Hat Dungeons & Dragons Online mit Neverwinter als Konkurrenz noch eine Zukunft?

Zwei MMORPGs zu Dungeons & Dragons? Braucht man das? Turbines Dungeons & Dragons Online hält sich hartnäckig, doch Neverwinter kann auch einige Erfolge verbuchen.

Viele Gamer fragen sich, wie die Zukunft von Dungeons & Dragons Online aussehen wird. Immerhin hat das MMO fast 10 Jahre auf dem Buckel und eigentlich hat man mit Neverwinter ja einen Quasi-Nachfolger, der sich deutlich moderner spielt. Doch Turbine, das auch das noch immer erfolgreiche MMORPG Der Herr der Ringe Online betreibt, sieht dies anders. In einem Interview mit der US-Seite Massively Overpowered gab Senior-Systems-Designer John Cataldo an, dass Dungeons & Dragons Online viele Vorteile gegenüber anderen MMORPGs biete.

Zum einen die vielen Individualisierungsoptionen des eigenen Helden. Kaum ein anderes MMORPG würde an diese heranreichen. Auch die Erweiterungsmöglichkeiten des eigenen Helden über Feats, Skills und Prestigeklassen würden es selbst in hohen Levels noch spannend machen, mit seinem Charakter zu spielen.

Dungeons und Dragons Online

Hinzu kommt, dass man Zugriff auf alle Welten aus dem D&D-Universum hätte. Zwar sei man mit der Welt Eberron gestartet, doch würde man neben dem Ausflug in die Forgotten Realms noch weitere Welten im Auge haben, die man in Zukunft gerne besuchen würde. Es wurde zwar nicht genannt, welche Welten man genau im Auge habe, doch beispielsweise die Gothik-Fantasy-Horror-Reiche von Ravenloft oder das düstere Endzeit-Fantasy-Wüstenszenario Dark Sun könnten einen ordentlichen frischen Wind ins Genre bringen.

Neverwinter Tyranny of Dragons

Dungeons & Dragons Online ist trotz der knapp 10 Jahre und der Konkurrenz durch andere MMOs und vor allem Neverwinter also noch längst nicht am Ende. Mit dem für Juli geplanten Update 27 will man beispielsweise den Warlock als neue Klasse einführen. Da kommt also noch einiges auf die Fans von DDO zu!

Quelle(n): massivelyop.com, Dungeons and Dragons Online
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feeluck

Ich habe nun eine Woche testspielen von Neverwinter hinter mir. Ich wollte es mal ausprobieren, evtl. wäre es ja doch besser als DDO. TL;DR: ist es nicht!

Neverwinter ist ein komplett generisches MMO. Es werden Elemente aus GuildWars2 (dodgen/stamina) und Blade&Soul (Skilltree) irgendwie zusammengematscht, ohne das dabei auf Stimmigkeit geachtet wird. Der Skilltree erinnert an BnS, was ich als recht moderne Skillverteilung (leider als einzige Character-customization) in Erinnerung habe.

Neverwinter übernimmt diese Elemente jeweils halbherzig. Das Combat ist komplett ‘rooted’ für viele Skills muss man still stehen bleiben, es fehlen nur noch die klassischen Ladebalken, wie etwa bei WoW oder FF14 (nogo!). Durch das wirklich schlecht integrierte dodgen, dass einen kurzzeitig vor und nach dem Cast daran hindert andere Skills einzusetzen gaukelt also nur einen mobilen Kampf vor. Grafisch ist das Spiel für einen Titel von 2013 nicht sehr ansprechend und bietet nicht mehr als DDO auf höchsten Settings.

Für eine Adaption des Fantasy-Games DnD ist Neverwinter erschreckend einfallslos und langweilig. Abgesehen vom repititiven, langweiligen Combat, der schlechten Grafik und den halbherzig übernommenen Features aus anderen Spielen kann NWO mit keinen eigenen Features aufwarten.
Es ist ein generisches MMO, über das eine DnD Skin gelegt wurde. Die Orte sind einem DnD Spieler bekannt, auch die Skill”bezeichnungen” sind aus dem DnD Universum – haben aber NICHTS mit DnD zu tun. NWO benutzt die Namen, liefert aber absolut kein DnD Feeling!

Fazit:
Gerade ein Spiel, das 1 Jahr später als GW2 und DEUTLICH später (fast 7 1/2 Jahre) nach DDO released wird, sollte in seinen Ansprüchen HÖHER liegen, als das bisher existierende.
Die Grafik ist auf keinen Fall zeitgemäß. Combat, Skillung und Flair wären um 2008 rum innovativ gewesen, nicht aber um 2013, wo schon von vielen anderen Spielen vorgemacht wurde, wie toll MMO sein kann (Bsp: GW2, Tera, DDO)

Ich empfehle NIEMANDEM dieses Spiel zu spielen! Dann lieber einen true-classic auspacken und an einer nach wie vor lebhaften community teilhaben!

mmogli

freu mich schon auf den neuen kinofilm von “dungeons and dragons ” wird aber noch eine weile dauern..peter jackson wird’s nicht machen denk ich mal .

