World of Warcraft erhöht Preise – in China; Fans fürchten Niedergang

Das weltweit populäre MMO World of Warcraft erhöht in China seine Preise um 45%.

Wie MMO Culture mitteilt, eine Seite, die sich auf MMO-News aus Fernost spezialisiert hat, erhöht NetEase, der Anbieter von WoW in China, seine Preise. WoW setzt hier – wie im Rest der Welt – auf ein Pay2Play-Model, wird in China allerdings stundenweise abgerechnet. Das ist in Teilen Asiens so üblich, wo sich die PC-Gaming-Cafè-Kultur etabliert hat.

Laut mmoculture kosteten ab sofort 2700 Minuten WoW, das sind 45 Stunden, 30 chinesische Yuan, also 0,67 Yuan die Stunde – das sind etwa 9 Cent.

Vor der Umstellung kostete eine Stunde chinesisches World of Warcraft 0,45 Yuan – und damit ungefähr 6 Cent.

Einige Fans protestierten, mmoculture zufolge, lautstark gegen diese Erhöhung. World of Warcraft sei in Asien ohnehin schon auf dem absteigenden Ast. Man befürchtet die Preiserhöhung könne das noch beschleunigen.

In Großbritannien wurde kürzlich der Abo-Preis für WoW gesenkt, die Kosten für Mists of Pandaria nach unten korrigiert. Neue Spieler wurden sogar mit einem gratis Grundpaket gelockt.

Quelle(n):
  1. MMOCulture

Destiny: Rockstar müsste man sein … – PS4-Super-Bundle für Cage The Elephant

Die Rockband Cage The Elephant hat jetzt das wohl coolste Playstation-4-Bundle mit dem MMO Destiny in der Geschichte der Menschheit bekommen.

Cage The Elephant ist Videogame-Fans vielleicht durch ihren Song „Ain’t No Rest for the Wicked“ vom ersten Borderlands bekannt. Im Moment sind die Jungs auf Tour und haben von Red Bull ein Geschenk bekommen, bei dem jeden Destiny-Fan die Augen übergehen werden.

Ein „Steel-Case“, in dem – wie dualshockers schreibt – wohl auch dickes Tour-Equipment Platz hätte, enthält eine weiße Playstation 4, einen Controller, eine Ausgabe von Destiny und ein paar Büchsen Red Bull, damit die Band nicht nur die Session auf der Bühne, sondern auch die Zock-Orgie auf der PS4 durchsteht. Das richtig Heftige ist aber die Innenseite des Steelcages, dort findet sich beeindruckend das Destiny-Logo wieder.

Uns Normalsterblichen bleibt die Hoffnung, dass es irgendwo da draußen einen solchen Destiny-Koffer mit unserem Namen darauf gibt. Aber wahrscheinlich … eher nicht.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum externen Inhalt
Quelle(n):
  1. Dualshockers

MMO-Kultur Gamification: Firmen motivieren Mitarbeiter mit MMO-Belohnungs-Systemen

Gamification heißt ein neuer Trend, bei dem Unternehmen Belohnungssysteme und Vergleichsmodelle aus Computer- und Videospielen dazu nutzen, Mitarbeiter zu motivieren.

Vielleicht kennt von Euch wer das Theaterstück und späteren Film „Glengarry Glen Ross“. Da wird unter Immobilienmaklern ein Wettbewerb ausgerufen: Der erste bekommt ein Auto, der zweite ein Messerset und der Letzte wird gefeuert. Bei den Gladiatoren im alten Rom war das ja ziemlich ähnlich – nur mit Löwen.

World of Warcraft - Orc
Arbeit, Arbeit.

Schon früher, in der analogen Welt, haben Konzerne ihre Mitarbeiter mit Prämien, „Verkäufer des Monats“-Plaketten und ähnlichem belohnt und zu mehr Leistung motiviert. Da konnte man sich von seinen Erfolgs-Punkten in der Firma vielleicht ein Fahrrad kaufen oder auf die Kreuzfahrt sparen. Jetzt haben cleveren Manager, etwa Michael Ameling bei SAP, die Computerspiel-Kultur für sich entdeckt und übertragen die Arten, wie dort Spieler zum Zocker motiviert und für besondere Leistungen belohnt werden, auf die Strukturen ihrer Firmen.

Auf Highscore-Tabellen können Spieler – Verzeihung, Mitarbeiter sehen, wo sie leistungstechnisch stehen. Einige Unternehmen verwenden sogar interaktive Weltkarten, wie ein Artikel auf n24.de zeigt.

Gerade Firmen, die sonst alles getan haben, um die Arbeitsabläufe zu perfektionieren, suchten nach solchen zusätzlichen Wegen zur Mitarbeiter-Motivation. Die sei dann intrinsisch, also nicht nur kohlebedingt. Und so mancher nutzt seine Erfahrung in der Onlinewelt von World of Warcraft sogar dazu aus, sich einen Job in progressiven Firmen zu sichern, wo er tatsächliche Ideen aus MMO-Belohnungs-Systemen etablieren und der Firma damit zu einem riesigen Erfolg verhelfen kann.

Dabei seien die Resultate dieser Gaming-Motivation, wie es im Artikel auf n24.de heißt, allerdings auch kulturell verschieden. Nicht jedes Land reagiere gleich, unterschiedliche Modelle sind gefragt: In Deutschland würde ein reines Punkte-System schnell langweilig werden. Hier müsse es schon um was gehen, wie etwa ein Treffen mit dem Vorstandschef. In Indien hingegen zeigten die Mitarbeiter stolz ihre Abzeichen und Budges für besondere Leistungen und trügen die auf ihren T-Shirts.

Verändert hat sich im Gegensatz zu früheren Zeiten allerdings eins: Gamification soll ausschließlich positives Verhalten belohnen und schlechtes nicht bestrafen. Man muss sich also, wenn man den Konzernen glaubt, keine Gedanken darum machen, dass den letzten auf dem Leader-Board dann die Löwen fressen. Zumindest noch nicht.

Als kleinen Kommentar von uns dazu: Gerade MMOs haben heute damit zu kämpfen, Methoden zu finden, wie sie ihre Spieler motivieren. Die ersten Entwicklers fangen bereits an, Spieler wie Mitarbeiter zu behandeln und sie an der Entwicklung des Spiels zu beteiligen, sie Inhalte erstellen und Games testen zu lassen. Und hier lernt man im Umkehrschluss auch von der Industrie und beginnt die Spieler zu bezahlen. Vielleicht haben wir also bald nicht nur eine “Gamification” der Business-Konzerne, sondern auch eine “Businessfication” der Games? Andererseits – vielleicht haben wir das mit Bots, Goldhändlern und eBay-Accountverkäufen schon längst.

Quelle(n):
  1. N24.de

World of Warcraft: Kampfgilde stockt auf, baut aber nicht an

Die Kampfgilde in World of Warcraft wird mit dem Pre-Patch 6.02 für Warlords of Draenor auf Stufe 100 angepasst, neue Bosse kommen aber nicht.

World-of-Warcraft-Kampfgilde2

Die Kampfgilde in World of Warcraft – mit vielen Anspielungen an „Fight Club“ ausgestattet – ist eine äußerst skill-lastige Beschäftigung für Solo-Spieler in WoW. Die Gegner haben besondere Fähigkeiten, es müssen Abläufe auswendig gelernt und Tricks angewandt werden, um die Herausforderungen in einem engen Zeitlimit zu bestehen.

Mit Warlords of Draenor gehen Stufe und Stärke der Spieler hoch, wäre also albern, die Kampfgilde so zu lassen wie sie ist. Daher skizziert Blizz in einem Dev-Blog nun einige Änderungen, die mit dem Pre-Patch 6.02 in der World of Warcraft live gehen werden; der wird so in zwei Wochen erwartet:

  • Die alten Erfolge werden zu Heldentaten und können nicht mehr neu errungen werden. Dafür kommen jetzt neue. (Ja, das heißt die AV-Punkte dafür gehen auch flöten, wie immer)
  • Die Kämpfe werden auf Stufe 100 skaliert.
  • Es tut sich ein bisschen was am Balancing, so wird Bruce jetzt ein Rang-5-Boss.
  • Die Ringbelohnungen werden stärker und sollen mit 6.02 auch für Stufe-100 attraktiv werden.
  • Der Fortschritt ist wieder auf 8 Ränge verteilt.

Was allerdings zumindest in absehbarer Zeit nicht kommen wird, sind neue Bosse oder Herausforderungen für die Brawler’s Guild. Ihr könnt allerdings Fleischklops, nachdem ihr ihn bezwungen habt, mit in Eure Garnison nehmen. Ist doch auch was. Und vielleicht tut sich im Laufe des Patch-Zyklus ja noch was in der Kampfgilde.

Für jene, die sich gar nix unter der Brawler’s Guild vorstellen können, haben wir noch ein Video rausgesucht, wobei man a) wahrscheinlich wissen muss, wie die Boss-Mechaniken funktionieren, um zu verstehen, wie verdammt schwierig das alles ist und b) den Ton ausmachen sollte:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum externen Inhalt
Quelle(n):
  1. Eu Battle.net

Destiny: Mit der Sparrow in die Half-Pipe – die coolsten Tricks

Die Sparrow im Luxus-MMO Destiny kann für einige Stunts und Tricks genutzt werden. Ein Video zeigt die Kreativät der Sparrow-Boarder.

Die Sparrow in Destiny, so eine Art Hover-Bike und das bevorzugte Fortbewegungsmittel der Hüter, hat schon im Live Action Trailer klare Assoziationen zu Star Wars ausgelöst. Das Ding ist einfach kultig. Und soll – laut Lore – bis zu 220 Stundenkilometer erreichen und ruht, wenn es grade nicht gebraucht wird, im eigenen Jumpship. Die Statussymbole eines Hüters sind schon nicht schlecht: Mein Raumschiff, meine Sparrow, mein exotisches Fusionsgewehr.

So mancher Destiny-Zocker denkt, wenn er auf der Maschine sitzt, aber wohl nicht an Star Wars oder an Bling Bling, sondern eher an Tony Hawk und andere Legenden der Half-Pipe. In einem Video stellt ein besonders kreativer Sparrow-Boarder seine schönsten Tricks und Stunts vor. Gehört sicher zu den cooleren Sachen, mit denen man sich in Destiny seine Zeit vertreiben kann, oder was meint Ihr?

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum externen Inhalt
Quelle(n):
  1. Reddit

ArcheAge Mein-MMO-Interview: Auroria kommt bald

ArcheAge, das koreanische Sandbox-Abenteuer, ist vor kurzem turbulent gestartet. Da bietet es sich an, die letzten Entwicklungen rund um das Free-to-play MMO näher zu betrachten. Noch besser geht das, wenn sich ein Verantwortlicher dazu gesellt. Wir hatten die Gelegenheit zu einem Interview mit Victoria Voss, der Producerin von ArcheAge.

