EVE Online: Rhea kommt mit vielen Änderungen

Die Entwickler von EVE Online haben sich entschieden, dass nun jeder Monat ein neuer Patch rauskommt, der einige Änderungen mit sich bringt. Mit Phoebe wurde so beispielsweise die Art und Weise des Reisens verändert. Auch mit dem im Dezember erscheinenden Update Rhea dürfen sich die Spieler auf einige Veränderungen einstellen.

WASD statt Mausklick

Eine der größten Veränderungen, die in einem Dev-Blog bisher alle veröffentlicht wurden, ist die kommende Steuerung mit der Tastatur. Bisher konnte man sein Schiff mit einem Doppelklick im Weltall steuern oder direkt bestimmte Ziele anfliegen. CCP gibt an, dass sie so die Lernkurve für das Weltraum-MMO senken und Anfängern eine faire Chance geben wollen. Man könnte aber auch behaupten, dass EVE Online so seinen kommenden Konkurrenten Star Citizen in Sachen Dogfights das Wasser reichen will.

Wurmlöcher…Wurmlöcher sind überall

Auch ein neues System mit dem Namen Thera wird mit Rhea veröffentlicht. In diesem System gibt es Stationen und Zugänge zu über 100 verschiedenen Wurmlöchern. In Foren sprechen die Spieler bereits davon, dass CCP so das PvP wiederbeleben möchte und eine Art Arena für Freizeit-Piraten erschafft. Aber was genau die EVE-Community mit Thera anstellt, ist wie immer nicht vorherzusehen.

EVE Online - Thera Wurmlöcher

Hier und da wird auch was gemacht

Die Liste der Änderungen ist lang und behält beispielsweise weitere Verbesserungen des Interfaces, die Abschaffung von Clone Grades, womit auch keine Skill-Punkte mehr bei einem Tod verloren werden, und verschiedene, grafische Anpassungen. Zudem kommt eine neue Schiffsklasse ins Spiel: Der T3 Destroyer. Man darf gespannt sein, was Rhea noch wie Überraschungen parat hält, doch schon jetzt ist klar, dass EVE sich durch die Keyboard-Steuerung stark verändern wird. Das Update kommt voraussichtlich am 9. Dezember.

Noch nie im Weltall gegen Piraten und andere Spieler gekämpft? Dann verraten wir dir 3 Gründe, warum du mit EVE Online anfangen solltest!

Quelle(n):
  1. EVE Online Devblog

World of Warcraft: Samstagmorgen bis zum Vormittag 6 Stunden kein WoW

Das Fantasy-MMO World of Warcraft soll am Samstagvormittag für 6 Stunden nicht erreichbar sein. Es finden Wartungsarbeiten statt.

Der Start von Warlords of Draenor erweist sich auch für die Veteranen bei Blizzard wohl als Ausnahmesituation. Nachdem am Freitagmorgen schon von 7 bis 9 Uhr Wartungsarbeiten in Europa anstanden (eigentlich waren sie sogar bis 11 Uhr geplant), sollen jetzt weitere Wartungsarbeiten die Lösung bringen oder wenigstens näherbringen. Die Server sollen von 5 Uhr morgens am Samstag, dem 15.11., bis um 11 Uhr vormittags unten bleiben.

Im Moment hat man versucht die massiven Lag-Probleme dadurch zu entschärfen, dass man die Serverkapazität verringert hat. Das sorgt auf den belebetesten Servern für heftige Warteschlangen (Unser Titelbild zeigt Blackrock um 23:45 am Freitag … und das ist nicht das Ende der Schlage). Blizzard bietet für die vollsten World of Warcraft-Server zwar einen Server-Transfer an, davon will aber nicht jeder Gebrauch machen.
Zudem hat man im Laufe des Freitags schon einen Hotfix aufgespielt, der bei Engstellen-Quests massiv die Anzahl an Mobs oder Quest-Gegenständen erhöht, beziehungsweise die kritischen Mobs für alle „tagbar“ macht. Außerdem hat man so Dinge wie die Spielzeugeisenbahn vorübergehend deaktiviert, die sich als ziemlich nervig erwiesen.  Hier geht’s zu den Hotfixes vom 14. November.

Laut einer aktuellen Ansage Blizzard arbeiteten die Techniker an folgenden Problemen:

  • Die Verbindung zu den Instanz-Servern ist unbeständig, was zu einem eingeschränkten Zugang zu den Instanzen führen kann
  • Es bestehen Probleme mit den Kontinent-Servern, die zu Verbindungsabbrüchen und Problemen bei der Spielersuche führen
  • Es bestehen Probleme mit den Garnison-Servern, die zu Fehlern beim Phasing und zu Leistungseinbrüchen führen

Hier der Tweet, der die Wartungsarbeiten ankündigt:


Derweil nehmen die Beschwerden der Fans bisweilen skurrile Züge an, während man in den USA eine Petition ans Weiße Haus eröffnet hat, um 100.000 Unterschriften zu sammeln, damit sich die US-Regierung der Serverprobleme Blizzards mal annimmt, haben deutsche Fans eine ähnliche Aktion gestartet. Ihr Ziel: Die Verbraucherzentral soll auf die Probleme bei World of Warcraft aufmerksam werden.

Quelle(n):
  1. Eu.battle.net

Hearthstone: 312.417 Schadenspunkte – Und darum geht man niemals „full Northshire“

Bei Blizzards kostenlosem Kartenspiel Hearthstone haben sich zwei Spieler zusammengetan, um zu sehen, wie weit man die Schadenspunkte im Spiel auf die Spitze treiben kann.

Unter Hearthstone-Spielern hat sich das geflügelte Wort „That’s why you never go full Northshire“ etabliert, das auf einem Gag aus „Tropical Thunder“ basiert. Man solle niemals „ganz behindert“ spielen, wenn man einen Oscar will, erklärt man da, – nur so bisschen behindert wie Rain Man oder Forrest Gump. „Northshire Cleric“ – die Klerikerin von Nordhain sorgt bei Priester-Decks normalerweise dafür, dass der Priester Karten ziehen kann, wenn denn ein Diener auf dem Feld geheilt wird. Mit dem 1-Mana-Drop erspielt er sich dadurch einen Kartenvorteil.

Spielt man allerdings zwei dieser Klerikerinnen gleichzeitig und hat der Gegner ein paar Tricks auf Lager, kann er dafür sorgen, dass der Priester mit den beiden Klerikerinnen mehr Karten ziehen kann als gut für ihn ist. Dann verbrennt er überzählige Karten und erleidet schließlich Schadenspunkte.

Das Prinzip des „You never go full Northshire“ auf die Spitze getrieben, haben zwei Spieler jetzt in diesem Video. 7 Klerikerinnen von Nordhain sorgen eben für einen heftigen Card-Draw und wahrscheinlich für die Rekord-Schadenssumme von 312417 bisher.

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Selbstredend ist das Video gestellt und käme in einer „echten“ Partie, in der beide Spieler gewinnen wollen, nie zustande.

Quelle(n):
  1. polygon

WildStar: Datascape-Raid schrumpft von 40 auf 20 – war zu stressig

Im SF-MMO WildStar schafft man die 40er-Raids ab und ersetzt sie durch Raids für 20 Spieler.

Man hat’s kommen sehen: Der 40er-Raids in WildStar wurde von der Community nicht angenommen und werden nun auf 20 hinuntergeschrumpft.

Dass der 40-Mann-Raid Datascape nicht angenommen wurden, lag zum einen daran, wie schwer es ist, 40 Spieler zu finden und zu koordinieren. Zum anderen auch daran, dass der erste Raid in WildStar, die „Gen-Archive“, ein 20er ist. Wenn eine Gruppe den bewältigt hat, geht’s in den nächsten Raid, die „Datascapes.” Der ist dann aber für 40 Mann oder Frauen oder Mechari ausgelegt.

Gilden mussten sich daher entweder mit einer anderen Gilde zusammenschließen (schwierig) oder zu einem bestehenden Team noch 20 andere finden (wahrscheinlich noch schwieriger). An diesen Problemen (und noch einigem Ärger mit Bugs und Glitches) sind in der Vergangenheit einige Progress-Gilden zerbrochen.

WildStar Raid

Neben diesem Recruitment-Stress passte das WildStar-Kampfgefühl nicht zu solchen 40er-Raids, heißt es jetzt in einer Erklärung von Carbine zum Wechsel. Außerdem gab’s FPS-Einbußen, es sei zu aufwändig zu testen gewesen mit 40 Mann und die „unregelmäßigen“ Raidgrößen hätten Probleme in der zukünftigen Entwicklung mit sich gebracht.

Experiment “Back to Molten-Core” in WildStar gescheitert

Kurz: Das Experiment ist misslungen, man geht bei WildStar von 40er Raids weg, auf 20er zurück. Der 40er-Raid bleibt jetzt noch aktiv, mit 1.2.0 will man auf eine 20er-Ausgabe der Datascapes umstellen. Der 20er-Datascape soll zusammen mit dem nächsten Drop auf den Test-Server kommen. Die Bosse bleiben im Prinzip gleich, werden angepasst. Erfolge im 40er Raid verwandeln sich in „Galactic Hotshots“, sozusagen in Heldentaten.

Wir haben uns mit den Raid-Größen in WildStar zweimal beschäftigt: Einmal vor dem Release und einmal nach dem Release, als sich schon abzeichnete, dass das Experiment „Back to Molten-Core“ große Probleme mit sich bringen würde.

