Spieler in Battlefield 6 sabotiert sein Team, sorgt mit seinem Streich für Empörung in der Community

In Battlefield 6 kann das Schlachtfeld unerbittlich sein, deshalb ist es wichtig, sich auf seine Team-Kameraden verlassen zu können. Ein Spieler jedoch hintergeht seinen Trupp und viele sind sich sicher, für diesen Verrat sollte es einen Bann geben.

Wie sabotiert der Spieler seinen Trupp? Der Spieler legendtr hat auf Reddit einen Clip geteilt, indem er seinen Rundenstart im Modus „Conquest“ zeigt. Er hat schon seinen Heli markiert, um gleich einzusteigen und seine Gegner plattzumachen.

Als der Timer runtergezählt und legendtr schon zum Heli lossprinten wollte, schoss einer seiner Team-Kameraden auf den Heli und brachte diesen so zum Explodieren. Sichtlich verwirrt sah sich legendtr um und fragte sich, was das soll. Viele Fans sind sich in den Kommentaren sicher: Das ist ein Griefer und diese Art von Spielern existieren schon eine lange Zeit im Franchise von Battlefield.

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Neuer Modus in Battlefield 6 bietet entspannte Runden und viel XP

„Das sollte gar nicht möglich sein.“

Was ist ein Griefer? Ein Griefer ist ein Spieler, der andere Spieler absichtlich sabotiert oder nervt, um ihnen den Spielspaß zu versauen. Solche Spieler ergötzen sich an dem Leid anderer Fans, wie im Falle von legendtr mit seinem Heli.

Was sagen Fans zu dem Verräter? Spieler wie Gill-CIG erinnern sich an solche Saboteure auch in Titeln wie Battlefield 1942, doch damals gab es noch Features, in denen Spieler dafür abstimmen konnten, bestimmte Team-Mitglieder aus dem Server zu kicken. Sowas ist in Battlefield 6 nicht möglich.

big_ham35 berichtete derweil von einer ähnlichen Situation, in der ein Saboteur sein Unwesen getrieben hatte. Ihm reichte es jedoch, deshalb nutzte er seine Drohne und flog so dem Bösewicht die ganze Zeit vor das Gesicht, bis dieser schließlich wutentbrannt die Runde verließ.

sub-zero623 nennt seine Lösung, wie er mit solchen Spielern umgeht. Wenn er in eine Runde mit einem Saboteur kommt, meldet er diesen und verlässt das Match. Andere verweisen ebenfalls darauf, sich die Mühe zu machen und das Meldeformular auszufüllen, damit die Chance besteht, dass solche Spieler auch gebannt werden.

Für viele ist dies aber kein kollegiales Verhalten und damit so etwas verhindert wird, sollte DICE Schritte in die Wege leiten, damit sich Spieler dagegen wehren – ob mit Ban-Wellen oder auch Immunitätstimer für Fahrzeuge. Seid ihr schon solchen Spielern begegnet und wie habt ihr euch gegen sie zur Wehr gesetzt? Mehr zu Battlefield 6 findet ihr hier: Spieler von Battlefield 6 meckern so viel über die Größe der Karten, dass die Entwickler jetzt mit einem radikalen Schritt antworten

10 Spiele für Fans von Dungeons & Dragons, die niemanden zum Zocken haben [MeinMMO Classic]

Wer sich gern in den Welten des Pen-&-Paper-Multiversums von Dungeons & Dragons verliert, steht oft vor dem Problem: Menschen zu finden, die regelmäßig Zeit haben, um eine Session zu starten, sind eher rar gesät. Für alle, denen in solchen Zeiten die Sehnsucht nach einer guten Story und DnD-artigen Spielen auf der Seele brennt, hat MeinMMO eine Liste zusammengestellt. 

Der Artikel erschien bereits in einer früheren Version auf MeinMMO.

Jeder, der schon einmal ein paar saftige Runden Pen-&-Paper gestartet hat, weiß: Das kann süchtig machen. Die Möglichkeiten und die Entscheidungsfreiheit, die sich einem gekoppelt mit einer epischen Story und tiefgreifenden Charakteren bietet, sind einfach magisch. 

Umso schlimmer ist es, wenn man dann eine lange Durststrecke hat und man mit seiner Runde irgendwie keinen gemeinsamen Termin findet, um seinem liebsten Hobby zu frönen.

Für genau solche Zeiten haben wir euch eine Liste mit Spielen zusammengestellt, die dieser Sehnsucht auf eurem PC oder einer Konsole etwas Einhalt gebieten können. Also schaut sie euch an und taucht ein in spannende Geschichten mit Pen-&-Paper-artigem Gameplay, die euch die Zeit bis zur nächsten DnD-Session versüßen können.

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Baldur’s Gate 3 kommt auf PS5 – Trailer stimmt auf Konsolen-Release ein

Baldur’s Gate 3 

Wenn wir über Spiele für Fans von Dungeons und Dragons sprechen, ist Baldur’s Gate 3 ein absolutes MUSS. Wie der Name allen Fans schon verraten dürfte, spielt sich die Handlung im DnD-Unsiverum rund um die Stadt Baldur’s Gate und die Schwertküste ab.

Ihr schlüpft in die Rolle eines Abenteurers, der Opfer eines Gedankenschinders wird und mit seinen Gefährten nach einer Lösung für sein Problem sucht, bevor er selbst zu einem wird. So die Kurzfassung. In 3 spannenden Akten stellt ihr euch mächtigen Gegnern und einem immer größer werdenden Gedankenschinder-Problem, das bald die gesamte Schwertküste betrifft.

Dabei habt ihr die Wahl aus 12 Klassen mit rund 46 Unterklassen und vielerlei Kombinationsmöglichkeiten. In cineastischen Szenen, mit tiefgründigen Charakteren und vielen kreativen Entfaltungsmöglichkeiten bietet Baldur’s Gate 3 den perfekten Ausgleich, wenn eine „richtige“ DnD-Runde nicht in greifbarer Nähe ist.

Spielen könnt ihr das Ganze entweder über Steam auf dem PC, auf der PlayStation 5 oder der Xbox Series X|S.

Pillars of Eternity I + II 

Pillars of Eternity spielt zwar nicht im DnD-Universum, fängt aber die Essenz des berüchtigten Pen & Papers verdammt gut ein. Sowohl Teil I als auch Teil II warten mit einem Epos an Geschichte auf und entführen den Spieler tief in die Welt Eora. Nachdem Pillars of Eternity einer der größten Erfolge auf Kickstarter wurde zog einige Zeit später mit Pillars of Eternity: Deadfire der zweite Teil in die Riege ein.

Auch hier stellt ihr euch epischen Mächten und geht zuerst einem Mysterium auf die Spur, durch das Kinder ohne Seelen geboren werden. Im Nachfolger stellt ihr euch abtrünnigen Göttern entgegen und segelt als Kapitän eines Schiffes die Inseln der Region Deadfire an. Dabei baut die Geschichte zwar aufeinander auf, ihr könnt den zweiten Teil aber auch spielen, wenn ihr den ersten nicht kennt.

Beide Spiele setzen auf Oldschool-RPG-Flair und erzielten viele positive Rezensionen. Spielen könnt ihr beide Teile auf dem PC, PlayStation, Xbox und Nintendo Switch.

Divinity Original Sin 2 

Ein weiteres Werk aus der Spieleschmiede Larian Studios, die Baldur’s Gate 3 erschaffen hat, ist Divinity Original Sin 2. Zwar spielt auch dieses Epos nicht im Universum von DnD, nimmt sich jedoch Vielem daraus an und fängt das typische Pen-&-Paper-Gefühl gut ein.  

Hier habt ihr die Möglichkeit, zur Gottheit aufzusteigen – vorausgesetzt, ihr überlebt den Weg dorthin. Denn der eigentliche Göttliche ist tot und ihr stürzt euch kopfüber in das Ränkespiel rund um diesen Platz. Ihr erkundet dabei die vielschichtige Welt Rivellon und könnt mit so ziemlich allem und jedem, das euch über den Weg kommt, interagieren. 

Das Spiel bietet ebenfalls sehr viel Freiheit für kreative Entscheidungs- und Lösungswege und lässt sich auch online oder lokal mit bis zu vier Spielern spielen. Es gibt sogar einen PvP- und einen Spielleiter-Modus. Aber, wenn man dafür Freunde hat, die Zeit haben, kann man ja eigentlich auch direkt DnD spielen, oder? 

Erhältlich ist das Ganze für Nintendo Switch, PlayStation 4, Xbox One, Steam und sogar auf iOS-Geräte. 

Weiter geht’s auf Seite 2 mit Pathfinder: Kingmaker und Pathfinder: Wrath of the Righteous und Solasta: Crown of the Magister.

Eine Sache in der Beta von World of Warcraft Midnight bereitet große Sorgen

Ein Blick in die Beta von WoW: Midnight zeigt, dass es da noch einiges zu besprechen gibt. Denn die Qualität lässt zu wünschen übrig.

Wer in die Beta der kommenden Erweiterung von World of Warcraft, also Midnight, hineinschaut, kann schon die meisten Inhalte erleben. Story-Fans saugen dabei vor allem die Quests und Dialoge auf, die es im Spiel zu finden gibt. Doch während ein paar kleine Details begeistern, gibt es auch Anlass zur Sorge. Denn manche Dialoge in Midnight wirken deplatziert und sorgen dafür, dass uralte, eigentlich weise Charaktere plötzlich erscheinen, als wären sie nicht gerade die hellste Kerze auf der Torte.

Beim Lesen der Quests fielen mir ein paar Dinge auf, die mir besonders gut gefallen haben, aber eben auch einige Details, die mir Bauchschmerzen bereiten. Ich hab danach in die verschiedenen Foren und sozialen Medien geschaut, ob ich mit der Meinung alleine dastehe – und nein, anderen ist das auch aufgefallen.

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WoW Midnight zeigt Gameplay – Alle neuen Features

Kleine Details, die Freude bereiten …

Aber lasst mich erst mit etwas Positivem beginnen. Blizzard hat mit dem neuen Quel’Thalas ziemlich gute Arbeit geleistet. Blutelfen-Fans werden sich in der Überarbeitung ihrer Heimat verlieren und das Gebiet lieben – davon bin ich wirklich überzeugt.

Dabei haben die Entwickler auch darauf geachtet, dass es kleine Spitzen in den Dialogen gibt. Kleine Anspielungen auf die Kultur und Vergangenheit der Blutelfen und ihrer Vorfahren. So kann man etwa mit den Angehörigen des Silberbundes sprechen – also Hochelfen. Wenn man selbst Blutelfe spielt, dann haben die Sprüche wie diese parat:

  • „Ich höre nicht auf die Worte von Verrätern.“
  • „Ich kann immer noch die Teufelsmagie an Euch riechen. Ihr habt Glück, dass wir gerade einen gemeinsamen Feind haben.“
  • „Ich werde kämpfen, um Silbermond zu verteidigen, aber ich werde niemals vergessen, wie Ihr uns verraten habt, indem ihr Euch der Horde angeschlossen habt.“
  • „Ich hatte Freunde in Theramore, als die Horde es bombardiert hat. Wir haben gerade nur ein Zweckbündnis, mehr nicht.“
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Das sind alles Sätze, bei denen ich mir denke: Sehr cool, dass Blizzard das einbaut. Das fühlt sich richtig und passend an.

… und wichtige NPCs mit Jahrtausenden an Lebenszeit benehmen sich wie 14-Jährige

Leider zieht sich das nicht durch die ganze Erweiterung. Denn an anderer Stelle fallen vor allem große, namhafte NPCs negativ auf. Nehmen wir Lady Liadrin, die wir euch hier genauer vorgestellt haben. Sie ist ein wichtiger Charakter der Blutelfen und spielt in Midnight eine große Rolle. Sie begleitet uns auf mehreren Quests und nach einer Weile in Zul’Aman bei den Amani-Trollen, sagt sie das Folgende:

Während wir mit Zul’jarra gereist sind, stellte ich fest, dass meine Annahmen den Amani gegenüber … herausgefordert wurden.

Erstens wusste ich nicht, dass jeder Stamm eine eigene Identität mit eigener Herrscher-Klasse hat. Und dass sie „Amani“ genannt werden, weil das der ursprüngliche Name ihres Stammes und der Name des Herrscher-Stammes war.

Ich wusste auch nicht, dass, obwohl sie mehrere Loa anbeten, jeder Stamm von ihnen mit einem Loa assoziiert ist – Akil’zon für die Amani und Halazzi für die Bleichborken.

Oder, ich nehme an, dass die Waldschattentrolle und die Bruchhauer die gleichen sind. Ich schätze, wir werden sehen.

