Overwatch als Wahlkampfhelfer – Politisches „Play of the Game“

In Südkorea versucht man junge Wähler mit dem zu erreichen, was sie kennen – Overwatch und einem Play of the Game.

Die Jugend mit politischen Themen zu erreichen, ist ab und an gar nicht so einfach. In Südkorea stehen bald die Wahlen für einen neuen Präsidenten an und die Wahlkampf-Abteilung von Sim Sang-jung hat sich etwas besonderes ausgedacht, um die jungen Wählerinnen und Wähler noch zu erreichen. Und wie würde das besser gelingen als mit Videospielen?

Deshalb hat man ihr, ganz eindeutig im besten Stil von Overwatch, ein „Play of the Game“ spendiert. Das dauert aber nicht nur 10, sondern gleich 100 Sekunden. Wirkliche „Killstreaks“ gibt es dabei nicht zu sehen, stattdessen werden Feinde einfach mit Argumenten überhäuft. Es wäre sicher noch etwas lustiger, wenn man die Sprache auch verstehen könnte, aber zumindest für die lustige Idee hat man etwas Anerkennung verdient.

Overwatch wurde in der Vergangenheit schon einmal für den Wahlkampf genutzt. Damals wollte man Stimmung gegen Donald Trump machen, der ja ein „Hanzo-Main“ sei. Wie wir alle wissen, hat das wunderbar geklappt …

Was haltet Ihr von dieser Art der politischen Kampagnen? Lustig und innovativ, um neue Wählergruppen zu erreichen? Oder Fremdschamfaktor im Quadrat?


Ein paar richtige Play of the Games von Overwatch bekommt Ihr hier zu sehen.

Autor(in)
Quelle(n): kotaku.com
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