Lifeblood ist da und bringt Rohstoffkriege in EVE Online

EVE-Online-Fans bekommen Neues zu tun, denn CCP Games hat das Addon Lifeblood veröffentlicht.

Kernstück der Erweiterung bilden die Raffinerien. Diese bieten euch die Möglichkeit, noch effektiver Ressourcen abzubauen. Die riesigen Industrieplattformen müssen wie Raumstationen errichtet werden und gewähren euch dann erweiterte Optionen, um auf Monden Bergbau betreiben zu können. Dazu sprengt ihr große Teile aus einem Mond heraus und erschafft dadurch ein Asteroidenfeld, welches eure Bergbauflotte nach Rohstoffen absucht.

eve online lifeblood

Piratenangriffe und Ressourcenkriege

Allerdings lockt dies Piraten an, die ein lukratives Geschäft wittern und euch und eure Raffinerie angreifen. Hinzu kommt, dass nicht nur ihr die wertvollen Rohstoffe abbauen wollt, sondern auch andere Spieler. Dadurch kann es immer wieder zu Auseinandersetzungen kommen, die zu ausgewachsenen Ressourcenkriegen führen. Eure mit Erz beladenen Frachtschiffe sind also nicht sicher – weder vor anderen Spielern noch vor den Piraten.

Die Erweiterung Lifeblood führt dies in EVE Online ein:

  • Neu ausbalancierte Fregatten, Zerstörer und Kreuzer.
  • Teilnahme an kurzfristigem, kooperativem Gameplay in den Ressourcenkriegen.
  • Das neue Tool “Die Agentur” bietet eine einfache Scan-Option für in der Nähe stattfindende PvE-Aktivitäten.
  • Mondbergbau fördert das Zusammenspiel zwischen Spielern. Zudem führt der Bergbau zu neuen Gameplay-Varianten, dazu gehören Mineure oder Kämpfer, Verteidiger oder Angreifer.
  • Das plötzliche Auftauchen von Guristas Shipyards und den neuen Schiffen Caiman, Loggerhead und Komodo bringt hochstufige Herausforderungen mit sich.
  • Weitere Neuerungen wie Bergbau-Register und Wetten auf Duelle.

EVE Online

Das Gameplay ändert sich

Das Lifeblood-Addon bringt einige Veränderungen in das MMORPG. Zum einen ist es nun deutlich interessanter, Bergbau zu betreiben, da hier das Zusammenspiel aktiv gefördert wird. Zudem sind Handelsrouten jetzt weniger sicher, da die Piratenaktivitäten zugenommen haben und die Frachter jederzeit überfallen werden können. Hinzu kommt, dass rivalisierende Fraktionen um die Rohstoffe kämpfen und dies zu gewaltigen Kriegen führen kann, wie man sie bei EVE Online immer wieder mitbekommt.

Der Abbau von Ressourcen kann das gesamte Machtgefüge im Cluster verändern. Ziele einzelner Spieler sind schneller erreichbar und die Änderungen am Industriesystem, eben durch den Ressourcenabbau, verändern das Gameplay. Neulinge bekommen von Beginn an mehr Chancen und selbst alteingesessene Fraktionen können in Bedrängnis geraten, wenn sie die Kontrolle über die neuen Rohstoffe in die Hände anderer Parteien gleiten lassen. An diese Veränderungen müssen sich die Spieler erst gewöhnen.

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Nach dem Lifeblood-Addon werden sich die Entwickler von EVE Online um den Free2Play-Modus des Spiels kümmern. Hier sind einige Änderungen geplant.

Jetzt Free2Play – Lernt zu Halloween mit Hide and Shriek das Kreischen!

Es mag euch überraschen, aber: Halloween steht vor der Tür. Um das zu zelebrieren, kann man beispielsweise  als Geist verkleidet Eier gegen Hauswände schmeißen oder, was noch viel schöner ist, sich im freundschaftlichen PVP-Duell in einem Erschreck-Spiel messen wie hier bei Hide and Shriek! Das ist seit kurzem kostenlos spielbar.

Herausgebracht hat Hide and Shriek der Entwickler und Publisher Funcom bereits zu Halloween 2016 und damit bis jetzt bei Steam größtenteils positive Nutzerreviews erhalten. Kein Wunder: Funcom hat schließlich schon mit The Secret World bewiesen, dass es sich mit horroresken Elementen auskennt.

Dass Hide and Shriek “rein zufällig” im selben Universum wie Secret World Legends spielt ist dabei das Sahnehäubchen. Lasst uns daher einen genaueren Blick auf dieses eher unbekannte Kleinod werfen.

Hide and Shriek

Nachts schleicht man als unsichtbare Entität durch die einsame Schule. Das Ziel: Den Gegner im wahrsten Sinne des Wortes zu Tode zu erschrecken. Zu diesem Zweck stellt man Fallen auf, benutzt Zauber und kreiert Jump Scares; beispielsweise indem man sich an strategisch günstigen Orten platziert und – gerne auch mit einer Maske Donald Trumps bestückt – dem Gegner in den Weg springt oder ihn ankreischt.

Dabei darf man natürlich selber nicht entdeckt werden und sollte möglichst viele Punkte und Runen sammeln. Am Ende des zehnminütigen Duells könnten genau diese äußerst wichtig sein! Besonders viel Spaß macht der Horrortrip freilich mit einem Freund bei zugezogenen Gardinen und Kopfhörern.

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Guddys Eindruck

Natürlich habe ich es mir selber nicht nehmen lassen und selber erste Schritte in die Highschool des Grauens gewagt. Ich mag die Graphik sehr und die Atmosphäre wird, wenn man sich nicht gerade via Teamspeak über Einhörner unterhält, auch gut transportiert. Ich persönlich würde mir für länger anhaltenden Spielspaß mehr Maps wünschen. Insgesamt es aber ein wirklich ganz entzückendes Spiel für die dunkler werdende Jahreszeit! Und: Endlich kann ich Freunde aus der alten Heimat erschrecken, ohne dafür Bahn fahren zu müssen!

Das Scare’em Up ist erhältlich bei Steam und free to play.

Währenddessen bei der großen Schwester Secret World Legends…

Gleichzeitig geht es auch bei Secret World Legends füchterlich zu. Bis zum 31.10. noch läuft dort das Samhain Event. Loggt ihr euch währenddessen ein, habt ihr die Chance auf coole Mounts und weitere Belohnung wie Haustiere und Kostüme. Vieles ist exklusiv nur während dieser Zeit erhältlich.

geistrider2

Unberechtigte Bans in Destiny 2: Spieler sauer, Bungie in Erklärungsnot

Das lief gar nicht gut: Wenige Minuten nach dem PC-Launch von Destiny 2 kippte die gute Stimmung. Überraschende Bans warfen Spieler aus dem Game. Die Community vermutet, dass Overlays von Discord, MSI Afterburner oder anderer Software daran schuld sind. Doch laut Bungie kann das gar nicht sein.

Am 24. Oktober gegen 19:00 Uhr deutscher Zeit öffneten sich die Tore zu Destiny 2 auf dem PC. Nun gibt es den beliebten MMO-Shooter offiziell auf der PC-Plattform und neue Spieler lernen zum ersten Mal dessen Atmosphäre kennen.

Zumindest war das der Plan von den vielen Spielern, die jetzt leider nicht mehr ins Spiel kommen. Sie wurden gebannt. Eine Anti-Cheat-Maßnahme sortierte die Gamer grob aus. Zu grob? Viele fühlen sich zu unrecht gebannt und sind sich keiner Schuld bewusst.

Update am 26. Oktober: Bungie erklärt jetzt, dass ein paar der Bans aus Versehen passierten.

Update: Die Support-Seite von Battle.net wurde zu diesem Thema geupdatet. “Sämtliche Accountsperrungen und -Einschränkungen in Destiny 2 werden durch Bungie festgelegt und umgesetzt. Sie können nicht angefochten werden.” Anschließend wird auf den Bungie-Artikel für Richtlinien und Konto-Sperrungen verwiesen. Diesen findet ihr hier.

Bans durch Afterburner oder Discord? Bungie sagt “Bullshit!”

Nachdem viele Spieler gestern nach dem Destiny-2-Launch auf dem PC gebannt wurden, schilderten sie ihre Probleme auf Reddit und im offiziellen Bungie-Forum. Die Theorie der Community ist, dass Spieler aus Destiny 2 gebannt werden, weil sie Game-Capture-Software (wie in OBS) oder Overlays (wie von Discord) nutzten.

Destiny 2 Inkompatibel

Bungie erklärte bereits offiziell im September, dass einige Streaming-Programme wie OBS oder XSplit mit ihren Game-Capture-Modi inkompatibel mit Destiny 2 sind. Overlays für Sprachchats wie Mumble oder Discord werden auch geblockt. Selbst FPS- und Werte-Anzeigen wie durch MSI Afterburner oder Fraps sind nicht mit dem Spiel kompatibel.

Diese Programme sind nicht erlaubt, weil sie Codes in den Game-Client einfügen könnten. Aus Angst vor Cheating funktionieren die Overlay-Funktionen und Hardware-Überwachungen also nicht in Destiny 2.

Ist das vielleicht der Grund für die vielen Bans? Unachtsamkeit der Spieler, die diese Software im Hintergrund aktiviert hatten?

Community ist sauer!

In den Foren häufen sich seit Launch die Beschwerden über Bans. Immer mehr Threads tauchen auf, in denen Spieler Bungie beschuldigen, sie für das unachtsame Nutzen von Software gebannt zu haben.

Das Problem dabei ist, dass es in den E-Mails, die Spieler über ihren Ban benachrichtigen, keine Begründung gibt. Selbst der Blizzard-Support hat keine Einsicht auf die Ban-Begründung und kann nur auf den Bungie Support verweisen, schreibt Spieler Shugazer im Forum.

Destiny 2 Bans

Im Forum geht Mentor “Kellogs” auf die Probleme ein und erklärt, dass Drittanbieter-Software, die mit Destiny 2 inkompatibel ist, geblockt wird. Dadurch könnte das Spiel einfach nicht laufen. Einen Ban soll es dafür aber nicht geben.

Bungie sagt “Das ist Internet-Bullshit!”

Auf die Frage, ob es auch nach der Beta noch die Einschränkungen für Overlays gibt, schreibt Projektleiter David Shaw auf Twitter: Wir blocken Programme, die mit ihrem Code in unser Spiel eindringen wollen. So funktionieren die meisten Overlays. Wir verteilen deshalb aber keine Bans. Das ist Internet-Bullshit.

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Warum dann die Bans?

Wenn es nicht die Overlays oder Game-Captures sind, die die Bans hervorrufen, was dann? Diese Frage stellen sich jetzt viele Spieler in der Community.

