The Division: Fans und Presse stehen in den Startblöcken, aber es gibt nur Fehlstarts

Zu Ubisofts MMO-Shooter „The Division“ hat sich bereits eine Community gebildet und harrt gemeinsam mit den Medien auf Infos über den Blockbuster-Titel. Aber wirklich viel gibt es noch nicht über das Game, das angeblich schon so bald erscheinen soll.

Beim anstehenden MMO-Shooter „The Division“ ist es gerade ein wenig wie vorm Start eines eines 100-Meter-Sprints. Alle hocken gespannt in den Startblöcken. Der kleinste Laut sorgt dafür, dass alle losrennen wie die Irren.

The-Division-Neujahr

Das ist in den vergangenen Wochen bereits zwei oder dreimal passiert: Jedes Mal erwies sich der vermeintliche Startschuss als Fehlstart und man trabte mit hängenden Köpfen wieder zurück an die Startlinie.

So erfindet die als Click-Baiter-Seite bekannte „Kdramastars“ unentwegt „Release-Daten“, die sich als Quatsch heraustellen, aber dem ein oder anderen, der die Seite nicht kennt, dann doch kurzzeitig zu 180 Puls verhelfen. Neulich sprang zur Abwechslung mal eine andere Seite ein und erfand einfach System-Voraussetzungen aus dem Nichts. Wieder zuckte es in den Medien und in den Startblöcken kurz auf. Einige sprinteten los, rasch musste man danach dementieren. Und warf der schon zu Beginn völlig unglaubwürdigen Quellen entrüstet vor, völlig unglaubwürdig zu sein. Dann sorgte ein Fitzelchen Homepage-Code schon für Euphorie: Eine baldige Alpha sahen manche schon als “so gut wie bestätigt an.” Na ja.

The-Division-Flammenwerfer

Dieser Tage wieder Anspannung in den Blöcken: So erwarteten sich die Fans von der GDC-Konferenz in San Francisco Neuigkeiten, zwei Termine mit Panels waren hier angesetzt: Aber kein Startschuss ertönte. Nur ein zeitgleicher Leak sorgte für ein bisschen Aufregung, sonst ist es ruhig. Dabei hätte das Game doch schon in 2014 erscheinen sollen. Kein Mensch weiß, ob ein Release wirklich „kurz bevorsteht“ oder man dann gleich auf den Dezember wartet, das spielt das Game ohnehin.

Verdient Ubisoft diese Vorschuss-Lorbeeren?

Wer „The Division“ verfolgt, kann aber auch wirklich heiß auf das Spiel werden: New York nach einem Biowaffen-Angriff zur Winterzeit. MMO-Shooter der nächsten Generation. Die Überlebenden in einem Kampf auf Leben und Tod verstrickt. Die Grafik der Snowdrop-Engine sieht zum Dahinschmelzen aus. Das Ganze im Tom Clancy-Universum mit harter Recherche. Alles, was man an Infos vom Spiel bekommen hat, klingt herausragend. Die ersten Trailer sind vielversprechend.

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Allerdings: Ubisoft hat in den letzten Jahren einen wackligen Ruf zu verantworten. Und derart gehypte Games, von denen man noch wenig zu sehen bekamen, haben historisch gesehen nicht gerade die besten Chancen, die riesigen Erwartungen zu erfüllen.. Man wird abwarten und vielleicht ein wenig ruhiger in den Startblöcken bleiben müssen. Man kann nur hoffen, dass die Sprinter dort nicht immer noch verharren, wenn der erste Schnee fällt.

Rift knallt uns mit amüsanten und trivialen Statistiken zu, leider nur auf Englisch

Das Free2Play-MMO Rift feiert seinen vierten Geburtstag und steht offenbar auf Zahlen. In einer gewaltigen Inforgrafik erfährt man so ziemlich alles: Wer hat am meisten gespielt? Welches Pet ist das seltenste? Welche Rasse die beliebteste? Welche Klasse mag keiner?

4 Jahre läuft das Ding jetzt, und der härteste Rift-Fan hat fast 700 Tage im Spiel verbracht. Statistiken und Zahlen sind schon was Tolles. Vor allem, wenn man sie in Form einer riesigen Infografik präsentiert.

Gerne hätten wir Euch diese Infografik auf Deutsch gezeigt, aber die Pressemeldung ist „nur auf Englisch verfügbar.“ Den Support für die deutsche Communty hat man bei Rift in den letzten Monaten heruntergefahren, kurz vor Weihnachten sagte man im deutschen Forum etwa, dass man sich darauf einstellen solle, dass das bald geschlossen wird. Man könne den Support nicht mehr gewährleisten.

Gut, das ist bei zahlreichen anderen MMOs genauso, die fangen dann gar nicht erst mit einem deutschen Forum an – aber wenn man Spielern erst was gibt und es ihnen dann aus Kostengründen wegnimmt, schafft das nicht gerade Vertrauen, dass man noch den 8. Geburtstag feiern wird. Andererseits ist es auch verständlich: 4 Jahren sind im MMORPG-Geschäft eine lange Zeit und gerade für Games aus der zweiten Reihe zählen sie wie Hundejahre … oder noch ein bisschen schlimmer.

Aber gut, darum soll es heute nicht gehen. Hier ist die Infografik (auf Englisch):

Rift-Infografik
Quelle(n):
  1. Rift

Final Fantasy XIV: Die Erweiterung Heavensward hat ein Release-Datum

Die erste Erweiterung zum Fantasy-MMORPG Final Fantasy XIV hat ein Release-Datum erhalten. Am 23. Juni soll es soweit sein.

Am 23. Juni soll es für Spieler von Final Fantasy XIV mit „Heavensward“ die erste Erweiterung geben. Das Release-Datum wurde jetzt auf der PAX East in Boston bekannt.

