Bei World of Warcraft stehen Veränderungen an. Man möchte das Loot-System für zusammengewürfelte Gruppen ändern, außerdem mehr Garnisons-Ressourcen unters Volk bringen.
Wie Blizzard mitteilt, sind viele Spieler mit dem „Personal Loot“-System in 5er Instanzen nicht zufrieden, das mit Warlords of Draenor neu eingeführt wurde. Man hat das Neue probiert, die Spieler meckern aber, es fühle sich nicht gut an, sei unbefriedigend.
Im Moment wird für jeden Spieler, wenn ein Boss in einer Instanz bezwungen wurde, die Beute separat verrollt. Da kann es schon mal sein, dass man durch eine Instanz in World of Warcraft läuft und kein Item überhaupt zu Gesicht bekommt. Früher war es ja so, dass man vielleicht kein Item aus einem Run gebrauchen konnte, aber wenigstens sah man sie. Offenbar ist es psychologisch den Spielern dann noch lieber, eine sichtbare “Niete” zu ziehen als das Gefühl zu haben: Hier droppt ja überhaupt nichts.
Aufgrund der Beschwerden der Spieler gegen das System geht man zur alten „Need for Greed“-Methode zurück. Es droppt dann bald wieder ein Item vom Boss, das jeder sehen und darauf würfeln kann. Spieler, die sich in einer vollen Fünfer-Gruppe für eine Instanz anmelden, können auch beim alten System bleiben.
Und was sicher viele freut: Für die erste heroische Instanz, die man an einem Tag abschließt, gibt es 50 Garnisons-Ressourcen, sobald die Änderung aktiv ist.
Die Garnisons-Ressourcen sind wichtig, um die neue Spieler-Garnison weiter auszubauen, außerdem benötigt man sie, um die Follower auf Missionen zu schicken. Mit der Zeit regeneriert die Garnison automatisch einige Ressourcen, auch über das Sägewerk können Spieler sie erhalten. Wer allerdings aktiv World of Warcraft spielt, die Follower losschickt und fleißig baut, für den sind sie rasch Mangelware. Nachdem man den anfänglichen Ressourcen-Schub durch Quests, Rare-Mobs und Schätze verbraten hat, tröpfelt der Strom aus natürlicher Regeneration, Missions-Belohnungen und dem Sägewerk nur noch. Da können 50 am Tag einiges ausmachen.
Wann die Änderungen aktiv werden, weiß man noch nicht. Sie befinden sich noch im Test-Stadium. Aber wohl bald.
Update: Beide Systeme sind mittlerweile aktiv.
Das “neue” alte Loot-System braucht vielleicht noch ein wenig Feintuning.
In Destiny taucht Xur, der Agent der Neun und Schwarzmarkthändler, freitags im Turm auf und bringt den Hütern eine Auswahl von exotischen Waffen und Rüstungen. Was hat er am Wochenende vom 21.11. bis zum 23.11. dabei?
Xur ist der wichtigste Mann für die Bewaffnung in Destiny
Aber eins ändert sich in Destiny nicht: Xur, der Agent der Neun, taucht freitags im Turm auf und alle wollen sofort wissen: „Was hat Xur im Angebot?“ Denn das kann das ganze Machtgefüge im Schmelztiegel durcheinander bringen. In der letzten Woche hatte er den exotischen Revolver „Das letzte Wort“, eine gefürchtete Waffe, erstmals im Schaufenster. Seitdem ist die Hand-Cannon sicher wesentlicher häufiger im Spiel anzutreffen.
Warlocks warten im Moment nicht nur auf eine Waffe, sondern auf die Brustrüstung „Hearth of Praxic Fire.“ Die war noch nicht im Angebot. Jäger und Titanen sehnen sich nach solchen Waffen wie Gjallarhorn oder dem Eisbrecher, wenn sie die beim ersten Mal verpasst haben. Und es gibt auch Waffen wie das Mida Multi-Tool oder den Thunderlord, die noch nicht im Angebot waren, die er aber haben kann – wie durch den Xur Glitch bekannt wurde.
Der Star der letzten Woche: Das letzte Wort.
Alles zu Xur, dem Agent der Neun, an diesem Wochenende
Wann kommt Xur in den Turm und wie lange bleibt er?
Xur erscheint am Freitag, den 21.11., um 10 Uhr deutscher Zeit im Turm und bleibt bis Sonntag, den 23.11., ebenfalls um 10:00 Uhr.
Wie ist die Position von Xur? Wo ist seine Location?
Xur ist wohl in der Kneipe. Unsere Freunde von Ziro.tv haben dazu ein Video gemacht, da seht Ihr auch schon das ganze Angebot in deutscher Sprache übrigens. http://youtu.be/r7jz-EHf5WM Was hat Xur im Angebot? Welche Rüstungsteile gibt es für Titanen, Jäger und Warlocks? Welche Waffe hat er dabei?
Für 13 seltsame Münzen verkauft er in dieser Woche die Handschuhe “No Backup Plan“, “Kein Plan B” für Titanen. Nachdem in letzter Zeit vor allem “Breast”-Day angeagt war (mit zahlreichen Armamentarien), freuen sich die Jungs vielleicht, dass sie mal mit exotischen Handschuhen punchen dürfen.
Auch für die Jäger hat er diesmal Handschuhe im Angebot, nämlich die “Young Ahamkara’s Spine” (Ahamkaras Rückgrat). Es gibt sie für 13 seltsame Münzen. Das ist auch mal was Neues, Handschuhe gab’s ja bisher vor allem für die Warlocks im Überfluss.
Für Warlocks hat er in dieser Woche einmal mehr die Rüstung “Voidfang Vestments“, die “Leere-Fangzahn-Kleidung” dabei. Er trennt sich für 13 seltsame Münzen davon. Das ist nicht so super, die Voidfang Vestmens gab’s in der letzten Zeit häufiger. Das wird die Warlocks in der Annahme bestätigen, dass Xur sie einfach nicht mag. Na ja, wenigstens gab’s in dieser Woche keine Sunbreakers.
