Warframe hat mich in seinem Bann! So wurde ich Space-Ninja aus Leidenschaft

Unsere Autorin Leya hat sich den Online-Shooter Warframe angeschaut und war sofort hin und weg. Als Space-Ninja schlug sie sich durch die ersten Missionen und kann Warframe jetzt schlecht zur Seite legen. Lest hier ihren Anspielbericht. 

Ich wurde direkt in mein Abenteuer als Space-Ninja hineingeschleudert und wusste gar nicht, wie mir geschah. Ein finsterer Alien-Captain namens Vorr erzählte mir, dass ich ein mächtiger Krieger sei. Er nannte mich einen der „Tenno“ – anscheinend gehöre ich zu einer längst vergessenen Krieger-Fraktion, die das Universum und seine Planeten vor Unheil beschützt.

Ich erwachte aus einem ewigen Cryo-Schlaf und musste nun vor Captain Vorr und seiner Armee fliehen. Dabei begleitete mich eine mysteriöse Frauen-Stimme namens Lotus, sie hat mich erweckt.

Hier beginnt jeder Spieler seine erste Mission, die gleichzeitig das Tutorial darstellt. Ich durfte mir einen aus drei „Warframes“ aussuchen. Warframes sind Anzüge, die den Tennos ihre speziellen Fähigkeiten und Skills verleihen. Gleichzeitig sind Waframes die unterschiedlichen Charaktere, die man spielen kann – derzeit gibt es 34 davon.

Warframe Lotus

Aus diesen 3 Warframes dürfen sich Spieler zu Beginn einen aussuchen: 

  • Excalibur: Dieser Warframe ist besonders geschickt im Nahkampf und beschwört ein Schwert, das Energie durchströmt. Excalibur gilt als besonders Anfänger-freundlich.
  • Mag: Diese Dame erzeugt magnetische Felder, mit denen sie ihre Umgebung und Feinde manipuliert. Ihre Skills geben Mag starke Crowd-Control und lassen sogar Knochen zu Staub zerfallen.
  • Volt: Der Meister der Elektrizität eignet sich für den Nah- und Fernkampf gleichermaßen. Volts Elektro-Skills sind besonders effektiv gegen „Corpus“, die Roboter-ähnlichen Gegner in Warframe.

Ich entschied mich für Mag. Ihre Fähigkeit, Knochen in Magnete umzuwandeln und mit Energie zu zermalmen, sprach mich besonders an.

Warframe Mag

Im Tutorial fühle ich mich wie der mächtigste Space-Ninja des Universums

Nachdem die Frage meines ersten Warframes geklärt war, ging es direkt mit Action los. Ich musste mich durch die Schergen von Captain Vorr kämpfen und zu meinem Raumschiff gelangen. Die Stimme aus dem Nichts, Lotus, brachte mir alles bei, was ich wissen musste, um zu überleben.

So lernte ich, dass ich mich als Warframe geschmeidiger als eine Katze bewege. Direkt zu Beginn habe ich die Gabe, weit über den Boden zu gleiten, mich in die Luft zu schrauben und an Wände lang zu springen. Normales Laufen kommt für die Space-Ninjas aus Warframe nicht in Frage!

Durch die Bewegung alleine habe ich schon das Gefühl, ein mächtiger Krieger zu sein, der seine Feinde umkreist und ihnen geschickt ausweicht. Dann bekomme ich auch direkt drei starke Waffen, mit denen ich Vorrs Armee niedermetzle.

Ich durfte mich an drei Stationen zwischen zwei Waffen-Typen entscheiden. Durch meine Wahl erhielt ich dieses Set:

  • Nahkampfwaffe: Schwert (anstelle eines Stabs)
  • Seitenwaffe: Wurfmesser (anstelle einer Pistole)
  • Hauptwaffe: Pfeil und Bogen (anstelle eines Gewehrs)

Mein erster Skill „Sog“ stand mir auch zur Verfügung. Mit Mags Magnetfeld zog ich Gegner an mich heran, verteilte Schaden und machte sie kurz kampfunfähig.

Ich fühlte mich großartig und stark!

warframe bogen

Das Gefühl der Macht täuschte – Ich war noch ein kleiner Baby-Ninja

Mit all den Mitteln, die mir zur Verfügung standen, erreichte ich mein Schiff mit Leichtigkeit. Nach dem langen Cryo-Schlaf kam dann aber das zweite Erwachen: Ich war nicht so mächtig, wie ich dachte.

