In Korea bewerben sie Heroes of the Storm irgendwie … anders

Blizzards MOBA Heroes of the Storm ging weltweit in eine Open Beta. In Südkorea bewirbt man das mit Models in verschiedenen Cosplays.

„Woanders ist eben anders“, sagte Altkanzler Gerhard Schröder mal treffend. Wie mmoculture berichtet, bewirbt man die Open Beta von Heroes of the Storm in Südkorea mit Hilfe von “Maxim Korea”, einem Männer-Magazin. Die schicken ein paar Models vorbei.

Im Video schlüpfen die Grazien in die verschiedenen Kostüme der Helden und Schurken aus Blizzards Game-Geschichte. Wo das bei Nova noch einigermaßen naheliegt, ist es bei Nazeebo vielleicht bisschen weit weg. Aber wer will sich da schon ernsthaft beschweren, oder? Okay, bei näherer Betrachtung fallen da schon ein paar Namen ein. Wie auch immer, hier ist das Video:

http://youtu.be/uHEEgcfKmek

Das Titelbild haben wir dem Video entnommen.

Quelle(n):
  1. MMO Culture

ArcheAge: „Serverzusammenlegung ist das falsche Wort“

Beim Sandpark-MMO ArcheAge ist man auf die Bedenken der Spieler eingegangen, man würde die Server zusammenlegen.

ArcheAge-Kueste

Dadurch dass bei ArcheAge schon lange das Thema „Server-Zusammenlegung“ im Raum stand, dachten viele, dass die letzte Ansage zum Thema „Server Transfers“ genau das bedeuten würde. Und daher gab’s über das Feiertagswochenende reichlich Stress im Forum von ArcheAge.

Für Spieler spitzte sich die Diskussion auf die Frage zu, ob man lieber auf einem toten Server mit dem eigenen Land oder auf einem vollen Server ohne Land spielen möchte.

Doch laut Trion Worlds ist diese Frage gar nicht relevant. So hat man mehrfach angeführt, dass „Serverzusammenlegung“ das falsche Wort für das sei, was man plane. Das passe nicht. Man werde einen „nicht-konventionellen Weg“ einschlagen. Es geht wohl darum, die „Bevölkerungen der Server“ zusammenzuführen, ohne dass jemand seinen Besitz verliert.

Genaueres kann oder will Trion Worlds im Moment allerdings nicht verraten. Im Moment sei es schwer, auf Fragen zu antworten oder eine Diskussion zu führen, ohne das grundlegende FAQ zu den Server-Transfers. Das soll bald vorliegen.

Final Fantasy XIV: “Echte” EU-Server machen Fortschritte

Bei einem Presse-Event in West-Frankreich sind neue Informationen zur Zukunft von Final Fantasy XIV bekannt geworden. Ein Thema waren auch die angekündigten EU-Server, zu denen sich Square Enix in letzter Zeit bedeckt hielt.

Bisher sind die Rechenzentren nur in Amerika und Japan stationiert. Spieler aus Europa müssen mit einem höheren Ping leben. Das heißt, dass die gesendeten Datenpakete eine längere Zeit brauchen, bis sie den Server erreichen. Das kann zu Verzögerungen, kurz Lags, führen. Bei einem MMORPG wie Final Fantasy XIV muss das an sich kein so großes Problem wie bei einem Shooter sein. Gerade das Kampfsystem stellt mit einem Cooldown von 2,5 Sekunden nur niedrige Ansprüche an das Reaktionsvermögen der MMOler.

Der Mogry liegt woanders begraben. So klagen die Spieler über die Void-Zones: Das sind orange gefärbte Bereiche, die eine Bedrohung signalisieren. Aus denen sollten Spieler so schnell wie möglich herauslaufen, um keinen Schaden zu erleiden. Wer aus Europa kommt, hat öfter Probleme mit der Synchronisation, da die Befehle den Server zu spät erreichen. Der Standort des Charakters bleibt in der Gefahrenzone stehen, ohne dass der Spieler das sehen kann.

Das führt dazu, dass der Spieler trotzdem Schaden erleidet, obwohl er augenscheinlich in einer sicheren Position steht. In seltenen Fällen kann es zum “Rubberbanding” kommen, sodass der Charakter plötzlich zurückteleportiert wird: ein Gummibandeffekt.

Final Fantasy XIV Bosskampf

Was wir bisher wussten: Im Herbst kündigte Square Enix an, dass die EU-Sever eine neue Location erhalten würden. Weg von Montreal, Kanada und passend zur Kennzeichnung nach Europa. Das waren allerdings alles frühe Planungen, so sagte man.

Was jetzt neu ist: Es wird gerade am Rechenzentrum gearbeitet und Server-Equipment eingekauft. Der Transfer soll stattfinden, sobald das Equipment angekommen ist. Das wird aller Voraussicht nach dieses Jahr passieren, noch in 2015 kommen die neuen EU-Server.

Darauf haben die Spieler lange gewartet. Es haben sich seit Release zahlreiche Beiträge zu diesem Thema angehäuft. Besser spät als nie, heißt wohl die Devise. Ob es daran liegt, dass das Spiel jetzt auch für Europäer attraktiver werden soll?

Hebt Final Fantasy XIV mit Heavensward endgültig ab?

In knapp einem Monat, am 23. Juni 2015, wird die erste große Erweiterung zu Final Fantasy XIV für PC, MAC, PS3 und PS4 veröffentlicht. Wir hatten die Gelegenheit, mit dem Chef des MMOs, dem japanischen Mastermind Naoki Yoshida, über sein Baby zu sprechen.

Das ganze Event im Zeichen von Heavensward wurde in Frankreich abgehalten, in der Nähe von Nantes. Wir residierten dort gemeinsam mit anderen deutschen Journalisten, YouTubern, Chocobos und Mogrys. Naoki Yoshida ist Game-Director, das Gesicht von FFXIV und sowas wie eine Lichtgestalt. Wenn’s im Moment weltweit einen MMORPG-Messias gibt, dann hatten wir den in Westfrankreich für eine halbe Stunde zu einem Interview zum Gespräch.

Die lieben Kollegen: “Was soll man jetzt noch schlecht bewerten?“

Der Tag begann mit einer Präsentation der Erweiterung, in einem abgedunkelten Raum im mitteralterlichen Flair, der die düstere Atmosphäre von Heavensward gut einfangen konnte. Final Fantasy XIV wird grausamer, man besinnt sich verstärkt auf die konfliktreichen Hintergründe des Universums. Das, was wir in 60 Minuten zu sehen bekamen, war schon beeindruckend. Unmengen an Content, untermalt mit Gänsehaut erzeugenden Videos und musikalischen Einlagen von Star-Komponist Nobuo Uematsu.

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Als wir mit der Präsentation fertig waren, kam Maria Beyer-Fistrich, Asia-MMO Expertin und Redakteurin bei buffed, auf mich zu und zuckte mit den Schultern: „Jetzt weiß ich wirklich nicht mehr, was gegen eine sehr hohe Wertung sprechen sollte“. Das könnte in dem Fall höher als 85% bedeuten, denn das ist die aktuelle Wertung. Ich stimmte dem stumm zu, nickte ähnlich wie mein Hyruan während einer Story-Zwischensequenz. Ihr wisst schon, so wie bei dem Haupt-Szenario, wenn es darum geht, Eorzea zu retten.

Selbst Frank Fischer, der Branchen-Guru, unter anderem bekannt für seine Wiped-Kolumne bei Gamona, zeigt sich in unseren Gesprächen später beeindruckt. Wer seine Kolumne kennt, weiß, dass man das nicht unbedingt erwarten kann. Er gilt als einer der größten Fürsprecher der Sandbox, sieht darin die Zukunft im Genre. Themepark-MMOs kommen dabei nicht gerade gut weg. Obwohl Final Fantasy XIV keine wirklichen Sandbox-Features bietet und ihn der für westliche Standards gewöhnungsbedürftige japanische Kawaii-Stil zum Verzweifeln bringt, hat er großen Respekt davor, was Square Enix in den letzten 2 Jahren und jetzt mit der Erweiterung auf die Beine gestellt hat.

Final Fantasy XIV Dunkelritter

Wir sind uns hier größtenteils einig: Auf dem Markt der MMORPGs muss man lange suchen, um ein Spiel zu finden, das in solch einem rasanten Tempo kontinuierlich weiterentwickelt wurde. Bei einem Umfang, der seinesgleichen sucht. In 21 Monaten gab es 18 größere Inhalt-Updates. Diese zeichnen sich nicht nur dadurch aus, dass mehr vom Selben kommt, sondern sie bereichern das Spiel regelmäßig auch um gänzlich neue Spielesysteme: Unterkünfte, Hochzeiten, Chocobo-Rennen, Minigames wie Triple-Triad, fliegende Mounts, Luftschiffe und vieles mehr. Heavensward setzt hier noch einen drauf.

