Der Chef von Final Fantasy XIV beantwortet eine offene Frage des MMORPGs aus Dawntrail

Das Ende der Dawntrail-Erweiterung hat MMORPG-Fans mit vielen offenen Fragen zurückgelassen. Doch in einem Interview räume Naoki Yoshida, der Director von Final Fantasy XIV, mit einer der vielen Fragen auf. Zu ihr gab es bereits einige Theorien.

Welche Frage hat Yoshida aufgelöst? Im Interview mit The Gamer wollte der Redakteur über das Gebiet „Lebende Erinnerung“ sprechen, das mit Dawntrail neu ins Spiel kam. Yoshida erklärte, was sich das Entwicklerteam mit der Stadt gedacht habe. Ganz beiläufig klärte er eine der größten Fan-Theorien auf:

Als wir über das Konzept der Suche nach der Stadt aus Gold nachdachten, überlegten wir, wie wir das in der Geschichte ausdrücken könnten. […] Wir hatten das Gefühl, dass wir es authentisch machen mussten, und wir mussten einen ordentlichen Job machen, sonst würden die Gedanken der Menschen, die in der neunten Reflektion (im Deutschen: Splitterwelten) leben, nicht richtig vermittelt werden.

Zum Schluss hat Yoshida im Nebensatz aufgelöst, dass die Menschen aus Alexandria, die nach dem Tod in der Lebenden Erinnerung landen, aus der neunten Splitterwelt stammen. Diese Information wurde im DLC verheimlicht. Es war lediglich bekannt, dass die Menschen aus Alexandria vermutlich aus irgendeiner Splitterwelt kommen, aber nicht, aus welcher.

Die Dawntrail-Erweiterung könnt ihr euch im folgenden Trailer ansehen:

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Final Fantasy XIV: Launch-Trailer für Dawntrail stimmt auf das Abenteuer in Tural ein

Die Splitterwelten in Final Fantasy XIV

Was dachten Fans bislang? Eine populäre Theorie im Reddit-Forum beinhaltete, dass Alexandria aus einer der Splitterwelten stammt, die sich noch nicht mit der Ursprungswelt vereint haben. Es gibt aktuell noch vier Welten, von denen wir nicht wissen, was mit ihnen passiert ist.

Das permanente Gewitter in Alexandria deutete darauf hin, dass die dazugehörige Splitterwelt sich gerade in einer Endphase der Welt befindet. Laut der Theorie soll sich die Splitterwelt also kurz vor der Vereinigung mit der Ursprungswelt befinden oder es Alexandria sogar möglich gewesen sein, die Vereinigung zu überleben.

Was sind die Splitterwelten? Als Hydaelyn, der Wille des Lichts, ihren Gegenspieler Zodiark, den Willen des Schattens, zum Mond verbannte, wurde die Ursprungswelt auseinander gerissen. Dadurch entstanden 13 weitere Parallelwelten, die sogenannten Splitterwelten.

Jede der Splitterwelten hat ihre eigenen Bewohner, die durch die Ursprungswelt jedoch miteinander verbunden sind. Einige davon konnten wir in Shadowbringers sehen, denn der DLC spielt in der ersten Splitterwelt.

7 der ursprünglichen 13 Splitterwelten sind bereits mit dem Ursprung wiedervereint. Bislang haben Spieler nur die erste und die 13. Splitterwelt kennengelernt. Es bleiben also noch 4 Welten, die es zu erkunden gilt. 

Obwohl die Saga rund um Hydaelyn und Zodiark mit Endwalker beendet wurde, könnte es sein, dass sie mit einigen Hinweisen weitergeführt wird. Yoshida verriet, dass es ein Wiedersehen mit den Ascians geben könnte: Chef von Final Fantasy XIV deutet Wiedersehen mit euren ärgsten Feinden an

Quelle(n):
  1. GameRant

In WoW seid ihr stärker, wenn ihr nicht levelt – daher verbietet Blizzard das jetzt

In WoW: The War Within seid ihr mächtig, wenn ihr nicht levelt – das war so ein Problem, dass Blizzard nun die XP-Sperre entfernt hat, damit ihr zwangsweise levelt.

Der Launch einer neuen Erweiterung von World of Warcraft ist immer ein Grund zu Freude, denn es gibt jede Menge Neuerungen zu entdecken. Eine der Kehrseiten ist allerdings, dass gut ausgerüstete Charaktere während des Levelns immer schwächer werden – ein Begleiteffekt der Skalierung im Spiel. Bei „The War Within“ war das allerdings so krass, dass Blizzard jetzt eingreifen musste und aktiv verhindert hat, dass ihr nicht levelt.

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WoW: The War Within – Schatten unter der Oberfläche

Was ist das Problem? Wenn ihr zum Ende von Dragonflight in Saison 4 viel gespielt habt, dann ist euer Charakter extrem mächtig. Gerade die ersten paar Level-Ups in der neuen Erweiterung merkt man das stark. Feinde können regelmäßig durch „Onehits“ sterben und die Quests sind absolut keine Herausforderung. Zwischen Level 70 und 75 sind die meisten Questbelohnungen sogar deutlich schlechter als alles, was ihr am Ende von Dragonflight gesammelt habt.

Das führt dazu, dass euer Charakter überproportional stark ist, wenn er in Khaz Algar ankommt. Dungeons, Tiefen, Quest-Feinde – alles schmilzt förmlich unter der Macht gut ausgerüsteter Charaktere.

Schuld daran ist die extrem gute Ausrüstung aus Dragonflight. Diese Ausrüstung wird beim Leveln passiv schwächer, da der Charakter mit jedem Level-Up mehr Zähler eines Wertes benötigt, um auf die gleichen Vorteile zu kommen wie bisher.

Ein Beispiel (mit vereinfachten, fiktiven Zahlen):

  • Auf Stufe 70 braucht ihr 100 kritische Trefferwertung, um 1 % Crit zu erhalten.
  • Auf Stufe 80 braucht ihr 200 kritische Trefferwertung, um 1 % Crit zu erhalten.

Wie haben Leute das ausgenutzt? Einige findige Leute haben direkt bemerkt, wie übermächtig sie in Khaz Algar sind, wenn ihr Charakter ewig auf Stufe 70 bleibt. Sie haben den XP-Stopp aktiviert und anschließend verschiedene Inhalte gefarmt, um Ressourcen und andere Vorteile zu erhalten, ohne dass ihr Charakter dabei schwächer wird.

Vor allem die Tiefen („Delves“) waren ein Ziel von allen, die diese Stärke ausnutzen wollten.

Auf Stufe 70 und mit aktiviertem XP-Stopp haben manche die Tiefen wieder und immer wieder besucht, um sie auf der höchsten möglichen Stufe (im Early Access ist das Stufe 3) unendlich oft abzuschließen. Dadurch stieg der Begleiter Brann Bronzebart im Level auf und wurde immer stärker.

Einige haben ihren Brann Bronzebart so bis auf Stufe 60 gelevelt, sodass er nun extrem mächtig ist und die Tiefen quasi im Alleingang aufräumen kann. Denn jede Stufe über 10 gewährt Brann einen Bonus von 5 % auf seinen verursachten Schaden (also im besten Fall 250 %).

Was hat Blizzard nun getan? Blizzard hat die Möglichkeit entfernt, auf Stufe 70 einen „XP-Stopp“ zu aktivieren. Das war bis gestern noch möglich und ist jetzt nicht mehr der Fall. Sämtliche Charaktere, die zuvor noch eine XP-Sperre auf Stufe 70 aktiv hatten, erhalten jetzt automatisch wieder Erfahrungspunkte und können das auch nicht verhindern.

Zusätzlich dazu hat Blizzard für das Leveln von Brann Bronzebart eine Sperre eingebaut – ab Stufe 15 kann der Zwerg während des Early Access nicht mehr stärker werden. Wer allerdings seinen Brann bereits höher hat, dessen Fortschritt wurde nicht zurückgesetzt. Dennoch ist es gut möglich, dass Blizzard das nachträglich nochmal anpasst und Brann bei den entsprechenden Accounts zurücksetzt – denn es würde sonst die Tiefen mit dem Start von Saison 1 massiv erleichtern.

Wie Blizzard mit denen verfährt, die diese XP-Sperre ausgenutzt haben, um Brann zu leveln, bleibt noch abzuwarten. Allerdings muss sich Blizzard mit der Entscheidung auch nicht beeilen, denn härtere Tiefen öffnen erst in 2 Wochen mit dem Launch der 1. Saison von The War Within – bis dahin kann man von einem übermächtigen Brann ohnehin kaum profitieren.

Quelle(n):
  1. wowhead.com

Nur wegen Baldur’s Gate 3 können wir ein neues, spannendes Rollenspiel schon bald auf Steam spielen

Die Entwickler von Larian haben mit Baldur’s Gate 3 gezeigt, wie erfolgreich ein früher Release in eine Early-Access-Phase ausfallen kann. So erfolgreich, dass ein anderes, vielversprechendes Rollenspiel-Projekt dieser Strategie in Kürze auf Steam nacheifert.

Um welches Rollenspiel geht es? Am 24. September 2024 startet GreedFall 2: The Dying World auf Steam in den Early Access. Aufgrund der Qualitäten des Vorgängers und dem Versprechen der Entwickler, dessen Schwächen gezielt auszumerzen, gilt das RPG von Spiders als eine der größten Hoffnungen für Rollenspiel-Fans im verbleibenden Jahr 2024.

In einem Interview mit gamesradar.com verriet Spiders CEO Jehanne Rousseau jetzt, dass das Team den frühen Early-Access-Start bei Publisher Nacon nur dank des großen Erfolgs von Baldur’s Gate 3 durchsetzen konnte – das enorm erfolgreiche Rollenspiel von Larian befand sich ebenfalls eine ganze Weile auf Steam im Early Access.

Hier könnt ihr euch einen Trailer zu GreedFall 2 anschauen:

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Greedfall 2 spielt drei Jahre vor den Ereignissen des ersten Teils

Erfolg von Baldur’s Gate 3 macht Schule

Was sagt die Studio-Chefin genau? Konkret erklärte Jehanne Rousseau: „Es war [Baldur’s Gate 3], das uns erlaubte, Nacon davon zu überzeugen, einen Early Access für GreedFall 2 zu machen. Ich habe jahrelang darum gebeten, einen Early Access für unser Spiel zu machen, und sie sagten ‘Nein, RPGs funktionieren nie, das wird nicht funktionieren’. Und seit Baldur’s Gate 3 heißt es: ‘Schau, es funktioniert, lass es uns machen.’“

Rousseau erhofft sich von dem Early Access auf Steam einen regen Austausch mit der Community, um Feedback bereits vor dem Launch in Verbesserungen und die Implementierung zusätzlicher Optionen umsetzen zu können.

Bei jedem Spiel, das man in der Vergangenheit entwickelt hat (neben GreedFall etwa auch Steelrising, The Technomancer oder Bound by Flame), war es laut der Studio-Chefin sehr frustrierend, dass das wichtigste Feedback oftmals erst von den Spielern nach dem Release kam, und man dann erst den Gedanken hatte: Sie haben recht, das hätten wir machen sollen.

Was muss ich zu GreedFall 2 wissen? Das neue Rollenspiel von Spiders spielt drei Jahre vor GreedFall und führt euch auf den Alten Kontinent, in der euch in einer exotischen Kulisse ein verrottender Kern aus verfallenden Städten voller Krankheit und Verbrechen erwartet.

Erneut seid ihr ein Außenseiter, der es mit verschiedenen Interessensgruppen zu tun bekommt und eigene Lösungen für die verschiedenen Herausforderungen finden muss – mal mit List, mal mit Diplomatie, mal mit Gewalt.

Für das Abenteuer steht euch neben dem individuell erstellten Helden auch eine Gruppe aus Weggefährten zur Verfügung, die ihr ausrüsten, managen und im Kampf steuern könnt. Die Beziehungen zu euren Begleitern soll dabei viel invensiver ausfallen, als noch beim Vorgänger. Mehr dazu: Steam: Greedfall 2 soll genau da besser sein, wo der erste Teil des Rollenspiels versagt hat

Holt euch für wenig Geld einen äußerst starken Gaming-PC – mit AMD Ryzen 7 7800X3D Prozessor und RTX 4070 Super

Ihr möchtet nicht zu viel für einen starken Gaming-PC ausgeben und endlich Spiele wie Cyberpunk 2077 auf den allerhöchsten Einstellungen spielen? Dann nutzt das vortreffliche Angebot bei MediaMarkt und spart ordentlich.

