Closed Beta für PlanetSide 2 auf der PlayStation 4 beginnt!

Gestern startete die Closed Beta für den Free2Play-Shooter PlanetSide 2 auf der PlayStation 4. Der Executive Producer Clint Worley beantwortete dazu einige Fragen zum kommenden Testlauf. Er verriet beispielsweise, dass man nicht die gesamte Spielwelt betreten kann.

PlanetSide 2 Anmeldung auf der PlayStation 4

Schon seit Anfang Dezember konnten sich die Spieler für die gestartete Beta anmelden und auf ihr Glück hoffen. Denn anders als gedacht, bekamen Premium-Member der PC-Version keinen Vorteil bei der Platzvergabe. Wer die Anmeldung verpasst hat, braucht aber nicht verzweifeln, denn es können noch Plätze ergattert werden.

Release-Version soll relativ bugfrei sein

Zum Start der Beta interviewte mmorpg.com den Executive Director Clint Worley. Dieser gab an, dass nicht jedes Feature von PlanetSide 2 für die Beta auf der PlayStation 4 freigeschaltet sein wird. So werden anfangs nur zwei Kontinente zur Verfügung stehen. Allerdings dürfen sich die Konsoleros auf eine neue Tutorial-Map freuen, die eine effektivere Lernkurve garantieren soll. Worley sagt außerdem, dass man viel Wert auf die Beseitigung diverser Bugs legt. Am Ende soll die Konsolen-Version so fehlerfrei wie möglich veröffentlicht werden.

Die Spieler dürfte es freuen, dass die Entwickler von PlanetSide 2 in der Closed Beta ausgiebig auf Bug-Jagd gehen und wir mit einer größtenteils fehlerfreien Release-Version im Verlaufe des Jahres rechnen können.

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Destiny Schmelztiegel-Highlights: Was heißt eigentlich Falkenmond auf japanisch?

Jede Woche finden im MMO-Shooter Destiny außergewöhnliche Leistungen im Schmelztiegel statt. Einige der besten gibt es hier zu bestaunen.

Diese Highlights und Youtube-Clips bei Destiny sind gefragt und lösen bei vielen Reaktionen wie „Pah! Das war nur Glück!“, „Oh Gott! Ist der gut!“ oder „Nix Besonderes! Krieg ich besser hin!“ aus. Wenn bei Montagen auch manchmal der Eindruck entsteht, aus 40 Stunden könne jeder 3 gute Minuten herauspicken, ist das bei einzelnen Plays oder einem ganzen Match schon deutlich schwerer.

Die fünf spektakulärsten Plays im Schmelztiegel aus dieser Woche gibt es in diesem Video von Destiny Tracker zu bestaunen.

http://youtu.be/p9YouJcNiDU
Das eigentliche Highlight, auf das wir Eure Blicke und Ohren lenken wollen, findet sich aber nicht in diesen Plays. Sondern es handelt es sich dabei um ein Video eines japanischen Spielers, der mit der Falkenmond und der Schrotflinte Geheimer Handschlag im Eisenbanner unterwegs ist. Japan hat man bei Bungie eine Lokalisierung spendiert, die dem ganzen Game einen anderen Flair verleiht, oder was meint Ihr?

Bei reddit jedenfalls fragen sie schon, wie sie den japanischen Lord Shaxx auch zu sich nach Hause kriegen … und natürlich mit welchem Controller der Kollege unterwegs ist? Vielleicht gilt bei Destiny wie für so viele andere Spiele aber auch einfach: Skill-Level – Asian.

http://youtu.be/cRRz9id5MKE

MMO-Fails: Die fünf größten Enttäuschungen bei MMORPGs in 2014

Das Jahr 2014 hatte Höhen und Tiefen. Heute beschäftigt sich unser Autor Schuhmann nur mit den Tiefen.

Vorneweg: Die Einschätzungen sind natürlich subjektiv und erheben keinen Anspruch auf Vollzähligkeit. Bitte beachtet, dass es immer nur um einen Aspekt des Spiels geht, nicht um das ganze MMO.

Nr.5: Die Mega-Server bei Guild Wars 2 und das Gefühl, als Europäer zählt man nichts

Für mich eine der fünf größten Enttäuschungen in 2015: Die Mega-Server in Guild Wars 2 und wie man mit der nicht-englischsprachigen Community dabei umging.

Das ist ein präsentes Problem bei vielen MMOs, dass wir nicht-englischsprachigen Europäer als eine Art „Anhängsel“ betrachtet werden, das irgendwie so mitläuft.

Bei Guild Wars 2 waren die Mega-Server in China und den USA, wo es für eine riesige Menge an Menschen nur eine Sprache gibt, sicher eine tolle Idee. In Europa, wo babylonisches Sprachengewirr herrscht, sah das ganz anders aus.

Englisch lernen oder sterben?

Guild Wars 2
Ihr sprecht meine Sprache nicht! Und überhaupt…wer seid ihr?

Über Monate hinweg gab es in den Foren viel Ärger und Unmut über die Quasi-Zwangs-Server-Zusammenlegung. Es gab eine Vielzahl von Problemen. Spieler fühlten sich heimatlos, sahen ihre Gilden kaum noch, in den Zonen gab es Krawall um die wenigen, nun überlaufenen Weltbosse, das Sprachengewirr sorgte für hässliche, auch fremdenfeindliche Szenen (ja, “nur” Internet, aber trotzdem).

Ein klares Statement von ArenaNet gab es nicht. Die deutschen Spieler fühlten sich teilweise wie Zocker zweiter Klasse, deren Interessen hinter denen der USA und China zurückstehen mussten – aus wirtschaftlichen Gründen.

Das war keine gute Zeit für Guild Wars 2. Mittlerweile ignorieren viele großen Titel und Firmen Europa als eigenen Markt. Sie gehen davon aus, dass sich Zocker einfach auf den US-Seiten informieren und auf internationalen Servern spielen, weil ja eh jeder Englisch kann. Das ist wohl ein Trend, an den man sich gewöhnen muss. Und auch wenn der für viele kein Problem sein wird, werden doch einige, die mit Englisch nichts anfangen können, dabei auf der Strecke bleiben.

Nr.4: World of Warcrafts Content-Dürre

WoW - Content-Dürre
Wenn’s mal wieder länger dauert – schnapp’ dir ‘ne Angel!

Ich musste schon schlucken, als World of Warcraft auf einigen Seiten den Preis für das MMO des Jahres 2014 abräumte.

Leute, also bitte: Spiel des Jahres. Nicht das der letzten 45 Tage.

Bis November kam das ganze Jahr über kein neuer Content in WoW. Die Schlacht um Orgrimmar war elfeinhalb von zwölf möglichen Monaten in 2014 der aktuelle Raid und der war Silvester 2013 für viele schon abgefrühstückt.

Die Versuche Blizzards, mit ein paar Tricks alten Content attraktiver zu machen „Oh, da gibt’s tolle Skins, Achievements, Pets!“, lenken für mich eher den Fokus auf diese anhaltenden Dürren als davon substantiell abzulenken.

Dieses Jahr packen wir’s wirklich, ganz ehrlich, na ja, wenigstens stehen die Chancen besser als beim letzten Mal

Für mich sind die anhaltenden Content-Dürren bei World of Warcraft eine der größten Enttäuschungen im ganzen MMO-Genre. Dieses Jahr hat man wieder versprochen, dass es die letzte von dieser Länge gewesen sein soll. Diesmal hatte man zwar deutlich mehr Mitarbeiter eingestellt, die mussten aber erst alle eingearbeitet werden und haben wohl mehr Arbeit verursacht als wirklich selbst erledigt.

Aber mittlerweile macht man das bei WoW auch mit Humor und man hört etwas zerknirscht heraus: „Ja … wir wissen, dass wir das jedes Jahr sagen, aber dieses Jahr sieht es besser aus als sonst!“

Nr.3: Der Konsolen-Hickhack bei The Elder Scrolls Online

The Elder Scrolls Online
Pah! Die Reaktion der Konsolen-Spieler über die plötzliche Verschiebung.

