Trymacs soll Twitch-Kollegen LetsHugo gewürgt haben, fliegt aus Club, will sich wieder auf die Party schleichen: „Ist das unangenehm“

Der Twitch-Streamer Max „Trymacs“ Stemmler soll sich auf einer Aftershowparty der gamescom daneben benommen haben.

Was ist das für ein angebliches Fehlverhalten? Am Freitagabend, dem 22. August 2025, fand in dem Kölner Club Bootshaus eine Party statt. Viele Influencer gingen nach der gamescom hin, um dort den Abend ausklingen zu lassen. Angeblich soll der Twitch-Streamer Trymacs allerdings etwas zu viel getrunken und sich dementsprechend daneben benommen haben.

Der Twitch-Streamer Hugo „LetsHugo“ sprach in einem seiner Twitch-Streams darüber, dass eine „Person X“ ihn angeblich gewürgt haben soll, sogar so sehr, dass er keine Luft mehr bekommen haben soll. Weiter meinte er, dass diese Person den Twitch-Kollegen Nooreax in einen Busch geschmissen haben soll und daraufhin von den Türstehern aus dem Club geschmissen haben soll.

Als einzigen Hinweis auf die Identität gab Hugo an, dass diese Person „auf fast immer jeder Party komplett stockbesoffen ist“ (Quelle: TikTok). Die Community kam schnell auf Trymacs, da dieser selbst öfter mal darüber sprach, viel Alkohol auf Partys zu trinken.

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Vom Pizza-Lieferant zu einem der größten deutschen Twitch-Streamer – Leben und Karriere von Trymacs in 2 Minuten

Auch andere Twitch-Streamer bestätigen der Vorfall:

„Das hatte er dringend notwendig“

Was sagt Trymacs dazu? Trymacs streitet die Vorwürfe nicht ab, sieht die Situationen aber aus einer ganz anderen Perspektive. Ihn scheint es eher zu belustigen.

So meinte er in seinem aktuellsten Livestream (Clip auf YouTube), dass sich sowohl Hugo, als auch Nooreax „gepackt“ hätte. Mit Nooreax hätte er herumgerangelt, sodass Nooreax mit der Toilettenwärterin zusammen gestoßen sei. Nooreax hatte Trymacs zwar gewarnt, dass wenn er so weiter machen würde, aus dem Club fliegen würde, Trymacs nahm das anscheinend aber nicht wirklich ernst.

Trymacs habe sich seinen Twitch-Kollegen erneut „gepackt“ und sich dann zusammen mit ihm in einen Busch geschmissen. Das habe dazu geführt, dass beide aus dem Club von den Türstehern rausgeworfen wurden. Nooreax durfte nach einer Diskussion wieder ins Bootshaus, Trymacs versuchte über die Mauer wieder hineinzukommen, wurde dann aber ein zweites Mal wieder hinausgeschmissen.

Zu dem Vorfall mit LetsHugo meinte Trymacs: „Ich habe Hugo nur einmal in den Schwitzkasten genommen; das hatte er dringend notwendig.“ (Quelle: X.com). Der Twitch-Streamer führt aus, dass sowas bei seinem Twitch-Kollegen Elis okay gewesen wäre und er es ebenfalls lustig gefunden hätte, Hugo aber direkt „Oh mein Gott“ sagen würde.

Das sind die Reaktionen der Community? Die meisten Kommentare unter Postings zu dem Thema sehen die Vorfälle nicht so lustig wie Trymacs:

  • super-gyakusou meint dazu auf Reddit: „Trymacs sollte mal seine Alkoholkonsum überdenken. Es gibt inzwischen ja viele Storys dazu. Ich behaupte mal, dass er niemandem ernsthaft schaden will (die Betroffenen sind seine Freunde und Kollegen), aber im betrunkenen Zustand übertreibt er es mit vermutlich lustig gemeinten Aktionen und überschreitet Grenzen.“
  • einfachlois7636 schreibt auf YouTube: „Boah, ist das unangenehm und darauf noch stolz sein.“
  • Xunshine__ meint auf X dazu: „Warum lacht er, als wäre das in irgendeiner Form normales Verhalten?“

Auch bei einer anderen Sache musste Trymacs einiges an Kritik einstecken. Als er mit seinen Twitch-Kollegen Paul Frege und seinem Bruder Nici auf den Straßen Lissabons nach Geld betteln, finden das nicht alle gut. Mehr dazu lest ihr hier auf MeinMMO: Twitch-Millionär Trymacs bettelt gerade für den guten Zweck, Zuschauer finden es „Komplett unangenehm“

Ubisoft hat über 18.000 Mitarbeiter, stellte aber nur 5 Entwickler bereit, um einem seiner größten Franchises zum Neustart zu verhelfen

Obwohl Ubisoft mit über 18.000 Mitarbeitern der größte Videospielkonzern Europas ist, arbeiteten nur 5 Entwickler am Revival von The Division 2.

Die Loot-Shooterreihe wurde nach The Division 2 fast von Ubisoft selbst begraben:

Eigentlich hätte die Entwicklung am Spiel mit der Erweiterung „Warlords of New York“ schon im März 2020 ihr Ende finden sollen – nur ein Jahr nach Release. 

Trotzdem wird The Division 2 bis heute mit neuen Inhalten versorgt. Im Mai 2025 erschien „Kampf um Brooklyn“, der zweite DLC für das Spiel, und brachte Spieler zum Schwärmen.

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Ubisoft zeigt den neuen DLC von The Division 2 im Trailer

„Wir sollten eigentlich gar nicht existieren.“

Wie kam es zu den neuen Inhalten für The Division 2? Am 23. August äußerte sich Palle Hoffstein von Massive Entertainment dazu. Er ist einer der Entwickler, die den Shooter wiederbelebt haben. In einem Post auf X verrät er jetzt, dass ein vergleichsweise winziges Team für den Neustart von The Division 2 verantwortlich war.

„Ich war an zwei großen Turnarounds beteiligt: bei Rainbow Six Siege und The Division 2. Es ist großartig, bei beiden dabei gewesen zu sein. Aber wir hatten 5 Leute, um Division 2 neu zu starten. Fünf! Was haben wir uns nur dabei gedacht? Ach, das hat Spaß gemacht“, schreibt er auf X.

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Da es sich bei The Division immer noch um ein beliebtes Franchise handelt (und Ubisoft mit über 18.000 Mitarbeitern kein kleines Studio ist), wirkt diese Zahl ziemlich absurd.

Der Entwickler liefert auch den Grund für dieses kleine Team. „Studios planen ihre Personalbesetzung Jahre im Voraus, um sicherzustellen, dass alle zugeteilt und beschäftigt sind“, erklärt er.

Wir haben ein Problem geschaffen, indem wir ein Team wurden, für das Positionen benötigt wurden, die auf niemandes Plan standen. Wir sollten eigentlich gar nicht existieren.

Palle Hoffstein

Hoffstein sagt auch, dass er und sein kleines Team kein Interesse daran hatten, dem Spiel nur noch „ein oder zwei Jahre“ zu geben. „Das Ziel, von dem wir glaubten, dass wir es erreichen könnten, war es, etwas Größeres und Dauerhaftes aufzubauen“, heißt es im Post. Da der Shooter auch 6 Jahre nach Release noch Updates erhält, scheint dieser Plan aufgegangen zu sein.

  • Auf Steam bekommt ihr die Standard-Edition von The Division 2 derzeit übrigens für nur 5,99 €, aber auch nur noch bis zum 1. September 2025.

Während The Division 2 wieder von den Toten auferstanden ist, warten viele Fans auf Lebenszeichen zu Teil 3. Dass eine Fortsetzung kommen soll, wurde immerhin bereits angekündigt. The Division 3 ist damit aber nur eine von 23 Fortsetzungen von Games, auf die Fans schon ewig warten

Quelle(n):
  1. mp1st

Spieler von Dune: Awakening erklären ein MMO-Feature für gescheitert, weil es kaum jemand benutzt

Mit Dune: Awakening haben die Entwickler eigentlich ein Survival-MMO geplant, doch ein zentrales Feature wird von den Spielern so selten verwendet, dass sie es jetzt als gescheitert erklären.

Um welches Feature geht es? In Dune: Awakening haben die Entwickler viele Features eingebaut, die das Survival-Spiel auch zu einem MMO machen sollten. Mit hunderten Spielern auf einem Server sollte man sich in der großen Wüste von Arrakis nicht ganz alleine fühlen. Während fremde Spieler in der Tiefen Wüste seit dem Start des Spiels für Ärger sorgen, wird ein Feature kaum benutzt.

Die Rede ist dabei vom Marktplatz in Dune: Awakening. Dieser sollte ursprünglich PvE-Spielern wohl den Zugang zu allen Materialien im Spiel, auch denen, die es nur im PvP-Gebieten gibt, sichern. Außerdem sollte er Dreh- und Angelpunkt von Waren und Gütern aller Art für die Spieler sein. Doch diese Idee wird jetzt von den Spielern als gescheitert erklärt.

Hier könnt ihr sehen, was euch im kommenden Update von Dune: Awakening erwartet:

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Dune: Awakening bekommt mit Chapter 2 neue Story-Quests und ein weiteres Fahrzeug

Ein Marktplatz für Niemanden

Wieso ist der Marktplatz gescheitert? Wer schon mal einige Stunden BWL-Unterricht hatte, der weiß, ein Markt bildet sich durch Angebot und Nachfrage – in Dune: Awakening fehlte jedoch schon seit dem Start beides. Nur wenige Spieler nutzten wohl das Feature (via Reddit) und die angedachte Möglichkeit für PvE-Spieler an die besten Items im Spiel zu kommen, wurde durch die Änderungen der Entwickler am Endgame auch überflüssig gemacht.

Auch diverse Verdopplungstricks haben dafür gesorgt, dass einige Items erschummelt statt gekauft wurden. So konnte auch viel mehr Währung in den Kreislauf gebracht werden, dass die Preise auf einigen Servern inflationär explodieren ließen (via Reddit). So zeichnen die Spieler ein schlechtes Bild vom Zustand des Marktplatzes.

Was sagen die Spieler? In einem neuen Beitrag diskutieren die Spieler auf Reddit darüber, dass der Marktplatz in Dune: Awakening „einer der leblosesten Märkte“, die man „je in einem MMO gesehen habe“ sei. Während der Beitrag von Reddit-Nutzer JackfruitLess4716 viel Zustimmung erhält, haben viele Spieler auch Verbesserungsvorschläge für die Entwickler parat:

  • Chaosrealm69: „Ich denke, das Problem mit den Märkten ist, dass sie umständlich zu erreichen sind, um Gegenstände zu verkaufen. Ein Handelsterminal in einem Handelsposten wäre eine mögliche Lösung, die nicht zu viel durcheinander bringt. Das würde allen Spielern den Zugang erleichtern.“
  • unc0det: „Es würde helfen, wenn die Entwickler Kaufaufträge zum Markt hinzufügen würden.“
  • JackfruitLess4716: „Sie sollten alle Server mit dem Marktplatz verbinden. Die wertvollste Ressource im Spiel hat Schwierigkeiten, Verkäufe zu erzielen, selbst unter dem Marktpreis. Es ist riskanter, Dinge auf den Markt zu bringen, da sie sich meistens nie verkaufen und man somit Solaris verschwendet.“

Gerade, dass die Märkte der Server nicht verbunden sind, sorgt für extreme Unterschiede zwischen den Spielern. Im Beitrag erklären einige Nutzer, auf ihrem Server würde noch ein reger Handel stattfinden, während andere ihre Items kaum loswerden.

Ob die Entwickler bereits im kommenden Update „Chapter 2“ für Änderungen am Marktplatz sorgen, ist bislang nicht bekannt. Wer jetzt jedoch in Dune: Awakening einloggt, der kann einem Mysterium auf die Spur kommen, das selbst die Entwickler nicht genau erklären wollen: In Dune: Awakening startet bald ein geheimnisvolles Event, soll in einer Kettenreaktion zum großen Update führen

Quelle(n):
  1. Reddit

Nutzer investiert 240 Euro, um die Fehler seiner Logitech-Maus zu lösen, dabei hätte er nur eine neue Maus kaufen müssen

Ein Nutzer hat 280 US-Dollar investiert, um seine Maus zu verbessern. Logitech hat bei einem neuen Modell von 2024 die gleichen Änderungen vorgenommen. Der Nutzer hätte sich daher nur das neue Modell kaufen müssen und hätte obendrein viel Geld gespart.

Ein Technik-Enthusiast hat rund 280 US-Dollar (rund 240 Euro) ausgegeben, um die Schwächen des Logitech MX Ergo Trackballs von 2017 durch Modifikationen zu beheben. Davon berichtet etwa das englischsprachige Magazin TomsHardware.

Das Ärgerliche dabei: Logitech hat 2024 ein neues Modell von besagter Maus veröffentlicht und damit fast alle Probleme gelöst, für die der Nutzer fast 300 US-Dollar investiert hat. Und die Logitech MX Ergo (2024) bekommt ihr mittlerweile für deutlich weniger als 100 Euro.

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In Deutschland gibt es über 400 USB-Sticks, die aus Wänden herausragen – Was ist das „Dead Drops“-Projekt?