Mein MMO meint: Vielleicht gehören 40-Mann-Raids heute mehr in den Rückspiegel, in Erzählungen von alten Tagen oder in “Nostalgie”-Events. Wobei man es im Konzept von WildStar den 40er-Raids schon extrem schwer gemacht hat, zu glänzen.

Die Sprünge bei WildStar scheinen doch zu anstrengend gewesen zu sein und haben so manchen abgeworfen.

Die Formel “Ich levele solo, equippe mich in 5er-Gruppes, raide in 20er-Raids und bestreite irgendwann das PvE- und PvP-Endgame dann mit 40 Mann” ging für viele nicht auf. Man ändert jetzt, knappt hinten den letzten Zweig ab (auch das PvP-Endgame mit den Warplots kommt nicht gut an) und will eher am vorderen Ende bei Inhalten für Solospieler und Kleingruppen drauflegen.

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Quelle(n):
  1. WildStar-Online.com

WildStar: Durch Exploit über Nacht vom Gärtner zum Plationär – und dann gebannt

Bei WildStar gab’s offenbar eine heftige Erschütterung im Wirtschafts-System. Ein Exploit beim Garten sorgte für eine spontane Goldvermehrung, die dann für eine grassierende Inflation. Man hat das Problem bei Carbine aber mittlerweile wohl unter Kontrolle.

Ein „Exploit“ beim „Garden“ – viel mehr ist von offizieller Quelle nicht zu hören – und wir wollen das auch nicht näher befeuern, sorgte bei WildStar in den letzten 24-48 Stunden für Unruhe. Bei reddit schrie man schon Landunter: Spieler hätten massiv exploitet, der C.R.E.D.D.-Preis sei auf 30 Platin gestiegen.

Wie würde das nur alles in Zukunft werden? Die Spieler riefen nach einem Rollback – der Schaden sei zu groß, könne nicht behoben werden, der Chua in den Brunnen gefallen, jetzt helfe es nur, wenn man die letzten Tage ungeschehen mache.

Bei Carbine meldete man sich per offiziellen Forum, sagte: Man wisse um den Exploit, werde reagieren und gebe Spielern, die sich hier schuldig gemacht hätten, einige Stunden, um sich zu stellen. Wer das nicht täte, den würde der Ban-Hammer noch härter treffen als ohnehin schon. Sagte, es brauche keinen Rollback, die Dimensionen des Exploits seien noch überschaubar genug, um sie manuell zu beheben – und dann fing wohl schon das Bannen an. Man bereitet einen Hotfix vor. Zwischenzeitlich ist das Gärtnern außer Kraft gesetzt.

WildStar


Mein MMO meint: Ist bei sowas immer extrem schwer, von außen zu bewerten, wie viele Spieler gebannt wurden, wie groß der entstandene Schaden ist, ob wirklich alles „Falschgeld“ wieder aus dem Spiel verschwindet. Die Reaktion der Fans in sozialen Medien ist da nicht proportional zum tatsächlich entstandenen Schaden. Der zeigt sich letztlich nur im Laufe der Zeit. Bei The Elder Scrolls Online fand gleich zu Beginn etwas ganz ähnliches statt, bei ArcheAge erst kürzlich. Das sind Probleme, die wohl jedes MMO irgendwann hat. Der “Rollback” wird oft gefordert. Den scheuen die Publisher aber mittlerweile wohl wie der Teufel das Weihwasser. Denn davon wären auch alle “Unschuldigen” direkt betroffen und auch Spieler, die das gar nicht mitbekommen haben: Das ist so der Kahlschlag. Der fällt jedem auf, dann gibt’s kein Zurück mehr.

Skyforge: 1 Stunde Stream aus der Beta zeigt „Kostüm-wechsel-dich“ und mehr

Beim Fantasy-SF-MMO Skyforge läuft die technische Beta. Ein einstündiger Stream gewährt auch denen, die nicht ausgewählt wurden, einen Einblick in den aktuellen Stand.

Skyforge ist das MMO mit „Das Endgame besteht daraus, dass du ein Gott wirst“-Slogan. Über Skyforge ist schon viel gesprochen worden, aber zu sehen gab’s wenig. Im Moment ist das Game, das von Team Allods zusammen mit Obsidian entwickelt wird, in einer technischen Beta, zu der nur wenige eingeladen wurden. Diese Beta dient vor allem dazu, die Serverstruktur im Westen mal zu testen.

Skyforge Cryomancer

Die US-Seite mmorpg.com hatte die Gelegenheit zu einem Live-Stream mit Eric DeMitt, einem der US-Entwickler, die am Game arbeiten, das federführend vom Team Allods entwickelt wird. In dem einstündigen Stream lässt sich mal ein Blick auf Skyforge werfen: Man sieht in einem Querschnitt des Spiels die Ästhetik des Games in Bewegung und schaut nicht nur auf unbewegte Concept Art. Und man bekommt zahlreiche Informationen, wie sich das Spiel mal später anfühlen und zocken soll. Das Free2Play-MMO ist allerdings noch nicht optimiert und es zeigen sich auch Streams Probleme, es kommt zu Crashs.

Skyforge wird im Moment exklusiv für den PC entwickelt. Hat sich aber viel von den Konsolen-Action-Games abgeschaut. Im Kampfsystem will man ein richtiger „Button-Masher“ werden. Beim Look soll’s für die Spieler egal sein, welche Ausrüstung sie tatsächlich tragen. Man wählt frei aus einer Reihe von Kostümen. Skyforge ist in 2015 eine der wenigen Neuerscheinungen im MMO-Sektor aus der Tripple-A-, der größten Gewichtsklasse.

Update: Der Stream ist leider auf “Privat” gestellt worden, offenbar gibt es bei der US-Seite mmorpg.com da Probleme oder ein Missverständnis.

Quelle(n):
  1. mmorpg

Destiny Event: Alles zum neuen Eisenbanner – Nun geht’s auch ohne Raid (fast) bist auf 30

Beim MMO-Shooter Destiny wird es mit dem neuen Eisenbanner auch für Nicht-Raider möglich sein, zumindest sehr dicht an die Höchst-Stufe, das Lichtlevel 30, heranzukommen.

Eigentlich ist Freitag für Xur reserviert, sonst tut sich in Destiny wenig. Ist ja auch Aufregung genug, wenn sich das alte Nudelgesicht mal blicken lässt. Aber das wird von jetzt an anders sein: Bungie hat das „Weekly Update“ um einen Tag vorverlegt. Dort spricht man einmal die Woche mit der Community. Der Blog kommt ab sofort nicht mehr (nach unserer Zeit) in der Nacht von Freitag auf Samstag, sondern jetzt schon von Donnerstag auf Freitag. Grund sei, dass man jetzt „global“ geworden ist.

Zwischen den Zeilen könnte man vermuten, es liegt daran, dass die Gaming-Seiten zum Zeitpunkt, als das Update kam, schon im Wochenende waren und die Ergebnisse des Weekly Updates meinst nicht vor Montag dann auf den Seiten zu lesen waren. Das mit dem Eisenbanner konnte man hingegen schon am Freitagfrüh auf den einschlägigen Seiten verfolgen.

Wie auch immer: Eisenbanner 2.0 kommt.

Destiny-Concept-Art-Mech

Das neue Eisenbanner soll so sein, wie das alte Eisenbanner hätte sein sollen

Was bisher geschah: Das Eisenbanner lief Anfang Oktober ab als einwöchiges Event. Es war als ein Highlight für PvPler geplant, ein Gegenstück zum Raid sozusagen. Im Schmelztiegel würde die Rüstung der Hüter jetzt voll zählen, hieß es. Das war aber nicht der Fall. Es gab Schwierigkeiten im Event, die Ausrüstung spielte nur eine geringfügig größere Rolle am im normalen Schmelztiegel. Außerdem war das, was es an Ausrüstung gab, nicht sehr reizvoll. Zudem plagten das Iron Banner einige Probleme im Ablauf: Spieler, die dachten sie würden verlieren, verließen einfach ein Match und begannen das nächste, da sie bei einer Niederlage keinen Ruf bekamen, aber auch keine negativen Konsequenzen zu befürchten hatten.

Bungie hat das Event daraufhin erstmal ruhen lassen – genau wie das andere große Event in Destiny Zorn der Königin. Man kündigte umfangreiche Änderungen an, daran werkelte man wohl die letzten Wochen. Eigentlich hätte das Eisenbanner wohl schon letzte Woche wiederkommen sollen. Da war es jedenfalls irrtümlich für 3 Stunden auf. Aber man hat wohl bisschen länger gebraucht, um es zu ändern.

Destiny Venus Story

Das Eisenbanner und Du: Die wichtigsten Fragen zum neuen Iron Banner in Destiny

Wann soll das neue Eisenbanner denn kommen? Am Montag sollen die Daten dafür aufgespielt werden. Losgehen soll es dann vielleicht am Donnerstag, dem 20.11., oder Freitag, dem 21.11. Bisher ist nur von “Ende nächster Woche” die Rede. Und auch nur wenn alles glattgeht.

Ausrüstung zählt diesmal: Like a boss

Zählt Rüstung diesmal? Ja, haben sie versprochen. Ein stärker ausgerüsteter Spiel soll sich für einen schwächeren anfühlen wie ein „Boss.“ Auch die nicht ganz so gut equippten Spieler können allerdings Schaden machen. Wichtig ist es, vollständig aufgerüstete Waffen zu mit ins Iron Banner zu bringen. Spieler unter Stufe 20 können nur an dem Modus teilnehmen, wenn sie sich an einen Spieler über diese Stufe hängen (in einem Fireteam).

Was ist mit dem Ruf los?