Nur ein paar Wochen, bevor die Konsolen-Version auf den Markt kommen sollte, hieß es, man brauche da noch ein halbes Jährchen länger. Technische Schwierigkeiten!

Dann hörte man monatelang gar nichts mehr vom Konsolenport, um dann Ende 2014 endlich zu sagen: Wir warten noch ab, bis unsere großen Umbaumaßnahmen zu Ende sind und Früchte tragen. Dann liefern wir.

Enttäuschend ist die allgemeine Entwicklung bei The Elder Scrolls Online keinesfalls. Die Umbaumaßnahmen sind sinnvoll. Die Verschiebung des Konsolenports war sicher richtig.

Es ist uns zwei Wochen vorher aufgefallen, dass wir noch sechs Monate länger brauchen

TESO-Konsolen-Port

Nur: Warum hat man den Fans nicht reinen Wein einschenkt? Zumal die Wahrheit auf der Hand liegt: Wir bringen es im Moment nicht auf die Konsolen, weil wir denken, es hätte keinen Erfolg. Wir werden es erst auf den Markt bringen, wenn TESO unseren Vorstellungen entspricht.

Das wäre erfrischend ehrlich gewesen und man wäre den Fans auf Augenhöhe begegnet. Stattdessen hat man nun ein Klima geschaffen, in dem einige darauf warten, dass „endlich die Wahrheit“ rauskommt und TESO sich als der Flop entpuppt, auf den so viele lauern.

Ein „Uns ist 2 Wochen vorher aufgefallen, dass wir noch 6 Monate länger brauchen“ und ein „Ach, jetzt haben wir schon 6 Monate gewartet, da können wir noch mal 5 dranhängen“ … damit verkauft man die Fans einfach für doof. Da hätte ich mir mehr Rückgrat erwünscht. Oder Zenimax hätte im Vorfeld schon viel früher sagen sollen: Leute, das mit den Konsolen lassen wir erstmal.

Timing und die Art, wie es erklärt wurde, waren hier für mich enttäuschend, nicht die tatsächliche Entscheidung.

Nr.2: Der monatliche Content-Patch bei WildStar

WildStar
Hmmm, das mit den monatlichen Updates ist doch nicht drin…

Für mich der zweitgrößte Gaming-Flop des Jahres: Der Content-Fluss bei WildStar und sein plötzliches Versiegen. Vorm Release hatte man bei Carbine verkündet, man werde jeden Monat einen neuen Content-Patch liefern.

Die Fans waren extrem misstrauisch: „Glaubt Ihr wirklich, dass Ihr das hinkriegt?“

„Vertraut uns, wir sind Profis. Wir werden Euch zeigen, dass wir Euer Vertrauen rechtfertigen.“

An 16 Patches wollte Carbine gleichzeitig arbeiten. Als WildStar dann releaset wurde und die ersten Monats-Updates anstanden, erwiesen die sich als viel zu buggy. Die Ressourcen des Teams, gerade die Qualitätskontrolle, waren viel zu weit gestreut. Das ganze Kartenhaus brach in sich zusammen.

Den Mund zu voll genommen

Schon nach 3 Monaten waren die „monatlichen“ Patches gestorben und man stellte auf ein vierteljährliches System um. Die zu dem Zeitpunkt noch verbliebenen Fans reagierten verständnisvoll, alles war nun besser als verbuggte Mini-Patches.

Es bleibt die Enttäuschung darüber, dass man eines der zentralen Versprechen bereits so früh zurücknahm. Man hatte sich bei Carbine schlicht überschätzt.

Nr.1: Die Zusammenarbeit von Trion Worlds und XL Games bei ArcheAge

ArcheAge
Die Entwicklung von ArcheAge ist zum Heulen.

Für mich der größte Flop des Jahres war die Zusammenarbeit von Trion Worlds und den koreanischen Entwicklern von XLGames an ArcheAge mit all den Problemen, die daraus entstanden.

Ob das durchlässige Hackshield und all die ekligen Tricks, die dadurch möglich wurden; die vielen kleinen Probleme und Bugs; die großen Katastrophen wie der vermasselte Auroria-Start und der APEX-Exploit; die Schwierigkeiten mit dem längeren Server-Down oder das chaotische Einführen von Cash-Shop-Items: ArcheAge hatte kein gutes Jahr.

Immer wieder zeigte Trion Worlds auf Korea und sagte: Wir sind auf ihre Mitarbeit angewiesen.

Das führte zu einer schwammigen Lage in der ganzen Zeit, bei der die Verantwortlichen von Trion Worlds zum Teil hilflos wirkten und so, als würden sie den Schwarzen Peter woanders hinschieben.

Die Krönung des Ganzen war dann die Einführung von speziellen Setzlingen im Cash-Shop, die das begehrte Blitzholz lieferten. Trion Worlds sagte zu den berechtigten Vorwürfen, da würde man die ganze Wirtschaft auf den Kopf stellen: Wir wussten nicht, dass die so stark sein würden. Den Cash-Shop macht XLGames.

Änderte man sofort etwas daran? Nein, man musste den normalen Zyklus abwarten, bis sie auf „natürliche Weise“ wieder verschwanden.

Kundendienst-Mitarbeiter und Dunkelmänner

ArcheAge
Support-Mitarbeiter unter Dauerbeschuss.

Damit brachte sich Trion Worlds im Prinzip in die Lage von Kundendienstmitarbeitern, die am Telefon das Gebrüll ihrer Kunden ertragen mussten, während die eigentlichen Adressaten der Kritik zu irgendwie dubiosen Hintermännern wurden, die nie greifbar waren. Eine sehr unbefriedigende Situation für alle Beteiligten, bei der Trion Worlds lediglich als eine Art Fassade wirkte, auf die man Eier warf.

Die PR-Interviews und Statements von Trion Worlds-Mitarbeitern wurden zum Ende des Jahres in Foren mit den Auftritten von „Comical Ali“ verglichen, dem irakischen Informationsminister während Desert Storm. Der hatte noch vom Triumph der irakischen Armee geredet, während die US-Panzer schon in Bagdad einfuhren.

Außerdem: Das Spiel bekam dadurch von Anfang an einen seltsamen Vibe. Immer wieder wurden Befürchtungen laut, Trion Worlds werde ArcheAge nicht so pfleglich behandeln wie ein eigenes Game, sondern wolle das „Pferd“ zuschanden reiten und am Anfang, wenn die Begeisterung groß ist, möglichst viel Geld daraus ziehen. Mit einem eigenen Produkt wäre man „pfleglicher“ umgegangen, so eine häufig gehörte Meinung. Ohne Test-Server brachte man von einem irren Zeitdruck getrieben die großen, wichtigen Updates heraus und verstolperte sie total. Ob man sich noch mal von dem Fiasko um Auroria erholen kann, scheint fraglich.

„Wie konnte ArcheAge nur so schief gehen, wenn bei Rift alles so gut lief!“

Für mich klar der Flop des Jahres und ein Hauptgrund dafür, dass ArcheAge hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist.

H1Z1: Offenbar gab’s einen Munitions-Dupe, H1Z1-Server sind down

Bei H1Z1 gab es offenbar in den ersten Tagen eine Möglichkeit, dass Spieler Munition kopieren konnten.

H1Z1-Spielern mag es aufgefallen sein: Der Loot in den ersten Tagen des Spiels war äußerst knapp. Um so erstaunlicher ist es dann, wenn man mit „Pfeil und Bogen in bester Robin Hood für ganz, ganz Arme“-Manier einen Gegner erlegt und dem 400 Kugeln aus den Taschen fallen.

Wer sich da gesagt hat: „Das kann doch nicht sein?!“ Der hat Recht: „Das durfte zumindest nicht sein.“

Schuld war eine Art „Dupe“-Exploit, der kursierte und wohl über das „Proximity-Craften“ von statten ging. Durch dieses System können Spieler auch Sachen herstellen, die vor oder neben ihnen liegen.

Da dieser Dupe wohl um sich griff, forderten Spieler einen „Server-Reset oder Server-Wipe“, damit alle wieder bei null anfingen. Dem gab man bei SOE vorerst einen Korb und wollte lieber „spezifisch“ Spieler zurücksetzen.

