Wird in 2018 alles besser in Destiny 2? Hier sind unsere 5 größten Wünsche fürs neue Jahr!
2017 war ein turbulentes Destiny-Jahr. Mit dem Zeitalter des Triumphs fand für viele Spieler die Hüter-Reise in Destiny 1 gemächlich ihr Ende. Im Herbst wurde sie dann fortgesetzt: Destiny 2 erschien, schickte die Hüter auf neue Abenteuer und sorgte in den folgenden Wochen und Monaten für gewaltige Diskussionen.
Im Voraus wurde den Spielern mit bildgewaltigen Trailern und mit großen Versprechungen zu Destiny 2 der Mund wässrig gemacht, sodass sie mit enormen Erwartungen das Sequel herbeisehnten.
Doch nach dem Launch stellte sich schnell Ernüchterung ein: Sobald die Story-Kampagne gemeistert ist, weist Destiny 2 eklatante Schwächen im Endgame auf. Es fehlen Inhalte, es fehlen Anreize, den MMO-Shooter zu spielen, es fehlen motivierende Endgame-Mechaniken. In den sozialen Medien wurde Destiny 2 daraufhin zerrissen, auch die Presse stürzte sich auf Destiny 2 und trat mit vernichtenden Schlagzeilen darauf ein.
Gegen Ende des Jahres gelobte Bungie Besserung. Man wolle transparenter werden, auf das Feedback der Hüter eingehen, das Endgame aufwerten. In 2018 dürfe man wichtige Änderungen erwarten. In naher Zukunft möchte Bungie die Pläne für 2018 offenlegen. So twitterte Community-Manager DeeJ am 1. Januar, dass es in 2018 viel zu besprechen gebe.
Aber was muss sich eigentlich ändern, damit in 2018 wirklich alles besser wird? Viele Hüter würden auf diese Frage antworten: “Das Endgame fixen!” Aber was bedeutet dies konkret? Hier sind unsere 5 größten Wünsche, wie sich Destiny 2 in 2018 verändern soll.
Strike-spezifischer Loot für Destiny 2
“Strike-spezifischer Loot” ist ein Wunsch, der häufig in den sozialen Medien genannt wurde und noch immer genannt wird. In Destiny 1 war er nicht wegzudenken: Jeder Strike hatte einen individuellen Loot-Pool, in denen Items waren, die es nur über den jeweiligen Strike zu ergattern gab. Wer eine perfekt gerollte Imago-Schleife wollte, der spielte wieder und wieder den “Unsterblicher Geist”-Strike (oder die Echo-Kammer).
So war jeder Strike etwas Besonderes – eine Aktivität, die speziellen Loot springen ließ und nicht nur eine gewisse Anzahl an Vorhut-Token. Dieses Feeling wünschen sich viele Hüter zurück.
Die Strikes in Destiny 2 sind hervorragend designt. Sie sind groß, weitläufig und bieten verschiedene Endboss-Mechaniken. Das Einzige, was fehlt, sind Anreize, die Strikes zu spielen. Im Vergleich zu anderen Aktivitäten ist der Ertrag pro Zeit recht gering – zumal der Ertrag meistens nur in Form von Token daherkommt. Mit dem “Heroische Strikes”-Meilenstein wurden die Strikes zwar etwas aufgewertet, jedoch bei Weitem nicht genug.
Strikes brauchen spezifischen Loot
Heroische Strikes brauchen spaßige und herausfordernde Modifier
Die Dämmerungsstrikes könnten ebenfalls mit eigenem Loot aufgewertet werden
Allgemein könnte der Loot auch von anderen Aktivitäten individueller und spannender ausfallen. Raid- und Strike-Items sollten eigene Perks aufweisen, die sie besonders machen und eine neue Spielerfahrung ermöglichen. Hüter wollen nicht immer mit denselben Waffen mit lediglich unterschiedlichen Skins spielen.
Das beste MMO 2017 wurde von Euch gewählt. Wir küren die Gewinner und verraten, welche Spiele es geschafft haben!
Das Spielejahr 2017 enthielt für MMO-Spieler jede Menge Highlights. Neben einigen Neuerscheinungen wurden auch ältere Titel von ihren Entwicklern weiter gepflegt, was zu jeder Menge Content führte. Gegen Ende des vergangenen Jahres haben wir euch gefragt, welches MMO / Online-Spiel ihr als das Beste von 2017 anseht. Über dreitausend Teilnehmer haben an dieser Abstimmung teilgenommen.
Insgesamt 32 MMOs standen zur Auswahl – und die habt ihr getroffen! Wir präsentieren Euch nun die drei Gewinner, die zum „MMO / Online-Spiel des Jahres 2017“ gekürt werden.
Platz 1: World of Warcraft
World of Warcraft mit seiner aktuellen Erweiterung Legion wurde von Euch als MMO des Jahres 2017 gewählt. Und erhält damit den Mein-MMO-Award für “bestes MMO / Online-Game”. 15% aller Abstimmenden gaben dem MMORPG-Urgestein von Blizzard ihre Stimme.
Der Mein-MMO-Award für “bestes MMO / Online Game” geht an World of Warcraft!
Gründe gibt es viele, warum World of Warcraft 2017 so viele Spieler in seinen Bann ziehen konnte. Die neuste Erweiterung „Legion“ war zwar bereits Ende 2016 erschienen, doch für viele noch frisch. Den Entwicklern von Blizzard gelang es nach knapp einem Jahrzehnt erstmals, ein Versprechen wahr zu machen: regelmäßige Patches. Alle 2-3 Monate gab es einen größeren Patch, der entweder neue Dungeons, Schlachtzüge, Gebiete und Questreihen mit sich brachte. Selbst die kleineren Updates enthielten für alle Spieler etwas: Pet-Battles, Mikrofeiertage oder neue Animationen für die Klassen.
Sinnvolle Änderungen an bestehenden Systemen, wie etwa die Weltquests oder wöchentlich voranschreitende Kampagnen (Suramar, Argus) beschäftigten die Spieler für viele Monate und sorgten dafür, dass es immer wieder etwas neues in Azeroth zu entdecken gab.
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Ein würdiger erster Platz in der Wahl zum MMO des Jahres 2017.
Platz 2: Destiny 2
Lange mussten die Fans auf Destiny 2 warten, doch 2017 war es endlich so weit. Nachdem das Spiel zuerst auf PS4 und Xbox One erschien, mussten die PC-Freunde noch eine Weile warten, bis auch sie endlich wieder den besten Waffen nachjagen konnten. Einmal mehr wurden die Hüter gebraucht – und sie antworteten dem Ruf nach Hilfe und stimmten fleißig für Bungies MMO-Shooter ab. Rund 12% der Stimmen bescheren Destiny 2 den 2. Platz in unserer Wahl zum MMO des Jahres 2017! Hätte der Content länger gehalten, wäre hier wohl mehr drin gewesen.
Platz 3: The Elder Scrolls Online
The Elder Scrolls Online konnte sich in 2017 ebenfalls weiter stabilisieren. Das Jahr begann gut, denn in TESO können die Spieler nun eigene Häuser beziehen und sich im Housing richtig austoben. Ansonsten setzen die Entwickler darauf, den bestehenden Fans genau das zu geben, was sie haben wollen: Spaß im „Elder Scrolls“-Universum. Das gelang vor allem mit der Morrowind-Erweiterung, die ebenfalls im vergangenen Jahr einschlug.
Der Plan ging offenbar auf: Mit 10% der Stimmen landet The Elder Scrolls Online auf dem Platz 3 bei unserer Wahl zum MMO des Jahres 2017.
Die Plätze 4-10
Für einen Platz auf dem Treppchen hat es für die folgenden Spiele zwar nicht gereicht, fleißig abgestimmt wurde aber dennoch. Hier die Plätze 4-10!
Platz 4: Guild Wars 2 (8%)
Platz 5: Final Fantasy XIV (8%)
Platz 6: Warframe (7%)
Platz 7: Black Desert (6%)
Platz 8: PlayerUnknown’s Battlegrounds (6%)
Platz 9: The Division (5%)
Platz 10: Overwatch (4%)
Hat euer Liebling die Wahl gewonnen? Wem habt ihr eure Stimme gegeben? Teilt ihr die Ansicht der Community in Bezug auf World of Warcraft, Destiny 2 und The Elder Scrolls Online?
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Das MMORPG Bless Online ist eines der wenigen neuen PC-MMORPGs, die 2018 sicher im Westen erscheinen werden. Der Release ist angekündigt. Aber wird das Spiel auch gut? Warnzeichen gibt es genug.
Fans von klassischen MMORPGs warten auf das koreanische AAA-MMORPG Bless Online und das seit Jahren. Während neuere Korea-MMORPGs wie Black Desert eher in die Sandbox-Richtung gehen, ist Bless ein traditionelles Themepark-MMORPG wie WoW, dem der Erfolg in Korea und Russland allerdings bislang verwehrt blieb.
Das soll 2018 mit einem globalen Steam-Release anders werden.
Bless Online sieht wie ein modernes WoW aus …
Bless wurde 2011 angekündigt, mit hohem Produktionsaufwand und tollen Schauwerten entwickelt. Es läuft mit der Unreal Engine 3. Bless hat tolle Grafik, Super-Sound, wahnsinnig coole Trailer. Star-Komponist Hans Zimmer hat etwa den Soundtrack beigesteuert – der macht sonst den Soundtrack für Hollywood-Blockbuster.
Das Gameplay-Konzept orientiert sich an World of Warcraft – es gibt zwei Reiche, die miteinander im Krieg liegen. Schauplatz ist eine Welt, die dem europäischen Mittelalter ähnelt.
Ein World of Warcraft mit moderner Grafik und leichtem Asia-Touch. Das spricht verdammt viele Leute potentiell an. Die werden neugierig und scharf auf Bless, wenn sie Trailer und Concept-Art sehen.
https://www.youtube.com/watch?v=yKJMIWi3F78
… aber hat in den letzten 3 Jahren nicht viele Spieler begeistern können
Aber als das Spiel dann 2015 wirklich gespielt werden konnte, gab’s von Anfang an Kritik am Gameplay und an der Performance. Gegen Konkurrenten wie ArcheAge oder vor allem Black Desert sah Bless kein Land und ging unter. Die Phase hat sich über zwei, drei Jahre gezogen: 2015, 2016, 2017 – alles keine guten Jahre für Bless.
Das Game war in Korea und Russland zwar schon spielbar, hat da aber kaum Fans begeistern können.
2017 sah’s ganz düster aus. Da ist der Europa-Release geplatzt und es wirkte für einige Tage so, als wär das Spiel endgültig tot, aber Neowiz stand trotz aller Probleme zu Bless und hat beschlossen, da weiter zu investieren.
