Guild Wars 1: Darum schwärmen MMO-Veteranen noch heute vom Spiel

Das erste Guild Wars löst bei vielen Spielern ein warmes Gefühl aus, sie sehnen sich nach den Zeiten damals. So geht’s auch unserem Autor Jürgen. Er erzählt von Guild Wars, seiner ersten großen Online-Spiele-Liebe, und was Coop-RPG so besonders gemacht.

Für viele MMORPG-Spieler war Guild Wars 1 damals eine willkommene Alternative zu World of Warcraft. Das Online-Rollenspiel von ArenaNet ging schon damals radikal andere Wege und überzeugte mit anderen Spielkonzepten als die Konkurrenz.

Was hat Guild Wars 1 so besonders gemacht hat und wo lebt es noch heute im Nachfolger Guild Wars 2 weiter?

Viele Spieler haben nach wie vor einen ganz besonderen Fleck in ihrem Herzen für ein Spiel reserviert: Guild Wars! Das erste Spiel der Reihe kam 2005 heraus und war in vielen Aspekte anders als die damals üblichen MMORPGs wie World of Warcraft.

Daher hatte Guild Wars schon damals viele Fans, die das Spiel auch heute noch zocken und beständig nach einem HD-Remake rufen. Doch was genau war an Guild Wars 1 so besonders?

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Guild Wars – Das waren die Besonderheiten des MMOs

Guild Wars 1 machte vieles anders als die Konkurrenz. Beispielsweise war es eher ein Coop-RPG als ein MMO, kostete keine Abo-Gebühren und hatte ein Skill-System, das eher von Magic: The Gathering als von D&D inspiriert war.

Guild Wars – Eher ein Coop-RPG als ein MMORPG

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Eine der Besonderheiten von Guild Wars 1 war, dass viele Spieler es gar nicht als MMORPG sahen. Denn im Gegensatz zu World of Warcraft und Co. saht ihr andere Spieler nur in den so genannten „Hubs“. Das waren meist Städte, Dörfer oder Außenposten, wo keine Monster herumliefen. Dort gab es Quests und man konnte Handeln und mit anderen Spielern interagieren.

Wenn man aber wieder zurück in die Wildnis ging, war man alleine, wenn man vorher nicht andere Spieler eingeladen hatte. Alternativ konntet ihr aber NSC-Gefolgsleute und später etwas mächtigere Helden-Charaktere aus der Story mitnehmen. Da jede Zone in der Spielwelt streng instanziiert war, konnten ihr nur auf die Spieler treffen, die ihr auch eingeladen hattet.

guild wars 1

Es schnappte euch also niemand Loot oder Kills vor der Nase weg und solange ihr die Zone nicht verlassen hattet, gab es auch keinen Monster Respawn. Man konnte also nach Herzenslust die Region erkunden und was tot oder geplündert war, blieb auch weg. Das sorgte für eine außerordentlich dichte Atmosphäre, vor allem, da in späteren Addons bestimmte Regionen in verschiedenen Stadien verfügbar waren. Das richtete sich nach dem Stand der Story: beispielsweise vor und nach dem Angriff der feindlichen Armee.

Guild Wars – Skillsystem á la Magic: The Gathering

Das Skillsystem von Guild Wars war damals ebenfalls einzigartig. Anstatt Dutzender gleichzeitig nutzbarer Fähigkeiten und Skillbäume gab es nur acht Slots, die ihr aus einem Fundus von knapp 1.000 Skills auswählen konntet. Die Wirksamkeit dieser Fähigkeiten wurde durch Punkte in der jeweiligen Skill-Kategorie bestimmt und ihr konntet zusätzlich zu eurer gewählten Klasse eine weitere Klasse wählen, deren Skills ihr dann (mit Ausnahmen) ebenfalls ausrüsten durftet.

Guild Wars 2 Scarlet01

Durch das strenge Limit auf acht gleichzeitig nutzbare Skills musste man gut abwägen, was man einpackte. Skillwechsel war nämlich nur in den Quest-Hubs möglich. Doch gerade diese Limitierung sorgte dafür, dass man besonders ausgefallene und effektive Builds baute. Beispielsweise der legendäre 55HP-Mönch-Build, der durch zahlreiche Effekte seine maximalen Lebenspunkte auf 55 senkte.

GuildWars2-Raid-05

Mittels eines Skills, der jeden erlittenen Schaden auf maximal 10 Prozent der vollen Hitpoints reduzierte, bekam dieser Charakter immer nur 5 Schaden aus allen Angriffen, die er leicht gegenheilen konnte. Solch ein Held war nur sehr schwer zu besiegen und ideal zum Tanken oder Farmen. Im Gegensatz zu Guild Wars 2 hattet ihr die volle Freiheit bei der Skill-Auswahl und wart nicht auf feste Slots für Waffenskills oder Support-Fähigkeiten angewiesen.

Guild Wars  – Keine Abokosten und epische Addons

Während heute die meisten MMORPGs Free2play sind, hatten damals die meisten Online-Rollenspiele noch Abo-Modelle. Guild Wars war hingegen ein Buy2Play-Spiel, das man einmal kaufen und dann so lange zocken konnte, wie man wollte.

Guild Wars 2 Scrapper Herat of Thorns

Neuer Content kam in großen Addons, die jeweils eine  neue Spielwelt boten, das an Asien angelehnte Cantha oder die von Afrika inspirierte Region Elona. Jedes Addon brachte auch neue Helden und Spielmechaniken, beispielsweise der coole Ritualist und die Fraktionskämpfe um Territorien in Guild Wars: Factions.

Guild Wars – Ruck-Zuck im Endgame

Ebenfalls cool an Guild Wars: Das Maximallevel war immer 20 und es wird nie erhöht. So war man schnell im Endgame angelangt, was eigentlich alles nach der Grundkampagne „Prophecies“ war. Alle Quests und Instanzen danach waren also „Endgame“ und gaben euch entsprechende Herausforderungen.

Guild Wars 2 Hot Erweiterung

Außerdem gab es in Guild Wars kaum vertikale Progression. Ihr hattet bald ein Ausrüstungsset der besten Qualität und die nötigen Aufwertungen, um es optimal an euren Helden anzupassen. Es gab also kein Wettrüsten. Neue Items wurden nur um ihres coolen Aussehens Willen gefarmt und im Spiel selbst kam es viel mehr auf das Können der Spieler als auf die Ausrüstung an.

Guild Wars 1 vs. Guild Wars 2 – Das fehlt alles

Dies alles führte zu dem typischen Guild-Wars-Spielgefühl, das in vielen Aspekten nicht vom Nachfolger Guild Wars 2 übernommen wurde. Teil 2 setzt vielmehr auf eine offene MMO-Welt, in der viele Spieler gleichzeitig unterwegs sind und dynamische Events statt Quests erledigen. Gegner spawnen ständig nach und viele Herausforderungen sind nur möglich, wenn man gerade zufällig da ist und genug Leute mitmachen.

Guild Wars 2 Legendary 3

Nach wie vor wählt ihr aus einem Fundus eure aktiven Skills aus, doch die Skillauswahl ist viel geringer und viele Skills sind in Guild Wars 2 fest an eine Funktion gebunden. Skills 1 bis 5 sind beispielsweise immer von der Waffe abhängig und Skills Nummer 6 MUSS ein Unterstützungsskill sein. Wer frei mit seinem Build experimentieren wollte, hat in Guild Wars 2 nur wenig Freunde.

Guild Wars 1 in Guild Wars 2 – Ein Fest für Nostalgiker

Das Gameplay von Guild Wars 2 unterscheidet sich teils massiv vom Vorgänger, aber dennoch steckt viel von Guild Wars 1 im Nachfolger. Vor allem die coole Welt des Spiels existiert  – in veränderter Form – weiter und bietet viele Überschneidungen.

Guild Wars 2 Ep4 07

Es scheint sogar so, als ob mit jedem neuen Kapitel der Lebendigen Geschichte von Guild Wars 2 die Bezüge zum Vorgänger weiter zunehmen. Gerade die dritte Staffel der Story bezieht sich stark auf das erste Guild Wars, unter anderem in den folgenden Szenen:

  • Ihr kommt schon früh auf die bis dato nur aus GW1 bekannten Inseln des Feuerrings. Dort fand in der Prophecies-Kampagne der Endkampf gegen den Lich statt.
  • In Kryta erstarkt erneut der Weiße Mantel, ein fanatischer Kult, der euch weite Teile der Kampagne in GW1 Ärger machte.
  • Im Laufe der dritten Staffel beschwören die Kultisten sogar einen leibhaftigen Mursaat namens Lazarus, der ebenfalls schon in Guild Wars 1 einen Auftritt hatte.
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Hinzu kommt noch, dass das nächste Addon zu Guild Wars 2 in der Kristallwüste und Elona spielen soll. Dort war die weiße Drachin Glint – Schöpferin der Flammensucher-Prophezeiungen – einst zuhause und in der Kristallwüste erlangten eure Helden damals die Erleuchtung. Da gerade über diesen göttlichen Zustand zuletzt öfter gesprochen wurde und noch dazu die Götter eine wichtige Rolle in der künftigen Story-Line spielen, dürfte auch in Zukunft viel Nostalgie-Content aus Guild Wars 1 in Guild Wars 2 auftauchen.


Jürgen meint: Für mich war das erste Guild Wars damals mein erstes Online-Rollenspiel und ich war von Anfang an davon begeistert. Daher vermisse ich auch das freie Skillsystem und die instanziierten Regionen ein wenig. Doch auch der Nachfolger hat seine Vorteile, allem voran die coole, immer wieder weitergehende Story in der lebendigen Geschichte. Ich bin jedenfalls gespannt, wie es weitergeht und welche Geheimnisse aus Guild Wars 1 nochmal aufgegriffen werden.

Auch interessant: Guild Wars 2 kriselt gerade

Mass Effect Andromeda: Super! Patch 1.06 verbessert Zwischensequenzen

Der Patch 1.06 von Mass Effect: Andromeda brachte viele kleine Verbesserungen. In der Summe ist das deutlich zu spüren.