Was uns mit Heavensward erwartet

Final Fantasy XIV - Drachen-Mount

Ich hatte während meiner Spiel-Session die Gelegenheit, zwei neue Gebiete anzuschauen, FATEs (dynamische, öffentliche Quests) zu schließen, Luftschiffe zu craften, in Dungeons zu wipen und den verrückten Gilgamesh mit einem vollen Trupp in seine Schranken zu weisen. Aber bevor wir zu den Eindrücken kommen, möchten wir Euch erstmal die Grundlagen über das neue Add-On geben. Hier sind die Fakten, das bringt Heavensward.

Fertig mit den Fakten? Wie ihr gemerkt habt, ist die die Liste an Änderungen lang. Aber ist Quantität gleich Qualität und sind die Inhalte überhaupt rund? Wir hatten in Gruppen den ganzen Nachmittag Zeit, den Content von Heavensward anzutesten und können im Ansatz eine Prognose abgeben.

Erster Eindruck: Gut. Viel zu viel, um es in ein paar Stunden anzuschauen.

Vorneweg: Alle angespielten Inhalte machten einen guten, polierten Eindruck. Nur blieb zu wenig Zeit, um einen tieferen Einblick zu erhalten. Einige Details blieben uns verwehrt und so durfte z.B. nicht mit NPCs interagiert oder die Story gezeigt werden.

Bei den Zonen ist mir sofort positiv aufgefallen, dass sie viel größer wirken, als es noch in ARR der Fall war. Die Gebiete in Heavensward übertrumpfen die Gebiete der Vorgängerversion im Verhältnis um 50 oder gar 100 Prozent.

Final Fantasy XIV Zonen

Das klingt nach viel, sehr viel. Einen Vergleich zu finden, fällt hier schwer: Russland ist 50-Mal größer als Deutschland. Wahrscheinlich ist es aber damit begründet, dass “über den Wolken” zahlreiche, eigenständige Plateaus schweben. In der Erdatmosphäre herrscht also keine Leere. Die Plattformen erreicht man dabei mit den Flug-Reittieren. Diese sind doppelt so schnell wie ihre Pendants auf dem Boden und lassen sich angenehm in alle Richtungen steuern. Was mir persönlich fehlt: Ein temporärer Turbo-Boost, den ich in anderen MMORPGs lieben gelernt habe.

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Für mich gehört das Kampfsystem von Final Fantasy XIV noch zu den schwächsten Bereichen des Spiels, wenn man das so aussprechen kann. Hier möchte ich lobend anmerken, dass die neuen Job-Fähigkeiten auf dem Bildschirm kraftvoller rüberkommen. Sie strahlen eine Wucht aus und harmonieren auf visueller Ebene besser mit dem “Flashy-Kampfsystem”. Viele Animationen der vorigen Fähigkeiten gehen oft im Effekt-Gewitter unter, wirken fast schon langweilig. Das haben sie bei den neuen Skills besser gelöst, selbst in Instanzen mit anderen Spielern sind sie noch ein Hingucker.

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Die Dungeons – wir sind ein paar der neuen gelaufen – sind abwechslungsreich gestaltet. Sie bieten wie gewohnt imposante Bosse. Das Grafik-Upgrade durch die Direct X 11 Unterstützung macht die Kulissen zudem noch einmal schöner, vor allem bei den Spiegelungen macht es sich bemerkbar. Ansonsten ist es mehr vom Selben. Freuen dürften sich viele wohl auf den neuen Raid Alexander, der 2 Wochen nach Release seine Pforten öffnet.

Von den 8 Instanzen liegen übrigens 5 auf dem Levelweg, die anderen 3 stellen Herausforderungen im Endgame dar. Der Schwerigkeitsgrad richtet sich eher an Gelegenheitspieler. Das heißt: Journalisten sind damit ein wenig überfordert. Die Gamemaster von Square Enix haben so gut wie möglich versucht, uns zu unterstützen. Außer einer, der spielte den neuen Job “Dunkelritter” als DPS-Klasse und pullte ständig irgendwelche Monstergruppen. Zum Glück hatten wir Thomas Wallus von PlayMassive im Team, der den Astrologen spielte, einen Heiler.

Final Fantasy XIV Boss Heavensward

Der Maschinist war mein Favorit – “because he has Guns”

Apropos neue Jobs: Mir hat es insbesondere der „Maschinist“ angetan, eine Gunner-DPS-Klasse. Mit dieser Vorliebe bin ich nicht allein. Der Maschinist beanspruchte bei der Community lange Zeit den ersten Platz auf der Wunschliste. Die Fans forderten ihn wie keinen anderen Job. Beim Klassendesign des Fernkämpfers hat man sich darum bemüht, mehrere Spielstile anzusprechen.

So ist es möglich, mit der stylischen Wumme auch während einer Bewegung den Gegner in die Knie zu zwingen. Ideal für Spieler, die dynamische Kämpfe bevorzugen. Wer seine Kanone aber richtig glühen lassen möchte, ändert mit einem Skill das Gameplay. So benötigen die Angriffe zwar eine gewisse Wirkungszeit, um aufgeladen zu werden, verursachen dafür aber auch deutlich mehr Schaden.

Final Fantasy XIV Maschinist

Kleiner Nachteil: Sie müssen aus dem Stand heraus ausgeführt werden. Die Geschütztürme, die der Maschinist aufstellen kann, runden das Gameplay ab. Sie sorgen etwa in einem bestimmten Radius für AoE-Schaden oder verstärken die Skills. Am Ende wollte fast jeder Journalist einen Maschinist spielen, selbst die GMs von Square Enix. Die Erklärung dafür könnte simpler nicht sein: “…because he has Guns“. Leider kommen neue Spieler nicht so schnell in den Genuss der neuen Jobs. Der Content bis Patch 2.55 muss durchgespielt werden, um seinen Anspruch darauf geltend zu machen. Und überhaupt: Profitieren eigentlich nur die alten Spieler von der Erweiterung?

„Für Abonnenten sind die Inhalte sehr attraktiv, aber habt ihr auch an neue Spieler gedacht?“

Final Fantasy XIV - Heavensward
Naoki Yoshida ist ein sehr authentischer, freundlicher Typ. Als meine Mutter das Foto gesehen hatte, war ihr Kommentar: “Ist er in deinem Alter?”

Mit dieser Frage habe ich Naoki Yoshida nach der Probe-Runde konfrontiert. Denn wir in der Mein MMO Redaktion haben das Gefühl, dass gerade in Deutschland bei Final Fantasy XIV noch Luft nach oben ist. Es ist nicht zu leugnen, dass der Stil sehr eigen ist und das klassische Kampfsystem bei einem Cooldown von über 2 Sekunden für manchen zu altbacken daherkommt. Dennoch sind das eher Punkte, die stark von subjektiven Vorlieben abhängig sind.

„Wer noch kein Final Fantasy XIV gespielt hat, für den ist „A Realm Reborn“ der Startpunkt. Neue Spieler haben eine lange Story-Line vor sich und finden ein stark erweitertes Spiel vor, mit den ganzen Updates, die bis 2.55 Einzug erhalten haben. Sie haben zu allem Zugang.“.

Ich habe bei seinen Antworten zu diesem Thema „den“ großen Aufhänger vermisst, warum Heavensward der perfekte Einstieg für Spieler sei, die bisher noch gar nicht nach Eorza gefunden oder nur kurz in der Beta bzw. mit einer Probeversion reinschnuppert haben. Er hat ansonsten aber natürlich Recht, denn auch ARR wurde lange Zeit weiterentwickelt und bietet Neuankömmlingen ein umfangreiches MMO.

Positiv, wenngleich nichts Besonderes, ist, dass mit der neuen Erweiterung der Levelfluss angepasst wird:

„Mit dem Launch von Heavensward werden alle Belohnungen und Erfahrungspunkte für das Beenden der Story-Quests angepasst und entsprechend erhöht, sodass ihr in der Lage seid, zügiger zu den anderen Spielern aufzuschließen.“

Final Fantasy XIV Heavensward Story
Es gibt übrigens auch ein All-in-on-Bundle, in dem sowohl A Realm Rebon als auch Heavensward enthalten sind.

Es wäre sicherlich interessant gewesen, wenn die Entwickler die alten Gebiete so umgestaltet hätten, dass auch diese für die fliegende Reittiere zugänglich gewesen wären. Das stellt man, so wurde es mir gesagt, für einen späteren Zeitpunkt in Aussicht. Insgesamt zieht das Spiel erst ab Level 20 so richtig an – doch dann endet die kostenlose Proveversion abrupt. Es ist nicht unbedingt leicht zu erkennen, welch hohe Qualität sich hinter diesem Rohdiamanten versteckt. Die zum Teil fehlende Vertonung bei der Main-Storyline kann auf neue Spieler verstörend wirken, wie auch einigen Kommentaren bei uns zu entnehmen ist. Die Ankündigung einer kompletten Vertonung des Haupt-Szenarios wäre auch ein Argument gewesen.

Fazit: Insbesondere für aktive oder auch ehemalige Spieler führt eigentlich kein Weg daran vorbei, Heavensward als Pflichtkauf zu bezeichnen. Die Kritikpunkte zum Release wurden konsequent ausgemerzt: Über zu wenig Abwechslung im Endgame und zu kleinen Zonen kann man wohl kaum mehr klagen.