Dies ist wahrhaftig ein Hochleistungs-PC, mit dem ihr in einer WQHD-Auflösung für viele Jahre in den höchsten Einstellungen problemlos spielen könnt. Die liegt unter anderem an der RTX 4070 Super, die sogar etwas stärker als meine RTX 3090 ist. Aber die Zusammenarbeit mit dem AMD Ryzen 7 7800X3D Prozessor setzt noch mal ein obendrauf. Der PC eignet sich nicht nur für High-End-Gaming in WQHD, sondern auch für Content-Projekte. Spart jetzt 450€ und spielt alle kommenden Gaming-Blockbuster.

Ihr entdeckt den Gaming-PC bei MediaMarkt
Häufig gestellte Fragen
Was ist Frame Generation?

Das revolutionäre Highlight von DLSS 3 ist die bahnbrechende KI-Technologie, die als „Optical Multiframe Generation“ bekannt ist. Diese innovative Methode analysiert zwei herkömmlich gerenderte Spielbilder und nutzt die gewonnenen Informationen, um mit cleveren KI-Algorithmen einen zusätzlichen Frame zu erzeugen. Stellt euch das so vor: Während ihr in eure Lieblingsspiele eintaucht, sorgt diese Frame-Generierung für einen gewaltigen Leistungsschub! Es ist nicht nur beeindruckend, sondern auch ein echter Game-Changer – mehr FPS bedeuten flüssigere Bewegungen und ein intensiveres Spielerlebnis.

Technische Spezifikationen

  • Prozessor: AMD Ryzen 7 7800X3D
    • Kerne: 8 Kerne
    • Basis-Takt: 4.20 GHz
    • Turbo-Takt: Bis zu 5.00 GHz
    • L3 Cache: 96 MB
  • Arbeitsspeicher:
    • Kapazität: 32 GB DDR5-RAM
    • Geschwindigkeit: Hohe Bandbreite für schnelle Datenverarbeitung
  • Speicher:
    • SSD: 2TB M.2 NVMe SSD
    • Schnelle Ladezeiten und hohe Übertragungsraten für Spiele und Anwendungen
  • Grafikkarte:
    • Modell: NVIDIA GeForce RTX 4070 Super
    • Videospeicher: 12 GB GDDR6X
    • Unterstützung für Raytracing und DLSS für ausgezeichnete Grafiken in modernen Spielen
  • Betriebssystem:
    • Windows 11 Home (64 Bit)
  • Mainboard:
    • B650M Mainboard (unterstützt PCIe Gen5, DDR5-RAM)
Spielt jetzt die nächsten Jahre unbeschwert

Gaming-PC mit heftiger Prozessorleistung und exzellenter Super-Grafikkarte

Der AMD Ryzen 7 7800X3D ist noch der Thronhalter aller Gaming-CPUs. Mit seinen 8 Kernen und einem Turbo-Takt von bis zu 5.00 GHz bietet er euch eine hervorragende Leistung sowohl in Spielen als auch bei rechenintensiven Anwendungen wie Videobearbeitungen oder Rendering. Der Prozessor ist der perfekte Buddy für die RTX 4070 Super Grafikkarte, da beide wunderbar harmonieren.

Gaming-PC mit starker Grafikleistung (Quelle: Nvidia)
Gaming-PC mit starker Grafikleistung (Quelle: Nvidia)

Die NVIDIA GeForce RTX 4070 Super hat mit einem Basistakt von 1980MHz deutlich mehr als meine RTX 3090 mit 1395MHz. Zwar besitzt der Videospeicher nur 12GB, aber dies reicht für eine WQHD-Auflösung locker aus. Würde diese Karte mindestens 16GB bis 20GB Videospeicher besitzen, wäre sie durchaus eine Weile fähig, grafikintensive Titel in 4K darzustellen.

Sie unterstützt übrigens Raytracing. Dadurch kommt ihr in dem Genuss von realistische Licht- und Schatteneffekte in Spielen. Obendrein könnt ihr DLSS und Frame Generation für verbesserte Bildraten ohne Qualitätsverlust nutzen.

Schneller Arbeitsspeicher für Content-Projekte und mehr

Mit 32GB DDR5-RAM könnt ihr mehrere Anwendungen gleichzeitig ausführen, ohne dass es zu Verzögerungen kommt. Heutzutage sind 32GB die beste Option, um lange zukunftssicher zu sein. Da der DDR5-RAM äußerst fix für allerlei Systemprozesse ist, könnt ihr locker an etlichen Content-Projekten arbeiten. Allein für Gaming wärt ihr mit dem DDR4-RAM immer noch auf einer guten Spur.

Spielt die nächsten Jahre ohne Grenzen
Spielt die nächsten Jahre ohne Grenzen

Die integrierte 2TB M.2 NVMe SSD radiert Ladezeiten größtenteils aus sämtlichen Spielen und lässt euch blitzschnell eure liebsten Anwendungen starten.

Spielt jetzt die schönsten AAA-Games

Seid ihr bereit für ein Schnäppchen-Abenteuer der Extraklasse? Dann schnappt euch euren digitalen Kompass und segelt direkt zu unserer Deals-Seite – dem geheimen Hafen voller unglaublicher Angebote. Hier warten blitzschnelle SSDs darauf, eure Daten im Nu zu transportieren, während starke Grafikkarten selbst die spektakulärsten Blockbuster wie Cyberpunk 2077 in strahlendem Glanz erstrahlen lassen. Aber haltet euch fest, denn das ist erst der Anfang. Entdeckt mächtige CPUs und eine bunte Palette an faszinierenden Komponenten, mit denen ihr eure technischen Träume in die Realität umsetzen könnt. Macht euch bereit für den ultimativen Technik-Boost.

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Ein Mitarbeiter bei Amazon erfüllt in 1,5 Jahren nicht ein Ziel, bekommt dafür 330.000 Euro

Ein Senior-Mitarbeiter bei Amazon nutzte wohl die Arbeitsbedingungen aus, um das maximale Gehalt bei möglichst wenig Arbeit herauszuschlagen. Nachdem er bei Google gekündigt wurde, wechselte er zu Amazon. Von dort berichtet er, wie wenig er für das Unternehmen getan habe und wie er dafür fast 330.000 Euro Gehalt bekam.

Wie wenig hat der Mitarbeiter geleistet? Der Mitarbeiter soll vor rund 1,5 Jahren bei Amazon also Senior Technical Program Manager angefangen haben, und so wie es scheint, wurde seine Taktik bislang noch nicht entdeckt. Er bewarb sich bei Amazon, mit der Intention, „nichts zu tun“ und dafür Gehalt zu erhalten, bis er erwischt und gefeuert wird (via X).

  • Sein derzeitiger Arbeitsalltag bestünde darin, anderen Teams, die sich in sein Team integrieren wollen, eine Absage zu erteilen. Alternativ überlässt er ihnen 95 Prozent der Integrationsarbeit.
  • Laut eigener Aussage arbeite er nur acht Stunden pro Woche. Meistens würde er die Zeit in Meetings verbringen.
  • Er besäße 0 Kingpin Goals. Dabei handelt es sich um das System, mit dem Amazon Ziele für seine Mitarbeiter definiert.
  • In den 1,5 Jahren bearbeitete er wohl nur sieben Tickets, die bei ihm eingingen.
  • Für ein automatisiertes Dashboard soll er mit der Hilfe von ChatGPT nur drei Tage zum Erstellen gebraucht haben. Dagegen erzählte er Amazon, er habe drei Monate in das Projekt investiert.

Für all seine „Arbeit“, die er in den 1,5 Jahren geleistet hat, soll er in seiner Senior-Position ein stolzes Gehalt von umgerechnet 330.706 Euro erhalten haben. Mittlerweile wurde der Post gelöscht (via teamblind.com). 

Amazon ist nicht nur für sein Warenhaus, sondern auch für seine Filme und Serien bekannt:

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Der Sommer, als ich schön wurde – Teaser zur 1. Staffel der Amazon-Serie

Gespaltete Meinung zum Ausnutzen der Arbeitsbedingungen

Was halten andere User davon? In den Kommentaren gibt es mehrere Nutzer, die so ein Verhalten in Ordnung finden. X-User Olua_AO schreibt, dass Personen, die nur zwei Stunden pro Tag arbeiten und für acht bezahlt werden (wodurch sie genug Zeit für ihr Privatleben haben), die Gewinner im Leben seien.

DracoThinks denkt, dass man „den Exploit ausnutzen“ solle, wenn das Spiel „manipuliert“ sei. Demnach befürwortet er, was der Mitarbeiter der Öffentlichkeit enthüllte. Mit dem Ausnutzen wäre der Senior Manager zumindest nicht der einzige, denn viele Mitarbeiter nutzen einen Trick aus, um möglichst viel im Home Office zu arbeiten.

Es gibt jedoch auch einige Stimmen, die das Verhalten nicht gutheißen. User HapiiHD schreibt, dass Personen wie der Mitarbeiter aus dem folgenden Beispiel der Grund seien, wieso es überhaupt solche Massenentlassungen gäbe. Außerdem seien sie viel zu gut bezahlt.

User TheMonkDev fügt hinzu, dass solche Leute die Arbeit ehrlicher Mitarbeiter herunterziehen würden, die einfach nur arbeiten und Geld verdienen wollen.

Auch der Unternehmensgigant muss Entlassungen von mehreren Mitarbeitern durchführen. Amazon hat in seiner Games-Abteilung im letzten Jahr zahlreiche Mitarbeiter entlassen, weil das Unternehmen sich umstrukturieren wollte: Amazon Games entlässt mehr als 180 Mitarbeiter – Wie wirkt sich das auf die MMORPGs aus?

Quelle(n):
  1. Hindustan Times

Deutscher Boss von Amazon Games sagt: Spiele haben keine Schauspieler, also schadet KI nicht

In einem Interview, das im Zuge der gamescom 2024 stattfand, sprach Christoph Hartmann, seines Zeichens Vice President bei Amazon Games (New World, Lost Ark), über den Einsatz von KI in Games.

Was sagt Christoph Hartmann? Der Chef der Games-Studios von Amazon setzt aus mehreren Gründen große Hoffnungen in den Einsatz von Künstlicher Intelligenz für die Entwicklung von Spielen:

  • Die Games-Industrie stehe vor einer schwierigen Herausforderung. Um mit Konkurrenten um die Freizeit der Menschen (wie TikTok und die diversen Streaming-Anbieter) mithalten zu können, müssten Entwickler eigentlich mutig sein und neue Dinge ausprobieren.
  • Gleichzeitig werde die Entwicklung von Spielen aber immer teurer, wodurch Wagnisse extrem risikoreich seien. Und ein Risiko beziehungsweise Glücksspiel sei die Entwicklung eh schon, weil man immer mehr Jahre an einem Projekt sitze und vorhersagen müsse, wie der Zeitgeist in fünf, sechs Jahren aussehe.
  • Der Einsatz von KI kann laut Hartmann helfen, die Dauer von Spiele-Entwicklungen spürbar zu drücken, wodurch die Kosten senken und man mehr Produkte in der gleichen Zeit fertigstellen kann.
  • Zudem soll es durch die kürzeren Entwicklungsphasen und geringeren Kosten möglich sein, wieder mehr auf Innovation und Risiko zu setzen.

Mit New World Aeternum steht dieses Jahr noch ein wichtiger Launch für Amazon Games an:

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Trailer zu New World Aeternum kündigt Konsolenversion an

„Das erklärt die Qualität ihrer Spiele-Storys“

Wie bewertet Christoph Hartmann die möglichen Gefahren durch KI? Im nächsten Teil des Interviews, das ihr übrigens auf IGN findet, wird der Vize-Präsident auf den Streik der Schauspielergewerkschaft SAG-AFTRA angesprochen, die Vereinbarungen zum Schutz vor Künstlicher Intelligenz für Schauspieler und Synchronsprecher für Videospiele fordert (via tagesspiegel.de).

