Destiny: Langeweile? Bungie hat keine Probleme damit, dass Ihr fremdgeht, will Euch später zurückholen

Der MMO-Shooter Destiny macht eine Content-Flaute mit. Spieler langweilen sich und hören auf, um einen Konkurrenten zu spielen. Doch bei Bungie macht man sich darüber keine Sorgen.

Flitterwochen sind vorbei

Seit einigen Wochen ist die Luft bei Destiny etwas raus. 6 Wochen lang, die Zeit nach dem Release von „König der Besessenen“, hat man regelmäßig Hasen aus dem Zylinder gezaubert: Da eine neue Waffe präseniert, dort den Hard-Mode gestartet, hier ein PvP-Event zurückgebracht.

Jede Woche war irgendeine Besonderheit. Waffen wie die Schwarze Spindel, Schläfer-Simulant oder Keine Zeit für Erklärungen waren hinter „Zeitschlössern“ verborgen, konnten erst Woche nach dem Start gefunden werden. Umfangreiche Suchen für die exotischen Schwerter oder die Boshafte Berührung hielten die Spieler bei der Stange.

Destiny-Crota-Diener

Die Zeit ist jetzt vorbei. Ende Oktober war die Luft raus. Im November, bis auf einen kleinen Patch, wenig los. Erst im Dezember sollen 15 exotische Gegenstände und ein neuer „Challenge“-Mode kommen. Was die Zukunft danach bringt, ist zur Stunde noch völlig offen.

In der Zwischenzeit klagen viele: Meine Freundesliste wird leer. Die spielen jetzt Halo 5, die spielen Fallout 4, die spielen Star Wars Battlefront. Wann macht Ihr endlich was? Wann kommt was Neues?

Destiny-Crota-World-First

Spieler sind nicht mit Destiny verheiratet

Der Game-Director von Destiny König der Besessenen „Luke Smith“ wurde jetzt über Twitter gefragt: Macht Ihr Euch bei Bungie keine Sorgen, dass es Euch an Spiel-Inhalten fehlt? Obwohl ich ein großer Fan bin, spiele ich gerade was anderes.

Luke Smiths Antwort ist klar: Nein, für uns ist das kein Grund zur Sorge. Destiny ist kein Spiel, mit dem ihr verheiratet seid. Der Job des Live Team ist es, Euch FÜR etwas zurückzuholen.

Mein MMO meint: Auch wenn Bungie tiefenentspannt ist und den Spielern klar macht „Wir führen eine offene Beziehung“, wäre es langsam an der Zeit, wenigstens Termine zu setzen, was als nächstes kommt. Das ist jetzt das erste Mal in der Geschichte von Destiny, dass man überhaupt keine Ahnung hat, was auf die Spieler wartet, ob DLCs kommen oder nicht.

Ein Hinweis, was Bungie da köchelt, wäre langsam mal fällig. Das könnte schon in der Nacht von heute auf morgen passieren. Dann steht wohl ein neues, etwas vorgezogenes Weekly Update an.

Heroes of the Storm: Neue Karte “Türme des Unheils” bringt Kamikaze-Kürbisse

Bei Heroes of the Storm steht ein neues Schlachtfeld in den Startlöcher, die Türme des Unheils werden eröffnet!

Das ganze Leben ist ein Kreis

Nach Cho’Gall steht nun die nächste Neuerung in Heroes of the Storm an. Das neue Schlachtfeld “Türme des Unheils” kann ab sofort gespielt werden, verfügt aber über einige Besonderheiten, die Spieler sich ins Gedächtnis rufen müssen, wenn sie hier bestehen wollen.

Anders als gewohnt können die Helden den feindlichen Nexus nicht selbst angreifen, denn rund um die gegnerische Basis ist eine Todeszone errichtet, die kurzen Prozess aus allen Feinden macht, die sich ihr nähern.Schaden am feindlichen Nexus kann nur indirekt zugefügt werden, über die verschiedenen Kontrollpunkte der Karte.

Ein kurzes Video der Entwickler erklärt, was alles beachtet werden muss, um auf dieser Karte siegreich aus der Schlacht hervorzugehen.

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Zusammengefasst geht es also um die Kontrolle der Türme, die für ein ganz neues, chaotisches Element auf der Karte sorgen. So kann es durchaus sinnig sein, kurzzeitig komplett getrennt auf fünf unterschiedliche Türme loszugehen, um den Gegner auf Trab zu halten. Die großen Kämpfe werden dann wohl beim kopflosen Reiter und an den Altären stattfinden.

Der kopflose Reiter zählt als Boss der Karte - ein Sieg über ihn bringt Euch satte 10% näher ans Ziel.
Der kopflose Reiter zählt als Boss der Karte – ein Sieg über ihn bringt Euch satte 10% näher ans Ziel.

Besonders interessant finde ich die neuen Mechaniken der Söldnerlager, die man nicht – wie gewohnt – als Ablenkung einsetzt, sondern sie effektiv verteidigt und dafür sorgt, dass sie den nächsten Turm oder gar den Nexus direkt schädigen.

Blizzard führt mit den Türmen des Unheils die Tradtition des Regelbrechens fort und bietet eine frische Alternative zu den sonst doch etwas angestaubten Moba-Spielmodi der anderen Genrevertreter. Jedoch wird langsam auch die Kritik laut, dass man es mit der Zahl der Karten übertreibt.

Wie seht Ihr das? Gefällt Euch die neue Karte oder ist sie Euch zu abgefahren?

Quelle(n):
  1. kotaku.com

World of Warcraft: Das sind die Artefakt-Druidenformen von Legion!

Mit dem Addon “Legion” bekommen die Druiden in World of Warcraft neue Gestalten. Wie diese aussehen, zeigen wir Euch hier!

Echt steinig, mein bäriger Freund

Mit der nächsten Erweiterung “Legion” bekommen alle Klassen in World of Warcraft unterschiedliche Artefaktwaffen. Diese Waffen begleiten die Charaktere über das ganze Addon hinweg und haben deswegen zahlreiche Modelle und Farben, damit nicht alle Spieler mit den gleichen Gegenständen durch die Weltgeschichte von Azeroth spazieren.

Druiden hatte man recht früh gesagt, dass sie sich keine Sorgen machen müssen, denn auch ihre Tiergestalten werden von diesen Waffen profitieren und neue, einzigartige Designs bekommen. Die Kollegen von mmo-champion haben die Spieldaten ausgelesen und zwei Videos veröffentlicht, um die verschiedenen Modelle von Bärchen- und Katzendruide zu zeigen.

Hier seht ihr die verschiedenen Farben und Formen des Wächterdruiden.

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Wer sich lieber einer Feral-Skillung verschreibt, der kann sich auf diese neuen Designs freuen:

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Was haltet Ihr von den neuen Druidenformen? Interessant genug oder doch eher enttäuschend im Vergleich zu den Waffen anderer Klassen?

Quelle(n):
  1. mmo-champion.com

H1Z1: Server-Wipe kommt – Spieler hätten mehr erwartet

Beim Survival-MMO H1Z1 findet statt eines großen Patches lediglich ein Server-Wipe statt.

Heute am 25.11. kommt ein Server-Wipe zu H1Z1. Die Spieler beginnen dann wieder von vorne in einer „unberührten, post-apokalyptischen“ Welt: Basen, Besitztümer und alles andere ist erst einmal weg, nur freigeschaltete Skins und Account-Items bleiben den Spielern.

In der Vergangenheit, etwa beim letzten “Spiel-Reset” Mitte Oktober, wurden solche Wipes von großen Änderungen begleitet. Diesmal nicht. Der Patch soll lediglich die „Stabilität der Server“ vorm Feiertags-Wochenende erhöhen. Thanksgiving steht an, Weihnachten ist danach auch nicht mehr weit. Die Ankündigung des Wipes ohne Spielinhalte klingt für die Fans wie: Das war’s jetzt erstmal.

Andere vermuten: Die Server würden jetzt nur gewipet, weil DGC über den “Black Friday” hinweg ein H1Z1-Sonderangebot plant und die neu dazukommenden Spieler ein “frisches Spielfeld” vorfinden sollen.

Update: H1Z1 ist tatsächlich im Steam Sale. 35% reduziert, für 13€ statt wie sonst 20€.

H1Z1-Schwein-mit-der-Maske097

Teile der Spielerschaft von H1Z1 sind ziemlich sauer über diese Entwicklung. Wurden sie bei einer Kontroverse darum, ob das Spiel zu wenig „Survival“ und zu viel „Battle Royale“ hätte, doch auf Ende November vertröstet. Dann sehe das Spiel anders aus, so der Community-Manager vor 3 Monaten. Das war nach der ganzen Twitch-Turnier-Geschichte, die für viel Ärger sorgte.

