The Elder Scrolls Online: In Cyrodiil hört dich niemand schreien

Beim Fantasy-MMORPG The Elder Scrolls Online macht den Spielern im Moment vor allem Kummer, dass es in der Konsolen-Version für XBox One und Playstation 4 keinen Text-Chat geben soll.

Von MMORPGs erwartet man einen Text-Chat. Bei TESO auf dem PC gibt es den auch. Sogar für die Konsolen war der ursprünglich geplant: Noch im April kamen Aussagen der Entwickler, man wolle parallel zum Voice-Chat einen QWERTY-Keyboard-Chat anbieten. Doch das änderte sich: Das Keyboard passe nicht zur Konsolenversion, hieß es später; Tastatur und Couch nicht zusammen. The Elder Scrolls Online auf den Konsolen werden keinen Text-Chat unterstützen. Und das ist aktuell die größte Kritik der künftigen Playstation-4- und XBox-One-Spieler.

PvP Raid Cyrodiil

Das Problem der Spieler macht sich vor allem am Schlachtfeld Cyrodiil fest: „Wie sollen wir denn da um Hilfe rufen, wenn eine Festung angegriffen wird?“ Denn wenn TESO auf den Konsolen per Voice agiert, dann ist das sicher in kleineren Gruppen und in der Nähe nützlich, strategische Anweisungen oder Hilferufe über die ganze Karte entfernt sind so wohl kaum möglich. In jedem anderen Bereich von TESO, bei Instanzen oder Questen, sind eigentlich nur die Spieler in direkter Rufweite interessant. In Cyrodiil nicht.

Emotes wohl keine Lösung, vielleicht aber ein Quick-Chat-System?

PvP Schlacht TESO

Im letzten ESO Live stellte man ein Emote-System vor, damit konnten sich Spieler einige universell verständliche Gefühlsregungen auf die Quick-Bar ziehen. Mit diesen Emotes sollten dann auch Spieler zurecht kommen, die den Voice-Chat nicht benutzen möchten, ob sie nun nicht reden möchten oder nicht reden können. Für Cyrodiil wohl keine Lösung, solche Emotes sind ebenfalls nur begrenzt sichtbar.

Jetzt hat der Game Director Matt Firor gegenüber Eurogamer.net gesagt, dass man zwar vor allem auf Voice-Chat setze, im Moment schaue man sich aber auch die Möglichkeit an, ein „Quick Chat“-System zu implementieren. Vielleicht könnte das ja eine praktikable Lösung für The Elder Scrolls Online sein, je nachdem, wie das System dann ausfällt.

Quelle(n):
  1. Eurogamer

Echo of Soul: Das beste MMORPG seit Langem?

Das sehnsüchtig erwartete Asia-MMORPG Echo of Soul geht nächste Woche in die Closed Beta. Wir hatten die Gelegenheit, schon vorab einen Blick auf die lokalisierte Version zu werfen.

An Echo of Soul arbeiten seit mehr als vier Jahren über einhundert Entwickler. Ein Großteil dieser Hundertschaft hat früher an der wohl größten MMO-Franchise Koreas mitgearbeitet: an Lineage. Wer die Spielereihe nicht kennt: Sie hat in Korea einen ähnlichen Stellenwert wie bei uns World of Warcraft. Die Bedingungen für den Erfolg sind also theoretisch da.

Echo of Soul

Und so behaupten die Entwickler von Nvius in einem Video auch, dass Echo of Soul das beste MMORPG seit Langem sei. Das konnte man aus dem Feedback der Spieler folgern.

Ob Echo of Soul aber wirklich das nächste, große MMORPG ist, auf das viele seit Jahren warten, verraten wir Euch in unserem Ersteindruck zum geistigen Nachfolger von Lineage 2.

Das „nächste große Ding“? Der Anfang lässt das nicht unbedingt vermuten

Als MMO-Veteran wirkt der Beginn altbekannt: Die einen werden „08/15“ sagen, die anderen rufen „Schnell durch hier, Tutorials interessieren mich ohnehin nicht“.

Am Anfang hat man jedenfalls die Wahl zwischen 5 Klassen. So entscheidet man sich für einen Schurken, Magier, Krieger, Hüter oder Waldläufer – für jeden Spielstil dürfte etwas dabei sein. Im Auswahlbildschirm wird bereits angedeutet, dass jede Klasse im Laufe des Spiels auf Spezialisierungen zurückgreifen kann. Der Schurke etwa kann zu einem Duellanten werden, der auf Schaden-über-Zeit-Angriffe setzt, oder er entscheidet sich für den Pfad eines Assasinen: Der zeichnet sich durch Kettenangriffe und viel Beweglichkeit aus.

Echo of Soul Klassenwahl

Die Talentbäume bringen so mehr Individualisierungs-Optionen ins Spiel, was bei nur 5 Klassen auch zwingend notwendig ist. Übrigens: Es gibt einen Gender-Lock. In Asien mag das normal sein, im Westen hingegen hält sich die Begeisterung dafür in Grenzen.

Die Charaktererstellung von Echo of Soul ist zwar nicht schlecht, aber vom Hocker reißt es einen auch nicht. Im Vergleich zum Konkurrenten Aion, der für seine endlosen, teils exotischen Charaktervariationen bekannt ist, sieht das deutlich jüngere EoS alt aus. Dennoch: Es lässt sich durchaus ein Alter Ego erstellen, das nicht aus einer Klonarmee entsprungen ist. Über den MMO-Mindest-Standard wächst EoS hinaus, wenn zwischen mehreren Accesssoires gewählt oder auch Körper- und Gesichtsproportion bestimmt werden kann. Ein paar zusätzliche Frisuren wären zwar schön gewesen, aber für die Schulnote „Befriedigend bis Gut“ reicht es allemal. Mehr als ein World of Warcraft hat es hier definitiv zu bieten.

Echo of Soul Charaktererstellung

Tutorial – Schnell ist man durch den Einheitsbrei durch

Die ersten Level von EoS sind unspektakulär, wenn man sich mit den ganzen MMO-Zirkus auskennt. Es werden grundlegende Systeme erklärt, während man Wölfe und andere Monster schnetzelt. Auch die Geschichte wird einem in dieser Phase des Spiels näher gebracht. Interessant bei der Lore ist, dass hin und wieder Verbindungen zur nordischen Mythologie auftauchen. Für einen Einblick in die Story bietet sich das folgende Video gut an.

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Die ersten 10 Level, und damit das Tutorial, sind allerdings schneller vorbei, als der Schatten des eigenen Seelenhüters. Als MMO-Veteran seufzt man wohl ein „zum Glück“ vor sich hin, aber man muss ja auch an die neuen Spieler denken. Zumindest ist es nicht sehr grindig. So muss man Kreaturen nicht 20-Mal töten, aber ein paar Mal dann doch. Auf Level 10 kommt es dann zur ersten, kleinen Herausforderung, besonders für Fernkämpfer. Ein „knüppelharter“ Boss wartet darauf, bezwungen zu werden.

Bevor der junge Seelenhüter das eigene Nest verlässt, muss aber noch eine Entscheidung getroffen werden: Mit welcher Spezialisierung möchte man sich neuen Aufgaben stellen? Doch keine Angst vor einer harten Entscheidung: Ab Level 20 ist es dann auch möglich, einen weiteren Talentbaum zu füllen, um den anderen Pfad auszuprobieren.

Erste Lichtblicke tauchen auf

Echo of Soul Interface

Die ersten Punkte mögen etwas hart klingen, denn im Grunde steckt hier eigentlich ein gutes Spiel dahinter, das wird einem nach und nach bewußt – wenn man sowas nach einem ersten Eindruck sagen darf.

Das Interface hat mir von Anfang gefallen. Ich habe keine Sekunde damit verschwendet, darüber nachzudenken, ob hier ein Addon nicht vielleicht praktisch wäre. Es wirkt aufgeräumt, ist ansprechend gestaltet und bietet sogar einen integrierten DPS-Meter, der die Kampf-Statistikendarstellt. Ich weiß, ein kontroverses Thema: Ich finde solche Angaben hilfreich, um meinen Charakter zu optimieren. Für andere ist es ein Graus.

Überhaupt gefällt mir die Grafik mit zunehmender Spieldauer immer mehr, das Leveln geht flott voran und mit den hinzugekommenen Skills erkennt man so langsam das Herzstück von Echo of Soul: Das Kampfsystem, in das vermutlich sehr viel Eintwicklungszeit geflossen sind.