Nutzer investiert 280 US-Dollar für eine bessere Maus im Alltag

Der Technik-Fan Sam Wilkinson hat seine Upgrades für die MX Ergo in einem eigenen Blogpost ausführlicher vorgestellt. Er hat umfangreiche Modifikationen vorgenommen und Komponenten ersetzt und das Gerät sowohl technisch als auch ergonomisch aufgerüstet, um die Mängel zu beseitigen:

  • Er tauschte die Leiterplatte der Maus aus, um den Micro-USB-Anschluss der Maus durch einen USB-C-Anschluss ersetzen zu können.
  • In einem weiteren Schritt ändert er die Switches der Maus, die ihm viel zu laut waren. Er setzte hierbei auf Huano Silent-Switches, die er als „fast völlig geräuschlos“ bezeichnete.
  • In einem dritten Punkt ersetzt er die „Logi Options+“-Software durch die Software SteerMouse, die ihn rund 20 US-Dollar gekostet haben soll. Er selbst bezeichnet die alte Software von Logitech als „überladen, fehlerhaft und gelegentlich malwareähnlich.“

Insgesamt haben ihn die Upgrades rund 280 US-Dollar gekostet. Die meisten Ausgaben seien übrigens dadurch entstanden, dass er sich das Werkzeug kaufen musste. Er erklärte etwa, dass er allein über 200 US-Dollar für eine Heißluft-Lötstation ausgegeben haben soll. Für den Rest will er noch einmal etwa 55 Dollar auf den Tisch gelegt haben. So erklärt er:

Insgesamt habe ich 45 Dollar für die Leiterplatten und etwa 10 Dollar für die erforderlichen Komponenten ausgegeben, was diese Modifikation zu einer recht kostspieligen Angelegenheit macht.

Er selbst erklärt am Ende, dass er mit dem Projekt sehr zufrieden sei. Insbesondere die neuen Switches seien eine deutliche Verbesserung, die er jedem empfiehlt. Hinzu kommt, dass er jede Menge Erfahrungen und auch ein paar neue Ideen für zukünftige Projekte gesammelt. So erklärt Wilkinson in seinem Post:

Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis dieses Projekts. Generell finde ich es sehr unterhaltsam, die Gegenstände, die wir täglich benutzen, nach unseren Wünschen anzupassen. Abgesehen von einer großartigen Maus hat mir dieses Projekt eine Reihe von Ideen für weitere Projekte gegeben.

Was ist jetzt mit dem neuen Modell?

  • Der Ladeanschluss wurde von Micro-USB auf das moderne USB-C umgestellt, was seinen ersten Kritikpunkt löst.
  • Die Klickgeräusche der Tasten sind beim neuen Modell um 80 % reduziert worden, was die Bedienung deutlich leiser macht. Damit ist sein zweiter Kritikpunkt gelöst.
  • Das ergonomische Konzept und der Neigungsmechanismus (0° oder 20°) sind hingegen identisch geblieben, ebenso wie Größe, Gewicht und die Anzahl programmierbarer Tasten.
  • Sein letzter Kritikpunkt, die überladene Software von Logitech, hat sich hingegen nicht geändert. Die Firma setzt unverändert auf Logitech Options+ als Software für die Maus.

Theoretisch hätte sich Technik-Fan Sam Wilkinson nur die neue, verbesserte Maus kaufen müssen und hätte auf diese Weise deutlich Geld gespart. Aber er hätte auch die vielen, wertvollen Erfahrungen nicht gesammelt.

Auch andere Nutzer werden erfinderisch, wenn sie Probleme von Herstellern lösen wollen. So stehen Nvidias aktuelle RTX-5000-Generation in der Kritik, da Stromkabel verschmoren oder anderweitig stark beschädigt werden. Ein Nutzer hat eine gewagte Konstruktion entwickelt, um das zu verhindern. Nur platzsparend ist seine Methode nicht unbedingt: Hobby-Techniker erstellt gewagte Konstruktion, um zu verhindern, dass die Kabel seiner RTX 5090 schmelzen

Deutsche Twitch-Streamer wollen ihre Vorbildfunktion erfüllen, bekommen dafür einen auf die Mütze: „Schämen Sie sich nicht?“

Die Twitch-Streamer Max „Trymacs“ Stemmler, Max Schradin und Paul „Krokoboss“ und Nici Stemmler waren gemeinsam auf einer Tour mit E-Rollern. Direkt an der ersten Ampel werden sie von einer Passantin kritisiert und das, obwohl sie nur mit gutem Beispiel vorangehen wollten.

Wie wollen die Twitch-Streamer ihre Vorbildfunktion erfüllen? Als Personen in der Öffentlichkeit haben Twitch-Streamer eine Vorbildfunktion. Leute aus ihrer Community schauen zu ihnen auf, nehmen sie als Beispiel und ahnen gegebenenfalls Verhalten nach.

Diese Funktion wollten die Streamer Trymacs, Max Schradin, Krokoboss und Nici auf ihrer E-Roller-Tour erfüllen, indem sie beim Fahren jeweils einen Helm trugen. Doch genau das wurde von einer Passantin kritisiert.

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Vom Pizza-Lieferant zu einem der größten deutschen Twitch-Streamer – Leben und Karriere von Trymacs in 2 Minuten

Passantin kritisiert das Helm-Tragen

Wie bekommen die Streamer auf die Mütze? An der ersten Ampel, an der die vier Streamer halten, werden sie von einer Passantin angesprochen. Mit den Worten „Schämen Sie sich nicht?“ wendet sie sich direkt an die vier (Quelle: YouTube) und meint, dass es so doof aussehen würde. Schradin entgegnet daraufhin erst mit Unverständnis und meint dann, dass eine Helmpflicht bestünde und man sich dafür nicht schämen müsse.

Anmerkung: Eine Helmpflicht besteht, laut der Website der Polizei NRW, nicht. Es wird allerdings dringend empfohlen, da es selbst bei Stürzen mit geringer Geschwindigkeit zu schweren Kopfverletzungen kommen kann. Auch wenn also nicht eine solche Pflicht besteht, ist es löblich von den Twitch-Streamern, mit gutem Beispiel voranzugehen.

Die Truppe aus Streamern fährt weiter. Schradin meint zu dem Vorfall: „Wir werden gedisst“ (Quelle: YouTube), während Trymacs schlussfolgert: „Ich trag’ nie wieder einen Helm.“ (Quelle: YouTube).

Bei einem anderen Thema rund um Trymacs gab es ebenfalls Kritik, allerdings direkt von mehreren Seiten und von seinen Twitch-Kollegen. Trymacs soll sich auf einer Party nach der gamescom unter Alkoholeinfluss etwas komisch benommen haben: Twitch-Streamer Trymacs soll sich auf Party nach der gamescom daneben benommen haben, findet sein Verhalten selbst nicht kritisch

Nach großem Umbruch und Entlassungswelle: Die ESO-Führung spricht über die Zukunft des MMORPGs: „Wir sind nichts ohne die Spieler“

Was bedeuten die Umwälzungen bei Zenimax für The Elder Scrolls Online? Im exklusiven Gamescom-Interview mit MeinMMO-Chefredakteurin Leya sprachen die Direktoren Rich Lambert und Nick Konkle über die Zukunft des MMORPGs und einen neuen Kurs.

In der Welt der MMORPGs ist kaum etwas so beständig wie die Veränderung. Doch kürzlich sahen sich die Entwickler von The Elder Scrolls Online (ESO) gleich mit mehreren großen Umbrüchen konfrontiert: dem Abgang von Studioleiter Matt Firor, einer Neustrukturierung des Teams und der Einführung eines neuen saisonalen Content-Modells.

Im Interview auf der Gamescom sprach ich mit Rich Lambert, dem Creative Director, und Nick Konkle, dem Game Director, über genau diese Herausforderungen. Es ging über die Stimmung im Studio, die Zukunft von ESO und darüber, wie das Team die Balance zwischen dem geliebten Erbe des Spiels und den sich wandelnden Erwartungen der Spielerschaft hält.

Es war eine harte Phase

MeinMMO: Fangen wir einfach mal mit den … vielleicht komplizierteren Themen an. Im Juli mussten mehrere hundert Leute Zenimax verlassen, die Entwicklung des neuen MMORPGs wurde eingestampft und das nach rund sieben Jahren. Matt Firor ist gegangen und ESO hat damit sozusagen das Gesicht der letzten Jahre verloren. Das ist kein einfacher Zustand. Deshalb frage ich mal ganz offen: Wie ist die Moral gerade im Studio, im Haus? Wie fühlt sich momentan alles an?

Rich: Ja, ich meine, es war definitiv … definitiv eine emotionale Zeit. Es waren Freunde und Kollegen, mit denen wir sehr lange zusammengearbeitet haben. Aber die Realität ist, wir haben Arbeit zu tun. Wir haben ESO, wir sind leidenschaftlich dafür, die Community ist leidenschaftlich für ESO, und wir stecken alles da rein, um das am Laufen zu halten. Also ja, es war eine harte Phase eine Zeit lang, mit vielen Emotionen. Aber ich denke, an diesem Punkt hat jetzt jeder dieses Ziel – alle konzentrieren sich auf ESO und darauf, es so gut wie möglich zu machen. Und das hilft allen, die schwierige Zeit zu überstehen.

Nick: Ich habe dem nicht viel hinzuzufügen. Ich meine, wir sind auch nur Menschen, genau wie du gesagt hast. Wir schauen sehr nach vorne, voller Energie, und versuchen sicherzustellen, dass wir unseren Spielern weiterhin das bestmögliche Spiel liefern.

Die Ausrichtung von ESO hat sich nicht geändert

MeinMMO: Nun, da mit Matt Firor sozusagen der Kopf von ESO gegangen ist – hat sich etwas in der Vision von The Elder Scrolls Online verändert? Was ist im Moment die Vision? Ist sie immer noch die gleiche?

Rich: Ich meine, es heißt immer noch „Player First“. ESO ist sehr etabliert in dem, was wir wollen, dass es ist. Die Leute sind jetzt in anderen Rollen, wie Jo Burba, der jetzt Studio Head ist. Jo konzentriert sich sehr stark auf Studiokultur und so weiter, während Matt das auch getan hat, aber er hat sich auch sehr auf Spieleentwicklung konzentriert. Er war schon länger auf das andere Projekt fokussiert und weniger auf ESO, weil ich dort war und mich darauf konzentriert habe. Also hat sich diese Vision im Grunde nicht wirklich verändert, sie ist immer noch da. Nick und ich sind sehr unterschiedliche Menschen. Wir spielen Spiele unterschiedlich, aber im Kern sind wir uns sehr einig, was ESO ist und was es bedeutet, damit in die Zukunft zu gehen. Und das ist gut.

Nick: Ja, und ich meine, wir lieben Matt, wir wünschen ihm das Beste. Aber in Bezug darauf, ob sich die Richtung oder Ausrichtung von ESO geändert hat – hat sie nicht. Rich und ich haben einfach übergangslos übernommen. Das Ganze geht dem voraus, was in den letzten zwei Monaten passiert ist. Also, was sich für uns geändert hat? Eigentlich nichts, weil wir weiterhin auf dem Kurs sind, den wir für das nächste Jahr geplant haben.

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The Elder Scrolls Online: Saisons des Wurmkults im Trailer

Wir haben ein gewaltiges Erbe

MeinMMO: Als du gesagt hast, ihr beide bringt verschiedene Dinge mit: Was bringt jeder von euch konkret mit? Wo liegen die Unterschiede?

Rich: Ja, also … es ist schwer, wir sind beide Hardcore-Gamer. Wir lieben es, Spiele zu spielen und so weiter. Ich konzentriere mich sehr auf die „Power“-Seite. Ich liebe Builds und es auszureizen, mich selbst zu verbessern und noch den letzten kleinen Schadenspunkt rauszuholen – ich liebe dieses Powergaming. Und ich denke, Nick macht manches davon auch, aber er konzentriert sich auf andere Bereiche. Matt war übrigens ähnlich, er war mehr auf der Rollenspiel- und Story-Seite, weniger auf dem Powergaming. Das ist einfach interessant.

Nick: Uns beiden bedeuten Elder Scrolls Online und die Spieler viel. Wir können viel darüber reden, wie großartig ESO ist, und wir denken wirklich, dass es ein großartiges Spiel ist, aber wir sind nichts ohne die Spieler, die Community.

Dafür haben wir beide Leidenschaft. Wir sind Spieler, und unsere Spieler sind uns wichtig – und das wird sich nicht ändern. Ich habe in den letzten 6 Jahren sehr eng mit Rich zusammengearbeitet und enorm viel von ihm gelernt. Wir sprechen auch jetzt täglich viel miteinander, und ein großer Teil davon ist: „Ist das für dich im Bezug auf die Vision für ESO fein?“

Und in Zukunft geht es weniger um die Unterschiede zwischen uns beiden, sondern mehr um die allgemeine Richtung. Wir haben diesen Weg bereits eingeschlagen – wie bleiben wir den Wurzeln von ESO treu? Denn wir haben ein großartiges Spiel, wir haben ein gewaltiges Erbe, es sind jetzt 11 Jahre. Und wie bleiben wir dem treu, während wir gleichzeitig weiterentwickeln, Neues schaffen, für Begeisterung sorgen? Es gibt so viel … ich liebe Elder Scrolls Online, aber ich glaube nicht, dass irgendjemand auf ein Spiel schaut und sagt: „Es ist perfekt, wir sind fertig.“

Wenn wir uns nicht verändern, werden wir zurückgelassen

MeinMMO: Besonders bei einem MMORPG – es ist ein sich entwickelndes Spiel. Wie du gesagt hast, es gibt ESO seit 11 Jahren, es hat eine reiche Geschichte, einen schweren Start gehabt, sich verändert, ihr probiert neue Dinge. Da ist so viel …

Rich: Die Spieler verändern sich auch, richtig? Was sie mögen, wie ihre Spielmuster aussehen. All das ändert sich mit der Zeit. Und wenn wir uns nicht verändern, werden wir zurückgelassen.