Was ist mit dem Ruf? Der Ruf vom letzten Mal bleibt erhalten. Es gibt jetzt aber statt drei gleich fünf Ruf-Ränge. Ein 12-Stunden-Bonus kann aktiviert werden. In der Zeit erhält man wohl deutlich mehr Ruf. Der Bonus sollte möglichst spät in der Woche verwendet werden, dann bringt er mehr, heißt es. Das mit dem Bonus ist tatsächlich noch ein ziemliches Rätsel, wie das funktionieren soll.

Achtung, wichtig: Nach diesem Event soll der Ruf wieder resettet werden. Man solle das “Eisen” schmieden, solange es heiß ist. Das könnte für einige Enttäuschung und Ärger sorgen.

Destiny Venus Strike

Wegrennen gilt nicht in Destiny

Wie will Bungie verhindern, dass Spieler einfach das Match verlasen, wenn sie verlieren?
Für eine Niederlage im Eisenbanner gibt’s keinen Ruf, aber eine „Medaille“. Bei einem Sieg können bis zu 5 dieser Medaillen eingelöst werden. Eine Niederlage bringt daher nach dem nächsten Sieg zumindest ein wenig Ruf. Quitter kriegen gar nichts.

Und jetzt das Wichtigste? Was gibt’s für Geschenke? Wo ist der Loot?

Destiny-Klassenruestung-Eisenbanner

Lohnt es sich diesmal? Laut Bungie ja. Dazu müssen die Spieler aber in die höheren Rangstufen kommen. Es wird also was für Vielspieler in Destiny sein oder für Vielgewinner.
Auf einer höheren Rangstufe (wahrscheinlich 5) gibt es wohl legendäre Handschuhe und Stiefel, die – voll aufgerüstet – bis auf den Lichtwert 30 kommen. Das packten bisher nur exotische Rüstungsteile oder die legendären Teile aus dem Raid. Wer alle 4 Rüstungsteile auf dem Lichtwert 30 hat, erreicht selbst die Lichtstufe 30, das aktuelle Höchstlevel. Er macht dann deutlich mehr Schaden an 30er-Mobs (wichtig für den Raid) und auch seine Drop-Chancen verbessern sich.

Beim alten System mussten Spieler auf ihr Glück in „Die Gläserne“ Kammer vertrauen, um dort Raidgear abzustauben. Das ändert sich jetzt wahrscheinlich.

  • Bis jetzt gilt, um auf 30 zu kommen: Entweder alle vier Rüstungs-Teile aus dem Raid. Oder drei legendäre Rüstungsteile aus dem Raid und ein exotischer Helm, eine Brust oder ein Paar Handschuhe.
  • Nach dem neuen Eisenbanner: Um auf 30 zu kommen: Ein exotischer Helm oder Brust, 1 Raid-Helm oder die Raid-Brust, und dann Stiefel und Handschuhe aus dem Iron Banner.

Die ganzen Items müssen dann natürlich noch mit Upgrade-Materialien aufgerüstet werden.

Fast bis auf 30 ohne Raid, aber eben nur fast

Das heißt: Ganz ohne Raid geht es noch immer nicht. Aber wer die Raid-Brust hat und einen exotischen Helm von Xur (das sollte möglich sein), der kann mit dem Eisenbanner wohl durch Fleiß „sicher“ Stufe 30 werden. Je nachdem wie die neuen Items wirklich verteilt werden, ob durch Zufall oder kaufbar – das weiß man noch nicht so richtig. Auch wie lang das dauern wird, lässt sich schwer sagen. Bis auf Rang 5 könnte es ein richtiger weit Weg werden.

Destiny-Neun-Waffen

Neben den beiden Rüstungsteilen, wird’s wahrscheinlich wieder Shader, Embleme, vielleicht Schiffe geben und auch einige legendäre Waffen.

Wichtig: Legendäre Waffen haben zufällige „Perks“, also Eigenschaften. Beim neuen Iron Banner soll man die immer wieder resetten können, bis man mit einer Kombination dieser Eigenschaften absolut zufrieden ist.

Quelle(n):
  1. bungie.net

World of Warcraft: Was hält Blizzard für die Zukunft der Reihe bereit?

Am vergangenen Wochenende feierte man das 10 jährige World of Warcraft Jubiläum auf der BlizzCon in Anaheim. Neben spektakulären Highlights wie Overwatch, gab es ausreichend Zeit zum Plaudern.

Die Kollegen von kotaku.com hatten die Möglichkeit, mit einigen Blizzard Mitarbeitern über die Zukunft der Warcraft Reihe zu sprechen.

World of Warcraft Lead Game Designer Ion Hazzikostas versprach erneut, dass zukünftige Erweiterungen schneller als bisher erscheinen werden: „Ich weiß, dass wir das schon seit Jahren sagen. Ihr könnt Zitate aus dem Jahr 2008 finden, in denen wir darüber sprechen, wie wir eine Erweiterung pro Jahr rausbringen wollen.” Blizzards möchte zu lange Durststrecken im Content verhindern, jedoch verschob sich der geplante Rhythmus bei der letzten Erweiterung erneut um ein Jahr, um die gewohnte Blizzard Qualität gewährleisten zu können.

Ion Hazzikostas ist dennoch guter Dinge: „Wir haben unser Team vergrößert und ich denke, wir sind in der Lage, schneller zu arbeiten als zuvor. Unser Ziel ist es, Erweiterungen schneller in die Hände der Spieler zu bekommen.”

Ebenso arbeite man bereits an einer neuen Erweiterung für World of Warcraft. Mit einem Make-Over der Scherbenwelt sei allerdings nicht zu rechnen. WoW hat sich im Laufe der Zeit stark weiterentwickelt und die Scherbenwelt diene dabei als eine Art „Kontrastprogramm“.

Warcraft IV in Arbeit?

Warcraft 3

Mit Warcraft III wurde ein neues Zeitalter der RTS-Szene (Real Time Strategy) eingeläutet. Rückblickend auf die Vergangenen 10 Jahre würde World of Warcraft somit genug Stoff für eine Warcraft IV Erweiterung bieten, oder? „Da ist eine Menge cooles Potential. Jeder aus dem WoW Team sieht Warcraft als eine Inspiration“, so Hazzikostas. Auch wenn sich der Lead Designer zu Warcraft IV nicht weiter äußern möchte, so bleibe Blizzard „interessiert“.

Mit der Frage zu Warcraft IV befragte man auch das Echtzeit-Strategie Team von Blizzard. Die sind aktuell jedoch mit der Entwicklung der letzten Starcraft II Erweiterung „Legacy Of The Void“ beschäftigt. Somit liegt der Schwerpunkt ganz klar in der Fertigstellung der Stracraft II Trilogie. Immerhin kommen nächstes Jahr Assets aus Warcraft 3 für die Mod Tools von Starcraft 2 hinzu. Damit können Warcraft Fans in Starcraf II eigene Szenarien umsetzen. Dennoch fügte Lead Game Producer Tim Morten hinzu: „Eine Rückkehr zum Warcraft Universum wäre genial. Ich würde mir wünschen wenn dies wahr wird.“

Wenn schon kein Warcraft IV, dann wenigstens WoW 2?

Auf einen WoW Nachfolger brauchen wir wohl nicht warten. In einem funktionierenden MMO, das seit einem Jahrzehnt läuft, kann man grundlegende Spielelemente nicht einfach neu erfinden oder über den Haufen werfen. Ein WoW 2 könnte dann interessant werden, wenn Blizzard etwas völlig Neues umsetzen möchte, das so in World of Warcraft nicht zu realisieren ist.

World of Warcraft

Fazit: Dass Blizzard neue Inhalte und Erweiterungen gerne in kürzeren Abständen veröffentlichen würde, um die Durststrecke rund um den Content zu überbrücken, wissen Fans schon seit Jahren. Trotz Aufstockung im Team stört es mich persönlich nicht, wenn von Erweiterung zu Erweiterung mehr Zeit ins Land geht. Schließlich geht Qualität vor Schnelligkeit.

Warcraft III ist immer noch der Renner auf jeder LAN Party und ist wie es ist: vollkommen. Klar, ich würde mich sehr über ein Wacraft IV freuen, aber seien wir mal ehrlich: Hätte Blizzard neben Overwatch auch noch ein Warcraft IV parat – so viel Vorfreude ist selbst für mich zu viel.

Wow 2? Niemals! World of Warcraft hat nicht nur Kultstatus, sondern eine 10 jährigen Entwicklungsprozess durchgemacht. Jeder Spieler oder Ex-Spieler kann hunderte Bücher mit Geschichten aus vergangenen Tagen in WoW füllen. Würden Blizzard jetzt einfach kommen und ein…Das würden sie niemals tun!

Oder was sagt eure Wahrsagerkugel?

Quelle(n):
  1. kotaku.com

Destiny: Xur, Agent der Neun, hat diesmal “Das letzte Wort”

Im MMO-Shooter Destiny ist Xur, der Agent der Neun, einmal mehr im Turm aufgetaucht. Was hat er am Wochenende vom 14.11. bis zum 16.11. an exotischen Waren dabei?

Xur ist der wichtigste Mann für die Bewaffnung der Hüter in Destiny

Der wichtigste Mann in Destiny für das Leben der Hüter ist tatsächlich Xur. Das hat eine Umfrage neulich ergeben, da stimmten Hüter darüber ab, welche exotischen Waffen sie besitzen. Das Ergebnis zeigte klar, wie sehr die Spieler in Destiny am Tropf des Tentakel-Manns, Schwarzhändlers und Wochenend-Arbeiters hängen: Ice Breaker, Patience and Time, Suros Regime – all diese Waffen hatte er schon mal im Angebot für 17 bzw. 23 seltsame Münzen – und siehe da: Zahlreiche Hüter gaben an, diese Waffen zu besitzen.