Aber auch neue Spieler sollten einen Blick wagen, sofern sie mit dem asiatischen Stil sympathisieren. Zugegeben, Final Fantasy XIV ist und bleibt ein sehr spezielles Game, das nicht jeden Gusto trifft. Man sollte auch keine Behrührungsängste mit einem klassischen Kampfsystem à la World of Warcraft haben oder sich Sandbox-Inhalte versprechen. Wer damit und mit dem Abo-Modell kein Problem hat: Es hat sich in den letzten 18 Monaten eine Menge getan in der Welt von Final Fantasy Online. Es ist noch besser geworden. Fans von Themepark-MMOs sollten sich eine Probe-Runde nicht entgehen lassen.

Final Fantasy XIV Heavensward Drache

Wir halten Euch auch in den nächsten Tagen auf dem Laufenden: Mit weiteren Ausschnitten aus dem Interview und Infos zur Zukunft von FFXIV.

Hat Dungeons & Dragons Online mit Neverwinter als Konkurrenz noch eine Zukunft?

Zwei MMORPGs zu Dungeons & Dragons? Braucht man das? Turbines Dungeons & Dragons Online hält sich hartnäckig, doch Neverwinter kann auch einige Erfolge verbuchen.

Viele Gamer fragen sich, wie die Zukunft von Dungeons & Dragons Online aussehen wird. Immerhin hat das MMO fast 10 Jahre auf dem Buckel und eigentlich hat man mit Neverwinter ja einen Quasi-Nachfolger, der sich deutlich moderner spielt. Doch Turbine, das auch das noch immer erfolgreiche MMORPG Der Herr der Ringe Online betreibt, sieht dies anders. In einem Interview mit der US-Seite Massively Overpowered gab Senior-Systems-Designer John Cataldo an, dass Dungeons & Dragons Online viele Vorteile gegenüber anderen MMORPGs biete.

Zum einen die vielen Individualisierungsoptionen des eigenen Helden. Kaum ein anderes MMORPG würde an diese heranreichen. Auch die Erweiterungsmöglichkeiten des eigenen Helden über Feats, Skills und Prestigeklassen würden es selbst in hohen Levels noch spannend machen, mit seinem Charakter zu spielen.

Dungeons und Dragons Online

Hinzu kommt, dass man Zugriff auf alle Welten aus dem D&D-Universum hätte. Zwar sei man mit der Welt Eberron gestartet, doch würde man neben dem Ausflug in die Forgotten Realms noch weitere Welten im Auge haben, die man in Zukunft gerne besuchen würde. Es wurde zwar nicht genannt, welche Welten man genau im Auge habe, doch beispielsweise die Gothik-Fantasy-Horror-Reiche von Ravenloft oder das düstere Endzeit-Fantasy-Wüstenszenario Dark Sun könnten einen ordentlichen frischen Wind ins Genre bringen.

Neverwinter Tyranny of Dragons

Dungeons & Dragons Online ist trotz der knapp 10 Jahre und der Konkurrenz durch andere MMOs und vor allem Neverwinter also noch längst nicht am Ende. Mit dem für Juli geplanten Update 27 will man beispielsweise den Warlock als neue Klasse einführen. Da kommt also noch einiges auf die Fans von DDO zu!

Destiny: Wöchentlicher Dämmerungsstrike am 26.5. führt gegen Sepiks Prime

Beim MMO-Shooter Destiny führt der wöchentliche Dämmerungsstrike am 26.5. gegen Sepiks Prime auf der Erde. Auch das Gefängnis der Alten und Variks sind neu ausgewürfelt worden – wir haben die Ergebnisse.

Eine Menge hat sich in den letzten 7 Tagen in Destiny geändert: Die Spieler vernehmen das Heulen der Wölfe. Es sind eine Menge neue Resets und Cooldowns dazu gekommen, das zur Routine gewordene Checken nach Nightfall und Heroic Weekly liefert ungewöhnliche Ergebnisse.

Der wöchentliche Dämmerungs-Strike kann nun einige frische Modifikatoren aufweisen. Die heroische Weekly führt in einen anderen Strike als der Nightfall. Die Spieler haben eine Schifflsladung neuer oder auch alter Waffen frisch in ihrem Arsenal. Bei Variks und Bruder Vance ändert sich das Inventar wöchentlich. Das Gefängnis der Alten rotiert. Beim Trials of Osiris gibt’s jede Woche eine andere Karte – es ist vieles anders geworden.

Aber wie die Vergangenheit gezeigt hat: In einigen Wochen wird vieles zur Routine geworden sein. Im Moment ist es noch erdrückend, wie viel es mit dem neuen Reset um 11:00 Uhr zu tun, wie viel es zu erfahren gibt. Aber dafür sind wir ja da.

In dieser Woche führt der wöchentliche Dämmerungsstrike gegen den Ball des Terrors, gegen Sepiks Prime. Im wöchentlichen heroischen Strike ist der “Shadow Thief”, der neue DLC-Strike, dran.

Destiny-Queen

Die Modifikatoren für den Dämmerungs-Strike am 26. Mai

Nightfall – Sterben alle Hüter, geht es zurück in den Orbit

Episch – Der Modifikator sorgt dafür, dass die Gegner deutlich schwerer sind als auf „Heroisch“

Angry – die Gegner lassen sich auch durch Wirkungstreffer nicht aufhalten

Lichtschalter – die Gegner verursachen deutlich erhöhten Nahkampfschaden

Brawler – die Hüter verursachen deutlich erhöhten Nahkampfschaden (300%)

In der heroischen Weekly geht es in den neuen DLC-Strike “Shadowthief”, hier ist der Modifikator Specialist aktiv. Der verdoppelt den Schaden von Spezialwaffen.

Destiny-Variks

Was bringt der wöchentliche Reset sonst noch? Was verkauft Variks, was ist im Gefängnis der Alten los?

Variks verkauft in dieser Woche ein Fusionsgewehr (Waffenkern gibt’s im 34er Gefängnis) und die Brust (Rüstungskern gibt’s im 32er Gefängnis).

Das Inventar von Bruder Vance fürs Trials of Osiris ist noch verborgen.

Destiny-Servant-of-Aksor

So sind die Wellen im Gefängnis der Alten

Im “Gefängnis der Alten” bleibt der 35er Strike fast genau gleich: Die ersten 5 Wellen sind identisch. Bei der Boss-Welle hat Skolas aber wohl Arkus-Entflammen statt wie in der letzten Woche Solar-Entflammen.

Die 34er Arena aus der letzten Woche, mit Urrox, ist jetzt die 32er Arena: 

  1. Schar/Trickle – Cooldown der Fähigkeiten erhöht
  2. Kabale/Small Arms – Primärwaffenschaden verdoppelt
  3. Kabale/Exposure – Schilde der Hüter sind verstärkt, regenerieren aber nicht
  4. Schar – Arkus-Entflammen
  5. Schar – Solar-Entflammen
Destiny-Urrox

Die neue 34er Arena führt gegen die Vex, als Endgegner soll ein Viech namens Qodron auf die Hüter warten:

  1. Vex/Catapult – Granaten haben einen deutlich niedrigeren Cooldown
  2. Vex – Leeren-Entflammen
  3. Gefallene/Brawler – Hüter verursachen erhöhten Nahkampfschaden
  4. Vex/Small Arms – Primärwaffenschaden verdoppelt
  5. Vex/Trickle – Cooldown der Fähigkeiten erhöht
Destiny-Qodron

Welches Wafferl hätten’s denn gern? – Die empfohlene Bewaffnung für den Nightfall

Mittlerweile ist die Auswahl der Waffen deutlich größer als in den Wochen zuvor. Jetzt sind wieder alle Raidwaffen aus „Die Gläserne Kammer“ interessant und sogar irgendwelche längst vergessenen Händler-Waffen aus den ersten Wochen Destiny können zu großer Form auflaufen. Aber vielleicht helfen Euch ein paar Ideen ja trotzdem weiter, auch wenn es den ein oder anderen schmerzen wird, die Vestianische Dynastie auch nur für eine Sekunde aus der Hand zu geben.

Da kein Entflammen im Dämmerungs-Strike aktiv ist (so eine Art Melee-Entflammen … okay), könnt Ihr in dieser Woche benutzen, was Ihr möchtet.

Destiny Vex Mythoclast Upgrade

Tipps, Tricks und Guides für den Nightfall ohne Burn Sepiks Prime

An dieser Stelle werden wir später Videos von erfolgreichen Durchgängen im Wöchentlichen Dämmerungs-Strike einbinden. Generell gilt: Nightfall spielt man vorsichtig, möglichst nicht zu oft hintereinander treffen lassen, zwischendrin Kopf runter nehmen und regenerieren. In der vorletzten Woche gab es etwa ein bitterböses Video eines Solo-Spielers, der sich Omnigul vornahm und beim allerletzten Schusswechsel noch starb, nur einen Wimpernschlag, bevor er den Nightfall erfolgreich allein bezwungen hätte. Das Gefühl will niemand erleben.

