungen gegen europäische Spieler der LEC aus. Dass ausgerechnet Bwipo sich so abfällig über andere Spieler in LoL äußert, wird kritisch gesehen.

Das ist die Situation: Der Belgier Bwipo startete seine Karriere bei Fnatic stark. Der Toplaner gewann 2018 zwei Meister-Titel in Europa.

Das war’s dann aber auch schon mit Titeln, denn er galt in den Jahren danach zwar als starker Spieler, stand aber im Schatten von Wunder und G2, die ständig Meister in Europa wurden.

Im November 2021 ging Biwpo, offenbar für viel Geld, in die USA zu Team Liquid, wo er aber enttäuschte und ausgemustert wurde. Seit dem November 2023 spielt er für FlyQuest, wo er im Summer Split 2024 Meister der LCS wurde. Sein erster Titel seit 6 Jahren.

Der Stolz Deutschland im E-Sport von LoL:

Video starten
HandOfBlood wollte mit seinem LoL-Team den E-Sport verändern, jetzt ist er endlich deutscher Meister

Bwipo schimpft auf EU-Spieler, sagt, sie würden Gehalts-Schecks stehlen

Das sagt Bwipo: In einem Twitch-Stream schimpfte Bwipo auf „europäische Spieler“ und das unmittelbar vor den LoL Worlds. Er sagte:

  • Europäische Spieler hielten sich für die Größten und hätten riesige Egos
  • Dabei seien sie nur „boosted“, also überschätzt – würden das aber selbst nicht erkennen
  • In Wirklichkeit würden sie „Gehaltschecks stehlen“
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum Twitter Inhalt

Spieler glauben, Bwipo sei der eine Titel zu Kopfe gestiegen

So wird das diskutiert: Die Aussage von Bwipo wird auf reddit und Twitter kritisch besprochen. Denn man ist der Ansicht, dass Bwipo hier selbst der Prototyp des Spielers ist, den er beschreibt. Er habe das „größte Ego“ aller Spieler in LoL. Ihm sei der eine Meistertitel in den USA wohl zu Kopf gestiegen.

Manche vermuten sogar, Bwipo sei während seiner Tirade auf europäische Spieler unter dem Einfluss von Adderall gewesen, anders kann man sich kaum erklären, wie er so auftreten kann. Zwar sei die Kritik an der Einstellung von europäischen Spielern im Kern schon treffend, aber das Gleiche könne man auch US-Spielern vorwerfen und eben auch Bwipo selbst.

Denn auch Bwipo sei doch klar für einen „großen Gehalts-Scheck“ in die USA gewechselt und habe dann nicht die Leistung gebracht, die von ihm erwartet wurde.

Einige sagen: Sie können gar nicht abwarten, bis Bwipo bei den LoL Worlds spielt und dort 0-6 ausscheidet. Das würde aus seinem aufgeblasenes Ego schon etwas die Luft herauslassen. In jedem Fall ein seltsamer Auftritt, bei dem er einige Sympathien verspielt hat: Riot stellt offizielles Power-Ranking der besten Teams in LoL vor, doch es löst sofort Streit aus

Nach 7 Stunden Spielzeit ist Dragon Age: The Veilguard alles, was ich je an BioWare geliebt habe

Dragon Age-Fan Rae konnte bei einem Preview-Event sieben Stunden lang Dragon Age: The Veilguard anspielen – und ist absolut begeistert.

Wenn es um BioWare geht, dann habe ich jede Menge unbeliebte Meinungen. Dragon Age 2? Absolut unterschätzt. Mass Effect Andromeda? Bei Weitem nicht so schlecht, wie gern behauptet wird. Mass Effect 2 der beste Teil? Auf gar keinen Fall. Und nein, Anthem hat sein frühes Ende nicht verdient! 

So. Nachdem das nun aus dem Weg ist und ihr potenziell jegliches Vertrauen in mich verloren habt, lasst mich erklären, warum ihr mir trotzdem glauben solltet, wenn ich sage, dass Dragon Age: The Veilguard das beste Dragon Age der Reihe werden könnte – egal, ob ihr Serien-Veteran oder Neuling seid.

Ich hatte nämlich die Gelegenheit, knapp sieben Stunden lang den neuesten Teil der RPG-Reihe auszuprobieren und dem Entwicklerteam Fragen zu stellen. Dabei konnte ich feststellen, dass BioWare – aller Zweifler zum Trotz – wieder zu sich selbst gefunden hat.

Video starten
Dragon Age: The Veilguard zeigt 20 Minuten vom Gameplay des neuen Fantasy-Abenteuers

Wer schreibt hier? Rae ist Head of Editorial bei Webedia und Teil der Chefredaktion von MeinMMO. Sie liebt Rollenspiele und hat vor über 10 Jahren mit Dragon Age: Origins ihr Herz an BioWare verloren. Wenn sie nicht gerade zum 317. Mal die gleichen Entscheidungen in RPGs trifft, obwohl sie “diesmal ganz sicher alles anders machen” wollte, spielt sie vor allem Multiplayer-Shooter und Cozy Games.

Der Charakter Creator ist ein Traum für RPG-Fans

BioWare setzt auf alte Stärken

Was genau konnte ich spielen?

  • ca. 7 Stunden Dragon Age: Veilguard
  • fünf verschiedene Speicherstände aus Akt 1
  • vier verschiedene Builds: 2x Magier, 1x Krieger, 1x Schurke

Fragt ihr einen BioWare-Fan, was für sie zu den besonderen Stärken des Studios gehört, dann werden vor allem zwei Dinge genannt: Charaktere, Story und Entscheidungen mit Konsequenzen.

Nach nur sieben Stunden bei einem RPG, das vermutlich im höheren zweistelligen Stundenbereich landen wird, kann ich logischerweise noch keine definitive Aussage zu genau diesen Aspekten treffen. Allerdings gab es für mich einige Indikatoren, die darauf hindeuten, dass BioWare hier wieder zu alter Stärke gefunden hat.

Keine Sorge, diese Preview bleibt spoilerfrei! Ich werde euch keine Details zur Handlung verraten, sondern nur Einschätzungen geben zu Momenten, die bei mir den Eindruck hinterlassen haben, dass BioWare auf dem richtigen Weg ist.

The Veilguard schickt uns in den Kampf gegen die Götter

Fangen wir mit den Figuren und der Story an.

Die Charaktere und vor allem die Begleiter, denen ich begegnet bin, waren schon zu Beginn sehr rund und voller Persönlichkeit. Die Dialoge waren trotz der dunklen Situation voller Humor und Leben – selbst wenn Fan-Favorite Varric gerade nicht mit von der Partie war, um einen Witz zu reißen. 

Fast immer fanden im Hintergrund Gespräche statt und es schien mehr Party Banter zu geben als in den Vorgängern. Je nachdem, wen wir mitgenommen haben, waren die Dynamiken auch vollkommen unterschiedlich. 

Während Qunari Taash bei mir relativ wortkarg war in Kombination mit Magier Emmerich, war sie bei Kollege Kevin von GamePro, der sie mit einem anderen Begleiter dabei hatte, viel aufgeschlossener. 

Scout Harding kennen Fans bereits aus Inquisition

Auch Hauptcharakter Rook machte einen guten und runden Eindruck. Selbst in meiner kurzen Zeit mit ihr gab es immer wieder Referenzen auf ihre zuvor im Character Creator ausgewählte Vergangenheit. 

Das ist etwas, was ich in Inquisition schmerzlich vermisste, gerade im Vergleich zu Dragon Age: Origins, das sechs verschiedene spielbare Anfänge hatte. Das bleibt uns zwar in Veilguard leider auch verwehrt, aber es ist gut zu sehen, dass es nicht komplett egal ist, welche Vorgeschichte unsere Rook hat. 

Zu Beginn können wir uns im Charakter-Editor entscheiden, welcher Faction Rook angehört und somit welche Hintergrundgeschichte er oder sie hat:

  • Veil Jumper
  • Grey Wardens
  • The Mourn Watch
  • Shadow Dragons
  • Lords of Fortune
  • Antivan Crows

Sie alle kommen mit eigenen Boni daher und egal, für welche ihr euch entscheidet, ihr könnt trotzdem die Quests der restlichen Fraktionen machen. Allerdings ist eure eigene euch logischerweise am positivsten gegenüber eingestellt und wird im Laufe des Spiels immer wieder referenziert. 

Es gibt sechs verschiedene Origin Storys zur Auswahl

Für meinen selbst erstellten Charakter habe ich mich für die Shadow Dragons entschiedenen, eine Untergrundorganisation, die gegen die Sklaverei in Tevinter kämpft. So bekam ich schon mit einer meiner ersten Begleiterinnen, Neve, zusätzliche Gespräche, da sie ebenfalls den Shadow Dragons angehört.

Zur Geschichte selbst möchte ich gar nicht so viele Worte verlieren, um wirklich nicht zu spoilern. Allerdings war ich schon zu Beginn positiv überrascht, gerade was Solas Rolle und mögliche Intentionen angeht. Die Tatsache, dass BioWare den Namen des vierten Dragon Age-Spiels von “Dreadwolf” auf “The Veilguard” änderte, gab zwar schon einen Hinweis darauf. Trotzdem ist es schön zu sehen, dass das Studio gerne mit den Erwartungen der Fans spielt.

Und zur Story eines jeden BioWare-Spiels gehören natürlich auch harte Entscheidungen mit Konsequenzen. Und ja, diese wird es auch in Dragon Age: The Veilguard wieder geben.

Welche Konsequenzen diese Entscheidung hatte, weiß ich noch nicht.

Bereits am Anfang hatte es sichtbare Auswirkungen, für welche Begleiterin ich mich in einer Mission entschieden habe. Infolge meiner Wahl wurde sie verletzt und sah in den nachfolgenden Szenen deutlich mitgenommen aus. Das ist natürlich im Großen und Ganzen eine Kleinigkeit, allerdings darf ich zu der größeren Entscheidung, die ich später in Akt 1 getroffen habe, aus NDA-(und Spoiler-)Gründen nichts sagen. 