Destiny.Concept-Art-Marktplatz

Andere exotischen Waffen, die entweder zufällig oder eben von Xur stammen können wie Thunderlord, das Mida Multi-Tool oder The Last Word suchten die Hüter hingegen vergeblich in ihren Taschen. Sie sind deutlich seltener.

Klar ist: Wenn die Waffen heute oder an einem der nächsten Freitage im Schaufenster Xurs auftauchen, wird sich die Geräuschkulisse in Destiny einmal mehr ändern.

Hier findet Ihr eine Übersicht über alles, was Xur dabei haben kann.

Exotisches Rüstungsteil kann darüber entscheiden, wer 30 wird

Neben Waffen-Enthusiasten warten jede Woche jene Spieler auf ihn, die vielleicht drei Rüstungsteile aus dem Raid haben und darauf hoffen, dass Xur diesmal ein exotisches Rüstungsteil dabei hat, das ihnen noch fehlt. Dabei ist zu beachten, dass Xur pro Klasse sechs Items anbieten, 3-mal ein Kopfteil, 2-mal eine Brust und 1-mal eine Handschuhe. Exotische Stiefel gibt es nicht. Was er genau dabei hat, wird jede Woche neu ausgewürfelt.
Mit dem richtigen Teil können Hüter hier vorankommen und die begehrte Licht-Stufe 30 erreichen.

Ach ja, und wer sich ärgert, dass Xur für ihn nicht das richtige dabei hat, der kann sich trösten: Mathematisch gesehen ist das völlig okay.

Destiny-Charakter-auf-dem-Mond.

Alles zu Xur am Wochenende vom 14.11. bis zum 16.11.

Wann kommt Xur in den Turm und wie lange bleibt er da?

Xur, der Agent der Neun, kommt am Freitag, dem 14.11., um 10 Uhr deutscher Zeit in den Turm. Er bleibt dort bis Sonntag, den 16.11., um 10 Uhr.

Womit wird Xur bezahlt?

Xur nimmt 13 seltsame Münzen für ein exotisches Rüstungsteil, 17 für eine exotische Sekundär- oder Spezialwaffe und 23 für eine exotische Primär-Waffe. Für das exotische Engramm sind 23 Motes of Light (Licht-Partikel) fällig.
Wo ist Xur im Turm?

Der Standort oder für unsere englisch suchenden Freunde Xurs Location ist: beim Speaker. Also wenn man reinkommt gleich links Richtung “Turm Nord.” Die Jungs von Ziro.TV haben für Euch ein Video gemacht mit den deutschen Namen der Items, den aktuellen Werten und dem Standort Xurs und allem drum und dran:

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Was hat Xur dabei? Welche exotischen Waffen und Rüstungen gibt es diesmal?

Für Titanen gibt’s in dieser Woche einmal mehr das Armamentarium (Heilrüstung) – das wird sie wohl nicht so freuen. Die Brust erhaltet Ihr für 13 seltsame Münzen.

Destiny-Heilrüstung

Auch für die Jäger unter Euch gibt es in dieser Woche eine Brust für 13 seltsame Münzen, die Crest of Alpha Lupi (Wappen von Alpha Lupi).

Destiny-Wappen-von-Alpha-Lupi

Und für die Warlocks ebenfalls eine Brust-Runde, die Voidfang Vestmens (Leere-Fangzahn-Kleidung) sind’s, die Xur für 13 seltsame Münzen im Angebot hat.

Destiny-Leere-Fangzahn

Die exotische Hand Cannon The Last Word ist wohl mit Abstand das Highlight diese Woche. Xur hat sie für 23 seltsame Münzen im Angebot. Wahrscheinlich wird “Das Letzte Wort” von Xur vor allem die Struktur im Schmelztiegel von Destiny in den nächsten Tagen und Wochen deutlich ändern.

Destiny-Das-Letzte-Wort

Und wahrscheinlich diese Woche besonders gefragt: ein exotisches Engramm für den Helm-Slot. Aber aufpassen: Es können 9 verschiedene Helme herauskommen. Dass ausgerechnet der dabei ist, den Ihr sucht, ist daher nicht so wahrscheinlich.

Mein-MMO-Interview Trove: Warum das Sandbox-MMO anders ist als Minecraft und Co.

Mit dem Startschuss der Open-Beta hatten wir die Gelegenheit zu einem Interview mit dem Lead-Artist von Trove, Brian Clarke. Das Voxel-MMO-Adventure ist ein Sandbox-Titel mit Rollenspiel-Anleihen und einer bauklotz-artigen Engine im Comic-Look. Die Spieler können bei Trove ihrer Kreativität freien Lauf lassen und in vielfältiger Weise mit der Umwelt interagieren – gemeinsam mit anderen Spielern.

So viel zu Trove. Fangen wir mit dem Interview an.

Stelle Dich doch bitte kurz unseren Lesern vor. Was sind Deine Aufgaben bei Trove?

Ich bin Brian (auch bekannt als GrumpNTu online) und der Lead Artist in unserem Team. Das heißt so viel, dass ich mich ganzheitlich um die visuelle Darstellung des Spiels kümmere. Ich bin verantwortlich für Bereiche wie Charakter-Design, Lichteffekte, Farben und habe Aufsicht über eigentlich alles, was deine Augen sehen, wozu unter anderem auch das UI gehört. Darüber hinaus leite ich noch die Trove Creations bei Reddit, bei der Spieler eigene Inhalte für das Spiel erschaffen können.

Hallo Brian. Seit dem 5. November befindet sich Trove in der Open-Beta und ist für jeden zugänglich. Welchen Zeitraum peilt Ihr für den Release an und was möchtet Ihr bis dahin ausbauen?

Wir haben keinen Zeitraum für den Release festgelegt. Unser Ziel ist es, den Beta-Status zu verlassen, wenn wir denken, dass das Spiel bereit und ausgereift ist. Natürlich werden wir aber auch danach noch lange am Spiel weiterarbeiten – die Beta ist hauptsächlich dafür da, um die Kernelemente des Spiels, die sich relativ vollständig anfühlen sollten, vernünftig zum Laufen zu bekommen.

Trove Pilz-Boss

Wenn man sich die Updates anschaut, wurde Trove in den letzten Monaten um sehr viele neue Features und Inhalte bereichert. Genießt das Voxel-Abenteuer intern bei Trion jetzt einen höheren Stellenwert als zu Anfang?

Trove fand im Team schon immer große Beachtung und Trion hat einen wundervollen Job gemacht, dem Projekt alle Möglichkeiten zu geben, damit es gedeihen kann. Es war immer das größte Ziel des Teams, neuen und aufregenden Content regelmäßig zu veröffentlichen. Wir hatten seit dem Beginn des Projekts fast jede Woche interessante Updates. Und wir versuchen uns mit jedem Patch wieder zu übertreffen. Ich denke, dass das Unternehmen als Ganzes die Bedeuetung hier erkennt und sich deshalb sehr unterstützend zeigt.

Auf dem Markt gibt es mit Minecraft, Cube World und auch Landmark drei weitere Spiele im Sandbox-Universum. Womit hebt Ihr Euch mit Trove im Vergleich zu den anderen ab und welche Zielgruppe möchtet Ihr ansprechen?

Ich bin der Meinung, dass Trove beim Support alle anderen übertrifft. Das Spiel selber ist unglaublich unterhaltsam und in einer sehr kurzen Zeit extrem gewachsen. Das hindert uns aber nicht, immer noch sehr stark in der Community involviert zu sein. Das komplette Team prüft jeden Tag die Foren, reddit, E-Mails und mehr. Es ist also nicht so, dass nur unser Community-Team großartig ist (was es ist). Die Entwickler des Spiels wollen auch wirklich etwas schaffen, wonach die Spieler fragen. Wir bieten sehr viele Aspekte des Bauens und Entdeckens, und zahlreiche Möglichkeiten, Abenteuer zu erleben. Wir fügen jeden Tag neue hinzu, aber es ist so, dass wir unserer Spielerschaft zuhören und sie wirklich überall einbinden. Ich glaube nicht, dass du woanders solch eine intensive Spieler-Entwickler-Zusammenarbeit findest.

Wieso habt ihr Euch für eine comic- und bauklotzartige Voxel-Engine entschieden? Die Welt bzw. das Artdesign ist schon sehr abstrakt. Gab es anfangs auch Diskussionen über einen realistischeren Grafikstil?

Trove Burg

Wir hatten nie vor, Trove realistisch zu gestalten. Wir wussten, dass es Fantasy und etwas Spaßiges werden sollte, aber wir haben mit ziemlich vielen unterschiedlichen Varianten und Ansätzen beim Art-Style herumexperimentiert. Die Idee auf Voxel zu setzen, um dem Bauen keine Grenzen zu setzen, wurde zu einer Notwendigkeit. Das Team war sehr klein am Start (ja, sogar kleiner als unser jetziges Team aus 12 Entwicklern), also brauchten wir etwas, womit wir sowohl bei Konzept- als auch Grafikänderungen flexibel bleiben konnten. Außerdem wollten wir einen einzigartigen Look, der uns von anderen unterscheidet, weshalb wir uns dazu entschlossen haben, ein sehr farbenfrohes und verrücktes Setting zu wählen. Ich wollte an erster Stelle den Cartoon-Stil und an zweiter die Voxel. Ich habe das Gefühl, dass wir bis hierhin einen guten Job gemacht haben, während wir kontinuierlich wachsen und neue Techniken entwickeln, auf die man normalerweise nicht in Voxel-Spielen trifft.