Das erste Video: Nexxos führt mit zwei Kollegen durch den “Melee-Burn” Sepiks Prime. Als Waffen empfiehlt er die neuen speziell gegen die Gefallenen ausgerichteten Waffen aus der Arena. Aber auch Schicksalsbringer oder Schwarzer Hammer sind starke Möglichkeiten. Er empfiehlt als erste Elementar-Priorität Arkus, als zweite Solar. Ist ein ruhiger, gut erklärter Run, der die einzelnen Passagen des Strikes mit kleinen Tricks und Tipps erleichtert. Safe-Spot-Tipps gibt’s am Ende.

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Nur einen Safe-Spot für Sepiks zeigt dieses Video für Fans von Präzisionsschüssen und Solo-Spielern:

http://youtu.be/RwSCvhZLw_8

Und als kleinen Bonus – hier ist ein Fight gegen den neuen 34er Boss im Gefängnis der Alten, den Gatelord Qodron.

http://youtu.be/Cdycjyd2thw


Auch wenn’s einige solo machen: Wenn Ihr ein Rudel sucht, mit dem Ihr dem Haus der Wölfe entgegentreten wollt, schaut Euch in unserem Artikel um, wie man deutschsprachige Mitspieler in Destiny findet.

Destiny: Schöner Käse – Cheese-Spots im Gefängnis der Alten entdeckt

Beim MMO-Shooter Destiny haben die Spieler schon nach wenigen Tagen Möglichkeiten gefunden, die neuen Mechaniken auszuhebeln. Mit bestimmten Tricks und der Kenntnis gewisser Cheese-Spots wird das „Gefängnis der Alten“ ein Kinderspiel.

Destiny und die Cheese-Spots – eine Geschichte voller Missverständnisse

Destiny-Crota-World-First

Cheese-Spots oder Glitches sind von Beginn an ein riesiges Problem in Destiny. „Stell dich einfach da unter die Treppe und schieß auf den Boss, der findet dich da nicht“; „Spring hier so drüber, dann musst du diese Boss-Mechanik gar nicht beachten“, so ging es bei Destiny in Foren und im Teamspeak zu.

Gerade im ersten Raid „Die Gläserne Kammer“ waren die Taktiken so verbreitet, dass viele bis heute nicht wissen, wie mancher Boss überhaupt funktioniert. Gut, konnte man damals sagen: Für Bungie ist das Raiden auch neu, sicher werden sie in künftigen Raids besser. Doch auch bei Crotas Ende waren die „Cheese-Spots“ oder Safe-Spots, wie die Community sie verniedlicht nennt, ein großes Thema.

War wohl nix mit Cheese-sicher – neue Glitch-Spots im Gefängnis der Alten

Einen Raid gibt es mit „Haus der Wölfe“ nicht, sondern die 3er-Arena „Gefängnis der Alten.“ Hier dachten die Fans zu Beginn: Das ist ja nur eine weite Fläche – hier wird’s gar keine Cheese-Spots geben. Das ist extra so ausgelegt, dass sich niemand verstecken kann.

Destiny-Urrox

Die Spieler freuten sich: „Jetzt geht es um Skill in Destiny. Nichts mit versteckt bleiben und campen, hier müssen alle aufs offene Feld und reagieren.“ Denn es gilt Minen zu entschärfen, besondere Gegner rasch zu eliminieren – und das unter dem Dauerfeuer der ewig nachdrängenden Gegnerhorden.

Außerdem sind bestimmte Mechaniken implementiert wie Zwangsteleportationen – all das sollte dazu führen, dass das Gefängnis der Alten nur „legit“, wie man sagt, also auf die „richtige Weise“, bezwungen werden kann.

Aber diese Annahme erwies sich auch auch diesmal als ein Trugschluss.

Video zeigt, Destiny von seiner schwachen Seite

Unsere Freunde von ProNDC haben in einem Video die Informationen der Cracks von reddit verarbeitet und zeigen Cheese-Spots im Gefängnis der Alten, bei denen der Spawn der Gegner vollständig unterbrochen wird oder bei dem die Gegner nicht an die Hüter herankommen können. Beides nimmt die Dringlichkeit und Brisanz komplett aus diesen Stellen.

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ProNDC und viele andere Spieler hoffen, dass Bungie schnell reagieren und diese Problemstellen beseitigen wird. Die Vergangenheit lehrt: Es ist nicht grade superwahrscheinlich, dass dies bald geschieht.

Die Ansage von ProNDC man werde das Video auch Bungie zusenden, um die darauf aufmerksam zu machen, stößt nicht bei jedem Fan auf fruchtbaren Boden: “Warum wollt Ihr das machen?”, heißt es unter dem Video. “Dann ist es zu schwer, man stirbt und ist frustriert.”

WildStar: Neue Verträge bringen Leben in die Bude, bis zu 400 Spieler an einem Fleck sorgen für Lag

Beim SF-MMO WildStar bringen die neuen Verträge Leben auf den Nexus, wenn es gegen Welt-Bosse geht, kann das schon mal zu viel sein.

Die „Welt-Bosse“ in WildStar waren in der Progression-Phase am Anfang wichtig, als man sie umlegen musste, um sich Zugang zu den Raids zu verschaffen. Danach flaute der Hype um sie ein wenig ab. Jetzt erleben sie einen Aufwind. Denn sie können zum Ziel der neuen „Contracts“ werden. So eine Art wechselnde “Instant-Quest.”

Wie aus einem Gespräch zweier Fans bei reddit hervorgeht, ist diese Aktivität wohl extrem beliebt. Und wenn die Welt-Bosse Ziel eines Contracts sind, kommt es zu solch großen Spieleransammlungen, dass darunter schon mal der Server leidet und das große Laggen beginnt.

Bei Fans von WildStar dürfte dieses Video zwiespältige Gefühle auslösen. Einerseits toll, dass so viele WIldStar-Spieler gleichzeitig an einem Ort sind. Andererseits: Schon echt laggy.

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Das scheint übrigens nur ein Problem auf den PvE-Servern zu sein. Die sind wohl deutlich beliebter als ihre PvP-Pendants.

Quelle(n):
  1. Reddit

The Elder Scrolls Online: TESO warnt vor betrügerischen Billig-Codes, lässt Accounts sperren

Beim Fantasy-MMORPG The Elder Scrolls Online könnte Schnäppchenjägern eine böse Überraschung bevorstehen. Morgen am Dienstag, dem 26.5., werden illegal erworbene Codes deaktiviert.

Morag Tong Naryu Virian: NPC in TESO
Würden Sie von diesem Morag Tong einen CD-Code kaufen?

„Geiz ist geil und wenn man für ein MMO schon zahlen muss, dann doch aber so wenig wie möglich“, das ist eine verbreitete Einstellung unter Gamern heute. Da freut man sich schon diebisch drüber, dass man statt den knapp 40 oder 60 Euro, die ein Game bei Amazon oder sonstwo offiziell schon mal kostet, nur einen Bruchteil davon bezahlt. Auch wenn die Quellen, aus denen man die Codes bekommt, nicht immer ganz koscher wirken: „Na ja, ist nicht mein Problem, was soll da schon passieren?“

Morgen könnte für einige Schnäppchenjäger der Ernstfall eintreten: Mit betrügerischen Codes bei The Elder Scrolls Online erstellte Acounts werden dann einfach deaktiviert. Wie Zenimax mitteilt, seien in letzter Zeit vermehrt illegal erworbene Codes eingelöst worden. Ab dem 26.5. werden diese Accounts gesperrt, die Spieler erhalten eine Mitteilung, wie sie mit einem dann gültigen Spiel weiter TESO zocken können.

Zenimax schreibt:

Bestimmte Unternehmen schlagen Profit daraus, dass sie mit gestohlenen Kreditkarten und betrügerisch erlangten Kreditkarteninformationen digitale Käufe von seriösen Händlern tätigen und diese gestohlenen Waren dann weiterverkaufen. Diese Unternehmen bieten ihre digitalen Waren häufig zu Minimalpreisen an. Kunden dieser Unternehmen setzen sich dem erhörten Risiko aus, ihre persönlichen Daten ungewollt an Dritte weiterzugeben.

Extreme Preisunterschiede zu denen auf unserer offiziellen Webseite können ein Hinweis darauf sein, dass der angebotene digitale Code auf betrügerische Weise erlangt wurde.

Man empfiehlt den Kauf entweder über ihre Webseite oder über eine Liste von empfohlenen Händlern, die findet Ihr in dieser Quelle. Und bevor Ihr danach sucht: Nein, die bekannten “Game-Code-only”-Seiten mit den Niedrigpreisen finden sich nicht auf dieser Liste.

Bleibt die etwas indiskrete Frage: Wo habt Ihr eigentlich Eure Codes her und traut Ihr Eurem Händler?

Destiny: Spektakuläres Video zeigt die Tücken des Sieges-Bildschirms im Trials of Osiris

Beim MMO-Shooter Destiny zeigt ein Video aus dem neuen Trials of Osiris das wohl spektakulärste Comeback aller Zeiten.