Christoph Hartmann betont zuerst, dass er mit Aussagen zu dem Thema vorsichtig sein muss, da Amazon Games mit den in den Streik involvierten Organisationen ständig zu tun hat. Dennoch scheint er die Bedenken der Schauspieler und Synchronsprecher nicht zu teilen.

Wenn wir über den Einsatz von KI sprechen, dann hoffen wir zunächst einmal, dass sie uns hilft, neue Spielideen zu entwickeln, was nichts damit zu tun hat, jemandem die Arbeit wegzunehmen. Und speziell für Spiele haben wir nicht wirklich Schauspieler … der Großteil des Teams ist in der Programmierung tätig, und das wird auch so bleiben, denn hier geht es um Innovation.

Christoph Hartmann via IGN

KI soll laut Hartmann vor allem da zum Einsatz kommen, wo es um langweilige Tätigkeiten geht. Als Beispiel nennt er die Lokalisierung, also die Übersetzung aller Texte in verschiedene Sprachen. Das ist aufwendig und stets müssen sich Studios aktuell hinterfragen, ob sich die Übersetzung in bestimmte Sprachen wirtschaftlich lohnen wird. KI kann hier spürbar helfen, die Zielgruppen zu vergrößern.

Wie reagiert die Community auf die Aussagen? Unter dem Interview und auf Plattformen wie Reddit kommen die Aussagen des Amazon-Games-Chefs nicht allzu gut an.

  • grizzlyfoxcat schreibt auf IGN etwa: „Er sagt also, die Schauspielerei sei eine langweilige, kunstlose Aufgabe, die durch KI ersetzt werden kann. Er hat keine Ahnung, was für ein Talent nötig ist, um ein Spiel zu entwickeln, er ist nur eine weitere Führungskraft, die Befehle aufgrund von Zahlen erteilt.“
  • LordofDarkness42 meint auf Reddit: „Das erklärt, ehrlich gesagt, die Qualität ihrer Spiele-Storys. Wenn die hohen Tiere so wenig von der Sprachausgabe halten, kann ich mir nicht vorstellen, dass auch die Autoren viel Aufmerksamkeit bekommen.“
  • Sloafuge bläst auf Reddit ins gleiche Horn: „Ich denke, das spricht Bände über das Qualitätsniveau, das wir von Amazon Games erwarten sollten.“
  • pmmeyourdoubt hat eine alternative Idee für den Einsatz von KI (via Reddit): „Ehrlich gesagt wäre eine KI besser in seinem Job. Ersetzt ihn.“

Einschätzung des MMORPG-Experten von MeinMMO

Wie bewertet MeinMMO-Redakteur Karsten Scholz die Situation? Ich glaube durchaus, dass es Bereiche in der Spiele-Entwicklung und (vor allem kleinere und mittelgroße) Studios gibt, die vom Einsatz von KI profitieren können. Hinter diversen Tätigkeiten steckt vor allem Fleißarbeit und nur wenig Kreativität.

Diese Tätigkeiten zu minimieren, um in den kreativen Bereichen die Qualität zu steigern, die Entwicklungszeiten zu verkürzen und die Arbeitsbedingungen zu verbessern (Stichwort: weniger Crunch), wäre auf jeden Fall eine gute Sache.

Dass man für die Entwicklung von Spielen „nicht wirklich Schauspieler“ benötigt, das halte ich jedoch für falsch. Ein „The Last of Us 2“ oder „Baldur’s Gate 3“ wären ohne die herausragende Leistung der Schauspieler und Sprecher niemals so gut geworden.

Oder hört euch mal an, mit wie viel Passion und Freude der deutsche Synchronsprecher Vinvent Fallow in Final Fantasy XVI die Hauptfigur Clive Rosfield spricht. Das ist aus meiner Sicht Gänsehautmaterial, das keine KI der Welt in der Form jemals hinbekommen könnte. Wie seht ihr das?

Christoph Hartmann sprach im Interview übrigens auch um die aktuellen MMORPGs des Studios, New World und Lost Ark, sowie über kommende Projekte wie das Online-Rollenspiel für Herr der Ringe, für das man noch den besonderen Dreh sucht. Mehr dazu hier: Es gibt ein Lebenszeichen vom neuen MMORPG für Herr der Ringe von Amazon Games

Dragon Age: The Veilguard stellt die 7 Begleiter vor, lässt sie sogar selbst erzählen

In Kürze startet eine Podcast-Serie zu Dragon Age: The Veilguard. Dort erfahrt ihr mehr über eure Gefährten, die euch in Thedas begleiten. MeinMMO verrät euch die Details.

Was ist das für ein Podcast? Der Podcast Vows & Vengeance wird die Vorgeschichte zum mit Spannung erwarteten neuen Dragon Age: The Veilguard liefern. Die neue Podcast-Serie wird uns auch die Gefährten des RPGs genauer vorstellen, mit denen unser Protagonist Rook auf Abenteuer in Thedas geht. Etwas mehr über sie zu wissen, ist vielleicht sogar von Vorteil. Denn in The Veilguard müssen unsere Begleiter uns überhaupt erstmal mögen, damit sie stärker werden.

Seid ihr auch schon hyped? Dragon Age: The Veilguard erscheint zu Halloween, am 31. Oktober 2024. Hier könnt ihr euch einen Trailer zu dem Rollenspiel anschauen:

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Dragon Age: The Veilguard – Neuer Trailer verrät Release-Termin im Oktober 2024

Alle 7 Veilguard-Gefährten werden in der Podcast-Serie vorgestellt

Worum geht es in der ersten Folge? Die ehemalige Diebin Nadia wird durch den Reiz eines letzten großen Raubs zurück in Aktion geholt. Ohne es zu wissen, arbeitet sie dabei im Auftrag des Dread Wolf und macht sich auf die Suche nach einem mächtigen, alten Artefakt.

Zusammen mit ihrem Liebsten Elio findet sie sich in einem Netz aus Lügen wieder, das die ganze Welt gefährdet. Als Elio in den Fade – eine mysteriöse, magische Dimension – verbannt wird, startet Nadia eine verzweifelte Rettungsmission, um ihn zurückzuholen.

Hier könnt ihr den Teaser des Podcasts auf YouTube sehen:

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Wie ist der Podcast aufgebaut, was erfährt man noch? Die erste Folge stellt die Hauptfiguren Nadia, Elio und Drayden vor, während jede weitere Episode einen der Begleiter von The Veilguard ins Rampenlicht rückt.

Diese Erzählung wird durch den Auftritt von Synchronsprechern bekannter Charaktere aus den vorherigen Spielen ergänzt, darunter auch die wohl beliebteste Zwergin aus Inquisition – die Rede ist natürlich von der Chefspäherin Lace Harding (Ali Hillis). Sie kämpft auch als Gefährtin in The Veilguard an eurer Seite.

Wann erscheint der Podcast? Vows & Vengeance ist eine achtteilige Podcast-Serie, die vom 29. August bis zum 17. Oktober jeden Donnerstag veröffentlicht wird.

So sieht der vollständige Zeitplan aus:

  • Folge 1 am 29. August: Nadia, Elio und Drayden
  • Folge 2 am 05. September: Harding
  • Folge 3 am 12. September: Davrin
  • Folge 4 am 19. September: Bellara
  • Folge 5 am 26. September: Taash
  • Folge 6 am 03. Oktober: Lucanis
  • Folge 7 am 10. Oktober: Emmrich
  • Folge 8. am 17. Oktober: Neve

Mit dabei ist auch Matthew Mercer von Critical Role, der dem Skelett-Assistenten Manfred von dem Nekromanten Emmrich seine Stimme leiht. Er hat übrigens auch Minsc aus Baldur’s Gate 3 gesprochen. Die beiden MeinMMO-Redakteure Karsten Scholz und Sophia Weiss haben euch alle wichtigen Infos zu Dragon Age: The Veilguard zusammengefasst: Alles zum Release, Collector’s Edition, Fraktionen und Companions

Quelle(n):
  1. PC Gamer
  2. Kotaku
  3. IGN

Die Unendliche Geschichte: Der Dreh war für einen Kinder-Star fast tödlich, Atréju lag 2 Monate im Krankenhaus

Der deutsche Fantasyfilm „Die Unendliche Geschichte“ ist 40 Jahre alt. Zur Feier des Jubiläums sprach Schauspieler Noah Hathaway über einen gefährlichen Stunt, der fast sein Leben gekostet hätte.

Was erzählt Noah Hathaway? Der US-amerikanische Schauspieler, der im Kultstreifen „Die Unendliche Geschichte“ mit gerade einmal zwölf Jahren in die Rolle von Atréju geschlüpft ist, erinnerte sich in einem Interview mit indiewire.com an einen fast tödlichen Unfall bei den Dreharbeiten.

Laut Hathaway war der deutsche Regisseur Wolfgang Petersen bekannt dafür, von den Schauspielern zu verlangen, ihre Stunts selbst zu drehen. Atréju sollte in dem Fantasy-Streifen von Bäumen fallen, auf Pferden reiten, sich durch einen Sumpf kämpfen und gegen Monster bestehen.

Noch vor dem Start der eigentlichen Dreharbeiten stand ein ausgiebiges Reit-Training auf dem Programm, so der Schauspieler weiter. Und dabei kam es zu einem Unfall, der sich bis ins Erwachsenenalter auswirken sollte.

Bevor wir mit den Dreharbeiten begannen, trainierte ich auf einem Pferd. Es erschrak, rannte los und sprang über einen Zaun. Ich machte einen Purzelbaum, und es fiel auf mich drauf und brach mir den Rücken. Ich verbrachte zwei Monate im Streckverband in einem deutschen Krankenhaus, bevor wir überhaupt eine Szene drehen konnten. Das war viel, aber ich habe mich wieder aufgerappelt, und wir haben fast ein ganzes Jahr lang gedreht.“

Noah Hathaway via indiewire.com

Atréju sollte grün sein

Welche Anekdoten verrät der Schauspieler noch? Noah Hathaway hatte noch mehr Erinnerungen vom Dreh im Gepäck:

  • Atréju sollte ursprünglich grünhäutig sein, daher malte man den Jungen anfangs grün an. Später rückte man davon ab und entschied sich für einen gebräunten Protagonisten. Noah Hathaway bekam daher den Auftrag, zweimal pro Woche ein Solarium zu besuchen.
  • Der Druck bei den Dreharbeiten muss enorm gewesen sein. Hathaway beschreibt: „Wolfgang war ein Wahnsinniger. Wir haben 30, 40 Takes gemacht, manchmal von Stunts wie dem Sturz von einem Baum. Mir tat alles weh.“
  • Schmerzhaft war auch eine Begegnung mit Gmork, einer bösen, wolfsähnlichen Kreatur. Die soll ein paar hundert Pfund gewogen haben und wurde in einer Szene mit einer Luftkanone auf den Schauspieler geschleudert. Einmal schlug sie Hathaway dabei bewusstlos: „Mein Vater sagte, dass ich etwa fünf Minuten lang geschnarcht habe“, erinnert sich der Schauspieler.
  • Es sollte nicht das einzige Mal bleiben, dass Hathaway bei den Dreharbeiten sein Bewusstsein verloren hat. Gefährlich war auch die Szene, in der Atréju tief im Sumpf steckt. Neben Schlamm wurde auch Trockeneis verwendet, um der Sequenz eine unheimliche Atmosphäre zu verleihen. Es war kalt. Dazu überall Schlamm. Als davon zu viel in den Mund des Schauspielers gelang, musste dieser bewusstlos aus dem künstlichen Sumpf gezogen werden.

Rückblickend kommentiert Noah Hathaway die damaligen Dreharbeiten wie folgt: „Die waren total verrückt. Es gibt keine Möglichkeit, dass man heute mit so etwas durchkommt.“ Schon krass, oder?

