Mecker Mittwoch: Das Dark-Souls-Prinzip

Mecker Mittwoch: Das Dark-Souls-Prinzip

Einen schönen Mittwochmittag alle miteinander. Ich hoffe, Ihr habt alle den Weg in das neue Jahr gut gefunden und musstet Euch nicht zu sehr über gebrochene Vorsätze ärgern, die schon am 2. Januar wieder ein Fall für „das nächste Jahr“ wurden. Heute will ich mal ein bisschen weniger meckern und dafür lieber über einen essenziellen Bestandteil von Spielen sprechen – dem Schwierigkeitsgrad.

Zwischen Corpse-Runs und dem LFR

Auch für mich lief der Jahreswechsel relativ ruhig ab und ich hatte die Gelegenheit einige Leute aus meinem Online-Umfeld zu treffen, die ich ansonsten eher selten sehe. Weil wir eben alle Nerds im Herzen sind, drehten sich viele Gespräche um Videospiele und deren Entwicklung im Laufe der Jahre. Eine (zumindest für mich) spannende Diskussion kam auf, als ein Gast sich an „Bloodborne“ auf der PlayStation 4 die Zähne ausbiss. Das Spiel ist der direkte Nachfolger der „Dark Souls“-Reihe, die besonders für ihren hohen Schwierigkeitsgrad bekannt ist. Als wir dabei zusahen, wie der Charakter in Bloodborne viele Male sein Leben ließ, fragten wir uns, was genau eigentlich einen „guten“ Schwierigkeitsgrad in Spielen ausmacht.

Bloodborne Combat Boss

Bei Bloodborne tut jeder Tod weh. Der Spieler verliert alle verdienten Erfahrungspunkte, die er noch nicht investiert hat und kann sie nur zurückerlangen, wenn er den Ort seines Todes erreicht. Stirbt er auf dem Weg erneut, sind die Erfahrungspunkte endgültig futsch. Besonders bei Bosskämpfen kommt es zu vielen Toden und oft muss man mehrere Minuten zu diesen zurücklaufen. Ehrlich gesagt: Beim Zuschauen war das ziemlich eintönig. Schnell kam dann der Vergleich zum anderen Extrem: LFR-Raids in World of Warcraft. Hier benötigt es weder Erfahrung, noch Ausrüstung (vermutlich nicht einmal eine Tastatur oder einen Bildschirm) um die „Herausforderung“ des Spiels zu bestehen.

Was ist eine gute Schwierigkeit?

Final Fantasy IX Combat
In Final Fantasy IX konnte man einfach etwas farmen, wenn ein Kampf zu schwer war.

Doch was ist eigentlich ein „passender“ Schwierigkeitsgrad? Mir persönlich gefällt das Prinzip der alten JRPGs. Wenn ein Boss zu schwer war, dann grindet man einfach noch ein paar Erfahrungspunkte, bis man sich der Herausforderung gewachsen fühlt. Das ist zwar ein relativ geringer Schwierigkeitsgrad, allerdings besitzt er noch immer viel Raum für Herausforderungen, die man selbst beeinflussen kann. Aus meiner Sicht ist das Bloodborne-Prinzip recht „billig“, um ein kurzes Spiel länger erscheinen zu lassen. Wenn 80% des Gameplays daraus besteht, die Erfahrungspunkte in Form von verlorenen Seelen (oder „Blutechos“) wieder einzusammeln, finde ich das weder spannend noch schwierig, sondern einfach frustrierend langweilig.

Wie seht Ihr das? Sollten Spiele reine Entspannung sein und keine wirklichen Hürden bieten? Oder mögt Ihr es bockschwer mit harten Strafen, wie in Dark Souls/Bloodborne?

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Ninja Above

da war leider kein Grabstein als ich nachgeschaut hab trotzdem danke

Pilani

Man kann eben keinen Porsche kaufen und sich dann über den zu kleinen Kofferraum aufregen. ;D

Bei den Souls-Spielen ist diese Unbarmherzigkeit und Härte einfach essenzieller Designbestandteil. Das kann man mögen, oder hassen, aber man weiß was man bekommt. Und der Erfolg der Spiele ist Daseinsberechtigung genug.

Und persönlich finde ich den Style, den Schwierigkeitsgrad und das Seelensystem sehr interessant und fordernd. Natürlich frustriert es manchmal wenn man all seine Echos/Seelen verliert, aber das sind nun mal die Regeln.

Und im Vergleich zu einem MMO-Raid, liegt es wenigstens zu 100% an mir ob ich den Boss besiege. Nicht an eine gelangweilte Raidgruppe bei der zwei Leute fernsehen, einer schläft und drei weitere nicht in der Lage aus dem Feuer zu laufen.
DAS ist frustrierend, weil ich es nicht ändern kann.

schneemann72

Die Frage könnte auch heißen: „Mit welcher Motivation spiele ich“?
Die eigenen Grenzen und Fähigkeiten auszutesten ist meine Motivation, somit gilt für mich, je schwerer desto besser…und die Belohnungen verdienen ihren Namen!

Koronus

Cortyn, hast du eigentlich schon näher zu einem Manga Montag nachgedacht?

Gerd Schuhmann

MMO-Seite, Mann. 🙂

Koronus

Trotzdem hat sie schon einige Artikel über Animes rausgebracht und sogar eine Seite wurde zu einer Diskussion darüber. Falls nötig würde ich dafür auch in einem Crowdfunding teilnehmen.