Hui, der Kampf hat es wirklich in sich

Der Kampf hat mich an Echo of Soul am meisten beeindruckt. Alle Klassen haben einen hohen Widerspielwert, fühlen sich komplett unterschiedlich an. Man spürt die Wucht, mit der ein kriegerischer Berserker die Gegner zerfetzt. Ich kann mich an kein MMO erinnern, bei dem mich der Kampf auf Anhieb so überzeugen konnte. Allerdings muss ich anmerken, dass ich relativ schnell in Endgame-Charaktere geschlüpft bin, weshalb es nicht mit einem normalen, ersten Eindruck zu vergleichen ist.

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Das Kampfsystem ist actionlastig. Wie bei anderen Neuzeit-MMOs gibt es einen aktiven Ausweichskill, der vor allem bei feindlichen Void-Zones (rote Flächen vom Gegner, die Schaden erzeugen) seine Anwendung findet. Die Angriffe hingegen erinnern eher an ein halbrundenbasiertes Kampfsystem, bei der die Gegner mit der Tab-Taste oder durch Anklicken als Ziel fixiert werden.

Das Skillsystem

Jeder Skill hat seine eigene sehenswerte Animation mit ausnahmslos flüssigen Übergängen. Die Kämpfe fühlen sich dadurch direkt an und machen Spaß, der „Flow“ stimmt. Für zusätzliche Würze sorgen Kettenangriffe: Skills, die in einer bestimmten Reihenfolge gezündet werden müssen und so eine noch stärkere Wirkung entfalten.

Die Skills setzt man aus einem Talentbaum zusammen, bei dem in mehreren Stufen jeweils immer ein Skill aus drei möglichen auszuwählen ist – bis es zum Ende zur Wahl des Ultimates kommt, einer mächtigen Fertigkeit. Dabei gibt es pro Klasse zwei komplett unterschiedliche Talentbäume, die den Spielstil maßgeblich verändern.

Keine klassische Holy-Trinity

Waldhüterin Talente EOS

Apropos Rollen: Echo of Soul setzt nicht auf die klassische Holy-Trinity bestehend aus Tank, Schadensausteiler und Heiler. Es geht hier eher in die Richtung von Guild Wars 2: Jede Klasse kann sich selbst heilen. Aber ein wenig anders ist es schon. Die Tank- und Support-Rollen, die sich wählen lassen, haben in anspruchsvollen Dungeons einen größeren Einfluss, als es bei GW2 der Fall ist. Auf einen Krieger, der mit der „Beschützer-Spezialisierung“ zum Tank wird und so auch mehr Aggro ziehen kann, möchte man dort nicht verzichten. Freunde von Heilern haben mit der Bardin, einem Talentbaum der Waldläuferin, zumindest die Möglichkeit, mit melodischen Klängen ihre Gruppe tatkräftig mit Support-Skills zu unterstützen.

Übrigens: Die meisten Fertigkeiten der Fernkämpfer müssen aus dem Stand heraus ausgeübt werden. Das sorgt für eine bessere Balance zwischen Nah- und Fernkämpfern, kann aber gleichzeitig auch die Dynamik und je nach Präferenz den Spielspaß mindern.

Das ist ja schön hier!

Echo of Soul Stadt Ignea

An der Grafik und Atmosphäre gibt es kaum was auszusetzen. Spieler, die Archlord II, Runes of Magic, Aion oder TERA gespielt haben und den asiatischen Stil mochten, werden sich hier wohlfühlen. Qualitativ liegt es irgendwo zwischen Aion und TERA, die Texturen sind relativ hochwertig, die Effekte imposant – auch gemessen an heutige MMO-Standards braucht sich Echo of Soul nicht verstecken.

Die Gebiete, davon gibt es mehr als 60, sind abwechslungsreich gestaltet worden, mit viel Liebe zum Detail. Gleiches gilt für Charaktere, Ausrüstungen und Mounts, bei denen die Animationen überzeugen. Aus der Unreal Engine 2.5 hat man alles rausgeholt. Positiv ist auch, dass ich in meinen zahlreichen Ausflügen kein Recycling von Orten und Monstern feststellen konnte.

Echo of Soul Mnemos Dorf

Einziger Kritikpunkt sind die mitunter statischen NPCs, die mehr an Türsteher als an freie Abenteuer erinnern. Die Welt an sich ist allerdings belebt, mit fliegenden Luftschiffen und mehr.

Da haben wir sie wieder: Die Standardquests

Echo of Soul Quests

Wie schon im Tutorial angedeutet, sind die Aufgaben im Asia-MMOs größtenteils durch genre-typischen Killquest geprägt. Ab und zu tauchen zwar interessantere Quests auf, bei denen man etwa ein brennendes Dorf rettet, aber insgesamt ist das Questsystem ziemlich ernüchternd.

Hier kann sich EoS nicht von anderen Genre-Vertretern abheben und wird sich möglicherweise mit dem zweifelhaften Etikett des „Asia-Grinders“ anfreunden müssen – auch wenn die Story im Ansatz interessant klingt, hin und wieder Cut-Scenes erscheinen und der Fortschritt beim Leveln recht schnell voran geht.

Andere, die sich nicht an Killquests stören, werden hier wegen des Kampfes und einigen motivationsfördernden Spielelementen ihren Spaß haben. Erwähnenswert ist auch, dass man alternativ mit PvP leveln kann.

Was mache ich im Endgame von Echo of Soul, auf Level 60?

Echo of Soul Koch
  • Im PvP gibt es Gildenkriege, 5vs5 Arenen, 15vs15 Schlachtfelder
  • GvGvG in Valhalla: Eine große PvPvE-Map, auf der bis zu 1000 Spieler Platz finden und für ihre Gilden kämpfen. Hier gilt es Bosse zu bezwingen und wertvolle Ressourcen zu sammeln. Dieser Modus wird voraussichtlich zwei mal am Tag zu bestimmten Zeiten öffnen. Klingt nach einem Camping-Paradies, oder?
  • Im PvE sind es hauptsächlich Solo- und Gruppen-Dungeons in mehreren Schwierigkeitsgraden. Später kommen noch 10- und 20-Mann-Raids hinzu.
  • Unendlichkeitsdungeon: Verändert sich ständig, Gebiete und Monster sind zufallsgeneriert
  • Eine Jagd-Daily (mit anderen Worten: Grinding für Belohnungen)
  • Crafting: 5 Berufe (Sammler, Juwelier, Alchemist, Seelen-Crafting und Koch)
  • In PvP als auch PvE: Klassische Jagd nach besserer Ausrüstung. Die eigene Ausrüstung lässt sich zudem mit Runen versehen und mit Edelsteinen bis auf +10 upgraden.
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Das Endgame macht auf dem Papier einen soliden Eindruck. Da hatten andere AAA-MMOs schon weniger zum Release. Entscheidender wird jedoch sein, wie sich die Inhalte spielen. Ein paar mehr Nebenbeschäftigungen, wie z.B. Housing-Features, wären vielleicht noch gut gewesen. Es ist fraglich, ob Achievements, Begleiter und Mounts, PvE- sowie PvP-Ranglisten darüber hinwegtrösten können. Gespannt darf man auf den Unendlichkeitsdungeon und Valhalla sein.

Kernthema der Community: Ist Echo of Soul Pay2Win?

Bei den Gesprächen mit den Verantwortlichen von Aeria Games hatte ich schon das Gefühl, dass sie mit Echo of Soul einen Weg gehen wollen, bei dem Spieler endlich sagen sollen: Ja, das ist ein faires Free-to-play-Modell.

Man weiß um die Probleme in der Community Bescheid und ist beim neuesten Eisen im Feuer, Echo of Soul, besonders gewillt, auf die Spieler zu zugehen. Es sollen auch regelmäßig Events stattfinden, bei dem die Spieler Shop-Items bekommen werden. Jérome Van Long, der Producer von EoS, hat uns im Gespräch folgendes Statement zukommen lassen:

Free-to-Play-Spielen sagt man heutzutage nach, dass sie vor allem eine Pay-to-Win-Strategie verfolgen und zwischen zahlenden und nichtzahlenden Spielern differenzieren. Unser Ziel hingegen ist es, dass Spieler, die sich entscheiden den Itemshop zu nutzen, diese Entscheidung aus Spaß am Spiel treffen, nicht weil sie eine Notwendigkeit darin sehen. Aus diesem Grund sind Items im EOS Shop vor allem für die Bequemlichkeit, ein zügigeres Vorankommen im Spiel oder kosmetische Verbesserungen verfügbar. Unsere Spieler können sich beispielsweise Kostüme oder Mounts kaufen, von denen wir gezielt Power Boosts entfernt haben. Alternativ kann man Verbrauchsgegenstände erstehen, die Kostüme mit einem Erfahrungs-Boost versehen.