Das Highlight in dieser Woche ist sicher das MIDA-Multi-Tool, ein exotisches Scoutgewehr, für 23 seltsame Münzen. Bei der Abstimmung über die besten exotischen Waffen schnitt das MiIDA Multi-Werkzeug so im Mittelfeld ab. Es ist aber eine Waffe, die vielen Hütern noch in ihrer Sammlung fehlt.
Und ein exotisches Helm-Engramm gibt es ebenfalls, das kostet 23 Licht-Partikel, die Motes of Light, die man auch für das Eisenbanner braucht. Heraus kommt einer von 9 verschiedenen Helmen, welcher es ist und ob er für die eigene Klasse ist, das weiß man nicht.
Beim MMO-Shooter Destiny sollen exotische Waffen wie Dorn, Schlechtes Karma oder die Vex Mythoclast noch in den nächsten Wochen geändert werden. Die Strikes sind für Solo-Spieler schwerer geworden. Außerdem gibt es weitere Informationen über den neuen Sparrow, einen Exploit mit schwerer Munition und den Schaden niedrigstufiger Spieler im Eisenbanner.
Weekly Update bringt die Hüter von Destiny auf den neuesten Stand
Gestern Nacht erschien das Weekly Update: ein Blog von Bungie, in dem der Community Manager als eine Art Brücke zwischen den Spielern und den Devs fungiert. In dem Blog gewährt man Einblick, was bei Bungie so vor sich geht und übt sich in sybillinischen Andeutungen. Richtig handfeste Infos mit Zahlen und Terminen gibt es selten. Dafür seien die Unwägbarkeiten zu groß, so der Community Manager bei reddit. Einen genauen Release-Termin für eine Änderung vorherzusagen, sei ungefähr so, wie ein Erdbeben vorherzusehen.
Das wichtigste Thema in dieser Woche war der Patch 1.0.3, der größte in Destiny bisher. Hier lief nicht alles glatt. So wurde bei der exotischen Waffen „Dorn“, die ohnehin schon eher schwächer ist, der Schaden weiter gesenkt.
Aufwertungs-Kandidaten und Abwertungs-Kandidaten bei den exotischen Waffen in Destiny
Das soll aber nicht lange so bleiben. Schon in den nächsten Wochen, noch vor dem DLC „Dunkelheit lauert“, sollen exotischen Waffen überarbeitet werden. Es ist bereits bekannt, dass Dorn, Schlechtes Karma und die Vex Mythoclast verbessert werden sollen. Bei Bungie erschien ein Bild mit diesen drei Waffen. Aber noch mit vier weiteren.
Ferner waren auf dem Bild: Die Super Good Advice und die Read Death. Beide Waffen gelten als „eher schwach“ und könnten vielleicht ebenfalls aufgewertet werden.
Die Suros Regime und die Pocket Infinity, die sich mit auf dem Bild befinden, sind hingegen eher stark, zählen, laut einer Umfrage, zu den besten exotischen Waffen in Destiny und könnten vielleicht abgeschwächt werden.
Schon bald will man nähere Details dazu veröffentlichen, wie man sich das genau vorstellt. Ein konkretes Datum gibt es für die Änderungen noch nicht.
Solo-Spieler haben es im Strike nun schwerer, Fireteams leichter
Eine weitere Ankündigung betrifft die Strikes, von der Einstiegs- bis hin zur Königsklasse, dem Nightfall, einem wöchentlichen Dämmerungs-Strike. Strikes, die Instanzen von Destiny, sind eigentlich für drei Spieler ausgelegt. Seit dem Release zögen es Spieler aber vor, sie solo zu bestreiten, weil sie dann einfacher sind, erklärt James Tsai, der zuständige Designer bei Destiny. Zu dritt seien die Strikes hingegen ziemlich happig. Deshalb lehnten manche Hüter es ab, die Strikes im Team zu bestreiten.
Das will man bei Bungie nicht und hat daher die Strikes für drei Spieler etwas leichter gemacht, für Solo-Spieler etwas schwerer. Dadurch möchte man erreichen, dass jeder zusätzliche Spieler willkommen ist und nicht misstrauisch beäugt wird. Dass für Solo-Spieler die Strikes nun etwas schwerer geworden sind, scheint ein unbeabsichtigter Nebeneffekt zu sein. Das muss nicht unbedingt so bleiben und könnte noch geändert werden.
Seit dem Patch hatte es bei den Fans eine Diskussion darum gegeben, ob die Solo-Strikes wirklich schwerer geworden sind oder ob es diese Woche mit dem Devil’s Lair einfach nur ein schwieriger Dämmerungs-Strike war mit einem gefährlichen Schadensmodifikator.
Neuer Sparrow, Eisenbanner und Exploit mit schwerer Munition
Den Sparrow S-30-Tumbler erhalten Spieler, die die nächste Erweiterung „The Dark Below“ bestellen, erst zum Erscheinungsdatum, am 9. Dezember. Käufer eines Erweiterungs-Passes erhalten ihn hingegen sofort. Der Sparrow entstand, als die Designer Wind davon bekamen, wie sehr die Spieler von Destiny auf Sparrow-Stunts stehen.
Es gibt eine interessante Grafik zum Schaden im neuen Eisenbanner. Der fällt stark ab, wenn der Level-Unterschied zu groß ist. Ein geringer Unterschied macht hingegen wenig aus. Doch wer sich ein Ziel vorknöpft, das sechs, sieben oder oder mehr Stufen über einem ist, wird sich vorkommen, als schießt er nur mit Platzpatronen: Die Ausrüstung zählt daher diesmal, bei einem geringen Level-Unterschied merkt man sie aber kaum.
Und als letzte Destiny News noch: Zwischenzeitlich gab es einen Exploit, der Spielern im Schmelztiegel erlaubte, sich unendlich schwere Munition zu besorgen. Der Exploit ist mittlerweile gefixt, Spieler wurden zwischenzeitlich gebannt, sind mittlerweile aber wieder entbannt und verwarnt worden.
Ein Cinematic-Trailer für den ersten DLC von Destiny „Dunkelheit lauert“, „The Dark Below“, ist wohl durch einen Fehler schon jetzt bei youtube aufgetaucht.