Jetzt wäre eigentlich der Zeitpunkt gewesen für ein großes „Survival-Update.“ Doch dass der Wipe ganz ohne frische Gimmicks kommt, zeichnet da ein anderes Bild: Der November wird wohl vorbeiziehen, ohne dass ein großes Update für das Early-Access-Spiel kommt.

In der Community rumort es ohnehin schon. Man ist enttäuscht, fühlt sich einmal mehr “belogen.” Das am Anfang so innige Verhältnis zwischen der Community und dem Entwickler-Team von H1Z1 ist in den letzten Monaten merklich abgekühlt.

H1Z1-Base

Lange wird die neue Welt wohl nicht halten: Vor einer Woche hatten die Entwickler in einem Dev-Blog ein frisches “Base-Building”-Konzept vorgestellt: Mit dem neuen System können die Inhaber einer Basis anderen die Erlaubnis geben, auf die Behälter zuzugreifen, die Basis zu erweitern oder sogar zu zerstörten.

Man kann wohl davon ausgehen, dass es wieder einen Wipe geben wird, wenn dieses System “as soon as possible” auf die Live-Server kommt.

Mecker Mittwoch: Random Legendaries – Pflicht für alle?

Willkommen zu einem weiteren Mecker Mittwoch. Ohne lange drum herum zu reden, führe ich die Serie mit meinen Beschwerden rund um World of Warcraft weiter fort. Das ist irgendwie mein Lieblingsthema, aber ich muss ja die ausgewogene Balance zwischen überhyptem Fan und fanatischem Kritiker finden, nicht wahr?

Ein guter Plan – doch ist er gut ausgeführt?

Erst vor ein paar Stunden habe ich über einige der neuen Legendaries berichtet, die es mit World of Warcraft: Legion geben wird. Anders als bisher gewohnt, gibt es die Items mit dem orangefarbenen Schriftzug nicht mehr als Teil einer endlos langen Questreihe, sondern als Randomdrop überall auf den zerschmetterten Inseln zu finden. Den Plan dahinter, das wunderbare Gefühl der Randomdops aus Classic wiederherzustellen, finde ich absolut lobenswert, nicht aber, wie es nun umgesetzt wird.

WoW-Gorehowl
So mächtig sein, wie die Legenden von Warcraft – doch zu welchem Preis?

Es fehlen zwar noch einige Details zur Verteilung, doch die Kernaussage war, dass diese Gegenstände im weitesten Sinne zufällig zu finden sind – und genau hier habe ich mein Problem. Die Randomdrops in Classic waren gerade deshalb so toll, weil sie einzigartige Effekte hatten. Diese Effekte waren minimal und hatten oft nur eine kleine Prozentchance, überhaupt ausgelöst zu werden. Man erinnere sich nur an die Dunkelmondkarte, mit der man zu 10% beim eigenen Tod direkt wiederbelebt wurde – der absolute Lacher im PvP, wenn man noch mal aufstehen und dem verdutzten Schurken einen Instant-Pyroschlag ins Gesicht donnern konnte.

Zu viel Macht – zu viel Pflicht?

In Legion sind die Effekte der Legendaries auch wieder einzigartig geworden, aber unendlich viel stärker. Sie sind keine “Nice to have”-Sachen, sondern so gravierend, dass Spieler förmlich auf diese Legendaries angewiesen sein werden.

Pflicht für jeden Dämonologie-Hexenmeister. Wer will schon auf 20% mehr Schaden verzichten?
Pflicht für jeden Dämonologie-Hexenmeister. Wer will schon auf 20% mehr Schaden verzichten?
  • Wer möchte einen Hexenmeister mitnehmen, der nicht Wilfreds Mütze hat, die allen Schaden seiner Dämonen um 20% erhöht?
  • Warum sollte man noch einen Heiler mitnehmen, der nicht während des Laufens zaubern kann?
  • Wieso den netten Druidentank mitnehmen, wenn er nicht den Umhang hat, der jede Sekunde allen Feinden um ihn herum 5.000 Schadenspunkte als Aura zufügt?

Die Legendaries in ihrer aktuellen Form sind mächtig. Viel zu mächtig. Ja, es ist eine Macht, die einem “legendären” Gegenstand angemessen ist. Aber die Effekte sind – zumindest in ihrer aktuellen Form – absolut nicht Optionales. Sie verbessern viele Klassen so stark, dass man ohne sie nie wieder einen Fuß in einen mythischen Raid setzen wird.

Und das bedeutet in letzter Konsequenz eines von zwei Dingen, wenn sie so bleiben. Entweder jeder Spieler kann doch relativ zuverlässig “erfarmen” und wird stundenlang bestimmte Gebiete grinden müssen, oder alle bekommen sie schlussendlich “nachgeschmissen”, womit man das tolle Gefühl eines Randomdrops ruiniert. Was darf es also sein, Blizzard?

Wie ist eure Meinung zu den neuen Legendaries? Sind sie viel zu mächtig, oder findet Ihr sie interessant und spannend? Teilt Ihr meine Bedenken, oder seht Ihr das gelassen?

Star Wars: Battlefront im Test – Der laue Krieg der Sterne

Star Wars: Battlefront ist da und wir haben seit dem Release viele Stunden mit der PC-Version verbracht, um euch unseren Test zu kredenzen.

Eines vorweg: Derzeit gibt es Berichte im Internet, nach denen Electronic Arts offenbar für positive Berichterstattung zu Star Wars: Battlefront Geld fließen lässt. Wir haben kein derartiges Angebot bekommen und testeten das Spiel völlig unbefangen!

Star Wars: Battlefront – lange habe ich nach vielen Spielstunden überlegt, wie ich an diesen Test herangehen soll. Es wurde schon so viel darüber geschrieben, alle Modi vorgestellt und derzeit steht das Spiel auch nicht in dem Licht da, in dem Electronic Arts es am liebsten sehen würde. Die essentielle Frage ist doch aber: Macht es Spaß? Und genau darauf möchte ich eingehen.

Kampf im Krieg der Sterne

Star Wars Battlefront Endor Review
Wie groß ist der Spielspaß in Star Wars Battlefront? Steigen wir ein im Wald von Endor…

Als Rebellensoldat verstecke ich mich hinter dem großen Stamm eines Baumes auf dem Waldmond Endor. Die Schüsse der imperialen Blaster sind von weitem zu hören. Meine Kollegen liefern sich heiße Gefechte mit dem Feind. Eine Explosion erschüttert den Waldboden. Ich bleibe ruhig, denn ich habe meine Aufgabe. Auch, als imperiale Scout-Trooper auf ihren Speeder Bikes an mir vorbeiflitzen, verlasse ich meinen Posten nicht. Dort, das mechanische Stapfen verrät, dass sich mein Ziel nähert. Der überdimensionale “Kopf” des AT-ST kommt in Sicht. Ruhig jetzt.

Star Wars Battlefront Fracht
Mittendrin, statt nur dabei. An einigen Stellen ist es so, als wäre man gerade in einem Star Wars Film.

Ich lege den Raketenwerfer an und beginne zu zielen. Jetzt! Freie Schussbahn! Das explosive Geschoss rast auf den Kampfläufer zu. Die Explosion lässt ihn schwanken, doch die Panzerung ist zu stark. Schnell lade ich nach, denn mir bleiben nur wenige Sekunden, bevor ich entdeckt werde. Ein Schuss noch… Eine gewaltige Explosion reißt mich von den Füßen und schleudert mich ins Gebüsch. Der AT-AT, der sich von hinten genähert hatte, hätte mir auffallen sollen… Nun liegt es an den anderen, das Imperium zu stoppen – zumindest, bis ich respawne und eine neue Rolle im Kampf einnehmen kann.

Umwerfende Optik

Star Wars: Battlefront versetzt euch in die Schlachten aus der originalen Star-Wars-Trilogie, wie dies bisher noch kein anderes Star-Wars-Spiel getan hat. Dies liegt an der Präsentation. Optisch wird beinahe schon Fotorealismus geboten.

Star Wars Battlefront Systemanforderungen
An der Grafik gibt es nichts auszusetzen, sondern im Gegenteil. Sie ist sehr gut getroffen.

Die Modelle, Animationen, Texturen und Lichteffekte lassen das Spiel in manchen Situationen so aussehen, als wäre es ein spielbarer Film. Hinzu kommen die bekannten Soundeffekte und die mitreißende Musik. In Sachen Präsentation und Atmosphäre haben Electronic Arts und DICE ganze Arbeit geleistet.