Wäre Destiny ein Actionfilm, dann hätten die Hüter an dieser Stelle wohl jeder einen der typischen „Action-Film“-Sprüche mit einer Beleidigung am Ende gebracht. So „Yippieh-Yay-Yeah, Schweinebacke“-mäßig oder “Suprise und dann ein schlimmes Wort, das man nicht sagt.”

Im neuen Trials of Osiris ist der Kampf erst dann zu Ende, wenn er zu Ende ist. Und das ist nicht, wenn der „Du hast gewonnen“-Bildschirm erscheint, sondern 3 Sekunden danach. Denn in diesem Zeitfenster können noch Bösartigkeiten passieren.

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Was sieht man da im Video? Zwei Sonnensänger-Warlocks und ein Titan geben praktisch auf, lassen sich von den Gegnern umnieten, die kommen zum Triumphieren näher, sehen schon den „Gewonnen“-Bildschirm, wähnen sich bereits auf der Sonnenseite, auf dem Merkur, lassen die Aufmerksamkeit fallen. Da stehen die Warlocks dank ihrer Super wieder auf, beleben den Titan wieder, nutzen den Überraschungseffekt und gewinnen das Ding noch.

Klassischer Fall von “zu früh gefreut”, “wer früher stirbt, ist gar nicht länger tot” und “Das Destiny-Match ist erst dann zu Ende, wenn die dicke Frauen gesungen und der Warlock keine Super mehr hat.”

Blade and Soul: Alle Details zum West-Release – Zensiert oder nicht? Deutsche Übersetzung?

Das koreanische Wuxia-MMO Blade & Soul kommt nach vielen Jahren endlich in den Westen. In einem Live-Stream gab es Details zum West-Release. Wir fassen den zusammen.

Update 14.1.2016: Details zum Launch von Blade and Soul findet Ihr in diesem Artikel: Blade & Soul: Kostenloses Martial-Arts-MMORPG startet! Alle Infos zum Spiel

Original-Artikel:

Nach der Ankündigung, dass Blade and Soul endlich im Westen erscheinen würde, waren noch zahlreiche Fragen offen. Immerhin ist das Game kein unbeschriebenes Blatt, kein Frischling. Die Hardcore-Fans haben sich in den vergangenen Jahren mit dem Spiel auseinandergesetzt und wollten nun Details wissen.

Wird das betont freizügige Game auch so sexy im Westen ankommen? Mit wie viel Content startet das Game? Können die koreanischen Stimmen ebenfalls gehört werden?

Wir haben uns den Live-Stream angesehen, können all die Frage beantworten und noch viele mehr:

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Free2Play-MMO ohne Paywalls

  • Blade and Soul wird im Westen und in den USA gleichzeitig erscheinen. Closed Beta im Herbst, Launch im Winter.
  • Man setzt auf ein Free2Play-Modell. Will in den nächsten Monaten noch Details nachliefern. NCSoft schließt Pay2Win aus und will auch keine „Paywalls“ errichten. Spieler sollen nicht für Spielinhalte bezahlen. Das würde die Spielerschaft auseinanderbringen.
BladeandSoul-Pics
Zu sexy für den Westen?

Blade & Soul wird auf den Westen zugeschnitten, aber sensibel

  • Das westliche Blade and Soul wird auf den Westen zugeschnitten. Das sei nichts Besonderes, genauso sei es mit dem japanischen, chinesischen und taiwanesischen Blade & Soul. Dort hätten diesen Anpassungen großen Erfolg gezeigt. In China loggten beispielsweise in der Spitze 1,5 Millionen Spieler gleichzeitig ein. Selbst im Milliardenland China ein großer Erfolg.
  • Bei der Übersetzung ist man im Moment in der Phase EN 1 – man hat alles aus dem Koreanischen 1:1 übersetzt. „Mit Google Translate?“, scherzt einer. „Nein, nein, wir haben schon Autoren“, heißt es. In dieser Phase hat man allerdings noch nicht auf kulturelle Gepflogenheiten geachtet. Im fertigen Launch sollen dann in der Übersetzung einige koreanische Besonderheiten wie hüpfende Vampire besser erklärt werden. Man werde es nicht übertreiben, werde keine „John Smiths“ herumlaufen lassen, aber es den Spielern leichter machen, in den stark asiatischen Hintergrund einzutauchen.
Blade-and-Soul-Stil
  • Die europäischen Server stehen in Frankfurt am Main.
  • Man will nichts aus dem Original weglassen, eher noch Neues hinzufügen.
  • Das westliche Blade and Soul wird kein „Fatigue“ (Ermüdungs)-System haben, wie in anderen Regionen. Das schränkt für gewöhnlich die Anzahl der am Stück möglichen Aktivitäten ein.
ESRB-Mature
  • Als vorläufige Einschätzung gibt die ESRB übrigens ein „Mature“ ab.
  • Man wird das Spiel nicht zensieren. Das war eine der am meist gestellten Fragen. Das Spiel soll so genossen werden, wie es geplant war. Da will man nicht in den Art-Style eingreifen.
  • Die Rasse „Kun“ wird man im englischen zu „Yun“ umbenennen. Es ist sprachlich zu dicht an „Coon“, einem extrem beleidigenden Ausdruck mit rassistischem Hintergrund.

Östliche Erzähltradition spiegelt sich in Story-Line

  • BladeandSoul-Schurken
    Blade & Soul ist ein „over the top“ Eastern-Fantasy-Martial-Arts-MMO, dessen ist man sich bewusst. Diese Essenz will man erhalten.
  • Die Unterschiede in der Erzähltradition seien deutlich. In der westlichen Fantasy gebe es ein klares Bild von Gut und Böse. Der Gute sei auserwählt, das Böse zu besiegen, müsse die Welt retten. In der Wuxia-Erzähltradition gehe es darum, erlittenes Unrecht zu vergelten. Das sei wesentlich persönlicher. Meist werde dem Helden etwas genommen und er sinne dann auf Rache und wolle das vergelten. Es erinnere etwas an Kill Bill oder klassische Kung-Fu-Filme. Eine Abwechslung im MMORPG-Bereich.
  • 4 Rassen und 6 Klassen: Assassine, Blademaster, Kung-Fu-Master, Destroyer, Summoner, Force Master. Wie im Westen üblich passt nicht jede Rasse zu jeder Klasse.
  • Die Charakter-Erstellung ist ebenfalls so, wie man sich das vorstellt. Mit Wahlmöglichkeiten, Slidern und einer „Randomize“-Option, bei der schräge Gesichter herauskommen.
Blade-and-Soul-Charakter-Erstellung
Das kommt davon, wenn man auf Randomize drückt. Angeblich ist mit dem Char-Ersteller aber auch sowas wie George Clooney drin.

Spiel wird auch auf Deutsch erscheinen

  • Man wird Blade and Soul auch auf Deutsch und Französisch übersetzen – und hier ebenfalls auf die kulturellen Unterschiede eingehen.
  • Im Spiel selbst wird es ein „fully Voice-Over“ bei Cutscenes, eine Vollvertonung bei den Zwischensequenzen, auf Englisch, Deutsch und Französisch zu hören geben.
  • Einige Spieler würden es gerne mit koreanischen und chinesischen Voice-Packs spielen. Die plant man als optionalen Download anzubieten. Das ist im Moment noch nicht sicher.

Das Gameplay: Auf dem Wasser und durch die Luft laufen

  • Eine der Stärken ist die Fortbewegung im Spiel – die soll typisch „Eastern“ sein. Spieler können durch die Luft gleiten – fast wie auf einem Flugmount oder wie in ArcheAge mit dem Gleiter – aber ganz ohne Hilfsmittel, nur dank ihrer Fähigkeiten. Auch auf Wasser lässt sich sprinten.
Blade.and-Soul-Fliegen
  • Es wird „Dragon Streams“ in der Welt zu finden sein, das sind „Clicke auf A, komm bei B“-Reiserouten, die den Char Martial-Arts-mäßig durch die Luft springen und gleiten lassen.
  • Im Kampf setzt man auf ein möglichst reaktives System, innerhalb bestimmter Zeitfenster müssen Reaktionen des Spielers kommen.
  • Eine Heiler-Klasse gibt es nicht, jeder hat die Verantwortung, die anderen zu supporten und sich um seine eigene Lebensenergie zu kümmern. Beim aktiven Kampfstil wollte man keine Klasse haben, die sich das aus der zweiten Reihe anschaut.
  • Wer stirbt, kann versuchen, sich in Sicherheit zu schleppen und ins Leben zurückzufinden durch Meditation. Defensivere Klassen können ihn dabei unterstützen.

