Verliert EVE Online rapide Spieler?

EVE Online hat für seine sehr steile Lernkurve und dem ewigen Nischendasein eine stabile Spielerschaft. CCP schaffte es, dass die Spielerzahl bis auf die 500.000 kletterte und auch so sind die Spieler EVE Online nach über 10 Jahren erstaunlich treu. Nun ist jedoch eine erschreckend niedrige Zahl an möglichen Subscriptions aufgetaucht.

Nur 140.000 abgeschlossene Abos

Der Co-Host des Legacy of A Capsuleer Podcasts, ShadowandLight, will von einem Vögelchen gezwitschert bekommen haben, dass EVE nur noch 140.000 Abonnenten hat. Ob diese Information gesichert ist, kann keiner sagen, da CCP seit 2012 keine offiziellen Spielerzahlen mehr für EVE Online veröffentlicht. Angst davor, dass viele das sinkende Schiff verlassen würden, könnte ein Grund dafür sein.

Mathematisch nicht möglich

Der Blog “The Nosy Gamer” hat daraufhin einige Rechenspiele betrieben. So nahm man sich der jährlich stattfindenden Wahl des Council of Stellar Management (CSM) an. Hier kann jeder Spieler eine Stimme abgeben und so Personen in das CSM wählen. Mit dieser Methode wurden die Anzahl der abgegebenen Stimmen im Verhältnis zu den Spielerzahlen gesetzt. Bis 2012 konnten so zumindest eindeutige Zahlen hergeleitet werden. Rechnet man die abgegebenen Stimmen von 2014 hoch, kommt man auf 320.000 – 350.000 aktive Accounts.

Wie aus einer Meldung vom amerikanischen Magazin Massively zu entnehmen ist, war Anfang 2013 im Gespräch mit CCP von knapp 500.000 die Rede – dann hätte man demnach in den vergangenen 2 Jahren ca. 150.000 Abonnenten verloren.

EVE Online: Massenschlacht
Könnten solche Massenschlachten bald Geschichte sein?

Ein Server, eine Spielerzahl

Auch auf einem anderen Weg lassen sich die Spielerzahlen von EVE Online ungefähr bestimmen: Die Zahl an Spielern, die aktuell auf dem Riesenserver Tranquility online sind, werden im Launcher von EVE Online angezeigt. Auch hier kann man beide Zahlen, Spieler die online sind und Spieler die ein Abo besitzen, ins Verhältnis setzen. Durchschnittlich sind über 30.000 Spieler online. Das wäre eine extrem hohe Zahl, sollten nur 140.000 Subscriptions existieren.

Klar ist zwar, dass CCPim Vergleich zu 2010 – 2012 Spielerzahlen verloren hat, aber es keineswegs nur 140.000 aktive Abos sind. Interessant ist allerdings auch folgende Überlegung: Viele EVE-Spieler besitzen auf Grund der Spielmechanik mehr als nur einen Account. Es könnte somit sein, dass es zwar über 300.000 Subscriptions, aber nur 140.000 reale Personen gibt, die diese benutzen. Auf jeden Spieler würden so um die 2,3 Accounts kommen – eine realistische Zahl, auch wenn Nicht-EVE-Spieler nun mit dem Kopf schütteln.

Egal welche Zahl nun stimmt, bin ich der Meinung, dass sich ein Einstieg in EVE Online immer noch lohnt.

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Quelle: nosygamer.blogspot.de und massively.com

WoW: Die Scherbenwelt und Draenor im Vergleich

Blizzard kämpft nicht erst seit jüngerer Vergangenheit mit dem Vorwurf, in der “World of Warcraft” regelmäßig “Content-Recycling” zu betreiben. Gerade bei Cataclysm wurden viele bereits existierende Gebiete nur leicht verändert, sodass zumindest die Grafiker eine Menge Arbeit eingespart hatten. Als es damals hieß, die neue Erweiterung führe nach Draenor war der Aufschrei wieder groß: Erwartete die Spieler etwa nur eine neu angestrichene Version der Scherbenwelt?

Zum Glück hat sich das nicht bewahrheitet. Die beiden Welten sind dennoch untrennbar miteinander verbunden. Der Imgur-Benutzer “Gamerlen” hat nun eine recht schöne Galerie angelegt, bei denen man die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der beiden Welten sehr gut erkennen kann. Wie viel Liebe zum Detail Blizzard auch diesmal wieder in die Welt gesteckt hat, wird manchmal sogar nur beim Lesen der Questtexte deutlich, die schon in der Scherbenwelt kleine Hinweise darauf gaben, was man nun in Draenor sehen kann.

Die Galerie ist auf jeden Fall einen Blick wert – kennt Ihr auch ein paar Orte, die ihr innerhalb der World of Warcraft besonders beeindruckend findet?

Draenor/Outland Comparison

Quelle(n):
  1. blizzardwatch.com

Destiny: Gibt es eine Vorhersage für Xur am 10.4. oder ist der Freitag wieder spannend?

Im MMO-Shooter Destiny erscheint jeden Freitag der mysteriöse Händler Xur. So auch am 10. April. In der Vergangenheit konnten Leaker und Dataminer sein Angebot korrekt vorhersagen. Gibt es eine Vorhersage auch diesmal?

Man dachte eigentlich, Bungie hätte den Vorhersagen einen Riegel vorgeschoben mit einem Patch an der Datenbank und einer manuellen Änderung Xurs. Doch die „manuelle Änderung“ war wohl nur für einen Xur gültig und so wusste man auch nach der Sperre noch, welche Items Xur mitbringen würde. Jedenfalls zu weiten Teilen. An manchen Freitagen sah es so aus, als habe Bungie die „ursprüngliche Vorhersage“ genommen und noch attraktiver gestaltet.

Destiny-Springer

Allerdings gibt es mittlerweile außer für ein Datum keine weiteren Vorhersagen oder Bilder über Xurs Inventar mehr. Daher gibt es auch für den 10. April keine Vorhersage.

Xur ist das erste Mal seit Monaten wieder spannend. Die einzigen Dinge, die noch im Raum stehen, sind Gerüchte oder was mal gesagt wurde. So habe der japanische Leaker Megaman bis Mitte Mai alle Xurs gesehen. Und es gebe an Waffen etwa noch Das Letzte Wort, die Suros Regime und Donnerlord. Ob diese Waffen aber wirklich kommen, ist im Moment unklar.

Hier geht es zu unserem Artikel über sein tatsächliches Inventar am 10.4.

Guild Wars 2: Sylvari – Freund oder Feind? GW2-Cast

Mit der kommenden Erweiterung zu Guild Wars 2, Heart of Thorns, rückt ein Volk besonders in den Mittelpunkt der Handlung: die Sylvari. Aber wer sind die pflanzenähnlichen Wesen überhaupt? Und wo kommen sie her?

Mit der Erweiterung versucht der Drache Mordremoth die Sylvari zu korrumpieren und auf seine Seite zu ziehen. Wie genau das vonstatten geht und wie es sich auf das Spiel auswirkt, steht aktuell noch nicht fest bzw. ist nicht öffentlich zugänglich.