Bei den Bodengefechten kann sich auch die Shooter-typische Steuerung sehen lassen, die mit Maus und Tastatur hervorragend funktioniert. In den Luftgefechten sieht dies etwas anders aus, worauf ich später eingehe. Star Wars: Battlefront spielt sich sehr schnell und eingängig, was zu flotten Gefechten führt. Diese finden auf diversen Maps statt, darunter der Wüstenplanet Tattooine, der Waldmond Endor, der Eisplanet Hoth und der Vulkanplanet Sullust. Jede Map verfügt über Eigenheiten, die man taktisch in den Gefechten nutzen kann – ganz so, wie man das von anderen Online-Shooter gewöhnt ist.

Star-Wars-Atmosphäre auf einem Standard-Shooter-Gerüst

Und genau das ist es, was das Spiel trägt. Leider müsste man schon fast sagen. Denn eigentlich sollte ein Spiel von den Mechaniken, dem Spielprinzip, der Langzeitmotivation mitgetragen werden, doch genau da schwächelt Star Wars: Battlefront. Zu austauschbar sind sind die einzelnen Spielmodi. Zu wenig Langzeitmotivation wird geboten.

Star Wars Battlefront Gameplay
Ob ein etwas komplexeres Gameplay gut getan hätte?

Hinzu kommt ein eindeutiger Fokus auf Casualspieler. Denn wer komplexe Mechaniken erwartet, der liegt hier falsch. Hier steigen keine Charaktere auf, es gibt keine Spawnpunkte, die man taktisch wählen kann, es finden keine Schlachten über bestimmte Territorien statt. Star Wars: Battlefront ist dazu ausgelegt, schnelle Gefechte in kurzweiligen Modi zu bieten. Und kurzweilig sind sie.

Star Wars Battlefront Vorherrschaft Massenschlachten
Die Vorherrschaft lässt ein Gefühl von Star Wars typischen Massenschlachten aufkommen: Das macht Spaß.

Fracht ist ein netter Capture-the-Flag-Ersatz, in Droidenalarm sorgt man dafür, dass alle Droiden auf der Karte in die eigene Basis wandern. Gefecht ist das klassische Deathmatch und Jägerstaffel lässt euch hoch über den Planetenoberflächen Gefechte in Raumschiffen ausfechten. In Abwurfzone kämpft ihr um abgestürzte Rettungskapslen. Diese Modi sind schon lustig und machen Spaß, doch auf Dauer motivieren sie einfach nicht. Hier kommen dann schon eher die Modi Kampfläufer-Angriff und Vorherrschaft zum Einsatz. In diesen sind mehr Spieler unterwegs, was das Gefühl einer größeren Schlacht aufkommen lässt und sie dauern länger, da die Karten größer sind.

Helden vs. Schurken und Heldenjagd heben sich eigentlich nur deswegen von den regulären Modi ab, weil man in die Haut bekannter Star-Wars-Helden und -Schurken schlüpfen kann, die über besondere Kräfte verfügen. Diese Helden kann man kurzzeitig auch in den anderen Modi verkörpern, wenn man spezielle Powerups aufsammelt.

Ganz schön schnell

Stichwort Powerups: Gerade durch die Waffen, Objekte und die Sternenkarten, durch welche man verschiedene Objekte kombinieren kann, wird Star Wars: Battlefront etwas arcadelastig. Wenn ein Powerup auftaucht, ist es mit dem Teamplay vorbei und jeder will es sich schnappen… Dann geht es nicht mehr darum, schnell den Feind auszuschalten, sondern, das Powerup zu ergattern. Arcadelastig ist es auch, wenn man ein Raumschiff steuert, entweder im Modus Jägerstaffel, oder, indem man das entsprechende Powerup aufsammelt. Die Steuerung am PC mit Maus und Tastatur ist dann extrem gewöhnungsbedürftig.

Star Wars Battlefront Raumschlachten
Die Raumschlachten können nicht ganz überzeugen. Da hat man Chancen liegen lassen.

Die Luftschlachten spielen sich extrem schnell, fast schon zu schnell. Allerdings bieten sie auch eine gewisse Abwechslung, vor allem, wenn man Boden- und Luftkämpfe miteinander verbindet. Und genau dann bemerkt man, was dem Spiel eigentlich fehlt: Man stelle sich vor, es würde eine Sternenkarte mit mehreren Planeten geben, auf denen ständig Kämpfe auf dem Boden in der Luft und im All stattfinden und sich Rebellen und das Imperium einen Krieg um diese Planeten liefern würden. Das wäre wohl eher das gewesen, was sich Star-Wars-Fans gewünscht hätten…

Fazit

Star Wars Battlefront Luke Held
Heldenkämpfe machen Spaß. Aber unterm Strich wäre mehr drin gewesen, vor allem hinsichtlich der Langzeitmotivation.

Andreas meint: Star Wars: Battlefront ist ein Spiel für zwischendurch. Das hat sich bereits während der Beta gezeigt und jetzt bestätigt. Die schnellen Gefechte machen durchaus Spaß und vor allem die großen Schlachten etwa um Hoth oder Endor lassen echtes Star-Wars-Feeling aufkommen. Auch kurzzeitig einen Helden wie Luke Skywalker oder einen Bösewicht wie den Imperator zu spielen ist lustig.

Doch es fehlt ganz einfach die Langzeitmotivation. Würde man Star Wars aus dem Spiel herausnehmen, dann würde man Battlefront wohl kaum spielen. Es gibt zu wenig Neues, zu wenig, was sich an Coregamer richtet. Daher wird Star Wars: Battlefront eigentlich fast nur durch die Star-Wars-Atmosphäre getragen und das ist zumindest dann zu wenig, wenn ein Spiel zu einem echten Knaller mit Wow-Effekt werden soll.

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Destiny: Waffentag bei Banshee-44 am 25.11.: Das Impulsgewehr von Suros ist wieder da

Beim MMO-Shooter Destiny bringt der Waffentag von Banshee-44 am Mittwoch, dem 25.11., einige Überraschungen.

Der Waffenmeister Banshee-44 muss umschmeichelt werden. Der will, dass man seine Waffen Gassi führt, und erfüllt dafür ein paar Wünsche. Fast wie ein Roboter-Djinni. Was will er am 25.11. von uns? Was für Waffen können wir in Auftrag geben? Welche Wünsche erfüllt er?

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Das sind die Testwaffen am 25.11. bei Destiny

Banshee bittet darum, diese 5 Wummen auszutesten und belohnt Euch dafür mit Ruf und einem kalten Roboter-Händedruck in Destiny, das müsst Ihr damit tun:

  • Mit dem Impulsgewehr SUROS TSP-10 müssen Vex beseitigt werden.
  • Die Schrotflinte von Häkke will Schar-Gegner besiegen.
  • Mit einem Automatikgewehr von Suros geht es in den Schmelztiegel.
  • Ein Raketenwerfer von Suros will ebenfalls im Schmelztiegel getestet werden.
  • Und ein Scharfschützengewehr von Omolon möchte die Kapitäne der Gefallenen dezimieren. Tja, diese Waffen mit ihrem eigenen Willen.
Destiny-Hakke

Diese Waffen können in dieser Woche bei Banshee-44 bestellt werden

In dieser Woche gibt es gleich 3 Waffen von Omolon, interessanter sind aber die beiden SUROS-Angebote:

  • Das Scoutgewehr SUROS Dis-47 ist im Angebot. Es gehört zu den schnell feuernden Scouts, nicht jedermanns Geschmack. Kann mit Vollautomatisch oder Dreifach kommen. Interessante Waffe.
  • Das Scoutgeweher von Omolon ist die Tuonela SR4 mit sehr hoher Stabilität. Die Omolon-Waffe können Spezial-Effekte als Perks. Das ist auch bei der Tuonela so. Feuerball, Leichtgewicht, all die schönen Perks sind möglich, wenn auch selten. Auf jeden Fall eine Bestellung wert.
  • Die Handfeuerwaffe Kumakatok HC4 hat eine extrem kurze Reichweite, sonst aber gute Werte. Auch bei dieser Kreation von Omolon sind Perks wie Roulett, Drittes Auge oder Feuerball drin. Aber die kurze Reichweite wird man so oder so spüren.
  • Die Handfeuerwaffe Uffern HC4 ist etwas besser ausbalanciert, mit hoher Schlagkraft, allerdings einem sehr kleinen Magazin von 7 Schuss, dafür aber hoher Stabilität. Die Uffern ist auch eine schwierige Handfeuerwaffe, die ganze Waffengattung hat es im Moment schwer. Da helfen auch die starken Omolon-Perks wie Feuerball nichts.
  • Das Impulsgewehr SUROS Pdx-45 kann in dieser Woche wieder bestellt werden. Das ist sozusagen die „Pflichtbestellung“ und der Star des Angebots. Impulsgewehre sind im Moment ohnehin extrem stark, die SUROS PDX-45 hat hohe Werte bei Stabilität und Feuerrate, kann mit Vollautomatisch kommen. Auf jeden Fall eine Kaufempfehlung.