MeinMMO: Oh, das ist interessant. Welche Veränderungen bei den Mustern habt ihr in eurer Spielerschaft in den letzten Jahren beobachtet?

Rich: Dinge wie Spielzeit – du kannst an unseren Zahlen ablesen, wann ein neues Spiel rauskommt, weil sie kurz runtergehen. Und dann steigen sie wieder. Und auch, wie Spieler auf das Spiel zugreifen. Es gibt heute so viele verschiedene Wege, und es gibt eine starke Nachfrage nach Dingen wie Crossplay oder Cross-Save. Das kommt ständig auf. 2014 hat niemand daran gedacht. Wir haben sicher nicht daran gedacht 2007, als wir mit dem Bau des Spiels begonnen haben. Also ist es spannend, wie sich das ändert und entwickelt.

Nick: Ich hab so 2004 angefangen zu spielen, ungefähr damals. Es ist unglaublich, wie sehr sich alles verändert hat in den letzten zwei Jahrzehnten, sei es die Technik oder das Gameplay. Die Erwartungen der Spieler ändern sich, wenn neue Spiele kommen und bestehende Spiele die Grenzen verschieben. Wie du gesagt hast, die Spiele entwickeln sich ständig. Dieses Spiel läuft seit 11 Jahren, und die Erwartungen der Spieler ändern sich damit. Viele Paradigmen der frühen 2000er sind zwar immer noch relevant, aber Dinge entwickeln sich weiter. Man muss am Ball bleiben, ständig neue Inhalte und Features für unsere Spieler schaffen.

Unsere erfolgreichsten Events waren die, bei denen Spieler zusammenarbeiten konnten

MeinMMO: Etwas, das ich sehr interessant finde – mit dem neuen Ansatz der ESO-Seasons: Ich berichte seit 8 Jahren über MMORPGs, und eine Veränderung war, dass sie solospielerfreundlicher werden mussten. ESO ist da auch immer ganz oben auf der Liste. Und jetzt reißen wir die „Writhing Wall“ ein, was mich ein bisschen an die Wurzeln [von MMORPGs] erinnert hat: ein soziales Event, bei dem die Community gemeinsam auf ein Ziel hinarbeitet. Ist das auch ein Ansatz, wieder mehr Gemeinschafts- und Sozialgefühl zurückzubringen?

Rich: Es war eine sehr bewusste Entscheidung, so etwas zu machen. Wir haben das bisher nie so gemacht, also wollten wir mal etwas anderes probieren. Unsere erfolgreichsten Events waren die, bei denen Spieler zusammenarbeiten konnten. Ein Beispiel: Das erste Erkundungsevent, das wir gemacht haben – da mussten Spieler alle interessanten Orte in einer Zone finden. Und organisch haben sich Spieler und Gildenleiter organisiert und diese „Züge“ gebildet, die Leute herumgeführt haben. Da dachten wir: „Okay, können wir das auf eine größere Ebene bringen und den ganzen Server zusammenarbeiten lassen, um die nächste Stufe freizuschalten?“ Mal sehen, wie es läuft – ich bin gespannt.

Nick: Ich bin auch gespannt. Eines der besten Dinge an diesem Genre ist, dass es so viele verschiedene Spielertypen gibt. Also, wir werden nicht nur extrem stark auf Social Content setzen, aber es ist uns wichtig. Wir wollen frische Dinge machen, wir wollen mehr davon ausprobieren, aber auch neue Dinge für alle Spielertypen, damit sie motiviert bleiben.

MeinMMO: Wie lange, glaubst du, wird es dauern, bis die Community diese Herausforderung meistert?

Rich: Hm, ich weiß es nicht …

MeinMMO: Wenn du raten müsstest?

Rich: Eines habe ich gelernt: Wenn man der Community eine Herausforderung stellt, findet sie einen Weg – und zwar schnell. Deswegen habe ich das hier auf meinem Bein – das Tattoo war etwas, was wir für Elsweyr gemacht haben. Also denke ich, die Spieler werden schneller sein, als wir erwarten. Spannend wird sein: Welcher Server schafft es zuerst? PC/EU? Da wird es diese Art von Server-Zusammenhalt geben, die wir bisher nie hatten.

MeinMMO: Unser Haupt-MMORPG-Redakteur Karsten hat noch eine Frage eingebracht: Habt ihr euch für das Event Inspiration von anderen MMORPGs geholt? Er ist großer WoW-Spieler …

Rich: Gates of Ahn’Qiraj?

MeinMMO: Ja, genau das hat er sofort gedacht.

Rich: Ja, klar – wir lassen uns überall inspirieren. Ich habe Gates of Ahn’Qiraj als Spieler erlebt, und das ist immer noch eine meiner Top-Erinnerungen an WoW. Andere Spiele haben Ähnliches gemacht, und wir schauen uns an, was erfolgreich war, um darauf aufzubauen und etwas Besonderes daraus zu machen.

Altes Kapitel-System fühlte sich zu formelhaft an

MeinMMO: Ich möchte auch noch über die Seasons reden. Mit dem Wurmkult habt ihr dieses Jahr erstmals das saisonale System für Content-Updates eingeführt. Hat das den Effekt gebracht, den ihr euch gewünscht habt?

Rich: Wir beobachten und messen das noch. Die Idee kam von der Community. Spieler sagten, es fühle sich alles formelhaft an. Wir wollten das ändern, also haben wir das Kapitel-Konzept aufgegeben, um mehr Überraschungen und Agilität zu ermöglichen.

Nick: Ja, absolut. Das ist nur ein Schritt, wir erwarten mehr Veränderungen in den nächsten Jahren. Unser Ziel ist, Vorhersehbarkeit aufzubrechen, Inhalte zu verteilen und Feedback schneller umzusetzen. Seasons geben uns dafür Flexibilität und mehr Momente, mit der Community in Dialog zu treten.

MeinMMO: Habt ihr schon Feedback dazu bekommen?

Rich: Es ist noch früh, aber bisher ziemlich positiv. Spieler verstehen jetzt, was wir versuchen. Es ist viel Trial and Error, aber genau deshalb machen wir es so. Früher brauchten wir 18 Monate für ein Kapitel, jetzt können wir kleinere Inhalte schneller liefern und besser auf Feedback reagieren.

Man kann jetzt absurd viele Builds machen

MeinMMO: Ich habe etwas Community-Feedback gelesen. Manche hatten Sorge, dass die Updates kleiner sind und weniger Inhalt bringen. Was sagt ihr dazu?

Nick: Über ein Jahr verteilt sollte es sich ähnlich anfühlen. Wir ziehen nichts zurück, wir verteilen es nur anders. Ich bin gespannt, wie die Spieler es aufnehmen.

MeinMMO: Du hast gesagt, du bist ein Min-Maxer. Worauf freust du dich am meisten im nächsten Update?

Rich: Ich liebe das Konzept von Subklassen. Man kann jetzt absurd viele Builds machen, Klassenlinien mischen – ich liebe diese Art von Experimentieren. Abseits davon gibt es noch andere Dinge, über die ich noch nicht reden darf.

MeinMMO: Gleiche Frage an dich, Nick. Du bist tief in Lore und Story. Was begeistert dich?

Nick: Ich habe tausende Stunden in ESO gesteckt und auch in andere MMORPGs. Ich spiele alles – PvE, PvP, Lore. Ich liebe Progression und Story. Wir sprechen intern viel darüber: Wie stellen wir sicher, dass die Zeit der Spieler sinnvoll und aufregend ist? Dass sie uns vertrauen können? Das treibt uns an. Ich kann keine Details verraten, aber da gibt es vieles, das mich begeistert.

Die wertvolle Zeit der Spieler musst du dir verdienen

MeinMMO: Eine letzte Frage: Wir haben über Veränderungen gesprochen – Smartphones sind heutzutage vielleicht einer der größten Konkurrenten. Was wird sich für MMORPGs in den nächsten Jahren am meisten verändern?

Rich: Der Zugang. Jeder hat ein Handy, ein Tablet. Leute sind immer online. Und die Community ist entscheidend – Guild Wars 2, WoW, ESO – sie leben durch die Community. Dinge wie Cross-Save und Cross-Progression sind riesig, das gab es früher nicht. Heute verwischen die Plattform-Grenzen. Xbox pusht das sehr stark.

Nick: Eine sehr gute Frage. Die Entwicklung war rasant, besonders in den letzten Jahren. Für ein 11 Jahre altes Spiel wie ESO ist es gleichzeitig beängstigend und aufregend. Wir wollen den Wurzeln treu bleiben, aber uns weiterentwickeln, um neue Spieler zu gewinnen und bestehende zu halten. Das gilt für alle MMORPGs heute: Spieler schenken dir ihre wertvollste Ressource – Zeit. Die musst du dir verdienen, durch Vertrauen und Engagement.

MeinMMO: Vielen Dank, sehr gute Antworten.

Ein MMORPG wie ESO muss sich ständig neu erfinden

Das Interview mit Rich Lambert und Nick Konkle zeigt, dass die jüngsten Herausforderungen das Team von ESO nicht entmutigt haben. Stattdessen sehen sie darin eine Chance, das Spiel neu zu beleben und frische Wege zu gehen. Die Botschaft ist klar: Die Vision von „Player First“ bleibt bestehen, auch wenn sich die Gesichter hinter den Kulissen ändern.

Die Entwickler sind sich bewusst, dass sich die Spielgewohnheiten und Erwartungen der Community weiterentwickeln. Ihr neuer Ansatz, von den traditionellen Kapiteln wegzukommen und stattdessen mit dem saisonalen Modell auf Agilität und direkteres Feedback zu setzen, ist ein mutiger Schritt. Gleichzeitig wagen sie mit Events wie der „Writhing Wall“ eine Rückkehr zu den sozialen Wurzeln des Genres, inspiriert von klassischen MMORPG-Momenten.

Am Ende bleibt die wichtigste Erkenntnis, dass die Spieler das Herzstück von ESO sind. Rich und Nick betonen beide, dass die Zeit der Spieler die wertvollste Ressource ist, die es zu verdienen gilt. Ein über 11 Jahre altes Spiel wie ESO kann nur überleben, indem es sich ständig neu erfindet, ohne seine Identität zu verlieren.

Genau mit diesem Thema beschäftigt sich auch ein anderer Kopf hinter einem der größten MMORPGs: Chef von Final Fantasy XIV erklärt, wie er ein neues MMORPG heute gestalten würde, aber sein Konzept wird vielen von euch nicht gefallen

„Einfach nur respektlos“: Twitch-Streamer EliasN97 ist stinksauer auf seine Spieler bei Delay Sports, straft Mitgründer ab

Am Wochenende (24. August 2025) stand das erste Liga-Spiel für den Fußballverein von Twitch-Streamer Elias „EliasN97“ Nerlich an. Zum Saisonstart spielte das ambitionierte Delay Sports nur unentschieden. Viel schlimmer bewertete Präsident Nerlich allerdings das Verhalten vieler Spieler vor dem Spiel und strafte seinen Mitgründer noch vor Anpfiff ab.

Was findet EliasN97 respektlos? Trotz des dünnbesetzten Kaders von Delay, der verletzungsbedingt gerade mit vielen Ausfällen klarkommen muss, waren sich viele Spieler nicht den Pflichten einer vernünftigen Spielvorbereitung bewusst. Zahlreiche Spieler verbrachten den Freitag und den Samstag vor dem Spiel auf einem Festival in Berlin und feierten dabei exzessiv bis in die frühen Morgenstunden des Spieltags.

Der Streamer zeigte sich auf YouTube mit einer Reaktion auf das Spiel enttäuscht und fühlt sich von den Spielern seines Vereins respektlos behandelt. Dabei sei er zusammen mit dem Trainerstab den Spielern sogar entgegengekommen und habe ihnen einen trainingsfreien Freitag erlaubt, um das Festival an diesem Tag besuchen zu können. Im Gegenzug erwartete er, dass seine Spieler am Samstag eine vernünftige Vorbereitung absolvieren, das heißt: kein Alkohol trinken und früh zu Bett gehen.

Warum ist EliasN97 sauer? Besonders die Respektlosigkeit gegenüber des Trainerstabs und den übrigen Mitarbeitern sei nicht zu entschuldigen, da diese viel Arbeit in den Verein stecken würden. Auch er fühle sich von seiner Mannschaft hintergangen, da er sich jederzeit darum bemühe, dass den Spielern bei Delay die besten Voraussetzungen geschaffen werden.

Das ist Delay Sports: Der Fußball-Club wurde 2021 von den Freunden und Streamern Elias ‘EliasN97’ Nerlich und Sidney ‘SidneyEweka’ Friede gegründet. Der ambitionierte Verein startete in der tiefsten Liga und konnte bisher in jeder Saison souverän den Aufstieg packen.
Durch die Bekanntheit und Vernetzung der Gründer gelingt es Delay Spieler für sich zu gewinnen, die teilweise schon in viel besseren Ligen gespielt haben. Deshalb sehen einige das Projekt auch kritisch, weil kein fairer Wettbewerb in der Liga möglich sei. Immer wieder gibt es auch Gerüchte, dass Spieler des Geldes wegen zu Delay wechseln würden. Laut Nerlich erhalte aber kein Spieler übermäßig hohe Gehälter oder Prämien. Die Spieler seien primär da, weil sie Bock auf das Projekt hätten.

Für die Außendarstellung des ohnehin schon kritisch betrachteten Vereins wirke ein solcher Auftakt mit den dazugehörigen Geschichten des ersten Spieltags sehr unprofessionell.