In den vergangenen Tagen hat Mass Effect: Andromeda seinen zweiten „großen“ Patch bekommen. Der Patch 1.06 hat viel an der Balance des Multiplayer-Modus herumgeschraubt und auch kleinere Bugs behoben. Ebenfalls in den Patchnotizen ist jedoch vermerkt, dass die Qualität der Zwischensequenzen gerade am Start des Spiels verbessert wurde.

Wer in ein neues Spiel startet und einen Blick auf die Cutscenes wirft, der wird vor allem drei Dinge feststellen:

  • Haare sind nun umfassend beleuchtet. Dadurch wirken sie nicht mehr wir eine „einheitliche Masse“ sondern tatsächlich lebensecht.
  • Die Gesichtsanimationen in vielen Sequenzen wurden drastisch überarbeitet. Wo vorher Leblosigkeit herrschte, gibt es nun Gefühlsregungen.
  • Teilweise wurden die Gestiken der Charaktere komplett in den Szenen verändert. Wo Charaktere vorher nur starr herumstanden, verschränken sie nun die Arme, wenden sich ab oder führen andere Gestiken aus.

Generell sind die Änderungen sinnvoll, qualitativ gut definitiv zu bemerken. Der Youtuber YongYea zeigt einige eindrucksvolle Beispiele im Video:

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Von den anfänglichen Problemen merkt man kaum noch was

Cortyn meint: Ich habe mir die ersten Szenen des Spiels nochmal „live“ angeschaut und muss sagen: Die Verbesserung ist deutlich zu spüren. Vor allem die leicht dramatischen Szenen wirken nun wirklich stimmig, wenn Ryder betrübt zu Boden blickt oder auch andere NPCs Anteil nehmen und missmutig das Gesicht verziehen.

Wer bisher noch nicht in Mass Effect: Andromeda reingeschaut hat, kann das jetzt getrost wagen. Von den „vermurksten“ Zwischensequenzen und fehlerhaften Gesichtsanimationen ist inzwischen kaum noch etwas zu merken. In den meisten Fällen ist das tatsächlich richtig gut geworden.


Was Patch 1.06 sonst noch für ME:A gebracht hat, verraten wir Euch in diesem Beitrag.

Heroes of the Storm: D.Va hat einen Kerrigan-Fancrush und Lúcio flirtet

Die Voicelines aus Heroes of the Storm verraten mehr zu D.Vas Story. Und die Heldin aus Overwatch hat ein großes Vorbild: Kerrigan.

HotS Dva Cinematic Header

Die Geschichte von Overwatch wird vornehmlich durch Comics, Cinematics und kleine Interaktionen der Helden vor Beginn einer Partie erzählt. Doch jetzt betritt D.Va auch den Nexus von Heroes of the Storm und da kommt es zu einigen sonderbaren Begegnungen. Denn „in der echten Welt“ war D.Va eine StarCraft 2-Profispielerin. In Heroes of the Storm trifft sie nun auf zahlreiche Charaktere, die sie ansonsten nur als kontrollierbare Einheiten in einem Strategiespiel trifft.

Ein paar besonders lustige Interaktionen haben wir hier für Euch aufgelistet:

  • D.Va hat einen Fancrush für Kerrigan – D.Va wird hier zum Fangirl. Bei der Begegnung kann sie kaum glauben, dass Kerrigan real ist und bekennt sich als ihr größter Fan. Kerrigan selbst ist davon eher wenig angetan.
  • Wenn D.Va mit Zagara zusammen spielt, dann macht sie Andeutungen auf einen „Zerg-Rush“ – eine beliebte, schnelle Strategie von Zergspielern.
  • Auf andere StarCraft-Charaktere reagiert sie je nach ihrer Fraktion. „Terraner sind so OP“ (Sergeant Hammer, Raynor) oder „Protoss sind so OP“ (Zeratul, Tassadar) und natürlich auch „Zerg sind so OP“ (Abathur, Dehaka) – da kennt man als richtiger Pro-Gamer natürlich keine Ausnahmen.

Lúcio flirtet mit D.Va

Sämtliche Dialoge kann man sich bereits auf dem PTR anhören, wo D.Va zur Zeit getestet wird. Der Youtube-Kanal von „Hammeh – Overwatch (FailCraft)“ hat alle Sounds bereits aufgenommen und in Kontext zu ihren jeweiligen Gesprächspartnern gesetzt.

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Lúcio ist ein kleiner Charmeur

Besonders niedlich ist übrigens die Interaktion mit Lúcio, die zeigt, dass der DJ auch ein schmalziger Kavalier sein kann. Zwar lässt sich das Wortspiel nicht komplett fehlerfrei ins Deutsche übersetzen, aber ungefähr so würde es klingen: „Wie geht es meinem internationalem Lieblings-DJ?“ – „Ich spiele zwar viel Musik, aber du bist mein Lieblings-Song“ – D.Vas bürgerlicher Name ist Hana Song. Und ja, die Schleimspur reicht bis in den Nexus.


In China wurden die Wahrscheinlichkeiten der Lootboxen offengelegt – schonmal reingeschaut?

Quelle(n):
  1. pvplive.net

Gaming-Gigant setzt auf Mobile-MMORPG – „koreanischer Steve Jobs“

In Südkorea gerät der Gaming-Markt durcheinander. Mit Netmarble betritt ein neuer „Big Player“ die Bühne. Die setzen auf Mobile-MMORPGs und machen den etablierten Firmen den Markt streitig. Die Firma ist jetzt über 11 Milliarden Dollar wert, mehr als die bisherigen Granden.

Die Gaming-Industrie in Südkorea war lange Zeit relativ stabil. Man setzte auf Online-Gaming und den PC. In den berühmten „PC Bangs“, den Internet-Cafés, in Südkorea kamen die Spieler zusammen und zockten die beliebten Online-Free2Play-Spiele wie Lineage, Crossfire oder Dungeon Fighter.

NCSoft und Nexon mit MMOs lange Zeit Marktführer in Südkorea

Zwei südkoreanische Firmen waren lange federführend: NCSoft mit Games wie Lineage, Blade and Soul oder Aion und Konkurrent Nexon, die Games wie MapleStory veröffentlichten.

Auch westliche Einflüsse kommen schon länger ins südkoreanische Gaming. Die Leidenschaft der Südkoreaner für StarCraft und Warcraft 3 ist legendär. Aktuell dominieren Riot mit League of Legends und Blizzard mit „Overwatch“ die obersten Ränge in den Internet-Cafés.

Jetzt geht es aber nicht mehr um den PCs, sondern um „Mobile-Gaming.“

Während Nexon und NCSoft den Sprung ins Mobile-Gaming noch vollziehen müssen, den Spagat zwischen PC und Mobile suchen und einige Feder lassen, werden sie von einer anderen südkoreanisch Gaming-Firma überholt. Von Netmarble.

Netmarble größter Börsengang seit 7 Jahren

Die Firma „Netmarble“ ist nun an die Börse in Seoul gegangen und es war der größte Börsengang in Südkorea seit 7 Jahren. Der Marktwert der Firma ist in Folge des Börsengangs explodiert. Der Wert der Firma wird mit 12.2 Milliarden US-Dollar beziffert – das sind etwa 11,15 Milliarden Euro.

Bloomberg Marktwert
Marktwert in Milliarden US-Dollar Quelle: Bloomberg

Damit hat Netmarble einen höheren Wert als Nexon oder NCSoft. Auch westliche Publisher wie Take-Two und Ubisoft lässt die Firma hinter sich. Nur Riesen wie Activision oder Electronic Arts sind bei den Marktwerten, laut Bloomberg, noch vor Netmarble.

Was ist die Geschichte hinter Netmarble?

Netmarble – eine Ausnahme von der Regel

Netmarble wurde schon in 2000 von Bang Jun-Hyuk gegründet, der die High-School abgebrochen hat. Die meisten seiner Konkurrenten haben hingegen Studienabschlüsse.

lineage 2 revolution 03

Bang funktionierte aber nicht im südkoreanischen Schulsystem, das viel Wert darauf legt, dass Schüler den Unterrichtsstoff auswendig lernen. Er suchte einen anderen Weg.

Bei Bang läuft ohnehin einiges anders als bei seinen etablierten Konkurrenten. Er wuchs in einem der ärmeren Viertel von Seoul auf.

Im konservativen Spielemarkt von Südkorea hat Bang früh auf Online-Gaming gesetzt. Ende der 90er erlitt Bang noch Rückschläge: Die Infrastruktur in Südkorea konnte seine Pläne noch nicht tragen. Bang wollte Internet-Dienste anbieten und erlitt damit Schiffbruch. Doch schon wenige Jahre später begann die südkoreanische Regierung das Internet des Landes in Folge einer Finanzkrise massiv auszubauen. Bang war da, um davon zu profitieren und Netmarble nach oben zu führen.

Mit damals noch unkonventionellen Ideen etablierte Bang Netmarble mit Spielen wie „Sudden Attack“ als erfolgreiche Firma und setzte schon früh auf den Mobile-Markt.

Marvel Future Fight

In 2006 zog sich Bang aber für 5 Jahre von der Gaming-Industrie zurück. Offiziell spricht man von “nicht näher bekannte gesundheitlichen Gründe.” Es klingt als habe Bang unter einer Art Burnout gelitten. Er sagt, er habe sich zu der Zeit nur selten ausgeruht, sei müde und gestresst gewesen.

Ohne ihn machte Netmarble schwere Zeiten durch und erfüllte die Erwartungen nicht. Auch die Publishing-Rechte an „Sudden Attack“, dem Hit-Spiel, gingen verloren. Nexon vertreibt das Spiel seitdem. Viele der Games, die Netmarble herausbrachte, blieben hinter den Erwartungen zurück.

Die Aussichten für Netmarble waren noch 2011 alles andere als gut.

Nach 5 Jahren Pause kehrte Bang zurück, um seine Firma zu retten

Der 48-jährige Bang Jun-Hyuk gilt aber wegen dieser schwieriger Umstände heute als „südkoreanischer Steve Jobs.“

Wie Jobs zu Apple, war auch Bang Jun-Hyuk zu seiner Firma zurückgekehrt, als die in finanziellen Schwierigkeiten steckte, und hat sie zu neuen Höhen geführt.

lineage 2 revolution 02

Seit er wieder am Ruder ist, hat er Netmarble vollends auf Smartphones und Mobile-Gaming ausgerichtet. Mit Mobile-Titeln wie Marvel Future Fight und dem MMORPG „Lineage 2 Revolution“ ist Bang u der Durchbruch wohl endgültig gelungen.