Auf dem Weg zum maximalen Level werden die Spieler die Chance haben, sich die meisten Bezahlitems kostenlos zu erspielen, beispielsweise als Belohnung für ein erfolgreich abgeschlossenes Quest oder während des Auflevelns. Es liegt also an ihnen zu entscheiden, für wie nützlich sie diese Items halten.

In den meisten MMOs können Spieler erhältliche Items zusätzlich über im Auktionshaus oder direkt von anderen Spielern erstehen. Dabei müssen sie sich natürlich entscheiden, die Ingame-Währung entweder für Items oder andere Aktivitäten auszugeben. Aus diesem Grund entschieden wir uns, ein ganz neues System in EOS zu implementieren, welches es auch in der asiatischen Version nicht gibt. Spieler können hierbei magische Eier erbeuten, die gegen Bezahlitems eintauschbar sind.

Am Ende möchten wir sowohl den bezahlenden, als auch den nicht bezahlenden Spielern eine ausgeglichene, faire und bestmögliche Spielerfahrung bieten.

– Jérome Van Long, Producer Echo of Soul

Das klingt alles glaubhaft. Es müssen dann letzten Endes auch Taten folgen. Wenn das Spiel gefällt und der Shop fair ist, honorieren es vielleicht die Spieler mit Käufen von kosmetischen Items und Ähnlichem. Ansonsten wird es auch für die Betreiber schwer, ein faires System aufrechtzuerhalten. Alle wird man ohnehin nicht glücklich machen.

Einige äußerten bei den Dungeon-Tickets Bedenken. Hier will man bei Aeria Games noch die Lage prüfen. Man kann in einer Woche nur eine bestimmte Anzahl von Gruppen-Dungeons laufen, so wie man es auch aus anderen MMOs kennt. Mit den Dungeon-Tickets können Vielspieler jedoch öfter rein und bekommen somit ihr PvE-Gear möglicherweise schneller zusammen, ähnlich wie es bei TERA der Fall ist.

Innovationen eher weniger, aber es gibt das Seelensystem…

Wenn man beim eher konventionellen Echo of Soul von „Innovationen“ sprechen kann, dann ist es noch am ehesten das „Seelensystem“, das dem Kampf einen Turbo-Boost verleiht und durch seine Aufmachung für Langzeitmotivation sorgen könnte. Im Grunde der zweite Eckpfeilfer bei der Progression neben der traditionellen Itemjagd.

Echo of Soul Seelensystem

Es ist eigentlich recht simpel: Durch das Töten von Monstern bekommt der Charakter unreine Seelen zugeschrieben. Diese können entweder bei anderen Spielern oder bei einem NPC „geläutert“ werden und in die nutzbringenden Kräfte Mut, Unschuld, Frieden oder Hoffnungen umgewandelt werden. Diese treffen dann zweimal in Erscheinung: Zum einen als allgemeine, sehr mächtige Buffs und zum anderen als Stärkungen bei den Ultimate-Skills. Der Clou an der Sache ist, dass sich die vier Kräfte jeweils auch leveln und weiter verbessern lassen. Das wird lange dauern, verspricht aber Motivation, um das Bestmögliche aus den Charakter rauszuholen: Der Weg ist das Ziel, nicht wahr?

Das neue Buzzword nach WildStar: Zugänglichkeit – wir wollen alle MMO-Spieler

Aeria Games meinte, dass in der Entwicklung verstärkt darauf geachtet wurde, im Vergleich zu Lineage 2 eine breitere Spielerschaft anzusprechen. Ein MMO, das weniger sperrig ist, war das Ziel. Mit dieser Aussage werden sie wohl Recht behalten, das war auch meine Einschätzung. Es wirkte alles so zugänglich und intuitiv, dass man den Eindruck gewann, sich sogar in einer koreanischen Version schnell zurecht zu finden…

Echo of Soul Kampf

Fazit: Echo of Soul will nicht anders sein, das wird recht schnell deutlich. Sie haben es sich nicht zum Ziel gesetzt, MMO-Spieler mit revolutionären Features zu beeindrucken, vielmehr möchten sie mit altbewährten Inhalten punkten.

Spieler, die ein klassisches Themepark-MMO im asiatischen Stil bevorzugen, kann man wahrscheinlich mit auf dem Weg geben: Echo of Soul gehört zu den aussichtsreichsten Titeln in 2015. Von Vorteil ist, dass das Spiel seit 1-2 Jahren in Asien auf dem Markt ist und so reifen konnte, sämtliche Spiel-System wirken deshalb poliert, ausgereift und greifen gut ineinander. Da Blade & Soul ewig auf sich warten lässt, ist das wohl die beste Alternative für Fans von Asia-MMOs, die auf der Suche nach einem neuen Abenteuer sind.

Diejenigen, die auf Sandbox-Features pochen oder sich ein Spiel versprechen, das das Genre mit neuen Ideen umkrempelt, finden in EoS keinen Heilsbringer und schon gar nicht das beste MMORPG seit Langem.

Ein paar offene Fragen gibt es noch: Wie gut ist das Endgame und bindet Echo of Soul auch langfristig? Wie viel Spaß macht das MMO mit und gegen andere Spieler? Am 4. Mai beginnt die Closed-Beta, dann könnt ihr vielleicht einige Fragen schon selber beantworten. Wer Interesse hat, an der Closed Beta von EoS teilzunehmen, kann sich hier auf der offiziellen Website dafür anmelden. Einen Release-Zeitpunkt für die deutsche Version gibt es bisher nicht. Wir werden uns das Spiel auch noch intensiver anschauen.

Tipp: Wenn Ihr vernünftig durchstartet wollt, dann solltet Ihr Euch diese Talent-Build-Empfehlungen für die Klassen von EoS anschauen.

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Was meint ihr? Echo of Soul mag seine Stärken haben und zu den Top-MMOs in Asien gehören, doch reicht die klassische, wenn nicht sogar altbackene Auslegung für einen Erfolg in Europa und Nordamerika?

Herr der Ringe Online: Update 16 hat ein Release-Datum

Beim Fantasy-MMORPG Herr der Ringe Online geht die Saga in der nächsten Woche weiter. Das Update 16 hat nun ein Release-Datum.

Am Montag, dem 4. Mai, soll es soweit sein, berichten eine US-Seite und auch der US-Facebook-Account von LOTRO. Der Tag ist ja normalerweise von Star Wars in Beschlag genommen (May the Fourth/Force be with you), aber das Update 16 bei Herr der Ringe Online ist nun mal schon länger fällig. Der Termin wurde in einem Live-Stream bekanntgegeben.

Das Update 16 bringt drei neue Instanzen in einem Cluster, es geht um die verfallene Stadt Osgiliath. Es kommen neue Zonen im Osten Gondors und neue Quests. Das wichtigste Feature ist wohl eine Überarbeitung der legendären Waffen. Zu dem relativ komplexen Neu-Design der legendären Waffen gibt es ein Entwickler-Tagebuch auf Deutsch, das alle wichtigen Infos bereithält. Als “inspiriert” deklarierte Gegenstände müssen dann nicht mehr neugeschmiedet werden.

Quelle(n):
  1. mmorpg

Destiny: Bungie verkauft T-Shirt, Shader, Emblem für Nepal – gute Idee mit Haken

Beim MMO-Shooter Destiny hat Bungie eine Hilfeaktion für die Erdbebenopfer in Nepal gestartet. Man verkauft ein T-Shirt, einen speziellen Shader und ein Emblem im Paket – aber die Versandkosten sind für viele Spieler außerhalb der USA ein Ärgernis.

Nothilfe ist ein wichtiges und schwieriges Thema. Das weiß jeder, der mit offenen Augen durch die Welt geht. Versandkosten von Gegenständen aus den USA nach Übersee hingegen, sind eine Angelegenheit, mit dem sich nur wenige beschäftigen. Beide Themen wurden in den letzten Stunden miteinander verknüpft.

