Beim MMO-Shooter Destiny will man das Storytelling mit „König der Besessenen“ verbessern. Sechs, sieben Stunden soll die neue Geschichte dauern. Bungie hat akzeptiert, dass Destiny RPG-Elemente hat.
Es erschien ein neues Interview mit den Entwicklern von Destiny, Luke Smith und Mark Noseworth. Diesmal im Fokus: das Story-Telling.
Dinklage wurde als Stimme des Geist ersetzt, weil er zu beschäftigt ist
Im Interview wurde jetzt etwa klar, warum man sich von Peter Dinklage als Stimme von „Geist“ trennte. Das lag nicht an seiner Arbeit, sondern daran, dass Dinklage wegen Schauspiel-Verpflichtungen einfach zu selten Zeit hat. Nolan North hingegen sei ein professioneller Videospiel-Synchronsprecher, den könne man anrufen, sagen: „Nächste Woche – das und das!“ Und er hätte Zeit, sei verfügbar.
Die nun häufigere „Geist-Zeit“ will man etwa für eine neue Spielmechanik nutzen, bei der Spieler den Geist ein interessantes Objekt in der Welt analysieren und ihn ein paar Zeilen dazu sagen lassen. Das wär völlig optional, einfach nur ein bisschen Hintergrund zur Welt, ähnlich wie die Grimoire-Karten, nur eben im Spiel.
Spiel-Mechaniken bei Beutezügen bleiben gleich, werden ganz anders präsentiert
Genau solche kleineren Änderungen sieht man bei Bungie als Schlüssel zum verbesserten Storytelling. So zeigt man zum Beispiel nun durch ein kleines Icon oben rechts an, zu wem die Stimme gehört, die gerade spricht.
Man hat den Ansatz verändert. Zwar sei man im Kern immer noch eine „Action-Sandbox“, hat aber nun auch die RPG-Elemente akzeptiert. Vor einem Jahr hätte man davor noch Schiss gehabt.
Da hätte man alles als „Beutezüge“ ausgegeben, jetzt mache man Quests daraus, mit einem Interface, mit Questgebern und Story-Elementen. An der Spiel-Mechanik ändere sich nicht viel, aber es fühle sich gänzlich anders an.
Als Personal nimmt man Charaktere aus Jahr 1, zu denen hätten Spieler, auch wenn sie kaum Text hätten, bereits eine Beziehung aufgebaut, sie kennengelernt.
Cayde-6 wird wichtiger, weil Bunige auf Nathan Fillion steht
Eine der wichtigsten Figuren wird Cayde-6, der Ansprechpartner für Jäger im Turm. Den spricht Nathan Fillion (Castle, Firefly) und vom dem ist man bei Bungie begeistert: „Nathan Fillion ist einfach saugeil.“ Im Grundspiel flüstert Cayde-6 einem Hüter „Nimm mich mit“ zu. Und genau auf diesem winzigen, geflüsterten Satz fußt die größere Rolle von Cayde-6 in „König der Besessenen.“ Das sei jemand, der sich wieder nach Action sehnen.
In König der Besessenen soll Cayde-6 ein „lockeres, draufgängerisches“ Pedant zur eher düsteren Eris Morn spielen. Beide seien Hunter, beide gingen mit ihrem Job aber ganz unterschiedlich um.
Ungefähr sechs, sieben Stunden Story vom Anfang bis zum Klimax verspricht Bungie im Interview, Cinematics, eine runde Story. Das eigentliche Interview ist mit einer Menge Gameplay-Material unterlegt, das analysieren die Fans auf reddit und Destiny-Experten schon auf jede Kleinigkeit, vor allem auf Hinweise zu neuen exotischen Waffen.
Ihr könnt Euch das Interview auf Game Informer direkt anschauen.
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