Ob es nun dauerhaft ein Erfolg wird, lässt sich noch nicht voraussagen. Eins ist aber sicher: Verdammt viele folgen dem Spiel momentan und das liegt nicht an irgendwelchen Marketingtricks, es gibt keinen Rattenfänger von Hameln, der mit seiner Musik lockt. Nein, die Leute wollen den Sandkasten erforschen und wer weiß: Vielleicht werden hier einige heimisch und bauen sich ihren eigenen Weg?

ArcheAge – Licht am Ende des Tunnels

ArcheAge Tank

Ständig liest man, dass MMORPGs die Puste ausgeht – der Markt sei wohl übersättigt . Doch handelt es sich bei ArcheAge nicht um ein Online-Rollenspiel, das momentan kräftig für Schlagzeilen sorgt?

Gerade die zu Beginn unendlich langen Warteschlangen zeigen, obwohl sie natürlich extrem störten, dass sich die Spieler nach etwas Neuem sehnen und das Genre nicht dem Ende entgegengeht.

Laut Trion Worlds ist ArcheAge 10-mal populärer als gedacht. Der extreme Hype für ein koreanisches MMO ist auch uns nicht entgangen. Ja, er macht uns geradezu stutzig. Wir wollten von Victoria wissen, ob die Zeit der klassischen Themepark-MMOs nun tatsächlich vorbei sei und die Spieler auf eine völlig neue Gameplay-Erfahrung setzten. Ob dem wirklich so ist, wollte sie uns leider nicht verraten. Aber Victoria nennt ihre eigenen Gründe, warum sie denkt, dass es so gut ankommt.

„In ArcheAge kannst du machen, was du willst“

Das Besondere an ArcheAge ist ganz klar die Vielfalt, die sie ausdrücklich betont. Während des Gespräches wird schnell klar, dass sie nicht nur ein Produkt verkauft, sondern auch selbst eine passionierte Spielerin ist.

Bauernhof in ArcheAge

„Ich beschäftige mich am meisten mit Farming. Ich genieße es, Dinge zu schaffen und dabei meine Guildies zu unterstützen. Ich genieße es aber auchm den Ozean zu befahren und auf einem Schiff andere Leute bei einem Traderun zu beschützen“. Dann holt sie nochmal Luft und fügt ganz trocken an „oder auch um andere Spieler zu finden, um ihre Sachen zu stehlen. Vielleicht habe ich ein paar Einträge im Strafregister“. In ArcheAge müsse man sich sogar vor den Verantwortlichen fürchten. Hier wollte ich mehr erfahren und stieg mit einem vermeintlich fassungslosen „Wie kannst du nur?“ ein.

Nachdem sie darüber selbst lachen musste, relativierte sie ihre Aussage jedoch ein wenig: „Ich bin nicht wirklich gut darin, andere Leute zu töten. Aber weißt du, es macht Spaß, mehrere Sachen auf einem gleichen Level tun zu können“. Anlehnend auf unser Interview mit Scott Hartsmann, lobte sie die einzigartige Dynamik, dass selbst reine PvE Spieler plötzlich anfingen, das PvP in ArcheAge zu mögen: „Es bringt einen gewissen Nervenkitzel ins Spiel, ohne die Leute allzu sehr zu frustrieren“.

ArcheAge PvP

Das Spiel habe einen Crafting-Fokus, doch gebe es in der offenen Welt immer noch viel mehr zu tun, wozu eben auch das PvP oder Questen gehört. Doch stellt das keinen Zwang dar. Dem Spieler wird die Wahl gegeben, wie er seine Zeit verbringen möchte. Das vedeutlicht sie mit einer Anekdote aus ihrem Privatleben: „Mein Mann macht am liebsten PvE und killt Monster, ich hingegen bin dem Crafting verfallen“. Die beiden könnten so gemeinsam ein MMO spielen, weil es eben „mehrere Spielstile unterstützt“.

ArcheAge ist ein Spiel, das von der Community getragen wird

Um dem Interview eine neue Richtung vorzugeben, lenkte ich das Gespräch auf die Community, die uns auch auf Mein MMO so beeindruckt. Es gab hier in den letzten Wochen wirklich viele Kommentare zu ArcheAge, lebhafte Diskussionen und Gilden, die uns mit Insider-Informationen unterstützten. So haben wir das noch bei keinem MMO erlebt.

Das ist nicht einfach so entstanden, sondern liegt zum großen Teil am Gamedesign des MMORPGs

In ArcheAge gestalten die Spieler die Welt in gehörigem Maße mit – das geht von den Territorialkriegen über ein Justizsystem bis hin zu einer spielerabhängigen Wirtschaft und Housing in der offenen Welt. Ich fragte, ob sie es nicht bemerkenswert findet, dass Spieler plötzlich wieder so stark miteinander interagieren. Die meisten Spiele in letzter Zeit seien schließlich einen anderen Weg gegangen, immer mehr in eine Richtung, in der die Spieler zwar miteinander spielen, aber das eher oberflächlich – zum Beispiel durch automatische Gruppierungsfunktionen.

ArcheAge Handelsfahrt

„Der aktuelle Trend im Gaming-Segment sieht vor, dass du von irgendeinem Ort aus plötzlich im Weltraum landen kannst und Bestandteil einer Gruppe bist. Dann macht ihr was gemeinsam, was Spaß macht, und das ist ja auch cool. Es kann aber auch noch eine andere Seite geben, bei der sich die Spieler wirklich miteinander beschäftigen, kommunizieren, an einer Lösung arbeiten und nicht nur nebenher laufen. Bei ArcheAge beobachten wir es insbesondere in Baugebieten. Es gibt Nachbarschaften, die Leute reden viel und farmen zusammen. In PvP-Zonen unterstützen sie sich sogar dahingehend, dass vor „bösen“ Spieler in der Nähe gewarnt wird. Und man überlegt, gemeinsam gegen sie vorzugehen.“

Solche Situationen zeichneten MMORPGs in der Vergangenheit aus und machten sie so reizvoll. Das ist in ArcheAge momentan wieder allgegenwärtig und etwas, was dieses Sandbox-Spiel ausmacht und von anderen abheben könnte. Auch wenn ArcheAge nicht perfekt ist, macht es Mut für die Zukunft. Auf spielerabhängige Features, sofern sie durchdacht sind, lässt sich also doch noch bauen.

„Wir wundern uns über das Verhalten der Spieler“

Nein, in der Zwischenüberschrift ist nicht die Free-to-play Community gemeint, der ein zweifelhafter Ruf nachgesagt wird. Zugeben: In ArcheAge geht es ruppig zu.

Insgesamt überrasche Victoria am meisten, bezogen auf das Verhalten der Spieler, was derzeitig auf hoher See passiere. Sie wussten natürlich, was die Harpunen auf den Schiffen leisten könnten. Sie hätten aber nie im Leben daran gedacht, dass viele Gruppen feindliche Schiffe mit Harpunen entern, um sie den ganzen Weg bis aufs Land zu ziehen. Und das alles nur, um dann eine Party auf dem eroberten Schiff zu feiern. Mehr als ein entsetztes „Really?“ fiel mir nicht ein. „Ja, das ist wirklich unerwartet, wir nennen sie nun die Land-Party-Boats“. Gebt den Spielern Tools in die Hand und es passieren unvorhersehbare Dinge.

ArcheAge Piratenschiffe

Als Victoria über regionale Unterschiede sprach und erwähnte, dass nicht nur zwischen Korea und dem Westen andere Spielstile vorzufinden seien, sondern auch innerhalb von Europa und Amerika, interessierten mich Details. Leider bekam ich nur einen kleinen Einblick, dass es Spaß mache, das Spielerverhalten von einigen Ländern zu verfolgen. Einige würden sich eher auf das Crafting fokussieren, andere wiederum setzten voll auf PvP. Und die amerikanischen Server sind progresstechnisch weiter als die europäischen. Doch die Black-Pearl, das mächtigste Schiff im Spiel, konnte bisher noch niemand fertigstellen.

Da war aber ein holpriger Anfang…

So witzig oder auch kurios das Verhalten der Spieler manchmal sein mag, so muss gesagt werden, dass der Launch aus technischer Sicht unglücklich verlief. Wie eingangs angesprochen, verlief der Start – und das ist noch milde ausgedrückt – suboptimal. Ätzend lange Warteschlangen, Problem mit dem VIP-Status, kaum übrig gebliebene Bauflächen und noch vieles mehr.

Schon vor dem Start sorgte ein Aufschrei der Community für viel Aufsehen. Wir erinnern uns: Es gab Änderungen im Shop und bei den Arbeitspunkten, die stark kritisiert wurden. Wäre es dabei geblieben, hätten sich Vielzahler einen großen Vorteil erkaufen können – selbst vor den Abonnenten. Das nahm man, wahrscheinlich wegen der Kritik, zurück. Die Lage hat sich danach wieder merklich entspannt. Meine Frage, ob noch weitere Änderungen geplant seien, beantwortete Victoria wie folgt: „Wir schauen uns die Lage bei ArcheAge noch weiter an, aber ich denke, dass wir ganz glücklich damit sind, wie es aktuell ist. Es scheint eine gute Balance bei den Arbeitspunkten zu geben“.

ArcheAge Headstart Rush

Man habe ein wenig mit den Arbeitspunkten spielen müssen. Die Spieler sollten das System so kennenlernen, um zu sehen, wie es das Gameplay beeinflusst. Für Spieler im Westen ist diese Mechanik ungewohnt, weshalb viele Aussagen aus der Community anfangs negativ gestimmt waren.

Angesprochen auf die langen Warteschlangen sagte Victoria, dass es „wirklich interessant ist zu planen, wie viele Server du zum Launch bereitstellen möchtest. Es ist ein große Frage der Balance“. Schließlich spielten viele Zahlen eine Rolle, ob nun registrierte Spieler oder ähnliche Indikatoren. Von Anfang an habe man 4 Server als Backup bereit gehalten, doch übertraf die Anzahl der Spieler bei weitem die Erwartungen. So haben sich unter anderem auch viele Spieler aus Russland auf die Server begeben. Das hatte man nicht kommen sehen.