Lasst mich aber soviel verraten: Ihr werdet in Situationen geworfen, die ähnlich wie zum Beispiel die “Templar vs Magier”-Frage in Dragon Age: Inquisition größere Auswirkungen auf den nachfolgenden Spielverlauf haben und dafür sorgen werden, dass sich mehrere Durchläufe von The Veilguard lohnen dürften.

Was ihr allerdings nicht erwarten solltet, sind subtile Optionen oder versteckte Entscheidungen wie zum Beispiel in Dragon Age: Origins oder zuletzt im hervorragenden Baldur’s Gate 3. Hier kam es gerne mal vor, dass wir gar nicht wussten, dass wir gerade den Verlauf der Geschichte veränderten und merkten es erst im Nachhinein, wenn wir mit den Konsequenzen konfrontiert wurden. Das scheint bei The Veilguard nicht der Fall zu sein.

Wie in Dragon Age: Origins könnt ihr euch wieder den Grauen Wächtern anschließen.

Die Entscheidungen, die ich in meinen sieben Stunden mit dem RPG getroffen habe, waren immer sehr deutlich als solche erkennbar und das Ergebnis absehbar. Natürlich kann es sein, dass sich im finalen Release noch mehr versteckt, mit Subtilität würde ich allerdings nicht rechnen.

Das ist schade, denn es ist eines der Dinge, die ich an Baldur’s Gate 3 so liebe und die dafür gesorgt haben, dass ich auch nach 13 Jahren noch immer an meinen ersten, katastrophalen Playthrough von Dragon Age: Origins zurückdenke. Eine Entscheidung zu treffen und erst Stunden später den “Oh Shit!”-Moment zu haben, macht für mich einen besonderen Reiz bei Rollenspielen aus. Es wäre schön, wenn Veilguard hier noch mehr zu bieten hat. Gerade für alle, die vielleicht erst durch BG3 Gefallen am Genre gefunden haben.

Auf der nächsten Seite geht es darum, ob das jetzt endlich ein Dragon Age “für alle” ist.

E-Sportler zerstörte vor laufender Kamera seine Karriere, wurde zum Gespött – Jetzt darf er wieder spielen

Ein E-Sportler hat sich 2018 seine Karriere in Counter-Strike vor tausenden Zuschauern ruiniert, doch jetzt darf der Ex-Profi zurückkehren.

Um wen geht es? Nikhil „forsaken“ Kumawat war 2018 als E-Sportler für das CS:GO-Team OpTic India tätig. OpTic wollte damals beim Aufbau neuer Regionen helfen. Der E-Sport war zu dem Zeitpunkt in Indien noch nicht sehr etabliert und forsaken galt sogar als CS:GO-Hoffnung des Landes.

Nur wenige Monate nach der Gründung des Teams gelang es OpTic India, sich für ein LAN-Turnier in Shanghai zu qualifizieren, bei dem 16 Teams aus ganz Asien um einen Preispool von 100.000 US-Dollar spielten. Dem Erstplatzierten winkten schließlich 40.000 USD.

Video starten
Counter-Strike 2: Valve überzeugt noch einmal richtig mit Launch-Trailer

Das Turnier sollte für das indische Team jedoch einen desaströsen Verlauf nehmen. Nachdem OpTic das erste Spiel deutlich verloren hatte, schien es im zweiten Match besser zu laufen. Doch dann gab es einen Technical-Timeout, bei dem sich die Admins des Turniers den Computer von forsaken genauer ansahen.

Die Turnierleitung hatte den Verdacht, der indische E-Sportler könnte betrügen. Die Vermutung sollte sich kurz darauf bestätigen und die Schiedsrichter entdeckten, dass neben CS:GO ein weiteres Programm lief: word.exe. Hierbei handelte es sich jedoch nicht um das Textverarbeitungsprogramm von Microsoft, sondern um Cheat-Software, die forsaken versuchte, als „Word“ zu tarnen.

Der E-Sportler versuchte noch schnell das Programm zu löschen, doch es war bereits zu spät: forsaken wurde live beim Cheaten erwischt – vor über 6.000 Zuschauern und laufender Kamera. Heute wissen wir, dass er einen Aimbot nutzte, der ihn beim Zielen unterstützte.

Keine Gnade für cheatenden E-Sportler

Wie ging es für den E-Sportler weiter? Für forsaken bedeutete die Entdeckung des Cheats auch die Zerstörung seiner Karriere. Er wurde für 5 Jahre von der Esports Integrity Commission (ESIC) für die Teilnahme an jeglichen E-Sport-Aktivitäten gebannt.

Dieser Bann soll gemäß der E-Sport-Database Liquipedia jedoch am 19. September 2024 ausgelaufen sein. Das Online-Magazin Dexerto berichtete bereits im Oktober 2023, dass forsaken wieder an Wettbewerben teilnehmen könne.

Eine Rückkehr in den E-Sport gilt für den ehemaligen CS-Profi aber allgemein als ausgeschlossen. Er hat sich bereits vor Jahren aus den sozialen Netzwerken zurückgezogen. Außerdem würde ihn wohl kaum ein Team aufnehmen. Seine Karriere als E-Sportler ist vorbei und forsaken wurde zum Gespött. Word.exe – der Name, mit dem er versuchte, seine Cheat-Software zu verstecken – hat bis heute Meme-Status.

Auch wenn forsakens Rückkehr in den E-Sport als extrem unwahrscheinlich gilt, ist ein Comeback nicht völlig ausgeschlossen. Erst 2023 verpflichtete die angesehene E-Sport-Organisation Astralis den Dänen Nicolai „HUNDEN“ Petersen, der zuvor bereits 2x gebannt wurde: Team verpflichtet Coach, der in CS:GO wegen Cheatens gebannt wurde – Erhält starken Gegenwind von der Community

Twitch-Streamerin verliert ihre Kanäle auf YouTube, weil sie ihre Identität nicht preisgeben möchte

Die Vtuberin ironmouse gehört zu den erfolgreichsten Streamerinnen auf Twitch. Binnen kurzer Zeit wurden gleich 2 ihrer Kanäle auf YouTube entfernt. Dahinter könnte eine fiese Masche stecken, um ihre Identität zu enthüllen.

Was ist das für eine Twitch-Streamerin? ironmouse ist eine Vtuberin, eine virtuelle Streamerin, die sich durch einen Avatar in Form eines Anime-Mädchens mit pinken Haaren darstellt. Über ihre Identität ist wenig bekannt, man weiß jedoch, dass sie eine Karriere als Opernsängerin anstrebte, die sie aufgrund eines Immundefekts aufgeben musste.

ironmouse ist aktuell die meistgesehene Streamerin auf Twitch, wo sie gerade einen Subathon für ihre 2 Millionen Follower abhält (via SullyGnome). Doch während sie auf der einen Streaming-Plattform erfolgreich ist, kassiert sie auf YouTube einen herben Verlust: Zwei ihrer Kanäle wurden binnen weniger Wochen entfernt.

Video starten
3 deutsche Twitch-Streamerinnen, die ihr kennen solltet

Fans glauben an üble Erpressung

Was hat es mit den gesperrten Kanälen auf sich? Anfang September 2024 hatte ironmouse bekannt gegeben, dass ihr VOD-Kanal, auf dem Mitschnitte ihrer Streams hochgeladen werden, von YouTube entfernt wurde. Grund dafür sollen grundlose Copyright-Strikes gewesen sein.

In der Nacht auf den 21. September unserer Zeit gab ironmouse auf X bekannt, dass nun auch ihr Haupt-Kanal von YouTube entfernt worden sei. Sie sei unglaublich traurig und schockiert und entschuldige sich bei ihren Fans. Ihr juristisches Team sei bereits an der Sache dran, versichert die Streamerin.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum Twitter Inhalt

Was könnte dahinter stecken? Hinter den Copyright-Strikes könnte eine fiese Masche stecken, um die Identität der Vtuberin zu enthüllen. So erklärte ironmouse in einem Stream zum Bann ihres VoD-Channels: Um ihren Kanal zu retten, müsse sie die Copyright-Beschwerden anfechten. Dafür müsse sie jedoch persönliche Informationen wie ihren Namen und ihre Adresse angeben.

Sie fürchtet jedoch, dass die Person hinter den Copyright-Claims diese Informationen verwenden könnte, um sie zu doxen, also ihr privaten Kontaktdaten zu veröffentlichen. Das ist in Deutschland eine Straftat, die mit bis zu 3 Jahren Gefängnis geahndet werden kann (via Recht.Help)

Die Streamerin erklärte, sie habe nicht vor, ihre persönlichen Daten zu übermitteln. Der Schutz ihrer Identität habe höhere Priorität.

Fans fürchten, dass die Person hinter den Strikes es sogar genau darauf abgesehen habe und die Copyright-Claims nutze, um persönliche Informationen zu erpressen. Das sei ein „furchtbar dummes System“ von YouTube (via X).

Für Vtuber ist der Schutz ihrer Identität generell ein wichtiges Thema: Twitch entschuldigt sich dafür, versehentlich die Kameras von Streamern eingeschaltet zu haben, die nicht gesehen werden wollen

Andere Nutzer merken an, dass es derzeit eine regelrechte Bannwelle gegen virtuelle Streamer geben würde. Sie glauben: Twitch und offenbar auch YouTube hätten etwas gegen Vtuber. Auf MeinMMO hatten wir erst kürzlich über den Fall der Vtuberin fallenshadow berichtet, aufgrund dessen sich eine gesamte Community benachteiligt fühlte.

Quelle(n):
  1. Sportskeeda

WoW: World First Race – Team Liquid wird beim Schummeln erwischt, Blizzard reagiert sofort

Die Profi-Gilde Liquid wurde beim Ausnutzen eines Exploits, beim Schummeln, erwischt – und das löst eine Diskussion in der Community von World of Warcraft aus.

