Destiny hat MMO-Raids: Legendäre Waffen, Set-Items und Lockouts

Der MMO-Shooter Destiny wird über Raids verfügen, dazu gibt es jetzt die ersten Details. Was man so hört, klingt nach klassischen MMOs.

Lockouts, eine Woche Zeit, Loot, Sets, Boss-Mechaniken, zwei Schwierigkeitsgrade – was wie ein Raid in einem konventionellen MMO klingt, stellt sich als die Detailbeschreibung bei Bungies MMO-Shooter Destiny heraus. In einem Entwickler-Post wurden jetzt alle möglichen Fragen zu den Raids bei Destiny beantwortet.

Zwei Schwierigkeitsgrade für Raids in Destiny: Normal und Hart

Auf der normale Schwierigkeitsstufe könne man die Raids und die Mechanik der Kämpfe am besten kennenlernen. Hier ließe sich auch am Teamwork und an der Kommunikation feilen. Denn stellt man den Regler erst auf „hart“ ein, wird es bärbeißige Feinde geben, die in noch schnellerer Abfolge ihre Fähigkeiten nutzen, so dass die Spieler weniger Zeit haben, darauf zu reagieren.

Destiny

Außerdem spricht man bei Bungie von Strafen, wenn man den Löffel abgibt. Die Raids sollen ohne irgendwelche Informationen kommen, wie man sie schafft. Bungie möchte, dass sich die Spieler bei Destiny im Internet darüber informieren oder sich selbst den Kopf zerbrechen. Man rechnet absolut damit, dass innerhalb kürzester Zeit Guides, Videos, Leitfäden und Diagramme im Netz zu finden sind. Und freut sich schon darauf.

Raids müssen dabei nicht an einem Abend oder verlängerten Nachmittag durchgeknallt werden, sondern die Spieler haben eine Woche dazu Zeit. Das Spiel speichert den Raidfortschritt. Jeden Dienstag gibt’s einen Reset. Auch das klingt sehr nach einem typischen MMO.

Shooter-Spieler verzweifelten im Test wohl an MMO-Raid

Destiny

In einem Feldversuch habe man 24 Shooter-Spieler in vier Sechser-Teams gesteckt und mit einem Raid in Destiny konfrontiert. Diese Spieler hatten keine Erfahrung, sondern einen ausgeprägten Shooter-Background. Keines der Teams habe den Raid komplett durchgespielt. Zwei von den vieren brachten es bis zum Endboss. Eine dritte Sechser-Gruppe schaffte es ebenfalls bis zum Endboss, musste aber an einem vorherigen Encounter vorbeigeschummelt werden. Und ein Team brach früh auseinander und beschloss, diese MMO-Sache lieber sein zu lassen und weiter Shooter zu zocken.

Loot, Loot und noch mehr Loot! – Destiny kennt sein Genre

Wie in einem klassischen Dungeon-Crawl haben die Gegner in den Raids auch „Shinies“ dabei. Jede Klasse hat ein Set von Ausrüstung, das in den Raids droppt und auf das Spieler hinarbeiten können. Außerdem gibt es von den neun Waffen-Typen jeweils eine „legendäre“ Ausgabe, ein Legendary – und das in jedem der Raids. Man hat noch mehr geplant, verrät’s aber nicht.

Destiny Roboter

Diese Rüstungen und Waffen werden einen individuellen Skin besitzen, so dass jeder beim Drüberschauen sehen kann, welche Bosse der Wächter, der da vor einem steht, in Destiny schon auf dem Gewissen hat.
Der Loot wird „individuell“, also „privat“, sein, es gibt daher keinen Item-Streit. Pro Woche kann jeder Boss von jedem Spieler nur einmal um seine Beute erleichtert werden, Farmen wird nichts bringen.

Die Raid-Größe für Destiny ist halb so groß wie in konventionellen MMOs und liegt bei 6. Der erste Raid wird auf die Venus führen. Ein zweiter, der allerdings noch nicht bestätigt ist, könnte die Spieler auf den Mond verschlagen. Hierbei und was die Einzelheiten angeht, erweist sich Bungie weiterhin als verschwiegen.

Autor(in)
Quelle(n): BungieVG247
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