ArcheAge eignet sich nicht für Server-Merges

Es gibt nun 21 Server weltweit und Trion wird weiterhin die Spielerzahlen und Warteschlangen beobachten, ob weitere Anpassungen nötig sind. Noch mehr Server sind jedoch unwahrscheinlich, da sie vermeiden möchten, irgendwann die Serveranzahl reduzieren zu müssen. Angesprochen auf einen Notfallplan bei leeren Servern in Zukunft: „Wir haben bereits Serverzusammenlegungen in anderen Regionen gesehen und wir haben mit XLGames über verschiedene Tools geredet, um dies zu verhindern.“ Das wäre nämlich laut ihrer Aussage der allerletzte Ausweg, weil ArcheAge dafür nicht wirklich geeignet sei. Keiner verliert gerne das Haus, wofür er lange gearbeitet hat. Diejenigen, die den Server wechseln möchten, werden es in Zukunft mit Servertransfers tun können. Neuen Spielern rät sie, sich auf den neuen Servern niederzulassen. Es gibt noch genügend Land, um eine Farm oder ein Haus zu platzieren.

Allgemein sind die meisten technischen Probleme nun gelöst und auch die Wartschlangen sind humaner geworden. Es läuft also runder. Wie sieht es mit den kommenden Wochen aus?

Die Zukunft: Auroria kommt bald, soll Bau-Probleme lösen

Auroria Karte

„Das nächste große Update wird Auroria sein“. Das war mir ehrlich gesagt noch ein wenig zu ungenau – wäre es euch auch, oder? Glaubt mir, ich habe versucht das Datum herauszufinden und sogar versprochen, „es vielleicht niemanden zu verraten (außer den Lesern auf Mein MMO)“.

Ein paar weitere Details nannte sie dennoch zum Abschluss:

  • Es dauert wirklich nicht mehr lang, nur noch ein wenig, sie werden es rechtzeitig bekanntgeben (wahrscheinlich in einigen Wochen).
  • Trion will sichergehen, dass genügend Gilden auf der Endstufe angelangt sind. Das Risiko ist sonst zu hoch, dass sich eine Gilde alle Burgen auf Auroria sichert. Das würde den Spielspaß zerstören.
  • Der neue Kontinent Auroria wird in Europa und Amerika zu verschiedenen Zeiten geöffnet, jeweils zur Primetime.
  • Trion erwartet, dass sich die Probleme um die knapp gewordenen Baugebiete auf den populärsten Servern mit Auroria auflösen, weil viele erfahrungsgemäß in die neuen Gebiete ziehen werden. Einige verlieren mit der Zeit auch die Lust am Housing, weshalb man hier noch um Geduld bittet.
  • „When it’s done, it’s done“ ist die Marschroute bei Content-Updates. Einen festen Terminplan gibt es nicht. Gründe dafür liegen in der Lokalisation.
  • Im Item-Shop kommen demnächst Kostüme, Pets und andere Items, z.B. Für Halloween und den Winter.
  • Mit XLGames gemeinsam plant man Events, bereits zu Halloween soll es einen kleinen Vorgeschmack geben.

Vielen Dank an Victoria Voss von Trion Worlds für das nette Interview.

Trion hat übrigens ein neues Spiel in der Entwicklung. Leider konnte sie noch nicht mehr verraten. Es klang aber nicht nach einem neuen MMOPRG.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum externen Inhalt

eSport: Hearthstone Top; World of Warcraft Flop – Könnten Raids das ändern?

Während Blizzards kostenloses Kartenspiel Hearthstone sich als eSport-Kracher herausstellt, hat World of Warcraft Schwierigkeiten in diesem Bereich zu punkten. Könnten live übertragene Raids das ändern?

Ein Artikel auf PCGamesN beschäftigt sich mit dem eSport-Ungleichgewicht der beiden Blizzard-Spiele Hearthstone und World of Warcraft. Während am Wochenende 50.000 den europäischen Qualifier bei Hearthstone von zu Hause aus verfolgten und in der Halle die Anspannung unter den Fans spürbar war, konnte das WoW-Arena-Turnier, das gleich daneben ausgetragen wurde, nicht begeistern.

Das sieht auch Kim Phan, die Chefin von eSport bei Blizzard so: „Ja, das Drei gegen Drei in der Arena ist im Moment recht schwierig mitanzusehen. Und das ist ein Bereich, den wir uns anschauen werden“, wie sie sagt.

Hearthstone mit eSport im Hinterkopf entwickelt – WoW nicht

World of Warcraft

Hearthstone sei immer mit dem eSport-Gedanken im Hintergrund designet worden und explodiere nun in diesem Bereich. World of Warcraft hingegen wurde lange. bevor eSport so eine große Sache wurde, konzipiert und sei nie als ein Erlebnis gedacht gewesen, das auch Zuschauer genießen könnten.

Mit Warlords of Draenor will man dem eSport ein paar Steine aus dem Weg räumen, an gewissen Problemen kommt man allerdings kaum vorbei.

Deshalb überlegt Phan, neue Wege zu bestreiten und auch Alternativen zu den Arenen in Betracht zu ziehen: „Es gibt eine Menge Sachen in World of Warcraft, bei denen Leute zuschauen wollen. Mit Raids haben wir gute Erfahrungen gemacht. Manche schlagen Schlachtfelder vor. Letztlich entsteht ein eSport dadurch, dass Leute ihm zuschauen wollen. Wir werden uns genau ansehen, wie wir das bei World of Warcraft verbessern können.“

Quelle(n):
  1. PCGamesN

Destiny: Wecke den Farmer in dir! Schatzhöhlen-Simulator für PC entwickelt

Beim MMO Destiny gibt’s in den letzten Wochen viel Trubel um die Loot-Caves. Mit einem Simulator können jetzt auch PC-Spieler überall das volle Vergnügen genießen, stundenlang Loot in Destiny zu farmen.

Die Schatzhöhle in Destiny war auf, geschlossen, eine neue wurde gefunden, die geht sicher bald wieder zu. Es ist eine Diskussion darum entbrannt, wie Bungie möchte, dass Destiny gespielt wird und wie die Fans Destiny spielen möchten. Die „Schatz-Höhle“, darauf kann man sich wohl einigen, ist nicht gerade super-spaßig, aber effektiv und die Spieler mögen es einfach tierisch, wenn so richtig viel grünes, blaues und lila Zeug auf dem Boden nur darauf wartet eingesammelt zu werden.

Manche (mittlerweile auch Bungie) sagen, dass es ein Fehler im Design von Destiny war, tollen Loot nicht so zu feiern wie in anderen Spielen. Während das Funkeln der Loothöhle nach ausgiebigen Baller-Sessions genau diesen Kick gibt.

Wie auch immer. Ein Entwickler hat sich jetzt den Spaß gemacht und einen „Loot-Cave“-Simulator kreiert, sozusagen Destiny in einer Nuss-Schale. Ein Video davon gibt’s im Anschluss. Wer selbst mal sehen möchte, wie die Loot-Cave in Destiny so ist oder wer sie bald vermisst, wird hier mit dem Simulator glücklich.

Links zur Original-Loot-Cave und den Nachahmern haben wir auch noch für Euch:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum externen Inhalt
Quelle(n):
  1. Polygon

Destiny: Werden fertige DLC-Inhalte zurückgehalten? “Nein”, sagt Bungie

Im MMO-Shooter Destiny war ein Spieler durch einen Bug in der Lage, Spielinhalte zu sehen, die wohl schon im Spiel, aber noch nicht zugänglich sind. Einige Fans finden das gar nicht so lustig, kommt ihnen Destiny doch Destiny ohnehin im Vergleich zu vollmundigen Aussagen Bungies zu mager vor.

Man weiß nicht so recht, woran es lag. Wahrscheinlich war es die Kröten-Attacke. Die konnten es, trotz Ankündigung, sich komplett zurückzuziehen, wohl nicht verknusen, ohne Rampenlicht dazustehen und nahmen ihre Aktivitäten wieder auf. Sie starteten eine DDOS-Attacke auf die Destiny-Server und brachten damit einiges ins Rollen. Aber das war nur die ungefähr sechstwichtigste News zu Destiny an diesem turbulenten Wochenende.

Spoiler-Warnung: Der Beitrag enthält Informationen über den Inhalt der kommenden DLCs und zum Ende hin sogar Vermutungen über tiefgreifende Story-Entwicklungen.

Die beiden neuen DLCs bringen keine neuen Planeten nach Destiny

Ob’s daran lag oder nicht: Ein Spieler hatte auf einmal keinen Zugang mehr zu Destiny. Er existierte sozusagen „außerhalb der Welt“, hing im Destiny-Einloggschirm und bekam keinen Zugriff auf die einzelnen Inhalte, weil er die Anforderungen nicht erfüllte. Allerdings konnte er schon einige Missionen, Strikes und sogar zwei Raids erkennen, die den angekündigten DLCs „The Dark Below“ und „House of Wolves“ zugeordnet waren. Die sollten eigentlich erst später kommen und ihr Inhalt war bis jetzt noch ein Rätsel. Die Art, wie der Spieler diese Inhalte sehen, aber noch nicht betreten konnte, erinnerte Fans an die Beta von Destiny. Da war es genauso.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum externen Inhalt

Kommt das in den DLCs “The Dark Below” und “House of Wolves”?

The Dark Below“ ist als erste Erweiterung zu Destiny für den Dezember vorgesehen. Wie man sehen konnte, hat die Erweiterung drei Story-Missionen, zwei Strikes und einen Raid dabei.
House of Wolves“ (soll wohl Anfang 2015 kommen) bringt drei Story-Missionen, einen Strike und einen Raid.
Außerdem gibt’s mit dem „Skirmish“ einen neuen Modus, der so funktionieren soll, dass Spieler für eine Siegesserie größere Rewards bekommen. Allerdings finden sich alle Inhalte bis jetzt auf den bekannten Planeten wieder. So mancher hatte gehofft, Bungie würde das Universum schon mit den nahen DLCs deutlich erweitern. Es ist zwar nicht ausgeschlossen, dass sie das noch tun, Hinweise dafür finden sich aber nicht.

Das sind die Missionen im Einzelnen:

The Dark Below

Old Russia, Earth
Level 18 Story – The Veil Lifted
Root out the Hive beneath the Cosmodrome and discover a long-hidden secret of the Golden Age.

Old Russia, Earth
Level 18 Story – The Seeding
Investigate the return of ancient Hive Wizards, preparing for Crota’s reign.

Ocean of Storms, Moon
Level 20 Story – The Wakening
Stop the Hive from summoning Crota and consuming our worlds.

Old Russia, Earth
Level 10 Strike – The Jovian Complex
A new Hive brood gathers its strength beneath the Cosmodrome. Find their master and purge them all.

Meridian Bay, Mars
Level 20 Strike – The Hypogeum
The resurrection of the Black Garden has begun. Stop the Vex before the Garden’s heart beats again.

Ocean of Storms, Moon
Level 28 Raid – Croata’s End
He waits in the dark below.

House Of Wolves

Old Russia, Earth
Level 20 Story – Gone to Ground
Find a Wolves Baron and his conspirators who have betrayed the Queen and are hiding in the Cosmodrome.

Ishstar Sink, Venus
Level 20 Story – Wolves’ Harvest
Track down the Queen’s traitorous Wolves and recover what they’ve stolen from the Awoken.

