Star Citizen: Laut Battlecruiser-Entwickler deutlich zu überambitioniert

Das Weltraum-MMO Star Citizen könnte sich in Schwierigkeiten befinden. Derek Smart, Entwickler der Battlecruiser-Serie, will etwas derartiges in Erfahrung gebracht haben und außerdem haben zwei Producer und weitere Mitarbeiter das Unternehmen verlassen.

Erscheint Star Citizen so, wie es sich Designer-Legende Chris Roberts vorstellt, dann erwartet Fans von Weltraumspielen ein wahr gewordener Traum. Ende 2012 startete Roberts eine Crowdfunding-Kampagne zu einem geistigen Nachfolger der Kult-Serie Wing Commander. Inzwischen konnten knapp 85 Millionen US-Dollar eingenommen werden. Star Citizen besteht im Prinzip aus zwei Teilen: Einer Single-Player-Serie mit dem Titel „Squadron 42“, in der man wie in den früheren Wing-Commander-Spielen spannende Missionen fliegt und eine Story erlebt.

Der andere Teil ähnelt einem MMO. Ihr erstellt euch einen Piloten und macht als Händler, Abenteurer, Söldner, Pirat oder Schmuggler das riesige, persistente Universum unsicher – ähnlich wie in Elite: Dangerous. Da das Konzept so gut ankam, wurde es immer weiter ausgebaut. Inzwischen wurden auch Bodenkämpfe angekündigt, in denen ihr wie in einem Shooter durch Raumstationen oder Schiffe lauft und euch heiße Gefechte liefert.

Houston, wir haben ein Problem!

Star Citizen Shooter Modul
Das FPS-Modul wurde auf unbestimmte Zeit verschoben.

Das Konzept von Star Citizen hört sich sehr ambitioniert an. Zu ambitioniert, wenn es nach Derek Smart geht, der sich vor etwa 15 Jahren einen Namen mit der Weltraumserie Battlecruiser gemacht hat. Smart erklärt, dass ihm ein Insider zugespielt hätte, die Entwickler von Star Citizen hätten den Shooter-Aspekt des Spiels auf Eis legen müssen. Und in der Tat wurde das Shooter-Test-Modul kürzlich auf unbestimmte Zeit verschoben.

Without disrespect to anyone, I’m just going to say it: it is my opinion that, this game, as has been pitched, will never get made. Ever.

Das Spiel wäre laut Derek Smart viel zu ambitioniert und zu groß und könne selbst mit den 85 Millionen Dollar, die man bisher per Crowdfunding einnehmen konnte, nicht gestemmt werden. Es gibt auf der Welt keinen Entwickler oder Publisher, der ein ein solches Spiel mit einem Budget von unter 150 Millionen Dollar annähernd verwirklichen könnte.

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Daher werde Star Citizen laut Derek Smart nicht so erscheinen, wie es angekündigt und in Videos beworben wurde. Er geht sogar weiter und sagt, dass die heutige Vision von Star Citizen technisch gesehen GTA5 und Halo übersteigen würde. Zur Erinnerung: Das Budget von GTA5 lag bei über 250 Millionen Dollar.

The original vision which I backed in 2012? Yes, that was totally doable. This new vision? Not a chance.

The technical scope of this game surpasses GTAV, not to mention the likes of Halo.

Do you have any idea what those games cost to make and how long they took?

Do you know how many games which cost $50 million to make took almost five years to release? And they were nowhere in scope as Star Citizen?

Dass die Entwickler vielleicht tatsächlich mit Problemen zu kämpfen haben wird dadurch unterstrichen, dass sowohl der Executive als auch der Senior Producer das Unternehmen verlassen haben. Zudem sollen auch die Community Managerin und ein Concept Artist gegangen sein. Auf der anderen Seite gab man erst kürzlich bekannt, dass man in Frankfurt ein neues Studio gründet, welches sich um einige Aspekte von Star Citizen kümmern wird.

Star Citizen Chris Roberts
Wollte Chris Roberts am Ende zu viel?

Es ist also eine etwas undurchsichtige Situation. Es wäre nicht verwunderlich, wenn man bei einem so ambitionierten Spiel wie Star Citizen auf einige Probleme gestoßen wäre und diese nun irgendwie lösen muss. Dass es immer wieder zu Personalwechseln kommt, ist auch nichts Außergewöhnliches in der Branche. Man muss also abwarten, wie sich die Situation rund um das Weltraumspiel weiter entwickelt. Vielleicht meldet sich ja Studioleiter Chris Roberts bald zu Wort und klärt die Situation auf.


Wer sich den wirklich sehr umfangreichen Beitrag von Derek Smart durchlesen möchte, kann dies auf seinem Blog tun: dereksmart.org. Er rät auch Spielern davon ab, Geld in diese Vision, die so nie erscheinen wird, zu investieren:

stop buying virtual items for a goddamn game you don’t have.

Quelle(n): golem.de, dereksmart.org
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Michael

Die Entwickler von SC nehmen Stellung zu den ganzen Vorwürfen:
https://forums.robertsspace

Dawid

Danke, gehen wir später drauf ein.

Hopeless

Jo, es hat hohe Ambitionen und wird nicht alle erreichen. Das ist doch keine neue Erkenntnis.