Gerade der irrwitzige Erfolg von Lineage 2 Revolution dürfte den Börsengang und die Explosion des Marktwerts nun befeuert haben. Mittlerweile hat Netmarble auch die Unterstützung des chinesischen Riesen “Tencent Games” erlangt.

Netmarble und Bang haben den Westen ins Auge gepackt. Ihr MMORPG-Mobile-Hit „Lineage 2 Revolution“ könnte schon im Juni die Welt erobern.

Wenn das so weitergeht, dürften wir die nächsten Jahre noch einiges vom “koreanischen Steve Jobs” hören.


Mehr zu Lineage 2 Revolution:

Lineage 2 Revolution: Das 1. komplexe Online-MMORPG für Mobile?

Quelle(n):
  1. bloomberg
  2. forbes

Overwatch: Viraler Hit – Vater stellt Emotes der Helden nach

Wenn Vater und Sohn viel Freizeit haben, dann entstehen dabei lustige Videos. Wie etwa diese Nachstellung der Helden-Emotes aus Overwatch.

Wenn sich die Väter „unserer Generation“ ins Internet wagen, dann schlagen die meisten Leute wohl die Hände vor dem Kopf zusammen und hoffen, dass sie „nur“ irgendeinen peinlichen Spruch auf Facebook hinterlassen. Doch manch ein Gamer bindet seinen Vater auch direkt in seinen Youtube-Kanal mit ein. So etwa Nick Luciano, der seinen Vater in verschiedenen Videos immer wieder darum bittet, doch irgendwelche Szenen nachzustellen. Dieses Mal hatte man sich Overwatch vorgenommen und einfach ein paar Emotes nachgestellt.

Weil der Vater weder ein besonders großer Schauspieler ist, noch Cosplay-Kostüme zu Auswahl hat, nutzt er einfach die Dinge, die er in seinem Umfeld findet: Hundeleinen, Nerf-Guns, Besen und Rasenmäher.

Reinhardt mit vollen Körpereinsatz

Das Ergebnis ist „pures Gold“ und verdammt unterhaltsam. Hier könnt Ihr es Euch in voller Länge ansehen:

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Belohnt wurde der Aufwand recht schnell. Nachdem das Video auf Reddit gepostet wurde, schossen die Aufrufzahlen durch die Decke. Auf Reddit erhielt der Beitrag mehr als 24.000 Upvotes. Und der relativ kleine Youtube-Kanal mit etwas mehr als 2.000 Abonnenten hat plötzlich mehr als 200.000 Videoaufrufe und wird mit Kommentaren überhäuft.

Cortyn meint: Ich finde es verdammt cool, weil man dem Vater auch ansieht, dass er an der Sache richtig Spaß hat. Besonders cool sind natürlich die Details, die mit den absurdesten Dingen nachgestellt wurden. Gerade die Seifenblasen bei der Symmetra-Darstellung haben mich wirklich zum lachen gebracht – und der Handstaubsauger bei Torbjörn hat den  Vogel abgeschossen. Da kann man fast ein bisschen neidisch auf so einen Vater sein.


Weniger lustig ist dieses Thema: Darum bleiben Frauen im Voicechat von Overwatch meistens stumm.

„Oh Gott, ich verliere meinen Job“ – Twitch-Panne bei Runescape-Entwickler

Bei Runescape ist ein Fehler passiert. Das Bild eines künftigen Projekts „Next Gen“ wurde in einem Live-Stream gezeigt. Der „Leaker“ bangte live um seinen Job.

Runescape ist ein MMO-Klassiker. Das MMORPG läuft seit Januar 2001 hat seitdem viele Wandlungen mitgemacht. Jetzt gibt’s ein neues Mini-Kapitel in der riesigen Historie des MMORPGs von Jagex.

Am Ende eines Livestream von Runescape hat Community Manager Mod Shauny wohl den falschen Knopf gedrückt. Statt den Stream zu beenden, sieht man für wenige Sekunden das Logo eines wohl neuen Spiels. Man sieht lediglich das Symbol und den Schriftzug „Next Gen.“

Ich verliere meinen Job – Knöpfe lagen zu dicht aneinander

Auf Twitch war der Stream Sekunden danach beendet. Auf Youtube aber lief der Stream ohne Bild weiter und man hörte den aufgelösten Moderator wieder und wieder murmeln „Oh Gott, ich werde meinen Job verlieren.“ Sein Partner versuchte ihn zu beruhigen. Daraus werde ihm jetzt kein Ärger entstehen, aber Shauny beharrt darauf, dass wird ihn den Job kosten.

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Im Reddit von Runescape sprachen sich die Fans schon für den Mod aus. Man solle ihn doch nicht wegen so etwas entlassen. Offenbar war das ein „Honest Mistake“, ein blöder Fehler, der daraus resultiert, dass im Interface zwei Knöpfe zu nahe beieinanderliegen.

Im Nachhinein kann man über die Sache wohl lachen. Ein Jagex-Mitarbeiter hat schon gesagt, dass dem Leaker nichts passieren wird. Das sei eindeutig unabsichtlich passiert. Das Logo sei von einem noch nicht angekündigten Projekt und aus einem internen Livestream.  Mehr gebe es zu der Sache nicht zu melden.

Manche vermuten bei einem solchen „Leak“ derweil eine Inszenierung des Publishers, der so zusätzliche Aufmerksamkeit erzeugen will

Jagex versucht seit Jahren noch andere Projekte neben Runescape zu verwirklichen. Bislang war aber keinem Nachfolgetitel bleibender Erfolg vergönnt. Vielleicht ist das ja bei „Next Gen“ anders.


Runescape schreibt immer wieder kuriose Geschichten:

Runescape: MMO-Streamer überraschte Pizzaboten mit Riesentrinkgeld

Quelle(n):
  1. reddit Runescape

Pokémon GO: Pflanzen-Event war ein Wettkampf – Gewinner steht fest

Das Pflanzen-Event in Pokémon GO war ein Wettbewerb zwischen Team Rot, Gelb und Blau. Welches Team hat die meisten Pflanzen-Pokémon gefangen?

Bis Dienstag lief das Pflanzen-Event in Pokémon GO, das einen Zuwachs von Monstern des Typs Pflanze versprach. Trainer konnten dadurch Ihre Sammlungen mit Monstern wie Bisasam, Endivie oder Tangela füllen. Um noch mehr wilde Monster anzulocken, wurde außerdem die Dauer der Lockmodule von 30 Minuten auf sechs Stunden erhöht.

Was viele Trainer aber nicht wussten: Niantic beobachtete ganz genau, welches Team wie viele Pflanzen-Pokémon fing und machte einen Wettbewerb daraus. Das Gewinner-Team hat etwa 116 Millionen Pflanzen-Monster gefangen. Die Verlierer “nur” 72 Millionen. Könnt Ihr Euch schon denken, welches Team gewonnen hat?

And the winner is:

Trainer der drei verschiedenen Teams streiten sich schon lange darüber, welches Team denn nun das bessere ist.

  • Team Rot – “Wagemut” mit Anführer Candela
  • Team Gelb – “Intuition” mit Anführer Spark
  • Team Blau – “Weisheit” mit Anführer Blanche

Das Ergebnis des Pflanzen-Events konnte nun zumindest in diesem Bereich einen Gewinner der drei Teams feststellen. Gemessen wurde, welche Gruppe während des Event-Wochenendes am meisten Pflanzen-Pokémon fangen konnte.

  • Auf Platz 3 steht Team Gelb, mit 72 Millionen gefangenen Pflanzen-Monstern.
  • Platz 2 geht an Team Rot, das 102 Millionen Pflanzen-Pokémon während des Events fing.
  • Die meisten Pflanzen-Pokémon fing Team Blau. Die Trainer dieses Teams erreichten 116 Millionen Pflanzen-Monster-Fänge.
Pokemon GO Event Gewinner

Ergebnis unfair?

Viele Spieler kritisieren diesen “Wettbewerb” in den sozialen Netzwerken und wünschen sich detailliertere Zahlen zu diesem Event. Grund dafür ist, dass Team Blau die meisten Spieler hat und dadurch einen klaren Vorteil beim Fangen der Pokémon hat.

Deshalb schlagen Trainer vor, dass Niantic bei zukünftigen Events genauere Zahlen veröffentlicht. Dazu könnten Werte wie “Pokémon-Fänge pro Trainer aus einem Team” zählen, die deutlicher machen, welches Team sich mehr “Mühe” gegeben hat.

Generell kommt die Idee bei der Community bisher gut an, die Teams miteinander zu vergleichen. Dadurch steigt das Wettbewerbsgefühl bei den Trainern.


PokéDex 2.0 – Diese Änderungen könnten Trainern helfen

Hearthstone: Warum gibt’s keine neuen Karten mit Inspiration mehr?

Mit einem veralteten Set verschwinden auch Schlüsselworte wie „Inspiration“. Will Blizzard Hearthstone „einfach“ halten?

Bei Hearthstone ist das Spiel in bestimmte Jahre eingeteilt. Nach dem Jahr des Kraken befinden wir uns nun im Jahr des Mammuts. Im Klartext heißt das, dass nur noch bestimmte Kartensets im „Standard“-Spielmodus verwendet werden dürfen – nämlich alle Sets aus dem aktuellen und letzten Jahr.

Hearthstone: Schlüsselwort Ersatzteil taucht auch nicht mehr bei neuen Karten auf

In letzter Konsequenz reduziert das aber nicht nur die Anzahl der zur Verfügung stehenden Karten, sondern auch die Schlüsselworte. So ist etwa die „Inspirieren“-Mechanik aus „Das Große Turnier“ vollständig mit dem Kartenset verschwunden. Neue Karten tragen das alte Schlüsselwort nicht mehr. Auch das Schlüsselwort “Ersatzteil” ist verschwunden.

Hearthstone Tournament Header Legendaries

Nicht allen Fans gefällt das, weshalb im offiziellen Forum nachgefragt wurde, warum Blizzard etwa „Inspiration“ entfernt hat.