Nerlich sei gerade dabei, einen Kredit für ein eigenes Vereinsgelände zu beantragen und habe Bedenken, ob die Bank ihm den Kredit gewähren würde, wenn sie sähe, dass nicht professionell genug in dem Verein gearbeitet würde.

Zudem müssen die Spieler verinnerlichen, dass man kein normaler Bezirksligist sei, sondern dass das Projekt weitaus größere Ambitionen hat.

Das Ergebnis sei nur zweitrangig. Sportlich sei Nerlich davon überzeugt, dass man den Aufstieg auch trotz des holprigen Starts wieder packen werde. Im Nachhinein sei er froh, dass die Spieler mit diesem unbefriedigenden Start in ihrer Überheblichkeit eingebremst wurden, weil sonst die Gefahr noch größer gewesen wäre, dass sie sich in Zukunft wieder so verhalten könnten.

Nerlich wollte das unprofessionelle Verhalten seiner Spieler dennoch nicht einfach durchgehen lassen. Noch vor dem Anpfiff zog er und der Trainerstab die ersten Konsequenzen und macht dabei selbst vor seinem Mitgründer und Kumpel nicht halt.

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EA FC 26 Deep Dive Trailer zeigt 2 verschiedene Gameplays und zahlreiche Anpassungen

Mitgründer von Delay Sports schmort 90 Minuten auf der Bank

Welche Strafe gab es? Nach Absprache mit den Trainern Kevin Pannewitz und Andreas Schild wurde sogar Mitgründer und Streamer-Kumpel Sidney „SidneyEweka“ Friede aus der Startaufstellung gestrichen. Wohl in dem Wissen, dass er der beste Spieler im Kader von Delay sei und dass nur noch 2 andere Auswechselspieler zur Verfügung stehen würden.

Friede sei laut Nerlich einer derjenigen gewesen, die sogar nachweislich beim Feiern übertrieben hatten. Als Beweis dafür führte Nerlich ein Video an, dass Friede am Spieltag zwischen 6:30 Uhr und 7:00 Uhr früh beim Feiern zeigen würde. Friede postete dieses Video sogar in die Story seines Instagram-Accounts.

Als Friede zum Treffpunkt vor dem Spiel erschien, habe man ihm gesagt, dass er sich gar nicht erst umziehen brauche. Präsident und Kumpel Nerlich habe Friede einen langen Monolog gehalten und ihm klargemacht, dass so ein Verhalten nicht akzeptabel sei.

Wie reagiert der Mitgründer? Friede gab bislang noch kein Statement ab. Nerlich zeigte sich enttäuscht von der Reaktion, weil dieser sich angeblich uneinsichtig gezeigt habe und meinte, dass das Feiern vorher abgesprochen gewesen sei.

Anhand seiner Reaktion einen Tag nach dem Spiel könnte man annehmen, dass sich Friede immer noch im Recht fühle. So postete er auf Instagram noch einige Bilder, die ihm auf dem besagten Festival zeigen.

Sollte sich Friede zum Vorfall äußern, werden wir das Statement an dieser Stelle ergänzen.

Wie geht es jetzt mit Delay Sports weiter? Zum Abschluss seines emotionalen Statements betonte Nerlich, dass er immer hinter seinem Herzensprojekt und auch weiterhin hinter seinen Spielern stehen würde.

Für die neue Woche kündigte er an, dass 2 neue Spieler aus der 2. Mannschaft von Delay eine Chance in der 1. Mannschaft bekommen würden. Es bleibt abzuwarten, ob die Standpauke und das Durchgreifen ein Umdenken bei einigen Spielern bewirkt.

Bald startet auch wieder die Icon League, die Nerlich zusammen mit Toni Kroos ins Leben gerufen hat. Die Kleinfeldliga erfreut sich immer wieder über neue Stars, die als Gastspieler an den Spieltagen auftreten. Ein solcher Star hat auch einen Besuch des bekanntesten Fußballers der Welt in Aussicht gestellt: In der Icon League auf Twitch könnte bald Cristiano Ronaldo mitspielen – ehemaliger Mitspieler liefert Hinweise

Batman macht bald Bekanntschaft mit einem absurden Marvel-Helden, den fast keiner im Universum wirklich leiden kann

Die großen Comic-Giganten Marvel und DC sind nicht nur Konkurrenten, in der Vergangenheit arbeiteten sie auch für Crossover zusammen. Jetzt folgt eine neue Kooperation und sie lässt Batman mit einem ungewöhnlichen Helden aneinandergeraten.

Was ist das für ein Crossover? Am 17. September 2025 erscheint in den USA der Comic Deadpool/Batman Nr. 1 von Marvel und am 19. November 2025 dann Batman/Deadpool Nr. 1 von DC. Wie der Name schon verrät, trifft der düstere Bruce Wayne auf den Anti-Helden mit dem losen Mundwerk, auf den wohl kein Held gut zu sprechen ist.

Die DC-Variante wird von Grant Morrison geschrieben und von Dan Mora gezeichnet, die Marvel-Variante stammt aus der Feder von Zeb Wells und Greg Capullo.

Das ist das erste Mal, dass die beiden Helden aufeinandertreffen. In Deadpool/Batman Nr. 1 bekommt Deadpool einen Auftrag in Gotham City, doch Batman kann nicht einfach einen chaotischen Auftragsmörder herumlaufen lassen.

DC selbst bezeichnet Batman/Deadpool als metaphysischen Autounfall zwischen zwei Erzählphilosophien. Eine Figur grübelt im Schatten von Trauma und Gerechtigkeit. Die andere turnt durch das Chaos, durchbricht die vierte Wand und gelegentlich die Gesetze der Physik.

In der Ankündigung verspricht man diverse Aspekte, wie Cosmic Horror, Slapstick, aber auch Brüche mit der vierten Wand.

Die beiden sind in den Comics zwar die Hauptfiguren, doch sie sind nicht die einzigen Helden, die aufeinandertreffen.

Letztes Jahr konnte Deadpool schon einen anderen mürrischen Helden nerven:

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Wolverine ist zurück: Offizieller Trailer von Deadpool & Wolverine

Ein Crossover nicht nur für Deadpool und Batman

Wer trifft noch aufeinander? Die beiden One-Shots werden noch kleinere Geschichten enthalten, die Aufeinandertreffen anderer DC- und Marvel-Helden zeigen.

In Deadpool/Batman gibt es auch Crossover, unter anderem zwischen:

  • Daredevil und Green Arrow von Kevin Smith und Adam Kubert
  • Captain America und Wonder Woman von Chip Zdarsky und Terry Dodson
  • Jeff der Landhai und Krypto von Kelly Thompson und Gurihiru

Und in Batman/Deadpool kann man sich auf folgende Crossover freuen:

  • Constantine und Doctor Strange von Scott Snyder, James Tynion IV, Joshua Williamson und Hayden Sherman
  • Nightwing (Dick Grayson) und Wolverine (Laura Kinney) von Tom Taylor und Bruno Redondo
  • Harley Quinn und der Hulk von G. Willow Wilson von Mariko Tamaki und Amanda Conner
  • Static und Ms. Marvel von G. Wilow Wilson und Denys Cowan

Es ist nicht das erste Crossover der beiden Universen. Schon 1976 erschien mit Superman vs. The Amazing Spider-Man ein Comic-Crossover zwischen den beiden Helden, die zusammen Dr. Octopus und Lex Luthor besiegen mussten.

Knapp 20 Jahre später folgte mit DC Versus Marvel ein Comic-Event, in dem beide Universen gegeneinander antreten mussten. Dort verschmolzen die Universen sogar zum Amalgam Universe und Helden wie Wolverine und Batman wurden eins. Das ist eine der skurrilsten Varianten von Wolverine.

2003 traten die Avengers gegen die Justice League of America an. Dieses Event startete 2003 mit JLA/Avengers Nr. 1 (via DC Database).

Wann erscheint das Crossover in Deutschland? Bisher sind nur die englischen Release-Termine bekannt. Deadpool/Batman Nr.1 erscheint am 17. September 2025 und Batman/Deadpool Nr. 1 folgt am 19. November 2025. Bisher kann man auch die englischen Varianten bei gängigen Händlern nicht vorbestellen.

Zudem ist unklar, in welchem Format das Crossover bei uns erscheinen wird. Wollt ihr eine der besonderen Cover-Varianten, werdet ihr das Crossover aber wohl importieren müssen.

Wird es ein Crossover der beiden Universen in Filmen und Serien geben? Das kann man zwar nie ausschließen, doch es ist ziemlich unwahrscheinlich. Die Filme und Serien der beiden Comic-Riesen wollen ein großes Universum aufbauen, das mehrere Produkte implementiert. Ein solches Crossover würde da nicht gut hineinpassen. Manchmal sollten Aspekte auch in den Comics bleiben: Superman kann fast alles, doch seine absurdeste Fähigkeit hat bisher niemand ins Kino gebracht

3 legendäre Anime-Klassiker, die heute kaum noch jemand kennt

Junge Anime-Fans kennen diese Klassiker gar nicht mehr. Dabei sind sie zeitlos und sehen auch heute noch richtig stark aus!

Wir leben in einer Zeit, in der immer mehr Anime in immer kürzerer Zeit erscheinen. War es damals normal, dass man vielleicht 5 oder 10 neue Anime pro Saison zu sehen bekam, sind wir inzwischen bei weit jenseits der 50 neuen (oder fortgesetzten) Serien pro Quartal angekommen.

Doch je mehr man von neuen Serien geflutet wird, desto mehr treten alte Klassiker in den Hintergrund, die vor allem neue Anime-Fans vielleicht gar nicht mehr kennen.

Mit dieser Liste wollen wir ein paar Anime in den Fokus rücken, deren Release zwar schon einige Jahre zurückliegt, die aber dennoch einen Blick wert sind. Entweder, weil sie ihrer Zeit voraus waren, weil sie eine besonders interessante Geschichte haben oder aber einen anderen, besonderen Aspekt bieten. Viel Spaß!

Es gibt aber auch neue Anime mit kuriosen Ideen, wie etwa diesen hier:

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Dungeons and Television – Trailer zum Indie-Anime über Live-Übertragungen aus Dungeons

Record of Lodoss War

Alternative Namen: Lodoss-tou Senki
Genres: Action, Adventure, Fantasy
Episoden: 13
Stream verfügbar auf: Aktuell kein Stream bekannt. Nur zum Kauf verfügbar.

Aus den Nachwirkungen des letzten Krieges der Götter wurde das Königreich Lodoss und die umliegenden Nationen von Tausend Jahren Krieg heimgesucht. Jetzt rückt der Frieden langsam in greifbare Nähe, als ein uraltes Übel sich langsam zu regen beginnt. Eine längst vergessene Hexe ist erwacht, die darauf hofft, das Chaos in Lodoss aufrechtzuerhalten, indem sie politische Parteien gegeneinander ausspielt.

Eine Gruppe verschiedenster Völker, angeführt vom Krieger Parn, wird die zentrale Kraft, die sich dem Feind in den Weg stellt, um zu verhindern, dass Lodoss für weitere Jahrhunderte in Krieg und Verwüstung versinkt.

Record of Lodoss War PR Art
Deedlit ist ein Vorbild für viele, viele Elfen aus anderen Anime, die daraufhin folgten.

Was macht Record of Lodoss War besonders? Record of Lodoss War dürfte Fans von Fantasy-Geschichten gefallen, die mit dem modernen Isekai-Trend und dem typischen, übermächtigen Protagonisten nichts anfangen können. Denn Record of Lodoss War orientiert sich eher an Pen&Paper-Abenteuern – wenig verwunderlich, basiert die ganze Serie doch auf einem D&D-Erlebnis.

Wer ein schönes, erwachsenes Fantasy-Epos im klassischen Anime-Look mag, der wird mit Record of Lodoss War einige schöne Stunden haben.

Außerdem hat der Anime die Elfe Deedlit – und die dürfte das Vorbild für so ziemlich alle anderen blonden Elfen gewesen sein, die anschließend in Anime-Serien auftauchten.

9 von 10 Personen berichten von sehr starkem Stress im Job und die Gen Z ist besonders betroffen

Junge Menschen leiden unter hohem Stress bei der Arbeit. Davon berichtet eine britische Studie. Viele junge Arbeitnehmer vermissen oft passende Strukturen und Verständnis für individuelle Bedürfnisse oder fühlen sich im Arbeitsalltag einsam.

Der „Burnout Report 2025“ von Mental Health UK hat untersucht, wie stark sich Stress und andere Faktoren auf den Alltag von Arbeitnehmern auswirken. Das Ergebnis der Studie: Viele Arbeitnehmer sind stark von Stress betroffen.

Besonders stark trifft es aber vor allem junge Arbeitnehmer, die sich stark belastet fühlen und nach Verbesserungen im Alltag sehnen.

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„Wir haben ein Monster geschaffen“ – Ein spanisches Model verdient bis zu 10.000 Euro im Monat, dabei ist sie nicht echt

Junge Erwachsene sind am häufigsten betroffen und können nach der Arbeit nicht abschalten

Die zentralen Ergebnisse der Studie:

  • Neun von zehn Arbeitnehmern berichten von starkem oder extremem Druck und Stress im letzten Jahr
  • Besonders betroffen sind junge Erwachsene (18-24 Jahre): Sie sind am häufigsten wegen stressbedingter psychischer Probleme abwesend und öffnen sich immer seltener gegenüber Führungskräften (Rückgang von 75 % auf 56 %).
  • Junge Beschäftigte leiden oft unter unbezahlten Überstunden (48 %), zusätzlichen Arbeitsstunden wegen der Lebenshaltungskosten (46 %) und Isolation am Arbeitsplatz (44 %).
  • Nur 33 % der 18–24-Jährigen können gut von der Arbeit abschalten, bei den über 55-Jährigen sind es 46 %.
  • Als Stressquellen werden neben der Arbeit vor allem Schlafmangel (61 %), Geldsorgen (49 %) und Isolation (39 %) genannt.