Aber: Star Citizen ist nicht gefailed. Der Zug ist abgefahren, dafür haben es schon zu viele gekauft.

Wer am Anfang mit 25€ eingestiegen ist bekommt (jetzt schon) ein Vollpreisspiel. Das ist doch ein gutes Angebot gewesen?

Und meine Fresse, David Hobbins ging um an dem neuen Star Wars Film mitzuarbeiten! *cooool*
Und das ein Producer und eine Community Managerin geheiratet haben und für sie ein lukratives Angebot von Blizzard vorliegt ist doch auch nicht der Untergang.
Im Gegenteil: Das unterstreicht mitnichten die Probleme von Star Citizen, sondern eher dass SC sich auch als Karrieresprungbrett entpuppt.

N0ma

Ich habe nicht darauf gewartet das MMMO das bringt, aber ich finde es gehört hier her. 🙂 Auch wenns kein Full MMO wird.

Michael

Ich hab nur darauf gewartet, dass auch Mein MMO mit auf diesen Hatetrain aufsteigt. Schade, denn ihr hättet die Möglichkeit nutzen können, euch kritisch mit dem Thema auseinanderzusetzen, jetzt wo dieses Thema (Derek Smart, Star Citizen, Crowdfunding) gerade sehr aktuell ist und auf jeder Gaming/IT Seite mit Namen genau diese Schwachsinnsartikel erwähnt und es einfach mehr oder weniger unkritisch übernimmt… Clickbaits pur.

Gamestar hat das z.B. in einem Video sehr gut gemacht:
http://www.gamestar.de/vide

Bester Spruch: Entwickler, der sich einen Namen gemacht hat. Seine Spiele kamen bei den Tests doch nie über 60% hinaus und mit Kritik konnte der Typ auch nie umgehen. Schade, dass so jemand jetzt weltweite Publicity bekommt, weil er die Hatekommentare zusammenfast und sich als Branchenexperte und Insider ausgibt.

Grundsätzlich:
Ja, SC wird niemals alle Erwartungen erfüllen können, aber da sind die Leute selbst dran schuld, wenn sie nicht genau lesen und zuhören. Die Kommunikation mit der Community ist beispiellos und wer sich da irgendwelche Sachen erträumt ist selbst schuld.

Zur Finanzierung:
Wenn die dieses Jahr noch einige Kracher rausbringen (tolle Schiffe, FPS Part, Vorschau auf den Singleplayer, Social Modul usw.), dann sind Ende des Jahres 100 Mio zusammen. Wenn man dann noch 1-2 Jahre Entwicklung dazurechnet, dann könnten wenn es mit dem Pledgen so weiter geht auch 150 oder mehr werden. Und ganz sicher sind auch noch Investoren mit dabei. Meiner Meinung nach wird SC erst dann ein Fail wenn die Community aufhört Geld zu investieren und potentielle Investoren nervös werden.

Gerd Schuhmann

1. ist das kein Hate-Artikel
2. ist das kein Click-Bait.

Da wären ganz andere Sachen möglich. Ich frag mich, was da für Maßstäbe angelegt werden. Wir können ja mal aus Spaß wirklich Hate-Artikel und Click-Baits schreiben. Da ist aber die Kacke am Dampfen. 🙂

Das ist einfach eine News. Da ist ja nicht mal ein Meinungs-Teil drin.

Wie du sagst: Da hat jemand die Bedenken der Community zusammengefasst. Es ist keinesfalls so, als wären die aus der Luft gegriffen. Das Shooter-Modul etwa wurde durchaus nach hinten verschoben.

Star Citizen ist für uns wirklich kein Thema, mit dem wir uns schwerpunktmäßig in absehbarer Zukunft beschäftigen werden.

Es ist 1. ziemlich weit am MMO-Rand und 2. haben wir jedesmal, wenn wir das Thema behandeln, Hardcore-Fans, die sagen, wie völlig falsch wir mit jedem Funken Kritik in den Artikeln liegen.

Das ist wie mit einigen anderen Crowdfunding und Indie-Titeln: Darüber zu berichten lohnt sich kaum. Weil die Hardcore-Fans alles darüber wissen und es extrem verteidigen. Und den Rest diese Titel nur am Rande interessieren, weil es eben Nischenspiele sind.

Davon auszugehen: Star Citizen wäre ein riesen Aufreger-Thema bei uns und bringt Tausende Clicks und genau deshalb schreiben wir so böse Artikel darüber -> das stimmt einfach nicht.

Wir haben eine ganz andere Zielgruppe.

Michael

Ich meinte nicht euren Artikel als Hateartikel, sondern den Ursprung. Und nein, was der Typ verzapft ist in den meisten Punkten keine sachliche Kritik, weil man sie argumentativ widerlegen kann.

Und doch: Gerade stürzen sich doch alle Newsmagazine rund um IT/Games auf diesen Blogeintrag von irgendeinem Typen, den kaum einer kennt und der nicht gerade für einen sympathischen Umgang mit seinen eigenen Kritkern bekannt ist, weil er Futter für die Hater liefert. Das ist in meinen Augen schon Klickbaiting, weil es geht in dem Punkt nicht um Journalismus bzw. um Artikel, die die Leser aufklären sollen, sondern um Klicks und Diskussionen. Schaut euch doch einfach mal die Newskommentarbereiche zum Thema bei golem.de oder gamestar.de an… Aber das ist mMn bezeichnend für die gesamte Branche des Onlinejournalismus, vor allem im Bereich Games.