Es wird auf jeden Fall interessant zu sehen sein, wie ArenaNet mit den Sylvari umgeht in Zukunft. Im Spiel gibt es scheinbar Anspielungen darauf, dass man den Sylvari nicht mehr trauen sollte. Wenden sich die anderen Völker also gegen sie? Und was bedeutet das für Spieler mit einem Sylvari-Charakter? Bekommen sie dann „geheime“ Aufträge um die anderen Völker zu infiltrieren?

– Darion

Guild-Wars-2-Axt

Wer mehr über die Story erfahren möchte, um theoretisch sogar ohne großartige Vorkenntnisse in Heart of Thorns einsteigen zu können, dem ist dieser “Was bisher in GW2 geschah”-Beitrag zu empfehlen. Weitere Informationen zu HoT gibt es auf unserer Guild Wars 2 Themenseite.

Mecker Mittwoch: Probleme mit Randoms – machen Mobas aggressiv?

Einen schönen Mittwoch allerseits. Ich hoffe, dass ihr Ostern heil überstanden habt, eure Großeltern fleißig besuchen konntet, um das Taschengeld aufzubessern; ein schönes Fest gefeiert und mir meinen Scherz vom ersten April nicht zu krummgenommen habt.

Weil man Meinungen glücklicherweise auch wieder ändern kann, komme ich heute noch mal auf ein älteres Thema zu sprechen: Randoms. Die habe ich bisher nämlich eher in Schutz genommen (“Randoms” – Ein zu schnelles Urteil?). Es sind ja immerhin auch nur Menschen, die ein bisschen Spaß haben wollen. Ab jetzt nehme ich aber alles zurück und behaupte das Gegenteil!

Keinen Plan von nichts, aber das wenigstens richtig

Ohne Zweifel entspringt mein neuerlich aufwallender Zorn aus der letzten Woche, in der ich verstärkt “Heroes of the Storm” gespielt habe und mich deswegen gezwungenermaßen etwas intensiver mit mehreren Randoms beschäftigen musste.

Hots Charaktere
In HotS treffen derzeitig viele unterschiedliche Spielertypen aufeinander.
  • Es gibt Randoms, die behält man kaum im Gedächtnis. Sie sind still, spielen recht solide und mehr oder weniger kommen alle auf ihre Kosten.
  • Dann gibt es die wirklich freundlichen, guten Spieler, die einem Tipps geben und mit denen man nur so über das Schlachtfeld pflügt.
  • Und zu guter Letzt gibt es die Ausgeburten aller sieben Höllen und des Nethers, die schon nach dem Firstblood das erste “Noob” in den Chat gehämmert oder ein fast freundliches “OMG SUPPORT ME FAGGOT!” zum Besten gegeben haben.

Am meisten erfreuen mich Leute, die einfach ihr Wissen aus anderen Spielen mitbringen und das auf Biegen und Brechen anwenden müssen. Da wird sich schon mal gerne über ein “Kill Steal” aufgeregt, obwohl alle Gruppenmitglieder die gleiche Erfahrung teilen. Mein persönlicher Liebling wollte mich “reporten”, weil ich als Abathur in der Basis “afk herumstand”. Für alle, die Abathur nicht kennen: Der steht immer in der Basis herum und unterstützt durch einen sehr weitreichenden Zauber andere Spieler, ohne dafür an die Front zu müssen.

Sind Moba-Spieler aggressiv oder machen Mobas aggressiv?

Smite

Ich habe wirklich sehr selten das Verlangen, jemanden massiv zu beleidigen. Dafür muss man sich schon sehr stark daneben benehmen oder aber mit sehr ausdauernder Penetranz versuchen, anderen das Spiel zu vermiesen. Dieser Drang wird eigentlich nur in Mobas so richtig stark. Woher kommt das also?

[intense_blockquote color=”#ffffff” border_color=”#fa2f2f” width=”40%” rightalign=”1″]Weckt ein Moba die dunkle Seite in dir?[/intense_blockquote]

Warum finde ich Randoms in Mobas so viel schlimmer als etwa in WoW, Evolve oder vergleichbaren Spielen? Könnte es nicht sein, dass nicht die Moba-Community “generell” aggressiv und beleidigend ist, sondern die reine Art eines Mobas ein solches Verhalten fördert oder weckt?

Wie seht Ihr das? Hat euch schon mal ein “Random” so richtig zur Weißglut gebracht? Oder bleibt ihr auch bei den absurdesten Anschuldigungen ruhig und gelassen? Was war die seltsamste Erfahrung, die ihr mit Randoms hattet? Lasst es mich in den Kommentaren wissen!

World of Warcraft: So könnt Ihr bald kostenlos WoW spielen oder legal Gold kaufen

Bei Blizzards World of Warcraft kann man schon bald mit Ingame-Gold für seine Spielzeit aufkommen. Dadurch ist es möglich, WoW zu spielen, ohne Geld dafür auszugeben. In einem Video zeigt Blizzard nun, wie das genau geht.

Beim MMORPG-Riesen World of Warcraft können Spieler dank derselben Mechanik bald kostenlos spielen und ganz legal Gold für Euros kaufen. Dahinter steht die neue WoW-Münze, das Token, das ist über den Ingame-Shop bei Blizzard direkt für 20 Euro zu erwerben und kann dann über einen speziellen Reiter im Auktionshaus eingestellt werden.

Um die neue Münze in World of Warcraft gibt’s noch einige Fragen. Zwar sind alle Informationen schon da, aber es ist ja dann doch leichter zu verstehen, wenn man ein Video sieht und auch die verschiedenen Schritte mal betrachten:

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Hier kann man erkennen, dass man als Käufer und Verkäufer NICHT die Möglichkeit besitzt, einen Preis für die Münze festzulegen, sondern der wird vom System vorgegeben und man hat nur die Möglichkeit, ihn zu akzeptieren oder nicht. Wenn die Münze einmal eingestellt ist, kann das nicht wieder rückgängig gemacht werden.

Besonders interessant für viele sicher: Man kann direkt aus dem Charakter-Auswahl-Schirm für das entsprechende Gold 30 Tage Spielzeit erwerben. So können auch Veteranen, die kein Geld bezahlen möchten, WoW quasi kostenlos spielen, so lange sie nur genügend Gold auf ihrem Account haben.

Es können 10 Münzen im Monat gekauft werden und wer eine Münze aus dem AH gekauft hat, kann sie NICHT wieder einstellen. Es ist also für Spekulationen nicht geeignet.

World of Warcraft Marken

Heute Abend startet die Münze in den USA, wann genau sie in Europa erscheint ist nicht bekannt. Auch der Preis wird sicher heftig fluktuieren. Er soll bei 30.000 Gold starten. Es wird spannend sein, die Nachfrage zu beobachten: Wie viele möchten auf diesem Wege World of Warcraft kostenlos spielen?


Mehr zu Blizzards Evergreen, der auch im zehnten Jahre Millionen von Spielern begeistert, findet Ihr auf unserer World-of-Warcraft-Themenseite.

Destiny: Titan überlistet Spiel-Mechanik, bezwingt Atheon solo

Beim MMO-Shooter Destiny tauchen immer neue Tricks auf. Nun ist es einem Titan gelungen, den Endboss des Raids „Die Gläserne Kammer“ alleine zu bezwingen.