Diese Aussage wäre vollkommen in Ordnung, wenn sie von einer jungen, unerfahrenen Blutelfe stammt. Sie ist allerdings absolut inakzeptabel, wenn sie von Lady Liadrin stammt. Einer Blutelfe, die seit Jahrtausenden gegen die Trolle in Quel’Thalas kämpft. Einer Blutelfe, die seit vielen Jahrhunderten in einer Gesellschaft lebt, in der Trolle der größte Feind sind und sie mit ihren Blutrittern zeitweise die stärkste Streitmacht gegen genau diese Trolle darstellt.

WoW Lady Liadrin Full Art Hearthstone
Die Kritik an Liadrin reißt nicht ab.

Es ist absolut unglaubwürdig, dass eine Frau in dieser Machtposition, deren Job es lange war, das Land vor dem Feind zu verteidigen, erst nach so langer Zeit komplettes Basiswissen zu den Trollen erlangt und aufgrund dieses Basiswissen nun anfängt, ihre Entscheidungen der Vergangenheit zu überdenken.

Selbst wenn man sagt: „Okay, vielleicht hat Liadrin in all ihrer Zeit niemals Aufklärungstruppen und Spione ins Trollgebiet geschickt, um sie besser zu verstehen und war nur von Hass und Rassismus geleitet“ … selbst dann ergibt das absolut keinen Sinn.

Denn Lady Liadrin ist, wie alle Blutelfen, seit fast 20 Jahren Ingame-Zeit ein Teil der Horde. Sie hat an den Seiten von Trollen gekämpft und war sogar im Troll-Imperium von Zandalar anwesend. Dass sie in diesen 20 Jahren absolut gar nichts über Troll-Kultur einschließlich der Amani, gelernt hat, lässt nur einen einzigen Schluss zu: Liadrin ist vollkommen unfähig und dumm.

Auch der Spieler „TheVagrantWarrior“ fasst das im Subreddit von WoW zu genau diesem Vorfall etwas drastischer zusammen:

Das ist einfach jenseits von frustrierend. Das Writing scheitert dauerhaft daran, die Tiefe und das Alter von Azeroths Kulturen zu respektieren. Es reduziert Konflikte und Beziehungen, die über mehrere Millennia reichten, auf unglaubliche Ignoranz. (…)
Wir reden hier über die Hoch/Blutelfen … eine Kultur, deren ganze Grundlage und kriegerische Vergangenheit untrennbar mit den Trollkriegen verbunden sind. 2,800 Jahre seit die Trollkriege offiziell ein Ende fanden und 7.000 Jahre der Kämpfe, Scharmützel und der Ko-Existenz mit verschiedenen Troll-Stämmen.
Und trotzdem ist unsere „erfahrene Führungsfrau“ geschrieben als widerwärtig dumm und ignorant der grundlegenden Trollkultur gegenüber, als wenn sie die letzten 7.000 Jahre in einem Vakuum gelebt hat. (…)
Die Homogenisierung aller Völker in Azeroth ist ein Desaster für die Story und Immersion. Bringt wieder kulturelle Eigenheiten zurück und hört auf, zehntausende Jahre an Ingame-Geschichte zu opfern, nur für einen angenehmen, ignoranten Plot-Punkt!

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Ich weiß, dass Blizzard in der Vergangenheit hin und wieder Quests geändert hat, wenn der Community Inhalte besonders sauer aufgestoßen sind und ich kann nur hoffen, dass das auch hier der Fall sein wird. Denn die Menge an „Nach Tausenden Jahren des Krieges lernen wir alle komplettes Basiswissen übereinander und verstehen uns plötzlich“ in World of Warcraft ist inzwischen nervig und entwertet immer mehr Charaktere.

Ein Trend, von dem ich hoffe, dass er bald ein Ende findet, denn genau diese Konflikte zwischen den einzelnen Völkern und Fraktionen sind das, was einen großen Teil des Reizes einer spannenden Fantasy-Welt ausmacht. Und gerade am Beispiel des Silberbundes oder anderen Konflikten in Silbermond erkennt man, dass die Schreiber so etwas durchaus noch einbauen können.

Es wirkt nur so, als arbeiteten da komplett unterschiedliche Leute an verschiedenen Teilen der Story, die dann an manchen Stellen arg unpassend erscheint. Hoffentlich findet man da bis zum Release der Erweiterung noch ein paar Verbesserungen – denn das haben weder Liadrin noch die Blutelfen verdient.
Falls ihr euer Nerd-Wissen zu den Blutelfen testen wollt, schaut doch in unser Quiz rund um Quel’Thalas rein.

2 Brüder liefern den ultimativen Beweis, auf welcher Plattform Spieler von ARC Raiders toxischer sind

ARC Raiders ist für PC- und Konsolenspieler zugänglich und ermöglicht seinen Spielern, sich zu verbünden oder gegenseitig aus dem Weg zu räumen. Zwei Brüder, von denen einer auf dem PC und der andere auf der PS5 spielt, wollten deswegen herausfinden, welche Plattform die besonders dreisten Spieler beherbergt und starteten ihre eigene Studie.

Was haben die Brüder unternommen? Der Raider Monstras-Patrick teilte der Community auf Reddit mit, dass er und sein Bruder eine Art Experiment in ARC Raiders gestartet haben, um eine bestimmte Frage zu klären. Sie wollten herausfinden, ob sich das Spielerverhalten der Raider je nach Plattform unterscheidet und wie Spieler auf der PS5 und über den PC reagieren, wenn man sich ihnen gegenüber freundlich zeigt.

Dafür benötigten sie, bis auf die Plattform, die gleichen Voraussetzungen: Sie schalteten Crossplay ab, gingen solo in das Spiel und vereinbarten, dass sie gegenüber anderen Raidern im Spiel die Waffen senken und erklären würden, dass sie nur auf Item-Suche für Upgrades wären und auch offen, sich mit anderen zusammenzuschließen.

Während dieser „Studie“ machten sie sich Notizen und präsentieren nun die Ergebnisse auf Reddit – und das Ergebnis spricht für sich.

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Trailer zum Community-Event „Breaking New Ground” in ARC Raiders

PS5-Spieler sind anhand der Erfahrungen der Brüder deutlich schießwütiger

Was ergab die „Studie“ der Brüder? Während der Woche schafften der Bruder des Posters, der auf der PS5 spielte, ein paar Runden mehr, da er mehr Zeit aufbringen konnte. Der PS5-Bruder spielte 84 Runden, in denen er insgesamt auf 237 Spieler stieß. Der andere Bruder, der auf dem PC spielte, befand sich in 51 Runden, in denen er insgesamt auf 172 Spieler stieß.

Da die beiden von einer unterschiedlichen Anzahl von Runden ausgehen, erbarmte sich ein weiterer Redditnutzer dazu, zwei Grafiken zu erstellen, die sich auf die prozentualen Werte der präsentieren Notizen bezieht:

Den beiden Diagrammen kann man entnehmen, dass PC-Spieler die Freundlichkeit der Brüder nicht nur deutlich häufiger erwidert haben (auf der PS5 nur 21 %, auf dem PC mit 67 % mehr als zwei Drittel), sondern auch mehr Bereitschaft für gemeinsame Kooperation zeigten.

PS5-Spieler haben vergleichsweise häufiger bei der ersten Sicht geschossen, gelogen und dann geschossen, oder gemeinsames Teamwork erst vorgetäuscht … und dann auch geschossen.

Wie reagiert die Community auf die Ergebnisse der beiden Brüder? Anhand der beiden Grafiken wird der deutliche Unterschied im Spielerverhalten nicht nur deutlich, auch das Ausmaß scheint die Community zu beeindrucken.

„Die Tatsache, dass 37 % der Konsolenspieler ihnen auf hinterhältige Weise vorgaben, ihre Freunde zu sein, und sie dann verrieten … während nur 33 % der PC-Spieler sie überhaupt auf hinterhältige oder normale Weise angriffen. Das ist ein krasser Unterschied“, schreibt HoneyTwee auf Reddit, dem über 280 weitere Nutzer zustimmen.

Andere Spieler haben bereits Vermutungen, wieso das der Fall ist:

Einerseits wird vermutet, dass es auf das Alter der möglicherweise jüngeren Konsolenspieler zurückzuführen ist, andererseits könnte es auch an der höheren Kommunikationsbereitschaft vieler PC-Spieler liegen, die sich eher mit anderen Spielern verbünden würden. 

Es wird außerdem erwähnt, dass die Zeit des Tages und der Wochentag darüber bestimmen könnten, welche Art von Spieler man in seinen Runden erwischt, doch dazu haben die Brüder bisher noch keine Rückmeldung gegeben.

ARC Raiders ist wie eine Art Spielplatz für Gamer, wo sich Spieler mit anderen verbünden können, aber sich dementsprechend auch in die potenzielle Gefahr begeben, nachträglich doch verraten zu werden. Es kann jedoch auch komplett andersrum verlaufen. Ein Streamer erledigt einen völlig überrumpelten anderen Spieler, doch entscheidet sich anschließend direkt für Gnade. Die böse KI des Spiels hatte für ihn jedoch ganz andere Pläne: Twitch-Streamer will einen Spieler in ARC Raiders retten, den er selbst erledigt hat, aber die KI hat andere Pläne

Quelle(n):
  1. Reddit

Streamer sammelt 100.000 Euro im Namen einer verstorbenen Zuschauerin, die ihn von Anfang an auf Twitch begleitete

Als der Twitch-Streamer Ludwig Ahgren herausfindet, dass eine Zuschauerin von ihm verstorben ist, organisiert er einen Spendenstream in ihrem Namen. Denn sie war eine ganz besondere Zuschauerin für ihn.

Wieso sammelt Ludwig Ahgren Spenden? Der Twitch-Streamer Ludwig Ahgren kündigte am 13. November 2025 auf X an, dass er vor Kurzem erfahren hatte, dass eine Zuschauerin von ihm namens Kanabana verstorben sei. Diese Zuschauerin sei für den Twitch-Streamer besonders gewesen, denn sie sei schon dabei gewesen, als er gerade mal 100 Zuschauer in seinen Streams gehabt hatte.

Schaut man sich die Statistiken von Ludwig auf SullyGnome an, so lässt sich daraus ablesen, dass die Zuschauerin bereits seit ungefähr 2018 dabei gewesen sein muss. In diesem Jahr hatte er nämlich durchschnittlich 166 Zuschauer pro Stream.

Die Zuschauerin schaute nicht nur seine Streams, sie soll auch mit Ludwig und anderen während des Streams gechattet haben. Der Streamer führt weiter aus, dass sie ihm geholfen habe, seinen „albernen Traum“, Streamer zu werden, in eine „vollwertige Karriere“ zu verwandeln.

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Das sind die 5 relevantesten deutschen Streamer auf Twitch im Jahr 2024, laut Google

„Wirklich glücklich, diese Community zu haben“

Wofür hat Ludwig Spenden gesammelt? Der Twitch-Streamer schreibt auf X weiter, dass Kanabana transgeschlechtlich war und Ludwigs Community eine der wenigen „Orte“ war, in denen sie sich wohl genug fühlte, dies zu zeigen. Aufgrund dessen sammelte Ludwig Spenden für das Trevor Project, eine US-amerikanische Organisation, die Hilfe für queere Menschen bereitstellt. Sie betreibt beispielsweise eine Suizid-Telefonseelsorge für jugendliche, queere Menschen.

Wie viel hat der Twitch-Streamer gesammelt? Am 13. November startete Ludwig somit den Spendenstream im Namen seiner ehemaligen Zuschauerin. Der Stream ging über zwei Tage zusammen gerechnet 15 Stunden. Insgesamt konnte er dabei gemeinsam mit seiner Community über 104.000 US-Dollar (ungefähr über 89.000 Euro) sammeln.

In einem weiteren Post auf X bedankte sich Ludwig für die zahlreichen Spenden. Er schrieb unter anderem: „Ich bin wirklich glücklich, diese Community zu haben.“

Immer wieder veranstalten Twitch-Streamer besondere Streams, um Spenden für wohltätige Zwecke zu sammeln. In dem Twitch-Kosmos kommt das immer wieder vor, egal ob alleine oder in einer Gruppe. Mehr zu Ludwig Ahgren lest ihr hier auf MeinMMO: Twitch-Streamer hat seine Zuschauer zu oft veräppelt, erreicht jetzt wirklich einen Meilenstein, aber niemand glaubt ihm

Quelle(n):
  1. Dexerto

Pokémon GO bringt euch jetzt einfacher Shinys und richtig starke Boni – Alle Infos zu Hochspannung

In Pokémon GO startet ein neues Event, bei dem ihr einige Shinys erhalten könnt. Auch starke Boni sind Teil des Events.

Was ist das für ein Event? Das Event trägt den Namen Hochspannung. Es startet am Dienstag, dem 18. November 2025 um 10:00 Uhr und läuft bis Samstag, dem 22. November 2025 um 20:00 Uhr.

Neben einer erhöhten Shiny-Chance für gleich 3 Monster könnt ihr auch ein weiteres Shiny erstmals im Event erhalten. Auch die Boni des Events können sich sehen lassen.