In World of Warcraft findet aktuell das Rennen um den World First Kill von Königin Ansurek statt – die Endgegnerin im Raid Palast der Nerub-ar. Noch sind die Profis nicht bei Ansurek angekommen, aber langsam bahnen sich die besten Gilden der Welt den Weg. Dabei ist jeder noch so kleine Vorteil entscheidend, aber manchmal werden auch Wege genutzt, die moralisch fragwürdig sind.

Jetzt wurde Team Liquid beim Exploiten erwischt, denn Magier nutzten einen fiesen Bug aus, mit dem sie massiven Schaden verursachen konnten.

Video starten
WoW Cinematic: Fäden des Schicksals

WoW: Liquid nutzt einen Spielfehler beim Magier zu ihren Gunsten aus

Was war das für ein Exploit? Der Exploit betraft Magier, die sich für die Heldentalente des „Spellslinger“ entschieden haben. Der Talentbaum dreht sich – ganz grob gesagt – um Arkane Splitter. Das sind kleine Stacheln, die der Magier auf seine Ziele abfeuert und die dann einen Debuff hinterlassen.

Normalerweise werden diese Splitter bei der Verwendung von bestimmten Zaubern verbraucht. In den meisten Fällen ist es daher nicht möglich, viel mehr als 8 Stacks auf dem Gegner aktiv zu haben – in Ausnahmefällen auch mal 16, aber selbst das nur für eine recht kurze Dauer.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum Twitter Inhalt

Mit dem Exploit war es allerdings möglich, die Splitter auf dem Gegner nahezu bis zur Unendlichkeit stapeln zu lassen, wodurch immer mehr Schaden entsteht. Erst bei einer extrem hohen Menge an Stapeln, jenseits der 200, wechselt man dann auf das Ziel und lässt alle Splitter gleichzeitig explodieren, um noch einmal hohen Schaden zu verursachen.

Den genauen Ablauf – einschließlich Screenshots und Clips als Beweise – hat tiker442 im Subreddit von WoW veröffentlicht:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Reddit, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum Reddit Inhalt

Möglich war der Exploit, indem der Magier ein Makro schrieb, mit dem er seine Zauber nicht auf sein aktuelles Ziel abfeuerte, sondern lediglich auf sein Fokus-Ziel. Gleichzeitig durfte er das letzte Talent im Talentbaum des Spellslinger nicht ausgewählt haben.

Nur wenn beide Faktoren zusammenkamen – also das Benutzen von „Fokus“-Makros und das Nicht-Auswählen des letzten Talents – dann konnte man diesen Exploit benutzen.

Oder ganz deutlich gesagt: Zufällig konnte dieser Exploit nicht auftreten.

Blizzard repariert den Bug bei Magiern

Wie hat Blizzard reagiert? Kaum dass Blizzard auf den Fehler aufmerksam gemacht wurde, folgte umgehend ein Hotfix und der Heldentalentbaum wurde geändert. Jetzt ist es nicht mehr möglich, vor der Wahl des letzten Talents mehr als 8 Stapel des Debuffs aufzubauen. Daher ist es nicht länger möglich, diesen Fehler auszunutzen und den Schaden auf absurde Höhen zu steigern.

Viel fordern, dass die Magier, die diesen Fehler bewusst ausgenutzt haben, einige Tage gesperrt werden sollten. Immerhin handelte es sich dabei klar um einen Exploit und die bewusste Ausnutzung davon. Von einem „Versehen“ kann also keine Rede sein.
Eine andere schlechte Nachricht gab es kürzlich für Gildenbank-Besitzer – denn viele Items sind wohl für immer weg.

Pokémon GO: So nutzt ihr den Forschungstag mit Kommandutan und Quartermak heute richtig

Was läuft das Event? Der Forschungstag findet am 22. September von 14:00 bis 17:00 Uhr statt. Es ist das nächste Pokémon-GO-Event im September 2024.

Heute steigt der nächste Forschungstag in Pokémon GO. Was solltet ihr beachten?

Der Fokus liegt dabei auf dem Erfüllen verschiedener Aufgaben und dem Sammeln der beiden Pokémon Quartermal und Kommandutan – hier habt ihr nämlich eine gute Shiny-Chance. 

Wir fassen hier das Wichtigste für euch zusammen.

Video starten
Pokémon GO zeigt die neue Season „Dyna-Maximum“ im Trailer

Wie funktioniert der Forschungstag mit Kommandutan und Quartermak in Pokémon GO?

So holt ihr das meiste raus: Euer Fokus sollte darauf liegen, so viele PokéStops wie möglich zu drehen, denn von denen bekommt ihr im Event-Zeitraum die Feldforschungen, hinter denen sich die beiden Event-Pokémon verbergen. 

Dabei handelt es sich um Kommandutan und Quartermak. Für beide bekommt ihr während des Events eine erhöhte Shiny-Chance. Quartermak erscheint sogar erstmals überhaupt als Shiny. 

Um eure Chancen zu erhöhen, solltet ihr versuchen in einer Gegend zu spielen, die viele PokéStops hat, die ihr nacheinander abarbeiten könnt. Versucht dann, möglichst die einfachen Feldforschungen zu priorisieren und diese schnell abzuschließen, damit ihr dann wieder Platz für neue Forschungen habt.

Passt auf, dass eure Feldforschungssammlung im Event nicht mit Aufgaben vollläuft, die man schlecht „nebenbei“ erledigen kann. 

Welche Pokémon erscheinen noch? In der Wildnis trefft ihr auf: 

Menki*
Griffel*
Bummelz*
Panflam*
Chimpep

Die Pokémon mit Sternchen könnt ihr auch als Shiny antreffen, aber die Chance darauf ist nicht erhöht. 

Besonders spannend sind diese Monster allerdings nicht, denn sie sind weder in Raids noch in der PvP-Liga wirklich nützlich. Deshalb: Fokussiert euch darauf, die Shinys aus den Forschungen zu bekommen.

Gibt es eine Forschung? Ihr könnt auch eine befristete Forschung im Shop kaufen, die ebenfalls während des Events läuft. Sie kostet 2 US-Dollar (Europreis voraussichtlich ähnlich) und bringt euch weitere Begegnungen mit Quartermak und Kommandutan.

Die beiden Monster aus der befristeten Forschung werden dann ebenfalls eine erhöhte Chance auf die schillernde Variante haben.

Ob sich das für euch lohnt, solltet ihr selbst entscheiden. Zwingend nötig ist die Forschung auf jeden Fall nicht, wenn man genug PokéStops und Feldforschungen in der Nähe hat. Dann sollte man ebenfalls schon eine gute Chance auf die Shinys haben.

Beachtet allerdings: Eine Garantie auf Shinys gibt es nicht, weder auf die eine, noch auf die andere Art.

Weitere Boni: Ansonsten laufen die aktuell vorherrschenden Events in Pokémon GO weiter. Das gilt auch für das Psycho-Spektakel, das noch bis zum 22. September um 20:00 Uhr läuft. Auch dessen Boni könnt ihr in dem Zeitraum nutzen, also doppelten Fang-Sternenstaub, Extra-Bonbons beim Fangen mit guten, großartigen oder fabelhaften Würfen und eine erhöhte Chance auf XL-Bonbons bei diesen Würfen. Darüber hinaus ist auch weiterhin das Dyna-Tanhel unterwegs, das ihr euch noch krallen solltet.

Neues Fantasy-MMORPG setzt voll auf PvE, will nicht so „casual“ sein wie die Konkurrenz und auf Extrakosten verzichten

In einem fünfminütigen Trailer verraten die Entwickler von Pantheon: Rise of the Fallen mehr zum Early-Access-Start des Fantasy-MMORPGs. Es geht darin unter anderem um das neue Bezahlmodell und die zu Beginn verfügbaren Inhalte.

Was ist Pantheon: Rise of the Fallen für ein Spiel? Es handelt sich dabei um ein MMORPG in einem High-Fantasy-Universum. Das Spiel orientiert sich an Klassikern wie Everquest und startet im Dezember 2024 in den Early Access, ein genaues Datum gibt es noch nicht.

In einem neuen Trailer gibt Creative Director Chris Perkins einen ausführlichen Überblick über das, was euch zu Beginn des Early Access erwartet. Eine Zusammenfassung des Gesagten bekommt ihr von uns.

Hier könnt ihr euch den Trailer anschauen:

Video starten
Der Trailer zu Pantheon: Rise of The Fallen verrät, was das MMORPG im Early Access bieten wird

Was wird im Early Access spielbar sein? Von neun geplanten Völkern werden euch zu Beginn sechs zur Auswahl stehen: Menschen, Oger, Elfen, Dunkle Myr, Zwerge und Halblinge. Euer ausgewähltes Volk wird auch Einfluss darauf haben, in welcher der sechs Zonen ihr euer Abenteuer startet.

Ein klassisches MMORPG ohne Zusatzkosten

Es wird zwölf unterschiedliche Klassen geben, darunter den Paladin, Schurken, Zauberer und den Waldläufer. Bis das Spiel fertig ist, sollen aber noch zwei weitere erscheinen. Euren Charakter könnt ihr erstmal nur bis Stufe 40 aufleveln, Handwerksberufe und Wetter, an das ihr eure Spielfigur anpassen müsst, soll es ebenfalls geben.

Ein Fact-Sheet mit allen Inhalten der Early-Access-Version findet ihr auf der Website des Spiels unter pantheonmmo.com.

Pantheon: Rise of the Fallen will das Gefühl klassischer MMORPGs wieder zum Leben erwecken und soll nicht so „casual“ sein wie die Spiele, die ihr vielleicht gewohnt seid, sagt Chris Perkins. Einzelgänger sollen es schwer haben, Teamplay dagegen belohnt werden.

Wie viel wird das Spiel kosten? Bei der Monetarisierung geht Pantheon: Rise of the Fallen einen neuen Weg. Die bisherigen Pledge-Packs sollen einem einfachen Buy-to-play-Modell weichen.

Einen Preis haben die Entwickler noch nicht genannt, wohl aber angemerkt, dass es zum Start des Early Access kein zusätzliches Abo geben soll. Alle Inhalte dieser Version sollen für alle zugänglich sein, ganz ohne Extrakosten.