Haltet Euch besser ran: Wer weiß, wie lange das Video online ist. Der DLC „The Dark Below“ soll erst am 9. Dezember für Xbox 360, Xbox One, Playstation 3 und Playstation 4 erscheinen. Vor gut einer Stunde ist jetzt schon der Cinematic-Trailer aufgetaucht. Geplant ist das sicher nicht, der Uploader des Videos sagt, er sei nur durch einen Fehler in der Lage, den Trailer hochzuladen.
Ihr gehört die Stimme im Video: Eris Morn.
Was spieltechnisch passieren wird, weiß man schon ungefähr, auch wenn man sich hier teilweise auf Dataming stützen muss: Mit dem DLC „Dunkelheit lauert“ steigt das maximale Licht-Level in Destiny von 30 auf 32. Es kommt ein neuer Raid ins Spiel und zwei frische Strikes, einer davon für Playstation-Spieler exklusiv. Einige PvP-Karten will man außerdem springen lassen.
Es gibt massenhaft neue Epics und vielleicht Möglichkeiten, die alten aufzuwerten. Jetzt beginnt der “vielleicht”-Teil: Vielleicht gibt’s neue Shader und neues Spielzeug.
Einen Stunt-Sparrow für alle Vorbesteller und mit Eris Morn einen neuen NPC gibt’s in jedem Fall. Bei Eris Morn wird dann eine Quest-Linie startet, bei der es (letztes “vielleicht”) aufrüstbare Wunderwaffen gibt.
Über die Story war bis jetzt noch relativ wenig bekannt. Man wusste, dass es um den “Hive”, den Schwarm, gehen würde: dine Alien-Rasse, die wohl eine Vorliebe fürs Okkulte hegt. Das zeigte zumindest die Concept-Art, die man von Destinys erstem DLC zu Gesicht bekam.
Schon da war von einem dunklen Schrein die Rede, in denen die Hexen des Schwarms dunkle Rituale abhalten. Und wenn man sich den Trailer so anschaut, geht’s in den Höllenschlund, das riesige Loch auf dem Mond, hinab ins Dunkle – wie erwartet.
Die ominöse Frauenstimmen, die man im Trailer vernehmen kann, scheint der Händlerin Eris Morn zu gehören. Thema ihrer Ansprache ist der „Gott“ des Schwarms: Crota. Ihn gilt es unbedingt aufzuhalten: Er hat seine Augen jetzt auf die Erde richtet.
Sechs seien hinabgestiegen ins Dunkle. Nur eine habe es wieder herausgeschafft. Die habe das gesehen, was der Schwarm einen “Gott” nennt: Crota, Sohn von Oryx.
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Das Fantasy-MMO Guild Wars 2 hat jetzt Details zu den geplanten Änderungen am PvP vorgestellt, die stark an die Regeln von MOBAs wie League of Legends erinnern.
Gestern haben wir etwas allgemeiner darüber berichtet, dass Guild Wars 2 in Richtung eSport gehen möchte. Heute erschien ein Blogbeitrag auf der GW2-Seite, wo man Details darüber enthüllte, wie man sich das alles vorstellt.
Ziemlich viel Mathe: Ranking und Matchmaking
Hinter den Kulissen läuft mathematisch vorm Start eines Matches und auch danach wohl Schwerstarbeit ab. Bei der Rangliste, der Ladder, will man faire Bedingungen zu einem sportlichen Wettkampf schaffen. So soll’s vor allem beim „Matchmaking“ (Wer spielt gegeneinander?) und beim Ranking (Wie viele Punkte gibt es für einen Sieg, wie viel verliert man bei der Niederlage?) zahlreiche Sonderregeln geben: Wer ist in einer vorgefertigten Gruppen? Wer spielt da gegeneinander? Damit soll sichergestellt werden, dass das System so fair wie möglich ist. Auch an der Kartenrotation und dem Bestrafen von „schlechten“ Benehmen will man arbeiten, und einen AFK-Check vor Match-Start führt man auch noch ein.
Weil nicht jeder im PvP Lust hat, „immer ums Ganze“ zu spielen und immer bewertet und taxiert zu werden, führt man auch Übungs-Modi ein.
Testen unterm Weihnachtsbaum
Von Dienstag, dem 16. Dezember, bis zum 13. Januar 2015 (auch ein Dienstag) findet eine Test-Saison bei GW2 statt. Am Ende des Monats bekommen die 20 besten ein Teil der speziellen PvP-Ausrüstung, die 5 besten gleich zwei. Und die 250 an der Spitze ein Mini-Lama.
Am 2. Dezember trennt man sich vom jetzigen Ranking-System, auch hier möchte man Spieler mit Mini-Lamas und Rüstungsteilen belohnen.
Wer mal eine Vorstellung vom PvP in GW2 haben möchte, kann sich dieses “Übungs-Match” zwischen zwei Top-Teams geben. Es fand anlässlich einer Messe in London statt. http://youtu.be/uxxDdT3hLRg?t=10m32s
Beim Fantasy-MMO The Elder Scrolls Online können auch europäische Spieler ab sofort mit ihren gewohnten Spielfiguren testen, was demnächst nach Tamriel kommt.
Bisher mussten EU-Spieler, wenn sie Zenimax dabei helfen wollten, die durchaus umfangreichen Content-Änderungen zu testen, mit vorgefertigten Spielfiguren Vorlieb nehmen. Nordamerikaner konnten mit ihren eigenen Chars spielen. Das ändert sich ab heute: Die Datenbank mit den Charakteren vom europäischen Megaserver wurde auf den Test-Server kopiert. Allerdings bleiben sie erstmal auf dem Ist-Stand. Wer auf den Test-Server reist, begegnet also einer früheren Ausgabe des eigenen Ichs.
Im Moment passiert auf dem Test-Server nichts wahnsinnig Spektakuläres. Das wird sich mit dem Update 6 ändern. Wann das genau auf dem Test-Server aufschlägt und was es an Neuerungen bereithält, weiß man nicht. Das letzte Mal hat man das Update 5 in der Show “ESO Live” vorgestellt, damit ist man wohl gut gefahren und möchte den zuständigen Entwicklern auf die Art weiter die Möglichkeit geben, direkt über ihr Fachgebiet zu den Fans zu sprechen.
