WoW: Account kann mit Gold reaktiviert werden; bei Preisen für die Münze orientiert sich Blizz an Goldsellern

Bei World of Warcraft gibt es weitere Details zum Bezahlen von Spielzeit mit Echtgeld: So wird man auch ohne Account per Gold Spielzeit kaufen können. Beim Preis orientiert sich Blizzard bei WoW-Goldsellern.

Gestern haben wir die Meldung gebracht, dass WoW das „Spielzeit-Token“-System einführt, das man auch aus WildStar, EVE Online oder ArcheAge kennt.

In einem Interview mit Venture Beat gibt der Lead-Designer Ian Hazzikostas weitere Details preis, wie das mit den Tokens ablaufen soll, den Münzen, die man für 30 Spieltage einlösen kann:

  • So wird das Token im Auktionshaus verkauft für einen „festen Preis“, es gibt keine AH-Gebühr, weder für Käufer, noch Verkäufer und auch keine Auktion in dem Sinne.
  • Den Preis legen nicht die Spieler fest, sondern das System von Blizzard – je nach Angebot und Nachfrage wird der Token-Preis steigen oder fallen.
  • Die Tokens, die Münzen, sind seelengebunden und können nur ins Auktionshaus gestellt oder, wenn man sie dort rausgekauft hat, selbst benutzt werden. Es ist nicht möglich, sie zu handeln oder zu zerstören.

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Beim Preis orientiert man sich bei Goldsellern, und man nimmt für die Münze die Auktion aus dem „Auktionshaus“

  • Beim Preis orientiert man sich zu Beginn an dem von Gold-Sellern und lässt dann Angebot und Nachfrage übernehmen. Jau, Blizzard guckt bei den bösen Jungs nach.
  • In dem Moment, wenn ein Spieler ein Token einstellt, weiß er schon, wie viel Gold er dafür bekommt: Nämlich das, was das System in dem Moment ansagt. Und er bekommt auch nur dieses Gold, selbst wenn das Item später „teurer“ verkauft wird. Auf diese Weise verschwindet oder entsteht „künstlich“ neues Gold im System. Das ist okay für Blizzard. Es soll nicht so wie bei einer normalen Auktion sein, dass Spieler ein Token einstellen und das dann keiner kauft und sie müssen es wieder einstellen oder so – sondern die Tokens werden sozusagen „der Reihe nach“ verkauft und passen sich dann, ohne das der Spieler noch was machen muss, dem aktuellen Preis an, ohne dass dem Einsteller dadurch Nachteile entstehen.

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System soll schon bald kommen

  • Wer genug Gold hat, kann auch einen abgelaufenen Account-direkt aus dem Char-Auswahlschirm reaktivieren. Indem er so eine Münze kauft. Er muss dazu also nicht im Spiel sein mit einem aktiven Account. Das ist bei den meisten anderen MMOs, die das System pflegen, nicht möglich. Scheint so, als hätte unser Autor Nico mit seiner These zum Veteranen-System doch recht gehabt, da hat er ähnliches prognostiziert.
  • Das System soll schon bald kommen, mit einem Mini-Patch erst auf den Test-Server, und dann möglichst rasch in die Live-Version von World of Warcraft.
  • Man weiß genau um die Gefahren eines solchen Programms, man hat das Echtgeld-Auktionshaus in Diablo 3 nicht vergessen, und man rechnet damit, dass versucht wird, das neue System zu missbrauchen. Deshalb beobachtet man es scharf und will schon im Design möglichen Missbräuchen einen Riegel verschieben.
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  • Jau, man hat sich die Idee von EVE Online geborgt, die waren hier Pioniere, und dann hat Blizz auch genau hingeschaut, als WildStar das mit den CREDDs probiert hat. Bei Blizzard achte man darauf, was andere Spiele machen, überlege sich, ob das auch zum eigenen Spiel passt und frage sich, wie man das abwandeln kann, damit die eigenen Spieler davon profitieren.
  • Es kann sein, dass sich das System auf andere Bereiche auswirkt – es soll nicht der Eindruck entstehen, Spieler könnten für „echtes Geld“ die besten Items im Spiel erwerben. Das will man auf keinen Fall. Daher wird man sich wohl das Schwarzmarkt-AH noch einmal anschauen. Dort wäre sowas nach der Einführung des Systems theoretisch möglich.
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