Warum sollte man „Die Unendliche Geschichte“ gesehen haben? Der Film von 1984 basiert auf dem gleichnamigen Roman von Michael Ende und begeisterte seinerzeit eine ganze Generation von Fantasy-Begeisterten mit tollen Effekten, sympathischen Kinder-Schauspielern, schrulligen Figuren und dem spannenden Kampf gegen das alles verschluckende Nichts.

Als Zuschauer begleiten wir dabei den zehnjährigen Bastian Balthasar Bux, der auf dem Dachboden seiner Schule heimlich „Die Unendliche Geschichte“ liest, aber genauso auch den jungen Krieger Atréju, der in der Fantasy-Welt des Buchs das Nichts aufhalten und die schwer erkrankte Kindliche Kaiserin retten soll.

Wer den Film seinerzeit mit Begeisterung gesehen hat, erinnert sich bis heute an den Glücksdrachen Fuchur, die Begegnung mit der uralten Morla oder das Kobold-Ehepaar Engywuk und Urgl. Und vielleicht habt ihr jetzt auch die wunderbare Musik im Ohr, die ertönt, wenn Atréju auf Fuchur durch die Luft rast. Noch eine Dreh-Anekdote eines Schauspielers gibt es hier: Der Star aus Gladiator hatte 3 Monate vor dem Dreh ein Problem: Er war kahl und wog zu viel

Eines der vielversprechendsten Projekte im Universum von Herr der Ringe ist ausgerechnet ein Anime

Ende des Jahres dürfen wir uns zum allerersten Mal im Anime-Format nach Mittelerde begeben und MeinMMO-Autor Ody ist sowas von bereit dafür.

Um welchen Film geht es hier? Bei „Der Herr der Ringe: Die Schlacht der Rohirrim“ handelt es sich um einen Anime-Film, der uns zurück nach Mittelerde führt – diesmal „durch die Augen“ des bekannten Anime-Regisseurs Kenji Kamiyama.

Der Film spielt rund 200 Jahre vor den Ereignissen aus „Der Herr der Ringe“ und dreht sich rund um Helm Hammerhand und seine Tochter Héra. Hammerhand ist neben Théoden einer der bekanntesten Könige Rohans.

Durch ein diplomatisches Missgeschick höchster Manier kommt es zum Krieg zwischen Rohan und den Dunländern, die vom jungen Fürst Wulf angeführt werden. Die aus Filmen und Büchern bekannte Schildmaid Rohans, Éowyn, wird für den Film als Erzählerin zurückkehren.

Der Herr der Ringe: Die Schlacht der Rohirrim kommt am 12. Dezember in die deutschen Kinos. Den deutschen Trailer zum Film könnt ihr euch hier ansehen:

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Der Herr der Ringe: Die Schlacht der Rohirrim – Der nächste Film in Mittelerde wird ein Anime

Eine Liebeserklärung an Mittelerde

Der Trailer wird von nicht allen LOTR-Fans positiv aufgenommen. Einige stören sich daran, dass es ein Anime und kein Live-Action-Film. Andere kritisieren, dass der Fokus auf Hammerhands Tochter Héra liegt statt auf den König selbst. Ich freue mich aber sehr auf den Film. Für mich wirkt es wie eine Liebeserklärung an Mittelerde

Ich merke sofort, dass mit Philippa Boyens, Fran Walsh und Peter Jackson die Produzenten der ursprünglichen Filmtrilogie wieder mit am Start sind. Rohan sieht genauso aus, wie ich es erwartet habe und die Kleider und Rüstungen passen ebenfalls großartig ins Bild. Selbst wenn da nicht die Ausschnitte und die Musik aus den Filmen mit im Trailer wären, wüsste man – yepp, das ist es!

Der Anime hat sich eine sehr spannende Geschichte zum Erzählen vorgenommen: Helm Hammerhand ist vielen Fans ein Begriff, sein Name steckt sogar im Namen der Festung Helms Klamm. Die Entscheidung, den Fokus vielleicht eher auf seine Tochter zu lenken, muss nicht heißen, dass Hammerhand dafür weniger interessant oder wichtig sein wird.

Animes sind kein Kinderkram

Ich finde es auch nicht schlimm, dass der Film als Anime erscheint. Im Gegenteil, ich merke, dass das Verständnis von Anime oder „Zeichentrick“ als Medium nicht sonderlich weit verbreitet ist. Wir wissen aus Serien wie Invincible oder dem Castlevania-Anime, dass Animation nicht nur Kinderkram sein muss.

Sollte euch dennoch jemand schief anschauen, weil ihr als erwachsene Person in einen Anime-Film geht, würde ich das einfach ignorieren. Ihr könnt euch sicher sein, dass diese Person einige großartige Produktionen verpasst, während ihr hoffentlich Spaß am neuen LOTR-Film habt.

Fans der Amazon-Serie Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht dürfen sich in der 2. Staffel übrigens auf ein Treffen mit einem der faszinierendsten Charaktere aus den Büchern freuen. Mehr dazu lest ihr hier: Legendäre Figur aus Mittelerde fehlt in den „Herr der Ringe“-Filmen, feiert nun Auftritt in Ringe der Macht

„Wir warten seit 3 Jahren, aber du spielst WoW, statt dich vorzubereiten“ – Trymacs schickt seinem Twitch-Kollegen eine wütende Sprachnachricht

Der Twitch-Streamer Trymacs schickte seinem Kollegen Rumathra eine wütende Sprachnachricht. Grund dafür ist das neue Add-On in World of Warcraft.

Um wen geht es? Der Twitch-Streamer Trymacs schickt seinem Kollegen Rumathra während des Streams eine wütende Sprachnachricht, wie ein Clip auf TikTok zeigt. Grund dafür ist, dass Rumathra zusammen mit Papaplatte einen 72-Stunden-Stream zum neuen WoW-Add-On The War Within veranstaltet. Trymacs ist verärgert, da sie gemeinsame Pläne haben, die kurz nach dem Event von Papaplatte und Rumathra stattfinden sollen.

Das ist nicht das erste Mal, dass Trymacs sauer auf seinen Freund ist, weil dieser andere Pläne hat. Zuvor war er bereits verärgert, weil Rumathra Reactions gemacht hat, anstatt mit Trymacs zu zocken.

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Vom Pizza-Lieferant zu einem der größten deutschen Twitch-Streamer – Leben und Karriere von Trymacs in 2 Minuten

„Du spielst WoW, statt dich vorzubereiten“

Was stört Trymacs an der Situation? Den Streamer scheint vor allem zu stören, dass er und sein Freund Rumathra bereits Pläne für Montag, den 26.08., haben. An diesem Tag wollen die beiden die Version 1.0 von Core Keeper spielen, auf die sie laut Trymacs bereits seit drei Jahren warten. Auch er hatte geplant, das Spiel mehrere Tage am Stück für viele Stunden zu spielen.

Trymacs befürchte nun, dass Rumathra nicht fit genug für ihr Vorhaben sein könnte, wenn dieser 72 Stunden am Stück WoW streamt und sich nicht auf die gemeinsamen Pläne vorbereitet. Ganz ernst gemeint scheint Trymacs’ „Wut“ auf Rumathra natürlich nicht.

Obwohl Trymacs seine Worte nicht ganz ernst zu meinen scheint, zeigen sich viele Nutzer dennoch wenig begeistert von seiner Reaktion.

Reaktionen aus der Community: Auch wenn vielen bewusst ist, dass der Streamer seine Worte nicht ernst meint, finden sie seine Reaktion trotzdem nicht in Ordnung.

Unter dem Clip auf TikTok schreiben einige Nutzer:

  • tosch4one meint: Papaplatte begegnet Rumathra auf Augenhöhe und macht ihn nicht scherzhaft immer fertig.
  • Deechen kommentiert: Hm, WoW mit einem Freund in gechillter Umgebung und einfach eine gute Zeit haben oder Core Keeper mit einem Choleriker, der einen immer beleidigt und runter macht? Ja, schwere Entscheidung.
  • Auch der Nutzer Impp reagiert ähnlich: Ich verstehe nicht, wie Rumathra befreundet sein kann mit Trymacs. Jeden Clip den ich sehe macht er sich über ihn lustig.

Bereits in der Vergangenheit wurde Trymacs für sein Verhalten gegenüber Rumathra kritisiert. Bei einem Event kam es zu einem Streit zwischen den beiden, was dazu führte, dass Rumathra vorzeitig abreiste. Fans empfanden Trymacs’ Verhalten als respektlos: Twitch: Streamer flieht am 2. Tag vom Event seines Kumpels Trymacs: „Respektloses Verhalten“

Link, der Held eurer Kindheit, hatte offiziell ein echt finsteres Ende

Wusstet ihr, was aus dem jungen Link geworden ist, den ihr in The Legend of Zelda „Ocarina of Time“ und „Majora’s Mask“ gespielt habt? Die Antwort ist ziemlich düster.

Viele von euch werden ihren ersten Kontakt mit dem Helden „Link“ aus dem „The Legend of Zelda“-Universum vermutlich während der goldenen Zeit der Nintendo-64-Konsole gehabt haben. Hier erschienen die beiden Titel „Ocarina of Time“ und „Majora’s Mask“, die noch heute zu den beliebtesten Zelda-Spielen überhaupt gehören.

Man spielt die Heldenreise von Link, dem Jungen aus dem Kokiri-Dorf, der zum „Held der Zeit“ („Hero of Time“) wird. Er bezwingt Ganondorf, rettet die Prinzessin und verhindert später sogar, dass der Mond auf die Welt Termina stürzt.

Doch was die meisten wohl nicht wussten: Link, der Held der Zeit, hat diese Erlebnisse alles andere als positiv überstanden. Sie haben ihn traumatisiert und dazu geführt, dass er nicht einmal im Tod Frieden gefunden hat.

Das neuste Zelda wurde vor Kurzem erst vorgestellt:

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Nintendo hat The Legend of Zelda: Echoes of Wisdom vorgestellt

Der Held der Zeit – Eine Legende, die niemand kennt

Falls ihr die Ereignisse von „Ocarina of Time“ nicht mehr im Kopf habt, hier eine kurze Zusammenfassung:

Ocarina of Time ist eine Zeitreise-Geschichte, in der Link als Kind in Kontakt mit dem „Master Sword“ kommt, durch das er quasi 7 Jahre einfror. Nachdem er – nun erwachsen – wieder erwacht, wird die Welt von Ganondorf kontrolliert.

Im Spiel wechselt man immer wieder zwischen diesen beiden Zeiten hin und her (indem man das Master Sword wieder in den Sockel setzt). Nachdem Ganondorf bezwungen wurde, nutzt Prinzessin Zelda ihre Macht, um Link wieder in die Vergangenheit zu schicken, damit er sein Leben noch einmal leben und dieses Mal eine erfüllte Kindheit haben kann. Dabei wird auch das Schwert wieder versiegelt, sodass die Zeitreise nicht mehr möglich ist.

Zelda Ocarina Link Princess
Zelda verabschiedet sich von Link – und schickt ihn dann in die Vergangenheit.

Auch wenn Zeldas Idee zum Wohl von Link geschah, hatte die Entscheidung Konsequenzen: Denn Zelda erschuf so zwei verschiedene Zeitlinien. Die „Erwachsene“-Zeitlinie, in der all die Ereignisse von Ocarina of Time stattfanden und die „Kind“-Zeitlinie, in der Link seine neue Jugend lebt.

Für Link war das allerdings extrem belastend. Denn er hatte seine Erinnerungen noch an all die Jahre, die er in Hyrule gekämpft und die Freundschaften, die er geknüpft hatte. Doch in dieser „neuen“ Zeitlinie haben diese Dinge niemals stattgefunden. Man hatte ihn aus „seiner Welt“, in der er der Held der Zeit war, ausgesperrt.

Da Link aber noch immer einen heldenhaften und guten Charakter hat, warnt er Zelda auch in dieser Zeitlinie vor Ganondorf, sodass Zelda und der König gegen Ganondorf vorgehen können, bevor dieser seine Intrigen in die Tat umsetzt. In dieser „Kind“-Zeitlinie wird Ganondorf also recht unspektakulär schon früh in seinen Plänen gehindert.