Ishtar Sink, Venus
Level 22 Story – The Citadel
Ascend to the top of the Vex stronghold on Venus and assisnate the Wolve’s Kell.

Ocean of Storms, Moon
Level 14 Strike – Moon Strike [probably just a placeholder name]
No description

The Reef, Asteroid Belt
Level 28 Raid – Reef Raid [also probably a placeholder]
No description

Destiny Venus Screenshot

Spieler ärgert es, dass bei Destiny so viel fehlt

Die Idee, dass die beiden Expansions mit ihren Inhalten klar und sogar schon im Spiel sind, kommt grade zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Werfen doch viele Spieler, Youtuber (und auch einige Medien) Bungie im Moment vor, Destiny absichtlich mit zu wenig Inhalten ausgestattet zu haben, damit sie später ihre Erweiterungen verkaufen können.

Auf reddit gibt’s einen riesigen Thread, der zeigt, wie wenig vom ursprünglich angekündigten Spiel mit Destiny tatsächlich live gegangen ist. Es fehlt an der Story, der Atmosphäre, an allem. So ist Destiny in den Augen einiger eine abgespeckte Mogelpackung und nicht das volle Paket, das versprochen wurde. Der Eindruck drängt sich auf, dass so viel Fleisch wie möglich vom Hauptgame abgeschnitten wurde, um später noch genügend Futter für die Erweiterungen zu haben. Verstärkt wird der Eindruck noch dadurch, dass wiederholt Videos von fertigen Gebieten in der Welt auftauchten, die schon komplett im Spiel, aber eben noch versiegelt sind.

Destiny Hunter
Der Bruder der Königin nimmt eine Schlüsselrolle in der ursprünglich angedachten Handlung ein.

Andererseits wäre es auch möglich, dass sich Destiny relativ kurz vorm Release dazu entschieden hat, die Story des Spiels in eine andere Richtung zu lenken und einige Twists und Plot-Wendungen aus dem Spiel zu streichen. Dafür spricht, in den Augen einiger reddit-User, der Abgang von Autoren Bungies. So gibt es Hinweise darauf, dass ursprünglich vorgesehen war, die Rolle des mysteriösen Travelers kritischer zu hinterfragen, immerhin hat der die Dunkelheit mit sich gebracht. Ob das in einem weiteren DLC noch passiert oder ob man sich kreativ für eine andere Richtung entschieden hat, weiß man im Moment noch nicht. Die Story scheint vielen im Moment jedenfalls nur aus Andeutungen zu bestehen.

Laut Bungie sind DLCs noch nicht fertig, Arbeit dauert an

Update 21:50: Es gibt jetzt ein offizielles Statement von Bungie zu den hier beschriebenen Vorfällen. Man sagt, im Moment arbeite man an der Fertigstellung der DLCs. Die hier gefundenen Inhalte seien lediglich Platzhalter und Namen (die sich auch noch ändern könnten). Man wird die Spieler über den Inhalt der DLCs informieren, sobald man soweit ist. In dem Zusammenhang bestätigt man allerdings, dass der erste DLC für Destiny “The Dark Below” im Zeitplan liegt und im Dezember erscheinen soll.

Guild Wars 2 möchte eSport werden, hat eSport-Problem

Das Fantasy-MMO Guild Wars 2 ist weiter darauf aus, sich als ernsthaftes eSport-Game zu etablieren. Und so macht man sich dran, typische Probleme zu beseitigen, die mit einer solchen Wettkampf-Mentalität einhergehen, zum Beispiel dem Beleidigen und Flamen der Spieler untereinander.

Guild Wars 2 nimmt das mit dem eSport richtig ernst. Daran besteht kein Zweifel. Auch wenn die bisherigen Bemühungen noch nicht so richtig das Interesse der Twitch-Zuschauer fanden, ist man bei ArenaNet fest dazu entschlossen, Guild Wars 2 als eSport-Game zu etablieren. Wahrscheinlich sieht man sich durch den vergleichsweise geringen Einfluss von Ausrüstung auf die Stärke der Charakter und durch die Skill-Lastigkeit des Spiels gegenüber anderen MMORPGs im Vorteil.

Guild Wars 2

Die Horden von MOBA-Spielern, dem zurzeit angesagten eSport-Trend, hätte wohl jedes MMORPG gern in den eigenen Reihen oder zumindest einen Teil davon. Sie wären dringend benötigtes frisches Blut, während die Kernspielerschaft von MMORPGs älter wird. Diese Theorien liest man zumindest häufiger und sie scheinen schlüssig und durch die Zahlen gestützt. In den nächsten Jahren wird man bei einigen MMORPGs wohl Trends bemerken, dass sie Spieler eher von League of Legends oder DOTA 2 abwerben möchten, statt bei World of Warcraft oder Star Wars: The Old Republic wie es in den vergangenen Jahren noch war.

GW2 verstärkt bisher lahmende eSport-Maßnahmen weiter

Josh Davis hat man zum „Competitive Events Manager“ gemacht und schon ein weiteres riesiges Turnier in China ausgeschrieben, wo es um 50.000 Dollar gehen soll und wo man kurz vorm Nikolaustag die besten Teams aus Europa, China und Nordamerika in einem Turnier um die Weltmeisterschaft antreten lassen möchte. Ein ähnliches Turnier hatte man für die Gamescom in Köln organisiert und hier neben den heimischen Spielern, auch Top-Zocker aus China und Nordamerika einfliegen lassen – richtig viel Beachtung fanden die Kämpfe bei Twitch trotz des Aufwands allerdings nicht.

Man hat auch eine eigene Stream-Show, die sich mit dieser speziellen Form von PvP beschäftigt, stellt den Modus ausführlich auf Conventions vor und tut eigentlich alles dafür, um klar zu machen: Guild Wars 2 ist das eSport-MMORPG. Wie gesagt: So recht fehlt im Moment noch der Erfolg in Form von Zuschauern. Aber offenbar ist man bereit auf den zu warten.

Hier eine jüngste Präsentation von Guild Wars 2 auf der EGX in London, bei der gut zu erkennen ist, dass man mit GW 2 MOBA-Spieler an MMORPGs heranführen möchte.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt

Guild Wars 2 will kein übles Benehmen dulden

Im offiziellen Forum von Guild Wars 2 wurde jetzt Josh Davis mit einem typischen Problemen der eSport-Spiele konfrontiert: Die Top-Spieler sind ehrgeizig, die Konkurrenz untereinander groß, die Nerven liegen blank, Schimpfwörter und Flames fliegen innerhalb eines Teams hin und her und auch gerne zwischen konkurrierende Teams.

Im Forum von GW2 wurde jetzt ein Stream zwischen zwei Teams gepostet. Der ist mittlerweile nicht mehr einsehbar, aus den Kommentaren wird aber klar, dass es da richtig zur Sache ging.

Auf der zweiten Seite meldete sich dann Josh Davis zu Wort, der deutlich machte, dass es sowas unter seiner Aufsicht nicht geben wird. Wie kürzlich Riot drohte er Spielern Strafen bis zum Ausschluss vom eSport an, wenn sie sich derart „toxic“ benehmen. Das ist wohl mit „wie ein Arsch“ am treffend übersetzt.

Guild Wars 2 Screenshot Charr

Progamer müssen sich bald professionell benehmen

Davis formuliert seinen Beitrag als „freundlichen Hinweis“, lässt aber keinen Zweifel daran, dass er gegen solches Verhalten mit Nachdruck vorgehen will. Ein entsprechender Verhaltens-Codex ist geplant.

In den letzten Wochen tut sich vor allem Riot hervor, das stellenweise heftige Benehmen ihrer Pro-Gamer zu reglementieren, um eSport in League of Legends auf eine neue Ebene zu bringen. Auch Top-League-of-Legends-Spieler droht mittlerweile der Ausschluss, wenn sie sich nicht im Griff haben.

Verständlich: Immerhin sind es diese Spieler, die eine Vorbild-Funktion einnehmen, in der Öffentlichkeit stehen und deren Benehmen auch auf das Spiel zurückwirft. Wer wie ein Pro bezahlt und gefeiert werden möchte, sollte sich wohl mit dem Gedanken anfreunden, sich auch professionell zu benehmen.

WildStar: Mega-Server könnten so Mitte Oktober kommen

Das SF-MMO WildStar stellt von getrennten Welten auf Mega-Server um. Noch ist der Termin nicht ganz fest, es sieht aber nach Mitte Oktober aus.

Zum Wochenende gab’s bei WildStar einen großen „State of the Game“-Post von Mike Donatelli, der sich zur Zukunft von WildStar äußerte, die in den letzten Wochen nicht mehr ganz so rosig aussah. Von der Umstellung auf Mega-Server erhofft man sich bei Carbine nun, die Welt des Nexus wieder belebter erscheinen zu lassen.

Im Moment ist noch kein genauer Zeitpunkt für die Umstellung da. Jetzt meldete sich der Director of Operations bei WildStar, Cougar, zu Wort und spricht davon, dass man noch im Zeitplan liege. Ursprünglich sprach man von drei bis sechs Wochen. Im Moment sehe es so aus, als könne man das knapp einhalten. Die Mega-Server befänden sich im Moment in einer Test-Phase, hier könnte es noch zu Verzögerungen geben, deshalb gebe es noch kein genaues Datum.

Die Mega-Server seien aber nicht an den 3. Content-Drop gekoppelt (der steht für Anfang November an). Die Ankündigung von Cougar legt den Schluss nahe, dass die Mega-Server schon gegen Mitte Oktober live gehen könnten und damit sechs Wochen nach der Ankündigung Anfang September.

Quelle(n):
  1. WildStar Forum

Black Desert Preview: Wenn ArcheAge und Tera ein Kind hätten …

Das südkoreanische Sandbox-MMO Black Desert soll in den Westen kommen und dem darbenden MMORPG-Markt neues Leben einhauchen. Wir stellen es in einem Preview vor und beleuchten Klassen, Gameplay, Housing, Sandbox und PvP.

Im Moment läuft die dritte Phase der geschlossenen Beta von Black Desert in Korea. Die ersten ausführlichen Einblicke tauchen auch im Westen auf. Das Spiel wirkt wie das jetzt gerade populäre Korea-MMO ArcheAge, allerdings mit einer deutlich besseren Grafik und einem Action-Kampfsystem wie in Tera.

2015, 2016 steht Asien-Invasion an; MMORPGs brauchen frische Ideen

Nachdem 2014 nochmal ein Aufbäumen des westlichen Markts erlebte mit The Elder Scrolls Online und WildStar, sehen MMO-Experten in den nächsten Jahren einen starken Einfluss von Asia-MMORPGs vorher, die mit Sandbox-Elementen punkten und den Markt neubeleben könnten. Auch die anstehenden westlichen AAA-Projekte – wie Everquest Next – gehen in diese Richtung.