Gerd Schuhmann

Ja, und die hat keiner gelesen.

Wir sind ja auch keine „normale Gaming-Seite“, sondern haben schon einen verengten Fokus auf Online-Spiel. Da das Feld halt soweit zu öffnen, halte ich für keine gute Idee.

Ich halte davon nix. Gelegentlich mal – ja. Aber diese Mischung aus Spielen und Life-Style gibt es auf einigen Seiten, wo man dann auch anfängt über TV-Serien, Kinofilme, Comics, Spielzeuge, Nerd-Kram und Fast Food zu berichten, weil man das Gefühl hat, das hängt alles irgendwo zusammen.

Das kann man mal machen, wenn es sich anbietet. Aber ich denke, dass es genug Anime/Manga-Seiten gibt, für Leute, die sich dafür interessieren.

Cortyn

Hör nicht auf Schuhmann, er ist das Böse. Manga findet immer einen Weg.

Koronus

Also ich wäre dabei wenn du das machst. Es kann ja mal ein halbes Jahr ausprobiert werden. Oder ein Crowdfunding mit dem ihr gleich euch etwas von Cortyn Lohn erspart da es die Fans zahlen.

Cortyn

Ich weiß den Gedanken zu schätzen, aber Crowdfunding für einzelne Autoren würde doch ein eher seltsames Arbeitsklima untereinander schaffen. – Ich würde aber gerne so einen „Season-Rückblick“ für Anime machen, ich warte einfach bis Schuhmann schläft und nehme das dann in die Hand oder so 😡

Koronus

Hurra

Gerd Schuhmann

Ich übersetze mal: Sie hat Angst, dass ich künftig vom Geld der ganzen Destiny-Fans Steaks esse, während sie an einem Salatblatt rummümmelt!

Cortyn

Wenn ich dir eines nicht wegnehmen will, dann sind es Steaks.

dh

Das ist also deine Motivation. Nur wegen dem Geld und den Steaks????………..Top Einstellung, würde ich nicht anders machen. XD

Dawid

Wieso bringt ihr dann so viele Artikel zu MOBAs, Hearthstone, Diablo und so?

Gerd Schuhmann

Super, mein Chef ist ein Troll und meine Kollegin ein Manga-Junkie …

Cortyn

Danke, Chef! Keine Macht den Schuhmännern! Für mehr Kulleraugen-Mädchen!

Carnifex

Ein Spiel sollte mehrere Möglichkeiten bieten es zu Spielen. Es gibt viele unterschiedliche Spieler die viele unterschiedliche Vorlieben haben. Es ist fast wie beim Sex, während die einen eher die Kuschlige Variante bevorzugen gibt es einige die es halt extrem mögen und manche sogar noch in ganz anderen Variationen. Ich für meinen teil suche bei Spielen je nach Gemütslage entweder die Herausforderung oder wenn es stressig ist auch mal ruhigere Beschäftigungen raus. Deshalb mag ich auch die neuen Sandbox Spiele wie Life is Feudal. Jedenfalls hasse ich dieses Rumgejammer wegen Casuels usw. Ich finde es viel Schlimmer das Leute die nicht bereit sind Zeit und Mühe zu investieren jammern das sie bestimmte Dinge nicht erreichen können. Man sollte sich immer mit dem zufrieden geben was man erreichen kann, d.h. nicht das man nicht auch nach mehr streben kann jedoch sollte man sich dieses mehr dann auch verdienen und nicht geschenkt haben wollen…

dh

„Your wings will burn in anger. Time after time“.

Ich leite mal so mein Feedback zu diesem Artikel ein. Für mich hören sich solche Aussagen, nichts gegen dich Cortyn, sehr nach Casual an. Dieses ganze System gehört zu Dark Souls und Bloodborne. Es geht darum, sich auf die Gegner einzustellen, ihre Bewegungen zu verstehen und wer dass nicht schafft wird bestraft.
Das mit dem Seelenverlust ist für mich genial gelöst, die Manifestation der Dunkelheit wird dich nicht einfach so in den Tod gehen lassen, sie wird dir aus dem selben Grund deine Seele entreißen um sich zu stärken, genau wie man selbst es mit ihr macht. Das unterstützt meiner Ansicht nach das dunkle Setting und den Fluch, der auf den Untoten und Jägern lastet.
Und im Bezug zum Weg zum Boss. Wenn man aufmerksam die Welt erkundet findet man einige Abkürzungen die einem das Leben deutlich leichter machen.
Aber gut, es gibt halt einige denen ein solches Spielprinzip nicht gefällt, jene die auf ewig ohne Hoffnung und Licht sein.