Ob der Preis für das MMORPG am Ende wirklich fair bleibt? In der Pre-Alpha mussten Spieler teilweise 750 US-Dollar zahlen, um sechs Wochen lang spielen zu können. Mehr dazu erfahrt ihr hier: Ein neues PvE-MMORPG frustriert die Spieler, weil es plötzlich viel Geld verlangt: „Ist tot, bevor es erschienen ist“

Gen Z nutzt die sozialen Medien täglich stundenlang, aber fast die Hälfte wünscht, einige der Apps wären nie erfunden worden

Die Generationen Z wächst als erste Altersgruppe überhaupt mit den sozialen Medien auf. Doch obschon sie sie stundenlang täglich nutzen, haben sie zu ihr ein zwiegespaltenes Verhältnis.

Welche Anwendungen sind gemeint? Bei einer wissenschaftlichen Befragung von 1.006 repräsentativ ausgewählten jungen Menschen zwischen 18 und 27 Jahren (Gen Z) durch den Sozialpsychologen und Autor Jonathan Haidt in Zusammenarbeit mit dem Portal The Harris Poll kam Interessantes heraus.

Denn obschon sie die Apps lange nutzen (mehr dazu weiter unten) hätte fast die Hälfte manche von ihnen gerne nie kennengelernt:

  • 50 Prozent X, früher Twitter
  • 47 Prozent TikTok
  • 43 Prozent Snapchat

21 Prozent würden sich sogar freuen, wäre das Smartphone nie erfunden worden.

Video starten
In Deutschland gibt es über 400 USB-Sticks, die aus Wänden herausragen – Was ist das „Dead Drops“-Projekt?

Zwiegespaltenes Verhältnis: Gen Z und soziale Medien

Wie lange nutzt die Gen Z das Smartphone? Die befragten jungen Menschen gehören laut ihren Angaben auf alle Fälle mehrheitlich zu den Vielnutzern von Social Media.

  • 3 Stunden oder weniger: 38 Prozent
  • 4 bis 6 Stunden: 39 Prozent
  • 7 oder mehr Stunden: 23 Prozent

Die Autoren zählen der Studie hier auch Anwendungen wie YouTube hinzu, wo die Interaktion für manche nur zweitrangig ist und der reine Konsum von Videos die tragende Rolle einnimmt.

Welches Verhältnis haben junge Menschen bei sozialen Medien? Die Wissenschaftler fragen auch nach Begriffen, die emotional mit sozialen Meiden verbunden werden:

  • 94 Prozent nennen Unterhaltung sowie Verbindung/Austausch
  • 57 Prozent empfinden aber auch „Isolation“ und Langeweile
  • 82 Prozent denken bei sozialen Medien aber auch an „Abhängigkeit“

Allgemein nennen mehr Frauen negative Worte als Männer. 8 von 10 haben bereits Schritte unternommen, um die eigene Nutzung von sozialen Medien zu verringern. Dazu zählt zum Beispiel das Ausschalten von Benachrichtigungen.

Noch mehr Ergebnisse der detaillierten Studie könnt ihr im Detail auf dem Portal von The Harris Poll nachlesen.

Die Generation Z hat derweil auch ein besonderes Verhältnis zum Büro, das sich grundlegend von dem vorhergehender Altersgruppen unterscheidet. Viele von ihnen begannen ihr Berufsleben während der Pandemie oder kurz davor und lernten so den normalen Berufsalltag nicht kennen. Jetzt zelebrieren sie ihn: Generation Z findet jetzt doch einen neuen Grund, um aus dem Homeoffice ins Büro zu gehen

65 Zoll, 4K und bis zu 144 Hz: Hervorragender OLED-TV dank Amazon-Coupon günstig wie nie

Den sehr gut bewerteten 4K-Smart-TV LG OLED65C47LA bekommt ihr bei Amazon gerade per Rabatt-Coupon zum neuen Tiefstpreis.

Gegenüber der unverbindlichen Preisempfehlung (UVP) ist der Fernseher bei Amazon ohnehin bereits um 41 Prozent reduziert, doch wenn ihr auf der Shop-Seite den aktuellen Cashback-Coupon aktiviert, spart ihr direkt nochmal 200 Euro.

Laut Vergleichsseiten gab es das erst Anfang des Jahres erschienene Modell in 65 Zoll bisher noch nicht so günstig und bei anderen Händlern müsstet ihr teils deutlich mehr zahlen.

Ups, dieses Affiliate-Widget ist leider nicht mehr verfügbar.

Das bietet der LG OLED-TV C4

Der LG OLED65C47LA bietet auf seiner 65 Zoll großen Bildfläche typisch für OLED hervorragende Farben, Kontraste und Schwarzwerte in 4K/UHD-Auflösung mit breitem HDR-Support (inklusive Dolby Atmos) sowie eine schnelle Bildwiederholfrequenz mit 120 Hertz (bis zu 144 Hertz beim Gaming).

Die aktuelle Generation verfügt dabei über ein nochmal helleres Bild. Für guten Ton sorgt indes ein integriertes 2.2-Lautsprechersystem, während außerdem zahlreiche Smart-TV-Funktionen mit an Bord sind, darunter verschiedene unterstützte Streaming-Dienste, Apps, Sprachsteuerung, USB-Aufnahmefunktion und mehr.

Für Spieler gibt es auch eine ganze Reihe an Gaming-Funktionen, unter anderem Variable Refresh Rate (VRR), einen automatischen Low-Latency-Modus (ALLM) und AMDs FreeSync sowie Nvidias G-Sync. Dank HDMI 2.1 wird auch die Übertragung hoher Bildraten in 4K/UHD-Auflösung auf Konsolen und PC unterstützt. Weitere Details zur Ausstattung findet ihr auch bei Amazon.

4K-Smart-TV LG OLED65C47LA mit Coupon für 1.698,89 Euro statt 1.898,89 Euro (UVP: 3.199,00 Euro)

LG OLED C4: Das sagen Bewertungen und Test

In über 400 Bewertungen bei Amazon werden durchschnittlich 4,5 von 5 Sternen vergeben und gelobt wird vor allem die sehr gute Bildqualität. Lediglich vereinzelt gibt es Kritik an der Software.

Die englische Fachseite Techradar hat im Test derweil ebenfalls 4,5 von 5 Sternen vergeben und ebenso vor allem positive Worte gefunden.

Das helle, kräftige Bild des OLED-Fernsehers C4 von LG aus der Mittelklasse hat uns schon beim ersten Anblick fasziniert, und jetzt, nachdem wir einen vollständigen Test durchgeführt haben, können wir bestätigen, dass er den ebenfalls beeindruckenden LG C3 aus dem letzten Jahr übertrifft.

Mit dem C4 erhalten Sie einen Fernseher mit raffinierter Bildqualität, einem robusten Design und wichtigen Gaming-Funktionen wie 4K 144Hz-Unterstützung. Er ist bei weitem nicht die billigste TV-Option, aber Filmfans und Gamer werden am LG C4 viel Gefallen finden.

Techradar
Pro
  • Mehr als durchschnittliche OLED-Helligkeit
  • Großartige Gaming-Funktionen, einschließlich 144Hz-Unterstützung
  • Neuer Dolby Vision Filmemacher-Modus Nachteile
Contra
  • Keine HDR10+-Unterstützung
  • Nur durchschnittliche Tonqualität
Ups, dieses Affiliate-Widget ist leider nicht mehr verfügbar.

Weitere Angebote: Tablet, VR-Headset und AM5-Mainboard

Weitere aktuelle Hardware- und Software-Angebote, bei denen ihr ordentlich sparen könnt, findet ihr auch auf unserer Deals-Übersichtsseite mit vielen spannenden Deals.

Mit dabei ist zum Beispiel eines der besten Android Preis-Leistungs-Tablets exklusiv zum Hammerpreis. Außerdem gibt es die Meta Quest 3 als einsteigerfreundlichstes VR-Headset aller Zeiten und darüber hinaus aktuell auch ein AM5-Mainboard mit spektakulärer Performance saugünstig.

Mit einem Einkaufswagen markierte Links sind so genannte Affiliate-Links. Beim Kauf über diese Links erhalten wir je nach Anbieter eine kleine Provision – ohne Auswirkung auf den Preis. Mehr Infos.

Insider-Bericht behauptet: Sony habe 400 Millionen Dollar mit einem Spiel für PS5 und Steam verbrannt

Der Shooter Concord sollte ein großer Erfolg für Sony werden, wurde jedoch nach nur wenigen Tagen auf Steam und PS5 eingestellt. Ein Podcaster behauptet nun, dass Sony damit noch viel mehr Geld verloren habe, als bislang gedacht.

Woher kommt diese Zahl? Der ehemalige IGN-Redakteur Colin Moriarty teilte die angeblichen Produktionskosten von 400 Millionen US-Dollar am 20. September 2024 in seinem PlayStation-Podcast Sacred Symbols (via X).

Moriarty behauptet, eine Person, die an der Entwicklung von Concord beteiligt war, habe sich bei ihm gemeldet. Er habe die Quelle überprüft und sei sich da total sicher.

  • Sony habe große Hoffnungen in Concord gelegt, das habe ein Franchise wie Star Wars werden sollen. Man wollte über Jahre immer wieder zu dem Universum zurückkehren und hatte zahlreiche Pläne für Crossover-Projekte. Die Amazon-Serie Secret Level sei nur der Anfang gewesen.
  • Basierend auf diesen hohen Erwartungen habe man 400 Millionen US-Dollar in die Entwicklung investiert. Da seien die Kosten für die Übernahme des Concord-Entwicklers Firewalk noch gar nicht eingerechnet.
  • Intern sei Concord zudem von einer “Kultur der toxischen Positivität” umgeben gewesen: Niemand habe das Spiel kritisieren oder anzweifeln dürfen. Bedenken, etwa zum umstrittenen Character-Design, seien dadurch untergegangen.