Neben dem im September erschienenen ArcheAge und dem schon etwas angegrauten Blade and Soul, das 2015 in den Westen kommen soll, haben es gerade frische Games wie Black Desert und Bless Online auf unseren Markt abgesehen.

Black Desert ist dabei wohl der heißeste Anwärter. Im Moment ist das MMORPG in Korea in der dritten geschlossenen Beta, in Europa sollen die ersten Tests Anfang 2015 beginnen, das Spiel dann 2016 erscheinen. Höchste Zeit, dass wir Euch Black Desert genauer vorstellen. Dazu nehmen wir ein aktuelles Video von mmobomb aus der Closed Beta zum Anlass.

Black Desert Grafik

Für den Westen ungewöhnlich: Race- und Genderlock

In der Charakter-Erstellung wartet schon eine erste Überraschung auf die Spieler: Denn die „Klassen“, die zur Auswahl stehen, haben eine festgelegte Rasse und ein festes Geschlecht. Die „Berserker“-Variante von Black Desert, einen offensiven Krieger mit zwei Waffen, gibt es nur als männlichen Giganten, daher heißt die Klasse auch Giant. Im Moment sind 4 Klassen in Korea spielbar, vier weitere sollen hinzukommen.

Auch wenn die Klassen, für uns ungewohnt, starr auf Rasse und Geschlecht festgelegt sind, gibt es bei Black Desert einen ausgiebigen Charakter-Creator. Als der in einem Video vor ein paar Monaten vorgestellt wurde, lief den Leuten hier schon das Wasser im Mund zusammen. Der sah wirklich fantastisch aus. Und hat im Alleingang dafür gesorgt, dass Black Desert bei vielen das erste Mal auf der geistigen Landkarte erschien und sich dort festfraß.

Die acht Klassen von Black Desert

Die vier schon in Korea spielbaren Klassen sind:

Der Ranger, eine weibliche Bogenschützin.

http://youtu.be/aHeWXntYWi0

Der Warrior, ein klassischer männlicher Tank mit Schwert und Schild.

http://youtu.be/6KVw4Efd2l0

Sorcerer, eine Zauberin, die agil unterwegs ist und aus der Distanz mit Schadenszaubern glänzt.

http://youtu.be/yoFWgRM8Q3E

Und der Giant, ein riesiger Berserker als Melee-DD mit zwei übermannsgroßen Äxten.

http://youtu.be/LDLxj2xxK5c

Die vier weiteren Klassen, die noch kommen sollen, sind:

  • Tamer, eine „Zähmerin“, die auf ein Schwert und ihre tierischen Gefährten setzt. Also eine Pet-Klasse.
  • Der Wizard, ein männlicher Zauberer, so eine Art Gandalf mit Stab und Fokus auf AE-Zaubern.
  • Valkyrie, die Walküre, als Gegenstück zum männlichen Tank setzen die Damen eher auf Support-Skills.
  • Und der Blader, eine weitere Nahkampf-DD-Variante, die mit mehr Finesse und Eleganz kämpft als der brutale Giant.

Gameplay: Quests sind eher lahm, Sandbox-Elemente dominieren

Eine der wenigen Kritikpunkte im Video sind die Quests, die auf uns im Westen eher generisch und lahm wirken. Das zieht sich aber als Kritik durch die Geschichte von Asia-MMOs im Westen. Damit haben auch ArcheAge und Tera zu kämpfen. Und auch Sandbox-Spiele glänzen normalerweise nicht mit einer verästelten Story und aufregenden Quests, den Content bieten die Spieler einander.

Black Desert

So sei es, heißt es im Video, in Black Desert eine häufig genutzte Alternative, das Questen einfach sein zu lassen und stattdessen Mobs zu grinden. Dadurch dass jeder Char vor allem auf AE setzt, sei das durchaus praktikabel.

Langfristig sei Black Desert eher ein Sandbox-PvP-Spiel mit starken Crafting-Elementen. Eine Beschreibung, die auch auf ArcheAge zutrifft. Gilden könnten Festungen besetzen, Spieler auf die Jagd nach anderen gehen, ein Karma-System sei implementiert.

Durch das Crafting-System sei es ohnehin mehr so, dass jeder eigene Ziele verfolge und sich vornimmt, am Tag X das selbstgewählte Ziel Y zu verfolgen, indem er Teilschritt Z erledigt. Während es in westlichen MMOs eher so ist, dass man auf einem festgelegten Pfad der Progression folgt und von Zone A nach B gelangt, dabei bis auf die Maximalstufe questet und sich dann in die Itemspirale wirft. Das wird in Black Desert nicht so sein. Wie in ArcheAge führt der Weg zum besten Gear über das Crafting und die Sandbox-Elemente.

Kampfsystem: Richtig gut, aber tranklastig

Das Kampf-System ist eines der Prunkstücke von Black Desert. Es sei völlig frei, also nicht tab-basiert. Die Angriffe verliefen flüssig. Man spüre die Wucht und das Gewicht hinter den einzelnen Attacken (das ist so eine Art heiliger Gral unter Kampf-System-Fans).

Allerdings sei der Kampf in Black Desert wie in Asia-MMOs üblich auch „flashy“, mit Blutspritzern und einem wackelnden Screen und wirke dadurch unruhig und übertrieben. Daran müsse man sich vielleicht als westlicher Spieler erst gewöhnen.

Black Desert Kampf gegen Riese

In Black Desert gibt es keinerlei Heiler. Heiltränke liegen auf einem Fünf-Sekunden-Timer. Das Spiel animiere also regelrecht dazu, zum Trank-Junkie zu werden. Das könne schon manchmal nerven.

Das Kombo-basierte Kampfsystem werde dadurch attraktiver, dass die Spieler mit ansteigender Erfahrung im Kampf Skills freischalten und diese frische Kombinationen ermöglichen. Black Desert orientiert sich hier am Kampfsystem von modernen Asien-MMOs, wo es immer darum geht, spektakuläre Combos aneinander zu reihen. Das hat ein bisschen was von Street-Fighter.

Crafting: Jetzt wird’s interessant

Das Crafting-System ist komplex wie in ArcheAge. Überhaupt gibt es einige Parallelen zum Sandpark MMO. Die Traderuns in Black Desert wird man aber nicht selbst übernehmen müssen, sondern kann NPCs dafür anheuern. Die übernehmen auch den Rohstoffabbau. Da diese Figuren nicht (wie jetzt in World of Warcraft oder Rift) nur in einer Art Mini-Game existieren, sondern wirklich in der Welt sichtbar sind und ihren Tagesabläufen folgen, wirkt das Spiel in den Städten belebt und interessant.

Wie in ArcheAge wird die Crafting-Kapazität über eine Art „Energie“-System geregelt. Man wird auch in Black Desert nicht so lange craften können, bis man umfällt, sondern ist, wie in einem Browsergame, an bestimmte Energie-Grenzen gebunden.

Black Desert Handel

Klatsch und Tratsch und ein Dach überm Kopf

Was Neues führt Black Desert mit so einer Art „Klatsch und Tratsch“-System ein. Dadurch lässt sich in einem Mini-Game die Beziehung zu einzelnen NPCs verbessern, wodurch Rabatte herausspringen oder Quests freigeschaltet werden. Es geht im Minigame darum, die einzelnen NPCs in eine soziale Matrix einzubinden, damit sie jene Informationen über andere bekommen, die sie interessieren.

Dem Housing kommt in Black Desert eine Schlüsselrolle zu. Nicht nur, dass man bestimmte Einrichtungsgegenstände im eigenen Haus braucht, um im Crafting voranzukommen, auch den NPCs unter eigenem Kommando können Hütten errichtet werden.

So Sachen wie Crafting, Housing, Minigames sind im Moment noch relativ schwierig zu beschreiben und damit den Lesern schmackhaft zu machen, weil sich das nicht so schön in ein Drei-Minuten-Video pressen lässt wie das Kampfsystem. Aber ArcheAge oder auch der Dauerbrenner Eve Online zeigen, dass MMO-Fans ein tiefes und immersives Crafting-System zu schätzen wissen und mit Treue honorieren.

Black Desert - Stein tragen

Wie man die Welt durchquert: Mounts, Parcours und zu niedrige Türen

Das Spiel unterscheidet sich von den aktuellen MMO-Vertretern dadurch, wie ernst es Mounts und die Bewegung durch die Welt nimmt. Während in anderen MMORPGs Türen den Zugang zu Instanzen symbolisieren, können sie in Black Desert geöffnet und durchschritten werden. Dabei ducken sich zu große Charaktere sogar.

Die Welt ist begeh-, erkund- und erkletterbar. In so einer Art Parcour-System lässt sich eine Stadt erklimmen. Überhaupt ist die Grafik eine Offenbarung. Es regnet, es bilden sich Pfützen, der Held latscht durch, die Kleidung wird nass – ein Wahnsinnssprung zu dem, was wir heute kennen und sehen.

Auch die Mount-Frage beantwortet Black Desert anders als die Konkurrenz. Reittiere lassen sich nicht einfach im magischen Beutel nach Gebrauch verstauen, sondern müssen in einem Stall abgeben oder an Ort und Stelle abgeholt werden. Dafür können sie auch Stufen aufsteigen und mit Ausrüstung versehen werden. Berittener Kampf soll außerdem kommen. Auch vom Kampf auf See ist die Rede, zu sehen ist das allerdings noch nicht.

Black Desert Grafik 4

Black Desert könnte ins Schwarze treffen, wird trotzdem Kompromisse erfordern

Mein MMO meint: Black Desert klingt im Moment fast zu gut, um wahr zu sein und wie die logische Symbiose aus zwei Spielen. An Tera stört viele, dass es wenig Tiefe hat. Bei ArcheAge fehlt so manchem ein dynamischeres Kampfsystem und ein „Wow“-Effekt in der Grafik. Wenn es Black Desert gelingt, hier ins Schwarze zu treffen, könnte die Zukunft wirklich asiatisch aussehen.

Allerdings sollte sich Black Desert ranhalten. Anderthalb Jahre sind eine lange Zeit. Wenn es – wie bei anderen MMOs – zu Verzögerungen beim Port kommt, könnten die Lust und Vorfreude, die jetzt so mancher verspürt, in Frust umschlagen.