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Mit 400 Kugeln ist gut Jagen!

Im Moment ist das alles ohnehin nicht so wichtig: Dieser „Exploit“ sollte gestern im Rahmen eines großen Patches gefixt werden, für den man sich zwei Stunden-Wartungszeit erbat. Da ging aber wohl irgendwas schief und die Server sind im Moment (21.10; 11:20) immer noch down.

Neben dem Fix für den Exploit sollten im Patch auch Nahkampf-Headshots kommen, das Balancing beim Crafting wurde verändert, so dass aus „großen Metallgegenständen“ nun auch mehr Metall gewonnen werden kann und es sollte nun endlich mehr Loot in den Behältern in der Welt geben.

Quelle(n):
  1. reddit

Black Desert wird DAS MMO für Katzenliebhaber

Beim Korea-MMO Black Desert ist die Katze der beste Freund des Helden. Als Pet steigt sie Level auf, kann Gegner um ihre Beute erleichtern, muss aber gut gefüttert werden.

Black Desert wird wohl kein Spiel für Allergiker. Man bekennt sich klar zur Katze. Wie auf koreanischen Seiten bekannt gemacht wurde, wird Black Desert vor Katzen nur so wimmeln. Seit Anfang Januar sind sie neu in der Open Beta. Sie können für Perlen im Spiel erworben werden und zeichnen sich unter anderem dadurch aus, dass sie tote Gegner looten, also sich die Beute von denen unter die Tatze krallen.

Außerdem sollen die Katzen, genau wie Reittiere, in der Stufe aufsteigen können, vorausgesetzt, sie werden gut gefüttert. Das Futter gibt’s bei einem speziellen Händler oder die Spieler können das Futter selbst herstellen.

Wie den Screens der koreanischen Seiten zu entnehmen ist, bevorzugen die Katzen in der Welt von Black Desert die klassische „Pirat trägt Papagei“-Position, die auch als „irre Jahrmarktswahrsagerin trägt schwarze Katze“-Stellung bekannt ist.

In diesem Video versucht ein hilfloser Riese vor einem weißen Plagegeist zu flüchten.

http://youtu.be/ozc415H73C4
Black-Desert-gefährliche-Tigerkatze

Wir bei mein-mmo.de sagen: Wir begrüßen unsere neuen und gütigen kätzischen Herrscher!

Black-Desert-graue-Katze
Black-Desert-weisse-Katze
Quelle(n):
  1. 2p

10 Wünsche für EverQuest Next – EQNext-Cast #02

Jedes Mal, wenn ein neues MMO angekündigt wird, hat man als Spieler gewisse Hoffnungen. Man wünscht sich, dass das Spiel exakt den eigenen Vorstellungen entspricht. Am liebsten würde man selbst eine Liste mit Features an die Entwickler schicken, die sie dann umsetzen.

In diesem Video möchte ich Euch meine 10 Wünsche für EverQuest Next in ungeordneter Reihenfolge näher bringen. Mir ist völlig klar, dass ein paar dieser Wünsche recht unrealistisch sind und sie nicht umgesetzt werden. Dennoch hoffe ich, dass zumindest der ein oder andere Punkt erfüllt wird, denn es sind alles Dinge, die ich mir in dem Spiel erhoffe oder die ich zumindest einmal gerne in einem Spiel sehen würde.

Aber es gibt bestimmt auch Dinge, die ich hier noch nicht angesprochen habe, die Ihr gerne sehen würdet. Schreibt Eure Wünsche für EverQuest Next gerne in die Kommentare!

– Darion

H1Z1 sucht Namen für 200 EU-Server

Das Zombie-MMO H1Z1 sucht noch zweihundert kreative Einfälle, um die europäischen Server zu benennen.

Nachdem die Community schon für die Taufe der US-Server konsultiert wurde, können jetzt mal die Europäer zeigen, wie gut sie sich mit Zombies, Zombie-Filmen und Zombie-Namen auskennen.

SOE bittet die Fans um kreative Mithilfe bei der Benennung von 200 EU-Servern. Erste Ideen der Reddit-User gehen in Richtung „Amsterdamned“, „Stockholm Syndrom“ oder „Oberbayern.“

SOE bittet die Fans um Servernamen, die höchstens aus zwei Wörtern bestehen und keine Urheberrechte verletzen.

Also, wenn Ihr Ideen habt und einen reddit-Account: SOE möchte sie gerne hören. Und schlag doch bitte einer Schwarzwald vor! Oder Schwarzwald Klinik. Eins von beiden. Um diesen Thread hier, geht es.

Nach aktuellem Stand sollen die EU-Server entweder am Mittwoch oder am Donnerstag kommen. In Europa sind sie schon angekommen. Serverstandort dürfte Amsterdam sein.

Neverwinter: Elemental Evil bringt Levelcap 70 und den Eidgebundenen Paladin

Das Action-MMO Neverwinter hat mit „Elemental Evil“ die nunmehr sechste Erweiterung angekündigt. Das Modul soll das Level-Cap auf 70 hochschrauben.

Neverwinter kann man zumindest keine Content-Dürre vorwerfen. Mit Elemental Evil steht nach „Rise of Tiamat“ schon das nächste „Modul“ in den Startlöchern, so nennt man größere Updates, die neue Spielinhalte nach Neverwinter bringen.

Mit „Elemental Evil“ soll das Level-Cap bis auf 70 steigen. Es wird neue Quests, Talente und ausrüstbare Klassenkräfte geben.

Diesmal haben sich die Naturgewalten gegen die Bevölkerung von Neverwinter gewendet – irgendwas machen die wirklich falsch, dass sie ständig wer auslöschen will. Erst Orcs, dann Drachen, jetzt Elementare. Einfach schlechtes Karma.

Gut, dass der „Eidgebundene Paladin“ (Oathbound Paladin) als neue Klasse ins Spiel kommt. Der soll in Neverwinter in den Rollen Heiler heilen und als Tank die Rübe hinhalten.

Für die Zeit nach Modul 6 kündigt man “spielerbezogene Festungen” an und Gast-Auftritte von bekannten Persönlichkeiten aus dem AD&D-Universum und seiner reichhaltigen Geschichte.

Final Fantasy XIV: Patch 2.5 Before the Fall jetzt live

Heute veröffentlichte Square Enix den neusten Patch “Before the Fall” für das kultige MMORPG Final Fantasy XIV: A Realm Reborn. Ab sofort steht das Update mit der Versionsnummer 2.5 für Windows PC, PlayStation 3 und PlayStation 4 bereit.

Before the Fall ist der Auftakt für das Finale des Hauptszenarios und legt den Grundstein für die im Frühjahr erscheinende Erweiterung Heavensward. Der erste Teil des Updates enthält zwei Drittel der finalen Haupthandlungsaufträge und zahlreiche neue Inhalte. Zu den Highlights von Before the Fall zählen die drei neuen Dungeons: Hüter des Sees, Palast des Wanderer‘s (schwer) und Ruinen von Amdapor (schwer); neue Spielmodi bei der Carteneauer Front, der Primae Odin und die Nebenhandlungsaufträge mit dem Kult-Detektiv Hildibrand. Und auch der Kristallturm-Raid findet mit „Die Welt der Dunkelheit“ seinen Abschluss. Alle Details zu Patch 2.5 und eine ausführliche Auflistung aller Patchnotes findet ihr hier.

Im nächsten Monat erscheint bereits der Patch 2.51 und wird das Chocobo-Rennen sowie den Vergnügungspark Gold-Saucer einführen. Mit dem zweiten Teil, der Schlacht um Ishgard, ist im März zu rechnen.

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Destiny: Hotfix bereitet Hard-Mode von Crotas Ende vor; Start morgen: nach 19 Uhr

Bei Destiny wird am Dienstag, dem 20.1., ein weiterer Hotfix aufgespielt. Er bereitet den Start des schweren Modus von Crotas Ende vor.