Update 6 könnte so in die Richtung: Cyrodiil Kaiserstadt gehen, aber das sind reine Spekulationen. Wie auch immer: Ab sofort können Europäer diesen Herausforderungen mit gewohnten Charakteren begegnen.
Beim MMO-Shooter Destiny könnte die nächste Erweiterung „Dunkelheit lauert“ exotische Waffen bringen, die als graue Items anfangen.
Vor ein paar Wochen wurde die neue Erweiterung von Destiny, der DLC „Dunkelheit lauert“, in einem Interview vorgestellt. Damals hieß es, man wolle sich für die Quests „was Neues“ einfallen lassen und das Story-Telling überarbeiten. Die Geschichten und Quests in Destiny sollen sich mehr um Items drehen, mehr so wie die jetzigen Bounties werden. Ein „Abenteuer“, an dessen Ende der Hüter dann mit einer neuen Waffe dasteht. Auch in späteren Mitteilungen von Bungie äußerte man sich rätselhaft über die weitere Aufrüstung von Waffen und neue Materialien.
Damals wusste keiner so recht, was mit dieser Aussage anzufangen war. Dazu kamen weitere Informationen: Eine neue Händlerin, Eris Morn, soll in den Turm kommen. Es wurden einige neue Upgrade-Materialien in der Datenbank entdeckt. Aber wie passt das alles zusammen?
Dataminer von Planetdestiny glauben jetzt herausgefunden zu haben, wie alles werden wird: Mit „Dunkelheit lauert“ wird man für eine Story-Quest bei der neuen Händlerin Erris Morn (Titelbild) eine „graue“, eine gewöhnliche, Waffe erhalten. Die kann man mit der Zeit und mit dem eigenen Spielfortschritt weiter aufrüsten, bis man am Ende eine exotischen Waffe in den Händen hält, die so gut reinhauen soll wie die „Vex Mythoclast“ vor ihrem Nerf – und die gab es nur vom Raid-Endboss Atheon im Schwierigkeitsgrad “hart”.
Exotisches Automatikgewehr Necrochasm wird mit der Zeit stärker
Es geht um das Automatikgewehr „Necrochasm“, eine neue Primärwaffe mit Arc-Schaden. Die fängt als „normale“, graue Wumme „Husk of the Pit“ an, bevor sie dann wohl nach den ersten Story-Quests in den „legendären“ Status befördert wird. Dann ist sie als „Eidolon Ally“ unterwegs. Um die Waffe „legendär“ zu veredeln, brauchen die Hüter bestimmte Items, die sie sammeln müssen. Das sind die “Black Wax Idols”, die gibt’s auch jetzt schon vom Schwarm. Wäre vielleicht eine gute Idee, die aufzuheben. Es sei denn, man ändert das bei Destiny noch oder das sind jetzt nur Platzhalter oder nur nach dem DLC gedroppte Items zählen – all das wäre möglich, aber schaden kann es zumindest nicht, wenigstens fünfzehn dieser Idols in Reserve zu behalten.
Zehn von denen schleppt man dann zu Eris Morn. Dafür erhält man einen neuen Gegenstand, mit dem dann aus dem grauen Automatikgewehr ein legendäres wird. Den nächsten Sprung von „legendär“ auf „exotisch“ schafft die Waffe dann mit einem speziellen legendären Upgrade-Item, das es wohl im neuen Raid „Crota’s End“ vom dortigen Endboss gibt.
Zusätzlich zu diesen Items muss man die Waffen auch noch leveln und EXP in einen speziellen Perk investieren: Kannibalismus. Die Waffe „frisst“ sozusagen und entwickelt sich weiter.
Hat die Suros Regime als bestes Automatikgewehr in Destiny bald ausgedient?
Alle Ausgaben dieser Waffen beginnen mit der maximalen Feuerrate von 100. Werden deshalb sicher begehrt sein. Wer nicht versteht, warum’s um diese Waffe so einen Wirbel gibt, kann mal die Werte anschmachten: Destinytracker hat die für Euch hier vorbereitet. Man vergleicht sie schon mit der Suros Regime oder der Vex Mythoclast.
Auch ein legendäres Fusionsgewehr beginnt langsam
Aber es gibt nicht nur ein neues Automatikgewehr, sondern auch ein Fusiosgewehr. „Murmur“ hat einen ähnlichen Verlauf wie das Necrochasm. Auch das fängt kleiner an. Es ist zu Beginn „selten“, also blau. Kann dann aber bei Eris Moon auf legendär (lila) aufgewertet werden. Hierfür braucht man 5 der „Black Wax Idols.“ Der besondere Twist an Murmur: Die Waffe beginnt wohl mit Arc-Schaden, mit einem späteren Perk lässt sich aber auch Solar-Schaden freischalten. Das gab’s bisher wohl noch nicht. Hier geht es zu den Werten.
Planetdestiny vermutet zudem, dass dieser Trend weiter fortgesetzt wird und auch im Schmelztiegel Einzug halten könnte. Die Hüter bekämen dann neue Waffen erstmal als „seltene“ Exemplare und könnten sie später zu legendären aufrüsten und weiter verstärken.
Wie immer bei Dataminer-Ergebnissen gilt: Die sind nicht offiziell. Es hat jemand Hinweise in der Datenbank gefunden, die Bungie aus Platzspargründen bereits jetzt die Konsolen geladen hat, es ist aber noch nichts in Stein gemeißelt.
Beim Superhelden- und Superschurken-MMO DC Universe Online geht der „War of Lights“ in die zweite Runde. Der Mittelteil einer Trilogie erzählt eine Geschichte rund um Green Lantern und seinen Gegenspieler Sinestro.
Bei DC Universe Online kommen neue Spielinhalte regelmäßig über DLC ins Spiel. Im Moment läuft die Trilogie „War of Lights“, die geht gerade in den Mittelteil. Das Superhelden-Universum von DC ist weit verzweigt. Im Moment kümmert man sich um „The Green Lantern“, eine Art kosmischen Polizisten mit esoterischem Einschlag. Wir sind auf die Hintergründe der aktuellen Geschichte bereits in diesem Artikel eingegangen. Der DLC, mittlerweile der zwölfte, ist nun aktiv, bringt einiges an neuen Spielinhalten: sechs weitere Skillpunkte, sechs frische Abenteuer und mit dem „Skimming“ eine ungewöhliche Fortbewegungsart.