„So legitim wie es möglich ist“, schreibt der Titan, der als wohl erster seiner Klasse weltweit Atheon bezwang. Und so legitim wie es möglich ist, ist alles andere als „legit.“

Destiny-Atheon

Der Endboss von „Die Gläserne Kammer“ Atheon ist eigentlich alleine nicht zu bezwingen, denn er ruft in regelmäßigen Abständen eine Zeitverschiebung hervor. Solo-Spieler werden eingesaugt, können sich alleine nicht aus der Zeitverschiebung befreien und sterben. Deshalb dachte man lange Zeit, man brauche wenigstens 3 Spieler für den Stunt, später schafften es mit einigen Tricks auch 2 Spielern, ihn zu bezwingen. Hier war für lange Zeit das Ende der Fahnenstange erreicht.

Dann gelang es vor kurzem einem Warlock Atheon solo zu bezwingen, indem er immer, wenn die Zeitverschiebung anstand, Selbstmord beging, wiederauferstand und langsam an Atheons Lebenbalken nagte. Schon die Methode erschien einigen als „Cheaten.“ Die Taktik, die der Titan nun fand, dürfte für diese Leute deutlich ärgerlicher sein.

Destiny-Eisbrecher

Der Titan positioniert sich, wie in einem Video zu sehen, in einer weit von Atheon entfernten Ecke, die wohl noch gerade zum Kampfbereich gehört. Die Zeitverschiebung würde den Titan hier erwischen. Doch es gibt einen Trick, wie man noch ein bisschen weiter aus dem Einflussbereich herauskommt, so dass die tödliche Mechanik nicht funktioniert: Der Titan springt einfach. Alle 51 Sekunden steht der Port an und immer wieder kann der Titan die tödliche Hürde überspringen.

In der Zwischenzeit knabbert er mit Scharfschützengewehr Eisbrecher, denn das hat keine Munitionsschwierigkeiten, an der Lebensenergie des Giganten. Den Schwarzer Hammer konnte er nicht verwenden, weil es nicht regelmäßig gelang, die drei Präzisionstreffer zu erzielen.

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Sicher ein Kill, der einige verärgern dürfte, aber wieder ein Beweis, dass nichts unmöglich ist und dass in Destiny auch schon lange abgehakte Gebiete noch Überraschungen bereithalten. Vielleicht sind solche Kills aber auch nicht mehr lange möglich. Bungie möchte die Endbosse der beiden Raids, Crota und Atheon, ja demnächst in Destiny überarbeiten.

Quelle(n):
  1. Reddit

ArcheAge: Meiner ist größer als deiner – Erfolgs-System und Gear-Score kommen zum Sandpark-MMO

Das Sandpark-MMO ArcheAge erhält mit dem nächsten Patch einige frische Features: Darunter ein Erfolgs-System und einen vergleichbaren Gear-Score.

Das Sandpark-MMO ArcheAge wird mit dem nächsten Patch 1.7a einige neue Features einführen, die in den Bereich „ich bin erfolgreicher als du“ hineingehen. Der Patch wird Ende April, Anfang Mai erwartet.

Aus vielen anderen Spielen kennt man die „Erfolge“ für bestimmte Errungenschaften. Die wird es nun auch in ArcheAge geben. Mit 200 will man starten, gleich zu Beginn sollen Erfolge auch „rückwirkend“ gezählt und gut geschrieben werden. Zu den Erfolgen gehört der Bau eines größeren Hauses, das Bezwingen schwieriger Gegner oder das reine Erkunden.

ArcheAge-Kueste

Belohnungen gibt es auch: etwa Kostüme oder spezielle Gleiter.

Gear-Score kommt nun auch zu ArcheAge

Keine Belohnungen gibt es für den, der im „Gear-Score“ ganz oben ist. Der Wert dient, wie in anderen Games auch, vor allem dem eigenen Ego und der besseren Vergleichbarkeit. Man kann bei anderen Spielern deren Wert sehen, aber nicht, wie sich der bei den anderen genau zusammensetzt. Der Wert errechnet sich aus der Qualität der getragenen Ausrüstung. An einen möglichst hohen Gear-Score sind keine zusätzlichen Belohnungen geknüpft. Eine Rangliste soll es aber gehen.

Was sich mit dem Patch 1.7a in ArcheAge sonst noch tut, könnt Ihr in diesen Artikeln nachlesen:

 

WildStar: Legendär – SF-MMO kriegt das Lieblingsspiel von Barney Stinson – Laser Tag

Bei WildStar will man mit dem nächsten Patch das in den USA populäre Vergnügen für Kinder und Bros „Laser Tag“ einführen.

Für den Scheiß ist man nie zu alt, wie man aus der Serie „How I Met Your Mother“ weiß: Laser-Tag. Der ewige Peter Pan der Gruppe, Barney Stinson, ist ganz verrückt nach diesem Spiel für knallharte Männer, denn nirgendswo fühlt man sich so lebendig und so als Mann wie auf einer Laser-Tag-Range, wenn man gegen 8-jährige gewinnt.

Laser Tag ist eine Art Gotcha, ohne dass man sich dabei schmutzig macht und wird vor allem drinnen gespielt. Man schießt mit einem Infrarotgeber auf Gegner, ohne dabei Munition zu verballern, und wenn man trifft, merkt man das an den Sensoren, die der Gegner trägt.

http://youtu.be/U9-5MwEGocc

In WildStar wird Laser-Tag ein Mini-Spiel. Mit Drücken auf das „Spielzeug“ geht’s los. 10 Punkte braucht man zum Sieg. Das Mini-Spiel wird mit dem Content-Drop 5 kommen, der auch Pets, Aufträge und allerlei Schabernack neu auf den Nexus bringt.

Das wird sicher Legen-warten-wir-lieber-auf-den-Patch-bis-wir-ein-Urteil-darüber-abgeben-där. Legendär.

Quelle(n):
  1. reddit
  2. MO

Destiny Nightfall: Wöchentlicher Dämmerungs-Strike am 7.4. führt gegen die Kabale

Beim Shared-World-Shooter Destiny geht es für erfahrene Spieler in der Woche ab dem 7.4. im wöchentlichen Dämmerungs-Strike auf den Mars. Die Kabale will in ihre Schranken gewiesen werden.

Über den ersten April haben wir genug gelacht und auch Ostern ist vorbei: Zeit für den Alltag in Destiny. Der beginnt am Dienstag um 11:00 Uhr zünftig. Der wöchentliche Dämmerungs-Strike, der Nightfall, führt die Hüter in die Instanz Cerberus Vae III auf dem Mars. Es geht gegen Valus Ta’aurc und seine wütenden Horden.

Der Dämmerungs-Strike gewährt bei erfolgreichem Abschluss 24,5% Bonus auf alle erhaltene EXP und Rufpunkte in dieser Woche und es gibt eine Chance auf exotische Beute. Dafür gehört er auch zu den anspruchsvollsten Dingen, die es in Destiny so zu tun gibt. Und selbst wenn im Moment viele Hüter ihre Aktivität drosseln, während sie auf den nächsten DLC Haus der Wölfe warten, wird der Nightfall doch noch fleißig erledigt: Wann kommt Haus der Wölfe? Release-Datum rückt näher.

In dieser Woche verfügt der Strike über kein zusätzliches Entflammen: Weder die Gegner machen mit bestimmten Elementen erhöhten Schaden, noch die Hüter von Destiny.