Auf Reddit schreibt Nutzer Deomicanth, dass er sich für Destiny 2 einen neuen Gaming-Laptop gekauft hat. Auf dem Laptop befanden sich nur Windows (+Updates), die Battlenet-Software und Destiny 2. Sein Ban kam fünf Minuten, nachdem er seinen ersten Charakter erstellte. Im Forum bekam er für den Ban keine Erklärung.

Wir sind gespannt, ob es bald eine offizielle Erklärung von Bungie für diese Probleme gibt. Hat Euch der Ban-Hammer auch erwischt?

Update: Es gibt ein offizielles Statement von Bungie zu der Geschichte:


Destiny 2 stürzt ab oder läuft auf Eurem PC nicht richtig? Bekannte Probleme zeigen wir hier

Quelle(n):
  1. Reddit

Die Zukunft der MMORPGs 2017: Rosig oder rostig?

Bei den MMORPGs herrscht 2017 eine seltsame Stimmung. Zwar wird immer wieder eine tolle Zukunft beschworen, aber spielen kann man sie noch nicht.

Das Ende der MMORPG-Hoffnungen kam 2014

Die großen Publisher haben sich von den MMORPGs zurückgezogen. Das wurde den meisten Spielern 2014 klar. Im Sommer damals merkten Spieler, dass Wildstar nicht das MMORPG-Revival einläuten würde, das sie sich erhofft hatten.

Und als sie sich dann enttäuscht die Augen rieben und schauten: Was für neue große MMORPGs kommen denn? Da sahen sie nicht mehr viel.

Gab es bis 2014 immer “ein MMORPG, auf das alle gewartet hatten und das kurz vorm Launch stand und alles besser machen würde” – gab es das nun nicht mehr.

WildStar Chua War

Dann folgten die Hiobsbotschaften:

  • Blizzards Next-Gen-MMORPG Titan wurde eingestellt.
  • Beim ewig vor sich hin kränkelnden Everquest Next zogen die Entwickler 2016 den Stecker. Aber das hatte sich schon über Jahre abgezeichnet.

In Europa überleben MMORPGs, indem sie keine MMORPGs mehr sind

In Europa und Nordamerika beschränken sich die großen Publisher seitdem darauf, ihre bestehenden MMORPGs weiterzuentwickeln und neue Erweiterungen herauszubringen.

Wer 2014 erfolgreich war, der tuckerte auf dem eingeschlagenen Weg weiter: WoW und Final Fantasy XIV haben seitdem ordentliche, konservative Erweiterungen erhalten. Die locken keine neuen Spieler an, aber geben den alten etwas zu tun.

Wer wie Guild Wars 2 etwas Neues versuchte, der scheiterte damit und musste dann mit der nächsten Erweiterung versprechen, es wieder wie früher zu machen.

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Und wer kriselte, der suchte sein Heil darin, möglichst wenig MMORPG zu sein:

  • Das 2014 mau gestartet The Elder Scrolls Online hat die Kurve beeindruckend genommen. Das hat voll auf RPG und die Macht der Marke gesetzt. ESO hat auf PS4 und Xbox One jetzt fast jeden versammelt, der Skyrim auch nur kurz angeschaut hat. 2017 wollte man dann die Spieler, die vor 15 Jahren Morrowind geliebt haben.
  • Eine ähnliche Richtung hat Star Wars The Old Republic eingeschlagen, voll auf Singleplayer und Story gesetzt, um an die alten “Knights of the Old Republic”-Tage anzuknüpfen.
SWTOR Shadow of Revan Keyart Resize

In Asien bauen sie noch Spiele, aber gefallen die uns?

Der MMORPG-Markt, der zumindest noch ein bisschen funktioniert und neue Spiele entwickelt, liegt in Asien. Von dort kam mit Black Desert ein technisch beeindruckendes Spiel auf den westlichen Markt, das aber auf Grinding und seltsame Monetarisierungs-Methoden setzt und viele hier verschreckt.

Auf weitere Asia-Kracher wartet man aktuell noch vergebens. In Asien hat sich die Industrie schon weitgehend auf Mobile eingestellt. Spiele wie Lineage 2 Revolution oder Lineage M bestimmen die asiatischen MMORPG-News 2017.

Diese Mobile-MMORPGs sollen auch in den Westen kommen – aber die Reaktionen der hiesigen MMORPG-Fans sind verhalten.

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Ein Action-MMORPG wie Lost Ark ist der größte Hoffnungsschimmer für uns im Westen, aber auch noch weit entfernt. Man bekommt den Eindruck, dass für diese Asienkracher ein Port in den Westen nicht ganz oben auf der Prioritätenliste steht.

Crowdfunding – die Verlockung der Nische

Hier in Europa interessiert heimatlose MMORPG-Fans vor allem eine Handvoll von Nischenprojekte. Spiele wie

  • Crowfall
  • Chronicles of Elyria
  • Pantheon
  • Ashes of Creation
  • oder Camelot Unchained.

All diese Spiele haben wenig Geld, große Träume und eine begeisterte Kerngruppe von Fans.

Crowfall Into the Breach

Da sie sich über Crowdfunding finanzieren, ist es ihre Spezialität, den Fans schon so früh wie möglich zu zeigen, wie toll die Spiele später einmal sein werden.

Schon seit vielen Jahren werden rosige Zukunftsvisionen gemalt von Hardcore-Spielen, die aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt und eine neue bessere MMORPG-Erfahrung bieten wollen.

Allerdings sind die Budgets und Teams dieser Spiele so klein, dass viele daran zweifeln, sie könnten die großen Ambitionen verwirklichen. Die Terminpläne spiegeln das wieder – irgendwie wirkt es so, als treten diese Spiele auf der Stelle, schieben ihre Ziele stetig nach hinten, bleiben in der Konzeptphase.

pantheon ruins

Die Visionen und Konzepte der Spiele werden schon früh den Fans gezeigt. All diese Games versuchen schon in der Entstehungsphase, eine breite Öffentlichkeit für sich zu interessieren, ziehen sich dann aber für Monate und Jahre wieder zurück und besprechen alles weitere mit der kleinen Fan-Basis, die sie für sich gewinnen konnten.

Mit denen besprechen sie die Zukunft, teilen ihre Visionen und Ideen mit. Und für die entwerfen sie auch Monetarisierungsmodelle, bei denen Außenstehende kräftig schlucken müssen.

Aber: So richtig greifbar ist noch keins der Spiele.

Camelot Unchained Veilwalker

Einige MMORPG-Fans programmieren sich auf Enttäuschung

Das sorgt aktuell dafür, dass MMORPG-Fans in einem Zustand des Dauer-Träumens gefangen sind: Die Zukunft ist schon klar. Sie scheint für jeden Fan maßgeschneidert zu sein – jedes Projekt klingt fantastisch und aufregend.

Immer wieder wird den Fans beschrieben, wie toll MMORPGs später einmal sein werden, aber wirklich spielen können wird man diese Games auf Jahre noch nicht.

Und das Problem: Auch wenn die MMORPGs dann erscheinen, werden sie höchstwahrscheinlich dieselben Probleme haben wie die MMORPGs vor ihnen. Der Markt steuert auf eine weitere Welle der Enttäuschung zu.

Chronicles of Elyria Sunset

Man wünscht sich ja, dass diese MMORPGs ein Erfolg werden. Aber das ein oder andere wird sicher scheitern. Das hat uns die Vergangenheit gelehrt.

Ein tatsächlicher Hoffnungsschimmer könnten neue Technologien wie SpatialOS sein, die es auch kleinen Entwickler-Teams erlauben, große Welten zu unterhalten. Allerdings scheint auch das noch weit in der Zukunft zu liegen.

Die Zukunft erscheint den MMORPG-Fans aktuell als ein so viel besserer Ort als die Gegenwart, in der sie leben müssen und auf die rosige Zukunft warten.


Mehr zum Thema:

Online-Rollenspiele 2017: Langeweile? 5 Rezepte für MMORPG-Fans

Maus und Tastatur für Xbox One – Endlich spielen wie am PC!

Hori bringt für die Xbox One ein lizensiertes Set aus Maus und Tastatur auf den Markt. PC-Feeling auf der Konsole wird möglich.

Es ist eine allgemein akzeptierte Wahrheit, dass gerade in Shootern die Maus- und Keyboard-Steuerung gegenüber Analog-Sticks Vorteile hat. Je nach Einstellung könnt Ihr damit schneller reagieren, Euch rascher bewegen und präziser zielen. Die Controller-Steuerung kann an diese Aim-Präzision nicht heranreichen. Daher kommt auf der Konsole auch der Aim-Assist zum Einsatz, der diese Nachteile ausgleichen soll.

Bereits Ende 2016 berichteten wir über den „Tactical Assault Commander Pro“ (kurz: TAC Pro), der damals für die PS4 erschien. Das ist ein Set aus mechanischer Tastatur und Maus, das von Hori (Japan) designt wurde und damit wirbt, “First-Person-Shooter-Dominanz” und “PC-Kontrolle” auf die Konsole zu bringen.

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Ein Jahr nach dem Release auf PS4 erscheint das Hori TAC Pro auch für die Xbox One. Es mag überraschen, dass eine solche Hardware für die Konsole erlaubt wird, aber das Produkt ist offiziell Microsoft-lizensiert und kompatibel für Xbox One und PC. 

Was kann die PC-Steuerung für die Xbox One?

Das TAC Pro besteht aus zwei Komponenten:

  • Ein Keyboard mit 20 mechanischen Tasten: Dabei sind die Tasten mit den Zeichen eines Xbox-Controllers versehen, also LT, LB, X und so weiter. An der rechten Seite befindet sich zusätzlich ein Stick. Zudem soll eine verstellbare Handballenauflage für den nötigen Komfort sorgen.
  • Eine Maus mit 3200 DPI: Die Empfindlichkeit kann angepasst werden. Neben einem Scroll-Rad verfügt sie über seitliche Tasten.
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Bis auf das weiße Design und die Xbox-Tasten sind keine größeren Unterschiede zur PS4-Version auffällig. Auch dieses Set ist voll programmierbar. Ihr könnt mehrere Nutzerprofile anlegen, welche die Tastenbelegung sowie die Empfindlichkeitseinstellung speichern. Zudem sind die Tasten LED-beleuchtet.

Für zusätzliche Vorteile im Kampf sorgen der Snipe- und der Quick-Button. Beim Snipe-Button wird die Empflindlichkeit für eine erhöhte Genauigkeit verringert. Damit soll es möglich sein, beim Snipern noch präziser zu zielen. Die Quick-Taste ist für schnelles Zielen und rasche Bewegungen gedacht.

