WildStar: Alles wird anders – Werte, Housing, Instanzen, die Story und das Bezahlmodell

Im kommenden Herbst steht bei WildStar die große Umstellung auf ein Free2Play-Modell an. Das ist aber nicht die einzige Änderung, die an Carbines Sci-Fi MMO vorgenommen wird: Nach wie vor unternimmt man vieles, um den Einstieg zu erleichtern und den Übergang der verschiedenen Spielinhalte einfacher zu gestalten.

Deutliche Attribute

WildStar Arkanschütze

Jede Klasse hatte letztlich nur 1-2 Attributsprioritäten – das wird sich ändern und Profis vor viele Entscheidungen stellen.

Ein großer Dorn im Auge der neuen Spieler waren die Attribute. Die haben nicht nur ungewohnte Namen, wie Moxie und Finesse, sondern klingen auch in ihrer Bedeutung alle mehr oder weniger nützlich.

Aus diesem Grund wird es nur noch 4 primäre Werte geben: Rüstung, Angriffskraft, Unterstützungskraft und Lebensenergie. Damit ist direkt sichergestellt, dass Neulinge auch verstehen, was für einen Heiler, Tank oder DD nützlich ist.

Carbine will sich aber alle Mühe geben, dass das System „leicht zu lernen, aber schwierig zu meistern ist“ und da kommen die sekundären Attribute ins Spiel: Vigor („Schlagkraft“) sorgt etwa dafür, dass ein Charakter mehr Schaden austeilt, solange er bei voller Gesundheit ist. Die richtige Auswahl der sekundären Werte wird die Profi-Spieler vor viele interessante Entscheidungen stellen und mehrere sinnvolle Spezialisierungen erschaffen.

Besser Dungeon-Erlebnisse

Gerade die Instanzen von WildStar sind noch immer ein Problem. Zwar hat man mit der Protospiele-Initiative schon vieles geändert, um Neulingen den Einstieg zu erleichtern, doch das war anscheinend nicht genug. Die Stufe-20-Instanz „Stormtalons Lair“ wird auf Level 15 heruntergesetzt, um einen noch früheren Einstieg zu erzielen. Ab dann öffnet sich alle 5 Stufen eine weitere Instanz und man soll nur durch diese Gruppenaktivitäten leveln können – bisher war das durch einige Lücken nicht möglich.

WildStar - Das Geheimnis der primären Genese

Die Haupthandlung soll für Spieler früher zugänglich sein, damit sie Nexus besser verstehen.

Aber auch die Story-Instanzen bekommen ein Update: Die spannende Geschichte um Drusera soll die Spieler viel früher in ihren Bann ziehen. Deshalb wird man bereits auf Stufe 15 zum ersten Mal auf eine wichtige Mission geschickt. Bisher konnte man lediglich – wenn man die Augen weit, weit offen gehalten hat – bis Stufe 35 gelegentlich einen Geist finden, der um Hilfe ruft. Und den haben die meisten Spieler nie gefunden.

Die Nachbarschaften: Housing im Großformat

Das Housing wird noch sozialer - aber wer bringt ab jetzt den Müll raus?

Das Housing wird noch sozialer – aber wer bringt ab jetzt den Müll raus?

Vor knapp 9 Monaten wurde das Housing-Großprojekt angekündigt und im Herbst wird es wohl endlich so weit sein. Spieler können sich mit 4 anderen zusammentun und ihre Häuser zu einer großen Fläche verbinden. Zusätzlich dazu gibt es auch noch einen riesigen „Gemeinschaftsbereich“, den alle zusammen gestalten können. In diesen Nachbarschaften können bis zu 20 Spieler Mitbewohnerrechte erhalten, was zumindest in der Theorie Gildenhousing ermöglicht – nur ohne Gildenzwang.

Verbesserung der Lebensqualität

Zusätzlich zu den großen Änderungen gibt es zahlreiche kleinere Anpassungen, die den Recken auf Nexus das Leben erleichtern werden. Zwar ist davon noch nichts in Stein gemeißelt, aber viele Aspekte sollen weiter verbessert werden. So werden die Charaktere außerhalb des Kampfes permanent sprinten können, um schneller von Ort zu Ort wandern zu können.

WildStar vermeldet übrigens wieder positive Lebenszeichen: Schon am Tag der F2P-Ankündigung sollen sich 100.000 Spieler für die Beta angemeldet haben.


Im Herbst wird WildStar auf ein Free2Play-Modell umstellen: WildStar wird Free2Play.

Autor(in)
Quelle(n): massivelyop.commmorpg.com
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