Destiny-Crotas-Wort

Die Modifikatoren für den Dämmerungsstrike am 7.4. in Destiny

  • Nightfall – Wegen der herrschenden Dämmerung ist das Wiederbeleben nur eingeschränkt möglich, sollten alle Hüter ihr Licht verlieren, geht es zurück in den Orbit
  • Epic – der Strike ist deutlich schwerer als ein heroischer Strike derselben Stufe
  • Juggler – Für die Waffenart (Primär, Spezial oder schwere Waffen), mit der ein Gegner besiegt wurde, hinterlässt er keine Munition
  • Angry – Gegner lassen sich selbst durch schweren Schaden nicht aufhalten
  • Lightswitch – Die Gegner verursachen deutlich erhöhten Nahkampfschaden

In der heroischen Weekly ist ebenfalls Lightswitch aktiv.

Destiny-Hunger-of-Crota

Welche Bewaffnung empfiehlt sich für den Strike Cerberus Vae III?

  • Der Strike ist ein typischer „Sniper“-Strike, so wie viele Dämmerungs-Strike. Es empfehlen sich daher starke Scharfschützengewehre wie Eisbrecher oder Schwarzer Hammer im Spezial-Slot.
  • Für den Primärslot kann eine Leeren-Waffen wie Atheons Epilog oder Crotas Wort sehr nützlich sein.
  • Für den schwere Waffen-Slot vielleicht ein Raketenwerfer wie Gjallarhorn oder Crotas Hunger.

Die Bewaffnungs-Empfehlung stammt diesmal aus unserer Community und zwar von diesem sympathischen jungen Mann.

Destiny-Black-Hammer

Gibt’s Guides, Tipps, Videos oder Safe-Spots für den Strike mit Valus Ta’aurc?

Wir werden im Laufe des Tages Videos von Durchgängen erfahrener Hüter vorstellen, die Euch sicher Anhaltspunkte liefern werden.

Wer nicht so lange warten kann oder möchte: Hier geht es zu unserem Artikel aus dem Februar, als Cerberus Vae III ohne Burn das letzte Mal der Nightfall in Destiny war. Dort gibt es schon Videos, Guides und auch einige Safe-Spots zum wöchentlichen Dämmerungs-Strike zu bestaunen.

Zu Beginn einen der selten gewordenen Solo-Durchgänge durch einen Nightfall. Ein relativ langes Video, vorsichtig gespielt natürlich. Es ist ohne Kommentar aufgenommen und ein kompletter Walkthrough. Besonders beeindruckend: Wie mächtig das Raid-Scharfschützengewehr Schwarzer Hammer in dem Strike sein kann, wenn ein Spiel damit derart präzise umgeht. Als Titan verwendet der Spiele keine Leeren-Waffen, sondern die Schicksalsbringer, die Psione knüpft er sich mit den Leere-Granaten vor. Das Ende gegen Valus Ta’aurc höchstpersönlich wird von einem vermeintlichen Safe-Spots aus bestritten, das zieht sich dann allerdings etwas. Dafür ist es wohl recht sicher.

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Wer Teamkameraden für den wöchentlichen Dämmerungs-Strike in Destiny sucht, der kann in unserem Artikel über Raid-Finder erfahren, wie er das am besten anstellen kann.

World of Warcraft: Geld-für-Gold-Münze kommt morgen, ist Gold-günstig

World of Warcraft Gold

Bei World of Warcraft startet morgen am 7.4. das Münz-Zeitalter zumindest in den USA. Ab morgen Abend ist die Münze in Amerika im Umlauf.

20 US-Dollar wird’s kosten, sich eine solche Münze bei Blizzard zu kaufen. Die kann dann im Auktionshaus für Gold verkauft werden. Wer sich die Münze dort für Gold kauft, kann sie gegen 30 Tage Spielzeit einlösen. Beim Preis hat man angekündigt sich an denen zu orientieren, die auch Gold-Seller anlegen. Und das hat man tatsächlich getan.

In den USA wird die Münze bei 30.000 Gold starten. Ein, wie wir finden, extrem niedriger Preis. Über Angebot und Nachfrage wird der später reguliert werden. Man darf gespannt sein, ob der Preis so niedrig bleibt.

Wann die Münze zu uns nach Europa kommt, weiß man noch nicht. Erstmal soll sie in der World-of-Warcraft-Region Nordmerika/Südamerika/Ozeanien getestet werden. Ob die Münze auch in Europa für 30.000 Gold startet, ist ebenfalls noch unklar. Blizzard kündigt an, den Preis regionalen Gegebenheiten anzupassen. Ab morgen Abend um 19:00 Uhr unserer Zeit wird das Spektakel in WoW beginnen.


In diesem Artikel gehen wir auf weitere Details des Systems ein, etwa darauf, dass die Spieler den Preis NICHT selbst festlegen können, sondern dass der Kurs “fest” ist: Account kann mit Gold reaktiviert werden; bei Preisen für die Münze orientiert sich Blizz an Goldsellern

The Elder Scrolls Online: Community gratuliert zum ersten Geburtstag im Video

Das Fantasy-MMORPG The Elder Scrolls Online ist nun ein Jahr alt, zum Geburtstag haben Teile der englischsprachigen Community herzliche Grüße in einem Video überbracht.

In den Medien bleiben häufig die guten Nachrichten von einem Spiel hinter den negativen zurück: „The Elder Scrolls Online hat weiterhin eine tolle Atmosphäre und einen fantastischen Blick für die Details“ ist eben weniger eine News als „Nach dem Patch laggt es in Cyrodiil.“

Trotz der vielen Kritik war die Community um TESO von Anfang an stark und präsent und nach einem Jahr haben sich einige Adressen und Gesichter herausgebildet, die das Spiel begleiten und sich ihm verbunden fühlen. Es gibt einige Youtube-Kanäle, Fanseiten wie Tamriel Foundry, Streamer und einfach sehr glückliche Fans, die sich um das Spiel gebildet und die in Tamriel eine zweite Heimat gefunden haben. Teile dieser Community haben jetzt in einem Video charmant Zenimax Online zum ersten Geburtstag ihres MMOs gratuliert und freuen sich auf viele weitere Jahre.

http://youtu.be/z5AIYyohV7Y

Auch wir von mein MMO möchten uns den guten Wünschen gerne anschließen. Aus heimischer Sicht ist vor allem die Arbeit vom Community-Manager Kai Schober zu loben. Der sorgt dafür, dass The Elder Scrolls Online zu den wenigen internationalen MMOs heute gehört, in denen die deutschsprachige Community genauso schnell informiert wird und Informationen erhält wie die englischsprachige und einen Ansprechpartner hat, der dafür sorgt, dass auch ihre Wünsche Gehör finden. Das ist heute, wenn man den Markt betrachtet, eine Ausnahme geworden. Hierin ist Zenimax wirklich vorbildlich.

Unser Youtube-Partner Darion hat zum ersten Geburtstag ebenfalls ein Video veröffentlicht, da nutzt er den Jahrestag um in die Vergangenheit und ein Stück in die Zukunft zu blicken.