Auf der amerikanischen Amazon-Seite kostet das TAC Pro für die Xbox One 150 Dollar, die Auslieferung beginnt am 30. Oktober 2017. Auf der deutschen Amazon-Seite ist das Produkt bereits gelistet, aber noch nicht verfügbar. Buecher.de beispielsweise lässt hingegen schon eine Vorbestellung zu. Hier kostet es 139,99 Euro und wird voraussichtlich ab dem 15. November 2017 geliefert. Hinweis: Diese Angaben können sich noch ändern.

Hier kommt Ihr zu den TAC-Pro-Angeboten für PS4 und Xbox One auf Amazon:

Wir haben uns die PS4-Version des Hori TAC Pro genauer angesehen. Unseren Test sowie ausführliche Infos zum TAC Pro findet Ihr hier. Darin gehen wir auch der Frage nach: Für wen eignet sich dieses Produkt eigentlich?

Quelle(n):
  1. vg247

FIFA 18: Update 1.04 – Das sind die Patch-Notes

Bei FIFA 18 kommt das Titel-Update 3 auf PC, Xbox One und PS4. Auf den Konsolen trägt es die Versionsnummer 1.04. Was ändert sich, was sind die Patch-Notes? Update: Offenbar gibt es ein Problem, sodass FIFA 18 bei manchen nicht mehr startet.

Update: Die User-Meldungen häufen sich, dass FIFA 18 nach der Installation dieses Updates auf dem PC nicht mehr startet. Gegenwärtig liegt uns keine Info von EA Sports dazu vor.

Ab sofort, seit dem 25. Oktober, steht das nächste Titel-Update für FIFA 18 auf dem PC zum Download und zur Installation bereit. Die Konsolen-Spieler müssen sich noch etwas gedulden. Laut EA Sports erscheint das Update 3 erst in den kommenden Wochen auf PS4 und Xbox One.

Mit diesem Update werden einige Fehler im Spiel behoben und Anpassungen am Gameplay vorgenommen. Dieses Mal basteln die Entwickler vor allem an den Pässen und an den Torhütern.

Wir fassen die wichtigsten Neuerungen auf Deutsch zusammen.

Patch-Notes Update 3 / Update 1.04 – Was ändert sich auf PS4, Xbox One, PC?

Diese Gameplay-Änderungen kommen:

  • Flache Pässe werden weniger effektiv, wenn sie blind zwischen 90 und 270 Grad gepasst werden. 0 Grad entspricht der Richtung, in die der Spieler schaut. Der Ball wird dann mit weniger Geschwindigkeit und mit reduzierter Präzision gepasst. Zwischen 140 und 220 Grad sind die Pässe am wenigsten effektiv.
  • Wenn der Torhüter den Ball in der Hand hält, werden die vom User kontrollierten Reaktionen deaktiviert, wenn man nur einen Spieler steuern kann.
    fifa-18-ronaldo-jubel

Eine Auswahl der Probleme, die behoben werden:

  • Der Torhüter pariert den Ball manchmal ins eigene Tor.
  • Bei Kopfbällen und Volleys taucht der Torhüter manchmal zu früh ab.
  • Spieler werden manchmal unsichtbar während eines Matches.
  • Wenn der Torhüter einen Ball nahe der Torlinie fängt, kann er manchmal den Ball nicht werfen.
  • In Freundschaftsspielen in Pro Clubs kann es zu Spielabstürzen kommen, manchmal kommen auch keine Einladungen an.
  • Im Karrieremodus kann es zu Abstürzen während des ersten Spiels der Saison kommen.
  • Das chilenische Nationaltrikot und das Wappen sind nun authentisch.
  • Die Lautstärke vom Cristiano-Ronaldo-Jubel wird angepasst.
  • Visuelle Probleme mit dem Bundesliga-Broadcast-Package, mit Flaggen im Publikum und mit dem Ball werden behoben. Manchmal kann es passieren, dass es scheint, als gehe der Ball durch das Tor-Netz hindurch.
    fifa-18-ronaldo-grätsche

Speziell im Ultimate Team:

  • Eine Übersicht mit den Zielen wird dem Pause-Menü in allen FUT-Online-Modi hinzugefügt
  • Der Gast-Modus in FUT Online Seasons und FUT Online Draft ist nun im Spiel. Dieses Feature wurde bereits vor einigen Tagen aktiviert, war aber noch nicht sichtbar.
  • Der FIFA-Trainer wird in FUT Champions deaktiviert.
  • Zudem werden Anzeigefehler bei den ICONs, bei Trikots, bei Zielen, bei Squad-Battles und beim Pack-Opening behoben.

Die vollständigen Patch-Notes findet Ihr hier auf Englisch.

EA Sports bedankt sich zum Schluss für all Euer Feedback. Im Laufe der kommenden Monate werden weitere Updates kommen.


Interessant: FIFA 18: Alle 5-Sterne-Skiller, alle Spezialbewegungen – Dribbling-Tipps

Quelle(n):
  1. fifaforums

Destiny 2: Der Exploit breitet sich aus – Spieler glitchen durch kompletten Raid

Erst Calus, jetzt der gesamte Raid. Spieler glitchen sich durch den kompletten Leviathan-Raid in Destiny 2 – auch im Prestige-Modus.

Einige Design-Entscheidungen im Leviathan-Raid stehen seit seiner Veröffentlichung in der Kritik:

  • Das Loot-System ist unausgereift, nach den Phasen droppen hauptsächlich Token, die erst im Turm eingelöst werden müssen,
  • die Waffen und Rüstungen geben anders als in Destiny 1 keine raid-spezifischen Perks,
  • der Prestige-Modus gibt keine besseren Waffen oder Rüstungen, sondern lediglich Reskins.

Neben diesen Kritikpunkten haben Spieler auch noch einen Exploit gefunden, der dafür sorgt, dass der Endkampf gegen Calus komplett ohne Gegner absolviert werden kann. Dies führte bereits zu einer Verschiebung des Prestige-Modus, wobei es Bungie noch immer nicht gelang, das Problem zu beseitigen.

destiny-2-calus

Das Drama um den Calus-Exploit hallt noch nach, da stellt sich heraus, dass auch die anderen Phasen auf diese Weise stark vereinfacht werden können.

Hinweis: Wir stellen in diesem Artikel lediglich die Auswirkungen des Exploits vor. Eine dedizierte Anleitung, wie dieser Glitch funktioniert, werden wir nicht herausgeben. Wer es unbedingt wissen muss, wird im Internet sicher fündig werden.

Exploit bei Calus ist nur die Spitze des Eisbergs

Wer es richtig anstellt, kann dafür sorgen, dass der Endkampf ohne lästige Gegner bestritten werden kann. So müsst Ihr euch lediglich um Calus und die Psions in der Schattenwelt kümmern. Dieser Glitch lässt sich auch auf die anderen Phasen des Raids übertragen.

  • In den Bädern sorgt der Glitch dafür, dass Ihr euch mit keinen Gegnern herumschlagen müsst. Lediglich die dicken Bademeister (Tellaks) tauchen auf.
  • Die Zirkus-Phase kommt komplett ohne Gegner aus. Viel einfacher wird es wohl nicht mehr.
  • Die Hundestaffel wird mithilfe des Exploits dezimiert auf lediglich zwei (statt sechs). Im Prestige-Modus habt ihr es mit nur drei Hunden zu tun (statt 8). Darüber hinaus spawnen keine Gegner.

Die Exploits funktionieren sowohl im normalen als auch im Prestige-Modus und vereinfachen den Raid deutlich.

Robert meint: Ohje, Bungie. Mit diesen Exploits wird der Raid einfach wie nie. Besonders die Spieler, die den Prestige-Raid auf die vorgesehene Weise geschafft haben, dürften von diesem Glitch-Fest wenig angetan sein. Denn der Schwierigkeitsgrad reduziert sich auf ein absolutes Minimum.

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Der Glitch offenbart wohl ein fundamentales Problem in Bungies codierten Mechaniken. Dass der schon bekannte Glitch auf weitere Encounter übertragbar ist, spricht nicht dafür, dass Bungie dieses Problem schnell aus der Welt schaffen kann. Die Zukunft wird es zeigen!

Was haltet Ihr von derlei Exploits? Probiert Ihr sie aus oder verurteilt Ihr jeden, der nur daran denkt?

Swords of Chult will aus Neverwinter ein besseres Spiel machen

Das neue Update Swords of Chult ist für die PC-Version des MMORPGs Neverwinter erschienen und verspricht, eine bessere Spielerfahrung zu bieten.

Ist aus Neverwinter langsam die Luft raus? Zugegeben, man hat schon etwas das Gefühl, immer ähnliche Inhalte zu spielen – auch wenn diese in neuen Gebieten stattfinden. Auch das Spielsystem an sich fühlt sich einfach langsam “ausgelutscht” an. Das PvP hätte sowieso schon längst mal ein Update vertragen.

Neverwinter hat nach wie vor eine treue Fangemeinde und es ist löblich, dass regelmäßig neue Inhalte erscheinen. Aber irgendwie wird man das Gefühl nicht los, dass es mal Zeit für etwas wirklich Neues und anderes wird. Das sehen wohl auch die Entwickler so.

Neverwinter Tomb of Annihiliation Dino

Veränderungen optimieren den Spielfluss

Mit dem jetzt erschienenen Update Swords of Chult möchten die Entwickler für einen besseren Spielfluss sorgen und an den Komfortfunktionen schrauben – kurz: aus Neverwinter soll ein besseres Spiel werden. Dies gilt sowohl für das PvE als auch für den PvP-Modus. Zu diesen Verbesserungen gehören:

  • Optimierungen beim Inventarmanagement und der Veredlung – alles läuft nun schneller und einfacher ab
  • Mit den neuen „Patronatssiegeln“ erzielt ihr jetzt mit zusätzlichen Charakteren auf eurem Account deutlich schnellere Fortschritte in Kampagnen, die ihr schon mit eurem Hauptcharakter abgeschlossen habt
  • Verbesserungen am PvP: Zähigkeit als PvP-Eintrittsschranke wurde entfernt, PvP-Gegenstände in PvP-Umgebungen skalieren, abnehmende Effekte wurden eingeführt, die PvP-Solo-Warteliste ist nun ein ständiges Feature und es gibt neue PvP-Ausrüstung
  • Neue zufällige Wartelisten sollen das Warten etwas verkürzen
  • Im neuen Gefecht „Die Torheit des Händlerprinzen“ bereist ihr drei zufällige Zielorte, wo ihr gegen ebenfalls zufällig generierte Feinde antretet
  • Der fliegende Teppich ist das erste zweisitzige fliegende “Reittier” im Spiel

Diese Neuerungen, Veränderungen und Verbesserungen erlebt ihr ab sofort mit dem Update Swords of Chult. Das Update steht zunächst nur für die PC-Version des MMORPGs Neverwinter zur Verfügung. Spieler auf Xbox One und PS4 müssen sich noch etwas gedulden.