Ihr (und jedes andere Magazin) hätte richtig gut punkten können, wenn die ganzen Argumente (und das sind ja nicht wenige) widerlegt bzw. diejenigen, die wirklich Hand und Fuß haben, entsprechend aufgearbeitet werden. Aber einfach nur zu sagen: „Irgendein Typ, der mal ein paar belanglose Spiele programmiert hat, behauptet SC wird scheitern…“. Kommt, das ist doch echt zu einfach oder nicht?

Allein die Argumentation: Derek behauptet die Entwicklung des FPS Moduls wurde vorerst eingestellt. Beweis für die Behauptung: Das FPS Modul wurde verschoben. Wurde Devision jetzt auch eingestellt, weil es über ein halbes Jahr verschoben wurde?
Man hätte stattdessen ja erwähnen können, dass die Entwickler Gründe für die Verschiebung (perfekte Animationen, Latenzen etc.) genannt haben und in den Entwicklervideos weiterhin auf das Thema FPS eingehen.
WENN die Entwicklung eingestellt wurde (wie behauptet), dann müsste Chris Roberts ja ein komplettes Studio entlassen, weil sich ja eine eigene Zweigstelle nur um den Shooter kümmert.

Gerd Schuhmann

Du willst ein Special zu dem Thema. Das ist wieder was anderes. Und ich hab ja versucht zu erklären, dass Star Citizen kein Schwerpunkt-Thema unserer Seite.

„Unser Magazin hätte richtig gut punkten können, wenn wir die ganzen Argumente widerlegen.“

Das haben wir bei anderen Spielen gemacht, die Schwerpunkt-Themen unserer Seite sind: Division, Destiny usw., wo wir schon viel Quatsch, der im Umlauf war, widerlegt haben.

Haben wir, soweit ich mich erinnern kann, auch keinen Preis dafür bekommen oder da hat uns wer die Hand geschüttelt. Das ist den meisten schlicht Wurst.

Du siehst das halt aus einer extremen Sicht.

Star Citizen ist so ein typischer „Wagenburg der Fans“-Fall. Ich merk das immer wieder.

Die News hier gibt Aussagen eines Kritikers wieder. Jetzt wäre der nächste Schritt, wie hier geäußert, das sich der Entwickler dagegen wehrt und seine Argumente vorbringt. Und dann hat man eine Artikelserie zu einem Thema.

So ist das übrigens in der Zeitung auch. Wenn da die SPD zum Bürgermeister sagt: Mist gebaut!. Dann gibt man das als Presse wieder. Und dann schreibt man am nächsten Tag über die Antwort des Bürgermeisters. Und vielleicht, nur vielleicht, macht man selbst einen Kommentar dazu.

Das ist ein ganz normales Verhalten der Presse. Das hat mit „billig“ nix zu tun, sondern damit, dass man nicht zu jeder News seinen Senf gibt.

Michael

Naja, aber hier wurde irgendein unbedeutender Troll zitiert, der halt mal irgendwelche Spiele produziert hat, die keiner spielen wollte. Also da hätte man tausend Mal interessante und gehaltvollere News gefunden, wenn man sich die Videos des YT Channels von SC anschaut. Oder einfach mal eines der letzten Blogbeiträge von SC durchlesen. Zum Beispiel die Verschiebung (und Gründe) des FPS Moduls, das Konzept der Multi Crew Personentransportschiffe (sinnvoll oder sinnlos den Barkeeper zu spielen?), die Eröffnung eines neuen Studios in Deutschland (inkl. massenhafte Abwerbung von CryTek) usw.

Im Prinzip sagen die ganzen Newsartikel zum Thema nichts anderes aus als: „Derek Smart hält Scheitern von SC für sicher. Vielleicht ist da was dran, vielleicht nicht“.

Ich finde auch nicht, dass ich das extrem sehe. Wenn man über SC informiert sein möchte, dann bringt diese News doch überhaupt gar nichts, oder? Und wenn sie nicht informieren soll, für was wird sie dann veröffentlicht außer um hitzige Diskussionen anzustacheln? 😉

Und ja, es ist den meisten leider wirklich egal, ob sie irgendwelche Artikel gelesen haben, die nichts ausgesagt haben oder einfach nur dafür da sind, Aufmerksamkeit zu erregen.

Aber wenn nicht die SPD zum Bürgermeister „Mist gebaut!“ sagt, sondern irgendein Spinner, der sich vor 15 Jahren mal hat erfolglos zur Wahl aufstellen lassen, dann wird das in einer seriösen Zeitung auch nicht abgedruckt, weil irrelevant (und weil es wichtigere News gibt, die den kostbaren Platz benutzen können).

Ein Artikel welcher die Community Situation ziemlich gut zusammenfast:
http://www.pcgameshardware….

Und das find ich so schade, dass es zum Thema keine vernünftigen Diskussionen mehr gibt.