Ninja Above

Ich geb jez auch mal meinen Senf dazu:
Ich habe Dark souls 2 tatsächlich sehr gerne gespielt, klar ab und zu wars frustrierend beim ein oder anderen Boss aber das Erfolgsgefühl nach nem echt harten Kampf, dafür hab ich gelebt. Und ich war auch richtig enttäuscht wenn ein Boss zu leicht war. Ich seh ein das sowas nicht für jeden was ist aber das das Spielprinzip funktioniert ja offensichtlich, also am Anfang.
Denn das Spiel ist tatsächlich ziemlich unfair, nicht wegen den Kämpfen oder Fallen, die kann man umgehen oder schaffen wenn man bisschen aufpasst. Sondern wegen 2 Sachen die mir wiederfahren sind, die waren echt total unfair.
1. ok das war doch ne Falle, ich mach ne Kiste auf, ne Armbrust fährt raus und ich bin tot. Das ist nicht fair. Und jez erheben sich bestimmt die Darksoulspro stimmen und sagen die Standard Argumente auf: „Dark souls is schwer aber nicht unfair“ „Man kann alle Fallen entdecken du Noob“ „Musst halt die Augen aufmachen“
Ich hab mir die kiste später aneschaut, da lag kein Schädel oder irgend ein anzeichen. Ich hab wie blöd drauf eingeschlagen, es hat sich nichts getan. Und jez sagt noch einmal das wäre fair. Wenn das fair ist dürfte ich theoretisch keine eizige Kiste im Spiel öffnen
2. Aber über diese Kiste kann ich gerne hinwegsehen denn das war nicht so schlimm, das hier ist schlimm: Das mit den Statuen und den Duftzweigen. Ich spring in ne Grube und ein riesenskorpion attackiert mich. Ich töte ihn. Später erfahr ich das ich so übrigens ne Möglichkeit zu nem Duftzweig verbaut hab und deswegen jez nicht weiterkomme weil ich die blöden Statuen nicht wegkrieg. Ich hätte nämlich vorher mit nem ring mit dem Skorpion reden sollen. Undd woher soll ich das wissen liebe Dark Souls fans? ist das fair? soll ich zu jedem einzelnen Gegner erstmal hallo sagen bevor ich ihn töte. Dann würde ich nämlich bei 49 von 50 Gegner sterben weil ich versuche Konversation zu führen während sie mich niedermetzeln.
und deswegen ist darksouls2 unfair, ich freue mich auf eure gegenargumente

chevio

Hi Ninja!

Die Armbrust und Giftkisten sind Reaktionstests. Da stirbt man, wenn man nicht ausweicht sobald klar wird, dass es ne böse Kiste ist.. nach dem Öffnen. Fair oder nicht fair? Muss jeder selbst beantworten. Ich empfand das als gut schaffbar und ich bin im Vergleichzu anderen Spielern kein „Pro“.

Ich kann nachvollziehen, dass Dich das versteckte Item nervt, solange Du den Anspruch hast alles zu finden. Wenn es aber keine versteckten Dinge in DS geben würde, dann wäre das „geheimnisvolle“ Gefühl auch nicht mehr da, dass es in DS wohl auch jetzt noch Unentdecktes geben könnte. Das ist gewollt, das wird von vielen gefeiert. Das machen viele Spiele. Siehe Destiny.. Da werden solche Secrets von den Spielern regelrecht aufgesaugt.

Einstein meinte dazu: „Das schönste und tiefste was der Mensch erleben kann ist das Gefühl des Geheimnisvollen“.

dh

Joar. Ich hab mir angewöhnt jede Kiste erst ein bisschen zu verprügeln, bevor ich sie öffne. Das selbe mit fast allen Wänden. XD

dh

Tja, bei den Kisten hat man vor dem Kill immer die Möglichkeit auszuweichen oder den Schild zu ziehen. Monsterkisten konnten an der Lage der Kette identifiziert werden.
Im Bezug auf den Skorpion. Er greift dich nicht eigenständig an und er kriegt soweit ich weiß keine Fokusierung. Wenn du ihn trotzdem angreifst, selber schuld. XD
Wegen den Duftzweigen. Man konnte genug für alle wichtigen Wege finden, ein Teil war nur für Abkürzungen.

Ninja Above

ja aber sah so grimmig aus, da hab ich ihn lieber attackiert xD

phreeak

Ist nichts für mich. Mag es auch gern Herausfordernd, aber was man von DS so hört, ist es immer „Stirb erst 3 mal und Lern“ und ich finde, dass ist nen recht schlechtes Spieldesign. Fürn mmorpg raid mag es passen, damit Leute was zutun haben, um die Bossmechanik zu Studieren, aber in nem SRPG will ich chillig spielen und ich achte eher auf eine unterhaltsame Story. Daher auch grad so Witcher 3 addicted <3

Herausfordernd ist für mich eher, wenn man in nen harten Kampf stolpert, man immer die Chance hat, auch zu gewinnen, beim ersten mal, indem man seinen Charakter beherrscht und aufmerksam kämpft. Nicht, dass ich 10x sterbe… damit ich daraus lerne.

Und ich hab Ehrgeiz und keine niedrige Frustgrenze, wie jemand behauptet hat.

Anelko

Hi phreeak!
Das wäre sehr schade, wenn du Dark Souls keine Chance gibst.
Ich bin nämlich auch nicht gerade ein Pro-Gamer und habe bis jetzt jeden Souls Titel durchgespielt. Meiner Meinung wird in den Testberichten etwas übertrieben mit dem Schwierigkeitsgrad. Der ist sicher etwas höher als bei so manch anderem Titel, aber man darf die Souls Spiele auf keinem Fall auf die Schwierigkeit reduzieren.

Plague1992

Dark Souls hat seine unfairen Stellen auch wenn man es noch so schön redet. Du stirbst automatisch beim betreten eines Bosskampfes immer und immer wieder bis du ganz woanders den Abyssring bekommst und selbst dann noch 1 und 1 zusammenzählen musst. Man kann auch nicht von einem Spiel abverlangen nach jeder Türschwelle sich vorsichtig umzuschauen und vorranzutasten, was ist denn das für ein Spieldesign. Natürlich ist man im nachhinein immer schlauer, aber das ist halt was teilweise unfair definiert.