Forderung nach besseren Angeboten gegen Stress: Junge Beschäftigte schildern in den Interviews, wie die Arbeitswelt für sie besonders herausfordernd und mit Risiken für die psychische Gesundheit verbunden ist. Sie vermissen oft passende Strukturen und Verständnis für individuelle Bedürfnisse, insbesondere beim Thema Neurodiversität.

Das bestehende Unterstützungsangebot im Betrieb ist häufig veraltet und erreicht die Bedürfnisse junger Menschen nicht. Dabei profitieren junge Arbeitnehmer am stärksten von individuellen Anpassungen, „Mental Health“-Angeboten und einem unterstützenden Vorgesetzten.

So gaben Personen zwischen 18 und 24 Jahren am häufigsten an, dass sie von angemessenen Anpassungen am Arbeitsplatz (54 %), Freistellungen (51 %) und professioneller Unterstützung für die psychische Gesundheit (44 %) profitiert hätten, um Stress abzubauen und sich vor Burnout zu schützen.

Island führte 2019 die 4-Tage-Woche flächendeckend ein. 6 Jahre später stellt man fest, dass sich das für Arbeitgeber und Arbeitnehmer lohnt. Damit gibt man den Forderungen recht, die die Generation Z schon lange hat: nach einer optimierten Work-Life-Balance und besseren Arbeitszeiten: Ein Land in Europa hat vor 6 Jahren die Viertagewoche eingeführt, heute wissen wir: Die Gen Z hatte immer Recht

Über einen Meter lang und über 10.000 Teile schwer: Eine der besten Klemmbaustein-Alternativen zeigt LEGO Star Wars, wo der Hammer hängt!

Falls ihr dachtet, ihr hättet in Sachen Klemmbaustein-Sets schon alles gesehen, habt ihr die Rechnung ohne diesen gigantischen Sternenzerstörer gemacht. Mit dem Mould King Set 21004 holt ihr euch keinen gewöhnlichen Raumgleiter ins Wohnzimmer, sondern ein übergroßes imperiales Flaggschiff. Das Ding ist nicht nur riesig, sondern auch ein Bauprojekt, das euch ordentlich Zeit und Geduld abverlangt – perfekt, um den Rebellen mal zu zeigen, wer hier wirklich das Sagen hat!

Stellt euch vor, ihr hättet das Flaggschiff des Imperators direkt im Wohnzimmer stehen – über einen Meter lang, mehr als 10.000 Teile schwer und mit einer Präsenz, die jedem Besucher, egal ob Sammler oder nicht, sofort Respekt abringt. Und das Beste: Bei Amazon ist der Gigant aktuell deutlich günstiger zu haben – eine Gelegenheit, die so selten ist wie ein friedlicher Nachmittag in Mos Eisley.

Holt euch den Mega-Sternenzerstörer jetzt stark reduziert bei Amazon!

Disclaimer: Mould King besitzt keine offizielle Lizenz von Lucasfilm oder Disney. Dieses Set ist ein inoffizielles Klemmbaustein-Modell, das von Star Wars inspiriert ist, aber nicht zum offiziellen Merchandise zählt.

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Einer der heftigsten Sternenzerstörer mit über 10.000 Teilen ist jetzt im Angebot!

Über einen Meter lang: Der Dreadnought der Eclipse-Klasse beeindruckt mit gigantischen Ausmaßen und Star-Wars-Flair.

Star Wars-Fans dürften beim Namen „Eclipse-Klasse“ sofort aufhorchen. In den Legends-Geschichten des Expanded Universe ist dieses Schiff der Inbegriff imperialer Übermacht – ein gewaltiger Sternenschlachtschiff-Prototyp, der selbst einen Supersternzerstörer wie die Executor winzig wirken lässt. Auch wenn es sich um eine Klemmbaustein-Alternative handelt: Die Detailtreue steht den Originalen aus Dänemark in nichts nach – im Gegenteil, hier legt Mould King richtig nach.

Ein gigantisches Klemmbaustein-Projekt, bei dem Geduld und Ausdauer gefragt ist

Klar, bei einem Set dieser Größenordnung geht es nicht mal eben in ein, zwei Nachmittagen. Mehr als 10.000 Teile wollen erst einmal sortiert, zusammengesetzt und stabil verbaut werden. Doch genau das macht den Reiz aus: Der Aufbau ist eine Herausforderung, die euch nicht nur fordert, sondern auch belohnt. Ihr seht Stück für Stück, wie aus kleinen Bausteinen ein gigantisches Raumschiff entsteht, das in seiner Präsenz kaum zu überbieten ist.

Dank hochwertiger ABS-Kunststoffe wirken die Teile robust und langlebig. Außerdem sind sie vollständig kompatibel mit gängigen Marken – sprich: Wer Lust hat, kann den Dreadnought sogar in eigene MOCs einbinden oder mit vorhandenen Sets kombinieren.

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Grenzenlose Liebe zum Detail: Von der Brücke bis zum Hangar

Detailverliebt bis ins letzte Deck – der Dreadnought zeigt, wie imposant ein Sternenschlachtschiff aus Klemmbausteinen aussehen kann.

Was den Dreadnought so besonders macht, sind die vielen liebevoll gestalteten Details. Neben dem imposanten Außenaufbau mit den typischen Linien der Eclipse-Klasse verbirgt sich im Inneren eine ganze Reihe an Features. Dazu gehören unter anderem ein Kontrollturm, die ikonische Brücke, ein Lifthangar, Antriebsmaschinen, ein Starthafen, ein Projektor sowie Soldatenquartiere. Damit schafft es das Modell, den Spagat zwischen wuchtiger Erscheinung und enormer Detailvielfalt zu meistern.

Ein echtes Star-Wars-Highlight im Regal – und derzeit günstiger bei Amazon

Am Ende bleibt zu sagen: Der Dreadnought ist ein Set, das ungelogen Maßstäbe setzt. Mit über einem Meter Länge, mehr als 10.000 Teilen und einer Detailtiefe, die jedes Sammlerherz höher schlagen lässt, gehört es zu den beeindruckendsten Klemmbaustein-Modellen überhaupt. Dass ihr das Ganze derzeit bei Amazon zu einem reduzierten Preis bekommt, macht die Entscheidung noch einfacher. Wer also schon länger auf der Suche nach einem XXL-Projekt ist, das Star-Wars-Flair und Klemmbaustein-Spaß vereint, sollte jetzt definitiv zuschlagen.

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Wenn ihr auch in Zukunft die spannendsten Gaming- und Tech-Angebote nicht mehr verpassen möchtet, empfehlen wir euch unseren Angebots-Ticker, der euch täglich über die besten Rabatte und Aktionen informiert!

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Die neue Steuerung für LoL könnt ihr jetzt testen, nerft einen der wichtigsten Werte und macht einen Champion unspielbar

Die neue Steuerung für League of Legends ist auf den Testservern live gegangen. Um sie zu balancen werden verschiedene Nerfs vorgenommen. Zusammen mit ihr kommen jedoch einige Probleme, die einen sowieso schon für Bugs anfälligen Champion unspielbar machen.

Was ist die neue Steuerung von League of Legends? Das Team von PORO (Player Onboarding Retention Org) ist für die Implementierung der WASD-Steuerung zuständig. Durch die Steuerung könnt ihr statt mit einem Rechtsklick, die bekannten Bewegungstasten WASD benutzen, um euren Champion zu lenken.

In einem Reddit-Post ist PORO auf einige Schwierigkeiten mit der Steuerung eingegangen. Neben dem großen Problem mit der Auto-Angriffs-Funktion geben sie auch Vorschläge, um die WASD-Erfahrung zu verbessern. Einer dieser Vorschläge ist einfach: „Spielt nicht Viego.“

Im Video seht ihr den Trailer zur neuen Season 3 von 2025 in League of Legends:

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Der neue Trailer zu Season 3 in 2025 von League of Legends zeigt eine dunkle Vision des Champions Xin Zhao

WASD-Steuerung nerft einen der wichtigsten Werte

Was wird für die Steuerung generft? Um die Steuerung zu balancen, möchte Riot einige Nerfs vornehmen. Die wichtige Angriffsgeschwindigkeit wird langsamer gemacht, solltet ihr euch dauerhaft bewegen und angreifen. Ein weiterer Punkt ist das verfrühte Abbrechen von Animationen, um sich nach einer Fähigkeit wieder schneller zu bewegen, was durch WASD nicht zum schnellstmöglichen Zeitpunkt geschieht (Eingabeverzögerung).

Was sagen Spieler zu der Steuerung und den dazugehörigen Nerfs? Der X-User Ismalakoi teilt seine Bedenken zu dem Vorhaben: „Warum fügt ihr ein Feature hinzu, das sich einfach schlecht anfühlen wird, nur um es mit Balance zu begründen? Eingabeverzögerung ist wirklich nicht der richtige Weg.“

Twitch-Streamer Drututt hat ebenfalls unter dem X-Post kommentiert und vertritt eine klare Meinung: „Lösung: Aktiviert WASD nicht in Ranked- oder Profi-Spielen, lasst es nur in Normal-Games verfügbar.“

Gibt es auch positive Meinungen? Ja, nicht so viele wie die negativen, aber es gibt Stimmen, die sich über die neue Steuerung freuen. Vor allem neue Spieler könnten damit leichteren Zugang zu einem komplexen Spiel wie League of Legends bekommen. X-User OMG_its_Yi schreibt Folgendes zu WASD in LoL:

Ich bin mega gespannt auf diese Änderung. Viele neue Spieler werden das Spiel deutlich verbessern. Ein langsamer, vorsichtiger Rollout über den Testserver, bevor es live geht, ist eine gute Entscheidung. Ich hatte schon Sorge, dass das nicht passiert, da Dinge dort normalerweise nur ein oder zwei Patchzyklen bleiben.

Unter dem Reddit-Post zu dem Thema schreibt User TaTalentedSpam: „Kann es kaum erwarten, es zu testen und bei der Verbesserung zu helfen. Danke für eure harte Arbeit und euer vorausschauendes Denken.“

Viego ist mit der WASD-Steuerung unspielbar geworden

Wer ist Viego? Der Champion Viego ist bereits im Januar 2021 erschienen. Erst 6 Monate, nachdem er veröffentlicht wurde, bekam er Zugang zu den Profi-Matches. Seine passive Fähigkeit ist fruchtbarer Boden für Bugs, denn durch den Skill kann er sich in andere Champions verwandeln, die er besiegt hat, und deren Fähigkeiten, Werte sowie Items kopieren.

Oft kam es zu fehlerhaften Interaktionen durch seine besondere Fähigkeit. So hat er beispielsweise unendlich Türme als Champion Azir erschaffen. Jetzt ist er auf dem Testserver jedoch unspielbar, solltet ihr die neue Steuerung von League of Legends benutzen.

Was ist das Problem? Im Reddit-Post schreiben die Entwickler PORO, dass Viegos zweite Fähigkeit nicht mehr aufgeladen werden kann, sollte er die Passive benutzt haben. Das führt dazu, dass Viego einen wichtigen Teil seiner Championidentität verliert und für den Rest der Runde deutlich schwächer ist.

Was empfiehlt PORO noch, um die Erfahrung zu verbessern? Neben der Aussage, dass ihr nicht Viego spielen sollt, machen die Entwickler auf die Auto-Angriffs-Funktion aufmerksam. Diese solltet ihr lieber ausschalten, da sich ungewollte Angriffe einschleichen könnten, falls ihr mit WASD in eine Minion-Welle lauft.

Welche weiteren Änderungen oder Nerfs und Buffs die WASD-Steuerung bekommt, bleibt abzuwarten. Je nachdem, wie das Feedback der Spieler ist, dürfte sich noch einiges verändern, bis ihr auf den richtigen Servern damit die Kluft der Beschwörer unsicher machen könnt.

Der verbuggte Champion Viego hat zudem eine interessante Hintergrundgeschichte, die gleich mit mehreren anderen Champions zusammenhängt. MeinMMO hat euch seinen Werdegang zum König der Zerstörung zusammengefasst: Ein Champion in LoL wollte nur seine Ehefrau retten, löste stattdessen eine der schlimmsten Katastrophen in Runeterra aus

Quelle(n):
  1. Reddit.com
  2. X.com

Helldivers 2 sorgt mit 2 Events für Spieleransturm, dem selbst die Server nicht gewachsen sind, auch die Warteschlangen sind zurück

In Helldivers 2 haben die Spieler die Server überrannt. Zwei Events, die fast zeitgleich angekündigt wurden, brachten Hunderttausende dazu, sich ins Spiel einzuloggen. So viele, dass selbst die Warteschlangen zurückgekehrt sind.

Woher kommt der Spieleransturm? Am 26. August 2025 durften zum ersten Mal Spieler auf Xbox als neue Rekruten in Helldivers 2 starten. Nachdem das Spiel über ein Jahr lang als exklusiv auf Steam und PS5 spielbar war, haben die Entwickler nun auch die neuen Kadetten zum Spielen eingeladen.

Doch während die Xbox-Diver sich gerade gegen die ersten Feinde ins Gemetzel stürzten, sorgten die Entwickler von Helldivers 2 mit einer großen Ankündigung für strahlende Augen bei Veteranen und Rekruten zugleich.