Gerd Schuhmann

Ich finde auch nicht, dass ich das extrem sehe. Wenn man über SC informiert sein möchte, dann bringt diese News doch überhaupt gar nichts, oder? Und wenn sie nicht informieren soll, für was wird sie dann veröffentlicht außer um hitzige Diskussionen anzustacheln? 😉

Also um das mal zu erklären, es gibt ja verschiedene Arten von News.

Es gibt z.B. eine, die schon journalistisch aufbereitet wurde, die kann man im Prinzip übernehmen. Das ist journalistischer Alltag. Das erkennt man daran, dass in der Quelle ein journalistisches Medium angegeben ist – so wie hier „Golem.“ Wenn ich Artikel schreibe, steht dann oft da „wie xyz berichtet.“

Und es gibt selbst recherchierte News, die sucht man, konstruiert man, entwickelt sie von Neu auf. Die erkennt man daran, dass entweder keine Quelle angegeben ist oder sowas wie ein Forum, also sozusagen eine „Primärquelle“; die noch nicht journalistisch aufbereitet wurde. So Artikel sind bei uns z.b. dann oft als „Special“ markiert.

Und du fragst jetzt: Warum bringt Ihr eine News, die schon aufbereitet ist?. Und warum recherchiert ihr nicht von Grundauf eine News neu?

Das ist halt journalistischer Alltag. Da geht’s um Ressourcen.

Die News hier ist völlig okay. Du hättest nur gerne eine andere.

Das beste wäre natürlich, wir könnten jede News selbst recherchieren und von Grund auf aufbauen. Das ist aber total illusorisch. Das machen nicht mal Redaktionen mit 10-20 Leuten, auch deren News-Alltag besteht zu weiten Teilen aus solchen Texten, die schon journalistisch aufbereitet wurden.

Wir bemühen uns auf unserer Seite darum, den News-Alltag deutlich aufzuwerten, indem wir da mehr machen, Kontext liefern, mehr bringen – wenn das bei Texten möglich ist.

Wo man sich dann richtig abheben kann, ist in den „Specials“, den anderen Texten.

Wenn du guckst, diese News hatten deshalb „so viele“, weil die eben schon aufbereitet wurde und dann kann man die mit wenig Aufwand übernehmen.

Was du sagst: Guckt Euch doch mal das an und das an und das an und recherchiert und dann schreibt Ihr über Star Citizen, das was die Entwickler gesagt haben, das ist ja viel informativer.

Das wäre 1.) auch ziemlich langweiliger Alltag und eine PR-Sache.

Dann: Ja, dann guckt doch mal 2), die haben da ein Studio aufgemacht und die Probleme, die es da gibt. Macht doch mal ein großes Special: Das wäre in einer idealen Welt, wo wir sagen können: Du Autor, nimm dir heute mal 8 Stunden Zeit und mach das über Star Citizen – eine tolle Idee. In dieser idealen Welt würde dann der Autor sagen: Super, ich krieg ein Festgehalt, ich mach das gerne! Ich werd ja die vollen 8 Stunden bezahlt!

In der Praxis können wir als Seite mit unseren Mitteln sowas nicht machen. Weil das – ich sag mal als Zahl einfach – 150 Euro kostet, die irgendwie wieder reinkommen müssen und die kommen damit einfach nicht rein.

Und die großen Magazine, die sowas machen könnten, machen das in der Regel auch nicht.

Als Relation, damit wir uns sowas „leisten könnten“, müsste der Beitrag einige zehntausend-Mal geklickt werden, damit sich das „lohnt.“ Oder man müsste eine Autor finden, der sowas kostenlos macht. Was ja viele „Kleinere Seiten“ gerne tun. Oder man bräuchte eine andere Struktur.

Du forderst im Prinzip was Unmögliches. Realistisch ist hier: Entweder man bringt diese News über Star Citizen oder man bringt keine. Nicht: Entweder man bringt diese News oder eine andere.

Und dann ist die Frage: Ist die News so wie sie ist okay? Und da sag ich: Ja. Man hätte anmerken können, dass Smart umstritten ist. Aber sonst, ist das völlig okay.

Übrigens die ganzen Seiten, die du als Beispiel zitierst, wie man mit der Situation „besser“ umgehen kann, die haben alle den News-Beitrag mit Derek Smart sehr ähnlich gebracht. Und haben dann eben noch einen Redakteur angesetzt, der „mehr“ dazu macht.

Das machen wir bei Star Citizen nicht. Das machen wir dann bei anderen Titeln. Dafür machen es dann die anderen Seiten bei diesen Titeln nicht.

Einfach mal als Einblick, wie das funktioniert. Das ist ja nix, wo man sich schämen muss, sondern das ist halt so.

Klar ist auch: Wenn wir ein 5-fach größeres Budget im Monat hätten, dann seh die Seite anders aus. Wenn wir nur ein Drittel des aktuellen Budgets hätten – dann auch.

Mit einem größeren Budget wären Specials und Meinungstexte zu Star Citizen drin. Wobei, und das muss man auch sagen, wobei auch dann wahrscheinlich nicht das rauskäme, was du lesen möchtest. .)

Mit einem geringeren Budget wären auch die News nicht drin.