Ihr wollt wissen, welche Abenteuer euch im Dschungel von Chult erwarten? Wir haben euch das Addon Tomb of Annhiliation vorgestellt.

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Quelle(n):
  1. MassivelyOP

WoW: Händler für Ursargerit ist da – Jetzt schnell Gold abstauben!

Das neuste Update von WoW brachte neue Verwendungsmöglichkeiten für Ursargerit – damit lässt sich nun ordentlich Cash verdienen.

Der Patch 7.3.2 von World of Warcraft ist live. Bei dem Update handelt es sich vornehmlich um die Vorbereitung für den kommenden Raid Antorus, der Brennende Thron. Ein paar Neuerungen gibt es aber dennoch, die für Spieler interessant sind. Besonders erwähnenswert ist hier der neue Händler Maras, der sich klammheimlich einen Platz auf der Vindicaar erschlichen hat.

Maras befindet sich auf der untersten Ebene der Vindikaar im südwestlichen Bereich des Schiffes, direkt neben den Handwerkern.

WoW Maras Primal Sargerit

Bei vielen Spielern haben sich Ursagerit im Hunderterbereich angesammelt. Denn nachdem man sich das eine oder andere epische Ausrüstungsstück hergestellt hat, verliert die Handwerksressource Ursargerit schnell an praktischem Nutzen. Danach kann man es nur noch für die Herstellung von Urobliterum verwenden.

Maras, Händler für Ursargerit

Der Händler Maras jedoch erlaubt es den Spielern, Urobliterum gegen die neuen Ressourcen von Argus einzutauschen. Wer möchte, der kann für jeweils 1 Urobliterum die folgenden Ressourcen kaufen:

  • 10 Lichtgewirktes Tuch
  • 10 Infernalisches Leder
  • 10 Empyrium
  • 10 Astralwinde
WoW Maras Position Vindicaar

Am meisten Gold lässt sich wohl durch den Kauf der Edelsteine verdienen. Diese kosten jeweils 10 Ursargerit, erzielen aber je nach Server auch ein gutes Sümmchen. Wenn man dann noch einen Juwelenschleifer auf Lager hat, kann man die Steine gleich weiterverarbeiten und noch ein paar Gold mehr rausschlagen.

Vor allem in den ersten Tagen dürfte man damit ein gutes Sümmchen Gold machen, bevor der Markt von den Edelsteinen überflutet wird.

Wer lieber vorausplanend spielt, der wartet noch bis zur Öffnung des Raids Antorus, der Brennende Thron. Dann werden die Raider neue Ausrüstung bekommen und dafür sicher den einen oder anderen Sockelplatz neu besetzen müssen.


Habt ihr schon die Hinweise zu spielbaren Leerenelfen und Nachtgeborenen gesehen?

Destiny 2 auf dem PC stürzt ab oder startet nicht? – Bekannte Probleme

Hier sind die PC-Probleme von Destiny 2, die Bungie zurzeit untersucht! Spieler berichten, dass Destiny 2 abstürzt oder nicht startet.

Für zahlreiche Hüter lief der PC-Launch von Destiny 2 am 24.10. ziemlich reibungslos ab. Sie warteten lediglich ein paar Minuten in der Warteschlange und konnten dann zu neuen Abenteuern aufbrechen.

Allerdings gab es auch einige andere Meldungen: Von Server-Problemen und Lags war die Rede und manche User beschwerten sich, dass Destiny 2 ständig abstürzt oder erst gar nicht startet.

destiny-2-gefallene-event

Bungie veröffentlichte nun eine Übersicht mit allen bekannten Problemen auf dem PC – darunter auch “dringliche Probleme” – die sie gerade untersuchen.

Hilfe, Destiny 2 geht nicht!

Allem voran gibt Euch Bungie ein paar Standard-Workarounds an die Hand, wenn Ihr Destiny 2 auf dem PC nicht zum Laufen bringt. Ihr sollt überprüfen, ob alle Windows-Updates und Drivers aktuell sind.

Zudem sollt Ihr bei auftretenden Problemen als Lösung versuchen, den Destiny-2-Client und die Blizzard-App zu schließen und dann die existierende CVARS.xml-Datei zu löschen. Die Datei findet Ihr auf diesem Weg: \Users\USER_NAME\Appdata\Roaming\Bungie\DestinyPC\prefs\ – bei einem Neustart von Destiny 2 wird dann eine neue CVARS.xml-Datei erstellt.

Das sind die “dringlichen Probleme”:

  • Bei manchen Laptops kann der Fullscreen-Modus nicht ausgewählt werden. Ihr sollt dann den “Windowed Fullscreen Mode” nehmen.
  • Destiny 2 läuft nur mit Prozessoren mit Supplemental Streaming SIMD Extensions 3 (SSSE3).
  • Trumpet-Fehlercode: Falls Ihr diesen Fehlercode habt, könnt Ihr die Blizzard-Region ändern. Das könnte laut Bungie helfen.
  • Clan-Übersicht: Laut einigen User-Berichten fehlt noch die Clan-Übersicht in Destiny 2 auf dem PC.
  • Fortlaufender Sign-In: Manche Spieler können sich nicht einloggen – man hängt dann ewig im Anmeldebildschirm.

Bungie macht keine Angaben, wann sie einige dieser Probleme beheben können.

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Größere Probleme gibt es zurzeit mit den “AMD Phenom II”-Prozessoren. Hier stürzt das Spiel ständig ab. Laut Bungie sind diese CPUs unterhalb der minimalen Systemanforderungen und werden offiziell nicht unterstützt. Man versucht dennoch, das Problem zu fixen.

Weitere PC-Probleme, die bereits vor dem Launch bekannt waren:

  • SLI, HDR und VSYNC: Spieler können auf seltene Probleme stoßen, wenn sie in einigen nicht-nativen Auflösungen SLI oder HDR aktivieren sowie VSYNC deaktivieren. Das beste Ergebnis bekommt Ihr, wenn Ihr diese Features benutzt und gleichzeitig die maximal verfügbare Auflösung eures Displays nutzt.
  • Wenn AMD Crossfire aktiv ist, solltet Ihr nicht den Tab wechseln (ALT+Tab). Dann kann der Destiny-2-Client abstürzen.
  • „Saxophone“-Fehlercodes beim Start: Spieler können fälschlicherweise auf „Saxophone“-Fehlercodes stoßen, wenn sie die Destiny-2-Anwendung aus der .exe-Datei starten. Spieler, die auf dieses Problem stoßen, sollten die Anwendung schließen und sie über die Battle.net-App von Blizzard öffnen.
  • Inaktivität: In einigen Aktivitäten werden Spieler aufgrund von Inaktivität zum Startbildschirm zurückgebracht und können sich dann nicht wieder anmelden. Spieler, die auf dieses Problem stoßen, müssen die Destiny-2-Anwendung schließen und wieder öffnen.
  • Anmelden nach Verbindungstrennungen: Ein allgemeiner Fehlercode kann auftauchen, wenn die Internetverbindung unterbrochen wird. Dadurch kann es vorkommen, dass Spieler sich nach einer Neuverbindung nicht wieder anmelden können. Spieler, die auf dieses Problem stoßen, müssen die Destiny-2-Anwendung schließen und wieder öffnen.
  • Buffalo-Fehlercodes auf mehreren PCs Spieler können auf Buffalo-Fehlercodes stoßen, wenn sie sich gleichzeitig auf mehreren PCs bei Destiny 2 anmelden. Um dieses Problem zu vermeiden, sollten Spieler sichergehen, dass sie auf allen PCs, auf denen sie gerade nicht spielen wollen, von Destiny 2 abgemeldet sind.
  • Cursor in Tri-Monitor-Konfigurationen: Durch das Ändern der Auflösung zwischen 5760×1080, 4080×768 und 3072×768 kann es vorkommen, dass sich der Maus-Cursor nur noch im rechten Bildschirm bewegen lässt. Spieler, die auf dieses Problem stoßen, sollten die Destiny-2-Anwendung mit ALT + TAB verlassen und wieder öffnen. Über ALT + ENTER kann auch der Fenstermodus aktiviert werden.
  • Tri-Monitor-Tiefenschärfe: Tiefenschärfe-Effekte können auf einigen Tri-Monitor-Konfigurationen recht hart wirken. Spieler, die auf dieses Tiefenschärfe-Problem stoßen, können die Funktion in den Grafikeinstellungen deaktivieren.
  • Windows 10-Spielleiste. Unter Umständen funktioniert die Windows 10-Spielleiste im Vollbildmodus nicht. Betroffene Spieler, die dieses Feature nutzen wollen, sollten den Fenstermodus oder das Vollbild-Fenster nutzen.
  • Ziffernblock-Belegung: Spieler können die meisten Ziffernblocktasten nicht mit Steuerung belegen.
  • Bildgröße auf AZERTY-Tastaturen: Spieler erhalten unter Umständen den falschen Tastenindikator, wenn sie die Bildgröße auf einer AZERTY-Tastatur anpassen wollen.
  • Eingabemethode im Vollbildmodus: Spieler, die die Eingabemethode verwenden, können auf einen schwarzen Bildschirm oder Verzögerung stoßen, wenn Zeichen im Vollbildmodus eingegeben werden. Diesen Spielern wird empfohlen, den Fenstermodus oder das Vollbild-Fenster zu nutzen.
  • Anwendung schließen: Wenn Destiny 2 auf PC geschlossen wird, müssen die Spieler die Anwendung mit der Maus schließen. Controller können die Taste im Spiel, die die Destiny-2-Anwendung schließt, nicht anwählen.
  • Firmen- und Universitätsnetzwerke: Einige Spieler können Destiny 2 eventuell nicht in Firmen- oder Universitätsnetzwerken spielen.

Alle Infos zu den bekannten Problemen gibt’s auf Bungie.net.


Alles, was Ihr zur PC-Version von Destiny 2 wissen müsst, gibt es hier.

Quelle(n):
  1. Bungie

Voicelines können zum Bann führen – Absurde Overwatch-Regeln!

Ein neuer Fall in Overwatch sorgt für Furore unter den Spielern. Das Benutzen von Voicelines kann zu einem Bann führen!

Seite einigen Monaten versucht Blizzard in Overwatch härter gegen toxische Spieler vorzugehen. Die Accountstrafen wurden erhöht und auf PlayStation 4 und Xbox One wurde endlich das Report-Feature eingeführt, um störende Spieler direkt melden zu können.