Eine zweite Welt in Majora’s Mask

Link bleibt allerdings nicht lange bei Zelda, sondern will Navi suchen – seine Feen-Freundin, die ihn ohne ein Wort verlassen hat. Dabei durchstreift er letztlich die Wälder von Hyrule und wird vom „Horror-Kid“ gefunden. Link wird in eine andere Dimension transportiert: Das Reich Termina, das vom Mond bedroht wird, der in drei Tagen auf die Welt hinabstürzt. Das ist das Spiel „The Legend of Zelda: Majora’s Mask“.

Wieder spielt Zeit einen großen Faktor. Denn Link ist in der Lage, die Vernichtung der Welt immer wieder zu „resetten“ und kurz bevor der Mond aufschlägt, wieder 3 Tage in die Vergangenheit zu reisen. Dabei verlieren alle Wesen, die er kennengelernt hat – mit Ausnahme der neuen Fee, die ihn begleitet – die Erinnerung an ihn.

Zelda Majoras Mask Art
In Majora’s Mask muss Link die Zeit immer wieder zurückdrehen – und vernichtet am Ende doch das Universum.

Nach unzähligen Zeitsprüngen gelingt es ihm dann, den Aufprall des Mondes zu verhindern und das „Horror-Kid“ von der Maske zu befreien und das düstere Wesen Majora zu vernichten.

Doch die Vernichtung von Majora „rettet“ zwar die Welt vor dem Absturz des Mondes – doch gleichzeitig wird das ganze Universum von Termina ausgelöscht, da es nur eine Erfindung der Kräfte der Maske und des Horror-Kids war. Sämtliche Erlebnisse, alle Freundschaften und Heldentaten, die Link dort erlebt hat, waren schlicht nicht „real“ – und es gibt niemanden, der sich daran erinnern kann. Außer Link selbst.

Im Anschluss daran befindet sich Link wieder in der „echten“ Welt und sucht weiter nach der Fee Navi.

Was danach mit ihm geschehen ist, ist nicht ganz klar. Doch eine Sache ist sicher: Link stirbt irgendwann.

Twilight Princess und der tote Held

In „Twilight Princess“ trefft ihr im Laufe eurer Reise mehrfach auf den „Geist eines Helden“. Das ist ein untotes Skelett mit verdächtigem Schwert und Schild, das dem Helden des Spiels neue Schwerttechniken beibringt. Bei diesem Skelett handelt es sich um den Helden der Zeit – also Link aus Ocarina of Time und Majora’s Mask.

Zelda The Heros Spirit
Der Protagonist aus Twilight Princess (links) und der Held der Zeit aus Ocarina of Time (rechts).

Dass der Held der Zeit dabei als Skelett-Ritter dargestellt wird, ist kein Zufall. Denn es handelt sich dabei um ein Wesen, das in Ocarina of Time als „Stalfos“ bekannt ist. Menschen, die sich im Wald verlaufen und nicht den Kokiri angehören, werden dort zu Stalfos. Da der Held der Zeit kein Kokiri ist, sondern vom Deku-Baum als Waisenkind aufgenommen wurde, passt das.

Oder um es ganz deutlich zu sagen: Link, der Held der Zeit, hat beim Streifen durch die Wälder niemals seine Freundin Navi gefunden, sich letztlich selbst verlaufen und konnte aufgrund all der Erlebnisse und Zweifel, bei denen er zwei „Realitäten“ verlor, keinen Frieden im Tod finden.

Wer hätte gedacht, dass hinter Zelda eine so düstere Story steckt?

Woher stammen die Infos? Die Informationen stammen aus dem Buch „Hyrule Historia“, das bereits vor einigen Jahren veröffentlicht wurde. Mit dem Buch hat Nintendo die Spiele von Zelda in eine chronologische Reihenfolge gebracht und auch die Zusammenhänge zwischen den verschiedenen Spielen erklärt. Denn obwohl man häufig einen „neuen“ Link spielt, stehen viele Spiele im Zelda-Universum doch in klarer Verbindung zueinander.

Wusstet ihr, was aus eurem strahlenden Helden der Kindheit geworden ist? Oder wäret ihr auch zufriedener gewesen, wenn ihr diese neuen Informationen niemals gehabt hättet, da ihr den „Hero of Time“ jetzt nicht mehr mit den gleichen, unschuldigen Augen betrachten könnt? In jedem Fall: Gern geschehen. So ganz harmlos war Link aber ohnehin nie – er konnte auch mal einen Dorfbewohner töten.

Quelle(n):
  1. zelda.fandom.com

Ich liebe Strategiespiele auf PC, aber ein RTS mit Controller ist mein Geheimtipp von der gamescom 2024

Empire of the Ants klang für MeinMMO-Redakteur Benedict Grothaus so überhaupt nicht verlockend. Die gamescom 2024 hatte so viele gute Spiele – und er muss sich ein Strategiespiel für Konsolen ansehen auf Wunsch der Chefin. Zum Glück, denn es ist eine äußerst positive Überraschung.

Videospiel-Journalist zu sein klingt für viele wie ein Traumberuf: Du sprichst mit den Devs, kriegst viele Spiele umsonst und früher, wirst quasi fürs Zocken bezahlt. Manchmal muss man sich aber auch durch ziemlich zähe Aufgaben beißen.

Während der Planung zur gamescom 2024 hat MeinMMO-Chefredakteurin Leya Jankowski für mich einen Termin zu Empire of the Ants ausgemacht, einem Echtzeit-Strategiespiel mit Ameisen. Sie meinte: Das ist genau mein Spiel, schließlich bin ich ja ein RTS-Nerd.

An sich ist das richtig, aber Empire of the Ants ist ein Strategiespiel für Konsolen mit Ameisen und irgendwie so gar nicht das, was ich eigentlich spiele. Trotzdem hat Leya darauf bestanden, dass ich diesen Termin wahrnehme.

Obwohl ich mit mäßig viel Lust dann in die Halle getrabt bin, muss ich mich nun bei ihr dafür bedanken. Empire of the Ants hat mich absolut überrascht und auch, wenn das Spiel sicherlich keine hunderttausende Spieler anlocken wird, hatte ich erstaunlich viel Spaß.

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Empire of the Ants: Der Trailer zum Ameisen-Strategiespiel auf PS5

Echtzeit-Strategie mit Controller funktioniert – Dank eines Tricks

Warum ich überhaupt skeptisch war: Ich zocke liebend gerne Echtzeit- und Rundenstrategie-Spiele, am liebsten im großen Stil. Crusader Kings, Total War: Warhammer 3 und Sins of a Solar Empire zählen zu meinen liebsten Spielen. Dawn of War ist bis heute für mich eines der besten Strategiespiele überhaupt.

Was sie alle gemeinsam haben ist, dass man sie mit Maus und Tastatur zockt, weil man schlicht schnell eine große Übersicht braucht und mehrere Menüs bedienen muss, um Truppen und Basenbau zu managen.

Empire of the Ants ist aber für Controller ausgelegt und soll vor allem ein Strategiespiel für Konsolen sein. Das kann nicht klappen – dachte ich. Aber ein Trick der Entwickler macht das Spiel zu einem einzigartigen Erlebnis.

Statt einen „Gott“ zu spielen, der alles von oben verwaltet, steuere ich mit dem Controller eine einzelne Ameise, die direkt am Geschehen ist. Über die Sticks und Buttons befehlige ich ganze Armeen statt einzelne Truppen und schicke sie durch die Gegend – entweder aus der Entfernung oder aus nächster Nähe.

Der Basenbau funktioniert, indem ich zu einem der Nester krabble und es dort über ein Menü auf dem Boden ausbaue. Ich muss aktiv auf die Gebäude und Truppen „laufen“, die ich bauen oder ausbilden will.

Ein bisschen wie Pikmin mit Mount & Blade

Beim Zocken habe ich mich ein wenig wie Kapitän Olimar gefühlt – ihr wisst schon, der kleine Astronaut mit Knubbelnase, der in Pikmin die kleinen Rübenmänner durch das hohe Gras koordiniert.

Tatsächlich spielt sich Empire of the Ants ähnlich. Über einen Cursor wähle ich Stellen auf dem Boden, Strukturen oder feindliche Armeen an, um meine Einheiten dorthin zu schicken, Ressourcen zu sammeln oder Truppen anzugreifen.

Ähnlich wie in Mount & Blade: Bannerlord stehe ich als Kommandant hinten und sehe zu, dass meine Ameisen, Käfer und andere Insekten die Schlacht auch wirklich gewinnen. Die Auswahl an Truppen ist etwas kleiner als gewohnt und funktioniert grob nach einem Schere-Stein-Papier-Prinzip.

Gespielt wird in verschiedenen „Missionen“ mit unterschiedlichen Aufgaben und in unterschiedlichen Herausforderungs-Graden:

  • Erkundung richtet sich an Casual-Spieler, hier sollt ihr vor allem alleine herumlaufen und die Gegend entdecken oder etwa Arbeiterinnen retten.
  • Taktisch bringt eine Kampf-Komponente mit ins Spiel, ihr befehligt ein paar Truppen, baut aber noch nicht wirklich etwas selbst. Laut Entwickler soll das Spielern helfen, einen Einstieg ins strategische Spiel zu finden.
  • Strategisch ist dann schließlich richtige Echzeitstrategie mit Basenbau, Ressourcen-Management, Truppen-Ausbildung und Feinden, die es zu besiegen gilt.

Obwohl mir der Chef im Gespräch erklärt hat, dass ich besser eine Erkundungs-Mission zocken sollte, habe ich mehr aus Versehen direkt ein strategisches Ziel ausgewählt. Zum Glück, denn mich hat das Gameplay total begeistert.

Hier seht ihr das auführliche Gameplay-Video zu Empire of the Ants von der GameStar:

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Strategie mal ganz anders und ich habe richtig Bock drauf

Es ist etwas schwer, in Worte zu fassen, was Empire of the Ants so spannend macht. Ich war ja selbst skeptisch, obwohl die Kollegen von der GameStar das Spiel schon gelobt haben.

Dadurch, dass ich eine Ameise spiele und nicht einen unsichtbaren Kommandanten, fühlt sich das Spielen mit dem Controller natürlich an. Ich bin eben die Kommandantin, die gerade den Arbeiterinnen und Soldaten die Befehle der Königin überträgt und überwacht, dass alles den richtigen Gang nimmt.

Ich denke, was beim Spielen wirklich hilft, ist der Missions-Ansatz. Das ganze Spiel wirkt eher wie ein Abenteuer und setzt auf die Kampagne, etwas, das in vielen RTS-Games das Highlight für die Spieler ist.

In verschiedenen Kapiteln sollt ihr eine bestimmte Anzahl Aufgaben abschließen, um weiter zu kommen. Insgesamt sollen zwischen 30 bis 60 Stunden Spielzeit drin stecken, dazu ein 1vs1-PvP-Modus und ein FFA-Modus für 3 Spieler. Koop-Gameplay ist erst einmal nicht geplant.

Webedia Gaming (GameStar, GamePro, MeinMMO) begleitet das große Spiele-Event als offizieller Medienpartner der Gamescom 2024. Es wird eine spannende Woche, für alle, die den Weg zur gamescom antreten. Aber auch am Bildschirm, denn es werden weitere Streams erfolgen – beispielsweise die FYNG-Show von GameStar, GamePro und MeinMMO.

Empire of the Ants wird sicherlich kein Spiel, das ich immer wieder hunderte Stunden zocke. Aber ich will mir auf jeden Fall die Kampagne ansehen und vielleicht ab und zu mal daddeln. Das Spiel erscheint am 7. November für PC, PlayStation 5 und Xbox Series X|S. Auf der gamescom 2024 auf jeden Fall mein Überraschungs-Tipp – mein Highlight war allerdings ein anderes: Ein Rollenspiel zu Warhammer 40k ist das beste Spiel auf der gamescom 2024

Die 7 schrägsten Varianten von Wolverine, die wir wahrscheinlich niemals im MCU sehen werden 

Wolverine ist wahrscheinlich das ikonischste Mitglied der X-Men. In unzähligen Filmen, Spielen und Serien kam er vor. Natürlich hatte er auch in den Comics die verschiedensten Auftritte. 7 ungewöhnliche Varianten des Mutanten stellen wir euch hier vor.