Laut der Definition auf der offiziellen Website ist Trove ein MMO. Wie “massive” ist Trove aber wirklich und was macht es zu einem MMO?

Trove lässt all unsere Spieler gemeinsam spielen; wenn sie auf deiner Freundesliste sind, kannst du sofort in die Welt, in der sie sind, wechseln. Keine Charakter-Transfers, kein Sichergehen, ob du wirklich auf dem Server bist wie deine Freunde, oder irgendwas in dieser Art. Sobald du in Trove bist, ist es sehr einfach mit deinen Freunden zu spielen und neue zu finden. Die ganze Spielwelt wird regelmäßig mit von der Community erstellten Abenteuern und Dungeons angereichert. Diese sind zufällig zusammengestellt, wodurch sich dein Spielerlebnis nie komplett gleicht. Es gibt auch viele klassische Gameplay-Elemente von MMOs in Trove: Berufe, Crafting, Leveln und noch mehr. Auf Basis dessen haben wir noch ein paar lustige Sachen eingeführt, die man alleine oder mit Freunden erleben kann. Es ist außerdem sehr leicht einen Club zu gründen (unsere Version einer Gilde) und so eine ganze Welt nach den eigenen Vorstellungen nur unter Club-Mitgliedern zu gestalten. Es gibt für jeden etwas in Trove und es ist immer mehr auf dem Weg.

Trove Battle

Es scheint so zu sein, dass sich viele Spieler nach Sandbox-Inhalten sehnen oder zumindest neugierig sind. Bei ArcheAge gab es zuletzt einen ziemlichen Hype, mit stundenlangen Warteschlangen. Habt Ihr durch den Zulauf bei ArcheAge auch profitieren können?

Ich glaube schon. Ich habe das Gefühl, dass viele der Punkte, mit denen ArcheAge die Spieler anzieht, auf einem einsteigerfreundlichen Level auch bei Trove vorzufinden sind. Die Freiheit seinen ganz eigenen Weg zu gehen und den Charakter durch neue Skills und Abenteuer stetig zu verbessern. Du machst eine sehr einzigartige und immersive Erfahrung, wenn du ArcheAge spielst . Ich fühle, dass auch Trove viele dieser Bedürfnisse befriedigt. Du bekommst deinen eigenen “Cornerstone”, also ein Stück Land, auf dem du bauen kannst, was immer du willst. Um das zu verwirklichen, musst du lediglich Ressourcen sammeln. Alle möglichen Arten von Loot und Ressourcen fürs Crafting kannst du bei deinen Abenteuern in der Welt erlangen. Das macht dich auch zu einem besseren Kämpfer. Ob Bauen oder Shadow Invasions (Anm. d. Red.: Dynamische Events mit Eindringlingen), alleine oder mit Freunden, in einer kleinen oder massiven Dimension – es ist wirklich vieles möglich. Wonach du dich auch in einem Sandox-Game sehnst, ich bin der Überzeugung, dass Trove es liefern kann.

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In Trove findet man vergleichsweise viele Elemente von Online-Rollenspielen vor, was für ein Sandbox-Spiel dieser Art etwas Besonderes ist. Welchen misst Ihr bei Trove die größte Bedeutung zu?

Ich würde sagen, jetzt ganz persönlich, die Community. Es gibt einiges an großartigen Dingen, die Trove bietet, die andere Spiele dieser Art nicht tun. Aber für mich ist es etwas Besonderes mit Freunden zu spielen oder neue Leute kennenzulernen – das bieten Sandbox-Games normalerweise nicht. Die meisten Sandbox-Titel sind Single-Player oder lassen nur eine sehr begrenzte Anzahl an Spielern zu. Trove gibt dir alle diese aufregenden Sachen aus dem Sandbox-Genre und kombiniert sie mit der Online-Erfahrung, die ich aus anderen MMOs lieben gelernt haben. Mit Verlaub, Trove hat einige tolle Features, aber letzten Endes sind es die Leute, die ein MMO so besonders machen und ich finde, dass unsere Community erstaunlich ist.

Mittlerweile stehen den Spielern 5 unterschiedliche Klassen zur Auswahl, jeweils mit eigenen Fähigkeiten. Warum habt Ihr diese eingeführt? Sollen sie einfach nur für ein anderes Spielgefühl sorgen oder nehmen diese im Gamedesign bald auch verstärkt Rollen ein?

Jede ist Klasse ist so gespickt, dass sie eine spaßige Fantasy-Rolle zu erfüllen vermag. Wir haben den trickreichen Zauberer, den standhaften Ritter, einen transformierenden Drachen-Magier, und so weiter. Unser Ziel bei allen Klassen ist es, dass sie sich auch so spielen, wie du es dir während der Klassenauswahl vorgestellt hast.

Momentan setzt Ihr den Fokus total auf PvE. Werden in Zukunft auch PvP-Inhalte Einzug erhalten oder grenzt ihr diesen Bereich bewusst aus?

Wir sind sehr auf PvE fokussiert. Wir mögen die Community, die sich gebildet hat und denken, dass PvP ein Spielerverhalten fördert, das momentan nicht in das Spiel passt – nicht zu dem Trove, das wir gerade erstellen.

Mit dem letzten Patch habt Ihr mit “Gardening” einen neuen Beruf eingeführt. Was können sich die Spieler in Trove darunter vorstellen?

Trove Gardening

Beim Gardening (Gärtnern) dreht sich alles darum, Zeit zu investieren, um neue Ressourcen herzustellen. Du pflanzt deine Pflanzen und wartest bis sie keimen! Es ist auch unser erster Beruf, eine Art des Craftings, das neue Rezepte freischaltet. Das passiert, indem du Erzeugnisse herstellst, die aus Rezepten der vorigen Stufe im Fortschrittsbaum stammen.

Habt Ihr Pläne die Gruppeninhalte bei Trove auszuweiten? Wären Raids für sagen wir mal 12 Spieler vorstellbar?

Wir haben schon Gruppen-Content! Bis zu 8 Spieler können in den “Shadow Arenas” teinehmen, was sogesehen unser Endgame ist. Wir haben für diese weitere Pläne, inklusive den Ausbau dessen zu einem Inhalt, der auch von der Community erstellt werden kann.

Das Bauen, Entdecken und Kämpfen kann sicherlich Spaß machen, aber es müssen auch langfristig Anreize geschaffen werden. Welche Features bzw. Systeme sollen dafür sorgen, dass die Spieler Trove treu bleiben und stets Ziele vor sich haben?

Ich glaube, dass das “Mastery System” sich sehr gut dafür eignet. Es gibt viele andere Möglichkeiten wie die beste Ausrüstung zu erlangen, die besten Ringe zu craften, alles Erdenkliche in der Welt zu sammeln, aber das Mastery System verbindet all dies und bietet darüber hinaus noch mehr. Jede Klasse hat sein eigenes, individuelles Level, das nach und nach steigt. Als Spieler hast du allerdings auch das Mastery-Level. Dieses Level steigt, indem du allen Inhalten die Trove bietet, so viel wie möglich nachgehst. Rezepte Sammeln, Klassen leveln, Waffen-Skins beanspruchen und vieles mehr lässt dein Mastery-Level steigen. Mit jedem neu erreichten Level erhältst Du etwas Neues, wie z.B. eine erhöhte Anzahl an Gesundheitstränken, Werte verbessern sich, Credits füllen den Geldbeutel und neue Mounts gibt es auch. Das Mastery-System wird kontinuierlich ausgebaut, da wir planen, dem Spiel eine große Menge an Content hinzuzufügen. Es gibt viele Gründe weiterzuspielen, aber ich persönlich liebe das Mastery-System.

Habt Ihr bei den von Spielern erstellten Inhalten einen persönlichen Favoriten?

Einen Favoriten zu ernennen ist immer gefährlich für mich, weil ich alle Kritiken bearbeite und entscheide, welche spielergenerierten Items es ins Spiels schaffen. Ich möchte doch, dass die mich auch nach diesem Interview noch mögen. So lange sie es jedoch verstehen, dass ich sie immer noch gern habe, kann ich verraten, dass wir einen neuen Dungeon, den ich für sehr gelungen halte, bald ins Spiel hinzufügen. Dieser stammt von unseren Spielern Uniquisher, Stedms und Brolycia. Awesome job!

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Welche großen Features können wir in Zukunft erwarten? Was steht auf der “Wall of Crazy”?

Fischen! Eis-Magier! Pet Eier! Festivals und Seasons!

Trove ist free-to-play und demnach auf einen Item-Shop und Unterstützer-Pakete angewiesen. Welche Vorteile können sich Spieler im Shop erkaufen?

Mein Gefühl sagt mir, dass die Shop-Designer einen guten Job getan haben, Items einzuführen, die zwar einen Kauf wert sind, aber jene außen vor zu lassen, die zu viele Vorteile bieten würden. Trion ist allgemein sehr gegen dieses ganze “Pay-to-win” Konzept und wir sind sehr stolz darauf. Wir wollen den Spielern Items geben, die sie gerne haben möchten, aber nicht unbedingt kaufen müssen – wie cool´aussehende Mounts. Spieler können alles bekommen, um Spaß zu haben und besser zu werden, indem sie Trove spielen. Wir sind daran interessiert, den Shop mit einzigartigen Sachen zu bereichern, die Spaß bringen sollen, aber nicht nötig sind, um das Spiel zu spielen.