Laut dem Entwickler Max McCall von Blizzard gibt es mehrere Gründe dafür:

  • Jedes Set ist für irgendjemanden sein erstes. Neue Spieler würden mit zu vielen Schlüsselworten überfordert.
  • Weniger „aktive“ Schlüsselworte sorgen dafür, dass die Entwickler die einzelnen Worte besser unterstützen können, was letztlich zu einer besseren Spielerfahrung pro Erweiterung führt.
  • Jede Erweiterung würde etwas weniger „spannend“ werden, als die Vorherige. Wenn man alle Schlüsselworte berücksichtigen müsste, wäre ein großer Teil der neuen Karten nur mit „alten“ Mechaniken versehen.

Abgesehen davon können sämtliche Karten noch immer im „Wilden“ Spielmodus verwendet werden – dort sind alle Karten mit allen Schlüsselworten erlaubt.

Wie seht Ihr das Ganze? Wünscht Ihr Euch die alten Schlüsselworte zurück? Oder findet Ihr es gut, dass einige davon mit der Zeit aus dem Standard-Spiel verschwinden?


Sucht Ihr noch ein paar solide Einsteigerdecks für „Die Reise nach Un’Goro“? Wir haben hier 9 günstige Decks für Euch!

Overwatch: Wegen solcher Idioten bleiben Frauen in Games oft stumm

Ein besonders ekliges Beispiel aus einem Overwatch-Match zeigt, welchem Sexismus sich Frauen in Onlinegames noch immer ausgesetzt sehen.

Die Anonymität des Internets sorgt immer wieder dafür, dass das schlechteste in den Menschen zum Vorschein kommt. Gerade in Onlinespielen lassen einige Personen gerne mal „die Sau raus“ und nehmen keine Rücksicht auf andere. Wenn sich dann noch eine Person im Voicechat als Frau outet, ist Sexismus vorprogrammiert.

Warum viele Frauen sich im Internet noch nicht wohlfühlen, wenn sie sich zu erkennen geben, zeigt das folgende Beispiel ausgezeichnet. Die Spielerin Glisa hat eine Partie aufgenommen, die beispielhaft zeigt, wie sie sich knapp 20 Minuten lang sexistischen Äußerungen entgegensieht.

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Ein paar übersetzte Beispiele von den vielen, vielen Anfeindungen:

  • „Mercy, heil mich. Ich nenn dich auch nicht mehr hässlich! Nur ein Spaß, du bist vermutlich hässlich.“
  • „Mir gefällt es, dass die Mercy mich heilt, weil sie mich will.“
  • „Das ist keine sexuelle Belästigung, das ist Gleichberechtigung.“
  • „Du bist eine Frau, hast du überhaupt das Recht eine Meinung zu haben?“

Selbst nachdem sie die Spieler darauf hinweist, dass ihre Äußerungen doch sexistisch sind, wird es nicht besser – ganz im Gegenteil. Das Gelächter der jungen Herren wird noch stärker und es kommen Sprüche wie „Ja, wir haben dich quasi vergewaltigt, haha“.

Overwatch Mercy Caduceus Buff

Auch auf die Aufforderung hin, dass sich das Team doch absprechen und den Voicechat benutzen soll, reagiert Glisa kurz und wird dann unterbrochen: „Hat noch jemand Mercy stumm geschaltet? Ich musste sie stumm schalten!“

Das Ganze zieht sich durch die Partie hinweg durch. Sprüche wie „Ich finds komisch, dass Frauen immer Heiler spielen, vermutlich weil sie nicht gut spielen können“ und „Ja und dann nehmen sie einfach die attraktivste Heldin, als müssten sie was kompensieren.“

Overwatch Dva jump

Und wer jetzt findet, dass es doch nicht minder nett ist, diese Herren bloßzustellen: Doch, sie wurden darüber informiert, dass das ins Internet gestellt wird und schienen sich auch daran zu erfreuen.

Cortyn meint: Zum „Glück“ hat es in diesem Fall nur jemanden erwischt, der sich diese Anfeindungen nicht so sehr zu Herzen nimmt und stattdessen auf das Thema aufmerksam macht. Fälle wie diese sind aber wohl keine Seltenheit und ein Paradebeispiel dafür, warum viele Frauen den Voicechat in Onlinespielen meiden. Viele Frauen werden soetwas nicht so einfach wegstecken können und sich sehr schnell fragen: Warum sollte ich mir das in meiner Freizeit antun?

Da kann man nur hoffen, dass die Herren im Laufe ihrer Pubertät noch etwas Verstand entwickeln. Und vielleicht klappt es ja dann auch noch mit dem Stimmbruch.

Das Titelbild ist eine Fanart von MICE-KING (Link zum DeviantArt-Account).


Was es mit dem Balancing-Dreieck in Overwatch auf sich hat, erklären wir in diesem Beitrag.

Destiny 2: DLC-Pläne entlarven „Event-Content“ als Marketing-Geschwätz

Bei Destiny denkt man wieder um. Destiny 2 soll DLCs bringen. Das entlarvt Pläne von „Live-Content“ in Destiny 1 als leere Marketing-Versprechen.

Ende 2015 hat Bungie es den Spielern als „große Neuerung“ und als etwas „Positives“ verkauft: Destiny stellte den Content-Plan um. Es sollte nicht länger 15€-DLCs zwischen den großen Releases geben wie in Jahr 1, sondern ab sofort „Live Events“ und kostenlose Updates.

Die vermeintliche Verbesserung im Content-Flow stellt sich langsam als das heraus, was es wirklich war: Marketing-Gerede. Bungie wollte den Destiny-Spielern eine Notlösung als “Verbesserung” verkaufen. Das hat nicht funktioniert.

Das Fehlen von DLCs in Jahr 2 hatte man Destiny-Spielern als etwas „Gutes“ verkauft

Destiny stellt auf kostenlose Content-Updates und Events um. Nie wieder müsste man 4 Monate warten müssen, bis neuer Content kommt und dann noch Geld dafür zahlen müssen. Ab sofort würde sich das “Live Team” um Events und Content-Updates kümmern.

2015 klang es noch nach einer guten Idee. Die beiden Jahr-1-DLCs „Dunkelheit lauert“ und „Haus der Wölfe“ waren eher unterdurchschnittlich. Sie brachten zwar neue Dinge wie den Raid „Crotas Ende“, das „Gefängnis der Alten“ oder „Die Prüfungen von Osiris“ – vor allem der Story-Content enttäuschte aber die Hüter. Das waren oft nur bekannte Missionen, die lediglich rückwärts gespielt werden mussten.

Destiny-Crota

Eine Änderung der Pläne kam also erstmal gut an. Vor allem, da sie kostenlos sein würde. Das Preisschild von 15€ an neuem Content hatte preisbewusste Hüter in Jahr 1 gestört.

„Kein Seasonpass“ – „kein Content“

In der Praxis sah das Ganze aber viel düsterer aus. Wo in Jahr 1 mit den DLCs wenigstens „Spielinhalte“ kamen, war es in Jahr 2 und Jahr 3 düster. Das „Live-Team“ konnte im Prinzip nur Spielinhalte recyclen, Balance-Änderungen bringen oder einige Kosmetika entwickeln – richtige Boss-Herausforderungen oder Story-Entwicklungen gab es nicht mehr.

Die Events entpuppten sich meist als Versuche, die Spieler irgendwie mit minimalem Aufwand bei Laune zu halten. Über einen Cash-Shop bot man Emotes und allerlei Kosmetika feil.

destiny-festival
Masken statt neuem Content?

Destiny 2 soll wieder DLCs bekommen – und die Spieler lieben es offenbar

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Dass dieser ganze „Wir setzten jetzt auf Events, das wird ganz toll“-Kram nur leere Worthülsen waren, erkennt man nun an den Plänen für Destiny 2. Hier verkauft man schon vorm Release einen „Seasonpass“, der zwei DLCs garantieren soll. Man wendet sich also wieder dem alten Modell zu.

Die Spieler haben damit offenbar überhaupt kein Problem. Bei den Vorbestellungen sind die Editionen, die den Seasonpass umfassen, gefragter als die ohne.

Waren Events bei Destiny 1 nur eine Notlösung wegen schlechter Dev-Tools?

Hinter den Kulissen hörte man schon lange ein Rauschen, dass Bungie nur auf den „Event-Content“ umgestellt hat, weil man es zeitlich nicht geschafft hat, neben der Arbeit an Destiny 2 und an den großen Erweiterungen „König der Besessenen“ und „Erwachen der Eisernen Lords“ noch vernünftige DLCs zu basteln.

Das hat Bungie zeitlich nicht stemmen können. In Jahr 1 hat man das nur hinbekommen, weil die DLCs schon vor dem Release entwickelt wurden, als man noch mehr Zeit hatte und nicht noch ein „Live-Spiel“ pflegen musste.

destiny-2-shotgun

Mit dem Wissen im Hinterkopf scheint der „Live-Team“-Content von Anfang an als Notlösung geplant worden zu sein, der den Spielern aber als „Verbesserung“ verkauft wurde. Man hat sich nicht getraut sich hinzustellen und zu sagen: „Leute, wir schaffen es nicht, DLCs zu bringen. Wir arbeiten gerade an Destiny 2 und da ist unser Schwerpunkt.“

Jetzt, vor Destiny 2, hört man aus unbestätigten Quellen durchsickern, die Content-Schwäche in Destiny 1 soll an einer schwierigen Engine und umständlichen Entwickler-Tools gelegen haben. Diese Probleme sollen mit Destiny nun ausgeräumt sein. Vielleicht kann Destiny 2 also nun mit vernünftigem Content weitermachen.

Auch andere Spiele haben Probleme mit dem “Content-Nachschub” und weichen vom Seasonpass- und DLC-Modell ab, The Division hat für ihr Jahr 2 den Seasonpass gestrichen, seitdem herrscht dort Langeweile. Electronic Arts hat für Star Wars Battlefront 2 schon Zweifel am Seasonpass-Modell angemeldet.


Mehr informationen zu Destiny und was dort inhaltlich passieren könnte, lest Ihr hier:

Destiny 2: Leak – Es geht auf den Saturn, mehr Richtung „Open World“

Paladins: Willo – Der flatternde Kampfhubschrauber steckt voller Strategie

Leya hat Paladins‘ neuen Champ Willow getestet und ein paar Runden mit dem Kampfhubschrauber gedreht. Das sind ihre Eindrücke.