Hier könnt ihr die neueste Kriegsanleihe sehen:

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Helldivers 2 x Halo: ODST – Trailer zur nächsten Legendären Kriegsanleihe

Krieg gegen die Käfer sorgt für Warteschlangen

Was war das für eine Ankündigung? Um ca. 14 Uhr am 26. August 2025 haben die Entwickler von Helldivers 2 ihre nächste große Erweiterung angekündigt. Diese soll die Spieler in den Krieg gegen die Käfer stürzen und bis auf die Heimatwelten der Terminiden führen.

Dort erwartet die Spieler ein komplett neues Terrain samt unterirdischen Tunnelsystemen, die man ohne Luftunterstützung von Über-Erde erobern muss. Nicht nur ohne Luftschläge, sondern auch mit knapper Munition. Im Dunkeln sollen die Helldiver dort die Käfernester ausmerzen.

Auf den Heimatwelten erwartet die Helldiver aber auch allerlei neue und geupgradete Arten von Feinden, die den Angriff auf ihre Heimatwelt abwehren.

Wie steht es um die Server? Nachdem diese beiden Großereignisse an einem Tag geschehen sind, bekamen viele Spieler sofort Lust, sich in Helldivers 2 einzuloggen. Auf den beiden Kanälen auf YouTube, auf denen das Video zur Ankündigung veröffentlicht wurde, erreichte es über 1,4 Millionen Aufrufe binnen 18 Stunden.

Ingame sah es dank der neuen Xbox-Rekruten und der Wiederkehrer, die vom großen Krieg gegen die Käfer angelockt wurden, nicht anders aus. Laut einem Screenshot auf Reddit waren auf allen Plattformen vereint zeitgleich über 390.000 Spieler online.

Nur wenige Minuten später soll es laut den Spielern zu einem Serverabsturz gekommen sein, von dem auch PC-Spieler betroffen waren. Es wird vermutet, dass die hohe Spielerzahl die Server an ihre Kapazitäten gebracht hat. Untermauert wird diese Theorie, weil die Spieler nach dem Crash in einer Warteschlange warten mussten, bis sie sich wieder einloggen konnten.

Alleine auf Steam haben sich die Spielerzahlen binnen eines Tages verdreifacht und kletterten in der Spitze auf 167.795 Spieler laut SteamDB. Damit wurde die bisher höchste Spielerzahl seit dem Release des Koop-Shooters erreicht und übertrifft selbst den Angriff auf Über-Erde und die Einführung der Illuminierten als dritte Fraktion im Spiel.

Mit gleich zwei großen Ereignissen an einem Tag haben die Entwickler sich wohl selbst übertroffen und damit mehr Spieler angelockt, als sie selbst dachten. Der Krieg gegen die Käfer geht offiziell erst am 2. September los, bis dahin könnt ihr euch aber schon mal informieren, was euch auf den Heimatwelten der Terminiden erwartet: Helldivers 2 kündigt große Erweiterung an, lässt euch die Heimatwelten der Käfer vernichten

Pokémon GO Wild Area 2025: Alle Informationen zum Event

In Pokémon GO wurde die Wild Area 2025 angekündigt. Wir zeigen euch, welche Informationen zu dem großen Event bisher bekannt sind.

Was ist das für ein Event? Die Wild Area, oder zu Deutsch Naturzone, ist ein Event, welches 2024 zum ersten Mal in Pokémon GO stattfand. Es stellt neben dem GO Fest und der GO Tour das dritte große, jährliche Event dar.

Neben verschiedenen regulären und legendären Pokémon, brachte die Wild Area 2024 auch die mächtigen Pokémon und die Safaribälle mit.

Nun wurde die Wild Area 2025 offiziell angekündigt. Die Ankündigung erfolgte in Form eines Trailers, der auch direkt ein neues Pokémon anteasert. Den Trailer binden wir hier für euch ein:

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Wild Area 2025: Das ist bisher bekannt

Wann findet das Event statt? Wie aus dem Trailer ersichtlich wird, wird es eine lokale und eine globale Ausgabe der Wild Area 2025 geben. Die lokale Ausgabe findet vom 7. November 2025 bis zum 9. November 2025 in Nagasaki statt.

Die globale Variante findet am 15. und 16. November 2025 statt.

Welche Inhalte bringt das Event mit? Bisher gibt es noch keine weiteren Informationen zu den Inhalten des Events. Ob es wieder die mächtigen Pokémon, die Safaribälle und die Vielzahl an verschiedenen legendären Pokémon geben wird oder ob das diesjährige Event andere Inhalte mitbringt, ist noch nicht bekannt.

Im Trailer wird jedoch mittels Fußstapfen und einer Silhouette ein Pokémon angedeutet. Zudem erscheinen zum Ende des Trailers die Symbole für die Typen Unlicht und Fee.

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So sah das Pokémon GO Fest 2025 in Paris aus

Was sagt die Community dazu? Die Community ist sich sicher, das Pokémon aus dem Trailer identifizieren zu können. Dabei soll es sich um Olangaar handeln, ein Pokémon mit den Typen Unlicht und Fee aus der 8. Generation, welches die Vorentwicklungen Bähmon und Pelzebub besitzt.

Einige der Kommentare unter dem Video lauten:

  • „Olangaar hmm, das könnte gut sein“, meint Goofy-Goober-Of-Memes
  • „Endlich bekommen wir Olangaar“, freut sich auch rylanmcclanahaan6655
  • „Bringt die mächtigen Pokémon zurück! Bringt die vielfältigen Raids zurück! Safari-Bälle! Alles! Dieses Event war der Hammer, ändert einfach die Spawns“, schreibt Thec0rruptedNeko
  • „So viel besser als das Finale vom GO Fest, WOOO“, kommentiert Shleerp

Vor kurzem wurde eine der größten Änderungen in Pokémon GO angekündigt. Diese betrifft das Level-System. Neben einem neuen maximalen Level wird auch die Verteilung der bisherigen Level angepasst sowie die Anforderungen der verschiedenen Level: Pokémon GO ändert sein Level-System komplett – Das müsst ihr wissen.

KI sorgt dafür, dass junge Berufseinsteiger es schwieriger haben, in bestimmten Bereichen einen Job finden

Eine Studie hat untersucht, wie stark sich künstliche Intelligenz auf den Arbeitsmarkt wirkt. Dabei hat man festgestellt, dass KI es vor allem Berufseinsteigern erschwert, einen Job zu finden. Personen mit langjähriger Erfahrung sind deutlich seltener betroffen.

Was ist das für eine Studie? Die Stanford University hat gemeinsam mit dem Ökonomen Erik Brynjolfsson eine Studie herausgegeben (PDF), wie sich künstliche Intelligenz auf den Arbeitsmarkt und Löhne auswirkt. Die Studie untersuchte Berichten zufolge Daten des Lohnbuchhaltungsunternehmens Automatic Data Processing und berücksichtigte Lohnabrechnungen von Tausenden von Unternehmen mit insgesamt Millionen von Mitarbeitern.

Und die Stanford University stellte fest, dass künstliche Intelligenz Berufseinsteigern in den USA die Suche nach Arbeitsplätzen in Bereichen wie Softwareentwicklung und Kundenservice deutlich erschwert.

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Studenten spionieren Passanten mit versteckter Kamera und einer KI aus, finden Name und Adresse in Sekunden heraus

Die Gesamtbeschäftigung wächst, aber junge Menschen finden trotzdem seltener einen Job

Insgesamt macht die Studie ihre Ergebnisse an 6 wichtigen Erkenntnissen fest.

Die 6 wichtigen Erkenntnisse:

  • Beschäftigungsrückgang bei Berufseinsteigern: Junge Arbeitnehmer (22–25) in stark KI-exponierten Berufen wie Softwareentwicklung und Kundendienst verlieren deutlich an Beschäftigung.
  • Ungleiches Beschäftigungswachstum: Während die Gesamtbeschäftigung wächst, stagniert die Beschäftigung junger Arbeitnehmer seit Ende 2022; Rückgang von 6 % bei ihnen gegenüber +6–9 % bei älteren Arbeitnehmern in den gleichen Berufen.
  • Unterschied nach KI-Anwendung: Beschäftigungsverluste treten vor allem bei automatisierender KI auf. KI, die Tätigkeiten ergänzt, wirkt nicht negativ auf Einstiegsjobs.
  • Robustes Muster trotz Kontrolle: Rückgänge bei jungen Arbeitnehmern bleiben auch nach Kontrollfaktoren wie Unternehmens- und Zeiteffekten bestehen; mögliche Erklärung: branchenspezifische Schocks.
  • Wirkung stärker auf Beschäftigung als auf Löhne: Unterschiede zeigen sich primär in der Beschäftigung, nicht in den Gehältern.
  • Breite Gültigkeit: Ergebnisse gelten unabhängig von Berufsgruppe, Remote-Arbeit oder Outsourcing-Potenzial und lassen sich nicht allein anhand früherer KI-Expositionsmetriken erklären. Eine „Expositionsmetrik“ gibt an, wie stark ein Beruf, eine Tätigkeit oder eine Gruppe von Arbeitnehmern durch Künstliche Intelligenz (KI) betroffen ist und wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, dass Aufgaben in einem Beruf durch KI automatisiert oder ersetzt werden können.

Bei diesen Entwicklungen könnte es aber nicht bleiben, warnt die Studie. Denn KI entwickelt sich rasant weiter, und Brynjolfsson warnt davor, dass sich die Auswirkungen auf jüngere Arbeitnehmer auch auf diejenigen mit mehr Erfahrung ausweiten könnten.

Wir müssen ein Frühwarnsystem in Form eines Dashboards entwickeln, mit dem wir dies in Echtzeit verfolgen können. Dies ist eine sehr folgenreiche Technologie.

Künstliche Intelligenz gilt als große Herausforderung für viele Bereiche. Ein CEO hat in einem Gespräch erzählt, wie er seine gesamte Firma umgebaut hat, um sie KI-fit zu machen. Dabei mussten Mitarbeiter gehen, die sich weigerten, KI einzusetzen: Ein CEO hat fast 80 % seiner Mitarbeiter entlassen, weil sie sich weigerten, KI zu verwenden: Zwei Jahre später sagt er, er würde es wieder tun

Quelle(n):
  1. tomshardware.com

Pokémon-Legenden Z-A erfüllt meinen Kindheitstraum, kostet mich aber zusätzliche Nerven

Mit Pokémon-Legenden Z-A wird die Tradition der Hauptreihe gebrochen – zumindest, was den Kampf angeht. MeinMMO-Redakteurin Jasmin Beverungen konnte sich der Herausforderung auf der gamescom 2025 mit einer 20-minütigen Demo stellen.

Als Kind habe ich immer geträumt, dass es irgendwann ein Spiel gibt, in dem ich mit meinem Pokémon in einer offenen Welt herumlaufen kann. Die Hauptreihe von Pokémon bietet nämlich nur die Möglichkeit, mit einer Figur in einer 2D-Welt umherzulaufen und in rundenbasierten Kämpfen anzutreten.

Jedes Mal, wenn ich mir den Anime ansah, wusste ich allerdings, dass die Taschenmonster wohl kaum aufeinander warten. Die Trainer schreien wie wild ihren Partnern Angriffe zu, die sie dann direkt ausführen. Kein „Hey, du musst kurz warten, jetzt bin ich an der Reihe“, sondern schnelle und dynamische Kämpfe. Das hatte mich bislang an der Hauptreihe gestört und mein Kindheitstraum blieb lange unerfüllt – bis Pokémon-Legenden Z-A angekündigt wurde.

Wer die Trailer zu Pokémon-Legenden Z-A gesehen hat, dem dürfte auffallen, dass er keine Zeit mehr hat, im Kampf über seine Züge nachzudenken. Mit dem Spiel werden nämlich die Runden abgeschafft, die ihr vielleicht noch aus Pokémon Rot oder weiteren Vertretern der Hauptreihe kennt.

Stattdessen müsst ihr nun in Echtzeit reagieren und eure Pokémon so dirigieren, dass sie zugleich möglichst viel Schaden austeilen, aber auch möglichst wenig Leben verlieren.

Auf der gamescom 2025 stellte ich mich in einer 20-minütigen Demo mehreren Trainern und Pokémon. Dabei konnte ich testen, ob die Echtzeit-Kämpfe wirklich so überfordernd sind, wie es einige Journalisten erlebt haben.

Die ersten 10 Minuten kämpfte ich dabei in der namensgebenden Liga, in der Spieler von Rang Z zu Rang A aufsteigen müssen. Danach ging es an einen schwereren Kampf gegen Mega-Absol.

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Pokémon-Legenden: Z-A stellt neuen Story-Trailer für Switch vor

Vom Ende des Alphabets zum Siegertreppchen

In den ersten 10 Minuten besuchte ich die Kampfzone, in der die Rangkämpfe für die Liga von Pokémon-Legenden: Z-A stattfinden. Hier warteten mehrere Trainer darauf, von mir geplättet zu werden. Für die Kämpfe standen mir mehrere, schwächere Pokémon wie Voltilamm zur Verfügung. Auch die gegnerischen Pokémon, darunter Scoppel, waren maximal auf Level 10.

Im Grunde waren die Kämpfe so wie in Pokémon-Legenden: Arceus, nur dass sie in Echtzeit abliefern. Mit meiner Figur konnte ich per Schnellauswahl ein Pokémon aussuchen und genauso rasch wieder wechseln. Am Rande wurden mir die 4 Angriffe angezeigt, die mein Pokémon einsetzen konnte.