Last but not least: Wie möchtet Ihr unsere Leser, die bisher noch nicht Trove gespielt haben, davon überzeugen, es mal anzutesten?

Trove Art

Ich bin der Meinung, dass Trove sehr viel für zahlreiche unterschiedliche Spielertypen bietet. Wir haben bekannte und beliebte Features aus klassischen MMOs übernommen, doch bieten wir auch alles Mögliche, was du von einem Sandbox-Game erwarten würdest. Es ist bei weitem das speziellste und aufregendste Projekt, an dem ich je mit gearbeitet habe; das einzige, bei dem das Team so gut mit der Community zusammenarbeitet. Wir nehmen nicht nur jeden Tag Vorschläge auf und reagieren auf Spieler-Feedback, sondern lassen die Community selbst am Spiel mitwirken. Jeder von uns im Team ist mit Trove sehr verbunden und ich denke, dass man diese Leidenschaft in Trove erkennt. Wir werden regelmäßig Updates mit neuem Content hinzufügen, und Probleme fixen, um das best mögliche Spielerlebenis zu liefern. An Trion ist im Allgemeinen toll, dass sie ihre Produkten sehr untertstützen und ihrer Playerbase zuhören. Unser Team glaubt daran. Ich denke, all diese Dinge machen es zu einer großartigen Erfahrung für unsere Spieler.

Vielen Dank für das Interview, Brian.

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Wer nach diesem Interview gerne selber einen Blick auf das Sandbox-Game Trove werfen möchte, kann sich über diese Website anmelden, den Client herunterladen und kostenlos spielen: http://www.trionworlds.com/trove/

World of Warcraft: Blizzard öffnet Servertransfers für 7 Realms – Notfallventil bei Warteschlangen und Instabilität

Die beliebtesten Server bei World of Warcraft leiden unter dem Ansturm der Fans zu Warlords of Draenor. Jetzt öffnet Blizzard das Notfall-Ventil und bietet kostenlose Server-Transfers an.

Auf den beliebtesten Servern tut Warlords of Draenor richtig weh. Serverdowns, ewig lange Warteschlangen, instabile Zonen (Frostfeuergrad vor allem), gefrustete Spieler. Die Spieler-Verteilung ist bei den World of Warcraft-Servern eben höchst ungleichmäßig und auf die großen Servern entfällt ein überproportional hoher Anteil an Spielern: Die 25 kleinsten Server passen in Blackhand, den größten.

Nichts wie weg von Blackrock, Blackhand oder Thrall?

Blizzard hat daher das Notfall-Ventil für solche Anlässe geöffnet und bietet kostenlose Server-Transfers für Spieler an und zwar für folgende Realms und dahin:

Blackmoore

    • (PvP) -> Nazjatar, Nefarian

Antonidas

    • (PvE) -> Arygos, Nethersturm

Blackhand

    • (PvE) -> Arygos, Nethersturm

Thrall

    • (PvE) -> Arygos, Nethersturm

Aegwynn

    • PvP) -> Nazjatar, Nefarian

Eredar

    • (PvP) -> Arthas, Nazjatar

Blackrock

    (PvP) -> Arthas, Nazjatar

Die Server-Transfers (oder Charakter-Migrationen oder Charakter-Transfers) gelten übrigens mittlerweile für beide Fraktionen und nicht mehr nur für die “dominante” so wie früher.

WoW-Das-Boot-ist-voll
Quelle(n):
  1. eu.battle.net

Guild Wars 2 Quartalszahlen schwächer: NCSoft sagt vielleicht bald irgendwas zu Erweiterung

Das Fantasy-MMO Guild Wars 2 hat im letzten Quartal deutlich weniger eingenommen als im Vorjahr. Der Publisher NCSoft kündigt äußerst weich an, vielleicht bald etwas zu einer möglichen Erweiterung zu sagen.

Im Moment trudeln von verschiedenen Firmen die Quartals-Zahlen ein, darunter auch vom koreanischen Publisher NCSoft, der im Westen vor allem mit Guild Wars 2 und WildStar verbandelt ist. Für Guild Wars 2 verzeichnet man um 19,6% geringere Einnahmen im Vergleich zum Vorjahr und 8,5% weniger als im zweiten Quartal 2014. Damit hat Guild Wars 2 im letzten Quartal die geringsten Einnahmen bisher eingespielt. Trotzdem sei NCSoft mit der Entwicklung im Westen zufrieden, von der Expansion nach China hat man sich aber wohl mehr versprochen.

In Zukunft will man aggressiver werben und einige Marketing-Aktion starten, um neue Spieler zu GW2 zu bringen.

Heikles Thema unter der Fans ist eine Erweiterung. Die wünschen sich viel. Hier gibt es bei NCSoft nur eine schwache Aussage: „Das Spiel ist jetzt zwei Jahre alt. Daher denken wir, dass in nicht allzu ferner Zukunft sich die Gelegenheit ergeben könnte, unsere Pläne zu Erweiterungs-Paketen vorzustellen.“

NCSoft insgesamt geht es aber gut, das ist wohl vor allem auf die starke Präsenz des Konzerns im asiatischen Markt zurückzuführen. Hier machen ältere und im Westen eher unbekannte Games wie Aion, Lineage 1 und Lineage 2 weiter Umsatz.

GuildWars2-NCSoft-Quartal3

Für Hardcore-Freunde der Zahlen, hier sind unsere beiden Artikel zum ersten und zweiten Quartalsbericht von NCSoft dieses Jahr:

1. Quartal 2014: Guild Wars 2 schwächelt bei den Einnahmen

2. Quartal 2014: WildStar: Verkaufszahlen sind ernüchternd

Quelle(n):
  1. GuildNews.de

Destiny zeigt Concept-Art für neue Orte in DLC „Dunkelheit lauert“ – Youtube zeigt, wie sie jetzt im Spiel schon aussehen

Beim MMO-Shooter Destiny steht im Dezember die neue Erweiterung, der DLC „Dunkelheit lauert“ an, jetzt hat man den Spielern mit Concept-Art schon einen kleinen Vorgeschmack darauf gegeben, was sie dort erwartet. Youtuber haben allerdings schon vor einem Monat Abstecher zu diesen Orten unternommen, die damals noch als “secret” galten.

Schon lange bevor die ersten Bits und Bytes ins Spiel kommen, setzen sich Künstler und Grafiker hin und entwerfen eine Vision von den späteren Personen, Gegenständen und auch Orten, die Spiele Jahre später dann auf ihren Fernsehern oder Monitoren sehen können. Diese Entwürfe nennt man „Concept-Art“. Damit können Charakterskizzen gemeint sein, Bilder von Waffen und Rüstungen oder eben Plätze, Orte, Verliese, verlassene Ruinen, mysteriöse Gebilde, die einem stimmungsvollen Spiel jenes Gefühl von Raum, Zeit und Atmosphäre geben, das so wichtig ist.

Die nächste Erweiterung, der DLC, von Destiny, „Dunkelheit lauert,“ wird zwar keine neuen Planeten bringen, keinen Saturn oder Jupiter, aber doch neue Teile der Welt öffnen. Bungie hat jetzt einen Blick auf die Concept Art dazu gewährt.

Viermal Concept-Art zu “Dunkelheit lauert” in Destiny

Tief unter der verlassenen Konstruktion des Kosmodroms liegt der „Seraphim Vault“. Eine seit Äonen ruhende Krypta von Macht und Wissen wartet auf den erfahrenen Abenteurer.

Destiny-Seraphim-Vault


Mit „Dunkelheit lauert“ öffnet auch „The Jovian Complex“ im Kosmodrom, wo man aufregende Action verspricht. Der Schwarm hat das Gebäude unter Beschlag genommen – und das sieht man ihm auch an.

Destiny-Jovian-Complex


Unter dem Sand des Mars wartet dann das Hypogeum auf die Hüter, von den Vex vor Ewigkeiten erschaffen, lauert hier ein mächtiger und aufmerksamer Wächter.

Destiny-Hypogeum


Und im tiefsten Inneren des Mondes erlangen die Hüter Zugang zur „Chamber of Night“, zur Kammer der Nacht. Hier sollen üble Rituale des Schwarms stattfinden.

Destiny-Chamber-of-Night


Von „The Jovian Complex“ weiß man schon, dass es der nächste offizielle Strike für alle Hüter sein wird – ein weiterer bleibt den Spielern auf der Playstation vorbehalten. Im Complex wartet mit Omnigul ein monströser Gegner auf die Hüter. Die „Chamber of Night“ wird wohl eine weitere Story-Mission sein, die mit dem Hive zu tun hat und dann in den Raid “Crota’s End” überleitet. Die anderen beiden Orte könnten im Verlauf der neuen Story-Missionen ebenfalls eine Rolle spielen.

Durch Glitches sind die Orte in Destiny schon zu sehen

Die meisten dieser Orte sind schon jetzt im Spiel besuchbar, allerdings nur durch “Glitches”, durch Reinmogeln. Sie sind im Moment noch leer. Viel zu sehen, gibt es da noch nicht. Das sind diese Orte, die als “Oh mein Gott, hier ist ein Geheim-Areal!”, “Oh mein Gott, hier ist ja noch eins!” vor ein paar Wochen alle verrückt gemacht haben. Damals hat sie jeder für Strikes gehalten; heute wissen wir: Die meisten sind wohl eher für Story-Missionen vorgesehen. Wir zeigen Euch ein paar Videos – aber Vorsicht: Viel zu sehen, gibt es da nicht.

