Rust: Plötzlich Frau, ob man will oder nicht

Das Survival-Game Rust hat in der Vergangenheit die Rasse und Penisgröße der Spieler-Avatare festgelegt, bald wird man das auch mit dem Geschlecht tun.

Die Philosophie hinter der Charakter-Erstellung von Rust scheint es zu sein, dass sich niemand aussuchen kann, als wer er geboren wird: Im richtigen Leben nicht, warum dann in einem Spiel? Es fing damit an, dass die Entwickler es nicht den Spieler bestimmen ließen, welche Hautfarbe sein Charakter im Spiel hat, sondern dessen Stream-ID. Das sorgte für einen interessanten Effekt, wenn auch Weiße sich plötzlich im Spiel mit Rassismus konfrontiert sah.

Dann geschah – mehr aus Zufall – dasselbe mit der Größe des besten Stücks. Das löste nun keine großen Diskussionen aus, sondern war mehr was zum Schmunzeln.

Jetzt führt man weibliche Charaktere ein, wird aber auch das Geschlecht zufällig bestimmen lassen. Ersten Beschwerden: Das sei aber albern, wenn da aus einer zierlichen Frau die Stimme eines Mannes erklänge, entgegnete man, das sei nicht schräger, als wenn aus dem Körper eines Mannes die Stimme eines Achtjährigen ertöne.

Auch Frauen wolle man „realistisch“ darstellen, sie nicht über-idealisieren mit riesigen Brüsten und winzigen Taillen.

Rust-Female

Wir nehmen Euch keine Entscheidung weg, Ihr hattet nie eine

Entwickler Gary Newman sagte ferner. „Um das klarzustellen, wir nehmen Euch keine Entscheidung weg. Ihr hattet nie eine.“

Die weiblichen Spieler-Modelle kommen begrenzt ins Spiel im Rahmen eines Updates, das auch neue kosmetische Items, Holz- und Knochenrüstungen bringen soll. Es soll „Server-Administratoren“ zu weiblichen Spieler-Modellen machen, während man noch einige Sachen intern weiter entwickelt. Später wird man dann großzügiger X-Chromosome verteilen.

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Quelle(n): Dev Blog 69kotakuDev Blog 65
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