Overwatch Winston Primal Rage

Doch nicht alle Spieler sind mit den neuen Systemen glücklich. Der Nutzer ZeroSymbolic beschwerte sich im offiziellen Forum darüber, dass er bereits zum 3. Mal eine „Stille“-Sperre bekommen hatte – also nicht mehr mit seinem Team kommunizieren konnte. Er betonte dabei, dass er weder Chat noch Voicechat nutzte, eine „Stille“-Sperre also vollkommen unlogisch sei.

Scott Mercer, der Principal Designer von Overwatch, überführte den Spieler direkt und erklärte, dass er aufgrund von anderen Ursachen gemeldet wurde, wie etwa „schlechtem Teamplay“, „Griefing“, „Selbsttötungen“ – und dem Spammen von Voicelines.

Das ließ die Community sofort aufhorchen. Das Spammen von Voicelines kann zu einem Bann führen? Immerhin sei das doch ein Feature des Spiels und solle nicht unter Strafe gestellt werden können. Oder etwa doch?

Mercer löste die Verwirrung daraufhin auf und erklärte in einem zweiten Post:

Overwatch Scott Mercer Quote Bann Voicelines

„JA, wenn man die Sprüche der Charaktere auf eine Art und Weise spammt, die als absichtlich störend oder als Belästigung eingestuft wird, dann kann man dafür sanktioniert werden.“

Das lässt bei vielen Spielern nun ein Gefühl der Unsicherheit zurück. Wo genau zieht Blizzard denn die Linie? Läuft eine Mei, die hüpfend die ganze Zeit „A-Mei-Zing!“ spammt, um die Laune des Teams zu heben, schon in Gefahr, gebannt zu werden? Oder ist ein Genji, der von der anderen Seite des Schlachtfelds „I need healing“ spammt damit, gemeint?

Die Community ist zu recht etwas verwirrt. Hoffentlich wird Blizzard das in Zukunft noch genauer festlegen und erläutern.


Habt ihr schon unsere POTGs der Woche gesehen? Ein Match wird in nur 3 Sekunden gewonnen!

WoW: Patch 7.3.2 ist nun live – Legendary Tokens, aber kein Antorus

Das neuste Update von World of Warcraft ist live. Wir verraten euch, was sich in WoW mit Patch 7.3.2 geändert hat.

Mit den heutigen Wartungsarbeiten vom 25.10.2017 ist das neuste Update von World of Warcraft auf die Liveserver aufgespielt worden. Patch 7.3.2 wurde aufgespielt.

Die wohl größte Neuerung betrifft aktuell nur einen kleinen Prozentsatz der Spieler, das könnte sich jedoch in den kommenden Wochen ändern. Wenn ein Charakter sämtliche legendäre Gegenstände seiner Klasse besitzt, dann hat er die Chance, einen Gegenstand zu erhalten, der ein Legendary erschafft, der für die aktuelle Klasse genutzt werden kann. Das Item ist accountgebunden und kann an Twinks vergeben werden.

WoW Antorus Refuge of Light

Auf den Raid Antorus, der Brennende Thron müssen die Spieler allerdings noch geduldig warten. Der neue Raid ist zwar bereits vollständig in den Spieldaten enthalten und die einzelnen Bosse wurden auf dem PTR in den vergangenen Wochen ausgiebig getestet, zugänglich ist der Raid aber noch nicht.

Die Spekulationen gehen dahin, dass der Raid in den Wochen der BlizzCon eröffnet wird – also Anfang November. Wenn Blizzard der alten Linie treu bleibt, wird erst die normale und heroische Version des Raids geöffnet, gefolgt von der mythischen Variante, bevor zuletzt alle zwei Wochen ein Flügel der LFR-Schwierigkeit öffnet.

Bis die „Casuals“ unter uns also den letzten Boss, Argus, auf den Bildschirm bekommen, könnte es Dezember werden.

WoW Turalyon Alleria Hoerspiel

Patch 7.3.2 dürfte übrigens der letzte Patch der Erweiterung „Legion“ sein. Denn das Dataming der letzten Wochen und auch die anstehende BlizzCon deuten darauf hin, dass das nächste Addon zu World of Warcraft schon weit in der Entwicklung vorangeschritten ist.

Die kompletten Patchnotes zu Patch 7.3.2 haben wir in diesem Artikel aufgelistet.

Freut ihr euch schon auf Antorus? Oder seid ihr eher heiß auf die nächste Erweiterung?


Weitere heiße Infos zur Zukunft von WoW gibt es hier:

Quelle(n):
  1. mmo-champion.com

Destiny 2: Datamining enthüllt neue Welten, die SRL und die Gläserne Kammer

Seitdem Destiny 2 auf dem PC verfügbar ist, sind eifrige Spieler dabei, die Dateien nach Geheimnissen zu durchforsten. Und sie wurden fündig!

Destiny 2 gibt es ab sofort auch für den PC. Im Gegensatz zu den Konsolen-Versionen lassen sich die Spieldateien auf dem PC deutlich besser einsehen und auswerten. Der Redditor TheEcumene hat sich nun durch 26.000 Audiodateien gewühlt, um versteckte Hinweise auf kommenden Content zu finden.

Der Redditor warnt, dass er nicht garantieren kann, dass es dieser Audiodateien jemals in das fertige Spiel schaffen werden. Es ist durchaus möglich, dass sich unter den 26.000 Dateien einige befinden, die man zwar aufgenommen hat, aber die keine Funktion im Spiel haben müssen.

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Achtung: Mögliche Spoiler voraus!

Neue Schauplätze in Destiny 2?

TheEcumene hat einige Highlights aus den Tausenden von Audiodateien notiert und der Community zur Verfügung gestellt. So berichtet er von Textzeilen zu folgenden, neuen Schauplätzen:

  • Ganymed – Ganymed ist der größte Mond unseres Sonnensystems und kreist um den Jupiter. Ganymed ist ein Eismond.
  • Thy Myriad – Dies soll ebenfalls ein neuer Schauplatz sein. Das Wort “Myriade” ist altgriechisch und bedeutet “zehntausend”. Ist es eine Heimatwelt einer feindlichen Rasse? Der Schauplatz ist schonmal bei einem Geist-Perk aufgetaucht, er ist also nicht komplett neu.
  • Phobos – Der Größere der beiden Mars-Monde Phobos und Deimos. Auch für diesen Schauplatz suggerieren die Audiodateien, dass es sich um eine patrouillierbare Zone handelt.
  • Merkur – Der Schauplatz ist mehr oder weniger für das erste DLC bestätigt. Die Audiodateien unterstreichen das.
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Kehren wir zurück auf das Grabschiff?

Die Dreadnaught war der maßgebliche Schauplatz der Destiny-1-Erweiterung “König der Besessenen”, auf der wir Oryx, den Vater von Crota, besiegten. Einige Textzeilen sprechen nun eindeutig von diesem Schauplatz, und dass wir vermutlich dorthin zurückkehren werden (frei übersetzt):

  • “Zurück zu Oryx’ fliegendem Grab also.”
  • “Vorsicht ist dein Verbündeter auf dem Grabschiff. Verlaufe Dich nicht in seinen unendlichen Weiten.”
  • “Das Grabschiff konnte dein Licht nicht auslöschen.”
  • “Wir haben Oryx besiegt, doch das Grabschiff lebt noch. Erfülle deine Aufgabe und bekämpfe es!”
  • “Der Kriegskult würde dich reich belohnen, wenn Du das Grabschiff plünderst.”
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Speziell die letzte Zeile suggeriert, dass das Grabschiff eine Zone mit Patrouillen werden könnte. Vielleicht taucht sogar Eris Morn auf und fungiert als planetarer Vendor wie Devrim Kay in der ETZ?

Hinweise auf Variks und das Riff

Neben dem Grabschiff könnten weitere bekannte Orte aus Destiny 1 zurückkehren. Es gibt Voicelines zu:

  • Patrouille-Zonen auf Venus, Mars, Alt-Russland
  • Das Riff und das Gefängnis der Alten werden zusammen mit Petra und Variks erwähnt. Allerdings sagte dazu bereits Bungie, dass es sich um Überbleibsel im Code handle. Es gebe keine Pläne, das Gefängnis zurückzubringen.
  • Der Schwarze Garten und die Gläserne Kammer werden erwähnt. Der Dataminer spekuliert, dass es vielleicht eine Reise dorthin zurück geben wird.

Weitere Infos:

  • Die SRL soll zurückkehren. Sie bringt den Charakter Marcus Ren mit
  • Es ist von Events wie den Crimson Days und dem Festival der Verlorenen (nächstes Jahr) die Rede
  • Shiro soll auf den Merkur gehen und Osiris kommt zum Turm
  • Zudem gibt es eine Zeile von Lakshmi-2, in der sie von einem “House of Dusk” spricht, vermutlich ein Gefallenen-Haus, das die Dunkelheit anbetet.

Die Zukunft wird zeigen, was davon es tatsächlich ins Spiel schaffen wird. Bei einigen Code-Zeilen kann es sich auch nur um Überbleibsel handeln.

Was haltet Ihr von all diesen Infos?


Amüsant: So sieht ein “ehrlicher” PC-Trailer zu Destiny 2 aus

Quelle(n):
  1. Reddit

Destiny 2: Aim Assist auf dem PC bleibt unverändert – Was bedeutet das?

Der Aim Assist auf dem PC hat während der Destiny-2-Beta für Irritationen gesorgt. Nun gibt Bungie bekannt: Es bleibt alles so, wie es ist!

Shooter auf dem PC bieten keinen Aim Assist, sofern sie mit Maus und Tastatur gespielt werden, denn die Steuerung ist deutlich präziser als mit einem Controller. Zielhilfen sind also nicht nötig.

Bungie kündigte schon vor der Beta von Destiny 2 auf dem PC an, dass das Spiel variabel auf das gewünschte Eingabegerät reagiert. Spielt Ihr mit Maus und Tastatur, wird der Aim Assist abgeschaltet. Wollt Ihr hingegen mit eurem Controller am PC zocken, erkennt Destiny 2 dies und aktiviert den Aim Assist, um der ungenaueren Steuerung Rechnung zu tragen.

Allerdings bietet diese Vorgehensweise Angriffsfläche für Tools, die dem Spiel vorgaukeln, einen Controller zu verwenden, obwohl tatsächlich mit Maus und Tastatur gespielt wird. Dies führt dazu, dass Spieler die präzise Steuerung von Maus und Keyboard genießen können und trotzdem die Vorteile des Aim Assist erhalten.

Aim Assist sorgt dafür, dass Ziele leichter zu treffen sind (plakativ gesagt, vergrößert ein hoher Aim Assist die Hitbox des Gegners). Dies soll die geringere Präzision des Controllers beim Zielen ausgleichen.