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Dank der neusten Erweiterung knackt World of Warcraft erneut die 10-Millionen-Abonnenten-Grenze. Wie das Unternehmen verkündete, wanderte Warlords of Draenor innerhalb der ersten 24 Stunden insgesamt 3,3 Millionen Mal über die Ladentheke.
Der Release des fünften Addons beschert Blizzard einen massiven Nutzeransturm, nachdem man in der Vergangenheit immer wieder über rückgängige Abonnenten-Zahlen klagte. Die 10 Millionen Marke wurde zuletzt 2012 zum Release von Mists of Pandaria geknackt. Bereits im September stieg die Anzahl der Abonnenten von 6,8 Millionen auf 7,4 Millionen.
Darüber hinaus erscheint Warlords of Draenor am heutigen Tag noch in Südkorea, Festlandchina, Taiwan, Hong Kong und Macau.
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Fazit: Nachdem es in den letzten 7 Tagen Kritik aufgrund der anhaltenden Serverproblemen hagelte, dürften die Verantwortlichen bei Blizzard wieder aufatmen. Dass die Spielerzahlen steigen würden, ist nicht verwunderlich – das passiert eigentlich mit jeder Erweiterung. Dennoch ist die Stimmung eine andere als zu Mists of Pandaria. Insgesamt gibt es unseren Recherchen nach – abseits der technischen Probleme, die allmählich zurückgehen – sehr positives Feedback in den Kommunikationskanälen. Viele Spieler sprechen von der besten Erweiterung der letzten Jahre. Stimmt ihr dem zu?
World of Warcraft erreichte zu seinen Hochzeiten aber 12 Millionen Abonnenten – wackelt nun dieser Rekordwert, der beim zweiten, hochgelobten Addon „Wrath of the Lichking” aufgestellt wurde?
Der MMO-Shooter Defiance ist 5 Monate nach der Free2Play-Umstellung auf dem PC nun endlich auch auf der XBox 360 kostenlos spielbar. Auf der Playstation 3 war die Umstellung Mitte August erfolgt.
Es ist nicht so gelaufen, wie man wollte. Im Mai berichteten wir bereits darüber, dass Defiance, von Trion Worlds entwickelt, auf Free2Play umstellen würde. Dazu holte sich das Defiance-Team Tipps vom Rift-Team.: Die arbeiten unter einem Dach. Rift war bereits im Juni 2013 von einem Bezahlmodell auf Free2Play gewechselt.
Anfang Juni 2014 erfolgte dann die Umstellung von Defiance beim PC; Mitte Juli war sie für Playstation 3 und XBox 360 vorgesehen. Das klappte aber nicht, ein „instabiler“ Patch machte das zunichte. Dann hörte man lange nichts. Im August kam die Umstellung für die Playstation 3 und erst jetzt steht sie für die XBox 360 an. Um da mitzumachen, braucht man eine Gold-Mitgliedschaft bei XBox Live.
Das koreanische MMO Kingdom under Fire II soll nächsten Sommer als Free2Play-Titel auf der Playstation 4 für Furore sorgen. Jetzt wird das Spiel in Korea auf der Messe G-Star 2014 beim Sony-Stand auf der PS4 spielbar sein.
Kingdom under Fire II setzt dabei auf einen Mix aus Action und Strategie, wobei die Action wohl dominiert. Als Held, der eine Armee anführt, greift man selbst ins Schlachtengetümmel ein und geht seinen Mannen mit gutem Beispiel voran. Die nächsten drei Tage, bis zum 23. November, findet in Korea eine Messe statt, die G-Star 2014. Hier wird Kingdom under Fire II am Sony-Stand spielbar sein. Von der XBox-One-Variante, berichtet mmoculture, gibt es noch keine Updates. http://youtu.be/lNlr4jxRrTM Das Spiel hat im Westen noch keinen großen Bekanntheitsgrad erreicht, doch erklärte es der bekannte Youtuber „AngryJoe“ zu seiner Entdeckung der letzten E3. http://youtu.be/YIu8FwPAU4g
Der Community Manager Greg Henninger fragt jetzt auf reddit die Fans des Survival-MMO H1Z1 welche Art von Server sie sich wünschen:
Einen PvE-Server, auf dem der Kampf gegen Spieler untereinander, gegen Survivor, nicht möglich ist und wo’s nur gegen Zombies und Wildtiere geht.
Einen PvP-Server, bei dem sich die Spieler auch gegenseitig bekämpfen können.
Oder einen Hardcore-Server mit dauerhaftem Tod, mit Perma-Death. Und in dem man sogar die Rezepte verlieren kann oder World-Items, auf die man nur selbst Zugriff hat.
Nach einem Tag haben ungefähr 2600 Leute an der Abstimmung teilgenommen, 42% wünschten sich den PvP-Server und erstaunliche 28% den Hardcore-Server.
Auch ihr könnt an der Umfrage teilnehmen:
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World of Warcraft hat neue Charakter-Modelle. Blizzard zeigt jetzt, wie sie entstanden.
Bei Blizzard kann man über sich selbst lachen oder zumindest schmunzeln. In der Welt von Draenor sind neben tragischen Kriegsgeschichten mit Pathos und Drama, auch viele kleine Easter-Eggs versteckt, popkulturelle Anspielungen oder kleinen Hommagen. Auch Science-Fiction hat es den Entwicklern angetan (man achte mal darauf, was „Croman“ so alles von sich gibt, eine wilde Mischung aus allen Schwarzenegger-Action-Rollen, oder die zahlreichen Anspielungen an Star Trek und Ghostbusters.)
In einem Dev-Video zeigen sich die Entwickler jetzt selbst in der Rolle von Aliens, die arme Bewohner von Azeroth entführen, um ihnen ein „Makeover“ zu verpassen, ob’s denen grad gefällt oder nicht. Zum Makeover hat man sich entschlossen, da einige der mittlerweile zehn Jahre alten Modelle nicht mehr in die immer aufwendiger gestaltete Welt passten. Mit Warlords of Draenor wurden daher zahlreiche Modelle überarbeitet. Dabei wurde versucht, die Seele der ursprünglichen Chars beizubehalten. Nur die Modelle der Blutelfen lassen im Moment noch auf sich warten. Die waren ja auch vorher ganz ansehnlich.