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In diesen Minuten hat Bungie einen Hotfix angekündigt, den Patch 11.0.4. Da passiert nichts Aufregendes. Der Hard-Mode von Crotas Ende kommt morgen am Mittwoch, dem 21.1. Er soll gegen 19 Uhr öffnen und braucht jetzt noch ein paar Daten.

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Die Uhrzeit „19:00 Uhr“ (unserer Zeit) ist nicht in Stein gemeißelt, die kann sich noch ändern. Es ist mehr als ein „ab 19:00 Uhr könnte es soweit sein“ gedacht. Die genaue Uhrzeit, der Startschuss, wird morgen kurzfristig auf Twitter bekannt gegeben. Die Öffnung des Raids erfolgt “manuell.” In den USA , an der Westküste, ist es dann 10:00 Uhr morgens, bei uns wird’s auf die Primetime zugehen und könnte auch etwas später werden.

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Es dürfte ein ziemliches Wettrennen um die ersten Kills geben, hat Bungie doch angekündigt, die besten Teams zu erwähnen und auf ein “Podest” zu hieven. Das ist auch schon bei den First-Kills in “Die Gläserne Kammer” passiert. Da wurden die Teams dann von DeeJ im Weekly Update interviewt.

Beim ersten Mal holte sich die Gilde PrimeGuard den Kopf von Atheon auf normal, InvigorateGaming schlug dann im Hard-Mode zu. Invigorate waren es dann auch die das erste Mal Crota auf die Bretter schickten, nur sechs Stunden, nachdem der DLC “Dunkelheit lauert” überhaupt erschien. Die gelten dann wohl als Favoriten auf den nächsten World-First.

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Die zwei weiteren Punkte, die sich in den Patchnotes des Hotfix finden lassen, sind eine Reparatur des Brücken-Encounters im Raid „Crotas Ende“, da war es Spielern durch einen Glitch möglich, den Spawn der Gegner zu unterbinden. Außerdem fixt man noch einen seltenen Bug bei Crota selbst, durch den er aufhörte, die Oversouls zu beschwören.

Der Patch wird die Spieler auf den Ladebildschirm zurückwerfen und erfordern, dass sie neu einloggen. Also keine gute Idee, jetzt einen Nightfall zu starten. Wann der Hotfix genau kommt, sagt Bungie nicht, wahrscheinlich relativ bald.

Pardon our dust! We are pushing a patch live today. Players will be returned to the title screen from their activities and then be required to log in to Destiny again after installing the patch.


Was im neuen Hard-Mode von Crotas Ende auf die Spieler wartet, erfahrt Ihr in diesem Beitrag über Destiny: Destiny: Crotas Ende bekommt seinen Hard-Mode – der Termin ist bekannt, der Loot auch

 Und hier stellen wir Euch die vier neuen Primärwaffen, die es im Hard-Mode geben wird vor: Destiny: Das sind die vier neuen Raid-Primär-Waffen aus dem Hard-Mode von Crotas Ende
 
Quelle(n):
  1. Bungie

Skyforge: „Kampfsystem macht 90% eines MMO aus“ – Skyforge bastelt an perfektem Herzstück

Das Kampfsystem vom High-Fantasy/SF-MMO Skyforge soll was ganz besonderes werden, wenn es nach den Entwicklern von Team Allods geht.

In einem Video und einem Dev-Blog haben die Köpfe hinter dem anstehenden MMO Skyforge nun erklärt, wie sie das Kampf-System in einer Art Trial-and-Error-System ausgetüftelt haben. Das Kampfsystem mache 90% eines modernen MMOs aus. Und wenn das langweilig sei, könne man alles andere vergesse. Da spiele es keine Rolle, welche Features man sonst noch habe. Daher habe man bei Team Allods extra eine Mannschaft nur fürs Kampfsystem abgestellt.

Prise World of Warcraft, Messerspitze Devil may Cry, Fingerhut voll Mortal Combat

Skyforge Paladin

In der Entwicklung griff man zuerst zum Bewährten, zu einem klassischen MMORPG-Tab-Kampf-System. Doch wurde ein bloßes „1,2,1,3,4“ rasch langweilig. Daher entschieden sich die russischen Entwickler von Skyforge vom klassischen Tab-System aus in eine „dynamischere“ Richtung zu gehen. Mit einem an „World of Warcraft“ angelehnten Kampfsystem sei man gestartet und habe sich dann von Titeln wie God of War, Devil may Cry oder Darksiders inspirieren lassen.
Für die Auto-Attacks habe man zu alternierenden Animationen gegriffen, so dass da nicht jeder Schlag gleich aussehe. Die neue Auto-Attacke beginne da, wo die alte aufgehört habe, so dass ein Fluss entstehe.

Als man hier angelangt war, fiel der Schritt zu einem „Combo-System“ leicht, wie man es aus Fightern (Mortal Combat, Tekken, Street Fighter) kennt. So könnten Helden wie der Paladin etwa nach drei Auto-Attacks mit einem Spezialangriff eine  Combo auslösen, die den Gegner in die Luft schleudere.

Da solche Combos auf Distanz nicht funktionierten, habe man sich hier entscheiden, mehr auf individuelle Skills zu setzen. Aufladbare Schüsse und Zauber etwa.

Skyforge Cryomancer

Beim Design der Gegner orientierte man sich an Packs von Gegnern, bei denen die einzelnen Mobs verschiedene Funktion erfüllen. Auf gegnerische Skills muss durch den Spieler reagiert, ihnen kann ausgewichen werden.

Combat Fatigue – die „WildStar“-Falle

Nun war man schon so weit vom „klassischen MMO“ weg, dass man noch einen Schritt weiterging und den Fokus von der Tastatur auf die Maus legte. Die Figur durch sie steuerte wie in einem First-Person-Shooter und das meiste Kampfgeschehen auf die Mausbuttons verlagerte.

Nun merkten die Entwickler, dass sie ein System geschaffen hatten, das den Spieler zwar in seinen Bann schlug, aber so intensiv war, dass es MMO-Spieler nicht lange durchhalten würden. „Combat-Fatigue“, Kampfesmüdigkeit stellte sich ein (ein Problem, das auch das SF-MMO WildStar ereilte). Die tauche nach 8-10 Stunden auf, was ungefähr der Zeit entspricht, in der ein Zocker ein Action-Game durchspielt.

Skyforge

Was in einem Singleplayer-Spiel funktionierte, könne man MMOlern, die am Stück und für wesentlich längere Zeit spielten, nur schwer zumuten. Daher ruderte man zurück und implementierte auch „erleichternde Features.“ Wie eine Zielwahl durch die Tab-Taste und das Setzen eines Fokus-Ziels, wodurch Skills gegen dieses Ziel zählten.

Den Supportern kommt eine strategisch entscheidende Rolle zu

Und schon war man bei einem Arcade-ähnlichen Action-MMO gelandet und machte das nächste Problem aus: „Die Heiler.“ Die hatten in einem solchen System dann kaum noch einen Platz.

Daher entschied man sich eine klassische „Heiler-Klasse“ aus dem Spiel zu nehmen und stattdessen Supporter-Klassen zu entwickeln, die eine strategisch wichtige Rolle in jeder Schlacht einnehmen würde.

Heilung wird noch im Spiel sein, aber nicht fest an eine „Heiler-Klasse“ gekoppelt.

Die erste Supporter-Klasse im doch recht komplexen Klassensystem wird der „Lichtbinder“ sein.

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Kommt Skyforge auch auf Xbox One und Playstation 4?

Bei so vielen Arcade-Elementen liegt ein Port auf die Konsolen nahe, dem hat man bisher einen Korb gegeben, für später könne man sich einen Port aber gut vorstellen. Auch einen Controller wird man zu Beginn der PC-Version noch nicht unterstützen.

Das sei allerdings etwas, das man ins Auge gefasst habe. Es existiere eine interne Version von Skyforge, die mit dem Controller spielbar sei.

Black Desert: Neue Klasse heißt nun „Beast Master“, ist ab heute spielbar

Beim Korea-MMO Black Desert hat man den „Zähmer“ nun in „Beast Master“ umbenannt. Die wehrhafte Dame ist ab heute spielbar.