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Pokémon GO: Die Season „Geschichten der Transformation“ im Trailer

Alle Inhalte von Hochspannung

Welches Shiny feiert sein Debüt? Mit Start des Events könnt ihr erstmals Morpeko als Shiny erhalten. Das Monster findet ihr im Event in Feldforschungen, einer Sammler-Herausforderung, der Kampfliga als Belohnung und bei Schnappschuss-Überraschungen. Auch in der kostenpflichtigen, befristeten Forschung des Events könnt ihr Morpeko erhalten.

Welche Monster haben eine erhöhte Shiny-Chance? Emolga, Dedenne und Togedemaru besitzen im Event eine erhöhte Chance, als Shiny zu erscheinen. Zudem erscheinen alle 3 Monster häufiger in der Wildnis, was eure Chancen, eines der Monster als Shiny zu erhalten, weiter steigert.

Welche Boni gibt es im Event? Innerhalb des Events sind die folgenden Boni aktiv:

  • doppelte Menge an Erfahrungspunkten bei guten, großartigen und fabelhaften Würfen
  • doppelte Menge an Sternenstaub beim Fangen von Monstern
  • Sheinux*, Emolga*, Dedenne* und Togedemaru* erscheinen häufiger in der Wildnis

Alle Monster, die mit einem * markiert sind, können auch als Shiny erscheinen.

Weitere Inhalte: Zudem gibt es innerhalb des Events auch Feldforschungen, bei denen ihr Begegnungen mit Magnetilo, Voldi und Morpeko erhalten könnt. Auch eine Sammler-Herausforderung ist wieder Teil des Events.

Für 4,99 $ (vermutlich 5,49 €) könnt ihr eine befristete Forschung erwerben. In dieser erhaltet ihr 2 Premium-Kampf-Pässe, 1 Top-Lade-TM, Begegnungen mit Emolga, Dedenne, Togedemaru und Morpeko sowie weitere, bisher nicht bekannte, Inhalte.

Kauft ihr euch die Forschung als Hyper-Ticketbox im Webstore, dann erhaltet ihr noch einen Premium-Kampf-Pass dazu.

Am Wochenende fand mit der Naturzone 2025 das letzte der 3 großen jährlichen Events in Pokémon GO statt. Doch auch nebem der Naturzone gibt es noch einige weitere Events, die in den nächsten Wochen im Spiel stattfinden. Welche das sind, erfahrt ihr in unserer Übersicht mit allen Events im November 2025 in Pokémon GO.

Nach 25 Jahren zeigt One Piece endlich, was mit einem Gegner aus dem Anime passiert ist

Der Auftritt eines Gegners aus One Piece, der jetzt wieder im Anime auftauchte, ist so lange her, dass er sogar in der Live-Action-Serie vorkommt, die die Anfänge der Serie zeigt.

Um welchen Gegner geht es? In Episode 21 bekommt es Ruffy, der zu diesem Zeitpunkt im Restaurant Baratié ist, mit Don Creek zu tun. Er wurde „Der Pate des Eastblue“ genannt, also dem Ozean, den die ursprünglichen Strohhutpiraten als Heimat haben.

Don Creek war eigentlich ein mächtiger Kapitän, der eine große Flotte hatte. Im Kampf nutzte er seine Goldrüstung, die nicht nur zur Verteidigung diente, sondern auch zahlreiche Pistolen lagerte. Als Trumpfkarte nutzte er eine Gasbombe.

Eigentlich besiegte Don Creek Ruffy, weil der Strohhutpirat im Wasser unterging. Ein Bandenmitglied namens Gin schlug Don Creek jedoch K.O. und erklärte den Kampf für beendet. Seit dieser Folge, die mittlerweile vor 25 Jahren ausgestrahlt wurde, war das Schicksal der Piratenbande unklar. 

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The One Piece – Interview mit dem Team des Remakes

Don Creek schließt sich anderer Piratenbande an

Was wurde aus ihm? Aktuell läuft die Durchsage von Dr. Vegapunk im Anime von One Piece. Dabei sind mehrere Personen auf der ganzen Welt zu sehen, wie sie die Botschaft wahrnehmen. Eine dieser Personen ist Don Creek, wie wir in Anime-Folge 1150 sehen.

Wie einem Fan im Reddit-Forum auffällt, sind dabei Don Creek und Gin zu sehen. Sie lassen sich durch ihre goldene Rüstung und das gestreifte Stirnband direkt wiedererkennen. Auch Pearl, der ebenfalls ein Krieg-Pirat war, ist jubelnd mit einer Menschenmasse zu sehen. Die drei Piraten befinden sich gerade auf Hachinosu, der Basis von Blackbeard.

Somit haben sich die Piraten der Blackbeard-Bande angeschlossen und folgen einem Kapitän, der ein vielversprechender Kandidat auf das One Piece ist und eine der mächtigsten Teufelskräfte besitzt

Was ist daran so besonders? Das Schicksal des Trios ist vor allem deshalb so schön, weil Gin vor seinem Abschied noch zu Sanji sagte, sie würden sich eines Tages auf der Grand Line begegnen. Die Krieg-Piraten haben es also tatsächlich in das gefährliche Meer geschafft. Ihr Schicksal war so viele Jahre unklar.

Blackbeard ist einer der gefährlichsten Piraten aus One Piece. Sein Vater starb beim Vorfall von God Valley, aber das Schicksal seiner Mutter ist unklar. Sollte sie überlebt haben, wissen wir zumindest, wie sie und Blackbeards 2 Schwestern heute aussehen würden: In One Piece hat Blackbeard eine Mutter und 2 Schwestern – So sehen sie aus

Ein Anime-Nerd wollte eigentlich nur Synchronsprecher werden – heute füllt er mit seinen Freunden ganze Arenen und spielt Dungeons & Dragons

Durch einen glücklichen Zufall wurde ein Anime-Fan und Theater-Kind auf die Karriere aufmerksam, die ihn schließlich zum Erfolg führte. Dass das jedoch auch nur ein Sprungbrett für seinen heutigen Bekanntheitsgrad darstellte, hätte er sich als Kind nicht erträumen können. So wurde Matt Mercer zu der D&D-Legende, die man heute kennt.

Wer ist Matt Mercer? Matthew Mercer ist ein professioneller Synchronsprecher, Game Designer und Spielleiter einer der bekanntesten Gruppen zu Dungeons & Dragons, Critical Role – auch, wenn er in der aktuellen Kampagne das erste Mal selbst als Spieler mitmacht. 

Ganze 10 Jahre hat der Spielleiter zusammen mit seiner D&D-Truppe ihre Kampagnen gestreamt und viele Zuschauer an ihren Abenteuern teilhaben lassen, wodurch sich nicht nur eine riesige und stetig wachsende Fanbase gebildet hat. Critical Role ist so erfolgreich, dass sie seit einigen Jahren auch reale Liveauftritte außerhalb des Studios durchführen, die riesige Arenen füllen. Im Juli 2026 sind sie mit ihrer „Echoes of Exandria Tour“ sogar das erste Mal in Deutschland in der Uber Arena in Berlin zu sehen.

Neben seiner Rolle bei Critical Role, könnten einige von euch Matts Arbeit, und vor allem seine Stimme, aus anderen Projekten kennen. Der Synchronsprecher ist in vielen Games zu hören, darunter Overwatch, Baldur’s Gate 3, The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom und Resident Evil 6, aber auch in vielen Animes und Cartoons. Denn das ist die Karriere, die dem damals jungen Erwachsenen durch einen Zufall die Möglichkeit bot, seine größten Hobbys und Vorlieben in einer Arbeit zu vereinen. 

Hier seht ihr den Trailer zur vierten Kampagne von Critical Role, wo Matt das erste Mal die Rolle des Spielleiters an Brennan Lee Mulligan abgibt:

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Die 4. Kampagne von Critical Role startet jetzt und wird größer als je zuvor

Durch einen Zufall das erste Mal in einer Aufnahmekabine

In einem Gespräch mit Verité Entertainment auf YouTube berichtet der Synchronsprecher, wie er das erste Mal die Möglichkeit erhielt, seine Stimme in einem Animationsprojekt einsetzen zu dürfen.

Es war das Jahr 2000 und Matt hat gerade die Highschool abgeschlossen, als sein Vater als Audio Engineer für verschiedene Film- und Fernsehprojekte tätig war. Als Audio Engineer kümmerte er sich um die Toneffekte und Hintergrundgeräusche und arbeitete dementsprechend mit Menschen zusammen, die ein ähnliches Gebiet bedienen.

So kam es dazu, dass ein Klient von Matts Vater japanische Animationen vertont hat, was den frischen Absolventen besonders interessiert hat. Nach eigener Aussage war Matt nämlich bereits vor seiner Arbeit in der Animationsbranche ein großer Anime-Fan.

Der Audio Engineer und sein Klient verstanden sich sehr gut und freundeten sich schließlich an, was Matt erlaubte, eines Tages selbst bei einer Aufzeichnung zuzuschauen. Dort wurde ihm der Director persönlich vorgestellt, der ihm daraufhin in einer Pause spontan vorschlug, für 50 Dollar selbst ein paar Hintergrundstimmen einzusprechen.

Der junge Matt stellte sich dabei gar nicht schlecht an und stellte fest, dass diese Art von Karriere eine besondere Möglichkeit bietet, die seine Liebe fürs Theater und das Performen mit seiner zweiten Liebe für Videospiele, Anime und Cartoons verbindet.

Von kleinen Schritten bis zur Karriere 

Die ersten 4 bis 5 Jahre bestand seine Arbeit als Synchronsprecher eher aus kleinen Gigs. Matt berichtete, dass er vielleicht einmal im Jahr seine Stimme für Projekte verlieh und das noch lange nicht ausreichte, um einen eigenen Lebensunterhalt zu finanzieren, geschweige denn es eine Karriere nennen zu können. Doch während dieser Zeit arbeitete er trotzdem auf etwas Bestimmtes hin:

Mit seinem regulären Tagesjob schafft er es nach Jahren der geduldigen Vorbereitung und dem Zurückschrauben seiner täglichen Ausgaben genug Geld anzusparen, um einen großen Schritt zu wagen. 2007 beschloss er nämlich, die Sache tatsächlich anzugehen und eine wirkliche Karriere als Synchronsprecher zu wagen. 

Wenn es nicht geklappt hätte, hätte ich zumindest gewusst, dass ich es versucht habe, und hätte mich dem nächsten Abenteuer zuwenden können.

– Matt Mercer im Gespräch mit Verité Entertainment auf YouTube

Zu Matt Mercers bekanntesten Rollen in Videospielen zählen unter anderem Cassidy aus Overwatch, Leon aus Resident Evil 6, Ganondorf aus The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom und Vincent Valentine aus Final Fantasy VII Rebirth. 

In Animes hört man ihn als Levi Ackermann aus Attack on Titan, Jotaro Kujo aus JoJo’s Bizarre Adventure, Trafalgar Law aus One Piece und Leorio aus Hunter x Hunter.

Vom Synchronsprecher zum vermutlich bekanntesten Spielleiter von Dungeons & Dragons

Critical Role, wie man sie heute kennt, startete nicht als geplante Produktion mit regelmäßigen Livestreams, Animationsserien und ausverkauften Shows, sondern als normale Freundesgruppe, die gemeinsam Dungeons & Dragons spielten – mit Matt als Dungeon Master.

Während sich einige der Teilnehmer erst bei der ersten Session kennenlernten, waren sich einige von ihnen jedoch schon bekannt, da sie alle – genau wie Matt selbst – als Synchronsprecher für Videospiele und Cartoons arbeiten.

Als die Inhaber des YouTubes- und Twitch-Kanal „Geek & Sundry“ herausfanden, dass eine Truppe voller talentierter und bekannter Synchronsprecher gemeinsam Dungeons & Dragons spielte, ohne dieses Entertainmentpotenzial zu veröffentlichen, wendeten sie sich selbst an die Freundesgruppe – und aus dem privaten Spiel wurde 2015 ein gestreamtes Erlebnis.

Damals befanden sie sich jedoch bereits 2 Jahre mitten in den Geschehnissen ihrer ersten Kampagne, die man heute als Vox Machina kennt, doch das hemmte keineswegs ihren Weg zum Erfolg.

Bis 2019 wurde Critical Role von Geek and Sundry gehostet, bis sie schließlich zu ihrer eigenen Produktionsfirma wechselten und ihre Show hauptsächlich auf ihren eigenen Plattformen veröffentlichten. 