Während ich umherlief, folgte mir mein Pokémon auf Schritt und Tritt. Erst, wenn ich den Befehl zum Angriff gab, positionierte es sich und attackierte das gegnerische Pokémon. 

Übrigens: In diesem Teil konnte ich auch das Anschleichen ausprobieren, um einen Erstangriff durchzuführen. Das ist mir aber nicht gelungen, vermutlich war ich zu ungeduldig. 

Während der Demo konnte ich zwei Trainer herausfordern. Der ausgeteilte Schaden der Gegner hielt sich noch in Grenzen, weshalb ich die Kämpfe nicht so schwer oder taktisch anspruchsvoll fand. Also spammte ich einfach die Angriffe, deren Recast-Zeit wieder zurückgesetzt wurde.

Und ich muss sagen: Genauso habe ich mir Pokémon-Kämpfe als Kind vorgestellt. Einfach umherlaufen, das Taschenmonster herumkommandieren und ihm dabei zusehen, wie es den Kampf in Echtzeit bestreitet. Allein dafür hat sich die Demo gelohnt. Doch es wartete eine noch größere Herausforderung.

Kämpfe gegen Mega-Pokémon sind noch schwerer

Im zweiten Teil der Demo ging es dann an den Kampf gegen Mega-Absol. Ich bekam Lucario zur Hand und musste die Lebensanzeige meines Gegners auf null setzen. Der Kampf war deutlich schwerer als die vorherigen Rangkämpfe, da bereits ein getroffener Angriff von Mega-Absol einen Großteil meiner Gesundheit kostete.

Deshalb hieß es hier: Ausweichen. In bester Soulslike-Manier rollte ich umher, als wäre ich ein Gürteltier. Mega-Absol folgte nämlich einem bestimmen Angriffsmuster, das sowohl Flächenangriffe um sich selbst als auch Attacken, die in eine Richtung schossen, beinhaltete. Ich musste meinen Widersacher also beobachten und herausfinden, wann die besten Zeitfenster für Angriffe waren.

Hier kommt nämlich noch ein Punkt ins Spiel, der auch in einem „realen“ Echtzeitkampf mit Pokémon Sinn ergeben würde. Es ist wichtig, WO die Taschenmonster stehen. Wenn Absol seinen Angriff abfeuerte, musste ich dafür sorgen, dass Lucario aus der Schussbahn kam. 

Die große Rettung waren da die Kugeln, die Mega-Absol fallen ließ, wenn ich es mal traf. Sie füllten die eigene Anzeige zur Mega-Entwicklung, die ich dann bei Lucario anwenden konnte.

Tatsächlich gelang es mir am Ende, Mega-Lucario zu bezwingen. Der Kampf hatte mich deutlich mehr Nerven gekostet als die Rangkämpfe, aber so sollte man sich auch fühlen, wenn man mit dem eigenen Pokémon gegen einen anderen Trainer antritt, oder?

Insgesamt würde ich schon sagen, dass die Schwierigkeit mit den Echtzeit-Kämpfen angestiegen ist. Wer aber bereits Erfahrungen im Action-Genre gemacht hat, der sollte hier bestens klarkommen. Es braucht keinen Skill für Soulslike-Spiele, um in Pokémon-Legenden Z-A zu bestehen. 

Und wer schon immer davon geträumt hat, mit seinen Pokémon durch die Gegend zu laufen und Kämpfe zu bestreiten, bekommt ihn hiermit endlich erfüllt.

Was sich im Gegensatz zur Hauptreihe nicht geändert hat, ist die Qual der Wahl bei den Anfangspokémon. Doch viele Fans sind über die Auswahl enttäuscht. Warum, das könnt ihr auf MeinMMO nachlesen: Fans sind von Pokémon-Legenden: Z-A enttäuscht, weil das falsche Monster bei der wichtigsten Entscheidung des Spiels dabei ist

Die Entwickler von Path of Exile 2 bringen große Änderung, machen ein nerviges Feature überflüssig

Die Entwickler von Path of Exile 2 haben kurzfristig eine weitere große Änderung am ARPG vorgenommen. Sie verändern erneut, wie der Handel im Spiel funktioniert. Diesmal aber mit einem neuen Ingame-Feature.

Wie soll sich der Handel von Path of Exile 2 verändern? Bislang war bekannt, dass die Entwickler von Path of Exile 2 den Handel in ihrem Spiel vom persönlichen Spieler-zu-Spieler-Handel auf ein Marktplatz-System umbauen wollen, das auch Handel mit Spielern ermöglicht, die offline sind.

Dazu wollten die Entwickler einen speziellen NPC einführen, bei dem die Spieler Items zu einem Festpreis anbieten können und so ohne weiteren Aufwand handeln können – auch offline. Zum Einkaufen sollten Spieler jedoch weiter auf die Handelswebsite zugreifen. Sie sollte mit einer neuen Funktion direkt zu den Verkaufs-NPCs der Anbieter teleportieren und das asynchrone Handeln damit lösen können.

Hier könnt ihr den Trailer zur neuen Season, „The Third Edict“ sehen:

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Path of Exile 2 zeigt im neuen Trailer Season 2, bringt Akt 4 und 3 Zwischenakte ins Spiel

Handeln ohne Website

Was ist die große Ankündigung? Die Entwickler haben in einem neuen Video auf YouTube verkündet, dass auch ein Ingame-Marktplatz hinzugefügt wird. Game Director Jonathan Rogers erklärte in dem Video, dass man bislang glaubte, das Feature würde nicht mehr rechtzeitig für den Release von „The Third Edict“ fertiggestellt werden, doch die Entwickler haben es dann noch geschafft.

Mit der neuen Season wird man für den asynchronen Handel nicht mehr auf die Handelswebsite müssen. Im Video erklärt der Chef von PoE2, dass man „fast alle Features der Website“ im neuen „Marktplatz“ eingebaut hat. Welche noch fehlen, verrät er zwar nicht, die wichtigsten Filter sieht man jedoch bereits.

Wie reagieren die Spieler auf die Änderung? Während bereits der asynchrone Handel eine starke Änderung für die Spiele bedeutete, so freut es sie noch mehr, dass der lästige Umstand mit der Handelswebsite von Path of Exile 2 bald nur noch ein Relikt vergangener Zeiten sein wird.

Auf Reddit schreiben sie:

  • One_Gazelle4731: „Ich hätte ehrlich nicht gedacht, dass ich noch so lange lebe, um das zu sehen. Großartig.“
  • NeckAvailable9374: „Ich kann nicht glauben, dass sie das noch rechtzeitig zum Release fertigbekommen haben! Gute Arbeit, GGG.“
  • cairnjewel: „Es ist offiziell beschlossene Sache, ich verlasse den nächsten Monat nicht das Haus. Riesige QoL-Verbesserung.“
  • UpsetFan123 : „Das wird so genial für unsere Konsolenbrüder, WAHNSINN.“

Gerade für Konsolenspieler könnte diese Änderung eine große Erleichterung sein. Auch sie mussten bislang über die Handelswebsite handeln oder den Ingame-Handelschat benutzen.

Die Entwickler von Path of Exile 2 haben mit der neuen Season, „The Third Edict“ großes vor. Auch ohne neue Klasse wird das Spiel in vielen Funktionen erweitert und lang ersehnte Änderungen, wie in diesem Beispiel, erhellen die Stimmung bei den Fans. Ein anderes großes Problem haben die Entwickler ebenfalls pünktlich beseitigt: Hacker greifen die Server von Path of Exile 2 an, jetzt erklärt der Chef, was sie dagegen tun

Neues MMORPG mit Superhelden verpasst eigenen Release-Termin auf Steam, weil Valve Fragen zum Abo hat

Ursprünglich sollte das Superhelden-MMORPG Ship of Heroes bereits am 18. August 2025 auf Steam erscheinen. Nach einer ersten Verschiebung um eine Woche kam es aber auch nicht am 25. August zum erhofften Launch.

Warum gab es keinen Release? Wer auf der Steam-Seite von Ship of Heroes vorbeikommt, sieht aktuell 2 Infos. Zum einen unter „Veröffentlichung“ die Angabe „August 2025“. Zum anderen ein blau gefärbter Hinweis der Entwickler unter „Release Datum und Monetarisierung“, in dem Interessierte vom angepeilten Termin am 25. August 2025 erfahren.

Wer wissen möchte, warum es an dem Tag nicht zu einer Veröffentlichung gekommen ist, muss im offiziellen Forum des Spiels unter shipofheroes.com vorbeischauen. Dort heißt es in einer Nachricht der Entwickler vom 23. August 2025:

Unser Launch wird sich erneut verzögern. Gestern erhielten wir die Nachricht, dass Steam unseren Antrag nicht genehmigt hat. Sie wollten etwas, das sie zuvor nicht verlangt hatten, und wir haben den Antrag noch am selben Tag erneut eingereicht.

Wenn die Genehmigung 5 Werktage dauert oder wir einen neuen Antrag stellen müssen, könnte sich unsere Markteinführung bis September verzögern. Die gute Nachricht ist, dass keine Einwände gegen das Spiel selbst erhoben wurden, sondern nur Fragen zur Umsetzung des Abonnements.

Integral auf shipofheroes.com

Weiter erklären die Entwickler, dass die Verzögerung auch eine gute Seite hätte. So könne man nun einige Dinge hinzufügen, für die man erst eine Veröffentlichung nach dem Launch geplant hatte.

Hier seht ihr den ursprünglichen Release-Trailer für Ship of Heroes:

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Ship of Heroes: Trailer zum neuen Superhelden-MMORPG auf Steam

Auf den Spuren von City of Heroes

Was ist Ship of Heroes für ein Spiel? Das neue Superhelden-MMORPG von Heroic Games lässt euch persönliche Avatare erschaffen, die einem der 5 Archetypen angehören, einige der über 250 Superkräfte nutzen und sich individuell anpassen lassen. Damit erinnert es an City of Heroes von NCsoft von Cryptic, das ebenfalls keine namhafte Lizenz, aber dafür viele Charakteroptionen besaß.

Euch erwarten Missionen für Gruppen aus bis zu 10 Spielern, 60-Spieler-Raids, Crafting und ein Housing-System. Bis auf die beiden Raids soll man alle Inhalte übrigens auch solo meistern können. Wer sich mit anderen Spielern zusammentun will, muss den Chat oder andere soziale Kanäle nutzen. Die Entwickler verzichten bewusst auf einen automatisierten Dungeonfinder.

Die Entwickler versprechen, dass es in Ship of Heroes keinen Ingame-Shop oder anderem Mikrotransaktionen geben wird. Stattdessen müsst ihr eine Download-Gebühr zahlen sowie ein monatliches Abo abschließen, um Zugang zu allen Inhalten der kommenden 2 Jahre zu erhalten.

Ship of Heroes ist nicht das einzige aktuelle MMORPG, das mit Verschiebungen und Verzögerungen zu kämpfen hat. Es gibt eine ganze Reihe Teams, die ihre Pläne im Laufe von 2025 anpassen mussten. Ein besonders ambitioniertes Projekt hat es vor einigen Wochen erst getroffen: Nach schwieriger Beta macht Chrono Odyssey das einzig Richtige, doch für das MMORPG-Jahr 2025 sieht es jetzt noch düsterer aus

Chef von Dune: Awakening verrät, was es mit dem mysteriösen leeren Slot im Charakterfenster auf sich hat

FYNG-Moderator Julius Busch und MeinMMO-Redakteur Benedict Grothaus hatten auf der gamescom 2025 die Gelegenheit, mit Creative Director Joel Bylos über Dune: Awakening zu sprechen. Es ging um kritische Fans, Endgame-Baustellen und diesen mysteriösen, leeren Slot im Charakterfenster.

Es gab viel Redebedarf zu Dune: Awakening: Zwar konnte das neue Survival-MMO den erfolgreichsten Start der Funcom-Geschichte hinlegen, doch gibt’s auch mehr als 2 Monate nach dem Launch diverse Baustellen, die den Spielspaß trüben können.

Klar, dass FYNG-Moderator Julius Busch und MeinMMO-Redakteur Benedict Grothaus den Talk zu Dune: Awakening auf der gamescom 2025 nutzten, um mit Creative Director Joel Bylos über genau diese Baustellen zu sprechen. Wer das fast 30 Minuten lange Interview verpasst hat, kann es im Folgenden nachholen. Wir fassen euch in diesem Artikel aber auch die wichtigsten Erkenntnisse zusammen.

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1.000 Stunden Hassliebe: Warum wütende Fans die größte Hoffnung für Dune: Awakening sind

Noch mehr Video-Talks findet ihr übrigens direkt bei GameStar Talk auf GameStar.de und auf dem YouTube-Kanal der Kollegen, den ihr natürlich auch abonnieren könnt. Den GameStar-Podcast gibt es zudem auf Spotify. Vorbeischauen lohnt sich!

Wenn Vielspieler wütende Kritiken schreiben

Zu Beginn des Talks mit Joel Bylos geht es um den Launch von Dune: Awakening und wie das Survival-MMO bei den Spielern angekommen ist. Der Lead-Entwickler erklärt, dass es zahlreiche Spieler gibt, die das Game „sehr viel“ gespielt haben, bis sie schließlich nichts mehr zu tun hatten. Dann wurden sie wütend, sind zu Steam gegangen und haben das Spiel negativ bewertet.

Ich habe eine Review auf Steam gesehen, mit 1.000 Stunden Spielzeit: „Das Spiel ist mies.“ Und ich hab nachgerechnet. Dieser Typ hat 12 Stunden am Tag gespielt, seitdem wir gelauncht haben.