In diesem Video sieht man die Rolls für die Zarinea-D, die beiden Suros-Raketenwerfer und die Schrotflinte Strongbow-D. Das sind 4 der 5 Waffen, die es letzte Woche gab.

http://youtu.be/uPJX4pzVJfI

Was kann in dieser Woche an Waffen abgeholt werden?

Auch in dieser Woche könnt Ihr beim Waffenmeister Banshee-44 alle Waffen abholen, für die Ihr den Auftrag gegeben habt. Der präsentiert Euch bis zu 3 Varianten von jeder Waffe mit verschiedenen Perks. Ihr könnt hier zuschlagen, müsst aber nicht. Besonders “empfehlenswerte Kombinationen” werden wir Euch im Laufe des Tages hier präsentieren.

Der beste Roll für die Suros PDX-45 hat, laut ersten Berichten, in dieser Woche Hammergeschmiedet und Kleinkalibergewehr. Nix wahnsinnig Tolles, aber solide.

Die Tuonela SR4 gibt es in dieser Woche mit Dreifach und Feuerball.

Die Uffern HC4 hat im zweiten Roll Roulette und Feuerball dabei.

Das Automatikgewehr SUROS Ari-45 kommt in einem Roll mit Balance-Ausgleich, Perfekte Balance und verstärkter Lauf.

LoL: Das ist die neue Poppy

Beim MOBA League of Legends (LoL) hat man den Champion Poppy komplett überarbeitet – optisch und bei den Fähigkeiten

Es ist die Zeit der Veränderungen bei League of Legends. Gerade noch wurden die Schützen überarbeitet, damit jeder einzelne dieser Champions eine bestimmte Rolle innerhalb eines Teams erfüllen kann. Zusätzlich wurden die Meisterschaften so geändert, dass sich diese unter anderem den Schützen besser anpassen und generell mehr Vielfalt ins Spiel bringen.

In dem aktuellen Patch (5.23) wurden dann nochmal die Minions überarbeitet, damit Teams besser ihren Vorteil ausnutzen können.

Nun hat Entwickler RiotGames ein Projekt enthüllt, dass kurz vor der Vollendung steht und auf das sich die Spieler schon seit Jahren freuen.

Schmied-Poppy

Die Überarbeitung des Champions „Poppy“ in LoL

Nachdem die Fans die vergangenen Monate & Jahre immer nur mit einem „Soon“ (bald) vertröstet wurden, bekommen sie nun endlich die langersehnte Überarbeitung des kleinen Yordles.

Battle-Regalia-Poppy

Optisch wurde Poppy stark modernisiert und dem „neuen Stil“ von League of Legends angepasst. Das war, neben der Fähigkeiten, ein großer Wunsch der Community – denn Poppy sah optisch einfach nur „veraltet“ aus und konnte mit den neuen Champions einfach nicht mehr mithalten. Das liegt vor allem daran, dass sie einer der älteren Champions ist (Release 2010).

Aber keine Sorge, wer den neuen Skin von Poppy nicht mag, der bekommt auch eine Ladung neuer und überarbeiteter Skins mit der Champion-Überarbeitung dazu, die sich den verschiedenen Geschmäckern der LoL-Spieler anpassen.

Das sind die Fähigkeiten der neuen Poppy in League of Legends

Kommen wir aber zuerst zu den Fähigkeiten der überarbeiteten Poppy:

Poppy-Fähigkeiten

Passiv: Eiserne Botschafterin

Poppy kann ihren Buckler, also ihr Schild, alle paar Sekunden als automatischen Angriff werfen. Das bedeutet, dass sie dabei eine höhere Reichweite bekommt und zusätzlichen magischen Schaden verteilt. Nach dem Wurf fällt der Buckler auf die Erde. Hebt sie diesen nach dem automatischen Angriff auf, erhält sie dadurch einen Schild (Auf ihren Lebenspunkten). Gegner können diesen Buckler allerdings temporär zerstören, indem sie sich darüber bewegen. Wird ein Ziel durch den Buckler-Wurf zerstört, kehrt dieser auf direktem Weg zu Poppy zurück, ohne auf den Boden zu fallen.

Q: Hammerschock

Poppy verursacht in einem Umkreis Schaden und verlangsamt Gegner, indem sie mit ihrem Hammer auf den Boden schlägt. Nach einer kurzen Verzögerung wird erneut an der Stelle der gleiche Schaden verursacht.

W: Standhafte Präsenz

Passiv: Poppy’s Rüstung und Magieresistenz werden erhöht. Die Erhöhung von Rüstung und Magieresistenz ist doppelt so stark, wenn Poppy weniger als 40% Gesundheit hat.

Aktiv: Durch Aktivieren der Standhaften Präsenz erhält Poppy mehr Lauftempo. Während diese Präsenz aktiv ist, hat sie außerdem eine Art Barriere um sich herum, die das Anstürmen von Gegnern abblockt und magischen Schaden verursacht. Champions wie Yasuo werden es mit der neuen Poppy also schwer haben.

Hammer-Poppy

E: Heroischer Ansturm

Wie man es schon von der „alten“ Poppy kennt, stürmt diese auf einen Gegner zu, reißt diesen mit sich und verursacht dabei physischen Schaden. Schafft man es, während man einen Gegner mit sich reißt, mit einer Wand zu kollidieren, wird der Gegner betäubt und Poppy verursacht zusätzlichen physischen Schaden.

R: Urteil der Wächterin

Poppy wirbelt mit ihrem Hammer herum und lädt diesen für einen mächtigen Schlag auf – dabei bewegt sie sich verlangsamt. Löst man diese Fähigkeit erneut aus, führt Poppy einen sehr starken Angriff mit ihrem Hammer aus, der einen Spalt im Boden erschafft und Gegnern Schaden zufügt. Außerdem werden gegnerische Champions, die in einem kleinen Radius um Poppy herumstehen, durch diesen starken Angriff ein großes Stück in Richtung Basis katapultiert. Je länger man das Wirbeln des Hammers kanalisiert, desto länger wird der Spalt und desto weiter werden die Gegner katapultiert.

Diese Fähigkeiten wirken frisch(er) und passen meiner Meinung nach sehr gut in das aktuelle Spiel.

Hier könnt ihr die Fähigkeiten und auch Poppy’s neue Skins sehen:

http://youtu.be/p-3Zahq431M

Durch diese Überarbeitung ist es möglich, Poppy auf einer Solo-Lane oder auch im Dschungel zu spielen. Eigentlich hat alles, wo es Wände gibt, einen „betäubenden“ Vorteil für sie.  Auch die Rolle des Supporters möchte ich hier noch nicht ausschließen… wobei das wahrscheinlich sehr… „interessant“ werden sollte.

Die Überarbeitung macht Poppy auf jeden Fall „brauchbarer“ für ihr Team. Mit der Ultimativen Fähigkeit kann sie gut ihre Teammitglieder beschützen, wenn diese verfolgt werden. Andererseits kann sie mit Hilfe dieser Fähigkeit Gegner aus Teamkämpfen ausgrenzen, die eventuell eine große Bedrohung darstellen.

Und so sieht die neue Poppy in LoL aus

Für echte Fans des „besten Poppy-Skins der Welt“ (So wurde er von vielen Spielern genannt, da das Artwork sehr einzigartig war) gibt es auch noch ein kleines Easter-Egg. Irgendwo auf der neuen Splashart von Lollypoppy findet ihr noch eine „kleine“ Anlehnung an diesen „besten Skin“.

Lolly-Poppy

Aber auch die anderen Skins lassen sich durchaus sehen. Riot hat hier viel Liebe in die Überarbeitung gesteckt um die Skins frischer und moderner wirken zu lassen. Außerdem wurde zu jedem Skin auch ein neues Splash-Art gemacht.

Poppy-Viel

 Nun müssen wir nur noch darauf warten, dass diese Änderungen in LoL „live“ gehen und wir wie „Mini-Thors“ die gegnerischen Champions über die Karte katapultieren können.

Dann mal ab auf den Hype-Train – … Tschooo Tschooo …


Zum Hintergrund der Poppy-Überarbeiten haben wir hier einen Artikel verfasst: Das Poppy-Problem

World of Warcraft: Die 5 coolsten Legendaries aus Legion!

World of Warcraft: Legion bringt zahlreiche neue Legendaries ins Spiel – wir zeigen Euch die Top 5 der coolsten Effekte.

Wenn das Schweinchen den legendären Umhang droppt …

Das Auslesen der Spieldateien von Legion hat viele neue Items hervorgebracht, die es mit dem kommenden World of Warcraft-Addons ins Spiel schaffen. Im Gegensatz zu vorherigen Versionen des Spiels werden legendäre Gegenstände nicht über besondere Questreihen vergeben, sondern stattdessen als Randomdrop ganz zufällig in der Welt fallen gelassen.