Als „Tamer“ war sie bis jetzt im englischsprachigen Raum bekannt, als „Beast Master“ soll die neue Klasse bei Black Desert fortan bezeichnet werden. Das “Manga-Girl” soll in der Anfangszeit von Black Desert nun für den nötigen Schub sorgen.

Es wird sich bei der neuen Klasse um eine Spezialistin für die Nah- und Mitteldistanz handeln, deren Kampfstil sich erheblich verändert, je nachdem, ob sie neben ihrem Pet (einem magischen schwarzen Wolf) kämpft oder auf ihm reitet.

Hier ist der offizielle Trailer zur neuen Klassen in Black Desert.

BD ist in Korea noch in der Open Beta. In 2016 soll es nach Europa kommen, erst dann wird der neue englische Name der neuen Heldin wohl relevant.

Quelle(n):
  1. mmoculture

H1Z1: „Zombies sind im Moment einfach zu dumm“

Das Survival-MMO H1Z1 hat im Moment ein interessantes, wenn auch ziemlich genrefremdes Problem: Die Zombies sind einfach zu dumm. Das will man mit einem Patch beheben.

Wer H1Z1 schon länger verfolgt hat, dem fällt aktuell vor allem ein Unterschied zu früheren Builts auf: Die Zombies sind passiv und nicht so gewalttätig, mordlüstern und unerbittlich wie früher. Es gibt Videos davon, wie einer der verpönten Air-Drops fällt, sieben Zombies um die Kiste herumstehen und ein Spieler die Kiste einfach looten kann und von dannen zieht. Sowas wäre in früheren Streams unmöglich gewesen.

SOE-Chef John Smedley weiß um die passivien, idiotischen Zombies und twittert. Es handele sich bei ben Zombie um bloße Schatten ihres mordlüsternen Selbst. Das hänge mit Problemen bei der Server-Framerate zusammen, an denen man arbeite. Die machten Zombies zu dumm. Wenn man diese Probleme gelöst habe, dann würden aus den idiotischen Zombies hochintelligente Killer-Maschinen mit einem Abschluss in „Den Spielern den Kopf abreißen und ihn als Becher verwenden.“

Der Zombie-Fix sollte eigentlich schon gestern erfolgen, da hat man es allerdings nicht mehr geschafft, weil noch ein kurzfristiges Problem auftrat. Für heute verspricht man den Patch sicher (für uns könnte das ein Update am späten Abend oder in der Nacht bedeuten). Dieser Patch soll auch den mangelnden Loot in den Containern, die Spieler öffnen können, beheben.

Im Vorfeld hatte man bei H1Z1 immer wieder davon gesprochen, dass die Zombies in ihrem Game deutlich gefährlicher seien als in anderen Spielen des Genres. Sie sollen dafür sorgen, dass auch gut ausgerüstete Spieler oder solche, die in Teams unterwegs sind, es bereuen, dass sie soviel Lärm machen und so viel Heat erzeugen. Mit doofen Zombies fehlt Spielern im Team dieser natürliche Fressfeind.

Destiny: Wöchentlicher Dämmerungs-Strike führt in die Beschwörungsgruben

Bei Destiny geht es in dieser Woche beim wöchentlichen Dämmerungs-Strike, dem sogenannten Nightfall, in die Beschwörungsgruben auf dem Mond. In der Woche vom 20.1. will es der Oger Phogoth will es wissen. Arkuswaffen sind angesagt.

Destiny-Phogoth

Der Nightfall in Destiny läutet die Woche ein. Um 10:00 Uhr jeden Dienstag deutscher Zeit fängt die Woche von Neuem an, die IDs werden resettet, alles gibt neuen Loot. Was die Hüter als erstes tun sollten, ist ein herzhafter Relog. Denn es kann vorkommen, dass Spieler, die einen „fliegenden Tages-Wechsel mitmachen“, dann am Ende des Dämmerungs-Strikes mit leeren Händen dastehen, weil für sie noch die alte Woche galt und in der hatten sie bereits Loot erhalten.

Der Dämmerungsstrike ist deshalb so ein attraktiver Wochenbeginn, weil er zum einen die Chance auf gute Beute bietet und zum anderen die erhaltene Erfahrung und den Ruf in dieser Woche bei Destiny um 24,5% erhöht. Außerdem ist es so ziemlich das heftigste, was man in Destiny machen kann, und viele Hüter sehen ihn als Solo-Herausforderung an, um zu glänzen.

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Die Modifikatoren des Dämmerungs-Strike in der Woche vom 20.1. in Destiny

Der Dämmerungs-Strike führt in die Beschwörungsgruben (Summoning Pits) und zu Phogoth. Die fünf aktiven Modifikatoren sind:

  • Nightfall – Stirbt das Fireteam, geht es zurück in den Orbit und von vorne los
  • Epic – der Modifikator sorgt dafür, dass der Nightfall deutlich schwerer als die Weekly Heroic ist
  • Lightswitch (Lichtschalter) – die Gegner haben einen deutlich erhöhten Nahkampfschaden, da geht das Licht schnell mal aus
  • Angry – die Gegner (Diener der Finsternis!) lassen sich auch durch schweren Schaden nicht davon abbringen, den Hütern das Licht ausblasen zu wollen
  • Arc-Burn – der Arkusschaden, den sowohl Hüter als auch Gegner anrichten, ist deutlich erhöht

Die Modifikatoren im wöchentlichen heroischen Strike sind Heroic und ebenfalls Arc-Burn.

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Das empfohlene Arsenal: Ein letztes Hurra für die Schicksalsbringer?

Bei Arkus-Schaden empfehlen sich für Phogoth und seine Jungs folgende Waffen:

Primärwaffen: Das könnte die letzte Woche sein, in der die Schicksalsbringer noch ganz oben auf der Empfehlungsliste für Arkus-Brand steht. In der nächsten Woche um diese Zeit gibt es schon die neuen Raid-Primärwaffen mit Arkusschaden. Ist die Frage, wie leicht man da rankommen wird.

Spezialwaffen: Patience and Time (Geduld und Zeit), die exotische Sniper-Rifle, ist sicher eine gute Idee. Ansonsten gibt es auch andere Scharfschützengewehre mit Arkus-Schaden, je nachdem wie der Roll da war, ob LDR 5001 oder die Efrideets Speer aus dem Eisenbanner, das genau jetzt vorbei ist und beendet.

Schwere Waffen: Thunderlord (Donnerlord), das exotische Maschinengewehr kann verheerenden Schaden anrichten. Ir Yûts Lied, das Maschinengewehr von Crota, verrichtet ebenfalls gute Dienste. Für Titanen ein Tipp: richtig glänzen sie mit dem DLC-Exotic Ruinenflügel.

Destiny-Song-of-Ir-Yût

Tipps und Tricks?

Der Phogoth-Strike mit Arc Burn und Lightswitch ist kein Zuckerschlecken. Generell gilt: Rübe unten halten, besonders, wenn Ihr einmal getroffen wurdet.

Es gibt zwar wohlbekannte Cheese-Spots für Phogoth, die auch dieses Mal sicher wieder angewandt werden, aber die Wizards mit Arc Burn sind eine wirkliche Gefahr. Auch die Leibeigenen können mit Lichtschalter unangenehme Überraschungen bieten. Und so mancher Solo-Künstler wird sich hier überschätzen und dann das Zeitliche segnen.

Wir werden im Laufe des Tages Clips und Videos von Durchgängen im Nightfall heraussuchen und posten, die können Euch dann als Inspiration oder eine Art Guide dienen.

In diesem Walkthrough vom deutschsprachigen Youtuber Nexxos Gaming geht ein 3er-Team auf die Beschwörungsgruben los. Der Youtuber selbst ist mit Schicksalsbringer/Geduld und Zeit/Ir Yûts Lied dabei. Statt einem sehr vorsichtigen Video, geht das hier bisschen rustikaler zu und man merkt, dass im Strike mit den Modifikatoren schnell mal der Boden wartet. Zum Ende gibt’s bei Phogoth, wie beim letzten Mal, einen hochinteressanten Safe-Spot.