Neowiz hat Bless daraufhin zurückgezogen und überarbeitet. Man wollte die großen Schwachstellen loswerden. Neowiz will nun Bless 2018 in einer „Rebuilt“-Version global auf Steam veröffentlichen. Damit wird Bless auch in den Westen kommen.
Neue Version soll 2018 im Westen überzeugen
Allerdings gibt es nach wie vor viele Fragezeichen um den Titel. Der YouTuber Nocht beschäftigt sich schon länger mit Bless und fasst die Fragen und Sorgen um das Spiel zusammen.
Die wichtigsten Änderungen im neuen Bless
So sind das Gameplay und der Kampf nicht so dynamisch wie in Guild Wars 2, Black Desert oder ArcheAge, sondern man orientiert sich eher an World of Warcraft – bei der Überarbeitung hat man lediglich die statischen Skills abgeschwächt und die dynamischeren betont
das Skill-System wurde jetzt deutlich komplexer – man kann Fähigkeiten aufwerten und sich die passenden Fähigkeiten auf die Hotbar ziehen
das Inventar ist deutlich aufgeräumter als früher, orientiert sich an Black Desert
https://www.youtube.com/watch?v=jqQbhYX5skQ
Die großen Fragezeichen um den Release von Bless
Für Nocht ist die große Frage, ob Bless mit allen Klassen starten wird – andere Versionen begannen ohne Mystic und Ranger, zwei beliebte Klassen, die eine Menge Abwechslung bringen
Es sind auch noch Fragen um den Cash-Shop offen, hier gibt’s in neueren Versionen eine Mechanik, um Pets aufzuwerten – die könnte in den Bereich „Pay2Progress“ gehen und Schwierigkeiten machen
Fraglich ist außerdem, ob Neowiz das Spiel hier im Westen aufwändig genug bewerben kann, um eine große Spielerbasis auf Bless aufmerksam zu machen und dann auch zu halten
Bei der Lokalisierung ist Deutsch als Sprache zwar bestätigt, man geht aber davon aus, dass die Audio-Vertonung nur in Englisch vorliegen wird
Nocht rechnet damit, dass das Early-Access-Datum von Bless ungefähr im März 2018 liegt – mit einem Release dann später im Jahr
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Die Frage ist bei Bless letztlich: Kann sich das Spiel hier im Westen etablieren oder wird es schnell verflachen und nur was für Fans werden? 2018 wird die Antwort auf all diese Fragen bringen. So oder so.
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Das MMORPG Skyforge (PC, PS4, Xbox One) blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2017 zurück und will, dass 2018 ebenso gut verläuft.
2017 wurde Skyforge über Steam veröffentlicht, auch eine PS4- und eine Xbox One-Version erblickten das Licht der Welt. Ebenso wurde die Klasse Revenant eingeführt und ihr durftet Abenteuer auf dem Mond erleben.
Da das vergangene Jahr so gut für die Entwickler verlief, legen sie sich nun für 2018 noch mehr ins Zeug.
Gleichzeitige Updates und ein verbessertes Interface
Geplant ist etwa, dass Updates in Zukunft gleichzeitig auf allen Plattformen (PC, PS4 und Xbox One) veröffentlicht werden. Es bereitet den Entwicklern etwas Schwierigkeiten, drei Versionen des Spiels zu unterstützen, die alle einen unterschiedlichen Stand haben. Deswegen gehört es zu den Prioritäten, ein System zu entwickeln, mit dem alle Fassungen denselben Stand erreichen und auch immer gleichzeitig die Updates erhalten.
Ebenso erwartet die Spieler eine Überarbeitung des Interface. Dieses funktioniere zwar aktuell gut, wenn man mit Maus und Tastatur spielt, mit Controllern aber seien einige Verbesserungen nötig. Diese möchten die Entwickler in diesem Jahr in Angriff nehmen, sodass die Spieler auf allen Plattformen Skyforge richtig genießen können. Vor allem Neueinsteiger sollen davon profitieren und noch einfacher ihren Weg in das MMORPG finden.
PvP wird überarbeitet
Viele Spieler des MMOs wünschen sich Verbesserungen im Bereich des PvP. Und diese sollen sie 2018 erhalten. Das Team hat bereits einige interessanten Ideen ausgearbeitet, welche die PvP-Erfahrung bereichern. Welche das sind, darüber sprechen die Entwickler zu einem späteren Zeitpunkt. Das und noch vieles mehr planen die Entwickler von Skyforge für dieses Jahr. Details und Daten zu den Updates teilt das Team im Verlauf der kommenden Wochen und Monate mit.
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Auf Steam stecken 12 Spiele hervor, die besonders viel Umsatz in 2017 eingespielt hat. Darunter sind auch die Online-Games Warframe, ARK und PUBG. So mancher Titel dürfte überraschen!
Das Jahr 2017 liegt hinter uns und damit nutzen viele Entwickler und Publisher die Zeit, um ein paar Statistiken zu ihren Spielen zu veröffentlichen. Auch die Plattform Steam von Valve präsentiert eine kleine Auswahl an Spielen, die im Jahr 2017 am meisten Gewinn eingespielt hat.
Bedenkt bitte, dass die Liste nicht streng nach „Platz 1 bis Platz 12“ sortiert ist, denn so genaue Informationen gibt weder Steam noch die Entwickler heraus. Dennoch bieten die Angaben eine gute Übersicht darüber, welche Spiele in 2017 funktioniert haben.
Steam-Spiele mit dem größten Umsatz 2017
Die folgenden 12 Spiele haben (auf Steam) den größten Bruttoumsatz in 2017 erzielt:
The Witcher III Wild Hunt
DOTA 2
Rocket League
Warframe
Counter Strike: Global Offense
Rainbox Six Siege
Grand Theft Auto Five
Playerunknown’s Battlegrounds
ARK: Survival Evolved
Divinity II: Original Sin
Tom Clancy’s Ghost Recon Wildlands
H1Z1
Die Liste zeigt einmal mehr, dass Free2Play-Titel (wie Warframe oder DOTA 2) große Gewinne einspielen, selbst wenn das Grundspiel kostenlos ist. Die geschickte Monetarisierung durch Mikrotransaktionen sorgt dafür, dass auch diese Spiele erfolgreich sind.
Besonders erwähnenswert ist auch Witcher III Wild Hunt. Das Spiel stammt ursprünglich aus dem Jahr 2015. Die Tatsache, dass es auch 2017 noch zu den Top-Sellern des Jahres zählt, zeigt einmal mehr, was für ein Meisterwerk den Entwicklern von CD Projekt RED gelungen ist.
Ihr sucht nach einem vernünftigen Kartenspiel, aber Hearthstone ist nicht euer Ding? Dann dürfte Shadowverse (PC, iOS, Android) einen Blick wert sein. In unserem Shadowverse Review verraten wir Euch, warum das Spiel rockt, ob es das auch auf Deutsch gibt und wie Ihr den Download starten könnt.
Digitale Kartenspiele gibt es inzwischen viele, doch wirklich erfolgreich sind nur wenige. Eines dieser erfolgreichen Titel ist Shadowverse. Es kombiniert das bewährte Spielprizip von Sammelkartenspielen mit Anime-Optik und hat damit die „Manga-Freaks“ als Zielgruppe auserkoren – oder einfach alle, die ein gut durchdachtes Kartenspiel zocken wollen.
Weil Hearthstone von Blizzard aktuell der Platzhirsch im Bereich der digitalen Kartenspiele ist, kommen wir um einige Vergleiche nicht drumherum. Daran lässt sich allerdings sehr schön zeigen, was Shadowverse besser löst als Blizzards Titel.
Das Spielprinzip von digitalen Sammelkartenspielen dürfte inzwischen geläufig sein. Auch in Shadowverse sind die Züge der Spieler voneinander getrennt. Sprich: Erst handelt Spieler A seinen Zug ab, danach ist Spieler B an der Reihe. Zwischenzeitliches Eingreifen ist nicht möglich. Das vermissen einige Spieler vielleicht, aber es garantiert einen reibungslosen Ablauf des Spielgeschehens.
Die Besonderheit von Shadowverse ist die Möglichkeit, ab dem 5. Spielzug Vasallen (oder „Diener“) zu entwickeln. Dadurch werden die Charaktere mächtiger (im Regelfall +2/+2), können bereits im gleichen Zug gegnerische Vasallen attackieren oder profitieren von anderen Effekten. Dadurch wird jede Karte zu einer doppelten Gefahr. Sollte man den schwachen 1/2-Vasallen auf dem Schlachtfeld lassen? So ist er keine Bedrohung, wenn er jedoch entwickelt wird, könnte er meinen 7/3-Vasallen vom Spielfeld beseitigen …
Jeder Spieler hat nur eine begrenzte Anzahl von Entwicklungen zur Verfügung, was taktische Planung unabdingbar macht.
Arenamodus – Wie in Hearthstone, nur weniger frustrierend
Auch in Shadowverse gibt es einen Arenamodus. Für einen Eintrittspreis, den man entweder in Spielwährung, „Ticket-Belohnungen“ oder Echtgeld-Währung bezahlt, kann man sich einkaufen. Drei der acht Klassen stehen bei jedem Run zur Auswahl. Anschließend werden jeweils 2×2 Karten angeboten und das insgesamt 15 Mal – so bastelt man sich ein Arenadeck aus insgesamt 30 Karten.
In der Arena wählt man immer aus zwei Kartenpaaren.
Mit dem frischen Deck werden anschließend 5 Matches gegen andere Spieler bestritten – nicht mehr und nicht weniger. Nach 5 Partien ist allerdings immer Schluss und das Deck wird vernichtet. Je nachdem, wie viele Siege mit dem Deck erstritten wurden, gibt es unterschiedliche Belohnungen. Das reicht von Kartenpackungen über Ingame-Währung, sodass man sich auch die nächste Arena-Runde wieder verdienen kann.
Das macht erstaunlich viel Spaß! Dadurch, dass man mit jedem Deck garantiert 5 Spiele absolvieren kann, ist eine Niederlage auch nicht so frustrierend, wie es in der Arena von Hearthstone der Fall sein kann.
Die Story hinter den Charakteren
Was an Shadoverse besonders hervorsticht, ist, dass jede der inzwischen 8 Klassen eine eigene Kampagne hat. Hier wird die Geschichte wie im Stil einer Visual Novel erzählt und ist dabei vollkommen vertont – entweder im japanischen Original oder in Englisch.
Anime-Fans werden bei den klischeehaften Archetypen der Charaktere zwar das eine oder andere Mal die Augen im Kopf verdrehen, allerdings unterhalten die Kampagnen angemessen, sind kostenlos spielbar und lassen sich sogar mit den Standard-Decks bewältigen, für die man keine zusätzlichen Karten benötigt, wenngleich das gerade in den letzten Missionen durchaus knifflig wird.