Nach und nach schaltete ich durch die ersten Missionen das Arsenal-System meines Raumschiffs frei. Das Schiff wurde nämlich ausgeschlachtet und alle Stationen wie die Schmiede, die Brutmaschine oder die Modifikationen wurden entfernt. Alles ist offline. Ich mach mich also auf, die Segmente zu versammeln, mit denen ich die einzelnen Stationen wieder in Betrieb nehmen kann.

Hier merke ich, wie komplex Warframe wirklich ist. Ich stellte langsam fest:

  • Alle Waffen im Spiel müssen gelevelt werden
  • Alle Waffen können mit Modifikationen angepasst werden
  • Die Modifikationen müssen ebenfalls gelevelt werden und können Upgrades erhalten
  • Ich kann einen Roboter als Begleiter haben, einen Sentinel
  • Die verschiedenen Roboter-Sentinel haben ebenfalls Skills und tragen Waffen
  • Der Sentinel wird gelevelt, ebenso seine Waffe – Auch diese können mit Mods aufgerüstet werden
  • Mein Warframe kann auch im Level steigen, auch er kann Mods erhalten
  • Die Skills der Warframe können gelevelt werden und Mods erhalten
  • Mein gesamter Account besitzt einen eigenen Level
  • Es gibt eine Zuchtstation für Haustiere, die Hunden und Katzen ähneln. Auch diese erhalten Upgrades, die im Kampf nützlich sind.
  • Waffen und Ausrüstungen können mit Blueprints selbst hergestellt werden
  • Die Liste könnte ich noch weiterführen, aber es ist deutlich: Einfach alles kann gelevelt und angepasst werden.

Langsam fange ich an, mit den Modifikationen zu experimentieren und spüre mich und meine Waffen mächtiger werden. Der Baby-Ninja wächst!

warframe mods

In Warframe nimmt mich keiner an die Hand – Leichter Einstieg, schwierig zu meistern

Die Komplexität kann einen zu Beginn nahezu erschlagen. Wie der Online-Shooter im Detail funktioniert, erklärt mir Warframe nicht.

Wer sich auf das Abenteuer einlässt, muss bereit sein, sein Wissen woanders als im Spiel selbst zu suchen. Das könnte gerade für deutsche Spieler, die nur wenig Englisch können, eine Herausforderung sein. Denn die besten Quellen für Warframe sind in englischer Sprache zu finden. Oder man muss sich einen erfahrenen, deutschen Mitstreiter suchen, der einem die ersten Schritte erklärt.

Denn ab einem gewissen Punkt muss man sich in das Level- und Upgrade-System vertiefen.

Meine ersten Stunden in Warframe verbrachte ich allerdings ohne großes Wissen und habe locker die ersten Missionen geschafft! Man darf sich nur nicht von den vielen Möglichkeiten, die einem Warframe bietet, abschrecken lassen.

Warframe hat einen leichten Einstieg, ist aber nach hinten raus schwierig zu meistern.

Warframe1

Warframes Tiefe und Gameplay hat mich in seinem Bann

Nach meinen ersten Stunden als Space-Ninja bin ich einfach angefixt. Das Gameplay fühlt sich fantastisch an. Es macht unglaublich Spaß, über die Map zu gleiten und die Welt zu erkunden.

Die weiten und athletischen Sprünge der Warframe geben mir das Gefühl von Freiheit und Macht. Das Gunplay wird von meinem Build und meinen Modifikationen bestimmt. Ich entscheide, ob ich schnell schieße, starke Treffer lande oder Elementar-Schaden auslöse.

In Warframe gibt es neben den Quests viel zu tun. So arbeite ich gerade daran, mir ein Haustier freizuschalten und die Tiere danach zu züchten. Da schlägt das Herz des Pokémon-Züchters in mir besonders hoch! Denn auch die treuen Begleiter können modifiziert und spezielle Statistiken erzüchtet werden.

Ich bin gespannt, wo die Reise mit Warframe hingeht und werde wohl noch eine Weile als Space-Ninja aus Leidenschaft durch die Galaxie düsen.


Meine ersten Stunden in Warframe, könnt Ihr auch in dieser Aufnahme unseres Live-Streams verfolgen:

Live-Video von MeinMMO auf www.twitch.tv anzeigen

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