Destiny: Wanderfalken-Beinschienen des Titanen: Geheimtipp oder Flop?

Beim MMO-Shooter Destiny sind die Wanderfalken-Beinschienen, die Peregrine Greaves, des Titanen eine exotische Beinrüstung. Aber sind sie den exotischen Slot wert?

In dieser Woche verkauft Xur die exotische Beinrüstung „Wanderfalken-Beinschienen“ für 13 seltsame Münzen. Auch wenn er sie nicht im Angebot führt, können Spieler sie als zufällige exotische Belohnung erhalten.

Was können die Wanderfalken-Beinschienen in Destiny?

Zuerst einmal haben sie den Wert „Intellekt.“ Der ist bei Titanen durchaus beliebt. Dadurch kann die Super rascher wieder eingesetzt werden und wenn Titanen auf eine Sachen stehen, dann ist das … okay, es ist Leuten in die Schnauze zu hauen. Aber wenn sie auf zwei Sachen stehen, dann Leuten auf die Schnauze zu hauen und Leute von oben aus der Luft mit der Chaos-Faust den Garaus zu machen.

Es ist eindeutig ein „offensives“ Item, für den Striker geeignet, mit den beiden Perks:

  • Schwere-Waffe-Munition – lässt den Titanen überraschenderweise mehr Munition für schwere Waffen tragen
  • Wanderfalkenstoß – Lässt den Schulterangriff mehr Schaden anrichten, wenn er in der Luft aktiviert wird.

Die eher negative Sicht der Wanderfalken

Die Fanseite PlanetDestiny sieht die Stiefel kritisch.

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Im PvE mache der Schulterangriff einfach zu wenig Schaden, da könne man schon Tier 2 Mobs nicht wirklich mit beeindrucken. Außerdem muss man zum Schulter-Angriff immer in den Nahkampf. Wer sich damit ins PvE wage, habe zwar eine Menge Spaß, aber er sterbe auch am laufenden Band. Außer wenn vielleicht gleichzeitig Arkus-Entflammen und Brawler aktiv seien, gebe es da bessere Alternativen.

Im PvP sieht man die Stiefel noch kritischer. Ein Schulterangriff kille bis auf wenige Ausnahmen ohnehin schon fast alles. Für die wenigen Momente, wenn nicht wie Sonnensänger oder Klingentänzer mit aktiver Super, lohnten sich diese Stiefel einfach nicht wirklich. Dafür seien diese Situationen zu selten.

Es sei ein sehr stylisches Item, ohne echten Nutzen.

Die eher positive Sicht auf die Wanderfalken-Beinschienen in Destiny

Unsere Freunde von ProNDC haben sich die Dinger auch mal angeguckt und kommen zu einem ähnlichen Ergebnis.

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Allerdings haben sie im jetzigen Dämmerungs-Strike den Schulterangriff mal auf die Spitze geblieben. Denn da ist genau diese Kombination aus „Brawler“ und „Arkus“-Entflammen aktiv.

Und während die Beinschienen ohne diese Modifikatoren den Schaden des Schulterangriffs schon mehr als verdreifachen, kommen mit diesen Modifikatoren, mit dem perfekten Sturm sozusagen, unglaubliche Werte heraus:

Destiny-Wanderfalken

Wie Anna Kournikova – sieht gut aus, gewinnt selten

Fazit: Die Wanderfalken-Beinschienen sind kein brauchbares Exotic. In 99,9% der Fälle wäre es wohl als Titan, der auf Effektivität bedacht ist, besser man trägt ein anderes Teil. Für die speziellen Situationen, wenn man einen Sonnensänger oder einen Bladedancer mit aktiviertem Super aus dem Leben holen will oder wenn man in einer Situation mit Brawler und/oder Arkus-Entflammen aktiv ist, haben die Wanderfalken-Beinschienen aber eine Chance zu glänzen.

Und außerdem sehen sie einfach wirklich gut aus. Es ist wohl die Pokerstart-Hand “Ass-König” unter den Titanen-Exotics. Die vergleicht man ja auch gerne mit der Tennisspielerin Anna Kournikova: Sieht gut aus, gewinnt selten.


Zu den nach wir vor angesagten exotischen Rüstungsteilen des Titanen gehören immer noch diese Schätzchen hier: Titanen lieben exotische DLC-Handschuhe Ruinenflügel

WildStar: Alles wird anders – Werte, Housing, Instanzen, die Story und das Bezahlmodell

Im kommenden Herbst steht bei WildStar die große Umstellung auf ein Free2Play-Modell an. Das ist aber nicht die einzige Änderung, die an Carbines Sci-Fi MMO vorgenommen wird: Nach wie vor unternimmt man vieles, um den Einstieg zu erleichtern und den Übergang der verschiedenen Spielinhalte einfacher zu gestalten.

Deutliche Attribute

WildStar Arkanschütze
Jede Klasse hatte letztlich nur 1-2 Attributsprioritäten – das wird sich ändern und Profis vor viele Entscheidungen stellen.

Ein großer Dorn im Auge der neuen Spieler waren die Attribute. Die haben nicht nur ungewohnte Namen, wie Moxie und Finesse, sondern klingen auch in ihrer Bedeutung alle mehr oder weniger nützlich.

Aus diesem Grund wird es nur noch 4 primäre Werte geben: Rüstung, Angriffskraft, Unterstützungskraft und Lebensenergie. Damit ist direkt sichergestellt, dass Neulinge auch verstehen, was für einen Heiler, Tank oder DD nützlich ist.