Das einfach mal so als „Blick hinter die Kulissen.“ Dass einem das als Leser egal ist, kann ich völlig verstehen. Aber das ist eben der Grund, warum wir kein Video haben wie die Gamestar oder einen Kommentar wie die PcGamesHardware (die alle diese News auch gebracht haben).

Fly

Ich finde es jedesmal schön zu lesen, wenn du so einen Blick hinter die Kulissen gewährst, Gerd. 🙂
Dann hat man auch wieder ein etwas klareres Bild von eurer Arbeit und weiß das – in meinem Fall – auch besser zu würdigen.
In meinem Büro denken die meisten auch: Der schubst eh nur zwei, drei Zahlen und drückt mal kurz den Excel-Knopf und zack, ist alles fertig… ^^“

F2P-Nerd

Ist immer interessant, hinter den Beruf anderer Menschen zu sehen. Das ist wie beim Burgerbrater, deren Job ist auch interessanter, als man auf den ersten Blick denken mag. Ich kann nur hoffen, dass das ganze hier auch ordentlich entlohnt wird. Bei der Konkurrenz gibts ja im Bestfall nen Taschengeld und kostenlosen Eintritt auf die Gamescom, wenns besser läuft inklusive Hotel ^^

Gerd Schuhmann

Der Nachteil und der Vorteil hier ist, dass wir keine „Investoren“ haben, also wir haben niemand, der hier Geld reinschießt, aber wir haben dann auch keinen, der Geld rauszieht.

Aber es ist klar: Wenn man Geld verdienen will und das eine hohe Priorität hat, dann sollte man was anderes machen. Da sollte man sich keinen Illusionen hingeben, der ganze Journalismus-Bereich hat extreme und vielfältige Probleme seit vielen Jahren.

Jetzt ändert sich auch gerade die Landschaft in Deutschland. Gamestar/Gamepro/IGN Deutschland gehören jetzt alle zu dem französischen Konzern Webmedia.

Mal sehen, wie das in Zukunft so wird.

Dawid

Hey, ich habe hier die ganze Zeit Geld reingeschossen 😀

F2P-Nerd

Da drücke ich mal die Daumen mit 🙂

Michael

Man kann euch nur wünschen, dass ihr aufgrund eures guten Konzepts und eurer Communitynähe der große Erfolg bald ereilen wird.

Dawid

Sowas gibt es bei uns nicht: Jeder Redakteur, der hier regelmäßig schreibt, wird entlohnt. So viel wie möglich.

Ausnahmen sind Leute, die von sich aus mal freiwillig einen Gastbeitrag schreiben oder jemand, der hier ein wenig reinschnuppert, um von uns zu lernen und Einblick in die Materie zu bekommen.

Fly

Du hast mich grade an meine Zeit bei McDonalds erinnert. Brrrrrrrrr….. 😛

Hopeless

Njaa, trotzdem: Die Info klingt wie ‚3 wichtige Leute verlassen das sinkende Schiff‘

Es hätte nicht viel Recherche bedurft für ‚1 geht zu Disney, 2 zu Blizzard und haben echt tolle Angebote bekommen.‘

Die Fakten klingen gleich deutlich weniger negativ.

Gurlag der Faule

Liege ich falsch wenn ich behaupte, das Star Citizen für die meisten Leute, die diese Seite besuchen, keinerlei thematische Relevanz hat? Es ist ja noch nicht einmal klar, ob Star Citizen überhaupt etwas von einem MMO hat, respektive haben wird. Die Star Citizen Fans können eigentlich froh darüber sein, das hier über ihren Fetisch berichtet wird. Wobei ich den aktuellen Artikel recht ausgewogen finde. Weder hetzerisch noch hoch lobend, eher neutral, also so wie es sein soll.

Die crowdfunding communities wollen einfach nicht verstehen, das ihre Projekte anderen Leuten einfach nur am Popo vorbei gehen. Sie wollen einfach nicht begreifen, das ihr Projekt nicht das wichtigste auf der Welt ist. Unvorstellbar das sich andere Menschen auch für andere Dinge interessieren. Und wehe jemand übt Kritik, dann reagieren sie wie kleine Gören, die ihren Nuckel verloren haben. Diese Leute sind einfach viel zu emotional mit ihrem Projekt verbunden.

Die Dosis an Beachtung, die MeinMMO Star Citizen zukommen lässt, ist angemessen. Wozu ein Special zu einem Spiel das nur recht wenige Leute interessiert?

Michael

Das meiste was du schreibst ist Spekulation, Fragen stellen und Polemik (Fetisch, wichtigste auf der Welt, Gören, usw.). Zumindest ich werde darauf nicht sachlich eingehen, ich hab ja schon weiter oben versucht mit dir normal zu diskutieren, aber bisher hab ich leider noch keine normale Antwort bekommen.

Michael

Danke für den Blick hinter die Kulissen. Allerdings bin ich immer noch der Meinung, dass man über SC interessantere News hätten berichten können, die sowohl Fans als auch Nicht-Fans einen Mehrwert geboten hätten. Mit der Verteilung dieses Blogeintrags von Derek Smart füttert man doch nur die Trolle.