Was die Erweiterung bringen wird, weiß man schon in groben Zügen:

  • Das Level-Cap steigt auf 60 an.
  • Es kommt eine neue Rasse ins Spiel, die reptilischen Au Ra.
Final Fantasy XIV - Au Ra
  • In Final Fantasy XIV wird die Möglichkeit eingeführt, zu fliegen. Darauf freut sich FF XIV-Mastermind Naoki Yoshida übrigens am meisten. Offenbar werden, damit man die neuen Flug-Mounts auch richtig aufsfliegen kann, einige ziemlich “luftige” Zonen entworfen. Die alten Zonen werden wohl nicht für Flug-Mounts angepasst. Das heißt, es wird das Anti-WoW: Fliegen in der neuen Welt, kein Fliegen in der alten.
  • Die Erweiterung führt tiefer in die Region Coerthas, in den Konflikt zwischen Ishgard und Dravania. Hier gibt es eine Menge für Helden zu tun.
  • Genretypisch wird ein Haufen neues Gear kommen. Das soll allerdings keinesfalls so stark sein, das Spieler schon mit 51 umsatteln und ihr altes Endgame-Gear einmotten. Beim Belohnungs-System wird sich Square Enix am Grundspiel orientieren.
  • 20 neue Triple Triad-Karten wird es auch noch geben.
  • Es kommen gleich drei neue Jobs ins Spiel: Der Astrologe, ein Heiler, der auf Karten setzt.  Der Dark Knight, ein Zweihand-Tank, so eine Art Antipaladin. Und der Maschinist, eine Range-DD-Klasse. In Zukunft will man lieber gleich “Jobs” entwerfen, als sich auf die Basis-Klassen zu konzentrieren, wie es heißt. Details, wie man die drei neuen Jobs selbst spielen kann, gibt es noch nicht. Wahrscheinlich starten sie erst mit Stufe 30.

Mit drei neuen Jobs wird der Platz bei Final Fantasy XIV noch enger

Man weiß, so Yoshida in einem Interview mit Massivelyop, dass sich die Spieler mehr Platz in ihrem Inventar wünschten. Das sei aus Datenbankgründen nicht so einfach. Man wird mit der Erweiterung in jedem Fall mehr Retainer zur Verfügung stellen – die dienen in FF XIV neben einigen anderen Sachen auch als eine Art Bank. Im Moment ermittelt man noch, ob man mehr Platz in den Rüstungstruhen schaffen kann.

Das Inventar-System in FF XIV unterscheidet sich vom konventionellen MMORPG-Inventar erheblich: Spieler in FF XIV haben neben einem 100-Platz-Inventar auch noch spezielle Ausrüstungs-Tabs, in denen sie wahnsinnig viele Items mit sich herumschleppen. Sie tragen sozusagen das Gear für alle Twinks mit sich. Das liegt am Multiklassen-System des Games.

Der Trailer gibt Euch einen Vorgeschmack darauf, was Euch in Heavensward atmosphärisch erwartet:

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Diese Versionen von Heavensward gibt es und das ist in der Collector’s Edition

Die Details, wie das mit Versionen der neuen Expansion genau laufen wird, weiß man jetzt auch: Die Vorbestellungen starten am 13. März. Es wird Heavensward in drei Versionen geben: Eine Standard-Ausgabe, die Collector’s Edition und eine „All-in-one“-Ausgabe, hier ist das Grundspiel noch mit drin.

Die Collector’s Edition soll zum Anfassen eine Drachen-Figur, ein “Art Book” und eine Disc mit Trailern und Videos enthalten. An Ingame-Sachen gibt es ein Griffin-Reittier, einen Helm, der dem Dark Knight Cecil aus Final Fantasy IV nachgestaltet ist, und eine “Kain”-Minion.

FF-XIV-Versionen-Heavensward

Der Early-Access für Vorbesteller beginnt am 19. Juni, der offizielle Release am 23 Juni. Die Erweiterung erscheint für PC, Playstation 3 und Playstation 4 – und mit der Erweiterung kommt FF XIV auch endlich auf den Mac. Gerüchte um eine XBox-Version für Final Fantasy haben in den letzten Monaten zwar neue Nahrung bekommen, Definitives gibt es hier jedoch nicht.

Quelle(n):
  1. massivelyop

Dragon’s Prophet: 20 Starterpakete für das Drachen-MMO zu gewinnen

Wir verlosen in Zusammenarbeit mit dem deutschen Publisher Infernum 20 Starterpakete für Dragon’s Prophet, mit denen die ersten Stunden als Drachensammler deutlich entspannter verlaufen sollten!

Letzte Woche sprachen wir über “zweite Chancen” in MMO-Bereich und ob man Spielen erneut Interesse schenken kann, wenn der große Hype einmal abgeklungen ist. Ähnlich war es auch mit Dragon’s Prophet: Am Anfang zählte es als Geheimtipp, doch recht schnell flaute das Interesse ab und der Publisher Infernum rutschte sogar in die Insolvenz. Inzwischen hat man diese herben Rückschläge überwunden, ist wieder zahlungsfähig und versucht wieder mit aller Kraft neue Spieler an sich zu binden. Und was könnte den Einstieg in ein Free-2-Play-Spiel erleichtern, als ein paar kostenlose Items und Boni, um sich möglichst schnell in das Geschehen von Auratia einzuleben?

Was enthält das Paket?

  • Ei von Lichtschimmer – Euer erster Legendäre Drache!
  • Drachengehege-Erweiterung – Erhöht die Anzahl eurer maximalen Drachen, die ihr mitnehmen könnt
  • Drachennest-Erweiterung – Erhöht die Anzahl der Drachen, die ihr insgesamt besitzen und trainieren könnt
  • Anfänger-Erfahrungstrank – Erhaltet 24 Stunden lang zusätzliche Erfahrung!
  • Server Megaphone – Sendet eine Nachricht an den ganzen Server!
  • 1000 Diamanten, um im Ingame-Shop ein wenig zu stöbern!

[intense_blockquote color=”#e0e0e0″]Wenn Ihr eines der 20 Starterpakete gewinnen wollt, hinterlasst einfach einen Kommentar unter diesem Beitrag und sorgt beim Einloggen dafür, dass ihr eine gültige E-Mail-Adresse angegeben habt, da wir Euch im Falle des Gewinnes sonst nicht erreichen können. Die mehrfache Teilnahme ist natürlich nicht gestattet und sorgt direkt für einen Ausschluss vom Gewinnspiel. Die Teilnahme ist bis zum 12.03.2015 um 20 Uhr möglich. Viel Glück! [/intense_blockquote]

Teilnahmebedingen und Hinweise zum Datenschutz findet ihr hier.