Blade and Soul soll schon poliert und mit vielen Luxus-Features erscheinen

  • Blade-and-Soul-Summoner
    Gruppensuche für Instanzen läuft über Match-Making (ein LFG-Tool), als Pool nimmt man alle Server, das müsste also relativ rasch gehen. Diese Luxus-Optionen kann man anbieten, weil das Spiel eben schon reif und poliert ist durch die lange Entwicklungs-Zeit in Korea.
  • Man will mit einem Client starten, der auf dem neuesten Stand ist, aber nicht die ganze Story enthält. In Korea hat man 6 „Acts“ draußen, im Westen will man mit 3 starten, den Rest nachliefern.
  • Viel Aufmerksamkeit bekommt die Möglichkeit, die eigene Waffe immer weiter aufzuwerten. Spieler sollen, wenn sie das wollen, eine Waffe vom Anfang bis zum Ende weiterverwenden und sie immer weiter aufzuwerten können. Die Mechaniken und Preise dafür will man nach dem Feedback der Spieler anpassen. Die Waffen können beim Upgrade-Prozess nicht brechen.
  • Rüstung funktioniert als „Soul Shield“, die Items werden nicht am Avatar dargestellt. Das regeln „Kostüme.“ Das passe auch zum Wuxia-Stil, da zeige man seine Macht nicht unbedingt nach außen.
  • Fürs PvP hat man sich was einfallen lassen. Man signalisiert PvP-Aktivität,in dem man ein bestimmtes Kostüm anzieht. Dadurch sind etwa Gegnerhorden klar zu erkennen, die wirken wie eine Armee.
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Die Mein-MMO-Einschätzung

Mein MMO meint: Der Live-Stream war professionell, unterhaltsam und amüsant – mit sympathischen Köpfen besetzt, die sich vor der Kamera augenscheinlich wohlfühlten. Besonders amüsant war, wie die Brand-Managerin Juliane Harty in ihrem Summoner aufging. Auch die “Ey, disst mich nicht, nur weil ich Brite bin”-Nummer ist eine Erwähnung wert. Die Sprache war nah an den Spielern dran mit vielen Film-Anspielungen, vielen MMORPG-Themen. Da merkt man schon den Unterschied zwischen NCSoft und einem MMO-Publisher aus der zweiten Reihe.

Auch die englische Lokalisierung mit der Synchronisation wirkte hochwertige, zumindest in dem wenigen, was zu sehen war. Bei dem negativen Ruf, den Asia-Free2Play-Spiele hier “genießen”, ist es in jeden Fall schön zu sehen, dass ein AAA-Publisher einsteigt und dem Spiel offenbar auch eine hohe Priorität einräumt.

Es entstand der Eindruck: Man weiß bei NCSoft West selbst darum, wie unglücklich vieles in der Vergangenheit gelaufen ist und dass das Spiel spät kommt, versucht das jetzt wettzumachen.

Blade and Soul Drache

Bauchschmerzen plagen den skeptischen MMO-Fan sicher, bis die genauen Details des Free2Play-Modells klar werden. Hier riecht das „Upgrade-System der Waffen“ nach einem kostspieligen Unterfangen, das mit der Frustration der Spieler liebäugelt und dann zum Gang in den Cash-Shop einlädt. Aber das ist im Moment noch Spekulation, die aus einer „Gebranntes Kind scheut das Feuer“-Erfahrung mit bisherigen Asia-Importen entsteht. Da sind solche “Waffen-Upgrade”-Systeme, so toll sie sich auch anhören, oft eine heikle Geschichte.

Sicher wird der Erfolg von Blade and Soul auch davon abhängen, derartige Befürchtungen im Mainstream der MMO-Spieler zu zerstreuen. Nach dem Stream bestätigt sich allerdings unsere Einschätzung: Blade and Soul ist in der Tat eine der Hoffnungen auf dem AAA-MMORPG-Markt in 2015 und 2016.

League of Legends geht sein größtes Problem an – die Spieler

League of Legends ist für den ein oder anderen Wutausbruch bekannt. Oft entlädt sich diese Wut im Chat und andere Spieler werden beschimpft und beleidigt. Damit Beschwörer, die negativ auffallen, ihr Verhalten ändern, führt Riot nun ein System zur Rückmeldung ein.

Verhalten gleich vor Augen geführt

Der Spieleentwickler geht davon aus, dass Spieler, die gleich nach einem Game mit ihrem schlechten Verhalten konfrontiert werden, ihre Attitüde den anderen Spielern gegenüber ändern. Wie soll das funktionieren? In einer ersten Testphase sollen europäische Spieler wie gewohnt andere Spieler bei negativem Verhalten melden. Ein paar dieser Fälle werden manuell andere bereits automatisch ausgewertet. Klappt das, soll das Rückmeldungssystem in Zukunft automatisch beleidigende LoL-Spieler erkennen und bis zu 2 Wochen bannen.

Eure Meldungen helfen dabei, das System mit den sofortigen Rückmeldungen zu verstehen und genau die Art verbaler Belästigung zu bestrafen, welche die Community aktiv ablehnt: Homophobie, Rassismus, Sexismus, Todesdrohungen und andere Formen krasser Beleidigung.

Belohnungen für Feedback

Spieler, die sich immer positiv verhalten, gewinnen Riot gegenüber immer mehr Vertrauen. So können diese Spieler auch Teamkameraden melden, die angeblich mit Absicht das gegnerische Team feeden – eine oft subjektive Einschätzung. Alle Änderungen im Detail findet ihr im offiziellen League of Legends Blog vor.

Ob Riot mit diesem System die oft als “toxic” bezeichnete LoL-Community endlich unter Kontrolle bekommt?

Overwatch: Ninja-Bogenschütze Hanzo im Einsatz

Vor wenigen Tagen ist wieder ein neues Video erschienen, das einen weiteren Helden von Blizzards Team-Shooter Overwatch vorstellt. Diesmal widmet man sich dem japanischen Bogenschützen “Hanzo”, der seinem Team nicht nur einen taktischen Vorteil verleiht, sondern auch hundsgemein durch Wände hindurch töten kann.

Anders als die meisten seiner Kollegen vertraut Hanzo nicht auf moderne Knarren, sondern ist mit einem traditionellen Bogen ausgerüstet. Abgefeuerte Pfeile haben eine kurvige Flugbahn, für einen Treffer in weiter Ferne muss man also höher zielen als gewöhnlich.

  • Auf Knopfdruck kann er einen gewöhnlichen Pfeil in einen “Sonarpfeil” verwandeln, der eine Energiewelle abgibt und Gegner im Umkreis aufdeckt, bzw. sie durch Wände hindurch sichtbar macht.
  • Mit seinem “Streupfeil” kann er gleich mehrere Gegner auf einmal unschädlich machen, denn er teilt sich auf, prallt von Objekten ab und kann mehrere Ziele zugleich verletzen.
  • Seine eindrucksvollste Fähigkeit ist natürlich der “Drachenschlag“: Ein riesiger Drachengeist wird beschworen, der in gerade Linie alle Hindernisse durchschlägt und getroffene Feinde verschlingt.

Aber genug der geschriebenen Worte, macht Euch am besten selbst einen Eindruck von Hanzo in Aktion.

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Destiny: Jäger werden dank neuem Helm “Himmlischer Nachtfalke” zu Großwildjägern

Im MMO-Shooter Destiny macht ein neuer exotischer Helm von sich reden: Die Jäger schwärmen von Himmlischer Nachtfalke, einem regelrechten Boss-Killer. Jäger werden damit zu Großwildjägern.

Am Freitag hatte Xur zwar keine neuen exotischen Items im Angebot, dafür aber ein exotisches Helm-Engramm. Und die Hüter hatten in den letzten Monaten eine Menge Lichtpartikel gesammelt und die gehortet, um solange Engramme zu öffnen, bis die neuen Exotics herauskamen. Von den drei neuen “Haus der Wölfe”-Helmen, die als Belohnung in der Engramm-Lotterie winkten, macht die Jäger-Ausgabe „Himmlischer Nachtfalke“ am meisten von sich reden.

Dank des Perks „Großwildjagd“ verursacht die Goldene Kanone, die Super des Revolverhelden, 6-fachen Schaden. Wie hier in diesem Video zu sehen.

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Und das macht Himmlischer Nachtfalke mit Crota und Freundin

Im Video wundert sich der Ersteller noch drüber, was das Ding mit Crota anstellen kann – Folgendes:

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Das Schild geht aufgrund dieses enormen Schadens in einem Zug runter. Die Hüter jubilieren: Wer braucht da noch Gjallarhorn? Und sie fragen sich, was das Ding mit anderen Bossen anrichten kann.

Die arme Ir Yûts wird fast mit einem Schuss gekillt. Keine Frage, der Helm sorgt für Furore.

Destiny-Ir-Yût-Nachtfalke
Erste Kombinationen tun sich für Jäger in Destiny auf: Schlechtes Karma oder Titanen

Jäger suchen bereits nach Möglichkeiten, ihn zu kombinieren. Da ist man schon auf „schlechtes Karma“ gestoßen, als Waffe, die den Super schnell auffüllt. Die haben schon Void-Walker damals für sich entdeckt, um von Obsidian-Wille zu profitieren, und auch Sonnensänger setzen auf sie, um sich besonders oft wiederzubeleben.

Oder man tut sich mit Titanen als Sphären-Lieferanten zusammen. Es scheint so, als hätte sich Bungie mit dieser Waffe auch gleich ein neues Problem geschaffen: Jetzt braucht man Bosse, die diesem Boss-Killer auch Paroli bieten. Oder anders gedrückt: Neues Großwild. Fürs PvP muss man sich übrigens nicht sorgen, der Helm ist dafür ungeeignet.

