Beim Shared-World-Shooter Destiny ist das exotische Automatikgewehr SUROS Regime zurzeit bei Xur im Angebot. Was kann die weiße Schönheit nach den Änderungen?
Bis zum Sonntag, dem 12.4., wird Xur noch für 23 seltsame Münzen die Suros Regime im Angebot führen. Zeit für uns, einen genaueren Blick auf die Waffe zu werfen. Den Hersteller-Namen “Arcus Regime” trug sie übrigens in einer früheren Version, mittlerweile ist Arkus zu einer eigenen Elementar-Schadensart geworden und Suros ein markanter Waffenhersteller im Destiny-Universum.
Die Herrschaft der weißen Königin

In den ersten Monaten Destiny galt im Schmelztiegel der Leitsatz: „Entweder du hast ein Automatikgewehr oder du machst was falsch.“ Und hier war es vor allem die SUROS Regime, die sich als Waffe der Wahl herausstellte. Sie war den anderen Automatikgewehren mit ihren speziellen Eigenschaften deutlich überlegen. Außerdem bot Xur sie in der 7. Woche an, als viele bereits Wind davon bekommen hatten, welche wichtige Rolle Xur spielen würde. In der 3. Woche hatte er sie ebenfalls schon vorkauft, danach lange nicht mehr, bis heute.
Daher war die SUROS Regime im PvP lange die Nummer Eins und schnitt bei entsprechenden Umfragen weit vorne ab.
Die Eigenschaften der SUROS Regime
Das liegt an den idealen Eigenschaften fürs PvP. Denn die SUROS-Regime ist eigentlich ein typisches „Erbsengewehr“, man haut eine Menge Schuss raus, aber die verursachen keinen „Bumms“, wie man so sagt. Doch dank einer speziellen Eigenschaft der SUROS, dem Feuerfokus, ändert sich das, wenn man an Gegner heranzoomt, dadurch reduziert man zwar die Feuergeschwindigkeit, erhöht aber den Schadensausstoß im Vergleich zum Feuern auf der Hüfte enorm. Die SUROS lässt sich zudem sehr leicht führen, der Rückstoß ist berechenbar, es ist eine Waffe, die auch für Anfänger absolut geeignet ist und im PvP daher ein wenig als „Noobwaffe“ verschrien war. Eine Art Hybrid aus Maschinengewehr und Scharfschützengewehr könnte man sagen.
Die zweite entscheidende Eigenschaft der Wumme ist der Perk „Suros Regime“, der verleiht der unteren Häflte des Magazins zusätzlichen Schaden, deshalb sollte man mit dem Nachladen auch vorsichtig sein. Man will die Waffe möglichst leerschießen. So ein Bonus-Schaden, der die “Time to kill” reduzieren kann, ist im PvP natürlich besonders gefragt.
Der Youtuber Puzzles, der sich auf Waffen-Reviews spezialisiert hat, stellt die SUROS ausführlich vor, er schwört bei den Visieren übrigens auf Feldchoke:
Aber was kann die SUROS heute?
Mit dem Waffen-Balance-Patch 1.1.1. wurden die bis dahin dominanten Automatikgewehre etwas abgeschwächt, sie sollen auf „lange Distanz“ nicht mehr so stark sein wie bisher und verursachen etwas weniger Schaden. Seitdem gilt die SUROS nicht mehr als „Über“-Waffe, ist aber für Fans der Spielweise immer noch geeignet. Insgesamt strebt Bungie danach, die Waffen so zu spezialisieren, dass nicht länger eine Wumme für jede Situation die beste ist. Sondern man möchte verschiedene Spiel-Stile für verschiedene Situationen haben. Die SUROS als “PvP-Waffe für jede Gelegenheit” hat daher ihre absolute Vormachtstellung verloren, wenn sie auch immer noch eine sehr gute Wahl ist.
Im PvE ist eine exotische Primärwaffe ohne Elementarschaden leider keine allzu gute Wahl. Die schwierigen Aufgaben in Destiny sind entweder der Nightfall, hierfür werden Primärwaffen mit Elementarschaden benötigt, oder eben die Raids und hierfür eignen sich die Primärwaffen aus den jeweiligen Raids für sie am besten. Daher ist die SUROS im PvE zwar eine vernünftige Waffe, aber es gibt doch deutlich stärkere Alternativen.
Fazit: Heute sind die seltsamen Münzen lange nicht mehr so rar wie früher, daher werden die meisten sich ohnehin die Waffe kaufen, wenn sie noch fehlt. Wer mit Münzen sparen muss, der sollte die Suros dann in Betracht ziehen, wenn er eine Karriere im Schmelztiegel plant. Aber auch hier ist sie nicht mehr konkurrenzlos. Wobei die Präferenzen im Schmelztiegel von Spieler zu Spieler ganz verschieden sind. Die einen schwören auf Impulsgewehre, andere rühren sie nicht an. Das gleiche gilt für Handfeuerwaffen, Schrotflinten und eben auch die Automatikgewehre.
Die starken Schmelztiegel-Spieler werden keine der Waffen für jede Situation verwenden. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie für jede Aufgabe das richtige Werkzeug wählen. Und da das Automatikgewehr SUROS-Regime eben so lange das richtige Werkzeug für so viele Situation waren, wurde es abgeschwächt. Von Bungie selbst sind Automatikgewehre als “Kompromiss”-Lösungen für die Mitteldistanz gedacht.
Mit den jetzt angekündigten Änderungen scheint es wahrscheinlich, dass zukünftig Primärwaffen wieder wichtiger werden. Das Balance-Karussell dreht sich also weiter. Wer auf Nummer Sicher gehen möchte, hat in Zukunft mit der SUROS eine schlagkräftige Option mehr im Arsenal.
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