Beim MMO-Shooter Destiny ist der Raketenwerfer Gjallarhorn oft Teil von sogenannten Burst-Strategien gegen Bosse, ebenso wie ein Schadens-Buff des Titans. Aber funktionieren die beiden zusammen?
Im Gefängnis der Alten ziehen im Moment viele Hüter die „Augen zu und gib ihm“-Taktik vor: Sie legen sowohl Skolas als auch Qodron in Rekordzeit, ohne dass sie besondere Boss-Mechaniken beachten müssen. Dafür wird häufig die Gjallarhorn verwendet, die stärkste Waffe im Spiel. Ein weiteres Schlüssel-Element solcher Burst-Strategien ist der Titan. Denn der hat die Möglichkeit, der Gruppe einen Damage-Buff über seine “Bubble” zu verschaffen. Aber bringt „Waffen des Lichts“ der Gjallarhorn wirklich einen Schadensvorteil?
Ein Spieler hat das jetzt genau untersucht:
35% mehr Schaden auf alles in Destiny … außer auf Raketenwerfer
Normalerweise bringt Waffen des Lichts, wenn es noch zusätzlich verstärkt ist, bei jeder Waffe „35%“ mehr Schaden. Im Video probiert der Spieler das mit Scharfschützengewehren wie Schwarzer Hammer aus: Jap, stimmt. 35% mehr Schaden.
Raketenwerfer genießen nicht den Bonus von 35%. Denn die funktionieren anders. Bei Raketenwerfern in Destiny wird der erzeugte Schaden aus verschiedenen Schadensquellen gebildet. Und der Schadens-Buff des Titans wirkt sich nur auf den eigentlichen Einschlag aus, nicht auf die Explosion oder auf die Cluster-Raketen. Daher beträgt der Buff durch „Waffen des Lichts“ für Raketenwerfer in Destiny nicht 35%, sondern er schlägt sich nur anteilig nieder. Mit 8% oder sogar drunter.
Gjallarhorn hat sogar noch weniger Bonus-Schaden
Bei Gjallarhorn kommt noch etwas hinzu. Die Waffe hat den versteckten Perk „Grenades and Horseshoes“ (Granaten und Hufeisen). Der Name kommt daher, dass man sagt: „Knapp daneben ist auch vorbei. Das gilt für alles, aber nicht fürs Werfen mit Handgranaten und Hufeisen, da ist dicht dran nah genug.“
Grenades and Horseshoes sorgt dafür, dass die Raketen explodieren, wenn sie sich ihrem Ziel auf 2 Meter nähern. Normalerweise eine tolle Sache: Das hat allerdings, so heißt es im Video, einen versteckten Nebeneffekt: Manchmal verursachen Raketenwerfer dadurch überhaupt keinen „Einschlag“-Schaden, sondern detonieren vor dem Ziel. Dann gibt es auch nichts, was durch Waffen des Lichts verstärkt werden könnte, und der Bonus beträgt 0%.
Es ist also bei der Gjallarhorn nicht zu empfehlen, hier auf „Waffen des Lichts“ zu setzen. Je nachdem wie oft der Einschlag ausbleibt, bewegt sich der Schadensvorteil zwischen 0 und 8%. Das gilt nicht nur für die Gjallarhorn, sondern auch für andere Raketenwerfer mit dem speziellen Perk.
Der Buff ist daher bei Burn-Strategien nicht nötig. Der Titan kann eher den Segen des Lichts setzen, um die Defensive der Gruppe zu stärken.
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