World of Warcraft: Die neuen Blutelfen-Modelle sind da

Bei World of Warcraft sind die aktualisierten Modelle der weiblichen und männlichen Blutelfen nun endlich da.

Am 25. Februar wird der Patch 6.1. auf die Live-Server aufgespielt werden. Darin enthalten sind neben zahlreichen anderen Sachen die neuen Modelle für die Blutelfen, der letzte Schritt der „WoW muss schöner werden“-Kampagne von Blizzard.

Bei diesen Modellen gab es die ganze Zeit noch Schwierigkeiten auf dem Test-Server. Sie waren noch nicht ideal. Das hat sich wohl mit dem letzten PTR-Built geändert. Die Datamining-Seite mmo-champion jedenfalls berichtet stolz: „Endlich sind die neuen Blutelfen-Modelle“ da und sie haben zwei Videos zur Ansicht zusammengestellt.

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Auch andere Modelle bekommen mit 6.1., laut mmo-champion, noch einige Verbesserungen ab.

Quelle(n):
  1. mmo-champion

MMO-Kultur: 12 MMORPGs, auf die sich die Koreaner freuen

Eine koreanische Seite hat jetzt eine Auswahl der 12 Blockbuster-MMORPGs zusammengestellt, auf die sich die Südkoreaner am meisten freuen.

Die westliche MMORPG-Szene ist ziemlich erschöpft, neulich haben wir die 5 aussichtsreichsten Titel vorgestellt, die wir hier in den nächsten 2 Jahren erwarten können. Da waren auch schon 3 Asia-Titel darunter. Das Angebot des Westens selbst ist eher spärlich: Nach den Enttäuschungen der letzten Jahre gilt der MMO-Markt als heikles Pflaster. Die Spiele-Industrie hier setzt eher auf überschaubare Mobile-Games oder programmiert gleich am eigenen MOBA herum.

Die koreanische Seite Thisisgame hat derweil einen Zusammenschnitt von 12 MMORPGs herausgebracht, auf die sich die Koreaner freuen können. Hier sind freilich meist Trailer zusammengeschnitten, die nicht gerade einen objektiven Blick auf die tatsächlichen Spiele ermöglichen, aber zumindest einen Vorgeschmack darauf geben, was sich im koreanischen Markt so tut. Und der boomt nach wie vor – den dortigen Bedingungen (PC Cafès als kultureller Treffpunkt) sei Dank.

Mit dem „eher klassischen“ Bless und dem bombastischen Lost Ark (einer Art Diablo-3-Variante) gibt’s auch schon frühe Favoriten für einen Port in den Westen, wenn sie denn in Korea erstmal fertig sind. Andere deutlich schrillere Games wie Tree of Savior oder Maplestory 2 könnte man sich in unserem Markt wohl kaum so einfach vorstellen, doch auch da gibt es interessante Konzepte, wie etwa Civilization Online vom ArcheAge-Macher XLGames, das der bekannten Civ-Franchise ganz neue Facetten entlocken soll.

Man sieht bei den Titeln in jedem Fall einen deutlich breiteren Mix als in unserer MMO-Kultur.

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Eternal Crusade – Was kommt da auf uns zu?

World of Warcraft, Guild Wars 2 oder Destiny – kennt jeder, jeder weiß was gerade in diesen MMOs los ist. Etwas abseits vom Schuss gibt es aber auch Rollenspiele, die kaum jemand auf dem Radar hat – wie beispielsweise Eternal Crusade, ein kommendes Spiel von Games Workshop.

Eternal…was?

Wem beim Namen Games Workshop die Rollenspiel-Sinne anschlagen, liegt gar nicht so falsch. Der Spielehersteller ist Besitzer der Warhammer-Lizenz und produzierte seiner Zeit mit Warhammer: Age of Reckoning einen der vielen vermeintlichen WoW-Killer. Und wie das eben so mit WoW-Killern ist, werfen sie ihr Abo-Modell über den Haufen und werden Free-to-Play, siehe Aion, oder gehen pleite und werden eingestampft, siehe Warhammer: Age of Reckoning. Dass die Warhammer-Lizenz auf dem MMO-Markt trotzdem was wert sein muss, schien wohl der allgemeine Tenor bei Games Workshop zu sein, als die Entwicklung von Eternal Crusade begann.

Shooter mit MMO-Elementen

Die Geschichte von Eternal Crusade speist sich also aus dem Warhammer-Universum. Als Schreiberling wurde unter anderem Graham McNeill verpflichtet. Die Story scheint also in trockenen Tüchern zu sein. Schaut man sich erste Gameplay-Footages an, fragt man sich allerdings, was genau Eternal Crusade eigentlich ist: EVE Online / Dust 514 Klon, ein rundenbasiertes Destiny oder doch eine weniger lustige Variante von Wildstar samt Housing-Elementen? Laut Games Workshop ist Eternal Crusade ein “Massive Combat RPG”. Die Spieler wählen aus einer Fraktion aus und bekriegen sich dann auf dem Schlachtfeld, um Einfluss zu gewinnen. Planetside lässt grüßen.

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Free-to-Waagh

Spieler dürfen sich aber auch im PvE beweisen. Hier steht dann wohl die einzigartige Lore von Warhammer 40k im Vordergrund. Mit Nathan Richardsson hat Games Workshop außerdem einen erfahrenen Mann angeheuert, was die Verbindung von PvP und PvE angeht. Richardsson war lange Senior Producer bei CCP und damit verantwortlich für EVE Online und dem kooperativen Shooter Dust 514. Anders als EVE wird Eternal Crusade allerdings Free-to-Play sein – Entschuldigung – Free-to-Waagh. Das ist eine Mischung aus Kauf und Free-to-Play-Trial-Was-Auch-Immer-Elementen, mit dem Decknamen Free-to-Waagh. Man darf gespannt sein.

Wann genau Warhammer 40k: Eternal Crusade (offizielle Website) veröffentlicht werden soll, steht noch in den Sternen. Founder dürfen aber laut Games Workshop bereits im Herbst 2015 einen Einblick in das neue Warhammer-Game werfen.

Eternal Crusade Gameplay

Destiny: Nach 700 Partien – Was gibt’s als Belohnung im Eisenbanner und Schmelztiegel?

Bei Destiny haben zwei Spieler nun darüber Buch geführt, welche Belohnungen es für Partien im Schmelztiegel und Eisenbanner gibt. Wie viele Engramme, legendäre Schiffe, Waffen und Exotics haben sie aus 700 Partien herausgetragen?