Darüber hinaus erfüllen die Kampagnen einen klaren Zweck: Man verliebt sich in die Charaktere und damit auch in das Spiel. Die Anzeigebilder des jeweiligen Helden sind somit viel mehr als nur der „Skin“ eines Charakters, sondern man kann sich viel besser mit ihm identifizieren. Es macht einfach viel mehr Spaß, die kleine verrückte Nekromantin Luna zu spielen, wenn man um ihre Hintergrundgeschichte weiß!
Erst vor wenigen Tagen (am 28.12.2017) erhielt Shadowverse ein großes Update, das sogar eine neue Klasse mit sich brachte.
Der Held Yuwan mit seinem Machinae-Set setzt auf eine neue Mechanik die „Resonanz“ heißt. Resonanz löst zusätzliche Effekte auf Karten aus und ist immer nur dann aktiv, wenn der Spieler von Yuwan eine gerade Anzahl an Karten in seinem Deck besitzt. Durch verschiedene Effekte, die neue Karten in das Deck mischen, lässt sich Resonanz so auf Wunsch aktivieren oder auch deaktivieren.
Da Yuwan ein neuer Held ist, erhält er in diesem Set auch besonders viele Karten, um zu den bereits vorhandenen Charakteren aufschließen zu können.
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Aber auch für die 7 anderen Klassen gibt es frische Karten – dank 10 kostenloser Kartenpackungen können selbst skeptische Spieler sich erst einmal einen Eindruck verschaffen.
Darüber hinaus brachte das Update das neue Format-System, was man auch bereits aus Magic oder Hearthstone kennt. Nur jeweils die letzten 5 Kartensets können im Ranglisten-Modus Quintupel verwendet werden, ältere Karten dürfen aber weiter im „Unbegrenzt“-Modus Verwendung finden.
Shadowverse: Free2Play oder Pay2Win?
Die große Frage bei Free2Play-Titeln ist natürlich: Wie sieht der Ingame-Shop aus? Ist das Spiel Pay2Win? Kann man auch als „Kostenlos“-Spieler Spaß haben und erfolgreich sein?
Die kurze Antwort: Ja, als Kostenlos-Spieler kann man Spaß haben.
Eine Packung enthält gleich 8 Karten!
Die längere Antwort: Kommt darauf an. Wer immer das „beste“ Deck haben will, der wird nicht drumherum kommen, sich zahlreiche Kartenpackungen zu kaufen oder viel Zeit in das Spiel zu stecken. Allerdings trumpft Shadowverse zu Beginn gleich mit vielen kostenlosen Packungen auf. Zum Start einer neuen Erweiterung winken für jeden Spieler 10 Gratis-Packungen der neusten Erweiterungen – ohne zeitliche Begrenzung. Wer jetzt mit dem Spiel anfängt, darf also knapp 70 Kartenpackungen aufreißen, was bereits viele Karten beschert.
Shadowverse belohnt den Spieler an fast jeder Ecke. Immer wieder gibt es Rupien („Gold“), Tickets für kostenlose Kartenpackungen, Arenazugänge oder Crafting-Material, um sich Wunschkarten direkt herstellen zu können. Über die Story-Kampagnen gelangen Spieler aber bereits an einen soliden Grundstock aus Basiskarten.
Zumindest nach einigen Tagen Spielzeit scheint Shadowverse ein sehr solides und faires Angebot im Shop zu haben.
Besonders die Möglichkeit, für ein paar Euro ein solides Starterdeck kaufen zu können, vermisst man in anderen Spielen (*hust* Hearthstone).
Kritikpunkte – Kleine Macken, die zu verkraften sind
Trotz all der lobenden Worte ist Shadowverse kein perfektes Spiel, wenngleich die Kritikpunkte allesamt unter „Kleinigkeiten“ zu verbuchen sind.
Die Menüs sind zum Teil unübersichtlich. Vielleicht habe ich mich doof angestellt, aber wenn ich erst bei Google schauen muss, wie und wo ich denn meine „Kostenlosen Kartenpackungen“ abhole, dann spricht das nicht für die Menüführung.
Shadowverse mit deutschen Texten und englischer Vertonung
Ein weiterer Kritikpunkt ist die Übersetzung im Story-Modus bei englischer Vertonung. Die passt gelegentlich so gar nicht zu den deutschen Texten.
Das liegt daran, dass die deutschen Texte direkt aus dem Japanischen übersetzt wurden, bei der Anpassung für die englische Sprachausgabe allerdings Änderungen vorgenommen wurden. Daher sagen die Charaktere gelegentlich Dinge, die im geschriebenen Text ganz anders aussehen.
Shadowverse Review: Wer braucht sowas? Ich brauch sowas!
Cortyn meint: Ehrlich gesagt hatte ich im ersten Augenblick wenig Lust auf Shadowverse. Mein erster (sehr oberflächlicher) Eindruck war: „Ein Hearthstone mit Anime-Charakteren – wer braucht das?“ Doch nach knapp 3 Stunden im Spiel war mir klar: Ich brauche das.
Shadowverse überzeugt nicht nur durch den tollen Anime-Stil, sondern schafft es (zumindest gegenwärtig) Hearthstone weit, weit aus meinem Bewusstsein zu verbannen. Sinnvolle Mechaniken wie die Entwicklung, die dem Match zusätzliche, taktische Elemente verleihen und das faire Belohnungssystem machen Shadowverse zu einem erstklassigen virtuellen Kartenspiel.
Wer keine Lust mehr auf Hearthstone hat und lieber mit Waifus seine Zeit verbringen will, der sollte dringend in Shadowverse hineinschauen.
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Die vielleicht spannendere Neuigkeit ist aber, dass es 2018 ein neues „Chapter“ geben soll, also eine Erweiterung, die wieder 30-50 Stunden Spielspaß bringt. Das Chapter dürfte ein neues großes Gebiet umfassen wie in 2017 Morrowind. Außerdem können Fans auf eine neue Klasse und vielleicht ein neues Feature hoffen.
Zauberweben – Das Feature, das The Elder Scrolls Online verändern könnte
Bei Morrowind waren 2017 die Schlachtfelder das neue Feature. Sie fanden nach Jahren in Weg ins Spiel. Ein ähnlicher Dauerbrenner bei The Elder Scrolls Online ist das „Zauberweben.“
Das war mal als Idee gedacht, dass Spieler sich relativ frei ihre Fähigkeiten und Zaubersprüche zusammenstellen können.
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Dieses Feature hat Zenimax Sommer 2014 das erste Mal als „Langzeit-Idee“ ins Gespräch gebracht. Das war damals die große Zeit des Umbruchs bei The Elder Scrolls Online, als man nach einem durchwachsenen PC-Start alles in Frage stellte. Der erste Entwurf damals, vor dreieinhalb Jahren, hat sich abenteuerlich und interessant angehört, wie eine Mischung aus Crafting, Schatzjagd und Morphing.
Nach und nach hat man bei Zenimax aber signalisiert: Zauberweben wird noch eine Weile dauern. Das steht nicht so weit oben auf unserer Prioritätenliste.
Die Vor- und Nachteile beim Zauberweben sind klar: Das hat eine Menge Potential und gibt Spielern Freiheit. Aber es könnte aus Balance-Sicht schwierig werden.
Das Spellcrafting ist ein wichtiger Bestandteil der Elder-Scrolls-Reihe und viele Fans würden das gerne sehen. Vielleicht ist 2017 der Zeitpunkt, an dem ESO reif für das Feature ist. Je nachdem wie es umgesetzt wird, könnte das ESO mehr von der Freiheit verleihen, für die Fans die Franchise lieben.
Zauberweben ist auf jeden Fall das Feature, das sich die meisten Fans für die Erweiterung 2018 wünschen.
Neues Gebiet?
Wenn man sich unter den Fans umhört, gibt es zwei Favoriten für das neue Gebiet, in dem die Erweiterung spielen sollte:
Das ist die Sumpflandschaft Murkmire – hier sind die echsenartigen Argonier zu Hause. Mit Nagas rechnet man dort als Feinden.
Der zweite große Wunsch sind die Summerset Isles. Das Heimatland der Altmer, der Hochelfen.
Beides sind Gegenden, die man aus der Elder-Scrolls-Reihe kennt und für die sich Hinweise finden, dass ESO dorthin wachsen könnte.
Kommt 2018 eine neue Klasse zu The Elder Scrolls Online?
Morrowind brachte mit dem Hüter eine Art Druiden-Klasse zu The Elder Scrolls Online, mit der keiner groß gerechnet hatte. Ähnlich sieht das jetzt für 2018 ist: Man rechnet mit keiner neuen Klasse so richtig.
Da scheint es unter den Spielern keinen klaren Favoriten oder einen Wunsch für eine neue Klasse zu geben. Die Ideen schwanken. Manche wünschen sich eine Art „dunklen Zauberer“ in Richtung Nekromant, andere hätten gerne den klassischen Mönch oder einen Illusions-Magier.
Man darf gespannt sein, was uns in The Elder Scrolls Online 2018 erwartet. Etwa im Frühling sollten wir mehr erfahren, welche Features die Erweiterung für ESO 2018 bereithält. Da ging’s jedenfalls 2017 mit Infos zu Morrowind los.
Was wünscht Ihr Euch denn für The Elder Scrolls Online?
Ein Spieler von League of Legends (LoL) hat einen neuen Rekord für das Account-Level aufgestellt. Er ist jetzt Level 300. Das hat er auf eine äußerst effektive und noch langweiligere Art erreicht.
Ein Spieler namens „Nolife Raphael“ hat sich in den letzten Wochen bereits auf Level 300 hochgeknallt. Der aktuell weltweit Zweitplatziert ist gerade bei Level 244, der Drittplatzierte krebst bei 191 rum.
Als „nolife“ bezeichnet man jemanden, der nur noch zockt, nichts anderes macht, keinem Beruf oder Sozialleben nachgeht und seine ganze Energie ins Spiel steckt. „Nolife Raphael“ scheint da seinem selbstgewählten Namen alle Ehre machen zu wollen.
Er hat das Level 300 auf die wahrscheinlich langweiligste und effektivste Art erreicht, die man sich nur vorstellen kann:
Er spielt nicht auf der normalen Standard 5-gegen-5-Karte von League of Legends, sondern auf der kleinen 3-gegen-3-Karte.
Und er spielt auch nicht gegen Menschen im PvP, sondern gegen Bots in Coop-Matches. Also dem PvE/Trainings-Modus von League of Legends, wenn man so will.