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Dies sorgte schon während der Beta auf dem PC für einigen Missmut. Wie sieht es nun zum Release von Destiny 2 aus? PC-Project-Lead David Shaw gibt Antworten.

Aim Assist zum Release identisch zur Beta

Laut David Shaw wird der Aim Assist zum Release nicht angepasst. Man hat das Feedback der Spieler vernommen und genau geprüft. Die Entscheidung, den Aim Assist nicht zu verändern, sei ihnen nicht leicht gefallen. Man konnte allerdings keine Exploits im Rahmen der Beta feststellen.

Auf die Frage, wie Bungie mit dem Thema Adapter zur Simulation von Controller-Eingaben trotz Maus/Tastatur-Verwendung umgeht, antwortete David Shaw: “Wir haben Monate über Monate an Arbeit aufgewendet, um die beste Steuerung für ein fantastisches PC-Spiel zu kreieren. Wer solche Mittel wie XIM4 verwendet, wird mit den Vor- und Nachteilen dieser Eingabemethode leben müssen.” Was genau er mit Vor- und Nachteilen meinte, ließ er offen.

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Zum Schluss ergänzte David Shaw, dass die Diskussionen zu diesem Thema nicht abreißen werden. Die Entscheidung, den Aim Assist unverändert zu lassen, gelte nur für den Release. Man will sich auch zukünftig alle Optionen offen halten.

Robert meint: Das Bungie den Aim Assist unverändert lässt, ist keine große Überraschung. Es wird einfach nicht genug Zeit gewesen sein, dieses System fundamental zu ändern. Insbesondere im Schmelztiegel könnte dieses Thema jedoch noch für Ärger sorgen.

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Schließlich werden die Spieler nicht nach der Eingabemethode getrennt. Die Verwendung von Maus und Tastatur einschließlich eines entsprechenden Adapters für den Aim Assist dürfte für einen nicht unwesentlichen Vorteil im kompetitiven Mehrspielermodus sorgen.

Mit welchen Eingabegeräten werdet Ihr auf dem PC spielen? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

Quelle(n):
  1. IGN

Skyforge erscheint noch 2017 auf der Xbox One

Skyforge kommt auf die Xbox One! Das futuristische Action-MMO erscheint noch 2017 für Microsofts Konsole. Wer das Spiel vorbestellt, bekommt sogar ein spezielles Paket.

Skyforge ist ein futuristisches Free2play Action-MMO vom Studio Allods Team und dem russischen Publisher My.com.

In Skyforge verkörpert ihr keine gewöhnlichen Helden, ihr seid leibhaftige Götter. Diese Gottheiten sind die erste und letzte Verteidigungslinie der utopischen Welt Aelion. Regelmäßig fallen Horden von widerlichen Aliens über diesen Planeten her und so gibt es immer etwas für euch zu tun!

Bislang aber nur auf dem PC und seit Mitte 2017 auf der Playstation 4. Doch schon bald können auch Spieler auf der Xbox One als Gott Aelion retten!

Xbox-One-Early-Access-Release von Skyforge schon im November 2017 mit 15 Klassen

skyforge xbox 03

Skyforge bietet euch auf der Xbox One 15 mächtige Götterklassen, die ihr jederzeit wechseln könnt. Darunter sind so coole Typen wie der Kanoniert, der Revolverheld oder der wilde Berserker. Nur auf die neueste Klasse, den finsteren Revenant, werdet ihr noch etwas warten müssen. Der kommt etwas später auf die Xbox One.

Der Early-Release-Release von Skyforge auf der Xbox One erfolgt am 10. November. Um daran teilzunehmen, müsst ihr euch ein Gründerpaket besorgen. Wer solch ein Paket bis zum 10.11.2017 vorbestellt, erhält noch zusätzlich ein Bonus-Paket, das ein zusätzliches Pet, ein Kostüm, 7 Tage Premiumspielzeit und 3.000 Argents enthält.

Die Gründerpakete gibt’s in verschiedenen Preisklassen:

  • Standard-Paket: 14,99 Euro
  • Deluxe-Paket: 29,99 Euro
  • Gold-Paket: 79,99 Euro
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Wann ist der Early-Access-Start von Skyforge auf der PS4?

Das Grundpaket enthält neben Frühzugang am 10. November noch Spielgeld und Premiumzeit. Davon enthalten die besseren Pakete jeweils mehr, außerdem bekommt ihr noch weitere Klassen sofort freigeschaltet und müsst sie nicht erst freispielen.

Zuletzt gab es einen kleinen Skandal samt Shitstorm in Skyforge, weil dort ein viel zu starkes Item plötzlich hart generft wurde, nachdem zig Spieler es sich schon geholt hatten.

Quelle(n):
  1. My.com

SWTOR verschenkt seine ersten beiden Erweiterungen

Bei SWTOR ist man in Feierlaune. Als Dank erhalten die Spieler 2 Erweiterungen des MMORPGs geschenkt!

Beim MMORPG Star Wars: The Old Republic gibt es wieder einen Grund zu feiern – und die Spieler profitieren davon. Die Entwickler zeigen sich nämlich spendabel und hauen gleich zwei Erweiterungen kostenlos unter die Spielerschaft.

Es gibt kostenlos für alle Spieler die beiden ersten Erweiterungen von SWTOR – „Aufstieg des Huttenkartells“ und „Schatten von Revan“. Die Geschichten erzählen den ausufernden Konflikt zwischen Imperium und Republik, der auf Makeb seinen Höhepunkte findet. Doch kurz danach tauchen die Revaniter wieder auf und scheinen ihren Meister zurück ins Leben gebracht zu haben.

SWTOR Speeder KOTOR Resize

Das Freischalten der beiden Erweiterungen ist denkbar einfach. Ihr müsst dafür lediglich auf die offizielle SWTOR-Seite (Link zur Codeeingabe), euch mit dem Spielaccount einloggen und den Code „REVANRETURNS“ eintragen.

Wer auch noch ein cooles Swoop-Bike abstauben will, der gibt danach noch den Code „KOTORSPEEDER“ auf der gleichen Seite ein.

„Aufstieg des Huttenkartells“ und „Schatten von Revan“ umsonst

Der Grund für diese spendable Aktion ist die Veröffentlichung des Spieleklassikers Star Wars: Knights of the Old Republic auf der Xbox One. Der Spieleklassiker aus 2003 wurde heute, am 24. Oktober 2017, im Xbox-Shop erneut veröffentlicht.

SWTOR Ruestung Malak

Ebenfalls neu sind einige Angebote im Kartellshop von SWTOR. Die Kleidungsstücke, die an Helden und Feinde des ursprünglichen KOTORs erinnern, sind für 2 Wochen wieder im Shop erhältlich. Wer also die coolen Rüstungen von Revan oder Darth Malak bekommen will, kann im Shop nun seine Kartellmünzen ausgeben.

Jedoch sollte man sich mit der Entscheidung nicht zu viel Zeit lassen. Denn beide Codes sind lediglich bis einschließlich dem 6. November gültig.

Wer seit sehr langer Zeit nicht mehr in SWTOR reingeschaut hat, sollte von diesem Angebot Gebrauch machen.


Wie die Roadmap für SWTOR aussieht, das haben wir euch hier gezeigt – es gibt noch einige Pläne für den Herbst!

Mir egal, was Ihr sagt: Ich freue mich auf Destiny 2 auf dem PC

Heute kommt Destiny 2 auf den PC und ich, die Leya, freue mich drauf – Auch wenn einige Konsolen-Spieler einem gerade vom Kauf abraten. 

Als Destiny 1 im Jahr 2014 erschien, besaß ich noch keine PlayStation 4. Ich spielte meine Spiele auf dem PC und hatte kaum einen Grund, mir eine PS4 anzuschaffen – aber Destiny hatte mich schon immer gereizt.

So viele Konsoleros schwärmten von dem fantastischen Gunplay. Und obwohl es arge Kritik an der Story des MMO-Shooters gab, erschien mir die Geschichte um eine riesige Kugel, den Reisenden, und um Hüter des Lichts doch spannend zu sein.

Damals war ich noch Studentin mit einem kleinen Geldbeutel und fand den Gedanken zu absurd, mir nur für ein einziges Spiel eine Konsole anzuschaffen. Mein Computer reichte aus und es gab auch genug andere coole Games.

Ich setzte einen Haken hinter Destiny – Es hat nicht sollen sein.

Destiny 2PC aus

Ich kam zu spät zu Destiny 1 – Der Zug war 2017 abgefahren …

2016 begann ich als freier Autor für Mein MMO zu arbeiten und stand in Lohn und Brot. Vor ein paar Monaten fasste ich den Entschluss, mir mal so eine PS4 zuzulegen.

Denn auch, wenn ich im Herzen PC-Spieler bin, kann ich Konsolen vieles abgewinnen: Mit dem Controller gemütlich auf der Couch liegend, mein Kater schnurrend an mich gekuschelt, meine Spiele auf dem großen Fernseher – Das hat schon was.

Ich besorgte mir Destiny 1 und lud mir den Online-Shooter im Jahr 2017 herunter. Schnell merkte ich, der Zug war für mich abgefahren … Alle Hüter waren schon längst im End-Content und hatten mehrfach das Maximal-Level errreicht. Ich fand kaum Spieler, die noch so ein Grünschnabel-Hüter wie ich waren.

Ich genoss aber das unglaublich flüssige und herrliche Gunplay! Die Story-Kampagne war mir genug, um endlich fühlen zu können, warum die Spieler ihr Destiny so lieben. Ja, das Gunplay war so gut, wie alle sagten und auch die Atmosphäre war fesselnd.

Nach ungefähr 20 Stunden des Spielens setzte ich wieder einen Haken hinter Destiny – Es war eine kurze, aber schöne Zeit.

destiny-2-tanz

Die Ankündigung: Destiny 2 kommt zum PC – Endlich!

Dann kam die Ankündigung: Destiny 2 wird auch auf dem PC erscheinen! Endlich kam meine Chance, so richtig ins Destiny-Universum einzutauchen und das volle Hüter-Erlebnis auf meiner liebsten Plattform zu genießen!

Es machte mir nichts aus, dass Destiny 2 auf dem PC 6 Wochen später erscheinen sollte als auf der PS4 und Xbox. Ich hatte schon fast 3 Jahre auf diesen Moment gewartet, was würden die 6 Wochen da noch bedeuten?

Auf der Gamescom 2017 konnte ich dann zum ersten Mal Destiny 2 auf dem PC spielen. Ich war einfach hin und weg!

  • Das Gunplay fühlte sich immernoch genauso herrlich wie auf der Konsole an und war genau richtig auf den PC zugeschnitten.
  • Die Grafik hat mich umgehauen: Die hohe Frame-Rate und hohe Auflösung lassen sogar jeden kleinen Wassertropfen lebendig erscheinen.
  • Ich konnte Destiny mit Tastatur und Maus spielen! Am PC fühle ich mich so richtig zu Hause.