Bungie-T-Shirt-Nepal

Auf reddit und anderswo diskutiert man Bungies „Nepal T-Shirt“ mit viel Sympathie, aber durchaus kritisch. Dabei ist nicht der Preis von 25$ ein Problem, das Design oder irgendwas anderes, sondern es sind die hohen Versandkosten. Die kommen nicht den Erdbebenopfern zu Gute, sondern den Logistik-Unternehmen. Wer das T-Shirt mit dem Emblem und dem Shader etwa nach Europa ordert, soll um die 40$ Versandgebühren bezahlen.

Der Kern der Sache: Vielen Spielern würde es gar nicht um das T-Shirt gehen, sondern um den guten Zweck und um einen exklusiven Shader und ein Emblem. Beides virtuelle Ingame-Items, die ohne Versandkosten verschickt werden könnten. Und „exklusiv“ heißt bei Destiny wirklich etwas, bisher gab es erst einen „exklusiven“ Shader, der auch entsprechend begehrt war.

Daher fordern in den vergangenen Stunden einige Spieler: Bungie möge doch das Angebot erweitern. Sie sollten das T-Shirt einfach herauslassen und nur digital den Shader und das Emblem verkaufen. Dann könnten 100% des Gewinns nach Nepal gehen, die Hüter bekämen die exklusiven Ingame-Belohnungen, auf die so mancher scharf ist, und alle wären zufrieden.

Als Vorbild könnte hier Blizzard dienen, die in der Vergangenheit schon häufiger virtuelle Gegenstände wie Pets verkauft haben, um Geld gegen Ebola (Agri), für die Make-a-Wish-Foundation oder andere Zwecke zu sammeln.

Destiny Art

Wir halten Euch am Laufenden, ob und wie Bungie auf die Initiative der Spieler eingeht.

Mein MMO meint: In früheren Interviews betonte Bungie, dass man mit Destiny und der Playstation nun in andere Regionen der Welt vorstößt, während man früher mit Halo vor allem in Nordamerika zu Hause war (die XBox ist vor allem dort verbreitet). Bungie sollte nun von einem internationalen Unternehmen wie Blizzard lernen und bei solchen sehr gut gemeinten Aktionen auch an die Spieler außerhalb der USA denken.

Natürlich sollte darüber nicht vergessen werden, dass es in erster Linie um die Spenden für Nepal geht. Deshalb sei gesagt: Wer etwas für die Erdbebenopfer in Nepal tun möchte, der sollte direktere Möglichkeiten in Betracht ziehen, dort zu helfen, und die Spendenorganisation seines Vertrauens kontaktieren.

Update Samstag, 2.5., 12:30: Inzwischen gibt’s eine weitere Versand-Option: USPS First-Class International Service. Die schlägt für ein T-Shirt dann mit 15,50$ zu Buche und ist damit 20$ günstiger als die vorher preiswerteste Option. Danke an unseren Leser ZeRo für den Hinweis.

Marvel Heroes 2015 bekommt ein Erfolgs-System

Das Action-MMO Marvel Heroes 2015 macht einen weiteren Schritt auf das MMO-Genre zu: Es führt ein Erfolgs-System wie etwa World of Warcraft ein.

Erfolgs-Systeme sind schon seit längerem ein Trend im Gaming, der sich immer weiter ausbreitet und mittlerweile sogar als „Gamification“ die Wirtschaft erreicht hat: Erfülle bestimmte, zuweilen etwas willkürliche Ziele, die manchmal auch abseits des “roten Fadens” liegen, und du wirst dafür belohnt. Nun springt auch der Superhelden-Klopper Marvel Heroes auf den „Erfolgs“-Zug. Über 11.000 Punkte sind zu verdienen, 10 verschiedene Kategorien gibt es. Kurz: Eine Menge, Menge AVs, Ziele, Zeitvertreib für Spieler, die auf so etwas stehen.

Die Erfolge sind nicht nur reine Zierde, schlagen sich auch in Titeln wieder. Es gibt Belohnungen für bestimmte Erfolge, man hat sich da richtig was einfallen lassen und will nicht nur ein dürres Skelett im Spiel, sondern packt Fleisch drauf. Nach eigenen Aussagen hat man ein “klassischen Erfolgs-System” genommen und mit einem “Missions-System” gekreuzt, an das dann klare Belohnungen geknüpft sind.

Im Moment dreht sich bei Marvel Heroes 2015 viel um den aktuellen Kino-Film „Age of Ultron.“ Dort ist auch der neue Held „The Vision“ ein wichtiger Faktor. Hier ist der Trailer.

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Hearthstone: Neuer Kartenrücken im Mai steht im Zeichen des Ninja-Ogers

Bei Hearthstone startet die neue Mai-Saison am 1.5. Der Kartenrücken, den sich Spieler diesmal verdienen können, steht im Zeichen des Ninja-Ogers.

Hearthstone-Ninja-Ruecken

Einen berühmten Oger-Schurken kennt man bereits aus der World of Warcraft: Dagg, einen Meister der Tarnung. Viele werden ihn gar nicht gefunden haben, so verdammt gut tarnt sich der Tausendsassa. Aber nicht ihm, sondern dem Ninja-Oger ist Blizzards Kartenrücken im Mai gewidmet. Rang 20 im gewerteten Modus muss erreicht werden, dann bekommen Spieler ihn am Monatsende: Nicht wirklich anspruchsvoll.

Etwas anspruchsvoller ist da schon der Schwarzfels – jedenfalls wenn man ihn im heroischen Modus angeht. Dort kam heute Nacht der letzte Flügel und im Gegensatz zu gestern, als das europäische Hearthstone stundenlang streikte, läuft auch gerade alles wieder rund.

Evolve: Neue Karten auf PC und PS4, Wochenend-Challenge

Einen Monat lang mussten die Evolve-Spieler auf der PS4 und dem PC darauf warten, doch jetzt gibt es endlich neues Kartenfutter. Die “Broken Hill Mine” und die “Broken Hill Foundry” wurden durch einen Micropatch freigeschaltet. Zuvor waren sie aufgrund eines Exklusiv-Deals nur auf der Xbox One verfügbar.

Während die Mine wie zu erwarten, tief im Höhlenkomplex angelegt ist, ist die Foundry das dazugehörige verarbeitende Industriegebiet und bietet ein wenig Abwechslung von den bisher eher wilden Karten. Sowohl im normalen “Jagd”-Modus als auch in der Evakuierungs-Kampagne stehen beide Maps zur Verfügung, in letzterem bringen sie sogar neue Kampagneneffekte mit.

Viel zu ballern am Wochenende

Wer keine Maitour, unternimmt sollte sich vielleicht an der Wochenend-Challenge beteiligen. Diesmal ist es erforderlich, mit dem Assault Parnell insgesamt 2.000.000 Kopfschüsse zu landen, um den “Predator”-Skin für alle Teilnehmer freizuspielen. Sollte das Ziel übertroffen werden und stolze 2,8 Millionen Kopftreffer an Monstern erzielt werden, dann gibt es sogar das komplette “Predator”-Skinset für alle Assaults. Um für das Erhalten der Skins qualifiziert zu sein, reicht es im Laufe des Wochenendes eine Runde zu spielen, vollkommen unabhängig davon, welchen Charakter man auswählt.

Evolve Parnell Challenge
Quelle(n):
  1. gamespot.com

H1Z1 bekommt Frauen, Spieler freuen sich aber mehr über sicheren Häuslebau

Das Survival-MMO H1Z1 bekommt heute einen neuen Patch. Der wird die Server wipen und Frauen als neue Spieler-Modelle bringen. Die Überlebende freuen sich aber am meisten über Verbesserung der Haussicherheit ihrer Basen.

Mit einem Tag Verspätung kommt der neue Patch zu H1Z1. Zwischen 12:00 und 14:00 Uhr sollen die Server down bleiben. Das gilt für heute den 1. Mai. Die geplante Anbindung an den Steam-Marktplatz hat man auf nächste Woche verschoben. Mit dem Patch am 7. Mai will man außer diesem keine neuen Features bringen, sondern nur Bestehendes verbessern und reparieren. Der nächste soll ein sogenannter Quality-of-Life-Patch werden.