Willo ist einer der ungewöhnlichsten Shooter-Charaktere, den ich je gesehen habe. Sie ist eine Elfe, die an eine Mischung aus Insekt und Blume erinnert. Ihre Waffe ist nicht mal annähernd eine Waffe. Die Elfe benutzt keine Pistole, kein Schwert, keinen Bogen – Willos Waffe ist ein zartes Blümchen, aus dem Pollen schießen.

Die zarte, kleine Elfe kann mit diesem Blümchen allerdings verheerenden Schaden anrichten.

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Willo – Heilung blockieren und heftige Explosionen mit Samen auslösen

Willos Blume – der Stab der Überwucherung – hat es ganz schön in sich. Mit ihm kann die Elfe eine Todeszone erschaffen, mit der sie Heilung unterdrückt. Ein unglaublich starker Skill. Mit ihrer Fähigkeit “Setzling” schleudert Willo einen Samen, der Flächenschaden anrichtet. Denn der Samen explodiert und erzeugt direkt nach der Explosion weitere Samen, die ebenfalls explodieren und Schaden anrichten.

Was freute ich mich schon darauf meine Gegner zu bombardieren und ihnen den Garaus zu machen! Das Gegenteil passierte. Ich starb eine Menge und so richtig Kills heimste ich auch nicht ein.

Alles, was Ihr über Willo wissen müsst: Paladins: Willo – Neuer Champ ist (k)eine putzige Fee, Skills und Karten

paladins willo2

Willows Gameplay – So flatterharft und Launig wie ihre Persönlichkeit

Ich schaute mir Willo genauer an, studierte ihre Karten, drehte ein bisschen an ihrem Figürchen herum. Dann traf es mich wie ein Schlag – Ich hatte vergessen zu Flattern und Willos Persönlichkeit außer Acht gelassen.

Das mag jetzt seltsam klingen. Trotzdem fand ich hier den für mich entscheidenden Wendepunkt in Willos Gameplay. Die Elfe ist ein echter Draufgänger, der nur so vor Energie strotzt und kaum stillhalten kann.

Ich stürzte mich ins nächste Match und machte mir Willos Charakter zu eigen. Ich begann mutiger zu spielen und nutzte ihre Bewegungsfähigkeit “Geflatter” viel bewusster, um Gegnern hinterher zu stürzen und ihnen geschickt auszuweichen, damit ich im richtigen Moment zuschlagen konnte.

paladins willo2

Zarte Elfe? Von wegen! Willo ist ein flinker Kampfhubschrauber

Willo fliegt mit ihrer ultimativen Fähigkeit “Elfenflug” für 10 Sekunden in die Luft und kann in der Zeit all ihre Skills nutzen. Das macht sie zu einem hervorragenden Scout und Kampfhubschrauber.

Besonders cool ist es, die Gegner von weit oben mit den explodierenden Samen zu befeuern. Willo ist in der Luft extrem schwierig zu treffen – Das durfte ich feststellen, als ich gegen andere Willos spielte.

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Willo muss taktisch angepasst werden – So wie es in Paladins sein sollte

Die Elfe hat starke Eigenschaften, durch den großen Flächenschaden, das Fliegen und die geblockte Heilung. Trotzdem erscheint sie mir in einer guten Balance zu stehen. Die Abklingzeiten ihrer Skills sind ziemlich hoch, weswegen ein gutes Timing an den Tag gelegt werden muss.

Bei ihren ultimativen Karten wird eine klare Strategie definiert. Sie können Willo deutlich mehr Schaden verpassen oder ihre “Todeszone” verstärken. Entscheidet man sich für die “Todeszone”, wird nicht nur die Heilung blockiert, sondern auch Schilde geschwächt. Das ist stark gegen die “2 Heiler, 2 Tanks”-Meta. Aber Willos Schadens-Potential wird dadurch drastisch gesenkt.

Genau diese taktischen Entscheidungen machen Paladins besonders unter den Shootern. Willo spiegelt genau das wieder.

paladins willo4

Willo hat ein starkes Skill-Set, das trotzdem balanciert wirkt

Willos Design ist im Gesamten echt stark. Es gefällt mir, dass sie nicht die klassische, süße Elfe ist, die eventuell eine Heilerin geworden wäre. Da mag ich den flatterhaften Kampfhubschrauber in grellen Farben viel lieber. Und putzig finde ich Willo trotzdem – auf ihre Art.

Ihr Kit eignet sich zum experimentieren und herumspielen. Je nach Deckbuild kann man ihre unterschiedlichen Stärken fördern und büßt dafür an anderer Stelle etwas ein. Ich könnte mir vorstellen, dass der Schaden ihrer explodierenden Samen noch etwas reduziert wird. Alles in allem, scheint die Elfe in einer guten Balance zu stehen und ich erwarte keine krassen Anpassungen.

paladins willo

Auch wenn die Elfe vielleicht in keinen klassischen Shooter passt, ist sie in dem bunten Fantasy-Helden-Moba-Shooter-Mix – Paladins – genau richtig aufgehoben.

Habt Ihr Willo schon gespielt? Wie gefällt Euch die Sommerelfe?


Konsolen-Spieler bekommen den Patch mit Willo noch. Auf der PS4 und Xbox One ist der neuste Champ Seris, das Orakel der Abys

Zur offiziellen Website: Paladins kostenlos auf PS4, Xbox One, PC spielen

Overwatch „Für 5$ spiel ich mit dir“ – Gamergirls als Privatheiler mieten?

Für 5$ eine Privatheilerin in Overwatch mieten? Das Angebot boomt im Augenblick.

Fiverr ist eine amerikanische Plattform, auf der man so ziemlich jede legale Dienstleistung anbieten kann. Für meisten 5$, 10$ oder 15$ verkaufen hier Künstler quasi als „Kostprobe“ einzelne Bilder, um danach hoffentlich für längerfristige Aufträge gemietet zu werden. Andere Leute versprechen „Für 5$ tanze ich deinen Namen“ und andere bieten Nachhilfe in einem Schulfach an. Kurz gesagt. Auf Fiverr gibt es so ziemlich alles.

Overwatch Mercy Screenshot

Ein paar Damen, die zugleich noch leidenschaftlich gerne Overwatch spielen, haben darin nun eine Geschäftsidee für sich gefunden. Sie bieten an, für 5$ in Overwatch 5 Matches lang dein Privatheiler (“Taschenheiler”) oder Coach zu sein. Oder für 10$ in 10 Matches – und so weiter.

“Mädchen spielen meist Heiler”-Klischee – hier stimmt es

Bei Kotaku hat man diese Dienste in Anspruch genommen und spricht von einer wirklich unterhaltsamen Zeit. Doch neben dem spielerischen Erfolg, den das ganze brachte, hatte die Heilerin auch noch einen anderen Zweck: Sie gab dem Spieler Anerkennung. Sie lobte ihn, wenn er etwas gut gemacht hatte, warnte ihn vor gegnerischen Ultimates und lachte über seine Witze.

Die Spielerin KawaiiDesu erklärte, dass sie eigentlich nichts von dem Klischee hält, immer eine Heilerin zu sein. „Ich spiele das, was das Team braucht, meistens einen Tank oder Heiler. Ich hasse es, das Klischee zu sein, das Heiler spielt, aber eigentlich ist es genau das, was ich tue. Das ist aber keine Wahl die ich treffe. Niemand will das tun.“

Verführerisch ins Ohr raunen? Sowas läuft nicht

Overwatch Mercy Caduceus Buff

Ein paar negative Erfahrungen gibt es bisher aber auch – von Seiten der Anbieterinnen. So berichteten zwei der Damen, dass sie von einem Mann angeschrieben wurden, der wünschte, dass sie ihm „während des Spielens verführerisch ins Ohr raunten“ – das fanden dann doch alle eklig.

Was haltet Ihr von dieser Sache? Würdet Ihr Euch selbst auch so eine „Taschenheilerin“ oder einen Trainer auf Fiverr mieten? Oder kommt das für Euch niemals in Frage?

Overwatch Mercy

Cortyn meint: Grundsätzlich finde ich, dass das eine coole Idee ist, um sich ein bisschen was dazu zu verdienen und gleichzeitig Spaß zu haben. Und der Kunde bekommt genau das, was sich alle in Overwatch wünschen – einen Privatheiler oder eben Unterricht im Spiel, je nach Angebot. Solche Trainingsangebote gab es auch schon zu Zeiten von Warcraft 3. Jetzt, wo das Thema solche Aufmerksamkeit erlangt, ist es natürlich nur eine Frage der Zeit, bis sich das Ganze auch ins Negative wandeln wird. Aber… hach ja. So ist halt das Internet.


Etwas mehr als 5$ kostet der Eintritt in Blizzards Overwatch-Liga – nichts für den kleinen Geldbeutel …

Quelle(n):
  1. kotaku.com
  2. mic.com

Pokémon GO: PokéDex 2.0 – Diese Verbesserungen könnten Trainern helfen

Sollte der PokéDex in Pokémon GO überarbeitet werden, würden wir uns über Informationen wie Stärken, Schwächen oder Movesets freuen.

Die Veröffentlichung von Pokémon GO war im Sommer 2016 und ist nun knapp ein Jahr her. Inzwischen wurden Funktionen im Spiel überarbeitet oder ganz neue Features wie das Buddy-System im Spiel aktiviert.

Wir glauben, dass der PokéDex noch nicht sein volles Potenzial ausnutzt und sehen einige Möglichkeiten, wie dieses kleine Feature in Pokémon GO eine größere Rolle spielen könnte.

Das sind unsere Vorschläge, wie der PokéDex in Pokémon GO besser funktionieren würde.

Mehr Pokémon = Mehr Informationen

Auf Reddit schlägt Nutzer gmbridge vor, dass Trainer die Möglichkeit bekommen sollten, weitere Informationen über Pokémon freizuschalten. Je öfter man ein Pokémon gefangen oder gesehen hat, desto mehr Informationen sollte der PokéDex darüber zeigen.

Denn über Monster kann man viel lernen und dieses Wissen kann teilweise in Kämpfen nützlich sein.

Fortgeschrittene Informationen wären etwa:

  • Gegen welche Pokémon ist meins effektiv, gegen welche nicht?
  • Welche Moves kann es lernen?