Wenn du am Anfang den falschen Weg gehst und stirbst, bis du zwar schlauer und weißt es ist der falsche, aber für den ersten Moment war es unfair. Wenn es im Nachhinein ( dutzende / hunderte male ) immer erst nach den Game Over Screen „klick“ macht ist es nicht fair. Ein guter Schwierigkeitsgrad lässt einen aber normalerweise nicht sterben, sondern balanciert immer zwischen Leben und Tod, bzw lässt den Tod nicht als eigentliche Lernkurve allein.

Es wirkt einfach falsch ( unfair ) ein Spiel zu spielen wo man sich durchsterben muss um alles ( im nachhinein ) festzustellen. Klar kann man Dark Souls auswendig lernen und genug Erfahrungen sammeln um dort zu facerollen. Das trifft aber auf jedes Spiel der Welt zu, dann würde es niemals unfaire Sachen geben und dann wirkt auch Touhou wie Kinderkacke.

Keupi

Ist ja auch absolut nicht böse gemeint. Ich wollte nur zum Ausdruck bringen, dass man in BB oder DS auch ganz locker relaxxen kann und man keine falsche Scheu zu haben braucht.

Wer es nicht mag, mag es halt nicht, jeder hat seine Favoriten.

Verennia

In diesem MM soll ja nicht diskutiert werden, ob Dark Souls jetzt für tolle Pros ist und alle, die dran sterben, halt Weichbrötchen. Das ist ja gar nicht die Frage. Es geht um „hard“ und „soft difficulty“. Darum ist es auch irrelevant, ob Cortyn das selbst gespielt hat, oder nur zuschaut.

„Hard difficulty“ bedeutet, es gibt eine Grenze auf der Meta-Ebene, die den Spielfortschritt erschweren. Das sind zum Beispiel weit entfernte Respawn/Speicherpunkte. Ich muss nach einem Scheitern ein bereits überwundenes Hindernis erneut angehen. Das streckt in dem Fall auch den Content. Ein prominentes Beispiel ist das gute, alte Mario Kart: Egal, wie gut ich fahre, die K.I. wird immer eine Bedrohung sein, weil sie einfach nach vorn teleportiert wird.

Soft Difficulty meint, dass ich vor einem Hindernis stehe, dass ich durch „Besser werden“ überwinden kann. Also indivuelle Monster oder Bossfights dadurch schaffen, dass ich übe und bessere Items bekomme.

Das, was als die tolle Schwierigkeit früherer Spiele öfter mal gelobt wird, ist häufig auch auf Hard Difficulty-Barrieren zurückzuführen.

Und über den Sinn und Unsinn von solchen Barrieren geht es in dem Artikel, und die richtige Balance und der Wert von Hard Difficulty steht zur Diskussion. #Smiley.

Keupi

Hast ja vollkommen recht. Leider kommt die Souls-Reihe etwas schlecht rüber in dem Artikel. Für mich sind das DIE Spiele der letzten Jahre.

Aber zum Thema zurück, ich mag Spiele, welche wenig Ingamevideos und langatmiges Gequassel enthalten und sich flüssig spielen, mich nicht ständig aus dem gameplay reissen. Und sie dürfen nicht zu einfach sein. Wenn ich das Gefühl habe, ich laufe nur noch so durch, höre ich auf. Z.B. die WoW-Levelphase.

Auch ist mir persönlich ein Graus, etliche Schwierigkeitsgrade zu haben. Gerade in den MMORPGs finde ich das mittlerweile grausam. Ich finde ein Bossmonster hat eine bestimmte Schwierigkeit, sonst vergeht mir der Spass.

Ich habe es gerne genau in der Mitte, man sollte wissen, was falsch gelaufen ist. Am besten durch eine Anzeige ingame oder grafische Rückmeldungen. Ich hasse z.B. auch Missionen oder sowas auf Zeit. Ein fairer Schwierigkeitsgrad, wo das Erlernen der Spielmechanik zählt und dann durch Gelingen auch ein Gefühl der Freude aufkommt.

Chris Utirons

Interessant ist, dass viele Dark Souls und Bloodborne spieler meinen sie wären was besseres und dann andere als Weichbrötchen oder ähnliches hinstellen, schon in vielen Foren gesehen.Ich selber mag die Spiele, ich würde aber nie einen der das Spiel nicht mag oder für den es zu schwer ist als Weichbrötchen darstellen.

Ein Spiel in dem man eine KI bekämpft ist eh nicht allzu schwer. Die schwersten Spiele sind immer noch PvP Spiele, in denen man auf sehr gute Gegner trifft, wenn man dann gewinnt, dass ist ein Gefühl da kommt keines der besagten Spiele dran.

Keupi

Ist doch Quatsch. Ich bin auch der „normal“ Gamer. Ü40 mit wenig Zeit und habe trotzdem super viel Spass an DS2 und BB. Die Games sind nicht wirkluch schwer, wenn man sich drauf einlässt. Nicht für jedermann, aber auch keine Reaktionstests für Astronauten und Berufssoldaten.

Mich langweilen nur diese Story-über-Alles-Video-Abspieler. Man guckt nur zu und spielt kaum selber.