Das hier wird dann wohl der neue Strike “Jovian Complex”:

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Das hier ist ein kleiner Blick in die Chamber of Night

http://youtu.be/oYT8SUnoNEk

In “Seraphim’s Vault” wird die künstliche Intelligenz Rasputin wahrscheinlich eine wichtige Rolle spielen:
http://youtu.be/bdSleQ2FxzM

Und das hier ist das Hpyogeum unter dem Mars:

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ArcheAge auf dem (Blitz)-Holzweg: Änderung am Cash-Shop lief nicht wie geplant

Das Sandpark-MMO ArcheAge hat durch eine Änderung im Cash-Shop den Unmut zahlreicher Fans auf sich gezogen. Jetzt heißt es von Trion Worlds, dass das nicht so gelaufen ist wie geplant.

Wenn’s bei ArcheAge noch so etwas wie einen Haussegen zwischen Spielern und dem Publisher Trion Worlds gab, dann hängt der seit dem Wochenende nicht nur schief, sondern schiefer. Eine neue zeitlich begrenzte Truhe wurde in den Cash-Shop eingeführt. Der Inhalt: Setzlinge für spezielle Bäume (Rumbling Archeum Trees), aus denen mit einer 10%-igen Chance ein „vom Blitz getroffener Baum“, ein Thunderstruck Tree, werden konnte.

Das war die ganze Zeit eine der wertvollsten Ressourcen im Spiel überhaupt, erzielte Preise von 400 Gold (je nach Server). „Erfolgreiche“ Spieler hatten vorher große Anstrengungen unternommen, in den Besitz dieser „vom Blitz getroffenen Bäume“ zu kommen, riesige Wälder angelegt, die gefarmt, was vom Munde abgespart, zu den Karmagöttern gebetet, auf ihr Glück vertraut, geraubt und geplündert. Es war zudem eine wertvolle Spekulationsware. Nun fielen die Preise in den Keller. Gab es sie doch – mit ein bisschen Glück und Spucke – direkt für einige Euros aus den Truhen.

ArcheAge-Kraken


Manche jubilierten: Endlich waren die Bäume erschwinglich geworden und das „Farm Cart“, mit dem man leichter Trade-Runs absolvieren und selbst schneller reichen werden würde, rückte in greifbare Nähe. Andere waren sichtlich angefressen, verwandelten sich ihre Bemühungen doch über Nacht in Asche. Und warum kam diese Änderung so aus dem Nichts? War es der Versuch, nochmal richtig Kohle mit ArcheAge zu machen? Wollte man Patronen ihren rückwirkend zusammengezählten und nun auf einen Schlag ausgezahlten 10%-Bonus gleich wieder abluchsen?

Ein gefährlicher Trend war zu beobachten, unkten viele: Trion Worlds griff von außen, über den Cash-Shop, in den Wirtschaftskreislauf der Sandbox ArcheAge ein, der eigentlich von den Spielern bestimmt werden sollte. Die Aufregung war groß. Pay2Win machte als Vorwurf die Runde. Die Diskussion ging hin und her, die Gemüter waren erhitzt.

ArcheAge-Sammeln

Schuld für die Baum-Misere in ArcheAge war ein Missverständnis in der Absprache mit Korea

Jetzt hat sich Trion Worlds zu den Problemen geäußert: Es lief nicht so wie geplant.

Schuld war einmal mehr die offenbar schwierige Kommunikation mit den koreanischen Entwicklern XLGames und die eigenen Schwierigkeiten bei Trion Worlds, das, was man macht, den Fans rechtzeitig und deutlich zu erklären. XLGames machte einen Vorschlag zur Änderung des Cash-Shops und plante die neuen Truhen in der Absicht einzuführen, dass mehr Spieler ihr „Farm Cart“ erhielten.

Bei Trion Worlds stimmte man dem Wunsch zu, wusste aber nicht, wie hoch die Chance der Bäume tatsächlich sein würde, zu einem “Blitzbaum” zu werden. Wusste nicht, dass die Änderung am Shop so viele neue Bäume ins Spiel bringen würde. Man dachte, die wären wesentlich seltener und schwieriger zu bekommen. Hier sei ein Missverständnis in der Kommunikation unterlaufen. In Zukunft möchte man noch mehr darauf achten, dass sowas nicht mehr passiert.

ArcheAge Blackpearl 1

Man will Änderungen am Cash-Shop noch ausführlicher und breiter testen, auch auf ihre langfristigen Auswirkungen hin, und den Spielern genau sagen, was man vorhat.

Im Moment laufe es so ab, dass man sich mit XLGames zweimal im Monat zusammensetze, rede, Vorschläge unterbreite und sich darauf einige, was man am Cash-Shop ändern möchte, dann programmierten das die Koreaner und es werde so ins Spiel eingefügt. In die alleinige Verantwortung von Trion Worlds fällt es, das den Spielern richtig und rechtzeitig zu erklären. Das sei hier schief gegangen.

Man wird die Truhe jetzt erstmal aus dem Spiel nehmen, wie man es ohnehin nach dem gemeinsamen Plan mit XLGames geplant hatte, und sich dann überlegen, wie man sie neu in ArcheAge einbringen kann. Denn man hat, seit die Truhe eingeführt wurde, eine erhöhtes Handelsaufkommen und mehr Aktivität im Spiel bemerkt. Das findet man gut.

Hearthstone: Es geht den Handlocks an den Kragen – Drei neue Karten bekannt

Beim kostenlosen Online-Sammelkartenspiel Hearthstone sind drei neue Karten der Erweiterung „Goblins gegen Gnome“ bekanntgeworden. Eine davon setzt den Trend fort, zu starke Decks im Spiel mit neuen Karten anzugreifen.

Hearthstone-Sapper

Schon der Clockwork Giant, eine 8/8-Kreatur für 12 Mana, richtete sich mit seiner Fähigkeit, umso billiger zu werden, je mehr Karten der Gegner auf der Hand hat, gegen das aktuell beliebte „Handlock“-Deck. Bei diesem Deck spielt ein Hexenmeister in den Anfangsrunden wenig eigene Karten aus, zieht sich mit seiner Heldenfähigkeit schneller Karten auf die Hand und vernichtet den Gegner dann mit Karten wie dem Bergiganten oder dem Zwielicht-Drachen, die davon profitieren, wenn der Spieler eine möglichst volle Hand hat. Bei Blizzard weiß man natürlich darum, will den Handlock und andere Decks wie ihn aber nicht einfach nur stumpf nerfen, sondern ihn im Spiel mit neuen Karten “balancieren.”

HearthstoneAutobarber

Und so soll eine der neuen Erweiterungs-Karten, eine 2/3-Kreatur für 3 Mana (oben), dem jetzt entgegenwirken. Sein Schaden geht um vier Punkte nach oben, wenn der Gegner mehr als 6 Karten hält. Eine 6/3-Kreatur für 3 Mana ist richtig übel. Der zweite neue Diener (rechts), der bekannt wurde, wird die Schurken freuen. Es ist deren Klassenkarte und ein 2-Mana-Drop mit ordentlichen 3/2-Werten, der +1 auf die Waffe gibt.

Hearthstone-Illuminator

In der nächsten Zeit will Blizzard übrigens weitere Hearthstone-Karten der Erweiterung enthüllen, die Spieler sollen dann immer abstimmen, welche das wird. Für den Anfang hat man diesen Gnome gezeigt (links), der dem eigenen Helden 4 Lebenspunkte pro Runde spendiert, wenn der ein Geheimnis aktiv hält. ” Geheimnisse” ist auch ein spannendes Thema: Die sind mit Naxxramas deutlich stärker geworden, vor allem einige Hunter- und Zauberer-Varianten setzen auf sie. Hier deutet man bei Blizzard an, dass es vielleicht eine neue “Gnomes gegen Goblin”-Karte in Hearthstone geben würde, die es den Geheimnissen bisschen schwerer macht. Genaues sagt man nicht.

Quelle(n):
  1. hearthpwn
  2. hearthpwn

WildStar: Geht mit dem Preis runter für digitale Standard und Collector’s Editionen

Das SF-MMO WildStar senkt den Preis für Vollversionen von WildStar auf seiner Hompeage um bis zu 33%.

Bei Carbine hat man die Preise für Vollversionen des SF-MMO WildStar gesenkt. Man bietet sie auf der Homepage nun günstiger an. Die digitale Standard-Edition gibt’s für 29,99€, die digitale Collector’s Edition für 44,99€.

Jetzt wo der neue Content-Drop nach längerer Verzögerung endlich live ist und die Mega-Server dafür sorgen, dass die Welten belebter sind, geht man um bis zu 33% mit dem Preis runter, will wohl wieder mehr Spieler in die Welt von Nexus locken.

An der Schnupper-Front ist es noch still, aber es wird auch hier damit gerechnet, dass bald wieder Trial-Aktionen starten sollen. Signale dafür gab es vor einiger Zeit im Nexus-Report (möge er in Frieden ruhen). Mit solchen Trials könnten Spieler umsonst wenigstens mal in die Welt von WildStar hineinschnuppern.

Quelle(n):
  1. WildStar Shop

World of Warcraft: Die wundersame Vermehrung Khadgars – jetzt führen mehrere Wege nach Draenor

Bei World of Warcraft hat sich der NPC Khadgar auf wundersame Weise vermehrt. Mit ihm muss man sprechen, um in die neue Expansion Warlords of Draenor zu kommen.

Wie komme ich eigentlich nach Draenor? Jetzt führen viele Khadgars dahin

WoW-Khadgar

Der arme Erzmagier Khadgar war gestern Nacht in World of Warcraft unheimlich populär. Die Massen scharten sich um ihn, er stand im Zentrum der Aufmerksamkeit. Denn alle mussten mit dem NPC vor dem Dunklen Portal in den Verwüsteten Landen reden, um durch eben jenes Dunkle Portal zu gehen und nach Draenor zu gelangen. Dort spielt die neue Erweiterung „Warlords of Draenor“.