Critical Roles Jubiläumstour
Critical Roles Liveshow bei ihrer Jubiläumstour (Quelle: broadwayworld.com)

„Wir waren alle Bekannte“, erklärt Travis Willingham im Cast-Interview mit WIRED auf YouTube auf die Frage, wie Critical Role sich überhaupt kennengelernt hat, „Ich glaube, deshalb ist [Critical Role] so beliebt, weil wir einfach wir selbst sind. Wir wurden nicht gecastet oder zusammengestellt. Wir sind einfach Freunde. Und ich glaube, wenn man uns zusieht, sieht man, dass wir Spaß daran haben, aber auch, dass wir es die ganze Zeit vermasseln.“

Critical Role hat eine solch treue und starke Fanbase, dass ihre Erwartungen an eine gestartete Kickstarter-Kampagne für ein 22-minütiges Animationsprojekt direkt übertroffen wurden. Aus dem geplanten Special wurde eine ganze Staffel mit 10 Folgen, woraus jedoch noch mehr Staffeln geboren wurden.

Nun steht Critical Role kurz vor der Veröffentlichung ihrer zweiten Animationsserie auf Amazon Prime, dessen erste Folge ihr bereits jetzt auf YouTube anschauen könnt. Sie ist komplett kostenlos und ihr benötigt kein Abo, aber sie steht euch nur noch dieses Wochenende zur Verfügung: Nach ihrem ersten Amazon-Hit bringt Critical Role die nächste Serie, liefert Folge 1 direkt kostenlos für alle vorab auf YouTube

Quelle(n):
  1. YouTube

WoW feiert 21. Geburtstag – Neue Belohnungen und alte, schicke Sets warten

World of Warcraft hat die Feierlichkeiten zum 21. Geburtstag gestartet. Es gibt ein paar kleine Neuerungen, aber viele alte Highlights.

Der November ist in World of Warcraft immer die Zeit, in der Blizzards MMORPG den eigenen Geburtstag feiert. Vor Jahren war das nur ein recht kleines Ereignis, inzwischen ist das zu einem großen Event mit eigenem Hub und zahlreichen Belohnungen geworden. Gefeiert wird, wie gewohnt, in Tanaris bei den Höhlen der Zeit. Doch auch zum 21. Geburtstag gibt es zumindest ein paar kleine Neuerungen.

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WoW Midnight – Das Opening-Cinematic zum neuen Addon zeigt den Angriff auf Silbermond

Wo und wann findet das Event statt? Das Geburtstagsevent in World of Warcraft findet vom 16. November bis zum 7. Dezember statt. Ihr habt also 3 Wochen Zeit, um euch die Belohnungen zu verdienen. Das meiste des Events findet in den Höhlen der Zeit in Tanaris statt, doch einzelne Ereignisse – wie etwa besondere Bosse – gibt es überall auf der Welt verteilt.

Welche neuen Belohnungen gibt es? Insgesamt hat das Event im Jahr 2025 nur recht wenig Neuerungen zu bieten, sodass ihr diese rasch abhaken könnt, falls ihr bereits alles aus den Vorjahren besitzt. Neu sind:

  • Der Titel „Enthusiast von Khaz Algar“
  • Das Rüstungsset „Loyaler Wachmann“

Beide Belohnungen könnt ihr für Zeitverzerrte Abzeichen erwerben – die lassen sich leicht farmen, sodass ihr in wenigen Minuten bereits mit dem Event durch seid.

Was gibt es sonst noch auf dem Event? Abgesehen von den neuen Belohnungen gibt es auch die meisten Gegenstände aus dem Vorjahr noch. Dazu gehören die verschiedenen HD-Varianten der Tier-2-Sets. Ebenfalls mit dabei ist wieder ein dicker XP-Buff, falls ihr noch einen Charakter über das „normale“ WoW leveln wollt und dafür gerade nicht den Level-Turbo in Legion Remix benutzt. Denn auch dort stehen bald neue Inhalte an, wie eines der besten Cinematics aller Zeiten.

Insgesamt mag der 21. Geburtstag von World of Warcraft ein wenig enttäuschend wirken, wenn man ihn mit den Vorjahren vergleicht. Allerdings arbeitet Blizzard gerade auch fieberhaft an der nächsten Erweiterung und schon in wenigen Tagen startet endlich das Housing und auch der Patch 11.2.7 geht live.

Spieler hat so viele Gummienten in ARC Raiders gesammelt, dass sie nicht in seine Basis passen, fordert Besserung von den Entwicklern

Ein Spieler findet ein Problem in ARC Raiders, das ihn zutiefst belastet: All die harte Arbeit an einer speziellen Sammlung scheint umsonst zu sein, da er nur einen Bruchteil dieser Errungenschaft präsentieren kann. Da stellt sich sogar die Community auf seine Seite.

Worüber beschwert sich der Raider? Der frustrierte Spieler teilt auf Reddit ein Problem, das die Entwickler von ARC Raiders möglichst schnell korrigieren sollen: Er sammelte über 600 Gummienten, die er jedoch gar nicht alle in seiner Basis ausstellen kann. In einem beigelegten Screenshot zeigt er, dass er nur 9 Stück in sein Regal stellen kann, ein kläglicher Bruchteil seiner so eindrucksvollen Sammlung.

Bild von BigBootyTom
Screenshot des Raiders mit all seinen Gummienten und den wenigen, die er präsentieren kann (Quelle: Reddit)

Anstatt, dass Spieler sich über das Pech des Raiders lustig machen, können sie seinen Frust verstehen. Seine Situation ist nämlich nicht nur schade, sondern gleichzeitig ziemlich beeindruckend: „Ich habe verdammt viel Respekt vor diesem Wahnsinn“ (Majinmagics aus Reddit).

Hier seht ihr den Trailer zum Community-Event in ARC Raiders, in dem ihr vielleicht auch Dinge findet, mit denen ihr eine Sammlung starten könnt:

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Trailer zum Community-Event „Breaking New Ground” in ARC Raiders

Spieler fordern Gerechtigkeit für den Entchen-Sammler

Wofür sind die Gummienten in ARC Raiders überhaupt gut? Die kleine Gummiente kann in ARC Raiders bei Erkundungstouren gefunden und für 1.000 Credits verkauft werden – doch für viele Spieler wäre der schnelle Verkauf viel zu schade.

Die Ente kann geworfen werden, um Unruhe zu stiften, da sie beim Aufprall ein kleines Geräusch von sich gibt, das andere Spieler ablenken könnte. Man kann sie natürlich auch direkt auf andere Spieler werfen, was jedoch unterschiedlich gedeutet werden kann, wie Biff3070 auf Reddit erklärt: „Könnte als eine Form von Aggression angesehen werden. Verwendung auf eigene Gefahr.“

Da die Gummiente im Inventar mit einem Diamanten-Icon versehen ist, kann man sie auch einfach – wie der Spieler des Redditposts – im eigenen Raum präsentieren.

Wie reagiert die Community auf die Situation des Spielers? Neben den verschiedenen Kritikpunkten, die ein mancher Raider dem Extraction-Shooter vorwerfen will, ist es genau diese Bitte dieses Spielers, die die Community wirklich bewegt:

„Als die Leute sagten, spiel so wie du willst, hast du dir das wirklich zu Herzen genommen“, lobt MongooseOne auf Reddit und auch Atown-Stadown findet, dass das Anliegen des Sammlers endlich ein valides Problem im Spiel ist, für das Embark eine Lösung finden sollte: „Von all den weinerlichen, egoistischen, lächerlichen Anfragen in diesem Subreddit ist ENDLICH einmal eine legitime dabei.“

Andere Spieler freuen sich endlich, den vermeintlichen Grund gefunden zu haben, wieso sie selbst nie auf Gummienten stoßen: „Das ist also der Grund, wieso ich schon seit Ewigkeiten keine Gummiente mehr gesehen habe“ (Crimsonmaddog44 auf Reddit).

Diese unterstützenden Worte anderer ARC Raiders sind in dem Spiel keine Seltenheit mehr. Die Community berichtet von vielen positiven, wilden, aber auch lustigen Momenten mit anderen Spielern, die sich auf der Map in die Quere kommen. Eine ähnliche Begegnung konnte im Stream eines Twitch-Streamers beobachtet werden, der sich dafür entschied, einem anderen Spieler Gnade zu zeigen – doch schließlich trotzdem mitansehen musste, wie das Spiel seinen neuen Freund nicht leben lassen wollte: Twitch-Streamer will einen Spieler in ARC Raiders retten, den er selbst erledigt hat, aber die KI hat andere Pläne

Quelle(n):
  1. Reddit

Pokémon GO: Mega-Voltenso Konter – Die 20 besten Angreifer im Raid-Guide 

Die besten Konter gegen Mega-Voltenso bei Pokémon GO im Guide. Wir zeigen euch die stärksten Angreifer und Movesets. Damit könnt ihr Mega-Voltenso in Raids besiegen. 

Was ist Mega-Voltenso für ein Pokémon? Voltenso stammt aus der dritten Spielgeneration von Pokémon und gehört zum Typ Elektro. Seine Mega-Form ist nochmal stärker. Regelmäßig trefft ihr es in den Mega-Raids.

Wir zeigen euch hier die besten Konter gegen Mega-Voltenso und gegen welche Typen es schwach ist (Typ-Effektivität).

Wann ist Mega-Voltenso in Pokémon GO? Ihr findet es vom 18. bis zum 25. November 2025 in den Mega-Raids von Pokémon GO.

Mega-Voltenso im Raid besiegen mit diesen Kontern 

  1. Proto-Groudon mit Lehmschuss und Abgrundsklinge
  2. Mega-Knakrack mit Lehmschuss und Erdkräfte
  3. Crypto-Groudon mit Lehmschuss und Abgrundsklinge
  4. Crypto-Knakrack mit Lehmschuss und Erdkräfte
  5. Demeteros (Tiergeistform) mit Lehmschuss und Würstenorkan
  6. Crypto-Rihornior mit Lehmschelle und Erdbeben
  7. Groudon mit Lehmschuss und Abgrundsklinge
  8. Crypto-Stalobor mit Lehmschelle und Brandsand
  9. Endynalos mit Gifthieb und Dynamax-Kanone
  10. Crypto-Mamutel mit Lehmschelle und Pferdestärke
  11. Crypto-Rizeros mit Lehmschelle und Erdbeben
  12. Mega-Rayquaza mit Drachenrute und Breitseite
  13. Knakrack mit Lehmschuss und Erdkräfte
  14. Mega-Sumpex mit Lehmschuss und Erdbeben
  15. Schwarzes Kyurem mit Drachenrute und Frostvolt
  16. Rihornior mit Lehmschelle und Erdbeben
  17. Crypto-Libelldra mit Sandwirbel und Erdkräfte
  18. Crypto-Geowaz mit Lehmschelle und Erdbeben
  19. Demeteros (Inkarnationsform) mit Lehmschuss und Erdkräfte
  20. Crypto-Donphan mit Lehmschelle und Erdbeben

Schwächen von Mega-Voltenso: Das Pokémon gehört zum Typen Elektro und hat Schwächen gegen Boden. Setzt in Raids also vor allem auf Angriffe und Pokémon dieser Typen, um Voltenso zu besiegen.

Gibt es Shiny Mega-Voltenso? Ihr könnt die Shiny-Variante von Mega-Voltenso in Pokémon GO finden und fangen. Mit etwas Glück findet ihr das Shiny direkt nach einem Raid.

Wie viele Trainer benötigt man? Wenn ihr die Top-Konter-Pokémon besitzt und diese auch ein recht hohes Level erreicht haben, könnt ihr Mega-Voltenso zu zweit bekämpfen. Mit niedrigeren Leveln, aber starken Kontern, solltet ihr auf mehr Trainer setzen. 

Wollt ihr in der Raid-Lobby Zeit sparen und direkt starten, könnt ihr auch bereits vorab eure Teams zusammenstellen. Somit braucht ihr dies nicht bei jedem einzelnen Raid machen und habt immer euer optimal zusammengestelltes Team dabei: So behaltet ihr die Übersicht über eure Raid-Teams und spart viel Zeit.

Path of Exile 2: Anfänger-Build lässt euch als Sorcerer das Schlachtfeld einfrieren

In Path of Exile 2 sind Builds recht komplex und um sie auszufeilen braucht ihr viel Zeit und Geduld. Ein Spieler hat jetzt für die Zauberin einen mächtigen Build gebaut, mit dem ihr das ganze Schlachtfeld und Bosse einfrieren und mit Kometen bombardieren könnt.

Update, 11. November 2025: Der Artikel wurde geprüft und befindet sich auf dem aktuellsten Stand.

Was ist das für ein Build? Es handelt sich hierbei um einen simplen Build von YouTuber Zen_M für alle Spieler, die mit Path of Exile 2 anfangen wollen, sich jedoch keine komplizierten Rotationen von anderen Klassen merken wollen. Hierbei bietet sich die Zauberin mit ihrem Comet-Build an.

In diesem friert ihr eure Gegner ein und lasst automatisch gefrorene Kometen auf das Schlachtfeld fallen, um eure Gegner zu pausieren und sie zu dominieren.