Im Prinzip sehnen sich viele MMO-Veteranen nach einem Sandbox-Spiel, nach einer Erfahrung, die mal anders ist als World of Warcraft und seine Epigonen. Im Moment gibt es auf dem MMORPG-Markt nur wenige Sandbox-Alternativen und die, die angeboten werden, sind oft entweder alt oder setzen auf die Indie-Nische. Ein modernes Tripple-A-Game könnte hier voll einschlagen, wenn es sich denn mit der Portierung beeilt und nicht nur eine hübsche Fassade bietet, sondern auch in der Tiefe überzeugt.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt

Ob die hiesigen Spieler bereit sind, Kompromisse einzugehen, ist auch noch offen. Bei dem Video über die Char-Erstellung staunten zwar erst viele mit offenem Mund, was möglich sein würde. Winkten aber ab, als sie das mit dem Gender-Lock nur hörten: Schon zu diesem Kompromiss waren viele nicht bereit. Denn bei vielen MMOlern werden durch solche Signale Erinnerungen an so manchen billigen Asien-Grinder getriggert, die Spieler rasch ausbrennen und verzweifeln lassen. So wird es für Black Desert auch darum gehen, Westler davon zu überzeugen, dass man mit so manchem unrühmlichem Eastern-Import nichts am Hut hat.

Aber das ist keine Einwegsstraße. Zwar hat der Publisher von Black Desert, Daum, zugesichert, auf die Eigenheiten des westlichen Marktes eingehen zu wollen. Kompromisse wird man allerdings als westlicher Spieler eingehen müssen, wenn man sich denn wirklich nach was Neuem sehnt.

Denn Black Desert, so viel ist schon lange klar, wird kein World of Warcraft mit China-Anstrich oder irgendein Klon, sondern möchte den Spielern eine neue Erfahrung bieten. Ob sie dafür bereit sind und ob Black Desert diese wirklich bieten kann, wird die Zukunft zeigen.

Black Desert soll Anfang 2015 in Europa in eine Beta-Phase gehen, mit dem Release wird für 2016 gerechnet.

World of Warcraft: Feuriges neues Recruit-a-Friend-Mount

In der Beta von Warlords of Draenor, der Erweiterung zum MMO World of Warcraft, ist ein neues Mount aufgetaucht, das wohl als Belohnung für das Recruit-a-Friend-Programm vorgesehen ist.

Früher gab’s Raketen, heute Flammenrösser. Die findigen Data-Miner von mmo-champion hatten mal wieder Erfolg. Sie förderten Bilder eines Flammenrosses zu Tage, das – wie die Item-Beschreibung sagt – „Von Ragnaros für die Tochter, die er niemals hatte, persönlich erschaffen wurde.“

Ein Recruit-a-Friend-Programm sieht so aus, dass ein Spieler einen Freund per E-Mail dazu einlädt, doch mal dieses Ding zu spielen, dieses World of Warcraft. Geht der Empfänger der Nachricht darauf ein und schließt ein Abonnement ab, kann sich Blizzard über einen neuen Spieler freuen und der Rekrutierer wohl mit Warlords of Draenor über Flammen-Fury.

Und ja – die ersten Spielverderber unken, dass es lediglich ein Flammen-Reskin des Hearthsteed Mounts ist.
Hier gibt’s den Charger in Action:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum externen Inhalt

Wenn Ihr sehen wollt, was mit Warlords of Draenor mount-technisch noch so auf Euch zukommt, schaut doch mal in diesen Artikel rein.

Quelle(n):
  1. mmosite

Die stärkste Waffe in Destiny: Vex Mythoclast = God-Mode

Im MMO-Shooter Destiny ist eine exotische Waffe aufgetaucht, die den Schmelztiegel dominiert. Das Fusionsgewehr Vex Mythoclast zählt trotz seiner Klasse als Primärwaffe und haut richtig rein. Dabei stammt sie aus der harten Version des Raids, die Gläserne Kammer, vom Endboss Atheon.

Viele MMOs haben damit zu kämpfen, dass es im PvP Waffen gibt, die im PvE zu stark sind. Kürzlich hatte erst WildStar dieses Problem. World of Warcraft arbeitet schon seit Jahren daran, die Spielmodi von einander zu trennen, so dass PvE-Gear in der Arena nicht zu stark ist und sich PvPler umgekehrt auch nicht mit ihren Items in Raids und Instanzen behaupten können. Nun tritt das Problem auch in Destiny auf.

Pikant: Shooter-Spiele begeistern oft eine Community, die auf Chancengleichheit steht. Matches sollen durch Skill entschieden werden. Das neue Fusionsgewehr wirkt eher so, als wäre der Besitzer im God-Mode und hätte Instant-Kills für sich aktiviert. Normalerweise wird sowas durch ein System reguliert, das die Items im PvP angleicht. Die beste Waffe in Destiny umgeht diesen Ausgleich allerdings.

Die wohl beste Waffe in Destiny vereint Vorteile von Fusions- und Scoutgewehr

In Destiny droht jetzt ein Fusionsgewehr, das vom Endboss Atheon in der Gläsernen Kammer auf der Stufe „hart“ droppt, die Balance im PvP zu killen. Es handelt sich dabei um das exotische Fusionsgewehr „Vex Mythoclast.“ Eigentlich sind Fusionsgewehre in Destiny lediglich Spezialwaffen, sogenannte Sekundärwaffen. Exotische Gegenstände brechen allerdings manchmal die im Spiel aufgestellten Regeln und das gilt auch für die Vex Mythoclast. Die Wumme zählt als Primärwaffe und macht richtig böse Aua.

Es handelt sich, wie eurogamer.net analysiert, bei der wohl besten Waffe in Destiny um eine Kreuzung aus Fusionsgewehr und Scoutgewehr, die soviel Schaden wie eine Spezial-Waffe macht, ohne die Nachteil dieser Gattung mit sich zu bringen: Sie ist weder auf Spezial-Munition angewiesen, noch leidet sie unter einer langsamen Feuerrate.

Da erst in dieser Woche, in dieser ID, die ersten Gehversuche im harten Modus von „Die Gläserne Kammer“ unternommen wurden, ist die Waffe noch nicht weit verbreitet. Vielleicht ein halbes Dutzend der Tötungsmaschinen dürften im Moment im Umlauf sein, eher weniger.

Destiny

Vex Mythoclast kommt von Atheon aus der Gläsernen Kammer auf “hart”

Die Vex Mythoclast gibt es auch nicht immer vom Boss – das wär zu heftig, sondern nur als seltene Belohnung. Die Auswirkungen von der Wumme lassen sich in einem PvP-Video sehen: Hier dominiert ein Spieler den Schmelztiegel so hart, dass die Gegner reihenweise das Spiel verlassen. Mit nur wenigen Schüssen legt er Gegner um Gegner flach, einzig ein Bladedancer im Nahkampf erwischt ihn manchmal.

Die Waffe und der Drop wurden von einem glücklichen Finder auf reddit vorgestellt, ein anderer Spieler postete den Link zur totalen Dominanz im Schmelztiegel. Man kann sich sicher sein, dass das Thema in den nächsten Stunden und Tagen heiß diskutiert wird. Ein Magazin mutmaßt bereits, dass es nur die Suros Regime, ein exotisches Automatikgewehr, mit der Mythoclast aufnehmen könne – die gab es ironischerweise am Wochenende bei Xur.

Mit einem Nerf der Vex Mythoclast wird gerechnet. Allerdings könnte das noch ein wenig auf sich warten lassen. Im Moment haben einfach zu wenig die Wumme.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum externen Inhalt

Die Waffe könnt Ihr Euch hier genauer anschauen. Das Profil des Typens, der da im Video Schaschlik aus den Gegnern macht, findet Ihr bei bungie.net. Und das, was wir sonst so zu Destiny zu sagen habt, gibt’s bei mein-mmo.de auf der Themenseite.

Kolumne: Mein Sorgenkind WildStar

Es gibt nur sehr wenige Spiele, die mich gleichzeitig so glücklich und auch so traurig machen, wie WildStar es in den letzten Monaten geschafft hat. Ich mag mich selber nicht sonderlich für meine Ansicht von “das Glas ist halb leer”, aber es fällt mir schwer, dieses Gefühl wieder los zu werden. Das Spiel befindet sich seit seinem Start in einer Abwärtsspirale, dessen Ende ich schlicht und ergreifend nicht sehen kann.

Die jüngsten Änderungen: Leichterer Raidzugang, schnellerer Fortschritt

WildStar Raids
Die Raid-Gilden haben mit Nachwuchsmangel zu kämpfen. Das soll nun durch weniger Grindanteile und den Megaserver besser werden.

Das vorherrschende Motto der Entwickler “The devs are listening” sorgte dafür, dass mehr oder weniger schnell auf die größten Beschwerden reagiert wurde. Während man an der eigentlichen Schwierigkeit der Raids weiter festhält, hat man den Zugang zu diesen Inhalten doch deutlich erleichtert. Gerade Teile der Questreihe, die sich besonders “grindy” anfühlten, wurden vereinfacht, damit auch Nachzügler schneller an den Raids teilnehmen können (um sich dann über deren Härte im Forum aufzuregen).

Eine weitere Änderung ist die Verfügbarkeit von VIP- und Fähigkeitspunkten, diese konnten bisher nur sehr mühselig über Ahnengemmen gekauft werden, die man wiederum nur streng limitiert erhalten konnte – dadurch hatten Charaktere, die bereits von Anfang an spielten, gerade im PvP einen deutlichen Vorteil. Mit dem neuen System können alle Charaktere – zumindest theoretisch – nach einer Woche ihr volles Potenzial entfalten.

All dies täuscht leider nicht darüber hinweg, dass so einiges nicht rund läuft.

WildStar: Eine Rakete im freien Fall

Ich habe WildStar im Test damals für viele positive Aspekte gelobt (und tue es noch heute), doch scheinbar ist die angepeilte Zielgruppe einfach deutlich kleiner, als man dachte.

All die Spieler, die sich nach den “Hardcore”-Raids von früher zurücksehnten, scheinen verschwunden zu sein, oder – was deutlich wahrscheinlicher ist – sind einfach nicht mehr so “hardcore” wie die oft glorifizierte Vergangenheit, in der man noch 4 Abende die Woche im Pechschwingenhort an Chromaggus herumprobierte.

Was ging schief?

Man kann, so glaube ich, ohne große Gegenstimmen behaupten, dass bei WildStar eine ganze Menge schief ging. Es gab quasi kaum Werbekampagnen für das Spiel, oder aber sie waren so geschickt versteckt, dass niemand darauf aufmerksam wurde. Zwar wurden alle Versprechen zum Start des Spiels eingehalten, aber wie viele MMOs zuvor litt auch WildStar an zahllosen Kinderkrankheiten wie Bugs und Balancingproblemen, die gewisse Aspekte des Spiels einfach ruinierten.

WildStar PvP

Keine zwei Monate nach dem Release verkündete man dann, dass der ursprüngliche Plan der monatlichen Contentpatches nicht eingehalten werden kann und man sich dort auf keine fixen Termine festlegen will – traurig, wenn man bedenkt, dass die Inhalte von Contendrop 1 und 2 zum Großteil schon während der Beta spielbar waren. Gerade einige Ungereimtheiten im PvP (etwa die Nutzlosigkeit von Heilern für eine lange Zeit) haben viele Spieler fortgetrieben und ob diese noch einmal zurückkehren ist fraglich.

