eSport: Hearthstone Top; World of Warcraft Flop – Könnten Raids das ändern?

Während Blizzards kostenloses Kartenspiel Hearthstone sich als eSport-Kracher herausstellt, hat World of Warcraft Schwierigkeiten in diesem Bereich zu punkten. Könnten live übertragene Raids das ändern?

Ein Artikel auf PCGamesN beschäftigt sich mit dem eSport-Ungleichgewicht der beiden Blizzard-Spiele Hearthstone und World of Warcraft. Während am Wochenende 50.000 den europäischen Qualifier bei Hearthstone von zu Hause aus verfolgten und in der Halle die Anspannung unter den Fans spürbar war, konnte das WoW-Arena-Turnier, das gleich daneben ausgetragen wurde, nicht begeistern.

Das sieht auch Kim Phan, die Chefin von eSport bei Blizzard so: „Ja, das Drei gegen Drei in der Arena ist im Moment recht schwierig mitanzusehen. Und das ist ein Bereich, den wir uns anschauen werden“, wie sie sagt.

Hearthstone mit eSport im Hinterkopf entwickelt – WoW nicht

World of WarcraftHearthstone sei immer mit dem eSport-Gedanken im Hintergrund designet worden und explodiere nun in diesem Bereich. World of Warcraft hingegen wurde lange. bevor eSport so eine große Sache wurde, konzipiert und sei nie als ein Erlebnis gedacht gewesen, das auch Zuschauer genießen könnten.

Mit Warlords of Draenor will man dem eSport ein paar Steine aus dem Weg räumen, an gewissen Problemen kommt man allerdings kaum vorbei.

Deshalb überlegt Phan, neue Wege zu bestreiten und auch Alternativen zu den Arenen in Betracht zu ziehen: „Es gibt eine Menge Sachen in World of Warcraft, bei denen Leute zuschauen wollen. Mit Raids haben wir gute Erfahrungen gemacht. Manche schlagen Schlachtfelder vor. Letztlich entsteht ein eSport dadurch, dass Leute ihm zuschauen wollen. Wir werden uns genau ansehen, wie wir das bei World of Warcraft verbessern können.“

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Quelle(n): PCGamesN
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