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Beim MMO-Shooter Destiny ist jetzt ein offizieller Trailer zum Sparrow S-30-Tumbler erschienen, den einige Hüter schon seit dem Dienstag fahren. Ihn gibt’s als Schmankerl für Vorbesteller des nächsten DLC, “Dunkelheit lauert”.
Es wirkte zu Beginn wie Understatement, ein kleines Dankeschön an die Fans, etwas, das man nicht an die große Glocke hängt: Dienstagmorgen nach dem wöchentlichen Reset hatten einige einen neuen Sparrow in der Post, mit dem außergewöhnliche Sachen möglich waren. Irgendwer reimte sich dann zusammen: Das muss es wohl für Vorbesteller der nächsten Erweiterung geben oder für Besitzer eines Erweiterungspass. Zu hören gab es von Bungie aber noch nix, also setzten sich die Fans auf ihre Sparrows und gaben Gas.
Jetzt ist es mit zwei Tagen Verspätung offiziell: Wer bis zum 15. Januar „The Dark Below“ oder einen Erweiterungspass kauft und einlöst, der kriegt den Sparrow. Und Fan-Videos und ein paar Stunts in Ehren, so richtig lässt man es dann bei Destiny offiziell krachen und man hängt den Sparrow eben doch an die große Glocke, an die ganz, ganz große.
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In den letzten Tagen ist es ein wenig still um das Sci-Fi-MMO “WildStar” geworden und das, obwohl der große Contentdrop 3 doch endlich die lange gewünschten Änderungen und Verbesserungen mit sich brachte.
Um neue Spieler zu generieren, hat man nun den Preis des Spiels um 33% gesenkt, aber auch all jene, die bereits einen Account haben und vielleicht nicht mehr spielen, sollen wieder zurück ins Boot geholt werden: Heute hatten alle ehemaligen Spieler eine Mail in ihrem Postkasten, die ihnen 7 Tage Gratisspielzeit gewährt. Die Entwickler sind davon überzeugt, dass der neuste Patch vollkommen neuen Qualitätsstandards entspricht und den Inhalt bietet “den sie Spielern schon immer liefern wollten”.
Wer sich vor einiger Zeit schon von Nexus verabschiedet hat, sollte es sich vielleicht noch einmal überlegen und einen zweiten Blick riskieren – umsonst kann nicht sonderlich viel schief gehen. Die Zeit genügt auf jeden Fall, um sich das neue Gebiet und die damit verbundene Story um Drusera und die Eldan anzuschauen, aber auch die Housingverbesserungen können sich sehen lassen. Weitere Informationen zum großen Update hatten wir euch in diesem Beitrag zusammengestellt.
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Es ist mal wieder Mittwoch und jeder, der in der letzten Woche mindestens einmal das Internet aufgesucht hat, wird wohl auf das größte Ärgernis dieser Woche in der Gamingwelt aufmerksam geworden sein: Der Launch von World of Warcraft: Warlords of Draenor.
Man braucht wohl kein Geheimnis daraus zu machen: Was schief gehen konnte, ging schief. Zum Teil schreibe ich Blizzard hier die Schuld direkt zu, auf der anderen Seite gab es aber auch wohl Faktoren, die nicht vorhersehbar waren. Aber fangen wir ganz von vorne an…
Der begehrteste Mensch von Azeroth: Khadgar
Ich musste wirklich lachen, als mir klar wurde, dass ausnahmslos alle Spieler zum Start der Erweiterung sich an einem festen Ort versammeln mussten, um loslegen zu können. Dabei hatte man doch damals nach “The Burning Crusade” gesagt, dass man die Spielermassen immer mindestens in zwei Gruppen teilen will, um die Performance und die Spielerfahrung konstant zu halten.
Was nun um Mitternacht beim “dunklen Portal” geschah, hatte schon Ausmaße angenommen, die stark an die Öffnung der Tore von Ahn’Qiraj erinnerten – Tausende Spieler versuchten den armen Khadgar anzuklicken und dann durch das Portal in die neue Welt vorzustoßen. Disconnects im Minutentakt und eine Menge durchgeschmorter Grafikkarten waren das Ergebnis dieser Aktion. Immerhin: Wenige Stunden später hat man den guten Herren vervielfältigt und auch noch an anderen Orten in der Spielwelt platziert. Das war auf jeden Fall schnell und gut reagiert von Blizzard, trügt aber nicht darüber hinweg, dass dieser Andrang schon im vornherein abzusehen war.
Wer zuerst klickt, mahlt zuerst
Hatte man das Intro heil überstanden, wurde man wieder mit allen Spielern zusammen in die große Welt entlassen. Hier gab es das übliche Problem: Viel zu wenig Feinde für viel zu viele Spieler. Aber gut, damit rechne ich bei einer neuen Erweiterung, daraus will ich den Leuten von Blizzard keinen Vorwurf machen – wer am Launchtag direkt durchstarten möchte, der muss einfach darauf gefasst sein, dass alles ein wenig holpriger, ein wenig gieriger und unfreundlicher vonstatten geht. Ich will gar nicht wissen, wie vielen Leuten ich ihre Mobs “weggenommen” habe, nur weil ich sie den Bruchteil einer Sekunde früher mit meinem “Schattenwort: Schmerz” belegt habe, als sie ihre Fähigkeiten einsetzen konnten.
Dauerfrust: Die Garnison
Natürlich kam es gelegentlich zu Lags, Serverabstürzen oder kurzen “Rollbacks”, aber absolut nichts war so schrecklich wie das Besuchen der eigenen Garnison. Oder nein, lasst mich das umformulieren: Nichts war so schrecklich wie der Versuch, die eigene Garnison zu besuchen.