Keupi

Ich kann nur über Dark Souls 2 und Bloodborne sprechen, weil ich diese durchgespielt habe. Das Spielprinzip ist genial und die Spiele bieten eine Spielerfahrung, die nicht mehr jedes Game heutzutage bietet. Es belohnt nämlich für Fleiss, Ausdauer und/oder Können.

Ausserdem kann man sehr wohl wie in einem JRPG aufleveln und es sich etwas einfacher machen. Aber man wird niemals einen Boss einfach nur blind umnatzen.

Außerdem sind die Spiele nicht „kurz“ und werden durch den relativ hohen Schwierigkeitsgrad gestreckt. Ich denke du bist nicht unbedingt jemand dem das Spiel zuzusagt und das ist ja auch völlig okay, aber gerade Dark Souls 2 SOTFS ist sehr groß mit seinen 3 DLCs und bietet hohen Wiederspielwert, bzw. New Game + usw und wird nicht künstlich gestreckt !

Wenn man sich auf diese Games einlässt, ganz locker und entspannt etwas auflevelt, dann gezielt einen Boss probiert und sich immer weiter vorarbeitet und dann noch mit der rätselhaften Geschichte auseinandersetzt, PvP probiert und später meistert, dann ist man drinnen im Souls-Fever !

Man kann das schlecht mit einem MMORPG vergleichen, aber wenn ich den Schwierigkeitsgrad von DS2/Bloodborne mit WoW Classic und jetzt noch extremer das aktuelle WoW vergleiche, dann bekomme ich Heulkrämpfe. Die Levelphase ist ein Walkingsimulator und macht gar keine Lust mehr, dass man jemals das Endgame erreichen möchte. Den Endgamecontent habe ich von dieser Erweiterung nicht erlebt, weil mich das ganze Spielprinzip mittlerweile langweilt. Aber Geschmäcker sind verschieden und andere finden Gefallen daran und denen gönne ich jeden Spaß !

Ich träume ja immer noch an ein MMORPG a la Dark Souls. Sowas würde ich gerne mal probieren, aktive Kampfsystem sind ja gerade in.

Derian

Bei Bloodborn kann ich natürlich nicht mitsprechen nie gespielt da keine PS4. Aber dafür alle Demon/Dark Soul teile.

Ich bin was die Schwierigkeit angeht ziemlich leicht unterfordert. Heißt wenn ich unterfordert bin Spiel ich gar nicht mehr weiter da es mich langweilt. Und wenn jemand Probleme bei diesen Spielen hat und sagt es sei Unfair oder dergleichen werden Ihn bestimmt viele nur belächeln.

Auch muss man sagen das Demon/Dark Soul nicht für die breite Masse erstellt wurde sondern an Spieler die es härter mögen.

Wir haben mehr als genug Alternativen an Spielen wo man immer und ununterbrochen an die Hand genommen wird und bis zum Endgame oder was auch immer durchgeführt wird.

Wer sich da jetzt aufregt, einfach anderes Spiel nehmen! Es könnte viel viel mehr solcher Spiele geben dann würde die Gamingindustrie auch mal mehr Geld an mir verdienen können.

Demon Soul, Dark Soul, Monster Hunter Reihe… das sind wunderbare Spiele wenn man sich darauf einlässt und nicht einfach sein Hirn abschalten will.

Und wenn doch, wie gesagt es gibt mehr als genug Alternativen. Sei es Singleplayer, Multiplayer, MMO, MMORPG, Adventure, Shooter oder weiß der Geier noch.

Grüße

RagingSasuke

Es sollte zum Einstieg leicht anfangen und hinterher zum Ende wirklich hart sein. Es ist immer schwer umzusetzen aber es ist möglich. Allerdings gibt es da auch den Haken das wenn man das Spiel länger nicht angefasst hat und man kein „pro“ mehr ist das es dann anfangs echt nervig sein kann sich wieder einzuleben

mmogli

-Ebenso liebe ich es manchmal aber auch, einfach nur stumpf und ohne jede Herausforderung (z. B. nach einem langen Arbeitstag) in einem MMO dahin zu questen. Twinken in WOW ist da ein tolles Beispiel.
……………………………………………………………………………………………………………….
schlagt doch nicht immer gegen wow..ich muss es dann ausbaden 🙂

Psyclon

Bei Wirtschaftsspielen nehme ich immer schwer. Weil ich dieses geschenkte Startkapital dämlich finde^^. Ja, hier haste mal 10.000.000DM wie in Holiday Island. Auf „schwer“ war die Kohle ein Kredit – mit Zinsen. In Cities:Syklines habe ich auch den Hard-Mode ausgewählt und habe nach jedem neuen Kraftwerk und Krankenhaus erst meine Stadtkasse beobachten müssen. Sowas ist angenehm.

In Singleplayer-Spielen nehme ich gerne die Mitte. Das Spiel ist meistens ohne Modifikator (Handicap/Hardmode) in diesem Bereich designed worden; der Rest sind bloß künstlich verändert. Bei THIEF etwa. Einzig bei Splinter Cell 3, da nehme ich gerne Experte, aber da sitze ich auch mal mehrere Minuten in einer Ecke und warte…

In Online-Spielen farme ich lieber meine Sachen, bin also ein Gegner von Schwierigkeit. Das Problem dahinter ist, dass ich einfach kein Bock auf Flames habe. Egal ob total Fremde oder sogar Kumpels, bei gewissem Content hört der Spaß auf, da wird selbst Skype zur Qual. In FF14 bin ich ne Zeit festgehangen in jenem Dezember 2013, weil das Spiel auf LICH sehr wenig bevölkert wurde. Als Barde bin ich ewig festgehangen, weil einer meinte, ständig beim ersten Death zu ragequitten..

