WildStar: Mega-Server könnten so Mitte Oktober kommen

Das SF-MMO WildStar stellt von getrennten Welten auf Mega-Server um. Noch ist der Termin nicht ganz fest, es sieht aber nach Mitte Oktober aus.

Zum Wochenende gab’s bei WildStar einen großen „State of the Game“-Post von Mike Donatelli, der sich zur Zukunft von WildStar äußerte, die in den letzten Wochen nicht mehr ganz so rosig aussah. Von der Umstellung auf Mega-Server erhofft man sich bei Carbine nun, die Welt des Nexus wieder belebter erscheinen zu lassen.

Im Moment ist noch kein genauer Zeitpunkt für die Umstellung da. Jetzt meldete sich der Director of Operations bei WildStar, Cougar, zu Wort und spricht davon, dass man noch im Zeitplan liege. Ursprünglich sprach man von drei bis sechs Wochen. Im Moment sehe es so aus, als könne man das knapp einhalten. Die Mega-Server befänden sich im Moment in einer Test-Phase, hier könnte es noch zu Verzögerungen geben, deshalb gebe es noch kein genaues Datum.

Die Mega-Server seien aber nicht an den 3. Content-Drop gekoppelt (der steht für Anfang November an). Die Ankündigung von Cougar legt den Schluss nahe, dass die Mega-Server schon gegen Mitte Oktober live gehen könnten und damit sechs Wochen nach der Ankündigung Anfang September.

Quelle(n): WildStar Forum
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Nomad

Sich mit Megaservern zu beschäftigen ist der falsche Weg, “wir doktorn an den Sympthomen, anstatt die Krankheit zu bekämpfen”. (oder anders ausgedrückt, ein System, dass nicht skaliert herauszubringen ist ein Anachronismus, muss heute scheitern. Ganz schnell wwenn das Setting nicht stimmt, ansonsten nur etwas später). NCSoft kappierts einfach nicht. Den gleichen Fehler wie bei GW2 machen sie auch bei Wildstar.
Was solls, sie könnens einfach nicht, vor allem können sie nicht zuhören, schade.

Fluffy

Stimmt, GW2 ist ja auch so ein erfolgloses Spiel, kaum einer spielt es und NCSoft betreibt ja auch nur 4 von 10 der umsatzstärksten MMOs. Würden sie es doch nur endlich kapieren…

Bunny

Naja, der Megaserver ist schon ein Schritt in die richtige Richtung! Das Spiel braucht viele Spieler! Aber da sind weitere Maßnahmen notwendig. Ich stelle mir gerade ein was wäre wenn Szenario vor: “Was wäre wenn wir Spieler einfach mal alle für 3 Monate Wildstar spielen so wie es ist”! Würde das Wildstar neuen Schwung verschaffen? Würde das weitere Spieler anziehen? Würden wir dann länger bei der Stange bleiben? Oder wäre das einfach nur eine Zeitverschwendung?

Wahrscheinlich würde es einfach nur Spaß machen, Wildstar ist nämlich ein gutes Game!

Nomad

Megaserver sind nur eine Notlösung wegen drastisch abnehmender Spielerzahlen- Sicher ist es besser wenn man die verbliebenen auf einem Server bündelt, als wenn sie vereinsamt auf den Serverwelten rumirren. Richtiger wäre es allerdings, wenn man dafür sorgt, dass die Spieler nicht in Scharen abwandern. Bei GW2 ist es auch so, da gleicht man es gerade durch massive Werbung von Neueinsteigern aus, vorübergehend. Wenn sie die Zeit nutzen, um Content zu bringen, der die Stammspieler auch auf Zeit im Spiel bringt, gut, ich würde mich freuen, wenn man in diesem wirklich guten Spiel wieder was zu tun bekäme. In WS ist man (überraschend?) viel schneller an diesen Punkt gelangt, weil es eben stark für eine kleine Gruppe von Hardcore-Gamern ausgelegt war, und der “Massenunterbau” vergessen wurde. s. http://mein-mmo.de/kolumne-
Das Spiel mit seinem Kampfsystem und Housing, etc. ist wirklich gut, aber was man dann im Spiel damit machen kann zum Leveln, ist einfach mau, und die Anforderungen in den Raids dann wieder zu hoch für die allermeisten. So kommt man zu schnell an den Punkt, wo es keinen Spaß mehr macht, und das haben mittlerweile alle verstanden, die sich ein bischen informieren.
Beim jetzigen Zustand und dem dann auch noch hohen Preis (Kauf + Abo) wird man keine nennenswerten Zuwächse bekommen.
Ja, es ist wirklich schade, man kann nur hoffen, dass die Verantwortlichen die richtigen Konsequenzen daraus ziehen, bevor es endgülti vorbei ist.

Gorden858

Sicher ist der Megaserver nicht der heilige Gral, der das Spiel noch einmal rumreißt. Aber er ist sicher ein Schritt in die richtige Richtung. Denn ein Grundsatz des Marketings besagt, dass es um ein vielfaches schwieriger ist, neue Kunden zu gewinnen als alte zu binden. Darum sollte man jetzt erstmal schauen, wie man die, die jetzt noch im Spiel sind, langfristig bindet. Dafür ist sicher auch neuer Content wichtig, aber den kann man nicht mal eben so aus dem Ärmel schütteln.