Legendäre Items gibt es als Randomdrop - und die haben es in sich!
Legendäre Items gibt es als Randomdrop – und die haben es in sich!

Blizzard möchte damit ein Gefühl aus Classic wiederbeleben. Schon damals gab es Randomdrops, wenngleich diese “nur” epische Qualität hatten. Oft besaßen sie aber einzigartige Effekte, wie auslösbare Frostnoven oder eine Dornenaura.

Weil in der aktuellen World of Warcraft epische Gegenstände aber keinerlei Besonderheit mehr darstellen, musste man die Latte ein wenig höher anlegen. Wir präsentieren Euch unsere Top 5 der neuen Legendaries.

Platz 5: Grovewalkers – Endlose Heilung?

WoW Legendary Grovewalkersjpg

Auf dem letzten Platz dieser Liste sind die Grovewalkers, weil ich vermute, dass es sich dort noch um einen Fehler handelt. Diese Beweglichkeits/Stärke-Schuhe für Lederträger gewähren dem Spieler einen Heilungseffekt, solange der Charakter sich nicht bewegt. Der Buff beginnt bei 50.000 Heilung alle 3 Sekunden und stapelt sich bis zu 10 Mal. Das wären 500.000 Heilung bei einem stationären Tank, ich kann mir nur vorstellen, dass dies ein Fehler in den Dateien ist – sonst sind Heiler bald arbeitslos und jeder will nur noch Druiden.

Platz 4: Mantle of Ashildir – Gedankenkontrolle für Dummies

WoW Legendary Mantle of Ashildir

Der Mantle of Ashildir funktioniert wie die klassische Gnomen-Gedankenkontrollkappe, er lässt Euch einen Feind mit weniger Trefferpunkten als Ihr selbst kontrollieren. Dieser Feind dient Euch dann für eine bestimmte Dauer und Ihr könnt auf seine Fähigkeiten zurückgreifen. Quasi ein temporäres Pet für alle Klassen, die noch über keine Begleiter verfügten.

Platz 3: Helzstone – Begrenzte Unbesiegbarkeit

WoW Legendary Helzstone

Der Helzstone hat einen gewissen RNG-Faktor, ist aber ungeheuer spannend. Der Ring hat bei jedem Angriff eine Chance von 10% sämtlichen Schaden zu vermeiden. Ja, das gilt auch für eine 20-Sekunden-Bosscast, der eigentlich jeden Spieler onehitten würde. Selbst wenn man es nüchterner betrachtet und nicht auf RNG vertraut, dann senkt der Ring im Schnitt den erlittenen Schaden um 10% – da freut sich jeder Tank.

Platz 2: Wilfred’s Hood of Superior Summoning – Dämonenrufen für Fortgeschrittene

WoW Legendary Wilfreds Hood of Superior Summoning

Die Mütze des legendären Gnomes Wilfred Fizzlebang, der während des Argentumturniers den Eredarlord Jaraxxus gerufen hat. Ein klares Hexenmeister-Item, denn es entfernt die Beschwörungszeit aller Dämonen und erhöht den verursachten Schaden dieser um satte 20%.

Platz 1: Soulweave – Der Instant-Seelenstein für alle Spieler

WoW Legendary Soulweave

Heiler werden sich um Soulweave reißen. Sämtliche Heilungszauber erzeugen auf den Spielern einen Buff namens “Eternal Warrior”. Wenn betroffene Spieler während dieser Zeit sterben sollten, werden dem Heiler stattdessen 20% seine Maximalmanas abgezogen und der sterbende Spieler wird auf seinen vollen HP-Wert geheilt.

Was haltet Ihr von diesen Legendaries? Spannende Idee oder zu kurz gedacht?

Quelle(n):
  1. wowhead.com

Star Wars Battlefront kündigt neuen 40-Spieler-Modus „Wendepunkt“ an

Bei Star Wars Battlefront wird’s mit dem ersten kostenlosen DLC „Schlacht von Jakku“ einen neuen 40-Spieler-Modus geben. Der stellt einen Wendepunkt im ewigen Kampf Rebellion gegen Imperium da.

Der „Wendepunkt Modus“ zeigt die Anstrengungen der Rebellen das Imperium endgültig zu besiegen. In diesem Modus hat das Imperium die Kontrolle über eine provisorische Basis und hat ein paar Stellungen errichtet. Die Rebellen müssen die Basen finden, angreifen und erobern.

Die Rebellen, die angreifende Fraktion, kämpft nicht nur gegen das Imperium, sondern auch gegen die Uhr. Sie haben nur eine bestimmte Zeit zur Verfügung. Läuft die ab gewinnen die Jungs, die sich immer die Köpfe anstoßen. Nehmen die Rebellen einen Kontrollpunkt ein, verlängert sich ihre Frist, sie bekommen Bonus-Zeit.

Star-Wars-Battlefront-Jakku

Bei Wendepunkt sind Luft-Speeder und AT-STs unterwegs, wobei die AT-ST durch das Imperium defensiver eingesetzt werden als bei „Kampfläufer-Angriff.“ Die Luft-Speeder sind hingegen offensive Fahrzeuge.

Die Schlacht findet auf der Karte „Gigantenfriedhoff“ statt, im Laufe der Kampfhandlungen stürzt sogar ein Super-Sternenzerstörer ab.

Die Schlacht von Jakku wird als kostenloser Download am 1. Dezember allen zur Verfügung stehen, die Battlefront vorbestellt haben. Für Nicht-Vorbesteller ist Die Schlacht von Jakku auch kostenlos, geht aber erst am 8. Dezember los.

Quelle(n):
  1. EA

Devilian: Neues kostenloses Action-MMORPG hat Release-Termin

Das Action-MMORPG Devilian hat jetzt seinen Release-Termin bekommen. Im Dezember geht los.

Letzte Woche hatten wir die finale, geschlossene Beta-Phase, jetzt geht es bei Devilian auf die Zielgerade, man hat es wohl eilig.

DEVILIAN Dualist

Am Mittwoch, dem 2. Dezember, um 19:00 Uhr startet die Offene Beta. Dann kann jeder das Action-MMORPG mit koreanischen Wurzeln ausprobieren.

Spieler, die ein Gründerpaket erworben haben, können am Dienstag, dem 8. Dezember, um 19:00 Uhr schon die Welt von Nala erkunden. Hier beginnt das Release. Das ist der Frühstart-Termin, der Headstart für die Privilegierten.

Für alle anderen, fürs Fußvolk, geht Devilian am 10. Dezember um 21:00 Uhr unserer Zeit so richtig los. Dann startet das Free2Play-Game für die Spieler ohne ein Gründerpaket.

Das ist Devilian

Devilian ist das neuste Spiel, das Trion Worlds als Publisher in sein Portfolio aufgenommen hat und vertreibt. Es ist ein Action-MMORPG, das an eine Mischung aus DIablo 3 und Tera erinnert. Der besondere Clou: Für besonders knifflige Kämpfe können Spieler in die Haut des Teufels schlüpfen, der in ihnen schlummert.

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In Korea, seinem Heimat-Land, konnte es allerdings keine großen Wurzeln schlagen und wurde vor wenigen Monaten eingestellt, da sich der koreanische Publisher auf den Mobile-Markt konzentrieren wollte. Die Entwickler Ginno Games sind aber zuversichtlich, in Korea einen neuen Publisher zu finden.

News, Artikel und Berichte zu Devilian gibt’s auf unserer Themenseite.

WoW Legion: So kann Euer Dämonenjäger aussehen!

Die Dämonenjäger in World of Warcraft: Legion werden ein echter Hingucker – hier sind die Anpassungsmöglichkeiten!

Sexy oder monströs?

Mit dem kommenden Addon für World of Warcraft “Legion” wird die neue Heldenklasse Dämonenjäger eingeführt. Diese steht exklusiv den Blut- und Nachtelfen zur Verfügung, da diese storytechnisch in der Vergangenheit als einzige in der Lage sind, Illidans Pfad gefolgt zu sein.

Die Kollegen von blizzardwatch haben ein Video erstellt, welches die verschiedenen Anpassungsmöglichkeiten der beiden Völker für den Dämonenjäger enthält. Schaut Euch die verschiedenen Kombinationen direkt an:

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Aufmerksamen Betrachtern wird auffallen, dass Dämonenjäger besonders viele Einstellungsmöglichkeiten haben. Wo andere Rassen nur “Piercings” oder “Bart” einstellen können, haben Illidans Schergen eine deutlich größere Auswahl.

Neben den Tätowierungen im Gesicht können auch dämonische Runen für den Körper bestimmt werden. Dazu gibt es eine ganze Palette an unterschiedlichen Hörnern und abschließend die Augenbinde – auf die kann man sogar gänzlich verzichten, wenngleich das entgegengesetzt jeder Lore ist (und das wollen wir ja nicht, richtig?).