Ja, alle anderen haben das auch gemacht. Das macht es doch nicht besser? 😉 Wie gesagt: Ich mag eure Seite ja sehr gerne und ich hoffe ich vermittle jetzt nicht den Eindruck, dass ich euch hier jetzt stressen möchte, sondern einfach nur konstruktiv kritisieren. Die Kritik könnt ihr annehmen und davon etwas mitnehmen oder auch nicht.

Ich finde es halt sehr schade, dass die Aufmerksamkeit, die ja begrenzt ist, wenn man sie als Ressource betrachtet, jetzt weltweit auf so einen Typen geschoben wird, nur damit das Sommerloch irgendwie gefüllt wird. Und wenn ihr euch folgendes Statement anschaut, dann wisst ihr, auf was für einen Typen sich dieser Artikel bezieht:

http://udba.org/sc/ds/0.png
Was hat der bitte für Drogen genommen?

Gurlag der Faule

Das dem gutem Chris Roberts noch ein paar Dinge einfallen werden, um seinen Fans noch mehr Geld aus der Tasche zu ziehen, ist keine Frage. Was das Marketing angeht, ist der Mann ein Genie. Ein paar hübsche Fotos, ein paar tolle Videos, ein paar Versprechen und der Rubel rollt wieder.

Der Tag an dem die Fans unruhig werden, sich Gedanken machen, anfangen zu zweifeln und die ganze Sache mal hinterfragen, rückt immer näher. Das wird für viele ein böses Erwachen. Dabei müssen sich die Fans doch nur ansehen was Roberts und CIG bis jetzt geleistet haben. Das ist nicht unbedingt viel. Der typische Star Citizen Fan redet sich alles schön und ist einfach nicht zu überzeugen. Er hat einfach Recht. Diskussion sinnlos. Wer Kritik übt oder es wagt Star Citizen in Frage zu stellen, ist ein „Hater“. So einfach ist das.

Meine Prognose – größte und teuerste Vaporware aller Zeiten.

Michael

Ich lasse mich gern auf sachliche Diskussionen ein wenn die Kritikpunkte wirklich gerechtfertigt sind. Zum Beispiel bin ich kein Freund davon, erstmal alles 100% perfekt zu machen. Die können das FPS Modul auch mit nicht ganz so guten Animationen veröffentlichen, einfach um zu zeigen, was sie alles schon gemacht haben.

Aber die meiste Kritik ist keine Kritik sondern einfach nur Gemotze. Die meisten „Argumente“ sind doch folgende:
– SC ist Pay2Win, weil man sich die Schiffe kaufen kann.
Antwort: Wenn man den Pay2Win Begriff sehr weit umfasst, dann kann man das als P2W sehen. Wenn man den Begriff allerdings branchenüblich verwendet, dann ist das genauso sehr P2W wie in Battefield 3 im Shop alle Waffen und Aufsätze freischalten. Nur mit den Waffen (Schiffen) alleine gewinnst du nicht, zumal sie sowieso alle sehr einfach freizuspielen sind.
– Bei SC wurde so gut wie nichts geliefert.
Antwort. Wenn man als Entwicklungsanfang 2013 festsetzt (die Kickstarterkampagne endete Ende November 2012), dann ist das Spiel jetzt 2,5 Jahre Entwicklung. Nimmt man als aktuelles Beispiel Fallout 4, welches erst vor wenigen Wochen offiziell angekündgit wurde und sich bereits seit 2009 in Entwicklung befindet (und längst nicht den Umfang von SC haben wird): Wie hätte F4 wohl ausgesehen, wenn sie das Spiel schon 2009 angekündigt und 2011 vorgestellt hätten? Hätte man dann auch gesagt „Hey, da tut sich ja gar nix“. Bei SC hat man dagegen jetzt schon einen sehr brauchbaren Arena Modus.
– SC kann die hohen Erwartungen gar nicht erfüllen
Antwort: Absolut korrekt. Ich glaube manche erwarten den heiligen Gral der Videospiele, das wird aber nicht funktionieren. Star Citizen könnte(!) ein sehr großes Weltraumabenteuer werden, mehr aber auch nicht. Wer genau wissen will, was ihn zu erwarten hat, der sollte einfach die Inhalte der Entwickler (Blogs, Videos, Forenbeiträge) genau durchlesen und nicht anfagen Dinge hinzuzuträumen. Aber wenn manche enttäuscht werden, heißt das nicht, dass das Spiel seine Versprechen nicht erfüllen kann.

F2P-Nerd

Muss Herrn Schuhmann da schon recht geben. Das ist weder Bait noch Hate (hey, das reimt sich ja)

Finde es nur schade, dass Mr. Smart so eine gewaltige Bühne bekommt. Naja, der Herausgeber des grandiosen MMORPGs Alganon hat das ja auch wirklich verdient. Das MMORPG mit aktuell 14 Spielern auf Steam ist übrigens auch seine Topreferenz xD

http://steamcharts.com/app/

F2P-Nerd

Derek Smart, ich lach mich weg xD
Sucht mal auf Google nach dem guten Mann, so eine schillernde Persönlichkeit gibt es selten im Gaming-Bereich ^^

Gurlag der Faule

Naja, die Vita des Herrn Roberts schillert auch ein wenig. Scheint in diesem Business normal zu sein.