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Das zweite Video ist nicht sonderlich nützlich, aber einfach cool. Da knallen sie den armen Phogoth mit Donnerlord über den Haufen, so muss sich Atheon damals bei der Gjallarhorn-Nummer gefühlt haben. Das ist so aus dem Bereich: Überlegene Feuerkraft triumphiert über Vorsicht.

http://youtu.be/Ll4cBdNDBjY

Einen Solo-Durchlauf haben wir auch noch für Euch. Deutschsprachiger Youtuber spielt einen Jäger, hier geht es durch den Strike bis zum Endboss. Gerade am Anfang sieht man wie unglaublich gefährlich die Hexen sind und welche Funktion Ir Yûts Lied im Strike einnimmt, das ballert durch die Schilder der Ritter. Außerdem: Die Plan C mal im Einsatz gegen Mormu und die Mädels.

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Und das ist nur Phogoth solo, auf die bewährte “Im Gang bleiben und Sniper”-Nummer.

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In dieser Woche empfiehlt es sich wohl mal wieder, eine Gruppe für den Nightfall zu suchen, in diesem Artikel haben wir einige Tipps aufgeführt, wie man sich die Suche deutlich erleichtern kann: Destiny Raidfinder: So findet Ihr deutschsprachige Mitspieler für Raid, Nightfall, Weekly

 

ArcheAge: Patch 4.18 auf dem PTS, belohnt volle Skill-Lines, lockt mit täglichen Geschenken

Bei ArcheAge ist der Patch 4.18 auf dem Patch-Server erschienen, er soll den Spielern das Warten auf die neue Höchststufe von 55 verkürzen und dafür sorgen, dass die Dungeons stärker genutzt werden.

Bei ArcheAge liegen die Patch-Notes für den Patch 4.18 vor. Einige Fans hatten gehofft, dass der schon die Höchststufe auf 55 anheben wird. Das wird aber nicht kommen. Stattdessen bringt der Patch einige neue Daily-Quests, tägliche Geschenke und einen leichteren Zugang zu den Dungeons „Sea of Drowned Love“ und „Serpentis.“

5 Stunden am Tag ArcheAge: 10 Geschenke!

Für alle 30 Minuten, die ein Spieler eingeloggt ist, soll er eine Chance auf ein „Göttliches Geschenk“ erhalten. Darin enthalten können laut Trion Worlds eine ganze Reihe von Items enthalten sein, darunter auch Lucky Sun/Star/Moon-Points, die das Regraden deutlich erleichtern. Spieler können 10 dieser Steine am Tag verdienen in dann 5 Stunden.

DIVINE GIFTS
* Every 30 minutes, an icon in the bottom left corner will light up to offer you a Divine Gift package. You can collect a maximum of 10 Divine Gifts per day.
* Divine Gifts can be opened to receive Sun/Moon/Starpoints, Lucky Sun/Moon/Star Points, bound food, potions, Lunarites, Hereafter Stones, fireworks, or Any-Post Owls.
* Divine Gifts are untradeable.

ArcheAge-Bunny

Fleißig Skill-Lines steigern lohnt sich

Desweiteren belohnt ArcheAge mit dem Patch „volle Skill-Lines“. Für jede volle Skill-Line erhalten Spieler (auch rückwirkend) ein Item. Diese können wiederum gegen Belohnungen eingetauscht werden.

* New quests are available from the Temple Priestesses at Glorious Nui statues, offering rewards for achieving level 50 in multiple skill trees.
* For each skill tree that reaches level 50, you will receive a Library Expedition Legacy item. Collect enough of these items and turn them in for the following stacking rewards:
– 5 Library Expedition Legacies: 80 Dragon Bone Chips
– 7 Library Expedition Legacies: 1 of 3 Fire Ember Necklaces – Strength, Agility, or Intelligence.
– 10 Library Expedition Legacies: 100 Dragon Bone Chips
* Library Expedition Legacies are granted retroactively by Temple Priestesses; if you already have multiple or all trees at level 50, you will be granted quest completion for each of the skill quests you have leveled when speaking with the Temple Priestess.
* Library Expedition Legacies are only removed from your inventory at the point you turn in the 10 Legacy quest. Completing the 5 and 7 quests will leave these items in your inventory for the next stage up.
* [Dragon Bone Chips are items used in crafting Red Dragon accessories at the Dragonslayer’s Workbench in Wyrmkin Camp, Karkasse Ridgelands.]

ArcheAge-Kopfueber

Dreimal täglich ins Dungeon

Zudem werden mit dem Patch Portale in den Städten zu den Dungeons „Sea of Drowned Love“ und „Serpentis“ öffnen. Bei den Portalen wird’s dann Quests geben, die bis zu dreimal freien Eintritt in die Dungeons pro Tag erlauben.

PARTY TIME – Sea of Drowned Love and Serpentis
* New portals directly to Serpentis and Sea of Drowned Love (10-player version) now appear in Caernord, Marianople, and Growlgate Isle.
* New quests at the portals provide 3 entry tokens to each dungeon every day.
* Additional quests at the portals reward completion of various dungeon objectives with Lunadrops, Lunafrosts, and packages of 10-day duration temporary jewelry items in your choice of stat.

Die Reaktion der Fans auf den Patch ist überwiegend positiv. Im offiziellen Forum sagte ein User, dass sei der erste Patch, durch den die Entwickler den eigenen Profit schmäler könnten. Gerade die „Divine Gifts“ mit der Chance auf Regrade-Items kommen gut an. Wenn sich auch andere Fans von Trion Worlds wünschten, dass sie sich mit einem weiteren größeren Content-Patch beeilten.

Hearthstone: Irres Match wird durch 0,00042% Chance entschieden

Hearthstone-Sneed's

Bei Hearthstone fand ein irres Match stand, in dessen Mittelpunkte die neue legendäre Karte Sneed alter Shredder stand.

Jeden Tag finden absolut irre Plays in Hearthstone statt. Aber nicht immer geht ein Turnier-Spiel durch eine 0,00042% Chance in eine völlig irre Richtung..

Die Karte „Sneeds alter Shredder“ ist eine neue legendäre Karte, bei deren Ableben eine „beliebige andere“ legendäre Karte auftauchen kann.

Darunter auch der Lichlord Kel’Thuzad“, der wiederum beschwört jeden in dieser Runde verstorbenen Diener neu. also auch den Shredder. Aber wie wahrscheinlich kann’s schon sein, dass sowas eintritt und wirklich ein Spiel entscheidet? Und nicht nur ein einziges Match, sondern gleich eine Best-of-Three-Serie zwischen zwei Spielern auf höchstem Niveau in der ESL-Legendary-Series?

Quelle(n):
  1. kotaku

Destiny: Spieler baut „Roboter“, um schlafend auf Stufe 20 zu kommen

In Destiny hat ein Spieler eine Art „Roboter“ improvisiert, der für ihn das lästige Leveln übernimmt.

Zugegeben bei „Roboter“ denkt man eher an Commander Data, einen scharfe Zylonenbraut oder zumindest an einen 80er-Jahre rollenden Robo-Butler, der einem auf ewig den Gang zum Kühlschrank ersparen würde. (Wo bleiben die eigentlich? Und wo sind unsere Jet-Packs?)

Destiny-Pantheon

Das Konstrukt, was der reddit-User Yavin anfertigte, erinnert mehr an einen dieser Spechte, die auf dueTastatur klopfen. Dennoch funktioniert das Ding und hat dem Spieler einen Titan von Stufe 16 auf Stufe 20 “geboxt”, während der schlief.

Im Prinzip brachte Yavin einige Servo-Motoren an einem Xbox-Controller an, lud eine niedrigstufige Version der Ocean-of-Storms-Mission und legte sich schlafen. Als er aufwachte, konnte er sich über einen „neuen Stufe 20er“ freuen, wie er in einem Thread auf reddit erklärt. Das Leveln war nun nicht gerade super-effektiv: Für den Weg von 16,5 bis auf Stufe 20 brauchte der Controller in Destiny vom Nachmittag bis irgendwann in der Nacht. 50 grüne Engramme sprangen bei der Aktion raus, nun nicht gerade eine fette Ausbeute. Weitere Statistiken: 3600 Kills, stehen 900 Tode gegenüber.

