Heroes of the Storm: Darum gibt es keine Items

Das frisch auf den Markt geworfene Moba von Blizzard, Heroes of the Storm, bricht mit einigen Konventionen, die ansonsten in diesem Genre üblich sind. Es gibt keinen Itemshop und das ganze Team teilt sich dieselben Erfahrungspunkte. Was man sich dabei gedacht hat, wurde nun im Interview mit einem Entwickler geklärt.

Arthas hat doch schon ein Schwert!

Asrthas Menethil Lichking
Arthas hat bereits eine nette Klinge. Kein Shop der Welt könnte die noch aufwerten.

Egal ob LoL, DOTA oder SMITE, alle großen Mobas besitzen einen Shop, in dem die Helden an Stärke gewinnen können, wenn sie das erspielte Gold nutzen, um Items zu erstehen. Bei Blizzards Moba sieht man das anders. Auf die Frage, warum es keinen Shop gibt, sagte der Senior Artist Phill Gonzales: Ein Shop entfernt die Helden von dem, was sie bereits sind. Arthas, der Lichkönig, hat die berüchtigte Klinge Frostgram. Warum um alles in der Welt sollte er sich noch ein Flammenschwert mit zusätzlicher Stärke kaufen müssen?

Statt Gegenständen, die man im Brunnen des eigenen Teams aufwerten kann, setzt man bei HotS auf ein Talentsystem. Dies gelingt hauptsächlich, weil alle Charaktere (… außer Murky vielleicht) eine sehr ausgereifte Hintergrundgeschichte besitzen. In der Lore sind ihre Fähigkeiten oft verankert und Spieler verbinden bestimmte Dinge mit den Helden. Wenn sie Sylvanas‘ „Wille der Verlassenen“ auswählen oder Zagaras „Kriechertumore“ verbessern, erinnert das an die Spiele, in denen die Helden ihre ursprünglichen Auftritte hatten.

Gruppen-Erfahrung sorgt für neue Möglichkeiten

Trotz seiner Klauen steht Abathur meistens in der Basis und unterstützt von dort. Neulinge nennen ihn auch gerne mal AFKabthur.
Trotz seiner Klauen steht Abathur meistens in der Basis und unterstützt von dort. Neulinge nennen ihn auch gerne mal AFKabthur.

Indem die Erfahrung aller Spieler einem Gruppenpool hinzugefügt wird, konnte man vollkommen neue Arten von Mechaniken erschaffen. Ein Abathur, der die meiste Zeit hinter den Mauern der eigenen Basis sitzt und von dort seine Gruppe unterstützt, wäre in einem traditionellen Moba-System nicht denkbar. Müsste der Zerg-Evolutionsmeister mühsam an der Front mitkämpfen, wären viele seiner Talente und Fähigkeiten hinfällig und das ganze Charakterkonzept ein Schuss in den Ofen.

Weil Blizzards bestehende Standards auflöst – und ganz nebenbei neue Standards setzt – bietet es mitunter ein frisches Erlebnis für alle, die von Mobas die Nase voll haben.

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Quelle(n): kotaku.comventurebeat.com
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m_coaster
m_coaster
4 Jahre zuvor

Wie ist die stimmig im Spiel untereinander? Laufen da auch nur Flachbirnen rum die jeden etwas älteren/langsameren/unerfahrenen/schlechteren/XXX Spieler anmaulen?

Corbenian
Corbenian
4 Jahre zuvor

Überwiegend eine sehr freundliche Community. Man hat vereinzelt mal paar Flachbirnen dazwischen, aber die Menge ist überschaubar. Die yolo-lol-rofl-Fraktion spiet v.a. LoL (und teilweise auch Dota2).
Ist mitunter ein Pluspunkt, warum HotS so ausgezeichnet ist. Ich habe LoL und v.a. Dota2 ausgiebig gespielt. Aber HotS beseitigt alle Schwächen, die mich bis dato an Mobas gestört hatten…

Ich kann es nur empfehlen. Reinschauen lohnt zumindestens. HotS macht vieles anders und man kann es daher nur sehr schwer mit LoL vergleichen.

Fluffy
Fluffy
4 Jahre zuvor

Kann ich überhaupt nicht bestätigen. Die Community ist genauso schlecht wie in LoL (Dota2 hab ich kaum gespielt) und mittlerweile mache ich den Chat einfach aus.
Empfehlen kann ich das Spiel trotzdem, anschauen lohnt sich, aber man sollte keine bessere Community als in anderen MOBAs erwarten.

Merc with a mouth
Merc with a mouth
4 Jahre zuvor

Da kann ich nur widersprechen!!

Ich habe auch sehr lange LOL gespielt aber dann aufgrund der Community damit aufgehört.
Das geflame gegen das eigene oder gegnerische Team das dort sehr stark verbreitet ist hat mir einfach jeglichen Spaß genommen.

Nun habe ich die letzten zwei Wochen Hots gespielt und dort sind die Leute eher ruhig und zurückhaltend. Es hat richtig Spaß gemacht.
Darum dachte ich mir “ ach gibt’s du LOL nochmal ne Chance “ weil es eben ein komplett anderes Spielgefühl bietet als Hots.

Naja was soll ich sagen ?!
Im zweiten Match ging dann schon wieder das gemecker los weil dem jungler nicht gefiel was die Bottom lane gemacht hat. Und so kam schon nach 5 Minuten die erste bitte ab Minute 20 doch bitte sofort aufzugeben.

Keine Ahnung was mit Hots ist wenn die ganzen „überprofis “ ihre Helden perfekt können und meinen jeden anderen zu flamen. Aber vielleicht bleibt das auch aus.

Im Moment ist Hots definitiv wesentlich angenehmer und entspannter.

Traace
Traace
4 Jahre zuvor

Finde die Com. realtiv Stabil. Allerdings gibt es bei jedem Multiplayer Spiel immer mal Trolls.

Und da HoTs noch ziemlich jung ist, ist es sicher eine Frage der Zeit bis es ähnlich zugeht. Allerdings greift Blizzard gegen Trolls hart durch, bis zu 3 Wochen Ban und das schon bei Fall.1

Items sind total überbewertet, richtig so Blizzard

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