Die Zukunft: Was könnte geschehen?

In der nahen Zukunft erwarten uns Megaserver, eine Rettungsmaßnahme, um die sinkenden Spielerzahlen zusammenzuführen, damit weiter Inhalte wie Instanzen und Raids erlebt werden können. Dass das für die meisten Spieler gut ist, für Rollenspieler aber eher schädlich, habe ich ja bereits ausreichend erwähnt. Ich bezweifle leider sehr, dass Megaserver die allumfassende Rettung sein werden, die Carbine sich erhofft. Pessimistisch ausgedrückt sieht das für mich nach einem klaren Fall von “zu wenig, zu spät” aus.

WildStar als F2P-Spiel?

WildStar Free2Play

Eine langfristige Lösung wäre der Umstieg auf das Free2Play-Modell, wie es schon etliche andere Spiele getan haben. Eine solche Umstellung hat z.B. TERA und SW:TOR vor dem sicheren Untergang gerettet und sie wieder zu lohnenswerten Projekten mit steigenden Spielerzahlen gemacht. Gleichzeitig ist eine solche Umstellung natürlich mit einem herben Prestigeverlust verbunden, wird der Umstieg doch allgemein als “Sterbeurkunde” für ein MMORPG angesehen.

Sollten die Entwickler einen solchen Schritt wagen, käme natürlich unweigerlich eine neue Form des Ingame-Shops hinzu. Mögliche Angebote wären hier verschiedene exklusive Housing-Gegenstände oder Tränke, mit denen man schneller an Erfahrungspunkten gewinnt. Denkbar wären auch Accountdienste, wie zusätzliche Charakterslots, Namensänderungen oder besondere Kostüme, ähnlich wie es GuildWars 2 (und viele andere) vormacht.

Was ist gut und wird gut bleiben?

Mein Lieblingsaspekt des Spiels hat sich seit dem ersten Tag nur noch weiter verbessert – das Housing ist nach wie vor grandios, umfangreich und die Möglichkeiten sind schier endlos. Ganz gleich was man realisieren will, wie düster, albern, erhaben oder kitschig das eigene Haus aussehen soll, auf Nexus kann jeder seinen eigenen Traum verwirklichen. Die ohnehin recht lockeren Maximalbegrenzungen für Gegenstände werden im kommenden Patch sogar noch einmal deutlich angehoben, sodass man sich noch mehr als zuvor austoben kann.

WildStar Housing

Der zweite, große Punkt ist das grandiose Kampfsystem. Selbst nach drei Monaten machen mir die PvE-Aspekte des Spiels noch Spaß und das liegt vornehmlich an dem fordernden Telegrafensystem – wenngleich ein paar neue Gegnertypen mit neuen Angriffsmustern dem Spiel gut tun würden.

Was mich bekümmert: Die Entwickler

Eine Sache, die mich sehr traurig stimmt, ist die Tatsache, dass man die Entwickler immernoch fröhlich lächelnd in ihren Livestreams sieht. Vielleicht bilde ich mir das auch nur ein, doch ich versuche mich in deren Lage zu versetzen: Sie haben knapp acht Jahre an WildStar gearbeitet und das Spiel hat hervorragende Kritiken bekommen – und dann stirbt der Hype innerhalb von wenigen Wochen.

Und trotzdem halten sie den engen Kontakt zu den Fans, antworten auf viele Fragen und veranstalten wöchentlich den “Nexus-Report” – selbst wenn beim Livestream nur noch 500 Leute weltweit zusehen. Und dennoch lächeln sie. Ich wüsste nicht, wie ich mich fühlen würde, wenn eine jahrelange Arbeit, von der man so überzeugt ist und die auf ganzer Linie Erfolg versprechend war, dann so scheitert, wie es WildStar ergangen ist. Ich kann nur hoffen, dass es den Menschen hinter dem Lächeln auch so geht, sie optimistisch in die Zukunft gehen und weiter an ihrer Vision von WildStar festhalten – denn das Spiel ist klasse, es fehlen einfach Spieler. So paradox das klingt.

WildStar ist ein hervorragendes Spiel mit einer Zielgruppe, die einfach über die Jahre hinweg zu klein geworden ist. Die nächsten Monate werden zeigen, ob Carbine diesem kleinen Spielerkern treu bleibt und Ihnen auch weiterhin das liefert, was sie versprochen haben, oder ob sie sich beugen und WildStar massentauglicher machen und es somit unweigerlich im Einheitsbrei der heutigen MMO-Vielfalt versenken. Ganz gleich was sie tun, irgendwem wird es nicht passen.

ArcheAge: Freedich – die Insel des Anstoßes

Beim Sandpark MMO ArcheAge genießt die Insel Freedich, auf Deutsch Freienich, eine Sonderstellung. Gilden haben sich hier bereits angesiedelt und erhoffen sich davon eine Vormachtsstellung, doch nicht auf allen Servern geht ihr Plan auf.

Die Insel Freedich in ArcheAge

„Was soll ich denn auf der Insel Freienich?“, wird sich so mancher fragen, der mit der Haupt-Story-Quest in ArcheAge fertig wird und so um die Stufe 30, 35 herum auf einmal ins Arkadische Meer rudern soll, um dort nach einer Insel Ausschau zu halten, von der er nichts als den Namen weiß. ArcheAge ist eben eine Sandbox und hat einige Überraschungen in Petto.

Die Insel Freedich spielt eine Sonderrolle in ArcheAge. Sie liegt im Arkadischen Meer, in einer Art „Bermuda“-Dreieck zwischen West-, Ost- und dem noch verschlossenen Nordkontinent. Freedich ist nicht die Pirateninsel. Die ist zwar in derselben Gegend aber im Nordwesten, sondern eine Art „Schlachtfeld“, „Freihafen“, Vorposten und erfüllt damit gleich mehrere Design-Funktionen.

Auf ihr findet sich zum Beispiel mit Captain Ragnorga einer der Piratenbosse, die man für die Black Pearl braucht, es gibt einen Gilda Star Händler, Quest-NPCs für nautische Abenteuer und zerstörbare Container mit Belohnungen. Die Insel lohnt sich als Zone für Händler, Abenteurer und Seefahrer. Drumherum liegen drei kleinere Häfen die als Anlaufstelle für die drei Fraktionen in ArcheAge dienen (ja, Piraten sind eine eigen Fraktion) – es gibt sogar die Möglichkeit dorthin zu porten.

Klingt nach einer coolen Dynamik, jeder hat die gleiche Chance auf alles, oder? Genau das ist das Problem. Denn auf der Insel können einige Häuser gebaut werden. Dadurch hat sich so manche Gilde einen permanenten Vorteil verschafft, der in den Augen anderer ungerecht ist.

ArcheAge

Freedich als beliebte Wohn-Insel

Zum Release von ArcheAge, als viele Normalspieler sich noch mit den Grundprinzipien vertraut machen mussten, war Freedich schon das begehrte Ziel einer Reihe von Top-Gilden und Frühstartern. Denn das Tückische: Auf dem abgelegenen Eiland können Häuser gebaut werden. Nicht sehr viele, vielleicht für ein Dutzend Häuser ist Platz, aber es gibt sie.

So hatten es sich zum Headstart von ArcheAge Gilden zum Ziel gesetzt Freienich, diese strategisch so wichtige Insel, in Besitz zu nehmen. Nachdem sie auf der Insel ihre Häuser gesetzt hatten, konnten sie jederzeit den Rückruf-Spruch anwenden, um dorthin zu gelangen und eine lukrative Handelsroute weit ab vom Schuss besetzen: Freedich lohnt sich sowohl für den Westen als auch für den Osten als ein Umschlagplatz für Waren durch den Gild-Stern-Händler.

ArcheAge Handelsfahrt

Auf manchen Server hat eine Gilde die ganze Insel unter Beschlag

Wie man auf reddit lesen kann, ist daraus eine seltsame Situation entstanden. Auf manchen Server hat sich hier eine Killer-Gilde breitgemacht, die den Handel kontrolliert und Spieler, die dort ihr Handelspaket eintauschen möchten, überfällt und ausraubt. Diese Gilden haben einen Späher auf der Insel positioniert, der das Signal zum Umloggen gibt. Dann stürzen schwerbewaffnete Räuber aus Insel-Häusern und rauben die Truppe aus, die zum Trade-Run startete.

Das Fiese daran, so beschwert sich ein User auf reddit, sei es, dass es kein Counterplay gegen diesen Vorteil gebe. Der bestehe jetzt einfach in alle Ewigkeit: Eine Gilde haben eben alle Häuser dort. Das werde sich nie ändern und sei ein unfairer strategischer Vorteil, den sich Einzelne durch puren Zufall verschafft hätten, weil sie in der turbulenten Headstart-Zeit eben schon eingeloggt waren, während der Rest in der Warteschlange des Todes fest saß.

In dem Video seht Ihr Freedich als Ziel für einen Low-Level-Traderun, der sich durch den Gilda-Star-Händler lohnt.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt

Mit 1.7 hat der Spuk ein Ende – das Campen der Camper hilft schon jetzt

Auf anderen Servern sieht die Situation allerdings anders aus: Hier hat sich zwar eine Gilde alle Häuser auf Freedich gesichert, es sich dann aber durch ihr Verhalten mit dem Rest des Servers verscherzt. Die anderen Gilden fanden das überhaupt nicht cool und campen jetzt die Häuser der Insel-Gilde und verderben ihnen so den Spaß.

Ganz egal, wie es auf den einzelnen Server läuft. Mit dem Patch 1.7 hat der Spuk ein Ende: Dann werden alle Häuser auf Freedich geschlossen und der Vorteil besteht nicht mehr. Wann der Patch, der in Korea gerade live ist, nach Europa kommt, weiß man allerdings nicht.

Wie seht Ihr das? Wart Ihr schon auf Freedich, habt Ihr Euer Häuschen in ArcheAge da? Oder seid Ihr noch härter drauf und hängt auf der Pirateninsel ab?

Hier ist noch ein Video, das Freedich als einen idealen Ort für Gilden-Ganks und Gemetzel zeigt:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt

Destiny: Auf der Suche nach Destiny’s Next Top-Farm-Spot

Beim MMO-Shooter Destiny tauchen jeden Tag neue Super-Farmspots für Engramme auf. Ein Spieler hat jetzt einen Spot im Rocketyard gefunden, der besonders viel Beute verspricht.