Vielleicht erinnern sich einige von Euch noch an unseren Artikel über die Ausbeute in den Roc-Strikes. Da haben zwei Spieler, die sich eine Wohnung teilen, in zwei harten Sessions mal eben hunderte dieser Roc-Strikes durchgeballert und notiert, welchen Loot es gab. Das ist bei Destiny ein heikles Thema: Offizielle Zahlen gibt es dazu nicht und man kann nur aus Erfahrungswerten schließen, wie viel die Aktivitäten so bringen.

Destiny-Trio-Hüter

Die beiden Spieler sind jetzt wieder da und haben mehr als 90 Stunden damit verbracht, 500 Schmelztiegel-Partien und 200 Eisenbanner-Partien durchzuknallen. Dabei haben sie minutiös ihren Loot festgehalten. Das heißt für den Schmelztiegel haben sie 1000 Loot-Schirme ausgewertet, fürs Eisenbanner 400.

Mit diesen Daten könnten sich einige Fragen beantworten lassen wie:

  • Gibt’s im Eisenbanner mehr Exotics als im Schmelztiegel?
  • Wie häufig droppen die zufälligen Eisenbannerwaffen?
  • Lohnt es sich, PvP zu spielen im Vergleich zu den normalen Strikes?
  • Wie viele seltsame Münzen und Lichtpartikel gibt es im Schmelztiegel?

Destiny Art

Schmelztiegel-Loot: Bei 1000 Runden – Lohnt sich das?

  • Seltene, blaue Rüstungs-Engramme: gab es 328 – jedes dritte Spiel eins
  • Seltene, blaue Waffen-Engramme: 258, jedes vierte Spiel eins
  • Legendäre, lila Rüstungs-Engramme: 9 – ungefähr eins jedes 111. Spiel
  • Legendäre, lila Waffen-Engramme: 5 – bei jeder 200. Partie eins
  • Exotische Waffen: 2 – jede 500. Runde
  • Lichtpartikel: 32 – da gibt’s statistisch 1 bei jeder 31. Partie
  • Seltsame Münzen: 38 – ungefähr bei jeder 26. Partie

Legendäre Schiffe haben sie hier nicht mitgezählt.

Destiny-Radegast-Wut

Eisenbanner-Loot: Bei 400 Runden – Wie oft gibt’s die zufälligen Iron-Banner-Waffen?

  • Seltene, blaue Rüstungs-Engramme: 116 – ungefähr bei jedem 3.5 Spiel
  • Seltene, blaue Waffen-Engramme: 100, jedes vierte Spiel eins
  • Legendäre, lila Rüstungs-Engramme: Gar keins
  • Legendäre, lila Waffen-Engramme: 10 (hier zählen die Eisenbannerwaffen dazu), ungefähr jedes 40. Spiel
  • Exotische Waffen: 1 (jede 400. Partie)
  • Legendäre Schiffe: 6 – jede 67. Partie eins
  • Lichtpartikel: 9 – jede 44. Partie
  • Seltsame Münzen: 8 – jede 50. Partie
Destiny-Doppel-Schmelztiegel

Wenn man sich die Statistiken anschaut, gibt es im Eisenbanner wohl keine merklich erhöhte Chance auf exotische Waffen, wie das einige vermutet haben. Und auch die Chance auf die Eisenbannerwaffen ist relativ gering. Dabei ist zu beachten: Auch wenn’s 400 Runden sind, statistisch gesehen sind das immer noch “relativ wenige Runden” – gerade bei den extrem seltenen Items. Die Zahlen sind also nicht in Stein gegossen.

Insgesamt ist die Loot-Ausbeute aus dem PvP-Modus ziemlich niedrig, da lohnen sich die Roc-Strikes schon mehr. Wobei das Eisenbanner über die kaufbaren Ruf-Belohnungen den eigentlichen Gewinn bringt. Im „normalen“ Schmelztiegel kann man zumindest noch Marken sammeln, um sich regelmäßig eine legendäre Waffe zu kaufen.

Quelle(n):
  1. Reddit

H1Z1: Das letzte MMO mit 40 Mann-Raids?

H1Z1-40-Mann

Das Survival-MMO H1Z1 hat auch eine Art von Endgame. Hier verteidigen Spieler ihre Basen gegen angreifende Gegner.

Bei World of Warcraft liegen die Zeiten von 40-Mann-Raids schon weit zurück. Auf 20 ist man mittlerweile runtergegangen. Die machen sich nach festen Terminen auf, KI-Gegner zu erschlagen und sie um ihre wertvollste Beute zu bringen. Dadurch werden die Raider selbst stärker. Das Survival-MMO H1Z1 hat keine PvE-Raids in diesem Sinne. Hier wartet kein Drache in seiner Höhle darauf, von Spielern gemeuchelt zu werden.

In der Sand-und-Zombiebox von H1Z1 besteht das „Endgame“ für viele Spieler darin, sich mit Verbündeten zusammen eine Basis zu bauen und dort Reichtümer zu horten. Reichtümer sind in der Welt von H1Z1 kein nutzloser Tand, irgendwelche Kelche, Trophäen oder andere Staubfänger, sondern Munition, Nahrung, Medizin und Waffen. Und die sind begehrt.

h1z1-ducken

Je erfolgreicher eine Gruppe von Überlebenden darin ist, eine Basis aufzubauen und dort Vorräte zu lagern, desto attraktiver wird die Basis als Ziel für andere. Und die erfolgreichsten Spieler und ihre Basen werden dank dieser Game-Systeme selbst zu einer Art „Endboss“ in H1Z1, den es dann zu raiden gilt.

Wie so ein Raid in der Praxis abläuft, lässt sich in diesem beeindruckenden Video sehen, sozusagen aus der Perspektive des Drachen.

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Quelle(n):
  1. reddit

The Elder Scrolls Online: Kommt Update 6 wirklich noch diese Woche?

Beim Fantasy-MMO The Elder Scrolls Online macht das Mammut-Update 6 auf dem Test-Server noch Schwierigkeiten. Eigentlich ist es für diese Woche vorgesehen, könnte sich aber auch verschieben.

The Elder Scrolls Online - Prüfung der Schlange

Das Update 6 ist im Moment noch auf dem Testserver von TESO und sollte diese Woche auf die Live-Server gehievt werden. Das Ding erweist sich allerdings als schwerer Brocken. Laut inoffiziellen Berichten vom Test-Server ist die Version jetzt noch nicht bereit für die große Bühne, sie weist zu viele Bugs und Schwierigkeiten auf, wie es von Testern heißt.