Carbine will sich aber alle Mühe geben, dass das System “leicht zu lernen, aber schwierig zu meistern ist” und da kommen die sekundären Attribute ins Spiel: Vigor (“Schlagkraft”) sorgt etwa dafür, dass ein Charakter mehr Schaden austeilt, solange er bei voller Gesundheit ist. Die richtige Auswahl der sekundären Werte wird die Profi-Spieler vor viele interessante Entscheidungen stellen und mehrere sinnvolle Spezialisierungen erschaffen.

Besser Dungeon-Erlebnisse

Gerade die Instanzen von WildStar sind noch immer ein Problem. Zwar hat man mit der Protospiele-Initiative schon vieles geändert, um Neulingen den Einstieg zu erleichtern, doch das war anscheinend nicht genug. Die Stufe-20-Instanz “Stormtalons Lair” wird auf Level 15 heruntergesetzt, um einen noch früheren Einstieg zu erzielen. Ab dann öffnet sich alle 5 Stufen eine weitere Instanz und man soll nur durch diese Gruppenaktivitäten leveln können – bisher war das durch einige Lücken nicht möglich.

WildStar - Das Geheimnis der primären Genese
Die Haupthandlung soll für Spieler früher zugänglich sein, damit sie Nexus besser verstehen.

Aber auch die Story-Instanzen bekommen ein Update: Die spannende Geschichte um Drusera soll die Spieler viel früher in ihren Bann ziehen. Deshalb wird man bereits auf Stufe 15 zum ersten Mal auf eine wichtige Mission geschickt. Bisher konnte man lediglich – wenn man die Augen weit, weit offen gehalten hat – bis Stufe 35 gelegentlich einen Geist finden, der um Hilfe ruft. Und den haben die meisten Spieler nie gefunden.

Die Nachbarschaften: Housing im Großformat

Das Housing wird noch sozialer - aber wer bringt ab jetzt den Müll raus?
Das Housing wird noch sozialer – aber wer bringt ab jetzt den Müll raus?

Vor knapp 9 Monaten wurde das Housing-Großprojekt angekündigt und im Herbst wird es wohl endlich so weit sein. Spieler können sich mit 4 anderen zusammentun und ihre Häuser zu einer großen Fläche verbinden. Zusätzlich dazu gibt es auch noch einen riesigen “Gemeinschaftsbereich”, den alle zusammen gestalten können. In diesen Nachbarschaften können bis zu 20 Spieler Mitbewohnerrechte erhalten, was zumindest in der Theorie Gildenhousing ermöglicht – nur ohne Gildenzwang.

Verbesserung der Lebensqualität

Zusätzlich zu den großen Änderungen gibt es zahlreiche kleinere Anpassungen, die den Recken auf Nexus das Leben erleichtern werden. Zwar ist davon noch nichts in Stein gemeißelt, aber viele Aspekte sollen weiter verbessert werden. So werden die Charaktere außerhalb des Kampfes permanent sprinten können, um schneller von Ort zu Ort wandern zu können.

WildStar vermeldet übrigens wieder positive Lebenszeichen: Schon am Tag der F2P-Ankündigung sollen sich 100.000 Spieler für die Beta angemeldet haben.


Im Herbst wird WildStar auf ein Free2Play-Modell umstellen: WildStar wird Free2Play.

Mein MMO fragt: Shitstorm-Wochen – Wie sehr nervt Euch Euer MMO gerade?

Ob bei The Elder Scrolls Online, Destiny oder Guild Wars 2  – überall hing in der letzten Woche der MMO-Haussegen schief. Wir fragen daher: Wie sehr nervt Euch Euer MMO gerade?

Wenn man grade einen Stein wirft, wird der in die Luft gewirbelt und fliegt dann mit leichter Verfärbung einem MMO-Entwickler an die Stirn: Allerorten toben gerade heftige Shit-Storms.

Destiny-Brand

Bei The Elder Scrolls Online fluchen Playstation-Spieler über riesige Patches. Bei Guild Wars 2 war man stinkig, weil sich die Veteranen gegenüber Neukäufern benachteiligt fühlten. Bei Destiny gab’s eine ähnliche Situation, nur drehte ein unglückseliges Interview das Ganze auf Lautstärke 11.

Auch abseits davon gab’s Ärger, wenn auch in geringerem Ausmaß: Bei Final Fantasy XIV beschwerten sich einige Fans über den soften Item-Reset, ihr Farmen in den letzten Monaten sei nun nichts mehr wert. Bei Hearthstone rümpft man die Nase über „angebliche Helden“, die dann eigentlich nur teure Skins sind. Und bei WoW hört man seit Monaten ein leises Klagen.

Unsere Frage in dieser Woche: Welches MMO würdet Ihr als „Euer“ MMO bezeichnen? Und wie sehr nervt es Euch gerade?

Der Teufel steckt im Detail – Trion teasert wieder neues Spiel an

An irgendwas arbeitet Trion Worlds derzeit, so viel ist sicher. Zuerst registrierte man die Marke “Reactor” und nun tauchte eine neue Website auf.

Ob “Reactor” und das Spiel wirklich zusammenhängen, ist eine gute Frage. Auf der Seite devilinsideyou.com ist ein finsterer Dämon zu sehen, der in den Schatten steht. Daneben prangt der Spruch: “Am Ende der Zeiten, am Ende des Lichts, vertrau ich den Teufeln und fürchte nichts.” Das ist alles sehr mysteriös und wirft mehr Fragen auf, als beantwortet werden.

Der Teufel in uns allen

“Reactor” würde eher zu Defiance passen oder vielleicht noch zu RIFT aufgrund einiger Steampunk-Elemente, die im MMORPG vorkommen. Der Dämon wiederum passt eher zu RIFT. Handelt es sich also doch um ein neues Addon? Doch würde Trion Worlds dafür so einen großen Aufwand und eine solche Geheimniskrämerei betreiben? Natürlich besteht die Möglichkeit, dass “Reactor” nichts mit der Website devilinsideyou.com zu tun hat.