Da jeder Spieler seine eigene Hauptbasis verfügt, wird natürlich für jeden Spieler eine eigene Instanz angelegt – und das konnten die Server nicht stemmen, dabei machte es auch keinen Unterschied, ob man auf einem kleinen oder großen Realm spielte. Vor der Garnison bildeten sich Massen von Spielern, die ihre Heimstätte nicht betreten können und jedes Mal die Fehlermeldung “Instanz nicht gefunden: Transfer abgebrochen” zu lesen bekamen. Aber gut, dann hält man sich eben von der Garnison fern und macht ein paar andere Dinge, nicht wahr? Pustekuchen! Unter dieser Problematik hatten nämlich noch viele andere Aspekte des Spiels zu leiden: Pet-Battles konnten nicht gestartet werden, die verschiedenen Story-Szenarien des Addons konnte man nicht bestreiten und von dem ganzen Phasing auf Draenor will ich gar nicht erst anfangen.
Auch, wenn Blizzard wohl gleichzeitig mit starken DDOS-Angriffen zu kämpfen hatte, trügt das nicht darüber hinweg, dass diese Probleme mit der Garnison auch jetzt, eine knappe Woche später, immer noch auftreten und man gelegentlich vor seiner eigenen Basis steht und nicht hinein kommt. Der Start dieser Erweiterung ging gründlich in die Hose, und auch die fünf Tage freie Spielzeit, die man allen Spielern nun als Entschädigung schenken wird, können das Ganze nur geringfügig abmildern. Immerhin wurde ich von den Warteschlangen verschont… was aber wohl hauptsächlich daran liegt, dass ich quasi nie ausgeloggt bin (meinem Mitbewohner-Leertasten-Drücksklaven sei dank). Es ist mehr als schade, was geschehen ist, denn die Erweiterung als solche hält wirklich viele schöne Dinge bereit, aber das lest ihr am kommenden Wochenende in meinem ausführlichen Test.
Was war für Euch der größte Aufreger beim Launch von Warlords of Draenor? Lasst es mich in den Kommentaren wissen!
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Am heutigen Tag veröffentlicht Publisher Perfect World und Cryptic die fünfte Erweiterung Rise of Tiamat für das Action-MMORPG Neverwinter.
Rise of Tiamat schließt direkt an die Ereignisse des vierten Moduls Tyranny of Dragons und der Belagerung von Neverwinter an und stellt das Finale der Season of Dragons dar.
Die Drachenkönigin Tiamat wurde aus den “Neun Höllen” heraufbeschworen und bedroht nun die Welt von Faerûn. Mutige Abenteurer können ab sofort die neue Abenteuerzone Drachenbrunnen erkunden, die vom Kult des Drachen übernommen wurde. Zudem könnt ihr euch in einer neuen Instanz mit bis zu 25 Spieler zusammenschließen, um Tiamat ordentlich einzuheizen.
Neuer Pfad für Hexenmeister
Neben der grundlegenden Überarbeitung der Klassen Glaubenskleriker und Trickserschurke, können Hexenmeister den neuen Vorbildpfad des Seelenbinders wählen. Dadurch erhält der Hexenmeister die Fähigkeit, Gegnern Lebensenergie abzuziehen und mehr Schaden auszuteilen.
Der Juwelenschleifer hält Einzug
Ab sofort können fleißige Handwerker den Beruf des Juwelenschleifers erlernen. Damit wird eine wichtige Lücke in der Produktion von Ausrüstungsgegenständen geschlossen, denn bislang konnte man in Neverwinter lediglich Waffen und Rüstungen herstellen. Die mächtigen Juwelen verbesser nun Eure Ausdauer, Regeneration oder Aktionspunkte. Spieler im höheren Levelbereich finden darüber hinaus ab heute eine Beschäftigung im Sammeln der neuen Artefaktausrüstung – Platz bieten dafür vier verschiedene Slots am Charakter: Hals, Hüfte, Schwerthand und Schildhand.
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Das Fantasy-MMO Guild Wars 2 verstärkt seine Bemühungen, in Richtung eSport zu gehen. Anfang Dezember soll ein PvP-Patch das Matchmaking ändern und „schlechtes Verhalten“ bestrafen. Außerdem plant man ein internationales 50.000$-Turnier.
Wir haben schon öfter darüber berichtet: Vieles deutet daraufhin, dass ArenaNet sein Fantasy-MMO Guild Wars 2 in Richtung eSport lenken möchte – und zwar vehement. Diesen Weg verfolgt man im Dezember weiter. Für den 2. Dezember hat man jetzt einen großen Patch in Richtung Matchmaking angekündigt. Man will das PvP weiter verbessern und überarbeiten.
Hier orientiert man sich offenbar an League of Legends: Mit einem besseren Matchmaking sollen Teams gegeneinander antreten, die auf einem Niveau spielen. Die Idee ist es wohl, so eine Art Rangliste, eine „Ladder“, einzuführen, die man dann aufsteigen oder runterfallen kann. Außerdem will ArenaNet Verhalten wie „Ich hau mal mitten im Match ab, die nerven mich alle“ bestrafen. In den nächsten zwei Wochen sollen weitere Details bekannt werden.
Am 4.Dezember richtet man erneut ein großes Turnier, eine Art Weltmeisterschaft aus. Um 50.000$ soll es da gehen. Die vier besten Teams der Welt sollen gegeneinander antreten: Zwei aus China, eins aus den USA, eins aus Europa. Wieder wird man versuchen, es über Twitch zu promoten.
Mein MMO meint: Bisher waren die Versuche in die Richtung von wenig Erfolg gekrönt. MMOs haben es da schwer. Aber offenbar ist man bei ArenaNet fest entschlossen, zum eSport-MMO zu werden. Mit der flachen Item-Progression ist eine Basis da. Ob sich die Spiele gut verfolgen lassen und die Fans begeistern, ist eine andere Frage. Sicher steckt hinter der Entscheidung ein Interesse am asiatischen Markt. Der eSport ist wohl in Asien noch mal um einiges populärer als im Westen, aber … es wird in jedem Fall Content sein, vom dem nicht allzu viele Spieler etwas haben.
Die jetzigen Änderungen, soweit sie bekannt sind, scheinen sich vor allem darum zu drehen, das Erlebnis für die teilnehmenden Spieler besser und fairer zu gestalten. Genauso wichtig wäre es wohl, es für Zuschauer und Fans der Teams attraktiver zu gestalten.
Twitch – das gelobte Land?
