Chris Roberts hat sich zum Erscheinungstermin des FPS-Moduls “Star Marine” des kommenden Weltraum-Onlinespiels Star Citizen geäußert.
Um das FPS-Modul drehen sich derzeit viele Diskussionen, nachdem Battlecruiser-Entwickler Derek Smart meinte, dass es erst mal auf Eis gelegt worden sei. Chris Roberts, Gründer und Geschäftsführer des Entwicklerstudios Cloud Imperium gab nun in einem Video-Interview mit gamersnexus.net bekannt, dass man in etwa drei bis fünf Wochen mit “Star Marine” rechnen könne. Er meint, dass man das Modul etwa zur Gamescom veröffentlichen werde.
“Star Marine” kommt bald!
Zudem erklärt Roberts die Gründe, warum man “Star Marine” verschoben habe. Dies würde einerseits an Netzwerkoptimierungen, vor allem an den Animationen liegen. In vielen First-Person-Shootern nutzen die Entwickler bei den Animationen “Tricks”. Die Arme und Hände, die man sieht, während man eine Waffe hält, wären in vielen Shootern nur ins Bild “gefaked”. Bei Star Citizen jedoch sei dies anders. Man verkörpere eine wirkliche Figur, in welche man in der Egosicht schlüpft. Die Gliedmaße und die zugehörigen Animationen würden aber völlig korrekt dargestellt werden.
Dies gelte auch für die Kameraposition, die sich in vielen anderen Egoshooter nicht wirklich am Kopf, sondern eher im Nacken befinde. Dies führe dazu, dass man diese Animationen wirklich perfekt machen müsse. Zudem wollte man sehr flüssige und realitätsnahe Bewegungsabläufe im Spiel haben, sodass alles nicht nur sehr gut, sondern auch realistisch aussieht. Doch genau das stellte das Team vor einige Probleme, an deren Lösung man momentan arbeite. Dies wäre aber eher mit “Perfektionierung” gleichzusetzen, weswegen man das Modul nicht um Monate verschieben müsste, sondern nur um einige Wochen.
Chris Roberts wollte sich nicht zu 100 Prozent darauf festlegen, dass das “Star Marine”-Modul für Star Citizen wirklich schon zur Gamescom erscheinen wird, denn mit der Nennung genauer Daten hätte man sich bisher die Finger verbrannt. Aber um die Gamescom herum sollte es soweit sein.
Die Weichen für einen Release wurden gelegt
In einem umfangreichen Blogbost zum Shooter-Modul (robertsspaceindustries.com) berichtete man auch von ersten Erfolgen. Auf dem Testserver befinde sich aktuell ein Update, dass eine Reihe an Netzwerkoptimierungen mit sich bringe. Die würden sich positiv auf die Animationen auswirken und Clipping-Probleme beseitigen, heißt es.
Interessant ist darüber hinaus die Aussage, dass man ein taktisches, eher langsames Gameplay anstrebe. Das Ziel liege darin, eine realistische Simulation zu schaffen, die zum Rest des Spiels passt. Ein Tod hätte für die Spieler auch größere Konsequenzen: Star Marine soll eben keine Wegwerf-Action werden. Das passt auch zum Statement, dass Star Marine kein Call of Duty Klon wird.
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