Seitdem Bungie vor ein paar Tagen die bekanntesten Farmspots in Destiny geschlossen hat, ist ein regelrechter Wettlauf darum entstanden, wer den Titel „Destiny’s next Super-Farmspot“ tragen darf. Wir haben Euch bereits vorgestern mit dem Rocketyard die sogenannte Schatzhöhle 2.0 vorgestellt, die sich als früher Favorit für die Krone in bestechender Form präsentierte. Doch ist sie natürlich nicht die einzige Kandidatin auf die Krone. Auch andere Spots haben lukrative Beute und einen beachtlich fixen Spawntimer. Muss also keiner befürchten, dass die Spots – wie bei einer Modellsuche – unter Unterernährung zu leiden hätten. Sie scheinen alle prall und fett zu sein.

Natürlich gibt’s auch die Möglichkeit das Farmen zu lassen und auf Strikes, Missionen und instanzierten Content zu setzen, die Farmspots locken aber mit einer saftigen Ausbeute und vor allem guter EXP. Der Trend geht im Moment zum Zweit- und Dritt-Char, die Farmplätze sind dafür ideal.

„Red Loot Box“-Spot erfordert spektakuläres Dauerfeuer in Destiny

Auf reddit ist jetzt ein weiterer Spot aufgetaucht, der vom Finder als „Red Loot Box“-Spot, also praktisch als Platz der roten Beutekiste, bezeichnet wurde.

Destiny Wallpaper Warlock

Auch dieser Geheimtipp befindet sich im Rocketyard auf der Erde. Das Tolle hier: Es sind zwei Mob-Zugänge offen dadurch rauscht der Loot nur so rein. Zuerst muss – wie bei anderen Spots – erstmal der Platz freigeräumt, also von lästigem Rest-Spawn beseitigt werden, danach stellt Ihr Euch einfach auf die rote Leuchte-Box und macht’s wie im Video. Nach links drehen, ballern, geradeaus gucken, ballern, und irgendwann den Loot einstreichen.

Dabei solltet Ihr Euch wahrscheinlich ranhalten. Diese Spots sind vom Aussterben bedroht. Schon Dienstagmorgen könnten sie der Vergangenheit in Destiny angehören. Vielleicht hängt Bungie dann auch an diesen Platz mit der roten Beutekiste ein Schild mit der Aufschrift „Bitte nicht looten – Monster wollen in Ruhe schlafen” dran.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum externen Inhalt

Mehr zum MMO Destiny, wo die Spieler einfach nicht so spielen wollen wie es die Entwickler möchten, findet Ihr auf unserer Themenseite.

Quelle(n):
  1. Reddit Red Loot Box

Destiny: Lohnt es sich, exotische Waffen und Rüstungen zu zerlegen?

Im MMO-Shooter Destiny sollten die höchsten Gegenstände, die exotischen Waffen und Rüstungen, gesammelt werden. Ein Zerlegen in die Einzelteile lohnt sich nicht. Sie bringen nur so viel wie ein legendäres Item, selbst wenn sie voll aufgerüstet, also upgradet, sind.

Was tun mit Gebraucht-Exotics?

Die exotischen Gegenstände in Destiny sind begehrt. Sie sind chic, haben einzigartige Namen, sind schwer zu bekommen und hauen voll rein. Allerdings kann jeder Hüter nur eine exotische Waffe und ein exotisches Rüstungsteil tragen. Wenn’s also eine neue Brustplatte gibt, muss vielleicht der exotische Helm wieder den Astralkörper verlassen. Und wenn die Karmagötter eine neue goldene Wumme spendieren, wandert die Gebrauchtwumme wieder ins Inventar.

So mancher Hüter fragt sich deshalb: Was kommt wohl bei raus, wenn ich die exotischen Gegenstände zerlege? Immerhin bringt eine legendäre Waffe ja auch mehr als eine seltene, wenn ich die salvage. Und was springt erst raus, wenn das Item voll upgradet ist? Geben aufgerüstete exotische Waffen und Rüstungen mehr als ungenutzte Exotics?

Destiny-Suros-Regime

Die Neugier ist des Exotics Tod: Was kommt raus, wenn man einen exotischen Gegenstand in Destiny zerlegt?

Im englischsprachigen Forum reddit haben bereits mehrere Hüter das Opfer auf sich genommen und sich von einem ihrer exotischen Gegenstände getrennt. Die Resultate sind ernüchternd.

Das Zerlegen eines exotischen Gegenstands in Destiny bringt genauso viel oder wenig, wie wenn man einen legendären Gegenstand salvaget. Das gilt auch für komplett aufgerüstete Exotics. Die Zeit und Energie, die man in sie investiert, schlagen sich nicht in einer besseren Ausbeute beim Dismanteln nieder. Nur etwas mehr Glimmer als ein Legendary bringt das Exotic. Es lohnt sich in Destiny also nicht, die begehrten Items zu zerlegen.

Destiny_Bad_Juju

Destinys dekadenteste Frage: Was soll man mit überflüssigen exotischen Gegenständen machen?

Wie im letzten Brief von Bungie deutlich wird, sollten exotische Gegenstände wirklich stark und etwas Besonderes sein und die Sammelwut der Spieler anheizen. Jeder Hüter sollte danach trachten, alle exotischen Gegenstände in seinen Besitz zu bringen.

Bei Gegenständen wie „Bad Juju“, dem schlechten Karma, und „Thorn“, dem Dorn, sei das im Moment vielleicht nicht der Fall, weil sie etwas zu schwach seien. Hier möchte Bungie nachbessern und auch diesen beiden Waffen Fähigkeiten geben, die ihrem Status gerecht werden.

Also: Zerlegt die exotischen Gegenstände nicht. Sammelt sie lieber.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum externen Inhalt
Quelle(n):
  1. reddit

SMITE: Juwelen-Sonntag – kostenlos Shopwährung erspielen

Aktuell kann man in SMITE vollkommen umsonst an Juwelen gelangen, die ansonsten nur über Echtgeld zu erwerben sind und noch bis zum 30.09 kann man jeden Tag 50 dieser Gemmen verdienen.

SMITE Juwelen Sonntag

Für diesen Sonntag haben sich die Entwickler von HI-REZ aber noch mal etwas Besonderes einfallen lassen, denn dort kann man gleich die dreifache Menge an Juwelen abstauben.

Um die Klunker eurem Spielaccount hinzuzufügen müsst ihr am Sonntag nur ein paar Spiele gewinnen – für den ersten Sieg des Tages gibt es satte 75 Juwelen, für alle weiteren ersten Siege (in den anderen Spielmodi) nochmals jeweils 15, also insgesamt 150 Juwelen.

Wer seit dem Beginn der Aktion vor zwei Wochen fleißig gespielt hat, konnte so insgesamt 800 Juwelen einheimsen – die ansonsten im Shop 12 Euro gekostet hätten.


Smite ist ein Free-to-play-MOBA, bei dem Götter aus der Mythologie als Vorlage für die Charaktere dienen. Dieses außergewöhnliche Setting und das actionreiche Gameplay aus der Third-Person-Perspektive, das mehr einem MMO ähnelt, sind die Säulen des Erfolgs. Die Popularität, die aus Gaming-Trends wie z.B. Raptr zu entnehmen ist, nimmt immer weiter zu. Wir auf Mein MMO haben uns das MOBA näher angeschaut und vor kurzem auch einen Test zu SMITE veröffentlicht.

Guild Wars 2: Ex-Mitarbeiterin Welch über Kritik der Fans

Kate Welch war UI-Designerin beim Fantasy-MMO Guild Wars 2 und so eine Art Frontfrau bei der Stream-Show “Point of Interest”. Vor einigen Wochen verließ sie ArenaNet, nun hat sie den Fans einiges zu sagen.

Es geht nicht ums Geschäft

Kate Welch hat ArenaNet verlassen und redet sich jetzt in einem Youtube-Video so einiges von der Seele. Wer drauf hofft, dass da schmutzige Wäsche gewaschen wird, wird enttäuscht sein. Denn Welch ist im Guten gegangen und ihre Worte richten sich vor allem an die Spieler. Da gab‘s wohl einiges, was sie sich in den Jahren so anhören musste und was sie jetzt klarstellen will. Verständlich, das geht wohl jedem so, der aus einem Job in der Öffentlichkeit, wo er sich auch mal was bieten lassen musste, zurück ins Private wechselt.

Der häufige Vorwurf, den Entwicklern gehe es nur ums Geld, stimme nicht, so Welch. Die Leute, die in der Videospiel-Branche arbeiteten, seien dort, weil sie Spiele liebten und um das Leben der Spieler cooler zu machen. Zumindest hätten sie so angefangen.

Gerade in Seattle gebe es mit Microsoft und Amazon Arbeitgeber, die für genau die gleiche Arbeit deutlich mehr bezahlten. Und für diese Jobs werden genau dieselben Fähigkeiten benötigt wie für die in der Videospiel-Industrie. Deshalb bittet Welch doch bei aller Kritik zu berücksichtigen: „Jeder, der hier arbeitet, könnte woanders mehr verdienen.“

Und wie es ums Geschäft geht

Im zweiten Punkt sieht sie dann die einzelnen Mitarbeiter eher als Rädchen in einem Getriebe. Und das bloße Talent des Einzelnen spiele nicht immer eine Rolle. Vieles liege einfach außerhalb der Kontrolle des Einzelnen. In manchen Wochen gehe es darum, die Akquisition von Neukunden zu erhöhen, dann drehe sich bei allen alles nur darum.

Deshalb sollten Fans sich doch bitte zurückhalten, wenn sie zu einem Designer sowas sagten wie: „Das Icon sieht aber kacke aus, das hätte ich besser hinbekommen!“

Nicht immer ist der Entwickler dafür auch wirklich verantwortlich. Die Branche sei überlaufen, jeder, der einen Job ergattert, habe auf den Weg etliche andere ausgestochen und könne schon was. Vielleicht könnten die Fans es wirklich manchmal besser, aber in der Realität spiele das nicht die große Rolle, wie man von außen glaubt. Es sei dann eben doch ein Geschäft, wenn man erstmal drin ist. Und das folgt seinen eigenen Gesetzen. Es ist schwer als Einzelner wirklich etwas zu bewegen.

Welch rät Entwicklern zu mehr Transparenz

Einen Tipp hat Welch noch für die Entwickler: Die sollten sich um Transparenz bemühen. Das sei heute einfach angesagt und die Firmen, die es praktizierten, hätten damit großen Erfolg.

Vielleicht ein kleiner Seitenhieb gegen den früheren Arbeitgeber ArenaNet. Die Community von Guild Wars 2 fordert schon seit einiger Zeit ArenaNet dazu auf, mehr Transparenz zu zeigen. Das Video von Kate Welch auf Englisch könnt Ihr Euch im Anschluss in voller Länge gönnen.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum externen Inhalt
Quelle(n):
  1. Reddit