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Himmlischer Nachtfalke ist nur das erste von insgesamt 9 neuen exotischen Rüstungsteilen, bei denen die Hüter entdecken, welche Möglichkeiten sie den Spielern bieten. Sicher werden findige Spieler auch noch bei einigen anderen Rüstungsteilen ein enormes zerstörerisches Potential erkennen.

Bei himmlischer Nachtfalke war es wohl einfach zu groß, um übersehen zu werden. Der Helm gilt schon jetzt vielen als das beste exotische Rüstungsteil für Jäger.

WoW: Es kommt noch was – 6.2. wird nicht der letzte Patch für Draenor

Beim Fantasy-MMORPG World of Warcraft wird der nächste Patch 6.2. noch nicht das Ende der Saga um die „Warlords of Draenor.“

Vor 3 Wochen haben wir uns gefragt: Ist 6.2. der letzte Patch zu Warlords of Draenor, war’s das schon? Jetzt gibt Blizzard die Antwort: „Nein.“ Man habe noch eine Menge Story übrig, um sie zu erzählen. Das verrät Lead-Designer Ion Hazzikostas im Interview mit Polygon.

Aber man arbeite schon an der nächsten Erweiterung. Eine solche Content-Lücke wie nach „Mists of Pandaria“ mit 13 Monaten soll es nicht mehr geben. Man bemühe sich um eine gute Balance zwischen der Häufigkeit von Content-Patches und dem nächsten „großen Ding.“

Details darüber, was mit 6.3. kommt oder wie gar die nächste WoW-Erweiterung aussehen soll, gibt Hazzikostas nicht. Auch ein Release-Datum für 6.2. steht noch aus. Hazzikostas zitiert das offizielle Blizzard-Firmen-Motto “Soon.” Allgemein geht man beim nächsten World of Warcraft Patch 6.2. von einem Termin Mitte Juni aus.

Quelle(n):
  1. Polygon

Star Wars: The Old Republic – Ernsthafte Warnung und Bans beenden Win-Trading

Beim SF-MMORPG Star Wars: The Old Republic hat eine ernste Warnung von Bioware das Gros der Win-Trader in Season 5 abgeschreckt. Einige Bans dürften ebenfalls eine Rolle gespielt haben.

SWTOR Shadow of Revan

„Das sind nicht die Droiden, nach denen Ihr sucht“ – spätestens seit dieser Szene wissen wir, dass ein wahrer Jedi nicht alles mit dem Lichtschwert regelt, manchmal reichen auch die richtige Worte, vor allem wenn man die Macht auf seiner Seite hat – und wenn diese Worte auch noch von Bans begleitet werden.

Die Macht, zu warnen und zu bannen, hat in dem Fall Bioware. Man hatte Probleme im PvP: „Win-Trader“ und „Ranked Trolle“ machten hier Ärger. Es kam zu zahlreichen Meldungen und Beschwerden. Win-Trader nutzen das Matchmaking aus, um gegeneinander zu spielen, die Ergebnisse sind vorher abgesprochen. “Trolle” spielen absichtlich schlecht oder wollen die Niederlage ihres Teams herbeiführen, weil es ihnen Spaß macht, andere auf die Palme zu bringen. Der Troll ist stark in ihnen.

Yoda zur MMO Kultur

Anfang letzter Woche sandte man Warnungen und Banns heraus. Jetzt sagt man: Das Problem ist im Griff. 90% der Probleme seien bei den Win-Tradern gelöst. 50% der „Trolle“ hätten mit ihrem Verhalten (und manchmal auch ganz mit SWTOR) aufgehört.

  • Since we started communicating about win-trading and the actions we were going to take, nearly 90% of the previous reports and related win-trading activity have stopped.
  • In addition, the majority of “trolls,” have stopped their behavior and over 50% of those players have ceased completely.

Seit einiger Zeit hat man sich bei Bioware entschlossen, offener mit den Spielern zu kommunizieren. Man möchte den Fans von Star Wars: The Old Republic häufiger erklären und zeigen, was man tut, um das Spiel zu verbessern und gelegentlich aufkommenden Frust zu lindern. Nicht immer ist das von Erfolg gekrönt – nach einem offenen Kommentar zu Balance-Änderungen wurden ein Entwickler und seine Familie Opfer von Cyber-Mobbing.

Quelle(n):
  1. Dufly

Destiny: Beim Trials of Osiris mehren sich Cheater-Vorwürfe

Beim MMO-Shooter Destiny mehren sich Vorwürfe, im neuen PvP-Event Trials of Osiris gehe es nicht mit rechten Dingen zu.

Destiny-Trials-of-Osiris

Seit das Event „Trials of Osiris“ am Freitagabend startete, finden sich zumindest vereinzelt Berichte von wütenden Spielern, die das Gefühl haben, von „Cheatern“ besiegt worden zu sein. Spieler berichten zum einen von einem Run, bei dem jedes Match okay laufe, bis man dann gegen eigentlich unterlegene Gegner spielt, die absichtlich einen extrem hohen Ping verursachen und sich dadurch Vorteile verschaffen können.

Zum anderen und deutlich „negativer“: Es scheint einen Trick zu geben, durch den Spieler, bevor das Match eigentlich beginnt, dafür sorgen können, dass die Gegner das Match verlieren, in dem sie gar nicht antreten: Für die anderen zählt das sowohl als Sieg wie auch als Niederlage. Das kann die Chancen vereiteln zum Leuchtturm auf dem Merkur zu kommen. Und gerade solche Niederlagen, für die man überhaupt nichts kann, wiegen schwer. Umso schlimmer da einige berichten, sie hätten auch nach dem Match weiterhin arge Probleme in Destiny.

Hier ist ein Link zu einem Video, der das Problem zeigt.

Destiny ist anfällig für Cheats

Destiny ist anfällig für solcherlei „Tricks“ oder „Cheats“, das wissen die Spieler spätestens seit der Crota-„Zieh doch mal das Lan-Kabel“-Affäre. Auch im Schmelztiegel wurde bekannt, dass Zocker sich über Manipulation endlos schwere Munition verschafften und dafür gebannt wurdenn. Sogenannte Lag-Switches tauchten evebfalls schon in Destiny auf und sorgten für unfassbare Ergebnisse.

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Es ist schwer, zu diesen Vorwürfen genaue Belege zu finden. Es ist nicht klar, ob es sich hier um Einzelfälle handelt, ob es vielleicht Zufall ist oder gezielt herbeigeführt werden kann. Da die Spannung in den Trials of Osiris so hoch ist und ein einzelner Sieg oder eine Niederlage den Unterschied zwischen „Ziel erreicht“ und „Das war wohl nix“ ausmachen kann, ist die Lage im Moment angespannt.

Bungie warnt Cheater

So werden auch einzelne „Disconnects“ schon mal dem gegnerischen Team zu Last gelegt, die hätten einen „gebootet“, wie es heißt. Der Olive-Fehler macht hier von sich reden.

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Wird man vom Spiel getrennt, umgeht das wohl auch den Buff von Bruder Vance – zählt dennoch als Niederlage und verhindert den Leuchtturm-Besuch. Der ist nur bei einem makellosen 9-0 Run möglich.

Interessant: Es gibt einen Tweet von Bungie. Der kam am Samstag, da ist man normalerweise still. Im Tweet heißt es. „Seid nett im Schmelztiegel. Wir sehen alles …“

Man kann das wohl ohne Übertreibung als Bestätigung dafür zu sehen, dass in den Trials of Osiris nicht alles mit rechten Dingen zugeht. Wobei sicher auch nicht jede Niederlage oder jedes technische Problem sofort auf Cheater in Destiny zurückzuführen ist. Wir halten Euch auf dem Laufenden, sollte sich hier Neues ergeben. Die Informationslage ist bei solchen Fällen leider immer unklar, bis es ein “konkreteres” Statement von Bungie gibt, muss man das im Moment mit Vorsicht betrachten – aber wohl auch mit etwas Argwohn.

Herr der Ringe Online: Weltuntergang mit Ansage – 2015 bringt neuen Shop und Server-Zusammenlegungen

Beim Fantasy-MMORPG Herr der Ringe Online stehen die Zeichen auf Umbruch: In 2015 werden die alten Welten geschlossen, es entstehen neue und größere.

Herr der Ringe Online will in 2015 nicht nur in Mittelerde noch einiges ändern, auch auf unserer Erde, der mit den Serverfarmen und Monetarisierungsmöglichkeiten, stehen die Zeichen auf Umbruch – wie schon zu Anfang 2015 angekündigt.