Meine Vorfreude stieg.

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Tränenmeer überschwämmt Destiny-Community – Aber das ist mir egal

Doch in den letzten Wochen tauchten überall verbitterte Berichte der Konsolen-Spieler auf. Destiny 2 sei so viel schlechter als Destiny 1 und würde nach 40-60 Stunden keinen Content mehr bieten.

Diese Stimmung schwappt auch zu vorfreudigen PC-Spielern wie mich über: Destiny 2: Miese Stimmung der Konsolenspieler versalzt den PC-Launch

Einige PC-Spieler entwickeln jetzt eine Skepsis, ob sie Destiny 2 denn überhaupt kaufen und spielen sollen. Manche Konsolen-Spieler raten den PC-Spielern sogar von Destiny 2 ab.

hass

Das ist mir aber verdammt nochmal egal!

Ich wünsche mir jetzt schon seit fast drei Jahren, Destiny auf dem PC spielen zu können. Meine Freunde, die PC-Spieler sind, werden mit mir zusammen in die Schlacht als Hüter ziehen.

Wenn Destiny 2 es schaffen kann, mir 60-80 Stunden eine gute Zeit zu geben und ich den Content bis dahin genießen kann, bin ich glücklich. 

In Destiny 1 war ich nie im Endgame und kann den Verlgleich nicht ziehen – Ähnlich wird es vielen PC-Spielern gehen. Ich möchte mich einfach von den bitteren Berichten der Konsolen-Spieler nicht irre machen lassen und werde das auch nicht tun.

Heute Abend schmeiße ich Destiny 2 an, sobald die Server online sind. Meine größte Sorge ist derzeit, dass die Server standhalten werden. Denn ich plane einen Livestream, in dem Ihr meine ersten Schritte in der PC-Vollversion von Destiny 2 miterleben könnt. Den Stream betten wir hier dann ein.

Ansonsten stecke ich noch immer voller Vorfreude und bin auf das volle Destiny-2-Erlebnis auf dem PC gespannt.

destiny-gefängnis

Unser Destiny-Experte Tom hat für uns PC-Spieler eine Übersicht erstellt. Destiny 2 PC: Release-Datum, System-Anforderungen – Alle Infos zur PC-Version


Heute, am 24. Oktober, startet Destiny 2 in den PC-Release! Ab 19:00 Uhr werden sich Spieler mit ihrer Tastatur und Maus bewaffnen können, um ein neuer Hüter des Lichtes zu werden. Darunter bin auch ich, die Leya und lade Euch herzlich ein, meine ersten Schritte auf dem PC in Destiny 2 live zu verfolgen.

Es könnte natürlich passieren, dass ich etwas länger in der Warteschlange hänge oder die Server zusammenbrechen – Es handelt sich immerhin um einen Launch! Sollten zu starke Zusammenbrüche passieren und Destiny 2 dadurch unspielbar sein, werden wir als Back-Up zu einem anderen Spiel wechseln: Warframe.

Der Stream beginnt um 19:15 Uhr und ist hierunter eingebettet. Warum ich mich auf Destiny 2 auf dem PC freue, könnt Ihr unter dem Stream lesen.

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Datum und Uhrzeit des Streams: 

  • Wann? Der Stream läuft heute, am 24. Oktober.
  • Wie spät? Der Stream läuft 3 Stunden lang von 19:15 Uhr bis 22:15 Uhr abends.
  • Wo? Ihr könnt direkt auf der Twitch-Seite von Mein-MMO zuschauen. Oben ist der Stream eingebettet.

Shroud of the Avatar kauft einem Fan sein Map-Projekt ab, baut es ins MMORPG ein

Das kommende MMORPG Shroud of the Avatar erhält eine Automap, die einer der Fans erstellte.

Lange Zeit haben sich die Entwickler des MMORPGs Shroud of the Avatar gegen die Implementierung einer Automap gesträubt. Ursprünglich sollten sich die Spieler anhand von Karten im Spiel zurechtfinden, die man entweder finden oder kaufen konnte. Diese Karten sollten auch nur das ungefähre Gebiet darstellen und nicht zeigen, wo man sich selbst befindet oder wo Händler und Questgeber sind.

Shroud of the Avatar SotaMap

Automap-System soll Orientierung vereinfachen

Der Plan hat sich inzwischen geändert. Denn es ist sehr schwer, sich in der Spielwelt zurecht zu finden. Ein Fan des Onlinespiels erstellte mit “SotAMap” eine Karte, auf der alle wichtigen Orte jedes Gebiets eingezeichnet sind.

Das Entwicklerstudio baute dieses Kartensystem schon vor einigen Monaten als rudimentäres Automap-System ein. Doch nun wurde SotAMap dem Ersteller abgekauft, um es individuell ans Spiel anpassen und regelmäßig aktualisieren zu können.

shroud of the avatar blood bay

Automap wird stetig erweitert

Für die Zukunft sind schon neue Features geplant. So sollen Händler und Questgeber auf der Automap auftauchen, was es deutlich einfacher machen wird, sich vor allem in den verwinkelten Städten zurecht zu finden. Wer die Automap-Funktion nicht nutzen möchte, der kann sie auch einfach ausschalten. Das System ist jedoch eine große Erleichterung für alle, die gerne wissen, wo sie sich befinden und wo sie hinlaufen müssen.

Da die Entwickler von SotA selber lieber simplere Mobile Games spielen, haben Sie vielleicht selbst bemerkt, wie schwer es war, sich ohne Automap im Spiel zurecht zu finden.

Quelle(n):
  1. MassivelyOP

Second Dream – Diese Quest hat die Art geändert, wie ich Warframe sehe

Warframe, der Loot-Shooter von Digital Extremes, war für mich immer ein Spiel, das zwar viel Story anteasert, aber diese wohl nie groß weitererzählt. Das änderte sich gewaltig, als ich die Quest “The Second Dream” annahm!

Achtung: Der Text enthält fette Spoiler zur Story von Warframe!

Warframe und der erste Destiny-Teil haben einiges gemeinsam: Beide Spiele handeln von Helden in futuristischen Anzügen, die mit allerlei Waffen Aliens und Mutanten wegpusten und immer neuem Loot hinterherjagen. Und dann spielen beide Games in einem Universum, das eine Menge Story andeutet, aber kaum etwas davon wirklich erzählt.

Space Ninjas ohne Gesicht

So ging es jedenfalls mir. Als ich 2013 – damals noch als Praktikant – Warframe mal anspielen sollte, dachte ich erst „Wow, das sieht alles so cool aus und diese komischen, degenerierten Klon-Knechte haben sicher ‘ne voll geile Story!“

Warframe Screenshots 18

Dann kam der Auftritt meines Warframes und ich war noch mehr begeistert. Was hat es wohl mit diesen bizarren und doch irgendwie coolen Kampfanzügen auf sich?

Warum sehen die „Frames“ alle eher organisch aus, obwohl sie klar künstlichen Ursprungs sind und Metall- und Plastikteile enthalten? Und was ist eigentlich ein Tenno? Bin ich ein Mensch, der da drinnen sitzt? Warum sehe ich „mich“ dann nie und warum wechsle ich das Geschlecht mit dem Anzug? Einige der Warframes hatten ja klar eine männliche oder weibliche Figur. Sind die Warframes am Ende gar keine Anzüge?

Mehr Fragen als Antworten

Warframe Screenshots 15

Doch leider wird so gut wie nichts erklärt. Stattdessen füttern mich die mysteriöse Frauenstimme Lotus und der Bordcomputer Ordis ständig mit kryptischen Story-Fetzen. Das warf jedoch immer noch mehr Fragen auf, beispielsweise, was denn „Sentients“ sein sollen oder wer zum Teufel die Orokin waren.

Diese alte Zivilisation soll ja einst die Tenno erschaffen haben, bevor sie unterging und die Tenno samt Warframes irgendwo verbuddelt wurden. Doch von wem und warum? Und wer waren überhaupt die Orokin, deren wunderschöne und auf erschreckende Art sauberen Bauwerke in einer Art Zwischendimension namens „Void“ herumschweben?

Wo ist nur die Story?

Warframe Screenshots 01

Ich spielte länger und durchquere mehrere Planeten auf der Suche nach Loot, aber auch nach der Story, nach dem Sinn hinter all dem Grind. Aber nach zig Stunden im Spiel kam irgendwann mal die Ernüchterung: „Ok, da kommt nichts mehr, der Grind is halt alles und die Welt nur Kulisse!“

Enttäuscht ließ ich damals Warframe hinter mir und ließ mich nur ab und an von meinem Kumpel überzeugen, mal wieder reinzuschauen. Solch ein Punkt war mal wieder erreicht, als das Open-World-Update Plains of Eidolon angekündigt wurde und ich das Spiel allein schon aus beruflichen Gründen mal wieder spielen „musste“.

Die Quest, die alles ändern sollte …

Warframe Screenshots 16

Als ich nach langer Abwesenheit wieder ins Spiel kam, sah ich schon, dass es im Codex eine Menge Quests gab. So fand ich Aufgaben, die mir einen Kubrow-Space-Hund einbringen sollten oder Quests, um eine Art Weltraum-Jetpack namens ArcWing zu erhalten.

Und dann gab es noch die Quest „The Second Dream“, die mir mein Kumpel unbedingt empfahl, aber ums Verrecken nicht mehr verraten wollte.

Es sei einfach zu geil, man müsse das selbst erleben! Also machte ich mich ans Werk, schaltete alle relevanten Voraussetzungen frei und begann mit der vorhergehenden Quest „Natah“. Was wohl ein „Natah“ sein soll?

Das Erwachen aus dem Zweiten Traum – Achtung Spoiler!

Warframe Screenshots 14

Im Laufe der Natah-Quest, die recht generisch losging, traf ich plötzlich auf ein komplett neues Ding, eine Art Sonde. Das Teil war an sich harmlos, aber Lotus, die dauerpräsente Stimme im Hintergrund und Mentorin aller Tenno, war plötzlich weg! Irgendwas hatte sie verscheucht und stattdessen war plötzlich ein komischer Typ namens Tenshin da, der mir weiß machen wollte, dass Lotus mich bisher angelogen hätte.

Schließlich kam Lotus aber wieder und stellte sich tatsächlich als eine Vertreterin der mysteriösen Sentients heraus, die damaligen Erzfeinde der Tenno! Doch anstatt die Tenno und ihre Warframes zu vernichten, wechselte sie die Seiten und half ihnen, zu überleben. Weitere Infos bleibt sie mir allerdings erst einmal schuldig. Aber es gab ja noch die Nachfolgequest „The Second Dream“ …

Showdown im Mond – Spoileroo!