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Ihr habt noch gar keine Ahnung, was Dragon’s Prophet ist?

Dann solltet Ihr einen Blick auf den Dragon’s Prophet Test vom Chef persönlich werfen! Bedenkt dabei aber, dass der Test inzwischen schon 1,5 Jahre auf dem Buckel hat und sich einige Dinge seit dem Release deutlich verbessert haben. Vor allem für Neueinsteiger fühlt sich die Erfahrung “runder” an, aber auch im Endgame gibt es neue Gebiete und mehr Entfaltungsmöglichkeiten für die Charaktere.

Hier eine kurze Zusammenfassung, was sich beim MMO der Runes of Magic Macher zuletzt alles getan hat:

World of Warcraft: Neues Cinematic in der Legendary-Questreihe

Wer in den letzten Wochen fleißig World of Warcraft gespielt hat und darüber hinaus eine gehörige Portion Glück hatte, der nähert sich langsam dem Ende des aktuellen Teils der legendären Questreihe rund um Khadgar, Gul’dan und Garona.

Neben der Halborc/Halbdraenei Garona als Anhänger für eure Garnison und der Aufwertung des Ringes auf Itemlevel 710 gibt es aber noch eine weitere Belohnung, die besonders Lore-Fans wieder bei Laune halten wird. Zum Abschluss der Reihe spendiert Blizzard WoW wieder ein Cinematic, das sich von der Qualität her nahtlos in die anderen Filmsequenzen der Erweiterung einreiht.

Gul’dan hat ‘nen Plan

Die eiserne Horde scheitert. Anstatt Eroberer von Azeroth zu sein, wird sie an allen Fronten zurückgedrängt und die Anführer der großen Clans der Reihe nach eliminiert. Langsam aber sicher macht sich Zweifel unter den Orcs breit und so tritt der Hexenmeister Gul’dan erneut an Grommash heran, um ihm das “Geschenk” des Dämonenblutes zu machen. Doch selbst der Tod seines Sohnes, Garrosh, scheint den eisernen Willen des Kriegshäuptlings nicht brechen zu können – aber seine Mitstreiter schwanken. Wer von Groms ehemaligen Verbündeten als erstes zum gesunden Schluck grünen Dämonensaft greift, erfahrt ihn in diesem Video.

https://www.youtube.com/watch?v=cRIMz9NM24E
Quelle(n):
  1. mmo-champion.com

Destiny: Hüter stehen auf Koop, nicht auf PvP

Auf einer Messe stellte Bungie nun vor, wie sich Spieler im MMO-Shooter Destiny die Zeit vertreiben. Dabei wird ein Part des Spiels nicht so angenommen wie es den Anschein hat.

John Hopson ist bei Bungie für „User Research“ zuständig, er ermittelt also wie die Spieler Destiny wirklich zocken. Zu dem Zweck gab es auf der Messe GDC ein Kuchen-Diagramm, das zeigen sollte, dass doch allen Aktivitäten in Destiny halbwegs gleichmäßig nachgegangen wird, oder? Zumindest ist das der Eindruck, den das Bild erzeugt.

Bild: Kotaku
Bild: Kotaku

Der Kuchen ist eine Lüge!

Auf den ersten Blick sieht ja auch alles schön gleichmäßig aus: 6 Kuchenstückchen, das eine bisschen größer, das andere bisschen kleiner. Da kann sich eine Familie dran satt essen. Der Vater kriegt das größte Stückchen (Story!) und die jüngste Tochter nimmt mit dem Raid-Stückchen Vorlieb – sie isst ja eh nicht viel: Mama, ich hab keinen Hunger.

Nur hat Bungie bei dem Kuchen gemogelt. Denn Story, Patrol, Raid, Strike sind in den Köpfen der Spieler nicht unbedingt verschiedene Sachen, sondern könnten unter dem Aspekt „PvE“ zusammengefasst werden: Das Spiel gegen vom Computer gesteuerte Monster. Raid und Strike wären vielleicht Gruppen-PvE, Patrol und Story wären Solo-PvE. Und Tower sind dann die pazifistischen sozialen Momente im Spiel.

Dem gegenüber steht mit „PvP“, dem Kampf der Spieler untereinander, ein verhältnismäßig kleiner Teil, den man im Diagramm nicht noch weiter in seine Einzelteile zerlegt hat. Dabei gibt’s von denen einige: Control, Skirmish, Iron Banner, die verschiedenen Wochen-Events – da wären die Kuchenstückchen so klein geworden, dass nicht mal eins von Heidi Klums Supermodells davon satt geworden wäre.

Destiny-Sparrow

Spieler haben mit ihrer Forderung nach mehr PvE Recht

Wenn man sich das Kuchendiagramm unter diesem Aspekt anschaut, bestätigt sich das, was viele Spieler Bungie ankreiden und lauthals beklagen: Dem PvP kommt relativ gesehen zu viel Aufmerksamkeit zu.

Als monatliche Events, die Abwechslung bringen, taucht im Moment nur die PvP-Veranstaltung, das Eisenbanner, auf. Auch wöchentliche Abwechslung gibt es nur in Form spezieller PvP-Modi wie Double Skirmish oder jetzt dem Infernomodus.

Außerdem kommen mit den Erweiterungen relativ viele neue PvP-Karten. Auch im Balancing der Waffen orientiert sich Bungie an den Ergebnissen des Schmelztiegels. Darüber können Fans von Automatikgewehren und Handfeuerwaffen gerade ein Lied singen.

Destiny-Team

Es wirkt also auf die Spieler so, als werde viel Zeit in das PvP investiert, obwohl ein Gros der Zocker damit gar nicht so viel anfangen kann. Klar dass hier ein Unruheherd entsteht. Zumal es im PvE noch viele Baustellen gibt.