Quelle(n):
  1. MO

Camelot Unchained: Das PvP-MMO macht Fortschritte, zeigt erstes Gameplay

In den letzten Monaten war es etwas still um das PvP-MMO Camelot Unchained geworden, bis es im März nach einigen Startschwierigkeiten in die heiße Alpha-Phase ging. Nun hat sich auch TenTonHammer mit Mark Jacobs unterhalten und ihm so einige Details entlocken können. Darüber hinaus erschien vor wenigen Tagen Videomaterial aus der frühen Alpha, in dem zum ersten Mal richtige Gameplay-Szenen zu sehen sind.

Erstes Gameplay in neuem Video

Camelot Unchained Cube
Man wird eigene häuser und Burgen bauen können.

Das Video, das nun seit einigen Tagen auf YouTube hochgeladen wurde, zeigt erste Szenen aus der frühen Alpha von Camelot Unchained. Neben der Charaktererstellung und einigen PvP-Gemetzeln mit Belagerungen, sieht man auch das Bau-System des MMOs, genannt C.U.B.E. Im Interview gibt Jacobs an, dass sich das Bau-System allerdings von ähnlichen Vorhaben, wie in Landmark, unterscheiden wird. In Minecraft-Style könnt ihr dann nämlich eigene Burgen oder sonstige Gebäude bauen und diese dann bewohnen. Dazu kommt ein umfangreiches Crafting-System, das seinesgleichen sucht.

Anders als bei Dark Age of Camelot oder WAR versprechen wir, dass Spieler von Camelot Unchained ein Bau-System bekommen. C.U.B.E. ist der erste Schritt in diese Richtung.

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Hardcore oder Casual?

Auf die Frage, ob Camelot Unchained eher was für Hardcore-Spieler sein wird, gibt Jacobs eine klare Antwort: Durch den horizontalen Progress im Endgame, sollen sowohl Hardcore- als auch Casual-Gamer angesprochen werden. Der Vorteil der Vielspieler soll sich aber in Grenzen halten. Ähnliches kennt man aus Guild Wars 2. Auch ein fehlender Cash-Shop soll die Spielerfahrungen beider Gruppen beeinflussen.

Viele wissen, dass eine horizontale Progression ‘freundlicher’ ist, als eine weitreichende Bevorteilung von Spielern, die über 100 Spielstunden mehr als andere investieren, um dann Schwächere mit einem Schlag zu töten.

Zergen wie in GW2?

Camelot Unchained Alpha ScreenshotCamelot Unchained Alpha Screenshot

TenTonHammer hat Jacobs auch über das PvP-System ausgefragt. Der Chef vom Entwickler City State Entertainment gab darauf noch keine klare Antwort. Jedoch wolle man weg vom typischen Zerging, wie es in TESO und GW2 üblich ist.

Zerging, as the dominant play style in the game, is avoidable.

Ob die Spieler sich darauf einlassen, stehe allerdings auf einem anderen Blatt. Anders die Frage, die zu einem Stealth-Mode gestellt wurde. Diese beantwortet Jacobs souverän und gibt an, dass Klassen mit Stealth keinen “Win”-Button bekommen, sondern nur begrenzt unsichtbar sein werden. Besonders glücklich äußert er sich auch darüber, dass die Engine bereits massive Schlachten stemmen könnte – mit starken FPS – selbst auf schwächeren Computern. Das komplette Interview gibt es hier: www.tentonhammer.com.

Der Release von Camelot Unchained ist für 2016 geplant und Jacobs verspricht, dass man das MMO nicht unnötig hypen wird. Das RvR-Game befindet sich momentan in der geschlossenen Alpha, soll unter anderem eine Heimat für Dark Age of Camelot sowie Warhammer Online Veteranen bieten und konnte mit seiner Crowdfunding-Kampagne bisher mehr als 3,3 Millionen Dollar einspielen.

Destiny: Waffenfund in Datenbank heizt Spekulationen um Event Trials of Osiris an

Im MMO-Shooter Destiny haben Spieler nun Items in der Datenbank entdeckt, die auf eine Rückkehr des PvE-Events „Zorn der Königin“ hindeuten und auf ein erstes Auftauchen von „Trials of Osiris.“ Wir zeigen Euch die 8 Waffen, die es beim PvP-Event Trials of Osiris geben soll.

„Datenbank-Update bringt 150 Items dazu“, schrieb ein aufgeregter User im Internet-Forum reddit kurz vor den Feiertagen. Unter dem vermeintlichen Fund waren auch zahlreiche Gegenstände, die man mit dem geplanten PvP-Event „Trials of Osiris“ verband, etwa Handfeuerwaffen mit 90er Durchschlagskraft und der „Luck in the Chamber“-Eigenschaft, die einer der drei Kugel zusätzliche Durchschlagskraft verleihen würde.

150 neue Items in der Datenbank wären bei dem so wissbegierigen Destiny-Publikum eine kleine Sensation. Bei näherer Betrachtung stellte sich allerdings Ernüchterung ein. Die Gegenstände kannte man schon: Es war ein wilder Mix aus den vermuteten Items für den DLC „Haus der Wölfe“ mit 9 exotischen Rüstungsteilen, 2 exotischen Waffen und zahlreichen legendären Gegenständen (die haben wir schon mal in diesem Wimmelbild vorgestellt), dann waren noch Items in der Liste, die wirklich schon Spiel im waren, und eben auch Waffen für die Events „Zorn der Königin“ und „Trials of Osiris.“

Destiny-Jewel-of-Osiris3

Hier sind die Waffen für das Event Trials of Osiris in Destiny

Diese Waffen finden sich in der Datenbank und sind eindeutig dem PvP-Event Trials of Osiris zugeordnet, es ist aber nicht klar, ob diese Gegenstände auch so ins Spiel kommen oder nur Platzhalter sind:

Ein Automatikgewehr ist noch nicht bekannt, allerdings könnte das exotische Scoutgewehr “Schicksal aller Narren” ebenfalls auf der Liste stehen. Zudem gibt es von den bekannten Waffen auch noch andere Ausführungen, die kein römisches Numeral tragen.

Destiny-Zielen

Spieler sehnen sich nach Event Trials of Osiris oder danach, einfach mal was zu tun

Gerade die Waffen lösten die stärkste Begeisterung aus. Denn die Trials of Osiris-Waffen haben durchaus interessante Eigenschaften und Werte, vor allem fürs PvP. Und niemand weiß, was Destiny mit den beiden Events vorhat. Also hofft so mancher, dass Bungie einfach einen Schalter umlegt und schon im April könnten die Events bereit starten, um den ausgedörrten Spielern etwas zu tun zu geben.

Doch es zeigt sich, dass die „150 neuen Items“ nicht wirklich neu in der Datenbank waren, sondern sie waren zwischenzeitlich verborgen und wurden nun wieder den Augen der Dataminer zugänglich gemacht. Ob durch eine Entscheidung von Bungie oder durch ein Nachkorrigieren der Dataminer-Seite destinytracker, ist nicht klar.

The Division: Musik und Sound sollen sich der Situation des Spielers anpassen

Beim anstehenden MMO-Shooter Tom Clancy’s The Division soll sich der Sound der Situation der Spielern so anpassen, dass sie sogar an der Melodie erkennen können, mit welcher feindlichen Fraktion sie es gleich zu tun bekommen.

Für den kommenden MMO-Shooter The Division (XboxOne, PC, Playstation 4, Release in 2015) erschien nun ein Podcast, der sich mit dem Thema „Sound und Musik in The Division“ beschäftigte. So hatte man die zwei Experten für Soundtrack und Sound-Design da.

