Der neuste Patch von ARK: Survival Evolved geht gezähmten Dinos an den Kragen – diese verlieren massiv an Kampfkraft!
Eine zweite Eiszeit
Die Spieler von ARK: Survival Evolved staunten nicht schlecht, als sie in den vergangenen Tagen mal wieder in das Spiel hereinschauten. Leider war es eine negative Überraschung. Viele Dinosaurier, die von den Charakteren gezähmt wurden, haben einen großen Teil ihrer Kraft eingebüßt. Schuld daran ist ein neuer Hotfix. Dieser hat die Werte fast aller Kreaturen überarbeitet, und obwohl es vereinzelt auch einige kleine Buffs in den Statistiken gibt, lässt sich die Grundänderung mit einem Satz zusammenfassen: Gezähmte Kreaturen verursachen weniger als 50% ihres ursprünglichen Schadens.
Der Aufschrei in den Foren war relativ groß, denn viele Spieler fühlten sich plötzlich um ihre Stärke betrogen. Besonders ärgerlich ist das in Fällen, wenn man seinen großen T-Rex, den man tagelang aufgezogen hat, wie gewohnt gegen eine Herde Stegosaurier ausschickt, um dann festzustellen, dass der eigene Dino plötzlich hilflos unterlegen ist.
Auch das “Farmen” geht nun langsamer von statten, so dass Ark deutlich “grindiger” ist als vor dem Nerf.

Seitens der Entwickler gibt es ein relativ umfangreiches Statement dazu:
“Früh während der Entwicklung hatten wir ein Missverständnis, wie genau die Werte von Spielern und Kreaturen skalieren sollen und mit der Zeit haben wir herausgefunden, was schief lief und wie es schief lief – wir mussten uns eine Lösung überlegen. (…)
Unser erster Schritt war es nun, die Werte der Dinosaurier in einem Rutsch anzupassen, auch rückwirkend. Wir wollten gezähmte Kreaturen im Vergleich zu wilden Kreaturen abschwächen, damit absurde Situationen vermieden werden, in denen ein Raptor im Alleingang 10 Brontosaurier ohne Probleme bezwingt. Gleichzeitig wollten wir sicherstellen, dass Gezähmt-gegen-Gezähmt-Kämpfe ungefähr gleich ablaufen, wie bisher.”

Mein-MMO meint: Obwohl der Nerf definitiv hart ist und es wohl auch nicht die klügste Entscheidung der Entwickler war, so eine Änderung nicht vorher anzukündigen, darf man nicht vergessen, dass sich ARK noch immer im Early Access befindet. Von daher ist es nur verständlich, dass die Entwickler gelegentlich drastische Schritte unternehmen, um die Balance so anzupassen, wie sie beabsichtigt war. Ein bisschen mehr Offenheit in der Kommunikation hätte geholfen, um die Beschwerden im Zaum zu halten.
Mehr Informationen zum Spiel findet Ihr auf unserer ARK: Survival Evolved-Themenseite.
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