Dazu knallt er sich, laut der US-Seite Kotaku, noch zwei kaufbare EXP-Booster aus dem Cash-Shop rein.
Die Strategie beschreibt er selbst: Man spielt gegen “mittlere Bots”, einer bleibt auf der Toplane, zwei andere pushen die Bot-Lane, etwa mit Tristana und Jinx. Das gebe ungefähr 300-330 Exp.
Nolife Raphael knallt im Durchschnitt in etwas mehr als 8 Minuten die gegnerischen Bots weg und streicht einen Sieg ein. Dabei scheint er die Heldin „Jinx“ zu bevorzugen. Auf die Art zieht er dann so 30-40 Matches am Stück durch, bis er zur Abwechslung mal wieder zwei oder drei normale Partien LoL einstreut.
Reddit-Nutzer haben ausgerechnet, dass man etwa 791.152 Erfahrungspunkte braucht, um von Level 30 auf 300 aufzusteigen. Das entspricht 2509 Matches gegen Bot und knapp 334 Stunden, wenn man die Warteschlange und den Lade-Screen rausrechnet.
Riot schrieb ihn an: Wir brauchen noch bisschen, um die Rewards ins Spiel zu kriegen, die dir zustehen
Nolife Raphael hat so schnell gelevelt, dass ein Riot-Mitarbeiter ihm per eMail geschrieben hat, um ihm zu sagen, dass für das neue Level, das er jetzt erreichen wird, noch keine Belohnung im Spiel ist. Die würde man dann nachreichen.
Darauf angesprochen, warum es sich jemand antut, so viele Bot-Matches abzureißen, sagte Nolife Raphael: Am Anfang sei es langweilig gewesen, aber mit der Zeit fühlte es sich gut an, nicht so viele toxische Spieler im Game zu haben.
Einen ähnlich krassen Grind hat eine Spielerin in Black Desert hinter sich:
Das neue Jahr ist da und verspricht neue, spannende MMOs und coole Updates für bestehende Online-Games. Hier haben wir für euch 5 Spiele, die euch den Start ins neue Jahr versüßen.
Das Jahr 2018 liegt vor euch und lockt mit spaßigen Online-Games. Hier findet ihr eine Auswahl von 5 MMOs, die wir im Januar 2018 besonders empfehlen. Wir haben einen bunten Mix aus Action-MMOs und MMORPGs für euch hier zusammengetragen. Viel Spaß!
PUBG – Es ist endlich da, auch für die Xbox One!
Der immens beliebte Battle-Royale-Shooter PlayerUnknown’s Battlegrounds (PUBG) ist endlich offiziell erschienen! Am grundlegenden Spielablauf ändert das erstmal nichts. Nach wie vor springen 100 Spieler über einer 8×8 Kilometer messenden Map ab. Dort suchen sie Waffen und Ausrüstung, um sich gegenseitig zu schlachten. Je nach Spielmodus gewinnt der letzte Überlebende oder das 2er oder 4er-Team, welches am Ende noch übrig ist.
Neue Maps, Waffen, Klettern und Xbox-Release
Freilich gab es einen ganzen Schwung Neuerungen zum Launch von PUBG 1.0. Neben den obligatorischen Bugfixes kamen ein paar Features dazu, die sich die Spieler schon lange wünschten:
Eine neue Map namens Miramar. Hier spielt ihr in einer Wüstenregion, die an Mexiko erinnert. Es gibt mehr Berge und zerklüftetes Terrain. Außerdem könnt ihr spezielle neue Waffen finden.
Ihr könnt jetzt außerdem über niedrige Hindernisse klettern und über Zäune und Geländer hechten. Dadurch wird das Spiel dynamischer und ihr könnt effektiver vorrücken oder in Deckung gehen.
Dazu begann der lang ersehnte Early-Access von PlayerUnknown’s Battlegrounds auf der XBox One. Endlich können auch Konsolen-Gamer ein Battle-Royale-Spiel außer Fortnite spielen.
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Der Chef-Designer der Raids von Destiny 2 erzählt von einem furchtbaren Bosskampf, wie er ihn gerade bog und wie sich Boss-Fights in einem MMORPG wie The Elder Scrolls Online von einem Shooter wie Destiny 2 unterscheiden.
Bei den ersten Raids in Destiny wie Die Gläserne Kammer und Crotas Ende war der Ex-Journalist und WoW-Junkie Luke Smith der Chef-Raid-Designer. Der ist nach seiner guten Arbeit befördert worden und mittlerweile Game-Director. Der aktuelle Raid-Chef von Destiny 2 ist Joe Blackburn.
Der jetzige Raid-Chef von Destiny 2 kommt von The Elder Scrolls Online
Blackburn war vor seinem Job bei Bungie ein Designer für Zenimax, hat dort an The Elder Scrolls Online mitgearbeitet. Sein Job bei ESO war es die größten und wichtigsten PvE-Kämpfe zu designen – sowohl für Gruppen als auch für Einzelspieler. Seit Februar 2015 ist er bei Bungie und arbeitet am Shooter.
In einer Reihe von Tweets erklärt Blackburn kurz vor Weihnachten, wie er umdenken musste, um jetzt Bosse für Shooter zu designen. Dabei wird klar, wie sich das Boss-Design von Destiny von dem bei The Elder Scrolls Online unterscheiden muss, damit die Bosse auch Spaß bereiten.
Er sagt: Das Wichtigste ist der Blickwinkel. In MMOs können Spieler alles sehen. In Shootern sehen sie nur das, was vor ihnen liegt. Spieler müssen die Feinde sehen können, um zu gewinnen. Also ist es entscheidend, wo Spieler stehen und wo ihre Feinde auftauchen.
Blackburn hatte die Idee für einen Bosskampf in Destiny: In der Mitte des Raums war der Boss, in den vier Ecken des Raumes tauchen Servitoren auf. Sie liefen auf den Boss zu. Wenn sie den Boss erreichten, würden schlimme Dinge passieren. Spieler müssten sich also so positionieren, dass sie die Ecken im Blick haben, um die Servitoren dort sofort zu erkennen und aufzuhalten.
Das Problem: Jetzt hatte man einen Kampf, in dem Spieler ständig in die Ecke starrten, dabei den Boss aus den Augen verloren und von ihm in den Rücken geschossen wurden.
So konnten die Hüter überhaupt nichts vom Boss und seinen coolen Attacken mitbekommen, weil ihre Aufmerksamkeit woanders lag.
Positionierung und Blickfeld sind alles in einem Shooter
Die Lösung war es: Die Form des Raums und die Positionierung der Hüter zu verändern. Der Bossraum sollte jetzt kein Quadrat mit vier Ecken sein, sondern ein Rechteck. Die Spieler auf einer Seite, die Feinde auf der anderen. Die Servitoren ordnete man hinter dem Boss an.
Auf die Art hatten Spieler immer den Boss im Blickfeld und die Servitoren.
Now, whenever I was asking players to look at some dumb object to shoot, there was a good chance the boss was in frame. And as long as I spawned my combatants on the boss’s side of the room, both the boss attacks and my objects should be in thier periphery. pic.twitter.com/blyRKAicZA
Für Blackburn war das eine wichtige Lektion, wie Bosskämpfe in einem Shooter funktionieren und dass man immer beachten muss, was die Spieler wirklich sehen. Heute ist Blackburn davon überzeugt, dass die Umgebung bei einem Bosskampf unheimlich wichtig ist.
Fans werden es geahnt haben: Es geht bei der Geschichte offenbar um den Bosskampf gegen Vosik in dem Destiny-1-Raid „Zorn der Maschine.“
Offenbar versteht Blackburn sein Handwerk: Der Raid-Teil von Fluch des Osiris gilt als Highlight von Destiny 2 bisher:
Mit Seed arbeitet das Entwicklerstudio Klang Games an einem Onlinespiel, das ein neuartiges Spielprinzip bieten soll. Seed stellt eine Mischung aus Civilization und MMORPG dar.
Seed spielt rund 1.000 Jahre, nachdem die Erde vernichtet wurde. Die Menschheit will sich auf einem neuen Planeten ansiedeln und dort Zivilisationen errichten. Und ihr gehört zu diesen Siedlern.
Kein Standard-MMORPG
Seed spielt sich anders, als man das von “herkömmlichen” MMORPGs kennt. Zum einen übernehmt ihr nicht die Rolle eines Helden, sondern von zehn. Diesen zehn Charakteren weist ihr Aktionen zu. Als Nebeneffekt soll dies auch das Grinding im Spiel minimieren:
Eine Figur sammelt Rohstoffe,
eine andere ruht sich gerade aus, d
ie dritte erkundet einen neuen Landstrich,
die vierte verkauft Waren,
die fünfte errichtet ein neues Gebäude,
die sechste baut Nahrung an und so weiter.
Da jeder Spieler zehn Helden verkörpert, soll die Spielwelt von einer großen Menge an Figuren bevölkert werden.
Startet ihr Seed das erste Mal, dann habt ihr die Wahl, euch direkt einer Spielergruppierung anzuschließen oder zu versuchen, eine eigene Zivilisation von Grund auf aufzubauen. Die erste Option eignet sich besonders für Einsteiger, die so gleich einer Gruppe angehören und Aufgaben zugeteilt bekommen.
Allerdings ist es nötig, sich mit den Regeln und Gesetzen dieser Gruppe auseinanderzusetzen. Wollt ihr eine eigene Zivilisation gründen, dann beginnt ihr im Prinzip bei Null und müsst euch alles selbst erarbeiten. Das heißt, ihr sammelt Rohstoffe, um selbst Gebäude zu errichten und müsst versuchen, andere Spieler davon zu überzeugen, sich euch anzuschließen.
The Sims im MMORPG
Es ist weiterhin wichtig, die Laune eurer Spielfiguren im Auge zu behalten. Hier kommt ein “Sims”-Aspekt ins Spiel. Wer ständig nur auf dem Boden muss und nicht bequem in einem Bett liegen kann, dessen Laune sinkt und der arbeitet nicht mehr effektiv. Dies kann sogar zu Alkoholismus führen und dazu, dass Gesetze gebrochen werden. Das wiederum kann schwerwiegende Konsequenzen nach sich ziehen. Landet eine eurer Spielfiguren im Gefängnis, müsst ihr unter Umständen eine längere Zeit mit einer Figur weniger auskommen. Sind eure Helden zufrieden, dann agieren sie auch effektiver.
Im Übrigen gehen eure Charaktere auch dann ihrem Tagewerk nach, wenn ihr euch nicht im Spiel befindet. Deswegen solltet ihr immer darauf achten, dass alle zufrieden sind, bevor ihr euch ausloggt. Wer zufrieden ist, stellt nur selten etwas Dummes an. Passiert etwas Außergewöhnliches, erhaltet ihr eine Nachricht, etwa per E-Mail, sodass ihr schnell eingreifen könnt.