Von offizieller Seite hat man bereits gesagt, dass das Update 6 nicht jetzt am Dienstag kommen soll, das wird eine normale Wartung. Man versucht weiter den Termin in dieser Woche zu halten. Es könnte aber auch sein, dass man wegen des „Audio-Bugs“ das gewaltige Update auf die nächste Woche verschieben muss.

Zitat Community Manager Kai Schober:

Der Live-Patch war ursprünglich tatsächlich für die letzte Februarwoche geplant. Es kann aber sein, dass der Audio-Bug das verhindert und den Patch in die erste Märzwoche verschiebt.

Mein MMO meint: Zenimax gerät unter Zeitdruck: Für den 17. März ist die Umstellung auf Tamriel Unlimited und damit Buy2Play vorgesehen. Dafür braucht man den Patch. Allerdings einen funktionierenden. In der Vergangenheit hatte TESO in den Wochen nach einem Update häufig technische Schwierigkeiten. Das Update 6 ist jetzt so gewaltig, dass mit solchen Schwierigkeiten fast zu rechnen ist. Ungünstig, will man sich ab dem 17. März einem neuen oder wiederkehrenden Publikum doch sicher von der besten Seite zeigen.

Quelle(n):
  1. TESO

Destiny: Ist das Bungies geheimer Eventplan für den März?

Der MMO-Shooter Destiny soll im März angeblich eine Reihe neuer PvP-Spielmodi bekommen. Damit soll man, wenn’s nach einer Quelle geht, die Zeit, bis zum Release von „Haus der Wölfe“ überbrücken.

Seit Freitag wimmelt es im reddit-Forum von Destiny von sogenannten „Leaks.“ Ein japanischer User hatte hier vor einigen Wochen schon mal „Gold“ geliefert, echte Screens von Waffen und Rüstungen aus dem nächsten DLC „Haus der Wölfe“ gezeit, die bis dahin noch keiner gesehen hatte und an die man auch unmöglich herankam. Und auch wenn die Waffen und Rüstungen in dieser Form wahrscheinlich nicht live gehen, war das ein beeindruckender Fund, der dem User einiges an Glaubwürdigkeit bescherte.

Am Freitag hat der japanische User korrekt das Inventar von Xur vorhergesehen und einige Äußerungen über dessen Inventar in den nächsten Wochen getroffen und auch noch gesagt, wann das PvP-Event Eisenbanner wiederkommt und was es dort zu holen geben wird.

Menge PvP im März in Destiny

Nun trifft er weitere Aussagen über verschiedene Spiel-Modi, mit denen Bungie den Zockern augenscheinlich die Zeit bis zum Release von „Haus der Wölfe“ vertreiben will.

Es handelt sich dabei vor allem um den sogenannten „Inferno-Modus.“ Das sind Schmelztiegel-Runden, bei denen das Radar deaktiviert ist. Außerdem sollen nur „Kills“ direkt Punkte geben, es ist also im Verhältnis zum „normalen“ Schmelztiegel etwas nackter.

Laut dem User sieht der Zeitplan folgendes vor:

  • Am 3. März Inferno-Kontrolle – ein 6vs6-Modus, bei dem es darum geht, Kontrollpunkte einzunehmen.
Destiny-Inferno-Kontrolle
  • Am 17. März soll dann das Doppel-Skirmish wiederkommen, außerdem soll hier das Eisenbanner wieder aktiv sein – mit einer 36er Brustrüstung, dem Maschinengewehr Jolder’s Hammer und einem Automatikgewehr Silimar’s Wrath.
Destiny-Eisenbanner
  • Am 31. März soll der Inferno-Konflikt-Modus aktiv werden, auch das ein 6vs6-Modus, ohne den Radar. Mit dem Event zusammen soll’s auch wieder eine Runde Combined Arms geben.
Destiny-Inferno-Konflikt
  • Für den April sei dann wieder ein Eisenbanner vorgesehen und zudem eine Runde im Inferno-Bergungs-Modus. Das sind 3vs3-Gefechte. Einen genauen Termin nennt der User hierfür allerdings nicht.
Destiny-Inferno-Bergung

Über die deutschen Screens muss sich übrigens keiner wundern, die gab es auch in einer Vielzahl von anderen Sprachen.

Offiziell ist das selbstverständlich nicht. Es gilt zu beachten: Auch wenn diese Screens und Daten echt sind, wovon man ausgehen kann: Es reicht eine Entscheidung und ein Patch durch Bungie, um all diese Pläne rückgängig zu machen.

Viele Fans werden auf die März-Pläne, sollten sie denn wahr sein, wahrscheinlich mit Abneigung reagieren. Viele sehnen sich eher nach PvE-Aktivitäten, hier gibt es aber weder durch inoffizielle Quellen, noch durch offizielle irgendetwas Neues.

Quelle(n):
  1. reddit

MMO-Trends: Wenn über dich geredet werden soll, sei jung oder World of Warcraft

Die Firma Ico Media hat eine Statistik veröffentlicht, über welche Games in 2014 die Gaming-Seiten am meisten geschrieben haben: Die üblichen Verdächtigen setzen sich durch.

Es ist eine Statistik, die wohl klar den Eindruck wiederspiegelt, den die meisten von uns haben: Der Teufel scheißt auf den dicksten Haufen. ICO Media hat auf der Business-Seite Gamastura eine Liste der Spiele zusammengestellt, über die die meisten Artikel in 2014 geschrieben wurden, dabei nehmen sie vor allem Gaming-Seiten mit in die Analyse.

Bei MOBAs ist League of Legends bärenstark

Bei den MOBAs setzte sich glasklar League of Legends durch. Wie auch bei den Ratpr-Trends ist das kein Rennen, sondern ein Massaker. Fast doppelte so viele Artikel erschienen über LoL wie über Dota 2 und 4mal sooft wurde über League of Legends geschrieben wie über Blizzards Heroes of the Storm. Ist die Frage, ob HotS noch zulegt, wenn es releaset wird oder ob es eher abfällt, wenn der erste Informations-Durst gelöscht wird.