Der Build ist simpel, einfach zu verstehen und mit der richtigen Vorbereitung auch schnell umzusetzen. Wir zeigen euch deshalb in unserem Guide, wie ihr eure Zauberin optimal zu Beginn eurer Reise skillen solltet und was ihr im Endgame bezüglich der Gems und eurer Rotation wissen müsst.

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Path of Exile 2 zeigt neuen Gameplay-Trailer für den Early Access

Skills für den Anfang: Von Akt 1 bis Akt 3

Wie sieht der Build bis zum Endgame aus? Die wahre Kraft des Eises könnt ihr erst im Endgame ausüben, doch bis dahin müsst ihr euch mit schwächeren Talenten begnügen. Nutzt deshalb je nach Akt folgende Skills:

Akt 1: Alle Skills und Gems

Skills für Akt 1Support-Gems für Akt 1
Hauptfähigkeit: Spark– Unleash
– Controlled Destruction
Flame Wall– Spell Cascade
Frost Bomb– Magnified Effect (für Map)
– Concentrated Effect (für Bosse)
– Glaciation
Optional: Orb of Storm– Arcane Tempo

Wie funktioniert die Rotation? Nutzt Spark als eure Hauptfähigkeit. Diese paart ihr mit Flame Wall, um eure Projektile zu verstärken. Frost Bomb nutzt ihr bei Bossen immer auf Cooldown. Orb of Storm dient hierbei als Erweiterung der Flame Wall – sie ist nützlich, aber nicht notwendig.

Was soll ich im passiven Skill-Tree fokussieren? Vom Startpunkt geht ihr die Gabelung nach oben, aber auf der linken Seite und aktiviert alle Punkte bis Path of Storms.

Bevor sich die Gabelung trefft und weiter nach oben führt, geht ihr den linken Weg weiter und löst die Punkte bis zu Exploit the Elements ein. Fokussiert euch bei den kleineren Punkten eher auf erhöhte Zaubergeschwindigkeit, Intelligenz und mehr Schaden für Elemente.

Akt 2: Alle Skills und Gems

Skills für Akt 2Support-Gems für Akt 2
Hauptfähigkeit: Frostbolt– Scattershot
– Glaciation
Cold Snap– Spell Cascade
– Concentrated Effect
Frost Bomb– Magnified Effect
– Controlled Destruction
Wenn freigeschaltet: Hypothermiakeine

Wie funktioniert die Rotation? Ihr nutzt Frostbolt als Hauptfähigkeit und dazu ergänzend Cold Snap für eine kalte Detonation. Frost Bomb ist hierbei wieder für stärkere Feinde und Bosse gedacht und muss immer auf Cooldown sein. Hypothermia debufft eure Feinde und macht sie anfälliger für Frostschaden.

Was soll ich im passiven Skill-Tree fokussieren? Hierbei fokussiert ihr euch vollkommen auf das Eis-Element. Geht also vom Startpunkt den ganzen Weg nach oben an die Spitze und aktiviert:

  • Endless Blizzard
  • Inescapable Cold
  • Glaciation

Zudem solltet ihr noch folgende Perks auswählen:

  • Ascendancys vom Stormweaver: Scouring Winds
  • Overexposure (auf dem Weg nach oben an der zweitletzten Kreuzung das erste Sternenbild auf der linken Seite)

Akt 3: Alle Skills und Gems

Skills für Akt 3Support-Gems für Akt 3
Cast on FreezeSkill: Cold Snap (tauschen mit Comet, wenn ihr Gem-Cutting Lvl. 11 erreicht habt)
– Spell Echo
Hauptfähigkeit: Frostbolt– Scattershot
– Glaciation
Frost Bomb– Magnified Effect
– Strip Away
Frost Wall– Spell Cascade
– Icicle
Hypothermiakeine

Wie funktioniert die Rotation? Ihr nutzt aktiv Frostbolt und friert eure Gegner ein. Durch Cast on Freeze müsst ihr aber nicht mehr Cold Snap aktiv casten – der Skill aktiviert sich jetzt automatisch nach jedem Einfrieren. Haltet Frost Bomb erneut bei härteren Gegnern immer auf Cooldown.

Frost Wall ist jetzt ein Zusatz, der Kristalle erschafft, die bei genug Schaden explodieren und Flächenschaden erzeugt. Diesen Skill nutzt ihr nach Belieben, aber vor allem gegen Bosse – diese lassen die Kristalle beim spawnen fast immer sofort explodieren.

Deaktiviert zudem Cast on Freeze, wenn ihr gegen Bosse kämpft und nutzt dabei dann hauptsächlich Frost Bomb und Frost Wall – sonst wird eurer Gegner wieder aufgetaut. Spammt also Frostbolt und Frost Bomb und wenn Boss eingefroren ist, ausschließlich Frost Wall, bis dieser wieder aufgetaut ist.

Was soll ich im passiven Skill-Tree fokussieren? Hierbei solltet ihr am besten noch auf dem Weg nach oben an der zweitletzten Kreuzung den Weg nach rechts bis zum Perk „Shattered Crystal“ nehmen. Der reduziert das Leben eurer Kristalle, um euren DPS zu erhöhen.

Comet-Build: Welche Skills brauche ich für das Endgame?

Skills für das EndgameSupport-Gems für das Endgame
Cast on FreezeSkill: Comet
– Concentrated Effect
– Impetus
Elemental InvocationSkill: Comet
– Spell Echo
– Capacitor
Hauptfähigkeit: Frostbolt– Scattershot
– Glaciation
– Controlled Destruction
Comet– Hourglass
– Inevitable Critical
– Supercritical
Frost Bomb– Magnified Effect
– Strip Away
– Considered Casting
Frost Wall– Spell Cascade
– Icicle
– Cold Mastery
Hypothermia– Persistence
– Heightened Curse
Leap Slam (optional für Beweglichkeit)keine

Wie funktioniert die Rotation? Ihr aktiviert Frostbolt bis euer Gegner eingefroren ist und aktiviert dann Frost Bomb und Frost Wall. Hypothermia hilft euch erneut mit einem Debuff der die Ressitenzen eurer Feinde senkt. Comet könnt ihr nach Belieben einsetzen, je nachdem, ob ihr noch genug Mana habt. Der Leap Slam dient hauptsächlich zur Fortbewegung, um Distanz zu euren Gegnern zu schaffen.

Welche Route nehme ich im passiven Skill-Tree? In eurem Skill Tree müsst ihr jetzt einen Punkt in Energy auf der rechten Seite des passiven Skill-Trees aktivieren, um Elemental Invocation effektiv nutzen zu können – aktiviert auch im selben Bereich „Invocated Efficiency“.

Zudem solltet ihr in der zweitletzten Kreuzung auf dem Weg nach oben noch einige Punkte von „Freeze Buildup“ aktiviert haben. Zu guter Letzt aktiviert ihr noch im selben Bereich unter dem Energiebaum den Punkt „Thin Ice“. Bei Ascendancys kommt zu Scouring Winds noch Arcane Sword dazu.

Alle Infos zu Waffen, Rüstungen und Tränken

Skills und ihre Gems sind wichtig damit ihr eine starke Rotation für den Kampf habt, doch ohne passende Ausrüstung ist euer Build nicht effektiv genug. Deshalb solltet ihr auf folgende Items und Affixe setzen:

Art des ItemsAffixe
Helm– Lebenspunkte
– Resistenzen
Handschuhe– Aufbau zum Einfrieren
Brustschutz– Reduziert Manakosten
– Spirit erhöhen
Stiefel– Erhöhte Fortbewegung
– Resistenzen
Schmuck– Resistenzen
– Spirit erhöhen
– Lebenspunkte
– Attribute
Gürtel– Lebenspunkte
– Attribute
– Resistenzen
TränkeHeiltrank: X % auf sofortige Heilung
Manatrank: X % erhöhte Menge, die wiederhergestellt wird

Das waren alle wichtigen Infos bezüglich des Anfänger-Builds für die Zauberin. Der Build ist mächtig und kann vor allem seine wahre Stärke erst im Endgame entfalten. Habt ihr einen ähnlichen schon gezockt und wenn ja, wie sehen eure Skills aus? Tauscht euch gerne mit anderen Fans aus. Mehr zu Path of Exile findet ihr hier: Path of Exile 2: Das sind die 12 Ascendancy-Klassen, die ihr im Early Access spielen könnt

Quelle(n):
  1. youtube.com

Darum solltet ihr gerade jetzt Ghost of Yōtei spielen!

Das heiß ersehnte Open-World-Epos im Geiste des Samurai-Hit Ghost of Tsushima kam schon Anfang Oktober auf den Markt, doch jetzt zeigt Ghost of Yōtei, was wirklich drinsteckt.

Seit dem Launch wurde stetig weiter am Spiel gearbeitet und das Ergebnis kann sich sehen lassen. In mehreren Updates räumten Bugfixes nervige Blocker aus dem Weg und Quality-of-Life-Tweaks machten Kämpfe, Erkundung sowie den populären Fotomodus spürbar besser.

Holt euch hier Ghost of Yōtei!

Das Ergebnis ist ein rundes und immersives Spielerlebnis, das dieses „Nur noch eine Mission“-Gefühl erzeugt und euch so ganze Wochenenden im virtuellen Japan der Edo-Zeit verbringen lässt.

Werdet jetzt zum Rachegeist – Ghost of Yōtei ist besser als je zuvor

Für alle Fans des mittelalterlichen Japan, Freunde von Ghost of Tsushima oder einfach Spieler, die eine Open-World lieben, ist jetzt der ideale Einstieg in Ghost of Yōtei. Ihr betretet darin eine liebevoll gestaltete Open-World zu Beginn der Edo-Zeit auf der Insel Hokkaido (damals als Ezo bekannt) am Fuße des Berges Yōtei.

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Ghost of Yōtei erzählt ein packendes Rachedrama im Japan der Edo-Zeit.

In den folgenden Absätzen erfahrt ihr, wie diese faszinierende Spielwelt jetzt noch besser erlebbar ist und warum Ghost of Yōtei auch im kommenden Jahr noch angesagt ist.

Mehr zum Thema
Die Macher von Ghost of Yotei für PS5 wissen, dass der Vorgänger in einem Punkt zu öde war, ändern es jetzt
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Bessere Stabilität & Performance

Mehrere Updates seit Release haben Crashes reduziert und Speicherprobleme behoben. Der jüngste Patch 1.011 adressiert sogar gezielt die Stabilität, während bereits zum Day-One Performance, Ray-Tracing-Beleuchtung und Fotomodus-Stabilität optimiert wurden.

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Der optimierte Fotomodus lässt euch den perfekten Screenshot machen.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Zwar lief das Spiel schon zum Release rund, aber dank zahlreicher Upgrades könnt ihr die Open-World nun flüssiger erkunden, erlebt sauberere Cutscenes und habt weniger Aussetzer im Spiel.

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Ghost of Yotei: Neuer Trailer zeigt alles Wissenswerte zum PS5-Titel

Missionsfluss statt Frust

In einer Open World kommt es trotz aller Bemühungen der Entwickler immer wieder zu unvorhergesehenen Bugs, die den Spielspaß trüben können. Doch gerade hier waren die Macher des Spiels besonders fleißig.

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Dank Patches und Updates laufen auch die Kämpfe jetzt noch flüssiger.

Patch 1.010 behob mehrere Situationen, in denen euer Fortschritt dauerhaft hängen bleiben konnte, unter anderem nach bestimmten Missionsaktionen oder Edition-Rewards.

Holt euch hier Ghost of Yōtei!

Die Patches 1.009 und 1.011 lieferten weitere Fixes und haben auch die eher selten auftretenden Probleme behoben. Das Spiel ist jetzt also runder und lässt euch die Spielwelt frustfrei erleben.

Komfort & Feinschliff

Zum Start bereits wurde Ghost of Yōtei schon verbessert. Es wurden UI-Überlagerungen bereinigt, Lesbarkeit in „Large Text“ überarbeitet, Fotomodus-Flackern behoben und kleine Ärgernisse wie ein manchmal „davonlaufendes“ Pferd gefixt.

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Auch euer Pferd macht jetzt keine Zicken mehr, wenn ihr die wunderschöne Welt um den Berg Yōtei erkundet.

Wer jetzt einsteigt, hat bereits die optimalen Voraussetzungen für eine atmosphärische Foto-Safari in der wildromantischen Landschaft von Ezo auf einem garantiert braven Gaul!

Holt euch hier Ghost of Yōtei!

Ghost of Yōtei geht weiter – Koop „Legends“ kommt 2026

Mit dem Release ist Ghost of Yōtei noch lange nicht abgeschlossen. Entwickler Sucker Punch hat bereits den kostenlosen Legends-Multiplayer bestätigt: Das sind die Koop-Story für zwei Spieler, neue Klassenrollen sowie weitere Gegner-Varianten. Das alles gibt es ohne Aufpreis für Besitzer des Hauptspiels.