  • Ende Juni will man auf ein neues Shop-Modell umstellen. Das neue soll „sauberer“ werden, mit vielen „Ein-Click-genügt“-Angeboten und mehr Bezahlmöglichkeiten.
  • Ende September will Turbine in neue Datenzentren ziehen. Für die europäischen Server geht es nach Amsterdam. Turbine verspricht „upgraded Hardware.“
  • Wahrscheinlich der größte Einschnitt für viele Spieler soll damit einhergehen. Details verrät man später, aber es sieht so aus, als öffnet man „neue, größere Server“, auf die können die Spieler dann transferieren. Die alten Welten werden nach einer Kulanz-Zeit nicht mehr erreichbar sein. Der Transfer funktioniert direkt über den Launcher, nicht über die Webseite. Sippen können transferiert, übernehmen die Errungenschaften der alten Gilden. Nachdem die neuen Welten da sind, wird  man die „alten Welten“ noch 3 Monate lang betreiben. Nach den 3 Monaten können Spielfiguren immer noch transferiert werden, aber nicht mehr auf der „alten Welt“ weiterspielen.
Quelle(n):
  1. LOTRO

The Repopulation: Das Sandbox-MMO erscheint noch 2015

Above and Beyond Technologies, die Entwickler vom Indie-MMO “The Repopulation”, haben einen Release-Zeitraum in Aussicht gestellt, der gar nicht mehr so weit entfernt ist. Ende 2015 soll das Sandbox-MMO schon erscheinen. Mit einem Teaser serviert man obendrein noch einen kleinen Vorgeschmack auf das Fraktionen- und Nationen-System.

The Repopulation ist ein Crowdfunding-Projekt, das mit Hilfe vieler Unterstützer bereits mehr als 1,5 Millionen Dollar einspielen konnte. Die Reise geht in die Zukunft, in ein Science-Fiction-Universum voller Freiheiten.

Wie einst bei Ultima Online oder Star Wars Galaxies legt man viel Wert auf soziale Interaktionen, einer großen Spannbreite an individuellen Entfaltungsmöglichkeiten und von Spielern erstellten Inhalten.

Basiert zwar auf Klassiker, doch bietet trotzdem Neues

Die Macher setzen aber nicht nur auf “altbackenes Gameplay”, sondern bemühen sich auch um Innovationen. So ist es zum Beispiel möglich, je nach Gusto, zwischen unterschiedlichen Kampfsystemen zu wechseln. Im RPG-Modus gehen Spieler mit dem traditionellen MMORPG-Kampfsystem auf Jagd. Der Action-Modus hingegen orientiert sich an neuere MMOs wie TERA. Hier kommen typische Shooter-Elemente wie das freie Zielen hinzu.

The Repopulation Combat

Auf schlauchförmige Gebiete verzichtet man weitestgehend und so erwartet die Spieler eine dynamische Welt, die nur so vor größeren, öffentlichen und zum gewählten Spielstil passenden Quests strotzt. Ob als Dieb, Diplomat, Baumeister, Tierzähmer, Handwerker oder Entertainer – es stehen einem viele Berufe und Wege offen.

Kolonialmächte, die eine neue Zivilisation erschaffen

The Repopulation Welt

Wie für Sandbox-Spiele üblich, herrschen Konflikte um Territorien. Das Ziel lag in den Ursprüngen darin, mit gemeinsamen Kräften einen fruchtbaren Planeten zu kolonisieren, eine neue Heimat aufzubauen. Nur waren sich wie so oft, die Geschichte lehrte uns dies des Öfteren, nicht alle beteiligten Siedler einig. So kam es, wie es kommen musste: Es bildeteten sich 2 Fraktionen mit unterschiedlichen weltpolitischen Interessen heraus. Und dabei bleibt es natürlich nicht, denn sie wollen sie auch mit aller Gewalt durchsetzen.

Damit das nicht untergeht: PvE-Fans kommen auch auf ihre Kosten. PvP ist kein Zwang, zumal nicht nur die Menschen eine Bedrohung darstellen, sondern auch andere Spezies, die ihren Platz in der Welt nicht kampflos hergeben möchten. Außerdem braucht das Land natürlich noch Händler oder Handwerker, die sich anderen Aufgaben als Soldaten widmen.

Im neuesten Alpha-Teaser werden Ausschnitte aus dem Fraktionen-System gezeigt, bei dem es darüber hinaus möglich ist, Nationen aufzubauen, die Land kontrollieren – mit von Spielern erstellen Basen. Generell liegt ein größerer Fokus auf das freie Bauen von Städten oder Häusern – in der offenen Welt wohlgemerkt – mit einer Vielzahl an Anpassungsmöglichkeiten.

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Das Science-Fiction-MMORPG – der neue Heilsbringer für Sanbox-Fans?

Zumindest auf dem Papier klingen die Features wie ein Paradies für Sandbox-Sympathisanten, die sich ein frisches, erwachsenes Setting wünschen. Für uns gehört es zu den vielversprechendsten Indie-MMOs, die in absehbarer Zeit auf den Markt kommen. Die hier aufgelisteten Bestandteile des Spiels bilden nur einen kleinen Teil dessen ab, was mit dem Release geplant ist. Erwähnenswert sind unter anderem noch mehrere Mount-Typen, ein ausgefeiltes Pet-, Crafting- oder auch ein Skill-System, mit dem der Charakter in großem Maße individualisert werden kann. Der vorige Trailer gewährt uns noch mehr Einblicke in die Spielsysteme von The Repopulation:

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Wer sich eine frühe Version des Spiels anschauen und das Projekt unterstützen möchte, kann dies über Steam tun. Aber Vorsicht: Man sollte sich noch nicht allzu viel davon erwarten.

Quelle(n):
  1. therepopulation.com

Diablo 3: Hacker-Pech – 9000 Dollar erbeutet, nix verdient, Leben versaut

Zwei Diablo 3 Item-Hacker hatten Künstler-Pech. Obwohl sie keinen Cent verdienten, wurden sie vom FBI verfolgt, schulden Blizzard ein hübsches Sümmchen und gelten als vorbestraft.

2012 war die Welt auch nicht mehr in Ordnung. Blizzard kam auf die Idee in ihrem Hack’n Slay-Epos „Diablo 3“ ein Echtgeld-Auktionshaus einzuführen. Das brachte zwei Hacker Patrick Nepomuceno und Michael Stinger auf dumme Gedanken, wie die US-Seite Fusion berichtet.

Nach der Schilderung von Stinger, benutzte Nepomuceno ein Remote Access Tool, mit der sie auf die Computer von Leuten zugreifen konnten, die einem Link folgten, der angeblich ein Bild mit einem „seltenen Item“ enthielt. In Wirklichkeit brachte dieser Link aber den Computer der Opfer unter Kontrolle von Nepomuceno. Der loggte die Diablo-3-Helden ein und nahm sie aus.

D3-Auction-House
Echtgeld-Auktionshaus

Stinger behauptet, ihm sei es nicht ums Geld gegangen. Er wusste gar nicht, was da genau passiert. Er verbreitete lediglich den Link und freute sich über „Gratis-Items“ in Diablo 3. Nepomuceno schweigt zu den Vorwürfen gegenüber Fusion.

Ein opferloses Verbrechen?

Bei knapp 30 Leuten zogen sie die Nummer ab, drei Monate lang lief das, sie erbeuteten Items im Wert von 9.000 Dollar, stellten die ins Auktionshaus. Doch Blizzard war auf Zack: Die beiden wurden gebannt, Blizzard gab den Bestohlenen ihre Items zurück. Es kam also niemand wirklich zu schaden, könnte man sagen. Ein opferloses Verbrechen. Alles gut, oder? Na ja …

Eines schönen Dezember-Morgens um 6:00 Uhr kamen FBI-Agenten mit gezogenen Waffen zu Stinger und klagten ihn eines Kapitalverbrechens an. Zwar war niemandem wirklich ein bezifferbarer Schaden entstanden, aber sich über ein Tool Zugang zu anderer Leute Computer zu verschaffen, ist kein Kavaliersdelikt.

Diablo-3-Ashbringer
Aschenbringer: Wär heute sicher ein Sümmchen wert: Doch das Auktionshaus ist Geschichte.

“Es ist doch nur ein Computerspiel”

Obwohl die beiden kein Geld mit der Aktion machten – Blizzard bannte ihre Accounts, bevor sie ihr Diebesgut versetzen konnten – nahm die Justiz einen Wert von „8.000 US-Dollar“ an und das katapultiert die Aktion in die Kategorie Schwerverbrechen. Der Prozess, bei dem die zwei sich schuldig bekannten, resultierte in Freiheitsstrafen von 2 und 3 Jahren auf Bewährung. Außerdem müssen sie $5.654.61 $ an Blizzard zahlen, die Recherche-Kosten.

Und vielleicht die härteste Konsequenz: Sie gelten nun als vorbestraft. Während Nepomuceno schweigt, klagt der 21jährige Stinger darüber, dass er im College sei und dass der schwarze Fleck in seiner Vergangenheit  bei Jobgesprächen zur Sprache kommen werde: „Sie schauen sich meinen Background an und da steht, dass ich mir unrechtmäßigen Zugang zu Computern verschafft habe.“ Das werde es schwer machen, einen Job zu finden: „Ich hab nur virtuelle Items gewollt. Es war doch nur ein Computerspiel.“

Quelle(n):
  1. Fusion.net
  2. MO