Destiny hat 20 Millionen-Spieler, darunter den XBox Chef und JD aus Scrubs

Der MMO-Shooter Destiny hat sich mittlerweile über 20 Millionen Mal verkauft. Zu den Spielern gehören der Chef der Xbox One Phil Spencer und Schauspieler Zach Braff aus der Kultserie Scrubs.

20 Millionen Spieler spielen 2 Milliarden Stunden Destiny

In der Woche kamen die Geschäftszahlen von Activision. Da ging’s auch um Destiny. 20 Millionen Mal hat sich das Ding mittlerweile verkauft. So viel registrierte Spieler gibt es. Und diese haben zusammen über 2 Milliarden Stunden in Destiny verbracht. Damit hat ein durchschnittlicher Käufer des Spiels mehr als 4 Tage, über 100 Stunden in Destiny gegen die Dunkelheit gekämpft, Items gesammelt, sinnlos im Tower rumgegammelt, sich über irgendwas geärgert, über etwas gefreut.

Für jeden, der nach 20 Stunden die Story durch hatte und Destiny ins Regal stellte, haben dann andere Überstunden eingelegt.

Zu den Spielern gehören Phil Spencer und Zach Braff, Mike Tyson und The Big Show

Bei so vielen Spielern ist auch der ein oder andere Prominente dabei. So hat Xbox-Chef Phil Spencer über 300 Stunden mit Destiny verbracht. Ein Kollege bei Microsoft outete Spencer als fleißigen Titan-Spieler (Stufe 34!) über Twitter.

Vielleicht schlägt Spencer ja bei den nächsten Verhandlungen mit Activision ein paar Bonus-Items raus. Im Moment gehen die ja immer an Sony und die Playstation.

Auch Zach Braff, dem deutschen Publikum vor allem als verpeilter, aber liebenswerter Arzt JD aus der Comedyserie „Scrubs“ bekannt, ist ein Destiny-Fan. Der hatte in einem Interview zur E3 sogar scherzhaft das Ziel ausgegeben, die neue Synchronspreche des Geists zu werden. Mittlerweile wissen wir, daraus wurde nix.

Braff nutzt Destiny vor allem, um Zeit mit seinem 15jährigen Neffen zu verbringen.

Prominente im Spiel …

Auch im Spiel selbst hat man einige Prominenz dabei in Form von bekannten TV-Stars. Peter Dinklage (Game of Thrones) wurde mittlerweile öffentlich ersetzt, dessen etwas laxe Performance als Ghost entwickelte sich im ersten Jahr Destiny zum Running Gag. Mit der Erweiterung „König der Besessenen“ wird er ganz aus dem Spiel verschwinden. Offenbar stand er schon für die DLC nicht zur Verfügung, Geist blieb daher stumm. Mit der Erweiterung König der Besessenen werden wir einen neuen Geist hören, Dinklages Part wird neubesetzt und nachsynchronisiert.

Doch Dinklage ist nicht die einzig bekannte Stimme. Nathon Fillion gilt in seiner Rolle Cayde-6 als Fanliebling. Er hat in seiner TV-Serie Castle, wie die Fans rasch erkannten, einen kleinen Gruß an sie eingebaut:

Mit Schauspieler Lance Reddick als Commander Zavala ist ein weiterer US-Star im Spiel, den man auch in Deutschland kennt (etwa aus Fringe). Im kommenden Add-On „König der Besessenen“ soll seine Rolle weiter ausgebaut werden. Auch die Stimmen von Bill Nighy (Fluch der Karibik), Peter Stormare (Fargo), Lennie James (Walking Dead) und James Remar (Dexter) finden sich im Spiel. Vor allem die Fraktions- und Klassenhändler hat man prominent besetzt.

… und Prominenz an den Controllern

Lewis-Holtby-DestinyAber zurück zu den passiven Destiny-Konsumenten, die man auch auf der Straße erkennen würde: Schon in der Vergangenheit hatten sich einige Prominente als Destiny-Fans zu erkennen geben, darunter Schwergewichtsboxlegende Mike Tyson, der Wrestling-Superstar The Big Show und Eminem, wobei … na ja, bei Eminem weiß man das irgendwie nicht so richtig.

Oh, und auch in Deutschland gibt es prominente Destiny-Fans: Fußballer Lewis Holtby ist dabei. Das Foto (rechts) stammt von seinem Facebook-Kanal.

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Quelle(n): Polygon (Phil Spencer)Gamespot (Verkaufszahlen, Spielstunden)
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