The-Division-Flammenwerfer

Beim Podcast fiel vor allem auf, dass sich der Sound von The Division dem Erleben des Spielers anpassen soll. Aus einer Vielzahl von Faktoren soll The Division den passenden Soundtrack für die Situation auswählen, ob man in der Situation Musik abspielt und wenn ja, dann welche. Es ist nicht nur wichtig, in welcher Zone sich der Spieler gerade befindet, sondern auch welcher Aktivität er nachgeht, ob er im Freien oder in einem Tunnel ist, ob Gegner in der Nähe sind und wenn ja, dann welche Art von Gegnern.

So werden die „Cleaner“, die Herren mit den Flammenwerfer, von einem Blade-Runner-ähnlichen Sound begleitet. Wenn man die “Dark Zones”, die harschen PvP-Zonen im Spiel betritt, wird man das auch deutlich an der Intensität der Musik merken. Wobei man sich mit der “Warn-Musik” bei den Gegner-Fraktionen noch nicht sicher ist. Man weiß, dass der Weg auch Risiken birgt, die Musik soll da nicht die Überraschung nehmen.

Und es wird auch im Spiel Quellen für Musik geben, etwa Radios oder tatsächliche Musiker, in den Operationsbasen.

The Division Artwork 4

Auch Stille wird in The Division wichtig sein

Dabei will man darauf achten, dass die musikalische Untermalung nicht so dominant wird, dass sich Spieler davon genervt fühlen, immerhin soll die für Stunden in der Welt aufgehen. Man strebt in entscheidenden Szene eine kinoähnliche Atmosphäre an. Und wer gar nichts mit Sound und Musik in einem Computerspiel angefangen hat, dem wird man auch die Möglichkeit geben, diese zu deaktivieren.

The Division Screenshot 7

Um die Umgebungsgeräusche richtig hinzubekommen, ist man extra nach New York gefahren. Das soll also so authentisch wie möglich sein, natürlich passt sich auch die immer der Situation im Spiel an. 90% des Sounds wird von den Umgebungsgeräuschen ausgemacht werden. Und auch um die Wichtigkeit von Stille weiß man.

Der Sound des Spiels wird voraussichtlich komplett digital aufgenommen und nicht mit einem Orchester. In der eigentlichen Musik sollen Synthesizer-Klänge und Percussion dominant sein.

Hier ist der Podcast zur Musik und zum Sound von The Division in voller Länge, so ab der 14. Minute ist das Vorgeplänkel vorbei und es dreht sich um das Spiel auch mit kleinen Sound-Ausschnitten:

https://soundcloud.com/thedivisiongame/the-division-podcast-episode-2-behind-the-music

Herr der Ringe Online: Update 16 bringt neues System für legendäre Waffen und vieles mehr

Das langlebige Free2Play-MMORPG Herr der Ringe Online erhält mit dem nächsten Update 16 ein überarbeitetes System für die legendären Waffen, 3 neue Instanzen, 3 neue Regionen und einen Fortgang der Hauptstory.

Die legendären Waffen bei Herr der Ringe Online sind eine Wissenschaft für sich und gehören sicher zu den „Alleinstellungsmerkmalen“ von Herr der Ringe Online. Mit Update 16 kommt nun die lang angekündigte Überarbeitung des Systems. Die Waffen sollen nun „imbued“ (durchtränkt) werden können. Dann werden sie mit dem Spieler stärker werden, mit ihm mitwachsen. Es gibt ein neues Interface dazu auf dem Test-Server und umfangreiche Änderungen in den Details. Ein Spieler aus der Community hat die wohl wichtigste Änderung im Update 16 für Euch zusammengefasst.

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Diese Überarbeitung sollte eigentlich schon im letzten Jahr geschehen, das schaffte man aber zeitlich nicht. Auch jetzt heißt es, dass das System auf dem Test-Server noch nicht fertig sei, man wollte es aber schon jetzt den Spielern zeigen, um Rückmeldungen zu bekommen.

Ansonsten bringt Update 16 in Herr der Ringe Online die Hauptstory voran und den Ring etwas näher an den Schicksalsberg: Im östlichen Gondor öffnen sich 3 neue Regionen, es werden 3 Instanzen frisch ins Spiel gebracht (2 für 3, 1 für 6 Spieler) und die Hauptquest geht voran. Aragorn verteilt „Voices of the Past.“

Ferner kommen zahlreiche Balance-Änderungen zu Herr der Ringe Online, die von den Fans bereits jetzt heftig diskutiert werden. Hier geht es zu den vorläufigen Patch-Notes auf dem Test-Server Bullroar. Wir haben Euch zwei weitere Videos über das Update 16 eingebettet, die sich mit den neuen Regionen in HdRO beschäftigen:

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Quelle(n):
  1. MO

ArcheAge: Nächster Patch wird Insel Freedich umgestalten – Keine Häuser mehr auf Freienich

Der nächste Patch beim Sandpark-MMO ArcheAge wird die Insel Freedich, auf Deutsch Freienich, überarbeiten und dabei leerfegen.

Es sind weitere Details des großen Patches 1.7a bekanntgeworden, der Ende April oder Anfang Mai zum Sandpark-MMO ArcheAge kommen soll. Unter anderem wird man die Insel „Freedich“ neu gestalten.

ArcheAge Blackpearl 2

Die Insel war gleich zu Beginn schon einer der Knackpunkte auf den einzelnen Servern. Frühstarter-Gilden konnten hier früh Häuser bauen und sich dadurch eine strategisch günstige Position und einen Vorteil verschaffen, der ihnen kaum noch genommen werden konnte. Mit dem nächsten Patch 1.7a werden diese Häuser von der Insel verschwinden. Die Spieler erhalten eine Entschädigung. Es können keine Häuser dort neu gebaut werden.

ArcheAge Piraten - Foto von HadesR

Ferner wird es keine Möglichkeit geben, direkt auf die Insel zu teleportieren. Die wird umgestaltet und zu einer Art „Event“-Schauplatz. Es wird ein neuer wertvoller Gold-Händler auf der Insel spawnen zu bestimmten Zeiten, der besonders lukrativ sein und mit einer serverweiten Botschaft angekündigt werden soll.

Weiter wird es einen Ressourcen-Händler geben, der seltene Schiffsteile verkauft, und mit „Ocean Trader“ einen Abnehmer für ausgewählte Spezial-Packs.

Man möchte neue Events für die Insel entwickeln. Freedich soll in ArcheAge noch stärker umkämpft werden als bisher.

Destiny: Eye-Tracking, Versuchs-Labor und Gratis-Buffet – Wie Bungie die Erfolgsformel fand

Der MMO-Shooter Destiny hat Verhaltens-Studien und Fokus-Tests durchgeführt, um Zielgruppen zu erreichen und herauszufinden, was sie ans Spiel fesseln würde.

Mann, Destiny ist doch so langweilig. Warum spielt das denn noch wer?“, lesen wir regelmäßig etwa auf unserer Facebookseite. Gut, nicht jeder hat Destiny bereits seit dem Release installiert und dort mehr als tausend Stunden reingekloppt, aber es sind doch einige. Wie genau hat Bungie es angestellt, dass so viele dem Spiel verfallen, lang über den Zeitpunkt hinaus, wo es eigentlich zu erwarten wäre? Woher wusste man um die Erfolgs-Formel? Es war keine Zauberei, man hat sich auch nicht aufs Bauchgefühl oder den Instinkt verlassen, sondern hart daran gearbeitet, diese Daten zu ermitteln.