Der Andrang war zu groß, alles konzentrierte sich auf eine Zone, es hatte ein bisschen was von seligen „Die Tore von Ahn’Qiraj“-Tagen. Zonen waren überlastet, Spieler frustriert, es kam zu Ausfällen.

Blizzard wirkt dem jetzt entgegen, indem es einfach vier weitere Khadgars pro Server aufstellt. Einen in Ogrimmar direkt beim Missions-Brett im Tal der Stärke, einen in Sturmwind im Handels-Distrikt auch bei dem Missionsbrett, das Spieler sonst ins ihrem Level angemessene Gebiet schickt. Und dann noch zwei weitere Khadgars in Mists of Pandaria. Einen im Schrein der Sieben Sterne für die Allianz und einen im Schrein der Zwei Monde für die Horde.

Und wie erklärt man das lore-technisch? Na … er ist Erzmagier! Spiegelbild natürlich!

WoW-Khadgar-in-OG
Quelle(n):
  1. us.battle.net

World of Warcraft: Warlords of Draenor mit Stotter-Start

Kurz vorm Start der neuen Erweiterung für World of Warcraft, Warlords of Draenor, gibt Blizzard noch einen letzten Hinweis heraus: Ihr müsst nicht reloggen. Außerdem: Wie komme ich nach Draenor? Und wann geht es mit Warlords of Draenor (WoD) überhaupt los?

In knapp 90 Minuten geht’s los. Um Mitternacht öffnet das dunkle Portal. Es gibt jetzt noch drei Fragen, die alle bewegen. Und Blizzard möchte, dass Ihr die Antwort darauf kennt und gibt noch einen letzten Bluepost raus.

  • Wann geht’s genau los? Um Mitternacht.
  • Muss ich reloggen, um irgendwas zu sehen? Nein.
  • Und wie komme ich nach Draenor? Den NPC Khadgar in den Verwüsteten Landen ansprechen, er steht genau außerhalb des Dunklen Portals.

Mini-Ticker zum Start von Warlords of Draenor in der Nacht vom Donnerstag auf den Freitag

Update 0:20: Wie fast schon gedacht, hat Blizzard doch Schwierigkeiten, einen konstanten Service zu garantieren. Spieler haben Probleme einzuloggen – es ist eben ein großer Andrang da. Blizzard ist sich des Problems bewusst und arbeitet an einer Lösung. Tja, irgendwie auch beeindruckend, dass es 10 Jahre nach dem Start immer noch so einen großen Andrang zur Mitternacht an einem Werktag gibt.


Update 0:55: Das Problem ist, dass tausende Leute gleichzeitig den armen Khadgar klicken wollen, man hat wohl jetzt kurzfristig eine Art unsichtbare Barriere um ihn errichtet, damit die klickenden Horden sich nicht in den NPC stellen. Dennoch erweist sich der gute Khadgar als Bottleneck …
Update 2:20: … – so wie später einige Quests im Frostfeuergrat. Derweil sollen die ersten Spieler schon Stufe 100 erreicht haben über relativ komplizierte Exploits mit Ghost-Pets im Jadewald – oder dem Abgeben von Schildkrötenfleisch.
2:30: Ein Spieler, der’s mit dem Abgeben von Schildkrötenfleisch bei einer unendlich wiederholbaren Quest, nach eigenen Angaben, auf Stufe 99 und 40% gebracht hatte, wurde von Blizzard auf Stufe 90 resettet, der Account ist wohl auch erstmal suspendiert. Autsch. Hier gibt’s den ziemlich monotonen Stream dazu – bei 25 Minuten rein, zerreißt es ihn circa (für ganz Clevere: Die Quests haben sie wohl auch deaktiviert).

Quelle(n):
  1. reddit

Mecker Mittwoch: Spiele ohne Story (Overwatch)

Es ist wieder Mittwoch und natürlich muss sich heute alles um ein Thema drehen, das sich irgendwie mit der vergangenen BlizzCon beschäftigt. Während Blizzards Hausmesse mich grundsätzlich auf ganzer Linie begeistert hat, gab es doch einen deutlichen Kritikpunkt, den ich am neuen Shooter “Overwatch” anbringen konnte.

Man hat sich nämlich dazu entschlossen, die Story auszulagern und nur außerhalb des eigentlichen Spieles zu erzählen – also etwa in Form von Forenbeiträgen und kleinen Filmchen.

Overwatch – Viel Spaß, wenig Story?

Overwatch Screenshot
Die Hintergrundgeschichte wird durch diesen Schauplatz erzählt?

Der Teamshooter sieht schon jetzt überragend aus und für mich besteht kein Zweifel, dass dieses Spiel wohl mein Zeitfresser 2016 werden wird – vor allem, wenn es mir gelingt, noch fünf weitere Personen aus meinem Freundeskreis zu rekrutieren.

Den einzigen, wirklichen Dämpfer hat mir dann die Aussage verpasst, dass die Hintergrundgeschichte quasi im Spiel nicht existent ist und nur durch die Schauplätze und den kleinen Dialogfetzen erzählt wird. Sicher ist es schwer, Story in einem reinen Teamshooter unterzubringen – aber sie quasi ganz zu verbannen, das kann einfach nicht der richtige Ansatz sein.

Zurück in die Vergangenheit

Wenn Blizzard in meinen Augen eines immer wirklich gut konnte, dann war es Geschichten innerhalb ihrer Spielwelten zu erzählen. Man braucht nicht lange nach Beispielen suchen, egal ob man die Kampagnen der Warcraft- und Starcraft-Spiele nimmt oder die komplexeren Questreihen in WoW, Blizzard hat epische Geschichten immer unheimlich gut innerhalb ihrer Spielwelten inszeniert. Ich höre schon die Einwände wie etwa: “Aber Hearthstone und Heroes of the Storm haben doch auch keine große Story!” Das stimmt zwar oberflächlich, ist im Kern aber falsch. Es ist wahr, dass diese Spiele keine große eigene Geschichte haben, aber sie basieren auf den unheimlichen reichhaltigen Hintergründen bereits lange bestehender Welten.

Overwatch Reaper Screenshot
Ja, siehst cool aus, aber warum gibt es dich und was denken die anderen über dich?

“Overwatch” hingegen ist komplett neu und verliert für mich einen großen Reiz durch die Aussage, dass Story nur extern zur Verfügung steht. Ich freue mich zwar darauf, die (mit Sicherheit erscheinenden) Bücher zu verschlingen und mich in die Welt hineinzulesen, hätte aber gerne auch etwas im Spiel erfahren – ein Spiel ohne Story ist einfach nicht rund. Die Geschichte ist das absolute Herzstück, das was mich begeistert und mich Leidenschaft für eine Spielwelt entwickeln lässt. Vor allem aber ist sie auch in Diskussionen mit Freunden unheimlich wichtig, wenn ich andere dafür begeistern will.

Wenn ich auf ein “Worum geht es denn da?” nur mit “Och, ist ein Shooter in der Zukunft… den Rest kann man auf der Website nachlesen” antworten kann, dann sinkt die Wahrscheinlichkeit drastisch, mein Umfeld ebenfalls in die Sucht zu stürzen. Die Zeiten sind vorbei, in denen ich Games nur rein aufgrund ihrer Spielmechaniken spielte – die Hintergrundgeschichte ist einfach ein obligatorischer Aspekt für mich geworden, gerade wenn sie in Fantasyuniversen spielt.

Also, sehr geehrter Herr Blizzard, baut doch bitte wenigstens die Hintergrundgeschichte der Charaktere in das Spiel ein – es stört einfach unheimlich die Immersion, wenn ich dafür erst auf eine Website gehen muss. Und wenn du schon dabei bist, dann lade mich doch in die “Family & Friends Alpha” ein… ich habe nämlich Gerüchte gehört.

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Der Cinematic-Trailer hatte schon Lust auf mehr gemacht…

World of Warcraft: Honest Trailer ist nichts für Blizzard-Fanbois und Girls

Der Honest Game Trailer für World of Warcraft geht dem Phänomen WoW mal auf den Grund. Was steckt wirklich hinter dem erfolgreichsten MMORPG der Welt?

Smosh Games betreibt auf youtube eine Reihe namens „Honest Trailer“. In der Satire-Serie zeigt man eine ganz eigene Version von aufgeblähten Hollywood-Trailern oder den vor PR-Sprech triefenden Heißmachern angesagter Games. Und in den bissigen Eigenkreationen mit Footage des jeweiligen Schmäh-Objekts sagt man dann, was wirklich hinter dem Game steckt.

Anlässlich der jetzigen WoW-Expansion nimmt sich der Sprecher mit markanter Stimme mal „World of Warcraft“ an und geht dahin, wo’s richtig weh tut.

Für Raids brauche man mehr Nerds als für ein Raumfahrtprogramm, heißt es da. Blizzard sei die Firma, die noch kein Spiel gefunden habe, dass sie nicht nach hinten verschoben hätte. Und World of Warcraft habe die Art revolutioniert, wie wir über Everquest denke. Und dieser furchtbare Moment, wenn man auf die /played schaut …

Der amüsante, vielleicht ein klein wenige bösartige Trailer erwartet Euch hier – eine Warnung … richtige Hardcore-Fanbois und Girls sollten sich das vielleicht ersparen. Humor braucht man dafür, ein ganz spezieller wäre vielleicht sogar besser.

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