Overwatch: Beta beginnt im Herbst!

Wie zu erwarten wird man auf der PAX East einige Katzen aus dem Sack lassen, besonders bei Blizzard ist das quasi vorprogrammiert. Den Anfang hat man direkt mit Overwatch gemacht. Die Beta sollte noch in diesem Jahr beginnen und so wird es auch kommen: Sie beginnt weltweit im Herbst diesen Jahres!

Wer sich bisher noch nicht für den kommenden Blizzard-Shooter angemeldet hat, sollte dies dringend auf der offiziellen Seite nachholen. Mehr Infos zur Betanmeldung für Overwatch gibt es hier.

Zu einem exakten Termin hat man sich natürlich noch nicht hinreißen lassen – aber immerhin ist das ein klares Zeichen, dass die Entwicklung des Spiels gut vorangeht. Es wird noch weitere Enthüllungen zum Overwatch geben, dazu später mehr! (Update: Lest hier mehr über die 2 neuen Helden und die Map Watchpoint Gibraltar).

Wenn ihr mehr über das Spiel in Erfahrung bringen möchtet, dann empfehlen wir euch unsere Themenseite zu Overwatch.

EVE Online Diebstahl – Täglich grüßt das Murmeltier

Dass EVE Online kein Ponyhof ist, sollten nicht nur Spieler des Games mitbekommen haben. Viel mehr ähnelt New Eden einer postapokalyptischen Einöde, wo jeder nur auf seinen Vorteil bedacht ist. Das wurde nun erneut eindrucksvoll durch einen milliardenschweren Diebstahl bestätigt.

600 Milliarden ISK oder 13.000 US-Dollar

Der Dieb mit dem Namen Non Erata hatte sich vor einem halben Jahr in die Corp Vanguards Frontiers (VAF) eingeschleußt. Dort hat er das Vertrauen von CEO ladygrey wohl relativ schnell erhalten, denn nach 6 Monaten einem neuen Mitglied Rechte zu geben, die Zugriff auf einen Großteil der Corp-Assets zulassen, ist ungewöhnlich. Charmant muss er ja sein, der Non Erata. Und so hat er sich in einer Nacht, in der schon alle anderen Mitglieder von VAF offline waren, sämtliche Assets geschnappt. Gesamtwert: 600 Milliarden ISK. Da man in EVE Online mit ISK Spielzeit kaufen kann, lässt sich auch ein realer Gegenwert ermitteln, der bei 13.000 US-Dollar liegt.

EVE Online Charakter VULD

Nicht der erste Diebstahl

Non Erata ist nicht der erste, dem in EVE Online ein solcher Diebstahl gelang. Da fragt man sich als Laie, ob die Leader großer Allianzen und Corps mit millardenschweren Assets nichts dazulernen? Diese Frage kann man nicht einfach beantworten. Allianzen funktionieren in EVE eher wie eine Firma mit unterschiedlichen Abteilungen. Ein einzelner würde schier den Überblick verlieren oder keine Zeit haben um alles zu koordinieren. Deswegen müssen Rechte abgegeben werden: Einer kümmert sich um die Produktion, der andere holt die Rohstoffe ran, manche Allianzen haben Trader, die am Markt hohe Margen einfahren. Man muss anderen vertrauen um Erfolg zu haben. Aber selbst Personen, die man schon im echten Leben kennengelernt hat, können einen dann doch enttäuschen.

Übrigens hat Non Erata angekündigt, dass er in Zukunft erneut jemanden abzocken will. Mal sehen, wie lange er diesmal dafür braucht, um sich das Vertrauen eines CEOs zu erschleichen.


Wer Interesse hat, Konflikte wie diese am eigenen Leib zu erfahren, dem empfehlen wir einen Blick auf die Beiträge “Was ist EVE Online” und “3 Gründe warum du mit EVE Online” anfangen solltest” zu werfen.

HearthStone: Der Weg zum Megahit

Schon auf der letzten BlizzCon wurden einige der frühen Designideen von HearthStone gezeigt. Bereits damals wurde deutlich, dass Blizzards Kartenspiel bei weitem nicht von Anfang an so gut durchkonzipiert war, wie es heute den Anschein macht. Auf der diesjährigen GDC hat der Senior UI Designer, Derek Sakamoto, ein wenig aus dem Nähkästchen geplaudert und uns frühe Bilder aus ehemaligen Versionen gezeigt.

HearthStone mit Einzelspielerkampagne

In einer sehr frühen Phase des Projekts wusste man noch nicht, wo genau der Fokus des Spiels liegen sollte. Wollte man lieber eine spannende Einzelspielererfahrung schaffen? Brauchte man eine spannende Kampagne?

Hearthstone Singleplayer

Damals hätte man sicher beide Fragen mit “Ja” beantwortet. Ein ursprünglicher Modus des Spiels sah nämlich vor, dass der Spieler Schritt für Schritt ganz Azeroth abklappert. Er beginnt quasi im Wald von Elwynn und schaltet mit jedem gewonnenen Kampf neue Gebiete frei, in denen es dann neue Karten und neue Herausforderungen gibt, die quasi genau wie Quests in WoW funktioniert hätten. Diese Idee hat man relativ früh verworfen – übrigens wurde damals das ganze Spiel in Adobe Flash geschrieben!

Komplex, Komplexer, die Kette

Vor einigen Jahren war es auch noch ungewiss, wie komplex man HearthStone eigentlich haben wollte. So gab es damals etwa noch Mechaniken wie “die Kette”. Spieler von Magic oder dem ursprünglichen “Warcraft Trading Card Game” können mit dem Begriff sicher noch etwas anfangen. Jedes Mal, wenn der Gegner eine Karte ausspielte, konnte man selbst mit einer Karte direkt darauf reagieren. Wenn Spieler A einen Diener ausspielt, konnte Spieler B diesen mit einem Zauber noch im gleichen Zug vernichten – es sei denn, Spieler A hat ebenfalls eine Fähigkeit, die als Reaktion darauf den Zauber von Spieler B vernichtet.

Hearthstone 3D Cards (Alpha)

Was in der Offline-Welt eine große Bereicherung für die Dynamik und Strategieplanung ist, wäre im Onlinespiel nur hinderlich gewesen. Hier hat man sich letztlich auf eine klare Unterscheidung von “Mein Zug” und “Dein Zug” entschieden – mit der einzigen Ausnahme der Geheimnisse, die vom Gegenspieler aber nicht konkret steuerbar sind.