Durch die Spielmechanik von Destiny ist die Überlebenschance von „Mister Roboto“ nicht allzu hoch. Das macht aber nichts, weil er einfach an derselben Stelle in der Ocean-of-Storms-Mission respawnt und weiterkämpft.

Zu Beginn war der nützlichste Controller der Welt noch ziemlich unnütz und machte nur einen auf Punch-Bro:

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Nach einigen Verbesserungen gelang es dem Tüftler, dessen Ehrgeiz nun geweckt war, dem Roboter gleichzeitig das Schießen und Boxen beizubringen:

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Mein MMO meint: So lustig das erscheinen mag: Wenn der Spieler Pech hat, ist sein Account weg. Er sagt zwar und man kann ihm sicher glauben, dass er es nur zum Spaß gemacht hat und dass es die “am wenigsten effiziente Art zu leveln überhaupt” ist, aber koscher ist die Nummer sicher nicht.

Destiny - Werde zur Legende

Andere Games haben gegen “Bots” entsprechende Gegenmaßnahmen entwickelt. Dabei haben sie freilich eine andere Art von “Bot” im Sinn, aber die hier zählt wohl auch. Absolut nicht zur Nachahmung empfohlen, aber … interessant ist es schon.

Wahrscheinlich hat sich jeder Zocker manchmal gewünscht, sowas zu haben, wenn die Hand schmerzte, die Augen tränten, das Level aber noch unbedingt gemacht werden musste.

Profi-Tipp: Einfach ins Bett gehen und den Controller mal in Ruhe lassen. Der hat sich seinen Feierabend auch verdient.

Quelle(n):
  1. Reddit
  2. Kotaku

League of Legends: Im neuen Draft-Modus Nemesis sucht Ihr die Champs Eurer Gegner aus

Das MOBA League of Legends hat einen neuen Draft-Modus geplant, die Spieler suchen mit ihm nicht mehr ihr eigenen Champs aus, sondern die der Gegner.

Bei Riot Games hat man sich was Neues ausgedacht und wird im Draft-Modus die Spieler jetzt strategisch neu herausfordern. Die suchen sich in dem „Nemesis“-Modus nicht mehr die eigenen Helden aus, sondern die der Gegner. Der Modus ist für Summoner’s Rift geplant und den 5vs5-Modus. Es wird der erste “Feature Game Mode” des Jahres sein.

Zur Auswahl, was man den Gegnern an Champs aufdrückt, stehen alle Champions, die wenigstens einer der Gegner in seiner Collection hat. Wie bei den anderen Draft-Modes von League of Legends werden Spieler weiterhin 3 Champions „bannen“ können, das Tauschen innerhalb von Spielern eines Teams ist ebenfalls möglich, hier können Spieler auch mit Champs enden, die sie gar nicht besitzen. Wenn ein Team im Nemesis-Modus einen Champion bannt, kann niemand gezwungen werden, genau diesen zu spielen.

Im Moment befindet sich der Nemesis-Modus noch im Beta-Stadium auf dem PBE, dem Test-Server von LoL: Nach ersten Berichten von Kotaku zeichnet sich der Modus im Moment vor allem dadurch aus, dass Spieler die Lobby verlassen, wenn sie einen Champ zugeteilt bekommen, den sie einfach nicht spielen wollen.

http://youtu.be/WUzZcX4hx-o
Quelle(n):
  1. riot
  2. Kotaku

WildStar MMO-Ausblick 2015: Comeback oder Totalabsturz?

Erst hatten sie kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu. Wie kaum ein anderes Spiel ist WildStar im Sommer des letzten Jahres mit guten Erwartungen, vielen Versprechungen, einem motivierten Entwicklerteam und jeder Menge “positiver Energie” an den Start gegangen. Und wie bei kaum einem anderen Spiel wurde das Kartenhaus schneller umgepustet, als überhaupt jemand Zeit hatte, um dafür Luft zu holen.

Was wird aus der einstigen MMO-Hoffnung in der Zukunft? Hat das Spiel überhaupt noch eine Zukunft? Wir wagen einen Blick auf das kommende Jahr und spinnen die Ereignisse etwas weiter…

Aktuelle Situation: Leer, leerer, Megaserver

Es sollte die ganz große Rettungsaktion werden: Nachdem viele Fans das Spiel fallen ließen und in Scharen wieder zurück nach World of Warcraft oder das neu erschienene Archeage flohen, waren die anfangs so gut besuchten Server regelrecht verlassen. Wenn doch mal jemand online war, dann war der meistens auf seinem Grundstück unterwegs. Thayd und Illium, die beiden Hauptknotenpunkte der Welt, glichen Geisterstädten.

Megaserver mussten her, um die verbliebenen Spieler zu binden und ihnen schnell wieder das Gefühl einer bevölkerten Welt zu vermitteln.

WildStar Ausblick 2015

Kurz darauf kam auch der große Inhaltspatch, der so ziemlich allen Bugs im Spiel den Garaus machte. Doch wirklich retten konnten diese Maßnahmen WildStar nicht aus der scheinbar endlosen Abwärtsspirale, in der sich das Spiel befand (und auch heute noch befindet).

Zwar trifft man in den Städten nun regelmäßiger andere Spieler und auch im Rest der Spielwelt können diese einem über den Weg laufen, aber dann sprechen sie oft englisch oder französisch. Was für viele kein Problem sein mag, ist für andere nur ein weiteres K.O-Kriterium geworden, wollten sie doch nicht den “Kauderwelsch” anderer Sprachen verstehen lernen, nur um ein Spiel zu spielen. Äußerst bedauerlich, hätte es doch der ganz große Renner auf dem MMO-Markt 2014 sein können.

Frage: Wo ist Platz für WildStar?

WildStar Pfade

WildStar hat es (leider, leider) nicht geschafft langfristig die Spielermassen an sich zu binden und jetzt, wo die Aufmerksamkeit einmal abgeflacht ist, wird sie so schnell wohl auch nicht zurückkehren. Für die Entwickler bleibt nur noch die Gelegenheit, sich ganz schnell für eine Nische zu entscheiden, die WildStar einnehmen will. Gute Ansätze gibt es dort, besitzt das Spiel doch das wohl umfangreichste Housingsystem und ein recht aktiongeladenes Kampfsystem, das vor allem in hitzigen PvP-Gefechten sein volles Potenzial entfaltet.

Die entscheidende Frage ist, ob die Entwickler es schaffen eines von zwei Szenarien zu erfüllen: Entweder die hochgelobten Aspekte weiter auszubauen und dem Spiel damit einen Nischenplatz zu geben, oder aber massentauglich zu werden und damit von jeder Art der Spielerschaft ein paar Leute zu gewinnen. Das könnte gelingen – aber auch ungeheuer scheitern. Die neuesten Pläne Carbines weisen daraufhin, dass man das Spiel eher weiter ausbauen und für möglichst viele Spieler-Typen attraktiv machen möchte. Es folgen ein paar Gedankenspiele dazu.

Schlechtester Fall: Free2Play, Totalabsturz, Friedhof

WildStar 2015
Am besten du springst einfach runter…

Im schlimmsten Fall wird wohl die Umstellung auf ein reines Free2Play-Modell anstehen. Dieser Schritt würde auf jeden Fall neue Spieler generieren, denn was kostenlos ist, lockt immer ein paar Experimentierfreudige an. Gleichzeitig würde es einige Mitglieder der stark dezimierten Kernspielerschaft verprellen, ist die Umstellung auf ein kostenloses Modell doch in vielen Köpfen das Einschlagen des ersten Sargnagels.

WildStar Handel

Gleichzeitig geht damit natürlich die Einführung eines Itemshops einher, und ob die Spieler bereit sind, dafür Geld auszugeben steht noch einmal auf einem ganz anderen Blatt. Sollten sie es nicht sein, wird man möglichst schnell an der Attraktivität dieses Shops arbeiten müssen, was entweder dazu führt, dass “Kostenlos”-Spieler stark in ihrem Spielspaß beschnitten werden, oder aber die Kaufoptionen so mächtig werden, dass die “Pay2Win”-Anklage auf dem Fuße folgt.