Wie wurde diese Liste erstellt? Diese Liste konzentriert sich auf Varianten von Wolverine aus den verschiedenen Comics. Außerdem sind das alles Varianten, bei denen es, außerhalb kurzer Cameos, unwahrscheinlich ist, dass sie im MCU auftauchen werden.

Wer ist eigentlich Wolverine? Wolverine ist der wohl bekannteste X-Men. Seine Fähigkeit sind ausfahrbare Krallen aus Adamantium und ein Heilungsfaktor. Er ist eher ein Anti-Held, der oft brutal und unkontrolliert agiert.

Die Figur hat sich eine große Fangemeinde aufgebaut, die auch durch Hugh Jackman entstand, der seit 2000 die Rolle als Schauspieler verkörpert. Die folgenden Varianten wird er aber wahrscheinlich nie spielen.

In Deadpool & Wolverine konnte ein anderer Mutant endlich seinen eigenen Kinoauftritt: In Deadpool & Wolverine gibt es einen Gastauftritt, auf den der Schauspieler ganze 10 Jahre warten musste

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Wolverine ist zurück: Offizieller Trailer von Deadpool & Wolverine

7. Captain Logan

Erster Auftritt: 2009 in Wolverine Noir #1

Diese Geschichte ist wie eine klassische Noir-Detektiv-Geschichte. Ein Beispiel dieser Genres wäre Sieben von David Fincher. In dieser Geschichte hat Wolverine keine Fähigkeiten und Krallen, sondern ein Gadget mit Krallen, das er genauso benutzt wie seine bekannte Version.

Er ist ein Alkoholschmuggler und Detektiv, der auch in dieser Welt in Jean Grey verliebt ist. Bei einem Kampf mit Cyclopse nutze er sein Krallen-Gadget, um ein Auge von ihm zu verletzen. Anders als sein Counterpart kann er betrunken werden und das ist er wohl auch die meiste Zeit. (via Marvel Database)

Noir-Geschichten hatten wir im Superhelden-Bereich am ehesten mit der Nolan-Batman-Trilogie oder auch mit der Daredevil-Serie von Netflix. Eine Wolverine-Geschichte in diesem Genre wäre als einzelner Film oder Serie ohne ein Universum ziemlich spannend.

6. Weapon Omega/ Weapon X

Erster Auftritt: 1994 in X-Men: Alpha #1

Erde-295 wurde fast gänzlich von Apokalypse erobert, der auch große Teile der Bevölkerung getötet hat. In dieser Version ist Wolverine nochmal rauer und brutaler als in der bekannten Version. Als er Jean Grey retten will und aufgehalten wird, verliert er einen Arm, bekommt später einen Metall-Ersatz, mit dem er Krallen ausfahren kann.

Richtig mächtig wurde dieser Wolverine als Weapon Omega. Durch die Celestials erlangte er Kräfte, die mit Apocalypse vergleichbar waren. Und er wollte die Erde und Bewohner vernichten. Letztendlich stoppte ihn Jean Grey. Später büßte er für seine Taten und wollte seine Helfer töten. Über sich selber sagte er, dass seine Schuld nicht gebüßt werden kann. (via Marvel Database)

Wie auch die meisten anderen Einträge ist diese Geschichte unglaublich komplex und durch die vielen Charaktere kompliziert in einen Film zu übertragen. In X-Men: Apokalypse konnte man wenigstens 2016 den ikonischen Bösewicht schon auf der Leinwand sehen.

Weil ein Entwickler mich von der Seite angequatscht hat, bekam ich ein Highlight auf der gamescom 2024

Warhammer: Vermintide 2 zählt zu den beliebtesten Koop-Spielen auf Steam,PlayStation und Xbox. Jetzt testen die Entwickler einen neuen PvP-Modus. MeinMMO-Redakteur Benedict Grothaus hat ihn live zusammen mit einem Entwickler auf der gamescom 2024 gespielt und ist begeistert – obwohl rein gar nichts funktioniert hat.

„Kann ich dich nicht vielleicht für Vermintide begeistern?“ Diese Frage hat einen meiner spaßigsten Momente auf der gamescom 2024 eingeleitet. Eigentlich sollte ich mir zu einem anderen Spiel etwas von den Developern anhören. Aber weil schon die nächste Gruppe an Journalisten kam, hat mich ein Entwickler von Vermintide betreut und mir etwas von seinem Spiel erzählt.

Das Koop-Spiel ist ein guter Bekannter von mir. Weit über 100 Stunden lang habe ich mich schon an der Seite anderer Spieler durch Horden von Skaven, Tiermenschen und Chaos-Anhängern gemetzelt. Obwohl ich das Spiel hassen müsste, liebe ich einfach alles daran.

Jetzt hat Vermintide 2 einen neuen PvP-Modus angekündigt, der seit Beginn der gamescom zu testen ist. Recht spontan hat mich der Entwickler deswegen eingeladen, einfach mal ein paar Runden an den bereitgestellten PCs zu drehen. Wirklich geplant war das nicht.

Wäre nicht mein Highlight schon das Warhammer-Rollenspiel gewesen, wäre dieser Moment meine beste Erfahrung auf der gamescom geworden. Und in jedem Fall wird mir die unerwartete Spiele-Session lange im Gedächtnis bleiben.

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Warhammer: Vermintide 2 bringt die Beta zum Versus-Modus zurück auf Steam

Mit Flammenwerfern, Pest-Kugeln und Gatling-Guns gegen die Helden von Übersreik

Der PvP-Modus ist absolutes Chaos und das im bestmöglichen Sinne. Die Idee ist simpel: Eigentlich kämpft ihr in Vermintide zusammen mit 3 Mitspielern hauptsächlich gegen Skaven, fiese kleine Rattenwesen.

Jetzt gibt es aber die Möglichkeit, genau diese Ratten zu verkörpern. In einem 4-gegen-4 treten zwei Teams auf leicht angepassten Maps an. Während die Helden einfach möglichst weit kommen müssen, sollen die Ratten sie aufhalten.

In welchem Team ihr anfangs spielt, ist zufällig. Die fünf Helden bleiben gleich, die Ratten bekommen ein paar besondere Einheiten zur Auswahl:

  • Gutter Runner, oder Gossenläufer, sind Assassinen, die Feinde aus der Entfernung anspringen und regelrecht abstechen, um bei Gefahr mit einer Rauchbombe zu verschwinden
  • Packmaster verschleppen die Helden mit einem Fanghaken und hängen sie in entfernten Positionen auf
  • Globadiere werfen Gift-Kugeln, die den Helden die Sicht versperren und Schaden über Zeit zufügen
  • Warpflammenwerfer sind genau das, wonach sie klingen: Ratten mit Flammenwerfern, die grünes Pestfeuer verteilen
  • Ratling-Gunner heizen aus der Entfernung mit Schnellfeuerwaffen ein und mähen – in der Theorie – Feinde einfach nieder

Bei jedem Respawn könnt ihr als „Pactsworn“ eine von zwei Ratten wählen, die ihr gerade spielen wollt. Als stolzes Mitglied von Clan Eshin habe ich natürlich wann immer es geht einen Gutter Runner gespielt, wenn auch mit mäßigem Erfolg. Alle Ratten machen aber richtig Spaß.

Wir haben zwar jede Runde verloren, selbst mit dem Entwickler direkt an meiner Seite, aber ich hatte einen Mordsspaß. Pun intended.

Der PvP-Modus ist ein hartes, aber faires Tauziehen

Zur Erklärung: Wir haben live von der gamescom direkt mit anderen, echten Spielern irgendwo auf der Welt gezockt. Der PvP-Modus war da schon zum Testen bereit und wir haben uns einfach mit Dev-Accounts eingeloggt und sind einem schnellen Match beigetreten.

Obwohl ich Vermintide liebe, habe ich es zuvor eine ganze Weile nicht gezockt. Entsprechend eingerostet war ich beim Zocken und entsprechend übel wurden wir verdroschen. Wir haben verloren und ja, das ist zum größten Teil meine Schuld. Sorry, Mitspieler!

In der Theorie ist der PvP-Modus aber wirklich fair:

  • Gespielt wird in Runden, wobei sich abwechselt, welches Team Helden und welches Pactsworn spielt.
  • Je weiter die Helden kommen, desto mehr Punkte erhalten sie. Die Punkte werden am Ende jeder Runde zusammengerechnet.
  • Hat ein Team so viele Punkte, dass das andere nicht mehr aufholen kann, wird direkt beendet, um unnötigen Frust zu vermeiden.

Das Balancing ist erstaunlich gut. Helden haben nur begrenzte Wiederbelebungen, halten aber einige aus. Ratten können so oft respawnen, wie sie wollen, aber sind teilweise mit einem gezielten Schlag tot. Außerdem können sie nur versteckt von den Helden ins Spiel eintreten und müssen dabei Abstand halten.

Das macht den gesamten Modus zu einem taktischen Team-Kampf, in dem es auf Absprachen und Teamwork ankommt – wie schon im eigentlichen Koop-Teil von Vermintide auch.

Warhammer Vermintide 2 PvP Screenshot
Das Motto dess Packmasters: “Mein Held, YOINK!”

Ein Koop-Spiel bekommt PvP und das funktioniert beängstigend gut

Generell spielt sich der PvP-Modus sehr ähnlich wie das „normale“ Vermintide. Klar, die Ratten-Spieler sind etwas klüger als die KI (außer, man spielt gegen mich – da wäre die KI erfolgreicher). Aber da sie schnell erledigt sind, stellen sie keine deutlich größere Gefahr dar als sonst auch.

Der Fokus der Teams liegt nicht unbedingt beim Gedanken, dass sie Gegner aufhalten und besser als andere Spieler sein müssen. Wichtiger ist es, schlicht gut als Einheit zu funktionieren. Nur so kann man überhaupt gewinnen.

Leider hatte ich nur etwa 40 Minuten mit dem Entwickler, um mir den Modus anzusehen. Diese 40 Minuten waren aber zumindest an diesem Tag der gamescom mein Highlight. Beim Plaudern hat mit der Dev noch erzählt: Das alles ist mehr ein Experiment.

Webedia Gaming (GameStar, GamePro, MeinMMO) begleitet das große Spiele-Event als offizieller Medienpartner der Gamescom 2024. Es wird eine spannende Woche, für alle, die den Weg zur gamescom antreten. Aber auch am Bildschirm, denn es werden weitere Streams erfolgen – beispielsweise die FYNG-Show von GameStar, GamePro und MeinMMO.

Schon seit Jahren habe man immer wieder versprochen, dass der PvP-Modus kommt und verschiedene Varianten ausprobiert, bis diese nun kommt. Das alles sei völlig optional. Niemand muss gegen andere Spieler antreten, der Modus sei nur für die Gaudi da und für die Leute, die eben Bock drauf haben.

Mich hat die kurze Session total angefixt und ich habe jetzt wieder richtig Bock auf Vermintide. Noch von der gamescom aus habe ich meine Truppe informiert und wir planen, bald mal wieder einzusteigen. Wir haben das Spiel ohnehin sträflich vernachlässigt, schließlich ist Warhammer eines der besten Franchises überhaupt: In einer perfekten Welt wäre das größte MMORPG heute World of Warhammer

Diablo 4: „Fühlt sich an wie vier Klassen“ – Chefs von Vessel of Hatred erklären, was ihnen an der neuen Klasse am besten gefällt

Auf der gamescom 2024 konnten wir mit Rod Fergusson, dem Diablo-Chef, und Gavian Whishaw, dem Executive Producer von Vessel of Hatred, sprechen. Im Interview ging es unter anderem um die neue Klasse, die mit Vessel of Hatred in Diablo 4 einzieht und welche Geister die Favoriten der Entwickler sind.

Mit Vessel of Hatred bekommt Diablo 4 eine neue Klasse – den Spiritborn. MeinMMO-Redakteur Benedict Grothaus hatte im Juli 2024 die Gelegenheit, den Geistgeborenen und seine Geister vorab zu testen. Auf der gamescom 2024 konnte er sich für MeinMMO mit Diablo-Chef Rod Fergusson und Gavian Whishaw, dem Executive Producer von Vessel of Hatred, über die neue Klasse austauschen.