Ein ganzes Spiel nur als Interface

Warcraft Legends Hearthstone Klassen

Den Entwicklern von HearthStone war relativ schnell klar, dass die Benutzeroberfläche (UI – User Interface) im Grunde das ganze Spiel ausmacht. Es gibt immerhin keine wirkliche Welt, in der sich Spieler bewegen können. Diese Erkenntnis resultiert darin, dass heute alles in der großen “Kiste” des Spiels seinen ganz eigenen Platz hat.

Als Beispiel wurde der Auswahlbildschirm für die 9 Klassen genommen. Alles hier ist fest verankert, das ganze Design ist rund um die Heldenporträts ausgerichtet. Sicher könnte irgendwann der Gedanke kommen, eine weitere Klasse zu erschaffen – das Interface dafür ist aber nicht als “erweiterbar” ausgelegt, sondern genau für den jetzigen Zustand zugeschnitten.

Immersion vor Nützlichkeit

Hearthstone Prototyp Ladebildschirm

Obwohl HearthStone letztendlich “nur” ein Kartenspiel ist, wollte man dem Ganzen eine immersive Atmosphäre verschaffen. Bereits im Ladebildschirm sollte das geschehen. Hier sieht man in der aktuellen Fassung den Eingang einer Taverne – direkt nach dem Ladevorgang wird man vom Gasthausbesitzer begrüßt und zoomt an “die Box” heran, in der sich HearthStone quasi befindet. Innerhalb dieser Box hat alles seinen eigenen Platz; es sollte sich so anfühlen, als müsse man die unterschiedlichen Bereiche erst ausklappen, um dann auf sie zuzugreifen.

Man gesteht ein, dass diese Entscheidung von einigen Spielern nicht wohlwollend aufgefasst wurde. Wenn man etwa während der Erweiterung “Fluch von Naxxramas” eine einzige Karte in seinem Deck ändern will, braucht man dafür relativ viele Klicks, weil man nicht direkt zur “Sammlung” springen kann. Bei HearthStone lautet die Devise “Immersion vor Nützlichkeit”, steht aber noch immer hinter “Gameplay geht vor”.

Im Grunde lässt sich zusammenfassend sagen, dass die Entwicklung des Millionenerfolgs erst in viele unterschiedliche Richtungen ging, bevor man den passenden Weg gefunden hat. Außerdem klingt der aktuelle Titel auch viel cooler als “Warcraft Legends – Fire and Ice”, oder was meint Ihr?

Warcraft Legends Hearthstone
Quelle(n):
  1. hearthpwn.com

Mein MMO fragt: Was war euer erstes MMO?

In unserer Frage an die Community dreht sich heute alles um die erste große Liebe, das erste MMO.

Allem Anfang wohnt ein Zauber inne, hat ein toter Schriftsteller mal gesagt, als er noch am Leben war. Wir haben bewusst auf üble, sexuell anzügliche Wortwitze in Richtung „Was war Euer erstes Mal?“ in der Überschrift verzichtet. Dabei wären die durchaus angebracht. Denn so wie das „eine erste Mal“ ist auch dieses andere erste Mal für viele von uns, ein einschneidendes Erlebnis gewesen. Und da das „eine erste Mal“ doch ziemlich überschätzt wird, vielleicht sogar das wichtigere.

Ihr kennt das Spiel von den letzten Freitagen. Normalerweise quatschen wir Euch die ganze Woche voll. Jetzt seid Ihr mal dran. Schreibt uns in die Kommentare, was Euer erstes MMO war. Was aus dieser Zeit kommt Euch als erstes in den Sinn, wenn Ihr daran denkt? Und hat es noch einen besonderen Platz in Eurem Herzen?

DaoC Screenshot

Mein erstes MMO war ja Dark Age of Camelot. Da war ich ein großer Held, hatte meine eigene Truppe von loyalen und fähigen Mitstreitern, hab einen eigenen, taktisch anspruchsvollen Spielstil kreiert, den auf dem Server sonst keiner pflegte, und hab mich in Foren mit pointierten und geistreichen Bemerkungen hervorgetan. Ich war sowas von Elite. Ja. In meiner Erinnerung war das genauso. Und ich will nichts Gegenteiliges hören. Schon schlimm genug, dass mir das im nächsten MMO, in WoW, keiner geglaubt hat!

Wie sieht’s bei Euch aus?

Evolve: Balance-Patch frühestens am übernächsten Wochenende

Bei Evolve soll der Balance-Patch für den PC frühestens in 8 Tagen kommen, das sagte der Co-Founder des Studios Chris Ashton nun im Forum.

Der Balance-Patch für Evolve lässt weiter auf sich warten. Darin sollen verschiedene Buffs und Nerfs enthalten sein. Vor allem das Monster „Geist“ soll es arg treffen, während einige Jäger nach dem Patch stärker sein dürften.

In einer Antwort im offiziellen Forum von Evolve sprach Chris Ashton nun davon, dass man mit dem PC-Patch frühestens am übernächsten Wochenende, dem 14. und 15. März, rechnen könne. Und das gelte auch nur, wenn der Patch durch das Testen kommt, damit er nicht mehr Bugs einführt als fixt.

Das Tempo des Patches findet man selbst zu langsam und arbeitet intern daran, die Abläufe zu verbessern, so dass man das nächste Mal schneller ist.

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  1. Evolve Forum

Destiny: Xur, Agent der Neun, Angebot und Standort am 6.3.

In Destiny schaut Xur, Agent der Neun, am Freitag, dem 6.3., im Turm vorbei und bietet seine exotischen Waren an.

Xur hat eine steile Karriere in Destiny hinter sich:

  • Am Anfang kannte ihn keiner („In welcher Loot-Cave droppen diese seltsame Münzen denn genau?“)
  • Dann war er ein Geheimtipp. („Ein exotischer Raketenwerfer? Wer soll sowas denn kaufen? Ich beleg mir doch meinen Exotic-Slot nicht mit diesem … wie heißt das Ding? Ich kann das gar nicht aussprechen? Ist das ein J nach dem G?“)
  • Später waren alle ganz aufgeregt und gespannt, was er haben würde. („Ganz egal, welches Rüstungsteil er dabei hat, damit werde ich endlich 27!“)
  • Noch etwas später waren immer noch alle gespannt, was er haben würde, das paarte sich aber mit einer Portion desillusionierter Bitterkeit und einer Art Xur-Galgenhumor, der sich, auch wenn er etwas Gutes brachte, maximal in einer Art britischem Understatement auflöste: „Wenigstens hat er diesmal die Waffe dabei, nach der ich schon seit 3 Monaten geiere … der Sack!“
  • Und jetzt weiß man im Vorfeld eigentlich schon, was er haben wird und ist noch mäßig gespannt darauf, ob das auch wirklich so kommt. Das Xur-Bashing ist mittlerweile derart in der DNA der Destiny-Spieler verankert, dass er kein Lob erwarten kann. Werden doch die Ansprüche der Spieler höher, da sie immer mehr Exotics haben, Xur aber nicht besser.

