Overwatch: Das Balance-Dreieck – Deshalb ist die Balance so schwierig

Die Balance in Overwatch ist ein schwieriges Thema. Die Community hat oft ganz andere Meinungen als die Statistiken.

Die Königsdisziplin für die Entwickler in den meisten MMOs ist es, eine anständige Balance auf die Beine zu stellen. Welcher Charakter ist gegen welchen gut? Was für ein Held gewinnt zu oft? Wessen Fähigkeiten sind zu schlecht? In einer perfekten (und ziemlich utopischen) Welt würde jeder Spieler mit jedem Helden in Overwatch in 50% aller Fälle gewinnen. Dann wäre die Balance wohl vollkommen.

Overwatch Jeff Kaplan Game Director

In einem Interview mit den Kollegen von Eurogamer sprach Jeff Kaplan darüber, wie schwierig es sei, das Spiel angemessen zu balancen und erklärte, was es mit dem „Balance-Dreieck“ auf sich habe.

Demnach gäbe es bei dem Balancing von Helden 3 unterschiedliche Punkte, welche die Entwickler betrachten:

  • die reinen Statistiken
  • die Wahrnehmung der Community
  • die Wahrnehmung und Intuition der Entwickler
Overwatch Symmetra Posing

Gelegentlich schlägt das Dreieck in alle drei Bereiche gleichermaßen aus – wenn etwa eine Fähigkeit zu stark ist, das sowohl die Entwickler als auch die Spieler so sehen und von den Statistiken untermauert wird. Das ist jedoch nicht immer der Fall und oft gehen die Statistiken nicht einher mit der Wahrnehmung der Spieler oder der Entwickler.

Ein besonderes Beispiel nannte er hierbei auch. So war Symmetra in ihrer Urfassung ein Held, der übermäßig häufig gewonnen hat – den Statistiken nach also zu stark. Das entsprach jedoch nicht der Wahrnehmung der Community, die meisten sahen einen Symmetra-Pick als „sofortige Niederlage“ an. Hier wusste das Entwicklerteam, dass es nicht ausreichen würde, einfach an den Zahlen herumzuschrauben. Denn der Statistik nach hätte sie generft werden müssen, was sie im Ansehen der Spieler noch weiter geschmälert hätte.

Overwatch Symmetra Light Bend

Die Lösung hier war ein Rework mit einer grundlegenden Überarbeitung vieler ihrer Fähigkeiten.

Generell könne die Balance aber niemals „perfekt“ sein – das ist schlicht und ergreifend nicht möglich.

Seid Ihr mit dem Balancing von Overwatch und der Arbeit der Entwickler zufrieden?


Die Overwatch-League steckt übrigens in Problemen – Blizzard will wohl 20 Millionen Dollar von den Teams.

Quelle(n): eurogamer.net
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Shiv0r

Um ehrlich zu sein nein. Ich weis auch an diesem Punkt nicht wofür der PTR Server überhaupt da ist. Schwerwiegende Bugs wie etwas von Sombra wurden (immernoch) nicht gefixed. Balancingkram, wo recht viele meinten das wäre zu schwach oder zu stark werden am ende doch auf den Liveservern gepatched und ein paar Wochen später abgeschwächt oder gestärkt. Jetzt beispielsweise mit Orisa. Sie kann ihr Schild zwar jetzt auf dem PTR nun deutlich schneller wieder nutzen(worum eigentlich kaum einer sich wirklich beklagt hat zuvor) dafür wurde ihr DMG stark generft, wo sie schon sowieso starke probleme gegen jegliche Art von Flankierer geschweige den Sniper hat.

Von Roadhog will ich garnicht erst anfangen.

Zudem dauern selbst kleinste Balancingänderungen viel zu lange.

Cortyn

Orisa soll vielleicht auch gar nicht gut gegen Flankierer sein?

Shiv0r

Ja aber sie ist ja bereits schwach gegen Flankierer. Eine schon sehr starke Schwachstelle nochmals zu verstärken ist doch in diesem Punkt absurd, vorallem wenn sie sie als Anchor Tank preisen. Aber so kann sie halt nicht mit Reinhardt konkurrieren und nur bestenfalls mit Reinhardt eingesetzt werden.

Das war auch nur ein Beispiel ich kann recht viele Designentscheidungen nicht nachvollziehen. D.Va beispielsweise wurde unteranderem generft weil sie zu viel konnte und selbst Reaper gekontert hat. Nur war der seit der DM Überarbeitungen kein Konter mehr zu D.Va sondern im Gegenteil D.Va war und ist im Grunde genommen immernoch die Pest für einen Reaper.
Währendessen raubt Roadhog die Existenzgrundlage für Reaper und kontert einfachmal so seinen ehmaligen Hartkonter und was macht Blizzard? Sie buffen auch noch Roadhog.

Plague1992

PTR ist in erster Linie für gamebreaking bugs zuständig. Stellt man sicher dass 99,999% aller Spieler nicht abkacken bei gewissen Konstelationen kann man ihn erstmal ohne bedenken Online stellen. Balance und Feedback spielen ( fast schon verständlicherweise? ) eine 2. Rolle.

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