Besonders Letzteres wurmt mich am Meisten: Ich würde gerne wieder Buttons mashen und in Skype grölen, aber ich bin in der Hinsicht ein gebranntes Kind, und somit scheue ich das Feuer. In Random Gruppen werde ich/wird man ohne Grund geflamed von Leuten, die selber downgehen und wird votegekickt. Bringt man nicht die exakte Palette, oder eine ähnliche, aber eben nicht DIE Kombo ist man aus der Static Raid-Gruppe raus. Sowas muss ich nicht haben.

Was ich aber dämlich finde sind solche legalen Cheats. in Thief merke ich, wie ich ständig „Y“ drücke, um die Fallen zu sehen. Sowas ärgert mich selber^^

Luriup

Ich mag es fordernd und auch schwer aber nicht unfair.
In Solo Spielen ignoriere ich leicht+extrem und spiele nur normal+schwer durch.
Streetfighter 2 mochte ich bis 4 Sterne,ab 5 flog bei Bison das Gamepad durch die Wohnung.
Sowas brauch ich nicht.^^

Chase

Da Cortyn das Spiel scheinbar nicht selber gespielt hat, würde es mich interessieren wie lang sie zugeschaut hat?
Und ob Sie De/Da Souls denn selber gespielt hat?

Wenn die Reihe nicht so „schwer“ wäre, würde Sie mich weniger interessieren^^

Fanderay

Also Bloodborne
ist eigentlich gar nicht so schwer. Sobald man mal drinnen ist kann man
es ganz gemütlich durchspielen. Irgendwie gefällt mir das Spiel aber
trotzdem nicht, keine Ahnung warum.

chevio

Ob man schwere Spiele mag oder nicht hängt, so wie fast alles, von den Erwartungen ab, welche wiederum vom eigenen Umfeld, Erziehung und vielem mehr abhängen. Ein Spieler, der sich unterhalten lassen will, der mag schwere Spiele nicht, lässt sich lieber easy durch virtuelle Welten gleiten und schaut sich alles an. Das entspannt ihn, setzt ihn nicht unter Druck zu Versagen, lässt ihn das virtuelle Erlebnis besser genießen. Ein Spieler, der die Herausforderung sucht, der mag schwere Spiele und liebt es bockelharte Passagen immer wieder zu spielen, die zu perfektionieren und letztenendens mit einem erhebenden Gefühl erfolgreich zu absolvieren. Die virtuelle Welt genießt der „Ehrgeizgamer“ nachdem oder bevor er das Spiel auf „Erbarmungslos“ knackt. Jedem das seine.

Zu welcher Gattung ich gehöre, das lässt sich aus dem Text oben vermuten. Dark Souls 2 mit „Company of Champions“ Eid durchzuspielen nennen manche Sadismus. Für mich war es eine der besten Spieleerfahrungen bisher. Nicht weil das Spiel so „unbillig“ ist, sondern weil ich mich mit mir erfolgreich auseinandersetzen musste um es zu schaffen. Für jeden Spieler gelten andere Regeln.

Was ich bei dem Thema nicht mag: Wenn sich die zwei Spielertypen, obowohl jeder seine Daseinsberechtigung hat und sich eigentlich auch nicht gegenseitig im Wege stehen, gegenseitig nicht respektieren.. nein sogar nicht nur respektieren sondern sich gegenseitig angreifen. Da denk ich an „Ehrgeizgamer“, die „Eeasygamer“ schlechten Einfluss auf die Spieleentwicklung nachsagen, da „alles leichter wird“ und auch an „Easygamer“, die den „Ehrgeizgamern“ elitärismus vorwerfen obwohl die meisten der „Ehrgeizgamer“ still und heimlich in ihren Buden fluchen.

Fly

Das ist auf jeden Fall ein sehr individuelles Thema. Ich persönlich finde sowas wirklich Bockschweres wie zB ein Bloodborne auch einfach nur frustrierend, solche elendigen Grindpassagen in JRPG finde ich aber ebenso nervtötend und langweilend.

Für mich liegt der „perfekte“ Schwierigkeitsgrad da, wo ich gefordert werde und auch ein paar Bildschirmtode sterbe (sei es weil mein Level für ein Gebiet zu niedrig ist, ich selbst Fehler mache während eines Kampfes, etc.) und ich dennoch gut im Spiel vorwärtskomme und nicht Stunden an einer Stelle hänge oder erst 100 gleiche Mobs klatschen muss.

Erinner mich da grade an eine Stelle bei The Last Of Us, relativ am Anfang. Da musste man sich an einer Hand voll Clickern vorbeischleichen, dass fand ich knifflig und da bin ich auch ein paarmal gestorben. War allerdings nicht absolut frustrierend oder sonstewas, ich bin eben eher der Rambo-Typ. 😛

Plague1992

Der Dark Souls Hype regt mich seit einiger Zeit sowieso auf. Dem Spiel werden extrem viele Stärken zugesprochen, wobei genau die selben Stärken aus anderer Sichtlinie gleichzeitig die größten Schwächen sein können. Das Spiel könnte gleichzeitig eine 90% oder eine 60% werden und beide Seiten sind absolut verständlich. Das ist für mich das Paradebeispiel dass in der heutigen standartmäßigen Wertungsphilosophie irgentwas nicht hinhaut. Aber egal, das ist ein anderer Meckermittwoch ;D

Man muss sich anfangs die Frage stellen was überhaupt als unfair angesehen wird und dann die generelle Meinung gegenüber Dark Souls ( welches ja nicht unfair sein soll ) gegenüber stellen.