Warframe Screenshots 04

Natah brachte die lange vor sich hin dümpelnde Story von Warframe schon einen ordentlichen Sprung weiter, aber was im „Second Dream“ kommen sollte, war absolut nicht vorhersehbar! Das ging schon damit los, dass der mysteriöse Stalker, eine Art „Böse Warframe“, die ab und an im Spiel als unerwarteter Miniboss auftaucht, in einer coolen Cutscene einen Auftritt hat. Er arbeitet jetzt wohl für die Sentients und kennt irgendein schreckliches Geheimnis, um die Tenno zu vernichten.

Es folgte eine coole Questreihe, die mich in den Void schickte, wo in einer Mission plötzlich der Mond der Erde auftauchte! Der arg zerpflückte Trabant war dort wohl Jahrhundertelang von Lotus verborgen worden. Aber warum? Nach einigen weiteren harten Kämpfen konnte ich mich endlich ins Zentrum des Mondes durchschlagen und wurde in einer weiteren Cutscene Zeuge davon, wie eine Cryo-Kapsel eine zierliche, humanoide Gestalt in einer Art Raumanzug freigibt.

Kurz darauf wurde ich von den bereits bekannten Drohnen der Sentients angegriffen und musste mit der unbekannten Gestalt in den Händen zum Schiff zurück, während überall die Sentients über mich herfielen!

Die Wahrheit über die Tenno! – Noch viel mehr Spoiler!

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Zurück im Schiff kam es dann zum spektakulären Showdown mit dem Stalker und am Ende konnte ich die nach wie vor unbekannte, humanoide Gestalt endlich in einen bisher unerreichbaren Teil meines Schiffes in eine Art Thron setzen.

Da öffnete sich der Raumanzug und es folgte: Ein Charaktereditor!

Damit hatte ich wirklich nicht gerechnet, denn hinter der mysteriösen, geretteten Person verbarg sich das wahre Ich meines Tenno! Die Warframes sind nicht etwa Anzüge, es sind eigene Lebewesen! Sie existieren lediglich in telepathischer Symbiose mit dem „Operator“, eben jenen jugendlichen Menschen, den ich mir gerade im erstaunlich vielfältigen Editor zusammenbastelte.

Ein neues Gesicht für Warframe – Immer noch Spoiler

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Ich kann sogar die Stimme und die Klamotten des Operators anpassen, obwohl der eigentlich nur in seinem Thron sitzt und nichts macht. Dabei wird das Ganze von einer atmosphärischen Musik untermalt. Wie in Trance bastele ich fast eine Stunde am Operator herum, bis eine androgyne Figur mit violetten Haaren und einer Art mechanischen Lorbeerkranz auf dem Thron sitzt.

Jetzt gibt auch der Begriff Tenno, eigentlich ein Titel der japanischen Kaiser, endlich Sinn. Wie mein Operator unbewegt auf dem Thron sitzt, erinnert tatsächlich an einen göttlichen Herrscher!

Danach erscheint zum ersten Mal Lotus selbst und erklärt einige Hintergründe. Endlich kann ich selbst Fragen stellen und höre die Stimme meines Charakters. Endlich bekomme ich Antworten! Und endlich weiß ich, dass Warframe nicht nur ein spaßiger Dauergrinder mit Space-Ninjas ist.

Die Story geht weiter!

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Mit dem Erwachen aus dem Zweiten Traum werden allerdings noch mehr Fragen laut. Doch jetzt weiß ich, dass Digital Extremes sich tatsächlich etwas dazu überlegt hat und weitere Story-Quests bringen will. Ich kann daher schon gar nicht die Fortsetzung der Story im noch zu spielenden „War Within“ und in den noch kommenden Quests erwarten.

Für mich ist Warframe jedenfalls nach dem Second Dream nicht mehr das gleiche Spiel. Vielmehr fühlt es sich jetzt endlich vollständig an, so wie mein Tenno jetzt mit Warframe und Operator gemeinsam an einem Ort endlich vollständig ist.

Wie empfandet ihr euer Erwachen aus dem Second Dream? War es für euch auch so eine große Offenbarung, oder ahntet ihr das alles bereits vorher?


Wenn ihr die Gefühle einer neuen Spielerin kennenlernen wollt, die Warframe zum ersten Mal spielt, dann verpasst nicht unseren Artikel mit dem Titel „So wurde ich in Warframe Space Ninja aus Leidenschaft!

The Division steht vor einem großen Problem mit den geheimen Gear-Sets

Bei The Division muss es bald Änderungen an den geheimen Gear-Sets geben. Sie droppen sonst viel zu selten.

Das geheime Gear, das “Classified Gear”, wurde mit dem Update 1.7 eingeführt und ist seidem bei den Agenten äußerst begehrt. Denn diese Items stellen die besten Rüstungsteile im Spiel dar, da sie neben zusätzlichen Boni auch höhere Attribute als alle anderen Rüstungsteile bieten.

Die effizienteste Möglichkeit, um an geheime Gear-Sets zu gelangen, sind Global-Events. Während eines Events könnt Ihr gezielt Global-Event-Credits farmen und damit spezielle Behälter öffnen, in denen geheime Gear-Sets enthalten sein können. Wenn Ihr in der Global-Event-Woche reichlich spielt, bekommt Ihr einige der begehrten Items zusammen.

Wer in dieser Event-Woche keine Zeit hat oder nur an wenige Set-Teile kommt, kann sie auch noch nach dem Event erhalten. Denn dann wandern die Sets in den allgemeinen Loot-Pool. Allerdings: Nach einem Global-Event sind die Chancen auf geheime Gear-Sets deutlich geringer.

Und hier bahnt sich ein größeres Problem an: Mit der Zeit wird es immer schwieriger, genau das geheime Rüstungsteil zu erlangen, das man begehrt. 

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Eine Chance von 0,036% auf das Item, das Ihr wollt

Der Youtuber und Division-Experte MarcoStyle hat nun Berechnungen zu den Drop-Wahrscheinlichkeiten der geheimen Rüstungsteile angestellt.

Vorab: Die Chancen auf Classified-Gear aus Behältern liegen bei 1% und als Drop von Benannten Bossen bei 3%. In den folgenden Berechnungen wurde die 3%-Chance als Grundlage hergenommen.

Das erste Global-Event im August führte die ersten drei geheimen Gear-Sets ein: DeadEYE, Finale Maßnahme und Einsamer Held. Angenommen, Euch fehlten nach dem Event noch die geheimen “Finale Maßnahme”-Handschuhe für Euren Build. Dann hattet Ihr bei einem Boss-Kill die Chance von 0,167%, dass Euch exakt dieses Item dropt.

0167

Warum das? Es besteht lediglich die 3%-Chance, dass irgendein Classified-Item droppt. Nach dem ersten Global-Event konnte dies DeadEYE, Finale Maßnahme oder Einsamer Held sein und von jedem Set konnte es der Rucksack, die Maske, die Knischoner, die Panzerweste, die Holster oder eben die Handschuhe sein. Die Chance, die “Finale Maßnahme”-Handschuhe zu erhalten, war also schon damals extrem gering.

Nun ist aber schon das zweite Global-Event zu Ende, welches drei neue geheime Gear-Sets brachte. Und diese wanderten ebenfalls in den Loot-Pool mit der 3%-Chance. Sprich, nun sind zwar mehr geheime Gear-Set-Teile in dem Loot-Pool, aber die Wahrscheinlichkeit, das ersehnte Item zu erhalten, ist deutlich geringer.

Beispiel: Wenn Ihr noch immer die “Finale Maßnahme”-Handschuhe haben wollt, liegt gegenwärtig die Chance darauf bei 0,083% (bei einem Boss-Kill).

Allerdings ist jetzt noch nicht Schluss. In Zukunft stehen zwei weitere Global-Events an, wobei jedes – laut aktuellem Informationsstand der PTS – direkt vier neue geheime Gear-Sets bringen wird.

Sobald alle 14 geheimen Gear-Sets im Spiel sind, liegen die Chancen auf die “Finale Maßnahme”-Handschuhe bei 0,036% (bei einem Boss-Kill):

0036

Mit anderen Worten: Ihr müsst im Schnitt 2778 Benannte Gegner töten, um das gewünschte Item zu erhalten. Oder um das Ganze auf Einsatzleistungs-Behälter umzurechnen: Ihr müsst im Schnitt 8333 Behälter öffnen, um das gewünschte Item zu erhalten.

Wie reagieren die Entwickler auf dieses Problem?

Diese Berechnungen zeigen, dass es sich gegenwärtig nicht lohnt, über Benannte Bosse geheime Gear-Sets zu farmen – und in Zukunft wird es sich noch viel weniger lohnen. Es müssen bald andere Möglichkeiten her, wie man an Classified-Gear kommt, wenn gerade kein Global-Event läuft.

Hier gab es bereits Ankündigungen von den Entwicklern: So wird es über die neuen Spielmodi Gefecht und Widerstand “Classified Caches” als Belohnungen geben. In diesen Behältern sind dann garantiert geheime Items. Und wenn Ihr in der Dark-Zone unterwegs seid, könnt Ihr ebenfalls Kisten verdienen, die Exotics und Classified-Items springen lassen.

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Klar ist: Es kommen neue Möglichkeiten, um an geheime Items zu gelangen. Das ändert allerdings nichts daran, dass die Chancen darauf bei den benannten Bossen so gering sind.

Mögliche Änderungen wären:

  • Die Drop-Chance bei Bossen zu erhöhen. Als drei geheime Gear-Sets im Loot-Pool waren, lag die Chance bei 3%. Wenn 14 davon im Loot-Pool sind, sollte die Chance bei 14% liegen. Dies könnte jedoch dazu führen, dass es dann zu viele geheime Gear-Set-Teile gibt.
  • Möglich wäre auch ein Token-System: Man erhält durch Boss-Drops Token, die man dann gegen die gewünschten Items eintauschen kann. Allerdings zeigt ein Blick auf Destiny 2: Die Spieler wollen keine Token als Loot, sondern die Items direkt. Schließlich ist es aufregender, in der Dark Zone ein perfekt gerolltes Item auszufliegen als Token.
  • Oder: Man installiert die Auswahl-Möglichkeit, dass nur bestimmte Gear-Sets im Spiel droppen können. Braucht man noch die “Finale Maßnahme”-Handschuhe, so könnte man einstellen, dass nur die Gear-Sets aus dem Global-Event 1 im Loot-Pool sind.

Wir werden sehen, ob die Entwickler auf diese geringen Drop-Chancen reagieren werden. Welchen Lösungsvorschlag habt Ihr?

Interessant: The Division: Mehr Explosionen! – Das bringen Global-Event 3 & 4