Quelle(n):
  1. blizzardwatch.com

Destiny: Viel Kritik an „Werbt einen Freund“-Programm durch Jahr-1-Spieler

Das neue Programm bei Destiny, eine „Werbt einen Freund“-Aktion, erntet viel Kritik. Unfair, sei es, und würdige die Veteranen nicht genug.

Mit Shitstorms hat Destiny im laufenden Jahr einige Erfahrungen gesammelt. Die neuste Aktion kommt bei der Community wieder nicht gut an.

Fast einhellig kritisiert man den Schritt: Wer einem Freund Destiny andreht und mit ihm zusammen einige „leichte“ Abenteuer steht, der bekommt Belohnungen. Aber das geht nur bei „frisch geworbenen Spielern“ – wer das früher gemacht hat, der geht leer aus.

Destiny-Team

Sherpas fühlen sich beleidigt

Vor allem die Ankündigung im Vorfeld, man werde „Sherpas“ belohnen, die anderen helfen, hatte andere Erwartungen geweckt.

Diese 2 Sätze aus dem Weekly Update vom 12.11 sorgen für Ärger, man wolle Sherpas unter den Hütern belohnen; wer den “Kinderguardians” auf den Berggipfel helfe, bekomme neue Belohnungen:

We’re planning something new to recognize and reward the Sherpas among you. […]  If you intend to show them the way to the mountaintop, we’ll have new rewards aimed at recognizing your service to the Kinderguardian.

Zwietracht-Destiny

Diejenigen, die sich selbst als „Sherpas“ sehen, also „Neulinge“ etwa durch den Raid helfen, fühlen sich durch das klar kommerzielle Programm nun beleidigt.

Man selbst habe im Geiste der Community anderen selbstlos geholfen, nur um des Helfens willen, heißt es in einem aktuellen Top-Post auf reddit. Die Community von Destiny habe das Wort „Sherpa“ im ersten Jahr geprägt, dafür gesorgt, dass es einen guten Klang habe. Jetzt werde es für so etwas Kommerzielles missbraucht, für einen „Money-Grab“, für einen Trick, um an mehr Kohle zu kommen.

Das Mindeste wär es gewesen, „echten Sherpas“ auch eine kleine Aufmerksamkeit zu geben. Veteranen zu belohnen, die andere Spieler andere erstmals durch einen Raid führen. Vielleicht ein Emblem, ein Zeichen der Wertschätzung.

Destiny-Concept-Markt

Den Destiny-Spielern geht es wohl mehr ums Prinzip

Die drei aktuell „wichtigsten“ Posts im Subforum von reddit, dem Herzen der Community, drehen sich um das Thema. Ist immer schwer zu sagen, was die „schweigende Mehrheit“ davon hält, aber die Meinung derer, die sich äußern, ist ziemlich eindeutig.

Viele sagen: Hallo, Bungie? Ich hab im letzten Jahr all meine Freunde mit dem Destiny-Virus angesteckt? Und krieg jetzt nix dafür? Hätte ich ein Jahr damit warten sollen? Das ist doch unfair. Ich komm jetzt gar nicht an die Rewards dran, weil alle meine Freunde schon spielen. Ich werde also dafür bestraft, dass ich einer der treusten Fans bin. So ein Programm nach 14 Monaten einzuführen, ist einfach unfair.

https://www.youtube.com/watch?v=6wyQzqQe9I4

Mein MMO meint: Es scheint den meisten hier weniger „um die Belohnungen an sich“ zu gehen, wenn auch mancher gern eines der Schwerter hätte, sondern mehr ums Prinzip: Die treusten Fans fühlen sich einmal mehr „nicht wertgeschätzt“, da sich die Liebe Bungies vor allem auf „Neukunden“ erstreckt.

Genau derselbe Konflikt hatte bei der unseligen „Geld gegen Monitor“-Geschichte bei den Emotes für viel Zündstoff gesorgt. Auch damals fühlten sich Spieler, die von Anfang an spielten, nicht genügend gewürdigt. Den Fehler scheint man einmal mehr gemacht zu haben.

Diese High Five ging ins Auge.

The Elder Scrolls Online: Housing, 64-Bit-Client und mehr – Das bringt 2016 für TESO

Bei The Elder Scrolls Online hat man nun bestätigt, dass man an vielen den wichtigen Features arbeitet, die man über die Jahre versprochen hat. Mit Zeitplänen sieht es allerdings mau aus.

The Elder Scrolls Online (PC, Playstation 4, Xbox One) pflegt eine ziemlich offene Informationspolitik. Viele Änderungen und Ideen diskutiert Zenimax mit den Spielern, stellt sie vor. Und das passiert lange, bevor sie irgendwann spruchreif werden. In einem „Ask me anything“ auf reddit ging es jetzt um viele solcher Themen, die man mal angerissen hatte.

Man kann wohl zusammenfassen: Bei The Elder Scrolls Online sind unglaublich viele Features angedacht und in der Mache – nur mit konkreten Zeitplänen tut sich Zenimax schwer.

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Housing ist bei The Elder Scrolls Online geplant, dauert aber noch

So ist ein „Housing“ weiterhin geplant. Darunter versteht man es, dass Spieler eigene „Häuser“ bekommen, die sich einrichten und dekorieren können. Das bestätigte Game Director Matt Firor über reddit. Mit einem Zeitplan ist man allerdings vorsichtig. Erst mal will man sich auf die beiden ersten DLCs in 2016, die Diebesgilde und die Dunkle Bruderschaft, konzentrieren. Erst danach, in der zweiten Jahreshälfte 2016, könnte man mit Informationen zum Housing rechnen.

Den „vierteljährlichen“ Takt bei den Content-Erweiterungen wird man bei behalten, versichert Firor. Mancher Patch wird größer als der andere sein. Und in manchen mag das Verhältnis zwischen „Systemänderungen“ und „Spielinhalten“ auch anders sein als bisher. Orsinium habe mit seiner hohen Qualität die Messlatte hochgelegt, man ist zuversichtlich das zu erreichen.

TESO-Leiter

Veteranenränge gehen, 64-bit-Client kommt

Die Veteranenränge, das bestätigt Creative Director Rich Lambert, will man nicht mehr erhöhen, bevor man sie endgültig abschafft. Informationen dazu soll es im nächsten Jahr geben, dann wird man die Details ausgeknobelt haben und ist bereit sie vorzustellen. Einer der interessanten Vorteile beim neuen Champion-Punkte-System: Wenn man einen Twink auf Stufe 50 hat, ist er durch die Champion-Punkte genauso stark wie der „Main“-Char in The Elder Scrolls Online.

Ein 64-Bit-Client soll mit dem nächsten DLC kommen. Firor verspricht „dramatische Performance-Steigerungen.“

DX12-Support, erklärt ein anderer Entwickler, sollten Spieler aber noch nicht warten. Man hoffe, dass man mit dem Optimierung des DX-11-Codes früh in 2016 fertig ist und sich dann DX12 widmen könne, kann hier aber noch nichts versprechen.

Bär-TESO

Nächster DLC sieht noch besser aus als Orsinium

Rich Lambert sagte über reddit, man arbeite an einer „Crafting-Tasche“, die sollte den Platzmangel für Crafter beheben. Details dazu gab es noch nicht. Die soll wohl an ESO-Plus hängen, dem Premium-Abo des Spiels.

Der nächste DLC, die Diebesgilde geht, laut Firor, gut voran: Grafisch sieht er noch besser aus als Orsinium. Man will das mit dem „Auto-Leveln“ für die Erweiterung beibehalten.

Im PvP liegt der Fokus im Moment darauf, die Performance der Server in Cyrodiil zu verbessern. Man hat da wohl ein Problem mit der „Physics Engine“ ausgemacht, muss aber viel Vorsicht walten lassen, wenn man an einem der Grund-Sytseme des Spiels rüttelt, verrät Firor.

TESO-Ogrim

Bei den Prüfungen will man von der starken „Leaderboard“-Orientierung weg und sie mehr für alle Spieler öffnen. So wird es eine „normale“ Version und eine für „Veteranen“ geben, nur die Veteranen-Ausgabe wird mit einem Leaderboard verbunden sein. Die nächste Prüfung wird im ersten Quartal 2016 kommen.

Der Friseur, bei dem Spieler das Aussehen ihres Charakters gravierend ändern können, ist noch immer geplant. Es gibt aber noch kein Datum dafür.

Auch Themen, von denen man schon länger nichts mehr gehört hat, wie Giftbrauen, Zauberweben oder Juwelenschleifen, sind noch auf dem Zettel der Entwickler. Genau so Zonen wie Murkmire, Abah’s Landing, Goldcoast, Clockwork City und Mephala’s Realm. Abah’s Landing wird wohl in der Diebesgilde auftauchen, die Gold Coast bei der Dunklen Bruderschaft eine Rolle spielen.