Doch ganz gleich, welche der beiden Optionen eintreten würde, der Planet Nexus würde sich damit wohl nur ein oder zwei Jahre lang über Wasser halten können – denn gerade die Glanzleistungen des Spiels (Housing, Kampfsystem) werden immer häufiger kopiert und in andere Welten übertragen. Damit wäre es nur eine Frage der Zeit, bis diese Spielerschaft weiterzieht und damit ihrem einstigen Hoffnungsträger einen Platz auf dem großen Friedhof der “gescheiterten WoW-Killer” beschert.

Bester Fall: Addon, Aufmerksamkeit, MMO-Himmel

WildStar
Der Blick geht nach oben zum MMO-Himmel – es geht wieder aufwärts!

Aber verteufeln wir nicht alles, wenn es doch noch Hoffnung gibt. WildStar ist nach wie vor ein grandioses Spiel und muss es nur schaffen, genug Aufmerksamkeit zu generieren. Das wird nicht durch ein paar “Schau mal rein”-Wochenenden gelingen, sondern benötigt irgendeinen großen Kracher als Aufhänger.

Was zum Beispiel immer zieht, ist die Veröffentlichung eines neuen Addons. Das ist auf die aktuelle wirtschaftliche Lage von Carbine gemünzt natürlich utopisch, doch wäre es für viele “Weggegangene” ein triftiger Grund, sich ein weiteres Mal auf den Planeten Nexus einzulassen, der doch inzwischen deutlich bugfreier und spaßiger ist, als er es noch zu Releasezeiten war.

WildStar PvP

Gerade im Bereich des E-Sports hätte WildStar viele Möglichkeiten, um auch neben dem Housing ein weiteres Alleinstellungsmerkmal hervortreten zu lassen. Das spielt sich nämlich deutlich taktischer, hektischer und durch das Telegrafensystem auch viel skilllastiger, als bei manchen Konkurrenten (auch wenn das nun Flames hageln wird). Ein zündender Funke, der Aufmerksamkeit generiert, könnte die große Rettung sein – nur wer ist bereit, noch einmal so viel zu riskieren?

Was wahrscheinlich passieren wird: Wenig.

Am wahrscheinlichsten ist natürlich, dass keines der beiden oben genannten Szenarien in dieser Form eintrifft und wie (fast immer) wird WildStar einen Mittelweg gehen. Selbst die aktuellen Prognosen der Investoren lassen für dieses Jahr keine Steigerung mehr vermuten, stattdessen werden die erzielten Einnahmen noch weiter sinken. Das ist natürlich keine offizielle Stellungnahme von NCSoft, aber doch immerhin ein Indiz. Es lässt bereits darauf schließen, dass man dem Spiel entweder ein weiteres Jahr “Reifezeit” geben wird, oder aber es schon abgeschrieben hat und dem Studio etwas freiere Hand lässt, um den “Karren aus dem Dreck” zu holen oder direkt gegen die Wand zu fahren.

Eine weitere, recht naheliegende Möglichkeit ist ein Hybrid-Modell nach dem Vorbild von SWTOR oder Tera – hier kann bezahlt werden, wenn man “mehr” vom Spiel haben will, das Grundpaket ist aber für jeden zugänglich. Denkbar wären hier Restriktionen im Bereich von PvP, Instanzen, Housing und Charakterslots, die man als Abonnent umgehen könnte. Dass ein solches Modell gelingen kann, hat die Vergangenheit des Öfteren gezeigt – doch ist es auch das Richtige für Carbine?

WildStar Free2Play
Wäre ein Hybridmodell für WildStar das richtige Geschäftsmodell?

Möglicherweise hat man sich aber auch damit abgefunden, an welcher Stelle WildStar angelangt ist und lässt es einfach nach dem aktuellen Modell weiterlaufen, rechnet man scheinbar damit, dass die noch verbliebenen Spieler treu sind und weiter bleiben werden.

Und genau das ist für mich auch die wahrscheinlichste Lösung, die am wenigsten Kosten verursacht: Wir belassen alles beim Alten und machen so weiter, wie bisher. Damit erzielt man keine großen Sprünge mehr, aber auch eine Abwärtsspirale muss irgendwann einmal ihren Boden erreichen – und dann kann es sich nur noch in eine Richtung bewegen. Nach oben. Vielleicht nicht mehr so hoch hinaus, wie einst propagiert, aber zumindest auf einem Level mit vergleichbaren Spielen.

Oder wie seht Ihr das?

Destiny: So viele Engramme, exotische Waffen und legendäre Schiffe gibt’s für 400 Roc-Strikes

Beim MMO-Shooter Destiny haben zwei Freunde jetzt 200 Strikes der neuen Playlist Roc gespielt und stellen ihren Loot vor.

Die Dropwahrscheinlichkeiten für den Loot, die Beute, sind beim MMO-Shooter Destiny ein Geheimnis. Da sind andere Games längst viel genauer kartiert.

Bei WoW erhält man die Dropwahrscheinlich für jedes Item mit zwei Zahlen nach dem Komma. Bei Destiny ist das (leider oder zum Glück) nicht der Fall. Daher ist man auf Berichte angewiesen, die keinen Anspruch auf Korrektheit erheben. Dafür ist die Größe der Probe meist nicht ausreichend.

Daher verlassen sich viele auf ihr Gefühl: Da droppt doch nix.

Zwei Freunde, zwei Room-Mates, haben jetzt 200-mal einen Strike der „neuen“, schwersten Playlist Roc gespielt und dabei ihren Loot festgehalten. Da sie zu zweit unterwegs waren, bekamen sie 400-mal Beute.

Es zählt nur das, was am Ende des Strikes beim Reward-Bildschirm zu sehen war, nicht etwa zufälliger Loot aus dem Strike selbst. Die Roc-Strikes haben seit einiger Zeit die früheren “Loot-Caves” als Normal-Beschäftigung abgelöst. Daher ist es für Destiny-Spieler besonders interessant, was es da zu holen gibt.

Destiny-Cabal-Gatling

Lootwahrscheinlichkeit in Destiny: Das kam bei den 400 Roc-Strikes heraus

  • Seltene Rüstungs-Engramme: 438 (statistisch gesehen: 1,08 blaue Rüstungs-Engramme pro Nase und pro Strike)
  • Seltene Waffen-Engramme: 200 (0,5 blaue Waffenengramme pro Strike)
  • Legendäre Rüstungs-Engramme: 11 (ein lila Rüstungsengramm bei ca. jedem 36. Strike)
  • Legendäre Waffen-Engramme: 9 (ein lila Waffenengramm bei ca. jedem 44. Strike)
  • Legendäres Schiff: 12 (es gab ein lila Schiff bei ca. jedem 33. Strike)
  • Exotische Waffen: 8 (bei jedem 50. Strike gab es eine exotische (goldene) Waffe)
  • Lichtpartikel: 28 (bei ungefähr jedem 14. Strike war eins dabei)
  • Seltsame Münzen: 12 (das läuft auf eine Münze bei jedem 33. Strike hinaus)
Destiny Moon Story

Wer in Statistik so bewandert ist wie wir, fragt sich da natürlich: Warum machen die nicht nur jeden 50. Strike und lassen die 49 anderen aus?

Egal, das ist jetzt keine wissenschaftliche Untersuchung mit genauen Prozentangaben, aber dürfte einen ungefähren Überblick geben, was statistisch am Ende eines solchen Roc-Strikes auf den einzelnen Hüter wartet. Die Gesamtbeute dürfte mit den “zufällig erhaltenen” Drops noch mal um einiges höher liegen.

Und wer sich fragt, wie lange 200 Roc-Strikes ungefähr dauern? 28 Stunden. Aber keine Angst, die beiden haben das natürlich nicht auf einmal gemacht. Das wäre ja irre. Sondern in zwei 14-Stunden-Schichten.

Nicht zum Nachmachen empfohlen.

Quelle(n):
  1. Reddit