Es gibt also keinen Grund, noch länger zu warten. Ghost of Yōtei ist gepatcht, geschmeidig und optimiert. Stellt euch eurem ersten Duell, speichert euren Lieblingsshot, baut euren Multiplayer-Build und glänzt 2026 im kostenlosen Koop-Modus „Legends“. Holt euch jetzt Ghost of Yōtei und macht all das!

Bares für Rares kommt zu Twitch, und die Community hat einen Verdacht, wer dahinter steckt

Die ZDF-Sendung Bares für Rares hat für viele mittlerweile Kult-Status. Ein angeblicher Hacker zwingt die Show jetzt auf Twitch. Bei MeinMMO erfahrt ihr, was dahinter steckt.

Update 20.11.2025: Tja, falsch gedacht. In einem neuen Video auf TikTok wurde ein gemeinsamer Stream mit Peter Smit Von PietSmiet angekündigt.

Was war da los? Auf dem offiziellen Instagram-Account der beliebten ZDF-Sendung Bares für Rares sorgten in der vergangenen Woche (KW 46) eine Reihe von Posts für Verwirrung. Ein Unbekannter behauptete, er habe die Login-Daten für den Account, dort werde nun ein anderer Wind wehen.

Es folgten vermeintliche Aufnahmen vom Set so wie ein Video-Call von Horst Lichter mit einer Person, die eine Maske des Gesichts des Moderators trägt. Am Donnerstag, dem 13.11.2025, verkündeten die Verantwortlichen schließlich, dass sie die Kontrolle über den Kanal zurückerlangt hätten.

Der Twitch-Streamer HandOfBlood ist bekannt für kuriose Aktionen.

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Herr der Ringe: Gollum kam mies an – HandOfBlood zockt es trotzdem, gibt sich richtig Mühe, spielt sogar im Cosplay

Hauptverdächtiger: HandOfBlood

Was steckte dahinter? In einem neuen Video hat sich jetzt Horst Lichter zu der Situation gemeldet. Mit einer – wohl kaum ganz ernst gemeinten – Betroffenheit verspricht der Moderator „gnadenlose Aufklärung.“

Er erklärt, dass sich ein angeblicher Praktikant der Sendung in den Account „gehackt“ habe. Die Verantwortlichen hätten ihm zwar das Handy abgenommen, doch da habe der Übeltäter die Zugangsdaten schon geändert. Um die neuen Login-Daten herauszurücken, habe er einen gemeinsamen Twitch-Stream mit Horst Lichter gefordert.

Wer kann das wohl sein? Für den heimtückischen Cyber-Angriff kommt für viele eigentlich nur eine Person infrage: der Twitch-Streamer HandOfBlood. Sein Name taucht immer wieder in den Kommentaren auf TikTok auf, wo das Video mehr als 2 Millionen Aufrufe erhielt. Und tatsächlich wirkt das sehr plausibel, meint zumindest MeinMMO Twitch-Expertin Lydia:

Warum ist das so wahrscheinlich? Seit HandOfBlood Anfang 2024 seinen Fokus von YouTube auf Twitch verlagerte, zum König der Kollaborationen in der deutschen Szene entwickelt. Von DJ Ötzi über Robert Habeck bis hin zu Michael Bully Herbig bekommt der Streamer jeden an seinen Fliesentisch. Wenn also irgendjemand den bekannten Moderator auf Twitch locken könnte, wäre das HandOfBlood.
Dazu kommt, dass der Streamer auch in der Vergangenheit schon ähnliche „Übernahmen“ durchgezogen hat, wie etwa im August dieses Jahres, als er den gamescom-Stream der GameStar kaperte. Die Aktion mit dem Video-Anruf passt also absolut ins Bild.

Gibt es noch andere Verdächtige? Im Gespräch sind auch MontanaBlack, Papaplatte und Elton, der ehemalige Sidekick von Stefan Raab, der mittlerweile auf Twitch streamt. Nicht auszuschließen wäre eine Zusammenarbeit mit Rumathra, der sich so lange Folgen der Sendung „Rosins Restaurants“ auf Twitch ansah, bis er die Aufmerksamkeit des Profikochs erregte.

Was soll das Ganze überhaupt? Bares für Rares gehört zu den Formaten, die sich trotz des eigentlich eher älteren Publikums eine Art Kult-Status bei jüngeren Menschen aufgebaut haben – man denke nur an das „Was wird“-Meme.

Die Verantwortlichen scheinen diese Wendung voll anzunehmen. So waren bereits die Twitch-Streamer JenNyan und Faister zu Gast in der Sendung, und der offizielle Instagram-Account war auch vor dem vermeintlichen Hack schon gut gefüllt mit Memes und kuriosen Posts. Erst im Oktober gab es einen besonderen Pop-Kultur-Moment in der Show: Pokémon-Sammelkarten erreichen bei Bares für Rares einen vierstelligen Wert, was vor allem Horst Lichter umhaut

Reaktion auf Steam Frame? Metas leistungsstärkste VR-Brille könnt ihr euch jetzt zum Tiefpreis holen

Valve hat kürzlich mit Steam Frame eine neue VR-Brille vorgestellt und Metas Konkurrenz in Form der Quest 3 ist plötzlich günstiger.

Die Ankündigung von Valves Steam Frame neben Steam Machine und neuem Controller dürfte auch bei VR-Marktführer Meta für Aufhorchen gesorgt haben.

Seit Kurzem ist in jedem Fall die Meta Quest 3 mit 512 GB Speicherplatz um 18 Prozent reduziert bei Amazon zu haben und damit auf Tiefpreisstand. Günstiger gab es das noch nicht.

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Wer mit dem gut bewerteten Standalone-VR-Headset nebst Controllern in die virtuelle Realität und Mixed-Reality-Erlebnisse abtauchen will, kann das also gerade besonders günstig tun.

Abseits von Spielen könnt ihr mit dem Headset auch jeden beliebigen Ort in ein privates Kino verwandeln und überall Serien und Filme auf einem extragroßen Bildschirm schauen.

Die Quest 3 liefert als aktuelles Topmodell von Meta dafür zwei Displays mit einer Auflösung von 2.064 × 2.208 Pixel pro Auge und bietet die doppelte Leistung im Vergleich zum Vorgänger Quest 2.

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Meta verspricht auch ein schlankes, kabellose Design mit gleichmäßig verteiltem Gewicht und eine intuitive Bedienung. Dazu gibt es auch ein 3-monatiges Probeabo von Meta Horizon+, das euch mit Spielen und weiteren Inhalten versorgt. Weitere Details findet ihr auch bei Amazon.

Meta Quest 3: Was taugt die VR-Brille?

In über 3.000 Rezensionen bei Amazon mit durchschnittlich 4,5 von 5 Sternen kommt die Meta Quest 3 ziemlich gut an und wird fast immer als beeindruckend immersive Erfahrung gesehen.

Auch im Test bei GameStar gab es zum Release vor zwei Jahren 4,5 von 5 Sternen mit viel Lob und die Quest 3 wurde als seinerzeit bestes Standalone-VR-Headset ausgezeichnet.

Auf dem Papier legt Meta die Messlatte nur bedingt höher als vergleichbare Headsets. Features wie Augen-Tracking fehlen sogar völlig. Bei einem Preis von mindestens 549 Euro klingt das nicht besonders attraktiv.

Trotzdem halte ich Quest 3 aufgrund des Gesamtpakets für das derzeit beste Stand-Alone VR-Headset.

Die glaubhafte Einbindung von Mixed Reality, kompakte Controller, sehr gutes Hand-Tracking, eine riesige Software-Bibliothek und viele weitere vermeintlich nebensächliche Eigenschaften addieren sich zu einem großen Vorteil. Was jetzt noch fehlt, ist ein großer Stoß Software, der die neuen Features ausreizt.

Pro
  • das beste Rundum-Paket aller aktuellen Stand-Alone VR-Headsets
  • Einbindung von Mixed Reality kann überzeugen
  • Grafik-Power dank aktuellem Snapdragon-Chip
  • größte Software-Bibliothek auf dem Markt
Contra
  • teurer als der Vorgänger
  • zu Release Mangel an Software, die alle Funktionen ausreizt
  • kein Augen-Tracking
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Weitere Angebote: Soundbar mit Subwoofer, Warhammer-Lexikon, VPN-Deal und Anno-117-Sonderheft

Darüber hinaus gibt es aktuell auch noch weitere spannende Hardware- und Software-Angebote, bei denen ihr ordentlich sparen könnt. Diese findet ihr auf unserer Deals-Übersichtsseite.

Mit dabei sind zum Beispiel eine gut bewertete Soundbar mit Subwoofer für gerade mal 89 Euro und ein umfangreiches Lexikon zu Warhammer 40.000.

Mit Surfshark bekommt ihr außerdem ein Premium-VPN so günstig, als ob bereits Black Friday wäre. Obendrein könnt ihr euch auch ein Sonderheft zum neuen Aufbaustrategiespiel-Hit Anno 117: Pax Romana schnappen..

Mit einem Einkaufswagen markierte Links sind so genannte Affiliate-Links. Beim Kauf über diese Links erhalten wir je nach Anbieter eine kleine Provision – ohne Auswirkung auf den Preis. Mehr Infos.

Während alle über KI in Spielen diskutieren, begeistert ein neuer Rollenspiel-Hit damit: „Habe ich mir für mein erstes MMORPG gewünscht“

Der Einsatz von generativer KI und die Folgen für Künstler sind gerade ein großes Reizthema. Der aktuelle Rollenspiel-Hit Where Winds Meet hat jedoch einen cleveren Weg gefunden, die Technik für sich zu nutzen.

Was ist das gerade für eine Diskussion? An KI kommt man aktuell kaum vorbei – sei es, dass sich deine Facebook-Freunde in Ghibli-Figuren verwandeln, oder die aktuelle Werbung von Coca-Cola. Chat-Bots wie ChatGPT stehen im Verruf, weil sie gerne mal „halluzinieren“.

Auch in Videospielen hat die neue Technik längst Einzug gehalten, was immer wieder hitzig diskutiert wird. So fürchten viele Künstler und Entwickler, von KI ersetzt zu werden, während Fans oft nicht zufrieden mit der Qualität der Ergebnisse sind.

Aktuell steht etwa Call of Duty für Visitenkarten in der Kritik, die verdächtig nach KI aussehen. Beim aktuellen Shooter-Hit Arc Raiders gab es hingegen eine Diskussion um KI-Stimmen: Ein Test gab dafür Punktabzug, während Fans von einer „ethischen“ Nutzung sprachen. Unsere Kollegen von GameStar berichteten (kostenpflichtiger PLUS-Artikel).

Ein anderes Spiel zeigt nun, wie man KI richtig gut nutzen kann.

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Schnelle Gründe, warum ihr Where Winds Meet zocken solltet

„Ein wahrgewordener Traum“

Um welches Spiel geht es? Die Rede ist natürlich vom aktuellen Rollenspiel-Hit Where Winds Meet, das seinen globalen Release am Wochenende mit knapp 170.000 gleichzeitigen Spielern nur auf Steam feierte (Quelle: SteamDB, Stand: 14:20).

In dem Spiel gibt es, neben unzähligen anderen Aktivitäten, die Möglichkeit, sich per KI-Chatbot mit NPCs zu unterhalten. Wer die richtigen Worte findet, kann sich einen Freund fürs Leben sichern, wer fies ist, muss womöglich mit den Konsequenzen leben.

Dieses Feature beeindruckte MeinMMO-Chefredakteurin Leya bereits in der Beta, jetzt entdecken es auch die Spieler. Auf X teilte ein Gamer unter dem Namen Ashen One sein Gespräch mit einem NPC, und wird dabei fast ein bisschen emotional:

Übersetzung: „Okay, das ist ein Feature, das ich mir immer in Spielen gewünscht habe. Die Tatsache, dass man nicht nur schreiben, sondern den NPCs auch Sprach-Nachrichten schicken kann, und sie dir wirklich antworten, ist ein wahrgewordener Traum. Das ist etwas, was ich mir gewünscht habe, als ich mein erstes MMORPG gespielt habe.“

Auf dem angehängten Screenshot fragt der Spieler den NPC danach, warum der Himmel blau sei, und bekommt direkt eine ausführliche Antwort. Man könne aber auch richtig nützliche Fragen stellen, so Ashen One in einem Kommentar. Etwa, wohin man eigentlich gehen müsse, oder wo man leicht XP grinden könne.