Und tatsächlich: Wenn man sich das Kuchendiagramm noch einmal anschaut, wäre die Zeit, die Bungie investiert, wohl bei neuen Strikes, Raids oder Missionen besser angelegt. Schließlich verbringen die meisten Spieler ihre Zeit in Destiny damit.

Destiny Monster Action

PvE ist der schmackhafteste Teil von Destiny

Das wirkt auch logisch: PvP-Shooter gibt es nun wirklich genug. In Destiny glänzt vor allem der Koop-Modus, das gemeinsame Spiel gegen Monster, als „Unique Selling Point“, als der Punkt, der Destiny von Konkurrenten abhebt.

Es deutet vieles darauf hin, dass man diese Entwicklung bei Bungie so nicht hat kommen sehen. Jedenfalls nicht in dieser Ausprägung. Gerade den Raids stand vorm Release skeptisch gegenüber und fragte sich, ob Shooter-Spieler den Modus überhaupt annehmen würden.

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Ein halbes Jahr danach kennt man die Antwort: Ja, die Spieler nehmen den PvE-Teil des Games und hier vor allem den Koop-Modus an und wollen mehr.

Kann Bungie die Spieler mit besserem Köder in den Schmelztiegel locken?

In der näheren Zukunft wird Bungie weiter in das PvP investieren. Destinys Entwickler haben bereits angekündigt, den PvP-Modus mit besserem Loot, einer größeren Auswahl an Karten und mehr Modi attraktiver und abwechslungsreicher gestalten zu wollen. Die nächste größere Sache, das ausstehende monatliche Event „Trials of Osiris“, ist auch für PvP-Spieler gedacht. Hier soll es auch die bislang seltenste Waffe in Destiny, das Scoutgewehr “Schicksal aller Narren” geben. Fragt sich, ob man damit Erfolg haben und mehr Spieler in den Schmelztiegel locken kann. Aber wenn nicht mit Loot, mit was dann?

Wobei die Spieler nichts dagegen hätten, wenn mehr PvP-Content käme, solange sich bei den Aspekten des Spiels, in denen sie rumhängen, etwas tut. Hier ist seit Anfang Dezember nur wenig passiert. Der Shooter-Trend, miteinander zu zocken und sich nicht gegenseitig das Licht auszupusten, braucht neues Futter.

League of Legends: Riot erhöht die Preise – kein Grund zur Panik!

Die Community von League of Legends hat, nun ja, nicht den besten Ruf. Die Aufgabe von Managing-Director Errigal dürfte deshalb nicht leichter ausgefallen sein: In Zukunft bekommt man weniger RP für sein hart erarbeitetes (Taschen-)Geld!

Weniger RP für echtes Geld

Errigal hat offiziell bestätigt, dass man ab dem 20. März 10 Prozent weniger RP für sein Geld erhält. Grund dafür seien etwaige wirtschaftliche Angleichungen an andere Länder. In einem FAQ beantwortet der Riot-Mitarbeiter alle relevanten Fragen. Dies ist die erste indirekte Preiserhöhung seitens Riot seit dem Start von League of Legends. Ein Schelm wer dachte, dass die Community wirtschaftliche Zusammenhänge verstehen würde – nein – im Kommentarbereich liest man Sätze wie “Nie wieder RP kaufen”.

Dabei ist diese Art der Preiserhöhung sogar kundenfreundlich. Spieler, die noch vor dem 20. März RP kaufen, droht kein Wertverlust. Anders, als wenn die Preise von Skins und Champions erhöht wurden wären.

Quelle(n):
  1. leagueoflegends.com

Destiny weiter in der Erfolgsspur: Neue Preise, neue Millionen

Bungies MMO-Shooter Destiny ist weiter in der Erfolgsspur. Im Januar verkaufte sich das Game digital wie geschnitten Brot und Preise gab es auch wieder.

Im Januar war Destiny, laut einer Statistik von Super Data Research, der US-Titel, der sich digital auf den Konsolen weltweit am drittmeisten verkauft hat. Vor Destiny liegen mit Grand Theft Auto und Call of Duty zwei etablierte Franchises in ihrer xten Ausgabe. Das ist schon eine ziemliche Leistung für ein Spiel in fortgesetztem Alter, das eine Franchise erst begründen muss. Wobei das wohl gut funktioniert.

Destiny-Digital-Verkauf-Januar

Scheint so, als kommen auch nach Weihnachten noch frische Spieler zu Destiny.
Auch Preise gab es wieder, bei der Entwickler-Konferenz GDC zeichneten Branchenkollegen das Team um Destiny mit dem Preis für die beste Technik aus, den Preis für das Spiel des Jahres holte sich einmal mehr Shadow of Mordor. Hearthstone wurde für das beste Design geehrt, Elite: Dangerous räumte den Publikumspreis ab.

Das sind gute Nachrichten, die den bisherigen Trend fortsetzen und bestätigen. Dazu kommen noch die beeindruckenden User-Zahlen, die Bungie auf der GDC verriet.

Crowfall: Kickstarter Kampagne knackt die 1 Million Dollar Marke

Innerhalb einer Woche hat ArtCraft Entertainment mit ihrer Kickstarter-Kampagne zum Fantasy MMO Crowfall die 1 Millionen US-Dollar Marke geknackt. Durch die Überfinanzierung wurden die ersten Stretch-Goals erreicht und gleich weitere hinterhergeschoben.

Das kleine Entwicklerstudio ArtCraft Entertainment benötigte für die Realisierung ihres MMO-Projektes Crowfall zusätzlich 800.000 US Dollar. Die Gründer J. Todd Coleman und Gordon Walton setzten dabei auf eine Kickstarter Kampagne, um unabhängig zu bleiben und speziell für die Zielgruppe zu entwickeln. In “Rekordzeit” von zweieinhalb Tagen erreichte man das gesteckte Crowdfunding-Ziel.