In den beiden letzten Wochen haben Spieler das Angebot von Xur richtig vorhergesagt. Es ist die Frage, ob sie auch in der dritten Woche richtig liegen. Wir haben die aktuelle Vorhersage für Euch hier zusammengefasst.

Destiny-Xur

Alles zu Xur, dem Agent der Neun, in Destiny am 6.3., 7.3., 8.3.

Wann kommt Xur in Deutschland, Österreich und der Schweiz in den Turm von Destiny?

Xur kommt am Freitag, dem 6.3., um 10.00 Uhr unserer Zeit in den Turm und verlässt ihn wieder am 8. März, ebenfalls um 10:00 Uhr.

Wo steht Xur in dieser Woche? Was ist seine Position, sein Standort?

Er ist in der Bar. Unsere Freunde von ProNDC zeigen Euch den Weg.

https://www.youtube.com/watch?v=YlvQlfWeFMw&feature=youtu.be

Was hat das mit den Zahlen in Klammern bei Rüstungen auf sich?

Exotische Rüstungsteile sind baugleich mit anderen Modellen desselben Typs, allerdings unterschieden sie sich bei den Werten. Darüber haben wir hier einen Artikel zu den neuen Höchstwerten bei Intellekt, Disziplin und Stärke in Destiny geschrieben.

Welche exotische Waffe hat Xur in dieser Woche in Destiny dabei? Was gibt es für Titanen, Warlocks, Jäger?

Xur verkauft als Waffe das Scharfschützengewehr Eisbrecher für 17 seltsame Münzen. Die Waffe gilt als essentiell, wenn sie auch schon mehrfach bei Xur im Angebot war. Als er sie das erste Mal verkauft, verzeichnete er Rekordeinnahmen.

Destiny-Eisbrecher

Titanen können sich über den Helm des 14. Heiligen (106/114) freuen, auf den sind noch einige heiß. Wer das Ding mal in Aktion sehen will: Hier buddeln Titanen dank des Helms einen Bubble-Tunnel.

Destiny-Helm-des-14-Heiligen-063

Jägern bietet Xur die Handschuhe „Ahamkaras Rückgrat“ (91/98) an, 13 seltsame Münzen kosten sie.

Destiny-Ahamkaras-Rückgrat063

Für Warlocks verkauft er erstmals den „Schädel des schrecklichen Ahamkara“ (94/101). Dieser Helm ist das einzige Rüstungsteil, das Xur bislang noch gar nicht verkauft hat. Bei den Waffen fehlen noch das exotische Maschinengewehr Donnerlord und das Automatikgewehr Hartes Licht.

Destiny-Schädel-des-schrecklichen-Ahamkara-063

Es gibt zudem ein Brust-Engramm und schwere Munitions-Synthesen.

Die Vorhersagen haben in der Tat gestimmt. Das sind drei in Folge.

Was kann er in dieser Woche aufwerten?

Xur kann in jeder Woche 6-7 Waffen und 6 Rüstungsteile aufwerten, also von ihrer „Vanilla“-Version (300 Schaden, 30 Licht) in die „Dunkelheit lauert“-Ausgabe (331 Schaden, 36 Licht) überführen. Wie das genau geht und was das kostet, beschreiben wir im Xur-Aufwertungs-Artikel.

Destiny_Bad_Juju

Xur kann in dieser Woche folgende Waffen aufwerten:

  • Das Automatikgewehr Suros Regime
  • Das Impulsgewehr Schlechtes Karma
  • Das Scoutgewehr MIDAS Multi-Werkzeug
  • Das Fusionsgewehr Plan C
  • Das exotische Maschinengewehr Donnerlord
  • Und den Raketenwerfer Gjallarhorn

Destiny-Mask-of-the-Third-Man

In dieser Woche können folgenden Rüstungen aufgewertet werden

  • Der Jägerhelm Achlyophagen-Symbiont (97/104)
  • … und der Helm Maske des dritten Mannes (extrem starke 116/125)
  • Bei Titanen der Helm des Innersten Lichts (100/107)
  • … und der andere Helm eine Unüberwindbare Schädelfeste (95/102)
  • Für Warlocks der Helm Licht hinter Nemesis (ordentliche 111/119)
  • … und die Handschuhe Sonnenbrecher (86/92)

Wer über Destiny auf dem Laufenden bleiben möchte, kann uns bei Facebook folgen, unser Twitter-Dings abonnieren oder einfach unsere Destiny-Themenseite bookmarken. Tja, voll vernetzt.

Destiny Weekly Update: Es wird noch einen Patch vor Haus der Wölfe geben

Bei Destiny gab man jetzt bekannt, dass es vor dem DLC „Haus der Wölfe“ noch ein weiteres Update geben wird. Was in 1.1.2. kommt, weiß man allerdings noch nicht.

Das Weekly Update informiert die Community normalerweise darüber, was in Bungies Online-Shooter „Destiny“ so los ist, was man als nächstes vorhat. Da es nur auf Englisch erscheint, berichten wir jede Woche darüber, was es da so Neues gibt. In dieser Woche sind die Informationen noch spärlicher als sonst. Die einzige Aussage, zu der sich der Community-Manager von Destiny hinreißen lässt, ist: „Es wird noch ein Update vorm Release von Haus der Wölfe geben.“ Der nächste Patch 1.1.2. ist aber noch Wochen entfernt.

Irgendwelche Andeutungen, was in das Update kommt, gibt es nicht. Die Favoriten der Fans sind seit Monaten ein größerer Tresor, das Fixen von bestimmten Bugs im Raid „Crotas Ende“ und die Einführung von weiteren PvE-Events.

Es sieht so aus, als könnten wir uns nach den ereignisreichen und informativen letzten Wochen, an deren Ende Patch 1.1.1. stand, jetzt wieder auf eine eher ruhigere Phase einstellen.