H1Z1-Zombies

Das gilt aber nicht für das Update am 1. Mai. Denn für den heutigen Patch hat man die Einführung eines weiblichen Spieler-Modells vorgesehen und einen kompletten Spieler-und-Welt-Wipe geplant. Die weiblichen Modelle kommen im Moment noch mit relativ wenig Stimmauswahl, da wollen die Entwickler später nachbessern. Blendgranten und ein T-Shirt für jeden gibt es obendrein nach dem Neustart.

Am meisten freuen sich die Spieler auf reddit über Änderungen am Base-Bau. Hier hat man den Radius erhöht, in dem Spieler um eine Base herum NICHTS bauen können. Es sei denn, sie sind der Besitzer des Fundaments oder mit dem in einer Gruppe. In der Vergangenheit hatten angreifende Spieler sich Gegenstände als so eine Art “Trittleiter” gecraftet, um über solche Behelfs-Bauten die Verteidigung des Besitzers zu umgehen.

Wenn „Hausbesitzer“ 2 Wochen lang nicht einloggen oder den Charakter auf dem Server löschen, wird die Base als „frei“ betrachtet und kann von anderen besansprucht werden. Biosprit und Ethanol machen mit dem Patch nur noch halb so viel Schaden an Strukturen.

Seit dem Start in den Early Access gilt der Base-Bau als das Feature mit dem größten Potential im Spiel, aber auch als das Feature, das die Designer wie kein anderes vor technische Herausforderungen stellt. Es ist, man verzeihe das Wortspiel, wohl die größte Baustelle von H1Z1.

Quelle(n):
  1. reddit h1z1

WildStar bekommt einen besseren Kleiderschrank

Im kommenden “Content Drop 5” für WildStar, der auch unter dem Titel “INVASION: Nexus” bekannt ist, kommt endlich das neue Holo-Kleiderschrank-Feature zum Einsatz. Der Kollege Kelzam von wildstar-core.com hat sich die Mühe gemacht und den fortschrittlichen Modehelfer auf Herz und Nieren geprüft.

Viel Platz, kaum Einschränkungen

Bisher waren Kostüme in WildStar immer eine recht umständliche Angelegenheit. Man musste die etwaigen Rüstungsteile erst auf jedem Charakter erwerben und dann auch noch zum Kostüm-NPC in der Hauptstadt latschen.

WildStar Holo Garderobe

Der Holo-Kleiderschrank wird immer dabei sein und kann von überall genutzt werden! Bis zu 350 verschiedene Gegenstände können dort abgespeichert, eingefärbt und ausgetauscht werden. Möchte man einen Rüstungsteil zur Sammlung hinzufügen, muss man es nur anklicken und einen geringen Betrag bezahlen (ca. 20 Silber) und schon ist das Objekt freigeschaltet – und das accountweit! Wer möchte, kann also all seine Twinks in der legendären Rüstung des Mainchars herumlaufen lassen, zumindest optisch.

Die einzige Einschränkung gibt es bei fraktionsabhängiger Rüstung, ansonsten kann, wie gewohnt, selbst ein zarter Esper die schwere Rüstung eines Techpioniers tragen. Auch das Einfärben geht problemlos über das neue Interface – Farben werden aber nach wie vor für einzelne Charaktere freigeschaltet und nicht für den Account. Dennoch hat man damit wieder einen Protostar-Mitarbeiter arbeitslos und das Leben der Spieler entspannter gemacht.

WildStar Holo Garderobe Farben
Quelle(n):
  1. playmassive.de

Destiny: Xur, Agent der Neun, Angebot und Standort am 1.5.

Im MMO-Shooter Destiny arbeitet Xur, Agent der Neun, auch am 1.5. Ab 11:00 Uhr ist er im Turm und bietet exotische Waren an. Wir stellen sein Angebot mit Video und Bildern vor; verraten seinen Standort und die Qualität der Waren.

Ein freier Tag der Arbeit steht Xur ohnehin nicht zu. Der arbeitet zwar nominell ganze 48 Stunden. Wie jedermann weiß, verdrückt er sich aber, sobald keiner hinschaut, in den Pausenraum und lässt da mit all den seltsamen Münzen, die er in den letzten Monaten ergaunert hat, die Kaulquappen tanzen.

Xurs Angebot ist rätselhaft, genauso wie seine Herkunft. Er redet immer etwas von „den Neun.“ Was die genau sind, hat im Moment noch keiner herausbekommen. Da ranken sich wüste Legenden darum. Manche glauben „die Neun“ wären die verbliebenen künstlichen Intelligenzen. Die hätten sich in den Ringen des Saturns versteckt. Andere gehen von einer Art „Zusammenschluss der Dunkelheit“ aus. Nach dieser Theorie dienten die seltsamen Münzen einem finsteren Zweck, so dass die Hüter in ihrer Gier nach besserer Ausrüstung ihren eigenen Untergang herbeiführen. Wir wissen es, wie so vieles in Destiny, einfach nicht.

Destiny-Xur

Alles zu Xurs Angebot am Freitag, dem 1. Mai. bis zum Sonntag, dem 3. Mai

Wann kommt Xur und wann geht er wieder?

Xur kommt am Freitag, dem 1.5., um 11:00 Uhr in den Turm. Er bleibt 48 Stunden dort. Und verlässt ihn wieder am 3.5. um 11:00 Uhr

Wo steht der Unhold diesmal?

Xur steht bei den Händlern der Vorhut. Unsere Freunde von ProNDC nehmen Euch im Video an die Hand.
http://youtu.be/fPEB8t6Vj3s

Was soll das eigentlich mit den Zahlen in den Klammern?

Das sind die aktuellen Werte genau dieser Ausgabe eines exotischen Rüstungsteil in Xürs Angebot. Die Werte können innerhalb bestimmter Grenzen variieren, je höher desto besser.

Welche Waffen und Rüstungen hat Xur in dieser Woche dabei?

Xur verkauft in dieser Woche das Automatikgewehr „Hartes Licht“ für 23 seltsame Münzen.

Destiny-Hartes-Licht-015

Für Titanen hat er die DLC-Handschuhe Ruinenflügel (94/101) im Angebot.

Destiny-Ruinenfluegel-015

Jäger können sich über die DLC-Handschuhe Fass mich bloß nicht an“ (grausige 76/81) freuen (oder auch nicht).

Destiny-Fass-mich-bloss-nicht-an-015

Warlocks beglückt er mit der Brustrüstung „Herz des Praxianischen Feuers.“ (135/145) Für alle Rüstungsteile möchte Xur 13 seltsame Münzen.

Destiny-Herz-des-Praxianischen-Feuers-015

Xur hat außerdem ein exotisches Handschuh-Engramm im Angebot.

Welche Waffen und Rüstungen kann er aufwerten? Und sollte ich das noch?

Wahrscheinlich sollte man im Moment keine Waffen und Rüstungen mehr aufwerten. Mit dem DLC „Haus der Wölfe“ braucht man exotische Bruchstücke fürs Aufwerten auf 365/42 dann – die braucht man auch im Moment um auf 331/36 zu kommen. So aktuell ist die Frage zum Glück nicht: Die meisten dürften eh schon alles aufgewertet haben, was sie wirklich möchten.

Es würde sich vielleicht lohnen, wenn ein Rüstungsteil besonders gute Werte hätte. Es scheint so, als würde man mit dem DLC das vorhandene Item wirklich aufwerten. Im Moment tauscht man es ja eher. Aber hierzu sind die Informationen auch noch ziemlich nebulös.

Diese Rüstungen kann Xur in dieser Woche aufwerten

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Hat in dieser Woche ordentliche Werte von 150/161: Wappen von Alpha Lupi in der Titanenausgabe
  • Für Jäger Schwachkopf-Radar (94/101)
  • und die Handschuhe „Ahamkaras Rückgrat“ (93/99)
  • Für Titanen der Helm „Eine unüberwindbare Schädelfeste“ (102/109)
  • und das Wappen von Alpha Lupi (starke 150/161)
  • Für Warlocks das „Herz des Praxianischen Feuers“ (118/127)
  • und die Leere-Fangzahn-Kleidung (136/146)

Destiny-Invective

Diese Waffen kann Xur in dieser Woche aufwerten

Hearthstone schaut auf Blockbuster Age of Ultron; ruft Age of Blingtron aus

Bei Blizzards Onlinekartenspiel Hearthstone erlaubt man sich einen Spaß mit dem aktuellen Blockbuster “Age of Ultron”, dem Superheldenfilm im Marvel-Universum.