Die hohe Summe kommt laut Moriarty zustande, weil Sony bereits vor der Übernahme von Firewalk mit den Concord-Machern zusammengearbeitet habe. Als der Shooter im ersten Quartal 2023 die Alpha-Phase erreichte, hatte man demnach bereits 200 Millionen Dollar investiert – wobei hier unklar sei, wie viel von dem Geld tatsächlich von Sony stammte.

Zu diesem Zeitpunkt sei Concord aber in einem “lächerlichen Zustand” gewesen. Sony habe noch einmal 200 Millionen Dollar investieren müssen, um es überhaupt veröffentlichen zu können. Dafür seien weite Teile der Entwicklung an andere Studios ausgegliedert worden.

Wenn ihr mehr zu den Hintergründen von Concord erfahren möchtet, könnt ihr die Geschichte des Sony-Shooters hier nachlesen.

Concord hatte große Pläne für kommende Inhalte, schaffte es jedoch nie über Season 0 hinaus.

Video starten
Concord: ‘The Stars Are Ours’ Cinematic Vignette Season 0: Episode 0

Concord hätte mehr gekostet, als bisherige Sony-Hits

Ist das realistisch? Die von Moriarty verbreitete Summe erscheint geradezu absurd hoch und darf wohl mindestens mit einer gesunden Portion Skepsis gesehen werden. Um die Zahl ins Verhältnis zu setzen:

  • Mit einem Budget von 400 Millionen Dollar wäre Concord eines der teuersten Spiele aller Zeiten und hätte annähernd so viel gekostet wie Cyberpunk 2077 inklusive DLC und mehr als GTA 5.
  • Für Sony wäre der Titel das bisher größte Investment gewesen: teurer als Spider-Man 2 und 3, The Last of Us Part II und Horizon Forbidden West.

So viel Geld in eine völlig neue IP zu stecken, wäre … mutig. Die Zahl übersteigt bisherige Schätzungen zudem um ein Vielfaches: Bisher waren selbst kritische Stimmen von 250 Millionen Dollar ausgegangen, konservative Schätzungen lagen jedoch eher bei etwa 100 Millionen.

Die Schätzungen basieren darauf, dass 6 Jahre lang eine Menge gut bezahlter Leute an Concord gearbeitet hätten. Screenshots von Firewalk-Mitarbeitern zeigen jedoch, dass der Shooter 2018 noch eine vage Idee gewesen sein soll, 2019 habe man mit weniger als einem Dutzend Entwickler daran gearbeitet (via X).

Zwar waren schlussendlich deutlich mehr Leute an Concord beteiligt, die wurden aber eben nicht über den gesamten Entwicklungszeitraum hin bezahlt. Man kann sich also fragen, wohin das ganze Geld geflossen sein soll.

Ins Marketing – das teilweise noch mehr kostet, als die Entwicklung selbst – wohl eher nicht, denn man hatte vorab vergleichsweise wenig von Concord gehört. Hier auf MeinMMO hatten Leser angegeben, erst durch Berichte über das Scheitern des Shooters überhaupt davon erfahren zu haben.

In den Kommentaren auf X sowie einem Thread im Subreddit zu PS5 kann sich ebenfalls kaum jemand vorstellen, dass diese Summe tatsächlich der Wahrheit entspricht.

Sony-Insider zweifelt Zahlen an

Unter den Zweiflern ist auch Dev Walker, der für Rocksteady, Respawn und das Sony-Studio Naughty Dog gearbeitet hat und Vertreter der BAFTA Games Awards ist. Er schreibt auf X, dass er der Summe nicht traut – auch nicht, wenn Sony große Teile der Entwicklung ausgelagert habe.

Walker sagt, er habe sich den gesamten Podcast angehört und sei persönlich vertraut mit den Outsourcing-Kosten bei PlayStation. Die Zahlen würden keinen Sinn ergeben. Dass die Übernahme von Firewalk noch gar nicht eingerechnet sei, ist für ihn Hauptgrund, den Behauptungen nicht zu glauben (via X).

Mit Sicherheit lässt sich nur sagen, dass nicht bekannt ist, wie viel Sony für die Übernahme von Firewalk ausgegeben oder in Concord investiert hat. Alle Summen, ob Schätzungen oder vermeintliche Insider-Berichte, sind unbestätigt und sollten nicht als Tatsachen betrachtet werden.

Trotz Concord will Sony den mutigen Plan für PS5 durchziehen – Das nächste Service-Spiel ist von einer bekannten Entwicklerin

Unterdessen hat sich der Game Director von Concord, Ryan Ellis, von seinem Posten zurückgezogen und ist in eine unterstützende Rolle gewechselt. Für langjährige Spieler verabschiedet sich somit ein alter Bekannter, denn Ellis war der kreative Chef vom besten DLC bei Destiny, nun ist er das Gesicht des Flops von Sony auf PS5 und Steam

WoW: Betrüger nutzen fiesen Trick, um euch im Auktionshaus abzuziehen

Hütet euch vor fiesen Betrügern im Auktionshaus von World of Warcraft. Ihre Masche ist simpel – aber sehr effektiv und kann euch viel Gold kosten.

Wer das Auktionshaus in World of Warcraft nutzt, muss aufpassen. Denn aktuell gibt es eine fiese Masche, mit der ihr jede Menge Gold und Ressourcen verlieren könnt, wenn ihr nicht aufpasst. Wir verraten euch, was die Betrüger machen – und wie ihr euch dagegen schützt.

Video starten
WoW: The War Within – Kräfte im Inneren

Was machen die Betrüger? Die Betrüger drücken mit kleinen Mengen an Ressourcen die Preise, um so andere Spielerinnen und Spieler dazu zu verleiten, ihre Waren weit unter Wert rauszurücken – und diese dann wieder mit maximalem Profit zu verkaufen.

Ein Beispiel: Das Erz Bismut (bzw. “Bismuth” im englischen) hat aktuell einen Marktwert von 39 Gold pro Einheit. Das heißt, dass Bismut-Erze im Auktionshaus ungefähr 39 Gold kosten. Einige werden für 40 Gold angeboten, einige 38 Gold – aber eben alles in dem Bereich.

Wenn ihr nun Bismut verkaufen wollt, dann schlägt das Auktionshaus euch den aktuell günstigsten Verkaufspreis vor – also 38 Gold. Das stellt sicher, dass eure Bismut-Erze als erstes verkauft werden.

Genau diesen Trick nutzen einige Leute aber aus. Sie stellen immer wieder Bismut in kleinen Mengen für deutlich weniger Gold ins Auktionshaus – etwa nur für 13 Goldstücke. Was auf den ersten Blick nach einer dummen Tat aussieht, rechnet sich aber häufig.

WoW Bismuth Scam Auction House
Ein Verkäufer bietet kleine Mengen Bismut für 13 Gold an, während der Rest 38,50 Gold kostet – ein klarer Scam-Versuch.

Denn wenn in genau diesem Augenblick ein anderer Charakter das Bismut im Auktionshaus loswerden will, wird ihm sofort der Verkaufspreis von 13 Gold vorgeschlagen – ein einziger Klick stellt das Erz dann zu diesem Preis rein.

Da viele beim Verkaufen gar nicht überprüfen, ob der niedrigste Preis gerade eine Ausnahme ist – und man häufig auch viele Dutzend Waren verkaufen will – klickt man einfach schnell durch und akzeptiert jeden Preis.

Genau darauf warten allerdings die Betrüger. Sie hoffen, dass ihr eure Ressourcen weit unter Marktwert anbietet, um diesen dann zu ihrem „erschummelten“ Preis aufzukaufen. Anschließend nehmen sie eure Ressourcen und verkaufen diese zum Normalpreis.

Die Gewinnspanne bei diesen Betrügereien liegt – je nach Größe des Betrugs – häufig zwischen 50 % und 300 %.

Der Trick funktioniert übrigens so gut, weil im Auktionshaus jede Sekunde Hunderte Transaktionen stattfinden. Immerhin sind die Auktionshäuser der Server einer Region (in Teilen) verbunden.

Schummelei ist legal, nur Vorsicht hilft

Ist das verboten? Grundsätzlich ist es das wohl nicht, nein. Immerhin seid ihr selbst dafür verantwortlich, zu welchem Preis ihr eure Gegenstände ins Auktionshaus stellt. Wenn ihr einfach gedankenlos den erstbesten Preis annehmt, der angezeigt wird, dann werdet ihr auch wohl mit den Konsequenzen leben müssen.

Die einzige Möglichkeit, sich dagegen effektiv zu schützen, ist bei jedem Verkauf alle Positionen im Auktionshaus kurz zu überprüfen und zu schauen, ob ein oder zwei Händler einen extrem niedrigen Preis anbieten, um andere ausbeuten zu können.

Wenn ihr nach einer langen Farm-Session als eure Ressourcen im Auktionshaus verticken wollt, dann achtet genau darauf, welchen Preis ihr verlangt und dass dieser angemessen ist. Denn bei den vielen Käufern dauert es oft nur wenige Sekunden, bis die Ware aus Stunden der Farm-Arbeit über die Ladentheke geht. Dabei kann man gerade mit Farmen so leicht Gold verdienen, wie noch nie zuvor.

EA FC 25: 5 starke Stürmer für die neue Ultimate Edition Evolution

Die neue Saison in EA FC 25 hat für die Vorbesteller der Ultimate Edition schon begonnen und jeder ist auf der Suche nach starken Spielern für seine Starter-Mannschaft. Zum Glück gibt es in Ultimate Team mit den Evolutions (EVOs) ein Feature, mit dem ihr euch selbst bessere Karten basteln könnt. Wir stellen euch die neue Evolution vor und zeigen euch 5 passende Stürmer.

Was sind die Evolutions überhaupt? Die Evolutions, kurz EVOs, wurden in FC 24 als neues Feature vorgestellt. Sie könnten als eine Art Upgrade-System beschrieben werden. EA verfolgt damit das Ziel, dass jeder Spieler seinen eigenen Spezialkarten entwickeln kann, damit mehr Vielfalt in die Mannschaften einzieht.