In den Antworten berichten auch andere von ihren Gesprächen:

  • Tarnished Gamer: „Ich habe ihm gesagt, dass er mies in seinem Job ist und gekündigt wird, wenn er nicht anfängt, Fortschritte zu machen. Dann haben sie mich angegriffen. Nachdem ich respawnt bin, habe ich ihn auf einen Drink eingeladen, um die Arbeit zu besprechen, und wir sind Freunde geworden.“
  • Naks Walker: „Der Bruder stellt die tiefen Fragen, während ich einfach nur versucht habe, die MILF im Start-Gebiet abzuschleppen. Großartige Rollenspiel-Erfahrung, lol.“
  • Edermaskx: „Ich versuche, herauszufinden, wie weit ich gehen kann. Einer hat schon versucht, mich umzubringen.“

Man sieht also, dass Chat-Funktionen sehr unterschiedlich genutzt werden, was für viele Spieler zu einem immersiven und tiefen Rollenspiel-Erlebnis führt. Für einen Nutzer ist es gar die beste Art, NPC-Interaktionen in ein Spiel einzubauen.

Obwohl diese Technik damit auch spannende Optionen für MMORPGs bietet, hofft unser Experte Karsten, dass die Zukunft der MMOs nicht so aussieht, wie in Where Winds Meet. Seine Gründe könnt ihr hier nachlesen.

Wenn ihr noch unsicher seid, ob der Titel etwas für euch ist, findet ihr hier auf MeinMMO unseren ausführlichen Anspielbericht zu Where Winds Meet, inklusive der Stärken und Schwächen des Rollenspiels: Where Winds Meet ist eigentlich zu groß und gut, um kostenlos zu sein, so ein Open-World-Rollenspiel habt ihr noch nie gespielt

Nachdem Expedition 33 bei den Grammys zu kurz kam, wird es für einen anderen Award nominiert – aber das passt einigen wieder nicht

Clair Obscur: Expedition 33 eroberte im Frühjahr viele Herzen. Entsprechend groß war die Enttäuschung, als es bei den Grammys übergangen wurde. Jetzt hat das Rollenspiel doch noch die Chance auf einen Preis, aber als Indie-Spiel des Jahres.

Was war das mit den Grammys? Das Action-RPG Clair Obscur: Expedition 33 galt schon früh als Anwärter für eines der besten Spiele des Jahres, wenn nicht sogar das Game of the Year. Die musikalische Untermalung des Spiels berührte viele Fans und trug zu dem Erfolg bei.

Umso größer war das Unverständnis, dass der Titel bei den Grammy-Nominierungen für den besten Videospiel-Soundtrack übergangen wurde. Selbst einer der Nominierten erklärte, er würde seinen Platz liebend gerne mit Expedition 33 tauschen, wie etwa GamesRadar berichtete.

Jetzt erhielt das Rollenspiel doch noch die verdiente Nominierung – aber für den falschen Preis, wenn es nach manchen Nutzern geht.

Expedition 33 war so gut, dass viele Spieler danach nichts mit sich anzufangen wussten:

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Clair Obscur: Expedition 33 hinterlässt bei den Spielern eine Leere

Ein Indie, das keins ist?

Was ist das jetzt für ein Award? Expedition 33 wurde bei den Indie Game Awards als Spiel des Jahres nominiert. Mit zur Wahl stehen Hades II, Silksong und der Überraschungs-Hit Blue Prince, aber auch unbekanntere Titel wie Absolum oder Consume Me.

Obwohl das Rollenspiel so viele Fans hat, sind mit diesen Nominierungen nicht alle glücklich. Gerade Expedition 33 wird von einigen als unpassend wahrgenommen, während andere Indie-Perlen des Jahres ganz fehlen.

Der Community-Director von Palworld, der online unter dem Namen Bucky auftritt, beklagte in einem Post auf X das Fehlen von Titeln wie Ball x Pit, Megabonk, Peak oder auch Schedule 1. Später erklärte er zwar, dass es sich eigentlich eher um eine scherzhafte Art gehandelt hatte, das starke Indie-Jahr zu feiern, in den Kommentaren ärgern sich einige Fans aber wirklich. Die eine Hälfte der Spiele wirkt auf manche zu groß für einen Indie-Award, während man von den anderen gar nichts gehört hätte.

Auf Reddit schreibt ein Nutzer: „Expedition 33 da rein zunehmen, war irgendwie mies, selbst wenn es technisch gesehen ein Indie ist. Aber das ist es nicht wirklich.“ Ein anderer meint: “Ich habe so viele Fragen zu diesen Nominierten.”

Das AA-Problem

Was steckt dahinter? Die Diskussion um die Nominierungen des Indie-Awards sind eigentlich Teil eines größeren Diskurses im Gaming. Denn viele Gamer sind seit einigen Jahren zunehmend unzufrieden mit dem Zustand der AAA-Industrie und wissen plötzlich die Kreativität und Leidenschaft von Indie-Entwicklern zu schätzen.

Ursprünglich zeichnete sich der Begriff Indie, kurz für „Indipendent“ („unabhängig“), angelehnt an die Musik-Branche, dadurch aus, dass ein Spiel nicht von einem großen Publisher heraus gebracht wurde. Die meisten Menschen verbinden damit Games von eher kleinen Teams, die das mangelnde Budget mit umso mehr Leidenschaft wettmachen.

Doch durch den großen Erfolg einiger dieser Titel war es den Entwicklern möglich, immer hochwertigere und größere Titel zu produzieren. So wird wohl kaum jemand abstreiten, dass Hades und Hollow Knight „richtige“ Indie-Games waren: Die Entwickler von Hades hatten zwar schon einige richtig gute Spiele gemacht, doch der große Durchbruch war bis dato ausgeblieben. Für Team Cherry war Hollow Knight gar das Debüt.

Auch bei Baldur’s Gate 3 wurde seinerzeit diskutiert, ob es sich noch um ein Indie-Spiel handelt, etwa in diesem Post auf Reddit, um ein Beispiel zu nennen.

Ob die jeweiligen Nachfolger dieser Titel aber noch das Indie-Label tragen sollen, scheint für viele Fans unklar zu sein. Immerhin waren die Vorgänger so erfolgreich, dass das Budget für die Entwicklung ziemlich hoch gewesen sein dürfte. Und während sich viele unbekannte Entwickler kaum Werbung leisten konnten, war das bei den etablierten Franchises wahrscheinlich auch kein allzu großes Problem.

Diese Spiele fallen für viele daher eher in die AA-Kategorie: noch nicht ganz das große AAA-Budget, aber eben auch kein kleines Indie-Wunder mehr. Ähnlich sieht es bei Expedition 33 aus, dessen Budget Berichten zufolge auf etwas unter 30 Millionen Euro geschätzt wird. Das ist für die Qualität des Spiels zwar immer noch beeindruckend wenig, dürfte für die meisten Indie-Entwickler aber dennoch utopisch sein.

Wichtiger als die harten Fakten und Definitionen ist für viele Fans aber ohnehin das Gefühl: Manche Spiele fühlen sich einfach weniger nach Indie an, als andere. So fragte Bucky, der die Diskussion ja unter anderem losgetreten hatte, in einem weiteren Post am 16. November 2025 auf X auch genau danach: „Was bedeutet ‘Indie-Game’ für euch? […] Wann hört ein Indie-Game auf, ein Indie-Game zu sein?“

Was Indie für euch bedeutet, und ob ihr die Nominierungen gerechtfertigt findet oder euch lieber eine separate AA-Kategorie gewünscht hättet, könnt ihr uns gerne in den Kommentaren sagen.

Eine ähnliche Diskussion gab es bereits 2023 um die Nominierung von Dave The Diver als bestes Indie-Game bei den Game Awards. Denn obwohl der Überraschungs-Hit den ganzen pixeligen Charme eines Indie-Titels mitbringt, hatte es mit Nexon einen dicken Publisher im Rücken. Dave the Diver wurde als bestes Indie-Spiel 2023 nominiert, doch jetzt stellt der Erfinder klar: „Wir haben nichts mit Indie zu tun.“

Der Gründer von Wikipedia stürmt nach 45 Sekunden in einem Interview von der Bühne, weil ihn jemand nach seinem Titel gefragt hat

Das Interview zwischen dem Wikipedia-Gründer und einem Podcast dauert 45 Sekunden. Schuld dafür ist eine „dumme“ Frage, die ihm der Moderator stellt. Mittlerweile hat sich auch der Podcast zu dem seltsamen Interview geäußert.

Der deutsche Politik-Podcast „Jung und Naiv“ wollte mit Wikipedia-Gründer bzw. Mitbegründer Jimmy Wales ein Interview führen. Doch nach einer knappen Minute war das Interview bereits vorbei, denn Wales stürmte wütend aus dem Raum und ließ einen ziemlich verdutzten Moderator im Raum allein zurück.

Das englischsprachige Magazin PCGamer bezeichnet das Gespräch bereits als „das kürzeste Interview“, das es je gab.

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Chef ruinierte seine Firma in 59 Sekunden auf Twitch – Was wurde aus ihm?

Das Interview mit dem Wikipedia-Gründer ist nach 50 Sekunden vorbei

Was war das für ein Interview? Offiziell wollte Moderator Tilo Jung mit dem Gründer von Wikipedia ein Interview führen.

Nachdem Wales sich als „Gründer von Wikipedia“ vorgestellt hatte, fragte Jung, ob er der Gründer oder Mitbegründer sei. Doch Wales schien gar keine Lust zu haben, diese Frage zu beantworten. Stattdessen antwortet er im Gespräch:

Das ist mir egal. Das ist die dümmste Frage der Welt.

Doch Jung lässt nicht locker, hakt nach, weil er sich wohl mehr davon versprich und fragt deswegen: „Wie sieht der Sachverhalt aus?“ Darauf bekommt Jung jedoch keine wirkliche Antwort.

Jung versucht es noch ein weiteres Mal, vermutlich sieht er eine interessante Geschichte dahinter. Doch Wales verliert schließlich die Beherrschung und erklärt:

Ich sage es noch einmal: Es spielt keine Rolle. Ich habe Ihre Frage viermal beantwortet.

Anstatt das Interview normal weiterzuführen, steht Wales schließlich auf, blickt den Moderator an und erklärt: „Wissen Sie was? Ich bin fertig. Danke.“ Mit diesen Worten verlässt er den Raum und lässt Jung zurück. Als dieser von Wales wissen will, als dieser an ihm vorbeigeht, was los ist, antwortet Wales ihm nur über die Schulter: „Das ist dumm. Stellen Sie mir keine dummen Fragen.“

Das Interview ist damit zwar beendet, der Schlagabtausch zwischen Jung und Wales ist aber noch nicht vorbei. Denn als Jung einen Moment später fragt: „Wie kann das dumm sein?“, hört man Wales irgendwo außerhalb der Kamera sagen: „Das ist eine dumme Frage.“

Das kurze YouTube-Video haben wir hier für euch eingebunden. Seht es euch am besten selbst an:

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Statement des Podcasts sieht den Fehler bei Wales und nicht bei der Frage

Wie ging die Sache aus? Das Interview auf YouTube wurde zum aktuellen Zeitpunkt etwa 100.000 Mal angesehen (Stand 16.11.2025, 12:30 Uhr). Mittlerweile hat sich der Kanal offiziell zu dem kurzen Interview geäußert und erklärt, dass man alles richtig gemacht habe. Die Schuld sehe man eindeutig bei Wales und nicht beim Moderatoren:

Jimmy Wales hat das Studio nach der ersten Frage verlassen. Er hatte sich bei der Vorstellung als „Gründer von Wikipedia“ bezeichnet. Auf Wikipedia selbst wird er als „Co-Gründer“ bezeichnet. Es ist natürlich ein faktischer Unterschied, ob ich der alleinige Gründer eines Unternehmens bin oder dieses gemeinsam mit anderen gegründet habe. Jimmy Wales nannte diese Frage „die dümmste Frage, die er je gehört habe“, sie habe mit Fakten nichts zu tun, deswegen breche er das Interview ab.

Tatsächlich folgte die Frage aber Wikipedias Ansprüchen auf faktische Genauigkeit, die Wales hier in Bezug auf seine eigene Person nicht erfüllen wollte. Wir bedauern, dass er das Gespräch nach 50 Sekunden beendet hat – journalistisch war diese Frage völlig korrekt.

Ob sich Jimmy Wales zu der Situation geäußert hat, ist derzeit nicht bekannt. Wissen wir genaueres, aktualisieren wir unseren Artikel.

Maximilian „HandOfBlood“ Knabe, seines Zeichens Twitch-Streamer und YouTuber, hat vor einiger Zeit ebenfalls ein denkwürdiges Interview geführt. Auf Europas größtem Sportbusiness-Event stellte er sich als „Herr Knabe“ vor, der Chef des LoL-Teams Eintracht Spandau. Doch schließlich bricht der Moderator das Interview ab: Chef von LoL-Team Eintracht Spandau gibt bierernstes Interview auf Twitch – Nervt Moderator, bis der abbricht

Marvel veröffentlicht bald schon eine neue Serie über einen besonderen Charakter, den wohl kaum jemand kennt

Das nächste Projekt im MCU ist eine neue Serie. Mit Wonder Man probiert man einen neuen Ansatz, der sich über Superhelden lustig macht. Doch wer ist dieser Held eigentlich?