Der Streamdienst Twitch wird im Moment von so gut wie allen “großen Publishern” als eine Art Schlaraffenland angesehen. Wenn man da erstmal drin ist, hat man’s geschafft. Jeder möchte “Top-Streamer” für seine Spiele begeistern, die dann ihre Fangemeinschaft mitbringen und haufenweise Gratis-PR spendieren, damit man die nicht für teure Werbekampagnen ausgeben muss: Wozu einen 30-Sekunden-Spot im Abendprogramm spendieren, wenn ein Streamer das Game auch vier Stunden am Stück vor interessierten 30.000 Fans, seiner Community, spielen kann. Gerade eSport und Events würden hier einen Platz garantieren – aber den wollen viele.
Man wird sehen, wer mit dieser Strategie Erfolg hat. ArenaNet scheint im Rennen um die Twitch-Zuschauer im Moment wohl eher eine Außenseiterrolle einzunehmen.
Beim MMO-Shooter Destiny sind jetzt Anzeichen dafür aufgetaucht, dass man bei Bungie plant, ein „Recruit-a-friend“-Programm einzuführen.
Mit dem Halloween-Patch kam ein seltsames neues Item in die Datenbank von Destiny, aber nicht ins Spiel: „Refer a Fireteam.“ Die Hüter mutmaßten, das könne vielleicht heißen, dass man wen anders durch den Raid zieht oder so. Spieler machten sich auf den Weg, versuchten irres Zeug, um den Erfolg oder die Belohnung oder was immer es auch war, zu kassieren. Aber das Item war wohl noch nicht aktiv und keiner wurde fündig
Vertrau mir, Destiny ist wirklich toll. Ich sag das nicht nur, weil ich dann einen neuen Sparrow bekomme. Hier trink noch einen.
Kommt nach der Demo jetzt ein weiterer MMO-Standard zu Destiny?
Mit dem Patch vom Dienstag wurden unzählige neue Icons und Gegenstände neu in die Datenbank gebracht, die man erst in ein paar Wochen oder Monaten wirklich im Spiel sehen wird. Und auch der alte Bekannte von Halloween „Refer a Fireteam“ ist jetzt wieder da.
Offenbar ist es ein „legendäres Item“-Paket, das Spieler erhalten, die „die Reihen der Hüter gefüllt haben.“ Das Licht wachse dann.
Erst seit gestern ist auf Xbox 360, Playstation 3, XBox One und Playstation 4 eine Demo-Version verfügbar, die zumindest bis Stufe 7 geht.
Willst du dir nochmal überlegen, ob du nicht vielleicht doch Destiny spielen möchtest?
Was könnte es denn als Belohnung geben?
Es ist hier noch nichts offiziell bestätigt. Aber unserer Ansicht nach deutet das daraufhin, dass Bungie und Activision ein sogenanntes „Recruit-a-friend“-Programm planen und die dafür notwendigen Vorbereitungen „im Spiel“ schon jetzt getroffen haben. Mit so einem Programm sind auch fast alle MMO’s unterwegs. Damit können Destiny-Fans Freunde zu einer Frei-Runde einladen. Hier würde sich die neue „Demo“ anbieten.
Wenn es den neuen Hütern bei Destiny gefällt und sie das Spiel dann kaufen, erhält der „Rekrutierer“ meist vom Spiel ein kleines Geschenk. Bei World of Warcraft sind das etwa spezielle Mounts. Vielleicht könnten die anderen drei Sparrows, die zu Halloween in die Datenbank kamen, solche Geschenke sein. Was in dem Paket wirklich ist, weiß man im Moment nicht. Das ist alles nicht offiziell: Es scheint nur aufgrund der Beschreibung ziemlich nahe zu liegen. Wenn man eine so große Fanbasis wie Destiny hat, lohnt es sich auch, die für sich die Werbearbeit machen zu lassen.
Wer einen im Bekanntenkreis hat, der zwar eine Konsole, aber noch kein Destiny besitzt, könnte ja schon mal anfangen den Bekannten subtil und ohne jeden Druck auf Destiny einzustimmen. Vielleicht gibt’s ja eine schöne Höhle in Eurer Nähe?
Im MMO-Shooter Destiny hat der neue Sparrow S-30-Tumbler, den Käufer eines Erweiterungspasses als Bonus erhalten, einiges mehr zu bieten, als es auf den ersten Blick den Anschein hatte.
Wer einen Erweiterungspass kauft, so war der Deal, bekommt dafür ermäßigten Zugang zu den nächsten beiden Erweiterungen in Destiny: „The Dark Below“ und „House of Wolves“. Der Erweiterungs-Pass war auch Teil der Collector’s Editionen. Bungie scheint das aber zu wenig geworden zu sein und schmeißt jetzt ein Treuegeschenk mit ins Paket.
Seit gestern können sich alle Spieler, die den Pass gekauft haben, über einen neuen Sparrow freuen, den S-30-Tumbler. Und der hat mehr zu bieten als das, was auf der Packung steht. Zwar war klar, dass man die Stabilisatoren kurzfristig deaktivieren können würde, um sich in der Luft noch besser um die eigene Achse zu drehen, und auch dass mit dem Tumbler ein kurzer Speed-Boot kommen würde, steht schon in der Beschreibung, aber das ist noch nicht alles, wobei: Schon das sieht in Destiny ziemlich cool aus.
CanCan, Superman, No Hander – die Sparrow-Tricks in Destiny
Wie Spieler jetzt herausgefunden haben, hat der S-30-Tumbler (auf engl. EV-30-Tumbler) noch einige „versteckte“ Tricks drauf. Wer die rechte Schultertaste (RT) festhält, aktiviert so eine Art „Tony-Hawk“-Modus. Je nachdem, was man auf dem D-Pad des Controllers drückt, sind in der Luft nun weitere Stunts möglich.
Wenn man das Pad nach links oder rechts drückt, hält sich der Hüter mit nur einer Hand am Sparrow fest, während der Rest des Astralkörpers spektakulär zur Seite baumelt. Wer das Pad nach vorne drückt, macht einen sogenannten „No Hander“, da nimmt man die Hände vom Lenker. Und wer das Pad nach hinten drückt, macht einen auf „Superman“, der Hintern geht da vom Bike hoch und man liegt in der Luft.
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