Auch wenn EA in FC 25 die Voraussetzungen der Evolutions lockern möchte, müsst ihr weiterhin darauf achten, dass eure ausgewählten Spieler die Anforderungen der EVO erfüllen. Diese Voraussetzungen können folgende Aspekte betreffen:

  • maximale Gesamtwertung
  • zugelassene Positionen
  • maximale Playstyles (+)

Was ist die Ultimate Edition Evolution? Vorbesteller der Ultimate Edition haben nicht nur den Early Access, sondern auch exklusiven Zugriff auf eine der ersten EVOs in FC 25. Die kostenlose Ultimate Edition Evolution ist für Profis mit der Position ST (Stürmer) vorgesehen, die folgenden Voraussetzungen erfüllen:

  • maximales Rating: 82
  • Position: ST
  • max. Playstyles: 7
  • max. Playstyles+: 0
Video starten
EA FC 25-Trailer zeigt Neuerungen für Ultimate Team

5 Stürmer und ihre Upgrades nach der Ultimate Edition Evolution

Auf Grundlage der geltenden Profi-Voraussetzungen zeigen wir euch 5 Spieler, die starke Optionen für die neuen Stürmer Evolution darstellen. Außerdem seht ihr, wie die Upgrades sich auf die Werte der Profis nach den jeweiligen EVOs auswirken.

1. Gabriel Jesus (82→84) – FC Arsenal (Premier League)

Werte nach der Evo:

  • Tempo: 87 (+4)
  • Schuss: 84 (+4)
  • Passen: 78 (+3)
  • Dribbling: 88 (+0)
  • Defensive: 41 (+2)
  • Physis: 80 (+3)

2. Ademola Lookman (82→84) – Bergamo Calcio (Serie A)

Werte nach der Evo:

  • Tempo: 87 (+4)
  • Schuss: 85 (+4)
  • Passen: 74 (+3)
  • Dribbling: 86 (+0)
  • Defensive: 32 (+1)
  • Physis: 69 (+3)

3. Randal Kolo Muani (82→84) – Paris Saint-Germain (Ligue 1)

Werte nach der Evo:

  • Tempo: 90 (+0)
  • Schuss: 84 (+4)
  • Passen: 74 (+3)
  • Dribbling: 84 (+3)
  • Defensive: 39 (+1)
  • Physis: 70 (+3)

4. Iñaki Williams (82→84) – Athletic Bilbao (LaLiga)

Werte nach der Evo:

  • Tempo: 94 (+0)
  • Schuss: 85 (+4)
  • Passen: 75 (+3)
  • Dribbling: 83 (+3)
  • Defensive: 46 (+1)
  • Physis: 87 (+3)

5. Nicole Anyomi (81→83)- Eintracht Frankfurt (Frauen Bundesliga)

Werte nach der Evo:

  • Tempo: 89 (+0)
  • Schuss: 80 (+4)
  • Passen: 76 (+3)
  • Dribbling: 85 (+1)
  • Defensive: 58 (+1)
  • Physis: 84 (+3)

Alle Spieler erhalten zu den Werte-Upgrades zusätzlich:

  • einen Stern auf Spezialbewegungen (außer Spieler, die schon 4 Sterne haben)
  • Playstyle: First Touch
  • Playstyle+: Powerschuss

Welche neuen Evolutions gibt es sonst noch? Es gibt 2 weitere EVOs, die ihr abschließen könnt:

  • Club-Mitglied-Bonus (nur für FC-Club-Mitglieder)
  • Prima Lila

Davon ist aber nur die Club-Mitglied-Evolutions wirklich relevant, weil die Prima-Lila-Evolution nur für Cosmetics gedacht ist. Für 35.000 Münzen könnt ihr eurer Karte einen Lila-Schimmer verschaffen. Wir raten euch, das Geld für Cosmetics am Anfang zu sparen und lieber in eure Starter-Mannschaft zu investieren. MeinMMO hat da eine Empfehlung für euch: EA FC 25: Starkes Starter-Team unter 15.000 Münzen für Ultimate Team

Großes neues Spiel für die PS5 und Steam wurde schon vor Monaten geleakt – Doch es klang so absurd, dass niemand daran glaubte

Die beliebte Rollenspiel-Reihe von SEGA Yakuza bekommt einen neuen Ableger für PS5 und Steam. Das wurde am 20. September 2024 angekündigt – doch so manch einer wusste schon lange vorher Bescheid.

Was ist das für ein Spiel? Like a Dragon: Pirate Yakuza in Hawaii wird der nächste Eintrag in die Yakuza-Reihe und soll am 28. Februar 2025 für Konsole und PC erscheinen. Das Action-Adventure folgt dem Gangster Goro Majima, der auf einer Insel strandet und sich offenbar zum Piraten-Kapitän aufschwingt.

Das Spiel wurde am 20. September 2024 in einem Livestream auf dem RGG Summit 2024 angekündigt, doch mindestens ein Mensch wusste schon vorher Bescheid – es hat ihm nur niemand geglaubt.

Einen ersten Eindruck vom Spiel könnt ihr hier gewinnen:

Video starten
Like a Dragon: Pirate Yakuza in Hawaii zeigt wilde Piraten-Action

„Madlantis“ klang zu verrückt, um wahr zu sein

Was war das für ein Leak? Ein anonymer Nutzer hatte bereits am 14. Mai 2024 über das Forum 4chan Details zum Spiel ausgeplaudert. So wusste er bereits, dass Majima der Protagonist des nächsten Teils werden und nach einem Gedächtnisverlust in eine Piratenfehde verwickelt werden würde.

Auch die Vorhersagen des Kampfsystems passen zu der Ankündigung: So soll man zwischen zwei Kampfstilen wechseln können, einem im gewohnten Yakuza-Stil und einem neuen Piraten-Stil mit gleich 2 Entermessern.

Der Nutzer kündigte zudem an, dass das Spiel noch in diesem Jahr enthüllt werde.

Der Leak fand zum damaligen Zeitpunkt jedoch kaum Beachtung: Der Codename „Madlantis“ und die Vorstellung eines Mafia-Piraten-Abenteuers auf Hawaii klangen wohl einfach zu absurd. Dafür erregen die Vorhersagen jetzt, da sie sich als wahr entpuppen, umso mehr Aufsehen.

Screenshots von dem Post kursieren aktuell auf Reddit und X, wo sie fleißig diskutiert werden. Wir zeigen den Post an dieser Stelle allerdings nicht, da sich auch Details darin befinden, die noch nicht offiziell bekannt gegeben wurden.

So schreiben Nutzer auf Reddit etwa: Vor ein paar Monaten hätten sie das auch nicht geglaubt, doch nun sehe das Projekt sogar richtig gut aus.

Neben dem kommenden Piraten-Abenteuer ist aktuell auch eine Verfilmung der beliebten Rollenspiel-Reihe von SEGA in Arbeit. Für MeinMMO-Redakteur Niko geht damit ein Traum in Erfüllung: Amazon kündigt an, eines der besten RPGs zu verfilmen und ich freue mich jetzt schon mehr als bei Arcane

Diablo 4: Spieler bekommt eines der besten Items von einem Händler – „Chance liegt vermutlich bei 0,0001 %“

Mythische Items sind die seltensten Gegenstände in Diablo 4. Ein Spieler hatte Glück und hat eines bei einem Händler bekommen – die Community ist sich sicher: Die Chance dafür muss sehr gering sein.

Mit Season 5 haben die Entwickler die Affixe vieler Uber Uniques überarbeitet und den Namen in „mythische Uniques“ (Mythics) geändert. Mythic Uniques sind noch seltener als „normale“ Uniques. Hier findet ihr eine Übersicht mit allen Mythics.

Die größte Chance auf ein Mythic habt ihr bei den Bossen Duriel und Andariel, sie können aber auch außerhalb davon droppen. Ein Spieler zeigt auf Reddit seinen starken Drop, den er aus einer eher ungewöhnlichen Quelle bekommen hat: den Brustschutz „Tyraels Macht.“

Bei Tyraels Macht („Tyrael’s Might“) handelt es sich um einen mythischen Brustschutz, den alle fünf Klassen ausrüsten können.

Wo hat er das Mythic bekommen? Er bekam das Mythic bei dem Kuriositätenhändler. Bei dem Händler könnt ihr mit euren gesammelten Obolussen um verschiedene Items „gamblen“. Ihr erhaltet dann die gewählte Item-Kategorie mit einem zufälligen Seltenheitsgrad. Das bedeutet konkret: Ihr wählt eine Kategorie aus, etwa Stiefel, und bekommt dann magische, seltene und/oder legendäre Stiefel.

Auch im Ruf-System in Season 5 von Diablo 4 könnt ihr Loot ergattern – selbst wenn ihr das maximale Level dort bereits abgeschlossen habt:

Video starten
Diablo 4: Geheime Änderung bringt mehr Loot für alle, die gerne grinden

Mythischer Drop vom „Gambler“

In den Kommentaren des Reddit-Beitrags diskutieren die Nutzerinnen und Nutzer über den Wahrheitsgehalt der Geschichte. Einzelne meinen, dass das „fake“ sein muss, da der Ersteller schreibt, er habe um Stiefel gegambelt und einen Brustschutz erhalten.

Der Nutzer checkoutthishat betont, dass er sich selbst nicht erklären kann, wie das möglich war. Dass das Mythic an erster Stelle im Inventar steht, erklärt er damit, dass er es nach dem Gamblen sortiert habe.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Reddit, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum Reddit Inhalt

Das sagt die Community dazu: In den Kommentaren schreibt detestableduck13: „Das muss entweder völliger Unsinn sein oder eine 0,0001%-Chance…“ Aber hotprints erklärt, dass so etwas durchaus vorkommen kann:

In dem Campfire-Chat vor Beginn der Season haben die Entwickler gesagt, dass es so funktionieren würde. Es wird eine (sehr, sehr kleine) Chance auf ein Mythic gerollt. Wenn der Slot, den du versuchst zu bekommen, ein Mythic enthält, wird es dieses Mythic sein. Wenn nicht, dann wird es ein zufälliges Mythic. Es gibt keine Mythic-Stiefel, also hat es ihm ein zufälliges Mythic gegeben.