Was ist das für eine Serie? Am 27. Januar 2026 erscheint bereits die neue Marvel-Serie Wonder Man auf Disney Plus. Im Fokus der Story liegt der Schauspieler Simon Williams, gespielt von Yahya Abdul-Mateen III. Im ersten Trailer zur Serie sieht man: Er will unbedingt die Rolle als Wonder Man ergattern.

Wie ein neuer Teaser verrät, ist es wichtig, dass er keine Superkräfte hat. Doch schon hierbei wird angedeutet: Irgendwas stimmt da nicht.

Was genau die Serie mit dem Charakter macht, ist bisher unklar, doch wie sieht es eigentlich in den Comics aus?

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Der erste Trailer zu Wonder Man zeigt, wie Marvel sich über Superheldenfilme lustig macht

Erst ein Schurke, dann ein Held

Wer ist Wonder Man in den Comics? Auch in den Comics ist Simon Williams der Wonder Man. Trotz der schwierigen Kindheit mit seinem Vater übernahm er dessen Firma. Doch weil der Konkurrent Stark Industries deutlich effizienter und erfolgreicher war, verschuldete Williams die Firma aufgrund fehlender Erfahrung.

Nachdem Spider-Man eines seiner Labore zerstört hat, versucht Williams auf dubiose Weise an Geld zu kommen. Dabei fliegt er auf und landet im Gefängnis. Doch dann wendet sich der Schurke Baron Zemo an ihn. Er bot ihm Superkräfte an und die Möglichkeit, sich an den Avengers, vor allem an Tony Stark, zu rächen. Simon nahm den Deal an, doch er wurde von Zemo reingelegt und würde ohne ein Gegenmittel von Zemo sterben. Also zog er in den Kampf.

Doch er konnte die Avengers nicht töten, weshalb er die Seiten wechselt und sich zusammen mit ihnen Baron Zemo und seiner Gruppe Masters of Evil stellt. Dabei starb er augenscheinlich (eigentlich lag er in einem besonderen Koma). Doch Comic-Figuren bleiben nie lange tot. Bevor er wiederbelebt wurde, hat Ultron seine Gehirnmuster in Vision eingepflanzt. Simon erwacht später aber und stellt sich zusammen mit Vision gegen Ultron und seinen fiesen Bruder Eric.

Je nach Storyline war er dann für verschiedene Teams tätig, und half mehrfach bei der Rettung der Welt. Doch er fand auch ein neues Ziel: Er wollte Schauspieler werden. Die Diskrepanz zwischen Schauspieler und Superhelden ist ein stetiges Thema in seinen Geschichten. Dabei hat er ziemlich starke Fähigkeiten.

Ein ziemlich mächtiger Typ

Wie stark ist Wonder Man? Das ist eine Frage, die gar nicht so leicht zu beantworten ist. Zum einen basiert er auf ionischer Energie, die nicht nur seine Stärke (er kann bis zu 100 Tonnen heben) und Ausdauer massiv erhöht haben. Wunden machen ihm nichts aus und er braucht keine menschlichen Ressourcen wie Essen, Wasser oder Luft. Anders als bei anderen Helden kann er auch nicht von Symbionten wie Venom infiziert werde.

Zusätzlich dazu kann er fliegen, seine Form verändern (etwa größer werden) und Energie-Projektile erschaffen und verschießen. Wird er wütend oder regt er sich auf, steigert sich seine Macht. Wonder Man besiegte in der Vergangenheit mächtige Figuren wie Captain Marvel, Ultron, Namor oder den Red Hulk (via cbr.com).

Seine mächtigste Eigenschaft ist wohl die Regeneration und Wiederbelebung. Durch seine spezielle ionische Biologie, kann er nicht altern oder an Krankheiten sterben. Dadurch ist er quasi unsterblich und kann sich selbst bei größter Zerstörung regenerieren.

Im Comic Uncanny Avengers Nr. 6 (2013) kommt er trotz seiner Fähigkeiten zum Schluss, ein Pazifist zu werden, der nicht alles mit Gewalt lösen möchte.

Der humorvolle Ansatz im MCU

Wie wird Wonder Man im MCU? Nach dem ersten Trailer kann man noch nicht beurteilen, welche Fähigkeiten und Feinde der Held im MCU haben wird, ein Aspekt scheint aber wichtig zu werden: Die Schauspielerei. Der Hauptcharakter in der Serie möchte unbedingt die Figur in Filmen spielen.

Der Trailer impliziert mit der Forderung, dass man niemanden mit Superkräften für die Rolle möchte, aber schon, dass Wonder Man welche zu haben scheint. Welche das sind, ist aber noch unklar. Wenn man die Serie mit der ersten MCU-Serie WandaVision vergleicht, kann man aber stark davon ausgehen, dass es wieder einen Twist geben wird, der dem Charakter etwas mehr Tiefe gibt.

2026 erscheint auch die Serie Vision Quest. Bedenkt man die Verbindung zwischen Vision und Wonder Man in den Comics, könnte auch hier eine Verbindung entstehen. Mehr zu den kommenden Marvel-Filmen und Serien erfahrt ihr hier: MCU: Reihenfolge – Alle Filme und Serien von Marvel im Überblick

Nach 8 Jahren spiele ich ein Rollenspiel auf PS5 noch mal durch, weil ich Sehnsucht nach einem ganz bestimmten Land habe

MeinMMO-Redakteurin Jasmin hat sich im Urlaub in ein ganz bestimmtes Land verliebt. Nun plant sie auch ihren nächsten Urlaub dort und überbrückt die Wartezeit mit einem ihrer liebsten Spiele für PS5.

Ihr könnt es euch vielleicht schon denken, da ich Anime-Redakteurin für MeinMMO bin: Seitdem ich die ersten Animes auf RTL 2 gesehen habe, habe ich immer von einer Reise nach Japan geträumt. Ich besuchte Japanisch-Kurse, um schon einmal die Grundlagen zu lernen. Für den Fall, dass ich jemals in dieses Land reisen kann. 

2019 durfte ich dann das erste Mal beruflich nach Japan reisen. Leider habe ich zu dem Zeitpunkt nicht viel vom Land mitnehmen können, da ich durch die Arbeit stark eingespannt war.

Im letzten Jahr konnte ich dann erstmals in meiner Freizeit das Land bereisen und nahm dabei die typische Touri-Route von Tokyo über Kyoto bis hin nach Osaka. Außerhalb der Route habe ich noch einige andere ländliche Städte mitgenommen, darunter eine Stadt in Miyoshi.

Das Land hat mich so begeistert, dass ich auch für das nächste Jahr plane, meinen Urlaub dort zu verbringen.

Doch ein Jahr ist noch eine verflixt lange Zeit, die ich jetzt bis zu meinem nächsten Besuch überbrücken muss. Um das Gefühl der Sehnsucht ein bisschen zu dämpfen, schwinge ich mich gerade in ein Rollenspiel auf PS5, das ich bereits vor 8 Jahren schon einmal durchgespielt habe – zumindest in der Standardversion.

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Persona 5 Royal Trailer

Freizeit in Persona 5 Royal fühlt sich wie ein Japanurlaub an

Vor 8 Jahren erschien Persona 5, das in Tokyo spielt. Der Teil war mein Einstieg in die Persona-Reihe und befindet sich seitdem in meinen Alltime-Favoriten. Gameplay-technisch liebe ich einfach die Kombination aus dem Erkunden von Dungeons, dem Sammeln und Fusionieren von Monstern, dem Pflegen von Beziehungen und dem Planen der eigenen Aktivitäten. All das verbindet Persona miteinander.

Aktuell hole ich gerade Persona 5 Royal auf PS5 nach. Zum Zeitpunkt des Release der Sonderedition habe ich mich noch geweigert, das Spiel nochmal durchzuspielen. Immerhin kannte ich bereits die Prämisse des Spiels und habe es nicht eingesehen, meine zweistellige Spielzeit noch einmal zu investieren, nur um einige Bonus-Inhalte zu sehen.

Mittlerweile habe ich Royal diesen Fauxpas aber verziehen und sehe jetzt auch, dass es wirklich zahlreiche Inhalte gibt, die es rechtfertigen, das Game nochmal durchzuspielen. Aber worauf ich mich bei jedem Start des 120 Stunden langen Spiels besonders freue, sind die Freizeitaktivitäten. Nachdem der Schultag vorbei ist, darf ich nämlich entscheiden, wie ich den Nachmittag oder Abend verbringen möchte.

Jedes Mal, wenn ich das fiktive Tokyo erkunde, fühle ich mich wieder so, als würde ich die Stadt im echten Leben besuchen. Was dem Entwicklerteam besonders gut gelungen ist, ist die Auswahl an verschiedenen Aktivitäten, denen ich nachgehen darf.

Man fühlt sich in dem PS5-Spiel einfach erschlagen und muss wirklich genau planen, welche Aktivität man am Nachmittag verfolgt. Genau so ging es mir auch in meinem Japanurlaub, denn das Angebot an Möglichkeiten ist riesig. Oft konnte ich mich nicht entscheiden, was ich in Tokyo als Nächstes besuchen will – die Spielhalle, den nächsten Figurenladen oder doch das Café, das leckere Desserts hat?

Da in Tokyo Platzmangel herrscht, sind die Fassaden voller Schilder. Bestimmte Läden oder Restaurants befinden sich nämlich in einem höheren Stockwerk, oft sind 5 Etagen für Läden normal. Es war oft wie bei einem Wimmelbild, wenn ich nach einem bestimmten Laden suchte, der hier irgendwo sein muss. Dieses wuselige Design findet sich auch in Personal 5 Royal wieder – man fühlt sich also wie in Tokyo.

Persona 5 hat mich sogar dazu inspiriert, in Tokyo Baseball auf einem Dach zu spielen. Meine Reisegruppe hat danach Ausschau gehalten, auf welchen Dächern man durch eine Maschine einen Baseball zugeworfen bekommt, den man dann mit einem Schläger zurückhauen muss. Keine Sorge – es gab ein Netz, weshalb die Bälle nicht vom Dach fliegen konnten. Hier habe ich mich wirklich wie im Spiel gefühlt.

Besonders toll und authentisch finde ich zudem eine Quest am Anfang des Spiels, bei der man sich zur Ginza-U-Bahn-Linie begeben muss. Dass das eine einzelne Quest in Persona 5 Royal ist, zeigt, wie schwer es überhaupt ist, die richtige U-Bahn-Linie zu finden. Ich habe mich auch im echten Leben öfters im U-Bahn-Netzwerk verlaufen und musste einmal sogar ein Taxi rufen, weil ich ansonsten viel zu spät in einem Restaurant angekommen wäre.

Persona 5 gibt es auch im echten Japan

Der wohl schönste Moment in meinem Urlaub war für mich, als ich den realen Stadtteil Sangen-Jaya besucht habe, der Vorbild für Yongen-Jaya in Persona 5 Royal ist. Dort habe ich sogar das echte Café besucht, das die Inspiration für das Café Leblanc aus Persona 5 ist. 

Auf den Fotos ist auch das Café zu sehen. Die Bar selbst, an der Sojiro in Persona 5 Royal steht, wollte ich wegen des Personals nicht fotografieren. Stellt es euch einfach vor:

Ich habe mir dort einen Kaffee und ein Eis gegönnt, so als wäre ich tatsächlich Besucher im Café des Spiels. Nur die Jazz-Musik hat noch gefehlt. Auch jetzt erinnere ich mich jedes Mal daran, wenn ich im Spiel das Café Leblanc betrete, dass ich dort auch tatsächlich im echten Leben war.

Ich freue mich aktuell wirklich darauf, die PS5 zu starten, weil ich weiß, dass ich wieder in eine virtuelle Version von Japan tauchen kann. Das überbrückt zumindest für die nächsten Monate, die ich bis zu meinem nächsten Japanaufenthalt warten muss.

Natürlich gibt es auch andere Games, in denen man sich in ein virtuelles Japan stürzen kann. Ein Beispiel dafür wäre die Yakuza-Reihe, die auch auf echten japanischen Städten und Stadtteilen basiert. Doch hier spricht mich das Gameplay einfach nicht so an wie in Persona. An die erwachsenen Männer in Babywindeln kann ich mich einfach nicht gewöhnen – ironischerweise an gigantische Geschlechtsteil-Monster dagegen schon.

Ein ähnliches Gefühl, mich in Japan zu befinden, hatte ich übrigens zuletzt bei Digimon Story: Time Stranger. Hier ist ein Teil von Akihabara so detailgetreu nachgebildet, dass ich sogar eine Stelle wiedererkennen konnte, an der ich mir eine Cola gegönnt habe. Wie mir das Spiel gefallen hat, erfahrt ihr hier: Das neue Spiel zu Digimon macht eine Sache richtig gut, die mich in Pokémon schon immer nervt