Das aufgrund des Spielerschwunds viele Server verwaist sind und sich die Spieler dort alleine fühlen, führt aber auch nicht gerade dazu, dass sie das Spiel genießen. Daher macht es durchaus Sinn dies auch so schnell wie möglich auszumerzen, vor allem da es eher ein Hardware als ein Software-Thema ist, dadurch können sich die Contentdesigner weiterhin um den nächsten Drop kümmern, während die Techniker dieses Problem aus der Welt schaffen.

Bleibt noch die Frage, warum sie sich nicht von Anfang an für dieses System entschieden haben. Ich denke, das liegt an ihrer Oldschool-Orientierung, an dem (fast*) das ganze Spiel ausgerichtet haben. (*Das Setting ist nun nicht gerade klassisch). Viele alte Spieler erinnern sich noch gerne an feste soziale Strukturen aus alten MMO-Tagen auf klassischen Servern, auf denen jeder jeden kennt, alle die gleiche Sprache sprechen und für alle die gleichen ungeschriebenen Gesetze gelten (z.Bsp auf RP-Servern). Das sind zum Beispiel Punkte, die so auf einem Megaserver nicht funktionieren (Corty hat dies auch mal in einem ihrer “Mecker-Mittwoch”-Artikel erwähnt) und die sie ihrer Zielgruppe aber gerne bieten wollten.

Ich fürchte allerdings, dass dieses Gefühl mit der aktuellen Spielerbasis von MMOs nicht mehr funktioniert. Dafür ist es einfach viel zu weit aus der Nerd-Nische herausgekommen und Mainstream geworden. Die Spieler, die wirklich in einem MMO versinken, kein anders Hobby oder Spiel nebenbei haben, über Jahre dabei bleiben, wirklich alles da rein stecken und auch bereit sind fehlende Gamefeatures durch Eigeninitiative zu überbrücken, haben früher den Großteil der Spieler ausgemacht. Heute ist es nur noch eine verschwindend kleine Minderheit.

Das soll überhaupt kein Vorwurf allen anderen Gegenüber (Ich selbst gehöre auch nicht in diese Gruppe) und auch keine Totsprechung des Genres sein. Aber dieses familliäre Gefühl kann eben nur so aufkommen und ich denke, die Spiele haben sich mittlerweile von dort weg in eine andere Richtung bewegt.

Nomad

Stimme dir im Grunde zu.
Diese ganze Server-Konstruktion, die letzten Endes zum einen auf begrenzte Hardwareleistung, zum anderen auf fehlenede Parallelisierung der Software, zurückzuführen ist, ist veraltet. Dann einen Megaserver drüberzustülpen, der nun lediglich die dynamische Verteilung der Logins auf “unsichtbare” Server übernimmt, ist auch nur eine Krücke, wenn die Spielerzahlen sinken. Sie mindert sicher zwischenzeitlich das Problem der Vereinsamung der Spieler. Sie beseitigt nicht die Ursache, und schafft neue Probleme, wie beschrieben.
Letzten Endes muss das Design (die Programmierung) geändert werden.
Zum einen, es muss eine einzelne offene Welt werden (SingleShard), wie z.B. bei Eve. Ja, nicht einfach, aber machbar.

Ich glaube auch nicht, dass die Zeit der Leute, die in einem Spiel versinken, vorbei ist. Ich würde sagen, es liegt daran, dass die Spieler anspruchsvoller geworden sind. Früher war alles neu, die Art und Weise von MMOs, Questen, usw. das kennen viele heute einfach. Dazu kommt, dass sie viel schneller dadurch rushen. Und dann sind sie ruckzuck an dem Punkt, wo es ihnen langweilig wird und was anderes suchen. Würde das Spiel ihnen noch interessante Inhalte bieten, dann würden sie auch noch weiter dabei bleiben. Z.B. Housing, ist etwas das bei WS noch relativ stark genutzt wird, weils in der Form noch nicht so oft gibt.
Immer wieder neuen Content bauen, der die Leute dann weiterhin fesselt, in Form von Karten, Quests, usw. wird niemand in der benötigten Geschwindigkeit erstellen. Da sind sich alle einig. Da wird es nötig sein, eine sich dynamisch, ggfs durch Aktionen der Spieler selbst, entwickelnde Welt zu schaffen. (auch hier siehe Eve). Den Content, den die Entwickler liefern müssen, ist dann neue KI-Elemente, neue Funktionalitäten, die dann in der “neuen Welt” auftauchen können.
Entscheidungen, die die Spieler treffen, die den Fortgang des Spiels beeinflussen, wie sie in WS bereits anzutreffen sind, sind auch ein Baustein, aber einfach zu wenig. Sandbox-Elemente sind da viel wichtiger.
OK, wahrscheinlich sprechen wir da von einem ganz anderen, neuen Spiel (EQ-Next, EvE 2, .. ??). Aber vielleicht bietet ein Spiel wie WS wenigstens den Übergang. Die Spierlschafft sucht danach, und wenn WS nicht nur Hardcore-Gamer ansprechen würde, sondern eine größere Anzahl, die die Weiterentwicklung finanziert, wird da vielleicht was draus, für eine gewisse Zeit.

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