Blizzard hat eine Menge talentierter Künstler in den eigenen Reihe. Die haben in letzter Zeit augenscheinlich ziemlich viel Spaß mit kleinen Aktionen. Gestern haben wir Euch erst die „Tyrael gegen Diablo“-Version des Box-Kampf des Jahrhunderts gezeigt.

Diesmal knüpft sich Hearthstone das „Age of Ultron“ vor. Es ist ein Zeitalter voller Helden, sagt man und spielt dabei auf Hearthstone an: Das sind ja auch die Helden von Warcraft –  also warum sie nicht mal in ein anderes Kost+m stecken?

Der Haunted Creeper ist Spiderman, Kollege Sludge Belcher wird zum Hulk, Blingtron zu Ultron, könnt Ihr die anderen identifizieren?

Destiny: Bungie redet im Weekly Update über Patch 1.2.0 – Dunkelheit-lauert-PvP-Karten für alle

Beim MMO Shooter Destiny gibt man Spielern einen Vorgeschmack auf Patch 1.2.0. Der soll kurz vor dem nächsten DLC „Haus der Wölfe“ ankommen.

In dieser Woche steht bei Destiny alles im Zeichen des PvPs. Das ist das Tortenstück vom nächsten DLC „Haus der Wölfe“, das man in dieser Woche ausgiebig vorstellt.

Das ändert der Patch 1.2.0. im Schmelztiegel von Destiny

Im Weekly Update umreißt Community-Manager DeeJ die Änderungen, die mit 1.2.0. für jeden kommen, nicht nur für Spieler, die sich Haus der Wölfe kaufen:

  • Die „Spawn-Locking“-Probleme beim Eisenbanner werden repariert
  • Es sollen neue, legendäre Items bei den bei den Schmelztiegel-Belohnungen auftauchen (die US-Seite IGN spricht von 12)
  • Das erste Schmelztiegel-Match am Tag gibt ein neues „Belohnungs-Paket“ (laut IGN können hier Glimmer, Lichtpartikel oder auch Trial Coins drin sein, die beim Trials of Osiris gegen Buffs getauscht werden können)
  • Ruf und Marken werden im Schmelztiegel verdoppelt
  • Beim Eisenbanner gibt es auf den Stufen 3 und 5 eine Chance, Etheric Light zu bekommen. Das ist das Item, das man zum Aufwerten von legendären Waffen und Rüstungen braucht (gestern dachten wir noch, das wäre eine sichere Belohnung)
  • Und die drei Karten Pantheon, Cauldron und Skyforge, die mit dem letzten DLC kamen, stehen nun allen offen

Exklusives T-Shirt, Shader und Emblem für Nepal-Hilfe

Bei Bungie hat man eine Nothilfe-Aktion für die Betroffenen des Erdbebens in Nepal gestartet. Man bietet ein T-Shirt im Bungie-Store an. Zusätzlich zu dem Shirt in drei Varianten und zig Größen (das Männer-Shirt gibt es etwa in acht) erhalten Leute, die hier spenden möchten, auch noch einen exklusiven Ingame-Shader und ein Emblem. Wer jetzt bis zum 24. Mai vorbestellt, erhält diese Dinge später im Sommer.

Problem für uns Europäer: Die Versandkosten sind mehr als doppelt so hoch wie die Ausgaben für das Shirt. 1000 T-Shirts wurden bereits verkauft.

Bungie-T-Shirt-Nepal

Weiter im Plan geht es bei Destiny dann am Mittwoch, dem 6. Mai, um 20:00 Uhr. Da startet der nächste Live-Stream zu der PvE-Aktivität „Gefängnis der Alten.“ Darüber werden sich alle freuen, die mit PvP-Infos in dieser Woche zugeschüttet wurden und mit dem Spiel-Modus überhaupt nichts anfangen können.

Bei uns geht’s schon um 11:00 Uhr zu Destiny weiter. Da kommt Xur auch am 1. Mai in den Turm. Wir werden darüber berichten.

Quelle(n):
  1. bungie.net

The Elder Scrolls Online hat den geplanten Exp-Booster aus dem Shop entschärft

Das Fantasy-MMORPG The Elder Scrolls Online ist wohl auf die Einwände der Community eingegangen und hat die geplanten Erfahrungspunkt-Tränke stärker reglementiert.

Vor etwas mehr als einem Monat tauchte ein Bild auf, das Dataminer gefunden hatten. Das zeigte einen EXP-Booster, einen Trank, der 50% mehr EXP versprach. Darüber gab es ein wenig Aufregung. Spieler befürchteten vor allem, dass es sich im „PvP“ bemerkbar machen könnte, wenn Spieler dort wesentlich schneller als alle anderen vorankämen. Allgemein war man zu der Zeit auch noch besorgt, dass das Spiel durch den Cash-Shop in eine „Bezahl, wenn du voran kommen willst“-Richtung zu kippen drohte.

TheElderScrollsOnline-50ExpBoost
Vorher

Jetzt ist der gleiche Trank noch mal von einem Dataminer gepostet worden. Er hat nun aber erhebliche Einschränkungen. So kann er nicht mehr von Spielern verwendet werden, die schon den Veteranen-Rang erreicht haben. Kann also nur in der ersten Level-Phase bis 50 verwendet werden.

Exp-Booster-TESO
Nachher

Eine Zenimax-Mitarbeiterin meldete sich in dem Thread im englischsprachigen Teil des offiziellen Forums zu Wort und wies erneut darauf hin, dass es sich hierbei um „Datamining“ handele. Es sei daher weder live noch offiziell und könne jederzeit geändert werden. Man schätze aber das Feedback. Die Community im offiziellen Forum reagiert mehrheitlich erleichtert.

Quelle(n):
  1. TESO Forum

Guild Wars 2: Elite-Spezialisierung des Mesmer vorgestellt: Chronomant

Beim Fantasy-MMORPG Guild Wars 2 bekommen die jetzigen Klassen mit der Erweiterung Heart of Thorns sozusagen eine Beförderung. Als erstes stellt man die neue Spezialisierung des Mesmer vor. Er wird zum Zeitmagier Chronomant.

Der Mesmer war schon immer die Klasse in Guild Wars 2, die man nicht mit einem Halbsatz jemandem erklären konnte, der keine Ahnung vom Game hat. Und auch in der Zukunft wird er das bleiben. Der Mesmer wird zum Chronomanten, hierdurch kann er einen Schild nutzen und den Effekt „Eifer.“ Der verringert die Abklingzeit von Fertigkeiten. Diesen Effekt kann er auch mit Mitspielern teilen. Das heißt, er wird so eine Art „schneller wieder Skills nutzen“-Buffer.

Neben einigen neuen Tricks kann der Chronomant auch einen Zeit-Brunnen setzen, der dreimal pulsiert und je nach Art des Brunnens dann andere Effekte auslöst, defensiver und offensiver Art. Die Brunnen sollen einem relativ langen Cooldown liegen.

GuildWars2-Chronomant-brunnen

Mit der neuen F5-Fähigkeit zerschlägt der Chronomant seine Illusionen und wechselt in eine andere Zeitlinie, kann sich hier verausgaben, und wenn er zurück in die „Normalzeit“ wechselt, wird er wieder auf genau den Zustand hergestellt wie vor seiner Zeitreise. Je mehr Illusionen er zerschmettert, desto länger verbleibt er in der anderen Phase.

Das ist im Moment noch alles ein bisschen theoretisch, wir haben ein Video für Euch und ArenaNet verspricht, den Chronomant demnächst in Aktion zu zeigen.

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Quelle(n):
  1. ArenaNet

Tree of Savior: Die Rückkehr von Ragnarok Online

Ragnarok Online gehörte vor etwa zehn Jahren zu den Kult-MMORPGs. Das einfache Spielprinzip und die vielen Freiheiten fanden viele Fans. Doch der offizielle Nachfolger enttäuschte, weswegen die nun viel Hoffnung auf Tree of Savior gelegt wird.

Das MMORPG wird von den ehemaligen Entwicklern von Ragnarok Online erstellt. Und diese wollen das Spielgefühl von damals wieder aufleben lassen. Schon ein Blick auf die Screenshots lässt das Gefühl aufkommen, es hier mit einem Spiel zu tun zu haben, das wirklich der geistige Nachfolger von Ragnarok Online ist. Hinzu kommt ein Job-System, bei dem Fans das Herz aufgehen sollte.