Crowfall Kickstarter 1 Million

Heute, rund eine Woche nach dem Kickstart, wurde die magische 1 Millionen US-Dollar Marke geknackt und das erste von den Entwicklern gesetzte Stretch-Goal erreicht. Dadurch erhalten die Zentauren weibliche Gesellschaft und mithilfe eines weiteren FX Artist sollen die Partikeleffekte verbessert werden. Da die Kampagne noch 19 weitere Tage läuft, haben die Entwickler die nächsten Stretch-Goals gesetzt.

Ab einer Summe von 1,3 Millionen US-Dollar finden spezielle Mounts und Karawanen den Weg ins Spiel. Je nach Pledger-Level gibt es das Reittier in verschiedenen Ausführungen:

  • Mit dem Backer Status erhaltet ihr das magische Quarterhorse.
  • Als Bronze-Patron erhaltet ihr neben dem Quarterhorse auch das Warhorse.
  • Ab dem Silber-Patron gibt es neben den beiden Pferdchen zuvor das magische Nightmarehorse.
Crowfall Kickstarter Stretchgoals

Außerdem gibt es für alle Backer die Statue des Allvaters für das eigene Königreich vorausgesetzt es kommen bis zum Ablauf der Kampagne 12.000 Unterstützer zusammen.

Sollten bis zum Ablauf der Kampagne am 26. März die aufgeführten Stretch-Goals vorab erreicht werden, haben die Entwickler von Crowfall bereits weitere im Petto.


Wenn ihr mehr über das AAA-MMO erfahren möchtet, schaut doch mal unsere Vorstellung zu Crowfall an.

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Quelle(n):
  1. crowfall.com

Destiny: So sähen 80er Jahre-Film-Plakate für 5 fiese Strike-Bosse aus

Ein Spieler hat jetzt Poster im Stil von Actionfilmen der 80er Jahre entworfen, um den gemeinsten Strike-Bossen aus dem MMO-Shooter Destiny ein kleines Denkmal zu setzen.

So ein bisschen was von einem „Direct-to-Video“-SF-Film hat Destiny ja schon manchmal, müssen wohl auch die Fans gestehen. In den 80ern war der Weltraum noch schick und die Zweitwohnung auf dem Mars nur ein paar Jährchen entfernt. Also dachte man sich auch finstere Weltraumherrscher aus, die – genau wie bei uns – praktisch um die Ecke wohnten und darauf warteten, Stunk zu machen. Und die hatten eine Armee von Helfershelfern, Weltraummonstern und anderen Übeltätern auf ihrer Seite: sozusagen das “Monster of the Week.” Und dieses “Monster of the Week”-Konzept hat Destiny etwa für seine Nightfall-Strikes übernommen. Jetzt schließt sich der Kreis.

Der User ginoguy auf reddit hat die Strike-Bosse aus Destiny sozusagen in diese Zeit verlegt, so getan, als seien die “Monster” in einem 80er Jahre Film und hat so den Strike-Bossen Phogoth, Aksor, Sepiks Prime, Omnigul und Sekrion ein kreatives Denkmal geschaffen – mit reichlich versteckten Anspielungen auf Filme jener Zeit.

Mein MMO meint: Neben Samuel L. Jackson als Ghost und Minecraft-Crotas-Ende eine der heißesten Ideen der letzten Wochen.

Guild Wars 2: „Heart of Thorns“-Beta soll bald starten; so erhöht Ihr Eure Chancen, reinzukommen

Bei Guild Wars 2 soll die nächste und zugleeich Erweiterung „Heart of Thorns“ relative zeitnah eine Beta erhalten. Das Besondere: Es wird für die Tester keine Verschwiegenheitsverpflichtung geben.

In Boston findet gerade die Messe Pax East statt. Dort gibt es spielbare Demos der GW2-Erweiterung „Heart of Thorns“, das hilft uns hier, ein paar tausend Kilometer von Neuengland entfernt herzlich wenig weiter.

Guild-Wars-2-Wyvern

Aber: Es soll schon kurz nach der PAX East eine Beta starten. Und ab dann werden wir wahrscheinlich ständig neue Infos zur Erweiterung bekommen. Denn ArenaNet verzichtet auf die Verschwiegenheitserklärung, auf die NDA. Daher rechnet man mit und hofft auf einen Haufen Streams, Videos und Berichte über die Beta.

Wie meldet Ihr Euch für die Beta zu Heart of Thorns an?

Wer nicht nur über Heart of Thorns lesen oder sich Videos dazu anschauen, sondern lieber mitmischen möchte: Man meldet sich für die HoT-Beta nicht an, sondern wird ausgesucht. Bei der Auswahl an Testern bevorzugt ArenaNet aktive Spieler und Leute, die den Newsletter abonniert haben. Das könnte sich also noch lohnen. Der Test wird klein starten. Mit jeder erfolgreichen Runde sollen neue Spieler dazukommen.

Zur Anmeldung für den Newsletter, der Eure Chancen erhöht, geht es hier entlang.

Quelle(n):
  1. GW2

Hearthstone bald auf iPhone – die Entwicklung von Mobile geht voran

Wie Blizzard auf der PAX East in Boston mitteilt, geht die Entwicklung von „Hearthstone Mobile“ gut voran. Das Online-Kartenspiel könnte schon bald auf weiteren mobilen Systemen laufen wie etwa auf iPhones.

Es ist schon länger eines der wichtigsten Themen für Blizzard: Man möchte das Erfolgsspiel Hearthstone auf möglichst alle mobilen Plattformen bringen. Eigentlich dachte man, Blizzard bekomme das im letzten Jahr noch hin, das gelang aber nicht. Ende Dezember erzielte man zumindest einen Teilerfolg: Da waren die Android-Tablets dran. Jetzt gab man auf der Pax East in Boston bekannt, dass sich die Version „Hearthstone Mobile“ im Alpha-Test befindet. In den nächsten paar Monaten soll es soweit sein: Dann wird die Version erscheinen.

Wie man weiß, ist der Knackpunkt das wesentlich kleinere Display. Man arbeitet bei Blizzard daran, das nichts vom Bedien-Komfort und der Übersichtlichkeit verloren geht, die in der Vergangenheit dafür sorgte, dass Hearthstone zu einem Hit wurde.