Chris Utirons

Ich glaube das Projekt wird wie Duke Nukem forever nur über crowdfunding finanziert, viele werden sich ärgern.

Crowdfunding hat nicht nur gute Seiten ich denke viele die hier Supporten werden bei manchen Spielen zuviel erwarten, bei Camelot Unchained sehe ich das ähnlich alle DAoC Spieler erwarten den „heiligen Gral“ (passt zum Spiel :D) aber ich denke nur ein Teil der Erwartungen wird erfüllt werden.

Fly

Das Spiel – egal ob und wann es erscheint und wie gut es dann wird – ist definitiv überhyped. Selbst wenn es die beste SpaceSim aller Zeiten wird, den Erwartungen kann gar nichts mehr gerecht werden. Visionen schön und gut, unterstützen von Visionen – immer gut. Aber wer über 1000$ für ein Schiff, in einem Spiel welches grade mal entwickelt wird, wo keiner sagen kann wo genau die Reise hingeht, ausgibt, der hat schon nicht mehr alle Latten am Zaun. Oder ist eben so dermaßen verblendet, dass er so oder so niemals zufriedengestellt werden kann. So denke ich zumindest, möchte damit aber niemanden persönlich angreifen.

Wie gesagt, Träume/Visionen zu teilen, daran zu glauben und zu unterstützen find ich klasse. Bin ich immer für zu haben. Aber so dermaßen übertrieben und das noch an enorm riesige Erwartungshaltungen geknüpft..

Wünschen tu ich Roberts und natürlich allen Backern trotzdem dass da was gutes bei rumkommt (wird mal wieder Zeit für eine gute SpaceSim!) 🙂

Gurlag der Faule

So ist es. Roberts lebt nur von seinem Ruhm. Seine Fans machen aus ihm eine Art Messias. Es werden Legenden um ihn und seine Rolle bei der Entwicklung von Wingcommander aufgebaut. Dabei vergessen die Leute aber das er bei dem Freelancer Projekt, von MS, kaltgestellt wurde. Warum wohl?
Roberts ist ein genialer Verkäufer. Er verkauft Träume. Seit dem Beginn der
Crowdfunding Kampagne treibt er seine Fans mit immer neuen Visionen, Versprechen und natürlich „must have“ Angeboten vor sich her. Schaut man in Foren die sich mit Star Cititzen beschäftigen, stellt man fest, das sehr viele Fans einige hundert, bis weit über tausend Dollar in dieses Projekt gesteckt haben. Diese Leute schimpfen auf die großen Publisher und pumpen gleichzeitig Unsummen in Roberts Projekt. Dabei merken sie noch nicht mal wie er ihnen das Geld aus der Tasche zieht. Auch hat er keine Probleme damit sich nicht immer an seine Versprechen zu halten. Seine Fans haben ihm das bis jetzt verziehen, fragt sich allerdings wie groß ihre Geduld ist.

Star Citizen ist eine Religion. Man muss daran glauben. Ob aber der Glaube und das viele Geld ausreicht um dieses Spiel zu erschaffen, wage ich zu bezweifeln. Der Schuh ist ein paar Nummern zu groß für Roberts. Nicht das wir noch erleben werden, wie einer der großen Publisher mit ins Boot geholt wird, dann letztendlich die Entwicklung übernimmt und Roberts eine „Beraterfunktion“ bekommt, wie damals bei Freelancer.

Interessant dürfte auch sein wie der Markt für Star Citizen aussieht. Mit den Phantasiepreisen die Roberts derzeit verlangt, wird er in Zeiten, wo den Leuten schon ein 10er für ein MMO Abo zu viel ist und ein AAA Titel zwischen 50 bis 70 Euro kostet, kaum Punkten können.

Zunjin

Was die Preise betrifft so geht SC aber in beide Extreme. Zum einen haben wir teils höhere dreistellige Summen für Schiffe die von einigen – zu Recht oder zu Unrecht – kritisiert werden.

Und zum anderen haben wir kann man schon für (ich müsste den genauen Preis noch mal suchen) für ca. 15 Euro einsteigen und erhält dafür nicht nur die BEIDEN Spiele – den SinglePlayer WingComander Reloaded und das Privateer Online MMO 😉 – sondern auch gleich dazu noch ein nettes Beginner Schiff.

Wobei auch anführen muss, dass man die Schiffe rechtlich ja nicht kauft, sondern wie den Herzaufkleber von „Ein Herz für Kinder“ oder die bunten Plastikanstecker von der „Kriegsgräber Fürsorge“ nur als Dankeschön-Dreingaben für die geleistete finanzielle Unterstützung erhält. Leider macht die Art und Weise wie die Schiffe an den Mann gebracht werden, jedoch eher den Eindruck eines Verkaufs. Ich hätte das deutlicher gemacht und gesagt: wer mit eine Zahlung über 40 Euro leistet, bekommt ein kleines Schiff, bei mehr als 80 Euro ein mittleres und bei mehr als 160 Euro ein großes Schiff und eben keine aufs jeweilige Schiff angepassten Preise.