Statistik-MOBA-Games

MMORPGs: Jüngere Games werden stärker beachtet

Ein seltsames Phänomen gibt es bei MMORPGs zu beobachten: Über „ältere Spiele“ wird kaum noch geschrieben. Nur der große Wal namens World of Warcraft bildet hier eine Ausnahme, schwimmt triumphierend durch die Meere und führt die Statistik klar an. Dann kommen allerdings schon mit TESO, Final Fantasy XIV und WildStar drei verhältnismäßig junge Spiele.

Auch wenn TESO und WildStar in 2014 nicht gerade reüssieren konnten, erfordern die komplexen MMORPGs, wie die Statistik zeigt, gerade zum Release unheimlich viele Artikel der Gamingpresse. Danach noch in den Medien mitzuspielen, ist gar nicht so leicht, wie etwa Guild Wars abgeschlagen auf Platz 5 merken muss. Das bekam trotz wahrscheinlich deutlich größerer Spielerbasis weniger Artikel als WildStar in 2014. Guild Wars und Guild Wars 2 zählen für die Statistik übrigens zusammen, wobei ein gewaltiger Teil der erschienen Artikel auf Guild Wars 2 entfiel.

Statistik-MMO-Games

Bei allen Spielen ist Destiny trotz spätem Release stark dabei

Bei den „großen Jungs“, den allgemeinen Spielen, liegen Shooter klar vorne. Hier ist Titanfall auf Platz 1, das liegt sicher auch daran, dass es deutlich früher als Destiny erschien. Das läuft auf einem starken Platz 3 ein, noch hinter dem Ausnahmespiel „Minecraft.“ Das steht in den Top fast alleine zwischen Shootern als Exot rum. Kein Wunder, dass es Microsoft ein Vermögen wert war. Minecraft ist ein kulturelles Phänomen. Der einzige andere Exot, der sich im Konzert der Shooter-Gräßen hält, ist der Nintendo-Exklusivtitel Smash Bros.

Statistik-Games
Quelle(n):
  1. gamasutra

Armored Warfare: Obsidian baut für Mail.ru ein modernes World of Tanks

Die Nische, die World of Tanks geschlagen hat, soll bald von einem weiteren Stahlkoloss bevölkert werden. Mit Armored Warfare plant Obsidian Entertainment einen direkten Angriff auf Wargaming.

Beim Götter-MMO Skyforge arbeitet Obsidian Entertainment schon unterstützend mit dem russischen Team Allods unter dem Schirm von Mail.ru zusammen, um Skyforge auch für den Westen attraktiv zu gestalten. In einem zweiten Projekt unter der Schirmherrschaft von Mail.ru will Obsidian nun einen Angriff auf den Genre-Primus World of Tanks starten.

Armored Warfare soll dort anfangen, wo World of Tanks aufhört

Modern-Warfare-Panzer

In einem Interview mit dem US-Magazin Polygon legt Feargus Urquhart, der CEO von Obsidian (Fallout: New Vegas, Southpark: The Stick of Truth) die Karten auf den Tisch: Armored Warfare werde da anfangen, wo World of Tanks aufhört. Mit dem Koreakrieg.
Und das wird nicht das einzige Mal im Interview bleiben, das Urquhart World of Tanks erwähnt, wenn er über das neue Projekt Armored Warfare spricht: „World of Tanks hat im Prinzip ein eigenes Genre begründet, also müssen wir bei unserem Spiel darauf achten, dass es sich auch wie World of Tanks anfühlt. Es kann nicht wie Call of Duty, kann kein reines Deathmatch sein, es braucht strategische Elemente.“

armored-warfare-panzer

Von der strategischen Partnerschaft mit dem russischen Internetgiganten Mail.ru verspricht sich Urquhart einiges: „Sie haben schon eine Spielerschaft und sie können uns Spieler liefern.“ Doch die wird man mit starkem Gameplay überzeugen müssen und bei aller Ähnlichkeit zu World of Tanks gilt es, die Unterschiede des eigenen Games herauszuarbeiten.

Für Armored Warfare wird man sich daher nicht nur auf die Panzer konzentrieren, sondern auch die anderen Aspekte der Kriegsführung nach dem Zweiten Weltkrieg beachten. So wird es Artillerie geben, Rauchgranaten und Lenkfeuerwaffen. Auch die Schlachtfelder hätten sich im Gegensatz zu der Zeitperiode, in der World of Tanks spielt, weiterentwickelt: In Armored Warfare wird man auch um Ölfelder kämpfen.

Armored Warfare soll auch leichte RPG-Elemente bringen

Armored-Warfare-Crew

Bei Obisidian will man zudem seine Rollenspielwurzeln nicht verleugnen, sondern gewinnbrigend in die Waagschale werfen: Man wird Spielfiguren ins Game bringen, die handelbar sind und über Skills verfügen, die gesteigert werden können, außerdem zu den einzelnen Figuren kleine Geschichten erzählen und ihnen Persönlichkeit geben.

Armored-Warfare-Commander

Armored Warfare soll noch in 2015 zumindest in Russland in eine Beta-Phase starten. Mitte letzten Jahres hieß es, es hätten sich bereits über 500.000 Spieler für die Beta angemeldet. Das Interesse ist also da.

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  1. Polygon

Evolve: Abe und Caira haben total was laufen

Bei Evolve haben zwei der Jäger wohl eine kleine Affäre, jedenfalls wenn es nach den Fans geht, die dichteten dem Trapper Abe und der Medica Caira einen kleinen Flirt an. Diese Fanfiction-Theorie nahmen die Synchronsprecher zum Anlass, da mal was klarzustellen.

Evolve-Caira

Das Fandom liebt es, zwei populären Charakteren eine Liebesbeziehung zu unterstellen, auch und gerade wenn die nichts miteinander zu tun haben und wenn es um ein eigentlich unromantisches und asexuelles Setting geht. So auch beim neuen Team-Shooter Evolve.

Da wird dem lässigen Trapper Abe unterstellt, ein Auge auf die hübsche Medic Caira geworfen zu haben. Der hätte da im „Drop-Ship Banter“, bevor eine Mission startet, einige Flirt-Sprüche drauf und auch in der Wiki seien Andeutungen versteckt, dass der vierschrötige Draufgänger amouröse Absichten gegenüber der etwas verwöhnten Erdendame Caira hegt.