Das Ding hier hat es übrigens zum Community-Video der Woche geschafft. Randal the Vandal genießt bei einer kleinen Gruppe mittlerweile Kultstatus, der Stufe-8-Mob hat unanständig viel Lebensenergie:

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Was würdet Ihr Euch für das wahrscheinlich letzte Update vor Haus der Wölfe wünschen?

Quelle(n):
  1. Bungie.net

Star Trek Online zollt Leonard Nimoy und anderen Legenden Respekt

Im MMO Star Trek Online erinnern ab heute Statuen und Plaketten an den verstorbenen Schauspieler Leonard Nimoy und andere verblichene Persönlichkeiten des Star-Trek-Kosmos.

Star-Trek-Online-Spock-Trauerfeier

Als die Community von Star Trek Online vom Tode von Leonard „Mr. Spock“ Nimoy erfuhr, pilgerten Tausende von ihnen zu einer Stelle auf dem virtuellen Planeten Vulcan und gedachten dem Mann und der Figur, die so viele von ihnen seit ihrer Kindheit begleitet und so manchen auch ein Stück geleitet haben mögen.
Bei Cryptic Games, den Entwicklern von STO, entschloss man sich daraufhin, ein virtuelles Denkmal für Mr. Spock und Leonard Nimoy zu errichten. Es sind sogar mehrere geworden, die man heute enthüllt hat. Auf dem Vulcan steht nun eine Statue an dem Ort, den sich die Trauernden spontan aussuchten. Sie trägt die Inschrift „Lebe Lang und in Frieden.“

Auf Neu-Romulus ist ebenfalls eine Statue errichtet worden. Hier zu lesen: „Die Bedürfnisse Vieler sind wichtiger als die Bedürfnisse Weniger oder eines Einzigen.“ Die Wiedervereinigung von Vulkaniern und Romulanern war in der Welt von Star Trek eine der Lebensaufgaben Spocks.

STO-Romulus-Spock

In den nächsten Wochen werden zudem im Raumdock der Erde, in dem von Neu-Romulus und von Qo‘noS schwarze Flaggen wehen.

An den Orten des Gedenkens wird man darüber hinaus Tafeln aufstellen mit den Namen verstorbener Legenden der Star-Trek-Familie wie DeForest Kelley (Pille), James Doohan (Scotty) und denen des Ehepaars Gene Roddenberry und Majel Barret (Lwaxana Troi). Die Tafel können Spieler anklicken, sie können dann die Namen, Geburts- und Sterbedaten, sowie ein persönliches Zitat lesen.

STO-Gedenk-Tafel
Quelle(n):
  1. STO

The Elder Scrolls Online: Wegen des brutalen Rechts-Systems jetzt laut PEGI ab 18

Bei The Elder Scrolls Online scheint das Rechts-System den Leuten bei der PEGI doch eine Spur zu brutal zu sein. Die Altersempfehlung wurde jetzt von 16 auf 18 angehoben.

Uns ist es nicht aufgefallen, aber der Community-Manager für die deutschsprachigen TESO-Fans Kai Schober spricht im offiziellen Forum davon, dass die PEGI (Pan European Game Information) sich dazu entschlossen habe, TESO neu zu bewerten. Grund ist wohl das Rechts-System. Hierdurch kann man auch unbescholtene Bürger angreifen und ermorden. Damit wirbt The Elder Scrolls Online sogar ein Stück weit im Trailer zum Update.

Und tatsächlich: Im Trailer sieht man erstmals die neue Alters-Empfehlung mit der roten “18”, vorher stand da immer eine gelbe “16.”

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Die Einschätzung der PEGI ist etwa für Spieler in der Schweiz und Österreich relevant. An der Einschätzung der für Deutschland zuständigen USK ändert sich nichts.

Laut Schober sei bisher noch kein Onlinespiel wegen eines Patches neu bewertet worden. Das scheint also eine Premiere zu sein, auf die man bei Zenimax wahrscheinlich gerne verzichtet hätte. Mal sehen, ob es dazu noch eine Stellungnahme offiziellerer Natur gibt.

Wie seht Ihr das? Verwandelt das Rechts-System Tamriel jetzt in Vice City? Und sollte Zenimax das neue Image von The Elder Scrolls Online als Gangster-Spiel voll annehmen und ganz auf Sex, Mord, Skooma und subversives Lautenspiel mit anstößigen Texten setzen?

Quelle(n):
  1. TESO Forum

Elite: Dangerous soll später auch für Playstation 4 und Mac kommen

Das Space-MMO Elite: Dangerous ist zwar für eine gewisse Zeit unter den Konsolen für die XBox One exklusiv. Das ist aber zeitlich begrenzt, wie der Studio-Chef David Braben nun mitteilte.

Heute kursiert in Europa die Meldung von gestern Abend, dass das im Dezember auf dem PC erschienene Elite: Dangerous für die XBox One schon im Sommer kommt.

In den USA ist man schon bisschen weiter. Da hat David Braben, der Chef von Frontier Development, getwittert, dass der Deal mit Microsoft ein „time exclusive“ für die XBox One sei. Später solle Elite: Dangerous auch für weitere Plattforme erscheinen, etwa für die Playstation 4. Für den Mac sei ein Port ohnehin eine Selbstverständlichkeit.

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Quelle(n):
  1. Dualshockers

Destiny: Die Xur Vorhersage – Was verkauft er morgen?

Bei Destiny gibt es mittlerweile Vorhersagen dazu, was Xur, der Agent der Neun, am Freitag verkaufen soll. Die letzte Male hatten die Propheten Recht.

Morgen am 6.3. wird Xur, der Agent der Neun, wieder im Turm erscheinen. So viel ist sicher. Die letzten Monate war das auch alles, was man über seinen Besuch im Vorfeld wusste, aber das hat sich seit wenigen Wochen in Destiny geändert. Es tauchten jetzt immer wieder User im Forum von reddit auf und konnten bereits vorher ansagen, was Xur im Inventar haben würde. Zwei von zwei Malen hatten sie damit schon Recht.

Auch für das dritte Mal stehen Vorhersagen an. Die sind diesmal aber nicht vom japanischen User Megaman, der hat sich zurückgezogen und bislang auch nur immer einen Teil des Inventars verraten und Hinweise gegeben. Die aktuellen Infos stammen von einem anderen User namens maimonguy. Der hatte das letzte Inventar von Xur richtig und verrät das komplette, vermeintliche Angebot von morgen.