Trion-Worlds

Falls es sich um ein komplett neues Spiel handelt, um was könnte es sich drehen? Ein neues Fantasy-MMORPG im klassischen Stil? Damit würde sich das Unternehmen selbst Konkurrenz zu RIFT machen. Oder ist es ein neuartiges Action-MMO mit düsterem Einschlag? Vielleicht handelt es sich auch um ein Spiel ähnlich The Secret World. Eine geheime Welt voller Geister und Dämonen, die mitten unter uns ist. Dazu könnte auch “Reactor” passen. Vielleicht öffnete das Experiment mit einem neuen Reaktor ein Tor zur Hölle… Dämonen übernehmen Menschen und kontrollieren sie und man selbst gehört zu den wenigen, die erkennen, was wirklich geschieht.

So lustig es auch ist, darüber zu spekulieren, welches Süppchen Trion Worlds derzeit kocht, erfahren werden wir es mit Sicherheit erst, wenn das Entwicklerstudio das neue Projekt offiziell ankündigt. Vielleicht lässt man bereits auf der Gamescom im August die Bombe platzen.

Destiny: Xur, Agent der Neun, Angebot und Position am 26.6.

Im MMO-Shooter Destiny taucht am Freitag, dem 26.6., Xur auf. Er verkauft exotische Waffen und Rüstungen, verbirgt sich im Dunkeln, hat nur die seltsamen Münzen der Hüter im Kopf. Was verkauft er? Wo steckt er?

Es gab wohl selten eine Woche, seit Destiny erschienen ist, in der so viel über das Drumherum und so wenig über das Spiel selbst gesprochen wurde. Wir merken das auch bei unserer Bericht-Erstattung: Kaum Gameplay, kaum Tipps und Guides, nur Luke Smith hier, DeeJ da. Was hat der gesagt, wie stinkig sind die Fans grade, was wurde nun neu versprochen?

Destiny-Bogen

Während es in der letzten Woche viel Positives von der E3 und kein Weekly Update gab, gab’s in dieser Woche eine Menge Stunk und gleich zwei Weekly Updates. Aber damit wird die aktuelle Schlechtwetterlage wohl kaum zusammenhängen.

Wie kann Bungie das wieder gutmachen? In solchen Phasen ruhen die Augen der Destiny-Welt natürlich auf Mister „Hat ein Gesicht, das nur eine Mutter lieben kann“ Xur. Da gibt’s ja ein Item, das sonst dafür zuständig ist, die Welt zu sprengen. Vielleicht kann das Ding die Destiny-Welt wenigstens für einige Stunden wieder flicken. Aber wem machen wir was vor? Das Ding, dessen Namen man nicht nennt, hat er doch eh wieder nicht dabei.

Destiny-Xur

So oder so, man wird nun wieder zur Tagesordnung zurückfinden müssen und dabei kann der  hier sicher helfen. Denn wenn eines eine Konstante in Destiny ist, dann Xur.

Alles zu Xur in Destiny am 26. Juni, 27. Juni und 28. Juni

Wann kommt Xur in den Turm oder ins Riff und wann geht er wieder?

Xur erscheint am Freitag, dem 26.6. um 11:00 Uhr. Er geht wieder am 28.6., ebenfalls um 11:00 Uhr.

Wo steht Xur?

Xur steht bei den Händlern der Vorhut.

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Was hat das mit Zahlen bei den Rüstungsteilen auf sich?

Das sind die Werte dieses Items in Intellekt, Stärke oder Disziplin. Die können innerhalb bestimmter Parameter variieren. Es gilt: Je höher, desto besser. Genaueres gibt es dazu in diesem Artikel.

Was hat Xur in dieser Woche dabei?

Xur verkauft in dieser Woche als Waffe: das Impulsgewehr Roter Tod. Es kostet 23 seltsame Münzen.

Destiny-Roter-Tod266

Rüstungsteile kosten 13 seltsame Münzen. Für Titanen gibt es: die neuen DLC-2 Beine Wanderfalken-Beinschienen (152). Das sind die Beine, die den Schulterangriff enorm verstärken, wenn der Titan in der Luft ist.

Destiny-Wanderfalken-Beinschienen-266

Für Jäger hat Xur folgendes im Angebot: die Brustrüstung Wappen von Alpha Lupi (150/158).

Destiny-Wappen-Alpha-Lupi-Jaeger-266

Und Warlocks bekommen: die Brustrüstung das Herz des Praxianischen Feuers (144/152).

Destiny-Praxi-Herz-266

An Engrammen verkauft er in dieser Woche: Ein Helm-Engramm. Aus denen können an neuen exotischen Helmen:

Wer Lust hat, zwei Experten dabei zuzuhören, wie sie über das Inventar von Xur sinnieren und plaudern:

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ARK: 100$ für jeden, der einen Exploit im Dino-MMO findet

Im Steam-Kassenschlager ARK: Survival Evolved werden seit Kurzem nicht nur Dinos gejagt. Ein neues Ziel wurde ausgerufen: Exploits. Wer als Erstes einen findet und meldet, kann sich über eine Belohnung von 100$ Dollar freuen.

Besser als jede Qualitätssicherung

Bugs und Exploits sind nervig, in Early Access-Spielen aber an der Tagesordnung. Erst in dieser Woche hatte ein Exploit dafür gesorgt, dass die PvP-Server gewipet wurden.

Gut, viele werden nicht solche drastischen Auswirkungen haben. Die meisten Spieler seufzen einmal genervt auf und gehen dann ihrer Wege. Nicht so bei ARK! Wer hier einen Exploit ausfindig macht, der Folgen auf die Serverstabilität oder das Gameplay im Generellen haben kann, der bekommt von den Entwicklern 100$ auf die Kra- naja, aufs Paypal-Konto.