Evolve Abe

Diese Theorien der Fans amüsierten die Snychronsprecher von Abe und Caira ungemein. Beide sind dem Vernehmen nach riesige Evolve-Fans. Die beiden Profis machten sich daraufhin den Spaß und nahmen Statements von Abe und Caira auf und wie die zueinander stehen. Und da schwingt doch einiges an unbehaglichem Gemurmel mit. Einer der Evolve-Autoren postete den zusätzlich aufgenommen Dialog der zwei nun auf reddit mit dem Kommentar: „Ich hab nichts damit zu tun! Schauspieler sind einfach verrückt.“

http://youtu.be/WWC3hlMomhA
Quelle(n):
  1. reddit

Skyforge: Götter-MMO bereitet sich auf Closed Beta im Westen vor

Das Götter-MMO Skyforge macht sich bereit, den nächsten Schritt zu gehen. Eine Closed-Beta-Phase in Nordamerika und Europa steht bevor.

Skyforge Paladin

Skyforge gilt als eines der aussichtsreichsten MMORPGs der nächsten Jahre. Aber bis jetzt ist das alles noch hinter dem mystischen Schleier von russischen Alpha-Tests verborgen. Das soll sich bald ändern: In den letzten Monaten habe man in Moskau und Kalifornien hart daran gearbeitet, Skyforge für die Closed Beta schick und stabil zu machen, heißt es in einem Brief des Producers.

In Russland haben die ersten geschlossenen Beta-Tests bereits begonnen, dort ist man mit der Infrastruktur etwas weiter. Auch im Westen soll es bald soweit sein.

Man erhofft sich von einer Closed Beta eine Menge an Feedback und Input der Spieler und freut sich drauf, möglichst viele begrüßen zu können. Außerdem lädt man Streamer dazu ein, doch Kontakt aufzunehmen und sich zu melden. Das Gleiche gelte für Gilden. Auch mit denen möchte man gerne zusammenarbeiten. Wer Kontakt aufnehmen will, findet alles Weitere in den Quellen.

Einen Zeitplan, wann’s denn losgehen soll, nennt man bei Skyforge noch nicht.

Hier ist ein deutscher Bericht aus der technischen Beta vor knapp drei Monaten:

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  1. sf.my.com

Everquest Next: Goldenes Zeitalter abgesagt; DGC beendet Zusammenarbeit mit KI-Team Storybricks

Das Team von Everquest Next arbeitet nicht mehr mit dem KI-Team von Storybricks zusammen. Die Arbeit will man „ins Haus“ holen.

Dem Team der künstlichen Intelligenz-Spezialisten von „Storybricks“ sagt man wahre Wunderdinge nach. Ihre Arbeit sollte dynamischere Gegner und sich verändernde Events bringen; allgemein ein goldenes Zeitalter bei den MMOs einleiten. Oft wurde die Geschichte erzählt: Eine Bande Goblins spawnt und im Gegensatz zu normalen „MMOs“ fragt die sich dank Storybricks erstmal, was sie eigentlich für Ziele hat und verfolgt diese dann: Ein Dorf erobern, stärker werden, auf Opposition reagieren. Kein Tag würde dann dem anderen gleichen, alles wäre immer in Bewegung: Eine sich selbst variierende Geschichte.

Everquest Next

Solcherart Hoffnungen haben einen rüden Dämpfer erlitten: In einem Livestream haben die Entwickler von Everquest Next nun erklärt, dass die Zusammenarbeit mit dem Team von Storybricks zu Ende ist. Man halte es für besser, die KI-Entwicklung „in House“ zu erledigen. Man werde aber das mit Storybricks Erarbeitete weiter nutzen.

Wie sich das genau auf Everquest Next auswirkt, weiß man zu dem Zeitpunkt nicht. Angeblich arbeite Storybricks so, dass sie sich selbst überflüssig machen und der anderen Firma das Knowhow vermitteln. Ob das zu einem so frühen Zeitpunkt in der Entwicklung schon gelungen ist, dürfte mehr als fraglich sein.

Everquest Next Screenshot 4

Mein MMO meint: Oh Mann. Das „Storybricks“-Ding war eigentlich das Interessanteste an Everquest Next und das, was am meisten Hoffnung gemacht hat, dass DGC die ambitionierten Ziele wirklich würde erreichen können. Man kann nur hoffen, dass ein anderes Entwicklungsteam die eingeschlagene Richtung mit Storybricks fortführt und wir in absehbarer Zeit herausfinden, ob denn all diese Wunderdinge wirklich wahr sind. Die klangen, wie so oft, zu schön, um wahr zu sein. Dass der Traum von einer dynamischen, von einer “echten”, anderen Quest- und Monster-KI schon stirbt, bevor man richtig dran glaubte, ist wirklich schade.

Die Unkenrufer, die sagten, Everquest Next werde nach den Änderungen nicht mehr so ambitioniert und groß werden wie vor zwei Jahren angekündigt, scheinen derweil Recht zu behalten.

Die Präsentation der Zusammenarbeit von Storybricks und dem EQNExt auf der SOE Live 2014 in Vegas … “not the same-old mmo” warb man damals und stellte eine Kuh auf ein Laufbahn:

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  1. massivelyop

Destiny: Community-Manager will Xur ändern lassen – weniger DLC-Waffen

In Destiny ist die Aufregung über Xur, den Agent der Neun, groß. Der Community-Manager DeeJ verspricht sich nun für die Interessen der Spieler einzusetzen und mit dem Team nach Lösungen zu suchen.

Diesen Freitag war das dritte Mal in drei Monaten das DLC-Scharfschützengewehr „Kein Land Außerhalb“ im Angebot von Xur. Wer die Waffe brauchte, hat sie sich bei den ersten beiden Malen gekauft, so dass das Waffenangebot diesmal einer Niete gleichkam. Und das Schlimmste: Es zeigt sich ein Muster. Einmal alle 4 Wochen scheint Xur die DLC-Waffe Kein Land Außerhalb, in der Woche darauf den DLC-Raketenwerfer „Drachenatem“ zu verkaufen. Dann gibt es zwei Wochen andere Waffen und dann geht’s wieder mit der Kein Land Außerhalb weiter. Nun war „Kein Land Außerhalb“ dran, gibt’s also in der nächsten Woche zum dritten Mal den Raketenwerfer Drachenatem? Schlimme Aussichten für die Destiny-Spieler und Grund genug, sich darüber aufzuregen.