Tree of Savior Charakter

In Tree of Savior erstellt ihr euch zunächst einen knuffigen Anime-Helden aus vier Basisklassen. Doch dabei bleibt es bei weitem nicht. Während eurer Abenteuer, die ihr aus der isometrischen Sicht genau wie bei Ragnarok Online erlebt, verbessert ihr den Charakter und könnt so in 80 verschiedene Jobs wechseln. Es gibt also jede Menge Vielfalt im MMO. Das System bietet dabei viele Freiheiten. Will man lieber die bestehende Klasse weiter ausbauen oder neue Fähigkeiten lernen und in einen anderen Job wechseln? Der Wechsel ist alle 15 Stufen möglich. Dies sollte aber gut überlegt sein, da es nicht möglich ist, wieder in die alte Klasse zurückzukehren. Es liegt also an euch, ob ihr einen Spezialisten oder einen Recken spielen wollt, der verschiedene Dinge kann.

Tree of Savior

Auf der Suche nach einem Baum

Gemeinsam mit Freunden erkundet ihr die große Fantasywelt, welche einer Invasion von Monstern ausgesetzt ist. Der göttliche Beschützerbaum (Tree of Savior) verschwand auf mysteriöse Weise, weswegen die Monster nun die gesamte Bevölkerung bedrohen. Ihr bekämpft diese Kreaturen und setzt dabei eure Fähigkeiten taktisch klug ein. Auch Teamplay spielt eine entscheidende Rolle – vor allem in den Auseinandersetzungen mit den gigantischen und besonders gefährlichen Bossgegnern. Daneben existieren auch viele Quests, in denen ihr Erfahrungspunkte sammelt. So steigt euer Held langsam auf.

Das aktuelle Levelcap liegt bei 500, sodass ihr einige Zeit benötigt, um das Endgame zu erreichen. Dieses besteht dann aus der Jagd nach noch mehr Bossmonstern und PvP-Turnieren, in denen man sich mit anderen Spielern messen kann. Offenes PvP ist nicht geplant. Von den Quests darf man nicht allzu viel erwarten. Tree of Savior will nicht durch eine komplexe und spannende Story überzeugen, sondern durch das Zusammenspiel der Gamer, das Teamplay, die Kämpfe und die Dungeons. In denen muss man übrigens nicht nur auf die Monster, sondern auch auf fiese und tödliche Fallen achten.

Crafting und Handel sind ebenso möglich. Tree of Savior setzt auf eine ungewöhnliche Steuerung, denn die Maus benötigt ihr im Spiel nicht. Nur die Tastatur kommt zum Einsatz; alternativ könnt ihr auch zu einem Controller greifen. Derzeit findet in Korea eine Beta statt. Eine englische Version ist ebenfalls verfügbar, die jedoch bisher nur zum Teil übersetzt wurde. Wann das MMORPG erscheint, steht momentan noch nicht fest. Die internationale Closed Beta soll noch im Mai beginnen.

http://youtu.be/pjZCASDQZ-o

Andreas meint: In Ragnarok Online habe ich unzählige Stunden versenkt. Das unbeschwerte Gefühl mit den vielen Möglichkeiten hat einfach immer wieder dazu eingeladen, weiterzuspielen. Auf einen Nachfolger freue ich mich daher sehr – auch, wenn es sich nur um einen geistigen Nachfolger handelt. Tree of Savior scheint genau die Dinge zu vereinen, die man in Ragnarok Online gut fand und einige Neuerungen einzuführen, die man einfach von einem modernen MMO erwartet.

Vermutlich wird es dennoch eher ein Nischentitel werden, was allein an der Präsentation und der Steuerung liegt. Knuffige Anime-Helden aus der isometrischen Perspektive per Tastatur zu steuern, wirkt einfach nicht mehr zeitgemäß. Auch scheint mir das Spielprinzip etwas zu sehr auf den asiatischen Markt abzuzielen. 500 Levels hören sich nach viel Grinding an – wie in Ragnarok Online eben. Doch genau an diese Fans richtet sich das Spiel auch, weswegen alle Fans von Ragnarok Online schonmal einen kleinen Freudentanz aufführen dürfen.

Tree of Savior

Shroud of the Avatar Pre-Alpha 17 startet

Heute gegen 17:30 Uhr startet mit der Pre-Alpha 17 die neueste Version des MMORPGs Shroud of the Avatar.

Shroud of the Avatar - Forsaken Virtues

Wie der Name schon sagt, handelt es sich noch um eine sehr frühe Version, die noch nicht mal Alpha-Status erreicht hat. Entsprechend sind noch nicht alle Features enthalten und auch in Sachen Balancing und Bugs darf man noch nicht mit einem stabilen Produkt rechnen. In Sachen Story ist beispielsweise noch so gut wie nichts enthalten, abgesehen von einigen wenigen, kleineren Quests, um das Questsystem zu testen.

Pre-Alpha 17 widmet sich hauptsächlich der Optimierung, da Shroud of the Avatar vor kurzem von der Unity-4- auf die Unity-5-Engine umgestiegen ist. Viele Elemente müssen angepasst werden. Zudem erlaubt Unity 5 einige neue Features, welche die Entwickler in das Spiel bringen wollen. Darunter Speedtree-Bäume und neue Shader, welche die Grafik verbessern sollen. Wie bereits berichtet, ist Release 17 der erste, in dem Spielerstädte integriert sind. PaxLair macht hier den Anfang, weitere sollen mit der Zeit folgen. Zusätzlich wurde das Crafting-System überarbeitet, bei dem nun Events mitten im Handwerken auftauchen, welche die Sache spannender gestalten sollten. Neue Monster sowie Straßenschilder und viele weitere grafische Elemente wie Zäune oder optisch überarbeitete Instanzen gehören ebenfalls mit zu den Neuerungen. Außerdem testet man eine neue Kameraführung auf der Weltkarte und ist auf das Feedback der Spieler gespannt. Hinzu kommen noch verbesserte Ladezeiten und viele weitere Kleinigkeiten.

Shroud of the Avatar - Elven House

Andreas meint: Shroud of the Avatar nimmt immer konkretere Formen an. Obwohl sich das MMORPG noch nicht einmal in der Alpha-Phase befindet, ist es schon gut spielbar. Mit jedem Release werden weitere Fortschritte erzielt. Auch, wenn das Spiel viele Elemente enthält, die nicht gerade MMO-typisch sind – wie etwa die verschiedenen Spielmodi und die Unterteilung in Weltkarte und Szenen/Instanzen – spielt es sich frisch und anders. Dass die Community in einer so frühen Entwicklungsphase bereits aktiv mitbestimmen kann und durch Feedback das Spiel sichtbar verändert, merkt man ebenfalls bei fast jeder Veröffentlichung. Ich bin jedenfalls bei jedem Release gerne dabei.


Für Interessierte: Wir haben Shroud of the Avatar bereits ausführlich vorgestellt.

Destiny: Schaut Euch die 4 neuen HdW-Schmelztiegel-Karten im Video an – 1 davon PS-Exklusiv

Der MMO-Shooter Destiny bekommt mit dem nächsten DLC „Haus der Wölfe“ vier neue Schmelztiegelkarten. Eine davon wird exklusiv für die Playstationspieler sein. Außerdem sind mit „Haus der Wölfe“ die alten „Dunkelheit lauert“-Karten nun für jeden spielbar und in den normalen Playlists.

Gestern stand „Burning Shrine“ im Fokus des Live-Streams von Destiny. Die anderen Karten zeigte man uns nicht. Wohl aber den Youtubern, die schon zu Besuch bei Bungie waren. Einer von ihnen, wohl der größte Datto, hat die vier neuen Schmelztiegelkarten schon gesehen, gespielt und stellt sie in einer Video-Serie vor. Das durfte er wohl erst, nachdem der Live-Stream vorbei war.

Die 4 neuen Schmelztiegel-Karten, die mit Haus der Wölfe neu zu Destiny kommen, sind:

Black Shield ist auf dem Mars-Mond Phobos. Es erinnert aber an den Mars mit den Kabalen. Datto mag an der Karte, dass sie symmetrisch ist, mit kleinen Schleichpfaden. Vor allem um Punkt B sagt er heftige Kämpfe voraus. Keine Waffe habe hier einen klaren Vorteil. In den Innenräumen seien Raketenwerfer und Schrotflinten, unter freiem Himmel dann andere Waffen angesagt.