Das waren wohl die wichtigsten Themen für die nächsten 7 Monate bei The Elder Scrolls Online im Schnelldurchlauf. Wer mehr über die einzelnen Themen erfahren möchte auf unserer TESO-Seite gibt’s News, Artikel und Kolumnen.

Quelle(n):
  1. reddit

Overwatch: 129 Jahre Spielzeit in 3 Tagen?!

Beim Beta-Wochenende von Overwatch haben die Spieler fleißig gezockt – soviel, dass man gleich mehrere Gamerleben damit füllen könnte.

Bis die Finger bluten

Am vergangenen Wochenende hatten besonders viele Spieler kurzzeitig Zugang zur geschlossenen Betaversion von Overwatch. Drei Tage lang konnten alle Spieler, die zuvor eine Einladung erhielten, sich in Blizzards ersten Shooter stürzen, fleißig Erfahrungen sammeln und einen ersten Eindruck davon gewinnen, wie sich das Spiel anfühlt.

Overwatch Reaper

Dieses Angebot wurde auch massig genutzt – insgesamt sammelten die Spieler in den drei Tagen des Wochenendes über 129 Jahre Spielzeit an. Umgerechnet entspricht das eine Anzahl von 1.130.000 Stunden – daraus konnte das Team sicher einige Erkenntnise gewinnen.

Das Ziel des Betawochenendes war das Austesten der Belastungsgrenzen der Server. Zu diesem Zweck kam es auch zeitweise zu Lags und Verbindungsabbrüchen, im Großen und Ganzen verlief das Wochenende aber reibungslos.

Trotz der hohen Spielzeit hatten nach wie vor nur relativ wenige Spieler Zugang zum Beta-Wochenende. Besonders auf reddit und anderen sozialen Medien kritisiert man Blizzard in den letzten Tagen verstärkt, weil die Beta-Zugänge so rar gesäht sind. Viele Spieler behaupten, bereits wieder das Interesse an Overwatch zu verlieren, oder das Spiel zu boykottieren, wenn nicht bald ein größere Mengen an Spielern Zugang erhalten. Diese Frustration schlägt sich auch im Streaming-Bereich wieder, dort verliert Overwatch in den vergangenen Tagen zahlreiche Viewer.


Mehr zum Spiel, wie etwa den neuen Helden D.Va, Mei und Genji, findet Ihr auf unserer Overwatch-Themenseite.

Planetside 2 kündigt Basenbau für 2016 an

Beim MMO-Shooter Planetside 2 wird man in Jahr 2016 an der eigenen Basis hämmern.

Wie PcGamesN berichtet wird bei Planetside 2 die Luft nicht mehr länger nur von Blasterfeuer und angreifenden Flugzeugen erfüllt sein, sondern auch vom Hämmern und Sägen der futuristischen Werkzeuge dort. Denn Planetside 2 soll im Jahr 2016 den „Basenbau“ erhalten – Spieler werden in der Lage sein, sich ihre eigenen Festungen zu zimmern. Der Basenbau soll über das einfache Installieren von Geschütztürmen hinausgehen, man will mit einer “Handvoll” platzierbarer Items starten und in den Monaten danach neue Sets herausbringen.

Außerdem wird das Entwicklerteam DGC den Kontinent Indar überarbeiten, die von der KI gesteuerten Geschütztürme, es kommen Änderungen an den Ressourcen und ein neues Siegespunktsystem.

Das alles wurde im Live-Stream zum 3-jährigen Jubiläum vorgestellt. In voller Länge könnt Ihr Euch den Stream hier anschauen, die Zusammenfassung eines Youtubers binden wir ein:

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Die im Live-Stream vorgestellten Änderungen hatte man ursprünglich schon für den September erwartet. Für den Zeitraum hatte der damalige Präsident des Studios, John Smedley, umfangreiche Änderungen angekündigt. Davon war aber seit Smedleys Weggang nichts mehr zu hören.

Ende 2015 soll der Basenbau noch auf den Test-Server kommen, 2016 dann live gehen. In der letzten Zeit hatte Planetside 2 eher durch finanzielle Probleme von sich reden gemacht.

Quelle(n):
  1. Planetside 2

WoW Legion: Storyspoiler! Das Schicksal der Mächtigen

Was passiert mit den großen Charakteren der World of Warcraft? Erste Spoiler aus Legion verraten finstere Details zu Varian und Sylvanas …

Alles hat ein Ende

Vor wenigen Stunden ist die erste Beta-Version vom kommenden World of Warcraft-Addon “Legion” online gegangen und das Auslesen der Spieldateien hat schon für einige Überraschungen gesorgt. Achtung, massive Storyspoiler voraus, ihr wurdet gewarnt!

Wenn Anführer fallen …

Rücken wir direkt mit den finsteren Wahrheiten raus. König Varian Wrynn stirbt, sein Tod gilt als bestätigt. Sein Sohn, Anduin Wrynn, übernimmt die Thronfolge und ist der neue König von Sturmwind.

Sylvi erklimmt den Thron als Warchief - wenn auch nur temporär.
Sylvi erklimmt den Thron als Warchief – wenn auch nur temporär.

Auch bei der Horde sieht es etwas düsterer aus. Der Kriegshäuptling Vol’jin gilt als “in der Schlacht vermisst” (was im Grunde so viel heißt wie “er taucht wieder auf”). Das wirklich Spannende an diesem Fakt ist aber, dass Sylvanas die Gunst der Stunde ergreift und in Vol’jins Abwesenheit seine Vertretung übernimmt. Sie ist damit – zumindest zeitweise – Kriegshäuptling der Horde! Im Schlepptau hat sie dabei den untoten (und einzigen “menschlichen”) Waldläufer Nathanos Blightcaller, der Classic-Spielern noch ein Begriff sein könnte …

… und Legenden zurückkehren!

Doch Legion hat noch einige andere Charaktere in peto, die zumindest einen kurzen Auftritt haben, hoffentlich aber wichtigere Rollen erfüllen. So gibt es bereits NPC-Daten zu Magni Bronzebart, der wohl aus seiner Diamantform erlöst wird.

Bolvar kehrt zurück - ob er noch immer ein Freund ist?
Bolvar kehrt zurück – ob er noch immer ein Freund ist?

Aber auch wirkliche Legenden wie Broxigar, Calia Menethil (Arthas’ Schwester) und ein “Abbild von Aegwynn” tauchen auf. Ebenfalls spannend ist der NPC “Grom Höllschrei“, der als “untot” klassifiziert ist – da ist wohl einiges bei der Verteidigung in Azeroth schiefgegangen.

Wo wir gerade schon bei großen Legenden sind, der Lichkönig Bolvar Fordragon taucht ebenfalls auf – vielleicht ist er sogar für die Wiederbelebung von Grom verantwortlich? Jetzt ist die richtige Zeit, um wilde Theorien aufzustellen!

Es wäre auch möglich, dass diese NPCs nur im Zuge einer Version oder gar im smaragdgrünen Albtraum auftauchen – bis die Gebiete spielbar sind, bleibt dies wohl ein Rätsel.

Die nächsten Tage werden sicher viele weitere Details enthüllen.

Quelle(n):
  1. mmo-champion.com

Evolve: Blitz-Markov als kostenloser Charakter für alle!

Evolve erweitert die Zahl der spielbaren Charaktere – alle bekommen kostenlos eine neue Adaption von Markov!

Blitze findet er spitze!

Nachdem man mit Rogue-Val vor einigen Wochen begonnen hatte, bestehende Jäger mit sogenannten “Adaptionen” auszustatten, die sie von ihrer gewöhnlichen Form unterscheiden, geht man diesen Schritt nun auch bei einem Assault.

Evolve Blitz Markov
Steht auf Stromstöße – der Blitz-Markov.

Als neuster Zugang wartet Blitz-Markov auf die Spieler; dieser hat seine ursprüngliche Bewaffnung zwar behalten, bekommt aber dennoch einige Modifikationen spendiert, um ein anderes Vorgehen bei der Monsterjagd zu erzwingen.

  • Das Assault-Rifle schießt schneller, hat dafür aber ein kleineres Magazin.
  • Die Tesla-Gun verursacht zu Beginn wenig Schaden, je länger sie auf ihrem Ziel aktiv bleibt, desto stärker wird sie jedoch.
  • Die Tesla-Minen verursachen mehr Schaden, je länger sie vor der Explosion aktiv waren.

Diese Änderungen machen Blitz-Markov zu einer spannenden Neuerung, denn er verursacht zu Beginn sehr wenig Schaden, je länger er jedoch an seinem Ziel dranbleibt, desto mächtiger wird er.