Destiny-Xur

Von Packet-Sniffing, müden Propheten und Xur-Doppelgängern

Die Methode, die dafür verwendet wird, läuft wohl auf ein relativ kompliziertes und aufwendiges Packet-Sniffing heraus. Allzuweit in die Zukunft kann man nicht sehen und es besteht eine philosophische Gefahr, wie man sie aus Science-Fiction-Filmen kennt: „Kann durch das Betrachten der Zukunft die Zukunft selbst geändert werden?“ Davor hat zumindest der japanische User Megaman Respekt, wobei es in der Realität nicht ganz so philosophisch, abstrakt, sondern ziemlich banal ist.

Denn Megaman glaubt: Bungie könnte den „normalen“ Xur, dessen Inventar man vorhersagen kann, durch „den anderen Xur“ ersetzen, wenn zu viele im Vorfeld um den Loot wissen. Der „andere Xur“ hat dann ein Inventar, das Bungie händisch ausgewählt hat. Deshalb sieht Megaman jetzt davon ab, weitere Vorhersagen auszusprechen.

Sein Kollege sieht das nicht ganz so eng und kündigt folgendes Inventar an:

Was soll Xur am 6.3. dabei haben? Was gibt es für Vorhersagen?

Xur soll morgen als Waffe das Scharfschützengewehr Eisbrecher für 17 seltsame Münzen verkaufen.

Destiny-Eisbrecher

Für Titanen hat er angeblich den Helm des 14. Heiligen (106/114) dabei.

Destiny-Helm-of-Saint

Für Jäger bietet er die Handschuhe „Ahamkaras Rückgrat“ (91/98) an.

Destiny-Ahamkaras-Rückgrat512

Für Warlocks verkauft er erstmals den „Schädel des schrecklichen Ahmakara“ (94/101). Dieser Helm ist das einzige Rüstungsteil, das Xur bislang noch gar nicht verkauft hat. Bei den Waffen fehlen noch Donnerlord und Hartes Licht.

Destiny-Ahamakara

Laut der Vorhersage gibt es zudem ein Brust-Engramm und schwere Munitions-Synthesen.

Selbstverständlich sind diese Daten unbestätigt. Da kam kein Bungie-Mitarbeiter und hat kopfschüttelnd zugegeben “Mist, Ihr habt uns schon wieder erwischt!” Wer definitiv wissen möchte, was Xur morgen verkauft, kann das morgen ab 10:00 Uhr erfahren, zum Beispiel in unserem mittlerweile fast schon ritualisiertem Xur-Artikel.

Quelle(n):
  1. Megamans Erklärung

Funcom: Legos kein Hit, Anarchy Online, Age of Conan, The Secret World altern

Funcom hat in 2014 im Vergleich zum Vorjahr drastisch Umsatzeinbußen zu verkraften. Grund sind die alternden MMOs und damit schwindende Einnahmen bei Titeln wie Age of Conan, The Secret World und Anarchy Online. Dabei soll sich The Secret World noch am besten halten. Der Hoffnungsträger Lego Minfigures Online scheint unter den Erwartungen zu bleiben.

Funcom ist seit Jahren in der Krise. Das letzte große Spiel, was man herausbrachte, war das Dark-Fantasy-MMO The Secret World. Das launchte man im Juli 2012 ausgerechnet zwischen Diablo 3 (Mai 2012) und Guild Wars 2 (August 2012). Seitdem möchte man auf kleinere Titel für mehrere Plattformen umsteigen und vor allem sparen, sparen, sparen. Aber das zeigt noch nicht so recht Wirkung.

Die anderen Live-Titel in Funcoms Stall „Anarchy Online“ (2001) und „Age of Conan“ (2008) haben ihre beste Zeit schon etwas länger hinter sich. Das Alter wird auch für die geringeren Einnahmen im Vergleich zu 2013 verantwortlich gemacht: Die Live-Spiele alterten, wie es heißt. Und der Trend wird sich, wie jeder von uns aus eigener Erfahrung weiß, fortsetzen: Man wird eben nicht jünger.

Wobei der Dezember 2014 gut gewesen sein soll – da gab es in den Games einige Events, man blieb daher im 4. Quartal über den Erwartungen und schrumpfte im Vergleich zum dritten nur relativ wenig.

Age of Conan

Anarchy Online und Age of Conan machen noch Geld … aber wer weiß wie lange?

Eine Garantie dafür, diese alternden Spiele noch viel länger zu unterhalten, gibt man nicht. Man rechnet damit, dass ihre Einnahmen weiter sinken. Sagt aber im Finanzbericht zu, dass man sie unterhalten werde, solange sie positiv zur Gesamtbilanz des Unternehmens beitragen.

Auch wenn’s im Dezember 2014 bei den MMOs gut lief, fürs ganze Jahr sieht es düster aus. Hat man in 2013 noch 21,4 Millionen US-Dollar eingenommen, ist man in 2014 auf 12,6 Millionen runter.

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Lego Minifgures Online wohl nicht der erhoffte Hit

Vom Hoffnungsträger Lego Minfigures Online scheint man sich auch mehr erwartet zu haben als jetzt herauskam. Die anfänglich gesetzten Ziele wird man in 2015 nicht so bald erreichen, wie es heißt, dafür brauche man länger. Ein Versuch, von Mikrotransaktionen auf eine Art Abo umzusteigen (Unlimited Membership), sei von Kindern und Eltern gut angenommen worden und das mache Hoffnung. Man arbeitet weiter am Spiel und will es im ersten Halbjahr 2015 auf neue Plattformen bringen.

Derweil arbeitet man weiter an der Umstrukturierung der Firma, trennte sich vom “Work for Hire”-Bereich und glaubt in 2015 die Früchte ernten zu können.

Final Fantasy XIV: Am Wochenende gibt’s mehr Details zu Heavensward

Bei Final Fantasy XIV will der Mastermind Naoki Yoshida am Wochenende weitere Details zur ersten Erweiterung „Heavensward“ verraten.

Naoki Yoshida - Producer von Final Fantasy XIV
Der Producer von FF XIV: Naoki Yoshida, wir trafen ihn auf der Gamescom.

Wenn’s unter den Chefs von MMORPGs sowas wie eine Lichtgestalt gibt, dann ist das wohl Naoki Yoshida. Eei ihm laufen alle Fäden von Final Fantasy XIV zusammen. Er übernimmt die großen Präsentationen und auch die kleinen, hat die Ideen, ist engagiert, lebt und atmet sein Spiel. Während bei anderen Games „die hohen Tiere“ oft nur selten auftauchen und sonst eher im Hintergrund operieren, ist das bei Yoshida anders, alles Relevante zu FF XIV geht eigentlich über ihn.