Destiny-Lein-Land-Außerhalb-202

Destiny Community-Manager: Sie haben den Kryptarchen gefixt, sie können auch Xur fixen

Das sieht erstaunlicherweise auch DeeJ so, der Community Manager von Destiny. Der machte im Forum auf reddit jetzt ungewohnt klare Ansagen. Einem Spieler, der es für eine Frechheit hielt, dass Xur einmal im Monat Drachenatem und Kein Land Außerhalb verkauft, stimmte DeeJ zu: „Das sehe ich auch so. Das ist auch mein Argument. Sie haben den Kryptarchen gefixt. Ich denke sie können auch Xur fixen.“

I agree. That’s the case I’ve been making. They fixed the Cryptarch. I think they can fix Xur.

In den nächsten Tagen werde er die verantwortlichen Designer klar auf das Problem ansprechen und mit dem Team über Lösungen reden.

Instead of making house calls here to offend people with conversations about the issues, I’m going to focus my efforts on talking to the team about solutions.

Destiny-Drachenatem-301

DeeJ äußerte sich zudem über die „Prophezeiungen“ des japanischen Nutzers der Xur vorhergesagt hat. Die Loot-Table Xurs werde „zufällig“ generiert. Doch auch wenn ein Spieler sie vorhersagen könne, habe das keinen Einfluss auf das Auskommen. DeeJ habe das Team gefragt, ob es möglich sei, „manuell“ Einfluss auf Xur und sein Angebot zu nehmen. Dort habe man ihm gesagt, eine Manipulation sei nicht möglich.

Mein MMO meint: Xur gibt nach so vielen Monaten immer noch Rätsel auf. Wenn es wirklich so sein sollte, dass er so programmiert ist, in seinem zufälligen Muster jeden Monat einmal „Drachenatem“ und einmal „Kein Land Außerhalb“ zu verkaufen, dann muss das dringend geändert werden. Es bringt ja auch einfach zu dem Zeitpunkt nichts mehr, es wird sich keiner deshalb „Dunkelheit lauert“ kaufen.


Mit dem weit überproportional repräsentierten DLC-Content in den System des Spiels und welche negativen Auswirkungen das hat, haben wir uns in diesem Artikel beschäftigt: Fans sind sauer: Zu viel DLC-Zeug in Rotation – vor allem bei Xur

 
Quelle(n):
  1. reddit

Destiny: 11jähriger wird Opfer von bitterbösem Shareplay-Trolling, lernt Lektion fürs Leben

Ein Fünftklässler ist im MMO-Shooter Destiny Opfer eines Trolls geworden. Der versprach, ihm einen Trick zu zeigen, wie er stärker wird, wenn der Junge ihm denn über Shareplay die Kontrolle über seinen Account überlasse.

Vor einigen Wochen haben wir das Video eines Mannes gepostet, der all seine exotischen Gegenstände gelöscht hat: Das wollte er tun, wenn die Handfeuerwaffe Falkenmond droppt. Die droppte und er tat’s.

Jetzt gibt es ein ähnliches Video, allerdings ist das wesentlich brutaler. Ein 11jähriger Junge spielt Destiny, als eine maliziöse Gestalt „Kirmit der Frosch“ auftaucht und verspricht, ihm einen Cheat zu zeigen, wie er stärker wird. Das klingt in der Tat ein bisschen wie „Steig zu mir ins Auto, ich habe Süßigkeiten für dich.“ Der Junge überlässt dem Fremden seinen Account, geht kurz vom Fernseher weg und na … ja, der andere löscht ihm zwei seiner Hüter und vom dritten das exotische Fusionsgewehr Plan C.

http://youtu.be/_QwERUow9lY?t=12m44s
Destiny-Plan-C-062

Das Video weckte einige Zweifel, ob es wirklich echt ist. Immerhin sieht es fast zu brutal aus, um wahr zu sein. Und welche Mutter würde ein Video, wie sich ihr Sohn derart blamiert, auf den eigenen Youtube-Channel laden?

Auf die Fragen gibt es mittlerweile Antworten: Die Mutter des Jungen hat mit der US-Seite GameInformer gesprochen und gesagt, sie habe das Video nur auf ihren Account geladen, da sie es Bugies Support zur Ansicht bringen wollte. Ihr Sohn habe aus den Ereignissen eine „wertvolle Lehre gezogen.“ Das, was man sich erarbeitet hat, auch entsprechend zu schützen. Der Troll habe sich beim gemeinsamen Spielen vorher das Vertrauen ihres Sohnes erschlichen.

Mittlerweile wurde das Video von Bungie bemerkt und im Weekly Update als „Seid vorsichtig da draußen“-Beispiel gezeigt. Na ja, und mehr als 300.000 andere haben es auch gesehen.

Destiny Artwork Niederlage

Im Moment hoffen einige, dass Bungie eine Ausnahme macht und der Junge seinen Account zurückerhält. Der Fünftklässler wird derweil mit der Realität des Internets konfrontiert. Während sich manche empathisch beim Anblick der Aktion zusammenkrümmen, mitfühlen, für ihn Partei ergreifen und an die Milde Bungies appellieren, muss er sich von anderen einiges an Häme anhören, wie er denn nur so naiv habe sein können. Dadurch dass er „Kirmit“ im Video die Kontrolle nur überlässt, weil er sich davon illegale Vorteile verspricht, kriegt das Ganze auch eine moralische Note. Wobei der Fünftklässler hier sagt, er wurde verführt. Vor dem Start des Videos habe der Troll ihn davon überzeugt, das zu machen.

Quelle(n):
  1. Game Informer

Guild Wars 2: Die bis jetzt bekannten Skills der neuen Klasse Widergänger

Bei Guild Wars 2 hat man in dieser Woche Licht auf die neue Klasse Widergänger gelegt. Hier versucht sich ArenaNet an der Quadratur des Kreises: Die Klasse soll gleichzeitig Fans von Guild Wars 1 mit dem nun nicht mehr taufrischen “neuen” Game versöhnen und GW2-Spielern eine neue Richtung aufzeigen.

Der Widergänger, der Revenant, wird die erste neue Klasse in Guild Wars 2. Und hier hat sich ArenaNet einiges ausgedacht, was man in dieser Woche medienwirksam in großen Specials bei US-Seiten publik gemacht hat. So soll die neue Klasse nicht nur das Game nach vorne bringen und einen frischen Spielstil ermöglichen, sondern sie soll auch noch “nach hinten” schauen und Ex-Fans von Guild Wars 1 zurückholen. Man will sozusagen: “Wurzeln” zeigen.