Ark Mounts
Eine Käferjagd mal anders.

Wie in den Steam-Foren bekannt wurde, hat ein Spieler auch bereits seine Belohnung erhalten. Der ganze Prozess von der Meldung, über die interne Prüfung, bis hin zur Zahlung des “Kopfgelds” hat nur knapp 2 Stunden gedauert. Vermutlich wird die Bearbeitungszeit massiv ansteigen, sobald viele Spieler ihre Berichte einsenden.

Aber was könnte schöner sein, als ein geliebtes Game zu zocken, dabei auf einen Fehler zu stoßen und “im Vorbeigehen” 100$ (knapp 90€) einzusacken? Möge die Jagd beginnen!

Die notwendige Kontakt-Email-Adresse ist [email protected], beachtet aber bitte, dass die Berichte in Englisch verfasst werden sollten.

Quelle(n):
  1. kotaku.com

Shroud of the Avatar Release 19 startet – Freie Attacken kommen

Gestern startete der Pre-Alpha Release 19 des (MMO)RPGs Shroud of the Avatar und bringt wieder einige Änderungen und Neuerungen mit sich – darunter nun auch manuelle Angriffe.

Das Kampfsystem von SotA ist eines der am heißesten diskutierten Spielelemente. Das Zufallsprinzip, nach dem zuvor in einem Deck zusammengestellte “Skill-Karten” immer wieder zufällig in der Hotbar auftauchen und der Skill auch entsprechend immer erst dann genutzt werden kann, spaltet die Community. Ein Teil findet das System interessant und ist der Meinung, dass es wenigstens etwas frischen Wind in das zu Tode gerittene Hotbar-Kampfsystem im Stil von World of Warcraft bringt.

Andere wollen lieber genau dieses WoW-Kampfsystem haben, da sie sich damit auskennen und es erprobt ist und auch funktioniert. Das Kartensystem wird aber wohl nicht verschwinden, dafür kommt mit dem neuen Release nun die Möglichkeit hinzu, manuelle Standardangriffe zu tätigen. Bisher griff die Spielfigur mit den Standardangriffen automatisch an. Drückt man nun die linke Maustaste, während man eine Nahkampfwaffe in Händen hält, schlägt man zu.

SotA Combat

Schnellere Mausklicks führen zu häufigeren, dafür aber schwächeren Schlägen. Wer die Maustaste eine Zeit lange gedrückt hält, “lädt” den Schlag auf, der dadurch mehr Schaden verursacht. Dies soll etwas mehr Dynamik und Action in die Kämpfe bringen.

Langsame Weiterentwicklung

Neu ist auch, dass Rüstungssets nun einen Bonus geben, dass Schläge mehr Feedback wie Blutspritzer und das Zurückwerfen des Gegners haben und, dass Spieler jetzt selbst Bücher im Spiel schreiben und mit anderen teilen können. Dies ist ein erster Schritt hin zu von Spielern erstellten Quests. Durch selbst geschriebene Bücher kann man also beispielsweise Hinweise hinterlassen und kleine Geschichten erzählen. Verbesserte Soundeffekte, die dritte Spielerstadt, überarbeitete und neue Gebiete sowie Titel für weibliche Charaktere gehören ebenso mit den zu den Änderungen von Release 19.

SotA Update

Einige für dieses Update geplante Änderungen wie Drachen, Gildenkriege, Verbesserungen an Fernkampf-Skills oder Händler, die von Spielern verwaltet werden, mussten verschoben werden. Shroud of the Avatar soll eigentlich noch Ende des Jahres offiziell erscheinen. Allerdings erscheint dies eher unrealistisch, wenn man bedenkt, was die Entwickler noch alles zu erledigen haben. Darunter auch der komplette Single-Player-Modus, der derzeit für einige Aufregung in der Community sorgt.

WoW zeigt die 13 Bosse der Höllenfeuerzitadelle

Für den aktuellen Patch 6.2 von World of Warcraft veröffentlichte Blizzard einen Trailer, der den neuen Raid Höllenfeuerzitadelle genauer unter die Lupe nimmt. Unter anderen wird gezeigt, welche Bosse auf die gut ausgerüsteten Recken warten.

Im Höllenfeuer lauert so einiges

Das Vorschauvideo kommt zwar ganz ohne Story und spannende Dialoge aus, nimmt dafür aber die Gelegenheit wahr, verschiedenste Zonen der neuen Raidinstanz im vorzustellen. Die unterschiedlichen Widersacher werden im Schnelldurchlauf gezeigt und die gigantischen Ausmaße der fel-verseuchten Orczitadelle prachtvoll in Szene gesetzt. 13 Bosse, darunter namhafte Feinde wie Socrethar, Mannoroth und selbstverständlich Archimonde, warten auf alle, die sich ihnen entgegenstellen wollen.

Stammgruppen-Raider können die Instanz bereits jetzt erleben, LFR-Spieler müssen noch bis nächste Woche warten, dann öffnet sich für sie der erste Flügel.

Quelle(n):
  1. youtube.com

Defiance: Nur ein toter Käfer ist ein guter Käfer – vielleicht auch bald auf der Xbox One?

Der MMO-Shooter Defiance plant ein „Kill den Käfer“-Wochenende und man hat mit Microsoft über einen indirekten Schritt auf die XBox One gesprochen.

Ab heute Abend ist ein „Goldenes Hellbug-Jäger“-Event bei Trion Worlds‘ Defiance aktiv. Das geht vom 26. Juni um 21:00 Uhr bis zum 29. Juni um 21:00 Uhr.