Für den Samstagabend unserer Zeit kündigte man nun ein einstündiges Panel zu Final Fantasy XIV auf der GDC in San Francisco an. Man darf gespannt sein, welche frischen Details es zur ersten Erweiterung von FF XIV so gibt. Das, was man bisher weiß, haben wir in diesem Artikel zusammengefasst.

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  1. 2p

Destiny: Mehr als 1,1 Milliarden Stunden gespielt – Erwartungen weit übertroffen

Bungies MMO-Shooter Destiny wurde mehr als 1,1 Milliarden Stunden gespielt. Der einzelne zockt am Tag über 3 Stunden, die Erwartungen sind weit übertroffen.

Auf der GDC-Konferenz in San Francisco gab Bungie die aktuellen Zahlen seines Kolosses bekannt. Das übernahm John Hopson, der bei Bungie für User-Research zuständig ist, der den Entwicklern also sagt, was die Spieler wirklich wollen.

Destiny-ATS8
Junge, wenn du weiter so viel Destiny spielst, werden all deine Augen quadratisch!

Zahlen sind gigantisch

Über 17 Millionen registrierte Spieler hat man mittlerweile, 200 Milliarden Aliens mussten dran glauben und 1,1 Milliarden Stunden verbrachten die Zocker in der Welt von Destiny.

Besonders beeindruckt ist man von der Zahl „3 Stunden“, so viel Spielzeit verbringt der durchschnittliche Destiny-Spieler täglich mit dem Game. Mit dieser Zahl so, so Hopson, habe man überhaupt nicht gerechnet. Von 39 Minuten am Tag war man bei Bungie ausgegangen.

Der durchschnittliche Spieler hat Destiny 77 Stunden lang gespielt und dabei 200 Aktivitäten erledigt.

Dabei verteilen sich die Stunden relativ gleichmäßig auf die verschiedenen Aktivitäten. Nur die Loot-Cave brachte das mal durcheinander.

Ups, dieses Affiliate-Widget ist leider nicht mehr verfügbar.
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  1. gamespot

Elite: Dangerous kommt auf die Xbox One – soll nicht “heruntergedummt” werden

Wie bei der Messe GDC bekannt wurde, soll das Space-MMO Elite: Dangerous im Sommer für die Konsole XBox One erscheinen.

Bei der Messe GDC, die in diesen Tagen in San Francisco stattfindet, bleiben die Entwickler meist unter sich. Einige technische Innovationen stellte man einander vor – das interessierte dann auch die Medien, sonst hält man Vorträge darüber, wie man selbst mit den neuen sozialen Medien umgeht, wie man eine Community pflegt und natürlich viel Techno-Speak. Es passiert dort viel Neues, aber über weniges wird wirklich berichtet. Eine heiß ersehnte Präsentation von The Division fand zwar wohl statt, blieb aber sehr zum Ärger der Fans komplett unter Verschluss.

Ausnahmen gibt es aber und dann sind sie umso schöner: Elite: Dangerous, das Space-MMO, soll noch in diesem Jahr, im Sommer, auf die XBox One kommen. Wie der Chef von Elite, Dave Braben, sagt, soll es das „komplette authentische Elite-Erlebnis“ auf der Xbox geben. Es werde nicht „heruntergedummt.“ Braben verspricht, dass der Port die Weiter-Entwicklung der PC-Version nicht verlangsamen werde. Die erschien im Dezember.

Hier ist der Trailer:

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  1. polygon
  2. Dualshockers

Armored Warfare stellt in Video sein Fortschritts-System vor

Das Military-MMO Armored Warfare lässt sich nicht lumpen und stellt seine „tieferen“ Spielsysteme in einem fast halbstündigen Video vor. Hier geht es vor allem um den Fortschritt, den ein Spieler erzielen kann, wenn er Armored Warfare über einen längeren Zeitraum hinweg treu bleibt.

Armored-Warfare-Progress

Das US-Studio Obsidian hat sich seine Meriten mit RPGs wie Fallout: New Vegas, Neverwinter Nights 2 oder South Park: The Stick of Truth verdient. Als man von my.com den Auftrag erhielt, etwas zu basteln, was wie World of Tanks, aber doch nicht ganz so ist, entschloss man sich wohl dazu, vor allem am „Progression“-System anzusetzen. Damit regeln Computerspiele, in welcher Form sich das Spielen für den Zocker „lohnt“, bei Armored Warfare also, wie er an stärkere Panzer kommt, bessere Waffen erhält, sich eine fähige Crew zusammenstellt.

Alles über dieses Progression-System, mit dem Armored Warfare gegenüber World of Tanks punkten möchte, gibt es jetzt in diesem 27-Minuten-Video.

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  1. 2p.com

Overwatch: Neuer Held könnte ein Cowboy sein, der über sich selbst schreibt

Beim anstehenden Arena-Shooter von Blizzard, Overwatch, sind Hinweise auf einen weiteren Helden aufgetaucht, der wohl bei der PAX East in Boston vorstellig wird.

Es wär wahrscheinlich deutlich aufregender, wenn Overwatch schon erschienen wäre und wir das alle wie irre zocken würden, aber auch so gibt es Hinweise darauf, dass man bei Blizzard das Roster an spielbaren Figuren auffüllt. Morgen steht die PAX East in Boston an, hier will man Infos zu HotS, Hearthstone und eben auch Overwatch liefern – und für den neuen Shooter wohl zwei frische Helden vorstellen. Der erste scheint ein russischer Gewichtheber zu sein (denn … warum nicht?), der zweite könnte ein Cowboy werden, der in seiner normalen Identität über seine Geheimidentität als Selbstjustizler schreibt.

Das geht zumindest aus diesem Tweet hervor, der einen Zeitungsartikel zeigt. Hier schreibt der fiktive Kolumnist „Joel Morricone“ über einen seltsam anachronistischen Cowboy, der in einer „Post-Overwatch“-Welt (die Helden sind weg), das Recht in die eigene Hand nimmt. Wie 2p.com berichtet, habe Blizzard einen „Joel“-Cowboy-Charakter mal vorgestellt. Tja, wenn das mal nicht den inneren Sherlock weckt.

Mehr zu Blizzards neuestem Projekt gibt es in diesem Preview-artigen Overwatch-Artikel.