Daher habe ich beim günstigsten Angebot zugeschlagen, aber sonst kein Geld investiert. Denn ich bin mir sicher, dass mir zumindest beim SinglePlayer etwas gutes abliefern werden und als WingComander Fan reicht mir das. Und so billig kommt man später sicher nicht mehr ans Spiel.
Und sollte ich dennoch Lust auf den Multiplayer bekommen, dann bin ich mir sicher, dass man alle Schiffe auch in angemessenerer Zeit erspielen und wenn ich ehrlich bin – und das bin ich meistens 😉 – dann gehört für mich das Erspielen der Schiffe mit zum größten Teil des Spielspaßes.

F2P-Nerd

Ich bin auch der Meinung, dass man die Schiffe, die jetzt für hunderte Euro über den Tisch gehen, sich in relativ moderater Zeit nach Release erspielen kann. Freu mich schon auf das Experiment, wenn es soweit ist ^^

Pran Ger

Ein Scheitern von SC würde ich so hart abfeiern!! Ein dickes FU, für alle Nerds die Unmengen von Geld für virtuelles Nichts aus dem Fenster geschmissen haben!
Hoffentlich endet damit endlich der Trend mit unfertigen Prodkuten Geld verdienen zu können.

Zunjin

Ich habe früher über 100 Euro pro Monat fürs Rauchen ausgegeben. Hätte es nur schon damals „Virtuelles Nichts“ anstelle davon zu kaufen geben, meine Gesundheit hätte sich gefreut. Kurz um: Es gibt schlechteres für was man sein eigenes Geld ausgeben kann… aber zum Glück leben wir in einem freien Land.

Hopeless

Du feierst falls ein Spiel schlecht wird? Seltsame Einstellung. Also ich freue mich eher über gute Spiele 😀

Was genau verstehst Du eigentlich unter ’scheitern‘?
Finanzielles Scheitern weil es niemand kauft? Zu spät. Wurde schon gekauft.
Scheitern im Gameplay weil es niemand gern spielt? Zu spät. Wird schon gern gespielt.
Dass es jemand kritisiert, das es nicht so ist wie erwartet? Na, daran würde wohl jedes Spiel ’scheitern‘.

Es wird so oft gesagt, dass SC failen wird/soll/könnte – aber niemand erklärt mir, worin dieser Fail in Zukunft noch liegen soll?
Der Käs‘ ist doch schon geg.. bezahlt (nur noch nicht fertig;)

Dorn

Irgendwie hab ich kein gutes Gefühl bei Star Citizen.
a) viel zu überhyped
b) Crowdfunding für so ein großes Projekt scheint mir nicht die richtige Wahl zu sein
c) bei all den Ideen und Visionen wird das Spiel die nächsten 20 Jahre nicht fertig

Und wie er selbst schon erwähnt, ist es unglaublich was die Leute an Geld für unfertige Dinge ausgeben.

Ich hab mir schon angewöhnt mich von Early Access Spielen fernzuhalten und kann auch kein gutes Beispiel nennen, was daraus gewachsen ist.

Fly

DayZ war meine Lektion in Sachen Early Access…

Koronus

Apropo DayZ. Was ist eigentlich daraus geworden weil ich hab nichts mehr davon gehört?

Zunjin

Das Einzige was man wissen muss ist: DayZ gibts nun in besser und heißt H1Z1. 😉

Spaß bei Seite. DayZ gibts immer noch, die Entwicklung ist weiter sehr schleppend und Buggs gibts wie eh und je, gespielt wird es jedoch immer noch von sehr vielen Fans.

Persönlich finde ich H1Z1 aber vor allem auf Grund der schnelleren Entwicklung um einiges interessanter. Aber wie so vieles im Leben ist das eben Geschmackssache.

Fly

Ich hatte vor nicht allzu langer Zeit mal wieder reingeguckt, aber irgendwie sehe ich da keinen Fortschritt. Es laggt immer noch ziemlich rum, Loot habe ich wie immer keinen gefunden, Zombies standen plötzlich vor mir oder sind wieder durch Wände geglitcht. Danach ist es direkt und endgültig von der Platte geflogen.

Xenomurphy

Ein gutes Beispiel, das ich für mich persönlich nennen könnte, ist ‚7 Days to Die‘. Das ist zwar immer noch nicht fertig, hat mir aber bislang schon so viel Spaß gemacht, dass es den Kaufpreis der Alpha wert war.

Hopeless

Ark und Kingdom Come:Deliverance sind auch Positivbeispiele

Andreas Fischel

also Space engineer medieval engineer und kerbal space programm waren super early access titel in die man damals schon ewig zeit reinstecken konnte aber eben auch Single player titel

Zunjin

Prison Architect entwickelt sich prima und an fertig gestellten Projekten aus denen tolle Spiele wurden kann ich Endless Legend und das tolle Pillars of Eternity ins Feld führen. (beides zwar Crowdfunding und kein EA)

Larira

2 Anmerkungen:

1. Derek Smart ist eine sehr spezielle Persönlichkeit.
2. Cloud Imperium hat den ganzen Publisher-Overhead nicht. Und der macht offenbar 50% der Projektkosten aus. Von daher könnte CI billiger wegkommen als die GTA-Macher.

Andererseits, das Verschieben dieser Module ist kein gutes Zeichen.

Grüße

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