Auf einer Design-Konferenz hat der Chef der Verbraucherforschung (User Research) John Hopson vorgestellt, wie Bungie die benötigten Daten gesammelt hat, um Destiny so zu designen, dass nun viele den Controller nicht aus der Hand legen können.

Destiny-Statistiken

Schon Jahre vorher hat man mit Fokus-Tests begonnen

Drei Jahre vorm Release begann man mit „Zielgruppen“-Tests. Man fand heraus, dass es 5 Spieler-Typen gab, die in Destiny auftreten würden. Darunter auch einige, die sich nur auf einen ganz bestimmten Modus des Spiels konzentrierten.  Man wollte sich bei Bungie aber vor allem auf die „Omnivores“, die „Allesfresser,“ konzentrieren und das Spiel auf ihre Bedürfnisse anpassen. Das ist der Spielertyp, der gerne alle Spiel-Modi ausprobiert, die ein Spiel ihm zur Verfügung stellt.

Mit wissenschaftlichen Methoden wie Umfragen nach Spielgewohnheiten wählte man dann Tester aus,um einen möglichst repräsentativen Querschnitt der Spieler zu erhalten, die Destiny später einmal spielen würden. Im Bus führte man sie dann in ein Spiele-Labor – und ein Gratis-Buffets gab’s auch.

DestinyUmfrage

Drücke X, wenn es dir gefällt

Die Tests sahen später so aus, dass man Spieler etwa über eine Karte schickte und sie über ihren Controller anzeigen ließ, was sie gerade fühlten: Der X-Knopf auf dem Dualshock stand für „toll“, der Kreis etwa für Frustration. Damit nicht jeder Schuss gleich als Signal ausgewertet wurde, musste zusätzlich die linke Seite des Touchpads aktiviert werden.

Destiny-Pad

Außerdem folgte man mit eine Spezialbrillen genau ihren Augenbewegungen und zeichnete ihre Reaktionen auf Video auf, um sie später zu studieren und auszuwerten.

Destiny-Streaming-Video

Diese ganzen Ergebnisse verwendete man dann darauf, Destiny so zu gestalten, dass es möglichst viele Spieler fesseln würde und die Zahlen beweisen ja, dass man damit recht erfolgreich war.  Natürlich waren zu der Zeit auch erhebliche Sicherheitsmaßnahmen in Kraft, damit die Spieletester nicht schon Jahre vorm Release ausplaudern würden, um was es geht.

Zahlreiche weitere Bilder aus dem Vortrag, einige informativ, andere recht amüsant, findet Ihr hier auf der Seite der GDC-Konferenz.


Im letzten Jahr haben wir übrigens schon mal über die Arbeit von John Hopson berichtet und über die Erkenntnisse, die er zu Belohnungs-Systemen in Spielen entwickelte und die auf Tests mit Tauben, Affen und Ratten basierten.

Quelle(n):
  1. gamesradar

Lagerfeuer Stories: Die guten alten LAN-Partys

In meinem neusten Meisterstreich möchte ich Euch ein Stück weit in meine vergangenen Zockertage entführen und Euch ein wenig Nostalgie-Luft schnuppern lassen. Wie ich das anstelle? Na, mit der Kolumnen- Trilogie „Lagefeuer Stories“. Dort behandele ich prähistorische Themen, die im 21. Jahrhundert an Bedeutung verloren haben. Beginnend mit den guten alten LAN-Partys.

Die guten alten LAN-Partys

Ich würde fast behaupten, dass jeder schon mal auf einer LAN-Party gewesen ist. Für diejenigen, die das Erlebnis trotzdem versäumt haben, hat Wikipedia folgende Definition: „Eine LAN-Party (oder schlicht LAN) ist ein Zusammenschluss von privaten Computern, die durch ein lokales Netzwerk (Local Area Network, LAN) verbunden werden. Dabei messen sich die Teilnehmer in Computerspielen.“ Eine förmliche Beschreibung, in Anbetracht der Tatsachen was auf einer LAN so abgeht. Es ist vielmehr eine feucht-fröhliche Kalorienorgie gepaart mit jeder Menge Spaß und Action vor dem PC.

Für mein Empfinden kommen LAN-Partys heutzutage zu kurz. In Zeiten des Breitband-Internets und einem allgegenwärtigen Online-Modus wird der LAN kaum noch Beachtung geschenkt. Gerade wir als MMO-Fans haben praktisch täglich eine kleine LAN, nur eben ohne die Mitspieler in den gleichen Räumlichkeiten. Schade eigentlich. Ich kann mich heute 100% genau an jede Session zurückerinnern.

Aber kommen wir erstmal zu einer kleinen Anekdote, wie bei uns immer die LAN-Partys abliefen…

Grundsatzfrage: Öffentlich oder privat?

Lan Party Keller

Zuerst sollte man sich im Klaren sein, ob man eine öffentliche oder einer private LAN abhält. Ich war auf öffentlichen und auf privaten. Die vertrauten vier Wände von irgendeinem Kumpel hatten für mich viel mehr Charme als das Bürgerhaus und 200 Freaks. Außerdem haben die Veranstalter einer öffentlichen LAN ein gewisses Maß an Verantwortung. Und mit der Verantwortung kommen die Regeln. Diese wiederum sind einfach nur störend. Deshalb haben wir damals meistens private LANs abgehalten.

Die Planung

Ich war jung. Wir waren jung. Wirklich viel geplant haben wir damals wie heute nicht. Wir brauchten einzig und allein eine Location. Und da kam immer wieder der Peter ins Spiel. Seine Eltern hatten jedes zweite Wochenende ihre Flitterwochen. Zudem wohnte er in einem großen Haus und hatte keine nervige kleine Schwester. Somit bot Peters Heim die perfekte Location für eine LAN. Natürlich sollte man im vorneherein abklären, wie lange die LAN dauern sollte. Am besten ist ein Wochenende, also Freitag bis Sonntag, da spätestens an Tag 3 der Geruch streng wird.

Die Hürden

Auf jeder LAN gibt es genau zwei Hürden zu überwinden:

Nr. 1: Das Netzwerk. Zumindest war es früher so. Da gab es noch kein Internet und Youtube-Tutorials, in denen Schritt für Schritt erklärt wurde, wie man ein Gaming-Netzwerk hochzieht. Nein! Da brauchte man etwas Glück und mindestens einen Freund, der sich ein wenig mit der Materie auskannte. Außerdem waren die alten Betriebssysteme alles andere als pflegeleicht.

Nr. 2: Die Steckdosen. Davon gibt es prinzipiell zu wenige. Daher sollte jeder ausreichend Mehrfachsteckdosen mitbringen, damit der Saft nicht ausgeht.