Blitz-Markov ist für alle Spieler kostenlos, ganz gleich, welche Version des Spiels sie gekauft haben. Er kann ab sofort in allen Spielmodi verwendet werden.


Mehr Infos zum Spiel, wie etwa zum neuen Monster Gorgone, findet Ihr auf unserer Evolve-Themenseite.

Quelle(n):
  1. evolvegame.com

LoL: Patch 5.23 ändert Diener und damit die Match-Struktur von League of Legends

Das MOBA League of Legends (LoL) ändert mit dem heutigen Patch seine Diener. Dadurch sollen einseitiges Matches schneller vorbei sein als bisher.

In dem frischen Patch 5.23, der seit heute (24.11.2015) live auf den Servern ist, ändert Entwickler RiotGames nicht nur ein paar Zahlen an den Fähigkeiten von Champions, sondern führt nun auch das bereits erwähnte neue System der Minions ein. Hier sei noch erwähnt, dass das neue System nicht direkt mit dem „Live-Schalten“ des Patches aktiv ist, sondern im Laufe des Patches aktiviert wird.

Die Diener bei LoL – Schneeball-Effekt bei einseitigen Spielen

Im Großen und Ganzen geht es in den Änderungen darum, dass das Team, welches im Spiel „vorne liegt“ stärkere Minions bekommt, die einem zum Sieg führen sollen.

Minion-Schadensbonus Das bedeutet: Wenn euer Team ein höheres Durchschnittslevel als das gegnerische Team hat, machen eure Minions 10% mehr Schaden an gegnerischen Minions.

Hat euer Team dann auch noch mehr Türme als das gegnerische Team zerstört, wird der Schaden nochmal um 10% pro Turm (den ihr mehr zerstört habt) erhöht.

Minion-Wutanfall: Wenn das Durchschnittslevel Eures Teams 3 Level über dem der Gegner liegt UND ihr 2 oder mehr Türme in einer bestimmten Lane zerstört habt, machen die Minions auf dieser Lane 90% mehr Schaden gegen andere Minions.

Zilean-Lol-Splash

Minion-Schadensreduzierung: Hat euer Team ein höheres Durchschnittslevel als das gegnerische Team, nehmen eure Minions weniger Schaden. Die Formel dazu ist:

(Turm-Unterschied x Level-Unterschied) +1

Diese Zahl kann also nicht unter 1 fallen.

Minion-Eisenhaut: Wenn das Durchschnittslevel eures Teams 3 Level über dem der Gegner liegt UND ihr 2 oder mehr Türme in einer bestimmten Lane zerstört habt, bekommen die Minions auf dieser Lane 7 Schaden weniger von anderen Minions.

League of Legends Screenshot 8

Goldwerte der Minions:

Nahkampf-Minions

Anfangs-Goldwert: 18.5 Gold → 20 Gold

Goldwert Steigerung: 0.17 Gold pro Minute  → 0.125 Gold pro Minute

Zauber-Minions

Anfangs-Goldwert: 13.8 Gold → 17 Gold

Goldwert Steigerung: 0.17 Gold pro Minute → 0.125 Gold pro Minute

Kanonen-Minions

Anfangs-Goldwert: 36.8 Gold → 45 Gold

Goldwert Steigerung: 0.425 Gold pro Minute → 0.35 Gold pro Minute

Lol-Mordekai

Weitere Änderungen in Patch 5.23

Neben den Änderungen an Minions, werden aber auch andere wichtige Dinge geändert:

Schuhverzauberung „Homeguard/Heimwacht“:

Diese Verzauberung könnt ihr ab diesem Patch nicht mehr kaufen. Allerdings bleibt sie weiterhin im Spiel, denn jeder Spieler bekommt diese Verzauberung nun automatisch ab der 20. Minute sobald man zur Basis zurückkehrt.

Anfängliche Eile: 200% → 175%

Heilung & Mana pro Tick: 35% des fehlenden Lebens/Manas → 12% des fehlenden Lebens/Manas

Sperrdauer für Kampfhandlungen: 6 Sekunden → 8 Sekunden

Grüße an Karthus & Teemo : Schaden an Gegnern, die mehr als 5000 Reichweiteneinheiten entfernt sind, also quasi außerhalb der Basis sind, löst nicht mehr die Sperrung von Heimwacht bei Kampfhandlungen aus.

TEEMO-League-of-lEgends

Änderungen im Dschungel:

Diese Änderungen werden den Zauberern im Dschungel helfen.

Sowohl der „Große Krugg“, „Gromp“, der „Blaue Wächter“ als auch der Rote Wächter bekommen 5 Magieresistenz abgezogen. Zusätzlichen bewegen sich sowohl „Roter Wächter“ als auch „Blauer Wächter“ deutlich langsamer, wodurch man diese besser „kiten“ kann.

Minion-Block

Wie bereits erwähnt, sollen Minions die Nahkampf-Champions nun weniger blockieren.

Zahlen dazu:

  • Vergrößerung der Minions beim Treffen auf Minions: +20 der Größe des Modells
  • Vergrößerung der Minions beim Treffen auf Champions: Keine
League of Legends Screenshot 6

„Aufstiegshilfe“ beim Ranglistenspiel

Kurz zusammengefasst:

  • Die Aufstiegshilfe ist nur aktiv, wenn ihr euch in einer Division unterhalb Gold 1 befindet (da, wo auch der Ranglistenverfall beginnt).
  • Falls ihr eine Aufstiegsserie verliert, beginnt euer nächster Versuch in dieser Serie mit einem Siegguthaben (kann für Klassenserien doppelt sein).
  • Durch Herabstufung werden die Siegguthaben der Aufstiegshilfe getilgt.
  • Die Aufstiegshilfe gewährt immer das maximale Siegguthaben für die Serien, die ihr bereits hinter euch habt.
  • Alle Boni der Aufstiegshilfe werden zu Beginn der Ranglistensaison 2016 zurückgesetzt.
League Legends Theme Brawler Market

Änderung der Todeszeiten

Um sich an das neue Spielerlebnis anzupassen, wurden die Todeszeiten geändert. Diese sind nun zu Anfang des Spiels länger, allerdings im späteren Spiel kürzer.

Skalierung der Todeszeiten = 2% alle 30 Sekunden nach 35 Minuten → 0.5% alle 30 Sekunden nach 10 Minuten.

Außerdem erscheinen mit diesem Patch noch viele neue & schöne Skins, die wir hier schon vorgestellt haben

Falls ihr euch für die genauen Balance-Änderungen der einzelnen Champions und Items interessiert, gibt es hier die detaillierten offiziellen Patchnotes: KLICK

SWTOR: So werden die Begleiter stärker!

Die Entwickler von SWTOR gaben der Kritik nach und drehen an den Zahlen der Begleiter – wir haben die konkreten Details für Euch.

Man hat viel gelernt

In einem recht umfangreichen Post im offiziellen Forum wendet sich der Lead Designer Michael Backus direkt an die Spieler und entschuldigte sich für die Änderungen, die mit dem letzten Patch an den Begleitern gemacht wurden. Nach Auffassung vieler Spieler wurden die Begleiter zu schwach und waren keine wirkliche Hilfe mehr beim Abschließen von Missionen.

Backus erklärt, dass es sehr viele Faktoren gibt, die beachtet werden müssten, um ein Spiel für möglichst viele Spieler spannend zu halten. Während Spieler X das Gameplay als zu schwer empfindet, könnte es sein, dass Spieler Y an den Aufgaben scheitert und deswegen bestimmte Inhalte gar nicht erst ausprobiert.

Feuer frei - Begleiter bekommen wieder ordentlich Wumms.
Feuer frei – Begleiter bekommen wieder ordentlich Wumms.

Die neue Stärke der Begleiter (Patch 4.0.0) hatte dazu geführt, dass viele Spieler die Heldenmissionen im Alleingang bewältigten und wirklich Spaß daran hatten – das hatte man ihnen dann mit Patch 4.0.2 wieder weggenommen und zu spät realisiert, wie wichtig es für die meisten bereits geworden war.

Nicht so stark wie zuvor, aber besser als jetzt

Die konkreten Änderungen drehen die Zahlen rund um die Begleiter wieder ordentlich nach oben. Das sind die bisher geplanten Anpassungen:

  • Kanalisierte Heilung von Begleitern wird um 61% gesteigert.
  • Einzelzielheilung von Begleitern wird um 42% gesteigert.
  • Heilung über Zeit von Begleitern wird um 43% gesteigert.
  • Grundattribute von Begleitern werden um 15% gesteigert.

Bedenkt, dass die Steigerung der Grundattribute gleichzeitig eine Steigerung des verursachten Schadens ist (um etwa ebenfalls 15%).

Einen festen Termin für den nächsten Patch gibt es allerdings noch nicht, es wird wohl noch einige Wochen dauern.