Das ist noch nicht alles, was es aus Boston gibt, ein neues Abenteuer ist schon für den April angekündigt.

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Quelle(n):
  1. hearthpwn

Hearthstone: Nächste Erweiterung angekündigt – geht in den Schwarzfels

Und schon ist die Katze aus dem Sack. Das nächste Abenteuer für Hearthstone führt uns in den Schwarzfels, bei Veteranen noch besser bekannt als “Blackrock Mountain”.

Das Abenteuer ist ähnlich aufgebaut wie Naxxramas: Wöchentliche werden neue Flügel freigeschaltet. Insgesamt wird es 5 Flügel mit 17 Bossen geben, die alle an bekannte WoW-Herausforderungen angelehnt sein werden. Die ersten drei Kämpfe finden in den “Schwarzfelstiefen” statt, wo man den Dunkeleisenzwergen zu Leibe rücken muss. In den Wochen darauf stellt man sich dann den anderen Feinden – denn neben Dunkeleisenzwergen lebt auch der Feuerfürst Ragnaros und der schwarze Drache Nefarian in der Bergspitze.

Hearthstone Schwarzfels Spielbrett

Drachendecks!

Während es in der ersten Erweiterung um “Todesröcheln” ging, wird man diesmal “Drachen” behandeln. Viele Karten interagieren mit den geflügelten Wesen und natürlich gibt es auch eine Menge neuer Drachlinge, die sich eurer Armee hinzufügen lassen. Insgesamt wird man mit dem Abenteuer 31 neue Karten einführen, inklusive einiger exklusiver Klassenkarten.

Preise und Vorbestellerbonus stehen, Release-Termin noch nicht

Hearthstone Schwarzfels Kartenruecken

Ab spätestens dem 20. März kann man die neue Erweiterung “Der Schwazrfels” vorbestellen. Wer das tut, sichert sich einen exklusiven Kartenrücken und rechtzeitigen Zugang zu allen 5 Flügeln.

Wie viel wird die Hearthstone Erweiterung “Der Schwarzfels” kosten? Die Flügel des Schwarzfels können mit Echtgeld oder Gold im Spiel erworben werden. Einzelne Flügel können für 700 Gold oder 5,99 Euro gekauft werden. Das ganze Paket kostet dabei 21,99 Euro.

Sicher ist bisher aber nur, dass “Blackrock Mountain” im April erscheinen wird.

Zum Abschluss gibt es noch den neuen Trailer, direkt wunderbar eingedeutscht. Viel Spaß damit!

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Hearthstone Schwarzfels Preise

Overwatch: Blizzard stellt zwei neue Helden vor, mit Gameplay-Vorschau

Beim kommenden Multiplayer-Shooter Overwatch sind neue Details bekannt geworden. Die PAX East 2015 ist für Entwickler eine tolle Möglichkeit Neuerungen für zukünftige Spiele vorzustellen. Diese Gelegenheit hat auch Blizzard genutzt. Fans dürfen sich so nicht nur auf zwei neue Heroes freuen, sondern auch auf eine neue Map.

Zwei neue Helden für Overwatch

Zu den bisherigen Overwatch-Helden gesellen sich zwei neue dazu. So wurde der Outlaw McCree vorgestellt, der an Clint Eastwood in seinen besten Western-Zeiten erinnert. Mit dem Revolver Peacekeeper ballert McCree auf seine Feinde. Spannend ist seine Ulti-Fähigkeit: Deadeye. McCree visiert alle Gegner im Sichtfeld an und tötet diese mit einem Schuss nach wenigen Sekunden, sollte er nicht unterbrochen werden.

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Der zweite Champ ist weniger brutal: Zarya. Als Tank und Support hilft Zarya den Team-Mitgliedern. So kann sie nicht nur sich selber, sondern auch ihren Allies einen Schild geben. Die Ulti des Supporters erinnert an die Orianna Ulti aus League of Legends: Zarya wirft eine Kugel auf den Boden, die nahe Gegner heranzieht und für kurze Zeit betäubt.

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Schützt die Wagen!

Neben den Champs wurde auch die Map Watchpoint: Gibraltar vorgestellt. Hier müssen die Angreifer Raketenteile beschützen, die sich in Wagen durch die Map bewegen. Ist kein Angreifer in der Nähe, fahren die Wagen zur Ausgangsposition zurück. Die Verteidiger müssen also verhindern, dass die Angreifer die Überhand über die Wagen gewinnen. Die Map soll außerdem viel über die Geschichte von Overwatch preisgeben, die ähnliche Ausmaße wie die Lore von Starcraft, Warcraft und Diablo erreichen soll. Die Beta von Overwatch beginnt übrigens im Herbst 2015.

Overwatch - Watchpoint Gibraltar

Heroes of the Storm: Sylvanas Windrunner als neuer Held im Trailer

Blizzard gab sich natürlich nicht die Blöße, auf der PAX East 2015 nicht auch etwas neues zu Heroes of the Storm vorzustellen. Seit einigen Wochen ist das Spiel nun in der Beta und erhält regelmäßig Updates mit neuen Helden. Auch auf eine neue Map dürft ihr euch als Beta-Tester freuen.

Futter für die Beta-Tester

Als neuer Champion wurde die Banshee-Queen Sylvanas Windrunner auf der PAX East vorgestellt. Die könnt ihr dann demnächst auf der neuen Karte Tomb of the Spider Queen spielen. Die neue Map bringt noch mehr Action ins HotS-Spielerlebnis, da die Lanes sehr nahe beinander liegen, ist die Gefahr eines Ganks noch höher als beispielsweise auf Sky Temple. Auch am Gameplay verbessert Blizzard einiges. So soll man die eigenen Mitspieler bald muten und nach einem Spiel bewerten können. Für die Langzeitmotivation sorgt die Hero-Level-Erhöhung von 10 auf 20. Den neuen Champion Sylvanas könnt ihr im folgenden Trailer näher betrachten:

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College dank Blizzard

Auch an den E-Sport denkt der Spieleentwickler: Mit Heroes of the Dorm Turnier pusht Blizzard nicht nur die E-Sport-Fähigkeit von HotS, sondern gibt dem Gewinner-Team auch 450 000 US-Dollar für die Collage-Ausbildung. Junge Studenten verbessern so ihr Depot für das nicht billige Studium in den USA.