Die Auswahl der Spiele
Warcraft 3

Die Auswahl der Spiele blieb einem jedem selbst überlassen. Hauptsache es gab einen Mehrspiele- Modus und eine LAN-Version, damit jeder das Game zocken konnte. Im Laufe der Jahre haben sich natürlich Klassiker heraus kristallisiert, die nicht nur besonderen Spielspaß boten, sondern sich auch für eine LAN eignen. Hier meine LAN-Party-Spiele-Favoriten:

  • Counter-Strike
  • Warcraft 3 + Fun Maps
  • Serious Sam
  • Call of Duty
  • Quake
  • Age of Empires ( alle erdenklichen Teile)
  • Anno XXXX
  • Command & Conquer
  • Battlefield
  • Mount & Blade
  • Stronghold

Unsere Regeln

Stop-Schild

Ja, ich habe mich anfangs noch gegen Regeln geäußert, aber es gibt zumindest wichtige Prinzipien, die eingehalten werden sollten.

  1. Keine Cheats – Zumindest nicht vor Tag 3.
  2. Keine Frauen – Gab damals kaum Gamerinnen, wäre also störend und sie sollten ja kein schlechtes Bild von uns bekommen.
  3. Kein Schlaf – Wir haben uns schließlich für einen Zocker-Marathon verabredet und nicht zum Kuscheln.
  4. Ihr verliert kein Wort über den Lan-Club.

Zu den Prinzipien und Regeln kommen noch die Tugenden, die ebenfalls zum „guten“ Klima betragen. Social Media und die nervigen Smartphones wegzulassen, gehört zum guten Ton. Sie sollten nicht zu oft das Licht der Welt erblicken.

Das große Fressen

Warcraft

Die Verpflegung während der LAN könnte man als einseitig und unausgewogen beschreiben. Zum Kochen bleibt keine Zeit, daher glüht die Leitung des ansässigen Pizza Service. Man kann natürlich auch andere Speisen bestellen, aber unser Favorit war immer die klassische Pizza. Der Vorteil liegt da klar auf der Hand: Man kann sie auch kalt gut genießen. Bestellt wird die Pizza immer im Familienformat – da stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis.

Die flüssige Nahrung bestand ausnahmslos aus Bier oder Energy Drinks. Das viele Koffein in den Drinks hilft gegen den Schlafentzug und Bier fördert das miteinander oder auch gegeneinander. Am besten beides in Kombination. Ich bin ja immer noch überzeugt, dass die Hersteller das Bier mit Energy extra für LAN Partys erfunden haben. Ansonsten hat das Gebräu keine Daseinsberechtigung.

Der Tiefpunkt

Irgendwann während der LAN kam bei uns der sogenannte „Tiefpunkt“. Der Grund dafür war entweder das Klaus in jedem Spiel der Beste war oder das erste Nebenwirkungen durch Schlafmangel auftraten. Dagegen half bei uns meistens ein Spielwechsel oder mal Frischluft.

Alles hat ein Ende

Lan Party

Egal, wie viel Spaß so eine LAN macht, Dauerzocken ist und bleibt anstrengend. Wir haben meist sonntagmorgens unsere Zelte abgebrochen, damit wir den restlichen Tag Schlaf nachholen konnten. Gebracht hat es trotzdem nichts, da am darauffolgenden Tag nur die Hälfte der Mannschaft die Schulbank gedrückt hat.

Genug von mir. Worauf ich hinaus möchte…

Wieso genau haben die LAN Partys heutzutage abgedankt?

Da mir leider Statistiken und Studien fehlen, kann ich nur spekulieren. Gerade was die privaten LANs betrifft. In welchem Ausmaße diese noch abgehalten werden,kann jeder für sich selbst beantworten. Doch um die großen LANs ist es merkbar still geworden. Früher haben selbst Magazine wie Gamestar & Co Werbung für die großen Events gemacht. Heutzutage sind sie wie von Erdboden verschwunden.

Faktoren für das Aussterben gibt es viele. Zum einen Trifft sich die „neue“ Generation Zocker im Web statt in Turnhallen. Das Breitband-Internet ist großzügig verbreitet und DSL Leitungen mit 100k aufwärts sind kostengünstig zu erwerben. Wofür also von Zuhause wegbewegen, wenn ich meine Freunde doch via Internet ins Eigenheim hole?

Dreamhack Lan-Parties
Die Dreamhack: Eine der wenigen, größeren Lan-Events, die noch erfolgreich laufen (Foto: Gabriel Kulig, Flickr)

Zum anderen liefern die Spielehersteller einen ebenfalls großen Beitrag zur Misere. Welches der Spiele, das die letzten Jahre herausgebracht wurde, hat denn noch einen LAN-Modus und wofür? Es läuft alles übers Internet. Dies hat natürlich Gründe, aber ist es denn so schwer, noch einen kleinen LAN Modus zu implementieren? Oder wollen wir gar keinen? Klar, die Dreamhack gibt es noch. Aber gerade bei den Klassikern wie Battlefield und Call of Duty läuft bei den neuen Teilen nichts offline. Dabei weiß ich noch genau, wie gut die LAN Partys nach dem Release von Battelfield 2 besucht waren. Wahnsinn.

Jetzt frage ich mich: Liegt es jetzt an der Industrie oder an uns selber? Schließlich wird das, produziert was wir uns wünschen.

Rift: Nächster Patch 3.2. überarbeitet Sofort-Abenteuer, führt nach Hammerhall

Beim Dark-Fantasy-MMORPG Rift wird der nächste Patch, Echo des Wahnsinns, sich die Sofort-Abenteuer noch einmal vorknüpfen und verbessern. Der ehemalige Schlachtzug Hammerhall wird als ein neuer Schauplatz des Instant-Contents dienen.

Seite Ende 2011 gibt es in Rift die „Sofort-Abenteuer.“ Das ist ein Konzept, das es in anderen MMO so nicht gibt, eine Art „Low-Level-Quest-Raid.“ Hier wird man in ein neues Gebiet transportiert, schließt sich einer Gruppe von Abenteuern und „questet“ dann mit denen gemeinsam in diesem Gebiet, was die Seele hergibt. Man findet sozusagen seine Questgruppe auf Knopfdruck.

Rift

So sollen die neuen Sofort-Abenteuer in Rift werden

Mit dem nächsten Patch 3.2. wird die alte Zwergenfestung Hammerhall nun ebenfalls Schauplatz solcher Sofort-Abenteuer. Außerdem werden die aktualisiert und verfeinert.

  • So sollen Spieler nur dann belohnt werden, wenn sie aktiv an den Abenteuern teilnehmen und sich nicht durchschleifen lassen.
  • Man will sich am Goboro-Riff orientieren und die Sofort-Abenteuer so gestalten wie dort.
  • Man möchte zonenweite Events und Sofort-Abenteuer möglichst nicht gleichzeitig haben. Wenn in einer Zone ein Event startet, werden diSofortabenteurer in eine andere teleportiert, nachdem ihr aktueller Questschritt beendet ist.
  • Es soll möglich sein, über Marken, die in Sofort-Abenteuern verdient werden, Fraktionsruf zu gewinnen. Die Fraktion soll dabei selbst gewählt werden können.
  • Und es soll eine zweite Warteschlange geben, für die Sofort-Abenteuer, die Rift zu der Zeit bevorzugt. Erstmal wird das Hammerhall sein, später können es auch andere Zonen werden.

Mit 3.2. soll auch das Garderoben-System von Rift nach dem Vorbild von Guild Wars 2 überarbeitet werden.

Quelle(n):
  1. Rift