Spieler betreiben das Wirtschaftssystem
Als Bezahlungsmodell für Seed überlegen sich die Entwickler derzeit ein interessantes System. Ihr bezahlt pro Leben eurer Spielfigur einen bestimmten Betrag und könnt euch Implantate kaufen. Implantate und Perks gewähren eurer Spielfigur bestimmte Boni. Diese Dinge sollen aber auch über den von den Spielern getriebenen Markt handelbar sein. So soll ein eigenes Wirtschaftssystem entstehen. Angebot und Nachfrage bestimmen dabei. Hier kommt etwas das Gefühl eines EVE Online auf.
Im Spiel soll es Kämpfe geben, die jedoch noch nicht implementiert sind. Derzeit arbeitet das Team noch daran, wie die Lebenspunkte funktionieren. Darauf soll dann das Kampfsystem aufgebaut werden. Kampf ist aber nicht die einzige Art, wie einer eurer Charaktere das Zeitliche segnen kann, es gibt auch tödliche Krankheiten im Spiel.
Das MMORPG setzt auf einen eigenwilligen Grafikstil mit wenig Texturen und wenig Polygonen.
Sehr hochgesteckte Ziele
Seed ist ein sehr ambitioniertes Spiel. Ihr seid mit einer Gruppe von zehn Charakteren aktiv daran beteiligt, Zivilisationen zu gründen, zu erweitern und auszubauen. Dabei agieren eure Charaktere aber auch selbstständig und ihr müsst darauf achten, dass sie zufrieden sind. Irgendwann soll der komplette Planet von Zivilisationen übersät sein, welche von den Spielern verwaltet werden, inklusive eines Wirtschaftssystems. Erscheinen wird Seed aktuellen Plänen zufolge Ende 2018.
Eine neue Fortnite-Version sorgte am 27.12. für großen Ärger. Neben verschwundenen Inventaren wurden bei einigen Spielern auch VBuck-Käufe nicht ausgeführt. Nun hat Epic mit einer Stellungnahme reagiert.
Einige Spieler staunten am 27.12. nicht schlecht, als nach dem Aufspielen eines neuen Fortnite-Builds das komplette Inventar verschwunden war (ausgenommen sind Währungen und Blaupausen). Auch hatten einige Spieler das Problem, dass VBuck-Käufe zwar belastet, die Währung aber nicht gutgeschrieben wurde.
Zu allem Überfluss gab es auch noch ein Problem mit den Sturmschild-Lagern. Epic hat sich nun in einer Stellungnahme an die Spieler gewandt – und versprach Entschädigungen!
“We messed up” – Epic bittet um Entschuldigung
Verursacht wurde das Problem durch ein fehlerhaftes Update. Für einige wenige Spieler war das Inventar nicht erreichbar, das Spiel hat demnach alte Spielstände mit dem fehlenden Inventar überschrieben.
Zurückdrehen konnte Epic das Update nicht, dies hätte dazu geführt, dass Millionen von Spielern ihren zwischenzeitlichen Fortschritt verloren hätten.
Epic gesteht in der Stellungnahme, “es vermasselt zu haben”. Derlei Fehler seien die schlimmsten, die in einem loot-basierten Spiel auftreten können.
Epic entschädigt alle betroffenen Spieler
Auch wenn Epic kurzfristig nicht in der Lage war, die fehlenden Gegenstände wiederherzustellen, erhält jeder betroffene Spieler eine große Anzahl an Items, basierend auf den jeweils gespielten Stunden. Bis zum 30.12. sollte jeder Spieler sein fehlendes Zeug wieder zurück haben.
Auch die nicht ausgeführten VBuck-Käufe sind mittlerweile abgewickelt. Epic hat mitunter sogar mehr VBucks ausgegeben, als gekauft wurden.
Auch für die von den Sturmschild-Problemen geplagten Spieler sollen zeitnah Lösungen präsentiert werden.
Das Internet ist voll von sogenannten “Ships” (Aus dem Englischen “relationship”): Das sind von Fans geliebte Paarungen fiktiver Figuren, die mit Fanarts, Fan-Fictions und mehr zelebriert werden. Kein Fandom ist davor sicher – auch nicht das von Overwatch. Die beliebtesten Ships laut Suchanfragen hat Google nun veröffentlicht.
Fans lieben ihre Ships! Auch und vor allem dann, wenn die Paarungen im Kanon des Fandoms nicht existieren. Es ist ein Ventil für die Wünsche der Fans, die sich oft gleichgeschlechtliche Paare erhoffen.
Die Top 5 der Ships – laut Google
Via Twitter hat Google nun eine kleine bewegte Grafik erstellt, die die Suchanfragen nach den Top 5 “Ships” über die letzten 12 Monate visualisiert. Ein Paar behält dabei die Oberhand.
Ein Faktor ist sicherlich der, dass McCree und Hanzo unterschiedliche Charaktere haben: Während der eine ein rauer, charmanter Cowboy ist, erscheint der andere nobel und prinzipientreu.
Außerdem sehen beide gut aus – sowohl einzeln, als auch zusammen – und verkörpern somit eine Traumvorstellung. Nicht zuletzt dürften aber auch die Geschichten rund um die beiden – speziell auch während des Brawls “Junkensteins Rache” Nährboden genug gewesen sein.
Der Fantasie sind nunmal keine Grenzen gesetzt und es ist schön wenn sich die Fans kreativ austoben und träumen können.
Hättet ihr diese Top-Paarungen erwartet oder hättet ihr eine andere auf den oberen Plätzen gesehen?
Bei Destiny 2 regen sich einige Spieler über den Cash-Shop auf. Für andere ist er nicht das Problem. Aber wie sähe Destiny 2 mit dem Cash-Shop aus, wie er in Destiny 1 gedacht war?
Der Vorwurf ist: Viele Items, die an den Cash-Shop gekoppelt sind, gehören eigentlich direkt ins Spiel. Die könnte man anderweitig verteilen, den Hütern so mehr zu tun geben, ihnen zusätzliche Ziele in Destiny 2 bieten. Aktuell werden die Items unnötig weggeschlossen.
Andere sehen das Problem nicht und sagen: Destiny 2 hat doch ganz andere Sorgen. Der Cash-Shop stört keinen.
Für viele ist das Problem nicht fassbar. Sie sagen: “Ich kauf im Cash-Shop nichts, mir ist das egal. Ich versteh die ständige Kritik am Eververse gar nicht.”
Aber was würde es denn bedeuten, wenn Bungie wirklich den Cash-Shop derart runterschraubt, wie Fans sich das wünschen.
Was wäre, wenn …?
Was wäre, wenn Bungie zu einem so radikalen Schritt greift – wie etwa Electronic Arts bei Star Wars Battlefront 2?
Wie ein Destiny 2 mit einem entkernten Cash-Shop aussehen würde, hat die Seite Forbes in einem Artikel behandelt, der aktuell in der Community diskutiert wird. Im Artikel hat man den Cash-Shop von Destiny 2 auf die Maße von Destiny 1 gestutzt, zurück auf den Tag, an dem Bungie das Eververse ins Spiel gebracht hat.
Man sieht: Da ist eine ganze Menge an Items frei, die dann neu verteilt werden können.
Destiny 2 mit dem Cash-Shop aus Destiny 1
Das passiert in dieser alternativen Version der Geschichte mit den verschiedenen Items:
Schiffe wie das exotische „Saint 14’s Gray Pigeon“ sollten nicht im Eververse landen, sondern die Belohnung für Quests wie die um den Saint-14 sein. Manche Schiffe sollte Bungie als Belohnung an Quests koppeln, andere an Amanda Holiday abtreten.
Sparrows könnte man dem normalen Lootpool zuschlagen – andere vielleicht an die SRL koppeln, wenn die Racing-Liga zurückkommt. Exotische Sparrows ließen sich an Quests oder Nebenquests koppeln.
Geisthüllen – die sollten an den Planeten gebunden sein, für den sie einen Bonus gewähren. Hüter sollten sie in Truhen oder den Lost Sectors eines Planeten finden.
Rüstungs-Sets: Auch die wandern aus dem Cash-Shop raus. Eins der 2 Cash-Shop-Sets gibt’s nach und nach als Belohnung für abgeschlossene Strikes, Abenteuer und Public Events. Das andere dient als Belohnung für Schmelztiegel-Matches. Das „Anbruch“-Rüstungsset könnte man direkt an Aktivitäten des Event koppeln – die Spieler Schneeball-Strikes laufen oder Hexenkessel-Matches abschließen lassen.
Waffen – und Rüstungsornamente: Die könnte man an die exotischen Items koppeln, zu denen sie gehören. Töte 200 Kabale mit Kopfschüssen der Waffe X und du kriegst das passende Ornament für die Waffe. So hätte jedes exotische Item seine eigene Exotic-Quest.
Teleport-Effekte: Einfach an Amanda abdrücken. Die besonderen Effekte könnten durch exotische Schiffe ausgelöst werden.
Mods – Die müsste man grundlegend überarbeiten – aber sie sind da nicht das Problem – die gibt’s ja auch jetzt schon aus anderen Quellen als nur aus dem Cash-Shop.
Emotes – Die würden bei Tess Everis im Cash-Shop bleiben. So wie es in Destiny 1 der Fall war. Das kann ruhig “nur” für Silber verkauft werden.
Was meint Ihr, wäre dieses Destiny 2 näher an einem Spiel dran, das Ihr Euch wünschen würdet als das aktuelle?
Militär-MMOs wie World of Tanks, War Thunder oder Foxhole beeindrucken mit detailgetreuen Nachbauten von historischem Kriegsgerät und taktischem Gameplay. Doch welches MMO mit Fliegern, Schiffen, Panzern und Soldaten eignet sich für dich am besten?
Fans von Panzern, Fliegern, Kriegsschiffen und Soldaten haben es nicht leicht. Mehrere hochwertige Militär-MMOs werben um die Gunst der virtuellen Kommandanten:
Spiele ich als Panzer-Fan eher War Thunder oder World of Tanks?
Sind die Arcade-Luftschlachten in World of Warplanes meine Zeit wert?
Und lohnt es sich, Foxhole anzufangen?
Wir haben eine 7 Militär-MMOs hier zusammengetragen und erklären euch, ob sie zu euch passen oder nicht.
War Thunder – Wie realistisch soll’s denn sein?