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Overwatch: Beta beginnt im Herbst!

Wie zu erwarten wird man auf der PAX East einige Katzen aus dem Sack lassen, besonders bei Blizzard ist das quasi vorprogrammiert. Den Anfang hat man direkt mit Overwatch gemacht. Die Beta sollte noch in diesem Jahr beginnen und so wird es auch kommen: Sie beginnt weltweit im Herbst diesen Jahres!

Wer sich bisher noch nicht für den kommenden Blizzard-Shooter angemeldet hat, sollte dies dringend auf der offiziellen Seite nachholen. Mehr Infos zur Betanmeldung für Overwatch gibt es hier.

Zu einem exakten Termin hat man sich natürlich noch nicht hinreißen lassen – aber immerhin ist das ein klares Zeichen, dass die Entwicklung des Spiels gut vorangeht. Es wird noch weitere Enthüllungen zum Overwatch geben, dazu später mehr! (Update: Lest hier mehr über die 2 neuen Helden und die Map Watchpoint Gibraltar).

Wenn ihr mehr über das Spiel in Erfahrung bringen möchtet, dann empfehlen wir euch unsere Themenseite zu Overwatch.

EVE Online Diebstahl – Täglich grüßt das Murmeltier

Dass EVE Online kein Ponyhof ist, sollten nicht nur Spieler des Games mitbekommen haben. Viel mehr ähnelt New Eden einer postapokalyptischen Einöde, wo jeder nur auf seinen Vorteil bedacht ist. Das wurde nun erneut eindrucksvoll durch einen milliardenschweren Diebstahl bestätigt.

600 Milliarden ISK oder 13.000 US-Dollar

Der Dieb mit dem Namen Non Erata hatte sich vor einem halben Jahr in die Corp Vanguards Frontiers (VAF) eingeschleußt. Dort hat er das Vertrauen von CEO ladygrey wohl relativ schnell erhalten, denn nach 6 Monaten einem neuen Mitglied Rechte zu geben, die Zugriff auf einen Großteil der Corp-Assets zulassen, ist ungewöhnlich. Charmant muss er ja sein, der Non Erata. Und so hat er sich in einer Nacht, in der schon alle anderen Mitglieder von VAF offline waren, sämtliche Assets geschnappt. Gesamtwert: 600 Milliarden ISK. Da man in EVE Online mit ISK Spielzeit kaufen kann, lässt sich auch ein realer Gegenwert ermitteln, der bei 13.000 US-Dollar liegt.

EVE Online Charakter VULD

Nicht der erste Diebstahl

Non Erata ist nicht der erste, dem in EVE Online ein solcher Diebstahl gelang. Da fragt man sich als Laie, ob die Leader großer Allianzen und Corps mit millardenschweren Assets nichts dazulernen? Diese Frage kann man nicht einfach beantworten. Allianzen funktionieren in EVE eher wie eine Firma mit unterschiedlichen Abteilungen. Ein einzelner würde schier den Überblick verlieren oder keine Zeit haben um alles zu koordinieren. Deswegen müssen Rechte abgegeben werden: Einer kümmert sich um die Produktion, der andere holt die Rohstoffe ran, manche Allianzen haben Trader, die am Markt hohe Margen einfahren. Man muss anderen vertrauen um Erfolg zu haben. Aber selbst Personen, die man schon im echten Leben kennengelernt hat, können einen dann doch enttäuschen.

Übrigens hat Non Erata angekündigt, dass er in Zukunft erneut jemanden abzocken will. Mal sehen, wie lange er diesmal dafür braucht, um sich das Vertrauen eines CEOs zu erschleichen.


Wer Interesse hat, Konflikte wie diese am eigenen Leib zu erfahren, dem empfehlen wir einen Blick auf die Beiträge “Was ist EVE Online” und “3 Gründe warum du mit EVE Online” anfangen solltest” zu werfen.

HearthStone: Der Weg zum Megahit

Schon auf der letzten BlizzCon wurden einige der frühen Designideen von HearthStone gezeigt. Bereits damals wurde deutlich, dass Blizzards Kartenspiel bei weitem nicht von Anfang an so gut durchkonzipiert war, wie es heute den Anschein macht. Auf der diesjährigen GDC hat der Senior UI Designer, Derek Sakamoto, ein wenig aus dem Nähkästchen geplaudert und uns frühe Bilder aus ehemaligen Versionen gezeigt.

HearthStone mit Einzelspielerkampagne

In einer sehr frühen Phase des Projekts wusste man noch nicht, wo genau der Fokus des Spiels liegen sollte. Wollte man lieber eine spannende Einzelspielererfahrung schaffen? Brauchte man eine spannende Kampagne?

Hearthstone Singleplayer

Damals hätte man sicher beide Fragen mit “Ja” beantwortet. Ein ursprünglicher Modus des Spiels sah nämlich vor, dass der Spieler Schritt für Schritt ganz Azeroth abklappert. Er beginnt quasi im Wald von Elwynn und schaltet mit jedem gewonnenen Kampf neue Gebiete frei, in denen es dann neue Karten und neue Herausforderungen gibt, die quasi genau wie Quests in WoW funktioniert hätten. Diese Idee hat man relativ früh verworfen – übrigens wurde damals das ganze Spiel in Adobe Flash geschrieben!

Komplex, Komplexer, die Kette

Vor einigen Jahren war es auch noch ungewiss, wie komplex man HearthStone eigentlich haben wollte. So gab es damals etwa noch Mechaniken wie “die Kette”. Spieler von Magic oder dem ursprünglichen “Warcraft Trading Card Game” können mit dem Begriff sicher noch etwas anfangen. Jedes Mal, wenn der Gegner eine Karte ausspielte, konnte man selbst mit einer Karte direkt darauf reagieren. Wenn Spieler A einen Diener ausspielt, konnte Spieler B diesen mit einem Zauber noch im gleichen Zug vernichten – es sei denn, Spieler A hat ebenfalls eine Fähigkeit, die als Reaktion darauf den Zauber von Spieler B vernichtet.