Quelle(n):
  1. 2p.com

Destiny: Am Anfang war alles gut, dann kam die Loot-Cave

Ein Insider-Einblick gewährt Einblicke in die frühen Tage des MMO-Shooters Destiny. Bei der Messe GDC hat nun der Bungie-Mitarbeiter John Hopson die Geschichte der Loot-Cave erklärt. Man schloss sie, da sich die User darüber beschwerten.

Die Loot-Cave, die Schatzhöhle, ist ein heikles Thema. Als sie damals geschlossen wurde, entstand bei Spielern der Eindruck: „Bungie will, dass wir Destiny so zocken, wie sie das wollen und nicht so, wie wir möchten!“ Aus Bungies Sicht kam man mit der Schließung nur dem Willen der Spieler nach.

Destiny-Drei-Hueter

Loot-Cave war Ablenkung und Zankapfel

John Hopson ist bei Bungie für „User Research“ zuständig. Das heißt er wertet die Daten aus und sagt den Entwicklern dann, wie das Spiel genutzt wird. Und das wurde es in der Frühphase nach dem Launch wie geplant.

Die Spieler gingen einer Vielzahl von Aktivitäten nach, alles war gut. Doch dann fingen sie an, stundenlang in eine Höhle zu ballern! Und damit begann der Ärger. Die Spieler meldeten einander wegen „Cheaten“, weil sie die sogenannte Loot-Cave nutzten.

Einige ärgerte dieses Verhalten sogar so sehr, dass sie sich in die Höhle stellten, um den Spawn zu blockieren. Dieser Spieler wurde dann wieder von anderen gemeldet, die die Loot-Cave nutzen wollten. Es war ein Schlamassel. Die Meldungen erreichten bei Bungie Höchstwerte. Man musste die Höhle schließen.

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Die Loot-Cave lohnte sich mathematisch einfach nicht, aber Spieler sind keine Mathematiker

Bungie wusste schon vor dem Release um diese Loot-Cave. Man hatte das ausgerechnet und kam zum Entschluss, dass die Loot-Cave sich einfach nicht lohnte, da es hier weniger Drops gab, als wenn man den anderen Aktivitäten im Spiel nachgegangen wäre. Doch die Spieler rechneten das nicht aus.

Auf sie wirkte die Loot-Cave wie eine große „Ablenkung“, die sie von den anderen Aktivitäten wegzog.

Destiny-Trio-Hüter

Metall-Detektoren und Random-Drops

Hopson erzählt noch einige weitere Anekdoten aus der Frühphase von Destiny:

  • So habe man vorm Release, um ein Leak von Destiny zu verhindern, Metall-Detektoren aufgestellt, Handys einkassiert und niemanden das Spiel alleine spielen lassen. Das war im Nachhinein wohl übertrieben.
  • Bei Bungie dachte man, dass zufälliger Loot und Engramme eine Nebenrolle spielen würden. Man glaubte, die Spieler würden nach einer Weile einfach bessere Ausrüstung kaufen und dass die zufällige Belohnungen nur als Bonus wahrgenommen wurden. Nach dem Launch war es aber genau andersrum, das zufällige Beute-System rückte in der Vordergrund, und das änderte die Wahrnehmung des Spiels.
  • Als schwierigste Missionen für Spieler stellten sich Situationen wie in “Die Kammer der Nacht” heraus. Dort werden Spieler in einem Raum eingeschlossen und müssen Wellen von Gegnern bezwingen. Das ist ein Skill-Check, weil es keinen Speicherpunkt zwischen den Wellen gibt, die die Hüter bezwingen müssen und sie können sich auch nicht weiter zurückziehen: “Entweder man ist gut genug, um zu überleben, oder nicht.”
Destiny-Gjallarhorn

Während Bungie-Präsentation fragen Leute aus dem Publikum nach Loot

  • Einer aus der Menge stand dann auf, um sich bei Hopson zu beschweren, dass er nach 700 Stunden noch keine Gjallarhorn hätte. Hopson antwortete, einer müsse eben Pech haben.
  • Ein anderer aus dem Publikum beschwerte sich, dass Xur immer die „Kein Land Außerhalb“ verkaufte. darauf habe er keinen Einfluss, war Hopsons Antwort.

Tja, was wäre ein Gespräch über Destiny, ohne dass sich wer über den Loot oder Xur beschwert.

Quelle(n):
  1. kotaku

Herr der Ringe Online: Vermeintlicher Insider plaudert pikante Turbine-Internas aus 2,5 Jahren aus

Ein vermeintlicher Mitarbeiter von Turbine plaudert in einem Forum nun Internas aus seiner Arbeit am MMO Herr der Ringe Online aus.

Das ist wahrscheinlich der Traum vieler Spieler: Einmal Mäuschen sein und hören, was hinter den Kulissen im Lieblings-MMO „wirklich“ los ist, was da in den geheiligten Hallen vor sich geht. Normalerweise erfährt man das nie. Es ist selten, dass mal wer wie etwa Marc Jacobs nach dem Ende von Warhammer Online Klartext spricht.

Bei der Geschichte um Herr der Ringe Online jetzt gibt es keinen Beweis dafür, dass wirklich alles so gelaufen ist, wie es ein Forennutzer namens „Aylwen“ erzählt. Doch das, was er sagt, hat Hand und Fuß und er postet zahlreiche Bilder aus einem ehemaligen Leben als QA-Mitarbeiter bei Turbine, als solcher war er für die Qualitätssicherung zuständig.

Herr der Ringe Online

Deal mit Warner Brothers war Pakt mit dem Teufel

Die wichtigsten Aussagen, die Aylwen liefert, drehen sich um den Deal mit Warner Brothers, der HdRO auf den Free2Play-Weg schickte. Das mochte man im Team überhaupt nicht. Es sei ein „Pakt mit dem Teufel“ gewesen. Allerdings war der bitternötig, da Herr der Ringe Online, obwohl es nach außen so erfolgreich schien, als Bezahl-MMO erheblich kriselte. Bis auf 85.000 Abonnenten in den USA sei man im März 2010 abgesackt, bevor man das Modell wechselte, heißt es.

LOTRO was certainly ailing when they made the call to go f2p. We all assumed it would happen eventually but not so soon. In March or thereabouts in ’10 an email went out from Crowley stating that LOTRO’s US subs were down to around 85k (the only time specific sub numbers were ever mentioned even in-house while I was there) and could we maybe ask our friends to try the game? But nobody wanted the f2p thing. It basically said, yeah our game sucks so bad we won’t even ask you to pay for it. We knew our community was the best thing we had going for us and knew we were going to substantially lose that when the f2p floodgates were thrown open.