Die seltene Beute-hordenden „Hellbugs“-Unterart machen wieder Ärger. Es soll doppelte Spawns von ihnen geben und sie hinterlassen Cyber-Chips und Cyber-Rigs.

Defiance

In einer Fragerunde hat das Entwickler-Team derweilen sachte in Aussicht gestellt, dass Definace von der „Rückwärtskompatibilität der Xbox One profitieren könne.“ Man habe mit einem Vertreter von Microsoft gesprochen – im Moment passiere da aber (noch) nichts.

Außerdem plane man größere Arkenfälle ins Spiel zu bringen, will Tester auf dem PTS belohnen und mehr große „Social Events“ ins Spiel bringen. Nichts davon ist spruchreif, aber zumindest ist eine Absicht erkennbar.

Destiny: Mit Spannung erwarteter zweiter Teil des Weekly Updates

Beim MMO-Shooter Destiny ist der zweite Teil des Weekly Updates erschienen. Erwartete Überraschungen blieben aus.

Wer gehofft hatte, dass man bei Bungie noch mal ein Feuerwerk abbrennt, um sich für die turbulenten letzten Tage zu entschuldigen und die Hüter mit Geschenken zu besänftigen, der sieht sich getäuscht.

Das Weekly Update erklärte, dass man die Companion App weiter ausbauen möchte (sichtbare Status-Updates), es ging auf den tragischen Tod eines Community-Mitglieds ein, das dessen Clan, die Dads of Destiny, mit einem 36 Stunden Live-Stream ehren möchten (das Video dazu ging bereits letztes Wochenende um die Welt – es ist in Deutschland leider nicht verfügbar).

Dann schilderte man kurz, wie sehr der Community Manager die E3 genossen hat (so viele lieben Destiny!) und erklärte, dass man mit dem „Connection Recovery“-Tool schon 4,8 Millionen Hüter aus dem Orbit wieder zurück in die Action geholt hat.

Keine Aussagen zu Taken King oder “DLCgate”

Es gab keine weiteren Statements zur Kontroverse um die Collector’s Edition oder das Interview. Auch was die umfangreichen Wartungsarbeiten der letzten Tage genau vollbrachten, erfuhr man nicht.

Weitere Ankündigungen zu „König der Besessenen“ werde man zu einem späteren Zeitpunkt nennen. Wie genau man die Hüter, die ein Jahr dabei sind, zu ehren gedenkt, kommt wohl auch später. Es scheint, als seien die schon bekannten digitalen Exklusiv-Items im Moment alles.

Eine eigentlich angedeutete weitere “Überraschung” hat man auch heute nicht enthüllt. Es ist weiterhin lediglich von den hier abgebildeten Items die Rede und “more at launch”, mehr beim Start. Die “besseren Items für Veteranen”, die man beim Weekly Update vorstellen wollte und die man als “Beruhigung” ins Feld führte, kannten die Hüter also schon seit Montag vor einer Woche, wenn die damit gemeint waren.

Destiny-VIP

Mein MMO meint: Das Spannende hat man wohl gestern bereits veröffentlicht, um die Aufregung abzufedern. Bei solchen “Teil 1 von 2”-Aktionen erwarten die Menschen allerdings meist, dass beim zweiten Teil auch noch was “Großes” kommt, zumal der erste Teil relativ dürftig ausfiel. Das ist eindeutig nicht passiert. Aber nun gut, Destiny wird schon wissen, was sie da machen.


Apropos irgendwie enttäuschte Erwartungen: Am Freitag, dem 26.6., erscheint Xur im Turm oder im Riff. Wir werden ihm um 11:00 Uhr in Empfang nehmen und über sein Angebot berichten.

Quelle(n):
  1. Bungie.net

Aion: Europa hat Patch 4.75 – in den USA läuft schon 4.8

Das Fantasy-MMORPG Aion hat in Europa den Patch 4.75 erhalten, in den USA steht mit 4.8 ein Aufruhr mit „Upheaval“ an.

Eine News, die zugegeben schon einige Tage auf dem Buckel hat: Am 17. Juni erschien in Europa der Patch 4.75 für Aion, das Free2Play-MMO aus dem Hause NCSoft. Das wird in Europa von Gameforge vertrieben.

Im Patch gibt mit „Antrikshas Aufstiegsort“ eine neue, mächtige Bossbegegnung, außerdem können Items nun über ihre maximale Verzauberungsstufe hinaus verbessert werden. Hier geht es zu den deutschen Patch-Notes für 4.75.

In den USA ist man schon ein gutes Stück weiter, da wird Aion vom eigentlichen Entwickler NCSoft betreut. Hier erschien am selben Tag der größere Content-Patch 4.8 „Upheaval.“ Das brachte 2 neue Zone, überarbeitete das Stigma-System und lieferte ebenfalls einen frischen Raid. Eine der Zonen Cygnea haben wir Euch schon vorgestellt, hier ist die andere: Enshar.

Für Europäer ist das im Moment noch ein Blick in eine ferne Zukunft, für US-Spieler Realität.

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Quelle(n):
  1. 2p

Guild Wars 2 bekommt einen Transgender-NPC

Mit dem Wiederaufbau von Löwenstein, dem Herzen von Guild Wars 2, haben auch einige neue NPCs ihren Weg in die Metropole von Tyria gefunden. Einen ganz bestimmten Herrn wird man nicht mehr finden. Aber dafür ist eine neue Frau aufgetaucht …

Aus Symon wurde Sya

Symon erstrahlt in neuer Pracht.
Symon erstrahlt in neuer Pracht.