Hearthstone 3D Cards (Alpha)

Was in der Offline-Welt eine große Bereicherung für die Dynamik und Strategieplanung ist, wäre im Onlinespiel nur hinderlich gewesen. Hier hat man sich letztlich auf eine klare Unterscheidung von “Mein Zug” und “Dein Zug” entschieden – mit der einzigen Ausnahme der Geheimnisse, die vom Gegenspieler aber nicht konkret steuerbar sind.

Ein ganzes Spiel nur als Interface

Warcraft Legends Hearthstone Klassen

Den Entwicklern von HearthStone war relativ schnell klar, dass die Benutzeroberfläche (UI – User Interface) im Grunde das ganze Spiel ausmacht. Es gibt immerhin keine wirkliche Welt, in der sich Spieler bewegen können. Diese Erkenntnis resultiert darin, dass heute alles in der großen “Kiste” des Spiels seinen ganz eigenen Platz hat.

Als Beispiel wurde der Auswahlbildschirm für die 9 Klassen genommen. Alles hier ist fest verankert, das ganze Design ist rund um die Heldenporträts ausgerichtet. Sicher könnte irgendwann der Gedanke kommen, eine weitere Klasse zu erschaffen – das Interface dafür ist aber nicht als “erweiterbar” ausgelegt, sondern genau für den jetzigen Zustand zugeschnitten.

Immersion vor Nützlichkeit

Hearthstone Prototyp Ladebildschirm

Obwohl HearthStone letztendlich “nur” ein Kartenspiel ist, wollte man dem Ganzen eine immersive Atmosphäre verschaffen. Bereits im Ladebildschirm sollte das geschehen. Hier sieht man in der aktuellen Fassung den Eingang einer Taverne – direkt nach dem Ladevorgang wird man vom Gasthausbesitzer begrüßt und zoomt an “die Box” heran, in der sich HearthStone quasi befindet. Innerhalb dieser Box hat alles seinen eigenen Platz; es sollte sich so anfühlen, als müsse man die unterschiedlichen Bereiche erst ausklappen, um dann auf sie zuzugreifen.

Man gesteht ein, dass diese Entscheidung von einigen Spielern nicht wohlwollend aufgefasst wurde. Wenn man etwa während der Erweiterung “Fluch von Naxxramas” eine einzige Karte in seinem Deck ändern will, braucht man dafür relativ viele Klicks, weil man nicht direkt zur “Sammlung” springen kann. Bei HearthStone lautet die Devise “Immersion vor Nützlichkeit”, steht aber noch immer hinter “Gameplay geht vor”.

Im Grunde lässt sich zusammenfassend sagen, dass die Entwicklung des Millionenerfolgs erst in viele unterschiedliche Richtungen ging, bevor man den passenden Weg gefunden hat. Außerdem klingt der aktuelle Titel auch viel cooler als “Warcraft Legends – Fire and Ice”, oder was meint Ihr?

Warcraft Legends Hearthstone
Quelle(n):
  1. hearthpwn.com

Mein MMO fragt: Was war euer erstes MMO?

In unserer Frage an die Community dreht sich heute alles um die erste große Liebe, das erste MMO.

Allem Anfang wohnt ein Zauber inne, hat ein toter Schriftsteller mal gesagt, als er noch am Leben war. Wir haben bewusst auf üble, sexuell anzügliche Wortwitze in Richtung „Was war Euer erstes Mal?“ in der Überschrift verzichtet. Dabei wären die durchaus angebracht. Denn so wie das „eine erste Mal“ ist auch dieses andere erste Mal für viele von uns, ein einschneidendes Erlebnis gewesen. Und da das „eine erste Mal“ doch ziemlich überschätzt wird, vielleicht sogar das wichtigere.

Ihr kennt das Spiel von den letzten Freitagen. Normalerweise quatschen wir Euch die ganze Woche voll. Jetzt seid Ihr mal dran. Schreibt uns in die Kommentare, was Euer erstes MMO war. Was aus dieser Zeit kommt Euch als erstes in den Sinn, wenn Ihr daran denkt? Und hat es noch einen besonderen Platz in Eurem Herzen?

DaoC Screenshot

Mein erstes MMO war ja Dark Age of Camelot. Da war ich ein großer Held, hatte meine eigene Truppe von loyalen und fähigen Mitstreitern, hab einen eigenen, taktisch anspruchsvollen Spielstil kreiert, den auf dem Server sonst keiner pflegte, und hab mich in Foren mit pointierten und geistreichen Bemerkungen hervorgetan. Ich war sowas von Elite. Ja. In meiner Erinnerung war das genauso. Und ich will nichts Gegenteiliges hören. Schon schlimm genug, dass mir das im nächsten MMO, in WoW, keiner geglaubt hat!

Wie sieht’s bei Euch aus?

Evolve: Balance-Patch frühestens am übernächsten Wochenende

Bei Evolve soll der Balance-Patch für den PC frühestens in 8 Tagen kommen, das sagte der Co-Founder des Studios Chris Ashton nun im Forum.

Der Balance-Patch für Evolve lässt weiter auf sich warten. Darin sollen verschiedene Buffs und Nerfs enthalten sein. Vor allem das Monster „Geist“ soll es arg treffen, während einige Jäger nach dem Patch stärker sein dürften.

In einer Antwort im offiziellen Forum von Evolve sprach Chris Ashton nun davon, dass man mit dem PC-Patch frühestens am übernächsten Wochenende, dem 14. und 15. März, rechnen könne. Und das gelte auch nur, wenn der Patch durch das Testen kommt, damit er nicht mehr Bugs einführt als fixt.

Das Tempo des Patches findet man selbst zu langsam und arbeitet intern daran, die Abläufe zu verbessern, so dass man das nächste Mal schneller ist.

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Quelle(n):
  1. Evolve Forum