Der Nutzer yxalitis meint: „Ich denke, du bist wahrscheinlich einer der wenigen in dieser Season, die überhaupt etwas Anständiges vom Gambler bekommen haben.“ Und Whythen stimmt ihm zu. Er schreibt, er hat in dieser Season um die 8-10k Obolusse beim Gambler ausgegeben und vielleicht 6 Legendaries bekommen. Der Rest war selten und magisch.

Kann das wirklich passieren? In den Patch Notes zu Season 5 schreiben die Entwickler, dass Uniques und Mythic Uniques auch in Flüstertruhen, bei Kuriositätenhändlern und in Gequälten Geschenken in der Höllenflut gefunden werden können. Ferner wurde die Chance, mythische Uniques aus Nicht-Bossquellen zu erhalten, erhöht.

Mit Season 5 überarbeiteten die Entwickler nicht nur die Uniques, sondern brachten auch eine neue Endgame-Aktivität ins Spiel. In den Höllenhorden sammelt ihr „Brennenden Äther“, mit dem ihr zum Schluss verschiedene Truhen öffnen dürft. Auch dort hatten Spieler großes Glück bei ihren Drops. Mehr dazu lest ihr hier: „Gut zu wissen, dass das geht“ – Spieler finden die besten Items in dem Content in Diablo 4, den gerade alle farmen

Baldur’s Gate 3: Ein kleiner Trick, um an Orte zu kommen, die ihr sonst nicht erreicht

Eine Klasse kann noch besser einbrechen als Schurken in Baldur’s Gate 3 – zumindest bei ganz bestimmten Türen. Der Druide.

Baldur’s Gate 3 lässt euch jede Menge Freiheiten, um eure Ziele im Spiel zu erreichen – oder zumindest glorreich daran zu scheitern. Viele Wege im Spiel sind verschlossen und benötigen entweder das Geschick eines Schurken, soziale Fähigkeiten oder Rätsel-Skills, um die eine oder andere Blockade aus dem Weg zu schaffen.

Doch gerade eine der unbeliebtesten Klassen hat einen Trick, mit dem sie viele versperrte Wege einfach umgehen kann: der Druide.

Video starten
Baldur’s Gate 3 kommt auf PS5 – Trailer stimmt auf Konsolen-Release ein

Um welche Fähigkeit geht es? Die Rede ist vom Buddeln („Burrow“) des Druiden. Auf die Fähigkeit hat er Zugriff, wenn der Druide sich in einen Dachs verwandelt. Der YouTuber Toyhouze stellt das in einem kurzen Clip auf TikTok vor:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von TikTok, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum TikTok Inhalt

Als Dachs ist man mit Buddeln in der Lage, sich an Orte zu graben, an die man Einsicht hat. Deshalb kann man damit perfekt Gitterstäbe umgehen, für die man andernfalls erst einen Schlüssel oder einen begabten Schurken benötigen würde.

An welchen Orten funktioniert das? Grundsätzlich könnt ihr diesen Trick bei allen Gittern benutzen. Wichtig ist, dass ihr lediglich Einblick in den Raum habt, in den ihr eindringen möchtet – das ist in den meisten Fällen eben bei Gittern der Fall.

Wenn ihr das Innere des Raumes nicht sehen könnt, dann könnt ihr diesen auch nicht als Zielbereich auswählen und das Buddeln kann demnach nicht korrekt verwendet werden.

Natürlich gibt es fast immer auch andere Möglichkeiten, um in einen Raum zu gelangen – Baldur’s Gate 3 lässt Spielerinnen und Spielern dabei sehr viele Freiheiten. Manchmal könnt ihr mit einem versteckten Schalter die Tür öffnen, manchmal die Tür auch schlicht mit brachialer Gewalt eintreten. Das Eindringen als Dachs erregt nur in den seltensten Fällen Aufmerksamkeit und ihr könnt genau so ungesehen wieder verschwinden, wie ihr gekommen seid.

Habt ihr schon einen Durchlauf als Druide in Baldur’s Gate 3 absolviert und von den verschiedenen Fähigkeiten der Tiergestalten regen Gebrauch gemacht? Oder war euer einziger druidischer Kontakt mit Halsin in einer berühmt-berüchtigten Szene? Noch “böser” als das ist eigentlich nur ein Kind, das man als Waffe verwenden kann.

EA FC 25 Kameraeinstellungen für Ultimate Team: Die beliebtesten Perspektiven im Vergleich

Bevor ihr richtig mit dem Spielen in EA FC 25 loslegt, solltet ihr ein paar Vorkehrungen für eure Kameraansicht treffen. Das könnte euch einen Vorteil in Ultimate Team verschaffen und euren Spielspaß vergrößern.

Wo findet ihr die Kameraeinstellungen? Um die Perspektive zu ändern, habt ihr mehrere Möglichkeiten zur Auswahl:

  • Ihr könnt die Kameraeinstellungen im Hauptmenü, nachdem ihr FC 25 gestartet habt, ändern. Zu den Spieleinstellungen gelangt ihr, wenn ihr das Zahnrad in der linken oberen Ecke anwählt.
  • Ihr könnt die Kameraeinstellungen direkt vor einem Match oder nach dem Start eines Spiels ändern, wenn ihr die Partie pausiert. Wählt dann unter Einstellungen → Spieleinstellungen → Kamera → Einzelspieler-Kamera

Wir empfehlen euch, die Kamera in einem Offline-Spiel, am besten im Anstoß-Modus, anzupassen, da ihr hier keine Zeitbegrenzung für eure Pause vorgeschrieben bekommt. Außerdem könnt ihr die vorgenommenen Einstellungen direkt im Spiel ausprobieren und schauen, ob sie euch gefallen.

Video starten
EA SPORTS FC 25 | Offizieller Deep Dive zum Gameplay

Koop und Übertragung Tele: Die besten Kameras im Vergleich

Welche Kameraeinstellungen sind die besten? Unter den Profis haben sich zwei Kameraperspektiven als Favoriten herauskristallisiert:

  • Koop
  • Übertragung Tele

Das bestätigt auch EA-FC-Content-Creator und Profi Bene „BeneCR7x“ Bauer in seinem neusten Video zu den besten Kameraeinstellungen in FC 25 auf YouTube.

Wir zeigen euch die Vor- und Nachteile der beliebtesten Kameras.

Vor- und Nachteile der Koop-Kamera:

  • ➕ Übersicht über weite Teile des Platzes: ideal für schnelle Spielverlagerungen auf die gegenüberliegende Seite
  • ➖ weiter weg vom Spielgeschehen: weniger Präzision bei Pässen und Dribblings, weniger Einsicht bei der Abseitslinie

Vor- und Nachteile der Übertragung-Tele-Kamera:

  • ➕ enger am Ballführenden: besseres Timing bei Pässen und präzisere Bewegungen bei Dribblings
  • ➖ weniger Übersicht: freie Spieler außerhalb des Sichtfeldes könnten übersehen werden

So optimiert ihr die Kameraeinstellungen: Ganz egal, ob ihr euch für Koop oder Übertragung Tele entscheidet, könnt ihr beide Perspektiven noch verfeinern. Dafür müsst ihr die „Höhe“ und den „Zoom“ verändern. Beide Kategorien findet ihr am unteren Bildschirmrand, wenn ihr die Kameraeinstellungen aufruft.

Stellt die Höhe auf 20 und den Zoom auf 0, um beide Perspektiven noch besser nutzen zu können. Welche Kameraperspektive wirklich besser für euch ist, müsst ihr ausprobieren. Auf MeinMMO erfahrt ihr außerdem, wie ihr die neuen, deutschen Kommentatoren hören könnt: EA FC 25: Deutsche Kommentatoren einstellen – So geht’s

WoW: Wenn Euch Items aus der Gildenbank fehlen, hat Blizzard eine schlechte Nachricht

Viele Gildenbanken in World of Warcraft waren plötzlich leer und Items fehlen. Jetzt meldet sich Blizzard – und die Nachricht ist nicht gut.

In World of Warcraft dreht sich fast alles auf die eine oder andere Art um Items. Man braucht sie als Ausrüstung, als Material für komplizierte Handwerksberufe oder als Buff-Food. Wenn Items durch einen Fehler verloren gehen, kann das bitter sein und viele Stunden Spielzeit zerstören. Genau dieses Schicksal ereilte viele Gilden zum Launch der Erweiterung The War Within.

Jetzt kommt Blizzard mit der deutlichen Nachricht: Ein Teil der Gegenstände ist weg. Und der kommt auch nicht wieder.

Video starten
WoW: The War Within – Schatten unter der Oberfläche

Was ist den Gilden passiert? Als mit dem Pre-Patch 11.0 das Zeitalter von The War Within eingeläutet wurde, gab es eine Menge neue Features. Eine davon war die Einführung von Gilden, die über Server-Grenzen hinaus funktionieren. Doch kaum war das Feature aktiviert, bemerkten einige Gilden: Irgendwie fehlt da was in der Gildenbank.

Zu Beginn dachten viele noch, ein Gildenmitglied hätte sich mit der Beute aus dem Staub gemacht, doch schnell stellte sich heraus: Das ist ein Bug, die Items sind einfach verschwunden.

Was sagt Blizzard jetzt? Blizzard hat zu der Problematik recht lange geschwiegen und analysiert, wie es zu diesem Fehler kommen konnte. Jetzt haben die Entwickler sich im offiziellen WoW-Forum gemeldet und eine eher ernüchternde Nachricht:

Ein unerwarteter Bug sorgte dafür, dass einer unserer Wartungs-Prozesse ein paar Gegenstände verschwinden ließ. Viele dieser Gegenstände hatten mit Berufen zu tun von alten Erweiterungen, aber es war auch möglich, dass Spielerinnen und Spieler andere Gegenstände aus ihrer Gildenbank verloren.