Vor einigen Jahren galten solche Themen noch als tabu und hatten in Spielen “nichts zu suchen”. Doch seitdem hat sich einiges getan. In Mass Effect, Star Trek Online, Dragon Age und auch bei Guild Wars 2 gibt es mittlerweile Beziehungen, die über ein traditionell-heterosexuelles “Muster”-Bild hinausgehen, ja manche Beziehungen führen sogar über Speziesgrenzen hinweg. Auch anderswo positionieren sich Spieleentwickler zur Akzeptanz von Menschen, die von dem vermeintlichen “Normalbild” abweichen. Das jüngste Beispiel dieser Thematik findet sich im wiederaufgebauten Löwenstein von Guild Wars 2.

Dort steht Hilfsarbeiterin Sya und verrät einige Details aus ihrem Leben, wenn man sich mit ihr unterhält. Aufmerksamen Lesern wird auffallen, dass es sich bei ihr rein körperlich um einen Mann handelte – zumindest bis vor kurzem. Die andauernden Konflikte in der Welt von Tyria haben Symon – so der ehemalige Name – gezeigt, dass das Leben zu kurz ist, um es nicht so zu leben, wie sie es will. Mithilfe der Mesmerfähigkeiten hat sich Sya nun ein weibliches Aussehen verpasst.

Guild Wars 2 hat schon an anderer Stelle klare Bekenntnisse zur Akzeptanz und Toleranz gemacht. Hoffen wir, dass es bald eine Zeit gibt, in der all das so akzeptiert ist, dass sich eine News darüber nicht mehr lohnt. Wenn man sich die Reaktionen auf die News an anderer Stelle im Internet anschaut, scheint diese Zeit aber noch weit entfernt zu sein.

Quelle(n):
  1. pcgamesn.com

SWTOR: Magischer Stuhl sorgt für Credit-Inflation

Ein alter Tempelstuhl sorgte in Star Wars: The Old Republic für einige Probleme. Der besaß nämlich magische Kräfte und konnte seinen Wert so verändern, dass eine kleine Creditinflation entstand. Der Community-Manager droht nun mit Sanktionen gegen die Nutzer des Exploits.

Eine Gewinnspanne von 10.000%

Wenn man in einem MMO einen Gegenstand von einem Händler ersteht, dann bringt der im Verkauf an denselben Händler im Regelfall natürlich deutlich weniger ein. Bei einem Dekorationsgegenstand in SWTOR war dies allerdings nicht der Fall. Für einen einzigen Credit konnte der “Temple Chair” erstanden, und dann direkt wieder für 100 Credits an den gleichen Händler vertickt werden. Die Hutten hätten wohl kein besseres Geschäft arrangieren können. Dieser Umstand sorgte natürlich dafür, dass sich zahlreiche Spieler große Mengen Geld ergaunerten.

SWTOR ShaeVizlaArmor
Der Communitmanagern setzt den Exploitern jetzt die Pistole auf die Brust.

Der Communitmanager Eric Musco hat dazu aber bereits ein Machtwort (Ha, Wortspiel!) gesprochen und Sanktionen für alle Spieler angedroht, die von diesem Exploit Gebrauch machen.

Der offenkundige Bug wird so schnell wie möglich behoben, damit die Wirtschaft von BioWares Sci-Fi-MMO nicht länger bedroht ist.

Skyforge: Eskenia – zum Sterben schön; Trailer im Tourismus-Format

Bei Skyforge hat man die eskenische Halbinsel in einem Trailer im als Destination-Clip vorgestellt.

Zu den Highlights einiger Science-Fiction-Filme wie Robocop oder Star Ship Troopers gehören Werbespots und Nachrichten, die derart von Propaganda durchzogen sind, dass sie dem Zuschauer absurd vorkommen. Auf so eine Taktik setzt Skyforge nun und lässt „Pria die Unvoreingenommene“, eine News-Reporterin, von der Schönheit und Gefährlichkeit von Eseknia sprechen, einer Halbinsel.

„Das Juwel von Aelion“ ist ein touristischer Hotspot – allerdings gibt es ein Pilzproblem. Von einer früheren Invasion sind so einige Viecher zurückgeblieben und die haben Appetit.

Könnte sein, dass eine Postkarte von diesem Idyll nicht – wie üblich – Wetter und Essen lobt, sondern vom eigenen Verzehrtwerden berichtet.

Quelle(n):
  1. Skyforge

Destiny kassiert Seitenhieb von Dying Light für „Red Bull“-Affäre

Der MMO-Shooter Destiny plant eine Werbeaktion mit dem Energy-Drink-Hersteller Red Bull. Das Survival-MMO Dying Light hingegen rät zu Wasser.

Es ist nicht viel Phantasie notwendig, um den Gag, den Dying Light auf Twitter postete, als Seitenhieb auf die Zusammenarbeit von Destiny und Red Bull zu verstehen. Dort soll es bald Codes unter den Laschen von Red-Bull-Büchsen geben, die Spieler gegen Bonus-Exp oder ein besonderes Abenteuer einlösen können.

Red-Bull-Destiny
So sieht die Red-Bull-Webseite für die Destiny-Promo aus.

Wir springen auf den neuesten Trend beim Gaming auf, twitterte das Survival-Game Dying Light gestern Abend nun vergnügt unter dem Hastag #DrinkforDLC. Auf dem Bild zu sehen: Ein Glas Wasser und zwei „DLC“-Items.

Zum einen „Ein Glas Wasser“ – das sei vegan, koste fast nichts, sei köstlich und gut für die Gesundheit. Das zweite DLC-Item sei dann ein spezieller Waffen-Code, der winke jedem, der sich mit einem Glas Wasser fotografiere und das Foto auf Twitter posten. Von dem Angebot machten bereits einige Nutzer Gebrauch:

Dying Light hat sich auch im Spiel schon mal über Destiny und die Loot-Cave da amüsiert. Für das Game eines eher kleineren Teams kann es eine gute Möglichkeit sein, Publicity zu erhalten, wenn man solche Aktionen startet, so eine Art “Huckepack-Strategie.”