Stärken und Schwächen – Der PokéDex als Trainer-Hilfe

Den PokéDex in Pokémon GO könnt Ihr ganz einfach über das Menü aufrufen. Dort seht Ihr eine Sammlung der Monster, die Ihr seit Beginn Eures Pokémon GO-Abenteuers gesehen und gefangen habt.

Wählt Ihr dort zum Beispiel ein Schiggy aus, wird Euch dort Gewicht, Größe und der Typ dieses Monsters angezeigt. Dazu kommen ein paar allgemeine Informationen über das Pokémon. Bei Schiggy steht dort, dass es einen starken Panzer hat und die Furchen auf der Oberfläche des Panzers es schneller schwimmen lassen.. Das sind in diesem Fall aber keine Informationen, die einem Trainer im Spiel weiterhelfen.

Wir finden: Niantic könnte an dieser Stelle nachbessern.

Pokémon GO Schiggy

Nicht jeder Trainer weiß genau, wo die Stärken und Schwächen jedes Pokémon liegen. Deshalb wäre es hilfreich wenn Spieler im PokéDex daran erinnert werden, dass beispielsweise Elektro- oder Pflanzen-Monster einen Vorteil gegen Schiggy haben. Mit Wasser-Attacken hat Schiggy allerdings einen Vorteil gegenüber Feuer-Typen.

Zwar sind diese Informationen für einige Trainer selbstverständlich, bei so vielen Pokémon der ersten und zweiten Generation verliert man allerdings schnell den Überblick. Eine kleine Erinnerung sollte also nicht schaden.

Welche Fähigkeiten kann mein Pokémon lernen?

Für viele Trainer wäre es interessant zu wissen, welche Moves ein Monster oder dessen Weiterentwicklung überhaupt lernen kann. Dazu könnte es weitere Informationen zu den Moves selbst geben, die vielleicht durch Kampf-Erfahrung freigeschaltet werden. Wie viel DPS schafft eine Attacke im Vergleich mit einer anderen? So eine Vergleich-Möglichkeit wäre beispielsweise eine Information, mit der Trainer besser die Kampf-Kondition ihrer Monster erkennen können.

Dadurch lässt sich vielleicht besser entscheiden, mit welchem Pokémon eine Arena angegriffen werden soll oder welches Monster sich gegen einen speziellen Verteidiger gut schlägt.

pokemon wie stark

Welche Features würdet Ihr Euch wünschen, um den PokéDex in Pokémon GO zu verbessern?


Gibt es demnächst ein Feuer-Event in Pokémon GO? Wir glauben: Ja!

The Division: Händler-Reset am 13.5. – Die besten Angebote

Bei The Division ist heute, am 13.5., der große Händler-Reset (Vendor Reset). Welche Items sind diese Woche im Angebot?

Es wird noch mindestens eineinhalb Wochen dauern, bis das Update 1.6.1 auf die Plattformen PC, PS4 und Xbox One kommen wird. Nächste Woche sei noch zu früh, wurde kürzlich von Massive mitgeteilt. Das heißt, Ihr müsst Euch noch ein wenig gedulden, bis das neue Loadouts-Feature, die Inventar-Vergrößerung sowie zahlreiche Bug-Fixes aufgespielt werden.

Bis dahin habt Ihr Zeit, Eure Währungen im Spiel bei den Händlern auszugeben. Heute haben sie neue Angebote für Euch. Welche Waffen, Rüstungsteile und Mods lohnen sich besonders?

Das Waffen zum Händler-Reset am 13.5.

  • Beim Spezialausrüstungshändler gibt es eine Pakhan mit Bösartig und Boshaft.
  • Verkäufer fortgeschrittener Waffen: SASG-12 K Taktik mit Erbittert, Bösartig und Empfänglich
  • DZ West 31st: RPK-74 Schwarzmarktversion mit Vorbereitet, Tödlich und Nachtragend
  • The Meat Locker Safehouse: SASG-12 S Schwarzmarktversion mit Erbittert, Empfänglich und Tödlich
  • DZ East 34th St: M1A Erste Welle mit Kompetent, Dominant und Vorbereitet
    division-sasg

Das sind die Rüstungsteile

  • Beim Spezialausrüstungshändler im Terminal findet Ihr eine DeadEYE-Maske mit guten Werten für PvE. Zudem ein “Ruf der Wache”-Rucksack.
  • Camp Hudson: Erbarmungslos-Panzerweste
  • Ausrüstungshändler in der Basis: Unnachgiebig-Rucksack
  • Southpaw Safehouse: Entscheidend-Handschuhe
  • DZ West 46th: Spezialisiert-Rucksack
  • DE East 46th: Eilig-Panzerweste
  • DZ08: Spezialisiert-Rucksack

Die Mods zum Vendor-Reset

  • Beim Spezialausrüstungshändler gibt es eine Ausdauer-Mod mit Fertigkeitenstärke
  • DZ East 42nd St: Elektronik-Mod mit Fertigkeit Eile
  • DZ East 46th: Ausdauer-Mod mit Lebenspunkten
  • The Ward Safehouse: Elektronik-Mod mit Lebenspunkten
  • Waffen-Händler in der Basis: Kleiner Laserpointer mit Präzision, Crit-Damage, Optimale Reichweite
  • DZ West 42nd: Laute Mündungsbremse mit Kopfschussschaden, Crit-Damage, Präzision und Gesteigerte Bedrohung
    Division-dark-zone

Das Angebot des Speziellen Blaupausenhändlers

Dieser Händler wartet im Terminal auf Euch. Von diesen Items hat er Blaupausen dabei:

  • PF45 – Erste Welle (Pistole)
  • Surplus SVD (Präzisionsgewehr)
  • Schusswaffen-Knieschoner
  • Schusswaffen-Weste
  • Gewehrschalldämpfer Omega mit Bonus auf Verminderte Bedrohung, Kopfschussschaden und zwei weitere Boni
  • 553-Holovisier mit Kritische-Trefferchance und zwei weitere Boni
  • Schusswaffen-Ausstattungs-Mod
  • Ausdauer-Ausstattungs-Mod

Welche Angebote könnt Ihr empfehlen?


Die Effekte aller Waffen-Talente und Rüstungs-Talente findet ihr hier.

Quelle(n):
  1. reddit

WoW: Turboleveln in Patch 7.2.5 – Die Erbstücke kommen zurück

Mit Patch 7.2.5 gibt es in World of Warcraft wieder brauchbare Erbstücke. Zumindest dann, wenn man den Preis zahlen kann.

Lange genug haben die Spieler sich beschwert, dass das Leveln in Legion so mühsam sei und gerade Zweitcharaktere viel Zeit beanspruchen. Zwar Skalieren sämtliche Zonen von World of Warcraft: Legion, jedoch ist es fast unerlässlich, sämtliche Zonen auch abzuschließen, wenn man nicht über Dungeons und PvP levelt. Mit Patch 7.2.5 hat das nun ein Ende, denn die Erbstücke feiern ihre Rückkehr.

WoW Charakter Boost

Erbstücke sind Ausrüstungsgegenstände, die mit der Stufe des Spielers skalieren. Man kann sie also auf Level 1 anziehen und bis zur Maximalstufe tragen, ohne sich auf dem Weg über bessere Kleidung Gedanken machen zu müssen. Als besondere Dreingabe gewähren Erbstücke noch einen passiven Bonus auf die gewonnenen Erfahrungspunkte. Zwischen 5% und 10% pro Gegenstand gibt es, was die Anzahl der benötigten Quests zum Levelup drastisch reduziert.

Erbstückaufwertung kostet 5.000 Gold

Bisher konnten die Erbstücke nur bis Stufe 100 verwendet werden, danach skalierten sie nicht weiter. Mit dem kommenden Patch 7.2.5 gibt es einmal mehr die Gelegenheit, die Erbstücke bis zum Maximallevel – also 110 – zu verwenden.

WoW Weathered Heirloom

Wie üblich gibt es die neuen Items zur Aufwertung in Eisenschmiede und Unterstadt. Die Aufwertung eines Gegenstandes kostet 5.000 Gold und ist nur möglich, wenn das Erbstück zuvor schon bis Stufe 100 ausgebaut war. Wer ein komplettes „Set“ an Erbstücken besitzen will, muss also mit Kosten zwischen 50.000 und 100.000 Gold rechnen. Übrigens können auch die Waffen aufgewertet werden, falls man – aus welchem Grund auch immer – nicht direkt mit der Artefaktwaffe spielen will.

Bedenkt bitte, dass die Preise aktuell noch für den PTR gelten und bis zur Veröffentlichung des Patches steigen könnten.


Es gibt übrigens erste Hinweise auf das nächste Addon – ein Buch zu den “Trollkriegen” bietet Raum für Spekulation.

FIFA 17 TOTS: Most Consistent – Team of the Season beginnt!

Bei FIFA 17 FUT sind die ersten TOTS (Team of the Season) bekannt. Heute ist das Release-Date für die “Most Consistent”-TOTS im Ultimate Team. Das sind die Spieler, Karten, Gesamt-Ratings des Community-TDS. 

Heute, am 12.5., beginnt die TOTS-Phase in FUT 17! EA Sports veröffentlicht hierbei innerhalb von circa sechs Wochen mehrere Teams der Saison. In diesen Teams sind Spieler, die in der laufenden Saison konstant hervorragende Leistungen in ihren Ligen zeigten. Nun erhalten sie Spezialkarten mit aufgewerteten Attributen und Ratings, die bei den Fans sehr begehrt sind.

Die TOTS sind nach Ligen sortiert. Den Anfang machen heute aber die sogenannnten “Most Consistent”-Teams, die von der Community gewählt wurden. In diesen Teams befinden sich Spieler, die zwar stets solide spielten, aber nie eine Inform-Karte in FUT 17 erhielten. Es gibt ein Gold-, ein Silber und ein Bronze-Team.

Diese Community-Teams sind nun bekannt.