Als Fan der Zauberer-Klasse war der Adler-Geist die natürliche Wahl für Benedict Grothaus. Im Gespräch erklärt er, dass ihn auch der Jaguar beeindruckt hat, vor allem aber seine Ultimate. Auch die Entwickler haben ihre eigenen Favoriten – und setzen dabei teilweise auf überraschende Kombinationen der Geister.

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Blizzard erklärt den Spiritborn, die neue Klasse in Diablo 4 und seine Geister

„Ich liebe die Vielseitigkeit dieser Klasse“

Vessel of Hatred ist die erste Erweiterung für Diablo 4 und bringt eine neue Klasse ins Spiel. Der Spiritborn hat er eine Verbindung zu den „Geisterwächtern“ und kann sie rufen, um ihre Skills zu nutzen. Die Geister stellen die besondere Klassenmechanik des Spiritborn dar.

Im Interview berichtet Rod Fergusson, dass es sich für ihn anfühle, als ob es vier Klassen wären, wenn man die Geister des Spiritborn spielt. Er sagt: „[…]Aber dann kommt der Moment, in dem man sich daran erinnert: Nein, warte, es ist nur eine Klasse, ich kann mit dieser Klasse so viel Vielfalt haben.“ Für ihn sei das Aufregendste am Spiritborn, dass die Klasse so viele Kombinationen ermögliche.

Dazu sagt er:

Einige konzentrieren sich ganz auf den Jaguar oder mischen Jaguar mit Tausendfüßler oder Adler oder was auch immer. Ich liebe die Vielseitigkeit dieser Klasse.

Diablo-Chef: „Ich bin Mister Non-Meta“

Natürlich wollten wir wissen, welche Geister die Favoriten der beiden Entwickler sind. Während des Testens der neuen Klasse stellten sie überrascht fest, dass sie auch Geister cool fanden, die nicht ihre erste Wahl waren.

Rod Fergusson sagt dazu:

Tatsächlich fange ich an, meine Meinung dazu zu ändern. Ursprünglich war es der Tausendfüßler, da ich ein großer Fan von Giftschaden über Zeit bin, ich war ein Necro-Main. Ich habe den Tausendfüßler gespielt, aber bei ein paar Playtests habe ich zur Abwechslung den Jaguar ausprobiert und fange wirklich an, den Jaguar zu lieben. Also könnte es am Ende darauf hinauslaufen, dass ich eine Mischung aus Jaguar und Tausendfüßler spiele.

Auf unsere Bemerkung, dass das eine seltsame Kombination ist, antwortet Fergusson lachend: „Hey, […] Ich bin Mister Non-Meta; wenn ich einen Build machen kann, dann mache ich ihn!“

Gavian Whishaw, der Executive Producer von Vessel of Hatred, sei immer wieder überrascht, wie schnell der Spiritborn ist. Er sagt: „Es gibt so viele Skills, die Entfernungen so schnell überbrücken – deshalb gehe ich nicht komplett auf Jaguar, es ist zu schnell, es ist zu viel.“ Sein Plan sei es, den Jaguar und den Gorilla als Geister zu kombinieren. Ganz sicher sei er sich da aber noch nicht:

Sowas passiert ständig. Am Anfang der Season sagt jeder, das wird das Meta sein […] und dann siehst du, wie die Spieler anfangen, die Tiefe des Systems zu erkunden. Andere Builds tauchen auf. Als ich anfing, war ich sehr auf Gorilla fixiert und habe dann den Jaguar hinzugefügt, aber als ich die Demo spielte und nur auf Tausendfüßler gesetzt habe, dachte ich: „Oh, da ist etwas.“ Also weiß ich noch nicht, ich muss mich reinarbeiten und das Mixen und Anpassen ausprobieren.

Wir haben die Entwickler gefragt, wie sie sicherstellen, dass nicht jeder den Adler-Geist spielt, um „Verwundbarkeit“ auszulösen – ein wichtiger Aspekt für viele Builds. Laut Fergusson wird es nicht nur der Adler sein, der „Verwundbarkeit“ ermöglicht. Er mache sich da „keine allzu großen Sorgen.“

MeinMMO-Redakteur Benedict Grothaus war übrigens auch im diesjährigen FYNG-Live-Stream zu sehen. Am gamescom-Wochenende könnt ihr auch MeinMMO-Chefredakteurin Leya Jankowski sehen:

Auch was übermächtige Skills und Builds angeht, sind die Entwickler inzwischen entspannter. Fergusson betont, dass das Team erkannt hat, dass es okay ist, wenn bestimmte Dinge „overpowered“ sind oder anders funktionieren als ursprünglich gedacht. Das Balancing der fünf – bald sechs – Klassen ist ein zentrales Thema in Diablo 4, und wir haben genau darüber mit den beiden Entwicklern gesprochen. Der Chef von Diablo 4 hat uns verraten, was beim Balancing der Klassen am wichtigsten ist.

Webedia Gaming (GameStar, GamePro, MeinMMO) begleitet das große Spiele-Event als offizieller Medienpartner der gamescom 2024.

Einer der ältesten Champions in LoL ist selbst 15 Jahre später noch OP, Fans meckern: „Nerft ihn endlich“

Der Champion Corki, sorgt auch 15 Jahre nach seiner Einführung weiterhin für Diskussionen unter Spielern von League of Legends. Trotz seiner geringen Beliebtheit und mäßigen Winrate ist Corki im eSport besonders umstritten.

Um welchen Champion geht es? In der Diskussion auf Reddit geht es um den Yordle-Champion Corki, der zu den ältesten Champions in League of Legends zählt und immer noch zu stark sei.

Obwohl Corki zu den unbeliebtesten Champions in League of Legends gehört und aktuell laut op.gg auf Platz 120 der meistgespielten Champions steht, liegt seine Winrate derzeit bei nur 46%. Trotzdem ist er im eSport kaum wegzudenken, was bei vielen Fans für Unmut sorgt.

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Ein 67-jähriger Opa wird zur Legende in LoL und zum Alptraum für Riot Games

Auch ein Rework macht Corki nicht schwächer

Warum ist Corki zu stark? Vor allem im Profi-Sport ist Corki vielen Fans ein Dorn im Auge. Schaut man sich die aktuellen Statistiken auf gol.gg an, sieht man, dass Corki aktuell direkt nach Tristana zu den am häufigsten gewählten Champions zählt. Auch der Fnatic-Profi Humanoid erklärt, dass ADCs im Allgemeinen einen Vorteil auf der Mid Lane haben, da ihre Bewegungsgeschwindigkeit deutlich höher ist als die von Magiern.

In einer Diskussion auf Reddit merkt der Nutzer CSDragon an, dass Corkis E-Fähigkeit vor Patch 14.12 beispielsweise 13 Jahre lang immer nur gebufft, aber nie generft wurde. Der letzte Nerf dieser Fähigkeit fand wohl zuletzt in Season 1 statt.

Mit Patch 14.10 hat Corki ein Rework erhalten, das ihn wieder mehr in seine ADC-Rolle zurückbringen und damit auch eher auf die Bot Lane bringen sollte. Das hat jedoch nicht funktioniert, wie auch der Nutzer „Individual-Taro-8232“ auf Reddit betont: Corki werde nach wie vor mehr auf der Mid Lane gespielt.

Grund dafür ist vor allem seine Q-Fähigkeit, mit der Corki nicht nur hohen Schaden an seinen Gegnern anrichtet, sondern die auch schwer auszuweichen ist, insbesondere wenn man nicht schneller ist als der Yordle.

Was fordern Spieler konkret? Spieler fordern hauptsächlich, dass Corki endlich so angepasst wird, dass er nicht mehr so stark auf der Mid Lane für Profi-Spieler ist. Nutzer wie „ricardo241“ fordern auf Reddit sogar, dass Corki ganz verschwindet, da er, wenn man ihn richtig spielt, im Early, Mid und Late Game jeden regelrecht zerstört.

Trotzdem teilen einige Nutzer, wie „MirrowFox“, auf Reddit die Hoffnung, dass sich mit dem letzten Patch 14.16, in dem Corki tatsächlich generft wurde, die Situation wieder einpendelt. Aktuell scheint das jedoch nicht der Fall zu sein.

Corki sollte ursprünglich für die Bot Lane interessant werden, doch das hat nicht funktioniert. Stattdessen dominiert ein anderer Champion nach einem Patch die Bot Lane so stark, dass Riot ihn wieder nerfen will: LoL: Nach dem Patch dominiert ein Champion die Botlane, jetzt will Riot ihn wieder nerfen

Baldur’s Gate 3: „Darum drücke ich den Random-Button“ – Spieler beschweren sich, dass Akt 3 ihre ganze Mühe im Charakter-Editor zerstört

In Baldur’s Gate 3 investieren Spieler Stunden in die Erstellung ihres perfekten Charakters und Wächters. Doch in Akt 3 kommt dann die überraschende Wendung, womit anscheinend einige ziemlich zu kämpfen haben.

In Baldur’s Gate 3 verbringen Spieler haufenweise Stunden im Character-Editor, um ihren perfekten Helden zu erschaffen. Sind sie mal durch damit, stellt sich heraus, dass sie einen zweiten Charakter anpassen müssen – und zwar den Wächter, eine mysteriöse Figur, der ihr in Träumen begegnet.

Viele Spieler hatten wohl gehofft, dass sie im Spiel eine tiefere Bindung zu ihrer erstellten Figur aufbauen. Was sie auch können, nur eben anders, als sie dachten.

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Baldur’s Gate 3 ist 1 Jahr alt und zur Feier teilen die Macher eure schmutzigen Geheimnisse

Wenn der heißeste Wächter ein Gedankenschinder ist

Was ist das Problem? Wenn du zu Akt 3 kommst, nachdem du Stunden damit verbracht hast, den heißesten aller Wächter zu erschaffen, so startet der reddit-Thread mit einem Meme mit Walther White aus Breaking Bad.

Hier könnt ihr es sehen:

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Was hat es damit auf sich? Das Problem zeigt sich in Akt 3 des Spiels. Nachdem Spieler Stunden damit verbracht haben, ihren idealen Wächter zu erschaffen, stellt sich heraus, dass dieser Charakter nicht ganz das ist, was sie dachten. Der Wächter entpuppt sich als Illithid (Gedankenschinder), bekannt als der Imperator, der in Wahrheit Balduran ist.

Diese überraschende Wendung kam bei vielen Spielern wohl nicht so gut an – insbesondere bei denen, die auf eine Romanze mit ihrem individuell gestalteten Wächter gehofft hatten.

Was sagen die Spieler? Viele Spieler haben den Wächter so gestaltet, dass er absichtlich unattraktiv ist, um die Enttäuschung in Akt 3 besser zu verkraften. Ein Spieler auf reddit fasst die Frustration vieler treffend zusammen:

Deshalb drücke ich einfach den Random-Button, bis ich einen Wächter erhalte, der so hässlich ist, dass ich tatsächlich erleichtert bin, wenn Akt 3 kommt.

Ein weiterer schreibt auf reddit: Genau deshalb habe ich meinen Wächter gestaltet, dass er eher wie ein elterliche Figur wirkt, statt wie eine Göttin, mit der ich schlafen will.

Lohnt sich die Romanze? Die Romanze mit dem Gedankenschinder gibt euch den Erfolg „Mind Blown“. Um diesen Erfolg freizuschalten, müsst ihr zwei spezielle Bedingungen erfüllen, die euch danach die Möglichkeit geben, direkt mit dem Gedankenschinder intim zu werden. Der Erfolg ist übrigens recht selten: Nur 12,5 % der Spieler haben den Erfolg (Stand: 25.08.2024).

Dieser One-Night-Stand hat außerdem keine Auswirkungen auf eure anderen Beziehungen im Spiel. Wenn ihr also Interesse daran habt, euch ohne weitere Konsequenzen auf das Abenteuer einzulassen, könnt ihr dies ohne Bedenken tun. Ihr müsst nur mit angewiderten Blicken rechnen.

