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Destiny 2 – Die 5 größten Wünsche für 2018


destiny-2-hüter-pvpAufwertung des PvPs mit Privatspielen

Das PvP hat eine sonderbare Stellung in Destiny 2. Eigentlich wurde der gesamte MMO-Shooter darauf zugeschneidert, dass der Kampf „Hüter gegen Hüter“ fair und ausbalanciert ablaufen kann. Es wurden mehrere Design-Entscheidungen pro PvP und contra PvE getroffen, wie das neue Waffen-System, der Wegfall der Zufallsperks oder die Überarbeitungen an den Klassen und deren Super-Angriffe.

Der Schmelztiegel wurde einheitlich gestaltet, um maßgeschneiderte Maps und kompetitive Wettkampfbedingungen zu schaffen.

Obwohl Bungie einen solch großen Fokus auf das PvP-Design legte, enttäuscht der Schmelztiegel nun gewaltig:

  • Es gibt lediglich zwei Playlists (wenn gerade kein Event aktiv ist). Man kann die PvP-Modi, die man spielen will, nicht einzeln auswählen, sondern muss hoffen, dass sie zufällig in der Playlist drankommen.
  • Die PvP-Events sind langweilig, da sie lediglich normale Standard-Modi mit anderen Token als Belohnung darstellendestiny-2-titan-eisenbanner
  • Es gibt keinen einzigen Modus, in dem Power-Level-Vorteile aktiviert sind. Wozu erhöht man als Hüter überhaupt seinen Power-Level, wenn man PvP spielen möchte?
  • Das gesamte PvP ist ein „Einheitsbrei“. Es gibt zu wenig Abwechslung. Auch der Loot ist langweilig.
  • Zudem: Es gibt nicht einmal Privat-Spiele und Custom-Games. Es ist nicht möglich, Turniere oder schnelle Matches gegen Freunde auszutragen. Es ist eigentlich ein Witz, dass Bungie so viel Arbeit in ein kompetitives PvP-Umfeld steckt und den Hütern dann die Privat-Spiele vorenthält.destiny-2-hüter-pvp

Bungie kündigte vor einigen Wochen an, dass die Privat-Spiele „früh in 2018“ nachgereicht werden. Das ist ein notwendiger, überfälliger Schritt in die richtige Richtung. Dennoch hat das PvP noch so viele Baustellen, an denen Bungie tätig werden muss.

Der Wunsch für 2018: Die Privat-Spiele schnell nachliefern und das PvP fortlaufend verbessern und abwechslungsreicher gestalten.

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Tom Rothstein
Tom "Ttime" ist seit Anfang 2016 mit an Bord. Er bleibt für Euch vor allem bei The Division, Destiny und der FIFA-Reihe am virtuellen Ball.