Thieves‘ Den auf der Venus ist hingegen eher eine klaustrophobische Karte mit engen Räumen. Hier gibt’s wenig offene Fläche, Scharfschützen sind also im Nachteil. Die vielen Zugängen zu Punkt B landen zu Flanken- und Überraschungsangriffen ein. Das ist, laut Datto, wohl eher eine Karte, die verpönte Taktiken wie Schrotflinte+Blink bevorteilt.

Widow's-Court-Destiny

Die dritte neue Karte Widow’s Court auf der Erde ist dann mal ein Szenenwechsel. Eine relativ große Karte mit der Kulisse einer verfallenen Kleinstadt mitsamt Kirche. Die Karte ähnelt vom Aufbau den bisherigen in Destiny, ist also nicht sehr symmetrisch. Sie dürfte mit langen Sichtlinien eher Scharfschützen freuen. Datto hat auch einen Spot ausgemacht, den er Sharpshooter-Heaven tauft, von hier ist fast die ganze Karte zu kontrollieren.

Die Playstation-exklusive Karte geht dann auf den Mars: Timekeeper, heißt sie. Es ist eine relativ kleine Karte. Spot A und B sind ungefähr 40 Meter voneinander und Spieler können von den Spots aus aufeinander schießen. Spot B ist hingegen eine Todeszone, die man nur betreten sollte, um sie zu cappen und dann: Nichts wie raus. Die Karte bietet sich mit all den kleinen Gassen und Einfalls-Möglichkeiten dazu an, die Gegner zu überraschen und außerhalb ihrer Position zu erwischen.

Hier im Video könnt Ihr die 4 Karten mit Kommentaren in der Übersicht sehen oder ein längeres Match ohne Kommentar, das auf einer der Karten spielt:

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Das hier ist Widow’s Court, wohl ein früher Favorit auf den Titel Publikumsliebling:

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Die Mars-Karte Black Shield:

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Die Höhlen auf der Venus in Thieves’ Den:

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Und die PS-Exklusive: The Timekeeper

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Die Karten des ersten DLCs gibt es nun für alle

Wichtige Information noch: Karten, die mit dem letzten DLC „Dunkelheit lauert“ kamen, sind nun frei erhältlich und in der normalen Rotation. Die gibt’s nun also auch, wenn man den ersten DLC nicht gekauft hat. Eine Playstation-exklusive Schmelztiegel-Karte gab es das letzte Mal ja nicht.

Black Desert: Weibliche Ausgabe des Blader überraschend veröffentlicht

Im südkoreanischen Sandpark-MMORPG Black Desert hat man überraschend als achte Klasse eine weibliche Ausgabe des Blader, eines fernöstlichen Schwertkämpfers, veröffentlicht.

Eigentlich war der Wizard als neue achte Klasse geplant, jetzt kommt mit dem „Female Blader“ doch eine andere hinzu. Es ist laut Berichten eine eigenständige Klasse, die zwar mit dem „Blader“ verwandt ist und sich einige Skills teilt, dann aber auch wieder eigene Akzente setzt.

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Black-Desert-Female-Blader

Es ist im Moment bei Black Desert alles ein wenig seltsam. Wir zumindest wissen nicht, ob diese „neuen Klassen“ jetzt ein Zeichen sind, dass man den Genderlock aufhebt oder zumindest registriert, dass man in anderen Regionen damit ein Problem haben könnte. Oder ob man beim eingeschlagenen Weg bleibt und einfach neue Klassen bringt.

Für den Wizard sind jedenfalls sowohl Bilder einer weiblichen wie auch einer männlichen Ausgabe aufgetaucht. Man wird sehen, ob diese dann „in unserem westlichen Sinne“ dieselbe Klasse sind oder doch zwei sehr ähnliche, aber letztlich verschiedene Klassen.

In jedem Fall gibt es aktuell eine achte Klasse in Black Desert und mit der hat so schnell wohl keiner gerechnet.

Quelle(n):
  1. steparu

WoW Lead-Designer: “Timewalker-Dungeons können Spielern nicht das Erlebnis von 2007 bieten, sorry”

Bei World of Warcraft (WoW) können die neuen „Timewalker“-Dungeons den Spielern nicht dasselbe Erlebnis geben wie damals. Darum weiß man bei Blizzard.

10 alte Burning-Crusade und Wrath-of-the-Lichking-Instanzen auf HC hat man sich bei Blizzard für das „Timewalker“-Programm ausgesucht. Dadurch sollen die Instanzen, die vor langen Jahren für Stufe 70 und 80 gedacht waren, auch für Spieler interessant werden, die diesen Stufen lange entwachsen sind und heute in Azeroth unterwegs sind. Die Spieler werden auf eine niedrigere Stufe herunterskaliert, sollen interessante Items erhalten.

Die Timewalker-Instanzen werden die Uhr nicht um 8 Jahre zurückdrehen können

Aber es klappt nicht so richtig. Es gibt Schwierigkeiten. Die räumt der Lead Designer von WoW, Ion „Watcher“ Hazzikostas, auch ein. Man wird den Spielern nicht den Wunsch erfüllen können, wieder so zu spielen und so zu empfinden wie damals.

Spieler sehnten sich etwa nach dem Spiel-Erlebnis Zerschmetterte Hallen von 2007 zurück, so Hazzikostas in einem Post an die Fans: „Das werden die Timewalker Dungeons nicht liefern können. Sorry.“

Lichkoenig Sylvanas WoW

Denn das Erlebnis von damals resultierte nicht aus dem Design der Instanzen, sondern aus den Einschränkungen der Klassen. Damals musste ein Prot-Warri ständig die Gegner durchtabben und Aggro aufbauen. DDs mussten sich extrem zurückhalten aufgrund Gefahr zu “overnuken” und auch sonst war das WoW damals ein ganz anderes als heute.

Um dieses Gefühl heute wieder hervorzurufen, müsste man die Instanzen entweder komplett überarbeiten oder die Spielerfähigkeiten stark einschränken: Das will man nicht. Dafür sind die Timewalker-Instanzen nicht ausgelegt.

Allerdings sollen die Instanzen in WoW schon schwerer werden als aktuell

Die sollen lediglich mehr Abwechslung beim Hochleveln bieten und Spielern die „alten“ Instanzen zeigen. Allerdings ist man mit der Art, wie sie zurzeit funktionieren, auch nicht zufrieden. So werden etwa Pets nicht richtig herunterskaliert und zerfetzen so als „100er in 70er Instanzen“ auf dem Testserver alles.

Insgesamt sind die Inis auch zu schnell vorüber. Mancher Gegner stirbt, bevor er überhaupt seine Spielmechnaik zeigen konnte. Daran wird man arbeiten.


Mehr zum MMORPG-Evergreen aus dem Hause Blizzard, findet Ihr auf unserer World-of-Warcraft-Themenseite.

Quelle(n):
  1. US Battle.net

Dragon’s Prophet: Neuer Patch “Schatten des Verrats” jetzt live!

Gestern wurde das F2P-MMO “Dragon’s Prophet” um einen Content-Patch erweitert, der den Spielern wieder einige unterhaltsame Stunden bescheren sollte. Nicht nur wurde das aktuelle Levelcap auf Stufe 105 angehoben, sondern auch eine komplett neue Zone eingeführt, in der es zahlreiche Aufgaben zu bewältigen gibt.

Sitheran, das “Tor zum Bösen”

Dragon's Prophet Sitheran Screenshot

Ab Level 102 können alle Veteranen sich in das neue Gebiet “Sitheran” stürzen, um den ortsansässigen Shax und den Blutteufeln den Garaus zu machen. Wirklich heimisch wird sich in den finsteren Landen aber wohl niemand fühlen, denn die Region ist nahezu überladen mit Feinden. Neben jeder Menge Quests, zwei neuen Abenteuer-Dungeons und sogar einem neuen Raid warten in der neuen Zone aber auch frische Drachen, die nur darauf warten gezähmt zu werden. Wem das nicht genug ist, der sollte spätestens mit den neuen Rüstungsgegenständen zufrieden sein, die sich während des Aufenthalts ergattern lassen.

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Wer sich noch kein eigenes Bild von “Dragon’s Prophet” machen konnte, kann es unter dragonspropheteurope.com vollkommen kostenlos herunterladen und einfach einen Blick riskieren. Weitere Informationen zum Drachen-MMORPG findet ihr auf unserer Themenseite zu Dragon’s Prophet.