War Thunder (PC, PS4) von Gaijin-Entertainment ist ein Militär-MMO, das den Geschmack vieler Spieler treffen dürfte. Denn hier bekommt ihr wilde Luftkämpfe mit historischen Flugzeugen, verbissene Bodengefechte mit Panzern und bald auch Seeschlachten mit flinken Schnellbooten und Zerstörern. Es gibt sogar kombinierte Gefechte, in denen bei den Boden- und Seegefechten noch zusätzlich Flugzeuge im Einsatz sind.
Dazu bietet War Thunder drei Realismus-Grade:
Im Arcade-Modus könnt ihr munter drauf los ballern.
Im realistischen Modus werden Feinde nicht extra markiert und G-Kräfte machen euren Fliegern zu schaffen.
Im Simulationsmodus hingegen dürftet ihr ohne viel Übung nicht mal von der Startbahn abheben oder mit dem Tank lange auf der Straße bleiben.
Ein Highlight von War Thunder ist das dynamische Schadenssystem. Ihr und Eure Gegner habt keine festen Lebenspunkte. Vielmehr müsst ihr gezielt Komponenten wie Tragflächen. Motor, Munitionslager, Besatzung oder Treibstofftanks zerstören. So kann es sein, dass ihr teils lange durchhaltet, aber bei nur einem Glückstreffer sofort das Zeitliche segnet.
Detaillierte Fahr- und Flugzeuge aus der Weltkriegszeit und dem Kalten Krieg liebt
Realistische Spielmodi ausprobiert
War Thunder ist weniger etwas für euch, wenn ihr:
Gefechte gern strikt nach Waffengattungen getrennt haben wollt. In War Thunder können immer Flieger auftauchen.
ein festes, berechenbares Lebenspunkte-System bevorzugt
World of Tanks – Taktische Kämpfe mit Panzern
World of Tanks (PC, Xbox, PS4) von War Gaming ist der Platzhirsch unter den Panzer-MMOs und hat Millionen von Spielern weltweit. Das Spielprinzip ist simpel: Zwei Teams aus Panzern verschiedener Typen treten gegeneinander an und schießen sich in einer Mischung aus taktischem Belauern und schnellen Vorstößen gegenseitig zu Schrott oder erobern Missionsziele.
Jeder Tank ist detailgetreu modelliert und entspricht historischen Vorbildern oder basiert auf abgedrehten Ideen und Prototypen. Jeder Panzer hat bestimmte Eigenschaften und Lebenspunkte. Dass Schadensmodell ist also statisch.
Kombinierte Gefechte mit andere Waffengattungen, wie Flugzeugen oder Infanterie, gibt es nicht. Dafür bekommt ihr Panzer-Action im Überfluss!
World of Tanks ist ideal für euch, wenn ihr:
Total auf Panzer aus den Weltkriegen und kurz danach steht. WoT hat Hunderte davon!
Eine Mischung aus Taktik und Action bevorzugt, die man leicht lernt, aber schwer meistert
World of Tanks ist weniger etwas für euch, wenn ihr:
Kombinierte Gefechte mit Flugzeugen, Schiffen oder Soldaten möchtet
Das statische Schadenssystem nicht mögt und ihr gern mehr Realismus hättet.
Armored Warfare – Panzerschlachten mit modernem Kriegsgerät und PvE
Armored Warfare (PC, PS4) von My.com ist ein Panzer-MMO, da sich stark am Spielprinzip von World of Tanks orientiert. Allerdings fahrt ihr hier ausnahmslos mit modernen Fahrzeugen. Wer aktuelle Kampfpanzer fahren will wie den M1A2, den Leopard II, den Challenger II oder gar den brandneuen russischen T-14 Armata, ist bei Armored Warfare richtig.
Dazu kommen moderne Waffensysteme wie Glattrohrkanonen und Lenkraketen. Wer nur gegen andere Spieler antreten mag, kann Armored Warfare in Coop-Missionen mit Mitspielern zusammen gegen die KI spielen und sich so durchs Spiel grinden.
Armored Warfare ist ideal für euch, wenn ihr:
Moderne Panzer und deren Waffensysteme nutzen wollt
Gerne mal PvE-Runden mit euren Freunden fahrt
Armored Warfare ist weniger etwas für euch, wenn ihr:
Kombinierte Gefechte mit Flugzeugen, Schiffen oder Soldaten möchtet
Das statische Schadenssystem nicht möchtet und ihr gern mehr Realismus hättet.
World of Warships – Epische Seeschlachten!
World of Warships (PC) ist wie World of Tanks von Wargaming und bringt das erfolgreiche Spielprinzip von World of Tanks auf die hohe See. Statt Panzer geht es hier um große Kriegsschiffe aus der Weltkriegszeit. Ihr tuckert also mit Zerstörern, Kreuzern, dicken Schlachtschiffen und sogar Flugzeugträgern durch die Weltmeere und beschießt euch gegenseitig mit Geschützen und Torpedos.
Da Schiffe selten stillstehen, sind die Gefechte dynamischer. Allerdings halten die Schiffe viel mehr aus und können sich so teils langes gegenseitiges Beschießen leisten. World of Warships bietet also Spaß für Fans von Taktik sowie Action.
World of Warships ist ideal für euch, wenn ihr:
Dynamische Gefechte mit großen Schiffen schätzt
Gern das leicht zu lernende World-of-Tanks-Spielprinzip mit Schiffen habt
World of Warships ist weniger etwas für euch, wenn ihr:
Kombinierte Gefechte mit Flugzeugen, Schiffen oder Soldaten möchtet
Das statische Schadenssystem nicht mögt und gern mehr Realismus hättet.
Foxhole – Ein kleines Rad im Getriebe der Kriegsmaschine
Foxhole (PC) versetzt euch als einfachen Soldaten in eine fiktive, persistente Spielwelt. Dort tobt ein Krieg, der an den Zweiten Weltkrieg angelehnt ist. Ihr entscheidet euch, auf welcher Seite ihr stehen möchtet und nehmt an riesigen Massen-Schlachten mit Hunderten von Spielern teil. Ihr seid aber nur ein kleiner Soldat in einer riesigen Armee.
Ihr steuert euren Kämpfer von schräg oben und könnt euch frei in der Spielwelt bewegen. Um zu siegen gilt es, als Team vorzugehen, Waffen und Fahrzeuge via dem Nachschub-System bereit zu stellen und an großen, gemeinsamen Operationen teilzunehmen.
Foxhole ist ideal für euch, wenn ihr:
Voll auf Teamwork abfahrt
Schon immer mal Teil einer großen militärischen Operation sein wolltet
Foxhole ist weniger etwas für euch, wenn ihr:
Etwas Besonderes und nicht nur ein austauschbarer Soldat in einer Massen-Armee sein wollt
Ihr keinen Bock auf Logistik und Nachschub habt
World of Warplanes – Arcade Luftschlachten
Wargamings dritten „World-of“-Spiel World of Warplanes (PC) lässt euch Flugzeuge in wilden Luftkämpfen steuern. Anders als bei War Thunder setzt man hier allerdings auf Arcade-Action ohne viel Realismus. Ihr fliegt mit Flugzeugen aus der Weltkriegszeit herum und schießt Gegner ab. Sollte es euch erwischen, könnt ihr nach einiger Zeit respawnen.
Um zu siegen, müsst ihr gegnerische Stellungen bombardieren und dann durch drüber fliegen erobern. Auf diese Art könnt ihr euch dann Boni im Gefecht freischalten.
World of Warplanes ist ideal für euch, wenn ihr:
Auf unkomplizierte Arcade-Action mit Fliegern steht
Gern das leicht zu lernende World-of-Tanks-Spielprinzip mit Fliegern spielt
World of Warplanes ist weniger etwas für euch, wenn ihr:
Nicht nur mit Flugzeugen spielen wollt, sondern kombinierte Gefechte bevorzugt.
Lieber realistische Luftkämpfe ohne Respawns und statisches Schadensmodell wollt
Naval Action – Segelschiff Ahoy!
Militärische Auseinandersetzungen auf hoher See gab es schon vor den Weltkriegen. So war das 18. Jahrhundert voll von wilden Gefechten zwischen Segelschiffen, die sich gegenseitig mit Breitseiten aus ihren Geschützdecks beharkten und wilde Entermanöver austrugen.
In Naval Action steuert ihr solche majestätischen Segler. Dabei legen die Entwickler großen Wert auf Realismus. Da Segelschiffe keine Motoren haben, müsst ihr auf den Wind achten. Außerdem spielt das Gewicht eurer Ladung eine Rolle und verschiedene Typen von Kanonenkugeln sind unterschiedliche effektiv.
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Dazu kommt noch ein komplexer Wirtschaftsaspekt. Ihr baut eine Handelsgilde auf und treibt damit auf den Weltmeeren Handel und erobert Gebiete für optimale Absatzmärkte. Also ähnlich wie historische Handels-Organisationen wie die East India Company aus Großbritannien. Naval Action gibt es derzeit für den PC als Early Access-Spiel auf Steam.
Naval Action ist ideal für euch, wenn ihr:
Realistische Gefechte mit Segelschiffen ausfechten wollt
Zusätzlich gerne noch eine Art Wirtschaftssimulation im 18. Jahrhundert spielt
Naval Action ist weniger etwas für euch, wenn ihr:
Lieber moderne Schiffe und Waffen einsetzt
Ihr nur Arcade-Action mit Schiffen wollt und keine Lust auf Realismus und Handel habt.
Welche Monster der 3. Generation schlüpfen aus den 2km-, 5km- und 10km-Eiern in Pokémon GO? In dieser Übersicht erfahrt Ihr es.
Im Dezember brachte Niantic viele Monster der Hoenn-Region zu Pokémon GO. Trainer haben jetzt eine größere Auswahl an Pokémon, die sie in der Wildnis fangen oder als Belohnung aus Eiern erhalten können.
Doch welche Pokémon schlüpfen aus welchem Eier-Typ?
Gen 3 Eier-Liste
In den ersten Tagen nach der Veröffentlichung der 3. Generation sind die Trainer fleißig in Bewegung. Die Community ist neugierig, welche Monster sich jetzt in den Eiern verstecken, und brütet deshalb viele Eier aus.
PokéStops in Pokémon GO schenken Trainern häufig Eier. Diese sind in die Kategorien 2km, 5km und 10km eingeteilt. Legt man diese Distanz mit einem Ei in der Brutmaschine zurück, schlüpft ein Monster der ersten, zweiten oder dritten Generation daraus. Für die Pokémon der 1. und 2. Generation haben wir bereits eine Eierliste:
Jetzt wird nachgeforscht, welche Monster der 3. Generation in den verschiedenen Eier-Kategorien stecken.