Danach habe man bei Turbine gespart, wo es nur geht, und dadurch viele Talente verloren. Später verzettelte man sich bei Turbine: Versuchte sich an einem Harry Potter MMO, das man WB schmackhaft machen wollte (die halten die Rechte) und entwickelte HdRO kurzzeitig für die Konsolen. Beides wurde nichts und kostete Arbeitskraft und viele Millionen.

Turbine’s biggest asset was its crazy bold ambition: we had less than 200 people in reconverted warehouse space behind a car dealership putting out 3 MMOs when ZOS, where I worked for a year, could barely put out one with far more money and resources. But it was also its biggest downfall. We tried to do too much with too little, attempting the LOTRO console game, building a proprietary downloader (Propel), mock ups of a Harry Potter MMO to woo WB…all of which soaked up bodies and millions and came to nothing.

Gandalf in Herr der Ringe Online

Später verursachte „Infinite Crisis“ dann, der Versuch in den MOBA-Markt einzusteigen, weitere hohe Kosten und versetzte, zumindest aus Aylwens Sicht, Turbine den Todesstoß, weil das wahnsinnig teuer zu entwickeln und der MOBA-Markt schon verteilt war. Zudem setzte man auf eine Kampagne bei Twitch, die auch nix wurde. Das will Aylwen von einem Kollegen erfahren haben, er selbst arbeitete dann schon nicht mehr bei Turbine:

So, infinite crisis was costing 4mil a month to make. And they dumped all their marketing budget into a ‘twitch’ campaign….which is a new sorta web thing where you can watch people play games…..and unless you are Korean and playing starcraft, no one gives two fucks about. It resulted in Infinite Crisis peak concurrency being….less than 1,000 people. Hell most people had no inkling the thing even came out.

In einer Reihe von Forenposts wäscht Aylwen auch schmutzige Wäsche. So ist er vor allem mit dem „Management“ und den „Content-Designern“ unzufrieden, während er andere Arbeitskollegen lobt. Aylwens Steckenpferd waren übrigens die Ettenhöhen, das spezielle PvP von Herr der Ringe Online. Das hätte aber, sogar zur Spitzenzeit, maximal nur 7% der Spieler interessiert, und es fiel schwer zu rechtfertigen, dafür weitere Ressourcen aufzuwenden. Einen Grund, warum jetzt keine neuen PvE-Inhalte wie Raids mehr kommen, nennt er auch und der hat nichts mit dem Spielerwillen zu tun, sondern einfach damit, dass man nicht mehr genug Ressourcen habe, um das noch zu stemmen.

Then there’s the old (to use the Aussie expression) baffle with bullshit strategy: rather than just admit, ‘we simply don’t have the resources to make new raids/revamp pvmp/etc’, they hold up metrics data and say, ‘well noboby raids anyway, so it isn’t a priority…we’re just reacting to player trends!’

Herr der Ringe Online

Blizzard als Schrecken der MMO-Szene

Laut dem Insider glaubte einige bei Turbine zudem, dass Blizzard es ein wenig auf sie abgesehen hätte. So seien die großen WoW-Patches immer gleichzeitig zu Updates bei HdRO gekommen und intern vermutete man einen Maulwurf.

Something not widely recognized about Blizzard outside the industry is their ferociously competitive nature. No competitor is too seemingly small to be ignored. We ourselves found that constantly WoW would schedule their periodic updates to coincide with our own. This occurred with such regularity that it was absolutely believed within the company that we had a leak passing along information. One might dismiss this as being rather akin to self-flattery on our parts but Blizzard’s crush all comers philosophy was generally accepted fact in my experience.

Und über The Elder Scrolls Online sagt er auch noch was

Zwischenzeitlich, erzählt Aylwen, hatte er auch für Zenimax an ESO gearbeitet. Das sei ursprünglich für den Frühling 2012 vorgesehen gewesen. Aber da habe man noch nicht mal ansatzweise was gehabt.

Das komme davon, wenn die Hälfte denkt, sie arbeite an einem Singleplayer-Spieler, und die andere glaubt, man mache das nächste WoW, wie er sagt.

Mein MMO meint: Die Aussagen sehen plausibel aus, die Fotos unterstützen die Glaubwürdigkeit. Es ist aber, auch wenn er der ist, der er zu sein vorgibt, natürlich eine Einzel-Meinung und muss nicht unbedingt dem dünnen Konzept entsprechen, das wir „Wahrheit“ nennen. Also bitte die Aussagen mit Vorsicht genießen.


Mehr zu Herr der Ringe Online findet Ihr auf unserer Themenseite, in unsere Liste zu den Top-10-Free2Play-MMORPGs hat es HdRO auch geschafft.

The Elder Scrolls Online feiert Mammut-Update 6 mit eigenem Trailer

The-Elder-Scrolls-Online-Gang

Beim Fantasy-MMORPG The Elder Scrolls Online ging heute nach langem Warten das Update 6 live. Das feiert man bei Zenimax mit einem eigenen Trailer.

Was hat Tamriel bislang gefehlt? Offenbar Mord, Raub, ein neues Tutorial und ein besseres Progress-System nach Stufe 50. Denn das alles und noch vieles mehr kommt mit Update 6. Das ist so groß, dass es einen eigenen Trailer verdient, der in einem Orbit um das Update herumschwebt.

Wir bei mein MMO haben zumindesten einen guten Teil des Stoffes, der heute online kam, seit ungefähr letztem Sommer begleitet und vorgestellt, deshalb ist es mal angenehm, Bilder sprechen zu lassen. Hier ist also der Trailer von Zenimax zum so wichtigen Update in TESO.

So geht es bei The Elder Scrolls Online nun weiter

Zeit, sich jetzt zurückzulehnen und zu entspannen, wird man nicht haben. Nun müssen die gröbsten Probleme mit dem Update in Windeseile beseitigt werden und dann rechnet man Mitte des Monats, zur Umstellung auf Buy2Play, mit neuen Besuchern, bevor dann am 9. Juni die Playstation-4 und Xbox-One-Spieler nach Tamriel gelassen werden.

Wer sich tiefer über The Elder Scrolls Online informieren möchte, sollte mal auf unserer TESO-Themenseite vorbeischauen.

Quelle(n):
  1. TESO