FIFA 17 TOTS – Most Consistent Gold, Silber und Bronze – Neue Spieler-Karten im Ultimate-Team

fifa tots gold

Das sind die Spieler aus dem “Most Consistent”-Gold-Team:

Startelf:

  • TW: Oliver Baumann – TSG 1899 Hoffenheim (Germany) – Germany
  • RV: Carvajal –  Real Madrid (Spain) – Spain
  • IV: Jan Vertonghen – Tottenham Hotspur (England) – Belgium
  • IV:  Federico Fazio – Roma (Italy) – Argentina
  • ZDM: Danilo Pereira – FC Porto (Portugal) – Portugal
  • ZM: Jonathan Viera – Las Palmas (Spain) – Spain
  • ZDM: Morgan Sanson –  Olympique de Marseille (France) – France
  • ZM: Karim El Ahmadi –  Feyenoord (Holland) – Morocco
  • LM: Bruma – Galatasaray SK (Turkey) – Portugal
  • RM: Gelson Martins – Sporting CP (Portugal) – Portugal
  • ST: Sebastian Driussi – River Plate (Argentina) – Argentina

Auswechselspieler:

  • TW: Martin Campana –  Independiente (Argentina) – Argentina
  • IV: Pontus Jansson –  Leeds United (England) – Sweden
  • IV: Mathias Jorgensen – FC Kobenhavn (Denmark) – Denmark
  • ZDM: Denis Glushakov – Spartak Moscow (Russia) – Russia
  • ZM: Ruud Vormer – Club Brugge (Belgium) – Holland
  • ST: Giampaolo Pazzini – Hellas Verona (Italy) – Italy
  • RM: Yoric Ravet – BSC Young Boys (Switzerland) – France
  • IV: Marcelo – Besiktas IK (Turkey) – Brazil
  • IV: Michal Pozdan – Legia Warszawa (Poland) Poland
  • ZM: Lucas Torreira –  Sampdoria (Italy) – Uruguay
  • ST: Roger – Levante UD (Spain) – Spain
  • RM: Matt Ritchie – Newcastle United (England) – Scotland

Das sind die Spieler aus dem “Most Consistent”-Silber-Team
fifa tots silber

Startelf:

  • TW: Jesper Hensen – Lyngby BK (Denmark) – Denmark
  • LV: Theo Hernandez –  Deportivo Alaves (Spain) – France
  • IV: Jan-Arie van der Heijden – Feyenoord (Holland) – Holland
  • IV:  Viktor Vasin – CSKA Moscow (Russia) – Russia
  • RV: Emil Salomonsson – IFK Goteborg (Sweden) – Sweden
  • LM: Marc Schnatterer –  1. FC Heidenheim 1846 (Germany) – Germany
  • ZOM: Graham Carey –  Plymouth Argyle (England) – Ireland
  • ZDM: Soualiho Meite –  SV Zulte-Waregem (Belgium) – France
  • RM: Denis Bouanga – Tours Football Club (France) – Gabon
  • ST: Francesco Caputo – Virtus Entella (Italy) – Italy
  • ST: Chris Wood – Leeds United (England) – New Zeland

Auswechselspieler:

  • TW: Danny Vukovic –  Sydney FC (Australia) – Australia
  • LV: Piotr Tomasik –  Jagiellonia Bialysto (Poland) – Poland
  • IV: Lonrezo Gordinho – Kaizer Chiefs (South Africa) – South Africa
  • IV: Osama Hawsawi – Al Hilal (Saudi Arabia) – Saudi Arabia
  • RM: Andrea Conti – Atalanta (Italy) – Italy
  • RM: Deniz Turuc – Keyserispor (Turkey) – Holland
  • LM: Jonny Hayes – Aberdeen (Scotland) – Ireland
  • ZM: Kengo Nakamura – Kawasaki Frontale (Japan) – Japan
  • ZM: John Fleck – Sheffield United (England) – Scotland
  • ZOM: Ghayas Zahid – Valerenga Fotball (Norway) – Norway
  • ST: Angel – Real Zaragoza (Spain) – Spain
  • ST: Alfredo Morelos – HJK Helsinki (Finland) – Colombia

Das sind die Spieler aus dem “Most Consistent”-Bronze-Team
fifa tots bronze

Startelf:

  • TW: Julian Pollersbeck – 1. FC Kaiserslautern (Germany) – Germany
  • RV: Rhyan Grant –  Sydney FC (Australia) – Australia
  • IV: Christian Burgess – Portsmouth (England) – England
  • IV:  Liam Lindsay – Patrick Thistle FC (Scotland) – Scotland
  • RF: Ezgjan Alioski – FC Lugano (Switzerland) – Macedonia
  • LM: Henry Onyekuru –  KAS Eupen (Belgium) – Nigeria
  • ZM: Frederik Haugen –  SK Brann (Norway) – Norway
  • ZDM: Christian Norgaard –  Brondby IF (Denmark) – Denmark
  • ZDM: Pablo Guinazu – Talleres de Cordoba (Argentina) – Argentina
  • ST: Sean Maguire – Cork City (Ireland) – Ireland
  • ST: Adama Niane – ESTAC Troyes (France) – Mali

Auswechselspieler:

  • TW: Chris Maxell –  Preston North End (England) – Wales
  • IV: Ivan Runje –  Jagiellonia Bialysto (Poland) – Croatia
  • IV: Sauli Vaisanen – AIK (Sweden) – Finland
  • IV: Jack O’Connell – Sheffield United (England) – England
  • RV: An Hyeon Beom – Jeju United FC (South Korea) – South Korea
  • ZM: Lukas Lerager – SV Zulte-Waregem (Belgium) – Denmark
  • RF: Chadrac Akolo – FC Sion (Switzerland) – DR Congo
  • RM: David Wheeler – Exeter City (England) – England
  • ST: John Akinde – Barnet (England) – England
  • ST: Rafael da Silva – Urawa Red Diamonds (Japan) – Brazil
  • ST: Charlie Wyke – Bradford City (England) – England
  • ST: Amath Diedhiou – CD Tenerife (Spain) – Senegal

Neben den neuen Spielerkarten, die Ihr ab heute Abend in den Packs und auf dem Transfermarkt finden könnt, erwarten Euch in der TOTS-Phase verschiedene SBCs mit leckeren Prämien und Turniere, bei denen Ihr den 24. TOTS-Spieler gewinnen könnt. Zudem gibt es spezielle Set-angebote. Die MC-TOTS sind ab heute 19 Uhr bis zum 19. Mai in den Packs.

Alle Infos zu den TOTS in FIFA 17 findet Ihr hier.


Zudem findet Ihr hier Predictions zum Bundesliga-TOTS und hier zum TOTS der Premier League.

Quelle(n):
  1. EA Sports

Destiny: Trials of Osiris – Die Map am 12.5.

Beim MMO-Shooter Destiny fällt heute, am 12.5., der Startschuss für die Prüfungen von Osiris. Auf welcher Map wird in den Trials gespielt?

Seit Dienstag läuft das monatliche PvP-Event in Destiny, das Mai-Eisenbanner. Dieses hat zum ersten Mal einen Hexenkessel-Spielmodus und spaltet damit die Community: Die einen finden das klasse und haben einen Mordsspaß daran, ihr Licht nur so durch die Gegend zu schleudern, während die anderen damit gar nichts anfangen können. Sie gehen im PvP lieber behutsamer, taktischer vor – also das Gegenteil von “Mayhem”.

Pantheon-Destiny

Für wen das Super-Spektakel im Eisenbanner zu viel wird, der kann ab heute wieder in die Prüfungen von Osiris schauen. Dieses wöchentliche PvP-Event beginnt um 19 Uhr und dauert bis zum nächsten wöchentlichen Reset am 16. Mai um 11 Uhr an. Es wird auf der Karte Pantheon gespielt.

Was sind die Prüfungen von Osiris?

Bei den Trials liefert Ihr Euch PvP-Gefechte im Modus „Eliminierung“. Ihr tretet dabei in Dreier-Teams gegeneinander an und versucht, mit Siegen Eure Punktekarte zu füllen. Wenn das gegnerische Team vollständig besiegt ist, gewinnt Ihr eine Runde. Gefallene Team-Mitglieder können dabei wiederbelebt werden. Hier kommt es nicht nur auf eine starke Ausstattung, sondern auch auf die Kommunikation unter den Hütern an. Eine ausgeprägte Kenntnis der Map ist vorteilhaft.

Bei 5 und 7 Siegen gibt‘s zufällige Belohnungen aus dem Fundus von Osiris. Zudem solltet Ihr ein Auge auf die Beutezüge von Bruder Vance für Extra-Prämien haben. Seid Ihr gerade in Topform, könnt Ihr mit einem „makellosen“ Ticket auf den Merkur gelangen und dort die Truhe mit dem feinen Loot plündern.

Viel Erfolg bei den Prüfungen, Hüter.


Am Donnerstag blickten wir auf besondere Momente in Destiny zurück: Sternstunden und Tiefpunkte – 13 Momente aus 3 Jahren Destiny

Diablo 3 Necromancer: Legendäre Items vorgestellt – Beta ist zurück

Eine neue Diablo 3-Version auf den Testservern bringt Änderungen an Skills des Necros und stellt die exklusiven Legendaries des Totenbeschwörers vor.

Wer den Necromancer in Diablo 3 testen möchte, braucht dafür eine Einladung von Blizzard. Damit könnt Ihr die neue Klasse bereits auf den Testservern ausprobieren. Das Feedback der Tester nehmen die Entwickler ernst und haben nun erneut Anpassungen am Necro vorgenommen. Außerdem stellen sie im neuen Patch die legendären Gegenstände vor, die mit ihren Boni die Fähigkeiten des Necromancers deutlich verändern und verbessern.

Legendäre Gegenstände für den Totenbeschwörer – Patch 2.6.0 v.2.6.0.45499

Mit speziellen Legendaries könnt Ihr in Zukunft die Spielweise Eures Necro-Charakters verändern. Im neuen Patch stellt Blizzard die Items vor. Damit Ihr wisst, welche Skills von den Items beeinflusst werden, empfiehlt sich nebenbei die Skill-Übersicht des Nercomancers in Diablo 3 zu öffnen. Zu den neuen Gegenständen gehören:

  • Funerary Pick: Die “Blut saugen”-Fähigkeit saugt aus zwei weiteren Zielen Blut.
  • Trag’oul’s Corroded Fang: Die “Verfluchte Sense”-Rune von “Todessense” hat nun eine 100% Chance, getroffene Gegner mit einem Fluch zu belegen.
  • Scythe of the Cycle: Eure Sekundärfähigkeiten verursachen 250%-300% zusätzlichen Schaden, während “Knochenrüstung” aktiv ist. Dafür reduzieren sie die verbleibende Dauer von “Knochenrüstung” um 3 Sekunden.
  • Bloodtide Blade: “Todesnova” verursacht 125%-150% erhöhten Schaden für jeden Gegner im Umkreis von 10 Metern.
  • Steuart’s Greaves: Ihr bekommt 2 Sekunden lang 40%-50% erhöhtes Lauftempo, nachdem Ihr “Blutige Pfade” eingesetzt habt.
  • Krysbin’s Sentence: “Knochenstacheln”, “Knochenspeer” und “Knochengeist” verursachen 125%-150% erhöhten Schaden gegen Gegner, die betäubt, eingefroren, geblendet, oder verzaubert sind.