– Geht man in einen Raum und stirbt binnen Sekunden an einer Falle, ist es unfair. In Dark Souls hingegen hätte man ja damit rechnen können und spätestens beim 2. Mal wüsste man es ( ja im anderen Spiel wohl nicht? ).
– Erklärt einen ein Spiel nichts, muss man googeln um sich überhaupt erstmal nicht zu verskillen oder die das passende Gegnergebiet am Anfang zu finden ist es unfair. Bei Dark Souls aber nicht, denn es gehört absichtlich zum Spieldesign?
– Ist ein ( Boss ) Gegner zu stark, sollte man lieber erstmal später wiederkommen ( weil er aktuell zu unfair ist ) und währenddessen aufleveln. Andere Spiele hätten dann keinen „flow“ mehr, oder würden als „grind“ abgestempelt werden … Aber kein Dark Souls.

Ich könnte ewig so weiter machen. Was mich aber immer am meisten mitgenommen hat dass im selben Monat wie Bloodborn ein Spiel rauskam mit viel schwereren Bossen ( sogar „Monstern“ ), einer viel angenehmeren progression und generell viel „faireren“ aber auch knackigeren Schwierigkeitsgrad und es in der deutschen Gamingpresse vorallem im nachhinein kaum Anklang fand ( nur Bloodborn ). Ich rede von Monster Hunter 4.

Derian

Liegt vielleicht auch daran das Monster Hunter 4 Ultimate für den 3DS ist und nicht wie Bloodborn für eine Konsole (PS4).

Nachtrag: Man sollte auch bedenken das die Monster Hunter Reihe sehr beliebt ist speziell in Japan. Dort sind die Hauptspielkonsolen 3DS oder Mobilegames für das Handy.

Wir in Europa sind eher Konsole und PC. Deswegen so eine lasche Berichtserstattung bei solch einen tollen Spiel.

Gerd Schuhmann

Jo, das denke ich auch.

Plague1992

Eine Berichterstattung und eine alllgemeine Meinung sind für mich aber völlg verschiedene Sachen. Es ist logisch dass über das eine Spiel mehr berichtet wird als über das andere, wenn es einfach mehr Leute hierzulande interressiert. Der Job eines Redakteurs sollte meiner Meinung aber auch in der Allgemeinheit liegen, über den Tellerrand zu schauen um aus einen möglichst breiten Erfahrungsschatz dementsprechend „richtige“ Antworten zu liefern.

Es wirkt für mich etwas unkonstant wenn ein Magazin „die schwersten Bosskämpfe des Jahres“ ( whatever ) kührt, dann aber kein Monster Hunter nennt mit der Begründung es interressiere ihn nicht oder er hätte es nie gespielt. Man kann doch nicht diverse Spiele in den Vordergrund stellen mit der Begründung andere Spiele einfach unter den Teppich zu kehren, wie aussagekräftig ist denn soetwas dann noch?

Aber na ja das geht mir wieder zu sehr ins Detail und ist eigentlich offtopic xD

dh

Wer 2 mal an einer Falle stirbt hat 2 Mal den Schalter nicht gesehen.
Erklärt einem dass Spiel nichts, muss man es selbst herausfinden ( klingt weit hergeholt aber könnte der Sinn dahinter sein).
In Dark Souls ist jeder Boss egal mit welchem Gear schwer. Mit besserem dauert der Kampf nur nicht so lang.

Hoffe mal das ganze klang nicht zu arrogant, nur Dark Souls ist nun mal so.

Joss

Ich mag es, wenn ein Spiel mich zum Meckern bringt. TSW war eines der wenigen, das mich mit Bildungs- und Wissensdefiziten konfrontiert hat. Auch mit Solo-Bossen, die über eine Mechanik verfügten, die man erst einmal enträtseln musste, um eine Chance zu haben. Frust ist doch der Motivator schlechthin, wenn er nicht aus Designfehlern und Logikbrüchen resultiert. Es gab in den Chats von TSW eine Sache, die man niemals unter Androhung des Shitstorms machen durfte: Im Chat selbst spoilern. Das ist so ein eineindeutiges Gütekriterium, dass man sich nur mal in der Spielelandschaft umsehen braucht, um sich zu vergewissern, dass es nur selten ein Problem darstellt.

Was mir übrigens an der grundsätzlichen Spielstruktur von Multiplayern im Gruppenspiel gefällt, ist der Ausgleich von Stärken und Schwächen in einer Party. Ich fand es immer schon erhebend und beglückend am Teamplay, Team zu sein, Retten und Gerettet werden. Leider korrespondiert genau das dann bei einigen Spielern mit asozialem Verhalten, dummen Kommentaren oder Exklusion. Überhaupt für mich einer der interessantesten Interaktions- und Kommunikationszusammenhänge in Computerspielen.

Philipp

TSW ist ein sehr gutes Beispiel! Fand/finde es auch sehr erfrischend. Wenn FC nicht so viele haarsträubende Fehler machen würde, dann wäre es ein wahnsinnig gutes MMO. Ideen haben die Jungs und Mädels!