Übrigens: Kennt Ihr schon unseren neuen Slogan: We love to entertain you …mein MMO! – Na gut, einen Versuch war’s wert.

Quelle(n):
  1. polygon

Overwatch: Bastion – die Natur liebende Tötungsmaschine

Ein weiteres Mal spendiert Blizzard uns einen neuen Gameplay-Trailer zum anstehenden Shooter Overwatch. Heute zeigen sie die mobile Festung “Bastion” im Einsatz, der mit seinem Team demonstriert, wie man eine Payload-Karte in Rekordzeit abschließt.

Feind der Menschheit, Freund der Natur

Bastion 2 Overwatch
Egal ob mobil oder stationär: Bastion bereichert jedes Team.

Früher gab es unzählige Bastion-Einheiten. Sie wurden vor allem in Friedenseinsätzen benutzt, um Zivilisten zu schützen und die Ausschreitungen neuer Konflikte zu unterbringen. Im Zuge der Omnic-Krise haben sich die meisten Einheiten jedoch gegen ihre Schöpfer gerichtet – Tod und Zerstörung waren die Folge. Nur eine einzige Bastion-Einheit hat diesen Konflikt überlegt und rostete lange Zeit in der Wildnis vor sich her. Jetzt ist sie wieder in Betrieb genommen und beschützt die Natur, in der sie lange Zeit verbracht hat – denn Konflikte zu unterbinden und Schützenswertes zu schützen sind immer noch die Aufgaben Bastions.

Auf dem Schlachtfeld verfügt Bastion über drei unterschiedliche Kampfmodi, die je nach Situation mehr oder weniger sinnvoll sind. Werfen wir einen kurzen Blick auf seine Fähigkeiten:

  • Konfiguration: Aufklärer ist Bastions Standardmodus. Er kann sich wie jeder andere Charakter bewegen und verfügt über ein Maschinengewehr, das besonders auf mittlere Entfernung effektiv ist.
  • In der Konfiguration: Geschütz opfert Bastion seine Beweglichkeit, um ein stationäres Geschütz zu werden. Die Bewaffnung ist ein mächtiges Maschinengewehr und nach vorne hin ist er mit einem Schild geschützt, der bis zu 1.000 Schadenspunkte abfangen kann. Wenn er auf einem beweglichen Objekt sitzt, bewegt er sich mit.
  • Bastions Selbstreparatur lässt ihn verlorene Lebenspunkte wieder herstellen, benötigt jedoch seine Zeit. Solange er sich repariert, kann er keine Waffen nutzen und muss reglos ausharren.
  • Die ultimative Fähigkeit Konfiguration: Panzer verwandelt Bastion für 10 Sekunden in den namensgebenden Panzer, der verheerende Explosivgeschosse abfeuern kann.

Wie man mit dem Roboter diese Fähigkeiten effektiv nutzt, zeigt das neuste Video. Viel Spaß damit:

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Heroes of the Storm: Darum gibt es keine Items

Das frisch auf den Markt geworfene Moba von Blizzard, Heroes of the Storm, bricht mit einigen Konventionen, die ansonsten in diesem Genre üblich sind. Es gibt keinen Itemshop und das ganze Team teilt sich dieselben Erfahrungspunkte. Was man sich dabei gedacht hat, wurde nun im Interview mit einem Entwickler geklärt.

Arthas hat doch schon ein Schwert!

Asrthas Menethil Lichking
Arthas hat bereits eine nette Klinge. Kein Shop der Welt könnte die noch aufwerten.

Egal ob LoL, DOTA oder SMITE, alle großen Mobas besitzen einen Shop, in dem die Helden an Stärke gewinnen können, wenn sie das erspielte Gold nutzen, um Items zu erstehen. Bei Blizzards Moba sieht man das anders. Auf die Frage, warum es keinen Shop gibt, sagte der Senior Artist Phill Gonzales: Ein Shop entfernt die Helden von dem, was sie bereits sind. Arthas, der Lichkönig, hat die berüchtigte Klinge Frostgram. Warum um alles in der Welt sollte er sich noch ein Flammenschwert mit zusätzlicher Stärke kaufen müssen?

Statt Gegenständen, die man im Brunnen des eigenen Teams aufwerten kann, setzt man bei HotS auf ein Talentsystem. Dies gelingt hauptsächlich, weil alle Charaktere (… außer Murky vielleicht) eine sehr ausgereifte Hintergrundgeschichte besitzen. In der Lore sind ihre Fähigkeiten oft verankert und Spieler verbinden bestimmte Dinge mit den Helden. Wenn sie Sylvanas’ “Wille der Verlassenen” auswählen oder Zagaras “Kriechertumore” verbessern, erinnert das an die Spiele, in denen die Helden ihre ursprünglichen Auftritte hatten.

Gruppen-Erfahrung sorgt für neue Möglichkeiten

Trotz seiner Klauen steht Abathur meistens in der Basis und unterstützt von dort. Neulinge nennen ihn auch gerne mal AFKabthur.
Trotz seiner Klauen steht Abathur meistens in der Basis und unterstützt von dort. Neulinge nennen ihn auch gerne mal AFKabthur.