Der besondere Gag der neuen “schwere Rüstungs”-Klasse Widergänger: Er kann die „Seelen“ vergangener Legenden beschwören und in deren Kampfstil fighten. Je nachdem, welche Legende der Widergänger kanalisiert, tauscht er die „rechte“ Seite seiner Hotbar aus. Diese „Legenden“ sind wichtige Figuren aus Guild-Wars-1 wie der Zwergenkönig Jalis Eisenhammer oder der Dämon Mallyx. Während Jalis eher “tanky” ist, wird Mallyx voll auf die “Conditions” setzen, die Debuffs von GW2, um den Feind damit zu drangsalieren.

Auch bei ArenaNet sieht man den Revenant als eine Art „Hommage“ an diese früheren Zeiten.

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 Um auf die neue Klasse in Guild Wars 2 zu kommen, hat man das erste Mal zu Guild Wars 1 zurückgeschaut

Guild-Wars-2-Axt

Der Widergänger sei als Antwort auf das Gefühl entstanden, man entferne sich bei Guild Wars 2 immer stärker von den Wurzeln, erklärte der Design-Chef Jon Peters dem US-Magazin Polygon. Als man nach etwas Neuem Ausschau gehalten habe, sei man in der Vergangenheit, in Guild Wars 1, fündig geworden.

Guild-Wars-2-Mallyx

Nicht nur, dass die neuen Kampfstile ihre Entsprechungen in der Vergangenheit von GW1 finden, auch das „Energie-System“ erinnert an Guild Wars 1. Während GW2-Klassen nur auf Cooldowns warten müssten, achten die Widergänger nun auch darauf, dass ihre Energie-Leiste nicht zu leer wird. Die repräsentiert ihre Verbundenheit zur gerade kanalisierten Legende.

Drei Waffen, das weiß man, kann der Widergänger benutzen: Dabei verwendet er den Hammer als „Zweihand-Fernkampf“-Waffe. Die Einhandwaffen Axt und Streitkolben werden vor allem Fähigkeiten aufweisen, bei denen die Position des Gegners im Verhältnis zum Widergänger wichtig sein wird. Diese „Positions“-Aspekte sollen in Heart of Thorns betont werden.

Bis zum Release von Heart of Thorns sollen noch weitere “Legenden” bekannt werden, in deren Stil der Widergänger kämpfen wird. Er wird über die drei bis jetzt bekannten Waffen hinaus noch weitere verwenden können.


Mehr zu GW2 und der Erweiterung Heart of Thorns findet Ihr auf unserer Guild-Wars-2-Themenseite.

The Elder Scrolls Online: Erstmal keine Details zu neuen DLCs

Das Fantasy-MMORPG The Elder Scrolls Online konzentriert sich erstmal auf das Konsolen-Release. Erst in einigen Monaten soll es Informationen zu weiteren DLCs geben.

Das Team von Zenimax gab der US-Seite mmorpg.com kürzlich ein Interview. Dort machte man klar, dass man sich im Moment auf die Umstellung auf Buy2Play konzentriert und danach auf den Konsolen-Port. Zu neuen „DLC-Inhalten“ will man sich erst „später im Frühjahr“ äußern. Das kann also noch dauern.

Weitere Details gab es zum Kronenstore, hier könnten Spieler damit rechnen, dass ungefähr monatlich oder sogar häufiger neues Zeug hereinkommt. Auch zeitlich begrenzte Aktionen plant man.

Ferner stellte man vor, wie man sich das mit dem “Neuer DLC soll lvl-unabhängig funktionieren” gedacht hat. Das soll wie in Cyrdoiil ablaufen: Spieler werden, wenn sie die neue DLC-Zone betreten, auf ein entsprechend höheres Level angehoben. Als mögliche Schauplätze für den DLC brachte der Interviewer Orsinium und Wrothgar ins Gespräch und berief sich dabei auf den Creative Director Paul Sage. Zenimax widersprach den genannten Orten zumindest nicht.

Das komplette Interview liegt auch in deutscher Sprache vor.

Skyforge: Jede Woche gibt’s Gildenkeile um Ressourcen und Gebiete

Bei Skyforge wird es in jeder Woche ein Duell zwischen den verschiedenen Gilden, den Pantheons, um Ressourcen und Prestige geben.

Das Götter-MMO Skyforge hat sein Gildensystem vorgestellt und das sieht wie bei den komplexen Strukturen der griechischen und römischen Götter streng hierarchisch aus und ist auf Krawall gepolt.

Skyforge-Pantheon2

Eine Gilde in Skyforge heißt „Pantheon“, das ist das griechische Wort für einen Götterhimmel, also eine Ansammlung verschiedener Götter in Kulturen, die – im Gegensatz zum Christentum – mehr als nur einen Gott anbeten. Die Größe der Gilde kann dabei mehrfach erweitert werden, von 150 auf 250 Spieler und darüber hinaus. Die Höchstgröße dürfte bei 400 liegen.

Die Gilde wird nicht monolithisch nur aus einem Block bestehen, sondern dem Gildenleiter sind verschiedene Clan-Chefs untergeordnet. Den Clan-Chefs untersteht dann ein Team von 4-20 Spielern jeweils.

Eine Gilde kann wachsen, indem sie verschiedene Gebäude weiter ausbaut, die Clangröße und Clananzahl bestimmen. Durch den Ausbau anderer Gebäude schalten die Gildenmitglieder auch Boni für sich selbst frei, außerdem den Zugang zu PvE- und PvP-Aktivitäten.

Einmal in der Woche können sich die Gilden dann mit anderen in einem kombinierten PvE- und PvP-Wettstreit messen. Bis zu 100 Spieler greifen in Skyforge für jedes Pantheon in so einen Kampf ein. 50 von ihnen gehen im PvP auf andere los, die zweiten 50 nehmen an PvE-Herausforderungen teil.

Mein MMO meint: Der Ausbau der Gildenanlagen in so einer Art „Gemeinschaftsprojekt“ ist ein System, das man aus einigen Games kennt, etwa aus Star Trek Online oder verschiedenen Browsergames. Dort sammeln Spieler Ressourcen und können sie in einen „gemeinsamen Pool“ geben, um dann relativ geringe Boni mit einer gewaltigen teamübergreifenden Fleißarbeit freizuschalten. Das ist in der Praxis ziemlich banal. Wenn es den Spielern auch ein gescheites Ziel gibt. Muss man sehen, wie Team Allods das in Skyforge umsetzen wird.