Baldur’s Gate 3 hat einen großen Wert darauf gelegt, dass die Sexszenen im Spiel besonders authentisch wirken. Doch wie bringt man eine Sexszene mit einem Gedankenschinder realistisch rüber? Das verrät euch MeinMMO-Redakteurin Jasmin Beverungen: Damit ihr mit dem Gedankenschinder in Baldur’s Gate 3 intim werden könnt, hat ein Entwickler Oreo-Kekse als Vergleich benutzt

WoW: Die „Zweiklassengesellschaft“ spaltet die Spieler, sorgt für anstrengende Diskussionen

Nicht alles ist gut in World of Warcraft: The War Within. Vor allem bei den Spielern nicht. Denn die diskutieren und das mitunter sehr anstrengend und beleidigend.

Der Early Access von World of Warcraft: The War Within läuft jetzt seit dem dritten Tag. Am Dienstag kann dann endlich der Rest der „normalen“ Spielerinnen und Spieler ebenfalls mitspielen. Diese Leute haben sich nicht die Epic Edition gekauft.

Schon als Blizzard damals den Early Access für The War Within angekündigt hat, war der Aufschrei ziemlich groß. Wie zu erwarten hat das auch mit dem tatsächlichen Early Access nicht abgenommen und in den Foren wird heiß diskutiert, ob das nun eine gute oder schlechte Entscheidung war.

  • Befürworter fanden, dass der Early Access eine schöne Dreingabe zur Epic Edition ist, die man sich ohnehin gekauft hätte. Da man vor allem auf Story-Inhalte beschränkt ist, sei der Vorteil auch nicht riesig.
  • Kritiker finden, dass man die Community damit entzweit hat. Das „gemeinsame Spielen“ hinge nun vom Geldbeutel ab und das frühe Sammeln von Ressourcen verschaffe einen riesigen, unfairen Vorteil, den man noch auf Monate merken wird.
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WoW: The War Within – Schatten unter der Oberfläche

Diskussion findet im Spiel statt, ist extrem toxisch

Allerdings muss man auch ganz ehrlich sagen, dass diese Diskussionen, etwa im Subreddit von WoW, inzwischen schon wieder weit nach unten gespült wurden. Wer schon „The War Within“ spielt, ist weistestgehend positiv überrascht. Die Anzahl der Beiträge, die einzelne Aspekte aus der Geschichte der Erweiterung oder der Liebe für Details loben, ist deutlich größer. Aktuell wird das Negative „nach unten gedrückt“, sodass vor allem positive Beiträge hochkommen.

Das heißt allerdings nicht, dass der Unmut verschwunden ist – vor allem nicht aus dem Spiel selbst. Gerade im Handelschannel entbrennt fast im Minutentakt eine Diskussion über die „Zweiklassengesellschaft“, die Blizzard mit dem Early Access erschaffen hat.

Dabei geht es nur selten sachlich zu:

  • Auf der einen Seite sind die, die sich keinen Early Access haben und sich lautstark darüber beschweren, dass „Blizzard das Spiel mit dem Early Access vollkommen ruiniert hat und jeder, der das gekauft hat, ist ein Idiot, der dazu beiträgt, dass das Spiel den Bach runtergeht.“
  • Auf der anderen Seite sind dann Leute, die Sätze schreiben im Stil von „Wenn du arbeiten gehen würdest, anstatt den ganzen Tag in WoW rumzuheulen, könntest du dir den Early Access auch leisten.“

Beides ist natürlich keine gesunde Diskussionsgrundlage und die jeweils andere Gruppe anzufeinden sorgt auch nicht gerade für Verständnis untereinander. Auf vielen Realms ist es schlicht angenehmer, die entsprechenden Chats gegenwärtig auszuschalten.

Das „Problem“ an der Sache ist, dass viele ihren Frust nicht dorthin tragen, wo er Gehör findet oder sinnvoll ist. Man kann Blizzard für den Early Access kritisieren und sollte das auch tun, wenn das der eigenen Überzeugung spricht. Aber auf die Spielerinnen und Spieler loszugehen, die gerade den Early Access genießen – das wird wohl kaum zu einer Lösung führen. Da hilft es auch nicht, wenn große Streamer sich an diesem Konflikt lautstark beteiligen.

Wie schlimm ist der Early Access wirklich?

Wie stark der Einfluss auf das Spiel tatsächlich sein wird, lässt sich wohl erst in einigen Tagen sagen. Klar ist, dass die Käufer des Early Access einen Vorteil haben und bei gewissen Dingen bereits einen Vorsprung aufbauen können. Das bezieht sich aber eher auf das Gold im Spiel als auf tatsächliche Charakter-Kraft. Denn das Itemlevel und viele Aktivitäten sind noch eingeschränkt, das Sammeln von Handwerksmaterialien ist allerdings bereits möglich.

Wenngleich die bittere Erkenntnis auf vielen Realms ist: Die typischen „Druiden-Farmbots“, die in 10er-Gruppen von Erz zu Erz fliegen, gibt es auch in The War Within bereits. Und das sind – leider – ohnehin jene, die am Ende die Marktpreise dominieren.

Cortyn meint: Ich kann die Diskussion rund um das Thema durchaus nachvollziehen und finde, dass beide Seiten sich gerade nicht sonderlich mit Ruhm bekleckern. Es ist nicht zielführend, Leute zu beschimpfen, die gerade offenbar viel Spaß haben. Leute anzupflaumen und ihnen zu sagen, dass sie doch aufhören sollen, Spaß zu haben hat vermutlich noch nie geholfen. Auf der anderen Seite sind natürlich auch die Konter nicht hilfreich, die Leute als arme, arbeitslose Suchtis, die nur ihren Fix nicht bekommen können zu bezeichnen. Beides führt nicht dazu, dass die Diskussion wirklich sachlich geführt wird – und das wäre eigentlich notwendig.


Wie ist eure Meinung zum Early Access von The War Within? Genießt ihr das Spiel bereits und findet die Entscheidung von Blizzard gut? Oder steht ihr auf der anderen Seite und knirscht mit den Zähnen, weil die Entwickler so etwas Unfaires gemacht haben? Oder seht ihr zwar das Gute und Schlechte zugleich und könnt beide Seiten verstehen?
Immerhin – viele im Early Access leveln bereits ihren zweiten oder dritten Charakter. Denn man kann in 3 Stunden Level 80 sein.

Fast 55 Prozent allen Steam-Traffics endete in den vergangenen Tagen in China, der Grund ist ein einzelner Release

1,4 Milliarden Einwohner und nicht wenige davon zocken ein Spiel, Black Myth: Wukong. Damit übertrumpft China den Rest der Welt auf Steam im Alleingang.

Welches Spiel ist gemeint? Black Myth: Wukong lockt mit seinem Szenario im Fernen Osten sowie den Sagen, die dort quasi jedes Kind kennt, wahre Massen vor den Bildschirm. Zuvor lässt der Download aber die Internetleitungen der Steam-Server glühen.

Wie viel wurde denn da heruntergeladen? Laut offiziellen Daten von Steam entfielen zwischen dem 16. und 23. August rund 55 Prozent aller Daten, die von Steamservern heruntergeladen wurden, auf China. Es kamen in diesem Zeitraum insgesamt 1,2 Exabyte an Datenvolumen zusammen, die auf Speichermedien in China landeten.

Der gesamte Rest der Welt, inklusive der USA, die auf etwa 12 Prozent Traffic-Anteil kommen, bleiben hinter China zurück. Deutschland steht übrigens bei mageren 2,5 Prozent.

Update am 25. August: Inzwischen sind es sogar fast 57 Prozent und 1,4 Exabyte, gemessen vom 18. bis 25. August

Daten zum Steam-Traffic zwischen dem 16. und 23. August 2024, Grafik vom 23. August. Quelle: Steam
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Black Myth: Wukong: Der finale Trailer zum Action-RPG aus China

Black Myth: Wukong sorgt für glühende Leitungen von Steam

Wie viel sind 1,2 Exabyte? Ein Exabyte (EB) umfasst 1.000 Petabyte oder einer Milliarde Gigabyte (GB). Die Chinesen downloadeten diese 1,2 EB mit durchschnittlich 105,8 Megabit pro Sekunde (Mbps). Unsere Downloadgeschwindigkeit fällt deutlich ab: 68.9 Mbps pro Sekunde. Die USA schlagen zumindest hier China mit 117 Mbps.

Woher wissen wir, dass Black Myth: Wukong verantwortlich ist? Dafür gib es keine offiziellen Zahlen von Valve, aber es lassen sich recht klare Indizien finden. Wer zum Beispiel einmal auf die Spielerdaten auf steamdb für das Spiel schaut, der erkennt rasch, wo die meisten Spieler vor dem Rechner sitzen.

Die Höhepunkte der täglich steigenden und fallenden Kurve werden nämlich gegen 14 Uhr UTC erreicht, das ist bei uns in Deutschland mitten in der Nacht, aber in China abends. Zuletzt spielten etwa 2,5 Millionen beim Höchststand – wahrscheinlich zu erheblichen Teilen Chinesen.

Dies legt auch eine Analyse durch Simon Carless von Gamediscovergo nah: Asien, insbesondere China, ist die Hochburg für Black Myth: Wukong. Die westliche Welt dürfte für die Entwickler rein von den Zahlen her recht unbedeutend sein. Er schätzt anhand von Untersuchungen der verwendeten Sprache sowie Angaben von Nutzern, dass um die 90 Prozent aller Spieler des Titels aus China kommen. Ihr findet die Grafiken hinter diesem Link zu X.

Die dickste Internetleitung – zumindest im Rahmen der Forschung – findet sich derzeit übrigens in Japan, also unweit von China. Dort haben Wissenschaftler schier Unglaubliches vollbracht, indem Downloadraten erreicht wurden, die vergeblich Ihresgleichen suchen: Mit der schnellsten Internetleitung der Welt könnt ihr Baldur’s Gate 3 oder selbst das neue CoD in wenigen Millisekunden herunterladen

Die 5 schwächsten 7 vs. Wild Teilnehmer im Ranking

Bevor die 4. Staffel von 7 vs. Wild los geht, werfen wir noch mal einen Blick auf alle vergangenen Kandidaten. MeinMMO-Autor Cedric listet auf, wer seiner Meinung nach die schwächsten 5 Kandidaten von 7 vs. Wild aus allen Staffeln waren.

7 vs. Wild hat sich über die Jahre verändert und auch die Teilnehmer wurden immer diverser. Während es am Anfang nur Freunde von Erfinder Fritz Meinecke waren, waren inzwischen schon Teilnehmer aus allen möglichen Kategorien mit dabei.

Manch ein Kandidat, der vor der Ausstrahlung einer Staffel noch als Favorit zählte, konnte in der Show dann nicht mehr überzeugen. Unser „7 vs. Wild“-Experte Cedric hat alle Staffeln und „Behind the Scenes“-Folgen gesehen und ein Ranking der 5 schwächsten Kandidaten von 7 vs. Wild erstellt, das sich vor allem auf ihre Leistung in der Show bezieht und natürlich mit einem Augenzwinkern zu verstehen ist.

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Gehört er zu den schwächsten Kandidaten? Jens „Knossi“ Knossalla war schon zweimal bei 7 vs. Wild dabei:

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Vom Zeugenstand bei Barbara Salesch zum König von Twitch – Karriere und Leben von Knossi

Platz 5 Pascal „Bommel“ Bommert

  • Teilnahme: Staffel 1
  • Platzierung: Platz 5

Pascal „Bommel“ Bommert hatte eigentlich einen guten Lauf bei der ersten Staffel von 7 vs. Wild. Bei einer Toilettenpause in der Nacht klagte der Teilnehmer über starke Schmerzen. In einem Kommentar unter der Folge auf YouTube spricht er davon, dass die medizinischen Checks, die seine Schmerzen im Brustbereich untersucht haben, unauffällig blieben.

Was genau nun wirklich zur Entscheidung geführt hat aufzugeben, weiß der Kandidat selbst nicht genau, er hat seinem Körper vertraut und ist auf Nummer sicher gegangen. Dennoch hätte er es wohl weiter bringen können. Angekommen in der Zivilisation freute er sich sehr über Nahrung, was wohl auch viel zu seiner Lage beigetragen hat.