Indem die Erfahrung aller Spieler einem Gruppenpool hinzugefügt wird, konnte man vollkommen neue Arten von Mechaniken erschaffen. Ein Abathur, der die meiste Zeit hinter den Mauern der eigenen Basis sitzt und von dort seine Gruppe unterstützt, wäre in einem traditionellen Moba-System nicht denkbar. Müsste der Zerg-Evolutionsmeister mühsam an der Front mitkämpfen, wären viele seiner Talente und Fähigkeiten hinfällig und das ganze Charakterkonzept ein Schuss in den Ofen.

Weil Blizzards bestehende Standards auflöst – und ganz nebenbei neue Standards setzt – bietet es mitunter ein frisches Erlebnis für alle, die von Mobas die Nase voll haben.

ArcheAge: Terror der Tiefe ist live, Leviathan los

Beim Sandpark-MMO ArcheAge ist der neue Patch „Terror der Tiefen“ erschienen.

Bei ArcheAge ist nun der Patch 1.7b live, in Europa hat man den koreanischen „Groß-Patch 1.7“ in zwei Hälften zerteilt. 1.7b brachte nun vor allem den „Leviathan“ einen World-Boss, der im Original lange ungeschlagen blieb und für viel Aufregung und Action sorgte. Wir haben Euch das Großereignis in diesem Artikel schon vorgestellt.

https://youtu.be/7p31q-TSvPo

Außerdem in „Terror der Tiefe“:

  • Das neue Gebiet „Spiegelsteppe“, das im Zeichen des Angelns, genauer des Eisangelns, steht
  • Zwei neue Häuser-Typen, das Turmschloss mit 44×44 und den Tidenbungalow mit 28×28
  • Ein Event, bei dem man mit dem ersten Charakter, den man an dem Tag einloggt, Jagd auf den Leviathan macht und das mit einer riesigen Armbrust. Das Event läuft noch bis zum 7.7. und es gibt bei einem erfolgreichen Abschluss der Quest 2 Vermächtnisgegenstände des Leviathan
  • Ein Loyalitäts-Bonus für Stammspieler ist ebenfalls bis zum 7.7. aktiv – da erhalten sie sozusagen Abzeichen für bloße Anwesenheit

Hier geht es zu den Patch-Notes, wenn Ihr etwas runterscrollt, findet Ihr die auch auf Deutsch.

World of Warcraft: Master Plan – das wichtigste Garnisons-Add-On für 6.2

Bei World of Warcraft erschien gestern der neue Patch 6.20. Für kurze Zeit mussten Spieler ihre Garnison da selber pflegen. Skandalös. Hier ist das Add-On Master Plan für 6.2

„Das wichtigste Update und ausgerechnet das geht nicht!“, klagten gestern Spieler. Viele WoWler haben die Anhänger-Mission in der Garnison schon lange nicht mehr so gesehen, wie Blizzard sie schuf, sondern aus den Augen von „Master Plan“, dem wohl angesagtesten AddOn in World of Warcraft.

Das überspringt automatisch die Flash-Kämpfe der Anhänger, es stellt Teams zusammen, die man auf Missionen schickt, es macht aus fünf Minuten „Arbeit“ eine Minute „Clickerei.“

WoW-Master-Plan

Und ausgerechnet auf dieses Ding mussten Spieler nun knapp 24 Stunden verzichten. Skandalös. Grund war wohl, dass Blizzard noch bis zur letzten Sekunde an den Garnisons-Inhalten feilte, der AddOn-Ersteller deshalb nicht gleich zum 6.2.-Launch eine funktionierende neue Version liefern konnte.

Die dürre Zeit des “Do it yourself” ist nun vorbei. Das AddOn Master Plan hat ein Update erhalten und funktioniert nun mit 6.2. Und ja, das neue Master Plan unterstützt auch Schiffe-Versenken, den neuesten Garnisons-Spaß mit aufregendem Browsergame-Flair aus dem Hause Blizzard.

Spieler sollten allerdings darauf achten im Ordner „Interface“ die alten Ausgaben des Master Plan zu löschen und dann die neuen frisch in den Ordner zu kopieren.

Hier geht’s zum Download.

The Elder Scrolls Online: Nach Patch-Chaos – TESO verschiebt nächste 5-stündige Wartung

Beim Fantasy-MMOPRG The Elder Scrolls Online wurde eine für heute geplante 5-stündige Wartung des Account-und Login-Systems für PC, XBox One und Playstation 4 verschoben. Sie erfolgt nun am Montag, dem 29.6.

Das wäre nach dem Chaos gestern wohl zu viel gewesen und hätte für weiteren Ärger gesorgt. Eigentlich war heute für Donnerstag, den 25.6., eine fünfstündige Wartung des Account- und Loginsystems bei The Elder Scrolls Online vorgesehen. Die sollte zwischen 15 und 20:00 Uhr unserer Zeit erfolgen.

Crown-Scroll-TESO

Die Spieler auf Playstation4, XBox One und PC hätten sich für diesen Zeitraum nicht neu ins Spiel einloggen können. Wer online gewesen wäre, hätte aber weiterspielen können.

Nachdem in den letzten beiden Tage nachmittags schon 4 Stunden Zwangspause für jeweils eine Hälfte der Konsolenspielerschaft herrschte und es gestern zudem noch Ärger bei den PS4-Spielern wegen eines riesigen Downloads gab, kommt es heute allerdings nicht zu dieser Wartung.

Die hat man auf Montag, den 29.6., verschoben. Sie soll zwischen 16:30 und 21:30 unserer Zeit erfolgen.

Doch Server-Down am 25.6. für XBox One

Update: Am 25.6. findet für die XBox One jetzt doch eine außerplanmäßige Wartung statt. Die hat mit der am Montag nichts zu tun. Es geht um Verbindungsprobleme speziell in Schattefenn. Die Wartung begann um 19:00 und soll “wenige Stunden” dauern, heißt es.

Quelle(n):
  1. Zenimax Forum