Alle weiteren legendären Gegenstände findet Ihr in den verlinkten englischen Patchnotes am Ende dieses Artikels.

Veränderungen an den Skills des Necromancers

Bei den Skills des Totenbeschwörers gibt es Veränderungen. Fähigkeiten bekamen Namensänderungen, andere wurden neu gestaltet. So verursacht die “Qualvolle Ernte”-Rune der “Knochenrüstung” nun nicht mehr physischen Schaden, sondern Kälte-Schaden.

Diablo 3 Screenshot Necro 12

Die passive Fähigkeit “Blut ist Macht” gewährte ursprünglich 1% Abklingzeitreduzierung für 5% verlorenes Leben. Diese Fähigkeit wurde neu gestaltet und gewährt nun 20% Abklingzeitreduzierung, nachdem Ihr zusammengerechnet 100% Eures maximalen Lebens verloren habt. Dieser Effekt kann die Abklingzeit einer Fähigkeit nicht öfter als ein Mal reduzieren.

Alle geänderten Skills und legendären Gegenstände findet Ihr in den offiziellen PBE-Patch-Notes von Diablo 3. Hier geht’s zu den 2.6.0 Beta-Patch-Notes auf us.battle.net


Verbündete wiederbeleben in Diablo 3? Leider nein

Quelle(n):
  1. Battle.net

Overwatch: Das Balance-Dreieck – Deshalb ist die Balance so schwierig

Die Balance in Overwatch ist ein schwieriges Thema. Die Community hat oft ganz andere Meinungen als die Statistiken.

Die Königsdisziplin für die Entwickler in den meisten MMOs ist es, eine anständige Balance auf die Beine zu stellen. Welcher Charakter ist gegen welchen gut? Was für ein Held gewinnt zu oft? Wessen Fähigkeiten sind zu schlecht? In einer perfekten (und ziemlich utopischen) Welt würde jeder Spieler mit jedem Helden in Overwatch in 50% aller Fälle gewinnen. Dann wäre die Balance wohl vollkommen.

Overwatch Jeff Kaplan Game Director

In einem Interview mit den Kollegen von Eurogamer sprach Jeff Kaplan darüber, wie schwierig es sei, das Spiel angemessen zu balancen und erklärte, was es mit dem „Balance-Dreieck“ auf sich habe.

Demnach gäbe es bei dem Balancing von Helden 3 unterschiedliche Punkte, welche die Entwickler betrachten:

  • die reinen Statistiken
  • die Wahrnehmung der Community
  • die Wahrnehmung und Intuition der Entwickler
Overwatch Symmetra Posing

Gelegentlich schlägt das Dreieck in alle drei Bereiche gleichermaßen aus – wenn etwa eine Fähigkeit zu stark ist, das sowohl die Entwickler als auch die Spieler so sehen und von den Statistiken untermauert wird. Das ist jedoch nicht immer der Fall und oft gehen die Statistiken nicht einher mit der Wahrnehmung der Spieler oder der Entwickler.

Ein besonderes Beispiel nannte er hierbei auch. So war Symmetra in ihrer Urfassung ein Held, der übermäßig häufig gewonnen hat – den Statistiken nach also zu stark. Das entsprach jedoch nicht der Wahrnehmung der Community, die meisten sahen einen Symmetra-Pick als „sofortige Niederlage“ an. Hier wusste das Entwicklerteam, dass es nicht ausreichen würde, einfach an den Zahlen herumzuschrauben. Denn der Statistik nach hätte sie generft werden müssen, was sie im Ansehen der Spieler noch weiter geschmälert hätte.

Overwatch Symmetra Light Bend

Die Lösung hier war ein Rework mit einer grundlegenden Überarbeitung vieler ihrer Fähigkeiten.

Generell könne die Balance aber niemals „perfekt“ sein – das ist schlicht und ergreifend nicht möglich.

Seid Ihr mit dem Balancing von Overwatch und der Arbeit der Entwickler zufrieden?


Die Overwatch-League steckt übrigens in Problemen – Blizzard will wohl 20 Millionen Dollar von den Teams.

Quelle(n):
  1. eurogamer.net

The Division: “Deadburst”-Build in 1.6 – So mächtig ist er (noch)

Bei The Division 1.6 geben das DeadEYE-Set und die Suchermine mit der Airburst-Mod eine tödliche Kombination ab. Die Frage ist nur – wie lange noch?

Die Suchermine ist schon seit Monaten ein Thema für ausufernde Diskussionen in der Agentenschaft – und ein Ende ist noch nicht in Sicht. Denn die einen halten sie für genau richtig, die anderen für völlig overpowered, und Massive spielt mit dem Update 1.6.1 im Mai einen Nerf dafür auf. Ob dieser Nerf die Diskussionen aber beenden kann, bleibt abzuwarten.

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Mit der Suchermine kommt man an einfache Kills, da man sie lediglich auf den Boden werfen muss, ihr Ziel sucht sie sich dann alleine. Aiming-Skills braucht der Agent nicht. Da die Luftdetonation-Mod verheerenden Schaden anrichten kann, ist diese besonders häufig im PvP zu sehen.

In dieselbe Kerbe mit “Dafür braucht man ja gar keine Aiming-Skills!” schlägt das DeadEYE-Gear-Set, über das die Agenten ebenfalls gerne diskutieren. Erst kürzlich startete ein erneuter Meinungsaustausch auf reddit: Ein User meinte, dass DeadEYE durchaus “fair” sei, gerade für Solo-Spieler. Denn damit habe man als Solo-Agent eine Chance gegen vier Abtrünnige in der Dark Zone. Andere argumentieren, dass genau das beweisen würde, dass DeadEYE überarbeitet werden muss. Denn wenn etwas in 1v4-Situationen “fair” sei, dann sei es overpowered.

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Aber was entsteht, wenn man die Airburst-Suchermine mit DeadEYE kombiniert? Richtig, “Deadburst”, oder “Aireye”.

Der Deadburst-Build

Dieser Build wurde bereits auf reddit und im Ubi-Forum vorgestellt und sorgte für Aufsehen.

Ihr benötigt diese Rüstungsteile:

  • Energisch-Panzerweste: Erlaubt allen Heilungsfertigkeiten eine Überheilung
  • Spezialisiert-Rucksack: 200% von Schusswaffen und Ausdauer werden der Fertigkeitenstärke hinzugefügt
  • Der Rest sind vier Teile vom DeadEYE-Set. Dadurch erhaltet Ihr +40% Anfängliche Stabilität, +20% Präzisionsgewehr-Crit-Damage und das Talent, dass im Zoom Präzisionsgewehre den Kopfschussbonus verlieren, aber 100% Crit-Chance haben. Das heißt, Ihr müsst nicht mühsam auf die Köpfe zielen, sondern habt den ganzen Feind als Trefferfläche, um großen Schaden anrichten zu können. Funktioniert aber nur mit “zoomed scopes”.
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Schaut bei den Rüstungsteilen und Mods, dass Ihr Lebenspunkte und Fertigkeit Eile sowie Schusswaffen und Elektronik erhöht. Bei den Handschuhen achtet Ihr auch auf Crit-Damage und Präzisionsgewehr-Schaden. Insgesamt solltet Ihr auf Werte von etwa 6000 Schusswaffen, 3000 Ausdauer und 6000 Elektronik kommen.

Waffe, Talente und Skills

Als Waffe dient das SVD-Präzisionsgewehr mit den Talenten Tödlich (Crit-Damage um 15% erhöht), Kompetent (Waffenschaden für 15 Sekunden um 10% erhöht, nachdem eine Fertigkeit eingesetzt wird) und Vorbereitet (Bei einer Entfernung von über 30 Metern zum Ziel ist der Schaden um 15% erhöht.

Die Skills sind die Luftdetonation-Suchermine sowie die Erste Hilfe mit Dopingspritze.

Bei den Charakter-Talenten wählt Ihr Kettenreaktion, Rettungsmedizin, In Bewegung und Tod durch Helfer oder Triage, wenn Ihr in der Gruppe spielt.

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Diesen Build spielt man wie einen “normalen” DeadEYE-Build. Das heißt, Ihr snipt immer kräftig drauf auf den Feind. Headshots sind nicht nötig. Und wenn sich ein Gegner hinter der Deckung verbirgt, jagt Ihr ihn mit einer Suchermine hoch. Laut den Reaktionen in den Foren ist dies ein hervorragender Build, mit dem man extrem erfolgreich spielen kann. Die Suchermine kann genutzt werden, um die Feinde aufzuscheuchen – und dann nimmt man sie mit der Sniper ins Visier.

Änderungen mit 1.6.1

Das Update 1.6.1 sollte eigentlich umfangreiche Änderungen an der Airburst-Mod bringen. Allerdings entschied sich Massive im Rahmen der PTS dazu, den Nerf doch nicht so gravierend zu gestalten. Am Schaden ändert sich nun nichts, lediglich der Stagger wird entfernt. Zudem wird der Feuer-Effekt zu einem echten Feuer-Status-Effekt, der mit Medikits bereinigt werden kann.

Während eines Livestreams teilte Massive mit, dass 1.6.1 keine Änderungen an DeadEYE bringen werde. Erst wolle man beobachten, wie die Airburst-Neuerungen das Metagame beeinflussen.

Wie lange “Deadburst” also noch mächtig bleibt, wird die Zukunft zeigen. Auf die Suchermine kommen aber zeitnah Änderungen zu.


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Quelle(n):
  1. reddit
  2. Ubi-Forum