Skyforge-PantheonGebäude

Die Gildenkriege hingegen sind ein interessantes Projekt und dürften Langzeitmotivation bringen. Genau die wird man sich in Russland wahrscheinlich von den Pantheons versprechen. Wie viele MMO-Studien herausgefunden haben: Spieler, die in feste Gildenstrukturen eingebunden sind, bleiben einem MMO länger erhalten. Jedes Entwicklerteam tut gut daran, die Spieler in solche Gemeinschaften zu locken und sie dort auch zu halten.

Quelle(n):
  1. SF.my.com

20 Dinge, durch die man in Destiny durchschießen kann

Im MMO-Shooter Destiny hat ein Spieler einen Youtube-Clip aufgenommen, durch welche Baumaterialien er mit einem speziellen Scharfschützengewehr, dem LDR 5001, schießen konnte.

Das LDR-5001, ein Vorhut-Scharfschützengewehr mit Armor-Piercing-Rounds, haben wir Euch schon mal vorgestellt. Mittlerweile wissen wir sogar, wofür der Name steht: LDR ist eine Fernbeziehung, eine Long-Distance-Relationship, 5001 könnten 5001 Fuß sein, knapp 1.5 Kilometer. Darüber ist noch ein tödlicher Schuss möglich.

Das LDR-5001 ist nun kein „Exotic“ und die Kills damit nicht so spektakulär wie mit der The Last Word oder wie Messer-Kills, aber es ist eine wahre Wunderwaffe, kann sie doch in Destiny durch so ziemlich alles schießen: Hauptsache, es hat nur eine einzige Lage.

Die besondere “Wallbuster”-Fähigkeit des LDR-5001 wird in diesem Schmelztiegel-Video beeindruckend zur Schau gestellt.

http://youtu.be/dYf2_XplPaQ

Ach … und weil heute Samstag ist, legen wir noch diesen Bonus-Schuss drauf: Da nimmt jemand mit dem LDR5001 eine schwere Munitionskiste ins Visier. Der Schuss trägt den Titel “4 auf einen Streich.”

http://youtu.be/Yl5z37EqvOc

Harry Potter MMORPG in der Entwicklung: Quidditch, Duelle und ganz viel Zauberei

Ein MMORPG in der Welt von Harry Potter sucht jetzt über Kickstarter wenigstens 100.000$.

Einmal in den Fußspuren von Harry, Hermine und Ron wandeln. In den Klassenzimmern Hogwarts sitzen, sich auf den Besen schwingen, den langweiligen Kräuterkunde-Unterricht über sich ergehen lassen – davon träumt sicher so mancher und, wenn es nach den Ideen des jungen Studios Bio-Hazard-Entertainment geht, könnte das bald virtuelle Realität werden. Das Studio plant ein MMORPG in der Welt von Harry Potter.

Das „am heißeste erwartete MMO des Jahrzehnts“, so beschreibt sich die Kickstarter-Kampagne zu „The Wizarding World Online“ bescheiden selbst.

Harry-Potter-Zauber2

The Wizarding World Online soll im Prinzip ein Prequel zu den Harry-Potter-Romanen werden. Es spielt zu einer Zeit, als Harry erst zwei Jahre alt war. Die Spieler kommen in der Klasse von 82/83 nach Hogwarts und beginnen hier ihre Ausbildung in noch unruhigen Zeiten: Der erste Versuch Voldemorts, die Herrschaft an sich zu reißen, ist erst wenige Jahre her.

Harry-Potter-Online2

Die Kickstarter-Kampagne betont die Ästhetik,den Look des Spiels, und die Vielzahl von sozialen Aktivitäten, denen junge Zauberer nachgehen können: So werden Spieler Haustiere und Mounts besitzen können, sie werden an Unterrichtsaktivitäten teilnehmen, Duelle austragen und sich auf eine halsbrecherische Quidditich-Partie einlassen können. Außerdem sollen sie ihr eigenes Zimmer besitzen (Housing) und es soll über 200 Zaubersprüche geben, die gelernt und angewendet werden können.

Viel mehr als Concept-Art und klangvolle Ideen (Shooter/MMORPG-Hybrid im Kampfsystem) gibt es in so einem frühen Stadium freilich nicht. MMORPGs gelten als besonders kostspielig in der Entwicklung und ohne ein großes Studio im Rücken bestehen verständlicherweise Zweifel. Aber es wird mit Sicherheit ein interessantes Projekt, dafür sorgt schon der riesige Name. In der Entwicklung setzt man auf die Unreal-4-Engine.

Hier geht es zur Kickstarter-Kampagne.

http://youtu.be/VqGzi8ziN8c

World of Warcraft: Blackhand down – Method holt sich den World-First

Bei World of Warcraft ist das Rennen um den nächsten Word-First entschieden. In der Nacht von Freitag auf Samstag holte sich die Progressgilde Methode den Kopf von Schwarzfaust.

Das aktuelle World-First-Rennen ist entschieden, Blackhand streckte in der zweiten ID seine Waffen. Ungefähr gegen Mitternacht unserer Zeit müsste es soweit gewesen sein: Die Horden-Progressgilde Method machte Blackhand den Garaus. Dicht verfolgt wurde sie von Paragon, der Gilde, die in Hochfels den Worldfirst erzielte. Auch die US-Allianz-Gilde Midwinder steht zurzeit an Blackhand. Diesmal ging das Rennen um den World-First in der neuesten Instanz von World of Warcraft, der Schwarzfelsgießerei, knapp 10 Tage. Während die ersten sieben Bosse rasch dran glauben mussten, dauerte es ab den eisernen Jungfrauen dann doch etwas länger. Blackhand selbst beschäftigte die Raider dann ungefähr 5 Tage.

WoW - Schwarzfelsgießerei

Die Kills finden auf dem neuen Höchstschwierigkeitsgrad “Mythisch” statt, der erfordert im Gegensatz zu den anderen Schwierigkeitsgraden eine feste Raidgröße von genau 20 Spielern. In vorherigen Raid-Zyklen war die Raid-Szene in 10er und 25er-Raidgruppen zersplittert, so dass nie ganz klar war, wer genau die weltbesten Raider sind.

Ein Video des Kills gibt es noch nicht, das kommt in WoW üblicherweise erst, wenn auch andere Gilden den Endboss down haben, damit man hier keine geheimen Tipps verrät. Es gibt aber ein Video mit den sogenannten “Nerd-Screams”, der Triumphgeheul der Spieler, nachdem der Boss lag.

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Quelle(n):
  1. 2p.com