Zeitgeistdoktor

Selbst EverQuest 1 + 2 werden noch immer rentabel aktualisiert, erweitert, gestreamt und gefeiert … ergo auch die anderen großen f2p-mmorpgs … es ist Kult.

Zunjin

EQ I erfährt aktuell, durch die frisch gestarteten Progression Server (u.a. Ragefire), sogar wieder einen kleinen Hype.

Judah

Ich habe beide angespielt und muss sagen, für mich hatte Neverwinter immer diese Nase vorne. D&DO hat teilweise die schlchtesten Animationen, die ich je in einem MMO geshen habe, dazu kommt noch, dass alles instanziert ist und man dadurch selten den Eindruck bekommt in einer lebendigen Welt zu sein. Auch dass man so gut wie nicht solo machen kann, ist für mich ein deutlicher Minuspunkt.
Neverwinter ist auch sichtbar F2P, was u.a. an den teilweise eher semiprofessionellen Modellen erkennbar ist, aber es hat in jeder Beziehung soviel mehr Leben als D&DO…

Traace

Bei Neverwinter ist auch alles instanziert, maximal 45 Spieler. Augen auf beim Eierkauf 🙂

Zunjin

Was die Instanzierung betrifft ha Traace recht. Sowohl D&D Online als auch Neverwinter sind eher Online RPGs als MMORPGs.

Aber ich weiß was du meinst. DDO spielt sich vergleichsweise mehr wie ein Dungeon Crawler und weniger wie ein Spiel mit großer weitläufiger Welt. Dennoch sind gerade die dem Spiel den Namen gebenden Dungeons sehr atmosphärisch. Das ist aber eine bewusste Entscheidung und hebt DDO von der Masse ab. Man muss es halt mögen.

Ebenso dass DDO wie es eigentlich für Multiplayer Spiele sein sollte einen Fokus von 90+ auf Gruppen Content hat ist zwar eigentlich Sinn und Zeck eines solchen Spiels, aber eben dennoch Geschmacksache. Für mich – obwohl ich seit 1997 Casual Spieler mit wenig Zeit bin – ist dies sogar ein großer Pluspunkt.

Wer Solo mag, der sollte sich lieber bei Singleplayern mit Coop Funktion umschauen. Fußball, Handball, Football und Baseball sind auch keine Spiele für Individualisten, für die gibt es andere Sportarten.

krieg mal geschmack, junge

das ist ja genau der sinn. instanziert soll das ganze sein, da man im klassischen DnD ja auch keiner anderen gruppe über den weg läuft!
für mich sind instanzierte dungeons sehr sinnvoll – vorher habe ich metin2 gespielt, da ist fast nichts instanziert – was dazu führt, dass man nirgendwo mal in ruhe spielen kann, sondern immer von anderen belästigt wird, einem dinge gestohlen werden (man teilweise dafür getötet wird..)

Cyriana Balock

Grafisch mag Neverwinter vielleicht die Nase vorn haben, aber jeder der DDO wirklich schon aktive gespielt hat, wird sicher schnell feststellen, dass DDO das einzig echte Dungeons and Dragons Online ist.

Mit D&D hat Neverwinter nämlich von der Story abgesehen recht wenig zu tun. DDO ist zwar auch nicht zu 100% an die Pan an Paper Regeln angelehnt, aber es ist ihm wesentlich ähnlicher. Das bringt natürlich eine gewisse Komplexität mit sich, was DDO alles in allem schwieriger zugänglich macht. Wer aber die Gedult mit bringt und sich in die diese komplexe System DDO einfindet, der wird kräftig belohnt. Mit einer mittlerweile gigantischen Fülle an Quests, Dungeons, Raids, riesigen Aussengebieten, massigen Auswahl an Items und vieles mehr. Ich kann nur jedem, der DDO noch nie gespielt hat raten einen kurzen Blick darauf zu werfen. Es lohnt sich wirklich.

Übrigens vielen Dank an mein-mmo.de für euren ersten Beitrag zu Dungeons & Dragons Online.

Zunjin

Ja, das kann man so unterschreiben.

Caljinar

Ich gönne es Turbine und den D&D Fans, aber gegenüber Neverwinter wird Turbine im Bereich aktive Accounts wohl den kürzeren ziehen. Dies kommt natürlich auch durch den Erfolg von NW auf der XB1.

Koronus

Und vor allem deswegen weil Neverwinter noch Server in Europa hat.

Koronus

Also ich hoffe das beide wieder dem P&P frischem Wind bringen.

N0ma

F2P-Nerd

D&D Online ist in meinen Augen unkaputtbar. Ich schätze dieses MMORPG sehr und das aus zwei Gründen: Die Spielwelt ist sehr atmosphärisch gestaltet und saugt einen förmlich in sich auf. Außerdem ist D&D das erste MMORPG gewesen, dass den Schritt vom veralteten Abomodell zum F2P gegangen ist. Das zahlt sich bis zum heutigen Tage für den Entwickler aus!

D&D Online ist das Musterbeispiel für einen fairen Shop und tolles Gameplay. Ich freue mich schon auf das neue Update 😀

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