Erste Ergebnisse tragen bereits die Communitys von TheSilphRoad und von PokémonGOHub zusammen. Bedenkt, dass sich die Liste in Zukunft durch weitere Meldungen von Trainern noch verändern kann. Letztes Update: 31.12.2017
Die Grafik zur Übersicht und das Titelbild des Artikels erstellte unsere Leserin Dorothea. Vielen Dank!
Welche Gen 3-Pokémon schlüpfen aus 2km-Eiern?
Fiffyen
Liebiskus
Schluppuck
Schmerbe
Wailmer
Waumpel
Zigzachs
Welche Gen 3-Pokémon schlüpfen aus 5km-Eiern?
Azurill
Eneco
Flemmli
Geckarbor
Hydropi
Isso
Kanivanha
Knilz
Krebscorps
Loturzel
Makuhita
Samurzel
Schneppke
Shuppet
Spoink
Zwirrlicht
Welche Gen 3-Pokémon schlüpfen aus 10km-Eiern?
Barschwa
Bummelz
Trasla
Zobiris
Zurzeit wird noch nachgeforscht, welche weiteren Pokémon sich in den Eiern verstecken. Diese Liste werden wir regelmäßig updaten und für Euch aktuell halten.
Warum nicht als Serious Sam oder Duke Nukem durch Monstermassen schnetzeln? Wild Buster: Heroes of Titan macht das teilweise möglich. Wir haben uns die Steam-Bewertungen genau angesehen und uns das MMO-ARPG in einem Anspiel-Test selbst vorgeknöpft.
Wir haben für Euch das neue SciFi-MMOARPG Wild Buster: Heroes of Titan unter die Lupe genommen. Was sagen die Steam-Reviews? Was hat das Game auf dem Kasten? Dazu gibt es einen Anspielbericht von Benedict, der die guten und schlechten Seiten des schnellen Action-Games beleuchtet.
Was ist Wild Buster: Heroes of Titan?
Seit dem 14. Dezember 2017 befindet sich Wild Buster: Heroes of Titan im Early Access auf Steam. Dort kostet das Game in der Grund-Version 22,99€.
In Wild Buster treffen MMO-Elemente und ein schnelles Hack’n’Slash-Kampfsystem aufeinander.
Wählt zunächst, auf welcher Seite Ihr kämpfen wollt: Guardians oder Abandon. Danach stehen Euch zwölf einzigartige Klassen (pro Fraktion sechs) zur Auswahl, mit denen Ihr den Planeten “Titan” vor der aggressiven Cyborg-Rasse, den Broken, retten sollt.
Gezockt wird aus der isometrischen Perspektive, also einer schrägen Vogelperspektive. Euch erwarten jede Menge Dungeons, in denen Monstermassen darauf warten, von Euren Attacken weggebraten zu werden.
Eine deutsche Lokalisierung für das Wild Buster soll bald folgen. Der Early Access soll etwa vier bis sechs Monate andauern und regelmäßig neue Updates bringen.
Die Release-Version von Wild Buster soll später noch mehr Helden bieten sowie weitere Dungeon-Typen, bessere Grafik, Gildenhallen, voll vertonte Story-Szenen, WASD- und Controllerunterstützung, Kochen und Fischen, Housing und noch einiges mehr ins Spiel bringen.
Überwiegend positives Feedback auf Steam
Auf Steam kommt der Early Access von Wild Buster bereits gut an.
Positiv fällt vielen Spielern das actionreiche Kampfsystem auf. Skills reagieren schnell und sorgen für viel Spaß bei den schwierigen Boss-Fights: Hier ist auch Euer Ausweich-Geschick gefragt. Wer den mächtigen Angriff des Übergegners nicht dodged, bekommt die volle Breitseite ins Gesicht und verliert viel HP.
Gelobt wird außerdem das leicht verständliche Quest-System, das Euch nicht quer durch die Weltgeschichte, sondern übersichtlich zur nächsten Aufgabe führt.
Kritikpunkte sind hingegen schlauchige Level, mit wenig optischen Details. Andere kritisieren, dass sich die Skills nicht stark genug voneinander unterscheiden, sich ähnlich anfühlen. Hier könnte Wild Buster also noch nachlegen.
Auf den Early-Access-Zustand von Wild Buster weisen viele Tester in ihren Kritikpunkten hin: Das Game ist im Early Access und das wird auch in vielen Situationen deutlich. Ihr solltet hier also kein Wunder-Game erwarten, wenn Ihr Wild Buster kauft. Es fehlen noch viele kleinere Updates, die sich laut Testern um das Feintuning kümmern müssen.
Größtenteils sind die Bewertungen auf Steam positiv. 77% der 53 Reviews geben den Daumen nach oben.
Zusammengefasst heißt es: Die Basis des Spiels steht und funktioniert gut. An vielen Ecken muss noch ein bisschen geschliffen werden, um das Spiel beispielsweise flüssiger zu gestalten. Außerdem bemängeln Spieler die fehlende Schwierigkeit: Man kommt zu einfach durch die Level.
Die ersten Eindrücke von Wild Buster: Heroes of Titan
Was unser Autor Benedict von diesem SciFi-MMO mit einem Hauch “Diablo” hält, zeigt er in seinem Anspiel-Test:
Ich stand Wild Buster: Heroes of Titan erst kritisch gegenüber: Ein isometrisches ARPG mit dystopischem Sci-Fi-Setting. Die Geschichte, die das Intro erzählt, klingt wenig spannend. Menschen kolonisieren einen Planeten, Alien-Cyborgs heizen ihnen ein, Menschen fliehen und wehren sich.
Interessant wurde es, sobald das eigentliche Spiel losging. Es gibt zwei Fraktionen: Guardians und Abandon, was von vornherein auf einen PvP-Aspekt vorbereitet, den ich so vom Genre noch nicht kannte.
Kurz die Fraktionen verglichen, Geschichten angehört und mögliche Pfade untersucht, ehe ich mich dann den Abandon angeschlossen und einen Undertaker angefangen habe. Große Sensen, Nahkampf und Magie, genau mein Ding!
Beachtet, dass dies der Anfang des Spiels ist. Auf die Raid-Dungeons für bis zu 15 Spieler oder etwa PvP-Turniere hatte ich noch keinen Zugriff.
Die guten Seiten von Wild Buster
Vielfältige Klassenwahl
Der größte Pluspunkt aus meiner Sicht ist die Vielfalt, die Wild Buster bietet. Jede der Fraktionen hat (aktuell) 6 Klassen zur Auswahl, die sich abwechslungsreich spielen und unterschiedliche Skill-Sets bieten. Es gibt in der jeweils anderen Fraktion keine Äquivalente, sodass jede Klasse einzigartig ist.
Spaßiges Gameplay
Was mir dann schon im Tutorial sofort aufgefallen ist: Das Spiel macht Spaß. Wie jedes ARPG, das ich bisher gespielt habe, packt mich auch bei Wild Buster die Lust am Game. Es ist einfach zu erlernen und bietet das, was ich von Spielen des Genres erwarte: Looten und Leveln. Und natürlich Unmengen an Gegnern, die ich ihrem Schöpfer vorstellen darf.
Die Bedienung ist intuitiv und das Gameplay flüssig. Selbst mit einem schwachen Rechner und hohem Ping habe ich bei vielen Gegnern mindestens 30 FPS. Ruckler habe ich ganz selten. Generell fällt es aber am Anfang nicht schwer, der Feinde Herr zu werden.
Zugänglich und angenehm knackige Boss-Fights
Soweit ich in meinen Stunden des Spiels gekommen bin, ist auch der Verlauf des Spiels recht klar. Ich weiß in der Regel, wo ich hin muss und was mich dort erwartet. Wenn ich Schwierigkeiten habe, zeigt mir ein gelber Marker den Weg an. Idiotensicher.
Das Spiel wird trotzdem an einigen Punkten angenehm fordernd. Die regelmäßigen Bosskämpfe sind alleine schon echt knackig, und wenn ich nicht ständig ausweiche oder Tränke benutze, segne ich schnell das Zeitliche. In Gruppen sicher noch spannender!
Die schlechten Seiten
Serious Sam und Duke Nukem sind nur Skins
Bei meinen Abenteuern sind mir auch einige Schwächen bei Wild Buster aufgefallen. Bei der Charakterauswahl habe ich verzweifelt nach Serious Sam und Duke Nukem gesucht, die ich laut Spielbeschreibung als “einzigartige Helden” sammeln und leveln können sollte.
Erst dachte ich: Vielleicht sind sie ja nicht für die Abandon verfügbar. Ein kurzer Check bestätigte mir dann: Auch die Guardians haben diese Klassen nicht. Nach einer kurzen Suche fand ich dann in meinem Briefkasten ziemlich versteckt meine Prestige-Objekte für die Founders-, Deluxe- und Collector‘s Edition.
Bei diesen Prestige-Objekten dabei: Duke Nukem und Serious Sam – als Kostüme für den Titan Trooper und Wild Commando. Beides Klassen der Guardians, also nicht für die Fraktion, für die ich mich entschieden habe.
Eine ziemlich herbe Enttäuschung, die noch größer wurde, als ich feststellte, dass sich am Charakter außer dem Aussehen nichts ändert. Aktuell gleichen Skills und Ausrüstung Standard-Klassen. Laut FAQ wird sich zum Release an der Implementierung aber noch etwas ändern.
Schlauchige Level und wenig abwechslungsreiche Quests
Diese Karten sind Schläuche. Es gibt genau einen Weg, keine Alternativen (nicht einmal Sackgassen) und keine Möglichkeit zur Erkundung. Ich kämpfe mich durch Gegner bis zum Endboss. Das wars.
Auch die Aufträge sind für jede Karte – oder jeden Dungeon – fast identisch. Töte 50 Gegner, töte den Miniboss, töte den Endboss. Ab und an darf ich Gefangene befreien (warum auch immer eine assimilierende Cyborg-Rasse Gefangene nimmt…). Sonst alles immer gleich.
Die Story und der Spielverlauf
Ich werde begrüßt als “Noob” und soll die “Aufgaben eines Noobs” übernehmen. Kein Problem, schließlich bin ich einer. Dazu zählt aber offensichtlich die Rettung von Außenposten und der Kampf gegen Übermächte im Alleingang. So viel Mühe sich die Entwickler bei den Klassen gegeben haben, so viel haben sie bei der Story eingespart.
Sobald ich in ein neues Gebiet komme, soll ich dort drei Karten abschließen, die mich an schlichte Dungeon-Runs erinnern. Egal, wo ich hinkomme, ich soll irgendeinem Posten dabei helfen, nicht abzukratzen. Nach der zweiten Karte des zweiten Gebiets habe ich aufgehört, die Questtexte zu lesen. Sie sind schlichtweg nicht interessant.