Die letzten Wochen haben wir die Gegenstände, die verloren wurden und wir identifizieren konnten, zusammengetragen und werden sie bald an die Gilden-Leiter der betroffenen Gilden schicken.

Aufgrund dessen, wie einige dieser Daten verloren gegangen sind, haben wir jetzt einen Punkt erreicht, bei dem das Ergebnis nur eine unvollständige Wiederherstellung für einige Gilden sein wird und wir haben keine Möglichkeiten, die verlorenen Gegenstände für sie wiederherzustellen.

Wir entschuldigen uns für den Vorfall und die lange Wartezeit. Wir wissen eure Geduld zu schätzen, während wir uns durch dieses Problem gearbeitet haben.

Was bedeutet das? Ganz nüchtern: Nicht alle Gegenstände werden gerettet. Einige landen für immer im Daten-Nirvana und eine Wiederherstellung ist ausgeschlossen. Da Blizzard das hier ganz deutlich gesagt hat, lohnt es auch nicht, deswegen weitere Tickets zu öffnen und Game Master zu behelligen. Es ist offenbar nicht mehr nachvollziehbar, welche Gegenstände verloren gegangen sind.

Das zugrunde liegende Problem ist inzwischen übrigens behoben. Das heißt, ihr könnt eure Gildenbank wieder ohne Angst verwenden.

Für einige Gilden ist das sicher bitter, doch sollte man wohl abwarten, welche Items im Laufe der nächsten Tage bei den Gilden-Leitern ankommen. Vielleicht ist ja doch mehr dabei, als befürchtet. Und im Zweifelsfall kann man immer das Beste an der Situation sehen: Jetzt ist in der Gildenbank wieder mehr Platz für die ganzen neuen Materialien aus The War Within – denn damit Gold zu machen, war noch nie so einfach.

Neuer Trailer zu Arcane zeigt Vi am Tiefpunkt ihres Lebens – Fans jubeln: „Wie konnten sie die Messlatte noch höher legen?“

Der neue Trailer zu Arcane auf Netflix schlägt ein wie eine Bombe – und verrät nebenbei, wann alle Folgen der 2. Staffel erscheinen. Es wird ein Fest.

Arcane gilt als das Vorzeigebeispiel für eine nicht nur gelungene, sondern überragende Videospiel-Adaption, die selbst Leute begeistert, die gar nichts mit League of Legends anfangen können. Jetzt hat Netflix den nächsten Trailer mit dem Release-Datum veröffentlicht – und allein der Trailer ist wieder ein Feuerwerk an Action und Emotionen. Aber seht selbst, mit welchen Problemen Vi zu kämpfen hat; im übertragenen Sinne und buchstäblich.

Video starten
Arcane Season 2 Trailer – Nothing to Lose

Was ist im Trailer zu sehen? Der Trailer begleitet vor allem Vi, die offenbar nach den Ereignissen aus Staffel 1 immer weiter abstürzt. Sie kehrt zu dem zurück, was sie so gut kann: Gewalt. Als Kämpferin in zwielichtigen Clubs prügelt sie sich erst an die Spitze, nur um dann immer weiter abzusacken.

Ihr Äußeres verdüstert sich, zusammen mit ihrer mentalen Gesundheit. Immer wieder sieht sie Caitlyn und bereut ganz offenbar, sie von sich gestoßen zu haben. Dabei nähert sich Vi optisch auch immer weiter Jinx an.

Der Trailer endet mit den Daten der Veröffentlichung.

Wann erscheint Arcane 2? Mit dem Trailer hat Arcane auch gleich das Release-Datum sämtlicher Folgen veröffentlicht. Wie schon bei der ersten Staffel, wird auch die zweite Staffel in 3 Akte aufgeteilt, die jeweils mit einer Pause von einer Woche erscheinen. Die Termine dafür sind:

  • Akt 1: 09. November
  • Akt 2: 16. November
  • Akt 3: 23. November

Beachtet dabei, dass die Daten für den europäischen Release leicht abweichen könnten.

So reagiert die Community: Egal ob in den Kommentaren auf YouTube oder im Subreddit zu Arcane, die Meinung ist einhellig: Der Trailer ist grandios. Das lässt sich auch stark am Verhältnis von Likes zu Dislikes bewerten. Da steht der Trailer zum Zeitpunkt des Artikels (21.09.2024, 11:00 Uhr) bei über 100.000 Daumen rauf – und etwas über 350 Daumen runter. Das sind 99,6 % positiv. Auch die Kommentare sind nahezu allesamt positiv oder erwartungsvoll:

  • „Wie zur Hölle hat es Fortiche geschafft, die Messlatte für ihre Animationen noch höher zu legen?“ – Infinity-has
  • „Ich glaube, man könnte ein ganzes Essay darüber schreiben, dass Vi immer wieder von Caitlyn halluziniert, jedes Mal akkurat und makellos in ihrer Enforcer-Uniform. Season 2 wird 100 % ein weiterer Banger, LOS GEHT’S!“ – HelluvaFicus
  • „Fortiche hat sich selbst übertroffen – schon wieder! Das ist ohne Zweitel der Höhepunkt der Animationskunst, die Anzahl der Effekte und Details pro Szene sind unwirklich.“ – n4thannstewart
  • „Jeez, das waren prall gefüllte 2 Minuten. Das wird ein Spaß, sich die Details in Slow Motion anzuschauen, aber ich hoffe, in der Serie gibt es etwas mehr Raum zum Atmen, denn das gerade war VIEL.“ – rygorous

Mit Arcane 2 scheint also ein richtiges Highlight auf Netflix einzuschlagen, das nicht nur für Fans von League of Legends interessant sein dürfte. Denn schon die erste Staffel hatte es geschafft, Millionen zu begeistern, die bisher noch nie eine Hand an das Computerspiel gelegt hatten.
Zuvor gab es aber Ärger um Arcane 2 – denn ganze 5 Episoden wurden bereits geleakt.

Twitch-Streamer verdienen zu viel Geld mit den Inhalten anderer – Einer fordert nun eine Beteiligung

Reactions sind seit einigen Jahren extrem beliebt auf Twitch. Für Streamer sind sie eine bequeme Möglichkeit, Geld zu verdienen, doch auf YouTube sorgen diese Inhalte für Probleme. Ein Content Creator fordert, dass sich das System ändert.

Was ist die Situation auf Twitch? Auf der Streaming-Plattform gab es in den letzten Jahren zwei Entwicklungen:

  • Reactions dominieren die „Meta“ – das sind Streams, bei denen sich Content Creator ein Video gemeinsam mit ihren Zuschauern anschauen und ihren Senf dazu beitragen.
  • Gleichzeitig produzieren viele Content Creator gar keine eigenen Videos für YouTube mehr, sondern streamen auf Twitch. Ausschnitte aus diesen Streams landen dann zur Zweitverwertung auf YouTube.

Einige Twitch-Streamer haben sogar dedizierte Reaction-Kanäle auf YouTube, die sie neben Kanälen für Gaming-Inhalte betreiben. Zuschauer können das ursprüngliche Video dann bequem über die Reaction auf YouTube konsumieren, der ursprüngliche Ersteller geht hingegen leer aus.

Dieses Vorgehen ist immer wieder Gegenstand von Kritik, insbesondere, wenn die Streamer nur wenig eigene Gedanken beitragen oder gar ihren Platz verlassen und den fremden Content einfach weiterlaufen lassen. Ein YouTuber fordert, etwas vom Kuchen abzubekommen.

Asmongold ging 2022 mit seinen Reactions zum Prozess zwischen Johnny Depp und Amber Heard viral.

Video starten
Twitch-Streamer Asmongold ätzt: „Hört auf, um 3 Uhr morgens Streams zu schauen, wenn ihr kein Geld habt!“

Reaction bekommt 1 Million Aufrufe, YouTuber geht leer aus

Der konkrete Fall: Der YouTuber Zackary Smigel veröffentlichte am 11. September 2024 ein Video über steigende Fast-Food-Preise. Das Video sammelte schnell 300.000 Aufrufe, dann stagnierten die Klicks jedoch. Was war passiert?

Der Twitch-Streamer Asmongold hatte im Stream auf das Video reagiert und die Reaction anschließend auf YouTube hochgeladen, wo sie fast 1 Million Aufrufe erhielt. Das fasste Smigel in einem Post auf X zusammen:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum Twitter Inhalt

Der YouTuber betont: Er habe nichts dagegen, wenn andere Creator auf seine Inhalte reagieren. Sein Problem sei nicht mit dem „Spieler“, sondern mit dem „Spiel“ – in diesem Fall mit dem System von YouTube, das keine Beteiligung für die ursprünglichen Ersteller der Videos vorsieht.

Wie sieht die Lösung aus? Für Zackary Smigel liegt die Lösung auf der Hand: YouTube soll ein Kickback-System einführen, um Content Creator an den Einnahmen zu beteiligen, die ihre Videos über Reactions erzielen. Er glaubt: Die nötige Technologie gäbe es bereits.

In der Zwischenzeit bittet der YouTuber andere Content Creator, mit dem Upload ihrer Reactions auf YouTube mindestens 10 Tage zu warten. Live-Reactions auf Twitch seien kein Problem. Er und andere YouTuber hätten jedoch festgestellt, dass Reaction-Videos auf YouTube dem Original die Views abgraben würden – insbesondere, wenn sie den gleichen Titel hätten.

In einem Update-Post auf X erklärte er zudem, dass er sich privat mit Asmongold ausgetauscht habe. Dessen Editor habe die Reaction vorerst privat gestellt. Man könne die Reaktion des Twitch-Streamers nach wie vor auf Twitch sehen, das Original gibt es hingegen auf YouTube.

Die Idee, dass YouTuber in irgendeiner Form an den Einnahmen durch Reactions auf ihre Videos beteiligt werden, ist nicht ganz neu. Auch ein deutscher YouTuber hatte bereits beklagt, dass andere mit seinen Inhalten 16-Mal so viel verdienen, wie er selbst: Twitch-Streamer verdienen Geld, indem sie auf gute Inhalte anderer reagieren – Ein YouTuber fordert seinen Anteil