Joel Bylos im FYNG-Talk zu Dune: Awakening

Bylos erklärt weiter, dass man die Kritik zu fehlenden Endgame-Inhalten aber natürlich dennoch auf dem Schirm hat. Das bald erscheinende Kapitel 2 wird diese Kritik aber noch nicht vollständig adressieren, da mit diesem die Story-Kampagne fortgesetzt wird und neue Quests sowie dynamische Events in der Welt landen.

Es kommen aber kleine Verbesserungen fürs aktuelle Endgame, wie die Erhöhung der Lagerkapazitäten von Fahrzeugen und die Transportmöglichkeit von Fahrzeugen via Ornithopter, um das Farmen in der Tiefen Wüste komfortabler zu gestalten. Auch ein Bergungssystem für verlorene oder zerstörte Vehikel soll zeitnah kommen, damit man diese zurückerhalten und bei Bedarf reparieren kann.

Der Plan für die umfassenden Anpassungen des Endgames in Kapitel 3 steht aber auch schon fest. Laut Joel Bylos will man zuerst eine ganze Reihe von PvE-Herausforderungen ins Spiel bringen, um im Anschluss die Tiefe Wüste wieder in das ursprünglich geplante PvP-Areal zurückverwandeln zu können. Auf die Art möchte man die beiden sehr unterschiedlichen Zielgruppen klar voneinander abgrenzen.

Dune Awakening Tiefe Wüste
Die Tiefe Wüste soll irgendwann wieder den PvP-Fans gehören.

Der Kauf zukünftiger DLCs soll sich lohnen

Der nächste kostenpflichtige DLC soll nicht nur kosmetische Inhalte liefern, sondern auch eine mit den Skins verbundene Questreihe. Damit weichen die Entwickler von ihrer DLC-Politik ab, die sie etwa bei Conan Exiles verfolgt hatten. Im Gespräch erklärt Joel Bylos den Grund.

Eine der Sachen, die wir tun möchten, ist, Spieler mit dem Wert zu versorgen, das Spiel tatsächlich zu spielen. Reine kosmetische DLCs sind gut und es wird in Zukunft auch wieder rein kosmetische DLCs geben. Unsere Idee ist es jetzt aber, den Spielern das Gefühl zu geben, dass sie sich die Belohnungen tatsächlich verdienen.

Diese Belohnungen sind rein kosmetisch. Wir wollen die Spieler eine Questreihe erleben lassen, die ihnen erklärt, warum diese Cosmetics existieren und was sie mit Dune zu tun haben. Und wir glauben, dass es einen Wert besitzt, das Spiel zu spielen.

Joel Bylos im FYNG-Talk zu Dune: Awakening

Der Chef-Entwickler verrät weiterhin, dass mit neuen Inhalten auch eine Steigerung der Tier-Stufen kommt. Bylos betont dabei, dass die höchste Tier-Stufe aus Rezepten und Ausrüstung stets die am aufwendigsten zu produzierende sein soll. Diese wird sich stets an Gilden und Vielspieler richten.

Mit dem Einzug einer neuen Tier-Stufe sollen dann aber auch stets die vorherigen Tier-Stufen angepasst werden, was etwa die Zahl der für die Herstellung notwendigen Ressourcen angeht – um hier den Zugang für alle Spieler zu erleichtern.

Außerdem möchte man den Landsraad so anpassen, dass die zugehörigen Aufträge mehr Abwechslung bieten und für Solo-Spieler interessanter ausfallen. Und es soll mehr Belohnungen und Vorteile geben, die sich Gilden für ihre Gemeinschaft erspielen können – etwa die Möglichkeit, Services aus den Hauptstädten in der eigenen Gildenbasis anzubieten.

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Dune: Awakening bekommt mit Chapter 2 neue Story-Quests und ein weiteres Fahrzeug

Die Wahrheit hinter dem mysteriösen Item-Slot

Kollege Benedict nutzte das Interview, um Joel Bylos nach dem freien Item-Slot im Charakterfenster zu fragen, in dem man bislang nichts platzieren kann und über den die Community seit dem Launch immer wieder spekuliert.

So behauptet manch ein Spieler beispielsweise, dass man dort in einer frühen Testphase ein Rucksack-Platz gefunden haben soll, um das Inventar zu vergrößern. Diesem Märchen schiebt Bylos jedoch einen Riegel vor. Das sei einfach nur ein freier Platz, um den er die Designer gebeten hat, um dort später (etwa mit einer Erweiterung) ein cooles, neues Ausrüstungsteil platzieren zu können.

Es war laut dem Chef-Entwickler schon immer der Plan, das Inventar beziehungsweise Lagermöglichkeiten zu einem großen Teil auf Fahrzeuge auszulagern. Diesem Design-Ziel würden ein Rucksack oder vergleichbare Hilfsmittel entgegenlaufen.

In Dune: Awakening startet bald ein mysteriöses Event, soll in einer Kettenreaktion zum großen Update führen - Titelbild zeigt Joel Bylos
Joel Bylos ist der Creative Director für Dune: Awakening.

Chef-Entwickler über Miete, Strom und Verfall der Basen

MeinMMO hatte es bereits thematisiert, dass viele Spieler es als ein Problem ansehen, regelmäßig Dune: Awakening starten und spielen zu müssen, um den eigenen Fortschritt beziehungsweise die in der Basis gelagerten Ressourcen, Maschinen und Ausrüstungsteile nicht zu verlieren. Auch darauf hat Kollege Benedict den Chef-Entwickler angesprochen und gefragt, ob es nicht eine bessere Lösung geben würde.

Bylos erklärt, dass es durchaus alternative Möglichkeiten gibt, mit der eigenen Basis umzugehen. In Fallout 76 nimmt man beim Ausloggen beispielsweise seine Basis mit und muss diese dann beim nächsten Einloggen neu platzieren, wenn auf dem alten Standort beim nächsten Einloggen kein Platz mehr ist.

Was die Entwickler auf keinen Fall wollen, das ist eine Ansammlung von Geisterstädten aus nicht mehr genutzten Basen, die den Neulingen kaum noch Platz für die eigene Ausbreitung bieten. Das Team versteht jedoch das Problem und plant Erleichterungen:

  • Man möchte die Bank ausbauen, damit Spieler dort vor einer längeren Pause noch viel mehr Ressourcen, Blaupausen und Ausrüstungsteile lagern können als es aktuell der Fall ist.
  • Die Entwickler arbeiten daran, die Spieler mit E-Mail-Benachrichtigungen zu warnen, wenn ihre Basis bald dem Verfall ausgesetzt sein wird oder die Strom-Kapazitäten auslaufen.
  • Man möchte zurückkehrenden Spielern eine Art Ressourcen-Paket bereitstellen, wenn diese nach langer Pause wieder online kommen. In diesem Paket findet man Materialien und Ausrüstung, die dafür sorgen, dass man nicht wieder bei 0 anfangen muss. Der Inhalt des Pakets soll sich am Level des Charakters orientieren.

Das Ziel der Entwickler ist es, dass man auch nach langer Pause in recht kurzer Zeit wieder auf dem alten Stand sein soll, wenn man seine Basis gespeichert und ausreichend Ressourcen in der Bank verstaut hat.

Krieg der Fraktionen und Raids

Im Interview mit Joel Bylos erfuhren wir schließlich noch, dass die Entwickler die beiden Fraktionen des Spiels im PvP aufeinandertreffen lassen wollen. Zwar nicht in der Tiefen Wüste, wo jeder gegen jeden kämpft, aber dafür in alternativen PvP-Varianten.

Stellt euch einen Modus vor, in dem die Atreides eine Festung bauen müssen und die Aufgabe der Harkonnen ist es, diese Festung zu stürmen. Man hat für den Bau der Anlage ein gewisses Zeitfenster und dann kommen die Gegner und greifen an.

Joel Bylos im FYNG-Talk zu Dune: Awakening

Laut Bylos könnte das auch als PvE-Herausforderung funktionieren, indem KI-Kämpfer eine der beiden Seiten übernehmen. Was richtige Raid-Kämpfe gegen beispielsweise einen großen Sandwurm angeht, gibt es derzeit keine konkreten Pläne.

Der Entwickler erklärt, dass es bei den Kampf- und Skillsystemen von Dune: Awakening extrem schwer sein würde, Raid-Herausforderungen so zu designen, dass sie Spaß machen, ausreichend Feinschliff besitzen und eine ausreichend gute Balance mitbringen. Irgendwann wird das aber etwas sein, mit dem sich die Entwickler beschäftigen möchten.

Die Entwickler von Dune: Awakening waren übrigens mit einem großen Stand auf der gamescom 2025 vertreten. Während die Fans und Spieler des Survival-Games Maschinen aus dem Spiel im echten Leben begutachten dürfen, sorgte eine für Diskussionsstoff: Entwickler von Dune: Awakening spendieren Besuchern der gamescom gratis Wasser, doch die Fans haben einen bösen Verdacht

WoW: Spieler nehmen Tanks als Geiseln – das neue Dungeon-System ist schuld

Manche haben es in World of Warcraft gerade schwer. Denn ein eigentlich gutes System wird für finstere Zwecke genutzt.

Je nachdem, wen man fragt, bekommt man zum Zustand von World of Warcraft ganz unterschiedliche Antworten. Einige lieben das soziale Miteinander, die gemeinsamen Abenden mit Gilden-Kollegen in Dungeons oder in Raids. Andere beschweren sich über die toxische Community und dass man mit „Randoms“ ja eigentlich gar nicht losziehen kann, denn alle Nase lang verlässt jemand einen Dungeon vorzeitig, wenn auch nur ein kleines Detail nicht zu 100 % nach Plan läuft.

Blizzard hat diese Stimmen gehört und ein System zur Bestrafung eingebaut. Wer einen Dungeon verlässt, wird als „Leaver“ gebrandmarkt – sodass künftig alle sehen, dass man vorzeitig abhaut. Das Problem: Tanks werden nun gefangengenommen und andere finden Methoden, um diese Strafen zu umgehen.

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WoW Midnight – Das Opening-Cinematic zum neuen Addon zeigt den Angriff auf Silbermond

Was ist das für ein System? Mit Patch 11.2 wollte Blizzard der Community von WoW einen lange gehegten Wunsch erfüllen. Wenn Spielerinnen oder Spieler einen „Mythisch+“-Dungeon vorzeitig verlassen, dann werden sie bei wiederholtem Vergehen als „Leaver“ markiert – also als eine Person, die Dungeons nicht bis zum Ende durchzieht. Alle anderen sehen dann im Gruppenfinder: Auf diese Person ist schon häufiger kein Verlass gewesen und vielleicht sollte man sie besser nicht einladen.

Sollte die Gruppe der Meinung sein, dass der Dungeon nicht mehr zu bewältigen ist, kann man mit dem „/abandon“-Befehl eine Umfrage starten. Stimmen mindestens 4 von 5 Leuten zu, dann wird der Dungeon abgebrochen und es gibt keine Strafe.

Das System bekam im Vorfeld Lob, denn es könnte die Umgebung für alle ehrlichen Dungeon-Fans verbessern. Zumindest in der Theorie.

Doch wie so oft in World of Warcraft kam es am Ende ganz anders. Denn nach kurzer Zeit hatten einige Bösewichte sich schon überlegt, wie sie das System ausnutzen können.

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So schauen Tanks drein, wenn sie im falschen Dungeon gefangen sind.

Tanks werden in Geiselhaft genommen, müssen Dungeons tanken

Wie werden Tanks ausgenutzt? Einige Leidtragende sind die Tanks, die mit diesem neuen System ausgenutzt werden. Ihnen wird gesagt, dass sie sich für einen hochstufigen Dungeon anmelden würden – also etwa ein „Priorat +12“. Sobald man dann allerdings im Dungeon ist und den Schlüsselstein einlegt, stellt der Tank fest: „Moment mal, das ist ja nur ein +5!“

Die Gruppe hat ihn schlicht angelogen und wollte einen starken, gut ausgerüsteten Tank für den Dungeon haben – einen Tank, der so stark ist, dass das für ihn eigentlich gar keine Herausforderung mehr darstellt.

Der Tank steht nun vor einem Problem. Er kann die Gruppe zwar verlassen, riskiert dann aber, als „Unzuverlässig“ gebrandmarkt zu werden – und das, obwohl er in einem Dungeon gelandet ist, an dem er gar nicht teilnehmen wollte. Die Folge: Manche Tanks beißen in den sauren Apfel und tanken den Dungeon einfach schnell, um ohne langfristige Folgen wieder „frei“ zu kommen.

System wird vielfältig umgangen

Doch auch andere Möglichkeiten haben sich offenbart, wie man das System umgehen kann. Denn wenn die Gruppe sich weigert, den Dungeon abzubrechen, aber zwei Mitglieder der Meinung sind, dass sie nicht bis zum Ende spielen wollen, dann kommt es zu solchen Erlebnissen:

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Wieder und wieder stürzen sich die Charaktere absichtlich in den Tod. Denn jeder Tod reduziert die verbleibende Zeit des Timers, den man noch hat, um den Dungeon abzuschließen. Sobald der Timer auf 0 gesunken ist, zählt der Dungeon allerdings als „nicht geschafft“ – und man kann die Gruppe ohne Konsequenzen verlassen.

Es dürfte klar sein, dass Blizzard hier noch einmal zeitnah nacharbeiten muss, denn die aktuelle Lösung kann wohl kaum der Weisheit letzter Schluss sein. Ob es einen Hotfix geben wird oder wir erst im nächsten größeren Patch mit Verbesserungen rechnen können, bleibt abzuwarten.
Doch es gibt noch mehr Frust – WoW Legion Remix ist auf dem besten Weg, ein totaler Flop zu werden.