Tom Def

Dark Souls ist nicht schwer sondern unfair, Ikaruga ist schwer aber nicht unfair. Die Kunst ein Spiel schwer zu machen liegt darin die Spielmechanik gut zu verstecken und gleichzeitig nicht unfair zu sein.

Philipp

„Aus meiner Sicht ist das Bloodborne-Prinzip recht „billig“, um ein kurzes Spiel länger erscheinen zu lassen.
Wenn 80% des Gameplays daraus besteht, die Erfahrungspunkte in Form von
verlorenen Seelen (oder „Blutechos“) wieder einzusammeln, finde ich das
weder spannend noch schwierig, sondern einfach frustrierend langweilig.“

Entschuldigung bitte, aber das ist doch Quatsch. Spiele haben unterschiedliche Schwierigkeitsgrade an die der Spieler sich anpassen sollte, wenn er das Spiel spielt. Ist genauso ein Element wie Steuerung zum Beispiel. Wenn ich nach dem zweiten Tod nicht verstanden habe, dass Bloodbounre kein Hack’n’Slay oder Arcade Shooter ist, sollte ich es bei Seite legen. Bloodbourne (Dark Souls etc.) spielen eben mit dem Element „Angst“ vor dem Sterben. Man muss taktisch, überlegt und vor allem vorsichtig agieren. Das ist das Gameplay. Es ist keine künstliche Verlängerung.

Rene Kunis

Genau so sieht das aus!! Die Souls Reihe ist halt nicht für jedermann geeignet. Und unfair schwer ist es auch nicht. Das belegen zahlreiche leute die die richtig harten bosse ohne ein stufenaufstieg gelegt haben. Timing, taktik und können braucht man da einfach nur!!

Cortyn

„Wenn ich nach dem zweiten Tod nicht verstanden habe, dass Bloodbounre
kein Hack’n’Slay oder Arcade Shooter ist, sollte ich es bei Seite legen.“ – Wo steht denn, dass das irgendjemand nicht verstanden hat? Ich habe einfach den Eindruck gewonnen, dass man Bloodborne als „guter“ Spieler in rund 5 Stunden durch haben könnte. Die einzige Verlängerung besteht darin, die Seelen/Blutechos wieder und immer wieder sammeln zu müssen, oder erneut sich zu einem Bosskampf durchkämpfen zu müssen, weil Savepoints an „altmodischen“ Stellen gesetzt sind. Doch, für mich ist das künstlich.

Philipp

Wenn man 80% der Zeit Blutechos einsammelt, dann hat man einfach das Spielprinzip, oder besser gesagt die Idee hinter dem Spielprinzip nicht verstanden. Von daher meine Behauptung.

Wenn Bloodbourne an jeder Ecke und Stelle Savespots hätte, wäre die Spielidee dahin. Wenn etwas von Beginn an so schwer ist kann es kaum künstlich sein.
Künstlich sind LFR, Normal, HM, Mythic, Nightmare etc…. Immer der gleiche Content wieder und wieder….

Gorden858

Die Savepoints haben meiner Meinung nach nichts mit dem Schwierigkeitsgrad zu tun. Ein Bosskampf wird ja nicht schwerer, wenn ich länger brauche, um einen weiteren Versuch wagen zu können. Ich bin aber natürlich schneller, wenn ich immer wieder direkt vor dem Boss wiederbelebt werde und innerhalb von 10 Minuten genausoviele Tries hinter mich bringen kann.

ABER auch wenn ich das Wort „schwerer“ nicht benutzen würde, bin ich doch der Meinung, dass durch die Strafen für den Tod die Spannung erhöht wird. Ich riskiere weniger im Kampf aus Angst den ganzen Weg nocheinmal gehen zu müssen wohingegen ich mit mehr Savepoints vermutlich rücksichtsloser wäre und auch mal etwas riskiere, da ich ja höchstens eine Minute oder so „verliere“.

PS: Bin kein großer Fan von besonders hohen Herausforderungen in Spielen (mehr).

Keupi

Man kann bestimmt in 5Std durchkommen. Aber nicht beim ersten mal. Ich denke du hast das Prinzip nicht richtig durchschaut. Man kann zB Skyrim auch in einer Stunde durchspielen.

Das Prinzip von DS und BB ist aber die unterschiedlichen Areale zu entdeckenn, die Architektur und Wege inklusive Abkürzungen auswendig zu lernen und jeden Gegnertypen zu analysieren. Um dann mit seiner Skillung, Waffe und Ausrüstung den besten Weg zu finden, ihn zu töten. Die etwas geheimnisumwitterte Story lädt zu Gedankenspielen ein. Und man lernt selbst nach 80 oder 100Std noch dazu oder hat einen Geistesblitz.

Das man ständig seinen verlorenen Blutechos oder Seelen nachjagt ist doch nicht der Hauptaspekt dieses Spiels, sondern eher ein Zeichen für noch fehlendes Spielverständnis oder hektisches Vorgehen.

Btw. Hattest du selber mal probiert ?

Cortyn

Nein, ich habe nur zugesehen und mich stark daran beteiligt, die Person bei den letzten 10% eines Bosskampfes abzulenken.

Gerd Schuhmann

Hast wieder Flügel gezeigt, hm?

Keupi

Wie gemein 😀

Koronus

Ich bin eher der Entspannung Typ, nur bei Ego Shootern mag ich es manchmal richtig schwer aufgrund „Realismus“.

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