Ich hätte mir die Sache gerne interessanter gestaltet, indem ich die Anforderung nach oben schraube. Aber auch das geht nicht. Ich spiele auf dem Schwierigkeitsgrad “Training”, der so viel bedeutet wie “Die Gegner sterben auch, wenn du AFK bist.”
Höhere Schwierigkeitsgrade erhalte ich erst, wenn ich das Spiel auf dem vorhergehenden Schwierigkeitsgrad durchgespielt habe. Das war auch schon in Diablo früher so, aber Blizzard hat eingesehen, dass das keine gute Idee ist. Warum kopiert man schlechte Vorbilder?
Fazit im Anspiel-Test von Wild Buster: Da fehlt noch etwas
Wild Buster: Heroes of Titan macht Spaß, aber die Langzeitmotivation lässt noch zu wünschen übrig. Im Moment ist Wild Buster im Early Access, doch fehlt mehr als nur Feinschliff, damit Wild Buster die nächste Stufe erreicht, um als Vollpreistitel erfolgreich zu werden. Der Entwickler verspricht aber, bis zum Release noch ordentlich Content nachzuliefern. Das werden wir beobachten.
Der aktuelle Stand ist spielbar und vertreibt Zeit, aber wer mit der Erwartungshaltung rangeht, ein fertiges Spiel zu bekommen, erhält für das Geld andernorts mehr Unterhaltung, denke ich. Insbesondere das Versprechen mit den Videospiel-Helden, die aktuell so nicht existieren, ist fragwürdig.
Für Fans von skurrilen Figuren, abgedrehten Ideen und einem ARPG mit Einflüssen von Shadowrun und Borderlands ist Wild Buster eine Überlegung wert. Ich würde dennoch raten, etwas zu warten. Es sei denn, man möchte die Entwicklung des Spiels, das sich noch im Early Acces befindet, unterstützen. Wild Buster hat Potential, das aktuell noch unangetastet ist.
Habt Ihr Wildbuster schon ausprobiert? Wie ist Euer Eindruck vom MMO-ARPG?
Hier sind die Features von Wild Buster: Heroes of Titan in der Übersicht:
Sci-Fi MMORPG mit Hack’n’Slash-Kampf und MOBA-ähnlichem Helden-System
Zwei Fraktionen, Guardians und Abandon, mit jeweils einzigartigen Helden und Spielstilen
Mehrere Dungeonvarianten: Drei unterschiedliche Schwierigkeitsstufen, Raid-Dungeons für bis zu 15 Spielern und ein auf Gegnerwellen basierender Verteidigungsmodus
Abwechslungsreiches PvP-System: Duelliere dich mit Alliierten, kämpfe gegen andere Spielergruppen in gemeinsamen Dungeons oder schnapp dir auf speziellen Karten die meisten Ressourcen
Squad Liga: Stelle dich in 5-vs-5-Turnieren nderen Spielern
Aufrüstungs-System: Stelle deine perfekte Ausrüstung zusammen, indem du ungebrauchtes Equipment für Materialien zerlegst und für neue Attribute kombinierst
Charakter-übergreifendes Leveling-System für zusätzliche Boni
https://youtu.be/jDjJ6zZqmyo
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Macht mit bei unserem Destiny-Quiz zum Jahr 2017! Wisst Ihr noch, was in diesem Jahr alles in Destiny 1 und Destiny 2 passiert ist?
2017 war ein ereignisreiches Destiny-Jahr. In der ersten Jahreshälfte ging für viele Spieler die Hüter-Reise in Destiny 1 gemächlich zu Ende. Im Herbst starteten dann die neuen Abenteuer in Destiny 2. Und dazwischen lagen Monate der Ankündigungen, Teaser-Trailer und Test-Phasen zum Sequel.
Nun findet das Jahr 2017 sein Ende. 2018 schaut schon ums Eck. Es wird Zeit, noch einmal auf die Ereignisse der vergangenen Monate zurückzublicken!
Dieses Mal läuft unser “Destiny-Jahresrückblick” als Quiz ab – damit Ihr noch etwas zu tun habt, bevor die Silvester-Ballereien beginnen. Wisst Ihr noch, was in 2017 alles passiert ist?
Fleißige Mein-MMO-Leser, die ohnehin die größten Destiny-Spezialisten sind, dürften die meisten Fragen ohne Probleme lösen können. Viel Spaß damit:
Hilfe, wie geht dieses Quiz?
Ihr startet das Quiz, indem Ihr im oberen Fenster auf “Quiz starten” klickt. Insgesamt 20 Fragen warten dann auf Euch, wobei jede Frage vier Antwortmöglichkeiten hat. Wählt eine Antwort aus. Ihr bekommt dann sofort Feedback, ob Ihr richtig liegt. Liegt Ihr hingegen falsch, wird die richtige Antwort grün hinterlegt. Zudem erfahrt Ihr, wie viel Prozent der Leser welche Antworten ausgewählt haben.
Das Quiz ist nicht nach Schwierigkeit sortiert, einfache und schwierige Fragen sind also bunt gemischt. Es sind auch harte Nüsse dabei, die weit außerhalb des alltäglichen Destiny-Wissens liegen.
Ob Ihr zur Beantwortung der Fragen Google nutzt, bleibt letztendlich Euch überlassen. Ihr verfälscht so schließlich nur Euer eigenes Ergebnis – und betrügt Euch selbst.
Schreibt uns nach dem Quiz gerne in die Kommentare, wie viele Fragen Ihr richtig beantworten konntet!
Einen guten Rutsch ins neue Jahr, Hüter!
Falls Ihr bei diesem Quiz ordentlich ins Schwitzen geraten seid oder erst kürzlich Hüter-Neuling wurdet, dann findet Ihr hier die Basics zu Destiny 1 und Destiny 2:
Overwatch wartet generell bereits mit hübschen Maps auf – doch es gibt Fans dort draußen, die sich an dem Style versuchen und mittels Unreal Engine 4 eigene Maps erschaffen: Fans wie Joshua Llorente. Dessen “Cairo”-Map könnte glatt Overwatch selbst entsprungen sein – und das fällt nicht nur den anderen Spielern auf.
Zwei Monate lang saß der Philippiner Joshua Llorente an der Map. Von Grund auf, sprich ohne Downloads entsprechender Skins, hat er die Map aufgebaut und so ein Stück Ägypten im Overwatch-Stil visualisiert.
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Zwar gibt es bereits eine offizielle Map, die in Ägypten spielt, doch ist diese eher dem Klischee des Orients nachempfunden. Die von Llorente entworfene Map erscheint aktueller, zeigt den realen Mix aus vielerlei weltlichen Einflüssen, die Ägypten im Gesamten und die Hauptstadt Kairo im Speziellen prägen.
Und ja, sie sieht phänomenal aus. Die vielen Details und scheinbar verwunschenen Plätze laden zum Verweilen ein, während die verwinkelten Gassen viel Spielraum für das eigentliche Game bieten würden. Wenn es die Map denn in das Spiel schaffen würde …
Zwar wird Llorente, der derzeit an seiner College Arbeit sitzt, von den Spielern hochgelobt. Immer wieder wird beispielsweise in seinem Thread auf Reddit gefragt, ob er sich bereits bei Blizzard beworben hat und seine Fähigkeiten gelobt.
Er selbst zeigt sich bescheiden. “Ich weiß nicht”, beantwortet er die Aufforderung, eine Bewerbung an Blizzard zu schicken, “Ich habe noch immer viel zu lernen. Ich habe noch nicht genug Erfahrung, um voll funktionstüchtige, optimierte Umgebungen zu kreieren. Erst möchte ich ein paar Erfahrungen in lokalen Gaming-Unternehmen sammeln. Irgendwann in der Zukunft werde ich mich aber vielleicht dort bewerben.”
Mittlerweile ist jedoch auch Overwatch-Chef Jeff Kaplan auf das junge Talent aufmerksam geworden und verspricht öffentlich, mit ihm in Kontakt zu treten und zu bleiben.
Das sind gute Neuigkeiten für jemanden, der das alles noch als Spiel betrachtet und sich allzu viel davon erhofft. Dass er was drauf hat er jedenfalls gezeigt. Nicht nur mit dieser aktuellen Map, sondern auch mit seinen anderen bisherigen Kreationen (Link führt zur Webseite Artstation).
Ich persönlich drücke ihm auf jeden Fall die Daumen, dass seine Arbeit Früchte tragen wird und er und Kaplan tatsächlich in Kontakt treten werden!
Eine Umfrage auf Reddit hat die beliebtesten und besten Landeplätze von Fortnites kurzweiligen Battle Royale-Modus ermittelt. Wir zeigen euch wo Ihr eure Ruhe habt – und wo es heiß her geht!
Der Redditor imkairu wollte genauer wissen, an welchen Plätzen die Spieler bevorzugt landen, und präsentierte kürzlich interessante Ergebnisse.
Was sind Eure besten Landeplätze in Fortnite: Battle Royale?
An der Umfrage beteiligten sich immerhin knapp 1.300 Spieler – sie ist demnach durchaus repräsentativ. Einige Einschränkungen in der Auswertbarkeit der Daten gibt es dennoch.
So wurden die Landeplätze nicht nach Spielmodus unterteilt. Die Wahl des Startpunktes kann jedoch deutlich zwischen Solo- und Einheits-Modus abweichen. Auch wird Reddit in der Regel von passionierten und erfahrenen Spielern bevölkert, die die Karte sehr gut kennen.
Und nicht zuletzt hat der Umfrage-Ersteller die Karte in Zonen eingeteilt (so wie sie auch im Spiel vorkommen). Einige Städte werden von mehr als einer Zone abgedeckt (Pleasant Park), diese müssten demnach addiert werden.
Hotspot Retail Row – Tote Hose südlich des Loot Lake
Die rot markierten Punkte auf der Karte sind die Hot Spots, darunter fällt vor allem Retail Row. Fast 10% der Leute gaben an, hier beziehungsweise im angrenzenden Trailer Park zu landen.
Der zweite Punkt mutet etwas überraschend an, schließlich liegt er fernab von größeren Städten. Woher kommt die große Beliebtheit?
Auch wenn die Ergebnisse mit Vorsicht zu genießen sind, bieten sie doch einen guten Überblick. Dies belegen die geringen Landezahlen südlich des Loot Lakes. Auch die anderen ruhigen Flecken bringen das Manko mit sich, relativ wenig Loot abzuwerfen – und damit schlechtere Chancen in einem Gefecht.
Epic ist sich der großen Lücke südlich des Loot Lake bewusst – es gibt bereits Pläne, an genau dieser Stelle eine weitere Stadt zu platzieren – und einen weiteren potentiellen Hotspot zu schaffen!
Was sind eure liebsten Landepunkte? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!